Walfa Sultan

Januar 27, 2008

„Die Juden haben eine große Tragödie (den Holocaust) durchlebt und die Welt dazu gebracht, sie zu respektieren, mit ihrem Wissen, nicht mit Terror, mit ihrer Arbeit, nicht mit Weinen und Klagen. Die Menschheit verdankt jüdischen Wissenschaftlern die meisten der wissenschaftlichen Entdeckungen im 19. und 20.Jahrhundert. 15 Millionen Menschen, die in aller Welt verstreut waren, vereinigten sich und erwarben ihre Rechte durch Arbeit und Wissen.
Wir haben nicht einen einzigen Juden gesehen, der sich in einem deutschen Restaurant in die Luft gesprengt hat. Wir haben keinen einzigen Juden gesehen, der eine Kirche zerstört hat. Wir haben keinen einzigen Juden gesehen, der protestierte, indem er Menschen tötete.
Muslime haben drei Buddhastatuen zu Staub gemacht. Es gibt keinen Buddhisten, der eine Moschee angezündet hatte, einen Muslim getötet hat oder eine Botschaft verbrannt.
Nur Muslime verteidigen ihren Glauben, indem sie Kirchen abbrennen, Menschen töten und Botschaften zerstören. Dieser Weg wird keine Ergebnisse bringen. Die Muslime müsse sich selbst fragen, was sie für die Menschheit tun können, bevor sie von der Menschheit Respekt verlangen können.“

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Jugendgewalt: nur soziale Probleme?

Januar 26, 2008

Für die Ursachen lassen sich eine Reihe von Einflussfaktoren finden, die teilweise kulturell bedingt erscheinen, weil sie über die Sozialisation mit Erziehung und Werten der Eltern herrühren – also letztlich herkunftsbezogen sind. Auch die Schulform hat Auswirkungen, sowohl bei Deutschen als auch Nichtdeutschen. Aber Faktoren wie Bildung und soziale Lage erklären die Unterschiede alleine nicht, die Ethnien zeigen zudem unterschiedliche Ergebnisse. Einige Beispiele:

1. „Eltern, die ihren Kindern den Eindruck vermitteln, dass Gewalt kein adäquates Mittel der Konfliktlösung ist, erziehen ihre Kinder seltener zu Gewalttätern. Dieser Einfluss der elterlichen Gewaltmissbilligung ist vor allem bei deutschen Jugendlichen gegeben. Für türkische Jugendliche gilt der Zusammenhang zwar tendenziell in derselben Weise, allerdings erweist er sich als sehr gering und nicht signifikant.“ (Seite 35)

2. Stärker wirkt sich der Einfluss von elterlicher Gewalt aus: „Zudem findet sich bestätigt, dass die elterliche Anwendung von Gewalt, die Resultat kulturell geprägter Erziehungspraxen ist, das Risiko eigener Gewalttäterschaft erhöht.“ (Seite 41)

In einer älteren Untersuchung wurde darauf hingewiesen, dass knapp die Hälfte der türkischen Eltern ihre Kinder NICHT schlagen, das heißt die Mehrheit Gewalt als Erziehungsmaßnahme zumindest teilweise anwendet. Bei einem Drittel der Familien kommt es zu massiven Gewaltproblemen. (http://kfn.de/versions/kfn/assets/fb81.pdf Seite 23)

3. „Weil also nichtdeutsche Jugendliche häufiger in armutsnahen Lebenslagen aufwachsen und häufiger Gewalt durch Eltern erfahren, greifen sie auch selbst häufiger zu Gewalt. Dennoch hat auch nach Berücksichtigung dieser Faktoren der Befund bestand, dass nichtdeutsche Jugendliche ein signifikant höheres Risiko aufweisen, zu den Gewalttätern zu gehören, die Erziehung ist also noch nicht die ganze Antwort.“

Selbst nach Kontrolle von weiteren Faktoren wie Persönlichkeitseigenschaften, Einbindung in Freundeskreisnetzwerke und Computerspielkonsum „bleibt der Befund einer Höherbelastung bei allen nichtdeutschen Gruppen bestehen.“

Erst der Einfluss von Wertenormen kann die Unterschiede weiter deutlich senken:

4. „Aus diesem Grund wird im Modell […] die Zustimmung zu Gewalt legitimierenden Männlichkeitsnormen eingeführt. Diese variiert sehr stark zwischen den einzelnen Befragtengruppen und wirkt sich auch sehr stark auf das Risiko eigener Gewalttäterschaft aus. […] gerade weil bspw. türkische Jugendliche diesen Normen sehr viel häufiger zustimmen als deutsche Jugendliche, sind sie auch deutlich gewalttätiger.“

Auch dies deckt sich mit früheren Ergebnissen: „Es bleibt aber dabei, dass männliche türkische Jugendliche mehr als doppelt so oft Mehrfachtäter von Gewalt sind wie Deutsche. Wir deuten das so: Ein beachtlicher Teil von ihnen ist stark durch ein traditionelles Männlichkeitskonzept geprägt, das sie in ihrer familiären und kulturellen Sozialisation erlernen und das ihre Gewaltbereitschaft deutlich erhöht. Die Forschungsergebnisse sehen wir damit als Ausdruck eines Kulturkonfliktes, der sich insbesondere für solche türkischen Familien ergibt, die sich nach der Einwanderung in Deutschland stark an diesen traditionellen Rollenmustern für Männer und Frauen orientieren.“

5. Die soziale Privilegierung spielt eine nur geringe Rolle: „Die bisher dargestellten Erkenntnisse könnten zu der Annahme verleiten, wir hätten damit bereits ausreichende Antworten auf die eingangs gestellten Fragen gefunden. Dann aber dürften sich im Vergleich der Gewaltraten der Jugendlichen, die sozial relativ privilegiert aufwachsen, nur geringe Unterschiede zeigen. Dies ist jedoch nicht der Fall. […] Immer noch dominieren die jungen Türken mit einer im Vergleich zu den Deutschen etwa doppelt so hohen Rate (22,9 % zu 11,1 %). Es folgen die Jugendlichen aus dem früheren Jugoslawien mit deutlichem Abstand vor den anderen ethnischen Gruppen.“

Die Forscher warnen aber auch, da es Forderungen gab, ihre Ergebnisse unter Verschluss zu halten: „Die Maßstäbe der political correctness dürfen nicht dazu verleiten, dass man schmerzhafte Botschaften nur hinter vorgehaltener Hand weitererzählt oder gar völlig unterdrückt. Mit dem Verschweigen dieser Probleme ist niemandem gedient.“ (Seite 23)

Fazit:

Die Gründe für die Höherbelastung nichtdeutscher Jugendlicher sind letztendlich vielfältig, aber oft herkunftsbezogen. Werte, Männlichkeitsnormen und Erziehungsvorstellungen entstehen nicht in Deutschland, sondern im Herkunftsland der Eltern. Das belegen auch die Unterschiede der Einflussfaktoren bei den untersuchten Ethnien.

Die Schlussfolgerung lautet daher, neben den Präventionsvorschlägen der Studie für diese Jugendliche, in der Einwanderungspolitk neben Bildung und Sozialstatus auch auf die Herkunft und den Kulturkreis zu achten, dieses zumindest ernsthaft zu diskutieren.

Die vorschnelle Vergabe des deutschen Passes durch das Geburtsortprinzip zu Lasten des Abstammungsprinzips im Zuge der rotgrünen Reformen hat sich übrigens als wenig hilfreiches Mittel erwiesen:

„Nichtdeutsche Jugendliche ohne deutsche Staatsbürgerschaft sind nicht häufiger oder seltener als Täter in Erscheinung getreten als Jugendliche nichtdeutscher Herkunft mit deutscher Staatsangehörigkeit. Diese Form der institutionellen Anerkennung ist also für das Verhalten von Jugendlichen nicht relevant.“
Quelle Kriminologisches Forschungsinstitut


Kelek in der Taz: Islam = rechtsradikalismus Lesetipp

Januar 26, 2008

Nennen Sie mir in Europa ein größeres Problem als das, das Muslime bereiten.

Der Rechtsradikalismus?

Ich würde den Islam mit dem Rechtsradikalismus vergleichen. Sie trennen das, weil Sie sagen: Das sind arme Menschen, die praktizieren nur ihre Religion. Aber auf die rechtsradikalen Deutschen zeigt man mit dem Finger und sagt: Da muss man was tun!

Vergleichen Sie den Islam mit dem Rechtsradikalismus? Oder den Islamismus?

Wie wollen Sie denn Islam und Islamismus trennen?

Ein Islamist strebt einen islamischen Staat an. Ein Muslim will nur seine Religion praktizieren und kann in einem demokratischen, säkularen Staat leben.

Sehen Sie, da sind wir uns einig. Ich sehe eben, dass eine individualisierte Form des Islam nicht existiert und der Islamismus immer stärker wird.

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Leidenschaftliche Botschafterin für mehr Integration

Januar 25, 2008

Seyran Ates, Tochter von Migranten türkisch-kurdischer Herkunft, kämpft an vorderster Front gegen Zwangsheirat und Ehrenmorde, für Frauenrechte und Integration. Vor über dreißig Jahren kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Eloquent, geradeaus und furchtlos spricht sie die Themen an, die ihr am Herzen liegen. Vor allem die mangelnde Integration der Ausländer in Deutschland stellt sie an den Pranger. Was sie sagt, ist von wohlkalkulierter Durchschlagskraft. Ates kennt die Wirkung ihrer Formulierungen. Und aus eigener Erfahrung weiß sie, dass viel zu lange geschwiegen wurde. „Menschen sollen miteinander reden, schönreden hilft nicht weiter“, sagt sie. „Multikulti“, verkündet die Anwältin im Laufe des Abends immer wieder, „Multikulti ist organisierte Verantwortungslosigkeit“. Ihrer Meinung nach geht die vermeintlich aufgeklärte Toleranz für kulturelle und religiöse Sonderwege meist zu Lasten der Schwächsten: Frauen und Mädchen.

In ihrem Buch führt sie aus, wie eine verfehlte Integrationspolitik und eine als Toleranz verkleidete Gleichgültigkeit zu Parallelgesellschaften, Ghettoisierung und Gewalt geführt haben. Sie erläutert, wie es gelingen kann, die Migranten langfristig in die Gesellschaft einzubinden. „Wer in Deutschland lebt, muss sich an die Werte unserer Gesellschaft halten, nur so kann Deutschland ein Einwanderungsland im besten Sinne werden.“ Sie wirbt für ein Einwanderungsgesetz, und tritt dabei den politischen Parteien sämtlicher Couleur kräftig vors Schienbein. Seyran Ates bemängelte vor allem, dass sich die SPD und die Grünen in der „Süssmuth- Kommission“ nicht durchsetzen konnten. „Was ist daraus geworden? Ein Zuwanderungsgesetz oder anders gesagt, eine Heiratsvermittlungsagentur, denn Einwanderung ist in dieses Land nur durch Heirat möglich.“ Ates kritisiert aber auch ihre Landsleute. „Sie igeln sich in ihren Parallelwelten ein und lehnen die deutsche Gesellschaft ab, besonders die Vertreter der konservativen muslimischen Verbände kümmern sich nicht um eine erfolgreiche Integration der Zuwanderer.“
Quelle


Drei kleine Schweinchen und religiöse Gefühle

Januar 24, 2008

Kommentar

Man fühlt sich an das neueste Video des britischen Satirikers Pat Condell erinnert, in dem er davor warnt, dass wir unsere Freiheit selbst zerstören, um nicht die religiösen Gefühle von durchgeknallten Fanatikern zu beleidigen. Mit Ereignissen wie diesen – und nicht nur in England geschehen derartige Dinge in letzter Zeit öfter – erschaffen wir die Diktatur selbst, die islamische Fundamentalisten mit Gewalt erzwingen wollen. In Europa ist es höchste Zeit für eine Wertedebatte. Wir müssen uns nun ernsthaft die Frage stellen, ob wir im Zweifelsfall eher das Erbe der Aufklärung verteidigen wollen oder das Erbe der geistesgeschichtlichen Säuglingszeit des Menschen: Die Religion.
hpd


Christen in vielen islamischen Ländern verfolgt

Januar 22, 2008

(21. Januar 2008/sea/fh.) – Dass sich die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) wegen der Minarett-Initiative Sorgen um die Religionsfreiheit für Muslime in der Schweiz macht, stösst bei der Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit der SEA auf Unverständnis. In Saudia Arabien, Ägypten, Iran und vielen islamischen Ländern werden Christen nach wie vor brutal verfolgt…….

Factum


Broder im Spiegel

Januar 20, 2008

Und so ist es nicht der Proto-Spießer, der „überall sein fürchterliches Gesicht zeigt“, sondern der scheinliberale Bildungsbürger, der für jede Untat so lange Verständnis äußert, wie sie nicht unmittelbar vor seiner Haustür passiert. Vollends auf die „Ausländerfeindlichkeit“ fixiert, will er nicht wahrhaben, dass es inzwischen auch eine „Inländerfeindlichkeit“ gibt und nicht nur „Bürger mit Migrationshintergrund“, sondern auch „Migranten mit kriminellem Hintergrund“. Stellt man ihm die Frage, warum es bei Migranten mit primär asiatischem Hintergrund nicht die gleichen Probleme wie bei Migranten mit arabischem bzw. muslimischem Hintergrund gibt, schreit er gleich „Rassismus“, obwohl es nicht um Rasse, sondern um Kultur und Erziehung geht, die sich im täglichen Verhalten niederschlagen

Spiegel