Gegen Faschismus und Islamismus

Alles andere als politisch korrekt – Ates

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„Der Multikulti-Irrtum“, so dessen Titel, handelt von den Problemen, die Deutsche und Migranten heute miteinander haben, nachdem jahrzehntelang keine Integration stattgefunden hat. Mit allem, was dazu gehört: Parallelgesellschaften, gewalttätigen Jugendlichen, Zwangsheirat, Kopftuch-Streit, nicht am Sportunterricht teilnehmenden Schülerinnen, reihenweises Schulversagen, Ehrenmorde. „Multikulti, wie es heute praktiziert wird, ist die organisierte Verantwortungslosigkeit“, sagt Seyran Ates und greift damit in erster Linie jene Laissez-faire-Haltung an, mit der die politische Linke bis heute die Nichteinmischung vertritt. Die Linken, am Schlimmsten die Autonomen, oder schlicht und einfach „die Multikultis“, wie Ates sie nennt, seien einst die ersten Verbündeten der vom Staat ignorierten Migranten gewesen. Doch ihre politische Korrektheit habe den Gutmenschen verboten, auch die Probleme auf Seiten der Türken beim Namen zu nennen. „Wer da von Zwangsheiraten gesprochen hat, wurde mundtot gemacht“, sagt Ates.

Hinter all dem steckt das Thema Sexualität. Dort gebe es die größte Kluft zwischen Orient und Okzident. „Ob Kopftuchgebot, Zwangsheirat, Ehrenmord oder häusliche Gewalt, immer geht es darum, dass der muslimische Mann die Herrschaft über die Sexualität der Frau beansprucht“, schreibt Ates im Buch. Daher auch ihre Überzeugung, dass die Integration letztlich nur gelingen könne, wenn die Frauenfrage gelöst werde.
Quelle

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