Gegen Faschismus und Islamismus

Streit um Moslems und Männer-Ärzte

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In den Niederlanden ist ein ernsthafter Streit um die Frage entstanden, ob Moslems in bestimmten Fällen die Behandlung durch männliche Ärzte verweigern können. Welche Fälle das sind, ist ja klar. Bestimmte sehr konservative Moslem-Kreise wollen nicht, dass Frauen durch Männer behandelt werden. Überrraschenderweise hat die Ärzte-Organisation KNMG jetzt neue Richtlinien bekannt gegeben, wonach Patienten die Behandlung durch männlich Ärzte verweigern können – wenn sie es denn rechtzeitig bekannt geben. Sogar in bestimmten Notfällen dürfen Moslems ab jetzt Männer-Ärzte diskriminieren.

Der Abgeordnete der liberalen Partei VVD, Henk Kamp, ist gegen diese neue Richtlinie. “Wir müssen das nicht akzeptieren. Wer Hilfe von einem Mann nicht will, der soll in sein eigenes Land gehen, wo das normal ist.”

In den Niederlanden und auch in Belgien häufen sich die Fälle, wo Frauen in Krankenhäusern Behandlungen durch männliche Ärzte ablehnen. Noch häufiger soll es so sein, dass männliche Begleiter der Patientinnen (Ehemänner, Brüder etc.) dafür sorgen, dass die Behandlung durch einen männlichen Arzt nicht stattfindet.

Auf einem Kongress der Gynäkologen-Vereinigung NVOG hatte der Vorsitzende der Ärzte-Organisation KNMG, Peter Holland, noch gesagt, dass alle Patienten und also auch Moslems das Recht hätten, um Hilfe durch einen Arzt zu verweigern, aus welchen Gründen auch immer.

TAZ

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