Hoffnung auf Frieden? Dank USA

Zeitgleich zu Annapolis wurde eine Vereinbarung zwischen den USA und der irakischen Regierung über eine Fortsetzung der US-Truppenstationierung auch über das Ende des UN-Mandats 2008 hinaus bekannt gegeben.
Annapolis und die Entwicklung im Irak sind zwei Seiten derselben Medaille. Die Lage im Irak stabilisiert sich merklich, es ist nun klar, dass die USA auf lange Sicht im Irak damit sozusagen eine ‚arabische Macht‘ bleiben werden. Die blutigen, chaotischen Nachwehen des Irak-Krieges neigen sich dem Ende zu, die Ära der Herausbildung einer Nachkriegsordnung beginnt.

Sollte es den USA gelingen, die wichtigsten Kräfte der Region auf diesem Weg auch weiterhin zu bündeln, würde etwas eintreten, was außerhalb des Fassungsvermögens aller liegt, für die das Bush-Bashing schon zum liebsten Alltagssport geworden ist: Die Präsidentschaft Bushs könnte sich als eine der außenpolitisch erfolgreichsten der US-Geschichte erweisen. In seine Amtszeit fällt bereits die neue strategische Partnerschaft mit dem einstigen Gegner Indien ebenso wie die erfolgreich begonnene nukleare Abrüstung Nordkoreas. Ihr vorausgegangen war bereits die Abrüstung des einstigen ‚Schurkenstaates‘ Libyen von Massenvernichtungswaffen.

Der Irak-Krieg brachte die Beseitigung des notorisch aggressiven und unberechenbaren Regimes Saddam Husseins. Würde dazu, wenn nicht der sofortige Friede, so doch zumindest eine spürbare Entschärfung des Palästinakonflikts kommen, wäre das tatsächlich ein historischer Durchbruch.
Deutschland Radio

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