Flüchtlinge werden Märtyrer

November 22, 2007

Religionsgelehrte an der Al-Azhar-Universität in Kairo erklären die Unterwanderung des Abendlandes zum religiös erstrebenswerten Ziel……
Salzburger Nachrichten

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Muhabbet-Aussage Broder: Der Minister verleugnet die Realität

November 22, 2007

An Henryk M. Broder scheiden sich die Geister. Das ist kein Wunder, schließlich geht es dem Börne-Preisträger bei allem, was er publiziert, vor allem darum, den wachen Geist vom Ungeist der Verdränger zu scheiden. Und so steht er jeden Morgen in dem guten Gefühl auf, dass sich mindestens ein Dutzend Zeitgenossen ärgern, weil er sie bei dem ertappt hat, was er unablässig geißelt: beim Negieren der Realität und bei der Annahme, dass sie damit auch noch das Publikum überzeugen….
FAZ


Die ultimative Smart Bomb der Terroristen

November 22, 2007

Die Explosion kommt ohne Vorwarnung. Mitten unter Passanten zündet ein Selbstmordattentäter seine Bombe und reißt Dutzende in den Tod. Immer wieder kommt es im Irak und im Nahen Osten zu diesen Bildern. Doch wie rechtfertigt eine Weltreligion die Mörder in ihrem Namen?..
Welt


Antisemitismus unter Migranten oder der Faschismus in Kreuzberg etc..

November 21, 2007

Der Antisemitismus unter Jugendlichen hat seit dem 11. September zugenommen, sagt Aycan Demirel von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Dagegen setzt er auf Aufklärung

Woher kam dieser Anstieg?

Schon immer gibt es bei der Beurteilung des Nahostkonflikts eine einseitige Schuldzuweisung und Schwarz-Weiß-Denken. Statt fundierter Kritik gibt es eine antisemitisch motivierte Israelfeindschaft, die an die Jugendlichen herangetragen wird. Bei unserer Zielgruppe der migrantischen Jugendlichen aus dem muslimischen Kulturraum kommen noch andere Faktoren hinzu: Es gibt politische und religiöse Strömungen, die über arabische und türkische Medien permanent antisemitische Sichtweisen propagieren.

Mit welchen Folgen?

Jugendliche haben Menschen mit der Kippa oder anderen jüdischen Symbolen in Kreuzberg angepöbelt und angegriffen, haben Besucher des Jüdischen Museums beschimpft. Wird im Geschichtsunterricht über den Nationalsozialismus gesprochen, fallen oft antisemitische Äußerungen, bis zur Leugnung des Holocaust. Es kursieren Rapsongs, in denen es heißt „Tötet jedes Judenschwein“. Solche Sprüche findet man auf Schulwänden wieder.

Ist das in Kreuzberg schlimmer als in anderen Stadtteilen?

Da gibt es keine Daten, nur Erfahrungen von Pädagogen. Meiner Einschätzung nach sind diese Erfahrungen in Neukölln, Wedding oder Charlottenburg nicht viel anders.
TAZ


Deutsche Konvertiten glauben zu 150 Prozent

November 21, 2007

Wie gehen westliche Gesellschaften mit dem Islam um, ist ein Dialog mit den Muslimen möglich und sind Moscheen überhaupt „Gotteshäuser“? Im Interview mit WELT ONLINE spricht die Islamwissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann über christliche Naivität, radikale Muslime und deutsche Konvertiten……..
Welt


Vergewaltigter Junge kämpft um Gerechtigkeit – die Kranke Welt einer Religion

November 21, 2007

 Der 15-jährige Alexandre Robert wurde in Dubai von drei Männern vergewaltigt. Die Behörden interessierte das Leid des Jungen aber nur wenig. Ihm droht jetzt in Dubai sogar eine Gefängnisstrafe.

„Als wir ihm gesagt haben, dass er eventuell AIDS haben könnte, wollte Alex nur eins: nach Dubai zurückkehren und es in die Luft sprengen“, erinnert sich Véronique Robert. Ob er infiziert wurde, weiß die Familie erst im Januar, wenn die Testergebnisse ausgewertet sind. „Im Fall einer Vergewaltigung ohne Kondom wird normalerweise sofort eine Dreifachtherapie als Vorbeugungsmaßnahme angeordnet“, erklärt seine Mutter. Jedoch nicht in den Emiraten, dort existiert die Krankheit laut Gesetz nämlich gar nicht.

Zuwanderer, die neun Zehntel der Bevölkerung in Dubai ausmachen, sollen sich einmal im Jahr einem HIV-Test unterziehen. Erweist sich dieser als positiv, werden sie innerhalb der nächsten 24 Stunden ausgewiesen. Vergewaltigugen an Männern werden im Gesetzbuch ebenfalls nicht anerkannt, obwohl sie keine Seltenheit sind.

Der 18-jährige Peiniger von Alex vergewaltigte bereits im Alter von 12 Jahren einen damals Achtjährigen. Höchststrafe in solchen Fällen sind höchstens ein paar Monate Gefängnis. „Wenn sie eine Frau sind, sind sie eine Prostituierte. Wenn sie ein Junge sind, sind Sie ein Homosexueller“, empört sich Véronique Robert. Haftstrafen für Vergewaltigungsopfer sind keine Seltenheit, gerade für Ausländer
Welt


Auch in Italien vermehrt sich linke,liberale Islamkritik

November 21, 2007

 Augenfällige Probleme

Beständig rumoren hingegen in der Öffentlichkeit die augenfälligen Probleme im Zusammenleben mit mehr oder weniger radikalen Muslimen im eigenen Land: der Bau von neuen Moscheen, der Streit um Kopftuch, Schleier und Burka, die frauenfeindlichen Kleidervorschriften und die «Ehrenmorde» an muslimischen Mädchen, die sich den westlichen Lebensstil nicht mehr nehmen lassen. Grosses Aufsehen erregte im Sommer 2006 der Fall der jungen Pakistanerin Hina Saleem in Brescia, der von ihrem Vater mit Hilfe anderer männlicher Familienmitglieder die Kehle durchgeschnitten wurde, weil sie sich modisch gekleidet und mit einem Italiener verlobt hatte. Erst kürzlich erhielt die Vertreterin einer muslimischen Frauenorganisation, die sich mit jenem Mordfall befasst, Todesdrohungen von islamischen Extremisten. Erschreckend verbreitet ist auch die heimlich praktizierte Infibulation – laut «Corriere della Sera» leben in Italien etwa 25 000 Frauen mit verstümmelten Genitalien.
«Man muss sie töten und damit basta»

Im italienischen Fernsehen wurden wiederholt authentische Film- und Tondokumente über «Hassprediger» gesendet, die in islamischen Versammlungsorten zum heiligen Krieg gegen die Ungläubigen aufrufen. So wurden im März dieses Jahres in der Sendung «Annozero» des populären Journalisten Michele Santoro versteckt gedrehte Aufnahmen gezeigt, in denen – gruselig wie in dem neuen deutschen Film «Hamburger Lektionen» – ein Imam in Turin predigt, es könne keinen Dialog mit den Ungläubigen geben, «man muss sie töten und damit basta». Erwiesen ist auch, dass es Verbindungen gab zwischen islamischen Zentren in Italien und der Hamburger Zelle der Attentäter von New York
Die italienische Debatte um den radikalen Islam hinkt im internationalen Vergleich mit einiger Verspätung hinterher. Es fehlt zwar nicht an alarmierenden Kommentaren, doch ist das meist Importware aus angelsächsischen Federn. Eine Ausnahme und Schlüsselfigur ist der stellvertretende Chefredaktor des «Corriere della Sera»: Magdi Allam, geboren in Kairo und dort unter westlichem Einfluss aufgewachsen, kam zum Studium nach Italien und blieb, begann seine steile journalistische Karriere beim kommunistischen «Manifesto», bezeichnet sich als «weltlicher Muslim» und ist heute mit seinen Artikeln und Büchern die wichtigste Stimme gegen den islamischen Fundamentalismus in seiner Wahlheimat. Sein Stil und seine Gesinnung sind nicht vergleichbar mit der schrillen Agitation von Oriana Fallaci, er wendet sich vor allem gegen den intoleranten Islam und die unkontrollierten Aktivitäten von selbsternannten Imamen. Allam kritisiert aber auch jene italienischen Meisterdenker, die dösend und «islamically correct» die Augen schliessen vor offensichtlichen Missständen.

Seltsame Umarmung

Ausdrücklich warnt Scialoja vor dubiosen Geldquellen für den Bau von neuen Moscheen und begrüsst das geplante Referendum in Bologna («ich bin da ein wenig schweizerisch»), das den Muslimen mehr Legalität garantiere. Skeptisch sieht er auch die Verbrüderung von radikalen italienischen Linken mit den Muslimen; das sei eine Verblendung: «Sie betrachten gewisse islamische Bewegungen als die Vertreter der wirklichen Basis, des echten Proletariats», sie sähen im Islamismus «eine antiimperialistische und antiamerikanische Bewegung». Diese Einschätzung kann bestätigen, wer sich durch das Gestrüpp der Blog-Sphären müht, wo kritische Köpfe wie Mario Scialoja und Magdi Allam an zwei Fronten attackiert werden, von der extremen Linken und vom radikalen Islam.
NZZ