Christen in Pakistan diskriminiert

Zur aktuellen Situation in seinem Land stellt Pater Asi fest: „Der in Pakistan gelebte und praktizierte Islam ist in weiten Teilen traditionell, fundamentalistisch und gewalttätig“. Dies habe oft zu religiöser Verfolgung, politischer Unterdrückung und sozialer Diskriminierung von Minderheiten geführt. In Gaststätten zum Beispiel könnten die Christen nicht mit dem Geschirr essen und trinken, das für Muslime verwendet werde: „Wenn ein Christ ein Glas Tee bestellt, dann muss er den Tee und die Tasse bezahlen“, berichtet der Gast aus dem islamischen Land, in dem 1,5 Prozent der Bevölkerung Christen sind. Es gebe auch Muslime, die sich weigern würden, zu einem Frisör mit christlicher Konfession zu gehen, da sie nicht mit derselben Klinge rasiert werden möchten, mit der vorher ein Christ rasiert wurde. Christen werden auch aufgrund ihrer Taufnamen diskriminiert und von Arbeitsstellen, besonders bei der Regierung, ferngehalten. Neben der sozialen Diskriminierung leidet die christliche Minderheit in Pakistan sehr stark unter der politischen Unterdrückung. „Der Hauptgrund hierfür ist, dass Christen im Allgemeinen als Bürger zweiter Klasse gelten“, sagt der pakistanische Priester, der seit 1989 in der theologischen Bildung der Laien engagiert ist.

Trotz aller Diskriminierung und Verfolgung, die bis zur Zerstörung von Häusern, Schulen und Kirchen reicht,

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3 Responses to Christen in Pakistan diskriminiert

  1. Jacques Auvergne sagt:

    Willkommen nach 10 Tagen Urlaub zurück im Bereich der demokratie-erhaltenden Islamkritik.

    Pakistan und Verfolgung religiöser Gruppen, das ist ein wichtiger Hinweis:

    Noch zu Pakistan, dazu wusste Ümmühan Karagözlü zu berichten:

    http://saegefisch.wordpress.com/2007/09/25/pakistan-2007-todesstrafe-wg-prophetenbeleidigung/

  2. Jacques Auvergne sagt:

    Verzeihung, die beiden Texte sind von WELT-online sowie IGFM (ledigl. aufgespürt von Ümmü).

    – jacques-

  3. Jacques Auvergne sagt:

    …schrecklich, diese alltägliche Diskriminierung, wie die Schwarzen im einstigen Nordamerika bzw. Südafrika. Noch viel ärgerlicher, dass wir Wohlständler zu wenig Courage haben, das unseren Mädchen und Jungen im schulischen Politik-Unterricht zu erzählen. Ist halt nicht politisch korrekt …

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