So funktioniert Dialog nicht

Wer jedoch dem Islam eine Friedensvollmacht erteilt und seinen politischen Dominanzanspruch akzeptiert, muss auch bestimmte „Kollateralschäden“ in Kauf nehmen. Zu ihnen gehört die koranische Judenfeindschaft, die nicht nur deutschen Antisemiten zu unverhoffter Rechtfertigung verhelfen kann.

In „Berlin Mitte“ kam unlängst der Vertreter einer Islam-Sekte zu Wort, der die Empfehlung formulierte, dass wenn jemand – womöglich unter Alkoholeinfluss – die Absicht äußere, ein paar Juden umbringen zu wollen, man nicht gleich den Verfassungsschutz rufen könne. Vielmehr solle man „die Kirche im Dorf lassen“. Dass hier kein nennenswerter Zweifel, geschweige denn Widerspruch aufkam, entspricht dem gerichteten Charakter des „Dialogs“. Ihm haftet die Tendenz zur „Demophobie“ an, weil er sich verächtlich gegen den „Stammtisch“ des Volkes, also auch gegen die Mehrheit der Diaspora-Muslime richtet.

Die Fülle mildernder Umstände für islambedingte Straftaten verdeutlicht den inzwischen durchaus etablierten Einfluss der Scharia in Europa. Weder die Frankfurter Tat noch eine kürzliche Wertung der Hamburger Staatsanwaltschaft lässt sich als „Zufall“ einstufen. Nach deren Auslegung muss das deutsche Recht zurückweichen, wenn ein Muslim aus Glaubensgründen in „Gewissensnot“ gerät. Wann und wo immer er den Islam bedroht sieht, soll die Religionsfreiheit den Rechtsstaat außer Kraft setzen, und den „Weg Allahs“ freimachen, auf dem er das schariatische Recht durchsetzen kann.

Dem kommt die moderne Gesellschaft entgegen, die mit Lifestyle und Entertainment ohnehin andere „Werte“ betont als die Spielregeln des demokratischen Rechtsstaats und seiner Grundrechte. Mithin folgt auch die Willensbildung in Politik und Gesellschaft einem „Strukturwandel“, der nichtislamische Interessen ausgrenzt.

Mit Erfolg drillen dessen Dressureliten das Volk auf umfassenden „Respekt“, sozusagen auf Demophobie gegen sich selbst. So liegt es in der „Natur der Sache“, den steigenden Muslimanteil an der Migration, ungeregelten Moscheebau und – im weiteren Sinne – auch die künstlichen Sprit- und Energiepreise „tolerant“ hinzunehmen. Auf ebenso „natürliche“ Weise wird der neue Antisemitismus zur logischen Konsequenz.

ob nicht auch hier die postmoderne Umkehr-Optik das Opfer zum Täter macht:

Danach könnte es die Kippa des Rabbiners gewesen sein, die den gläubigen Muslim zur islamischen Notwehr gegen den westlichen Unglauben „provozierte“.

Frankfurter Neue Presse

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