Kopftuch und Bart: Gaza nach drei Monaten Hamas-Herrschaft

Abu Riala weicht der Frage nach seiner Beurteilung der Lage in seiner Heimat geschickt aus: „Deutschland ist groß. Meine Liebe ist Adolf Hitler. Deutschland ist stark.“

Auch Abu Ramadan fällt nicht ein, die Israelis für die Misere in Gaza verantwortlich zu machen. Über die Hamas fällt kaum ein negatives Wort. Aber als er dann auf „Abu Amar“ – so der Name von Jasser Arafat im Volksmund – und die Leute, die der seit 1993 aus Tunesien mitgebracht hat, zu sprechen kommt, findet er nicht genug Schimpfwörter: „Das sind alles Diebe, Mörder, Lügner, Hurensöhne… Als die Israelis hier waren, hatten wir Arbeit, Essen und Freiheit. Die Araber hassen nur ihre Brüder. Wenn heute Wahlen wären und man sich zwischen Fatah, Hamas, den Ägyptern, den Jordaniern und den Israelis entscheiden könnte, würden 99 Prozent der Einwohner von Gaza die Herrschaft der Israelis wählen.“

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