Ägypter wegen Volksverhetzung angeklagt

Ein ägyptischer Kaufmann vertrieb CDs für Kinder, auf denen Rassistisches zu hören ist. Wegen geistiger Brandstiftung wurde er nun zu 18 Monaten Haft mit Bewährung verurteilt.

Auf den mit kindlichen Motiven versehenen CDs wird zu Intifada gegen die „Zionisten“ aufgerufen, Juden werden als „Affen und Schweine“ verhöhnt, die man „abstechen“ oder „schlachten“ müsse. „Der Tod in Ehre ist so schön, wir mögen und lieben ihn, so wie ihr das Leben. Zählt schon mal eure Tage. Außer Tod gibt es für euch nichts“, heißt es in einem der „Kinderlieder“.

Juden als „Hurensöhne und schmutziges Volk“ beschimpft

Dort waren erst kürzlich drei mutmaßliche Terroristen unter dem Verdacht festgenommen worden, einen Anschlag geplant zu haben. Aus einer Telefonüberwachung des Angeklagten ergeben sich auch durchaus Anhaltspunkte, die seine vermeintliche religiöse Toleranz in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. „Juden sind Hurensöhne. Die Juden sind ein schmutziges Volk“, sagt Abdel R. in einem abgehörten Telefonat zu einem Freund.
Sie bringen Hass, Intoleranz und Gewaltbereitschaft in unser Land“, wirft er Abdel R. vor. Besonders verwerflich sei es, dass er mit seinen CDs auch noch gezielt Kinder indoktriniere.
Süddeutsche

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