Antisemitische Stereotypen in der Nahost-Berichterstattung – wie palä.und westliche Medien lügen

Unausgewogene Berichterstattung

Eine Studie der Bundeszentrale für politische Bildung bestätigte kürzlich deutschen Fernsehreportern eine »ausgewogene« Nahost-Berichterstattung.

Kinder als Instrument der Propaganda

Ein Beispiel »einseitiger« Berichterstattung lieferte die BBC. Das Thema war das Leiden der Kinder als »unschuldige« Opfer. Gezeigt wurde ein palästinensisches Mädchen im Krankenbett. Dessen Eltern redeten mit Tränen in den Augen. Um der »ausgewogenen« Berichterstattung Genüge zu tun, sah man wenige Sekunden lang einen Krankenwagen um die Ecke fahren. Darin fuhr ein verletztes israelisches Kind ins Krankenhaus. Weder sah man das Kind noch seine Eltern. So wurde Mitgefühl für die palästinensische Seite erzeugt, obgleich, in Sekunden gemessen, der »Ausgewogenheit« Genüge getan wurde.

Ausgeblendete Wirklichkeit

Problematisch ist bei der Fernsehberichterstattung die Tatsache, dass man nur das zeigen kann, was zu sehen ist. Das führt zu einer Verflachung der Wirklichkeit. Zerstörte Häuser, Bulldozer und Panzer liefern immer »starke Bilder«. Die von Selbstmordattentätern zerbombten Busse oder Cafés liefern ebenso »starke Bilder«. Aber die Anschläge sind keine täglichen Ereignisse. So entsteht der Eindruck, als würden die Israelis täglich gegen Palästinenser vorgehen, während palästinensische Taten seltener vorkommen. Unsichtbar bleiben die palästinensischen Vorbereitungen für Terroranschläge, das Bombenbauen und das Training. Von den Israelis mit »exzessiver Gewalt« verhinderte Anschläge sind jedoch ein »non-event« (Nicht-Ereignis), das sich im Fernsehen nicht darstellen lässt. Gezeigt wird israelische Gewalt, während die potentielle palästinensische Gewalt bestenfalls als unbelegte israelische »Behauptung« im Raum steht.

Totenkult und Politik

Die Mentalität der Konfliktparteien führt zu unterschiedlich »starken Bildern« trotz identischer Wirklichkeit. So bemühen sich die Israelis, ihre eigenen Opfer möglichst nicht abzubilden. Kameras werden nicht in Krankenhäuser zugelassen, wenn blutüberströmte Verletzte behandelt werden. Bei Anschlägen bemühen sich die Kameraleute, allzu »grafische« Aufnahmen zu vermeiden. Bilder der Toten wurden nur in Ausnahmefällen freigegeben, erstmals nach dem Anschlag im Café Moment in Jerusalem. Existierende Bilder zerfetzter Jugendlicher etwa nach dem Anschlag auf das Dolfinarium in Tel Aviv wurden nicht veröffentlicht. Die Israelis handeln da ähnlich wie die Amerikaner. Niemand hat im Fernsehen einen einzigen Toten oder Verletzten der Anschläge des 11. September gesehen.

Die Palästinenser kennen keine Pietät gegenüber ihren Toten. TV-Kameras werden in Operationssäle der Krankenhäuser eingelassen, wo die Ärzte zur Seite rücken, damit der eintretende Tod gefilmt werden kann. Angehörige werden nicht gefragt, ob »ihr« Toter für politische Zwecke instrumentalisiert werden dürfe. Kameras filmen bei den Kühlschränken der Totenkammern. Im palästinensischen Fernsehen werden Nahaufnahme tödlicher Wunden in ständiger Wiederholung gesendet. Für die Palästinenser sind diese grausigen Bilder eine Stärkung des Kampfgeistes. Für Israelis ist das Hetze.

Auch Begräbnisse wirken unterschiedlich. Bei den Israelis sind sie eher geordnet und zurückhaltend. Oft bitten Familien darum, bei Beerdigungen nicht zu filmen. Bei Palästinensern hingegen sind es »temperamentvolle« politische Demonstrationen.

Problematisch ist zum Beispiel der »Schmerz einer Mutter« nach einem Selbstmordanschlag mit zahlreichen Toten, wenn allein die Mutter des palästinensischen Massenmörders gezeigt wird, nicht aber die ebenso trauenden israelischen Mütter. Der ungeübte Fernsehzuschauer wird bei den Aufnahmen der Mutter des Selbstmordattentäters kaum bemerken, dass ihre »Trauer« möglicherweise inszeniert ist.

Nach einem Anschlag in Jerusalem im November 2002 standen neben einer solchen »trauernden« palästinensischen Mutter lachende Kinder. Solche Szenen werden von palästinensischen Kameraleuten gedreht. Die machen keinen Hehl aus ihrer »Verpflichtung« zum palästinensischen Kampf. Solange weder israelische noch ausländische Korrespondenten bei den Filmaufnahmen der »trauenden Mutter« anwesend sein können, lässt sich die »Echtheit« der Szenen nicht nachweisen. Die lachenden Kinder neben der Mutter sind ein Hinweis dafür, das an der Szene etwas nicht stimmte. Unglaubwürdig wird die »Trauer« dieser Mutter zudem, wenn man später in Nachrichtenagenturen lesen kann, wie sie die »Heldentat« ihres Sohnes lobt und sich wünscht, dass auch ihre anderen Kinder zum »Schahid« (Märtyrer) werden mögen.

Einige palästinensische »Informationsdienste« verbreiten mit Vorliebe kritische Artikel von Reportern wie Amira Hass oder Gideon Levy und natürlich Uri Avneri, weil »israelische Verbrechen« umso glaubwürdiger klingen, wenn sie von Israelis dargestellt werden. Hanoch Marmari, Chefredakteur des Haaretz, sagte zu diesem Phänomen: »Manchmal werden die Intentionen unserer Autoren und Redakteure absichtlich verdreht… Der gute Ruf der Zeitung wird manchmal ausgenutzt, um anti-israelische Propaganda zu legitimieren, was uns sehr besorgt.«
hier der ganze lesenswerte Text
Hier ein Video, wie Paläst. Medien lügen und Szene frei erfinden

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