Geert Wilders fordert Koran-Verbot

August 9, 2007

Der niederländische Geert Wilders nennt den Koran ein islamistisches „Mein Kampf“ – und fordert, das Werk ebenso zu verbieten wie Adolf Hitlers Hetztiraden.

Den Haag – „Der Kern des Problems ist der faschistische Islam, die kranke Ideologie von Allah und Mohammed, wie sie in dem islamistischen ‚Mein Kampf‘ niedergelegt ist“, schrieb Wilders in einem Brief an die niederländische Zeitung „de Volkskrant“. In verschiedenen Suren des Korans würden Muslime aufgerufen, Juden, Christen, Andersgläubige und Ungläubige zu unterdrücken, zu verfolgen oder zu ermorden. „Suren im Überfluss, die die Muslime zu Tod und Verderben aufrufen und anstiften“, schreibt Wilders.

den Niederlanden: Verbietet das faschistische Buch. Genug ist genug“, endet der Brief. In diesem verlangt Wilders auch, dass keine muslimischen Einwanderer mehr in die Niederlande kommen und keine Moscheen mehr gebaut werden dürfen.

Anlass für die Forderung des Oppositionspolitikers waren mehrere gewalttätige Überfälle auf einen jungen Mann, der den muslimischen Glauben aufgegeben und ein Komitee für Gleichgesinnte gegründet hat. Der Mann war Wilders zufolge mehrfach von jungen Muslimen zusammengeschlagen worden. Nun steht der Angegriffene unter Polizeischutz.

Spiegel

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Die Verwandlung eines Christen zum Islamisten

August 9, 2007

„Dass man einem Dieb die Hände abhacken muss, brauchen wir nicht zu diskutieren“

Die Kamera folgt Barino bei vielen seiner Besuche in der Abu-Bakr-Moschee in Köln – und sie macht dabei Bilder von einem jungen Mann, der nach einiger Zeit nicht mehr derselbe ist: Sie fängt sein irritiertes Gesicht ein, als ihm der Imam bei einem ihrer ersten Gespräche erklärt, dass Moslems nur etwas mit Moslems und nichts mit Juden oder Christen zu tun haben sollten.

Welt


Punkband-OHL-gegen Islamismus

August 8, 2007

Henri:

Betrachten wir einmal eure aktuelle CD „Feindkontakt“. Ihr habt dort sehr eindeutige Texte, die sich explizit gegen den Islam richten, aber auch gegen Nazis. Warum findet ihr, kann man diese beiden Phänomene, also Rechtsextremismus und islamischer Fundamentalismus, gleichsetzen?

Deutscher W.:

Die Texte richten sich nicht gegen den Islam, sondern gegen alle radikalen Moslems, die meine Freiheit bedrohen und mir vorschreiben wollen, was gut und böse ist. Dass, was das Christentum längst hinter sich gelassen hat, kommt jetzt wie eine Sintflut über uns und überschwemmt die freie Welt mit mittelalterlichem Gedankengut und terroristischem Handeln.

Deutscher W.:
Wir haben unzählige Texte, Interviews und Statements zur rechten Gewalt abgegeben. Aber den rechten Abschaum sehe ich wesentlich bedeutungsloser und harmloser, als den Terror aus den kranken Köpfen der Koranfantiker. Wer auch immer schwächer oder stärker sein mag, ist mir absolut egal, ich bekämpfe das was mich stört, wann, wie und wo ich will.

Hier


Zentralrat der Ex-Muslime fürchtet Islamisierung

August 8, 2007

Der Verein warnt davor, dass fundamentalistische Muslime in Deutschland zunehmend Einfluss gewinnen. Islamische Verbände würden versuchen, für alle Migranten Gesetzmäßigkeiten vorzugeben, kritisiert die Vizevorsitzende Arzu Toker.

Der Zentralrat der Ex-Muslime hat vor einem zunehmenden Einfluss fundamentalistischer Muslime in Deutschland gewarnt. Die islamischen Verbände wollten die Gesetzmäßigkeiten für alle Migranten vorgeben, sagte die stellvertretende Vorsitzende Arzu Toker in einem Interview

Diese Islamisierung bedeutet für die meisten Frauen schlichtweg Unfreiheit“, erklärte sie. Den geplanten Bau einer Moschee in Köln wertete sie als „Machtdemonstration“. „Was dort unterrichtet wird, verstößt gegen das Grundgesetz“, so Toker.

Scharf kritisierte Toker die Migrationspolitik der Bundesregierung und die von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) ins Leben gerufenen Islamkonferenz.

Die in der Türkei geborene Journalistin und Autorin warnte auch vor einer Verharmlosung des Islams. „Er ist nicht friedlich, sondern aggressiv und kriegerisch.“ Zudem erniedrige der Koran die Menschen. „Koran und die islamische Gesetzgebung entmenschlichen sowohl die Frauen als auch die Männer“. Burkas oder Kopftücher seien nur das äußere Zeichen „einer viel tieferen Erniedrigung der Frauen“.

Der Zentralrat der Ex-Muslime e.V. ist eine Vereinigung, die für die Gleichbehandlung von Muslimen und Nichtmuslimen eintritt. Die jüngst gegründete Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, ein Sprachrohr für all jene Zuwanderer zu bilden, die zwar aus islamischen Ländern stammen, sich jedoch nicht über ihr Muslimsein definieren.

Welt


Für den ehemaligen radikalen britischen Islamisten steht fest: Die Motive der Terroristen sind vor allem theologischer Natur

August 8, 2007

Obwohl viele islamische Extremisten in Großbritannien tatsächlich Zorn über den Tod ihrer Glaubensbrüder in anderen Ländern verspüren, ist dies doch nicht die wichtigste Ursache ihres Handelns. Was mich und viele meiner Gefährten dazu antrieb, in Großbritannien – unserer Heimat – und in anderen Ländern Terroranschläge zu planen, war das Gefühl, für die Erschaffung eines revolutionären Staates zu kämpfen, der am Ende der ganzen Welt die Gerechtigkeit des Islam bringen würde.

Aber wie kam es dazu, dass diese (fragwürdige) Utopie mit anhaltender Gewalt durchgesetzt werden sollte? Wie rechtfertigen radikale Islamisten solchen Terror im Namen ihrer Religion? … Auf individueller Ebene mögen Muslime dem Säkularismus zustimmen oder ihn ablehnen, aber zumindest gegenwärtig erlaubt die formelle islamische Theologie – im Gegensatz zur christlichen – keine Trennung von Staat und Religion; diese werden als ein und dasselbe verstanden.

Die Hauptursache für den Erfolg der Radikalen ist die Tatsache, dass die meisten islamischen Institutionen in England schlicht und einfach nicht über Theologie reden wollen. Sie weigern sich, die schwierige und oft komplexe Frage nach dem Stellenwert der Gewalt im Islam anzugehen; stattdessen wiederholen sie das Mantra, dass der Islam eine friedvolle Religion und der Glaube eine persönliche Angelegenheit sei, und hoffen, dass sich diese ganze Debatte irgendwie in nichts auflösen wird.
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Niederlande: Muslim-Regierungsberater gehört zur Muslimbruderschaft

August 8, 2007

In den Niederlanden gibt es wie auch in der Bundesrepublik „Dialog-Konferenzen“ der Regierung. Der 45 Jahre alte Marokkaner Yahiya Bouyafa ist der Vorsitzende dieser „Contact Groep Islam“ genannten Gesprächsgruppe der niederländischen Regierung und somit ein geachteter Gesprächspartner. Nun berichtet die Zeitung „De Telegraaf“, der Mann gehöre in das Umfeld der radikal-islamistischen Muslimbruderschaft, deren Ableger Dutzende radikale Terrororganisationen wie etwa die Hamas und Gamaat al-Islamia sind(Quelle: De Telegraaf 4. August 2007). Die Muslimbruderschaft ist ein Geheimbund, der die westlichen Rechts-Staaten mit Hilfe rechtsstaatlicher Mittel zerstören und Religionsdiktaturen (Kalifate) errichten will. Die Enthüllung kommt wenige Monate, nachdem in Deutschland ein ebenfalls von Regierungsmitglieder als „Dialog-Partner“ geschätzter Muslimführer, Ibrahim al-Zayat, als führendes Mitglied der Muslimbruderschaft dargestellt worden war. Herr Zayat bestreitet ebenso wie Herr Yahiya Bouyafa etwas mit der Muslimbruderschaft zu tun zu haben. Unterdessen veröffentlicht die amerikanische Nefa-Foundation in den kommenden Tagen Unterlagen, nach denen die Mutterorganisation der Muslimbruderschaft auch einen geheimen Plan zur Unterwanderung der Vereinigten Staaten gefasst hat (Quelle: Nefa-Foundation). Einen ähnlichen Plan, den Sicherheitsbehörden bei ranghohen Mitgliedern der Muslimbruderschaft in der Schweiz bei Durchsuchungen gefunden haben, gibt es seit Jahrzehnten auch für Europa. Journalisten berichten nicht darüber. Zu den darin aufgeführten „Arbeitsmethoden“ gehört es, jegliche Kritik am Islam als „Islamophobie“ zu unterdrücken, „Dialog-Foren“ mit Mitgliedern der Muslimbruderschaft zu besetzen, Medienschaffende und Politiker zu beeinflussen, immer neue Moscheen und Moscheebauvereine zu gründen, die Bevölkerung auf die Islamisierung Europas vorzubereiten und zu diesem Zweck ein Netzwerk unentwirrbarer Vereine und Verbände zu gründen.


Das beredte Schweigen über den Horror im Iran

August 7, 2007

Im Iran wurden in der vorigen Woche 16 Menschen hingerichtet, in aller Öffentlichkeit und auf grausamste Weise. Zwei regimekritische Journalisten wurden zum Tode verurteilt. Auf entschiedene Reaktionen der deutschen Politik und Öffentlichkeit wartete man jedoch vergebens. Anders als häufig unterstellt beschwichtigt das Schweigen des Westens die Mullahs allerdings nicht – es macht sie stärker.

Von Kundgebungen vor der iranischen Botschaft weit und breit nichts zu sehen

Es wurden auch keine Mahnwachen veranstaltet, wie sonst üblich, wenn etwas Schlimmes passiert in der Welt, und von Kundgebungen vor der iranischen Botschaft war weit und breit nichts zu sehen.

Schweigen auch von der außerparlamentarischen Linken

Warum ist das so? Warum wird das iranische Regime mit seinen grausamen Methoden in Deutschland so wenig kritisiert? Es kann nicht nur daran liegen, dass viele Politiker sich derzeit in den Ferienzeit befinden. Die Partei “Die Linke” etwa fand in der vorigen Woche Zeit, sich zu allem möglichen zu äußern: zur Debatte um die Anhebung des Arbeitslosengeldes etwa oder zu einem Urteil über das “Bombodrom” in der Kyritzer Heide. Zum Tode verurteilte Journalisten und hingerichtete Homosexuelle? Dazu kein Wort! Auch die außerparlamentarische Linke schwieg. Seit Jahren betreiben linke Aktivisten eine Kampagne gegen die drohende Hinrichtung Mumia Abu-Jamals, des in den USA wegen Mordes an einem Polizisten verurteilten schwarzen Journalisten. Zur Situation im Iran: eisiges Schweigen. Warum schlagen in Deutschland regelmäßig die Wellen der Empörung hoch, wenn in den USA ein Todesurteil vollstreckt wird, und kaum jemanden interessiert es, wenn im Iran Menschen hingerichtet werden?

Viele wollen sich hierzulande jedoch nicht dazu äußern. Man kann Hunderte Erklärungen von Organisationen im Internet finden, die die US-amerikanische Politik gegenüber dem Iran kritisieren und vor einem Krieg warnen. Aber in den meisten dieser Erklärungen findet sich kein Wort zur Lage im Iran selbst. Viele sehen den US-Präsidenten George W. Bush als das eigentliche Problem an, nicht den iranischen Machthaber Mahmud Ahmadinedschad. Es ist das Ressentiment gegen die USA, das viele dazu verleitet, die Lage der Menschenrechte im Iran auszublenden. Ganz nach dem Motto: Den Feind meines Feindes kritisiere ich nicht.

der ganze interessante Welt Text