Gegen Faschismus und Islamismus

Andere Kulturen, andere Sitten Von Arzu Toker LESETIPP

Advertisements

Kaum erscheint dort etwas Kritisches, wird das Totschlagargument „Rassismus“ erhoben. Und sind die Kritiker gar Frauen aus der „islamischen Kultur“, werden sie von Kulturrelativisten schlicht als Netzbeschmutzer beschimpft oder als Radikale hingestellt. Warum?

Die deutsche Geschichte hat viele Menschen so nachdenklich gemacht, dass sie hinter jedweder kritischen Auseinandersetzung mit anderen Kulturen und Religionen gleich Rassismus und Ablehnung wittern. So geht es offensichtlich vielen Linken in Köln im Zusammenhang mit der hier heftig diskutierten Moschee-Bauplanung in Ehrenfeld. Wenn es jedoch um ihre eigene Kultur und Gesellschaft geht, sind sie unbarmherzig. Trotzdem räumen sie uns Menschen aus anderen Kulturen nicht ein, dass auch wir das Bedürfnis haben, uns mit „unseren“ Herkunftskulturen und Religionen kritisch-aufklärerisch auseinander zu setzen. Diese Haltung gibt dann wiederum den so genannten konservativen Migranten, den rechten Migranten, den Nährboden, auf dem sie – befreit von der natürlichen gesellschaftlichen Gegenposition – agieren können .

Diese Einstellung erleichtert es, rassistisch zu sein, ohne als Rassist erkannt zu werden. Würden wir die Kulturrelativisten ernst nehmen, müssten wir die universellen Menschenrechte abschaffen, schließlich gelten sie ja nicht für alle Menschen. Das wäre auch im Sinne der Islamisten und der konvertierten organisierten Deutschen, die versuchen, der Öffentlichkeit weiszumachen, dass es eine europäische Version des Islam geben könne. Und das wiederum hat ein Gericht in Berlin dazu gebracht, das deutsche Grundrecht zu unterhöhlen, indem es muslimischen Mädchen erlaubte, aus religiösen Gründen dem Sportunterricht fernbleiben zu können.

Hier treffen sich die Interessen der radikalen Islamisten, der Kulturrelativisten und der Rassisten. Die Einen wollen, dass die Fremden fremd bleiben und sich – entgegen einem menschlichen Grundbedürfnis – keineswegs entwickeln, womit sie noch fremder werden. Die Anderen wollen ihre Andersartigkeit in Parallelgesellschaften behalten und dies rechtlich legitimieren, das Recht so lange verbiegen, bis am Ende ihr Recht übrig bleibt: die Scharia. Deshalb ist es den Kulturrelativisten ziemlich lästig, von arrangierten Ehen, Ehrenmorden und anderen Menschenrechtsverletzungen in Verbindung mit dem Islam zu hören. Sie verstehen die Darstellung negativer Aspekte als eine Ablehnung des Islam.

Die Linke und die Kölner DITIB-Moschee

Die Linke in Deutschland tendiert gleichzeitig dazu, einen verkappten Größenwahn zu pflegen in dem Sinne, dass sie den Rest der Welt und insbesondere alle „kritisierten Minderheiten“ als Opfer betrachtet, die sie zu schützen hat.

Da werfen Leute, die ihre christlichen Kirchen mit Recht kritisieren, diese zum Teil deshalb längst verlassen haben und deshalb wohl kaum für einen Kirchenneubau auf die Straße gehen würden, gleichzeitig Kritikern des geplanten Moschee-Neubaus Schüren von Islamophobie vor. Als Islamophobie gilt jedwede Kritik an der islamischen Welt, den Palästinensern und den islamischen Migranten. Hier sind sich die Linken mit den Rechten einig: Es handelt sich bei beiden um Varianten von Antisemitismus. Ihre Befürwortung der Moschee in Ehrenfeld verstecken die Linken unter dem Protest gegen die Rechte und nutzen die historischen Gewissensbisse der Ehrenfelder Bevölkerung aus. 

Die Kulturrelativisten wissen es besser. Sie wissen mehr über die Kultur der „Fremden“ als diese selber.

Sie kooperieren mit dem konservativen Flügel unter den Minderheiten. Das geht so lange gut, bis wir nicht mehr zu überhören sind. Aber selbst dann sind nicht wir die ebenbürtigen Gesprächspartner, sondern sie lassen sich neue Forschungsaufträge geben und formulieren, was wir seit Jahrzehnten kritisierten, als das Ergebnis ihrer eigenen Forschungen. Kulturrelativisten reagieren auf unsere Kritik an unserer Herkunftskultur oder am Islam beleidigt, als ob wir sie persönlich angegriffen hätten und zeigen sofort auf ihre Freunde, die doch nicht so sind, oder auf den einen oder anderen Professor oder Schriftsteller, der doch berühmt sei und nicht unsere Meinung vertritt, da unsere Kritik nur Unruhe und Ablehnung schaffe.

In meinen Diskussionsveranstaltungen über Religion versuchen sie das Alter von Aischa, die Mohammed mit sechs geheiratet und mit neun „verehelicht“ hat, zu erhöhen oder mit der damaligen Zeit zu legitimieren.

LESETIPP,hier alles lesen!

Advertisements

Advertisements