Migrationsforscher und Gutmenschen blamieren sich – Kelek und von 54 Islamkritikern (teils muslimischer Herkunft) geben Kontra!

Ich empfehle ihnen Besuche von Schulen, Beratungsstellen, bei Frauenärzten oder in Moscheen – dort können sie, wenn sie die Sprache der Frauen sprechen und Zugang zu ihnen finden, erfahren, dass es in diesem Land verbreitet Zwangsheirat, Gewalt in der Ehe, Vergewaltigungen und sogar die Mehrehe gibt; dass kurdische Familienväter minderjährige Nichten nach Deutschland holen, sie als ihre Töchter ausgeben – natürlich Kindergeld beziehen – und mit ihnen in Polygamie leben. Und ich empfehle aktuell die Lektüre der Studie des Frauenberatungszentrums SELIS vom Stadtrat von Batman, in Ost-Anatolien von Ende Januar 2006.

 62 % Prozent der Frauen von Familienmitgliedern verheiratet wurden, ohne dass sie vorher nach ihrer eigenen Meinung gefragt wurden. Alles „Einzelfälle“?

Mit realitätswidriger Schönfärberei und „positiven“ Vorurteilen wird Integration und wahrheitsorientierte Migrationsforschung verhindert. Ein Warnruf von Hartmut Krauss

Ehrenmorde, Zwangsheiraten und rigide patriarchalische Grundorientierungen sind ebenso wie antijüdische Verschwörungsideologien und mangelnder Respekt gegenüber säkular-demokratischen Grundprinzipien ernst zu nehmende und nichtmarginale Phänomene innerhalb der islamisch geprägten Kulturgemeinschaft. Darüber gibt es national und international eine umfangreiche Literatur einschließlich zahlreicher hinreichend validierter Studien.

Doch hinter diesem Gestus der „Wissenschaftlichkeit“ steckt ein ideologischer Abwehrmechanismus, der darauf abzielt, Kritik an den vielfältigen antiemanzipatorischen, undemokratischen und freiheitsfeindlichen Aspekten des orthodoxen Mehrheitsislam, die nicht in das eigene kulturrelativistische Raster paßt, a priori zu delegitimieren. Im Grunde wird ein einfaches apologetisches Prinzip verfochten: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Negative Merkmale der Migranten müssen sich immer aus dem ‚Hypertheorem‘ „Rassismus der Aufnahmegesellschaft“ ableiten lassen; niemals darf die normative Prägekraft des Islam als Ursache in Erscheinung treten. Dass in breiten Teilen der islamischen Gesellschaften fremdenfeindliche Einstellungen gegen Un- und Andersgläubige vorherrschen und geringfügigste Anlässe zu schweren Ausschreitungen führen können, darf dieser parteilichen „Migrationswissenschaft“ erst gar nicht in den Sinn kommen. 

44,9 Prozent der Frauen und 45 Prozent der türkischen Männer sind der Meinung, dass der Ehemann berechtigt sei, seine Frau zu schlagen, falls diese ungehorsam ist. 77,8 Prozent der misshandelten Frauen schweigen. Zwei von drei Frauen werden per Brautwerber an den Mann gebracht. 24 Prozent der Brautväter verlangen vor der Ehe Brautgeld. Von den verheirateten Frauen sind in den ländlichen Gebieten 52,2 Prozent und in den Städten 36,3 Prozent mit dem Ehemann verwandt.

bei zahlreichen Migrantenjugendlichen nach wie vor als gravierende Integrationsbarrieren wirken und bei nicht wenigen den Nährboden für die Aneignung islamistischer und nationalistisch-rechtsextremistischer Orientierungen bilden.

Einheimische Frauen in „westlicher“ Kleidung und muslimische Frauen, die sich unverschleiert in der Öffentlichkeit zeigen, gelten als moralisch minderwertige Wesen und „Freiwild“. 

Tatsächlich haben wir in Interviews vielfach gehört, dass Frauen etwa als „Nutten“ oder „Huren“ beschimpft werden. Frauen in Deutschland, so heißt es unter nicht wenigen Jugendlichen mit Migrationshintergrund „sind ja bereit und sie haben keine Moral.“ An anderer Stelle wird von verbalen Attacken wie „Du deutsche Nutte, halt’s Maul!'“

Deutschland ist kein islamophobes, sondern ein islamophiles Land, wo in der Öffentlichkeit kaum über die wirklichen Grundübel der islamischen Herrschaftskultur gesprochen werden darf. Frau Kelek und andere mutige Autorinnen haben ein Tabu durchbrochen und dafür werden sie jetzt mit pseudowissenschaftlichen Bannworten gescholten. Solange sich hierzulande aber die vorgebliche „Migrationswissenschaft“ in den Händen solcher islamophiler Kulturrelativisten und zensierender Tabusetzer befindet, ist es um die Herausbildung eines angemessenen Integrationsdiskurses schlecht bestellt. Die soziokulturelle Grundvoraussetzung einer gelingenden Integration ist nicht selbstverleugnende Nachgiebigkeit, sondern das konsequente Einfordern von Respekt gegenüber der säkular-demokratischen Grundordnung.

Unterzeichner:

1. Sattar Mohamad Ali, Menschenrechtsaktivistin, Irak

2. Nour Abdolkader, Irakischer Flüchtlingsrat, Irak

3. Mina Ahadi, Frauenrechtlerin, Internationales Komitee gegen Steinigung

4. Woria Ahmadi, Vorsizende des Iranischen Flüchtlingsrats, Iran

5. Mohammad Asangaran, Menschenrechtler, Arbeiterkommunistische Partei Iran

6. Rabee Ashat, Women libration Iran

7. Klaus Blees, Mitarbeiter der AKTION 3.Welt SAAR, Trier

8. Nora Brinker, Freie Übersetzerin, Oberhausen

9. Serap Çileli, Frauenrechtlerin und Buchautorin, Hessen

10. Helga Dittmann-Paetsch, Berlin

11. Thea Dorn, Schriftstellerin

12. Dr. Gudrun Eussner, Journalistin, Perpignan

13. Iraj Farjad, Internationales Komitee gegen die Todesstrafe

14. Willy Gettel, Publizist, Berlin

15. Ralph Giordano, Köln

16. Sohiela Hasan, Frauenrechtlerin, Irak

17. Reinhard Hascha, Historiker, Bautzen

18. Kerstin Heimbold Redaktionsleitung German Media Watch

19. Dr. Oliver Benjamin Hemmerle, M.A., Mannheim

20. Clemens Heni Politikwissenschaftler, Berlin

21. Hartmut Krauss, Sozialwissenschaftler, Osnabrück

22. Jürgen Krauß, Erwachsenenpädogoge (DaF), Osnabrück

23. Dr. Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler und Publizist

24. Ali Mohseni, Komitee für Bürgerrechte im Iran

25. Ali Moradi, Komitee für Bürgerrechte im Iran

26. Bernd Müller, Ingenieur

27. Kazen Nixah, editor workers newspaper London

28. Wolfgang Nossen, Erfurt

29. Dagmar Pfeifer, Dipl.Ing., Wien

30. Karl Pfeifer, Journalist, Wien

31. Iris Raddatz

32. Dr. Hans Peter Raddatz, Orientalist

33. Ljiljana Radonic

34. Nasrin Ramzanali, Frauenrechtlerin, Iran

35. Jörg Rensmann, Dipl. Politikwissenschaftler, Berlin

36. Robin Renitent, Nordamerika, rebellog

37. Roland Röder, Geschäftsführer der AKTION 3.Welt SAAR

38. Monier Scharifpourian, Iran

39. Walter Schmid, Amstetten

40. Dr. Michael Schmidt-Salomon, Philosoph, Giordano Bruno Stiftung

41. Mohammad Schokohi, Journalist, Iran

42. Sebastian Schopplich, Gera

43. Mahbube Siamamardi, Internationales Komitee gegen Todesstrafe, Iran

44. Markus Vallen German Media Watch Redaktionsleitung

45. Karin Vogelpohl, Diplom-Pädagogin, Osnabrück

46. Franz Voß, IT-Kaufmann, Osnabrück

47. Thomas Tartsch, Sozialwissenschaftler, Bochum

48. Dr. Klaus Thörner, Oldenburg

49. Andreas Widmann, Hannover, BDB

50. Philippe Witzmann, Student, Berlin

51. Klaus Wolf, Wohlenschwil/Schweiz

52. Shahla Xabazzade, Women libration Iran

53. Sohiela Xosravie, Frauenrechtlerin, Iran

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