Hass-Islamist ruft zu Gewalt in Pinneberg auf

Januar 23, 2011

Pinneberg – Wie fanatisch sind diese Hassprediger? Wie gefährlich? Und was dürfen sie sich noch alles herausnehmen?

In Pinneberg bedroht ein junger Islamist deutscher Herkunft offen den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde. Harry M. verunglimpft Wolfgang Seibert (63) als „dreckigen Juden“, durchkreuzte sein Foto im Internet mit roter Farbe.

Darunter droht M. (nennt sich Isa Al Khattab): „Pass auf, dass Allah dich nicht schon im Diesseits straft mit dem Tod. Das ist keine Drohung von mir, sondern Allah dem Allmächtigen.“

Mutmaßliches Motiv: Seibert hatte sich kritisch über die Hinterhof-Moschee der „Muslimischen Vereinigung Pinnebergs“ geäußert, ihre Schließung gefordert. Sie gilt als Treffpunkt radikaler Islamisten nach der Schließung der ehemaligen Al-Quds-Moschee (später Taiba-Moschee in St. Georg, BILD berichtete).

Jetzt steht Seibert unter Polizeischutz! Denn Experten nehmen die Drohung ernst.

Claudia Dantschke vom Berliner Zentrum Demokratische Kultur über den Internet-Islamisten: „Er hofft wohl darauf, dass einer seiner Gesinnungsbrüder den angeblichen Willen Allahs umsetzen und diese Strafe vollziehen wird.“

Wolfgang Seibert lässt sich davon nicht einschüchtern. „Zuerst habe ich einen großen Schreck bekommen, dann schnell Strafanzeige gestellt.“ Er ist dem Hass-prediger schon mal begegnet, hält ihn für „bedrohlich und durchgeknallt“.

Wer ist dieser Harry M.? Nach BILD-Informationen wuchs der junge Mann in Pinneberg auf, ging dort zur Realschule und konvertierte vor rund einem Jahr zum Islam. Auf seiner Internet-Seite „Islamic Hacker Union“ gibt er an, in Neumünster zu wohnen, ist aber in Pinneberg gemeldet. Im Internet schreibt er: „Möge Allah die Ungläubigen vernichten.“ Er gilt als regelmäßiger Besucher der Moschee.

quelle

Wie radikale Islamisten Pinneberg in Atem halten

Pinneberg wird zum Mekka für Islamisten. Nun hat ein Besucher der örtlichen Moschee zum Judenmord aufgerufen. Die Bürgermeisterin plant einen “Runden Tisch”.

Kristin Alheit will, dass Ruhe in Pinneberg einkehrt. Keine Gewaltaufrufe mehr im Internet, keine volksverhetzenden Beleidigungen wie „dreckiger Jude“ und keine Zeitungsartikel über ihre Stadt als Zufluchtsstätte für Islamisten. Die Bürgermeisterin sitzt am Konferenztisch ihres Büros im Rathaus und versucht, ihre und die Lage ihrer Stadt zu erklären. Der wohl wichtigste Satz, den die freundliche SPD-Frau immer wieder sagt, ist: “Eigentlich bin ich mit der ganzen Angelegenheit überfordert.“

Foto: dapd/DAPD
Haus des Hasses: In dieser Pinneberger Moschee soll auch ein radikaler Rapper vekehrt haben

Es ist ja auch viel passiert in Pinneberg. Und die Ereignisse sagen einiges aus über die Entwicklung der islamistischen Szene, über den Umgang der Behörden damit und über den Zusammenhang zwischen den Botschaften radikaler Islamisten und den Gewaltandrohungen eines offenbar durchgedrehten, etwa 19-jährigen muslimischen Konvertiten, der mit seinen Hasstiraden eine Stadt und die Sicherheitsbehörden Schleswig-Holsteins seit Tagen in Atem hält.

Die Geschichte beginnt mit dem Erscheinen des einstigen Gangsta-Rappers “Deso Dogg“ in der vom Verfassungsschutz als “Problem-Moschee“ bezeichneten Pinneberger Al-Sunnah-Moschee.

Der Berliner Musiker sang in früheren Jahren über das harte Leben auf der Straße, zeigte sich auf Plattencovers mit einer Pistole am Kopf und fiel durch Straftaten auf. Dann entdeckte er den Islam, und radikale Vorbeter spannten ihn für ihre Zwecke ein. „Deso Dogg“ sollte Jugendliche für den Islam begeistern, oder vielmehr für das, was einige Fundamentalisten darunter verstehen.

„Den Feind im Auge, im Namen Allahs“

Vor einigen Wochen sang „Deso Dogg“ bei einem „Islamseminar“ in der Eifelstadt Mayen die später viel zitierte Zeile: „So Gott will, wir kämpfen, fallen als Märtyrer, den Feind im Auge, im Namen Allahs.“ Das Reim-Dich-Oder-Ich-Fress-Dich-Lied über den „Heiligen Krieg“ wollte er auch in Pinneberg singen – so jedenfalls eine Ankündigung im Internet.

Den „Brüdern“ der kleinen Hinterhof-Moschee „Al-Sunnah“ war er willkommen. Er sang zwar nicht, sondern sprach nur über seine Zeit als Gangsta-Rapper. Aber dennoch: Der Dschihad war in Pinneberg angekommen. Und das sollte erst der Anfang sein.

Auf der Internet-Seite „Islamic Hacker Union“ war plötzlich von einem „dreckigen Jude“ die Rede. Ein Foto, auf dem der Mann eindeutig zu erkennen ist, war rot durchgestrichen, und im Text hieß es: „Pass auf, dass Allah dich nicht schon im Diesseits straft mit dem Tod“.

Außerdem: „Die Strafe Allahs kann dich überall treffen.“ Zwischen diesen Zeilen: ein Video von einem tödlichen Hauseinsturz bei einer Hochzeitsfeier.

Der Mann auf dem Foto heißt Wolfgang Seibert. Er ist der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Pinneberg und angesichts der Einschätzung des Verfassungsschutzes und der Verwicklungen der Al-Sunnah-Moschee mit der islamistischen Szene hatte er gefordert, die Al-Sunnah-Moschee zu schließen.

Vom Kiffer zum Islamisten

Für einen jungen Mann, der sich Isa Al Khattab nennt, war das zuviel: Er hat den Gewaltaufruf unterschrieben. Außerhalb seiner zurecht gesponnenen islamistischen Welt heißt er Harry M.. Mit knapp 17 Jahren, so erzählt er in einem mittlerweile gelöschten Internetvideo, konvertierte er zum Islam. Davor trank er Alkohol, rauchte Joints und nahm „andere Drogen“.

Er war dabei, so geht es aus seiner Erzählung hervor, sein Leben langsam aber sicher in den Sand zu setzen. Dann fragte sich Harry: „Was ist mein Sinn des Lebens? Was bringt mir das, wenn ich arbeiten gehen würde, Schule machen würde? Was würde mir das bringen?“ Die Antwort des Teenagers: Nichts. Statt dessen entdeckte er die seiner Ansicht nach „einzig wahre Religion“. Dabei geriet er nicht an einen der vielen liberalen Imame im Land, sondern an ultra-radikale Islamisten.

Ein typischer Radikalisierungsprozess, sagt die Islamismus-Expertin Claudia Dantschke vom Berliner Zentrum Demokratische Kultur. „Ein junger Mensch kommt mit dem Leben nicht zurecht, sucht nach einem Sinn und dann kommt jemand, der ihm sagt, es ist doch alles ganz einfach: Du musst nur an Allah glauben, alle Regeln befolgen und alles andere ist des Teufels. Durch das Gefühl einer Gruppe anzugehören, kann ein labiler Menschen das Gefühl bekommen, etwas Besonderes zu sein“, sagt Dantschke.

Harrys Vortrag in dem Video klingt etwas wirr, aber er wirkt glücklich dabei. Er lächelt, und man hätte sich nicht gewundert, wenn er den Satz: „Islam bedeutet Frieden“ gesagt hätte. Hat er aber nicht. Er hat es wohl auch nie gedacht, denn die Vorbeter, von denen Harry seine abstrusen Vorstellungen hat, predigen nicht Frieden, sondern Kampf, nicht Toleranz, sondern Abgrenzung.

Einfluss radikaler Salafisten

Wer die Spuren von Isa Al Khattab alias Harry M. im Internet verfolgt, landet bei szenebekannten Protagonisten aus der radikalsten Ecke der deutschen Salafisten-Szene: Junge und mittelalte Männer, nicht selten Konvertiten, die in der mittlerweile geschlossenen Hamburger Taiba-Moschee ein- und ausgingen, in der schon die Attentäter des 11. September und auch eine Gruppe von Islamisten verkehrte, die vor rund eineinhalb Jahren in die Kampfgebiete ins pakistanisch-afghanische Grenzgebiet zogen, um den Märtyrertod zu sterben.

Auch in die Pinneberger Al-Sunnah-Moschee – laut Verfassungsschutz einer der wichtigsten Treffpunkte der früheren Besucher der Taiba-Moschee – war Harry zu Gast. „Aber höchstens zwei oder drei Mal“, sagt Salim Ibn Omar, der als einer der Vorsitzenden für die Moschee spricht. Beim Besuch des Reporters sind er und die anderen Besucher in dem vielleicht dreißig Quadratmeter großen Raum mehr oder weniger freundlich. Sie sind zu einem Gespräch bereit.

Diesen Harry würden sie gar nicht richtig kennen, sagen sie. Eine „Nachfolgeorganisation“ der Taiba-Moschee sei die Moschee auch nicht, und der Bruder „Abu Malik“ – so nennt sich „Deso Dogg“ mittlerweile – habe in ihrer Moschee weder zu Gewalt oder Hass aufgerufen noch habe er ein Lied gesungen.

„Mit Dingen, die dem Ansehen der Moschee schaden, wollen wir nichts zu tun haben“, sagt Salim Ibn Omar. Er verschweigt dabei, dass Anhänger aus dem Kreis der Al-Sunnah-Moschee schon bei dem Seminar in Mayen dem Lied „Deso Doggs“ gelauscht haben.

Verherrlichung des Märtyrertodes

Am Eingang der Moschee findet sich ein Aufkleber der Gruppe „Die wahre Religion“. Ihre Vorbeter verteufeln die Integration, sie befürworten die Einführung der Scharia und legitimieren immer wieder Gewalt im Namen des Islam.

Kleine Textprobe aus einer der zahllosen Internet-Ansprachen über die Herrlichkeit des Märtyrertodes: „Wenn der erste Blutstropfen den Körper verlassen hat, hat Allah ihm alle seine Sünden vergeben. Allahu Akbar! Warum? Weil er hat alles gegeben für Allah.“ Von solchen Äußerungen bis zu Gedanken an den Weg ins Terrorcamp ist es nicht weit.

Salim Ibn Omar, der Vorsitzende der Al-Sunnah-Moschee, sagt zu der zitieren Äußerung: „Das ist auch unsere Ansicht. Das können Sie auch ruhig schreiben. Und die Leute von ’Die wahre Religion’: Das sind unsere Brüder.“

Auch Harry M. hat seine Kenntnisse über den Islam offenbar von den Vorbetern der „wahren Religion“. Zumindest legen das seine im Internet nachvollziehbaren Bekanntschaften und Äußerungen nahe. „Man erkennt anhand der Verbindungen in Foren und sozialen Netzwerken ganz eindeutig, dass es eine Szene ist, in der man sich kennt und gemeinsame Ansichten hat“, sagt die Islamismus-Expertin Dantschke.

Erschreckend sei der hohe Anteil Jugendlicher, die offenbar weniger aus religiösen, sondern eher aus politischen oder sozialen Gründen in die Szene geraten seien….

welt


Moschee in Frankfurt/Hausen in den Händen von Antisemiten und Extremisten

April 28, 2010

FRANKFURT/MAIN (inn) – Ihre neue Moschee in Frankfurt-Hausen soll ein Ort der Begegnung, Toleranz und Transparenz werden. So zumindest sagen das die Vertreter der dortigen Hazrat Fatima-Gemeinde. Reporter des Hessischen Rundfunks haben jetzt in einer Reportage Anspruch und Wirklichkeit verglichen – und sind statt auf Friedensbekundungen auf Hetze unter anderem gegen Israel gestoßen.

Die schiitische Hazrat Fatima-Gemeinde baut derzeit im Frankfurter Stadtteil Hausen eine neue, repräsentative Moschee. Zur Grundsteinlegung im Sommer 2009 kamen bekannte hessische Politiker wie der Landesvorsitzende der FDP Hessen und Justizminister, Jörg-Uwe Hahn, der auch für die Integration zuständig ist, oder der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Hessischen Landtag, Tarek al-Wazir. Der Generalsekretär der schiitischen Fatima-Gemeinde, Ünal Kaymakci, erklärte den Tag der Grundsteinlegung zum “Meilenstein der Integration”. Kaymakci wurde nach HR-Angaben von Minister Hahn an einen Runden Tisch zum Thema Islamunterricht berufen.

Zwei Reporter des “Hessischen Rundfunks” (HR) wollten sich mit diesen Äußerungen offenbar nicht zufrieden geben. Sie recherchierten für das HR-Magazin “defacto”, welche islamischen Vertreter an der Veranstaltung teilnahmen. “Für was steht diese Moschee-Gemeinde, die sich so offen und transparent präsentiert?”, fragen die HR-Reporter – und auch nach zwei muslimischen Geistlichen, die eine prominente Rolle in der Moschee einnehmen. Einer von ihnen ist Sabahatin Türkyilmaz, so die HR-Autoren. Er sei der “wichtigste Mann der Moschee, verantwortlich für alle religiösen Fragen”.

Amateuraufnahmen aus dem Jahr 2006 allerdings zeigen Imam Türkyilmaz auf einer Demonstration zum so genannten Al-Quds-Tag in Berlin. Die Aufnahmen zeigen Hunderte Muslime, die etwa “Nieder mit Israel!” oder “Tod, Tod Israel!” skandieren. Bereits 2001, so die HR-Reporter, sei der Frankfurter Imam an einer Kundgebung zum Al-Quds-Tag beteiligt gewesen, Aufnahmen zeigen ihn als “Einpeitscher” am Megafon. Türkyilmaz ruft auf Arabisch: “Wir gehören zur Gemeinschaft der Hisbollah!”

Seit 1979 finden derartige Demonstrationen jedes Jahr weltweit statt. Am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan soll die “internationale muslimische Solidarität zur Unterstützung der legitimen Rechte des muslimischen palästinensischen Volkes” erklärt werden, insbesondere durch Kundgebungen. “Der iranischen Revolutionsführers Ayatollah Chomeini hat den Al-Quds-Tag ins Leben gerufen, um zur Vernichtung Israels aufzurufen”, so die HR-Reporter.

Kritik an dem Auftreten des Imams äußert die Berliner Islamwissenschaftlerin Claudia Dantschke. Türkyilmaz sei “alles andere als liberal, sondern eher sehr radikal”. Er phantasiere von einer “Gesellschaftsvision auf religiös-schiitischer Basis, das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun”, so Dantschke.

Irmer: Genau prüfen

Auch der Hessische Landtagsabgeordnete und Bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Hans-Jürgen Irmer (Wetzlar), sieht die Rechercheergebnisse kritisch. Er forderte im Interview mit dem HR, beteiligte islamische Verbände, die an Gesprächen zur Einführung eines Islamunterrichtes eingeladen werden, genau auszuwählen. Laut der Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP in Hessen solle geprüft werden, ob ein konfessionsgebundener islamischer Religionsunterricht möglich sei. Wenn nicht, werde das Fach Islamkunde angeboten. Irmer warnte jedoch davor anzunehmen, ein islamischer Religionsunterricht an Schulen werde die Koranschulen in Deutschland ersetzen. Dies sei nach Bekundungen von Islamvertretern nicht gewollt.

Bürgerinitiative mahnt – erneut

Der Bau der Moschee in Frankfurt-Hausen war schon seit Bekanntwerden der Pläne umstritten. Gegen den Bau hatte sich eine Bürgerinitiative gewandt, die “in der Bewilligung zum Bau der dritten Moschee in Hausen eine Katastrophe und die Weichenstellung für eine monokulturelle islamische Zukunft des kleinen Stadtteils” sieht, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Zur Begründung ihres Widerstandes gegen den Bau teilte die “Bürgerinitiative Frankfurt-Hausen” mit: “Der Islam ist keine Religion im Sinne des Grundgesetzes. Er ist eine Politreligion mit totalitärer Ideologie.” Mega-Moscheen seien “politische Zentren zur Verbreitung dieser Ideologie”. Nach den Recherchen des HR müsse der Bau der Moschee als auch dessen “undurchsichtige Finanzierung” neu diskutiert werden. “Und Ünal Kaymakci und die religiöse Führung der Gemeinde verdienen keinerlei Vertrauen mehr – diese Personen müssen von der Gemeinde umgehend abgelöst und ersetzt werden”, fordert die Initiative.

Druck nimmt zu

Unterdessen wächst der Druck auf Imam Türkyilmaz. Der innenpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Holger Bellino, forderte von dem Moschee-Verein eine Distanzierung von dessen Äußerungen.

“Sollten die Vorwürfe zutreffen und der Imam der Frankfurter Hazrat Fatima Zehra Moschee an einer anti-israelischen Demonstration teilgenommen haben und auf einer weiteren Demonstration als ‘Einpeitscher’ für die pro-iranische Hisbollah gewirkt haben, dann erwarten wir eine klare Distanzierung des Vereins von dem Gedankengut ihres Imams und auch personelle Konsequenzen”, sagte Bellino am Mittwoch.

Insbesondere aufgrund der Beteiligung des Generalsekretärs der Gemeinde bei den Beratungen zur Einführung eines islamischen Religionsunterrichtes forderte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Aufklärung. “Es kann nicht sein, dass der Generalsekretär dieser Moschee, Ünal Kaymakçi, am ‘Runden Tisch’ der Landesregierung beteiligt ist, bei dem es um die mögliche Einführung des islamischen Religionsunterrichts an den hessischen Schulen geht, und gleichzeitig antisemitisches und totalitäres Gedankengut in seiner Moschee billigt. Hier muss der Verein klar und sauber die Vorfälle aufarbeiten”, so Bellino.

Gegenüber der “Frankfurter Rundschau” verteidigte sich der Imam unterdessen. “Wie könnte ich als gläubiger Moslem, der weiß, dass Islam, Christentum und Judentum die selben Wurzeln haben, gegen Juden wettern”, sagte er der Zeitung. Dass er an den Kundgebungen in Berlin teilgenommen hat, hält Türkyilmaz zudem nicht für verwerflich. Es seien angemeldete Demonstrationen gewesen, er habe zudem nie ein Geheimnis aus seiner Teilnahme gemacht. “Es sind Protestaktionen gegen die Besetzung palästinensischer Gebiete durch Israel”, zitiert ihn die “Rundschau”. So habe der schiitische Geistliche den Aufruf zu den Demonstrationen verstanden.

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«Das Kopftuch bei Mädchen ist Apartheid pur»

Januar 23, 2010

Necla Kelek prangert die Unterdrückung der Frauen im Islam ebenso an wie die der Männer. Für ein Podium zum Minarettverbot kommt die Soziologin nach Zürich.

Es fehlt zu oft an Offenheit bei den Moscheevereinen. Die Islamfunktionäre sind nicht bereit, über Menschenrechte und Gleichberechtigung zu diskutieren. Wir wissen nicht, von wem die Moscheen – mit und ohne Minarett – finanziert werden. Wir wissen nicht, was hinter diesen Mauern gepredigt wird. Hier fehlt die Transparenz. Die Ideologie hinter den Moscheebauten wird genauso wenig offengelegt wie die Geldgeber. Und ich behaupte: Der Islam, wie er in den Moscheen gelehrt wird, ist in der Demokratie noch nicht angekommen. Er ist hierarchisch strukturiert, diktatorisch und frauenfeindlich. In dieser Form ist der Islam beängstigend und bedrohlich. Daher können die Islamvertreter keinen Respekt vor ihrer Kultur fordern: Eine abgeschlossene, menschenrechtsverachtende Parallelgesellschaft ist nicht akzeptabel. Die Reaktion dagegen ist verständlich, wenn auch nicht hilfreich: Ein Minarettverbot schliesst Mauern, anstatt zu öffnen.

Wäre der Kirchenbau dann nicht auch ein Thema – zumindest bei den katholischen Kirchen?
Es stimmt, dass die katholische Kirche hierarchische und frauenfeindliche Züge hat. Im Unterschied zum Islamismus aber versucht sie nicht, ganze Länder nur nach ihrem Gesetz zu regieren. Die christlichen Kirchen haben sich in einem schmerzhaften Prozess – und nicht immer freiwillig – säkularisiert. Aber heute haben eine Milliarde Menschen auf dieser Welt nicht die Wahl, ob sie Muslime sein wollen oder nicht. Beim Christentum ist das anders, selbst in traditionell katholischen Ländern. Wir haben bei den Kirchen ein – verhältnismässig neutrales – Glockenläuten, aber nicht fünfmal am Tag ein öffentliches Bekenntnis, das lautet: «Es gibt nur einen Gott, das ist Allah, und Mohammed ist sein Prophet», über der ganzen Stadt. Selbst in der einst säkular konzipierten Türkei zeigt inzwischen der sunnitische Islam seine Macht, sodass anderen Religionen – nicht nur Christen, sondern auch den Aleviten – kaum Luft zum Atmen bleibt. Zur Religionsfreiheit gehört auch das Recht, frei von religiöser Bevormundung zu sein.

Sie sind gegen das Minarettverbot, aber für das Kopftuchverbot.
Wie gesagt, Minarette zu verbieten, verhärtet nur die Fronten, führt zu Hass und zur Spaltung der Gesellschaft. Die Schweizer sollten eine offene Debatte führen. Ich finde allerdings, die Muslime sollten einen Schritt auf die aufnehmende Gesellschaft zu machen und den offenen Diskurs und Konsens suchen. Warum müssen Minarette so hoch sein? Warum müssen sie überhaupt sein? Zu Mohammeds Zeit gab es keine Minarette. Das Minarett war ein Signal der Eroberung, des Siegs über das Christentum. Wenn die muslimische Gemeinschaft demokratisch und integrativ gesinnt wäre, würde sie überlegen, ob sie wirklich ein solches Zeichen setzen will. Ich halte es für einen Akt der Höflichkeit, wenn die Muslime einen Gedanken darauf verwenden, wie sie die Freiheiten der Schweizer Gesellschaft nutzen.

Und das Kopftuch?
Ich bin nicht für ein generelles Kopftuchverbot. Ich bin dagegen, dass so getan wird, als wäre das Kopftuch ein religiöses Gebot. Es ist ein Symbol einer bestimmten persönlichen und politischen Identität. Über das Kopftuch sagt der Koran nichts, der Schleier ist eine von Männern durchgesetzte Tradition und Ausdruck der Macht über Frauen. Ich bin allerdings dagegen, dass Kinder Kopftuch tragen. Denn Kopftücher zwingen schon kleine Mädchen in eine bestimmte Geschlechterrolle. Das ist Apartheid pur.

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Machtsymbol und Strohhalm der Linken

Januar 16, 2010

Ein Beitrag von Cahit Kaya

Nach sehr skurril anmutenden Vorschlägen Gaddafis, die Schweiz sollte gespalten und an die Nachbarstaaten aufgeteilt werden und der im Befehlston kommende Aufruf Gaddafis seinen prügelnden Sohn unverzüglich freizulassen, ohne ihn der Schweizer Justiz zu übergeben, nachdem dieser Hotelangestellte wie Sklaven behandelt und geschlagen hatte, waren dies wohl einige der Gründe für den Erfolg der Initiative, die von der Mehrheit der Schweizer befürwortet wurde.
Ungehörte Laizisten

In dieser Debatte kristallisierten sich lediglich islamische Organisationen heraus, die es verstehen, ihre Opferrolle bestens zu spielen. Als liberal geltende Strömungen des Islams kamen nicht zu Wort. Auch Laizisten aus muslimischen Ländern wurden innerhalb des Minarett-Streits nicht zu ihrer Haltung befragt, obwohl der Großteil der Schweizer Muslime aus der Türkei stammen und es als wahrscheinlich gilt, dass sie den Bau von Minaretten vom laizistischen Standpunkt aus skeptisch sehen. In der Türkei warnen die Laizisten vor einer immer stärkeren Islamisierung des Landes, die primär von der AKP vorangetrieben wird. Dies macht sich auch im Straßenbild bemerkbar. Immer mehr Moscheen schießen aus dem Boden und überziehen das Land nachhaltig mit Minaretten bestückten Gebetshäusern und den darin predigenden Imamen, die dem türkischen Religionsministerium (Diyanet İşleri Başkanlığı, kurz Diyanet) unterstellt sind. In Europa verhält es sich ebenso. Mehrheitlich von Türken besuchte Moscheen erhalten ihren Imam aus der Türkei, welcher ebenfalls im Auftrag der Diyanet finanziert wird und nach klaren Vorgaben predigt.
Der politische Islam in Europa

Türkische Moscheen sind als verlängerter politischer Arm der islamischen AKP zu verstehen. Erdogan ist Vorsitzender der “Adalet ve Kalkınma Partisi“ (AKP) und war der ideologische Ziehsohn Necmettin Erbakans, dessen “Refah Parti” (RP) später aufgrund anti-laizistischer Aktivitäten und dem Ziel die Scharia einführen zu wollen verboten wurde.

Erdogan bekleidete in der RP das Amt des stellvertretenden Parteivorsitzenden. Er fiel in seiner Zeit als Oberbürgermeister damit auf, “westliche Einflüsse” reduzieren zu wollen und forcierte die Geschlechtertrennung im öffentlichen Leben, sprach sich gegen den Alkoholkonsum aus und definierte sich selbst als Anhänger der Scharia. Erdogan vertrat offen die Ansicht, ein Muslim kann kein Laizist sein. Seine umstrittenen Aussagen brachten ihm zehn Monate Gefängnis ein. Nach der Entlassung distanzierte er sich von bisher getätigten Aussagen. Seit der Machtergreifung der AKP wurde das Budget der Diyanet beinahe verdoppelt. Für religiöse Zwecke werden heute umgerechnet rund 1,1 Milliarden Euro jährlich aufgewendet (im Vergleich: 2006 wurden dem türkischen Religionsministerium Diyanet noch knapp 600 Millionen Euro zugewiesen). Soziale Ausgaben werden im Jahr 2009 mit etwa 600 Millionen Euro beziffert.
Religionsfreiheit auf türkisch

Erdogan und Gül (beide AKP) bezeichneten das Ergebnis der Anti-Minarett-Initiative als rassistisch und deutliches Zeichen der Islamophobie in Europa. Es wäre keine reine Polemik, wenn die beiden Herren gleichzeitig die Misstände in der Türkei ansprechen würden. Dort haben Nicht-Muslime mit großen Schwierigkeiten zu leben. Baugenehmigungen für Gebetshäuser und Versammlungsräume scheitern oft an behördlichen Widerständen und Willkür. Auch die Bevölkerung scheint laut aktuellen Umfragen kein Interesse daran zu haben neben Juden oder Christen zu leben. Jeder zweite lehnt einen Juden in direkter Nachbarschaft ab, jeder dritte lehnt Christen als Nachbarn ab. Die als Beweis für die gelebte Religionsfreiheit angeführten Neubauten von Kirchen und Synagogen erfolgen sehr schleppend und meist nur in Tourismusgebieten für nicht-muslimische Besucher, die Geld in das Land bringen sollen.

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Türkei. Neben 312 Kirchen und 39 Synagogen gibt es knapp 1000 Cem-Häuser für die Aleviten, die staatlich nicht anerkannt sind, obwohl sie in Summe auf mehr Menschen geschätzt werden, als Österreich und die Schweiz gemeinsam Bürger vorweisen. Aleviten erhalten keine finanzielle Unterstützung aus dem Budget der Diyanet (sunnitische Moscheen hingegen schon). Echte Neubauten lassen sich an einer Hand abzählen, denn die meisten dieser oben genannten Kirchen und Synagogen entstammen einer Zeit vor dem Bevölkerungsaustausch mit den benachbarten Ländern wie Griechenland, als noch viele Griechen die türkische Westküste bevölkerten und noch nicht ausgesiedelt waren. Nur die staatliche Nicht-Anerkennung anderer religiöser Gruppen, und repressiver Politik diesen Religionsgemeinschaften gegenüber bringt die offizielle Angabe der 99% Muslime innerhalb der Türkei zustande. Mit diesen 99% wird auch gegen den Wunsch an neuen Kirchen, Synagogen und Cem-Häusern argumentiert, da es an den Gläubigen fehle und diese Gebäude daher unnötig mache.

Die sich im freien Fall befindende Linke Europas scheint nun jeden Strohhalm, sei die Form auch ein Minarett, ergreifen zu wollen, um gegen die Rechte aufzubegehren. Hier versucht die Linke den Islam im Kampf gegen die Rechte zu nutzen. Da die Anti-Minarett-Initiative das Werk einer rechtspopulistischen SVP war, lässt sich das soziale Gewissen eines Linken recht einfach ansprechen. Der starre Blick auf die Rechte aber verhindert den (kritischen) Blick auf den Islam mit all seinen Problemen die er in eine moderne Gesellschaft mitbringt. Islamkritik wird zum Tabu erklärt. Dringend notwendige Reformen unmöglich gemacht.

Die Vertreter des orthodoxen Islam nutzen die Linke in ihrem Kampf, den Islam zu verbreiten, und verweisen dabei ebenfalls auf die Rechte, die den Muslimen nur Böses will. Die in Teilen vorhandene Islamophobie wird zum typischen Charakterzug sämtlicher Europäer ernannt und die Schuld aller Konflikte wird der angeblich ausländerfeindlichen europäischen Gesellschaft zugeschrieben. Von orthodox muslimischer Seite wird hier ein Gefühl des Anderssein verstärkt und ein islamisches Bewusstsein einer Umma beschworen, die diesen Kampf der Kulturen und Religionen nur gemeinsam bestehen könne. Diese Machtdemonstration verstärkt die Islamophobie, die Angst vor dem Islam, weiter. Rhetorische Unterstützung der scharfen Art erhalten die islamischen Vereine auch aus der Türkei…

Humanistischer Pressedienst


Schweiz: «Schweizer Affen oder ungläubige Schweine»

Januar 4, 2010

Jetzt ist es dokumentiert. Auch in der Schweiz sind Imame tätig, die ihren Islam als Hassreligion unter ihre Gläubigen bringen. Einer von ihnen ist ein Imam aus dem Kanton Bern. Es könnte sich um denjenigen von Biel handeln, wie die «Weltwoche» aufgrund eines Berichts* des Bundesrats spekuliert.

Der offiziell immer noch geheime Bericht des Bundes hält fest:
Der Mann befürwortet Selbstmordanschläge.
Er drängt seine Gäubigen, für solche «Gotteskrieger» zu spenden.
Er predigt «die ewige Unversöhnlichkeit zwischen christlichen ‹Kreuzfahrern› (seine Bezeichnung für alle Christen, Red.) und Muslimen.
Er ruft auf «zur Gewalt gegen Christen und Juden bis zu deren Unterwerfung unter die islamische Vorherrschaft».

«Schweizer Affen oder ungäubige Schweine»

Das ist längst nicht alles. Auf die Spitze trieb es der ehemalige Imam im luzernischen Kriens, ein Libyer mit Niederlassung C. Der nannte, so der Bericht, «die Schweizer Affen oder ungäubige Schweine und befürwortet ihre Ausrottung».
Blick


Holland: In vielen Moscheen werden Kinder geschlagen und zum Haß auf den Westen aufgestachelt

Januar 2, 2010

In einigen niederländischen Moscheen und Koranschulen werden Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren systematisch misshandelt. Sie werden mit Gartenschläuchen, aber auch mit Linealen während des Unterrichts geschlagen. Das geht aus einer Untersuchung des Haager Gesundheits- und Jugendschutzamtes (GGD) hervor. Das GGD hat allein in Den Haag 49 Fälle von Kindesmisshandlungen in Moscheen dokumentiert. Sie fanden zwischen Dezember 2008 und November 2009 in verschiedenen Haager Moscheen statt. Die Fälle seien “so gravierend” heißt es in der GGD-Untersuchung, “dass eine Strafanzeige unerlässlich wurde”.

Die meisten Kinder wurden in der Haager El-Islam-Moschee im südlichen Stadtviertel Schilderswijk misshandelt. Man habe dort Kinder im Alter von zehn Jahren angetroffen, die überall am Körper blaue Flecken und Blutergüsse hatten. Viele hätten auch Striemen auf ihrer Haut gehabt. Die Kinder hätten zugegeben, dass sie in der Moschee während des Koranunterrichts von ihren Lehrern misshandelt wurden. Auch die meisten Eltern der Kinder hätten von der Misshandlung ihrer Sprösslinge in der Moschee gewusst. Einige Eltern hätten ihre Kinder daraufhin nicht mehr zum Unterricht geschickt. Strafanzeige habe aber niemand erstattet. Manche leugneten sogar, dass ihr Kinder in der Moschee geschlagen worden sind.

Die Kindesmisshandlungen an verschiedenen Moscheen und Koranschulen in Den Haag sind die bisher schwersten Fälle dieser Art, die in den Niederlanden bisher bekanntgeworden sind. Auch in Amsterdam und Rotterdam sind Kinder in Moscheen misshandelt worden. Das machte der aus Marokko stammende Amsterdamer Stadtrat Ahmed Marcouch bekannt. Marcouch behauptet, er habe zahlreiche Hinweise und Signale, dass Kinder in Koranschulen in den Niederlanden geschlagen werden. An vielen Koranschulen werde ihnen auch gelehrt, dass sie die westliche Gesellschaft und deren Freiheiten zu verachten haben.

Quelle


Die Muslime sind zu empfindlich

Dezember 10, 2009

In Europa wird ein Maulkorb schneller gefertigt als jedes Gegenargument. Ein Gastkommentar des Politikwissenschaftlers und Historikers Hamed Abdel-Samad.

Europas Auseinandersetzung mit dem Islam befindet sich noch im infantilen Zustand. Infantil sind ebenfalls die Anforderungen und Ambitionen vieler Euro-Muslime. Das jetzt häufig als überraschend bezeichnete Votum der Schweizer gegen den Bau von Minaretten kommt mir in keiner Weise überraschend vor. Es ist eine natürliche Folge des Auseinanderdriftens der politischen und der öffentlichen Meinung bezüglich des Islam in ganz Europa. Während weite Teile der europäischen Bevölkerung berechtigte Ängste vor dem Islam haben, sehen die meisten Politiker die jüngste abrahamitische Religion und deren Anhänger als Bestandteil Europas. Sie liefern ihrer Bevölkerung dafür aber keine schlagkräftigen Argumente.

Aus Angst oder aus politischem und wirtschaftlichem Kalkül wird eine Appeasementpolitik gegenüber dem Islam betrieben, während die Ängste der eigenen Bevölkerung aus der politischen Debatte ausgeblendet werden. Nur im Rahmen einer scheinheiligen Integrationsdebatte tauchen diese Bedenken verkleidet wieder auf. Jedem Politiker, der es wagt, sie offen zu thematisieren, wird sofort Populismus und Stimmungsmache vorgeworfen. Eine Anzeige der Grünen gegen den Betroffenen wegen Volksverhetzung lässt gewöhnlich nicht lange auf sich warten. Und so wird der Maulkorb schneller gefertigt als jedes Gegenargument. Ergebnis: Das Volk verhetzt sich selbst, und die Angst vor dem Islam schlägt in Ressentiments um.

Für Nietzsche entsteht ein Ressentiment aus dem subjektiven Gefühl, ständig ungerecht behandelt zu werden. Und so sieht er die Psychologie des Ressentiments als Selbstvergiftung durch eine unvollzogene, gehemmte Rache. Rachegedanken, die nicht ausgeführt werden, seien laut Nietzsche wie ein Fieberanfall, den man nie loswird. Diese Metapher erklärt sowohl die antieuropäischen Ressentiments seitens der Muslime als auch antiislamische Ressentiments seitens der Europäer. Beide sind Ergebnis eines jahrhundertealten Fieberanfalls, der sich durch Misstrauen, Unehrlichkeit und unvollzogene Wutausbrüche nährt.

Vor acht Jahren entschied sich ein wütender Moslem, seinen Rachegelüsten freien Lauf zu lassen und jagte die Twin Towers von New York in die Luft. Er hat den Ton angegeben und seitdem tanzen wir alle nach seiner Pfeife. Die dänische Zeitung „Jyllands Posten“ antwortete vier Jahre später und platzierte eine Bombe im Turban des Propheten. Aufgebrachte Moslems gingen auf die Straße und bewarfen westliche Botschaften mit Molotowcocktails, um den Vorwurf des Terrorismus von ihrem Propheten abzuwenden. Kurz danach warf der Papst in seiner Regensburger Rede dem Islam vor, unvernünftig und gewalttätig zu sein. Wiederum gingen Muslime, unvernünftig und gewalttätig, auf die Straße, um auch diesen Vorwurf zu entkräften.

„Jyllands Posten“ brach mit den Mohammed-Karikaturen ein Tabu und so verlor das Land seine Jungfräulichkeit. Nun scheint auch die Schweiz ihre Unschuld verloren zu haben. Dafür bin ich den beiden Ländern sehr dankbar. Diese beiden Vorgänge haben keine neue Realität geschaffen, sondern die Gemütslage beider Seiten deutlicher gemacht. Europa hat Angst vor dem Islam, und Moslems wissen nicht, wie sie darauf reagieren können. Die Maulkörbe, die die Muslime den Islamkritikern zu verpassen versuchten, bewirkten genau das Gegenteil. Die islamische Überempfindlichkeit gegenüber Kritik führte zur Entstehung einer verkrampften Streitkultur, wo deutliche Meinungen unerwünscht waren.

Nach dem 11. September begnügten sich die islamischen Gemeinschaften in Europa mit Lippenbekenntnissen zu der Demokratie und leisteten kaum Beitrag zur Aufklärung. Als wäre nichts passiert, forcierten sie den Bau von repräsentativen Moscheen weiter, ohne die örtliche Bevölkerung dafür reichlich zu sensibilisieren. Oft gingen sie mit der Brechstange in die Debatte und gingen auf die Ängste und Bedenken ihrer Nachbar nicht ein. Statt sich der Debatte zu stellen, sind die meisten Muslime in Europa mit sich selbst beschäftigt. Ihre unreflektierte Verteidigung des Islam und ihre nur zögerliche Distanzierung vom Terrorismus ließen die Angst und das Misstrauen der Europäer ihnen gegenüber wuchern.

Dänemark und die Schweiz haben ihre Jungfräulichkeit verloren, und das ist gut so. Die kleinen Staaten haben angefangen und bald werden die großen auch folgen. Auch wenn es vielen nicht passt, finde ich es besser, wenn die Menschen laut und deutlich sagen, wie sie denken und was sie empfinden. Erst dann kann man ihnen antworten.

Ich hoffe, Moslems in der Schweiz und überall auf der Welt werden dieses Mal anders reagieren und das Votum der Schweizer als Anlass für eine differenzierte Debatte ohne große Emotionen sehen. Ich hoffe ebenfalls, dass Schweizer und Europäer erkennen werden, dass der Baustopp von Minaretten oder Moscheen kein Beitrag zur Abwehr gegen den fundamentalistischen Islam sein kann. Denn wenn Ali mich mit einem Messer bedroht, hilft es überhaupt nicht, wenn ich seinem Kind den Spielball wegnehme!

Tagesspiegel


Religionsfreiheit Das schwere Los der Christen im Islam

Dezember 10, 2009

Eine Woche nach dem Volksentscheid gegen den Bau neuer Minarette dauert die Diskussion über die Entscheidung an. Muslimische Staaten werfen der Schweiz eine schwere Verletzung der Religionsfreiheit vor. Doch sie selbst unterdrücken ihre christlichen Minderheiten aufs schärfste.
Die islamische Welt zeigt sich wieder einmal schockiert. Ob Mohammed-Karikaturen, Regensburger Papst-Rede oder jetzt das Minarett-Verbot in der Schweiz: Religiös motivierte Empörungskampagnen sind jederzeit abrufbar. Das türkische Außenministerium reagierte am vergangenen Dienstag umgehend und warf den Schweizern vor, mit dem Volksentscheid Menschenrechte und grundlegende Freiheiten verletzt zu haben.

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül legte nach und geißelte die Minarett-Entscheidung als eine „Schande für die Schweizer“. Die Abstimmung zeige, wie sehr „die Islamophobie in der westlichen Welt um sich greift“. Für Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist das Referendum gar Ausdruck einer „zunehmenden rassistischen und faschistischen Haltung in Europa“.

Religions- und Meinungsfreiheit seien Grundrechte der Menschheit, die nicht zur Abstimmung gestellt werden dürften, sagte Erdogan im türkischen Parlament. Wie ernst soll man solch drastische Äußerungen eines Politikers nehmen, der ein Land regiert, in dem die Leugnung des türkischen Völkermordes an den christlichen Armeniern Staatsdoktrin ist? Und das bis heute religiösen Minderheiten die freie Religionsausübung verwehrt?

“Anti-islamische Aufwiegelung”

Es sind gerade die am wenigsten toleranten arabischen Länder, die der freiheitlichen Schweiz den Zerrspiegel vorhalten. Auch die „Organisation der Islamischen Konferenz“ in Saudi-Arabien meldete sich nach dem Schweizer Referendum unverzüglich zu Wort und sprach von „anti-islamischer Aufwiegelung“ durch „rassistische und ultrarechte Politiker“.

Der ägyptische Obermufti Ali Guma wollte in dem Verbot eine Beleidigung der Muslime weltweit erkennen – und verschweigt, dass Ägypten die christlichen Kopten noch immer als Bürger zweiter Klasse behandelt. Und in Indonesien, das von einer gewalttätigen Islamisierungswelle heimgesucht wird, wertete man die Entscheidung pauschal als „Ausdruck des Hasses der Schweizer gegen die Muslime“.
Welt – weiterlesen

Die Kritik der muslimischen Länder ist bigott
Nichtmuslime wären in vielen Staaten froh, wenn sie einen Bruchteil der Rechte genießen würden, die die Schweiz ihren muslimischen Bürgern bietet. Die Kritik, die auf die Schweiz niederprasselt, ist voller Heuchelei….
Welt


Islam-Kritiker Ralph Giordano rechnet mit Multi-Kulti ab

Dezember 10, 2009

57 Prozent der Wählerinnen und Wähler haben gegen den Bau weiterer Minarette in der Schweiz gestimmt – es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich auszumalen, zu welchem Ergebnis eine entsprechende Abstimmung in Deutschland führen würde.

Wird nun die Mehrheit der Eidgenossen zu lauter verkappten Faschisten erklärt? Jede Kritik am Islam als Beleidigung denunziert? Und jeder Kritiker als Rassist enttarnt?

Schluss, endlich Schluss mit den Totschlagargumenten einer „political correctness“, die mit der Autorität einer Staatsräson auftritt!

Ein Gemisch aus Multikulti-Illusionismus, Sozialromantik, Gutmenschtum und Umarmungstendenzen. Kurz, eine Haltung, die sich von Grund auf scheut, anti-emanzipatorische und menschenrechtsferne Mentalitäten, Sitten, Gebräuche und Traditionen der muslimischen Minderheit auch nur anzusprechen, geschweige denn zu thematisieren.

Dabei sind das größte Tabu die Integrationshemmnisse, die aus der Minderheit selbst kommen. Zustände, die mit Grundgesetz und Menschenrechten nicht vereinbar sind.

Migration und Integration sind längst eines der großen Probleme der deutschen (und europäischen) Innenpolitik geworden, und werden es wahrscheinlich quer durch das 21. Jahrhundert auch bleiben.

Auf keinem Gebiet aber ist die Kluft zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung, also zwischen politischer Klasse/Medien und „gewöhnlichen Bürgern“ größer als auf diesem. Die Reaktionen auf die Schweizer Volksabstimmung haben das nur noch einmal bestätigt.

Diagnosen tun weh.

Durch eine total verfehlte Immigrationspolitik stoßen hier zwei Kulturkreise in jeweils sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien aufeinander:

• Der abendländisch-christliche Kreis, der in den letzten fünfhundert Jahren mit Renaissance, Aufklärung, bürgerlichen Revolutionen und ihrer Fortschreibung durch die Jahrhunderte einen gewaltigen Sprung nach vorn getan hat.

• Der islamische Kreis, eine Welt, die nach einem Kulturhoch am Ausgang des Mittelalters, von dem Europa nur beschämt werden konnte, auf eine verstörende Weise stagniert. Anpassungsversuche an die Moderne führen zu schweren Erschütterungen. Dabei zeigt gerade die Türkei auf mannigfache Weise, wie schwer es selbst eine teilsäkularisierte muslimische Gesellschaft mit Reformen hat.

In dieser Auseinandersetzung ist mir unbeabsichtigt eine Schlüsselrolle zugefallen. In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Kölner DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V.), Bekir Alboga, am 11. März 2007 habe ich vor laufender Kamera den Bau der Köln-Ehrenfelder Großmoschee und Pläne für fast zweihundert weitere Bauten dieser Art zu hinterfragen gewagt.

Die Wirkung war explosiv, der lokale Rahmen sofort gesprengt. Ich bekam Hunderte und Aberhunderte von Briefen, die alle den gleichen Tenor hatten: „Wir sind wie Sie über Erscheinungen der Migrationsszene beunruhigt, wagen es aber nicht, uns öffentlich zu äußern, weil wir dann in die rechte Ecke gestellt werden – wo wir nicht hingehören.“ Unter diesen Briefen, ich habe eine Nase dafür, war kein einziger ausländer- oder fremdenfeindlicher. Ich hatte ausgesprochen, was viele gedacht, sich aber nicht zu sagen getraut hatten…..

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Lehren aus dem Minarettverbot

Dezember 9, 2009

58 Prozent der Wähler haben sich bei der Schweizer Volksabstimmung am vergangenen Sonntag dafür entschieden, den Bau von Minaretten künftig zu verbieten. Was ist davon zu halten?

Ein Kommentar von Michael Schmidt-Salomon.

Ist die Mehrheit der Schweizer fremdenfeindlich oder politisch so unbedarft, dass sie rechtspopulistischer Propaganda willfährig auf den Leim geht? In der medialen Berichterstattung über den Volksentscheid wird dieser Eindruck momentan erzeugt, doch eine solche Einschätzung zielt, wie ich meine, auf bedenkliche Weise am Kern des Problems vorbei.

Dass die Kampagne für das Minarettverbot mit fremdenfeindlichen Ressentiments arbeitete und damit auch einen Teil der Schweizer Bevölkerung ansprach, ist nicht zu bezweifeln. Doch dies alleine hätte niemals für eine Mehrheit beim Volksentscheid gereicht. Für das Verbot stimmten ganz offensichtlich auch Menschen, denen man Fremdenfeindlichkeit nicht vorwerfen kann. Doch wie ist das zu erklären?

Ich habe auf meinen Vorträgen in der Schweiz zahlreiche Menschen getroffen, die genau wussten, dass ein Minarettverbot in der Verfassung im Grunde grober Unfug ist und wohl auch gegen die „Europäische Menschenrechtskonvention“ verstößt. Dennoch haben sich einige von ihnen „mit schlechtem Gewissen“, wie sie sagten, für die Minarettverbots-Initiative ausgesprochen. Warum? Weil sie mit dieser Entscheidung ein Zeichen setzen wollten gegen den politischen Islam, gegen Kopftuchzwang und Ehrenmorde, gegen die Diskriminierung von Frauen und Homosexuellen, kurzum: gegen all die reaktionären Werte, die von einigen führenden Islamlobbyisten (und leider auch einer steigenden Anzahl von Muslimen in der Bevölkerung) tatsächlich vertreten werden und die so gar nicht mit den Leitideen einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft in Einklang zu bringen sind.

Wenn sich Bürger gezwungen sehen, gegen ihre demokratischen Überzeugungen zu stimmen, so ist dies ein deutliches Anzeichen dafür, dass in der politischen Debatte etwas grundlegend schief läuft. Der Westen hat es bislang nicht geschafft, seinen eigenen Wertekanon, das heißt: die Kultur der Menschenrechte, der Aufklärung und des Humanismus, mit der notwendigen Entschiedenheit zu vertreten und Menschenrechtsverletzungen im Namen der Religion zu bekämpfen. Dies hat im Laufe der Zeit gehörigen Unmut in der Bevölkerung produziert, der in der Schweizer Volksabstimmung nun ein Ventil gefunden hat.

Es handelt sich hierbei allerdings keineswegs um ein Problem, das allein die Schweiz betrifft. In Deutschland wie in den anderen europäischen Ländern würde es ähnliche Abstimmungsergebnisse geben, sofern die Wähler dort ähnliche politische Einflussmöglichkeiten besäßen wie in der Urdemokratie der Schweiz. (In einer derzeit laufenden Spiegel-Online-Umfrage stimmen 77 Prozent für ein Minarettverbot in Deutschland – und unter diesen Befürwortern finden sich mit Sicherheit nicht nur Ausländerfeinde!) Politischen Handlungsbedarf gibt es also überall. Was aber müsste getan werden, damit die berechtigte Kritik am orthodoxen Islam nicht doch allmählich in fremdenfeindliches Ressentiment umkippt? Hierzu drei Vorschläge:

Erstens: Die westlichen Länder müssen ihre eigenen Spielregeln deutlicher als bisher definieren und beherzter durchsetzen – gerade auch gegenüber denjenigen, die sich zur Begründung ihrer reaktionären Vorstellungen auf angeblich „heilige Werte“ berufen. Es sollte klar sein, dass Menschenrechtsverletzungen weder innen- noch außenpolitisch toleriert werden dürfen. Darüber hinaus sollte der Staat endlich seiner Aufgabe nachkommen, durch eine verstärkte Integrationspolitik all jene Migranten und Migranteninitiativen aktiv zu fördern, die sich zu seinen Rahmenwerten bekennen. Die Handlungsspielräume derer, die dem notwendigen Grundkonsens einer offenen Gesellschaft widersprechen, sollten demgegenüber empfindlich begrenzt werden.

Zweitens: Da reaktionäre Wertvorstellungen meist Ausdruck mangelhafter Bildung sind, sollten die Schulen zu Lernorten werden, in denen traditionelle Vorstellungen kritisch hinterfragt werden. Hierzu bietet sich insbesondere ein für alle Schüler verbindlicher Ethikunterricht an. Der religiösen Gettoisierung der Gesellschaft sollte bereits in der Grundschule entgegengewirkt werden!

Drittens: Der Diskurs über den Islam krankt daran, dass liberale Muslime in der öffentlichen Debatte kaum auftreten. Progressiv denkende Muslime, die für die Gleichberechtigung von Mann und Frau eintreten, die Ehrenmorde verurteilen und Homosexuelle ganz selbstverständlich akzeptieren, die ihre Kinder nicht verschleiern und die sich über Fatwas gegen Religionskritiker ebenso empören wie wir, müssen sich stärker als bisher zu Wort melden. Sie dürfen es nicht den konservativen Islamverbänden überlassen, die Gesamtheit der Muslime zu repräsentieren. Bislang sind die Aleviten hierzulande die einzige Gruppierung, die sich für einen aufgeklärten Islam öffentlich stark macht. Doch das ist bei weitem nicht genug! Ein Verband liberaler Muslime ist dringend vonnöten! Wir von der Giordano Bruno Stiftung würden eine solche Vereinigung liebend gern unterstützen, so wie wir es auch im Fall des „Zentralrats der Ex-Muslime“ tun und getan haben.

Fazit: Es wäre höchst bedenklich, würde das aktuelle Votum für das Minarettverbot als Anlass genommen werden, ausgerechnet den Schweizern (!) mangelhaftes Demokratieverständnis vorzuwerfen. Vielmehr sollte es als Warnsignal begriffen werden, das uns zu einem anderen Umgang mit dem politischen Islam auffordert. Sollte die Schweizer Volksabstimmung einen solchen Umdenkungsprozess einleiten, so hätte das Votum vom Sonntag tatsächlich etwas Positives bewirkt – auch wenn ich persönlich, wenn man mich gefragt hätte, „mit schlechtem Gewissen“ gegen das Minarettverbot gestimmt hätte…

Quelle -Humanistischer Pressedienst


Das Gespenst Demokratie

Dezember 9, 2009

Von Roger Koeppel

Die Muezzine der Mainstream-Medien waren sich in ihrem Entsetzen einig: Der Volksentscheid der Schweizer, Minarette per Verfassung zu verbieten, sei völkerrechtswidrig, unmoralisch und eines weltoffenen Landes unwürdig. Die Süddeutsche Zeitung sprach von einem “Kollateralschaden der direkten Demokratie”. So könne es eben kommen, argumentierte herrenreiterlich der Korrespondent, “wenn das Volk nicht nur über Turnhallen oder Transrapidbahnen abstimmt, sondern über alles”. Im “Spiegel” wie in der “Welt” wurde in seltener Einmütigkeit von einem Sieg der Angst gesprochen. Diffuses Unbehagen, vage Befürchtungen hätten zu einem “schockierend deutlichen Erfolg” von 57,5 Prozent Ja-Stimmen geführt. Die Schweizer, so wurden wir belehrt, hätten wider besseres Wissen für eine Annahme der umstrittenen Initiative gestimmt, da das Minarettverbot keine Probleme löse. Die bedauernswerten Schweizer, muss der Leser folgern, waren offenbar zu dumm, um die Implikationen ihres politischen Willens zu verstehen.

Ein Gespenst geht um: die Demokratie. Demokratie heißt Volksherrschaft, und es gehört zu den Berufsrisiken dieser Regierungsform, dass das Volk manchmal anders denkt und fühlt als seine Regierung und seine medialen Interpreten. Der Minarettentscheid vom letzten Wochenende kam auch für die Schweizer überraschend. Niemand hatte erwartet, dass die Initiative an den Urnen siegen würde. Die Umfrageinstitute lieferten über Wochen hinweg detaillierte Fehlprognosen. Das politische Establishment, eifrig unterstützt von allen großen Zeitungshäusern, orchestrierte eine gewaltige Einschüchterungskampagne. Die Schweiz, hieß es, würde sich ins Abseits manövrieren mit dem Kampf gegen die Minarette. Plakate wurden verboten. Man malte das Schreckgespenst arabischer Boykotte an die Wand. Doch die Drohungen verfingen nicht: Bis weit in linke und liberale Milieus hinein muss die islamkritische Initiative Anklang gefunden haben. Noch selten war der Abstand zwischen den Eliten und den gewöhnlichen Bürgern in der Schweiz so groß.

Die besorgten Kollegen liegen daher falsch: Das Abstimmungsresultat vom Wochenende war nicht Ausdruck von Angst, sondern von Mut. Eine Mehrheit der Schweizer hat sich gegen alle Bevormundungen die Freiheit herausgenommen, eine andere Meinung zu vertreten als die von den Politikern und Intellektuellen gewünschte. Ein krauses Demokratieverständnis liegt der Auffassung zugrunde, dass eine Abstimmung nur in einer Richtung zu verlaufen habe. Demokratie ist die Staatsform der Alternativen: Nur in Nordkorea oder Kuba dürfen die Leute, sofern sie überhaupt gefragt werden, einen Stimmzettel ausfüllen, auf dem sich keine Auswahl bietet…
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Wir sind das Volk! Mehrheit der Europäer gegen den intolerante,agressiven,mittelalterlichen Islam

Dezember 8, 2009

I
n Berlin ist die Empörung in Medien und Politik, gemischt mit Häme, über die vermeintlich reaktionären Schweizer wieder einmal deutlicher als in anderen europäischen Hauptstädten (von den Angriffen der selbst bei sich zu Christen höchst intoleranten Muslime von der Türkei bis Ägypten sei hier nicht die Rede.

Ja, der überraschend eindeutige Entscheid der Schweizer, Minarette zu verbieten, ist in der Sache fragwürdig, man könnte auch sagen: lächerlich. Er wird als die Beleidigung, oder besser: Hilfeschrei verstanden, als der er gemeint war. Vier niedrige Minarette stehen dank strenger Bauordnungen bis jetzt, und selbst wenn es bald doppelt so viele wären, hätten sie die schöne Schweiz wohl kaum verschandelt. Dass die Schweizer trotzdem keine Minarette wollen, ist so symbolhaft wie diese selbst für die Muslime sind: Es geht um mehr als Türme mit Muezzins, es geht um mehr als das Vordringen des Islams in Europa. Es geht hier auch um die Identität des Volkes gegenüber seinen Regierenden.
Nur fiel das bisher kaum auf, denn wo bisher Vorlagen der Regierung in der schönen direkten Demokratie der Schweiz unerwartet vom Volk überstimmt wurden, handelte es sich meist um Sachfragen und nicht so Emotionales wie die Identität.
Wenn nun rundum, besonders in Deutschland, empörte Kommentatoren über die Engstirnigkeit und Intoleranz der Schweizer höhnen, unterschätzen sie die. Die Schweizer haben nur den ersten Anlass genutzt, ihrem Unbehagen über den vordringenden Islam stärker zu artikulieren, als die Eliten es ihnen zulassen wollten. Es war eine echte Abstimmung, also eine, die ein Ergebnis zeitigte, das mal nicht vorgesehen war, basisdemokratisch eben.
Der Reflex jetzt erinnert übrigens sehr an die angeblich missglückten Abstimmungen über den Lissabon-Vertrag in Irland und Frankreich: Auch in dieser politisch komplexeren Frage erfrechte sich das Volk, eine andere Meinnung zu haben als die Regierenden und führenden Medien. Und es gab natürlich auch andere als streng sachliche Gründe dafür.
Auch die Schweizer taten das unter dem Eindruck eines Bündels von Enttäuschungen über die “Außenwelt”, von den rüden Steuerhinterzieher-Attacken aus USA und EU bis zum Streit mit Libyen. All das dürfte zu einer Art demonstrativen Selbstbehauptung der Schweizer Lebensart beigetragen haben (siehe Leserbriefe in Schweizer Zeitungen). Gerade Libyens Vorgehen zeigt aktuell extrem auf, wie stark der Kulturgraben zwischen Mitteleuropa und islamischer Welt noch immer sein kann (Libyens Diktator Ghaddafi hält seit langem aus Rache zwei unschuldige Schweizer als Geiseln fest, weil die Genfer Polizei völlig rechtsstaatlich zuvor Ghaddafis Sohn festgenommen hatte, der seine Haushaltshilfe misshandelte). Vielleicht hätte es ohne diese Affäre nur eine knappere oder gar keine Mehrheit für das Minarett-Verbot gegeben.
Das war mutig…..Hier weiter lesen


Necla Kelek: Schweizer Entscheidung ist Zeichen für Misstrauen

Dezember 8, 2009

Nach Ansicht der Autorin und Soziologin Necla Kelek sind die Ängste und Unsicherheiten der Menschen in vielen europäischen Ländern gegenüber dem Islam von Muslimen und Moscheengemeinden selbst verschuldet.

Zur Volksinitiative in der Schweiz gegen den Bau von Minaretten sagte die türkischstämmige Islamkritikerin und Frauenrechtlerin: “Ich sehe dahinter nicht nur, dass populistische Menschen mit rechten Gedankengut im Kopf gehandelt haben. Ich sehe da auch Bürger, die besorgt sind, die sehr, sehr viele Fragen haben und seit Jahrzehnten keine Antworten – weder von Islamverbänden noch von türkischen Verbänden – darauf bekommen.”

Zwar betonte Kelek, sie lehne die Art und Weise ab, wie die Schweizer Initiative mit dem Thema umgegangen sei. Gleichwohl gebe es in der Schweiz vor allem deshalb Probleme zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen, weil viele muslimische Familien sich deutlich abgrenzten und zurückzögen: “Ich kenne keinen Moscheeverein in der Schweiz, der einen säkularen, bürgerlichen und fortschrittlichen Islam vertreten würde.”

Die öffentliche Debatte über den Islam sei keine inhaltliche Debatte: Es werde immer nur darüber debattiert, wie die Muslime ihren Glauben praktizieren wollten und “mit Anwälten gedroht”. Das mache vielen Bürgern Angst. Kelek weiter: Die politischen Parteien, vor allem die des bürgerlichen Lagers, müssten die Ängste “endlich ernst nehmen”, auch die Moscheenvereine müssten für “einen offenen Dialog werben.”
hier zum Radiointerview


Türme als Integrationshindernis?

Dezember 8, 2009

Das Schweizer Volk hat die internationalen Meinungsaufseher schwer verärgert. Ihre Empörung ist so groß, dass alle demokratischen Sicherungen durchbrennen. Deutsche Politiker und Journalisten überbieten sich mit abqualifizierenden Bemerkungen nicht nur gegenüber einem der ältesten Rechtsstaaten der Welt, sondern auch gegenüber dem Prinzip der Souveränität des Volkes. Sie finden, diese Abstimmung hätte nie stattfinden dürfen, und sie hoffen jetzt darauf, dass das Ergebnis von der UNO oder einem europäischen Gericht unwirksam gemacht werde.

Dieses bizarre Bevormundungsspektakel ist nun just ein Grund, weshalb die Schweizer so gestimmt haben, wie sie gestimmt haben. Es ist gewissermaßen eine nachträgliche Bestätigung jenes unguten Gefühls, das sie beim Urnengang geleitet hat, nämlich des Gefühls einer zunehmenden Fremdbestimmung. Dass die Schweizer dagegen allergisch sind, gehört zu den Gründungsmythen ihres Staates und prägt ihren Nationalcharakter bis heute.

Mit Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz hat das freilich nichts zu tun. Die Schweizer brauchen sich beides nicht vorwerfen zu lassen. Gute 22 Prozent der Wohnbevölkerung sind Ausländer (in Deutschland sind es nicht einmal 9 Prozent).

Und die schweizerische Mentalität ist im Lauf von 718 Jahren Landesgeschichte zu einem weithin anerkannten Vorbild in Toleranz geworden; allein das Zusammenleben und politische Zusammenhalten von vier völlig verschiedenen Kulturen, über Sprach- und Konfessionsgrenzen hinweg, wäre ohne diese Toleranz nicht möglich. So aber führte sie zu einer weltgeschichtlich ziemlich einzigartigen Friedens- und Wohlstandskompetenz des komplizierten kleinen Alpenlands im Herzen Europas.

Diese Friedens-, Wohlstands- und Toleranzatmosphäre hat auf Neuankömmlinge bis jetzt immer sehr formend und prägend gewirkt: Ausländer zogen in die Schweiz, weil sie die Schweiz und das Schweizer Lebensmodell liebten und – wenn es denn ging – letztlich Schweizer werden wollten, was gar nicht so einfach war und ist und hohe Anpassungsleistungen sowie Beweise hierüber verlangt, gegen die ein deutscher Einbürgerungstest einfach lachhaft erscheint.

Seit einiger Zeit stellen die Schweizer aber verblüfft fest, dass eine gewisse Gruppe diese Anpassungsleistungen zum Teil recht radikal verweigert. Schulkinder sollen aus religiösen Gründen vom Turn- und Schwimmunterricht ausgenommen werden; Väter weigern sich, Lehrerinnen überhaupt zu treffen; Frauen erscheinen bei der Arbeit mit Schleier, von Berichten über Beschneidungen und Ehrenmorde ganz zu schweigen. Die politischen Repräsentanten dieser Gruppe verlangen mehr oder weniger deutlich Sonderrechte bis hin zum Verfassungsbruch.

Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch hat mit seinem Stück “Biedermann und die Brandstifter” eine bleibende Parabel für die Psychomechanismen geschaffen, mit denen dreiste Gäste ihre duldsamen Gastgeber terrorisieren. Ganz ähnlich funktioniert es in der politischen Realität von heute: Sowohl der Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz als auch der Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz haben erklärt, dass sie die Einführung der Scharia anstreben. Im Immigranten-Untergrund gibt es die Strukturen einer parallelen islamischen Rechtsprechung längst.

Gegen diese Art von Islamisierung hat die Mehrheit der Votanten ein Zeichen gesetzt. Diese Mehrheit hat begriffen, was jeder Muslim weiß: Minarette sind kein bloßer Bauschmuck, sondern politische Symbole, sie verkörpern einen Machtanspruch. Sie dienen daher keineswegs dem Religionsfrieden, den die Schweizer auf alle Fälle wahren wollen. Es gibt ja schon fast 400 Moscheen in der Schweiz. In denen kann zu Allah gebetet werden: friedlich, frei und ohne Minarett. Nicht von ungefähr haben auch einige assimilierte Schweizer Muslime ihren Landsleuten empfohlen, für das Minarettverbot zu stimmen, um den Einfluss der Fundamentalisten zu stoppen.

Das Grundproblem mit dem militanten Islam besteht nämlich in der Nichtanerkennung des Territorialprinzips. Die Abgrenzung von Gast und Gastgeber ist zunächst eine topographische: es ist die Haustürschwelle, über die der eine in den Herrschaftsbereich des anderen tritt. So ist auch Religion an die Region gebunden. Für islamische Ideologen gilt das nicht: Für sie genügt es, dass in England ein Buch erscheint oder in Dänemark eine Zeichnung, um kriegsdrohungsähnliche Gebärden zu machen.

Für deutsche Politiker und Journalisten genügt es allerdings bereits, dass in der Schweiz bei einer Volksabstimmung nicht das erwartete Ergebnis herauskommt, um epileptische Anfälle zu kriegen. Wahrlich, die Schweizer haben ein Minarettproblem, aber die Deutschen ein Demokratieproblem.
Deutschlandradio


Die Schweiz ist jetzt “rechts” und “faschistisch” :-)

Dezember 6, 2009

nach Meinung von Erdogan und anderen islamischen Diktatoren(Israel im übrigen auch), aber wie nennt man dann islamische Staaten??? In denen Nicht-Muslime(andere Religionsgruppen,Athesiten,Homosexuelle,Liberale) keinerlei Rechte haben und gnadenlos verfolgt werden.Steinigungen,Religionspolizei,Sharia, Ehrenmord und Zwangsheirat etc pp….
80% der religiös verfolgten sind Christen.


«Die Schweizer haben keine Moscheen angezündet» Lesepflicht

Dezember 6, 2009

Von Leon de Winter

Lassen Sie uns nicht um den heissen Brei herumreden: Das Ergebnis der Abstimmung zum Minarettverbot ist der x-te Beweis dafür, dass die politische und journalistische Elite das Ausmass des Unmuts in der Bevölkerung über die Präsenz grosser Gruppen von Muslimen drastisch unterschätzt hat.

Dies ist kein ausschliesslich schweizerisches Phänomen. In jedem europäischen Land mit einer muslimischen Minderheit ist dieser Unmut schon aufgetreten. Und die Essenz des Unmuts Frustration. Frustration darüber, schweigen zu müssen über die Entstehung muslimischer Ghettos. Über die Kriminalität junger Muslime. Über die Arbeitslosigkeit unter Muslimen. Über ihren Mangel an Sprachkenntnissen. Über die Art, wie muslimische Frauen sich kleiden. Über die Abneigung, die manche Muslime dem neuen Land gegenüber zu haben scheinen. Über den Mangel an Dankbarkeit bei diesen neuen Migranten, die aus Armut geflohen sind und ihr muslimisches Vaterland verlassen haben, aber dem neuen Land gegenüber zu oft Abscheu empfinden.

Politische Tabus

Nicht zuletzt ist es Frustration auch über die Tabus, die von der politischen und journalistischen Elite aufrechterhalten werden und ehrliche Diskussionen verhindern. Ich kenne die Situation in der Schweiz nicht, aber ich kenne jene in den Niederlanden, und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine ähnliche Abstimmung hier anders ausgegangen wäre.

Bei den Niederländern ist ein tiefer Zorn entstanden über die Art, wie die politische Elite die Immigration von Muslimen begleitet hat. Inzwischen hat sich in den Niederlanden eine neue Unterschicht herausgebildet, bestehend aus jungen Muslimen, die nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Dadurch entsteht die Gefahr, dass diese jungen Muslime sich radikalisieren, sich noch stärker von der Gemeinschaft abwenden und davon zu träumen beginnen, am internationalen Jihad teilzunehmen. Gemäss Schätzungen des niederländischen Geheimdienstes gibt es in den Niederlanden 2500 junge Muslime, die in einem gefährlichen Mass radikal sind.

Viele Menschen haben genug davon, zu hören, dass der Islam eine Religion des Friedens und der Toleranz sei, während ein grosser Teil der islamischen Welt aufstöhnt unter Tyrannei, Rückständigkeit, Frauenhass, Armut. Das Misstrauen gegenüber dem Islam hat durch die politisch korrekten Fernsehprogramme und Zeitungsartikel nicht ab-, sondern eher zugenommen. Nur wenige glauben, dass die multikulturelle Gemeinschaft eine Bereicherung ist. Aus Erfahrung wissen viele, dass die neuen Immigranten oft viel intoleranter sind als die Mehrheit der Bevölkerung des Aufnahmelandes. Die Immigranten aus Nordafrika und der Türkei nehmen die Toleranz ihrer neuen Nachbarn gern in Anspruch, zeigen aber selten, dass sie die genossene Toleranz auf ihre eigene Art übernehmen und Andersdenkenden genauso tolerant gegenüberstehen, wie sie es von ihren Nachbarn fordern. Man muss nicht rassistisch oder fremdenfeindlich sein, um neuen Mitbürgern mit Vorsicht zu begegnen, die in Kulturen aufgewachsen sind, wo Christen, Juden, Homosexuelle und Ungläubige von klein auf verachtet werden. Und man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass in der Folge eine Abstimmung über Minarette von der Mehrheit der Bevölkerung eines europäischen Landes dazu genutzt wird, ihre Frustration über die politischen Machthaber und die Mediengurus kundzutun.

Zugleich müssen wir im Auge behalten, worum es in der schweizerischen Abstimmung ging. Um Minarette. Das schweizerische Minarett, das ich auf einem Foto gesehen habe, war potthässlich, und es wäre um einiges eleganter gewesen, wenn die Ablehnung des Baus von Minaretten auf ästhetischen Grundsätzen gefusst hätte. Frustration ist ein so schwierig zu handhabender Begriff, und absolut nicht cool oder hip. Und obwohl ein Unmut besteht gegenüber jenen intoleranten neuen Mitbürgern, die voller Hingabe einem Glauben anhängen, der ziemlich primitiv und gewalttätig wirkt – die tiefste Frustration entstammt dem Gefühl, dass die eigenen Eliten jahrelang so getan haben, als sei nichts los, als sei die Immigration von Hunderttausenden oder Millionen von Menschen aus nichtwestlichen Kulturen eine nette Bereicherung der Gesellschaft und als sei jede Kritik an dieser Illusion eine Form von rechtsradikalem Rassenhass.

Die Krisen des Islams

Durch die Immigration von Muslimen haben wir die existenziellen Krisen der islamischen Welt nach Europa geholt. Mit Marokkanern, bei denen sich die tiefe Schizophrenie der Berber findet, die kein Wort Arabisch sprechen und die mit einer gespaltenen Identität aufwachsen. Mit Türken, die in der absoluten Überzeugung leben, dass ihre türkische Identität jeder anderen überlegen sei, die aber dennoch bei ungläubigen Europäern drittklassige Stellen suchen müssen, um wirtschaftlich zu überleben. Mit Gläubigen, die noch immer dem Niedergang des osmanischen Kalifats hinterhertrauern, des grossen islamischen Reichs, das über einen grossen Teil der Welt herrschte. Mit dem Unvermögen zahlreicher Muslime, Anschluss an die Modernität zu finden, kritisch und kreativ zu denken und zu Kunst und Wissenschaft beizutragen – Muslime beantragen kaum Patente aus Erfindungen, weil sie nun mal nichts erfinden (wenn wir die Erfindung des Selbstmordattentäters einmal ausser acht lassen – ausserdem erscheint mir das nicht als eine Errungenschaft, für die man ein Patent bekommen kann).

Zugleich haben wir alle europäische Muslime kennengelernt, die hart arbeiten und es zu etwas bringen wollen, so wie wir alle. Aber unsere Politiker wollten den Schmerz angesichts dieser massiven Migrationsströme nicht benennen – weder den Schmerz des Migranten noch den Schmerz der einheimischen Bevölkerung.

Europäische Gesetze, denen sich auch die Schweiz angeschlossen hat, werden auf Dauer das Resultat dieser Abstimmung für nichtig erklären. Die Symbolik bleibt. Was auch bleibt, ist die unglaubliche Selbstbeherrschung europäischer Völker, die viele Millionen Menschen aus fremden Kulturen aufgenommen haben, welche selbst nicht gefeit waren vor Xenophobie – zähneknirschend, mit Erstaunen, Verwirrung, und die sich trotzdem nie, ein paar Neonazis ausgenommen, einer gewalttätigen Ablehnung grösseren Umfangs überlassen haben. Die Schweizer haben keine Moscheen angezündet, keine Muslime durch die Strassen gejagt, sondern sie haben den Bau von Minaretten abgelehnt.

Aus dem Blickwinkel der Geschichte der menschlichen Grausamkeit ist das ein Akt grosser Zivilisation.
C: NZZaS, 6.12.09
Achse des Guten


Ein Gedicht :-)

Dezember 6, 2009

Ihr unterstellt uns ernsthaft „keine Toleranz“
Weil man euch nicht erlaubt, ein Minarett zu bauen?
In Euren Ländern, muss man sagen, glaubt kein Schwanz
An uns’re Werte, Freiheit für die Frauen.

Die Wahrheit ist: Man kann auch ohne Kirchturm beten.
Drum tut nicht so, als hätt’ man euch beraubt;
Man hört, an euren eignen Universitäten
Sei’s Kopftuchtragen nicht einmal erlaubt.

Ach Leute, hört doch auf mit Eurem ewigem Gemecker!
Wir leben in modernen Zeiten, oder nicht?
Was braucht’s da einen Muezzin? Ihr habt doch alle Wecker.
Wer das zum Anlass nimmt, der ist ein armer Wicht.

Was ist mit Euch? Ihr stört Euch nicht an Toten
solang ein Muslim nur den Meuchelmord verübt’.
Das ist okay, es ist nur wirklich streng verboten
Wenn’s jemand anders tat; könnte es sein, dass ihr euch selbst belügt?

Ihr nehmt den Einzelfall recht gern, um „Islamophobie“ zu krähen
Und ausgerechnet ihr beschwert euch über Generalverdacht?!
Ihr solltet vielleicht einfach mal in einen Spiegel sehen.
Wundert euch nicht, wenn man sich drüber lustig macht.

Zum Beten wollt Ihr Raum an unsren Schulen
Derweil die Kreuze längst zu Recht daraus verbannt
Nur geht’s um Juden oder auch die Schwulen
Habt ihr noch selten Toleranz gekannt.

Bisweilen sammelt Ihr gar Spenden für Hamas
Egal wie arg sie es mit Mord im Namen Allahs trieben.
Auf unsren Straßen demonstriert Ihr Euren Hass
Und klagt darüber, dass wir euch nicht lieben.

Da, wo ihr herkommt, steckt man Frau’n in Säcke
Selbst Steinigungen sind mitunter populär;
Scharfschützen lauern hinter jeder zweiten Hecke
Ihr wärt nicht hier, wenn es dort besser wär’.

Und jetzt? Ihr fühlt euch nicht zu Hause.
Das ist kein Wunder, wenn man gar nichts dafür tut.
Fragt euch doch mal in irgendeiner Pause
Was ihr selbst machen könnt. Nur Mut!

Mag sein, ich bin vielleicht kein großer Dichter
Nur klebt Euch dieses in den Spind:
Spielt hier um Himmels Willen nicht den Richter!
Dies schreibt Euch: ein Migrantenkind.
AchGut


Fanal für die Zivilgesellschaft

Dezember 6, 2009

Die Schweizer sind ein wehrhaftes und selbstbewusstes Alpenvolk. Vergangenes Wochenende haben sie nicht mehr und nicht weniger gesagt, als dass es ihnen reicht:

Wir haben genug davon, dass Menschen, die auf unsere Werte spucken, jenen Respekt einfordern, den sie uns verweigern. Wir haben genug davon, ohne Gürtel und in Socken am Flughafen zu stehen, weil uns eure Glaubensbrüder so sehr hassen. Wir haben genug von anatolischen Analphabeten, die sich nicht um die Ausbildung ihrer Kinder scheren. Wir haben genug von jungen Türken, für die unsere Mädchen nichts als Schlampen sind, die man beliebig anmachen kann. Wir haben genug von rückständigen Fanatikern, die den Lehrerinnen unserer Kinder nicht die Hand geben, weil sie Frauen sind. Wir haben genug von Vätern, die ihren Töchtern Turnunterricht und Landschulwochen verbieten. Wir haben genug von Männern, die ihre Frauen in Schleier hüllen und sie nicht am öffentlichen Leben teilnehmen lassen. Wir haben genug von Ehrenmorden und Zwangsheirat.

Wir haben genug davon, dass man in den Klassen die Kreuze abmontiert und gleichzeitig Gebetszimmer an den Schulen einrichtet. Wir haben genug davon, dass man uns mit Gewalt und Terror droht, wenn sich die muslimische Welt in ihren Gefühlen verletzt fühlt. Wir haben genug davon, uns kulturelle Arroganz vorwerfen zu lassen, wenn wir für unsere Werte und für unsere zivilisatorischen Errungenschaften einstehen. Wir haben genug davon, uns von Leuten zur Toleranz mahnen zu lassen, die sich nicht daran stoßen, wenn Homosexuelle aufgehängt und Ehebrecherinnen gesteinigt werden. Wir haben genug von der ständigen Rücksichtnahme auf die kollektive Beleidigtheit. Vor allem haben wir genug davon, dass man uns ständig einredet, das alles wäre auch noch eine Bereicherung.

Womit bereichern denn die islamischen Staaten unsere Kultur, außer mit den Künstlern, die aus ihnen flüchten haben müssen? Womit bereichern Iran und Saudi-Arabien unser Leben, außer mit Pistazien und Erdöl? Womit bereichern die Muslime die Entwicklung einer offenen Gesellschaft? Wo bleibt ihr Aufschrei gegen Steinigungen und Verstümmelungen im Namen der Scharia? Im Irak werden täglich Sunniten von Schiiten in die Luft gesprengt und umgekehrt – warum empören sich Muslime nie, wenn Muslime von Muslimen ermordet werden?

Die älteste Demokratie Europas hat NEIN zur Islamisierung gesagt, nicht nur zu ein paar Minaretten. Wir sollten das respektieren und zum Anlass für einen Dialog mit dem (und eine Diskussion über den) Islam nehmen, der auch jene Aspekte einschließt, die derzeit verschämt ausgeklammert werden. Dabei geht es nicht um theologische Fragen sondern um die islamische Realität. Ebenso wenig wie man Sowjetunion oder DDR losgelöst vom Kommunismus betrachten konnte, kann man die Verhältnisse in Iran oder Saudi-Arabien vom Islam trennen. Wäre es anders, würden sich längst eine Milliarde Muslime gegen diese islamo-faschistischen Diktaturen erheben, die angeblich ihre Religion missbrauchen.

Ob das Christentum vor 500 Jahren genauso rückständig war wie der Islam heute, interessiert dabei nicht. Schließlich möchten wir ebenso wenig in der Zeit der Hexenverbrennungen leben. Richard Wagner hat das auf den Punkt gebracht: „Die Europäer stehen den muslimischen Einwanderern nicht als Christen oder Atheisten gegenüber, sondern als Bürger. Bürgergesellschaft versus Glaubensgemeinschaft.“
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Homohatz in Moschee Neukölln

Juni 26, 2009

Die Berliner Al-Nur-Moschee möchte Menschen zum Islam bekehren. Dazu hatte sie einen Missionar zu einem Vortrag eingeladen, der zum Mord an Homosexuellen aufruft….

Jungle World


Berlin: Muslime fordern die Tötung von Homosexuellen

Juni 13, 2009

Hier zum Video bei Spiegel online


Necla Kelek: Wir basteln uns eine Moschee

Mai 18, 2009

Wir müssen um unsere Gesellschaft zu schützen darauf bestehen , dass der Staat nötigenfalls den Einzelnen auch gegen den Staat in Schutz nimmt. Der Islam als System – von Spiritualität sprechen wir ja gar nicht mehr – will eine andere als die offene „westliche“ Gesellschaft. Wer die Debatten mit den Islamverbänden – ich führe sie seit fast drei Jahren in der Islamkonferenz – verfolgt, wird unschwer feststellen, dass sich hier Welten gegenüberstehen….
weiterlesen bei Achse des Guten


“Moscheen symbolisieren den Wunsch zu dominieren” Ayaan Hirsi Ali

Dezember 15, 2008

ZEITmagazin: Frau Hirsi Ali, Sie nennen den Islam “gefährlich, rückwärtsgewandt, böse”. Übertreiben Sie nicht maßlos?

Ayaan Hirsi Ali: Die meisten Muslime sind gute Menschen. Aber als Philosophie, als Lebensstil, ist der Islam schlecht. Muslime, die sich den Propheten Mohammed strikt zum Vorbild nehmen, führen ein Leben, das mit dem in westlichen Ländern nicht vereinbar ist. Viele Muslime haben den Wunsch, mit ihren Ideen und Ansichten akzeptiert zu werden, zum entscheidenden Konflikt des Jahrzehnts gemacht – vielleicht sogar zum Konflikt des Jahrhunderts.

ZEITmagazin: Sie kamen 1992 in die Niederlande und erhielten Asyl. Als Parlamentsabgeordnete verursachten Sie Aufregung, und Ihre 2006 als Buch erschienene Lebensgeschichte hat viele Menschen bewegt. Nun leben Sie zurückgezogen in den USA. Sie sind heute nicht milder?

Hirsi Ali: Es ist wichtig, dass jemand die Wahrheit sagt. Der Islam gebiert auch Gewalt und die Unterdrückung von Frauen. Als mächtige weltweite Bewegung zwingt er seine Ideen anderen Menschen auf. Der letzte Beweis dafür sind die Anschläge von Mumbai.

ZEITmagazin: In Deutschland glauben viele zum Glück immer noch, dass es besser ist, niemandem vorzuschreiben, wie er zu leben hat.

Hirsi Ali: Ein deutscher Journalist in den USA sagte mal zu mir: Du willst, dass wir sie überzeugen, Wurst zu essen und Bier zu trinken! Dabei kämpfe ich nur für die Freiheit. Dafür, dass Mädchen zur Schule gehen dürfen. Dass keine Frau mehr genital verstümmelt wird, so wie ich das als kleines Mädchen erlitten habe, weil meine Großmutter in Somalia dafür sorgte.

ZEITmagazin: Sie halten uns Deutsche für naiv?

Hirsi Ali: Ja. Wir müssen die Muslime überzeugen, aber auch Druck ausüben, damit sie unsere Werte akzeptieren.

ZEITmagazin: In Deutschland entstehen gerade viele große Moscheen, der Islam ist sichtbarer geworden als je zuvor.

Hirsi Ali: Moscheen im öffentlichen Raum sind politische Statements. Sie haben mit Integration nichts zu tun. Für mich symbolisieren sie den Wunsch zu dominieren. Die Deutschen sollten den Muslimen klarmachen, dass das inakzeptabel ist.

ZEITmagazin: Im Jahr 2004 wurde der niederländische Regisseur Theo van Gogh von einem Muslim ermordet. Er hatte den Kurzfilm Submission 1 gedreht, nach Ihrem Drehbuch – die Geschichte sexuell missbrauchter Musliminnen, erzählt von Frauen, auf deren nackte Körper Koranverse gemalt sind. Bedauern Sie die Provokation?

Hirsi Ali: Ich bedauere nur Theos Tod.

ZEITmagazin: Sie hatten angekündigt, eine Fortsetzung des Films zu drehen, aber es gab nie eine. Doch Skrupel?

Hirsi Ali: Ich war einfach zu beschäftigt, ich arbeite am American Enterprise Institute in Washington. Ich forsche über den Islam und halte Vorträge an Universitäten und Highschools.

ZEITmagazin: Ihr Institut steht den Republikanern nahe. Sind Sie womöglich einer der letzten Fans von George W. Bush?

Hirsi Ali: Als ich 2006 in den USA eintraf, hat mich die Regierung sehr herzlich willkommen geheißen. In diesem Sinne bin ich tatsächlich ein Fan von George W. Bush. Trotzdem bin ich froh, dass Barack Obama gewählt wurde. Er hat große Führungsqualitäten.

ZEITmagazin: Freuen Sie sich, die Niederlande verlassen zu haben?

Hirsi Ali: Nein, ich vermisse das Land sehr.

ZEITmagazin: Dort waren Sie Tag und Nacht umgeben von Leibwächtern. Sind Sie noch in Gefahr?

Hirsi Ali: Ja, selbst essen gehe ich nur in Begleitung von Bodyguards.

Zeit


Mahnende Stimmen zur Eröffnung der Moschee – Islamisierung geht vorran

Oktober 30, 2008

Die DITIB ist der Ableger einer staatlichen Einrichtung. Das ist die Crux, wenn es um die Frage der Integration der hier lebenden Türken beziehungsweise Deutschen türkischer Herkunft geht. Seit einigen Jahren erst werden die Imame, die an die DITIB-Moscheen in Deutschland kommen, durch landeskundlichen Unterricht und Deutschstunden auf den Aufenthalt in Almanya vorbereitet. Ihr Horizont war und ist aber die Türkei; das Land, in das die Jungen zurückzukehren sich nicht vorstellen können und an das die Alten verklärte Erinnerungen haben mögen. Faktisch sind die Moscheen der DITIB Ableger der türkischen Politik und deren Einflusszentren mitten in Deutschland. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist: Diese Moscheen stehen, wenn überhaupt, für eine politische Landnahme denn für eine religiöse. Sie sind also per se nicht als Landmarken der Islamisierung gemeint. Gleichwohl können sie, von dem der möchte, so verstanden werden.

Ein Blick in das Mutterland der DITIB: Christen und Juden genießen, genauso wie andere religiöse Minoritäten, in der Türkei keine Religionsfreiheit: Weder können sie sich als Gemeinschaften organisieren, Grund oder Immobilienbesitz erwerben (sogar das behalten von Besitz ist schwierig, da der Staat nach gut dünken Enteignungen durchführt), noch können sie überall unbehelligt Gottesdienst feiern. Der sunnitische Islam, der seit den achtziger Jahren zu einem festen Bestandteil der öffentlichen Ordnung geworden ist und die Staatsdoktrin der Türkei stützt, genießt, trotz der vermeintlichen Laizität am Bosporus, eine herausragende Stellung.
Cicero

Die türkischstämmige Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ates hat warnte vor überzogenen Erwartungen an die integrationsfördernde Wirkung der neuen Großmoschee in Duisburg-Marxloh gewarnt. Sie habe Zweifel bei allen großen Moscheeprojekten, die neben dem sakralen Bereich noch einen Anbau hätten, der interkulturelles Leben fördern solle, sagte Ates gestern im Deutschlandradio Kultur.

Der interkulturelle Dialog sehe meistens so aus, dass man sich ein- oder zweimal im Jahr begegne: „Es wird so getan, als ob da heile Welt wäre. Das ist nicht richtig. Ich finde, wir müssen ganz einfach aufhören, dass uns Leute da was vorlügen und wir das einfach so hinnehmen“, sagte Ates. Zugleich äußerte sie die Befürchtung, dass das Gemeindeleben zu einer „Zementierung der Parallelgesellschaft“ beitragen werde und „kein Austausch mit Deutschen“ stattfinde.
Welt


Pankows Moschee ist auf einer Lüge erbaut

Oktober 29, 2008

Pankow – Als weltoffene Muslimin und Architektin der Khadija-Moschee in Heinersdorf ließ sich Mubashra Ilyas (28) feiern. Doch daran gibt es ernste Zweifel: “Die Frau dient der Ahmadiyya-Gemeinde nur als Show-Effekt”, sagt Alireza Pakdel (42).

Seine Kritik ist begründet: Alireza Pakdels Name stand auf dem Bauschild als verantwortlicher Architekt. Der Bauantrag trägt seinen Stempel, die komplette Korrespondenz mit dem Bauamt seine Unterschrift. Beweise, die stichhaltiger kaum sein können.

Alireza Pakdel: “Die Gemeinde wollte sich wegen des andauernden Streits um die Moschee ein liberales Image verschaffen. Die Frau sollte der Beweis sein, wie gleichberechtigt es bei der Ahmadiyys zugeht.”

Hintergrund: Experten halten die Ahmadiyys für ultra-orthodox. Züchtigungen von Frauen gelten als “negative Zärtlichkeit”, Männer dürfen mehrfach heiraten, Ehen werden arrangiert. Zudem sollen sie den Kalifatstaat anstreben.

Da kam die hübsche Kopftuch-Architektin gerade recht, um reformerischer aufzutreten, glaubt Pakdel, selbst ein bekennender Muslim: “Das darf ich nicht durchgehen lassen. Ich bin nicht so dumm, gegen Intoleranz tolerant zu sein.”

Der KURIER befragte Gemeinde-Chef Abdullah Uwe Wargishauser. Der beteuert, Frau Ilyas sei “die Ideengeberin” gewesen. “Da sie damals aber noch studierte, durfte sie die Pläne nicht abzeichnen.” Die Architektin zum KURIER: “Pakdel wurde nur engagiert, um meine Pläne umzusetzen.”

Berlin-online


Ralph Giordano “Stoppt die Großmoscheen in Deutschland!”

Oktober 27, 2008

Am Wochenende wird im Duisburg die größte Moschee Deutschlands eröffnet. Ralph Giordano deutet den Prachtbau als Anspruch einer Minderheit auf Macht und Einfluss, der für Unfrieden zwischen den Religionen sorgt. Der Schriftsteller fordert einen Baustopp für solch repräsentative Bauwerke

Am 26. Oktober 2008 soll in Duisburg die bisher größte Moschee auf deutschem Boden eröffnet werden – ein Anspruch auf Macht und Einfluss, ein verräterischer Schritt zu weit nach vorn, ein Zeichen tief integrationsfeindlicher Identitätsbewahrung. Zwischen der viel beschworenen Hinterhofmoschee und zentralen Großmoschee hätte es viele Abstufungen ohne den Abschreckungseffekt des Duisburger Modells gegeben.

Das aber ist nur die Ouvertüre, sollen nach dem Willen der türkischen Religionsbehörde in Ankara, Dyanet, doch weitere 200 muslimische Sakralbauten in der Bundesrepublik mit ähnlichen Dimensionen folgen.

Gegen diese Pläne, die Deutschland in eine Plantage von Großmoscheen verwandeln würden, rufe ich zum öffentlichen Widerstand auf! Wie auch gegen die erschreckende Blindheit und den Opportunismus der politischen Klasse gegenüber den unübersehbaren Zeichen einer schleichenden Islamisierung.

iele der bereits bestehenden über 2000 muslimischen Gebetshäuser sind sogenannte Fathi-Moscheen, das heißt benannt nach osmanischen Eroberern und Unterdrückern wie Mehmet oder Suleiman – und nicht nach muslimischen Künstlern, Wissenschaftlern oder Dichtern.

Solange der Islam den Beweis schuldig bleibt, dass er mit Demokratie, Meinungsvielfalt, Pluralismus und Gleichstellung der Frau vereinbar ist, so lange spiegeln Megamoscheen in Deutschland nicht die Wirklichkeit der Migrations- und Integrationsproblematik wider.

Es wird Zeit, dass sich die Öffentlichkeit an der Seite kritischer Muslime daranmacht, die Hypothek deutscher Umarmer, Gutmenschen vom Dienst, Multikulti-Illusionisten, Sozialromantiker und Beschwichtungsprofis zu überwinden. Wo sind wir denn, dass wir in die Knie gehen vor jenen offenbar jederzeit abrufbaren Zorn- und Empörungskollektiven zwischen Istanbul und Jakarta, wie sie uns durch den Streit um die dänischen „Mohammed“-Karikaturen so drastisch vor Augen geführt worden sind?

welt


Kurze Unterbrechung – 100.000 Besucher!!!

Oktober 17, 2008

Seit Tagen steht dieses Blog in den WordPress Charts weit oben.
hier zu sehen
Innerhalb von 15 Monaten kommt dieses Blog demzufolge morgen voraussichtlich auf 100.000 Besucher.
Im Durchschnitt verirren sich 230 Besucher täglich auf diese Seite.
Das ist ein Grund zum feiern.

Viel Spaß beim stöbern mit insgesammt 1070 Beiträgen.
Es wird auch bald weitergehen:-)


Short News:
Moscheen sollen nicht mit Größe auftrumpfen – Welt
CDU-Politiker führt Kritiker des Islam an


300 Aktivisten demonstrieren während der Eröffnung der ersten ostdeutschen Moschee -Focus
Artikel bei Europenews

Breites Meinungsspektrum

Die ehemalige Bürgerrechtlerin und Grünen-Politikerin Vera Lengsfeld hat die Moschee gar als «Kaderschmiede einer islamischen Polit-Religion» bezeichnet und ebenfalls antisemitische und antiemanzipatorische Tendenzen ausgemacht.

Die «Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger» stellt ein Zitat der türkischen Schriftstellerin Serap Çileli mit deutlich emanzipatorischem Einschlag an die Spitze ihres Protestaufrufs: «Eure Toleranz wird uns muslimischen Frauen noch umbringen . . . Uns türkischen Frauen wäre viel Leid erspart geblieben, wenn man in Deutschland mehr über den Alltag von muslimischen Frauen geredet hätte.»

Während ein Häuflein Faschisten für die Moschee demonstriert hat -mit anderen Worten, diese Irren haben für Schwulenhaß,Geschlechtertrennung,Mittelalterliches Frauenbild und ein orth, konservatives Weltbild demonstriert. Diese Verlogenheit des reaktionären faschistischen Pöbels ist unbeschreiblich.
Wie sagte Schumacher: “rotlackierte Nazis”

Taliban-Kämpfer richten diese beiden Frauen hin
Quelle
Unterdrückte Frauen in Afghanistan
Flammentod als einziger Ausweg
Quelle
Dubai -Briten wegen Sex ausgewiesen
Neuer kostenloser Film online-The Third Jihad” FREE Video 30-Minute Version


Necla Kelek in Wien: Und wer zahlt die Moschee?

Oktober 5, 2008

Die deutsche Soziologin und „Islam-Kritikerin“ hat ein neues Buch geschrieben: Ein Gespräch über die Kölner Moschee, Islamverbände und Koranschulen.

Sie gehört zu den prominentesten deutschsprachigen Vertreterinnen dessen, was man gern – und oft wenig passend – „Islam-Kritiker“ nennt: die in Istanbul geborene, in Deutschland aufgewachsene Soziologin Necla Kelek. Nicht zuletzt durch Bücher wie „Die fremde Braut. Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland“ und „Die verlorenen Söhne. Plädoyer zur Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes“ wurde Kelek in Deutschland eine der wichtigsten Akteurinnen in der Islam- und Integrationsdebatte. Zuletzt engagierte sie sich etwa gegen den Bau der Kölner Großmoschee, die nun, mit leicht verändertem Bauplan (etwa kleineren Minaretten), definitiv errichtet wird.

„Die Presse“ traf Necla Kelek in Wien, wo sie ihr neues Buch vorstellte – „Bittersüße Heimat. Bericht aus dem Inneren der Türkei“. Wie sie mit dem Ergebnis in Köln zufrieden sei? Überhaupt nicht, entgegnet Kelek – die entscheidenden Fragen würden nicht gestellt, etwa, woher das Geld komme, die 15, 20 Millionen Euro für die Moschee: „Jeder zweite Türke in Deutschland ist arbeitslos, die meisten leben von Hartz IV, für Integration gibt es kein Geld, für Bücher gibt es kein Geld, aber hier werden Millionen gespendet!

Innenpolitik unter türkischem Einfluss

Für sie sei jedenfalls klar, dass die türkische Regierung diese Moschee baue. „Warum beeinflusst türkische Regierungspolitik das Leben der Türken in Deutschland so stark?“Kelek denkt dabei an die DITIB, auf dessen Gelände die „Zentralmoschee“ entstehen soll. Die DITIB ist der Dachverband türkisch-islamischer Moscheegemeinden, zugleich mitgliederstärkste Migrantenorganisation in Deutschland und Erbauer von hunderten deutschen Moscheen. Die DITIB untersteht dem staatlichen Präsidium für religiöse Angelegenheiten der Türkei (dessen Präsident übrigens, wie man in Keleks Buch erfährt, unmissverständlich erklärt, dass „der Islam … keine Reform (erlaubt)“ – und damit indirekt dem türkischen Ministerpräsidenten…..
weiter in der Presse


Undercover Moschee – Die Rückkehr Video

Oktober 2, 2008

Muslime hetzen wieder. Nach außen tolerant und liberal – innerhalb der Gemeinde totalitär, antisemitisch,rassistisch und faschistisch.


Kölner Moschee-Bau scharf verurteilt

Oktober 2, 2008

Die Entscheidung des Kölner Stadtrates zum Bau einer Großmoschee ist auf scharfe Kritik des Zentralrates der Ex-Muslime gestoßen. “Ich bin empört über diese fatale Entscheidung. Alle aggressiven Tendenzen, die es im Islam gibt, wurden ausgeblendet und schöngeredet. Hier geht es nicht um die Unterstützung für eine Religion sondern um die Stärkung einer Bewegung, die Menschenrechte ignoriert”, sagte Zentralratsvorsitzende Mina Ahadi der “Leipziger Volkszeitung”.
Hart ins Gericht geht Ahadi auch mit Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU), der den Moscheebau unterstützt. “Herr Schramma sitzt einer Utopie auf, wenn er ernsthaft glaubt, der Bau werde bald eine Kölsche Moschee sein. Das wird niemals so sein. Die mächtige Moschee mit ihren 55 Meter hohen Minaretten wird in Köln kaum als Zeichen für Verständigung verstanden werden, sondern als Symbol der neuen Macht der Muslime.” Der Zentralrat der Ex-Muslime wehre sich gegen die fortschreitende Verharmlosung radikaler islamistischer Tendenzen in Deutschland. “Ich klage auch Fritz Schramma persönlich an. Politiker wie er sind mitschuldig, wenn es weitere sogenannte Ehrenmorde in Deutschland gibt und in islamischen Familien Frauen völlig rechtlos unterdrückt werden”, so Mina Ahadi. Die Politik des 21. Jahrhundert sollte Offenheit und Freiheit gestalten, statt eine mittelalterliche Kultur zu verteidigen.
Der Zentralrat der Ex-Muslime verurteilt aber ebenso die Bestrebungen des rechten Vereins Pro Köln, einen Anti-Islamisierungsgipfel Ende September in Köln auszurichten. “Das lehnen wir strikt ab. Wir werben zwischen der Pro-Islam-bewegung und den radikalen Gegnern für einen dritten Weg. Wir wollen eine offene Integration von Zuwanderern, bei der Religion Privatsache ist und nicht als Machtbeweis missbraucht wird”, so Ahadi abschließend.
Quelle


Terrororganisation Die Hisbollah wird in Deutschland unterschätzt

August 13, 2008

Als jetzt Terrorwarnungen aus vertraulichen Dossiers deutscher Sicherheitsbehörden bekannt wurden, traute manch einer seinen Augen kaum. Denn diesmal ging es nicht wie gewöhnlich um al-Qaida, sondern um die pro-iranische Hisbollah. Laut Bundekriminalamt und Bundesamt für Verfassungsschutz verfügt die libanesische Hisbollah (“Partei Gottes“) über “die Logistik, in Deutschland groß angelegte objekt- und personenbezogene Anschläge durchzuführen“. Ihre hierzulande 900 bekannten Mitglieder könnten im Falle einer Krise im Nahen Osten “jederzeit für terroristische Aktivitäten“ in Deutschland eingesetzt werden.
Aber was will die Hisbollah überhaupt in Deutschland? Im Grunde konzentriert sich die im Auftrag des iranischen Revolutionsführers Ayatollah Khomeini gegründete Organisation darauf, langfristig im Libanon einen Gottesstaat nach iranischem Vorbild zu errichten. Im politischen Tagesgeschäft Libanons ist die Hisbollah aber zu allerlei Kompromissen bereit. Sie unterstützt zudem palästinensische Terrororganisationen, will Israel vernichten und hat bei Entführungen und Terroranschlägen weltweit mehrere Hundert Zivilisten getötet.

Relevant für Deutschland wird sie in erster Linie als außenpolitisches Werkzeug des Iran. Die geschätzten 200 Millionen US-Dollar pro Jahr aus Teheran nutzt die Hisbollah, um ihre Waffenkäufe und umfangreichen sozialen wie politischen Aktivitäten zu finanzieren.

Dafür hat, wie Paul Salem vom Carnegie Middle East Center in Beirut formuliert, der Iran nicht nur eine strategische Waffe, einen “Flugzeugträger vor der israelischen Grenze”. In den letzten 20 Jahren hat die Hisbollah unter iranischer Führung auch Terroranschläge etwa in Paris, Berlin oder Buenos Aires durchgeführt.

Die Anhänger der Hisbollah in Deutschland treffen sich in 30 Kultur- und Moscheevereinen. Viele davon stehen unter Kontrolle des Iran. Dazu zählen das Islamische Zentrum in Hamburg und das Imam-Mahdi-Zentrum in Münster-Hiltrup.
Welt


Leserbriefe an die Frankfurter Rundschau

Juli 26, 2008

Die Moschee in Hausen darf gebaut werden, FR vom 22. Juli

Ich bin Bürger von Frankfurt-Hausen, ein Scheißdeutscher mit scheißdeutschen Eltern, und ich habe die Schnauze voll von dieser Politik und den schreibenden Lemmingen. Wir werden hier verraten und verkauft, zu einem islamischen Ghetto wider Willen gemacht und gleichzeitig faselt ein Herr Arning von “Religionsfreiheit” angesichts von bereits zwei existierenden Moscheen im kleinen Stadtteil, die alles und jeden dominieren.

Unter dem Deckmantel der verfassungsgarantierten Religionsfreiheit werden autochthone Bürger zur Minderheit gemacht und zum Wegzug aufgefordert, wenn einem die offensichtlich bildungsferne und monokulturelle Farbe grau mit Talibanbart und Schwarz mit Augengitter nicht wie angeordnet zusagt. Man ist ein “Nazi”, wenn einem nicht passt, im Park bedroht zu werden, wenn man seine Kinder vor Einbruch der Dunkelheit und freitags nach der Gebetszeit in den existierenden Moscheen heimholen muss, damit sie nicht als “Kartoffeln”, “Opfer” und “Schlampen” beschimpft werden.
Ich für meine Person bin fertig mit der Politik und fertig mit der Debatte. Die Moschee wird sicherlich nur über meine Leiche gebaut werden, und viele meiner Nachbarn und Freunde sehen das seit heute ganz genauso. Es wird Widerstand geben, determinierten Widerstand.

Ein Ex-CDU Mitglied.
weitere Leserbriefe


Islamische Prediger laut Studie schlecht ausgebildet DITIB

Juni 30, 2008

Bis zu 20 Prozent als fundamentalistisch-konservativ eingeschätzt – Sozialwissenschaftler sieht kaum Beitrag zur Integration..
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“ISLAMISCHES ZENTRUM HAMBURG” An der Alster liegt Irans Propaganda-Zentrale Von hier wird die Mullah-Ideologie verbreitet / Verfassungsschutz: “Einfluss wächst”

Juni 19, 2008

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hält die Welt in Atem. Er droht Israel mit Auslöschung und bastelt an einer Atombombe. Der Iran ist zwar weit weg – aber Hamburg entwickelt sich immer mehr zu seinem bedeutendsten Außenposten in Europa. Denn an der Alster liegt die aus Teheran gesteuerte Imam Ali-Moschee und das dazugehörige “Islamische Zentrum Hamburg” (IZH).

Der gestern vorgestellte Verfassungsschutzbericht beschreibt das IZH als eine der “wichtigsten iranischen islamischen Einrichtungen” im Westen: “Mit ihrer Hilfe versucht der Iran, die (…) islamische Revolution in Europa zu verbreiten.” Und der Einfluss wird immer größer: Momentan beobachte man das Zusammenwachsen der schiitischen Szene in Westeuropa, so Verfassungsschutz-Chef Heino Vahldieck. Und da nehme die Imam Ali-Moschee eine besondere Rolle ein. Denn: “Der jeweilige Imam ist von der obersten Führung im Iran handverlesen.”

Im Klartext: Die Hamburger sind das Sprachrohr der Teheraner Diktatoren und “verbreiten als Propagandisten des Gottesstaats islamistisches Gedankengut, das wesentlichen Prinzipien unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung zuwiderläuft”, so der Verfassungsschutz. “Im vergangenen Jahr konnte das IZH seinen Einfluss weiter festigen.” Gleichzeitig ist das IZH Treffpunkt der Hisbollah, die für ihre Raketenangriffe auf Israel bekannt ist.
Das passt in den Trend: Die Hassprediger “halten sich in Hamburg zurück”. Während laut Verfassungsschutz früher im IZH noch antisemitische Demos organisiert wurden, verschickt der Ayatollah jetzt Feiertagsgrüße an die “sehr geehrten jüdischen Geschwister” und wirbt für interreligiöses Verständnis.

“Man legt Wert auf Akzeptanz und möchte die Dialogstrukturen nicht gefährden”, so Vahldieck. Die Frage sei aber: “Was davon ist für die Galerie und was ist ernst gemeint.” Denn wer das letzte Wort hat, ist klar: Ahmadinedschad und seine Mullahs.

mopo


“Die Religion steht über allen Dingen”

April 18, 2008

WIESBADEN Es ist Said Nasri selbst, der Vorsitzende des Islamischen Kulturvereins Kostheims, der dem prominenten Gast die Frage stellt. Im Sommer 2007, beim ersten Auftritt des Fundamentalisten-Predigers Adhim in der Kostheimer Masjid-Ali-Moscheee. Was solle man denn den jungen Schwestern raten, wenn die eine Lehrstelle nur dann bekämen, wenn sie auf das Kopftuch verzichten?
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Herzlichen Glückwunsch Ralph Giordano – Frau Ates gratuliert auch!

März 20, 2008

Lieber Ralph Giordano,

herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, happy Birthday und iyiki dogdun (türkisch: „Gut, dass du geboren wurdest“). Es ist nicht nur gut, dass Sie geboren wurden, sondern es ist ein großes Geschenk für die Menschheit, dass es Menschen wie Sie gibt. Und bitte, bleiben Sie uns noch sehr lange erhalten! Wir brauchen Sie noch ganz lange. Denn wir befinden uns wieder in einer Zeit, in der es nur wenige Menschen gibt, die sich trauen, ohne Selbstzensur und Angst zu sprechen. Wir brauchen Menschen, die einen klaren Blick auf die politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge haben, sie begreifen und uns erklären.

Ich kann insofern Ihre Ungeduld mit kleingeistigen Menschen verstehen. Doch das eine oder andere schräge Bild von Ihnen in der Öffentlichkeit hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass Sie davon ausgehen, alle seien auf demselben Wissensstand wie Sie. Ein altbekannter Irrtum. Die meisten Menschen wissen nicht, dass Sie sehr viele muslimische Verbündete haben. Und viele Menschen wissen nicht, dass es Ihnen nicht darum geht, „den Islam“ aus der Welt zu schaffen. Ein Irrtum, der ausgeräumt werden sollte.

Schutz von Minderheiten

Sehr viele Menschen in diesem Land blicken mit Hochachtung auf Sie. Wir, sehr viele säkulare Muslime stehen hinter und neben Ihnen. Wir wissen, dass Sie sehr viel Post von Menschen bekommen, die keine Rassisten sind, dass Sie niemandem seinen Glauben verweigern wollen und dennoch Angst bezüglich der Entwicklungen im Namen des Islam haben. Das sind Menschen, die sich an Ihre Sätze erinnern, wie zum Beispiel den, dass Sie bereit wären, gegen den militanten Rechtsextremismus bis zur bewaffneten Selbstverteidigung zu gehen, um Minderheiten zu schützen. Sie zeigen uns, dass der militante Rechtsextremismus sich auch in Deutschland um den Islamismus erweitert hat. Und der Islamismus genießt keinen Minderheitenschutz. Das ist, was Sie sagen. Und damit haben Sie recht.

Das kann und darf nicht sein. Sie haben sehr gute Argumente, die bisher nicht widerlegt wurden, und Sie sind energisch und klar, wie man es von Ihnen nur erwarten kann. Sie kämpfen wie immer für die Freiheit aller Menschen.

Dennoch gibt es Menschen, die sich anmaßen, Ihnen trotz ihrer Vergangenheit und Ihres Lebenswerks mangelnde Integrität vorzuwerfen. Dabei haben Sie stets mehr Courage bewiesen, als all ihre Kritiker zusammen aufbringen könnten,
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Sie wollen ein anderes Deutschland – Kelek

März 14, 2008

Wir wenden uns gegen jegliche Form der Legitimierung von Gewalt – sei es in der Erziehung, der Ehe oder in der politischen Auseinandersetzung. Es beschämt uns, dass Gewalt gegen Frauen ein islamisches Problem ist; es beschämt uns, dass Gewalt gegen Kinder ein islamisches Problem ist; es beschämt uns, dass Gewalt gegen Andersgläubige ein islamisches Problem ist. Und es beschämt uns, dass dies von den Islamverbänden geleugnet wird.

Wir wollen, dass unsere Kinder an den Schulen dieses Landes einen Religionsunterricht erhalten, der sich in nichts von dem Religionsunterricht für Kinder anderer Konfessionen unterscheidet. Wir wollen nicht, dass Islamvereine wie zum Beispiel die Milli Görus mit der Regierung von Nordrhein-Westfalen oder anderswo definieren, welche Rolle der Islam in der Schule zu spielen hat. Wir wollen an Schulen weder das Kopftuch noch Gebetsräume, noch dass an Ramadan von Kindern gefastet wird. Es kann nicht sein, dass, von Moscheen unterstützt und Behörden gebilligt, in deutschen Städten Scharia-Richter sich anmaßen, zivil- und strafrechtliche Belange zu regeln, die eindeutig dem Gewaltmonopol des Staates vorbehalten sind.

Es widerspricht unserem Verständnis von der Souveränität unseres Landes, dass Religionsvereine wie die Ditib, die politisch, organisatorisch und finanziell von ausländischen Regierungen und Organisationen abhängig sind, für die deutschen Muslime sprechen und maßgeblichen Einfluss auf die Innen- und Integrationspolitik unseres Landes haben. Wir bedauern, dass Moscheen oft Ausgangspunkt einer Selbstausgrenzung und Fixpunkte einer Parallelgesellschaft sind. Es fehlt die Offenheit und Transparenz, die Vertrauen entstehen lassen.
Unbedingt weiterlesen bei FAZ


Offener Brief von Ralph Giordano

Februar 25, 2008

Niemand hat behauptet, die deutsche Mehrheitsgesellschaft habe bisher ihre Hausaufgaben gemacht, aber die größten Hemmnisse für eine erfolgreiche Integration kommen von Muslimen selbst. Hier bei uns stoßen patriarchalische Sitten, Gebräuche und Traditionen, die aus dem Stammland importiert sind und mit großer Zähigkeit in einer zementierten Diaspora gepflegt werden, auf eine der liberalsten Gesellschaften der Welt…..

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Proteste gegen Moschee Bürgerinitiative in Pankow-Heinersdorf will weitermachen

Februar 25, 2008

BERLIN – Es ist ein eigenartiger Mix, der seit der Wende in Pankow-Heinersdorf entstand. Schicke Villen stehen neben Baumärkten und Autowerkstätten. Fast-Food-Ketten bieten am Autobahnzubringer Burger und Hähnchen an. Mitten im Wohn- und Gewerbegebiet errichtet die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde seit Januar 2007 eine Moschee. Es ist der erste Bau dieser Art im Ostteil der Stadt. Seitdem machen Pankower Front gegen das eine Million Euro teure Projekt. Sie fürchten eine Islamisierung ihres Stadtteils.

„Die Ahmadiyyas sind Menschen wie wir. Aber ihre Ziele und Thesen halten wir für frauenfeindlich und teilweise rassistisch“, kritisiert Joachim Swietlik, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger. Seit Gründung vor einem Jahr sammelte er 20160 Unterschriften gegen den Moscheebau. Er selbst sei ein toleranter Mensch, betont der gebürtige Zossener (Teltow-Fläming). Seine Nachbarn seien Nigerianer. Mit Ausländern komme er gut aus. „Aber mit einer Gemeinde, in der Frauen und Mädchen so gut wie keine Rechte haben, habe ich meine Probleme“, so Swietlik. Für Frauen bestehe Kopftuchpflicht. Schulpflichtige Mädchen dürften nicht an Klassenfahrten teilnehmen. Sport und Schwimmen sei ihnen verboten. „Wen junge Frauen heiraten, bestimmen Vater und Imam“, moniert der 44-jährige Familienvater. Das alles würde die Gemeinde auch ganz offen einräumen. Mitglieder der Pankower Bürgerinitiative verweisen überdies darauf, dass kein einziger Ahmadiyya im Stadtbezirk wohnt.
Quelle


Iran: Wenn Diktaturen in die deutsche Zivilgesellschaft hineinregieren – Hamburg Islamisten Moschee gegen Religionsfreiheit

November 23, 2007

In Artikel 4 Absatz 2 des deutschen Grundgesetzes ist das Grundrecht auf ungestörte Ausübung der Religion gewährleistet. Ausgerechnet im interreligiösen Dialog in Hamburg verhindern Vertreter des iranischen Gottesstaates die Ausübung eines deutschen Grundrechts.

Wenn die Intoleranz sich durchsetzt

Religiös-politische Vertreter des Iran schleusen die iranische Religionspolitik in den säkularen Rechtsstaat der Bundesrepublik Deutschland ein. Mit der Begründung, das Baha´itum sei keine Religion, so wie Revolutionsführer Ayatollah Khomeini es propagiert, werden sogar deutsche Baha´i aus dem interreligiösen Dialog in Hamburg ausgesperrt. Iranische Religionspolitiker verhindern das verbriefte Recht der deutschen Baha´i auf Religionsfreiheit. In der islamischen Welt, gegenwärtig insbesondere in Iran und in Ägypten , werden die Baha´i verfolgt. Inzwischen werden sie auch in Deutschland diskriminiert. Nicht von Seiten des Staates, sondern von schiitischen Minderheiten in Hamburg, die von der „Islamischen Republik Iran“ befehligt werden.

Wenn der Verfassungsschutzbericht über die Imam-Ali-Moschee schreibt

Auf der Seite 253 des Verfassungsschutzberichtes des Jahres 2006 ist zu lesen: „Das ‚islamische Zentrum Hamburg’ (IZH) ist eines der wichtigsten islamischen Zentren in Deutschland und nimmt hinsichtlich des iranischen ‚Revolutionstransfers’ eine besondere Rolle wahr. Das IZH verbreitet die schiitische Glaubenslehre, verbunden mit der Propagierung einer theokratischen Staatsdoktrin, nach der die Staatsgewalt nicht vom Volk ausgehe, sondern allein religiös legitimiert werden könne. Das IZH wird von Seiten des iranischen Außenministeriums beeinflusst, insbesondere durch die Bestellung des jeweiligen Leiters des IZH.“ Das IZH sei europaweit eines der aktivsten Propagandazentren der Islamischen Republik Iran. Das Ziel des IZH sei es, Muslime anderer Nationalitäten politisch-religiös zu beeinflussen und „für die weltweite Expansion der iranischen Revolutionsidee“ zu instrumentalisieren.
Und im Mykonos-Urteil kann man nachlesen, dass das Islamische Zentrum Hamburg auch „der Sammlung nachrichtendienstlicher Informationen“ dienteWelt


Deutsche Konvertiten glauben zu 150 Prozent

November 21, 2007

Wie gehen westliche Gesellschaften mit dem Islam um, ist ein Dialog mit den Muslimen möglich und sind Moscheen überhaupt “Gotteshäuser”? Im Interview mit WELT ONLINE spricht die Islamwissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann über christliche Naivität, radikale Muslime und deutsche Konvertiten……..
Welt


Muslime werden immer dreister!„Wir machen kein Zugeständnis“

November 19, 2007

Köln – Solche Töne sind neu in der Debatte um den Moscheebau in Köln-Ehrenfeld. „Wir entscheiden, wie groß und breit die Moschee gebaut wird.“ Und: „Wir sind nicht bereit, Zugeständnisse zu machen.“ Die kompromisslosen Worte stammen nicht von irgendwem, sondern von Sadi Arslan, dem Vorsitzenden der Türkisch-Islamischen Union (Ditib). Und sie finden sich auf Türkisch in der Europa-Ausgabe der türkischen Zeitung „Sabah“. Arslans Ansprache zum Ramadan-Ende klang deutlich anders: Da war sehr emotional von der Moschee als „unserem Herzenswunsch“ die Rede und von der Wertschätzung für die Hilfe „deutscher Freunde“

Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma, überzeugter Befürworter des Moscheebaus, zeigte sich über Arslans Aussagen verblüfft und verärgert: „Das zeugt sehr von übertriebenem Selbstbewusstsein.“ Selbstverständlich könne die Ditib nicht „wahllos“ bauen. Er habe „leider schon öfter die Erfahrung gemacht, dass dieselben Leute zum gleichen Thema an verschiedenen Orten ganz unterschiedlich sprechen“, sagte Schramma. Das sei „nicht vertrauensfördernd“.
Kölner Stadtanzeiger


Wallraff und Staeck: Toleranz kann auch Feigheit sein

November 11, 2007

Der Kölner Schriftsteller Günter Wallraff und der Präsident der Berliner Akademie der Künste, Klaus Staeck, haben vor falscher Toleranz gegenüber dem Islam gewarnt. Staeck wandte sich in Berlin gegen ein Denken, “unter dem sich manchmal auch die Feigheit verbirgt”. Damit lebe man auf lange Sicht gefährlich. Er bezeichnete eine Religion, die – wie der Islam – Konversion als Todsünde betrachte, als totalitär.

Auch Wallraff kritisierte eine falsche Toleranz. Zur Begründung verwies er auf verbreiteten Antisemitismus unter Muslimen und die weiter bestehende Verurteilung des Schriftstellers Salman Rushdie, des Autors der “Satanischen Verse”. “Die Intoleranz des anderen hinzunehmen und zu dulden, das ist falsch verstandene Toleranz oder auch Feigheit”, meinte er. Er könnte heutzutage fordern, im Kölner Dom einen ökumenischen Schwulengottesdienst zu feiern, und würde dann trotzdem nicht mit dem Tode bedroht; das sei der elementare Unterschied zur westlichen Gesellschaft.

Mit Blick auf den umstrittenen Moschee-Neubau in Köln-Ehrenfeld sagte Wallraff, eigentlich sei er für das Projekt. Es sei wichtig, den Islam in Deutschland aus dunklen Hinterhöfen herauszuholen. Er bemängele jedoch, dass der Vorsitzende der dortigen Gemeinde ein Hardliner aus der Türkei sei, kein Wort Deutsch spreche und eine Integration der Muslime verhindern wolle. Nach Wallraffs Einschätzung gibt es derzeit in Deutschland eine Reihe von Neubauten “übermächtiger Monumentalmoscheen”. Sie entsprächen nicht den Bedürfnissen der Gläubigen, die diese Gebetsstätten besuchen wollten. Das Geld für diese Bauten komme aus der Türkei, dem Iran oder Saudi-Arabien.

Staeck bezeichnete die Proteste gemäßigter oder säkularer Muslime gegen das gewaltsame Agieren von Islamisten als unzureichend. “Der Widerspruch derer, die die gleiche Religion haben wie Selbstmordattentäter, ist so matt und schwach, dass mir angst und bange wird”, sagte der Politkünstler. Er warnte vor einer brutalen Gläubigkeit, die der Rationalität keine Chance gebeWelt


Was spricht gegen die Moschee? Interview mit Necla Kelek

November 7, 2007

Warum also die Aufregung um Moschee-Neubauten?
Die liberalen Westler denken, eine Moschee sei im Prinzip das Gleiche wie eine Kirche oder eine Synagoge – ist sie aber nicht. Islam heißt „Unterwerfung“. Es gab keine kritische Selbstreflexion der muslimischen Gemeinschaften, sie haben sich keinen Schritt bewegt. Ich lerne in der Moschee nicht Nächstenliebe und ein guter Mensch zu sein, sondern mich zu unterwerfen. Auch dies wäre zu akzeptieren, wenn es eine Beziehung zwischen dem Gläubigen und seinem Gott ausdrücken würde. Aber es ist in der Regel die Unterwerfung unter ein Kollektiv mit aggressiven Machtansprüchen im Diesseits.

Wie kann denn ein deutscher Bürgermeister oder Verwaltungsbeamter überhaupt erkennen, wen er da vor sich hat, wenn Muslime ein Anliegen vortragen?

Viele Fragen stellen. Eine lautet: Woher kommt das Geld? Die Moschee in Köln soll 25 Millionen Euro kosten. 7,5 Millionen sind EU-Mittel. Um den Rest aufzubringen, müsste jeder der behaupteten 100 000 Muslime in Köln und Umgebung pro Kopf 175 Euro spenden. Wer’s glaubt, wird selig. Die Ditib, der Bauherr der Moschee, ist ein Ableger der mächtigen und finanzstarken türkischen Religionsbehörde und die hat im Moment 800 Beamte hierher entsandt. Der Etat dieser Behörde ist nach dem des Militärs der höchste Posten im türkischen Haushalt. Für mich ist der Bau der Kölner Moschee keine Frage von Religionsfreiheit und auch kein Zeichen der Integration. Sie ist die Botschaft des türkischen Staatsislam in Deutschland.
Cicero


Zentralrat der Ex-Muslime gegen geplante Moscheen

Oktober 18, 2007

Der Zentralrat der Ex-Muslime hat sich gegen den Bau der geplanten Moscheen in Köln und Frankfurt ausgesprochen. Die Moscheen seien Zeichen eines politisierten Islams, der nicht die Interessen von Muslimen vertrete, sondern eine reaktionäre und frauenfeindliche Politik

Das sagte die Vorsitzende des Zentralrats, Mina Ahadi, am Samstag im Deutschlandradio Kultur. Religion müsse Privatsache bleiben. Zudem gebe es genug Moscheen in Deutschland.

Der Bundesregierung warf Ahadi vor, sichtbare Probleme mit Islamisten zu verharmlosen. Sie verwies auf Entwicklungen, die der Bau von Moscheen nach sich gezogen habe. «Wenn eine Moschee gebaut wird, werden die Frauen noch mehr unter Druck gesetzt und noch mehr Kinder müssen mit Kopftuch in die Schule gehen und werden isoliert.»

Der Zentralrat der Ex-Muslime hatte sich Anfang des Jahres gegründet. Darin bekennen sich frühere Muslime öffentlich zur Abkehr von ihrem Glauben. Nach Auffassung streng gläubiger Islam-Gelehrter steht auf die Abkehr vom muslimischen Glauben nach den Gesetzen des Islams die Todesstrafe.

Quelle


Giordano hält Großmoscheen für “Landnahme auf fremdem Territorium”

Oktober 18, 2007

Giordano: Ja, das ist eben falsch. Was ist denn hier passiert? Die Politiker haben ein gravierendes, schwerwiegendes innenpolitisches Problem über Jahrzehnte hin geschönt, verdrängt, geleugnet. Das hat den jetzigen Zustand ja mitbewirkt.

Also, die Integration ist gescheitert. Das ist eine der harten Wahrheiten, denen wir uns stellen müssen und denen sich die Umarmer, diese … Einäugigen, die Multi-Kulti-Illusionisten, diese Beschwichtigungs-Dogmatiker nie gestellt haben. Die Integration ist gescheitert und wir müssen uns Gedanken machen, wie es jetzt weitergehen kann. Man kann auf falschen Fundamenten nicht aufbauen……….

Deutschlandradio


Kulturzeit : Kampf der Kulturen Moscheebau Köln

Oktober 17, 2007

Rat der Ex-Muslime: “Islamische Verbände tolerieren heimlich Gewalt”

Oktober 11, 2007

Der Rat der Ex-Muslime ist davon überzeugt, dass die islamischen Verbände in Deutschland im Geheimen Feind einer liberalen Gesellschaftsordnung sind. Einschüchterungen, Radikalisierung und Ehrenmord sprächen eine deutliche Sprache, so der Zentralrat.

KÖLN – Angesichts der zunehmenden Gewalt- und Morddrohungen gegen Islamkritiker in Deutschland fordert der Zentralrat der Ex-Muslime Konsequenzen. Der Fall des Schriftstellers Günter Wallraff sei “nur das jüngste Beispiel einer Kette von Morddrohungen”, sagte die Vorsitzende der Organisation, Mina Ahadi. Ahadi betonte, es gebe von islamischer Seite “eindeutige Bestrebungen, die Strategie der Einschüchterung und Erniedrigung gegen Andersdenkende”, die in islamischen Ländern regelmäßig zu Gewalttaten bis hin zum Mord führe, “auch nach Europa zu tragen”.

Die Vorsitzende betonte, dass die Auswirkungen dieser “religiösen Radikalisierung” im Alltag auch in Deutschland bereits allzu deutlich zu spüren seien. Das reiche von Zwangsheiraten, dem Kopftuch bei Kindern bis hin zum sogenannten Ehrenmord. Sie kritisierte, dass es “hierzulande einige Intellektuelle und Politiker” gebe, welche durch ihre Nachgiebigkeit die muslimischen Radikalen in deren Vorgehen bestätigten. Die Absage der Mozart-Oper “Idomeneo” im vergangenen Jahr in Berlin sei “ein Tiefpunkt in diesem Prozess” gewesen. “Leben wir im 21. Jahrhundert und wollen wir uns unsere demokratischen Errungenschaften von diesen Radikalen nehmen lassen?”, fragte die Verbandsvorsitzende.

“Verbände sind nicht an Integration interessiert”

Es sei ein Fehler der Bundesregierung, diese Verbände durch eine Einbindung in die Islamkonferenz “politisch aufzuwerten”. “Diese Verbände sind nicht an Integration interessiert. Sie wollen eine Ethnisierung der Gesellschaft und die Religionszugehörigkeit zum politischen Thema machen, damit sie sich in den Alltag der Menschen einmischen können”, so Ahadi.

Ihrer Ansicht nach gebe es eine “stillschweigende Akzeptanz der Gewalt” unter islamischen Organisationen, auch wenn diese sich “öffentlich von Radikalen” distanzierten. Die Predigten in Moscheen hierzulande, in denen “die deutsche Gesellschaft als verkommen und minderwertig, der Islam dagegen als überlegen” bezeichnet werde, sprächen “eine deutliche Sprache”.
Tagesspiegel


Ralph Giordano: Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem!

Oktober 8, 2007

Geplante Rede auf dem Roncalli-Platz in Köln am 11. September 2007…….

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MAGDI ALLAM „Die Moscheen sind ein Terrornetzwerk“

Oktober 1, 2007

Wie sich der italienische Journalist und Muslim Magdi Allam Feinde macht.

Wenn Magdi Allam vor Islamisten warnt, lässt er sich den Mund nicht verbieten: „Man bekämpft Halsabschneider ja nicht, indem man sich Zungenabschneidern anvertraut.“ Magdi Allam ist selber Muslim. Vor 55 Jahren in Kairo geboren, lebt er seit dem Soziologiestudium in Italien. Als Journalist trägt bei der Tageszeitung „Corriere della Sera“ den Titel eines „Vizedirektors“ – und wird auf Schritt und Tritt von der Polizei geschützt.

Denn Allam hat sich Feinde gemacht im muslimisch-fundamentalistischen Lager. Er wettert gegen die Moscheen, die in Italien aus dem Boden schießen wie Pilze – „alle vier Tage eine neue“ – die sich jeder Kontrolle entziehen und „Predigtstätten des Todes“ seien.

Seit Jahren will Allam die Italiener wachrütteln, ihnen eintrichtern, dass sie sich ihrem „naiven Gutmenschentum“ ihr eigenes Grab schaufeln. Er veröffentlichte – lange als Einzelkämpfer – Predigten dubioser Imame, die von einer „Vernichtung der Ungläubigen“ sprechen und zur Gewalt aufstacheln. Italienische Gerichte, so Allam, betrachteten solche Äußerungen als legitim im Rahmen der Religionsfreiheit. Dabei sei „die wahre Waffe des islamistischen Terrors nicht der Sprengstoff, sondern die Gehirnwäsche, die Menschen zu Robotern des Todes macht“.
Tagesspiegel


Moscheebauten erregen ganz Deutschland

Oktober 1, 2007

In mehr als 30 Orten in der Republik wird derzeit über Moscheebauten gestritten. Vor allem am größten Bauherrn, dem Muslimverband Ditib, entzündet sich die Kritik. Der Vorschlag des bayrischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, Moscheen dürfen nicht höher sein als Kathedralen, regte die Debatte noch mehr an.

Auf einem Bürgersteig in Köln-Ehrenfeld war kürzlich zu ahnen, dass Deutschland die Phase des naiven „Dialogs mit dem Islam“ durchschritten haben könnte. An einem Informationsstand der örtlichen CDU stritten Passanten über den Bau einer großen Moschee des Muslimverbands Ditib. Ein türkischer Mittdreißiger belehrte eine ältere Dame, über den Islam würden „nur Lügen“ erzählt. In Wirklichkeit heiße „Islam Frieden“. Die Dame erwiderte darauf: „Warum hat Muhammad dann viele hundert Juden an einem Tag töten lassen?“

Ob Köln, München oder Berlin – überall gründen sich kritische Bürgerinitiativen, überall stimmen Prominente in die Kritik ein, und überall entlädt sich ein Schwall grundsätzlicher Sorgen angesichts geplanter Bauten.

Einer der brisantesten Kritikpunkte richtet sich dabei nicht nur gegen die hiesigen Muslime, sondern auch gegen die hiesige Religionsfreiheit. Sie müsse eingeschränkt werden – so fordern Islamkritiker wie Mina Ahadi und Necla Kelek, aber auch viele Bürger vor Ort. Darauf läuft zumindest ihr Postulat hinaus, das Recht zum Moscheebau dürfe nicht mehr so leichtfertig vergeben werden. Vor allem dem derzeit aktivsten Bauherrn der Republik, dem Dachverband Ditib, sprach eine ganze Armada von Kritikern in den letzten Monaten das Recht zur Errichtung von Prachtbauten ab.

Kritik am Muslimverband Ditib

Und dieses Sperrfeuer auf den größten Muslimverband Deutschlands förderte zugleich viele für Ditib unbequeme Fakten zu Tage, die wiederum die Sorgen der Mehrheitsgesellschaft vertiefen dürften: So sei es schon sonderbar, dass Ditib so viele Moscheen hierzulande „nach Kriegsherrn wie dem Konstantinopel-Eroberer Fatih Sultan Mehmet“ benenne, warnte die Islamwissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann.
Ungeeignet als Bauherr von Großmoscheen sei Ditib auch, weil sie eine Gemeinschaft türkischer Nationalisten darstelle, der es eher um die Bewahrung des Türkentums als um Eingliederung in die deutsche Gesellschaft gehe, sagte der Schriftsteller Ralph Giordano. Außerdem leugne Ditib den Völkermord an den Armeniern und ersetze die religiöse durch ultrapatriotische Schärfe – was sogleich einige Türkeikenner bestätigten. Zudem werden immer neue Skandalgeschichten bekannt, etwa dass Ditib bis vor kurzem eine Islam-Fibel mit dem Titel „Erlaubtes und Verwehrtes“ vertrieb, die das Schlagen von Ehefrauen gestattet
. Ditib-Sprecherin Ikbal Kilic beteuerte zwar, seit gut sechs Monaten werde das Buch nicht mehr vertrieben. Aber schon 2005 hatte Geschäftsführer Mehmet Yildirim erklärt, die Fibel werde umgehend aus dem Verkehr gezogen.

Enge Verbindungen in die TürkeiFast alle Kritiker, von Necla Kelek bis zu Bischof Wolfgang Huber, bescheinigten dem Verband obendrein Heuchelei. In Deutschland fordere Ditib Religionsfreiheit für Muslime und baue Moscheen, aber in der Türkei verweigere ihre Behörde Christen und Aleviten den Bau von Gotteshäusern und volle Religionsfreiheit. Tatsächlich ist Ditib eng mit dem türkischen Staat verbunden, konkret mit dem Amt für Religiöse Angelegenheiten, das die türkische Religionspolitik verantwortet.
Auch die Würdenträger der katholischen Kirche juckte dieses Thema: Kardinal Karl Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, lehnte es ab, Muslime hierzulande voreilig mit Christen gleichzustellen, auch weil Ditib nicht recht glaubwürdig sei. Ganz abgesehen von den anderen Muslimverbänden, die fast alle der Verfassungsschutz beobachte.

Die Welt


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