9.7.11 nach Hamburg – Freiheit unterstützen – Islamisten in der Stadt

Juli 7, 2011

Hamburg, 05. Juli 2011: Am 9. Juli 2011 plant der radikale Islamist und Salafist Pierre Vogel alias „Abu Hamza” eine Kundgebung in Hamburg.

Die Partei DIE FREIHEIT, der Zentralrat der Ex-Muslime und die Bürgerbewegung Pax Europa rufen zum Widerstand gegen Salafisten-Auftritt am 9. Juli auf.

Termin: 09.7.2011 ab 18:00 bis ca. 21:00 Uhr

Veranstaltungsort: Marseiller Straße Ecke Dammtordamm, 20355 Hamburg
direkt am Dammtorbahnhof, auf der Zufahrt zum CCH, gegenüber dem Cinemaxx Dammtor.

Der Hamburger Landesverband der Partei DIE FREIHEIT hat bei der Versammlungsbehörde Hamburg eine Protestkundgebung beantragt und ruft alle demokratischen Parteien, Vereine und Verbände sowie alle und Hamburger Bürger dazu auf, sich gemeinsam dafür einzusetzen, dass Pierre Vogel und seine Mitredner ihre demokratie- und menschenfeindlichen Thesen nicht unter dem Deckmantel der Religions- und Meinungsfreiheit in Hamburg verbreiten können.

Der islamische Name des deutschen Konvertiten Pierre Vogel ist Programm: Genau wie sein Namensvetter Abu Hamza Rabi´a, bis 2005 die Nummer Drei der Al-Quaida-Hierarchie, steht Vogel für radikalen Antisemitismus, Anti-Amerikanismus und einen islamischen Gottesstaat in Deutschland.

Verletzung der Meinungsfreiheit und Volksverhetzung

Pierre Vogel fordert Geschlechterapartheid, bezeichnet die Steinigung von Ehebrecherinnen als „Ausführung des Wortes Gottes“ und erklärt Islam und Demokratie offen für unvereinbar. Schwule und Lesben, so Bilal Philips, der in Frankfurt als Gastredner Vogels auftrat, seien zu ermorden. Christen und Juden sind nach Vogels Überzeugung Ungläubige, die es nach dem Koran zu unterwerfen gilt. Ein Totengebet zum Gedenken an Osama bin Laden wurde kurz vor seinem letzten geplanten Auftritt gerichtlich untersagt.

Die Partei DIE FREIHEIT tritt für das Recht auf freie Meinungsäußerung und für die Religionsfreiheit ein – selbstverständlich auch für Ansichten, die als unbequem oder umstritten gelten. Die Meinungsfreiheit darf jedoch nicht den Aufruf zu körperlicher Gewalt gegen einzelne Bevölkerungsgruppen decken. Zudem sind Pierre Vogels Forderungen weniger religiös als politisch: Sie zielen auf konkrete Veränderungen im Zusammenleben aller Bürger ab, die die im Grundgesetz verbrieften Bürger- und Menschenrechte verletzen.

Aufruf zur Gegendemonstration “Hamburg gegen Islamismus” am 9. Juli

Die Partei ruft alle demokratischen Kräfte in Hamburg auf, sich diesem Protest gegen den Auftritt von Pierre Vogel anzuschließen.

Alte Schuhe und Kopftücher als Zeichen des Widerspruchs

Die Gegendemonstranten rufen dazu auf, es den ägyptischen Bürgern gleichzutun und einen alten Schuh mitzubringen, den sie als Zeichen der Verachtung Richtung Bühne zu zeigen. Die Männer sollten sich als Zeichen gegen die Geschlechterapartheid ein möglichst farbenfrohes Kopftuch umbinden. Die teilnehmenden Frauen werden sicher selbst geeignete Protestkleidung finden.

Falls es kurzfristige Änderungen am Veranstaltungsort geben sollte, bittet die Partei DIE FREIHEIT als Organisator darum, sich mit ihnen
zu vernetzen:

Twitter: twitter.com/#!/Die_Freiheit_HH

Facebook: http://www.facebook.com/pages/Die-Freiheit-Hamburg/244856418863980

Email: bitte mit dem Betreff: „DEMO gegen Pierre Vogel“

DIE FREIHEIT ruft alle Teilnehmer dazu auf, friedlich zu demonstrieren und sich nicht provozieren zu lassen. Die An- und Abfahrt sollte aufgrund der Parksituation durch öffentliche Verkehrsmittel erfolgen.


Kandel: 30 Prozent der jugendlichen Muslime in Deutschland zeigen Radikalisierungspotential

Juli 6, 2011

Eine Online-Offensive gegen radikale Muslime hat der Dozent und Akademiedirektor bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Johannes Kandel (Berlin), in der aktuellen Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro gefordert. Er rief Organisationen, aber auch Blogger dazu auf, im Web vor Islamisten wie dem Salafisten Pierre Vogel zu warnen und radikale Kräfte so mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.

“Wir brauchen eine Medien-Gegenoffensive”, sagte Kandel im Gespräch mit dem Christlichen Medienmagazin pro. Laut dem Politikwissenschaftler zeigen 30 Prozent der jugendlichen Muslime in Deutschland Radikalisierungspotential. “Es ist besorgniserregend, wenn eine so große Zahl junger Muslime für radikale Positionen empfänglich ist.” Auch in Moscheen würden regelmäßig extremistische Meinungen
vorgetragen. In seinem aktuellen Buch “Islamismus in Deutschland” warnt Kandel vor einer akuten Islamismus-Gefahr in der Bundesrepublik. Dazu analysiert er die Aufstellung und Vorgehensweise muslimischer Organisationen wie Milli Görüs, der Salafiten oder der Hamas. Im Interview sagte das SPD-Mitglied: “Kleinere Gruppen sind zum Teil gefährlicher als große wie Milli Görüs. Was sich im Bereich der Hisbollah- und Hamas-Anhänger in Deutschland tut, finde ich sehr bedenklich.” Kandel stimmt mit der Forderung des Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich nach einer Sicherheitspartnerschaft zwischen Muslimen und Behörden überein; er habe damals als Mitglied eines Gesprächskreises der ersten Islamkonferenz, der sich mit dem Thema Sicherheit und Islamismus beschäftigt hatte, dieselbe Forderung gestellt.

Quelle


Pierre Vogel in Hamburg 9.7.11 Hamburg gegen Islamismus. Aufruf der Partei DIE FREIHEIT

Juni 28, 2011

Der Landesverband der Partei DIE FREIHEIT ruft zu Widerstand gegen Salafisten-Auftritt am 9. Juli auf

Am 9. Juli 2011 plant der radikale Islamist und Salafist Pierre Vogel alias „Abu Hamza” eine Kundgebung in Hamburg.

Der Hamburger Landesverband der Partei DIE FREIHEIT ruft den Senat und die Behörden der Hansestadt sowie alle demokratischen Parteien und Hamburger Bürger dazu auf, sich gemeinsam dafür einzusetzen, daß Pierre Vogel und seine Mitredner ihre demokratie- und menschenfeindlichen Thesen nicht unter dem Deckmantel der Religions- und Meinungsfreiheit in Hamburg verbreiten können.

Der islamische Name des deutschen Konvertiten Pierre Vogel ist Programm: Genau wie sein Namensvetter Abu Hamza Rabi´a, bis 2005 die Nummer Drei der Al-Quaida-Hierarchie, steht Vogel für radikalen Antisemitismus, Anti-Amerikanismus und einen islamischen Gottesstaat in Deutschland.

Verletzung der Meinungsfreiheit und Volksverhetzung

Pierre Vogel fordert Geschlechterapartheid, bezeichnet die Steinigung von Ehebrecherinnen als „Ausführung des Wortes Gottes“ und erklärt Islam und Demokratie offen für unvereinbar. Schwule und Lesben, so Bilal Philips, der in Frankfurt als Gastredner Vogels auftrat, seien zu ermorden. Christen und Juden sind nach Vogels Überzeugung Ungläubige, die es nach dem Koran zu unterwerfen gilt. Ein Totengebet zum Gedenken an Osama bin Laden wurde kurz vor seinem letzten geplanten Auftritt gerichtlich untersagt.

Die Partei DIE FREIHEIT tritt für das Recht auf freie Meinungsäußerung und für die Religionsfreiheit ein – selbstverständlich auch für Ansichten, die als unbequem oder umstritten gelten. Die Meinungsfreiheit darf jedoch nicht den Aufruf zu körperlicher Gewalt gegen einzelne Bevölkerungsgruppen decken. Zudem sind Pierre Vogels Forderungen weniger religiös als politisch: Sie zielen auf konkrete Veränderungen im Zusammenleben aller Bürger ab, die die im Grundgesetz verbrieften Bürger- und Menschenrechte verletzen.

Aufruf zur Gegendemonstration “Hamburg gegen Islamismus” am 9. Juli

Daher wird DIE FREIHEIT eine Gegendemonstration für dem 9. Juli beantragen, falls es den Hamburger Behörden nicht gelingen sollte, die Veranstaltung der Salafisten im Vorweg zu untersagen.

Die Partei ruft alle demokratischen Kräfte in Hamburg auf, sich diesem Protest gegen den Auftritt von Pierre Vogel anzuschließen.

Alte Schuhe und Kopftücher als Zeichen des Widerspruchs

Die Gegendemonstranten rufen dazu auf, es den ägyptischen Bürgern gleichzutun und einen alten Schuh mitzubringen, den sie als Zeichen der Verachtung Richtung Bühne halten. Die Männer sollten sich als Zeichen gegen die Geschlechterapartheid ein möglichst farbenfrohes Kopftuch umbinden. Die teilnehmenden Frauen werden sicher selbst geeignete Protestkleidung finden.

Da Pierre Vogel und seine Unterstützer den Veranstaltungsort erst kurzfristig bekanntgeben werden, bittet DIE FREIHEIT alle Interessierten, sich online über die geplante Kundgebung zu informieren:

– Per Email unter mit dem Betreff „DEMO gegen Pierre Vogel“

– Auf Twitter “Die_Freiheit_HH”

– Auf Facebook unter “Die-Freiheit-Hamburg”
quelle

Freiheit


Islamisten werben an Hamburgs Schulen

Juni 27, 2011

Der islamistische Terrorismus bleibt die größte Sicherheitsgefahr für Hamburg. Das ergab der Verfassungsschutzbericht 2010, den Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) und der Leiter des Amtes für Verfassungsschutz, Manfred Murck, am Montag vorgestellt haben.

Auch nach dem Tod von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden seien weiterhin islamistische Gruppen in Deutschland und somit auch in Hamburg aktiv.

Nach Angaben des Verfassungsschutzes wurden Ende 2010 insgesamt 2.065 Menschen der islamistischen Szene zugerechnet. Damit wird ein leichter Anstieg um 55 Islamisten im Vergleich zum Jahr 2009 verzeichnet. Die Behörde stuft davon 200 Personen als gewaltbereit ein. Manfred Murck betont, dass diese Zahl seit 2003 stabil sei.

Außerdem lebten im vergangenen Jahr 40 Dschihadisten, Befürworter des “Heiligen Kriegs”, in Hamburg.

Seit der Schließung der Taiba-Moschee in St. Georg im August 2010 treffen sich die unter Beobachtung stehenden Islamisten nun in mehreren Moscheen über die Hansestadt verteilt. Die Aufsplitterung der Szene ist aber laut Murck beabsichtigt gewesen.

Die Moschee war seit Jahren Treffpunkt für die dschihadistische Szene. Auch die Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001 um Mohammed Atta hatten sich mehrmals in dem Gotteshaus getroffen.

Mit großer Sorge beobachtet der Verfassungsschutz die gewaltorientierte islamistische Organisation Hizb-ut Tahrir. Die in Deutschland verbotene Gruppe versucht verstärkt an Hamburger Schulen neue Anhänger zu werben.

“Aber auch links- und rechtsextremistische Tendenzen sind eine Bedrohung für unsere Demokratie und bleiben deshalb weiterhin im Visier der Hamburger Sicherheitsbehörden”, sagte der Innensenator.

Dem gewaltbereiten Linksextremismus rechnet der Verfassungsschutz in Hamburg 570 Anhänger zu, die immer wieder Brandanschläge und Sachbeschädigungen verüben. Die Verfassungsschützer zählten 470 linksextremistische Straftaten und konnten damit nach 757 Taten im Jahr 2009 einen starken Rückgang verbuchen.

Rechtsextremistischen Gruppen gehören nach dem Bericht 480 Mitglieder an, von denen 170 als gewaltbereit eingestuft werden. Die Zahl rechtsextremer Straftaten erhöhte sich leicht auf 321.
mopo


Wo der Palästinenser-Schal fröhlich flattert

Juni 19, 2011

Von Jan Fleischhauer

Kritik an den Juden gehört in Deutschland Gott sei Dank schon lange nicht mehr zum Repertoire von Politikern. Ausgerechnet in der Linkspartei scheint aber so mancher entschlossen, dieses Tabu zu brechen. Der härteste Antisemitismus findet sich nicht nur auf der extremen Rechten, sondern immer wieder auch bei der radikalen Linken.

Zu den erfreulichen Entwicklungen in der Bundesrepublik gehört das weitgehende Verschwinden des Antisemitismus. Soweit man den Umfragen trauen kann, haben die meisten Bürger über Juden keine besondere Meinung, das heißt, sie denken über sie nicht viel besser oder schlechter als über andere Leute auch. Rechtsradikale fristen bis heute politisch ein Außenseiterdasein. Im Deutschen Bundestag sitzt keine Partei, deren Abgeordnete antisemitische Positionen vertreten oder mit Judenhassern sympathisieren.

Aber halt, genau das stimmt ja leider nicht ganz. Diese Partei gibt es doch, sie firmiert nur unter einem neuen Namen. Sie heißt in diesem Fall nicht NPD, sondern Die Linke.

Die Linkspartei ist die einzige Partei, deren Abgeordnete man bei Veranstaltungen sieht, wo “Tod Israel” skandiert wird. Nur Vertreter der Linkspartei bleiben demonstrativ sitzen, wenn der israelische Staatspräsident am Tag der Befreiung von Auschwitz den Bundestag besucht, und man darf sicher sein, es ist kein Altersgebrechen, das sie auf ihrem Stuhl hält. Vergangene Woche erst sah sich das Parlament genötigt, eine aktuelle Stunde anzuberaumen, um über “mögliche antisemitische und antiisraelische Positionen” bei den bekennenden Freunden des Sozialismus zu reden. Wer dachte, das ungeklärte Verhältnis zur DDR sei das größte Problem der SED-Nachfolgeorganisation, sieht sich getäuscht: Auch im Verhältnis zur ersten deutschen Diktatur scheint bei ihr noch einiges im Unklaren zu liegen.

Nun gibt es in jeder Partei Wirrköpfe, bei der Linkspartei ist deren Anzahl eben besonders hoch, könnte man entschuldigend einwenden. Natürlich gibt es lange Erklärungen des Parteivorstands zum Existenzrecht Israels und der Verpflichtung, die der Bundesrepublik aus der Nazi-Zeit erwächst; das Problem ist nur: Es hat im Zweifelsfall keine Folgen. Beziehungsweise es interessiert offenkundig auch den Vorstand nicht besonders, wenn sich die eigenen Leute kaum um solche Proklamationen scheren.

Anders ist es ja nicht zu erklären, dass es elf Abgeordneten der Linkspartei erlaubt ist, den Saal zu verlassen, wenn der Bundestag eine fraktionsübergreifende Resolution gegen den Antisemitismus beschließt. Oder dass zwei Mitglieder der Fraktion auf einem Hamas-Dampfer gen Gaza mitschippern, der zuvor mit allen denkbaren Verwünschungen gegen den Judenstaat am Kai verabschiedet wurde. Oder Linken-Mitglieder in Bremen einen Aufruf zum Boykott israelischer Waren unterstützen, ohne dass dies nennenswerte Konsequenzen hätte.

Man muss sagen, es war schon immer eine Spezialität der radikalen Linken, die Juden als Problem zu sehen, jedenfalls im Westen der Republik. In dieser Ecke des politischen Spektrums hält sich bis heute der Glaube, dass die Welt ein friedlicherer Platz wäre, wenn sie sich endlich ein bisschen am Riemen reißen würden. Statt von Juden spricht man als Konzession an den Zeitgeist lieber von Israelis, aber jeder weiß, was gemeint ist.

Auch der linke Antisemitismus kann inzwischen auf eine beachtliche Traditionslinie zurückblicken. Es ist heute etwas in Vergessenheit geraten, aber bevor sich die Freischärler des revolutionären Kampfs in Deutschland daran machten, Unternehmer, Politiker und Justizbedienstete umzulegen, nahmen sie sich erst einmal die Überlebenden des Holocaust vor. Die Geburtsstunde des deutschen Guerillakampfs datiert nicht von ungefähr auf den 9. November 1969, also den Jahrestag der Pogromnacht, die eine neue Stufe des Terrors gegen die Juden im Nazi-Reich einleitete. Das erste Anschlagsziel war das jüdische Gemeindehaus in Berlin, in dem ein Vortrupp der RAF eine, glücklicherweise fehlerhafte, Bombe legte, um den “Judenkomplex” zu brechen, wie es dazu in einem Bekennerschreiben hieß.

Später standen ein jüdischer Kindergarten auf der Liste, das Büro der israelischen Fluggesellschaft El-Al im Berliner Europacenter, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Berlin, Heinz Galiniski. Dass in den meisten Fällen die Sache glimpflich ausging, lag nicht etwa an plötzlich einsetzenden Gewissensbissen, sondern an der mangelnden Vorbereitung der revolutionären Kader. Seit die RAF die Waffen gestreckt hat, tobt sich die Aggression nur noch verbal aus, was schon einmal ein Fortschritt ist. An den Positionen, in denen sich die Kapitalismuskritik mit Warnungen vor einer finanzmächtigen Israellobby verbindet, hat sich allerdings nichts geändert.

Keine Frage, dass die linken Antisemiten dabei jeden Verdacht des Antisemitismus weit von sich weisen. Wer gegen rechts ist, könne kein Judenfeind sein, so die Selbstentschuldung. Oder, wie es der Schriftsteller Gerhard Zwerenz vor Jahren in einem “Zeit”-Artikel festhielt: “Linker Antisemitismus ist unmöglich.” Natürlich reagieren auch die Vertreter der Linkspartei ganz empört auf den Vorwurf, sie hätten etwas gegen Juden. “Unerhört” ist der am häufigsten verzeichnete Zwischenruf in der Bundestagsdebatte am vergangenen Mittwoch.

Aber vielleicht ist alles in Wirklichkeit auch nur ein großes Missverständnis. Es ist ja durchaus denkbar, dass sich die linke Bundestagsabgeordnete Inge Höger weiter nichts Böses dabei gedacht hat, als sie vor drei Wochen zusammen mit einer Reihe von Hamas-Sympathisanten auftrat, um auf der “9. Konferenz der Palästinenser in Europa” ein Grußwort zu sprechen. Dass sie dabei einen Palästinenser-Schal trug, auf dem Israel von der Landkarte verschwunden war? Alles nicht so gemeint, wie sie anschließend erklärte: Sie habe einfach nicht “unhöflich” sein wollen, als ihr jemand den Schal umlegte. Außerdem habe Israel ja bis heute “keine Staatsgrenzen definiert” – logisch, dass es dann auch auf einer Karte des Nahen Ostens nichts verloren hat.

Es ist schon eine Crux mit den Juden, sie sind gleich immer so empfindlich. Also, liebe Linkspartei-Mitglieder, ein Rat von dieser Seite: Wie wäre es, ihre hieltet einfach mal für eine gewisse Zeit zu dem Thema die Klappe? Damit würdet ihr dem Land, aber vor allem euch selber einen echten Dienst erweisen.

Spiegel


So unterwandern Islamisten Hamburger Moscheen

Juni 18, 2011

Die Islamisten der verbotenen Hizb-ut-Tahrir-Bewegung versuchen in Moscheen, aber auch an der Universität und sogar in Schulen Mitglieder zu gewinnen.

Sie nennen sich „die Firma“ – den wahren Namen ihrer Organisation nennen sie nur, wenn sie unter sich sind. Denn offiziell darf es diese „Firma“ gar nicht geben. Doch die seit 2003 wegen des Verbreitens extremistischer Propaganda verbotene islamistische Vereinigung Hizb-ut-Tahrir (HuT) gewinnt in Hamburg offenbar immer mehr Mitstreiter.

„Das ist ein nachhaltig angelegtes Projekt“, sagt der Leiter des Hamburger Verfassungsschutzes, Manfred Murck.

Die Tawba-Moschee im Stadtteil St. Georg an einem Freitagabend: In einen unscheinbaren Hauseingang strömen an die 100 gläubige Muslime. Die meisten sind sehr jung, auch Kinder sind gekommen. Dazwischen finden sich einige wenige ältere Männer mit langen Bärten und eine Handvoll deutscher Konvertiten.

Ein Staat ohne von Menschen gemachte Gesetze

In dem niedrigen, kargen Raum unweit des Rotlichtviertels spricht ein Mittvierziger im klassischen muslimischen Gewand mit ruhiger Stimme über die Revolutionen in den arabischen Ländern. Der Umbruch sei eine einmalige Chance: Endlich könne man einen „wahrhaft islamischen Staat“ schaffen. Einen Staat, der alle Muslime weltweit vereinigt. Einen Staat, der den westlichen Demokratien überlegen ist. Einen Staat unter der Herrschaft Allahs. Einen Staat ohne „vom Menschen gemachte“ Gesetze.

Das Wort Gottesstaat fällt nicht. Der Prediger würde auch nie bestätigen, dass er der in Deutschland verbotenen Hizb-ut-Tahrir angehört. Doch seine Ideologie entspricht exakt dem Gedankengut der sogenannten „Befreiungspartei“. Auch der Hamburger Verfassungsschutz ist sich sicher: Nicht alle Besucher sind Extremisten, aber die Tawba-Moschee am Freitagabend ist ein Treffpunkt für Anhänger der Hizb-ut-Tahrir.

Auch Neonazi-Größen applaudierten

In Deutschland hat das Bundesinnenministerium der 1953 gegründeten Bewegung vor acht Jahren jegliche Betätigung untersagt. Die Islamisten hatten zuvor Jahre lang mit antisemitischer Propaganda den Gedanken der Völkerverständigung verletzt und zur Durchsetzung ihre politischen Ziele Gewalt legitimiert.

Auch Neonazi-Größen wie Horst Mahler oder der NPD-Vorsitzende Udo Voigt hatten der antisemitischen Propaganda der HuT bei einer Veranstaltung in einer Berliner Universität applaudiert. Nun versuchen die HuT-Kader, erneut Fuß zu fassen.

Einige Anhänger reisten später ins Terrorcamp

Auch in anderen, von Islamisten traditionell stark frequentierten Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen oder Berlin, ist die HuT trotz Verbots aktiv, meist im Verborgenen. In Hamburg tritt sie allerdings vergleichsweise offen auf. Vor allem aber hat der örtliche Verfassungsschutz hier mehr Erkenntnisse zusammengetragen als die Behörden anderer Bundesländer.

Etwa 70 Anhänger der HuT zählt die Sicherheitsbehörde. Früher seien es nur 30 bis 40 gewesen, sagt Verfassungsschutz-Chef Murck. „Diese Leute sind gut vernetzt und können für ihre Veranstaltungen mittlerweile einen erweiterten Interessentenkreis von bis zu 200 Personen mobilisieren.“

In den vergangenen Jahren hätten einige HuT-Anhänger zudem den Weg in dschihadistische Kreise gefunden. Die HuT rekrutiere zwar nicht direkt für den bewaffneten „Heiligen Krieg“. Mit ihrer totalitären Weltsicht und ihrem unklaren Verhältnis zur Gewalt würden sie aber als „Durchlauferhitzer“ fungieren. „Von mehreren Islamisten, die später in Terrorcamps ins afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gefahren sind, wissen wir, dass sie sich zunächst bei der Hizb-ut-Tahrir radikalisiert haben“, sagt Murck.

Sie geben sich nicht offen zu erkennen

Bei der angestrebten Schaffung eines Gottesstaates sähen sich die Kader als intellektuelle „Speerspitze des Islam“. Neue Anhänger rekrutierten sie vor allem an Universitäten. Aber auch an mehreren Hamburger Schulen hätten HuT-Anhänger versucht, Anhänger zu werben.

Spätestens seit das Hamburger Innenministerium Mitte vergangenen Jahres die als Radikalen-Treff bekannte Taiba-Moschee dicht gemacht hat, tauchen die HuT-Anhänger auch in den Mitgliedsmoscheen der Hamburger Schura, des Rates der islamischen Gemeinschaften, auf. Das berichtet der Schura-Vorsitzende Mustafa Yoldas. Der Hamburger Hausarzt lässt keinen Zweifel daran, dass die Extremisten dort nicht willkommen sind: „Wir haben schon genug Schwachmaten hier. Diese Leute wollen uns weismachen, dass Wahlen etwas für Ungläubige sind“, sagt Yoldas. So etwas wolle man nicht haben.

Die Hizb-ut-Tahrir-Leute gäben sich allerdings nicht offen zu erkennen. Auch in der Ibrahim-Kahlil-Mosche hätten die Gemeindemitglieder, so sagt der Vorsitzende Muhammend Basir, deswegen zunächst nicht mitbekommen, dass Prediger der HuT auch hier Vorträge hielten. „Wenn uns die Behörden nicht informiert hätten, wären sie wohl heute noch hier“, sagt Basir.

Der Hamburger Verfassungsschutz hatte nachrichtendienstliche Erkenntnisse zusammengestellt, die nach der Einschätzung von Murck belegen, dass die HuT gegen das Betätigungsverbot verstößt. Doch die Hamburger Staatsanwälte, denen der Verfassungsschutz die Erkenntnisse weiterleitet, sahen das anders. Im Mai 2009 stellten sie Ermittlungen gegen vier Beschuldigte ein. Der Tatverdacht sei nicht ausreichend gewesen – die „Firma“ darf weitermachen.

welt


Hamburg: Die Terroristen sind unter uns!

Juni 18, 2011

Der Grundschullehrer ein Terrorist? Der Nachbar ein potenzieller Selbstmordattentäter? Der Finanzberater ein Freund des Heiligen Kriegs? Erschütternd, aber Realität. Islamistische Terroristen leben in Hamburg mitten in der Gesellschaft.

Recherchen des „Sterns“ (aktuelle Ausgabe) zeigen: Die gefährlichsten Islamisten Deutschlands zieht es in die Anonymität der Großstädte. 85 von insgesamt 130 so genannten Gefährdern leben in den Ballungsräumen. Zwölf davon in Hamburg. Die Hansestadt ist damit neben Berlin die Hauptstadt der potenziellen Terroristen.

Wer aber steckt hinter dem Begriff „islamistische Gefährder“? Gescheiterte Existenzen, fanatisierte Schul-Versager? Nur in seltenen Fällen. Sie haben Abitur und sogar ein Studium hinter sich. Sie sind intelligent, äußerlich unauffällig, mitten unter uns. Sie haben Urlaubsfotos bei Facebook gepostet, waren vielleicht sogar Trainer im Hockey-Verein oder engagiert beim Weihnachtsturnier der Schule.

Der harte Kern arbeitet zum Teil in angesehenen Jobs vom Einzelhändler bis zum Unternehmensberater. Laut „Stern“ sind rund ein Drittel der Personen auf der Liste der Top-Islamisten in Deutschland geboren, andere haben Migrationshintergrund und wurden deutsche Staatsbürger. Sie sind also ganz anders, als man sich gemeinhin Terroristen vorstellt. Die Polizei aber traut ihnen bis zum Massenmord alles zu.

Dass sie dazu auch technisch in der Lage sind, belegen weitere Zahlen. 24 der „Gefährder“ ließen sich in einem Terror-Camp im Umgang mit Waffen oder Sprengstoff ausbilden. Teilweise haben sie Kampferfahrung.

Viele fragen sich: Wenn man diese Leute kennt – warum werden sie dann nicht festgenommen oder abgeschoben? So einfach aber ist das nicht. Solange ihnen nichts nachgewiesen werden kann, bleiben sie in Deutschland, in Freiheit – und eine große Gefahr. Die zuständigen Behörden aber haben sie im Blick, observieren sie.

Schon Ende Mai hatte Innensenator Michael Neumann (SPD) betont: „Auch nach dem Tod von Top-Terrorist Bin Laden müssen und werden wir wachsam bleiben.“ Nach wie vor gehe vom islamistischen Terrorismus die größte Gefahr aus. Laut Verfassungsschutzbericht leben in Hamburg 40 Unterstützer und Sympathisanten des „Heiligen Krieges“.
mopo


Islamist wollte offenbar Flugzeug in Reichstag steuern

Juni 18, 2011

Ein 25-jähriger zum Islam konvertierter Österreicher trainierte Berichten zufolge seit Monaten am Flugsimulator für einen Anschlag in Berlin….
welt


Türkei Wahl: 50 % für Islamisten, 13% Rechtsextreme MHP – was für ein asoziales Land

Juni 14, 2011

Unter Erdogan wird die Türkei zum Polizeistaat

Die Türkei hat die Wahl – zwischen der Demokratie nach westlichen Normen und einer islamistisch-faschistischen Mentalität.

Bei der am 12. Juni 2011 anstehenden Parlamentswahl in der Türkei geht es für die Regierungspartei AKP in erster Linie sicherlich nicht um die Etablierung demokratischer Verhältnisse in der türkischen Gesellschaft nach westlichen Normen. Regierungschef Recep Tayyip Erdogan möchte eine vollständig neue Verfassung verabschieden und eine Herrschaft etablieren, die eine Kombination aus islamistischer und faschistischer Mentalität darstellt.

Diese Mentalität setzt sich in der gesamten Türkei durch, die Gesellschaft wird zunehmend konservativer, geschlossener und anti-westlicher. Die Regierung Erdogan hat die Türkei in den vergangenen acht Jahren vom Westen gelöst und führt sie in eine völlig neue Phase. Das Land wird komplett umgewandelt und verdrängt Frauen, religiöse und kulturelle Minderheiten, Intellektuelle sowie Denker, Künstler und Umweltaktivisten und ihre Belange massiv aus der Öffentlichkeit……
welt

Erdogan stellt seine Gegner als Feinde Gottes dar

Im türkischen Wahlkampf geht es vor allem um ein Thema: Den Islam. Säkulare Politiker werden von der Regierungspartei der Blasphemie bezichtigt.

Aber noch nie wurde in der säkularen Republik Türkei Religion so offen thematisiert, noch nie war in dem Land, das noch vor wenigen Jahren als „strategischer Partner Israels“ galt, Israel- und Judenschelte ein so lautes und sichtbares Mittel der Propaganda.

Erdogan attackiert hemmungslos die Opposition

Sowohl Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan als auch Außenminister Ahmet Davutoglu warfen Oppositionschef Kemal Kilicdaroglu (CHP) vor, er sei ein Helfer der Juden, die Türken töteten – die Wortwahl war etwas subtiler, aber jeder verstand, was gemeint war.

Kilicdaroglu hatte es gewagt zu sagen, er würde versuchen, die Beziehungen zu Israel zu reparieren, wenn seine Partei die Wahlen gewinnt. Und dass er, wäre er Premier gewesen, im vergangenen Jahr auf jeden Fall den Aufbruch der zu trauriger Berühmtheit gelangten „Mavi Marmara“-Flottille unterbunden hätte.

Zur Erinnerung: Im vergangenen Mai waren einige Schiffe mit islamisch-fundamentalistischen und westlichen, meist links bewegten Aktivisten in See gestochen, um das israelische Embargo gegen Gaza zu brechen. Auf dem Flaggschiff „Mavi Marmara“ fiel eine Gruppe von 50 islamischen „Freiwilligen“ mit Eisenstangen und Messern über israelische Kommandos her, die das Schiff stoppen sollten. Überrascht von der Vehemenz der Gegenwehr, eröffneten diese das Feuer – neun Türken starben.

Organisiert wurde die Todesfahrt von einer militanten türkischen „Hilfsorganisation“ namens IHH. Die gehört zur religiösen Fundamentalistenorganisation Milli Görus, aus der ursprünglich auch die jetzige türkische Führungsriege stammt – sowohl Erdogan als auch Staatspräsident Abdullah Gül begannen ihre Karriere bei Milli-Görus-Gründer Necmettin Erbakan, als Fahnenträger eines islamischen Fundamentalismus mit politischem Herrschaftsanspruch.

Religion, im alten Regime des „Kemalismus“ der Militärs das Feindbild schlechthin, ist neben „Kurden“ zum Hauptthema, fast zum Prinzip der Politik geworden. Erdogan reist durch die Lande und nennt die Opposition bei jeder Gelegenheit „Gotteslästerer“, die die „Werte des Volkes nicht respektieren“. Und er nennt den CHP-Chef einen „Aleviten“, sprich: „keinen richtigen Muslim“ – obwohl Kilicdaroglu bis heute nie etwas über seine religiöse Zugehörigkeit gesagt hat.

Kilicdaroglu sei „verrückt“, schrie Erdogan ins Mikrofon, weil er gesagt habe, die Anzahl der muslimischen Religionsschulen müsse dem Bedarf an Imamen entsprechen und nicht zum allgemeinen neuen Schulmodell werden. Die frommen Massen buhten brav – Erdogan punktet jedes Mal, wenn er seinen Gegner einen Gegner Gottes nennt.

Wer gegen Erdogan ist, ist auch gegen Gott

Gegner Gottes und natürlich auch ein Beleidiger der „Werte des Volkes“ ist jeder, der gegen ihn ist: Das gilt auch für die kurdische BDP und die nationalistische MHP, die unter einer Reihe von Enthüllungsvideos über Sex-Abenteuer ihrer Führungsriege leidet. Doch wer dreht diese Videos und wer stellt sie ins Internet?

Erdogan behauptete auf einer Veranstaltung, säkulare Kurden würden ihren Kindern Verbrennungen zufügen, um sie davon abzuhalten, Muslime zu werden. Gemäß dieser Rhetorik ist der Ungläubige letztlich ein potenzieller Gewaltverbrecher. Die Türkei ist in den Jahren der AKP-Herrschaft muslimischer oder vielleicht nur offener muslimisch geworden. Wer (sunnitisch) fromm ist, ist jetzt Bürger erster Klasse.

Wer gerne modernes Theater sieht und Richard Dawkins’ Religionskritik teilt, fühlt sich heute fremder im eigenen Land als vor wenigen Jahren, ist morgen vielleicht „Gotteslästerer“ und „verletzt die Gefühle des Volks“, könnte gar – wenn er Einfluss hat in den Medien oder der Politik – als Putschverdächtiger im Gefängnis landen, wie eine ganze Reihe von Journalisten und Schriftstellern in den letzten zwei Jahren.

Erdogansche Religionskeule trifft auch jenseits der Politik

Nicht nur politische Meinungen sind gefährlich – gerade erst wurde die Übersetzerin Funda Uncu von der Polizei verhört, weil sie ein Buch namens „Snuff“ ins Türkische übersetzt hatte – da geht es um Sex und Mord. Wie könne sie nur so tief fallen, fragten die Inquisitoren, schäme sie sich nicht?

Als aber ein Hochschullehrer namens Orhan Ceker im März bemerkte, Frauen seien selbst schuld daran, vergewaltigt zu werden, wenn sie sich aufreizend kleiden, da wurde das ganz amtlich als „Meinungsfreiheit“ verbucht. Der Mann darf weiter „islamisches Recht“ lehren.

Die Schläge der erdoganschen Religionskeule sind in dieser muslimischer gewordenen Türkei gefährlich für Politiker, die auf Stimmenfang gehen. Lange Zeit bestand die Reaktion der Opposition in Wegducken. Er wisse sehr wohl, dass man Allahs Namen in anderen Zusammenhängen als dem Glauben nicht nennen dürfe, erwiderte Kilicdaroglu defensiv, als Erdogan ihm genau das vorgeworfen hatte….
welt

Türkischer Wahlkampf
Sexvideos und Größenwahn
spiegel


Islam in Deutschland – Achse des Guten – Lesetipp

Juni 8, 2011

Die Wahrnehmung des Islam in Deutschland wird einerseits durch eine Jahrzehnte währende Indifferenz der deutschen Öffentlichkeit und Politik erschwert, andererseits durch die Undurchsichtigkeit muslimischer Gruppen, Organisationen und religiöser Zusammenhänge. Die üblichen westlichen Ansätze, ein Phänomen zu untersuchen, sozialwissenschaftliche Forschung, statistische Befragung etc. werden hier stark behindert, sei es durch eine religiös motivierte Abgrenzungs-Mentalität, sei es durch Nicht-Bereitschaft, Einblick in Interna islamischer Körperschaften zu gewähren. Kritische Selbstreflexion hat in der islamischen Kultur ohnehin kaum Tradition, die „Glaubensgemeinschaft“ (umma) – so unpräzise der Begriff angesichts der zahllosen inneren Spaltungen des Islam auch sein mag –, gilt im überlieferten Selbstverständnis als unfehlbar. Der Mangel an Offenheit und Transparenz von Seiten islamischer Organisationen hat fraglos zum steigenden Misstrauen gegenüber den muslimischen Einwanderern in Deutschland beigetragen.
In Deutschland leben heute rund vier Millionen Muslime (1). Die Zahl ist eine Schätzung, einmal, weil es eine offizielle Registrierung – vergleichbar der Eintragung in Kirchenregister – nicht gibt (2), zum anderen, weil sich die verschiedenen islamischen Richtungen und Ethnien oft kontrovers zueinander verhalten, bis zur gegenseitigen Nicht-Anerkennung als Muslime (3). Behördlicherseits beginnt das Problem mit der Frage, wer eigentlich als Muslim zu betrachten sei: die Zuordnung erfolgt sowohl nach der Herkunft als auch nach der Mitgliedschaft in islamischen Vereinen und Organisationen. Das heisst, der Begriff Muslim wird gemeinhin sowohl nach dem Glaubensbekenntnis, also konfessionell, als auch ethnisch-genetisch, nach der Geburt, definiert.
Diese grundsätzliche Unklarheit wird dadurch vertieft, dass nach verbreitetem Verständnis der islamischen Theologie jeder Mensch auf der Welt von Geburt Muslim ist, folglich die „Ungläubigen“ erst durch Erziehung oder gesellschaftliche Einwirkung in diesen – nach den elementaren Aussagen des Koran verächtlichen – Status versetzt wurden und daher Ziel von Bemühungen der islamischen „Glaubensgemeinschaft“ sind, sie für ihren eigentlichen, bei Geburt von Allah verliehenen, dann auf irgendeine Weise eingebüßten Status als „Gläubige“ zurück zu gewinnen. In diesem Sinne wird ein Übertritt in den Islam extrem leicht gemacht: es genügt das Aufsagen des Glaubensbekenntnisses (shahada) im Beisein zweier Zeugen. Dabei handelt es sich um zwei kurze Formeln aus dem Koran, auf Arabisch nachzusprechen, zunächst La ilaha il ’lahu, Es gibt keinen Gott außer Allah (4), sodann (verbunden durch die Konjunktion wa, und) die zweite Aussage Muhamadun rasulu ’lahi, Mohamed ist der Gesandte Allahs (5). Shiitische Muslime fügen oft hinzu: Ali ist der Freund Gottes. Um die Figur Ali, Schwiegersohn des Propheten, entstand bereits im 7. Jahrhundert das theologisch unversöhnliche Schisma zwischen Shiiten und Sunniten, das den Islam bis heute in einander feindliche, nicht selten Krieg führende Parteien spaltet. Mit dieser kurzen Deklaration ist der Eintritt in den Islam vollzogen. Zum Vergleich sei an die gründlichen Vorbereitungen bei einem Übertritt zur katholischen Kirche oder den oft Jahre dauernden Prozess einer Konversion ins religiöse Judentum erinnert. Dort werden von Proselyten theologische, historische und rituelle Kenntnisse erwartet, auf die der Islam bei seinen Anhängern verzichtet.
Den hohen Zahlen für Konvertiten zum Islam, die muslimische Organisationen angeben, sollte man misstrauen, weil sie erstens nicht nachprüfbar sind, zweitens in vielen Fällen Menschen – oft in einer gewissen Naivität – das islamische Glaubensbekenntnis sprechen, ohne Kenntnisse über den Islam erlangt zu haben, oft nicht einmal wissen, was es im religiösen Sinne bedeutet, Muslim zu sein (6). Die Unkenntnis vieler (auch in den Islam hineingeborener) Muslime über ihre eigene Religion wird bestärkt durch massive Verbote der herkömmlichen islamischen Theologie, über Glaubensfragen zu reflektieren. Von orthodoxen Muslimen wird eine text-analytische Beschäftigung mit dem Schrifttum des Islam grundsätzlich abgelehnt, es sei denn, sie beschränke sich allein auf die vom Propheten selbst oder seinen Genossen überlieferten Belehrungen. Der Koran sei nicht dazu da, „um an den göttlichen Text spekulative Tüfteleien anzuknüpfen (…) Da gelte vielmehr das Koran-Wort: Und wenn du solche siehst, die über unsere Zeichen grübeln, so wende dich von ihnen ab.“ (7) Schon Mohameds Freund und Nachfolger (im Amt des ersten Khalifen) Abu Bekr wird der Spruch zugeschrieben: „Wie könnte mich die Erde tragen oder der Himmel beschatten, wenn ich über den Koran nach meiner subjektiven Meinung (bi-ra’ji) spräche, als über etwas, wovon ich nichts verstehe (bi-ma la alamu).“ (8) Noch strikter lehnt der maßgebliche Theosoph at-Tirmidi jede nicht durch muslimische Autoritäten gebilligte Beschäftigung mit den „heiligen Texten“ ab: „Wer den Koran nach Gutdünken erklärt, ist dadurch ein Ungläubiger.“ (9) Das Wort „Ungläubiger“ bedeutet dem orthodoxen Muslim eine Chiffre für Feinde des Islam, gegen die alle möglichen Maßnahmen geboten sind, bis hin zu ihrer Tötung (10).
Exegese, tiefere Interpretation, kritische Text-Analyse, vergleichbar etwa dem rabbinischen Schrifttum oder der modernen Bibel-Kritik, hält traditionelle islamische Theologie bis heute weitgehend für unerlaubt, zumindest für Laien, erst recht für Nicht-Muslime. Zugleich ist dem, der einmal konvertiert oder in den Islam hineingeboren wurde, ein Austritt nach den islamischen Religionsgesetzen nicht mehr möglich. Der Koran verheisst: „Wer Allah verleugnet, nachdem er gläubig war (…) über die kommt ein Zorn von Gott und bestimmt ist für sie gewaltige Pein.“ (11) Wenn damit noch Strafen im Jenseits gemeint sind, fügt ein anderer Koranvers zum „Zorn von Gott“ den „Fluch der Menschen“ hinzu (12). In Sure 4,89 wird dann ausdrücklich die Abstrafung (Tötung) der „Abtrünnigen“ bereits im Diesseits und durch die „Gläubigen“ gefordert: „Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet“ (13). Auf diesen Koran-Stellen basieren die weiteren Regulierungen (u.a. der Sharia), wie mit Abtrünnigen zu verfahren sei.
Angesichts der inner-islamischen Rechtslage ist es begreiflich, wenn ehemalige Muslime ihre Abwendung vom Islam oder ihren Übertritt in andere Religionen in den meisten Fällen geheim halten. Nicht selten müssen prominente Konvertiten zum christlichen Glauben im heutigen Europa unter Polizeischutz leben. Von islamischen Rechtsgelehrten wird besonders der öffentlich gemachte Aus- oder Übertritt verübelt und für strafwürdig erklärt, wie etwa im Fall Magdi Allam (14). Mut zeigen auch die in Deutschland im Zentralrat der Ex-Muslime organisierten Frauen und Männer, wenn sie sich öffentlich vom Islam abwenden und in diesem Sinne publizistisch tätig werden. Man muss davon ausgehen, dass die Zahl der geheimen Aus- und Übertritte weitaus größer ist, ganz sicher innerhalb islamischer Länder, aber auch in europäischen Staaten, einschließlich Deutschlands.
Die schismatische Zerrissenheit des Islam in der Welt widerspiegelt sich auch in der deutschen Bevölkerungsgruppe, die wir unter dem Begriff Muslime zusammenfassen. Nach offiziellen Angaben sind etwa 74% von ihnen Sunni, 13% Aleviten, 7% Shiiten und 6% „Sonstige“ (darunter Ahmadi, Ibadit u.a.) Auch hier gibt es Schwierigkeiten der Festlegung: so so betrachten sich nicht alle der (in der Türkei diskriminierten) Aleviten als Muslime. Die Ahmadi werden von etlichen islamischen Richtungen nicht als Muslime anerkannt. Unter den als Shiiten Aufgeführten sind zahlreiche Exil-Iraner, die dem Islam gänzlich abgeschworen haben und aus diesem Grund emigrieren mussten. Da ein dem Kirchenaustritt vergleichbares Annulieren der islamischen Religionszugehörigkeit nicht möglich ist, bleibt auch unklar, wieviele Muslime religiös praktizieren, also im eigentlichen Sinn des Wortes die Bezeichnung Muslim verdienen (15). Alle vorgenannten Ungewissheiten erschweren eine Festlegung oder auch nur präzisere Schätzung der Zahl der in Deutschland lebenden Muslime.
Wie hoch auch immer die genaue Zahl der Muslime in Deutschland sein mag, eines steht fest: ihre Zahl ist steigend. Die deprimierende Demographie der Deutschen ist nicht erst seit Thilo Sarrazins umstrittenem Buch bekannt. Eines ihrer Symptome ist die weitaus höhere Geburtenrate der muslimischen Migranten gegenüber der ansässigen deutschen Bevölkerung, entsprechend das stetige Zunehmen der islamischen Minderheit in den heute schon überalterten, von Geburtenschwund gezeichneten europäischen Nationen. Die berühmte, auch von Sarrazin in seinem Buch zitierte Äusserung des türkischen Europa-Abgeordneten Vural Öger (eines Mitglieds der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands) belegt jedenfalls, dass man auf muslimischer Seite den Trend erkannt hat: „Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen. Das, was Sultan Suleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen.“ (16)
Die hohe Geburtenrate muslimischer Familien in Deutschland wird zweifellos durch die deutsche Sozialgesetzgebung begünstigt, die auch nicht arbeitenden Eltern durch Wohlfahrtszahlungen und staatliches Kindergeld eine erträgliche Existenz bietet, jedenfalls im Vergleich zu den Lebensmöglichkeiten in ihren Herkunftsländern. Dort ist die Geburtenrate – ganz anders als in Europa – oft rückläufig, etwa im Iran, einigen nordafrikanisch-muslimischen Ländern oder der Türkei (17). Als Gründe werden Armut, soziale Perspektivlosigkeit und Repression angenommen (Iran), aber auch westliche Einflüsse und steigender Wohlstand (Türkei). In der für Europa als bedrohlich empfundenen demographischen Entwicklung liegt ein weiterer Grund für das wachsende Misstrauen gegenüber der muslimischen Minorität.
Deutschland war auf die Problematik einer muslimischen Masseneinwanderung nicht vorbereitet, weder der Staat, noch der einzelne Bürger. Die religiösen Besonderheiten des Islam waren im allgemeinen Bewusstsein nicht mehr präsent, nicht einmal im Bewusstsein derer, die sich von Berufs wegen damit beschäftigten. Jahrzehnte lang standen die Orient-Wissenschaften unter dem Verdikt eines Relativismus, der in der berühmten „Ringparabel“ seinen metaphorischen Ausdruck gefunden hatte. Die schon vordem in der europäischen Literatur bekannte Legende erlangte in Lessings philosophischer Interpretation eine folgenschwere Bedeutung: die falsche These von einer tiefgehenden Ähnlichkeit, sogar Gleichheit der „drei abrahamitischen Religionen“ überblendete ihre fundamentalen Unvereinbarkeiten. Bei genauerem Hinsehen erweist sich die Metapher von den „drei gleichen Ringen“ als verfehlt. Die ideengeschichtliche Reihenfolge der drei monotheistischen Religionen wird in dieser belletristischen Erzählung ebenso vernachlässigt wie die elementaren Unterschiede im Gottes- und Menschenbild, in der textlichen Konsistenz, im Verhältnis zu Krieg und Frieden oder in der gesellschaftlichen Vision der drei in Frage stehenden Religionen (18).
Eine Romantisierung der morgenländischen Sphäre hatte – nach langer Zwangspause in der Wahrnehmung – bereits im späten 18.Jahrhundert in Europa eingesetzt, spätestens mit Goethe, Hauff und Heine war sie auch in der deutschen Literatur – und darauf folgend in den Fachwissenschaften – etabliert (19). Diese Tendenz beeinflusst bis heute das europäische Bild vom Islam, unerachtet aller historischen und gegenwärtigen politischen Erfahrungen. Die zwei früheren Versuche des Islam, Europa zu erobern, zunächst durch arabische Invasionsheere vom siebenten Jahrhundert bis ins Mittelalter, dann nochmals, einige Jahrhunderte später, durch die Militärmaschinerie des osmanisch-türkischenen Reiches, dringen erst jetzt wieder allmählich ins europäische Bewusstsein. Es blieb einem Papst vorbehalten, an die grausame Eroberung Konstantinopels und die islamische Unterjochung des Balkan, Griechenlands und vieler anderer europäischer Gebiete bis ins neunzehnte Jahrhundert zu erinnern. Dantes oder Voltaires Warnungen vor dem expansiven, inhumanen Charakter der Botschaft Mohameds waren lange Zeit aus der Erinnerung ausgeblendet (Voltaires Stück Le Fanatisme ou Mahomet le prophète wird bis heute aus Angst vor islamischen Protesten nicht gespielt). Auch moderne Islam-Kritik, etwa die fundierten wissenschaftlichen Analysen von Henri Pirenne, Abraham Geiger, Ignaz Goldziher oder Franz Rosenzweigs Darstellung des Islam als Gegenkonzept zum biblischen Humanismus in seinem sonst ausführlich rezipierten Hauptwerk Der Stern der Erlösung, wurden kaum beachtet. Ein nebulöses, verharmlosendes Bild des Islam hat sich tief ins europäische Denken gesenkt. Es ist längst Bestandteil der Schulbildung und (von Ausnahmen abgesehen) der verbreiteten akademischen Lehrmeinung geworden, mit weitreichenden Folgen für die politische Realität des heutigen Europa.
Im Sinne einer ideologisch bedingten Vernachlässigung des Religiösen wurde die Einwanderung von Muslimen zunächst als solche gar nicht wahrgenommen: man sprach von „türkischen Gastarbeitern“ oder „Flüchtlingen aus Krisenregionen“, ohne sich über die kulturell-weltanschaulichen Hintergründe dieser Einwanderer Gedanken zu machen. Da der sukzessiven Masseneinwanderung von Türken nach Deutschland (seit dem Anwerbe-Abkommen von 1961) beiderseits wirtschaftliche Motive zu Grunde lagen, zudem aus einer Neigung westlicher Staaten, den ökonomischen Gesichtspunkt zu verabsolutieren, wurde man kaum gewahr, dass dieser Vorgang mit dem Import unbekannter Lebenshaltungen verbunden war, geprägt von einer – in ihren herkömmlichen, verbreiteten Auslegungen – expansiven Weltanschauung, deren bemühte Verharmlosung die Wahrnehmung des Problems bis heute erschwert. Islamische Aggression gegen Europa ist weitgehend aus dem Geschichtsunterricht ausgeklammert, historische oder gegenwärtige Konflikte mit Muslimen werden nach verbreitetem Denkmuster auf westliche Schuld zurückgeführt (Kolonialsmus, Kreuzzüge), nicht auf die religiös gebotene Expansivität des traditionellen Islam. Die Debatte um die muslimischen Einwanderer blieb lange Zeit ein Detail innerdeutscher Auseinandersetzungen zwischen Linken und Konservativen um konturlose Begriffe wie „Fremdenfeindlichkeit“ oder „Multikulturalität“. Diese Befangenheit war vor allem dort vorherrschend, wo Einwanderung keine ökonomischen Gründe hatte, sondern (wie bei politischen Flüchtlingen aus arabischen Staaten) humanitäre. Die radikale Islamisierung ihrer Herkunftsländer seit Ende der Siebziger Jahre wurde erst spät als Problem erkannt, etwa der Wandel des „NATO-Partners“ Türkei von einem – zuminderst in der Aussenpolitik – pro-westlich orientierten zu einem mehr und mehr von religiösen Fundamentalisten beherrschten Staat.
Der Islam unterscheidet sich elementar von den anderen monotheistischen Religionen, Judentum und Christentum. Zunächst in seiner Genese, die ab ovo von Abgrenzung und Segregation bestimmt war. Segregation war das Muster der muruwa, des existentiellen Kodex der Beduinenstämme, an die sich Mohamed wandte und denen er die damit eigentlich inkompatible Ethik der biblischen Gesetzesreligion auferlegen wollte. Im Koran werden zwei Lebenshaltungen verquickt, die miteinander unvereinbar sind: die tribalistische Ausschliessung des „Anderen“ und das biblische Konzept der Gemeinsamkeit und Toleranz. Diese Ambivalenz ist der unlösbare innere Konflikt des Islam bis in unsere Zeit, auf ihm beruht ein Großteil seines Aggressionspotentials (20). Obwohl Franz Rosenzweig den Koran, ideengeschichtlich gesehen, ein „Plagiat“ nennt, da sich der Prediger der Suren fast ausschliesslich biblischen Materials bedient, vollzieht diese grundlegende religiöse Schrift der Muslime auf radikale, polemische Weise eine Verwerfung derer, die zuvor im Besitz dieses Wissens waren: Juden und Christen. Von daher ist der Koran über weite Strecken antijüdische und antichristliche Polemik. Die zunächst noch als „Leute des Buches“ bezeichneten Juden und Christen werden im weiteren Textverlauf den „Ungläubigen“ gleichgestellt. Insbesondere Judenhass ist ein Leitmotiv des Koran (21).
Der Islam unterscheidet sich auch in seinem Menschenbild elementar vom biblischen Konzept. Anders als Juden- und Christentum kennt der Islam keine Gleichwertigkeit aller Menschen vor dem Schöpfer, wie sie der biblische Text (etwa Psalm 145,9) postuliert. Folglich ist auch das biblische Konzept vom „Andersdenkenden“ unbekannt, die Achtung vor dem „Anderen“ und „Fremden“ oder der elementare Respekt vor den Frauen (22). Der Koran klassifiziert die Menschheit im Sinne einer klaren, angeblich gottgewollten Hierarchie in „Gläubige“ und „Ungläubige“. Ähnlich disqualifizierend, für Euopäer kaum nachvollziehbar ist die Behandlung der Frauen in diesem religiösen Grundlagentext, etwa die dort ausgesprochene Legitimation der Vergewaltigung in der Ehe (Sure 2,223) oder der körperlichen Züchtigung „ungehorsamer“ Frauen (Sure 4,34). Die generelle Unterteilung der Menschheit in zwei Klassen, die der Koran vornimmt, bedeutet die Zurücknahme des biblischen Konzepts von der Gleichwertigkeit aller Menschen, legitimiert Sklaverei und andere Formen „gottgewollter“ Unterwerfung von „Ungläubigen“ und macht den Islam zur einzigen der weltweiten Religionen, die offen Apartheid predigt.
Nach verbreiteter Lesrart der islamischen Quellen (Koran, Hadith etc.) obliegt der „Gemeinschaft der Gläubigen“ (umma) die Expansion ihres Herrschaftsbereichs, des dar al-islam, bis die Welt von „Ungläubigen“ frei ist (und von diesen keine „Verführung“ mehr ausgehen kann, Sure 2,191), folglich die territoriale Eroberung der Welt. Politisch gesehen, ist der Islam eine globale Erlösungslehre, ähnlich dem Marxismus (23). Islamische Organisationen in Europa sollten daher genau beobachtet werden, ob sie tatsächlich nur Netzwerke des Gemeindelebens und der Ausübung religiöser Alltagspraxis sind oder sich als Kräfte im weltweiten jihad verstehen. Die von der Türkei ausgehende, internationale Vereinigung Milli Görüs zeigt, wie schwer die Grenze zwischen Religionsfreiheit und bedrohlichen Aktivitäten zu ziehen ist (24). Auch die palästinensische Hamas, in ihrer undurchsichtigen Verquickung aus sozialem Netzwerk und Terrorgruppe, erschwerte den deutschen Behörden über längere Zeit eine konstruktive Haltung (25).
Das Eindringen des Islam nach Europa reflektiert eine Schwäche der westlichen Staaten, ihre reduzierte Fähigkeit, die eigenen Werte zu verteidigen, sowohl ideell als administrativ. Auch aus diesem Grund wurden die Gefahren muslimischer Masseneinwanderung lange verdrängt. In seinem berühmten Buch Les Barbares analysierte der französische Historiker Louis Halphen das siegreiche Vordringen der Glaubenskrieger Mohameds in das Europa des frühen Mittelalters, doch er sah den Grund dafür weniger in der Stärke des Islam, als in der damaligen Demoralisation Europas: „Die Siege der Araber sind darauf zurückzuführen, dass die Welt, die sie angriffen, reif war für ihren Untergang.“ (26)
Die Situation heute unterscheidet sich von der damaligen vor allem darin, dass der Westen seinerseits immensen Einfluss auf den Islam ausübt: über seine Kulturausstrahlung auf die Bevölkerungen muslimischer Länder, durch seine in vielem verlockende Gegenwart auf die Einwanderer in der eigenen Sphäre. Für die seit Jahrhunderten unterdrückten Völker der islamischen Welt, besonders für die Frauen und andere verachtete Gruppen, besitzen die westlichen Freiheiten eine ungeheure Faszination. Die wachsende Zahl abtrünniger Muslime legt nahe, zwischen Muslimen und dem Islam grundsätzlich zu unterscheiden: nicht selten empfindet in diesem religiösen System der oder die Einzelne starke Bedrückung und Frustration (27). Eine von den Zwängen des Islam freie Umgebung – etwa in einem westlichen Land – kann der Schlüssel zu ihrer individuellen Befreiung sein. Wie sich schon heute zeigt, finden sich unter ihnen Frauen und Männer, die entschiedener für die Werte der westlichen Welt eintreten als mancher dort Geborene.
Achse des Guten


Nur der Islam hat seine eigene Phobie – Moslems stellen sich als Opfer hin,obwohl Sie weltweit Täter sind

Juni 7, 2011

Die Publikation des Amts für religiöse Angelegenheiten der türkischen Erdogan-Regierung ist an Deutlichkeit nicht zu übertreffen. “Die Missionare wollen unseren jungen Leuten den Glauben stehlen“, heißt es dort. Dass dies mehr ist als verbale Kraftmeierei, um die radikalen Anhänger der Regierungspartei AKP zu befriedigen, haben Übergriffe und sogar Morde an Christen in letzter Zeit eindrücklich dokumentiert. “Christen werden als potenzielle Kriminelle, Separatisten und Landesverräter dargestellt“, sagt der Präsident des Bundes der protestantischen Kirchen in der Türkei, Bedri Peker.

Bei umgekehrten Vorzeichen wäre die Analyse klar: “Islamophobie“. Der Begriff wird nicht nur von Moslemverbänden inflationär benutzt, wann immer sie Kritik am Islam wittern; auch zahlreiche europäische Intellektuelle sind damit rasch bei der Hand. Noch nie hat indes jemand der Regierung Erdogan vorgeworfen, sie sei christophob. Und wenn in Pakistan, Ägypten, Algerien oder dem Irak Christen aus dem einzigen Grund ermordet, entführt oder vertrieben werden, weil sie Christen sind, sieht niemand Christophobie am Werk.

Ähnliches gilt für das buddhistisch-islamische Verhältnis. Im Süden Thailands werden buddhistische Mönche immer wieder Opfer fanatisch-islamischer Patani, die sich von der Zentralregierung loslösen wollen. Und als die Taliban die 1500 Jahre alten Buddha-Statuen von Bamiyan gesprengt haben, weil sie darin nur “ein paar Gesteinsbrocken“ sahen, empörte sich niemand über “buddhophobe“ Tendenzen im Islam.

Zweifellos gibt es irrationale Ängste, also Phobien, gegenüber allen Religionen, doch es ist bemerkenswert, dass im internationalen Sprachgebrauch allein das Wort “islamophob“ existiert. Offensichtlich ist es der islamischen Welt und ihren Sympathisanten gelungen, Begriffe zu besetzen und damit eine Stimmung zu erzeugen, als ob allein Muslime Opfer von Diskriminierung seien.

Bei den Begrifflichkeiten geht es um Stimmungsmache

Doch der Begriff wird weiterleben; geht es doch nicht um einen offenen Diskurs, sondern um Stimmungsmache. Wenn Islamkritiker unter den Generalverdacht des Rassismus gestellt werden, ist die moralische Hierarchie fest verankert. Lässt sich die eine oder andere Schattenseite im Islam dennoch nicht völlig wegdiskutieren, hat sich eine Unterscheidung eingebürgert, die einzuhalten zwingend geboten ist, um nicht gleich als Pauschalist entlarvt zu werden: Der Unterschied zwischen “islamisch“ und islamistisch“. Allgemein gilt, “islamisch“ ist die korrekte Auslegung des Korans; “islamistisch“ die Variante von Fanatikern, die den Koran missbrauchen.

Nun mag es durchaus sinnvoll sein, einen Sufi-Mystiker von einem Al-Qaida-Kämpfer schon rein begrifflich abzugrenzen, doch einen solchen Unterschied gibt es wiederum nur für den Islam. In Indien werden die Fanatiker um die Nationale Freiwilligenorganisation RSS, die alle Nicht-Hindus am liebsten aus dem Subkontinent vertreiben möchten, ebenso “hinduistisch“ genannt wie ein Guru in einem Ashram von Rishikesh, der täglich mehrere Stunden für den Weltfrieden meditiert.

Warum werden die Militanten nicht zu Hindudisten? Auch für die Christenheit böte sich an, einen fanatischen Kreuzzügler wie Bernhard von Clairvaux oder militante Abtreibungsgegner mit einem anderen Attribut zu belegen als Franz von Assisi.

Die Differenzierung ist ideologischer Natur

Die Exklusivität nährt den Verdacht, dass die Differenzierung ideologischer Natur ist. Wenn das gewaltbereite Potenzial semantisch ausgegrenzt wird, hat es mit der Religion nichts mehr zu tun. Es gibt inzwischen sogar besonders eifrige Sympathisanten des Islam, die noch nicht einmal das Etikett “islamistisch“ akzeptieren.

So erklärte der Präsident der Jesuiten-Hochschule für Philosophie in München, Prof. Michael Bordt SJ, in einem Radio-Interview: “Es ist unverantwortlich, arabische Terroristen als Islamisten zu bezeichnen, weil damit der Islam, eine im Kern friedliche Religion, unter Generalverdacht gestellt wird.“

Offenbar werden, wenn es um den Islam geht, sogar die klugen Jesuiten verwirrt, denn zum einen definiert sich al-Qaida eben nicht nach ethnischem Selbstverständnis, sodass auch zahlreiche Panjaber, Pashtunen, Malaien, Iraner, Türken und bekanntlich sogar Deutsche rekrutiert werden. Und zum anderen gibt es im Koran beide Traditionen, die friedliche aus der frühen Mekka-Zeit und die militante aus der späteren Medina-Zeit, als Mohammed aktiv an den Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft teilgenommen hat.

Wer ernennt den Kritiker?

Auf andere Begriffe der semantischen Ideologisierung sei nur am Rande hingewiesen, so “Feindbild Islam“, eine seit langem benutzte Vokabel, um inhaltliche Kritik im Keim abzuwürgen. Oder, besonders delikat: “selbsternannte Islamkritiker“. Wer, bitte, soll denn Kritiker ernennen? Etwa die Kritisierten selbst?

Dies böte völlig neue Perspektiven im Kulturbetrieb, wenn Rezensionen nicht mehr von den “selbsternannten Kritikern“ des Feuilletons verfasst werden, sondern nur noch von Personen, die Verlage und Theater autorisiert haben. Auch Politiker würden sich viel Ärger ersparen, wenn sie sich nur den Kritikern stellen müssten, die sie selbst ernannt haben.

Der Autor ist Publizist. Von ihm gerade erschienen: “Die Opferrolle. Der Islam und seine Inszenierung“, Herbig Verlag München 2011.

welt


“Die Islamisten sind stärker als wir Reformer” gefährliche Türkei

Juni 7, 2011

Vor 20 Jahren forderte Bassam Tibi einen modernen und aufgeklärten “Euroislam”. Nun zieht der gläubige Moslem ernüchtert Bilanz. Er warnt besonders vor islamistischen Tendenzen in der Türkei.

Vor 20 Jahren forderte Bassam Tibi einen modernen und aufgeklärten “Euroislam”. Nun zieht der gläubige Moslem ernüchtert Bilanz. Er warnt besonders vor islamistischen Tendenzen in der Türkei.

Herr Tibi überwiegt beim Blick auf die Revolutionen in Nordafrika die Sorge oder die Freude?

TIBI: Im Englischen sagt man das ist ein gemischter Korb: Hoffnung und Sorge. Die Hoffnung besteht darin, dass große Teile der arabischen Bevölkerung auf die Straße gehen und angstfrei ihre Unzufriedenheit artikulieren. Meine Sorge ist aber, dass sich die Islamisten etwa in Ägypten bereits auf eine Machtübernahme im Namen der Demokratisierung vorbereiten. Die islamistischen Bewegungen sind die Einzigen, die wissen was sie wollen. In Zeiten der Unterdrückung waren sie die einzige Opposition, die im Hintergrund arbeitete und ihre Zentralen in Europa hat: in Deutschland, Großbritannien und den skandinavischen Ländern.

Auch in Österreich?

Auch in Österreich. Die Moslembrüder sind massiv präsent und haben viel Macht. Sie werden hier durch den Rechtsstaat geschützt.

Mit Moslembrüdern ist kein demokratischer Staat zu machen?

Sie spielen ein Doppelspiel: Nach außen reden sie liberal und demokratisch, in ihrem eigenen Kreis treten sie für einen Scharia-Staat ein. Aber Scharia und Demokratie vertragen sich wie Öl und Wasser. In einer Demokratie muss man zwar auch undemokratische Bewegungen einbinden, aber man darf ihnen nicht die Macht überlassen. Wir sehen das jetzt in der Türkei.

In der Türkei?

Die Türkei ist formal ein demokratisches Land, wo die Regierung demokratisch gewählt ist, aber die Regierungspartei AKP ist keine demokratische, sondern eine islamistische Partei, die das Land wie in einem Einparteienstaat regiert. 163 türkische Journalisten sind ohne Gerichtsprozess in Haft. Wer heute Premier Recep Erdogan kritisiert, wird morgen verhaftet. Die AKP islamisiert das Land schleichend mit formal demokratischen Mitteln.

Zugleich schmiedet die Türkei an einer neuen Achse mit dem Iran.

Politisch wird die Türkei zu einer Regionalmacht und es ist wichtig, eine Verbindung zum Iran zu haben. Die Türkei bleibt Mitglied der Nato, bleibt Aspirant auf Mitgliedschaft in der EU. Zugleich driftet sie langsam von der westlichen Allianz ab und baut sich als Regionalmacht im Nahen Osten auf, die teilweise antiwestlich ist.

Wäre die EU gut beraten, der Türkei eine Beitrittsperspektive zu bieten, um dieses Bündnis zu verhindern?

Das ist ein unheimlich naiver Glaube in Europa. Man sagt, wenn die Türkei Mitglied der EU werden würde, würde die Türkei demokratisiert. Aber die EU ist kein Demokratisierungsklub. Man erfüllt die Aufnahmekriterien oder nicht. Auch Griechenland wurde auf Basis gefälschter Tatsachen Mitglied der Währungsunion. Und die griechische Ökonomie wird durch die EU nicht besser. So verhält es sich mit der Türkei, in Bezug auf Demokratie. Nach den Wikileaks-Enthüllungen wissen wir: Der türkische Außenminister hat intern gesagt, wir wollen Mitglied der EU werden, um auf diese Weise den Islam besser in Europa verbreiten können.

Sie sind ganz klar gegen einen EU-Beitritt der Türkei?

1998 habe ich mich für den Beitritt ausgesprochen. Damals war das Land noch nicht unter islamistischer Herrschaft. Ich sage immer noch nicht Nein, aber man muss ganz genau beobachten, was passiert. Wenn diese Entwicklung zum Islamismus die Türkei weiterhin bestimmt, dann sollen die Europäer die Tür zumachen. Ich möchte nicht, dass ein islamistisch regiertes Land wie ein trojanisches Pferd die EU kaputt macht.

Präsident Abdullah Gül war in Österreich auf Staatsbesuch, und hat ausgerechnet einen islamistischen Studentinnenverein besucht. Hat das System?

Das hat System. Als er noch Außenminister war, hat Gül die deutsche Bundesregierung aufgefordert, die islamistische Bewegung ?Milli Görüs“ von der Liste der verfassungsfeindlichen und undemokratischen Bewegungen zu streichen. Die deutschen Politiker haben ihn darauf aufmerksam gemacht, dass in einer Demokratie Behörden unabhängig arbeiten. Gül hat das nicht verstanden. Als der frühere US-Präsident Bill Clinton wegen der Lewinsky-Affäre Probleme hatte, hat der syrische Staatspräsident den amerikanischen Botschafter gefragt, warum Clinton nicht einfach den Staatsanwalt verhaftet. Genauso denkt Gül.

Sie haben vor 20 Jahren einen Euro-Islam beschworen, einen sekulären Islam der sich von der Scharia verabschiedet. Sind die europäischen Muslime diesem Ideal seither näher gekommen?

Ich habe Anhänger. Sie haben voriges Jahr in Deutschland eine Bewegung gegründet: Verband europäisch-demokratischer Muslime. Ich bin keine Ein-Mann-Sekte, aber ich muss offen sagen, dass Islamisten in Europa, auch hier bei Ihnen in Österreich, stärker sind als wir. Die haben mehr Geld, mehr Mittel. Die verstorbene Innenministerin Liese Prokop hat mich zu einem Dialog mit dem früheren Vorsitzenden der Islamischen Glaubensgemeinschaft eingeladen. Er hat erklärt, dass sein Verband zu dem Ergebnis gekommen sei, dass mein Modell eindeutig abzulehnen sei. Ich habe gesagt: ?Wenn Sie keinen europäischen Islam haben wollen, dann sind sie nicht für Integration.“ Ich bin aus Protest aufgestanden und weggegangen. Mit diesen Leuten kann man nicht seriös diskutieren.

quelle


Warum ist der Islam ein Problem? Lesetipp

Juni 5, 2011

Ein Erklärungsversuch…

Wir brauchen uns nichts vorzumachen oder den Versuch unternehmen das Kernproblem rhetorisch zu kaschieren. Die so genannte „Migrantengruppe mit Integrationsproblemen“ sind in Deutschland mehrheitlich Menschen, die aus der Türkei oder arabische Länder stammen. In Frankreich sind es die Nordafrikaner, in Großbritannien Pakistaner und Inder. Wir können also mit ruhigem Gewissen die nationale Herkunft als Konfliktpotenzial ausschließen. Das verbindende Element zwischen diesen Gruppen ist ohne jeden Zweifel der islamische Hintergrund.

Leider wagen wir es noch nicht – zumindest offiziell – dieses Problem bzw. diesen Zusammenhang offen anzusprechen. Eine Diskussion über die Rolle des Islams ist aus diversen Gründen politisch nicht erwünscht. Hierbei spielt nicht nur die Rücksichtnahme in der Außenpolitik eine Rolle.

Es gibt natürlich einige hilflose Erklärungsversuche wie zum Beispiel: „Nein, nicht der Islam ist ein Problem, sondern die Unterschicht ist ein Problem“. Übrigens, dieses Argument ist sehr beliebt in den Kreisen der türkisch-islamische Community.

Man meint damit „diese Menschen haben eine niedriges Bildungsniveau und daraus resultieren die Probleme“. Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so ganz sicher. Wir haben hier auch Menschen aus Italien, Polen, Griechenland oder Portugal, die (teilweise) nicht gerade zu Bildungselite gehören. Haben wir mit diesen Menschen die gleichen Probleme? Gewiss nicht. Stellen Sie sich mal vor, jeder Mensch in Europa der aus einer bildungsfernen Schicht stammt würde ähnliche Probleme verursachen. Unsere Gesellschaft wäre drei Tage später am Ende. Die Erscheinungsformen der Islamproblematik sind auch bei Mittel- und Oberschichten, ja sogar bei den sogenannten Akademikern der muslimischen Migranten anzutreffen. (Siehe Stern-Artikel „Ungebildet – und dennoch integriert“)

Was sind das also für Probleme die das Zusammenleben mit Muslimen so schwer machen? Man kann hier seitenlang die Erscheinungsformen auflisten. Wir können aber auch die Probleme mit Muslimen in ein paar wenige Hauptgruppen aufteilen. Zum einen unsere alltäglichen Probleme vor Ort: Kopftuch, Burka, aggressive Jugendliche, bildungsfernes Leben, Kriminalität, Frauenfeindlichkeit, Intoleranz, antidemokratische Haltung usw. Diese bezeichnen wir dann (fälschlicher Weise), ganz allgemein als “Integrationsprobleme”. Sind das wirklich migrationbedingte Probleme? Ganz sicher? Ich hege hier ganz starke Zweifel.

Wie kommt es dann, dass die islamisch geprägten Kreise, mit genau den gleichen Problemen auch in ihre jeweiligen Heimatländer in Erscheinung treten? Die Türkei ist ein gutes Beispiel dafür. Aggressiv-nationalistische Jugendliche, antidemokratische Gesinnung in weiten Teilen der Bevölkerung, Ehrenmorde, Frauenfeindlichkeit, Überfälle auf Kunstgalerien, Überfälle auf Lokale mit Alkoholausschank und Hetze gegen nicht-muslimische Minderheiten. Man braucht doch nur die Tageszeitungen aus der Türkei zu lesen und der gesunde Menschenverstand sagt: wenn die gleichen Probleme hier sowie in dem jeweiligen Herkunftsland auftreten, können sie nicht „migrationsbedingt“ sein. Oder will irgendjemand das Gegenteil behaupten?

Hinzu kommt die Tatsache das wir auch auf globaler Ebene Schwierigkeiten mit islamischen Ländern haben: Kriege, Rückständigkeit, Terror, Missachtung der Menschenrechte und, und, und … Diese Probleme treten nicht nur in den ärmeren Ländern der islamischen Welt, sondern genauso in den schwerreichen Ländern auf.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen beiden Problemfelder?
Wenn ja, welche und vor allem warum?

Einige von euch werden hier mit Recht protestieren und sagen „die Mehrheit der Muslime in Deutschland und auf der Welt sind rechtschaffende, anständige Menschen“. Es stimmt. Doch diese Feststellung macht die Problematik nur umso brisanter. Wie kann es denn bitte sein, dass eine angeblich so kleine, verschwindende Minderheit so viele Probleme verursachen kann? Sind diese wirklich alle auf eine kleine Minderheit zurückzuführen? Warum wirken die vielen rechtschaffenden Muslime wie gelähmt gegenüber der aggressiven Intoleranz oder dulden sie etwa menschenverachtende Rückständigkeit? Warum können oder wollen sie nichts dagegen unternehmen?
Wie gesagt, sie sind ja nur Erscheinungsformen und nicht die Ursachen. Wir müssen aber die Ursachen und das Ausmaß der Problematik verstehen, um jetzt und heute, im Interesse der künftigen Generationen (mit oder ohne Migrationshintergrund), sofort Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen einzuleiten. Da hilft uns keine sinnentleerte „political correctness“, keine kleinkarierten Gruppeninteressen oder parteipolitische Rücksichtnahmen. Wenn die Demokraten nicht im Stande sind diese tickende Zeitbombe rechtzeitig zu entschärfen, so werden bald einige faschistoide Volkstribune (egal von welche Seite) in der politische Führung der Gesellschaft mitreden und aus der Unwissenheit und Angst der Menschen, Hass schüren. Wir haben uns viel zu viel Zeit gelassen.

Nein, wir reden hier nicht über den politischen Islam. Auch nicht über islamisch motivierte radikale Vorstellungen. Gemeint ist hier der alltäglich „praktizierte“ Islam und der daraus resultierende kulturelle Hintergrund. Denn nur dieser Islam hat mit diesem Thema etwas zu tun. Natürlich gibt es Schnittstellen zum radikalisierten bzw. politisierten Islam, das wäre aber momentan nicht mein Thema.

Es ist für uns alle (auch für Muslime) ein großes Dilemma. Auf der einen Seite: ganz normale, liebenswürdige, anständige Menschen. Auf der anderen Seite: egal wo diese Menschen als Großgruppe (als Minderheit, Volk, Nation usw.) leben, gibt es diese furchtbaren, kriegslüsternen, menschenverachtenden Erscheinungen.

Wie also kann man dieses Paradox erklären? Woher und wie kommt das?
Ich will versuchen es zu erklären…

Jedoch muss ich hierfür eine etwas andere Sichtweise ins Spiel bringen …
Kennen Sie irgendeine wichtige Erfindung oder Entdeckung aus den letzten 1000 Jahren (mit oder ohne Nebenwirkungen), die aus einem islamischen Land stammt? Kompass, Dampfmaschine, Computer, Buchdruck, Penicillin, Radio, Fernsehen, Verbrennungsmotor, Internet, Nanotechnik, – von mir aus – Kernspaltung? Nein? Keine Angst, es handelt sich hier bei Ihnen nicht um eine Bildungslücke. Es gibt nämlich keine. Alle Errungenschaften wurden entweder vor diese Zeit erfunden oder wurden einfach von Anderen übernommen.

Sind Sie überrascht? Oder einfach nie darüber Gedanken gemacht? Vielleicht fragen Sie sich ja: „was hat denn bitte diese Tatsache mit unserem Thema zu tun?“ An dieser Stelle will ich Ihnen schon mal so viel verraten: „enorm viel.“
Jetzt wird es ein wenig problematisch, denn wie wollen wir diese Phänomen erklären? Wir versuchen es, in dem wir gängige bzw. in Frage kommende Argumente untersuchen:

Erster Versuch: „Alle Muslime sind faul und doof.“
Nicht nur der gesunde Menschenverstand sondern auch unsere Alltagsbeobachtungen, jeder Historiker, jeder Soziologe wird uns sofort von Gegenteil überzeugen. Rassistischer Schwachsinn! Abgehakt!

Zweiter Versuch: „Muslime sind arm und können sich die notwendige Bildung
nicht leisten.“
Auch das stimmt nicht. Der islamisch beherrschte Teil der Welt war jahrhundertelang reicher als alle anderen auf dieser Welt. Und heute ist es teilweise – dank der Petromilliarden – immer noch so. Sie können sich teuerste Bildung leisten und Generationen von Muslimen haben an Elite-Universitären der westlichen Welt studiert und tun es noch immer. Abgehakt!

Dritter Versuch: „Sie leiden immer noch unter den Spätfolgen des Imperialismus.“
Haut leider auch nicht hin. Der Imperialismus der Moderne ist eine relativ neue Erscheinung der Geschichte. Was vorher war? Vorher gab es eine längere Zeitperiode in der die Muslime, und nicht die jetzigen europäischen Staaten, die imperialen Machthaber waren. Und wieder einmal: abgehakt!

Vierter Versuch: „Die klimatische Bedingungen stehen dem im Wege.“
Das ist eins der schwachsinnigsten Argumente das ich je gehört habe und nichtsdestotrotz eines, dass ich immer wieder höre. Es gibt nämlich auch muslimisch beherrschte Gebiete mit sehr günstigem Klima. Außerdem sind Muslime bereits seit 1453 (permanent und) bis heute auch in Europa. Haken dran!

Fehlt vielleicht noch irgendein anderes Argument? Ja, natürlich.

Fünfter Versuch: „Muslime brauchen nichts Neues zu erfinden oder entdecken, da alles was die Menschheit braucht, bereits im Koran steht.“
Wenn Sie jetzt denken, das habe ich mir gerade als satirische Einlage ausgedacht, muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Sie sich täuschen. Das ist einer der häufigsten Argumente in islamischen Ländern. In diesem Fall müssen wir davon ausgehen, das alle Muslime, sogar die islamischen Gelehrten richtige Nullen im Koran lesen sind. Sie lesen, aber verstehen nicht. Na dann…

Und jetzt? Sie denken bestimmt, „es kann doch nicht sein, dass ein so großer und wichtiger Teil der Menschheit einfach 1000 Jahre lang vor sich hindämmert.“
Ich würde gerne eine zweite Frage stellen, um meine spätere Antwort ein wenig zu veranschaulichen.

Kennen Sie eine bahnbrechende Erfindung aus einem christlichen Land, aus der Zeit zwischen dem 5. und 14. Jahrhundert (was man allgemein als Mittelalter bezeichnet)? Nein? Auch richtig. Es gibt nämlich auch hier keine. Übrigens, diese „seltsame“ geschichtliche Parallele wird uns immer verfolgen.

Religionen als Gesellschaftsmodell
Monotheistische Religionen sind aus näherer Betrachtung nichts anderes als eine Idee von einer Gesellschaft, entworfen um das alte System zu stürzen. Wie jede andere Idee oder Entwurf durchleben sie bestimmte Zyklen. Sie kommen auf die Welt, erleben eine revolutionäre Phase, begeistern die Massen, erobern die Macht und erklären sich irgendwann selbst zur Staats- und Gesellschaftsform. Und genau in diesem Moment beginnt die Starre. Die Religion als Staatsgerüst geht eine Symbiose mit Mächtigen ein. Von nun an ist jede Kritik an der Religion, eine Kritik an den Herrschern und natürlich umgekehrt.

Jetzt wird das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft (im Sinne der Menschenmasse) immer problematischer. Denn dieses Gesellschaftsmodell ist zur Gunsten der Gesellschaft zementiert. Individualität hat kaum Platz in diesen Strukturen. Sie wird erstickt und jeder Fortschritts- und Erneuerungsimpuls, welcher nur durch ein freies und gestärktes Individuum hervorgebracht werden kann, wird gezielt unterdrückt. Einer der wichtigsten Teile des individuellen Leistungsspektrums ist eben dieser Erfinder- bzw. Erneuerergeist. Wenn in einer Gesellschaft Individualität massiv unterdrückt wird, dabei ist es vollkommen egal ob diese Unterdrückung durch Gewalt oder durch Überzeugung bzw. durch den freien Willen geschieht, wird es keine Geistesfunken geben. Ich möchte anhand dieses einfachen Beispiels sagen, dass der Maßstab für die Entwicklung einer Gesellschaft, nur im Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft gefunden werden kann. Dieses Verhältnis könnte man auch „Emanzipationsgrad des Individuums gegenüber Gesellschaft“ nennen. Daher auch 1000 Jahre Stille. Keine Erfindungen, keine Erneuerungen, keine Entdeckungen.

Doch die Zeiten ändern sich und werfen wieder neue existenzielle Fragen auf. Die Religion bzw. das Gesellschaftssystem ist nicht im Stande neue Antworten zu geben bzw. neue Erkenntnisse zu erklären, kann nur an das Althergebrachte festhalten und versucht sogar aus dem Elend der Massen, politisches Kapital zu schlagen. Dies gelingt eine Zeitlang mit Sprüchen wie „Wir leben nicht genug christlich beziehungsweise nicht genug islamisch, daher werden wir von Gott bestraft.“ Die Gesellschaft wird einige Zeit noch religiöser, versucht noch gottgefälliger zu leben und vor allem im Sinne des herrschenden Systems zu handeln. Die Religion wird radikaler.

Nach dem Motto „Nur gemeinsame Feinde halten uns zusammen“ werden auch Feinde schnell ausfindig gemacht. Mal die Muslime in Jerusalem, die durch die Kreuzzüge (Deus lo vult – Gott will es) vernichtet werden müssen, damit die Christenheit erlöst werden kann. Dann Dar al-Harb (Haus des Krieges) bzw. der Westen muss zerstört werden damit die Menschheit, Frieden und Wohlstand durch Dar al-Islam (Haus des Islams) genießen kann. Wir wissen aus der Geschichte, dass diese Bestrebungen, immer mit einen Kollaps des alten Systems enden. Das Ende kam und kommt mit immenser Wucht und ist immer blutig. Das alte System gibt die politische Macht nicht sofort ab, sondern sichert durch Unterwerfung und Anpassung, in einer abgewandelten Form ein Überleben seiner „Traditionen“.

Das christlich-religiöse Gesellschaftssystem versuchte zwischen 1095 –1444 durch kriegerische Handlungen, die wir Kreuzzüge nennen (Muslime würden dies wahrscheinlich Dschihad nennen) ihr eigenes Überleben zu sichern. Nicht nur nach Außen, sondern auch nach Innen wird das System immer brutaler. Judenpogrome und Verfolgung von Abweichler nahmen kein Ende.

Die Politik, durch Konflikte mit gemeinsamen Feinden (Islam) das System zu stabilisieren, endete – wie wir wissen – mit einem historischen Desaster. Die türkisch-muslimische Kräfte eroberten Konstantinopel (1453). Die Handelswege nach Osten und nach Süden wurden abgeschnitten. Politisch-religiöse Autoritäten der Christenheit waren am Ende. Das System fing an zu kollabieren. In den nächsten Jahrhunderten werden unzählige Menschen – vor allem –Christen, durch Christenhand sterben.
Übrigens ging die Antike genauso zu Ende. Brachial und endlos blutig. Die Geschichtsschreiber werden diese Epoche des Niedergangs etwas verharmlosend „die Völkerwanderung“ nennen.

Es entsteht etwas Neues…
Zuerst unauffällig, mal hier und dort etwas philosophisches, etwas künstlerisches, vielleicht ein Gedicht, mal eine Übersetzung aus dem Griechischen oder Arabischen. Irgendjemand malt ein Bild, ein andere betreibt Bildhauerei. Die spätere Geschichtsschreiber werden diesen Neuanfang fälschliche Weise „Wiedergeburt (der griechischen Antike)“ also „Renaissance“ nennen. Der Begriff des Humanismus macht die Runde.

Und irgendwann im zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert begann in Europa als Folgeerscheinung der Niederlage des Christentums etwas Neues zu entstehen. Vorboten eine neue Epoche. Einige Familien bzw. Fürsten wie z.B. die Medici nutzen den Autoritätsverlust des Papsttums und das daraus entstandene Machtvakuum für ihre eigenen Zwecke und unterstützen dadurch „das Neue“.

1452 – Ein Mainzer Goldschmied, Johannes Gutenberg druckt das erste Buch (ironischer Weise eine Bibel). Neue Ideen können sich schneller verbreiten.
1453 – Konstantinopel wird von den Osmanen erobert (1453). Die Handelswege nach Osten sind abgeschnitten.
1492 – Daraufhin wird das Vorhaben von Christoph Kolumbus, Asien über den Westweg zur erreichen, finanziert und er „entdeckt“ am 2. Oktober 1492 aus Versehen Amerika.
1498 – Vesco da Gama erreicht wirklich Indien.
1509 – Kopernikus erklärt die Welt neu.
1517 – Dann „urplötzlich“ wird ein Mönch am 31. Oktober 1517 in Wittenberg, ein Stück Papier mit 95 Thesen am Hauptportal der Kirche anschlagen. Ein Donnerschlag, den wir heute „Beginn der Reformation“ nennen. Der Showdown beginnt. Alte Autoritäten werden in aller Öffentlichkeit demontiert und herausgefordert.
1524 bis 1526 – Deutsche Bauern erheben sie sich gegen das herrschende feudale System „Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?“
1600 – Giordano Bruno wird als Ketzer öffentlich verbrannt.
1618 bis 1648 Der Kampf um die politische Führung wird immer wilder (der Dreißigjährige Krieg). Ein regelrechter Weltkrieg ist entfacht.
1781 – Immanuel Kant veröffentlicht „Die Kritik der reinen Vernunft“
1789 – Die französische Revolution.

Die Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. (Immanuel Kant)

Es entsteht nie was ganz neues. Das neue ist nur eine Synthese aus Elementen der neuen Ideen und der alten Vorstellungen von Gesellschaft. Neu sind nur die entstandenen Machtverhältnisse. Das Neue ergreift die Ruder der Politik, muss sich aber lange Zeit sich mit den alten Mächten arrangieren. Diese Phase dauert Jahrhunderte. Immer wieder Kriege, immer wieder Rückschläge. Grausame Erscheinungsformen von Manchester-Kapitalismus bis Faschismus und Totalitarismus. Die Grundtendenz der folgenden Jahrhunderte blieb eine, auf Religion basierende (bzw. Gottgewollte) Machtstruktur; doch langsam, so wie die stetigen Wellen des Meeres einen Stein schleifen, so setzen sich die Kräfte der Aufklärung und des Humanismus durch und ersetzen die alte Struktur. Ich denke, dass dieser Kampf in Europa, von der Renaissance bis zum Ende des 2. Weltkrieg andauerte, bis Endgültig und zum ersten Mal in Geschichte der Menschheit, diese neue Kraft an die Macht kam. Heute noch, trauert die Religion dieser verlorengegangenen Macht hinterher und pocht auf Mitspracherecht. Doch die Geschichte lässt sich nicht umkehren.

Der Islam heute
Zurück zum Islam. Der Islam befindet sich heute genau da, wo das Christentum als Gesellschaftsordnung im 14. Jahrhundert stand. Nichts geht mehr. Weder vorwärts noch rückwärts. Die historische Niederlage ist eindeutig und sichtbar. Die islamische Welt ist in jedem machtpolitischen Bereich, dem Westen (so nenne ich der Einfachheit halber, den Geltungsbereich der Aufklärung und Demokratie) unterlegen und von ihm abhängig. Und wir können davon ausgehen, dass diese Tatsache den Herrschenden und der Bevölkerung bestens bekannt ist. Man wächst schon als Kind mit diesem Bewusstsein auf. Dieses Gefühl der Unterlegenheit und Rückständigkeit ist heute ein wesentlicher Bestandteil der islamischen Identität. Seit der Einführung der Informationstechnologien (Fernsehen und Radio) in den 70er Jahren des letzten Jahrhundert, ist in muslimischen Ländern, die Bewusstwerdung über eine Verlierer-Identität enorm verstärkt worden. Das extreme Wohlstand- und Machtgefälle wurde den muslimischen Massen schlagartig bewusst. Dann kam auch noch das Internet dazu. Die Herrscherkaste will und wollte mit kleinen Korrekturen oder ein „bisschen Freiheit“ das politische System retten. Doch was folgte, war eine islamistische Radikalisierung der Bevölkerungsteile.

Die islamischen Bevölkerungen stellen heute die nichtislamistischen Staatsautoritäten in Frage. Die religiösen Führer geben der “ungenügend gelebten Religiosität” bzw. “der Verwestlichung” die Schuld. Sie versprechen einem nicht nur das Paradies und unzählige Jungfrauen im Himmel, sondern auch ein erhabenes Gefühl des Sieges gegen die Feinde des Islams, für ein gottgefälliges Leben. Einige rufen (nicht nur gegen den Westen) mit Erfolg den Dschihad aus. Und die dortigen pseudosäkularen Machteliten klammern sich ans Militär.

Was die meisten europäischen Politiker oder andere Intellektuelle nicht begreifen ist, dass die Demütigung durch historische Verlierer Dasein ist eine wesentlicher Bestandteil der islamische Identität. Deshalb diese Wut, Aggression oder dieses hysterische Beleidigt sein gegenüber dem Westen. Die muslimischen Massen können für Ihre Desaster ja nicht, ihre eigene islamische Kultur verantwortlich machen. Um genau zu sein, dürfen sie nicht mal öffentlich darüber nachdenken. Dies würde ja einer Pleiteerklärung gleichkommen. Und deshalb muss der Grund natürlich bei den Gegnern (dem Westen) gesucht werden. Sogar vor absurdesten Verschwörungstheorien wird nicht halt gemacht; auch in pseudosäkularen Kreisen nicht. Zum Beispiel, der Vorsitzende der staatlichen Bildungskommission der Türkei (also der höchste Bildungswächter, mit etliche Doktortiteln und Professorenwürde „ausgestattet“) behauptete öffentlich, dass die Tomatensamen die aus Israel importiert werden so manipuliert sind, dass sie die „türkische Nation“ innerhalb von 20 Jahren vernichten.

Sie empfinden teilweise die Terrorakte, vor allem gegen USA, Europa und Israel, auch wenn sie sie nicht unbedingt unterstützen, als eine Art Hochgefühl. Daher wird der islamistische Terror gegen westliche Länder auch nur halbherzig verurteilt. Es geht also um die Teilidentität der Individuen. Der Mensch muss oder will sich – leider – auch gesellschaftlich definieren, will unbedingt irgendwohin gehören. Diese Identitäten sind zwar meistens Schein- oder Überbrückungsidentitäten aber reichen dennoch aus, auf irrationale Weise Partei zu ergreifen. Dies führt dann dazu, dass die Welt einfach in zwei Kategorien betrachtet werden kann, nämlich: „Wir und die Anderen“.
Man kann die gleiche Verhaltensweise auch bei den, bei uns lebenden muslimischen Migranten beobachten. Sie betrachten die Welt aus der Sicht des Islams, sogar dann, wenn sie nicht unbedingt gläubig sind. Nebenbei bemerkt, sollte man vielleicht das Thema „Identität“ als politische Aufgabe wahrnehmen.

Der Showdown beginnt erneut
Der unaufhaltsame Niedergang der islamischen Welt nahm schon seit langer Zeit seinen Lauf. Daran können auch gutgemeinte politische Aktionen nicht das Geringste ändern. Die Zeit ist gekommen und keine Kraft der Welt kann diesen Vorgang stoppen. Der Islam, als letzter Ordnungsfaktor, ein Relikt aus dem Mittelalter, wird sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, nach Innen und nach Außen währen. Der Islam als Gesellschaftssystem rüstet sich für den letzten Kampf. Kann aber die Niederlage, die aus dem eigenen inneren System stammt, nicht mehr verhindern.

Ich bin übrigens nicht der Einzige, der davon überzeugt ist (Der Untergang der islamischen Welt / Abdel Samad). Er ist ein äußerst mutiger und ehrlicher Mann. Er will retten, was zu retten ist, in der islamischen Welt. Mein Herz wünscht sich dass er erfolgreich ist, aber mein Verstand sagt mir, dass er unter Muslimen mutterseelenallein dasteht.

Wir müssen uns auf eine erneute gewaltige Umwälzung in der Menschheitsgeschichte Gefasst machen. Ich denke dabei nicht unbedingt an einen “Kampf der Kulturen” in einem nuklearen Weltkrieg. Obwohl die Gefahr (nicht nur für Israel und Indien) wirklich sehr groß ist. Es wird vermutlich ein unendlich brutales Gemetzel, hauptsächlich innerhalb der islamischen Länder geben, aber auch und untereinander.

Ich möchte versuchen einige mögliche Auswirkungen auszumalen:

Der Rest der Welt wird unmittelbar davon betroffen, nicht nur militärisch, sondern und vor allem wirtschaftlich. Globale Waren- und Geldverkehr, Informationsaustausch werden massiv beeinflusst. Eine extreme, Jahrzehnte dauernde weltweite Wirtschaftskrise wäre die Folge.
Globale humanitäre Katastrophen wie Hunger, Unterernährung, Krankheiten (nicht nur in Krisengebieten) werden viele Länder erschüttern.
Erdölquellen werden durch kriegerische Handlungen (durch eventuelle atomare bzw. chemische Verseuchung) nicht mehr brauchbar sein. Eine Verschärfung der globalen Energiekrise, die einen weltweiten (militärischen-) Kampf um fossile Energiequellen und Rohstoffe nach sich ziehen. (Wie werden sich China oder Indien verhalten?)
Die Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten um die Vorherrschaft in Nahen-Osten werden explodieren.
Viele islamische Staaten (vor allem arabische) werden (in der jetzigen Form) aufhören zu existieren. Auch die Emirate und das Reich der Saudis werden bei diesem Trubel untergehen.
Nordafrika wird eine Zeitlang radikal-islamistisch, werden aber dann wie die anderen islamischen Staaten zusammenbrechen.
Pseudosäkulare islamische Staaten wie Ägypten werden buchstäblich zerrissen.
Überregionale humanitäre Katastrophen und militärische Auseinandersetzungen.
Die Türkei könnte als einziger Staat mit mehrheitlicher muslimischer Bevölkerung, der aber aus traditionellen Gründen der Aufklärung nahe steht und durch religiöse Distanz der Aleviten gegenüber den Sunniten, diesem Untergang entgehen. Die Türkei müsste aber dafür jetzt, durch viele demokratische Reformen die Grundlagen schaffen, um ihre Gesellschaft radikal umzubauen. Leider sieht die Realität aber momentan anders aus.
Die USA werden als globale Macht immer schwächer werden. Keine politische Ausstrahlung, kurzsichtige Weltpolitik, geringere Wirtschaftsdynamik, überholte politische Strukturen, sind hierfür die auffälligsten Indizien.
Der muslimische Teil der Bevölkerung in Europa wird dieses politische Erdbeben wie einen Resonanzkörper auch in ihre jeweilige Gesellschaft hineintragen. Wir müssen hier von einer Welle der Gewalt ausgehen.

Ja, zugegeben, es hört sich wie ein Weltkriegsszenario an aber alles andere wäre auch Schönmalerei. Doch wer weiß, birgt die Zukunft doch immer Überraschungen. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Übergang ins Aufklärungszeitalter nicht unbedingt genauso brutal und blutig sein muss wie der, in der europäischen Geschichte. Wir könnten viel dazu beitragen. Dafür ist es aber notwendig dass dieser bevorstehende historische Wandel und dessen Ausmaß sowie die Notwendigkeit uns politisch bewusst wird. Die demokratischen Gesellschaften müssen die ihnen noch verbliebene Zeit dafür nutzen, um Strategien für die Vermeidung großer Verluste an Menschenleben und Lebensgrundlagen überall auf der Welt (natürlich auch in islamischen Länder) zu entwickeln.

Mal wieder sieht es auch in diesem Fall leider nicht danach aus. Wir befassen uns lieber mit dem sinnfreien Afghanistan–Einsatz dessen erfolgreicher Abschluss, uns im besten Fall ein neues Pakistan bescheren kann oder mit kuscheligen Null-Ergebnis-Veranstaltungen wie z.B. Islamkonferenzen.

Und immer noch; und unaufhörlich tickt die Bombe…
exmuslime


Infos über Türkei

Juni 5, 2011

Quelle

In der Quelle nach unten scrollen und auf die Links klicken.

Super tolerantes Land halt…


Iran will mehr Waffen für Islam-Terror liefern

Juni 5, 2011

Bürgerkrieg in Libyen, neue Aufstände in Syrien, Jemen – jetzt will der Iran seine Waffenlieferungen an radikale Terrorgruppen vor allem in Ägypten, Libanon und Gaza massiv ausbauen. Ziel: mehr islamistischer Einfluss in Nahost!

In einem geheimen Strategiepapier, dessen Zusammenfassung BILD vorliegt, schreibt der iranische Nationalrat an Staatsführer Ajatollah Chamenei: „Wir müssen die chaotische Situation ausnutzen und die Bewaffnung der Widerstandsgruppen in Palästina beschleunigen.“

Terrorgruppen wie Hamas und Islamischer Dschihad sollten „mit hochwertigen, modernen Waffen iranischer Produktion ausgerüstet werden“, heißt es in dem Report. „Um gezielt Einfluss auf die nächste ägyptische Regierung zu nehmen, müssen wir schiitische Kräfte in der Region unterstützen und eine anti-amerikanische Achse aufbauen.“

Trotz internationaler Sanktionen sei die Lage des Iran derzeit besser als vor dem Ausbruch der Unruhen, so der Geheimbericht.
quelle


Die Türkei steckt ihre besten Autoren ins Gefängnis

Mai 30, 2011

Die türkische Bestsellerliste offenbart Schockierendes: Vier der zwanzig erfolgreichsten Autoren des Landes sind in Haft. Die Vorwürfe klingen absurd.

Das Bemerkenswerte ist, was dort nicht steht. Vier dieser Autoren sind in Haft, teilweise seit Jahren. Ein fünfter, Ahmet Sik, ist auch im Gefängnis und nur deswegen nicht ganz oben auf der Bestsellerliste, weil sein Buch „Die Armee des Imam“ verboten wurde, noch bevor es gedruckt werden konnte.

Und dann ist da der Nobelpreisträger Orhan Pamuk (8. Platz auf der Liste der Bestverdiener, 53.000 verkaufte Bücher, Honorare umgerechnet rund 150.000 Euro), zu einer Geldstrafe verurteilt wegen „Beleidigung des Türkentums“. Er hatte in einem Interview erwähnt, dass Türken eine Million Armenier und 40.000 Kurden umgebracht haben.

Wer schreibt, lebt gefährlich

Wer schreibt, der hat in der Türkei schon immer gefährlich gelebt. Aber die Art der Gefahr scheint sich zu ändern. Pamuk war noch ein Opfer der alten Zeit. Bis vor einigen Jahren wurde man angeklagt, wenn man etwas zugunsten von Kurden oder Armeniern schrieb oder die Armee und Staatsgründer Atatürk kritisierte („beleidigte“).

Aber keiner der vier inhaftierten Autoren passt in diese Kategorie. Sie sind angeklagt, Agenten des Ancien Regimes zu sein, „Terroristen“ der alten kemalistischen Eliten. Ihnen wird vorgeworfen, sie gehörten einer „Organisation“ namens „Ergenekon“ an und wollten die islamisch orientierte Regierung stürzen….
welt


Widerliche heuchlerische Türkei

Mai 29, 2011

„Nächste Woche provoziere ich Dich. Wehe, Du wehrst Dich.“ Sagt wer? Sagt die islamische Regierung der Türkei zu Israel. „Die Türkei wird auf eine nochmalige Provokation Israels auf offener See die erforderliche Antwort geben.“ Und noch etwas sagt sie: Leider könne sie aus rechtlichen Gründen auch die zweite Gaza-Blockadebrecher-Flotte nicht daran hindern, von der Türkei aus auszulaufen.

(Von Leo Sucharewicz)

Das macht zunächst sprachlos. Mittlerweile wurde durch Videoaufnahmen ausreichend dokumentiert, was auf der Mavi Marmara, dem Hauptschiff der ersten „Hilfsflotte“, tatsächlich passierte: eine entfesselte Meute „Friedensaktivisten“ drischt mit Eisenstangen und Messern auf die israelischen Soldaten ein, die sich einzeln vom Hubschrauber herablassen.

Sprachlos macht die Perfidie, mit der das Erdogan-Regime seinen Weg in einen islamischen Gottesstaat pflastert. Zur Erinnerung: Auf den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen reagierte die Hamas mit einem anhaltenden Raketenbeschuss auf die israelische Stadt Sderot. Erst daraufhin verhängte Israel eine Seeblockade, um Waffenschmuggel zu unterbinden. Über 8.000 Raketen sind eine achttausendfache Kriegserklärung. Die Blockade war und ist völkerrechtlich legitim.

Sprachlos macht die türkische Drohung vor dem Hintergrund ihrer eigenen Geschichte und Politik. In türkischen Gefängnissen wird brutal gefoltert. Oppositionelle werden ermordet. 114 Massengräber mit ermordeten Kurden wurden laut der Gesellschaft für bedrohte Völker entdeckt. In den vergangenen Jahrzehnten zerstörte das türkische Militär ca. 3.000 (!) kurdische Dörfer, teils durch massive Luftangriffe. 17.000 (!) Kurden wurden verschleppt und sind wahrscheinlich ermordet worden. 7.000 Kurden, darunter 3.000 Kinder und Jugendliche vegetieren als politische Gefangene in türkischen Gefängnissen.

Sprachlos bleibt die Türkei selber, wenn es um Verbrechen seiner Glaubensgenossen und politischen Freunde geht: kein Wort zu den Hinrichtungen von Jugendlichen und Kindern im Iran – alleine 140 in diesem Jahr. Kein Ton zu Syriens Assad, der innerhalb weniger Wochen über 800 Demonstranten erschießen ließ. Diese Sprachlosigkeit spricht: nämlich Bände zur politischen Ethik und Glaubwürdigkeit der Türkei.

Der Genozid an 2 Millionen christlicher Armenier muss nicht strapaziert werden, um zu zeigen, wer hier Israel droht. Ein Beitritt der Türkei zur EU bedeutet unter anderem, einem Element der politischen Heuchelei die Tür zu öffnen.
quelle


Skandinavien: Der muslimische Judenhaß nimmt immer brutalere Züge an

Mai 28, 2011

Die Geschwindigkeit, mit welcher sich der Islam in Europa demographisch wie machtpolitisch ausbreitet, dürfte mittlerweile selbst dem scheinheiligsten Toleranzengel aufgefallen sein. Die ersten Opfer der islamischen Massenzuwanderung sind dabei – wie sollte es auch anders sein – die Juden. In Dänemark, Schweden und Norwegen ist ein haarsträubender Anstieg antisemitischer Übergriffe durch Muslime zu verzeichnen. Jüdische Schüler bekommen gelbe KZ-Sterne auf den Rücken geklebt und müssen hören, daß „alle Juden erschossen“ gehörten. Die Politik glänzt durch Untätigkeit und spielt den sich ausbreitenden Judenhaß herunter.

Aron lebt in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Die Kippa, welche der gläubige Jude in der Synagoge trägt, zieht er auf dem Heimweg in sein Wohnviertel Nørrebro lieber vom Kopf. Auch den Davidstern, der um Arons Hals baumelt, verschwindet schnell im Hemdkragen. Aron, ein Jude aus Kopenhagen, hat Angst – und das nicht ohne Grund: Die deutschsprachige Wikipedia beschreibt Nørrebro als „bekannt für sein multikulturelles, hauptsächlich nachöstlich-muslimisch dominiertes Gepräge“. Die Mehrheit der über 100 000 Einwohner von Nørrebro, daß für seine jährlichen Ausschreitungen berüchtigt ist, sind muslimische Zuwanderer.

Die Juden in Kopenhagen, die ihre Religionszugehörigkeit aus Angst vor muslimischer Bedrängung verbergen müssen, sind in Nordeuropa kein Einzelfall. Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten allgemein, nicht nur Dänemark, sind für muslimische Einwanderer eine beliebte Wahlheimat. Die Politik, die im Norden Europas traditionell eher linksliberal ausgerichtet ist, empfängt sie mit offenen Armen. Weniger bereitwillig stellt sie sich allerdings vor die ansässigen Juden, die von den „Gästen“ belästigt werden.

Auch in Malmö: Allein im vergangenen Jahr sind aus der schwedischen Großstadt dreißig jüdische Familien nach Israel ausgewandert. Der Grund: Sie können ihr jüdisches Glaubensbekenntnis nicht mehr frei ausleben, werden wegen ihres Glaubens schikaniert. Schuld daran sind derzeit weder linksextreme Israelhasser noch rechtsextreme Neonazis. In einem Großteil der Fälle sind es muslimische Immigranten, welche ihren jüdischen Mitbürgern das Leben zur Hölle machen.

Für den sozialdemokratischen Bürgermeister von Malmö, Ilmar Reepalu, ist das kein Problem: „Wenn jüdische Familien nach Israel auswandern wollen, ist das nicht Malmös Sache“ verharmlost dieser zynisch den gängigen Judenhaß. Aus Sicht des jüdischen Malmöers Fredrik Sieradzki hat die Flucht nach Israel andere Gründe, als bloß nicht mehr in Malmö leben zu „wollen“. „Wir werden angepöbelt, wir werden physisch angegriffen.“ Es gebe keinen Zweifel, wer hinter den Übergriffen stehe: „Personen aus dem Nahen Osten.“ Nicht alle 40 000 Muslime in Malmö jedoch wolle er anklagen, sagt Sieradzki. „Nur ein kleiner Teil zeigt offen Judenhaß.“

Die 86-jährige Auschwitz-Überlebende Judith Popinski erzählt des Öfteren in schwedischen Schulen über ihre Erfahrungen mit dem Staatsterrorismus der Nationalsozialisten – bislang: Dort, wo muslimische Schüler in der Überzahl sind, ist sie jetzt nicht mehr willkommen. „Wenn es früher selten mal antisemitische Zwischenfälle gab, reagierte die gesamte Gesellschaft und zeigte ihren Abscheu.“ Doch so sei das nicht mehr, sagt sie. „Wenn Politiker Stimmen fischen, wiegen 40 000 Muslime eben mehr als 700 Juden.“ Doch sogar Bürgermeister Ilmar Reepalu, der vorangehend noch zynisch vom Problem abgelenkt hatte, sieht den Ernst der Lage offenbar ein: „Der Haß ist viel stärker, als ich glaubte“ räumt er ein. Er wolle, daß sich „alle in Malmö sicher fühlen.“

Ähnlich überrascht zeigte sich auch Kristin Halvorsen, Unterrichtsministerin im Nachbarland Norwegen, wo das Problem nicht minder existiert. Diese verurteilte den „inakzeptablen Rassismus“ gegenüber Juden. Vorwürfe, sie habe solche Übergriffe durch ihre scharfe Israelkritik legitimiert, wies die Ministerin allerdings zurück: „Was man von Israels Politik hält und das Schikanieren von Juden haben nichts miteinander zu tun.“

Doch so ganz zusammenhangslos dürften der florierende Antisemitismus in Skandinavien und die internationale Politik doch nicht sein: Wie Lehrer und Eltern (aus Angst vor Reaktionen anonym) im norwegischen Fernsehen berichteten, seien immer öfter Aussagen wie „Die Juden lenken alles“ und „Die Juden standen hinter dem 11. September“ zu hören. Auch der Holocaust-Unterricht werde zunehmend boykottiert. Als ein Schüler klagte, daß er mit dem Tod bedroht werde, weil er ein “Judenschwein” sei, wies ihn der Lehrer mit dem Hinweis ab, daß so etwas allen passieren könne. Auch wenn Muslime jüdischen Mitschülern gelbe Sterne wie in nationalsozialistischen Konzentrationslagern auf den Rücken kleben, schaut das politisch korrekte Lehrerzimmer tatenlos zu.

„Es sind klar antisemitische Schikanen, die verbal und physisch ausarten“ , sagt eine Mutter und wirft den norwegischen Behörden und dem Einwanderermilieu „gefährliche Nachgiebigkeit“ vor. An dieser Nachgiebigkeit dürften wohl auch die derzeitigen Hilferufe von Skandinaviens Juden nichts ändern.

Quelle


Linke sind Nazis sind Islamisten sind Linke sind Nazis sind Islamisten

Mai 26, 2011

US-Imperialismus

Linksextremisten: dagegen
Rechtsextremisten: dagegen
Islamisten: dagegen

Kapitalismus

Linksextremisten: dagegen
Rechtsextremisten: dagegen
Islamisten: dagegen

Islam

Linksextremisten: Islam ist Friede, wer etwas anderes behauptet ist ein Nazi
Rechtsextremisten: Muslime sind Parasiten, Islamisten sind unsere Verbündeten
Islamisten: Islam ist Friede, wer etwas anderes behauptet, den bringen wir um

weiter mit Bildern


Iran – Islamisten und Nazis

Mai 26, 2011

Wird das Horst-Wessel-Lied auch in Teheran gehört? Von der Regierung geduldet betreiben Nazis im Iran den »Adolf-Hitler-Verein« und die Webseite hitler.ir.

von Wahied Wahdat-Hagh

Mitte Februar gab die iranische Nachrichtenagentur Tabnak, die Mohssen Rezai nahesteht, dem ehemaligen General der Revolutionsgardisten, bekannt, dass die »Propagandisten des Nazismus im Iran wieder aktiv« geworden seien. Die islamistische Agentur bemängelte, dass niemand gegen die iranischen Nazis vorgehe. Selbstverständlich ist auch Tabnak antiisraelisch, sieht aber die Zusammenarbeit mancher Islamisten mit Nazis nicht gern. Denn bei ihren islamistischen Freunden aus dem arabischen Raum sorgt der Arierkult iranischer Nazis nicht für Begeisterung.

Es gibt Widersprüche zwischen der islamistischen und der nazistischen Ideologie, allerdings können sich beide Seiten auf einen gemeinsamen Feind einigen. Wenn es um den antiwestlichen und antizionistischen Kampf geht, können sich Islamisten und Nazis arrangieren. Dies könnte der Grund dafür sein, dass die Zensurbehörden und Geheimdienste der Regierung von Präsident Mahmoud Ahmadinejad die iranischen Nazis öffentlich arbeiten lassen. Ohnehin kann man seit Jahren »Mein Kampf« in persischer Übersetzung in jeder größeren Buchhandlung im Iran kaufen.

So können die »Freunde des Dritten Reiches und Adolf Hitlers«, wie sich die Betreiber selbst bezeichnen, auf ihrer Webseite hitler.ir unbehelligt ihre Propaganda verbreiten. Sie begrüßen ihre Leser »im Namen Gottes«, beziehen sich häufig auf den Koran und bedienen sich religiöser Argumente. Eine Person, die auf der Website unter dem Pseudonym »Emperor« auftritt, schreibt, die Juden seien »Ungläubige«, weil sie dem Propheten Mohammed nicht gefolgt seien. Der »Kommandant« behauptet, Jesus Christus sei gekreuzigt worden, weil er die Juden bekämpfen wollte. Adolf Hitler habe erklärt, den Weg von Jesus Christus fortsetzen zu wollen, um die Juden zu vernichten.

Wie man bei der Lektüre der Seite erfährt, wird sie von einem iranischen »Adolf-Hitler-Verein« betrieben. Nach eigenen Angaben gibt es die Homepage seit März 2008. Anderthalb Jahre lang habe der Verein mit Schwierigkeiten gekämpft und den Betrieb der Seite zeitweise nicht aufrechterhalten können, nun aber sei sie dauerhaft erreichbar. Der Gründer des Vereins ist der 20jährige Hamidreza Nikbakhsh, der sich ausdrücklich als Schiit bezeichnet. Er ist der Überzeugung, dass »Hitler kein Verbrecher, sondern eine große Persönlichkeit und ein Held im Kampf gegen Kommunisten und Kapitalisten« gewesen sei.

Die Webseite wirbt auch um neue Mitglieder für den Verein. Auf einem abgebildeten Plakat ist ein SS-Soldat mit Stahlhelm und blauen Augen zu sehen, der mit dem Finger auf den Betrachter zeigt. Darunter steht auf Persisch: »Sind Sie ein Sympathisant von Adolf Hitler? Sind Sie ein Antizionist? Sind Sie gegen die Geschichtsschreibung der Sieger des Zweiten Weltkrieges? Dann helfen Sie dem Adolf-Hitler-Verein!« Dieser sammelt nach eigenen Angaben auch Geld und wirbt tatsächlich neue Mitglieder an. Einige Male sei er jedoch gezwungen gewesen, seine öffentlichen Auftritte zu unterbrechen.

Die »Freunde des Dritten Reichs und Adolf Hitlers« bezeichnen sich als »unpolitisch«. Ihre Arbeit definieren sie als »Widerstand gegen den Imperialismus und den westlichen Kolonialismus« und als »Kampf gegen den internationalen Zionismus und den Kommunismus«. Dutzende Hakenkreuze sind auf der Webseite zu sehen. Auch das Horst-Wessel-Lied und das Deutschland-Lied mit allen Strophen können heruntergeladen werden.

Wenn es um die Shoah geht, klingen die iranischen Freunde Hitlers genau wie Präsident Ahmadinejad. Sie »glauben, dass sich der Holocaust nie ereignet hat«. Zudem behaupten sie, dass die deutschen Nazis niemals Juden umgebracht hätten, nur weil sie jüdisch gewesen seien. Die Juden seien in den »Lagern« infolge von Krankheiten gestorben. Außerdem geht man, offensichtlich revisionistischen Historikern folgend, davon aus, dass lediglich einige Hunderttausend Juden ums Leben gekommen seien. Ein Vereinsmitglied, das sich »Reich« nennt, schreibt dazu: »Der Holocaust ist eine große Lüge, die von den teuflischen Vorstellungen der Zionisten herrührt.« Ähnlich wie Ahmadinejad fragt »Reich«: »Wenn der Holocaust wahr ist, warum darf darüber nicht geforscht werden? Warum findet man nicht die geringste Spur einer Gaskammer in Deutschland?« Nur Zionisten träten als Zeitzeugen auf, selbstverständlich um nichts als Lügen zu verbreiten. Pseudonyme anderer Vereinsmitglieder lassen ebenfalls tief blicken: »Neonazi9«, »Swastika«.

Das dringlichste Problem ist für den »Adolf-Hitler-Verein« die Situation der muslimischen Palästinenser im Gaza-Streifen. Für deren Lage macht der Verein nicht nur die Israelis, sondern auch Liberale und Kommunisten verantwortlich. »Die Juden« werden in diesem Zusammenhang als die »Herren der Amerikaner« dargestellt. Sie seien von Haus aus rassistisch, so erkläre sich auch das rassistische Verhalten der Israelis. Die iranischen Nazis fragen, ähnlich wie Ahmadinejad: Selbst wenn es wahr sein sollte, dass »es so etwas wie den Holocaust gegeben hat, kann man etwa die Verbrechen der Zionisten ignorieren?« Der »Kommandant« spricht aus, worauf die Propaganda hinausläuft: »Wir werden Israel vernichten.«

Die vermeintliche Verbundenheit des Iran mit Deutschland begründen die Schreiber auf hitler.ir zudem mit dem ideologischen Konstrukt des iranisch-arischen Nationalismus. Sie verweisen auf das »Ariertum« der alten iranischen Könige und leiten daraus auch ihren islamistischen Antisemitismus ab. Zwar ist die Geschichte von Esther im Alten Testament ein Hinweis darauf, dass die persischen Könige vor mehr als 2 500 Jahren den Juden freundlich gesonnen waren. Aber die iranischen Nazis nehmen es da nicht sonderlich genau. Stattdessen wird Hitler auf Persisch zitiert: »Der Jude ist unversöhnlich.« Und weiter heißt es im Zitat: »Unsere Feinde sind nicht Frankreich und England. Unsere Feinde leben unter uns.«

Die Feinde im eigenen Land sind für die iranischen Nazis aber vor allem die Bahai. Angehörige dieser religiösen Minderheit werden als »Landesverräter« bezeichnet, die »Verbrechen am Islam« begangen haben sollen. Die Bahai seien eine »Gefahr für den Iran«, ist im Weiteren zu lesen. Der Hass auf die Minderheit dürfte auch dem Neid geschuldet sein: Für die fortschrittlichen gesellschaftlichen Vorstellungen der Bahai empfinden mittlerweile auch viele muslimische Iraner Sympathien.

Jungle World


Die gespenstische Netz-Propaganda der Islamisten – NDR-mit Video

Mai 25, 2011

Der Dschihad, der Heilige Krieg, ist schon lange im Internet angekommen. Radikale Islamisten nutzen das Netz mit all seinen Möglichkeiten als Plattform für ihre Botschaften, auch um neue Attentäter mit maßgeschneiderter Propaganda für verschiedene Zielgruppen zu rekrutieren. Es gibt nicht nur brutale Videos oder Bombenbauanleitungen im Netz, sondern auch Webseiten für Frauen und Kinder. Islamistische Produktionsfirmen nutzen die Ästhetik westlicher Spielfilme, um Kämpfer und Selbstmordattentäter als Helden zu präsentieren, beispielsweise das Studio Jundullah mit einem Film namens “Soldaten Allahs, Teil 2″. Musik, Dramaturgie, Schnitt – für die Produktion einiger Videos im Netz wird anscheinend viel Aufwand betrieben.

Aufwendig sind auch die Angebote im Internet für die Familien der Kämpfer. In Videos wird für die Familienfreundlichkeit eines Camps geworben, auch in Deutsch: Es gebe Schulen und Ärzte. Man solle den Dschihad leben “mit der gesamten Familie”. Und so gibt es auch spezielle Webseiten für Kinder mit Geschichten ohne gute Fee, dafür mit einem Kämpfer und seiner Kalaschnikow. Das Leben mit einem islamistischen Kämpfer wird in Hochglanz-Zeitschriften für Frauen, die kostenlos im Internet vertrieben werden, angepriesen. So schwärmen Autoren von der “Heirat mit dem Kämpfer”.

Im Netz werden die Islamisten aber auch konkret. In arabischen Foren schmieden sie Anschlagspläne, zuletzt für ein angebliches Attentat in Spanien. In einem Forum prahlen sie etwa mit 32 Toten und 115 Verletzen nach Anschlägen im Irak. Einem Leser rät eine Zeitschrift auf dessen Frage “Was kann ich tun?”: “Wir empfehlen dir, einen Anschlag im Westen zu planen!”.

Der deutsche Verfassungsschutz beobachtet diese Aktivitäten so weit es geht. Auch Journalisten recherchieren in der Szene. Doch nicht alle Bereiche sind öffentlich und leicht zugänglich. Je konkreter, je radikaler die terroristischen Pläne werden, desto mehr findet die Kommunikation im Verborgenen statt. Neben passwortgeschützten Bereichen solcher Webseiten, gebe es noch Unterbereiche, in die man nur mit Einladung komme, erklärt der Spiegel-Online-Redakteur Yassin Mushabarsh. Unterbinden kann man es kaum. “Wenn in der Vergangenheit versucht wurde, diese Seiten zu killen, dann sind über Nacht zwei, drei neue entstanden, die das aus dem Stand übernommen haben”, erklärt Mushabarsh. Al Kaida und die Islamisten sind im Netz wohl kaum zu schlagen.

NDR


Pakistan: Das bedrohliche Arsenal der instabilen Nuklearmacht

Mai 25, 2011

Pakistans 110 Atomraketen sind zwar massiv gesichert. Doch Experten malen düstere Szenarien aus: von Schläfern bis zu einem Islamisten-Regime….
welt


“Nakba” – eine Erfindung arabischer Propaganda – Kopie – Freie Welt

Mai 25, 2011

Die Ereignisse des Wochenendes rund um den sogenannten “Nakba”-Tag machen deutlich, wie Israel von den arabisch-palästinensischen Propagandastrategen in die Enge getrieben und vorgeführt werden soll. Der Versuch palästinensischer Rollkommandos, als “friedliche Demonstranten” getarnt von libanesischem und syrischem Gebiet aus die israelische Grenze zu attackieren, war Bestandteil eines konzertierten Plans ist, Israel an allen Fronten zu gewaltamen Reaktionen zu provozieren, die dann vor der Weltöffentlichkeit als Beweis für den aggressiven Charakter des jüdischen Staats ausgeschlachtet werden können.

Im Norden wartet die bis auf die Zähne mit Raketen bewaffnete islamistische Hisbollah darauf, dass Israel zu einem neuen militärischen Schlag im Libanon ausholt und sie dann ihrerseits massiv israelisches Gebiet beschießen kann. Dasselbe Muster erkennt man an der Grenze nach Gaza, wo der ständige Raketenbeschuss israelischer Städte anhält und durch die Öffnung der Übergänge von ägyptischer Seite die Ausrüstung der Hamas mit Geld und Waffen nunmehr ungehindert vonstatten gehen kann.

Nicht die rein militärische Bedrohung jedoch ist es, die Israel wirklich ernsthaft in Bedrängnis bringt. Es ist vielmehr das Bild, das von ihm vor der Weltöffentlichkeit gezeichnet werden soll. Die “antizionistischen” Propagandastrategen nutzen dabei die tiefen Eindrücke, die sich von den arabischen Umstürzen ins kollektive Gedächtnis eingegraben haben. Israel soll die Rolle der uneinsichtigen, gewalttätigen Macht zugewiesen werden, die sich dem durch legitime Massenproteste unterjochter Völker ausgelösten “Wind of Change” im Nahen Osten brachial widersetze – so wie es die einschlägigen arabischen Diktatoren tun. Sollte Israel zu einem neuerlichen Waffengang gegen die libanesische Hisbollah und/oder Gaza ansetzen, würde wohl bald der Ruf erschallen, die UN müsse gegen Israel genauso konsequent einschreiten wie gegen das Regime in Libyen.

Eine neue Front der Delegitimierung soll jetzt offenbar vor israelischen Botschaften aufgemacht werden – wie der Versuch, die Vertretung in Kairo zu stürmen, verdeutlicht. Noch hat die ägyptische Polizei dies durch hartes Durchgreifen verhindert. Bedenkt man aber, dass sich laut einer kürzlich erhobenen Umfrage eine große Mehrheit der Ägypter für eine Auflösung des Friedensvertrags mit Israel ausgesprochen hat, ist fraglich, wie lange die neue ägyptische Regierung dem Druck noch standhalten und ordentliche diplomatische Beziehungen aufrechterhalten kann oder will.

Dabei sind es die treibenden Kräfte der Delegitimierung Israels auf palästinensischer Seite, und zwar sowohl Hamas als auch Fatah, deren autoritäre und korrupte Regime eigentlich den Aufschrei ihrer eigenen Bevölkerung nach Menschenrechten und guter Regierung fürchten müssen. Davon aber lenken sie mit ihren Angriffen auf das Existenzrecht Israels ebenso ab wie von den Schächtereien ihrer arabischen Gönner, gegenwärtig hauptsächlich des Regimes in Syrien.

Nichts anderes aber als um einen progandistischen Frontalangriff auf die Grundlagen der Existenz Israels handelt es sich bei den Mobilisierungen von diesem Wochenende. Nicht etwa, dass die Palästinenser keine legitimen Forderungen an die israelische Besatzungsmacht – aber auch die israelischen Araber an Israels Regierung – zu stellen hätten, wozu ihnen das Recht auf friedliche Demonstration zusteht. Alleine aber die Inszenierung eines “Nakba”-Tages als Kulisse für die Proteste weist in eine ganz andere Richtung. Denn mit “Nakba”, übersetzt in etwa “Katastrophe”, ist nichts anderes gemeint, als die angebliche “Vertreibung” der Palästinenser in Folge der Ausrufung des Staates Israel. Diese von den UN ausdrücklich verfügte Gründung soll durch die Koppelung ihres Datums mit einem angeblichen israelischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit grundsätzlich für illegitim und verbrecherisch erklärt werden.

Eine solche gezielte “Vertreibung” hat es in Wahrheit jedoch nie gegeben (siehé dazu diesen äußerst sachlichen Artikel des liberalen israelischen Publizisten Shlomo Avineri). Was die palästinensisch-arabische Propagandamaschinerie systematisch verschweigt ist vielmehr, dass die arabischen Staaten als Reaktion auf den Beschluss der Vereinten Nationen zur Gründung Israels den neuen jüdischen Staat 1948 umgehend mit Krieg überzogen haben. In Folge der Kriegshandlungen verließ ein Großteil der arabischen Bevölkerung des neuen Staats, aufgerufen von den arabischen Regierungen und in dem Glauben, diese würden das israelische Staatsgebiet flugs für die Araber zurückerobern, fluchtartig ihre Heimat. Zweifellos ist es im Zuge der Selbstverteidigung Israels gegen den Angriff von fünf arabischen Armeen sowie von palästinensischen Milizen auch zu Übergriffen gegen die arabische Zivilbevölkerung gekommen, in deren Folge Palästininser von ihrem Land verjagt wurden. Wo und wann immer dies geschehen ist, ist und bleibt es Unrecht. Erwähnt werden muss dann aber auch, dass es andererseits bereits lange vor der Gründung Israels arabische Progrome gegen die jüdische Bevölkerung Palästinas gegeben hat.

Zu behaupten, 1948 seien über 760 000 Palästinenser planmäßig aus Israel vertrieben worden, ist jedoch eine faustdicke historische Lüge. Vielmehr haben Anfang 1948 arabische Staaten einen von den UN definitiv legitimierten Staat mit Krieg überzogen, und zwar mit dem erklärten Ziel, ihn in Gänze zu verbichten. Die “Nakba”-Lüge aber soll unter anderem die Tatsache verschleiern, dass den Flüchtlingen beziehungsweise ihren Nachkommen in den arabischen Staaten noch immer kein Status als Staatsbürger mit entsprechenden Bürgerrechten gewährt wird und sie weiterhin in sogenannten “Flüchtlingslagern” vegetieren müssen, weil die arabischen Herrscher bis heute an der Fiktion ihrer Rückkehr in ein von den Juden “befreites” Palästina festhalten.

Der Begriff “Nakba” wird folgerichtig erst in jüngster Zeit von der palästinensich-arabischen Propaganda systematisch popularisiert – und zwar als Gegenbegriff gegen den Holocaust beziehungsweise die Shoa. Es soll damit suggeriert werden, Israel habe ein vergleichbares Menscheitsverbrechen an den Palästinensern begangen wie Nazideutschland an den Juden. Ist den Propagandisten doch aufgefallen, dass “Holocaust” und “Shoa” seit den 80er-Jahren weltweit zu Synonymen äußerster Unmenschlichkeit geworden sind. Und genau diesen Status im Bewusstsein der Weltöffentlichkeit wollen sie nun für die vermeintlichen Untaten an den Palästinensern durchsetzen.

Erschreckend ist, wie weit diese Gehirnwäsche mittels des Propagandabegriffs “Nakba” in der westlichen Öffentlichkeit ´bereits verfangen hat. So las man heute morgen in einer Meldung im ZDF-Text wie beiläufig, der “Nakba-Tag” erinnere an die auf die Unabhängigkeitserklärung Israels folgende Vertreibung der Palästinenser.

Quelle Freie Welt


“Schwulenfreie Zone” in London gefordert

Mai 19, 2011

In London sind im großen Stil profisionell hergestellte Plakate mit homophoben Inhalten aufgetaucht, die unter Berufung auf den Koran die Errichtung “schwulenfreier Zonen” fordern – die Polizei fahndet nun mit einem Foto nach einem jungen Mann aus dem islamistischen Milieu der englischen Hauptstadt.

Die Hassplakate u.a. mit einer durchgestrichenen Regenbogenfahne tauchten im Februar diesen Jahres an mindestens 70 Stellen im Osten Londons gleichzeitig auf – zumeist an Hauswänden oder in U-Bahn-Stationen geklebt. Diese Vorgehensweise sowie die offenkunsig massenhafte Herstellung der Plakate schließt einen “Einzeltäter” aus, vielmehr spricht alles für eine organisierte Aktion.. Am Dienstag hat die Polizei ein Standbild einer Überwachungskamera veröffentlicht, das einen Mann zeigt, der in Verbindung mit den Hetz-Plakaten gesucht wird.

Zwischenzeitlich wird von islamistischen Kreisen die Verschwörungstheorie gestreut, Aktivisten der schwulen Bürgerrechtsbewegung hätten selber die Plakate aufgebracht, um “Stimmung zu machen”. Diese Erklärung kam, nachdem über die Plakatkampagne gegen Homosexuelle und dem Koranbezug auf den Plakaten berichtet wurde.

Ähnliche Vorfälle werden seit einigen Jahren auch aus deutschen Grpßstädten wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt/Main gemeldet, wo u.a. an U-Bahnstationen in einigen Stadtteilen sogenannte “No-Gay-Areas” proklamiert werden. Verstärkt werden im Internet auch Hassvideos und Hasslieder verbreitet, in denen Islamisten zu Gewalt gegen Juden und Homosexuelle aufrufen. Einschlägige “Prediger” in islamistischen Staaten und auch in der arabischen Autonomiebehörde (PA) bezichtigen immer wieder Israel durch die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen “gezielt die Sünde der Homosexualität und die Verbreitung von Aids zu fördern, um die Muslime zu vernichten.”

quelle


Hassprediger als Religionslehrer Wie Salafisten Kinder und Jugendliche beeinflussen

Mai 15, 2011

Report Mainz


Bin Ladens Pornos und die reine Lehre – Islamisten Sex mit Eseln

Mai 15, 2011

Die Osama-Fangemeinde der radikalen Islamisten dürfte entsetzt sein über die Schmuddelvideos, denen ihr Terror-Idol frönte. Was für eine Heuchelei!

Es gehört zum Standardrepertoire der Islamisten, dem Westen Morallosigkeit vorzuwerfen und die leichte Verfügbarkeit von Frauen in der Freien Welt anzuprangern. Deshalb befürworten Islamisten in der Regel die Ganzkörperverschleierung, damit gar nichts von ihren Frau erkennbar ist und die erotischen Gelüste anderer Männer nicht angefacht werden.

Doch wie in allen Kulturen, die ihre Sexbesessenheit vor allem mit Verboten ausdrücken, so geht das eben weit öfter schief, als man denkt. Zwischen den ideologischen Geboten und der tatsächlichen Lebenswirklichkeit klafft ein riesiger Abgrund. Man nehme nur den Fall von Osama Bin Laden, auf dessen Computern, Festplatten und USB-Sticks nun offenbar eine umfangreiche Sammlung von Porno-Videos gefunden wurde. …

Wie amerikanische Experten berichten, ist es nicht ungewöhnlich, dass bei Taliban- oder Al-Qaida-Kämpfern Pornos gefunden werden. Zu den skurrilen Erkenntnissen des Antiterrorkampfes, über die seltener berichtet wird, gehören auch Drohnenbilder, auf denen deutlich zu sehen ist, wie es so mancher Gotteskrieger etwa mit Eseln oder anderem Getier treibt….

welt


Das Problem einer Linken mit lebenden Juden – Inge Höger das Nazischwein

Mai 15, 2011

Die Abgeordnete Inge Höger von der Linkspartei verlegt “Stolpersteine” zur Erinnerung an Holocaust-Opfer. Mit lebenden Juden hat sie allerdings ein Problem.

welt


Zwei Imame in Florida festgenommen – Anschlag in New York verhindert

Mai 15, 2011

Sie sollen Geld an die pakistanischen Taliban überwiesen haben: Die Polizei hat zwei Imame und einen dritten Mann in Florida wegen des Verdachts der Unterstützung von Terroristen verhaftet. Drei Verwandte in Pakistan wurden ebenfalls festgesetzt….

Spiegel

In New York sind derweil zwei Männer wegen eines geplanten Terroranschlags auf eine Synagoge angeklagt worden. Wie die „New York Times“ berichtete, hatten die Männer aus dem New Yorker Stadtteil Queens Handgranaten und Schusswaffen kaufen wollen und waren dabei an verdeckte Ermittler geraten.

Dem New Yorker Polizeichef Ray Kelly zufolge wollten die 20- und 26-jährigen Männer algerischer und marokkanischer Abstammung eine Synagoge in Manhattan angreifen und dabei so viele Juden wie möglich töten.

welt


Erdogan führt Opposition als Gotteslästerer vor – Türkei ist nun ein islamistischer Staat

Mai 15, 2011

Am 12. Juni wird in der Türkei ein neues Parlament gewählt. Den Wahlkampf könnte man als langweilig bezeichnen, und manche Kommentatoren tun es auch, denn eine Veränderung der Machtverhältnisse ist kaum zu erwarten.

Foto: REUTERS
Die Türken liegen ihrem Regierungschef Recep Tayyip Erdogan zu Füßen: Wahlveranstaltung in der nordtürkischen Stadt Kastamonu

Wieder einmal wird die regierende, islamisch geprägte AKP wohl gewinnen und als stärkste Partei alle anderen weit hinter sich lassen. Die einzig offene Frage ist, ob ihre Mehrheit ausreichen wird, ihre Pläne für eine neue Verfassung umzusetzen.

Der am lautesten religiös geführte Wahlkampf

Aber in anderer Hinsicht ist der Wahlkampf faszinierend: Es ist der am lautesten religiös geführte, seit die fundamentalistische Wohlfahrtspartei unter dem kürzlich verschiedenen Islamistenführer Necmettin Erbakan Ende der 90er-Jahre an die Macht strebte.

Damals rezitierte der heutige Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, der seine Karriere als Gefolgsmann Erbakans begann, auf einer öffentlichen Versammlung ein islamistisches Gedicht: „Die Minarette sind unsere Bajonette“, hieß es darin. Er kam dafür ins Gefängnis.

Gotteslästerer und Ehebrecher

Nun drückt er die Opposition an die Wand, indem er sie Gotteslästerer und Ehebrecher schimpft. Es funktioniert so perfekt, dass Kemal Kilicdaroglu, der Chef der säkularen Oppositionspartei CHP, kleinlaut zu erklären versucht, er sei ein guter Muslim.

Zuvor hatte Kilicdaroglu Erdogan als den „Allah des Status quo“ bezeichnet, worauf Erdogan konterte, Kilicdaroglu habe „die religiösen Überzeugungen unseres Volkes beleidigt“, indem er das Wort „Allah“ in einer nicht-religiösen Formulierung verwendet habe. Das, so Erdogan, sei „eine Respektlosigkeit gegenüber dem transzendenten Erschaffer des Universums“. Kilicdaroglu müsse sich entschuldigen.

In der neuen Türkei der islamischen Renaissance muss man offenbar sehr vorsichtig auf solch einen Vorwurf antworten. „Ich weiß sehr wohl, dass man Allahs Namen nicht für andere Zwecke verwenden darf“, verteidigte sich Kilicdaroglu. „Aber es ist eine Redensart, und ich versuche, wie der Volksmund zu sprechen, wenn ich im Land unterwegs bin.“

Kein sehr zuversichtlicher Ton – wenn Erdogan mit der islamischen Keule kommt, muss man aufpassen, nicht erschlagen zu werden, denn das Volk empfindet immer islamischer. Erdogans AKP ist Produkt und Motor dieser Entwicklung, sie hat eine Art kulturelle Revolution losgetreten. Wer den Propheten nicht ehrt, kann in der Türkei keine Wahlen mehr gewinnen….

weiter

Erdogan: “Wahlsieger Hamas ist keine Terror-Organisation”!!!!
quelle


Iranische Raketenbasis in Venezuela in Planungsphase

Mai 15, 2011

Auch Teheran zählt zu den Verbündeten von Hugo Chávez. Der lässt die Mullahs nun sogar Raketensilos in seinem Land bauen….
welt


Ägypten – erneuter Angriff:Muslime greifen Kopten in Kairo an – neun Tote

Mai 8, 2011

Bei Zusammenstößen zwischen Christen und Muslimen sind in Kairo neun Menschen getötet worden. Mindestens 100 weitere wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt, nachdem in dem Viertel Imbaba im Nordosten der ägyptischen Hauptstadt Muslime die koptische Kirche Sankt Mina angriffen. Demnach wollten sie eine christliche Frau befreien, die dort angeblich festgehalten wurde, weil sie sich zum Islam bekehren wollte. Schüssen seien gefallen und Molotowcocktails geworfen worden.

Die Frau, die angeblich in der Kirche festgehalten wurde, sei zum Islam konvertiert, um einen muslimischen Mann heiraten zu können. Liebesbeziehungen gemischt-religiöser Paare sind in Ägypten immer wieder Auslöser von Gewalt. Frauen beider Religionen wird es zumeist nicht erlaubt, Männer anderen Glaubens zu heiraten.

Kurz nach dem Zwischenfall in Imbaba zogen koptische Christen vor die US-Botschaft in Kairo. Sie kündigten an, solange dort ausharren zu wollen, bis der US-Botschafter mit ihnen über die „Ungerechtigkeiten gegen die christliche Minderheit“ spreche.

Ein Vertreter der Gemeinde von Sankt Mina, Pater Hermina, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Toten seien Kopten, die bei einem abendlichen Angriff von “Schlägern und Salafisten” erschossen wurden. Unter den Todesopfern seien aber auch zwei Muslime, hieß es. In der Kirche war eine von einem Tuch bedeckte Leiche aufgebahrt, indessen auf dem Boden Blutflecken zu sehen waren.

welt

islam heißt frieden!


Pakistan:Bürger in Angst vor radikalen Islamisten

Mai 7, 2011

Video im Weltspiegel


Der Tod Bin Ladens – ein Sieg der Humanität

Mai 7, 2011

freie Welt


Bin Laden hat nichts mit dem Islam zu tun :-) ihr ungläubigen westlichen Hunde!

Mai 7, 2011

Ein Imam der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem hat angekündigt, man werde „an den westlichen Hunden“ Rache nehmen für den gewaltsamen Tod von Al Kaida-Führer Osama Bin Laden in Pakistan. In einem Video, das im Internet zu sehen ist, sagt der islamische Vorbeter: „Die westlichen Hunde feiern, nachdem sie einen unserer islamischen Löwen umgebracht haben. Aus der Al-Aksa-Moschee, wo mit Gottes Hilfe das künftige Kalifat entstehen wird, sagen wir zu ihnen: Die Hunde sollten sich nicht zu sehr darüber freuen, dass sie einen Löwen umgebracht haben. Die Hunde bleiben Hunde, und der Löwe bleibt auch im Tod ein Löwe.“ Der Imam griff zudem US-Präsident Obama an: „Du hast persönlich die Anweisung gegeben, Muslime umzubringen. Du sollst wissen, dass Du dafür bald aufgehängt wirst, zusammen mit Bush junior.“ Der Imam kündigte an, den Muslimen politische und militärische Wege aufzuzeigen, um ihre Ziele zu erreichen. Im Gazastreifen versammelten sich etwa zwei Dutzend Palästinenser, um für Bin Laden zu demonstrieren. Vor der Universität von Gaza kam es zu einer Solidaritätskundgebung, wobei Bin Laden als Märtyrer bezeichnet wurde. Die Hamas-Polizei ließ die Demonstranten gewähren.

quelle


Nazis,Linke und Islamisten trauern um bin Laden

Mai 7, 2011

Auszug aus der Naziseite Altermedia:

“Frankfurt / Main – Hessen: Während es in Deutschland erlaubt ist, öffentlich seine Freude über die Ermordung eines wehrlosen Osama bin Laden durch eine US-amerikanische Killertruppe auszudrücken, die dabei zudem en passant noch die Souveränitätsrechte eines unabhängigen Staates verletzt hat, ist es den Glaubensgenossen Bin Ladens verboten, für diesen ein Totengebet in der Öffentlichkeit zu sprechen.

So erhielt der bekannte Islamkonvertit Pierre Vogel für eine heute in Frankfurt am Main angekündigte Kundgebung 14 Auflagen, die ihm u. a. verbieten, Wirken und das Schicksal des getöteten Terroristenchefs Osama bin Laden zu erwähnen, bzw. Ideologie und Handlungen von Al-Kaida zu unterstützen oder gar zu verharmlosen. Ob die Leugnung der Existenz der von vielen für einen Geheimdienstschwindel zu Erlangung bestimmter politischer Ziele gehaltenen Organisation auch zu den Auflagen gehört, ist uns unbekannt…..”

zur Naziseite

Lach


Palästina: Für Mörder darf es weder Geld noch Waffen geben

Mai 7, 2011

Solange die Hamas nicht von ihren ideologischen Positionen abrückt, bleibt die palästinensische Einheitsregierung eine Farce.

“Wir verurteilen die Ermordung eines arabischen heiligen Kriegers“, sagte Gazas Regierungschef Ismail Hanija nach dem Tod Osama Bin Ladens. Das ist derselbe Hanija, der in Kairo mit der Fatah ein Abkommen zur Bildung einer palästinensischen Einheitsregierung unterschrieben hat – und dessen antisemitische und antiwestliche Extremistenbewegung in Zukunft in den Genuss europäischer Steuergelder kommen möchte, wenn die Regierung so läuft, wie Hamas sich das vorstellt.

Tatsächlich ist bisher unklar, wie dieses Konstrukt funktionieren soll. Weder ein Premier steht fest noch die Minister. Wichtigste Aufgabe des Kabinetts wird es sein, binnen Jahresfrist Wahlen zu organisieren.

Damit ist klar, dass Friedensverhandlungen erst einmal verschoben sind. Zumal Hamas ohnehin nicht dazu bereit ist. Die hat gerade bekräftigt, dass eine Anerkennung Israels grundsätzlich nicht infrage komme. Man werde eine Regierung von „Polen und Äthiopiern“ niemals akzeptieren.

Auch das wiedervereinigte Palästinensergebiet ist nicht friedensfähig

Es ist das Dilemma der palästinensischen Politik: Ein Friedensschluss war undenkbar, solange „Hamastan“ in Gaza von „Fatahstan“ im Westjordanland getrennt war, weil jede israelische Regierung schlecht beraten gewesen wäre, alles für einen Friedensschluss notwendige Land im Gegenzug für nur einen halben Frieden aufzugeben.

Aber ein wiedervereinigtes Palästinensergebiet mit Hamas in der Sperrminorität ist ebenso friedensunfähig, solange die Hamas nicht von eisern gehaltenen ideologischen Positionen abrückt.

Schon einmal, nach dem Wahlsieg von 2006, gab es die Hoffnung, dass die Hamas in der Regierungsverantwortung pragmatischer werden würde. Nach 12.000 Raketen und Granaten auf Israel und einem Krieg in Gaza weiß man, dass diese Hoffnung vergeblich war.

Klar ist: Geld kann der Westen den Palästinensern nur geben, wenn sichergestellt wird, dass es nicht in die Taschen der Hamas fließt. Wir können uns nicht mit Mördern gemeinmachen und ihnen auch noch ihre Waffen finanzieren.

welt


Der Islam hat zivilisatorisch vollkommen versagt – Lesetipp

Mai 2, 2011

Der Islam gehört nicht zu Europa. Die Freiheit, Kern der europäischen Aufklärung, ist ihm fremd – er hat die Moderne seit der Renaissance verpasst.

Der Islam hinkt hinterher, weil er Glauben über Wissenschaft stellt

Es geht hier nicht um das Individuum, das aus dem islamischen Kulturkreis kommt und Muslim sein will, sondern es geht um den Islam als Weltanschauung und „Zivilisationsidee“. Der Islam gehört nicht zu Europa, weil er Religion, Kultur, Gesellschaft und Politik nicht getrennt betrachten will, sondern entschieden für ihre Einheit eintritt.

Diese Vorstellungswelt ist der europäischen Geschichte nicht fremd. Sowohl das Judentum wie auch das Christentum kennen diese Einheitsidee unter dem Banner des Glaubens. Alle Religionen möchten zivilisationsstiftend wirken, nur hat sich Europa in einem mühevollen Kampf von der Vorstellung einer Allmacht der Religion verabschiedet.

Der Islam hingegen gehört nicht zu Europa, weil er diesbezüglich Jahrhunderte hinterherhinkt. Weil er den Glauben über Wissenschaft und Aufklärung stellt. Er kennt keine Reformation, er hat den schmerzhaften Kampf zwischen Philosophie, Wissenschaft und Kirche nicht durchgemacht, den die Kirche mit dem Verzicht auf ihren Allmachtsanspruch bezahlt hat.

In seinem Wesen ist der Islam eine politische Theologie

Bei aller Toleranz gegenüber Glaubensvorstellungen kann die europäische Zivilisation die Überlegenheit des Glaubens über Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Aufklärung nicht akzeptieren. Der Islam gehört vor allem deswegen nicht zu Europa, weil ihm, trotz Atatürk, die Trennung von Politik und Religion wesensfremd ist.

Der Islam ist in seinem Wesen eine politische Theologie, seine Verbreitung hat nicht zufällig mit dem Schwerte stattgefunden. Der Islam ist eine Ideologie der Macht. In seiner Entstehungsphase war er nicht getragen von einer Tradition der Ohnmacht wie das Judentum („Wir waren Sklaven in Ägypten“) und das Christentum.

Sie mussten sich gegen Verfolgung und Unterdrückung zur Wehr setzen. Der Islam dagegen trat von Anfang an als der Herr der Welt auf. Wenn auch davon kaum etwas übrig geblieben ist, so scheint doch der Anspruch verinnerlicht.

Weil Kritik an ihm verboten ist, kann der Islam nicht zu Europa gehören

Der Islam ist nicht europäisch, weil er das Kollektiv über das Individuum stellt, weil er das Individuum nicht gegen das Kollektiv zu verteidigen bereit ist, weil er die Rechte der Minderheiten missachtet und weil er, allen Lippenbekenntnissen zum Trotz, an der Höherwertigkeit des Mannes festhält.

Die kulturell verinnerlichte Minderwertigkeit der Frau ist seit Jahrhunderten Realität im Islam. Man muss sich viel Sand in die Augen streuen lassen, um dies zu rechtfertigen oder zu verleugnen. Der Islam kann niemals europäisch sein, weil der Nichtmuslim ein nur unvollkommener Mensch ist.

Der Islam kann nicht zu Europa gehören, weil Kritik an ihm verboten ist, weil die Abkehr des Muslim von seiner Religion mit dem Tode bestraft wird, weil Häresie schwerer geahndet wird als alle Verbrechen des zivilen Rechts. Der Islam gehört nicht zu Europa, weil er sexuelle Minderheiten grausam verfolgt und zu keiner praktischen Toleranz fähig ist.

Der Islam begnügt sich nicht damit, Glaubensbekenntnis zu sein

All diese Gründe bilden die Ursachen für die Rückständigkeit der islamischen Welt, für ihre Abneigung gegenüber Wissenschaft, Kunst und Aufklärung. Jeder Muslim kann Europäer werden und innerhalb der europäischen Zivilisation seine Religion praktizieren.

Der Islam als Zivilisationsidee kann wegen seiner Archaismen nicht als ein Teil Europas anerkannt werden. Europa würde sich selbst beschränken, wir würden uns dem aggressiven Anspruch des Islam beugen.

Welche Zivilisation hat er uns vorzuschlagen, welches Rechtssystem, welche öffentliche Ordnung, welches Bildungssystem, welche Infrastruktur, welche Opernhäuser, welche Bibliotheken und Krankenhäuser, welche Antworten auf ökologische Fragen. Denn nur die Organisation dieser Dinge kann den Namen Zivilisation beanspruchen!

Überall, wo der Islam in den letzten 600 Jahren „zivilisatorisch“ gewirkt hat, hat er Armut, Analphabetismus und Rückständigkeit hinterlassen. Der Islam hat zivilisatorisch vollkommen versagt, er hat die Moderne bereits seit der Renaissance verschlafen. Wer mit seinem Latein am Ende ist, bietet gerne Religion als Heilmittel an. In diesem Fall ist Religion keine geistesgeschichtliche Erbschaft, sondern wirklich nur noch Opium fürs Volk.

Lesetipp in der Welt


Nieder mit der totalitären faschistischen Türkei! Lesetipp

Mai 1, 2011

Das erschreckende Bild einer durch und durch totalitären Gesellschaft, die bis ins letzte Detail durchorganisierte absolut autoritäre Staatsmacht.“ Nein, die Rede ist hier nicht von der Türkei, sondern von Orwells berühmtem Buch „1984“.

Ganz so weit ist die Türkei unter dem autoritär regierenden Ministerpräsidenten Erdoğan zwar noch nicht, aber vieles, was in Orwells Fantasie vorkommt, findet sich auch im Islamismus des Herrn Erdoğan. Nur heißt das Wahrheitsministerium da Justizministerium, und die Gedankenpolizei in „1984“ ist jetzt die dem Diyanet (der Religionsbehörde) ergebene Funktionärsclique der Regierung.

Jüngstes Beispiel: Da werden Dutzende regierungskritischer Journalisten festgenommen, einem von ihnen, dem angesehenen Reporter Ahmed Şik, wird sein noch nicht einmal fertiges Buch beschlagnahmt, digitale Kopien werden zerstört. Şik hatte über den Geheimbund Ergenekon recherchiert und war dabei auf die seltsame Verbindung eines radikalen Islamistenbundes, der Fethullah-Gülen-Bewegung, und der türkischen Justiz sowie der Polizei gestoßen.

Der Polizeistaat Türkei

Bei Orwell werden solche Bücher in einem „Gedächtnisloch“ vernichtet, in der Türkei unserer Tage muss das Wahrheitsministerium, pardon, das Justizministerium, ziemlich hilflos mitansehen, dass Şiks Buch im Internet kursiert. „Wir brennen alles Böse und allen Irrglauben aus“, heißt es bei Orwell, in der Türkei schlägt nur die (Gedanken-)Polizei zu und sperrt die „Verbrecher“ (so der famose Ministerpräsident) ins Gefängnis, in dem nach wie vor gefoltert wird.

Der Polizeistaat Türkei hat freilich allen Grund, Publizität über die Gülen-Bewegung zu begrenzen. Es handelt sich hier um eine weltweit agierende Sekte islamistischer Chauvinisten, die im Geheimen Welteroberungspläne verbreiten. Diese Bewegung, schreibt Necla Kelek, betont die Überlegenheit des Islam gegenüber jeder anderen Religion, sie ist in Japan, in Russland, in ganz Westeuropa und in der Türkei aktiv; sie verfügt über Universitäten, Fernsehsender, eine Bank, Versicherungen, Zeitungen, einen Unternehmerverband und Gewerkschaften.

Fethullahci, wie sich Gülens Anhänger nennen, haben inzwischen Positionen bis in höchste türkische Regierungskreise… Die Sekte hat die Struktur eines Konzerns und ist absolut despotisch… Gülens Gefolgsleute sind die intellektuellen Vordenker der AKP. Bei Orwell nennt sich die Führungsfigur der „Große Bruder“.

„Was immer die Partei für Wahrheit hält, ist Wahrheit“, heißt es bei Orwell. Aber auch in der Türkei. Das musste die junge Wissenschaftlerin Pinar Selek erfahren, die nun schon mehrfach wegen eines Sprengstoffanschlags angeklagt worden ist. Obwohl klar ist, dass sie damit nichts zu tun hatte (die Explosion wurde durch eine schadhafte Gasleitung ausgelöst), wird sie immer wieder angeklagt. Der Grund, sie hat geschrieben, was eigentlich jeder weiß: „Bei uns gibt es ganz allgemein ein Problem mit der Demokratie. Und das äußert sich in den Demütigungen der Armenier, den Kurden und in der Verachtung der Frauen. Sexismus geht Hand in Hand mit Militarismus und Nationalismus.“

Ein bizarres Detail dazu: Die Staatsanwaltschaft brachte eine „Augenzeugin“, die dann zugab, die Angeklagte nie gesehen zu haben. Man hatte ihr, einer Analphabetin, einen Text vorgelegt, den sie mit ihrem Daumenabdruck dann auch brav unterschrieben hatte.

„Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft“, heißt es bei Orwell. Und auch beim Großen Bruder in der Türkei. Und deshalb wird der Völkermord an den Armeniern bis heute bestritten.

Doch die Fakten sind eindeutig: Schätzungsweise 1,5Millionen Armenier wurden in den Jahren 1915/1916 im damaligen Osmanischen Reich gezielt ermordet. Den Plan zur Vernichtung der armenischen Minderheit hatte das nationalistische Jungtürken-Regime bereits lange zuvor beschlossen.

Terminologie der Nazis

Rund die Hälfte der Opfer wurden an ihren Wohnorten ermordet, der andere Teil auf Deportationsmärschen zu Tode geschunden. Wer es jedoch heute wagt, diesen Völkermord anzusprechen, den trifft die ganze Macht des Wahrheitsministeriums.

Denn was der Große Bruder für Wahrheit hält, ist Wahrheit. Und so meinte Herr Erdoğan, hemmungslos einprügeln zu können auf die Schweizer, als die sich gegen den Bau von Minaretten aussprachen: „Zeichen einer zunehmenden rassistischen und faschistischen Haltung in Europa, denn Religions- und Meinungsfreiheit sind Grundrechte der Menschheit.“ Abgesehen davon, dass dies mit Rassismus nichts zu tun hat und Erdoğan hier die Terminologie der Nazis übernimmt, lohnt in sich ein Blick in die Türkei: Vor rund 100Jahren war da noch etwa ein Drittel der Türken christlich, heute nur mehr ein Prozent, und das wird unterdrückt, schikaniert und in Einzelfällen sogar getötet. Der Bau jeglicher Versammlungsräume, gar nicht zu reden von Kirchen, wird von den Behörden systematisch behindert.

Wer den Islam kritisiert, ist krank

Das Denken des heutigen Großen Bruders in der Türkei aber verrät ein anderes wichtiges Wort: Islamophobie sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ein entlarvendes Wort: Wer den Islam kritisiert, ist also krank, gehört in die Heilanstalt – das hatten wir doch schon einmal. Bei Orwell wird dem Opfer auch der Grund für die Folter erklärt: „Warum haben wir Sie hierher gebracht? Um Sie zu heilen! Um Sie geistig gesund zu machen.“

Die Präpotenz des Ministerpräsidenten erweist sich auch im Bereich der Kunst. Als Erdoğan kürzlich ein Denkmal sah, das den Frieden mit den Armeniern symbolisieren sollte, fand er dies „abartig“ – der Große Bruder bei den Nazis sprach in solchen Fällen von „entartet“. Ein Unterschied? Natürlich wird das Denkmal inzwischen geschleift.

„Bereinigte“ Medienlandschaft

Was die Türkei unter Erdoğan unter Demokratie versteht, ist am deutlichsten im Bereich der (nicht vorhandenen) Pressefreiheit zu erkennen. Vor einigen Jahren gab es drei große Familienclans (Doğan, Bilgin, Uzan), die sich fast die gesamte Medienlandschaft untereinander aufgeteilt hatten. Dann wurden zwei praktisch enteignet, übrig blieb der Doğan-Clan, der nun mit einer Zwei-Milliarden-Euro-Klage wegen Steuerhinterziehung in den Ruin getrieben worden ist und jetzt alle seine Medienunternehmen verkauft.

Es ist absehbar, dass die radikal-islamistische Gülen-Bewegung demnächst die entscheidende Medienmacht im Lande ist. Die Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“, die sich weltweit für die Pressefreiheit engagiert, hat die Türkei inzwischen auf Platz138 von insgesamt 178Ländern eingestuft, hinter Zimbabwe (123), Bangladesch (126) und der Ukraine (131).

Noch Fragen zur EU-Tauglichkeit der Türkei?

Die presse


Wuppertal/NRW: Hamas-Großevent in öffentlichen Räumlichkeiten

Mai 1, 2011

Am 7.Mai (Samstag) soll in Wuppertal (NRW) ein Event der islamistischen Terrorganisation Hamas stattfinden. Der Name der Konferenz lautet: “9.Konferenz der Palästinenser in Europa – Die Generation der Rückkehr kennt ihren Weg” und soll in der Unihalle der Stadt Wuppertal unter Beteiligung von Antisemiten, Islamisten und weiterer Extremisten stattfinden: Veranstaltet wird dieses Event von: “Palestinian Return Center”, al-awda-europe (“die Rückkkehr”) und der “Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland”.

Die Veranstalter gehen von ca. 4000 – 5000 Teilnehmern aus.

Unter den angefragten Rednern befinden sich u.a. Abd al-Aziz Duwaik, ein hoher Hamas-Funktionär und der Führer der islamischen Bewegung Nord-Israels, Scheich Ra´ad Salah, der wiederum über beste Verbindungen zur Hamas verfügt. Die Hamas wird vom deutschen Verfassungsschutz beobachtet und ist laut EU seit 2001 als Terrororganisation eingestuft. Die aktuellen Fakten bestätigen diese Einschätzung und die Hamas erkennt das Existenzrecht Israels auch weiterhin nicht an. Im Gegenteil zielt die Charta dieser Organisation auf die Vernichtung Israels ab und bezieht sich offiziell auf die schon von Adolf Hitler verwendete antisemitische Fälschung “Die Protokolle der Weisen von Zion”. Das nur wenige Tage nach Yom haShoah, dem Gedenktag in Israel für die Opfer des Holocaust, und unmittelbar vor dem 8. Mai, dem Jahrestag der Befreiung Europas von der nationalsozialistischen Barbarei, eine solche Veranstaltung stattfinden soll, ist nicht zufällig von den Organisatoren geplant.

Auf der Konferenz soll u.a. auch für eine Teilnahme an der zweiten Jihad-Flotilla Richtung Gaza geworben und das “Recht der Palästinenser” auf millionenfache Masseneinwanderung nach Israel proklamiert werden. Das dies die Vernichtung des jüdischen Staates, der einzigen rechtstaatlichen und zivilisierten Demokratie im Nahen und Mittleren Osten impliziert, ist bekannt.

Nachfolgend ein Protestschreiben, das gerne so übernommen werden darf und bitte an folgende Stellen versendet werden sollte:

frank.herfeld@stadt.wuppertal.de

ulrich.mueller@stadt.wuppertal.de

stadtverwaltung@wuppertal.de

ub.wuppertal@spd.de

manfred.zoellmer@bundestag.de

manfred.zoellmer@wk.bundestag.de

cdu@cdu-wuppertal.de

peter.hintze@bundestag.de

juergen.hardt@bundestag.de

weiter


Deutschland – Muslime wollten im Nahverkehr Bombe zünden

April 29, 2011

Mit der Festnahme von drei al-Qaida-Mitgliedern hat das BKA ein Inferno verhindert. Offenbar wollten die Männer ihre Sprengsätze im Nahverkehr zünden.

Um 6.40 Uhr griffen die Ermittler in Nordrhein-Westfalen zu. Drei Marokkaner wurden festgenommen. Sie sollen einen Bombenanschlag geplant haben. „Ziel war der öffentliche Nahverkehr in einer Großstadt“, sagte ein hochrangiger Ermittler „Welt Online“.

Der genaue Ort habe noch nicht festgestanden. Dass aber Gefahr im Verzug war, scheint gesichert zu sein. Darauf deuten sowohl größere Mengen sichergestellter Sprengmittel und Chemikalien in einem Wohngebiet hin als auch abgehörte Gespräche von Handys sowie Internetverbindungsdaten von Computern der Verdächtigen. Sie sollen laut „Rheinischer Post“ bereits Sprengstoff zu Testzwecken gezündet haben…..

welt

Islam heißt Frieden!


Iran und Syrien bekämpfen die arabische Demokratie

April 28, 2011

Mit andauernden Unruhen erstarken Hisbollah und Hamas in Teheran und im Damaskus. Sie wollen die Demokratisierung im arabischen Raum verhindern….
welt


Der UN-Menschenrechtsrat ist antiisraelisch

April 28, 2011

Welt Online: Der UN-Bericht des südafrikanischen Juristen Richard Goldstone über den Gazakrieg 2008 war in den vergangenen Jahren eines der wesentlichen Instrumente, um Israel in der Welt zu diskreditieren. Was haben Sie empfunden, als Goldstone nun seine härtesten Vorwürfe zurücknahm? Wut oder Erleichterung?

Avigdor Lieberman: Ich kann ihn verstehen. Sehen Sie, die Fakten schienen so schwerwiegend, das Bild so klar. Aber für uns war es wichtig, alles zu überprüfen. Wir brauchen keine Bestätigung von anderen, wir sind mehr als 400 unterschiedlichen Vorwürfen nachgegangen, die radikal-islamische Hamas nicht einem. Oder nehmen Sie den UN-Menschenrechtsrat – er ist antiisraelisch, seine Scheinheiligkeit ist überwältigend. Die Staaten, die uns verurteilen, heißen: Nordkorea, Iran, Kuba oder Simbabwe. Israel hat selbst ein starkes und unabhängiges Rechtssystem.

Lieberman: Israel hat über die vergangenen Jahre rund 12.000 einschlagende Raketen ertragen müssen. Wie würden die Deutschen reagieren in dieser Lage? Eine militärische Aktion ist immer eine politische Entscheidung. Alle Welt sagt immer, die Sicherheit des israelischen Staates müsse gewährleistet werden. Was bedeutet denn das? 2005 haben wir den Gazastreifen geräumt, es war die Entscheidung des damaligen Regierungschefs Ariel Scharon, nicht meine. Ich erinnere mich an mein letztes Gespräch mit Scharon, bevor er mich aus seinem Kabinett warf. Ich fragte ihn, warum er den Gazastreifen räume. Er sagte, er wolle den Palästinensern die Möglichkeit geben, ihren eigenen Staat aufzubauen. Er sagte, du wirst sehen: Der Gazastreifen wird ein neues Hongkong oder Singapur im Nahen Osten. Aber anstatt eines Singapur oder Hongkong haben wir nun ein terroristisches Regime an der Regierung, das Waffen schmuggelt, uns provoziert. Und ich sehe keine internationalen Bemühungen, uns zu helfen. Wir sind bereit, wenn die internationale Gemeinschaft, wenn Europa oder die Nato Verantwortung übernehmen würden. Wir haben sehr schlechte Erfahrungen mit Europa gemacht: Bevor wir den Gazastreifen verließen, haben wir mit der EU einen Vertrag geschlossen, dass die Union die Kontrolle über den Rafah-Grenzübergang zwischen Ägypten und Gaza übernehmen würde. Als die Hamas die Macht in Gaza übernommen hatte, sind die EU-Beobachter einfach über Nacht abgezogen, ohne uns zu informieren.

Welt Online: Sie sagen also, die Europäer reden nur, handeln aber nicht?

Lieberman: Ich sehe die Situation im Südlibanon, wo 11.000 UN-Soldaten stationiert sind. Aber sie unterbinden weder Waffenschmuggel von Syrien in den Libanon noch das Treiben der Hisbollah. Das verstößt gegen UN-Resolutionen. Wenn wir jemals das Westjordanland räumen sollten, hätten wir dort die gleiche Situation wie in Gaza und im Südlibanon. Israel wäre dann umzingelt von iranischen Satelliten: Hisbollah an unserer nördlichen Grenze, Hamas in Gaza und Westjordanland – nur zehn Minuten entfernt vom Sitz des israelischen Regierungschefs….
welt


Nigeria: Moslems greifen Christen an

April 28, 2011

In Kano, der größten Stadt im muslimischen Norden, gingen überwiegend junge Anhänger Buharis auf die Straße und lieferten sich Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften.

Die mit Dolchen, Stöcken und Brettern bewaffnete Menge griff zwei Menschen an, die sie aufgrund ihrer Kleidung als Christen einordneten. Auch in weiteren nördlichen Bundesstaaten kam es zu Krawallen. Mancherorts schossen Soldaten in die Luft, während Militärhubschrauber über den Straßen kreisten…

welt


Iran hilft Syriens Regime gegen die Demonstranten

April 28, 2011

Laut US-Geheimdiensten liefert Teheran Technik an Syriens Machthaber. Mit den Geräten wollen die Machthaber die Demonstrationen niederschlagen.
welt


SPD und Grüne “machen Rechtsradikale salonfähig”

April 28, 2011

Rot-Grün droht Krach mit eigener Klientel: Die türkeistämmigen Aleviten schimpfen, SPD und Grüne seien Gehilfen des türkischen Ministerpräsidenten.

Um die Sympathien von Türkeistämmigen mussten sich SPD und Grüne bislang kaum kümmern, sie fielen ihnen zu. Das könnte sich nun ändern. Bei den türkeistämmigen Aleviten verliert Rot-Grün derzeit massiv an Ansehen. Jüngst kam es gar zum Eklat zwischen Rot-Grün und der Alevitischen Gemeinde Deutschlands. Ein Gespräch über die Ursachen mit Ali Ertan Toprak, dem zweiten Gemeindevorsitzenden.

Foto: picture-alliance/ dpa/dpa
Toprak wirft SPD und Grünen vor, zu Handlangern des türkischen Staates zu verkommen

Welt Online: Herr Toprak, Sie sind Grünen-Mitglied. Trotzdem scheint es, als kühle sich Ihr Verhältnis zu Rot-Grün derzeit ab, oder?

Ali Ertan Toprak: Allerdings, SPD und Grüne beziehen in der Islampolitik Positionen, die sich immer deutlicher von unseren unterscheiden. Die Parteien, die früher zum Beispiel für Frauenrechte auf die Straße gingen, zeigen heute Verständnis für die Rolle, die der traditionelle Islam der Frau zuweist, also für ihre Unterdrückung. Man hat den Eindruck, als dürfe man bei SPD und Grünen nicht über die Wertekollision des Islam mit unserer freiheitlichen Gesellschaft diskutieren.

Welt Online: Enttäuscht fühlten sich jüngst von Ihnen aber rot-grüne Politiker. Die feierten den bundesweit ersten geplanten Islamunterricht in NRW als rot-grünes Projekt. Doch von Ihnen kam heftige Kritik.

Ali Ertan Toprak: Weil auch wir enttäuscht waren. Seit Jahren fordern wir, dass neben dem bereits eingeführten alevitischen Religionsunterricht auch islamischer Unterricht erteilt wird. Aber die Frage ist: mit wem? Rot-Grün setzt in NRW wie im Bund auf den Koordinierungsrat der Muslime (KRM) als Muslimvertreter. Das ist unverantwortlich.

Welt Online: Es gibt keine anderen Verbände. Und ohne kann man keinen bekenntnisorientierten Unterricht aufbauen.

Ali Ertan Toprak: Aber keiner der im KRM versammelten Verbände ist eine anerkannte Religionsgemeinschaft. Und alle sind auf ihre Weise problematisch. Die Ditib ist ein Ableger des türkischen Staates und soll dessen Interessen durchsetzen. Die Ditib-Imame müssen sogar einen Eid ablegen, dass sie dem türkischen Nationalismus ewig treu sind.

Als einziger Verband besitzt die Ditib im KRM ein Vetorecht. Ankara bestimmt demnächst also, was muslimische Schüler hierzulande lernen. Und in zwei der anderen Verbände sind vom Verfassungsschutz beobachtete antisemitische Islamisten wie die Milli Görüs oder türkische Rechtsradikale einflussreich. Laut Rot-Grün sollen sie offenbar entscheiden, welcher Islam in deutschen Schulen künftig gelehrt wird.

Welt Online: Das Curriculum ist aber weitgehend vorgegeben. Viel Einfluss haben die Verbände nicht.

Ali Ertan Toprak: Aber selbst wenn dem so wäre: Warum verkauft Rot-Grün die Zusammenarbeit mit Islamisten und Ultranationalisten auch noch lautstark als Erfolg? Hier werden Radikale salonfähig gemacht und rechtsstaatliche Standards gebeugt.

Welt Online: Aber seit 50 Jahren leben Muslime hier, müssen die nicht endlich einen bekenntnisorientierten Religionsunterricht bekommen?

Ali Ertan Toprak: Es gäbe ja eine Alternative: Die Bundesländer könnten die neutrale Islamkunde anstelle des bekenntnisorientierten Unterrichts weiterentwickeln. Für die Islamkunde braucht ein Land auch nicht mit einem Muslimverband zu kooperieren.

Welt Online: Aleviten klingen manchmal recht leidenschaftlich, wenn sie die bundesrepublikanischen Muslimverbände kritisieren. Warum?

Ali Ertan Toprak: Weil die türkeistämmigen Aleviten wissen, wie türkische Rechtsradikale, Islamisten und der türkische Staat Andersgläubige diskriminieren und zum Teil sogar verfolgen. Als zum Beispiel 1993 in der Türkei 35 Aleviten und Intellektuelle bei lebendigem Leib verbrannt wurden, waren es auch Vertreter der Milli Görüs, die den Mob aufgehetzt hatten.

Bereits in den 70ern verübten türkische Rechtsradikale Pogrome an Tausenden Aleviten. Einer der damaligen Rädelsführer ist der Gründer und Ehrenvorsitzende des Verbandes ATIB, der nun über den Zentralrat der Muslime mit am Tisch sitzen darf. Und der türkische Staat versucht noch immer, Aleviten zwangsweise in sunnitische Muslime zu verwandeln, auch in Deutschland. Über diese Zwangsassimilierung spricht bei SPD und Grünen aber niemand.

Welt Online: Drohen Ansätze von Zwangsassimilierung auch hierzulande?

Ali Ertan Toprak: Es sah zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen eine Zeit lang so aus, als lasse sich Rot-Grün zum Gehilfen der türkischen Zwangsassimilierung machen. Die Vertreterin des NRW-Schulministeriums erklärte sogar in der Islamkonferenz, dass alle als muslimisch erfassten Kinder für den Islamunterricht verpflichtend angemeldet werden sollten.

Welt Online: Also auch alevitische Kinder, wenn sie einen türkischen Pass haben?

Ali Ertan Toprak: Genau, der türkische Staat drückt jedem seiner Bürger den Stempel „Islam“ in den Ausweis, ob im In- oder Ausland. Eine Minderheit der hiesigen Aleviten hat aber auch die türkische Staatsbürgerschaft. Wenn diese alevitischen Kinder erst im Islam-Unterricht sitzen und sich dort abmelden müssen, wird unweigerlich sozialer Druck einsetzen, dieses Bist-du-kein-Moslem-oder-was-Mobbing, das wir aus der Türkei zur Genüge kennen.

Dort müssen außer den Christen alle Kinder den Zwangsislamunterricht besuchen. Wer sich wehrt, bekommt nicht nur sozialen, sondern auch juristischen Druck zu spüren. Eine Light-Variante drohte bislang in NRW.

Welt Online: Sie haben bei SPD und Grünen in NRW wegen dieser Gefahr interveniert.

Ali Ertan Toprak: Die Regierungsfraktionen haben mir diese Woche garantiert, dass es keine automatische Anmeldung aller Pass-Muslime zum Islamunterricht mehr geben soll. Aber diese Fahrlässigkeit des Schulministeriums hat uns schon beunruhigt. Um ein Haar hätte sich Rot-Grün zum Handlanger der Türkei und ihrer Homogenisierungspolitik gemacht.

Welt Online: Auf die Spitze getrieben wurde das Misstrauen gegen Rot-Grün aber durch andere Ereignisse?

Ali Ertan Toprak: Ja, die Alevitische Gemeinde wurde vom Bundesfamilienministerium beauftragt, ein Aufklärungsprojekt gegen Extremismus unter Türkeistämmigen aufzubauen. Zu dem Zweck haben wir zum Beispiel dem NRW-Integrationsministerium einen Fragebogen geschickt, in dem wir um Einschätzungen baten zu Ausmaß und Ursachen von Islamismus und Nationalismus unter jungen Türkeistämmigen.

Welt Online: Mit welchem Ergebnis?

Ali Ertan Toprak: Mit gar keinem. Die Integrationsstaatssekretärin Zülfiye Kaykin antwortete gar nicht, dann fragten wir bei ihrem Abteilungsleiter nach. Der verweigerte jede Auskunft und ließ mir vor Zeugen und von ihm unbestritten ausrichten, ich sei ein „opportunistisches Arschloch“.

Welt Online: Weil Ihr Projekt vom CDU-geführten Bundesfamilienministerium geleitet wird, obwohl Sie als Grüner doch Rot-Grün verbunden sein sollten?

Ali Ertan Toprak: Das war vermutlich der Hintergedanke. Geschockt sind wir aber nicht nur von der Respektlosigkeit, sondern von der offenbar fehlenden Bereitschaft der Landesregierung, sich mit islamistischen und ultranationalistischen Tendenzen unter Türkeistämmigen zu beschäftigen. Auf dem rechten Auge ist Rot-Grün in NRW wie anderswo oft blind – wenn es um Migranten geht.

Welt Online: Was geschah nach dem verbalen Aussetzer aus dem Ministerium?

Ali Ertan Toprak: Die Alevitische Gemeinde hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am 18. März angeschrieben, personelle Konsequenzen gefordert und um eine baldige Antwort gebeten. Doch die Staatskanzlei hat sich nicht gerührt.

Welt Online: Wie erklären Sie sich das?

Ali Ertan Toprak: SPD und Grüne halten uns Aleviten offenbar für Störenfriede, weil wir fordern, Nationalismus und Extremismus überall zu ächten – auch unter Türkeistämmigen. Dazu fehlt bei SPD und Grünen die Bereitschaft, vermutlich mit Blick auf Wählerstimmen.

Wir werden also unbequem und bekommen sofort die kalte Schulter gezeigt. Auch auf Bundesebene beobachte ich bei SPD und Grünen eine Tendenz, Migranten nur zu schätzen, solange sie uns „anwaltlich“ vertreten dürfen. Das nennt man Bevormundung.

Welt Online: Ein Beispiel?

Ali Ertan Toprak: Wie kann die Bundes-SPD fordern, alle Migranten sollten sich aus der Islamkonferenz zurückziehen, weil der Bundesinnenminister sich distanziert zum Islam geäußert hat? Das ist doch unsere Entscheidung! SPD und Grüne sollten sich nicht zu sicher fühlen. Inzwischen haben die Aleviten auch in anderen Parteien Wurzeln geschlagen.

In der CDU hat sich ein Christlich-Alevitischer Freundeskreis gegründet. Niemandem ist entgangen, dass es die CDU war, die in der Islamkonferenz erstmals mit den Migranten gesprochen hat – und nicht nur über sie. Und Aleviten wissen zu schätzen, dass zumindest die Bundes-CDU wachsamer gegenüber extremistischen Türkeistämmigen ist als Rot-Grün.


Al-Qaida drohte mit Atombombe in Europa

April 28, 2011

Die Nummer drei des Terrornetzwerks kündigte Geheimdienstunterlagen zufolge einen “atomaren Höllensturm” an, sollte Bin Laden gefangen genommen werden….
welt


Sklavenhandel der Araber – Der Verschleierte Völkermord

März 26, 2011

Die Gefahr geht vom politischen Islam aus – Türkei

März 23, 2011

Saudi-Arabien, der Iran und andere autoritäre islamische Staaten verbreiten mit viel Geld und Propaganda ihre antiwestlichen und antisemitischen Hasslehren. Und neuerdings haben wir es auch in der Türkei, die durch ihr Religionsministerium weitgehend das türkische religiöse Leben in Deutschland bestimmt, mit einer explizit islamischen Regierung zu tun. Sie ist zwar keineswegs mit den genannten Terrorregimes gleichzusetzen. Doch auch sie versteht sich als übergeordnete Schutzmacht der Umma, der weltweiten islamischen Gemeinschaft.

Türkischer Nationalismus und islamisches Erweckungsbewusstsein gehen in ihrer Ideologie eine Synthese ein. Dies machte Ministerpräsident Erdogan in seiner Düsseldorfer Rede deutlich, als er „Islamophobie“ mit Antisemitismus gleichsetzte und als „Menschenrechtsverletzung“ verdammte. Abgesehen davon, dass dies angesichts des wachsenden Juden- und Israelhasses in der Türkei zynisch klingt – wo findet denn in Europa eine Diskriminierung oder gar Verfolgung von Muslimen statt, die auch nur annähernd der Behandlung der Juden im 19. und 20. Jahrhunderts ähnelt – oder der aktuellen Verfolgung von Christen in islamischen Ländern wie dem Irak?

Liberale „Islamkritiker“ werden als „Panikmacher“ denunziert

Mit dem propagandistischen Kampfbegriff „Islamophobie“ nähren islamische Ideologen ein kollektives halluzinatorisches Opferbewusstsein, das die muslimischen Gemeinschaften auf Distanz zu den „Ungläubigen“ und ihrer „gottlosen“ Zivilisation halten soll. Als Gegenmodell präsentiert sich ein politischer Islam, der – nicht nur in seiner fundamentalistischen, sondern auch in seiner „gemäßigt-demokratischen“ Variante – eine dem westlichen Demokratiemodell moralisch überlegene Gesellschaftsordnung unter islamischen Vorzeichen in Aussicht stellt.

Diese Ideologie muss Gegenstand deutlicher Kritik bleiben. Neuerdings jedoch scheint ein erheblicher Teil des deutschen intellektuellen Establishments an der Immunisierung „des Islam“ gegen jede grundsätzliche Infragestellung mitwirken zu wollen. Liberale „Islamkritiker“ werden in deutschen Feuilletons als „Panikmacher“ denunziert und pauschal mit populistischen rechtsextremen Fremdenfeinden in Verbindung gebracht. Dies erinnert an die Art, wie Linke und Linksliberale in den 70er- und 80er-Jahren den Begriff „Antikommunismus“ in eine Stigmatisierungsvokabel umgemünzt haben. Freiheitliche Kommunismusgegner fanden sich mittels des „Antikommunismus“-Verdachts unversehens in die Nähe von faschistischen Demokratiefeinden gerückt.

welt


Äthiopien: Islamische Extremisten stecken christliche Kirchen in Brand

März 22, 2011

Bei Angriffen von islamistischen Extremisten seien im Westen von Äthiopien während der letzten fünf Tage 59 Kirchengebäude und mindestens 28 Häuser von Christen in Brand gesetzt worden, wie Compass Direct News (CDN) meldete. Dabei seien in und um Asendabo, rund 300 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Addis Abeba, mindestens 4.000 Christen vertrieben worden, die inzwischen in Ako, Jimma, Dimtu and Derbo Zuflucht gefunden hätten. Ausgebrochen seien die Unruhen, weil Muslime einem Christen Koranentweihung vorgeworfen hätten, da er diesen in Stücke gerissen habe.

„Auch sechs adventistische Versammlungsräume sind in Brand gesteckt worden“, sagte Pastor Alemu Haile, Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Äthiopien. „Jede betroffene Kirche hat am 8. März einen Vertreter an eine Koordinationssitzung entsandt, an der das genaue Ausmass der Zerstörung eruiert wird.“
weiter


heuchlerische Türken

März 21, 2011

Nach einer von der EU unterstützten Studie, die am gestrigen Mittwoch von verschiedenen türkischen Tageszeitungen veröffentlicht wurde, will jeder dritte Türke keinen Christen zum Nachbarn haben.

Eine deutliche Mehrheit der Türken von 55 Prozent lehnt demnach eine Beschäftigung von Angehörigen der nicht-muslimischen Minderheiten bei der Justiz oder den Sicherheitskräften ab.

Selbst im Gesundheitswesen wollen 44 Prozent der türkischen Bevölkerung keine christlichen oder jüdischen Ärzte und Krankenschwestern sehen.
Atheisten sind in etwa ebenso unbeliebt bei den Türken wie Christen.

Eine atheistische Familie als Nachbarn würden der Studie zufolge 57 Prozent der Türken ablehnen. Auch den Juden geht es nicht besser: 42 Prozent erklärten, sie wollten keine jüdischen Nachbarn haben, und einheimische Christen als Nachbarn lehnen 35 Prozent der Bevölkerung ab.

Ausländer im allgemeinen sind im Vergleich dazu noch relativ gut gelitten: Gegen eine ausländische Familie als Nachbarn hätten nur 18 Prozent etwas einzuwenden.

Muslime einer anderen Glaubensrichtung als sie selbst würden 13 Prozent der türkischen Muslime
nicht wollen.

Den Anteil der Nicht-Muslime an der türkischen Bevölkerung konnten nur 7 Prozent der Befragten korrekt mit weniger als ein Prozent angeben.

Alle anderen überschätzten den nichtmuslimischen Anteil der Bevölkerung entweder auf bis über 30 Prozent oder konnten gar keine Antwort geben.

Und die Türkei möchte Mitglied der EU werden! Dazu gehört die Freizügigkeit innerhalb der Grenzen der EU, doch die Türken, die in allen westeuropäischen Ländern leben und nach einer Aufnahme in der EU in Millionenheeren nach Westeuropa emigrieren werden, können es nicht akzeptieren, das Westeuropäer in ihrem Land leben.

So sieht die Toleranz in einem islamischen Land aus.
quelle


Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.