Schrill, bunt und voller Offenheit – so haben sich Zehntausende Schwule und Lesben zur internationalen Gay-Parade in Tel Aviv gezeigt. Bei strahlendem Sonnenschein zogen sie durch die Stadt am Meer, die im Gegensatz zur israelischen Hauptstadt Jerusalem sehr liberal ist….
Tagesschau
Zehntausende feiern Gay-Parade in Tel Aviv mit Video
Juni 14, 2011Muslimische Führer fordern Todesstrafe für Schwule
Juni 14, 2011Homosexuelle verdienen nach Ansicht muslimischer Führer in Kenia den Tod. Zudem riefen die Geistlichen dazu auf, Firmen von Schwulen zu boykottieren. Eine ähnliche Initiative gab es im vergangenen Jahr in Uganda – sie sorgte international für Empörung.
Nairobi – Wer schwul ist, soll sterben: Muslimische Führer in Kenia haben die Todesstrafe für Homosexuelle verlangt. “Der Tod ist die einzige vom Islam vorgesehene Strafe für diese Menschen”, zitierte die Zeitung “Daily Nation” Scheich Mohammed Khalifa vom Rat der Imame und Prediger in Kenia. “Wir fordern die Kenianer auf, Unternehmen und Geschäfte zu boykottieren und sie offen zu diskriminieren, um das abartige Treiben zu stoppen.”
Homosexuelle sollten von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden, sagte der Scheich weiter. Sollte die Regierung den Geistlichen nicht erlauben, das islamische Recht Scharia gegen Homosexuelle anzuwenden, solle sie die Einführung der Todesstrafe oder lebenslanger Haft erwägen.
Warum ist der Islam ein Problem? Lesetipp
Juni 5, 2011Ein Erklärungsversuch…
Wir brauchen uns nichts vorzumachen oder den Versuch unternehmen das Kernproblem rhetorisch zu kaschieren. Die so genannte „Migrantengruppe mit Integrationsproblemen“ sind in Deutschland mehrheitlich Menschen, die aus der Türkei oder arabische Länder stammen. In Frankreich sind es die Nordafrikaner, in Großbritannien Pakistaner und Inder. Wir können also mit ruhigem Gewissen die nationale Herkunft als Konfliktpotenzial ausschließen. Das verbindende Element zwischen diesen Gruppen ist ohne jeden Zweifel der islamische Hintergrund.
Leider wagen wir es noch nicht – zumindest offiziell – dieses Problem bzw. diesen Zusammenhang offen anzusprechen. Eine Diskussion über die Rolle des Islams ist aus diversen Gründen politisch nicht erwünscht. Hierbei spielt nicht nur die Rücksichtnahme in der Außenpolitik eine Rolle.
Es gibt natürlich einige hilflose Erklärungsversuche wie zum Beispiel: „Nein, nicht der Islam ist ein Problem, sondern die Unterschicht ist ein Problem“. Übrigens, dieses Argument ist sehr beliebt in den Kreisen der türkisch-islamische Community.
Man meint damit „diese Menschen haben eine niedriges Bildungsniveau und daraus resultieren die Probleme“. Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so ganz sicher. Wir haben hier auch Menschen aus Italien, Polen, Griechenland oder Portugal, die (teilweise) nicht gerade zu Bildungselite gehören. Haben wir mit diesen Menschen die gleichen Probleme? Gewiss nicht. Stellen Sie sich mal vor, jeder Mensch in Europa der aus einer bildungsfernen Schicht stammt würde ähnliche Probleme verursachen. Unsere Gesellschaft wäre drei Tage später am Ende. Die Erscheinungsformen der Islamproblematik sind auch bei Mittel- und Oberschichten, ja sogar bei den sogenannten Akademikern der muslimischen Migranten anzutreffen. (Siehe Stern-Artikel „Ungebildet – und dennoch integriert“)
Was sind das also für Probleme die das Zusammenleben mit Muslimen so schwer machen? Man kann hier seitenlang die Erscheinungsformen auflisten. Wir können aber auch die Probleme mit Muslimen in ein paar wenige Hauptgruppen aufteilen. Zum einen unsere alltäglichen Probleme vor Ort: Kopftuch, Burka, aggressive Jugendliche, bildungsfernes Leben, Kriminalität, Frauenfeindlichkeit, Intoleranz, antidemokratische Haltung usw. Diese bezeichnen wir dann (fälschlicher Weise), ganz allgemein als “Integrationsprobleme”. Sind das wirklich migrationbedingte Probleme? Ganz sicher? Ich hege hier ganz starke Zweifel.
Wie kommt es dann, dass die islamisch geprägten Kreise, mit genau den gleichen Problemen auch in ihre jeweiligen Heimatländer in Erscheinung treten? Die Türkei ist ein gutes Beispiel dafür. Aggressiv-nationalistische Jugendliche, antidemokratische Gesinnung in weiten Teilen der Bevölkerung, Ehrenmorde, Frauenfeindlichkeit, Überfälle auf Kunstgalerien, Überfälle auf Lokale mit Alkoholausschank und Hetze gegen nicht-muslimische Minderheiten. Man braucht doch nur die Tageszeitungen aus der Türkei zu lesen und der gesunde Menschenverstand sagt: wenn die gleichen Probleme hier sowie in dem jeweiligen Herkunftsland auftreten, können sie nicht „migrationsbedingt“ sein. Oder will irgendjemand das Gegenteil behaupten?
Hinzu kommt die Tatsache das wir auch auf globaler Ebene Schwierigkeiten mit islamischen Ländern haben: Kriege, Rückständigkeit, Terror, Missachtung der Menschenrechte und, und, und … Diese Probleme treten nicht nur in den ärmeren Ländern der islamischen Welt, sondern genauso in den schwerreichen Ländern auf.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen beiden Problemfelder?
Wenn ja, welche und vor allem warum?
Einige von euch werden hier mit Recht protestieren und sagen „die Mehrheit der Muslime in Deutschland und auf der Welt sind rechtschaffende, anständige Menschen“. Es stimmt. Doch diese Feststellung macht die Problematik nur umso brisanter. Wie kann es denn bitte sein, dass eine angeblich so kleine, verschwindende Minderheit so viele Probleme verursachen kann? Sind diese wirklich alle auf eine kleine Minderheit zurückzuführen? Warum wirken die vielen rechtschaffenden Muslime wie gelähmt gegenüber der aggressiven Intoleranz oder dulden sie etwa menschenverachtende Rückständigkeit? Warum können oder wollen sie nichts dagegen unternehmen?
Wie gesagt, sie sind ja nur Erscheinungsformen und nicht die Ursachen. Wir müssen aber die Ursachen und das Ausmaß der Problematik verstehen, um jetzt und heute, im Interesse der künftigen Generationen (mit oder ohne Migrationshintergrund), sofort Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen einzuleiten. Da hilft uns keine sinnentleerte „political correctness“, keine kleinkarierten Gruppeninteressen oder parteipolitische Rücksichtnahmen. Wenn die Demokraten nicht im Stande sind diese tickende Zeitbombe rechtzeitig zu entschärfen, so werden bald einige faschistoide Volkstribune (egal von welche Seite) in der politische Führung der Gesellschaft mitreden und aus der Unwissenheit und Angst der Menschen, Hass schüren. Wir haben uns viel zu viel Zeit gelassen.
Nein, wir reden hier nicht über den politischen Islam. Auch nicht über islamisch motivierte radikale Vorstellungen. Gemeint ist hier der alltäglich „praktizierte“ Islam und der daraus resultierende kulturelle Hintergrund. Denn nur dieser Islam hat mit diesem Thema etwas zu tun. Natürlich gibt es Schnittstellen zum radikalisierten bzw. politisierten Islam, das wäre aber momentan nicht mein Thema.
Es ist für uns alle (auch für Muslime) ein großes Dilemma. Auf der einen Seite: ganz normale, liebenswürdige, anständige Menschen. Auf der anderen Seite: egal wo diese Menschen als Großgruppe (als Minderheit, Volk, Nation usw.) leben, gibt es diese furchtbaren, kriegslüsternen, menschenverachtenden Erscheinungen.
Wie also kann man dieses Paradox erklären? Woher und wie kommt das?
Ich will versuchen es zu erklären…
Jedoch muss ich hierfür eine etwas andere Sichtweise ins Spiel bringen …
Kennen Sie irgendeine wichtige Erfindung oder Entdeckung aus den letzten 1000 Jahren (mit oder ohne Nebenwirkungen), die aus einem islamischen Land stammt? Kompass, Dampfmaschine, Computer, Buchdruck, Penicillin, Radio, Fernsehen, Verbrennungsmotor, Internet, Nanotechnik, – von mir aus – Kernspaltung? Nein? Keine Angst, es handelt sich hier bei Ihnen nicht um eine Bildungslücke. Es gibt nämlich keine. Alle Errungenschaften wurden entweder vor diese Zeit erfunden oder wurden einfach von Anderen übernommen.
Sind Sie überrascht? Oder einfach nie darüber Gedanken gemacht? Vielleicht fragen Sie sich ja: „was hat denn bitte diese Tatsache mit unserem Thema zu tun?“ An dieser Stelle will ich Ihnen schon mal so viel verraten: „enorm viel.“
Jetzt wird es ein wenig problematisch, denn wie wollen wir diese Phänomen erklären? Wir versuchen es, in dem wir gängige bzw. in Frage kommende Argumente untersuchen:
Erster Versuch: „Alle Muslime sind faul und doof.“
Nicht nur der gesunde Menschenverstand sondern auch unsere Alltagsbeobachtungen, jeder Historiker, jeder Soziologe wird uns sofort von Gegenteil überzeugen. Rassistischer Schwachsinn! Abgehakt!
Zweiter Versuch: „Muslime sind arm und können sich die notwendige Bildung
nicht leisten.“
Auch das stimmt nicht. Der islamisch beherrschte Teil der Welt war jahrhundertelang reicher als alle anderen auf dieser Welt. Und heute ist es teilweise – dank der Petromilliarden – immer noch so. Sie können sich teuerste Bildung leisten und Generationen von Muslimen haben an Elite-Universitären der westlichen Welt studiert und tun es noch immer. Abgehakt!
Dritter Versuch: „Sie leiden immer noch unter den Spätfolgen des Imperialismus.“
Haut leider auch nicht hin. Der Imperialismus der Moderne ist eine relativ neue Erscheinung der Geschichte. Was vorher war? Vorher gab es eine längere Zeitperiode in der die Muslime, und nicht die jetzigen europäischen Staaten, die imperialen Machthaber waren. Und wieder einmal: abgehakt!
Vierter Versuch: „Die klimatische Bedingungen stehen dem im Wege.“
Das ist eins der schwachsinnigsten Argumente das ich je gehört habe und nichtsdestotrotz eines, dass ich immer wieder höre. Es gibt nämlich auch muslimisch beherrschte Gebiete mit sehr günstigem Klima. Außerdem sind Muslime bereits seit 1453 (permanent und) bis heute auch in Europa. Haken dran!
Fehlt vielleicht noch irgendein anderes Argument? Ja, natürlich.
Fünfter Versuch: „Muslime brauchen nichts Neues zu erfinden oder entdecken, da alles was die Menschheit braucht, bereits im Koran steht.“
Wenn Sie jetzt denken, das habe ich mir gerade als satirische Einlage ausgedacht, muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Sie sich täuschen. Das ist einer der häufigsten Argumente in islamischen Ländern. In diesem Fall müssen wir davon ausgehen, das alle Muslime, sogar die islamischen Gelehrten richtige Nullen im Koran lesen sind. Sie lesen, aber verstehen nicht. Na dann…
Und jetzt? Sie denken bestimmt, „es kann doch nicht sein, dass ein so großer und wichtiger Teil der Menschheit einfach 1000 Jahre lang vor sich hindämmert.“
Ich würde gerne eine zweite Frage stellen, um meine spätere Antwort ein wenig zu veranschaulichen.
Kennen Sie eine bahnbrechende Erfindung aus einem christlichen Land, aus der Zeit zwischen dem 5. und 14. Jahrhundert (was man allgemein als Mittelalter bezeichnet)? Nein? Auch richtig. Es gibt nämlich auch hier keine. Übrigens, diese „seltsame“ geschichtliche Parallele wird uns immer verfolgen.
Religionen als Gesellschaftsmodell
Monotheistische Religionen sind aus näherer Betrachtung nichts anderes als eine Idee von einer Gesellschaft, entworfen um das alte System zu stürzen. Wie jede andere Idee oder Entwurf durchleben sie bestimmte Zyklen. Sie kommen auf die Welt, erleben eine revolutionäre Phase, begeistern die Massen, erobern die Macht und erklären sich irgendwann selbst zur Staats- und Gesellschaftsform. Und genau in diesem Moment beginnt die Starre. Die Religion als Staatsgerüst geht eine Symbiose mit Mächtigen ein. Von nun an ist jede Kritik an der Religion, eine Kritik an den Herrschern und natürlich umgekehrt.
Jetzt wird das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft (im Sinne der Menschenmasse) immer problematischer. Denn dieses Gesellschaftsmodell ist zur Gunsten der Gesellschaft zementiert. Individualität hat kaum Platz in diesen Strukturen. Sie wird erstickt und jeder Fortschritts- und Erneuerungsimpuls, welcher nur durch ein freies und gestärktes Individuum hervorgebracht werden kann, wird gezielt unterdrückt. Einer der wichtigsten Teile des individuellen Leistungsspektrums ist eben dieser Erfinder- bzw. Erneuerergeist. Wenn in einer Gesellschaft Individualität massiv unterdrückt wird, dabei ist es vollkommen egal ob diese Unterdrückung durch Gewalt oder durch Überzeugung bzw. durch den freien Willen geschieht, wird es keine Geistesfunken geben. Ich möchte anhand dieses einfachen Beispiels sagen, dass der Maßstab für die Entwicklung einer Gesellschaft, nur im Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft gefunden werden kann. Dieses Verhältnis könnte man auch „Emanzipationsgrad des Individuums gegenüber Gesellschaft“ nennen. Daher auch 1000 Jahre Stille. Keine Erfindungen, keine Erneuerungen, keine Entdeckungen.
Doch die Zeiten ändern sich und werfen wieder neue existenzielle Fragen auf. Die Religion bzw. das Gesellschaftssystem ist nicht im Stande neue Antworten zu geben bzw. neue Erkenntnisse zu erklären, kann nur an das Althergebrachte festhalten und versucht sogar aus dem Elend der Massen, politisches Kapital zu schlagen. Dies gelingt eine Zeitlang mit Sprüchen wie „Wir leben nicht genug christlich beziehungsweise nicht genug islamisch, daher werden wir von Gott bestraft.“ Die Gesellschaft wird einige Zeit noch religiöser, versucht noch gottgefälliger zu leben und vor allem im Sinne des herrschenden Systems zu handeln. Die Religion wird radikaler.
Nach dem Motto „Nur gemeinsame Feinde halten uns zusammen“ werden auch Feinde schnell ausfindig gemacht. Mal die Muslime in Jerusalem, die durch die Kreuzzüge (Deus lo vult – Gott will es) vernichtet werden müssen, damit die Christenheit erlöst werden kann. Dann Dar al-Harb (Haus des Krieges) bzw. der Westen muss zerstört werden damit die Menschheit, Frieden und Wohlstand durch Dar al-Islam (Haus des Islams) genießen kann. Wir wissen aus der Geschichte, dass diese Bestrebungen, immer mit einen Kollaps des alten Systems enden. Das Ende kam und kommt mit immenser Wucht und ist immer blutig. Das alte System gibt die politische Macht nicht sofort ab, sondern sichert durch Unterwerfung und Anpassung, in einer abgewandelten Form ein Überleben seiner „Traditionen“.
Das christlich-religiöse Gesellschaftssystem versuchte zwischen 1095 –1444 durch kriegerische Handlungen, die wir Kreuzzüge nennen (Muslime würden dies wahrscheinlich Dschihad nennen) ihr eigenes Überleben zu sichern. Nicht nur nach Außen, sondern auch nach Innen wird das System immer brutaler. Judenpogrome und Verfolgung von Abweichler nahmen kein Ende.
Die Politik, durch Konflikte mit gemeinsamen Feinden (Islam) das System zu stabilisieren, endete – wie wir wissen – mit einem historischen Desaster. Die türkisch-muslimische Kräfte eroberten Konstantinopel (1453). Die Handelswege nach Osten und nach Süden wurden abgeschnitten. Politisch-religiöse Autoritäten der Christenheit waren am Ende. Das System fing an zu kollabieren. In den nächsten Jahrhunderten werden unzählige Menschen – vor allem –Christen, durch Christenhand sterben.
Übrigens ging die Antike genauso zu Ende. Brachial und endlos blutig. Die Geschichtsschreiber werden diese Epoche des Niedergangs etwas verharmlosend „die Völkerwanderung“ nennen.
Es entsteht etwas Neues…
Zuerst unauffällig, mal hier und dort etwas philosophisches, etwas künstlerisches, vielleicht ein Gedicht, mal eine Übersetzung aus dem Griechischen oder Arabischen. Irgendjemand malt ein Bild, ein andere betreibt Bildhauerei. Die spätere Geschichtsschreiber werden diesen Neuanfang fälschliche Weise „Wiedergeburt (der griechischen Antike)“ also „Renaissance“ nennen. Der Begriff des Humanismus macht die Runde.
Und irgendwann im zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert begann in Europa als Folgeerscheinung der Niederlage des Christentums etwas Neues zu entstehen. Vorboten eine neue Epoche. Einige Familien bzw. Fürsten wie z.B. die Medici nutzen den Autoritätsverlust des Papsttums und das daraus entstandene Machtvakuum für ihre eigenen Zwecke und unterstützen dadurch „das Neue“.
1452 – Ein Mainzer Goldschmied, Johannes Gutenberg druckt das erste Buch (ironischer Weise eine Bibel). Neue Ideen können sich schneller verbreiten.
1453 – Konstantinopel wird von den Osmanen erobert (1453). Die Handelswege nach Osten sind abgeschnitten.
1492 – Daraufhin wird das Vorhaben von Christoph Kolumbus, Asien über den Westweg zur erreichen, finanziert und er „entdeckt“ am 2. Oktober 1492 aus Versehen Amerika.
1498 – Vesco da Gama erreicht wirklich Indien.
1509 – Kopernikus erklärt die Welt neu.
1517 – Dann „urplötzlich“ wird ein Mönch am 31. Oktober 1517 in Wittenberg, ein Stück Papier mit 95 Thesen am Hauptportal der Kirche anschlagen. Ein Donnerschlag, den wir heute „Beginn der Reformation“ nennen. Der Showdown beginnt. Alte Autoritäten werden in aller Öffentlichkeit demontiert und herausgefordert.
1524 bis 1526 – Deutsche Bauern erheben sie sich gegen das herrschende feudale System „Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?“
1600 – Giordano Bruno wird als Ketzer öffentlich verbrannt.
1618 bis 1648 Der Kampf um die politische Führung wird immer wilder (der Dreißigjährige Krieg). Ein regelrechter Weltkrieg ist entfacht.
1781 – Immanuel Kant veröffentlicht „Die Kritik der reinen Vernunft“
1789 – Die französische Revolution.
Die Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. (Immanuel Kant)
Es entsteht nie was ganz neues. Das neue ist nur eine Synthese aus Elementen der neuen Ideen und der alten Vorstellungen von Gesellschaft. Neu sind nur die entstandenen Machtverhältnisse. Das Neue ergreift die Ruder der Politik, muss sich aber lange Zeit sich mit den alten Mächten arrangieren. Diese Phase dauert Jahrhunderte. Immer wieder Kriege, immer wieder Rückschläge. Grausame Erscheinungsformen von Manchester-Kapitalismus bis Faschismus und Totalitarismus. Die Grundtendenz der folgenden Jahrhunderte blieb eine, auf Religion basierende (bzw. Gottgewollte) Machtstruktur; doch langsam, so wie die stetigen Wellen des Meeres einen Stein schleifen, so setzen sich die Kräfte der Aufklärung und des Humanismus durch und ersetzen die alte Struktur. Ich denke, dass dieser Kampf in Europa, von der Renaissance bis zum Ende des 2. Weltkrieg andauerte, bis Endgültig und zum ersten Mal in Geschichte der Menschheit, diese neue Kraft an die Macht kam. Heute noch, trauert die Religion dieser verlorengegangenen Macht hinterher und pocht auf Mitspracherecht. Doch die Geschichte lässt sich nicht umkehren.
Der Islam heute
Zurück zum Islam. Der Islam befindet sich heute genau da, wo das Christentum als Gesellschaftsordnung im 14. Jahrhundert stand. Nichts geht mehr. Weder vorwärts noch rückwärts. Die historische Niederlage ist eindeutig und sichtbar. Die islamische Welt ist in jedem machtpolitischen Bereich, dem Westen (so nenne ich der Einfachheit halber, den Geltungsbereich der Aufklärung und Demokratie) unterlegen und von ihm abhängig. Und wir können davon ausgehen, dass diese Tatsache den Herrschenden und der Bevölkerung bestens bekannt ist. Man wächst schon als Kind mit diesem Bewusstsein auf. Dieses Gefühl der Unterlegenheit und Rückständigkeit ist heute ein wesentlicher Bestandteil der islamischen Identität. Seit der Einführung der Informationstechnologien (Fernsehen und Radio) in den 70er Jahren des letzten Jahrhundert, ist in muslimischen Ländern, die Bewusstwerdung über eine Verlierer-Identität enorm verstärkt worden. Das extreme Wohlstand- und Machtgefälle wurde den muslimischen Massen schlagartig bewusst. Dann kam auch noch das Internet dazu. Die Herrscherkaste will und wollte mit kleinen Korrekturen oder ein „bisschen Freiheit“ das politische System retten. Doch was folgte, war eine islamistische Radikalisierung der Bevölkerungsteile.
Die islamischen Bevölkerungen stellen heute die nichtislamistischen Staatsautoritäten in Frage. Die religiösen Führer geben der “ungenügend gelebten Religiosität” bzw. “der Verwestlichung” die Schuld. Sie versprechen einem nicht nur das Paradies und unzählige Jungfrauen im Himmel, sondern auch ein erhabenes Gefühl des Sieges gegen die Feinde des Islams, für ein gottgefälliges Leben. Einige rufen (nicht nur gegen den Westen) mit Erfolg den Dschihad aus. Und die dortigen pseudosäkularen Machteliten klammern sich ans Militär.
Was die meisten europäischen Politiker oder andere Intellektuelle nicht begreifen ist, dass die Demütigung durch historische Verlierer Dasein ist eine wesentlicher Bestandteil der islamische Identität. Deshalb diese Wut, Aggression oder dieses hysterische Beleidigt sein gegenüber dem Westen. Die muslimischen Massen können für Ihre Desaster ja nicht, ihre eigene islamische Kultur verantwortlich machen. Um genau zu sein, dürfen sie nicht mal öffentlich darüber nachdenken. Dies würde ja einer Pleiteerklärung gleichkommen. Und deshalb muss der Grund natürlich bei den Gegnern (dem Westen) gesucht werden. Sogar vor absurdesten Verschwörungstheorien wird nicht halt gemacht; auch in pseudosäkularen Kreisen nicht. Zum Beispiel, der Vorsitzende der staatlichen Bildungskommission der Türkei (also der höchste Bildungswächter, mit etliche Doktortiteln und Professorenwürde „ausgestattet“) behauptete öffentlich, dass die Tomatensamen die aus Israel importiert werden so manipuliert sind, dass sie die „türkische Nation“ innerhalb von 20 Jahren vernichten.
Sie empfinden teilweise die Terrorakte, vor allem gegen USA, Europa und Israel, auch wenn sie sie nicht unbedingt unterstützen, als eine Art Hochgefühl. Daher wird der islamistische Terror gegen westliche Länder auch nur halbherzig verurteilt. Es geht also um die Teilidentität der Individuen. Der Mensch muss oder will sich – leider – auch gesellschaftlich definieren, will unbedingt irgendwohin gehören. Diese Identitäten sind zwar meistens Schein- oder Überbrückungsidentitäten aber reichen dennoch aus, auf irrationale Weise Partei zu ergreifen. Dies führt dann dazu, dass die Welt einfach in zwei Kategorien betrachtet werden kann, nämlich: „Wir und die Anderen“.
Man kann die gleiche Verhaltensweise auch bei den, bei uns lebenden muslimischen Migranten beobachten. Sie betrachten die Welt aus der Sicht des Islams, sogar dann, wenn sie nicht unbedingt gläubig sind. Nebenbei bemerkt, sollte man vielleicht das Thema „Identität“ als politische Aufgabe wahrnehmen.
Der Showdown beginnt erneut
Der unaufhaltsame Niedergang der islamischen Welt nahm schon seit langer Zeit seinen Lauf. Daran können auch gutgemeinte politische Aktionen nicht das Geringste ändern. Die Zeit ist gekommen und keine Kraft der Welt kann diesen Vorgang stoppen. Der Islam, als letzter Ordnungsfaktor, ein Relikt aus dem Mittelalter, wird sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, nach Innen und nach Außen währen. Der Islam als Gesellschaftssystem rüstet sich für den letzten Kampf. Kann aber die Niederlage, die aus dem eigenen inneren System stammt, nicht mehr verhindern.
Ich bin übrigens nicht der Einzige, der davon überzeugt ist (Der Untergang der islamischen Welt / Abdel Samad). Er ist ein äußerst mutiger und ehrlicher Mann. Er will retten, was zu retten ist, in der islamischen Welt. Mein Herz wünscht sich dass er erfolgreich ist, aber mein Verstand sagt mir, dass er unter Muslimen mutterseelenallein dasteht.
Wir müssen uns auf eine erneute gewaltige Umwälzung in der Menschheitsgeschichte Gefasst machen. Ich denke dabei nicht unbedingt an einen “Kampf der Kulturen” in einem nuklearen Weltkrieg. Obwohl die Gefahr (nicht nur für Israel und Indien) wirklich sehr groß ist. Es wird vermutlich ein unendlich brutales Gemetzel, hauptsächlich innerhalb der islamischen Länder geben, aber auch und untereinander.
Ich möchte versuchen einige mögliche Auswirkungen auszumalen:
Der Rest der Welt wird unmittelbar davon betroffen, nicht nur militärisch, sondern und vor allem wirtschaftlich. Globale Waren- und Geldverkehr, Informationsaustausch werden massiv beeinflusst. Eine extreme, Jahrzehnte dauernde weltweite Wirtschaftskrise wäre die Folge.
Globale humanitäre Katastrophen wie Hunger, Unterernährung, Krankheiten (nicht nur in Krisengebieten) werden viele Länder erschüttern.
Erdölquellen werden durch kriegerische Handlungen (durch eventuelle atomare bzw. chemische Verseuchung) nicht mehr brauchbar sein. Eine Verschärfung der globalen Energiekrise, die einen weltweiten (militärischen-) Kampf um fossile Energiequellen und Rohstoffe nach sich ziehen. (Wie werden sich China oder Indien verhalten?)
Die Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten um die Vorherrschaft in Nahen-Osten werden explodieren.
Viele islamische Staaten (vor allem arabische) werden (in der jetzigen Form) aufhören zu existieren. Auch die Emirate und das Reich der Saudis werden bei diesem Trubel untergehen.
Nordafrika wird eine Zeitlang radikal-islamistisch, werden aber dann wie die anderen islamischen Staaten zusammenbrechen.
Pseudosäkulare islamische Staaten wie Ägypten werden buchstäblich zerrissen.
Überregionale humanitäre Katastrophen und militärische Auseinandersetzungen.
Die Türkei könnte als einziger Staat mit mehrheitlicher muslimischer Bevölkerung, der aber aus traditionellen Gründen der Aufklärung nahe steht und durch religiöse Distanz der Aleviten gegenüber den Sunniten, diesem Untergang entgehen. Die Türkei müsste aber dafür jetzt, durch viele demokratische Reformen die Grundlagen schaffen, um ihre Gesellschaft radikal umzubauen. Leider sieht die Realität aber momentan anders aus.
Die USA werden als globale Macht immer schwächer werden. Keine politische Ausstrahlung, kurzsichtige Weltpolitik, geringere Wirtschaftsdynamik, überholte politische Strukturen, sind hierfür die auffälligsten Indizien.
Der muslimische Teil der Bevölkerung in Europa wird dieses politische Erdbeben wie einen Resonanzkörper auch in ihre jeweilige Gesellschaft hineintragen. Wir müssen hier von einer Welle der Gewalt ausgehen.
Ja, zugegeben, es hört sich wie ein Weltkriegsszenario an aber alles andere wäre auch Schönmalerei. Doch wer weiß, birgt die Zukunft doch immer Überraschungen. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Übergang ins Aufklärungszeitalter nicht unbedingt genauso brutal und blutig sein muss wie der, in der europäischen Geschichte. Wir könnten viel dazu beitragen. Dafür ist es aber notwendig dass dieser bevorstehende historische Wandel und dessen Ausmaß sowie die Notwendigkeit uns politisch bewusst wird. Die demokratischen Gesellschaften müssen die ihnen noch verbliebene Zeit dafür nutzen, um Strategien für die Vermeidung großer Verluste an Menschenleben und Lebensgrundlagen überall auf der Welt (natürlich auch in islamischen Länder) zu entwickeln.
Mal wieder sieht es auch in diesem Fall leider nicht danach aus. Wir befassen uns lieber mit dem sinnfreien Afghanistan–Einsatz dessen erfolgreicher Abschluss, uns im besten Fall ein neues Pakistan bescheren kann oder mit kuscheligen Null-Ergebnis-Veranstaltungen wie z.B. Islamkonferenzen.
Und immer noch; und unaufhörlich tickt die Bombe…
exmuslime
“Schwulenfreie Zone” in London gefordert
Mai 19, 2011In London sind im großen Stil profisionell hergestellte Plakate mit homophoben Inhalten aufgetaucht, die unter Berufung auf den Koran die Errichtung “schwulenfreier Zonen” fordern – die Polizei fahndet nun mit einem Foto nach einem jungen Mann aus dem islamistischen Milieu der englischen Hauptstadt.
Die Hassplakate u.a. mit einer durchgestrichenen Regenbogenfahne tauchten im Februar diesen Jahres an mindestens 70 Stellen im Osten Londons gleichzeitig auf – zumeist an Hauswänden oder in U-Bahn-Stationen geklebt. Diese Vorgehensweise sowie die offenkunsig massenhafte Herstellung der Plakate schließt einen “Einzeltäter” aus, vielmehr spricht alles für eine organisierte Aktion.. Am Dienstag hat die Polizei ein Standbild einer Überwachungskamera veröffentlicht, das einen Mann zeigt, der in Verbindung mit den Hetz-Plakaten gesucht wird.
Zwischenzeitlich wird von islamistischen Kreisen die Verschwörungstheorie gestreut, Aktivisten der schwulen Bürgerrechtsbewegung hätten selber die Plakate aufgebracht, um “Stimmung zu machen”. Diese Erklärung kam, nachdem über die Plakatkampagne gegen Homosexuelle und dem Koranbezug auf den Plakaten berichtet wurde.
Ähnliche Vorfälle werden seit einigen Jahren auch aus deutschen Grpßstädten wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt/Main gemeldet, wo u.a. an U-Bahnstationen in einigen Stadtteilen sogenannte “No-Gay-Areas” proklamiert werden. Verstärkt werden im Internet auch Hassvideos und Hasslieder verbreitet, in denen Islamisten zu Gewalt gegen Juden und Homosexuelle aufrufen. Einschlägige “Prediger” in islamistischen Staaten und auch in der arabischen Autonomiebehörde (PA) bezichtigen immer wieder Israel durch die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen “gezielt die Sünde der Homosexualität und die Verbreitung von Aids zu fördern, um die Muslime zu vernichten.”
so tolerant ist der Islam gegenüber Homosexuellen
April 28, 2011“Homosexualität gilt in der Türkei als tabu. Es ist das Schlimmste, was einem Menschen widerfahren kann und wird als schwere Sünde gewertet”, sagte Fatma Sonja Bläser. Lesbische Frauen würden in Deutschland zwangsverheiratet, teilweise mit sehr alten oder behinderten Männern. Ihre Ehe bestünde aus permanenter Vergewaltigung, quasi als Strafe und zum Kurieren zugleich. Homosexuelle Frauen würden in Deutschland zu einer Art Teufelsaustreiber oder zu einem Imam geschickt. Dort würden sie geschlagen, in den Unterleib getreten oder auch vergewaltigt. Lesbische Frauen würden von ihren Landsleuten zum Suizid aufgefordert. Bläser: “Ein Vater sagte mir, er fasse seine lesbische Tochter nicht mal an, um sie zu töten. Das solle sie selbst tun, um die Familienehre wieder herzustellen.” Manche Familienoberhäupter gingen sogar so weit, dass sie die Mutter der Lesbierin gleich mit bestrafen, weil sie an der vermeintlichen Anomalie schuld sei.
In der Türkei ist Homosexualität trotz dieses Umgangs mit dieser Problematik kein Straftatbestand, wohl aber in anderen muslimischen Ländern, aus denen Migranten nach Deutschland kommen, führte Bläser weiter aus. So könnten gerade Einwanderer aus Afghanistan, Iran, Jemen oder Sudan mit dem offenen Umgang, den die Deutschen mit homosexuellen Mitmenschen pflegen, nicht umgehen. Diese Länder vollziehen an Homosexuellen die Todesstrafe, teilweise durch Steinigung…
Homosexuelle in der Türkei unerwünscht
Februar 21, 2011Ein Provinzgouverneur braucht eine anständige Ehefrau, sagt der türkische Premier. Homosexuelle werden somit per se ausgeschlossen.
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat seinen Provinzfunktionären erklärt, was sie unbedingt brauchen, wenn sie ihre Aufgaben bewältigen wollen: Eine anständige Ehefrau. Vor 66 neu ernannten Kaymakams, also Provinzfunktionären, die dem jeweiligen Gouverneur unterstehen, sagte Erdogan laut einem Bericht der Zeitung „Hürriyet“ in Ankara: „Kaymakams müssen, gemeinsam mit ihren Ehefrauen, alle möglichen Bürger zu Hause besuchen, die Probleme haben, und diese Probleme zusammen mit den Familien lösen.“ Erdogan deutete an, dass solche Visiten für Junggesellen nicht schicklich seien. Daher müssten alle Junggesellen unter den Kaymakams dringend heiraten.
„Junggesellen unerwünscht“, titelte Hürriyet, aber Erdogans Aussagen implizieren mehr: Dass nämlich Homosexuelle nicht Kaymakam werden sollten. Das versteht sich freilich von selbst, schon aus „gesundheitlichen“ Gründen: Man will ja gesunde Staatsdiener, und Familienministerin Selma Aliye Kavaf hatte vor einem Jahr öffentlich verkündet, „Homosexualität ist eine Krankheit und muss therapiert werden“. Über die am ehesten Erfolg versprechenden Therapien äußerte sie sich nicht genauer….
Jugendlicher im Iran wegen schwulem Sex zum Tode verurteilt
Februar 17, 2011Weil er Sex mit einem anderen Mann hatte, will der Iran einen Jugendlichen hinrichten. Zuvor hatte ein Gericht in der südiranischen Provinz Fars den heute 18jährigen Ehsan wegen homosexueller Handlungen zum Tode verurteilt.
Nach Informationen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurde Ehsan fast einen Monat lang in einem Gefängnis gefoltert, bevor er die Tat zugegeben habe. Obwohl er vor Gericht sein Geständnis widerrufen hat und auch das angebliche Opfer seine Anschuldigungen zurücknahm, wurde er von fünf Richtern schuldig gesprochen. Bis zu seiner Hinrichtung bleibt Ehsan in einem Gefängnis in der Provinzhauptstadt Schiraz.
Rechtsextreme Türken im Multikultiverein – Graue Wölfe
Januar 21, 2011Bei der Wahl zum Ausländerparlament vergangenen Herbst trat in Frankfurt eine Liste unter dem Phantasie-Namen “Multikulturelles Hilfsbereites Publikum MHP” an. Dass diese Liste die gleiche Abkürzung wie die Mutterpartei der Grauen Wölfe in der Türkei, Milliyetçi Hareket Partisi, hat, ist kein Zufall: Nach Recherchen von hr-iNFO sind mehrere Kandidaten der Frankfurter Liste dem Verein der Grauen Wölfe in Frankfurt zuzuordnen. Ihr Mitglied im Frankfurter Ausländerparlament, Fayyaz Cetiner, war bis vor knapp über einem Jahr Vorsitzender des Vereins. Weitere Mitglieder der Liste MHP zeigen auf ihren Facebook-Seiten offen ihre Verbindung zu Organisationen der Grauen Wölfe.
Bildungsveranstaltungen für Jugendliche
Ein Interview will Cetiner nicht geben. Am Telefon sagte er, der Verein sei aufgelöst worden. Doch der Verein zog erst vor wenigen Monaten aus einem Hinterhof im Frankfurter Gallus in ein neues großzügiges Vereinsgebäude in Frankfurt-Griesheim. Es gibt eine eigene Moschee sowie Schulungs- und Versammlungsräume, in denen Bildungsveranstaltungen für Jugendliche stattfinden.
Die Frankfurter Integrations-Dezernentin Nargess Eskandari-Grünberg kennt den rechtsextremen Hintergrund der MHP. Doch solange von der Liste keine rassistische oder anti-demokratische Politik in der Kommunalen Ausländervertretung gemacht wird, hält sie sich zurück. “Ich appelliere immer, dass das kommunale Ausländerparlament nicht die Probleme aus dem Heimatland behandelt, sondern die Probleme der Menschen in Frankfurt, die kein Kommunalwahlrecht haben.”
Tabu scheint Konsens zu sein. Mitglieder anderer Listen halten sich mit öffentlicher Kritik an der MHP zurück, auch wenn sie die rassistische und anti-demokratische Gesinnung dahinter ablehnen. In der Kommunalen Ausländervertretung Frankfurts ist offenbar nicht das Private politisch, sondern das Politische privat.
Neben Frankfurt wurden Mitglieder der Grauen Wölfe auch in Wiesbaden, Wetzlar und Aßlar in Ausländerbeiräte gewählt. Erst durch Medienberichte wurde die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen auf das Thema aufmerksam. Nun wolle man prüfen, ob an den “Anschuldigungen” etwas dran ist, sagt ihr Vorsitzender Corrado Di Benedetto auf Anfrage. “Wir haben bislang keine Anlass zur Sorge gehabt. Jetzt ist es höchste Zeit, zu schauen, ob auch in unseren Reihen diese politischen Bestrebungen existieren”, sagte Di Benedetto zu hr-iNFO. Das Thema soll auf die Tagesordnung der nächsten Vorstandssitzung kommen.
Marsch durch die Institutionen
Längst haben die rechtsextremen Grauen Wölfe in Deutschland ihren Marsch durch die Institutionen angetreten. Sie sind Mitglied in demokratischen Parteien, treten für Wahlen an und versuchen so, ein ruhiges Umfeld für ihre Vereinsarbeit zu schaffen. Hinter den verschlossenen Türen der Vereine wird weiter die Ideologie des starken Grauen Wolfs verbreitet, der den Kampf gegen die Feinde des Türkentums anführt.
Graue Wölfe fördern Parallelgesellschaft
Die Ideologie der Grauen Wölfe oder Ülkücü-(Idealisten) Bewegung basiert auf Abgrenzung und Überlegenheit der Türken gegenüber anderen Bevölkerungsgruppen. Ihren Ursprung hat die Bewegung in der Phase nach dem Zerfall des osmanischen Reichs. In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts wurden weit verbreitete rassistisch motivierte Verschwörungstheorien gegen Armenier, Kurden, Juden, Amerikaner oder Europäer vom Begründer der Bewegung, Alparslan Türkes, in eine politische Bewegung gebündelt.
Bis heute bildet der Kampf gegen die “Feinde des Türkentums” den politischen Kern der Bewegung. Die Gegner gilt es zu besiegen, um ein groß-türkisches Reich zu schaffen, in dem alle Turk-Völker vereint leben. Durch den Zusammenbruch der Sowjetunion hat diese Großmachtphantasie wieder enorm an Ausstrahlung gewonnen, weil wieder viele türkisch-sprachige Länder eigenständig geworden sind.
Die Mutterpartei der Bewegung in der Türkei, MHP, gibt sich heute moderat und versucht den in der Türkei stark vertretenen Nationalismus für sich zu nutzen. Ihrer grundsätzlich rassistisch, anti-demokratischen Vorstellung der Überlegenheit des Türkentums gegenüber anderen Gruppen, die als Feinde stigmatisiert werden, hat sie nie abgeschworen. In Deutschland achtet ihr Ableger, die Türk Federasyon (ADÜTDF) seit längerem darauf, dass keine Gewalt oder Gesetzesverstöße von ihren Mitgliedern ausgehen.
Doch ideologisch bereitet sie weiter den Nährboden für eine demokratiefeindliche Gesinnung. “Durch ihr teilweise extrem nationalistisches Gedankengut verfolgt die ADÜTDF Bestrebungen, die sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung oder das friedliche Zusammenleben der Völker richten”, schreibt das Landesamt für Verfassungsschutz NRW als Begründung, dass es die Türk Federasyon und ihre Ortsvereine beobachtet.
Verfassungsschützern und Pädagogen bereitet die seit mehreren Jahren stark zunehmende Verbreitung der Ideologie der Grauen Wölfe unter hier lebenden türkisch-stämmigen Jugendlichen Sorge. In selbst gefertigten Hass-Videos verbreiten Jugendliche über das Internet Bilder und Phantasien von der Überlegenheit des Türkentums und werten andere Gruppen ab. “Die Videos enthalten kurden-, homosexuellen-, juden-, armenier- und USA-feindliche Aussagen sowie obszöne und beschimpfende Darstellungen. Sie hetzen gegen das friedliche Zusammenleben der verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppierungen und fördern damit auch in der Bundesrepublik Deutschland das Entstehen von Parallelgesellschaften”, schreibt der Verfassungsschutz NRW.
Populäre Musik im Stil von Rap oder Hip-Hop, Konzerte sowie Kult-Gegenstände wie Jacken oder T-Shirts mit Wolfszeichen sorgen für eine starke Verbreitung unter hier aufwachsenden Jugendlichen. Inwiefern dieser Pop-Nationalismus durch die Vereine der Grauen Wölfe aktiv gefördert wird, ist offen. Allerdings ist keine Verurteilung der gewaltverherrlichenden oder menschenverachtenden Äußerung seitens der Türk Federasyon oder ihrer Mitgliedsvereine bekannt.
Die Arbeitsteilung erinnert an die zwischen der NPD und den so genannten Kameradschaften. Die Vereinsmitglieder geben die Biedermänner, während sich die Jugendlichen durch die von den Altvorderen verbreitete Ideologie zu ihren Gewalt-Phantasien inspirieren lassen.
Die mit den Wölfen heulen
Unter dem Radar der Integration: Jugendliche mit Migrationshintergrund zieht es in national-rassistische Organisationen
Die mit den Wölfen heulen
welt
Antisemitismus und Homophobie in den Niederlanden durch Musels – früher Nazis- heute MuselEinwanderer
Januar 17, 2011In den Niederlanden wächst der Hass auf Juden und andere Minderheiten. Ein prominenter Politiker rät zur Auswanderung.
Früher wurde ich nie beschimpft“, sagt Binyomin Jacobs. ,,Aber heute fast immer.“ Vor Kurzem wurde die Synagoge in Amersfoort, wo der Oberrabbiner der Niederlande wohnt, mit roter Farbe beschmiert. Der Zaun seines Hauses wurde eingetreten. Und eines Abends hörte der 61-Jährige zu Hause plötzlich einen Knall. Es hatte ein Fenster getroffen.
Jacobs lief sofort ins Freie und wurde selbst mit Steinen beworfen. Zwei Jugendliche auf einem Mofa machten sich aus dem Staub. ,,Kurz danach wurden die Scheiben ganz eingeschmissen“, erzählt Jacobs, der einen schwarzen Hut und einen langen Bart trägt, die traditionelle Kluft orthodoxer Juden. Nun wird sein Haus von Polizeikameras beobachtet. Abends, so riet man ihm, solle er nicht mehr die Bahn nehmen.
Es gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass der Judenhass in Holland zunimmt. Nach Angaben des israelischen Informationszentrums Cidi in Den Haag hat sich die Zahl antisemitischer Delikte im vergangenen Jahr um 55 Prozent auf 167 erhöht. Eine hohe Dunkelziffer wird vermute.
Die Fans des Fußballklubs Feyenoord aus dem von besonders vielen Muslimen bewohnten Rotterdam etwa singen im Stadion: ,,Hamas! Hamas! Alle Juden rein ins Gas!“ Gemeint sind die Anhänger von Ajax Amsterdam, die als Provokation die israelische Fahne mit zum Spiel nehmen. In der kosmopolitischen Hauptstadt war bis vor Kurzem ein Jude Bürgermeister.
Die Ajax-Fans werden auch mal mit einem perfiden Zischen begrüßt. Es soll das Geräusch der Gaskammer darstellen. Doch Jacobs versucht es gelassen zu nehmen: ,,Der Antisemitismus hat auch positive Folgen: Viele Bürger und Politiker bieten ihre Hilfe an. Sie bringen Blumen. Oder halten Wache.“
Lody van de Kamp hat genug vom Judenhass. Der jüdische Politiker der Christdemokraten, dessen Vater Auschwitz überlebte, ging mit einer versteckten Kamera in die Amsterdamer Immigrantenviertel. Dort begrüßten viele marokkanische Einwanderer ihn spontan mit dem Hitlergruß.
Um den grassierenden Antisemitismus in der Hauptstadt zu bekämpfen, schlugen Politiker vor, sogenannte Lockjuden in muslimisch geprägten Vierteln einzusetzen – Polizeibeamte, die in orthodoxer Tracht und Schläfenlocken verkleidet Antisemiten auf der Straße aus der Reserve holen.
Fast alle Parteien widersprachen ihm, sogar sein Ziehsohn Geert Wilders, islamkritischer Anführer der Freiheitspartei PVV. Nicht die Juden, sondern die antisemitischen Marokkaner müssten emigrieren, so Wilders. Doch Bolkestein legt nach. ,,Wir schauen weg so, wie wir das früher auch gemacht haben“, mahnte er vor einigen Tagen in einer Talkshow.
Doch Lehrer berichten, es werde immer schwerer, den Holocaust im Unterricht zu thematisieren. In den Großstädten gaben bei einer Umfrage 20 Prozent der Lehrkräfte an, muslimische Schüler in ihren Klassen wollten das nicht zulassen. Einige wurden deshalb auch bedroht.
Das Klima hat sich allgemein verschärft. Das spüren verschiedene Minderheiten. Auch Schwule. Was Jeroen Bakker, 27, erlebte, wäre vor einigen Jahren in der selbsternannten Welt-Schwulenhauptstadt Amsterdam undenkbar gewesen. Als er abends am Amstel-Bahnhof ankam, wurde er von ausländisch aussehenden Männern zusammengeschlagen. Ohne Grund, nur weil er in ihren Augen schwul aussah. ,
,Ich kam mit schweren Koffern aus London, wo ich gerade drei Monate gewohnt hatte“, erzählt er. „Erst wurde ich von drei Jungs bespuckt und beschimpft. Ich habe sie gefragt, warum sie das machen. Da bekam ich einen Schlag ins Gesicht. Keiner der Umstehenden hat eingegriffen. Mit meinem Handy habe ich die Jungs dann fotografiert.“ Das Lokalfernsehen strahlte die Bilder aus. So fand man die Täter.
Dass es kein Einzelfall war, merkte der Krankenpfleger, als ihn drei Wochen später jemand aus einem Taxi heraus als „dreckigen Homo“ beschimpfte. „Früher hieß es hier: leben und leben lassen“, sagt Bakker. „Jetzt rasten die Leute viel schneller aus.“ Viele Schwule achten jetzt darauf, sich nicht mehr öffentlich zu küssen oder Arm in Arm durch Einkaufsstraßen zu flanieren. Der prominente Fotograf Erwin Olaf drohte, Amsterdam zu verlassen und nach Berlin zu ziehen.
Laut dem Verband Coc fliehen viele Schwule aus Amsterdam. 2009 waren es 370 schwulenfeindliche Delikte, darunter etwa 100 Gewalttaten in der Stadt, eine Steigerung von 25 Prozent. ,,Die freizügigen 60er- bis 80er-Jahre, die Zeit von Sex, Drugs und Rock ’n’ Roll ist vorbei. Jetzt ist Konservatismus angesagt“, sagt Philip Tijsma, Sprecher vom Coc. Die Straßenkultur junger Muslime verschärfe die Probleme.
,Der Homohass wird selten mit dem Islam begründet. Eher herrscht gerade bei Marokkanern eine Machokultur, eine bestimmte Form der Männlichkeit. Sie sind verantwortlich für ein Drittel der Gewalttaten, obwohl sie nur ein Sechstel der Bevölkerung ausmachen.“ Unruhestifter Bolkestein warnte jüngst bei einer Konferenz vor Apartheid. Es könnten Inseln in Holland entstehen, wo die Scharia gelte.
welt
Muslimische Schulbücher lehren Antisemitismus und Handabhacken und töten von Schwulen
Januar 12, 2011In mehr als 40 Einrichtungen in Großbritannien sollen zudem Bestrafungen nach dem islamischen Recht der Scharia auf dem Lehrplan stehen.
Wie man Dieben Hände und Füße amputiert und dass sich Juden in Schweine oder Affen verwandeln – solch bizarrer Lehrstoff wird nach Recherchen der BBC muslimischen Kindern beigebracht, die an Wochenenden in saudi-arabischen Einrichtungen in Großbritannien unterrichtet werden. Die britische Regierung reagierte empört.
So wird beispielsweise nach den BBC-Recherchen von Schülern verlangt, „verwerfliche“ Charaktereigenschaften von Juden aufzulisten. In einem Lehrbuch für Sechsjährige heiße es, dass Menschen, die nicht an den Islam glauben, nach dem Tod in der Hölle landen. Fünfzehnjährige lernten das Gesetz der Scharia. Dazu gehöre unter anderem eine durch Grafiken unterstützte Anleitung, wie man Dieben Hände und Füße amputiert.
Hand ab für Diebe, Steinigung für Homosexuelle: Derart drakonische Strafen werden in saudi-arabischen Schulbüchern erklärt und mit dem Koran begründet. Antisemitismus steht ebenfalls auf dem Lehrplan – auch in Islamschulen in Großbritannien. Die Regierung in London ist empört.
Aus Saudi-Arabien kommen immer wieder Meldungen über die archaische Strafjustiz des Landes. Enthauptung mit dem Schwert, Amputationen als Strafe für Diebstahl, Steinigung bei Ehebruch oder homosexueller Liebe – in kaum einem Land der Welt sind die Strafen drakonischer und grausamer als in dem Königtum auf der Arabischen Halbinsel.
Dass dieses Rechtsverständnis offenbar auch in saudischen Wochenend- und Abendschulen in Großbritannien unterrichtet wird, empört derzeit die britische Regierung. Rund 5000 Schüler zwischen sechs und 18 Jahren besuchen eine der etwa 40 muslimischen Religionsschulen, die Kinder und Jugendliche in religiösen Fragen und in saudi-arabischer Kultur unterweisen.
Wie man Dieben Hände und Füße amputiert und dass sich Juden in Schweine oder Affen verwandeln – derart bizarrer Lehrstoff wird nach Recherchen des Fernsehsenders BBC auch in Großbritannien muslimischen Kindern beigebracht, die in den saudi-arabischen Einrichtungen lernen.
Und Kinder würden darauf hingewiesen, dass Homosexualität mit dem Tod geahndet werde. Laut BBC weist ein Schulbuchtext auf Meinungsverschiedenheiten hin, ob Schwule als Bestrafung gesteinigt, verbrannt oder von einer Klippe gestürzt werden sollen.
Anderswo in den Lehrmaterialien zeigt eine Grafik den Schülern die passende Stelle für das Amputieren von Händen und Füßen. Daneben steht: “Die Hände von Dieben werden für eine erste Straftat abgehackt, ihre Füße für ein weiteres Vergehen.” Zunächst müsse die rechte Hand am Handgelenk abgetrennt werden. Um die Blutung zu stoppen, solle die Wunde dann verödet werden.
Der BBC zufolge richtet sich das Buch an 15-Jährige und erklärt die Gesetze nach dem islamischen Recht der Scharia. In einem Lehrbuch für Sechsjährige heiße es, dass Menschen, die nicht an den Islam glauben, nach dem Tod in der Hölle landen.
Bereits vor drei Jahren hatte die BBC aufgedeckt, dass an der King Fahad Academy in London saudische Textbücher verwendet wurden, in denen Christen als Schweine und Juden als Affen bezeichnet wurden. Nach massiven Protesten hatte die King Fahad Academy 2007 die saudischen Schulbücher aus ihren Schränken entfernt.
Islam heißt Frieden und Toleranz! Wer dem nicht zustimmt,ist ein Rassist!
Mit dieser Einstellung wäre man in Deutschland/Europa und anderswo ein Nazi – Musels mit dieser Einstellung, gelten als multikulti Bereicherung.
Arabische und sozialistische Staaten setzen sich durch: UNO hat kein Problem mehr mit Todesstrafe für Homosexuelle
Januar 10, 2011Fast schon erwartungsgemäß verkommt die UNO immer mehr zu einer Farce-Veranstaltung, zu einer Bühne für Despoten, Unrechtsstaaten und Dikaturen. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat jetzt in einer Resolution ungerechtfertigte Exekutionen verurteilt – dazu gehört nun aber nicht mehr die Todesstrafe wegen sexueller Orientierung, also etwa die Hinrichtungswellen gegen homosexuelle Männer im islamfaschistischen Mullahstaat Iran.
In den letzten zehn Jahren haben die Vereinten Nationen stets ausdrücklich auch “sexuelle Orientierung” erwähnt. Auf Druck von arabischen und afrikanischen Staaten kommt diese Personengruppe nun nicht mehr vor: Marokko und Mali hatten am Dienstag beantragt, das Wort “sexuelle Orientierung” aus dem Resolutionstext zu entfernen. Der Antrag wurde mit 79 gegen 70 Stimmen angenommen.
Mit der Entscheidung wird Druck von den Länder genommen, die Schwule und Lesben wegen ihrer Sexualität hinrichten lassen – an vorderster Stelle der Iran. Insgesamt sehen noch sieben Länder die Todesstrafe für sexuelle Minderheiten vor. 72 weitere ahnden Homosexualität mit Geld- oder Gefängnisstrafen.
Für die Streichung des Merkmals sexuelle Orientierung setzten sich vor allem islamische und autoritär regierte Länder ein. Auch Länder, in denen Homosexualität derzeit, zumindest theoretisch, legal ist, stimmten gegen den Schutz für Homosexuelle, darunter etwa Haiti, das kommunistische China und das “Mekka der Sozialisten” Kuba. Dieser Gruppe schloss sich auch Südafrika an, obwohl im eigenen Land gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürfen. Insgesamt ergibt sich daraus auch in diesem Punkt eine erhellende Koalition aus islamistisch-faschistischen und sozialistischen Staaten, ähnlich wie bei Allianzen gegen Israel und die USA. Die vor allem von venezuelanischen Despoten Chavez betriebene Annäherung der “sozialistischen Reststaaten” an die islamistischen Staaten scheint nunmehr auch auf dieser Ebene voranzuschreiten – auch wenn Venezuela (diesmal noch) gegen die Streichung stimmte. Gegen die Streichung der Schutzklausel für Homosexuelle stimmten u.a. erwartungsgemäß Israel und die USA.
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UNO-Resolution
Tötung Homosexueller nicht mehr ausdrücklich geächtet
Afrikanische und nahöstliche Staaten setzen Streichung eines ausdrücklichen Passus durch
Alle zwei Jahre verabschiedet die UN-Vollversammlung in New York eine Resolution, die außergerichtliche und willkürliche Tötungen verurteilt. So auch 2010, allerdings mit einem kleinen Unterschied. Wurde in der letzten Fassung die Tötung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung noch ausdrücklich verurteilt, fehlt dieser Zusatz in dem jüngsten Beschluss. Eine Koalition afrikanischer und nahöstlicher Staaten hat die Streichung beantragt und sich knapp durchgesetzt. Homosexuellen- und Menschenrechtsorganisationen legten scharfen Protest ein.
Auf Antrag von Mali und Marokko, die vorgeblich für alle afrikanischen und islamisch geprägten Staaten sprachen, wurde der explizite Passus gestrichen und durch “Diskriminierung aus jedwedem Grund” ersetzt. Bei der Abstimmung gaben 79 Staaten der 192 Mitgliedsstaaten, darunter Nordkorea, Kuba, Haiti, Iran, Irak und auch das vergleichsweise liberale Südafrika der Änderung ihre Zustimmung. 70 Delegationen vor allem amerikanischer und europäischer Staaten sowie Israels stimmten gegen die Streichung. Russland und Kasachstan sind die beiden einzigen europäischen Staaten, die gemeinsam mit der Koalition der Befürworter abstimmten.
“Es ist ein Rückschritt und sehr enttäuschend”, kommentierte ein Sprecher der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch das Abstimmungsergebnis. In sieben Staaten der Erde steht auf Homosexualität die Todesstrafe.
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die Freiheitlichen und liberalen Länder wie USA,Israel stimmten dagegen.
Die Freiheits-Falle – Lesetipp
Januar 6, 2011Israel ist in der Region Naher Osten und Nordafrika das einzige Land in der Kategorie „Frei.“ Der Prozentsatz der „nicht freien“ Länder ist in dieser ganz überwiegend muslimischen Region weltweit mit Abstand am höchsten, sogar mehr als doppelt so hoch als im übrigen Afrika – es sind 78 Prozent.
Unfreiheit ist ein Problem, das in muslimischen Kulturkreisen besonders verbreitet ist. Freiheitsfeindlich ist nicht der Islam, sondern der islamistische Fundamentalismus, der leider von weiten Teilen der muslimischen Welt einfach hingenommen, und von noch weiteren Teilen der nichtmuslimischen Welt verharmlost wird.
Jagd auf Homosexuelle
Im Irak leben homosexuelle Männer auch heute noch gefährlich. Immer häufiger richten sich irakische Milizen gegen Männer, denen sie Homosexualität vorwerfen. Bislang haben die irakischen Behörden nichts getan, um diese Übergriffe zu stoppen, so Human Rights Watch in einem Bericht.
Noch bedrohlicher ist die Lage in Saudi-Arabien. Dort kann ein Mann zum Tode verurteilt werden, weil er sexuelle Kontakte zu einem anderen Mann hatte. Mit der Todesstrafe wird Homosexualität hochoffiziell übrigens auch im Iran, in Sudan und Jemen, sowie in Mauretanien, Somalia, Niger und Saudi-Arabien belegt. Im Iran sind in den letzten 30 Jahren rund 4000 Männer getötet worden, die angeblich oder tatsächlich homosexuell waren.
Im Jemen darf eine Frau, die verheiratet ist und dennoch mit einem anderen Mann geschlafen hat, gesteinigt werden. Das kann in diesem und in vielen anderen muslimischen Ländern übrigens auch einer Frau passieren, die vergewaltigt wurde, sogar dann, wenn sie eine Zeugin dafür hat. Solange es einen Mann gibt, der das Gegenteil behauptet, also dass sie freiwillig Sex gehabt habe, wird sie verurteilt. Denn eine Männerstimme zählt vor Gericht so viel wie zwei Aussagen von Frauen.
Deutschland, Insel der Glückseligkeit
Im Iran wird eine Frau, die abends mit offenen Haaren und im Minirock ausgeht oder einen Hamburger mit Schweinefleisch isst, quasi in den Zustand der Rechtlosigkeit versetzt. Wenn ihr jemand Gewalt antut, ist sie selbst daran schuld, denn sie hat es die Tat nach offiziellem Rechtsverständnis provoziert. Ein Ehemann, der seine Frau tötet, wird im Sinne der Verteidigung seiner Ehre vom Gesetz in Schutz genommen. Mädchen können mit 13 verheiratet werden (bis vor kurzem sogar mit 9) – nach unseren Maßstäben ist das sexueller Missbrauch von Kindern. Eine Frau, die in Notwehr ihren Vergewaltiger tötet, ist von der Todesstrafe bedroht.
Gemessen an solch krassen Menschenrechtsverletzungen leben wir in Europa und Deutschland auf einer Insel der Seligen: Meinungsfreiheit, Rechtsstaat, Demokratie mit freien Wahlen, sexuelle und religiöse Liberalität sind bei uns in den letzten Jahrzehnten zu Selbstverständlichkeiten geworden.
Es gibt zwei Gesellschaftsmodelle, denen zwei gegensätzliche Menschenbilder zugrunde liegen: Hier das kollektivistische, dort das individualistische. Hier der Zwang der Gruppe, dort die Freiheit des Einzelnen. Hier die autoritäre, dort die antiautoritäre. Hier die vormoderne, dort die moderne. Hier die religiöse, dort die säkulare. Hier die geschlossene, dort die offene Gesellschaft.
Die kollektivistische, autoritäre, religiöse, vormoderne Gesellschaft kultiviert ein Menschenbild, wonach der Einzelne eine höchst unvollkommene, in seinen Trieben dunkle, für die Gemeinschaft gefährliche Erscheinung ist, die des Schutzes einer höheren Instanz bedarf.
Islamismus, Kommunismus, Faschismus
Zugespitzt: Der einzelne muss vor sich selbst in Schutz genommen werden. Die kollektivistische Gesellschaft misstraut dem Menschen. Die individualistische, antiautoritäre, moderne, säkulare, offene Gesellschaft pflegt ein Menschenbild, nach dem der Einzelne ziemlich gut selbst zurecht kommt und dank seines freien Willens weitgehend selbst verantwortlich dafür ist, was er aus seinem Leben macht. Zugespitzt gesagt: Jeder ist seines Glückes Schmied. Die individualistische Gesellschaft traut dem Menschen.
Das kollektivistische Ideal, indem der Einzelne vor sich selbst in Schutz genommen werden muss, wird vor allem vom Islamismus, vom Kommunismus und Faschismus gepflegt.
Das freie Modell des Westens ist latent und akut bedroht. Akut gar nicht mehr so sehr durch alte kommunistische Trutzburgen wie Nordkorea oder Kuba, sondern vielmehr durch die Aggression des nichtdemokratischen, also totalitären und damit wesentlich effizienteren Kapitalismus Chinas.
Vor allem aber durch den weltweit rasant sich ausbreitenden Islamismus, dem westliches Freiheitsverständnis, freie Marktwirtschaft, freie Sexualität, Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau dekadent, degeneriert, gefährlich, verachtenswert, gottlos erscheinen – und um jeden Preis bekämpft werden müssen.
Auf dem jahrhundertlangen Weg zum Weltkalifat sind den fundamentalistischen Moslems alle Mittel recht, um zuerst Israel, dann Amerika und schließlich den gesamten libertären Westen von innen zu unterminieren und von außen zu zerstören – mit Parallelgesellschaften, Selbstmordattentaten und Atomwaffen.
Das Dokument ist von erfrischender Deutlichkeit: vordergründig geht es allein um die Vernichtung Amerikas und Israels. Klar wird aber auch das eigentliche Ziel: der Kampf gilt den Ungläubigen dieser Welt, namentlich den Christen und Juden – da sollte sich Europa ausdrücklich mit eingeschlossen fühlen.
Die “Schlacht zwischen Glaube und Unglaube” meint die Religionsfreiheit in der westlichen Welt, die fundamentalistischen Moslems ein Dorn im Auge ist. Mit dem Entzug von Sicherheit soll diesen Systemen auch die verhasste Freiheit des westlichen Lebensstils ausgetrieben werden. Das sind, verkürzt, die Ziele des „Heiligen Krieges“.
Es gehört zu den naiven Wahrnehmungsmustern dieses Konfliktes, dass man in Europa das Problem gerne auf Israel, am liebsten auf eine bestimmte israelische Regierung und auf Amerika, am liebsten nur auf eine bestimmte amerikanische Regierung verengt.
Irans Drohung gegen Israel
Zum finalen atomaren Endschlag rüstet sich derweil der Iran. Auf der Konferenz „Eine Welt ohne Zionismus“ am 26. Oktober 2005 in Teheran sagte der iranische Präsident vor Studenten: „Der Staat Israel wurde von der globalen Arroganz mit dem Ziel gegründet, einen Brückenkopf in die islamische Welt hinein zu errichten, um sie zu bekämpfen. Was in Palästina vorgeht, ist de facto eine Schlacht zwischen dem Welt-Imperialismus und der Heiligen Front der islamischen Welt. Inschallah (so Gott will) wird die Prophezeiung des Imams (Ajatollah Khomeini) bezüglich der Vernichtung Israels durch kontinuierliche Weisheit der Palästinenser (…) bald realisiert werden. Eine neue Welle ist im Anmarsch, und es ist machbar, dass dieser Schandfleck aus der islamischen Welt getilgt wird (…).“ Bei gleicher Gelegenheit machte er keinen Hehl daraus, dass diese Drohung nicht nur für Israel selbst, sondern auch für dessen Sympathisanten gilt: “Jeder, der Israel anerkennt, wird im Zornesfeuer der islamischen Nation verbrennen.” (Bericht: hier)
Der nächste größere Gegner ist dann Amerika. Der 11. September war eine symbolische Ankündigungstat, eine Art Terror-PR-Coup, um der Welt zu dokumentieren, was man dort vor hat. Der ganz große Gegner aber ist der Rest der Welt und natürlich Europa: In Indien und Spanien hat man der Öffentlichkeit schon einmal eine Ahnung davon gegeben, dass es Schutzräume nicht gibt, solange in ihnen „Ungläubige“ leben.
Insgesamt werden den Terroranschlägen der al-Qaida bisher mindestens 4200 Tote zugeschrieben. Neben den rund 3000 Toten des 11. Septembers gab es 2002 bei Bombenanschlägen in Bali 202 Tote, 2004 in Madrid 191 Tote, 2005 in London mindestens 56 Tote, 2005 in Scharm al-Scheich 88 Tote und 2008 in Bombay 166 Tote, die ebenfalls höchstwahrscheinlich den Terrorzellen der al-Qaida oder ihrem Netzwerk zuzuordnen sind.
Der Islam-Forscher Bernhard Lewis beklagt, dass es radikalen Muslimen gelungen ist, in Europa so viele Verbündete zu finden. Nach links üben sie eine Anziehungskraft auf die antiamerikanischen Segmente in Europa aus, für die sie sozusagen die Sowjetunion ersetzt haben. Nach rechts üben sie eine Anziehungskraft auf antijüdische, rassistische Gesellschafts-Segmente in Europa aus.
Es ist ihnen gelungen, unter beiden Flaggen beachtliche Unterstützung zu gewinnen. Lewis vergleicht die Rolle des islamischen Fundamentalismus mit dem Nationalsozialismus und dem Bolschewismus: „Alle drei Gruppen haben viel gemein – und voneinander gelernt.” Vor allem eines , so Lewis: „ ihre Fähigkeit, die Schwächen in unserer Gesellschaft zu entdecken und auszunutzen. Zum Beispiel unsere pluralistische Offenheit und der Mangel an Konsequenz in Zeiten, in denen Konsequenz besonders nötig ist.”
Lewis prognostiziert dagegen: “Terroristen würden nicht zögern, nukleare Waffen zu benutzen. Für sie, mit ihrer apokalyptischen Vision, wirkt eine derartige Zerstörung nur noch viel verlockender.” Was ist dann die Ultima Ratio? Und wann ist die Zeit dafür gekommen?
Der Schriftsteller Leon de Winter hat sich immer wieder mit diesem Thema beschäftigt. Sein Fazit ist düster: “Reguläre Armeen können mit dem Terrorismus nicht fertig werden und reguläre Gesetze taugen nicht für die Bekämpfung und Bestrafung der Terroristen. Die machen, was sie wollen, und wenn sie dabei erwischt werden, verlangen sie, dass man sie nach den Regeln behandelt, die sie verachten und die sie nie praktizieren würden, wenn sie das Sagen hätten. Das ist das große Handicap von Demokratien und Rechtsstaaten: Die Terroristen wissen, dass diese sich an die Spielregeln halten, auch im Extremfall.“
Und auch bei de Winter führt das Dilemma der Freiheits-Falle zur Gegenfrage: „Wie kann man überleben, wenn man sich an Regeln hält, die der Feind nicht akzeptiert?”
Die merkwürdige deutsch-europäische Neigung zur Selbstaufgabe
Ulrike Ackermann schreibt dazu: „Eine dem Multikulturalismus verpflichtete Toleranz gegenüber den Parallelgesellschaften, in denen die individuelle Freiheit weder ein schützenswertes Gut noch ein akzeptierter Wert ist, verschließt die Augen, vor der sozialen und kulturellen Sprengkraft, die ihnen eigen ist. Wenn sie diese Intoleranz duldet, gibt sie sich selbst auf.“
Es ist eine Gefahr des in der Freiheits-Falle sitzenden Selbstverständnisses, dass man Toleranz solange absolut setzt, bis sie zur Toleranz gegenüber der Intoleranz wird. Ein folgenschweres Missverständnis: Für die Intoleranz anderer darf es kein Verständnis geben. Nur die Intoleranz der Intoleranz erhält die Freiheit.
Bei der Suche nach Gründen für diese merkwürdige deutsch-europäische Neigung zur Selbstaufgabe, zum falschen Toleranzverständnis, das dann etwa dazu führt, dass Weihnachtsdekoration in Schulen verboten wird, weil das die Gefühle muslimischer Schüler verletzen könnte, findet Ulrike Ackermann eine interessante Spur: „Ein tief sitzendes Schuldgefühl angesichts der europäischen Kolonialgeschichte speist den Multikulturalismus und schürt die westlichen Selbstzweifel, die sich zum Selbsthass steigern und die eigenen Werte und Traditionen radikal in Frage stellen. Die Mehrheitsgesellschaft bezichtigt sich dann der Schuld an der Selbstausgrenzung der Muslime und ihrem Rückzug in Parallelgesellschaften.“
Ob an deutschen Schulen oder an den internationalen Konfliktfronten – der Westen (mit Ausnahme Amerikas) organisiert artig seine kulturelle und machtpolitische Selbstaufgabe – und da, wo er es mal nicht tut ist schnell der Vorwurf des Hegemonialstrebens oder der Intoleranz gegenüber dem Andersartigen zur Hand. Und wenn dann doch mal jemand gegen die Sprachregelungen der „political correctness“ aufbegehrt, dann wird man schnell in die Zonen der intellektuellen Wüterei verbannt, aus der es im aufgeklärten, feinsinnigen intellektuellen Diskurs kaum noch ein entrinnen gibt.
“Komm und töte ihn!”
Das erste Opfer des islamistischen Heiligen Kriegs soll, so ist es mehrfach angekündigt, Israel sein. Jehuda Bauer stellte 2002 fest „Die Sprache des Islamismus ist klar und deutlich genozidal. Eine Wiederholung des Massenmordes an den Juden wird angestrebt, das ist schwarz auf weiß nachzulesen.“
Wer das – auch nach den öffentlich gemachten Nuklearplänen Ahmadinedschads – für übertrieben hält, dem sei noch einmal die Lektüre der Charta der Hamas empfohlen. Diesmal Artikel 7, eine Schlüsselstelle: “Weil Muslime, die die Sache der Hamas verfolgen und für ihren Sieg kämpfen (…) überall auf der Erde verbreitet sind, ist die Islamistische Widerstandsbewegung eine universelle Bewegung. (…) Hamas ist eines der Glieder in der Kette des Dschihad, die sich der zionistischen Invasion entgegenstellt. (…) Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn! (…)”
Wollen wir Deutsche dabei zusehen? Und wie konnte ein früherer deutscher Außenminister allen Ernstes die Position bundesrepublikanischer Diplomatie zwischen Palästinensern und Israelis mit dem Begriff „Äquidistanz“ belegen?
Israel und das Messen mit zweierlei Maß
Äquidistanz zwischen einem Aggressor, der das Mittel der Selbstmordanschläge systematisch einsetzt, und einem demokratischen Verteidiger, der beim Kampf um sein Existenzrecht weltöffentlich militärische Pannen und ungeschickte Geheimdienstaktionen rechtfertigen muss. Wehe, wenn dann einmal ein richtiger Fehler passiert, die Etablierung neuer Wohnungen für israelische Siedler in Ostjerusalem, etwas, das so ungeschickt und dumm ist, als hätten es die Feinde Israels ersonnen.
Auf Jahre hinaus wird das – zu Recht – gegen Israel verwendet werden, auch wenn man dabei vergisst, dass wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen wird. Die einzig richtige Haltung Deutschlands und Europas wäre in der Israel-Frage ein klares Bündnis zu Israel – an der Seite der Vereinigten Staaten.
Nur das, verbunden mit klaren Sanktionen und militärischen Reaktionen, sobald die Spielregeln von irgendjemandem missachtet werden, könnte in der Region Stabilität bewirken. Von Frieden wage ich nicht zu sprechen. Aber zumindest Stabilität, das wären wir dem kleinen Land am Meer schon schuldig. Wenn es also auch keine altruistischen Motive sein dürfen, dann bleiben nur noch blank egoistische Gründe, und die gibt es genug: Es ist im Interesse Deutschlands an der Seite Israels zu stehen. Wenn Israel fällt, fällt langfristig auch der Westen, Europa, Deutschland.
Nie wieder Unfreiheit
Und die Deutschen? Ich fürchte: Die Deutschen haben aus dem Trauma des Dritten Reiches und des Holocaust leider überwiegend die falsche Lektion gelernt. Das nationalsozialistische Deutschland war eine von einem Diktator geführte Gesellschaft, die auf einer systematisch angelegten Freiheitsberaubug des Individuums basierte. Kollektivistisch, autoritär, ressentimentgeladen, neidgetrieben, rassistisch, nationalistisch, sozialistisch trieb Deutschland auf Vernichtungskrieg und Massenmord zu, ohne dass jemand rechtzeitig einschritt.
Die Lektion dieser Erfahrung hätte sein müssen: Nie wieder Unfreiheit, nie wieder Rassismus, nie wieder antidemokratische Autorität. Und vor allem: Mehr Wehrhaftigkeit der freien Gesellschaften.
Konkret heißt das: Wehret des Anfängen!
Und noch konkreter: Wo immer unfreiheitliche Energien auszumachen sind, vor allem dort, wo sie unsere Interessen berühren, muss mit Nachdruck und zur Not, als ultima ratio auch mit militärischen Mitteln die Freiheit verteidigt werden. Und der beste Weg die ultima ratio nicht eintreten zu lassen ist es, sie nicht auszuschließen.
Stattdessen hat man die deutsche Lektion so interpretiert: Nie wieder Krieg, nie wieder militärische Involvierung, nie wieder sollte Deutschland irgendwo eine Führungsrolle übernehmen wollen. Der gute Deutsche als europäisches Wir ohne eigene Interessen, als Pazifist, der sich heraushält. Dass mit dieser Haltung Unfreiheit, Diktatur, Rassismus, Massenmord ermöglicht statt verhindert werden, ist bisher kaum aufgefallen. Lernen wir aus der Geschichte nur, dass wir aus der Geschichte nichts lernen? Oder wird der freie Westen es diesmal besser machen?
Iran: Diskriminierung und Gewalt gegen sexuelle Minderheiten – 5000 Schwule hingerichtet
Januar 6, 2011Diskriminierende Gesetze und entsprechendes politisches Vorgehen gegen Homosexuelle und andere sexuelle Minderheiten im Iran erhöhen deren Risiko, Opfer von Belästigung und sogar tödlicher Gewalt zu werden, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Sexuelle Minderheiten im Iran, insbesondere Lesben, Schwule, Bisexuelle oder Transgender (LGBT), werden sowohl von staatlichen als auch privaten Akteuren schikaniert, auch deshalb, weil diese wissen, dass sie ungestraft davonkommen.
Der 102-seitige Bericht „We are a Buried Generation: Discrimination and Violence Against Sexual Minorities in Iran” basiert auf den Aussagen von mehr als 100 Iranern. Er dokumentiert Diskriminierung von und Gewalt gegen LGBT-Menschen und andere, deren sexuelle Praktiken und Geschlechterverständnis nicht den von der Regierung gestützten sozio-religiösen Normen entsprechen. Human Rights Watch analysiert diese Verstöße im Kontext von Rechtsverletzungen der Regierung an der gesamten Bevölkerung, einschließlich willkürlicher Verhaftungen und Inhaftierung, Eingriffen in das Privatleben, Misshandlungen und Folter von Häftlingen, sowie fehlender Rechtssicherheit und fehlender Garantien für faire Verfahren.
„Angehörige sexueller Minderheiten im Iran werden von allen Seiten verfolgt“, sagt Sarah Leah Whitson, Direktorin der Abteilung Naher Osten von Human Rights Watch. „Gesetze sind gegen sie gerichtet, der Staat diskriminiert sie in aller Offenheit, und sie sind Schikanen, Misshandlung und Gewalt ausgesetzt, weil die Täter das Gefühl haben, ihnen ungestraft nachstellen zu können.“
Die iranischen Sicherheitskräfte, einschließlich der Polizei und der paramilitärischen Basij, berufen sich auf diskriminierende Gesetze, um Personen zu schikanieren, zu verhaften und festzuhalten, die sie für schwul halten, stellt Human Rights Watch fest. Die Zwischenfälle ereignen sich oft in Parks und Cafés. Allerdings hat Human Rights Watch auch Fälle dokumentiert, in denen Sicherheitskräfte Wohnungen durchsuchten und Internetseiten überwachten, um Personen festzunehmen, die sie verdächtigten, an nicht konformen sexuellen Handlungen teilzunehmen oder ihre Gender-Identität in unangemessener Weise zum Ausdruck zu bringen.
Der Bericht dokumentiert auch Vorfälle, in denen Polizei und Basij tatsächliche oder als solche verdächtigte LGBT-Menschen absichtlich misshandelten und in manchen Fällen folterten, sowohl an öffentlichen Orten als auch in Haftanstalten. Einige der interviewten Personen warfen den Sicherheitskräften sexuelle Belästigung oder Vergewaltigung vor.
Navid, ein 42-jähriger, schwuler Mann, der ein Café außerhalb von Teheran besitzt, berichtete Human Rights Watch von einem Angriff durch zwei Beamte in zivil, den er 2007 erlitt. Später fand er heraus, dass sie Angehörige der örtlichen Basij waren. Er sagte, dass sie ihn festhielten, als er gerade seinen Arbeitsplatz verließ, ihm Handschellen anlegten und ihn nach Hause fuhren. Er erzählte, dass sie ihn aus dem Auto warfen, ihn schlugen und in seine Wohnung schleppten, wo sie ihn sexuell misshandelten.
„[Einer von ihnen] drückte mir seinen Penis in den Mund“, sagte er. „Ich habe mich übergeben und mich selbst beschmutzt. Sie zerrten mich ins Badezimmer und wuschen mich mit kaltem Wasser ab. Die ganze Zeit haben sie mich geschlagen.“ Er schilderte, wie die Agenten ihn daraufhin an einen anderen Ort brachten, wo sie ihn in einer faulig riechenden und dreckigen Küche voller Kakerlaken einschlossen.
„[Einer der Agenten] zog mich aus“, sagt er. „Dann hat er mich mit einer Taschenlampe und einem Schlagstock vergewaltigt. Er hat mich einfach auf den Boden gedrückt und vergewaltigt. Die anderen beiden haben dann mitgemacht.“
Der Bericht dokumentiert außerdem gravierende Verstöße, einschließlich der Verletzung von Rechtsstaatlichkeitsprinzipien bei der Verfolgung von Angehörigen sexueller Minderheiten, denen Verbrechen zur Last gelegt werden. Diejenigen, die einer Beteiligung an einvernehmlichem, gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr beschuldigt werden, haben kaum eine Chance auf ein faires Verfahren. In Sodomie-Fällen ignorieren Richter die Beweisführungsrichtlinien des Strafgesetzbuches, und verlassen sich stattdessen oft auf Geständnisse, die unter körperlicher Folter und extremem psychischem Druck zustande kamen. Sowohl im iranischen als auch im internationalen Recht sind solche Beweise unzulässig.
In anderen Fällen wurden wegen Sodomie Angeklagte allein auf der Grundlage des „Wissens des Richters“ verurteilt, das „auf gewohnheitsmäßigen Methoden beruht“. Diese Beweisvorschrift des iranischen Strafrechts ermöglicht Richtern, fragwürdige Indizien heranzuziehen, um zu entscheiden, ob ein Verbrechen stattgefunden hat, wenn keine anderen oder den Angeklagten entlastende Beweise vorliegen.
Das iranische Recht spiegelt die feindselige Einstellung des Staates gegenüber sexuellen Minderheiten. Das Strafrecht kriminalisiert alle sexuellen Beziehungen außerhalb der traditionellen Ehe. Gleichgeschlechtliche „Verbrechen“ unterliegen hudud, einer Bestrafung, die auf Sharia- oder göttlichem (islamischen) Recht beruht, in dem angeblich Gott der Ankläger ist. Die Bestrafungen sind streng. Nach dem Strafrecht kann lavat (Sodomie) mit dem Tode bestraft werden, wenn der Richter zu dem Ergebnis kommt, dass eine Penetration stattfand.
Andere Formen von nicht-penetrativem Sex zwischen Männern können mit 100 Peitschenhieben für jeden Partner und, nach dem vierten Verstoß, mit dem Tod bestraft werden. Gleichgeschlechtliche Beziehungen zwischen Frauen, mosaheqeh, führen zu ähnlichen Strafen.
Nach dem Strafrecht kann „lüsternes“ Küssen zwischen zwei Männern oder zwei Frauen mit bis zu 60 Peitschenhieben bestraft werden. Zwei Männern, „die nicht blutsverwandt sind [und] nackt unter der gleichen Decke gefunden werden, ohne dass dazu eine Notwendigkeit besteht“, drohen bis zu 99 Peitschenhiebe. Unzählige andere Moral-Gesetze erzwingen sexuelle und Gender-Konformität. Diese verbieten etwa, „unmoralische“ oder „verdorbene“ Versammlungen zu organisieren oder an ihnen teilzunehmen oder andere zu ermutigen, an „verdorbenen“ oder „obszönen“ Handlungen teilzunehmen. Das Strafrecht kriminalisiert darüber hinaus die Produktion, Nutzung und Verbreitung von Materialien, die im iranischen Recht als „unmoralisch“ betrachtet werden, einschließlich LGBT-Websites, -Literatur und anderer Utensilien.
Der Iran ist eins von nur sieben Ländern, in denen für einvernehmliche, gleichgeschlechtliche Handlungen die Todesstrafe verhängt werden kann. Die anderen sind Mauretanien, Nigeria, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan und Jemen. Iranische Zeitungen und Medien haben seit der Revolution 1979 viele Darstellungen von Hinrichtungen auf Grund von gleichgeschlechtlichen Handlungen veröffentlicht. Die überwältigende Mehrheit derjeniger, die exekutiert wurden oder ihre Hinrichtung erwarten, sind Männer, die wegen Sodomie verurteilt wurden, einschließlich jugendlicher Straftäter, die jünger als 18 Jahre waren, als sie angeblich die Tat begangen. Die iranische Regierung behauptet, dass den meisten dieser Personen gewaltsame Sodomie oder Vergewaltigung zur Last gelegt wird.
Da die meisten Anklagen wegen moralischer Vergehen unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt werden, ist schwer festzustellen, wie viele Personen, die wegen gleichgeschlechtlicher Handlungen angeklagt und hingerichtet werden, LGBT sind, und zu welchem Anteil der behauptete Verstoß im Einvernehmen stattfand. Wegen mangelnder Transparenz lässt sich nicht entscheiden, ob der Iran unter dem Deckmantel gewaltsamer Sodomie oder Vergewaltigung Angehörige sexueller Minderheiten zum Tode verurteilt, die einvernehmlich gleichgeschlechtliche Beziehungen eingehen.
„Der Iran ist nicht nur eines der wenigen Länder, das die Todesstrafe für einvernehmliche, gleichgeschlechtliche Beziehungen verhängt, sondern es sitzen dort auch Menschen im Todestrakt, die als Minderjährige angeblich Sodomie begingen“, sagt Whitson. „Jedes Mal, wenn die iranische Justiz ein Todesurteil für einvernehmlichen Sex oder gegen einen jugendlichen Straftäter verhängt, verstößt es gegen seine völkerrechtlichen Verpflichtungen.“…
Jetzt Mitglied werden! Die Freiheit! —- Blogpause
November 19, 2010Jeder kann einen Beitrag gegen die Islamisierung leisten! Jetzt Mitglied werden in der liberalen Partei nach dem Vorbild von Geert Wilders PVV!
Arabs/Türken – Multikülti funktioniert – 25,2% finden Hitler gut
November 14, 2010Ihr wollt wieder Nationalsozialismus in Europa – dann holt doch einfach ein paar liberale, tolerante Türken/Araber in unserer Land.
● Unglaublich: 25,2 Prozent der Migranten aus der Türkei und dem arabischen Raum stimmen dem Satz “Hitler hat für die Menschen auch viel Gutes getan“ “zu“ bzw. “sehr zu“ – mit 53,4 % sehen ihn vergleichsweise wenige kritisch. Gerechnet auf alle Migranten sagen 17,6 %, unter den Jugendlichen insgesamt 14,4 % Ja zum Hitler-Statement – über 70 % lehnen es ab.
● Noch dramatischer ist der Antisemitismus, der durch den Nahost-Konflikt verstärkt wird: 45,6 % der türkisch- bzw. arabischstämmigen Jugendlichen finden, dass “Juden nach wie vor zu viel Einfluss in der Weltwirtschaft haben“. Das sagen unter den Jugendlichen insgesamt “nur“ 15,5 %.
● Besonders ausgeprägt ist die Ablehnung von Homosexualität: Eine relative Mehrheit von knapp 36 Prozent der jungen Türken nennt Homosexualität “eine unnatürliche Lebensweise“.
Problem mit Antisemitismus und mit sexistischen Werten
Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier zeigte sich von den Ergebnissen überrascht. Man habe ein “nicht zu vernachlässigendes Problem mit sexistischen und antisemitischen Einstellungen, das durch die Zuwanderung nun noch verstärkt zu werden scheint“. Die Gründe liegen auf der Hand: “Diese Jugendlichen leben durchwegs in einer autoritär-patriachalischen Umgebung und haben weniger Probleme mit Diktaturen.“
Ihr findet Nationalsozialismus gut? Antisemitismus,Frauenversklavung und Homophobie?
Dann einfach mehr Türken/Araber in unser Land reinholen, wie das links-grüne Pack es gerne hätte.
500 Peitschenhiebe für Schwulen in Saudi-Arabien
November 14, 2010Scheich Abdulasis al-Schathri, ein Richter des Bezirksgerichts der Stadt Dschidda, verurteilte den Mann nun wegen „Homosexualität, Imitierens einer Frau und Besitzes pornografischer Videos“. Der Angeklagte war von der Islam-Polizei angezeigt worden. Die Peitschenhiebe sollen ihm über einen längeren Zeitraum hinweg gegeben werden.
Homosexualität ist in Saudi-Arabien verboten. In dem Königreich wenden Richter eine sehr rigide Interpretation des islamischen Rechts („Scharia“) an.
Wenn Allah die Liebe verbietet – Gewalt gegen Schwule -Islam heißt Toleranz
September 13, 2010Homosexuelle Muslime werden meist von ihren Familie verstoßen. Manche leben in Todesgefahr – wie Laleh und Cem
“Die Jungen erfahren in der Regel Faustgewalt, die Mädchen werden – zusätzlich zu körperlichen Misshandlungen – unter einen hohen psychischen Druck gesetzt”, erzählt die 42-jährige Angestellte, die parallel ein Psychologiestudium absolviert. Die Abtrünnigen werden als “krank” und “pervers” bezeichnet, ihre Neigung zum gleichen Geschlecht als “Schande”, die die Familie beschmutzt. Es ist kein Einzelfall, dass “Abtrünnige” zu “Züchtigungszwecken” von Familienmitgliedern sexuell misshandelt würden”, berichtet sie und erzählt von einer jungen Frau, die sich über das Forum an sie wandte. “Sie erzählte mir, dass sie Opfer einer Massenvergewaltigung geworden war.”
Der Islam lehnt das Ausleben von homosexuellen Neigungen kategorisch ab. Mehr noch, er betrachtet sie als Sünde (Koran 7:80ff; 26:165ff). Durch die große Gruppe an Migranten muslimischen Glaubens tritt diese Problematik zunehmend nun auch in Deutschland, so auch in Hamburg, zutage. Nämlich dann, wenn die Betroffenen um ihr Leben fürchten müssen.
Der gerechte Kampf gegen den bösen Imperialismus
Juli 3, 2010Antiimperialismus ist im Mainstream angekommen. Dabei vergessen naive Gutmenschen, mit wem sie sich einlassen, wenn Islamisten und Radikale von Menschenrechten reden.
Unter allen Figuren der linken Ideologie ist der Antiimperialismus wohl die widersprüchlichste und die hartleibigste. Sie gründet auf einem Weltbild, das allein das Schlechte, Fatale jedes Imperiums betont: Sie hob immer die Fremdherrschaft hervor und leugnete, wie beim Römischen Imperium, jeglichen Fortschritt in Gesellschaft und Alltag der Menschen.
Im 20. Jahrhundert war es der kapitalistische Imperialismus als Ausdruck weltweiter Macht, Unterdrückung, Krieg und Faschismus. Der deutsche Nationalsozialismus und seine mörderische Spur waren demnach nur seine Folge. Je kälter der Krieg nach 1945 wurde, desto unterschiedsloser betrachteten die Ideologen des Antiimperialismus die Staaten des Westens; sie alle gehörten zum neuen Hauptfeind, den USA.
Antiimperialisten stehen per se auf der richtigen Seite
Antiimperialisten standen dagegen per se auf der richtigen, der friedlichen, antifaschistischen, der antiimperialistischen Seite. Dass zu ihren Bündnispartnern auch die schlimmsten Feudalherren, die übelsten Rassisten, die unerbittlichsten Gegner jeglicher Emanzipation gehörten, spielte keine Rolle. Im Gegenteil: Sie wurden zu nationalen Befreiungsbewegungen stilisiert.
Antiimperialistisch zu sein gehört heute zum guten Grundton verschiedenster politischer Strömungen – von der islamistischen Milli Görüs über die radikale Linke bis zu den Autonomen Nationalisten und ihren bürgerlichen Varianten. Menschenrechte sind immer konkret universell. Wenn die Antiimperialisten dabei nur die USA und Israel als Täter und Verursacher bekämpfen, sind die Menschenrechte einer Gefährdung ausgesetzt. Sie werden antiimperialistisch relativiert.
Wer sich mit homophoben, rassistischen, frauenfeindlichen und antisemitischen Gruppen einlässt, wie unlängst bei der Gaza-Flottille, um „den Imperialismus“ in Gestalt Israels zu bekämpfen, untergräbt das Normative der Menschenrechte, die demnach nur für politisch Auserwählte zu gelten haben. Solche Unterscheidung ist kalt und rassistisch. Der Antiimperialismus heute bleibt, was er seit Lenin war: ein Mittel zum Zweck, das Menschen als moralische Munition missbrauchen, um sie selbst nie anwenden zu müssen.
Der Islam und die Linke – Schwulenfeindlichkeit und totalitäres Gedankengut
Juli 3, 2010Islamisten und Linke haben dasselbe Ziel. Die absolute Macht. Islam wie Kommunismus sind ein Mittel um dieses Ziel zu erreichen.
Oberflächlich betrachtet scheinen sie nicht viel gemeinsam zu haben. Die Linke behauptet progressiv zu sein, sie widmet sich begeistert Schwulenbars, Feministinnen, Arbeiterrechten, Bürgerrechten, dem Multikulturalismus und öbszönen Slogans. Der Islamist sprüht Säure in die Gesichter von Frauen, hängt Schwule an jeder Straßenecke auf und unterdrückt Minderheiten und die freie Meinungsäußerung.
Dieser scheinbare Gegensatz verblüfft viele, die wissen wollen, wie z. Beispiel die Linke islamische Regimes verteidigen kann, die Todesstrafe wegen Homosexualität anordnen. Die Antwort ist ganz einfach. Die Menschen, die diese Fragen stellen halten die Fassade fälschlicherweise für die Realität.
Die Linke ist sozial progressiv, aber nur in ihrer revolutionären Phase. Die Sowjetunion, Kuba unter Castro und das kommunistische China hatten alle so ziemlich die selbe Ansicht gegenüber schwulen Menschen – das macht heute der Iran. Während schwule Schriftsteller in Amerika sich für die UDSSR oder Kuba eingesetzt haben, haben beide Regimes schwule Schriftsteller inhaftiert. Homosexualität war ein kriminelles Vergehen in der UDSSR bis zu ihrem endgültigen Niedergang. Nichts davon kümmerte die Liberalen im Westen, die glücklich darüber waren nach Moskau zu ziehen, die sowjetischen Führer zu treffen und die USA wegen des kalten Krieges anzuklagen. Und dann kamen sie nach Hause und sprachen darüber, wie intolerant die Vereinigten Staaten sind.
Die UDSSR war froh darüber, die Bürgerrechte der Afro-Amerikaner in den USA anzusprechen. Liberale haben sich aber nicht darum gekümmert, dass die meisten Afro-Amerikaner, die nach Russland kamen kurz nach der Revolution in Gulags geendet sind oder starben. Dies wurde dokumentiert in Büchern wie zum Beispiel Black on Red: My 44 Years Inside the Soviet Union [Schwarz auf Rot: Meine 44 Jahre in der Sowjetunion] von Robert Robinson einem afro-amerikanischen Ingenieur, der dorthin kam um eine Arbeit zu finden, aber dann vier Jahrzehnte lang nicht in der Lage war, wieder auszureisen, während er gleichzeitig in einer rassistischen
Gesellschaft in beständiger Angst um sein Leben lebte.
Schwulen und Judenfeindlichkeit – “Antirassisten” als Steigbügelhalter
Juni 27, 2010So richtig und wichtig die aktuelle Aufregung ist, so wenig sollte vergessen werden, dass die Steinewerfer von Hannover überall im Land, auf Schulhöfen und in Jugendcliquen ihre Kumpane haben – und das seit vielen Jahren. „Du Opfer!“ und „du Schwuler!“ und „du Jude!“ – jeder Lehrer kennt es – sind gängige Beschimpfungen besonders von arabischen Heranwachsenden. Hartnäckig halten sich in diesem Milieu die klassischen, antisemitischen Stereotype, besonders in Deutschland. Warum Juden hier keine Steuern zahlen, fragte etwa ein Gymnasiast seinen jüdischen Lehrer. Den Besuch im Jüdischen Museum Berlin empfinden Schulklassen mit großem Migrantenanteil oft als Zumutung.
Die Sache in Hannover bringt daher nichts Neues ans Licht, sie markiert nur öffentlicher, krasser, was unter der Oberfläche brodelt. Gefüttert wird das Arsenal der Ressentiments noch zusätzlich, seit Hetzsender aus dem Mittleren Osten via Satellitenschüssel überall in Europa empfangen werden können. Was bei einheimischen Programmen sofort vom Staatsanwalt unter die Lupe genommen werden würde, sickert von dort ungehindert über den Äther ein. Nicht nur, dass der massenhafte Konsum solcher Sendungen die Sprachkompetenz der eingewanderten Jugendlichen reduziert; er verführt auch dazu, die Vorurteile zu verfestigen, die ohnehin in der Community grassieren. Dass Umfragen über Antisemitismus ein moderateres Ergebnis erbringen, sollte nicht täuschen: Was man in Deutschland offiziell hören will, weiß jeder, der mit einem schönen Fragebogen konfrontiert wird. Das Problem, der Antisemitismus unter muslimischen Migranten, existiert. Es ist verbreiteter, „normaler“, als die Gesellschaft wahrhaben will.
Tagesspiegel
“Rassismus” ist ein Kampfbegriff
Politisch korrekt: Es geht um die Frage, ob Schwule Kritik an der offensichtlichen Schwulenfeindlichkeit vieler Jugendlicher aus dem Nahen Osten äußern dürfen oder ob dies “rassistisch” sei. Eine Glosse.
Es gibt in der Welt nur wenig Bunteres als den Christopher Street Day – dort hat alles Platz, was nicht ausgesprochen hetero ist. Dachte man zumindest, bis nun der „transgeniale“ CSD auf den Plan trat und der eingebürgerten, ja traditionellen Veranstaltung eine politisch korrekte Variante entgegensetzte. Im Kern geht es um die Frage, ob Schwule Kritik an der offensichtlichen Schwulenfeindlichkeit vieler Jugendlicher aus dem Nahen Osten äußern dürfen oder ob dies „rassistisch“ sei.
Der Konflikt brach offen aus, als die US-Philosophin Judith Butler kürzlich den CSD brüskierte und den ihr dort angetragenen Preis ablehnte, mit Verweis auf diesen angeblichen Rassismus. Insofern trifft der Eindruck nicht ganz zu, dass die Spaltung der Veranstaltung alle Züge eines typisch deutschen Kampfs um Kaisers Bart trage. Doch es ist offenbar so, dass die Diktatur der politischen Korrektheit noch die schrägste Szene in der Mitte durchteilt. „Rassismus“ – das ist in dieser Situation ein Kampfbegriff. Wer ihn benutzt, wird unangreifbar. Dabei wäre es dringend notwendig, das Problem der offenen Schwulenfeindlichkeit offensiv anzugehen.
Tagesspiegel
Hindus und Homosexuelle wählten Geert Wilders
Juni 14, 2010ie „Fortuyn-Revolte“ geht weiter. So bezeichnen die Niederländer das politische Erdbeben, das der Radikalliberale Pim Fortuyn in dem einst so harmoniesüchtigen Land auslöste. Acht Jahre nach der Ermordung des homosexuellen Dandys triumphierte bei den Parlamentswahlen am Mittwoch mit Geert Wilders ein Volkstribun ähnlichen Kalibers. Er verbuchte die stärksten Gewinne und wurde dritte Kraft.
Der Charakter dieser Revolte wird in den Nachbarländern bis heute kaum verstanden. Wilders als ausländerfeindlichen Rechtsextremen zu beschreiben, trifft den Kern seiner Botschaft überhaupt nicht. Er artikuliert vor allem das wachsende Unbehagen jener, die angesichts der Ausbreitung des Islam das traditionell liberale Klima der Niederlande in Gefahr sehen. Deshalb haben besonders viele Hindus und auch die Homosexuellen für Wilders gestimmt. Sie wissen genau, wovon der Mann redet, der wegen Morddrohungen ein Schattenleben führen muss. Anders als viele Rechtsextreme in Europa ist Wilders ein Freund Israels und hat nie den Nationalsozialismus verharmlost. Sozialpolitisch ähnelt sein Programm dem der konservativen Linken. Ist das alles „rechts“?
Terrorstaat Türkei
Juni 1, 2010Ausgrenzungs- und Diskriminierungstendenzen in der Türkei immer stärker.
Istanbul
Jeder vierte Türke befürwortet laut einer wissenschaftlichen Studie Einschränkungen der Religionsfreiheit. In einem von der liberalen Zeitung „Radikal“ (Donnerstag) veröffentlichten Meinungsbild erklärten 27 Prozent der Befragten, man solle nicht von einer Religion zur anderen konvertieren dürfen. 37 Prozent sprachen sich gegen ein Recht aus, ohne jede Religionszugehörigkeit als Atheist leben zu dürfen.
In der Umfrage äußerten 72 Prozent der Teilnehmer die Meinung, Homosexuelle dürften ihre sexuelle Orientierung nicht öffentlich kundtun. Im Falle von Atheisten waren 59 Prozent der Meinung, sie müssten ihre Überzeugungen für sich behalten. Nicht-Muslime sollten sich nach Meinung von 28 Prozent der Befragten nicht öffentlich als solche zu erkennen geben.
Für die Studie mit dem Titel „Ausgrenzung und Diskriminierung in der Türkei“ ließen Wissenschaftler der angesehenen Istanbuler Bosporus-Universität zwischen Februar und April 1.811 türkische Wähler befragen. Unterstützt wurde das Projekt von der „Stiftung für eine Offene Gesellschaft“ des US-Investors George Soros. Im Vergleich zu einer ähnlichen Umfrage im Jahr 2005 hätten sich keine nennenswerte Fortschritte beim Thema gesellschaftliche Toleranz ergeben, berichtet „Radikal“.
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So,und nur fahren pro kurdische Aktivisten und PKK Freunde mit den Schiff in die Türkei.Mal schauen was passiert.
Was ist überhaupt mit der Kurdenfrage,Armenier Frage,Zypern Frage.
Religionsfreheit für Christen, Antisemitismus,Frauenrechte, Ehrenmord und Zwangsheirat, Graue Wölfe,Homophobie.
Egal, nicht so wichtig – wir müßen uns weiter auf das “pöhse” Israel konzentrieren.
Die Heuchelei,Doppelmoral und Aggressivität der Türken und Moslems ist kaum zu überbieten.
Bern: Aus für Gayparty durch Musel Einwanderung
Mai 18, 2010In Bern gibt es eine Gay-Party weniger. Insider vermuten hinter dem Aus für die Queer im CU-Club die Angst vor Übergriffen.
Nur fünfmal ging im CU-Club beim Bahnhof die Queer-Party über die Bühne – weil das Publikum fehlte. Das Problem sei aber nicht das Konzept, sondern die Lage, sind sich Szenekenner einig. «Der Club bei der als gefährlich geltenden Grossen Schanze und neben dem Teenie-Club Mad Wall Street kam bei Schwulen und Lesben sicher nicht gut an», so Ludwig Zeller von der Gay-Agenda.
«Besonders junge Migranten empfinden Schwule teils als Provokation», so der schwule Berner Daniel (30). «Ist Alkohol im Spiel, kann es ausarten.» Jochanan Harari, der für das ABQ-Projekt in Oberstufenklassen über Homosexualität aufklärt, kennt die Hintergründe der Konflikte: «Einige stammen aus Kulturen, wo Schwulen und Lesben die Todesstrafe droht.»
Interview – Geert Wilders bei Euronews, Video, Für Frauen- und Homosexuellenrchte
Mai 9, 2010Durch islamische Einwanderung,verlieren wir unsere Freiheit
Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank
April 29, 2010Die türkische Familienministerin hat in der islamisch geprägten Regierung einen Streit ausgelöst, weil sie Homosexualität für eine Krankheit hält, die behandelt werden müsse. Andersartige Sexualität ist in der Türkei ein heikles Thema. Die Intoleranz endete schon mehrmals tödlich…..
Welt
Bolivien: Kommunist Evo Morales “Hähnchen mit Pommes macht schwul”
April 25, 2010Boliviens linksgerichteter Staatschef Evo Morales hat einen „Hähnchenstreit“ vom Zaun gebrochen. Hähnchen mit Fritten machen homosexuell, behauptete er bei einem alternativen Klimagipfel. Das Geflügelfleisch sei mit weiblichen Hormonen behandelt und der Verzehr von Genkartoffeln führe zu Haarausfall und Glatzen, zitierten mehrere Medien den ersten gewählten Indio-Präsidenten des südamerikanischen Landes….
Welt
“Focus” über Moslems in Europa: “Die Vorhut ist da”
Februar 11, 2010Wie weit reicht die Macht der muslimischen Prediger in westeuropäischen Ländern mittlerweile? Sind Scharia- und Staatsgesetze miteinander vereinbar? Das Wochenmagazin “Focus” nimmt derlei Fragen in seiner aktuellen Ausgabe unter die Lupe.
Am Beispiel Englands zeigt das Münchener Nachrichtenmagazin auf, wie weit der muslimische Glaube und das Recht der Scharia im westlichen Europa verbreitet sind. Homosexualität akzeptieren rund 58 Prozent der Engländer; unter den Moslems keiner. Ehebruch ist für 82 Prozent der Engländer tolerierbar, unter den Moslems fanden sich gerade einmal drei Prozent, die diese Ansicht vertreten. Laut Scharia steht auf Ehebruch die Todesstrafe.
“Allahs Vorhut in Europa” lautet die Überschrift zum Artikel, der feststellt: “Derweil prallen die Fronten des gegenseitigen Unverständnisses heftiger aufeinander denn je.”
Nur in England sind Scharia-Räte gestattet
Ein “Focus”-Reporter interviewte den Imam Scheich Suhaib Hasan von der Masjid al-Tawhid Moschee im Londonder Stadtteil Leyton. “Die Hälfte der Einwohner vertraut auf Jesus Christus, 23 Prozent verlassen sich lieber auf die Botschaft des Propheten”, so “Focus”. Der Imam leitet neben der Moschee auch den Islamischen Scharia-Rat, der nach dem islamischen Recht Muslime durchs Leben leitet. “Nirgendwo sonst in Europa sind derartige Räte offiziell gestattet, zu groß scheint die Gefahr, dass aus dem Rat ein Gericht wird und sich so eine Parallelwelt entwickeln könnte, in der Muslime nach anderen Gesetzen und Normen leben als Nichtmuslime. Allein auf der britischen Insel geht man das Desintegrationswagnis ein. 85 dieser Räte gibt es inzwischen.”
Hasan sei eine Autorität unter Londoner Muslimen. Der fast 70 Jahre alte Gelehrte wuchs in Pakistan auf, studierte an der Universität von Medina die Scharia. Er darf nach islamischem Recht Paare scheiden. Hasan fordert, dass Muslima außerhalb des Hauses ihren Körper bedecken müssen. Die Todesstrafe für Abtrünnige, wie sie die Scharia vorsieht, hält er für gerechtfertigt. Hasan, der 1976 nach Großbritannien einwanderte, betont, dass er kein Richter sei – und nennte sich während des Interviews dennoch selbst so. Das britische Recht erkenne er voll an, sagt er, er “vermittle” ja nur, wenn es um “Heirat, Scheidungen und Erbschaften” gehe.
Kritiker warnen vor Rechts-Enklaven
Umfragen ergaben, dass Mehrheiten in Ägypten, den Palästinensergebieten oder Jordanien am liebsten nur nach dem heiligen Gesetz leben würden. Der Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, sagte 2008, die Scharia könne mit dem britischen Rechtssystem koexistieren. Kritiker befürchten indes, dass die Formel “Ein Gesetz für alle” durch Scharia-Räte ihre Geltung verliere.
Der deutsche Islamforscher Bassam Tibi etwa, ein Vorreiter für die Idee eines friedlichen Euro-Islam, kann laut “Focus” nicht verstehen, dass Europas Demokratien überhaupt erwägen, solche Institutionen zuzulassen. Muslime in Europa dürften seiner Meinung nach nicht nach dem islamischen Recht leben: “Dann gibt es keine Integration.” Jahr für Jahr strömten mehr Muslime aus dem Nahen Osten, Afrika, Asien oder vom Balkan in die EU, so der Islam-Experte. “Lebten 1950 nur rund 800.000 in Westeuropa, sind es heute schon schätzungsweise bis zu 23 Millionen. (…) Wenn die Muslime sagen: Ich bin Europäer, und meine Religion ist der Islam, stellt das kein Problem dar, aber wenn sie nicht zu integrieren sind, dann wäre das das Ende Europas.” Tibi verlangte bereits 1992 einen “europäisierten” Islam.
Die Zahl der Muslime, die Scharia-affin sind, werde unterschätzt, so der “Focus”. Eine britische YouGov-Studie unter muslimischen Studenten ergab 2008: 40 Prozent stimmten für die Einführung der Scharia. Und das Berliner Innenministerium ermittelte 2007, dass für 47 Prozent der Muslime das Befolgen der Glaubensgebote wichtiger sei als die Demokratie. In Österreich fand die GfK Austria heraus, dass die Hälfte der dortigen Türken gern nach der Scharia leben würde.
Das Islamische Zentrum in München verkündet etwa auf seiner Webseite: “Die Scharia ist das umfassende Gesetz der Muslime.” Eine muslimische Frau dürfe keinen Angehörigen einer anderen Religion heiraten, heißt es da. Die Autoren fügen hinzu: “Mädchen und auch Jungen dürften ab der Pubertät nicht am gemischten Sportunterricht teilnehmen. Außerehelicher Sex? Verboten.”
Die gebürtige Algerierin Rayhana, Theaterregisseurin in Frankreich, führt derzeit in Paris ein Stück auf, in dem Frauen auch über die Unterdrückung im Islam sprechen. Zwei Männer überschütteten sie vergangene Woche auf offener Straße mit Benzin, beschimpften sie als “Ungläubige” und versuchten, sie anzuzünden. Das Attentat misslang.
“Focus” sprach auch mit All Osman, der die Abu-Bakr-Moschee in Köln-Zollstock besuchte. Dort lernte er, dass die Scharia “nicht nur regelt, wie man zu beten hat, sondern alles: wie ich mit meinem sozialen Umfeld umzugehen habe, wie ich Handel treibe, wie das Strafrecht funktioniert. Nur war man sich in der Moschee auch bewusst, dass man noch nicht alles hier umsetzen kann.”
In Deutschland predigen etwa 2000 Imame. Bei einem Freitagsgebet erreichen sie etwa 500.000 Gläubige, dabei kommen noch immer die meisten aus der Türkei. Zu Beginn des Jahres 2009 war Österreich geschockt, als eine Dissertation über muslimische Religionspädagogen enthüllte: 18,2 Prozent halten die Todesstrafe beim Abfall vom Islam für gerechtfertigt, 22 Prozent Demokratie und Islam für unvereinbar, und 28 Prozent sehen sogar einen Widerspruch darin, Muslim und Europäer zu sein.
Islam:Hinrichtungen schwuler Männer im Iran
Dezember 11, 2009Wir rufen erneut dazu auf, die Arbeit der iranischen Exilorganisation “Iranian Railroad for Queer Refugees IRQR” zu unterstützen. IRQR betreut in aller Welt homosexuelle Flüchtlinge aus dem Iran. Auch in Deutschland kümmert sich IRQR immer wieder um abgelehnte homosexuelle Asylbewerber aus dem Iran. Zudem betreibt IRQR mehrere Internet-Portale, die auch von Homosexuellen im Iran genutzt werden (www.irqr.net) können.
Heute soll im Iran erneut ein schwuler Mann hingerichtet werden. “Die Todesstrafe für homosexuelle Handlungen zwischen Männern existiert nicht nur auf dem Papier. Iran hat die zweithöchste Hinrichtungsrate pro Kopf weltweit. Wegen der strengen Zensur ist es unmöglich festzustellen, wie viele schwule Männer hingerichtet werden. In Berichten aus dem Iran ist auch von verschärften polizeilichen Überwachungsmaßnahmen die Rede und von unzähligen Männern, die wegen homosexueller Handlungen gefoltert oder halbtot geschlagen wurden. Soziale Kontrolle und Denunziantentum sind weit verbreitet, Nachbarn oder Verwandte melden freiwillig “abweichendes Verhalten” an die staatliche Sittenpolizei. Halb staatliche Wächterorganisationen, die sich der “Aufrechterhaltung der öffentlichen Moral” widmen, genießen die Unterstützung der Polizei, Justiz und konservativen Richterschaft.”
Diese Situationsbeschreibung lieferte uns Arsham Parsi, Gründer und Direktor von IRQR. Arsham Parsi, der Mitglied im NGO-Beirat der Hirschfeld-Eddy-Stiftung ist, schreibt uns: “Auch unterstützen wir iranische Lesben und Schwule in Notfällen finanziell und dabei, Asyl in ihnen freundlich gesinnten Ländern zu erhalten, weil sie auch in vielen Transitstaaten nicht sicher sind. Wir dokumentieren Menschenrechtsverletzungen und Verfolgung wegen der sexuellen Orientierung, organisieren Unterstützungsbriefe für iranische homosexuelle Asylbewerber und Flüchtlinge.”
Arsham Parsi hat in einem öffentlichen Brief an Bundesaußenminbister Dr. Guido Westerwelle gebeten, “in der UN darauf hinzuweisen, dass der Iran die Menschenrechte von LSBT verletzt. Bitte tun Sie alles, was in Ihrer Macht steht, um das internationale Bewusstsein über diese unmenschlichen Verbrechen zu stärken. … Tragen Sie dazu bei, dass Homosexualität entkriminalisiert wird und die Hinrichtungen von LSBT im Iran aufhören. … Wir bitten Sie, zusammen mit den anderen europäischen Nationen LSBT Flüchtlingen aus dem Iran Unterstützung zu gewähren. … Deutschlands Aufnahmepolitik von LSBT Flüchtlingen aus dem Iran kann noch bedeutend verbessert werden.”
Antisemitismus in Hamburg – Linke gröhlen wie einst die SA-SS – “Judenschweine” und “Schwuchteln”
Dezember 7, 2009Gewalttätige Demonstranten verhinderten in Hamburg die Vorführung eines Films über Israel – und sollen die Kinobesucher als “Judenschweine” beschimpft haben. Jetzt hat sich der Regisseur Claude Lanzmann erstmals dazu geäußert: Ein derartiger Skandal sei weltweit einmalig.
Vermummte Demonstranten, bespuckte und geschlagene Kinobesucher, der Ruf “Ihr Judenschweine!” – die Augenzeugenberichte von einer militanten Aktion gegen den Film “Warum Israel” erinnerten an die dreißiger Jahre. Doch stattgefunden hat sie im Jahr 2009, dort, wo wohl kaum jemand mit derartigen Übergriffen gerechnet hätte: auf St. Pauli, einem traditionell linken Viertel in Hamburg.
Nun hat sich Claude Lanzmann, der Regisseur des Films, erstmals öffentlich zu dem Angriff geäußert: “Ich bin schockiert”, sagte er SPIEGEL ONLINE.
Der 83-jährige Lanzmann ist berühmt geworden als Regisseur von “Shoah”, einer filmischen Spurensuche über die Ermordung der europäischen Juden im Dritten Reich. “Warum Israel” ist sein Debüt aus dem Jahr 1973. Darin befragt Lanzmann Israelis zu ihrem Leben in Israel und beleuchtet die Gründe für die Existenz dieses Staates – ein vielschichtiges, nachdenkliches Bild entsteht.
Für einige Deutsche aber scheint allein das Thema des Films eine Provokation: Als das Hamburger Programmkino B-Movie gemeinsam mit der linken Gruppierung Kritikmaximierung den Film am 25. Oktober 2009 vorführen wollte, blockierten Mitglieder des benachbarten, ebenfalls linken antiimperialistischen Zentrums namens B5 den Eingang: “Sie hatten das Kino mit einem Metalltor abgeriegelt”, so schildert Martin Schnitzer, einer der Betreiber des B-Movie, den Nachmittag.
Kaum angemessene Agitprop-Aktion
“Die Leute waren vermummt, trugen Kleidung in Tarnfarben, einer hatte sich die auf ein Stück Klopapier gemalte israelische Flagge angesteckt. Ihr Auftreten war massiv militärisch”, sagt Schnitzer. “In der Hand hielten sie selbst gebastelte Maschinengewehre aus Holz. Mit Videokameras und Fotoapparaten nahmen sie alle auf, die ins Kino wollten.” So sollte eine israelische Kontrollstation simuliert werden. Auf einem Plakat wurde die Grenzmauer zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten mit dem einstigen südafrikanischen Apartheidsregime in Verbindung gebracht.
Eine groteske, diesem so wenig propagandistischen Film “Warum Israel” kaum angemessene Agitprop-Aktion – die schnell eskalierte: Weder Besucher noch Kinoleute wurden von den sich als Grenztruppen gebenden Antiimperialisten zum Kino gelassen. Schließlich sahen sich die Betreiber des B-Movie gezwungen, die Vorführung abzusagen.
Claude Lanzmann ist ein politischer Filmemacher. Er war im Zweiten Weltkrieg antifaschistischer Résistance-Kämpfer, später Weggefährte von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, er hat viele Schlachten geschlagen, zuletzt gegen die geplante Berufung des Ägypters Faruk Hosni zum Generalsekretär der Unesco.
Doch so etwas hat er noch nie erlebt: “Es ist noch nie irgendwo auf der Welt die Vorführung meiner Filme verhindert worden” – jetzt ist es passiert, ausgerechnet in Deutschland. “Die Deutschen dürfen nie wieder als Herren auftreten”, meint Lanzmann, und es ist klar, worauf er anspielt: Auf die Nationalsozialisten. Zu deren Kampfrepertoire gehörten in den frühen dreißiger Jahren auch Blockadeaktionen gegen “verjudete” Filme.
Spiegel
London: Öffentlicher Mohammedaner-Aufruf zur Ermordung von Homosexuellen
November 25, 2009Das Universty College London (UCL) ist eine renommierte britische Hochschule. Dort hat die Islamic Society jetzt offiziell bei einer Veranstaltung in der Hochschule zur Ermordung von Homosexuellen aufrufen lssen. Das sei im Einklang mit dem Koran (Quelle: Sky News 24. November 2009). Der Präsident der Hochschule, Julus Weinberg, sieht keinen Grund zum Einschreiten. Man müsse tolerant gegen die Islam-Ideologie sein, sagte er.
Sky
Kulturell bereicherte Homophobie in Oslo
Oktober 18, 2009Unser dänischer Korrespondent TB hat uns diesen Artikel zukommen lassen. Fjordman hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, ihn zu übersetzen und mit dem nachfolgenden Kommentar zu versehen:
Aus VG Nett [1]:
Straßenräuber sagt zu Schwulen – Dies ist ein muslimischer Bezirk
Am Sonntagabend dem 9. August 2009, war ein schwules Paar auf seinem Heimweg von einem Konzert und anschließendem Essen im Zentrum von Oslo unterwegs. Sie gingen Hand in Hand die Straße entlang und waren schon nahe an ihrer Wohnung im Bezirk Grønland im östlichen Zentrum von Oslo
„Plötzlich kam ein etwa 40-jähriger Mann auf uns zu und fragte, ob wir Norwegisch sprächen. Er fragte dann, ‚Was ist denn das?’ und zeigte auf unsere Hände,“ erzählt Anders (24) der Zeitung Dagbladet.
Der Mann, der offensichtlich einen Migrationshintergund hatte, zeigte deutlich, dass er diese Verhaltensweise nicht akzeptieren werde.
„Er sagte, ‚ich mag das nicht. Dies ist muslimisches Gebiet.’“
Das Paar setzte seinen Weg ruhig auf dem Bürgersteig fort, aber der Mann folgte ihnen und trat einen von ihnen hart von hinten. Anders’ Freund nahm sein Handy um die Polizei zu verständigen, der Angreifer floh daraufhin schnell vom Tatort. Nach Angaben der Osloer Polizei wird in dem Fall zur Zeit ermittelt.
„Wir nehmen das sehr ernst. Das norwegische schwule Paar hat zu Protokoll gegeben, dass sie zu Fuß gingen und einen etwa 40-jährigen Mann trafen, der rief: ‚Dies ist muslimisches Gebiet und wir tolerieren diese Dinge hier nicht, ‚“ sagt Oddleif Sveinungsen von der Osloer Polizei……
Neuer UN-Präsident: Homosexualität inakzeptabel
Oktober 6, 2009“Ich denke, es ist nicht akzeptabel für den Großteil der Welt, und es ist völlig inakzeptabel für unsere Tradition und Religion“, sagt der muslimische Libyer Ali Abdussalam Treki.
New York (kath.net/LifeSiteNews.com) Der Präsident der UNO-Vollversammlung, der Libyer Ali Abdussalam Treki, hat Homosexualität als “nicht wirklich akzeptabel” bezeichnet. Der 71-jährige Muslim erklärte bei einer Pressekonferenz in New York auf Anfrage eines Journalisten, dass es sich dabei um ein “sehr heikles Thema” handle: “Als Muslim bin ich dagegen”, so der ehemalige libysche Außenminister. “Ich denke, es ist nicht akzeptabel für den Großteil der Welt, und es ist völlig inakzeptabel für unsere Tradition und Religion.“…
islamische Länder sind Hochburgen von Schwulenhaß,Strafen und Verfolgungen
Oktober 6, 2009Die Gefahr, Opfer von Verfolgung und Gewalt zu werden, ist für Homosexuelle je nach Erdteil sehr verschieden. In Europa, Nordamerika und Lateinamerika betrachten die meisten Staaten Homosexualität nicht mehr als kriminelles Delikt, auch wenn manche die Menschenrechte sexueller Minderheiten nicht ausreichend schützen. In großen Teilen Afrikas, in der arabischen Welt und in einigen, insbesondere islamisch geprägten Staaten Asiens stehen auf Homosexualität dagegen schwere Strafen.
Noch immer kriminalisieren 80 Staaten einvernehmliche homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen. In fünf Ländern (Iran, Jemen, Mauretanien, Saudi-Arabien, Sudan) sowie in Teilen Nigerias und Somalias werden sie sogar mit dem Tode bestraft. Aber auch in Ländern ohne solch homophobe Strafgesetze wird Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender – zusammen bezeichnet als sexuelle Minderheiten oder mit dem Kürzel LSBT – ein menschenwürdiges Leben vorenthalten. Sie sind oft dem Hass paramilitärischer Gruppen oder Übergriffen der Staatsorgane ausgesetzt. Die Formen der Gewalt reichen von willkürlichen Verhaftungen, Schikanierung und Erpressung über Prügel und sexuelle Demütigungen bis hin zu Vergewaltigungen und brutalen Morden. Oft werden die Täter nicht strafrechtlich verfolgt.
Bei der Lage sexueller Minderheiten zeigen sich aber auffällige Unterschiede zwischen Regionen und Ländergruppen. So bilden die muslimischen Länder des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas einen aggressiv homophoben Block.
Schlecht ist die Lage sexueller Minderheiten in den sehr religiös geprägten Gesellschaften des Nahen und Mittleren Ostens. Diese Staaten werden mit der Ausnahme Israels weder demokratisch noch rechtsstaatlich regiert, man muss aber zwischen eher säkularen und eher religiösen Regimes unterscheiden. Verfolgung findet hier wie dort statt, doch zu den schlimmsten Verfolgerstaaten gehören der Iran oder Saudi-Arabien, wo die strengen Strafgesetze auf dem islamischen Recht der Scharia beruhen. Zudem gibt es in der Region Länder, wo die staatliche Ordnung in Auflösung begriffen ist, etwa im Irak oder Palästina (Gaza); dort werden sexuelle Minderheiten von nichtstaatlichen Gruppen und Todesschwadronen verfolgt und ermordet.
In Asien hat sich die Lage sexueller Minderheiten in Indonesien, dem größten muslimischen Land der Welt, verschlimmert; dort verbreitet sich die Anwendung der Scharia auf lokaler Ebene. Weiter zählen Pakistan und Usbekistan zu schlimmen Verfolgerstaaten. Auch in Malaysia und Bangladesch stehen auf homosexuelle Handlungen lange Haftstrafen….
Quelle
muslim. Schwulen-Diskriminierung sorgt für Skandal beim Fußball
Oktober 6, 2009Die offensichtliche Diskriminierung eines homosexuellen Fußballklubs durch einen muslimischen Verein schlägt in Frankreich hohe Wellen. Das mehrheitlich aus Moslems bestehende Team Bebel aus dem Pariser Vorort Creteil hat eine Partie gegen den Schwulen-Klub Paris Foot Gay (PFG) kurzfristig abgesagt, weil das Spiel gegen die „Prinzipien der Mannschaft praktizierender Moslems“ verstoßen würde. Die PFG-Klubführung hat gegen das Verhalten Bebels bei den lokalen Liga-Verantwortlichen protestiert. Nach Ansicht des Schwulen-Klubs verstößt Bebel gegen Gesetze zum Schutz vor Rassismus und Schwulen-Feindlichkeit.
Türkei “Auf diese Schande steht Tod”
Oktober 4, 2009Weil der 26-jährige Ahmet einen Mann liebte, wurde er von seinem Vater in Istanbul erschossen.Nun kämpft Ahmets Lebensgefährte Ibrahim öffentlich für die Rechte Homosexueller in der TürkeiLeicht provozierend wirken sie schon, die beiden jungen Männer mit dem gefärbten Haar und den Dolce-&-Gabbana-Shirts.Warum müssen sie so abrupt stehen bleiben, sich umarmen und küssen – mitten auf dem überfüllten Fußweg zwischen Kölner Dom und Museum Ludwig? Schon stolpert ein Passant um sie herum und guckt mürrisch, während ein paar Mädchen einen Bogen um das Paar schlagen und lächeln.Aber der missmutige Mann gefällt Ibrahim Can besser. “Den nerven die Schwulen und trotzdem geht er weiter.
Als Ahmet einmal Köln besucht, erlebt er eine Art Freiheitsschock: Vor dem Kölner Rathaus bestaunt er eine schwule Hochzeitsfeier. Im Konfetti-Regen schreiten die Eheleute aus dem Rathaus und küssen sich öffentlich. Vor zahllosen Passanten! Und dann auch noch vom Staat abgesegnet! Ahmet ist beeindruckt. Noch am selben Tag schmieden auch Ibrahim und Ahmet Hochzeitspläne. Zur Feier ihrer gemeinsamen Zukunft ziehen sie abends durch die Altstadtkneipen, in denen Ahmet intensiv deutsche Biersorten studiert.
Kurz darauf, im Oktober 2007, greift Ahmet bibbernd zum Telefon, ruft seinen Vater an und teilt ihm mit, er sei schwul. Er wolle nicht mehr heucheln. Der Vater legt zunächst geschockt auf. Doch ein paar Tage später beginnt eine Serie schwerer Telefonate zwischen der Familie in Südanatolien und ihrem Sohn in Istanbul. Die Eltern kämpfen um ihr Kind. Sie drängen ihn, einen Psychiater zu suchen, der seine Krankheit heilen werde. Der Vater will die Therapie bezahlen, obwohl er als Gemüsehändler wenig verdient. Die halbe Großfamilie klingelt bei Ahmet. Stets weinen sie und appellieren an sein Gewissen: Er habe doch auch mit dem Rauchen aufgehört. Warum versuche er nicht, dieses andere Laster ebenfalls loszuwerden?
Die Eltern gehen bis an ihre Grenze: Schlimmstenfalls könne Ahmet heiraten und Kinder zeugen und nebenbei, im Geheimen, seine Krankheit ausleben? Der 26-Jährige bekniet seine Eltern, ihn zu akzeptieren. Er könne nicht anders. Er wolle nicht anders, er sei nicht krank. Nur schwul. Dann beginnen die Drohungen: Verwandte erinnern Ahmet an das Prophetenwort, demzufolge man Schwule töten solle (dieser Ausspruch gilt Reformmuslimen nicht als authentisch). Schließlich drohen sie unverhohlen mit Mord, wenn er nicht aufhöre, Schande über die Familie zu bringen. Der Kontakt reißt ab. Ahmet wendet sich an die Polizei. Doch die unternimmt nichts. Bis der Vater sein geliebtes Kind ermordet.
Verstörenderweise versicherte die Familie Ahmet tatsächlich bis zuletzt, wie sehr sie ihn liebe. Auch Ibrahim Can bestätigt, wie sehr die Eltern ihr Kind ins Herz geschlossen hätten: “Er war lange ihr einziger Sohn, sie verwöhnten und hätschelten ihn wie einen kleinen Pascha”. Doch in der ultrakon-servativen, traditionell-religiösen Dorfwelt, der die Eltern entstammen, gehört Schwulsein laut dem türkischen Schwulenverband Lambda zum Schlimmsten, womit ein Mensch gestraft werden kann. Ist von Schwulen die Rede, dann nur in einem Sinn: als Krankheit, Dreck, Sünde, die bestraft gehöre.
“Wie homophob konservative Türken sind, kann sich in Deutschland kaum einer vorstellen”, sagt Can, während er im Café des Kölner Museums Ludwig sitzt, wo sich eben noch das schwule Pärchen küsste. Can sucht nach Worten, um das begreifbar zu machen, gestikuliert, kratzt sich den Schnäuzer – und hat einen Vergleich zur Hand: Deutsche Konservative akzeptierten die Homo-Ehe nur zähneknirschend, aber türkische Konservative akzeptierten gar nichts, “oft nicht einmal das Lebensrecht Schwuler”. Deshalb bekenne sich auch kaum ein Türke offen zu seiner Homosexualität. Aus Angst.
Dass diese Furcht begründet sein kann, dokumentieren Menschenrechtsorganisationen. Sie berichten von Schwulenschikane in türkischen Behörden, von Transvestiten-Folter auf Polizeistationen oder fehlender Strafverfolgung bei Gewalt an Homosexuellen. Allein seit dem Mord an Ahmet haben sie 17 weitere Ehrenmorde an schwulen Türken gezählt.
Doch Opfer und Angehörige wagen sich nur selten an die Öffentlichkeit, weil das Folgen bis hin zur strafrechtlichen Verfolgung haben kann. Schließlich ist die Werbung für Homosexualität laut geltender Rechtsprechung strafbar. Und schon die öffentliche Präsenz Homosexueller lässt sich als Werbung werten. Aus diesem Grund musste sich auch die Schwulen- und Lesbenvereinigung Lambda schon vor Gericht gegen ihr Verbot wehren.
Diesem Klima hat Can den Kampf angesagt. Vergangene Woche verlas er nach der Verhandlung in Istanbul am Gerichtsgebäude eine Erklärung. Klopfenden Herzens sagte er vor Dutzenden Polizisten, Journalisten und Passanten, es gebe viele schwule Türken, die sich ein Leben ohne ständige Lüge wünschten. Freundliche, brave Mitbürger, die einfach nur gerne ehrlich wären. Man müsse diese Schwulen nicht mögen, schon gar nicht lieben. Leben lassen reiche völlig. Niemand wagte es, ihn auszulachen.
Türkei macht Jagd auf Homosexuelle
Oktober 4, 2009Selbst inmitten von Beyoglu, dem belebtesten und buntesten Stadtteil von Istanbul, trauen sich viele Homosexuelle und Transvestiten nunmehr nur noch scheuen Gangs aus dem Haus. Denn sie könnten jeden Augenblick ein willkürliches Opfer der polizeilichen Jagd nach Bonuspunkten werden, weil sie sich als Männer in Frauenkleidern in der Öffentlichkeit blicken lassen. Mal werde man beim Friseur erfasst und zur Polizeiwache verschleppt, wo einem nach dem türkischen Ordnungsrecht wegen Belästigung der Umgebung eine Geldstrafe verhängt wird. Ein anderes Mal werde man bei einem Gang zum Schlachter oder Bäcker auf offener Straße erfasst und an Ort und Stelle ebenfalls nach dem Ordnungsrecht zu einer Geldstrafe verurteilt.
Theoretisch gibt es keinerlei rechtliche Handhabe für die polizeiliche Willkür gegen Homosexuelle und Transvestiten. Aus rechtlicher Sicht sind weder Homosexualität noch Transsexualität in der Türkei verboten. Selbst gemäß der türkischen Verfassung gilt das Verbot der Diskriminierung. Doch Theorie und Praxis werden auch hier durch riesige Abgründe entzweit. Dass der Alltag von Transvestiten und Homosexuellen in der Türkei ohnehin durch brutale Diskriminierung, soziale Ächtung sowie tätliche Angriffe gekennzeichnet ist, ist kein Geheimnis. In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage machten mehr als drei Viertel der befragten Türken kein Hehl aus ihrer rauen Ablehnung von Homosexuellen und Transvestiten.
Dass auch die türkische Polizei berüchtigt ist für ihr unzimperliches Vorgehen gegen Transsexuelle und Transvestiten, erfreut sich ebenfalls einer regen Bekanntheit. Doch früher, bemerkt eine Sprecherin der Vereinigung LGBTT, sei es eher üblich gewesen, dass die Polizisten überwiegend in der Nacht gegen Transvestiten und Homosexuelle aktiv wurden. Dank des neuen Bonussystems habe sich die polizeiliche Jagd auch üppig auf den helllichten Tag erstreckt. Viele Transvestiten würden sich nicht mehr auf die Straße trauen. Aber irgendwann müssen sie trotzdem hinaus. Sobald sie einen Polizisten auf der Straße erblicken, würden sie einen Bogen um ihn machen oder um möglichst unauffällig zu bleiben, selbst in der prallen Hitze bedeckte Kleidung tragen. Dennoch mangelt es nicht an zahlreichen Fällen, bei denen allein an einem Tag sogar ein und derselben Person mehrere willkürliche Geldstrafen nach dem Ordnungsrecht verpasst werden…
Quelle
Hamburg: amerikanischer Austauschstudent von Moslems fast tot geprügelt, weil man sie für Schwule hielt
September 28, 2009Prügel-Überfall auf Jura-Student
Hansaplatz Jugendliche treten 28-Jährigen gegen Kopf – Das Motiv Schläger hielten Joshua S. für schwul
MALTE STEINHOFF
Sie stießen ihn zu Boden und traten ihm immer wieder gegen den Kopf. Mitten in Hamburg wurde der schwerbehinderte Austauschstudent Joshua S. (28) fast totgeprügelt. Das Motiv der Schläger: Sie hielten den Amerikaner für schwul.
Sonntagmorgen, gegen 1.40 Uhr: Joshua S. ist mit Neville (22), einem befreundeten Austauschstudenten aus Südafrika, in St. Georg unterwegs. Die beiden waren feiern und wollen nun nach Hause. In der Osterstraße (Eimsbüttel) teilen sich die beiden Freunde eine Wohnung. Joshua S., ein gebürtiger Texaner, der in New York Jura studiert, absolviert seit August an der Hamburger Elite-Uni “Bucerius Law School” (Neustadt) ein Auslandssemester.
Sie gehen über den Hansaplatz und biegen in die Straße Zimmerpforte ein. In einem Hauseingang sitzen vier Halbstarke. “Die waren ungefähr 15 Jahre alt, Südländer”, erinnert sich Joshua. Auf einmal pöbeln die vier die beiden Freunde an: “Ey, seid ihr schwul, oder was?! Ihr Scheiß-Schwuchteln!” Die zwei Freunde, die beide nur gebrochen Deutsch sprechen, tun genau das Richtige. Machen das, was einem in solchen Situationen geraten wird: Sie bleiben ruhig, gehen weiter und gucken die Jugendlichen nicht an.
Aber es nützt nichts: “Auf einmal trat mir jemand in den Rücken”, erinnert sich Joshua. Dann geht alles ganz schnell. Der 28-Jährige fällt auf den Boden. Immer wieder treten ihm die Angreifer gegen den Kopf. “Ich habe ihnen immer wieder gesagt, sie sollen aufhören.” Aber sie hören nicht auf.
Neville rennt den Kirchenweg hinunter, um Hilfe zu holen. Flüchten kann Joshua nicht: Nach einem Unfall in der New Yorker U-Bahn vor vier Jahren ist er halbseitig gelähmt. Er humpelt. Seitdem trägt er eine Titanplatte in der Schädeldecke. “Wahrscheinlich hat sie ihn vor schlimmeren Verletzungen bewahrt.”, vermutet Anna-Sophie B. (26), eine langjährige Freundin. “Die Täter haben doch gesehen, dass er gehbehindert ist – und sie haben ihn trotzdem zusammengeschlagen.”
Als die Täter nicht aufhören, beginnt Joshua S. zu beten – auf Deutsch. “Ich habe gehofft, dass sie mich dann in Ruhe lassen.”…
Moslems foltern und töten Homosexuelle im Irak
August 24, 2009Milizen haben im Irak laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch ungestraft Homosexuelle gefoltert und getötet. Die systematischen Angriffe hätten zu Beginn des Jahres in der Hauptstadt Bagdad begonnen und sich auf andere Städte wie Kirkuk, Nadschaf und Basra ausgeweitet, wie Human Rights Watch erklärte. Die Organisation forderte die irakische Regierung auf, sofort gegen diese Übergriffe einzuschreiten.
Zu Beginn des Jahres wurden dem am Montag veröffentlichen Bericht zufolge im Bezirk Sadr City in Bagdad mehrere Leichen gefunden, denen Worte wie «Perverser» auf die Brust geschrieben worden waren. Genaue Angaben zur Zahl der Toten gebe es nicht, erklärte Human Rights Watch. Dies hänge mit dem Versagen der Behörden bei der Verfolgung der Verbrechen, aber auch mit der Stigmatisierung von Homosexuellen zusammen, was deren Familien daran hindere, an die Öffentlichkeit zu gehen. Es habe aber möglicherweise Hunderte Opfer gegeben, hiess es unter Berufung auf Uno-Informationen.
NZZ
Nicht vergessen: Islam heißt Frieden.
Liberalität Dank musl. Einwanderung vorbei Anriffe auf Schwule in Amsterdam und Kopenhagen
August 22, 2009Überall wo sich der Islam ausbreitet und Muslime die Oberhand gewinnen, müßen Schwule Angst haben in Ihrem eignen Land durch rassistische Muslime zusammengeschlagen zu werden:
Amsterdam: CSD-Organisator verprügelt
Schock kurz vor dem Canal Pride: Einer der Organisatoren des Amsterdamer CSDs, der am kommenden Wochenende stattfindet, wurde auf offener Straße wegen seines Schwulseins verprügelt
Hugo Braakhuis, Gründer und Vorstandsmitglied der Vereinigung “ProGay”, hatte sich am Mittwochabend mit einem Kuss von einem Freund vor einer Amsterdamer Bar am Rembrandtplein verabschiedet. Daraufhin wurde die beiden von mehreren Jugendlichen u.a. als “Schwuchteln” beschimpft. Als Braakhuis‘ Freund die Gruppe zur Rede stellten wollte, prügelte einer der Jugendlichen auf ihn ein. Als er zu Boden ging, fiel die ganze Gruppe über ihn und Braakhuis her.
“Ich kann noch immer nicht begreifen, dass mir das passiert ist. In meiner Stadt? In meinem Land?”, zeigte sich der CSD-Organisator gegenüber dem “Telegraaf” erschüttert. Nach einem Bericht der Zeitung wurden vier der fünf mutmaßlichen Täter von der Polizei noch am Tatort gefasst. “Die Jungen sahen wie Marokkaner aus, 18 oder 19 Jahre alt”, beschrieb sie Braakhuis. “Aber es war auch ein blonder Typ dabei.” Die Polizei selbst machte zur Nationalität der vorübergehend Festgenommenen keine Angaben. Nach dem fünften Tatverdächtigen wird noch gefahndet.
Queer
Kopenhagen
Schwulen-Festival beginnt mit Überfall
Drei Teilnehmer des Schwulen-Festivals «World Outgames» sind in der Nacht zum Sonntag in der Kopenhagener Innenstadt überfallen und zusammengeschlagen worden
Wie die dänische Polizei mitteilte, betrachte man die Überfälle als Hasskriminalität («Hate Crimes»), die ausschließlich wegen der Homosexualität der Männer aus Norwegen, Schweden und Großbritannien begangen worden seien. Die Opfer mussten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zwei Tatverdächtige sollten am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt werden.
suedkurier
Mit Muslimen gegen Schwule und Lesben
August 22, 2009Jürgen Elsässer, bei dem man nicht weiß, ob es ein Nationalsozialist oder ein Linksfaschist ist:
Und eines ist auch klar: In diesem Kampf gegen die postmodernen Zerstörern jeder dauerhaften menschlichen Bindung stehen die Einwanderer und die Moslems auf der Seite der Familienfreunde – keine Chance für rassistische Hetze!
Ein Gutteil der Rechten dagegen wird sich – wie Pim Fortuyn in den Niederlanden – in die Brüno-Front einreihen.
Schwule gelten in der rückständigen arabischen Welt als pervers
August 17, 2009Im Arabischen wird ¸¸schwul” schnell mit ¸¸pervers” übersetzt.
Im Nahen Osten ist Homosexualität lediglich in Israel, dem Westjordanland und – seit dem Einmarsch der amerikanischen Streitkräfte – auch im Irak legalisiert. In Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Jemen wird Homosexualität sogar mit dem Tod bestraft. Nicht dass die staatliche Verfolgung Homosexueller auf die arabische oder muslimische Welt beschränkt wäre. In 93 Ländern steht Homosexualität noch heute unter Strafe. Unter Todesstrafe steht sie in Iran, Mauretanien, in den islamischen Bezirken Nigerias und im Sudan. Lebenslange Haftstrafen können in Barbados, Birma, Pakistan und Uganda verhängt werden. Angola, Jamaika und Nordkorea schicken Schwule ins Arbeitslager.
Im Libanon liegt die Höchststrafe bei vergleichsweise harmlosen zwölf Monaten. Dort hat sich eine starke Emanzipationsbewegung formiert, für die der Verlag letztlich Luongos Buch veröffentlichte. Luongo will sich nicht davon abhalten lassen, weiter in den Nahen Osten zu reisen und dort mit Schwulenorganisationen zusammenzuarbeiten. Doch dass die Legalisierung der Homosexualität nur ein erster Schritt sein kann, zeigt nicht nur der Lapsus bei der Übersetzung. Im Irak sind seit der Legalisierung Hunderte Homosexuelle ermordet worden. Genau dorthin wird Luongo als Nächstes reisen..
weiter
Proteste in Iran Schwul im Gottesstaat
Juli 9, 2009Darius ist geübt darin, nicht aufzufallen. Er ist schwul, und auf Homosexualität steht in Iran die Todesstrafe. Mehr als 4000 Männer, die Männer lieben, wurden seit der Islamischen Revolution an Baukränen erhängt. Darius lebt in ständiger Angst vor dem Regime. Doch als der Verdacht aufkam, dass Ahmadineschad das Wahlergebnis gefälscht hatte, fühlte auch Darius sich betrogen. Er wollte sich nicht länger verstecken und demonstrierte. Er ging für Gerechtigkeit und mehr Freiheiten im Alltag auf die Straße.
Auch unter Mussawi als iranischem Präsidenten würde es keinen Christopher Street Day in Iran geben, keine Aids-Schleifen oder Gay-Clubs. Trotzdem erhoffte Darius sich von dem Reformer eine verbesserte Situation für die Schwulen im Land. “Mussawi hat uns Presse- und Meinungsfreiheit versprochen”, sagt er. Das könnte nach und nach zu größerer gesellschaftlicher Toleranz gegenüber Minderheiten führen.
Von der Polizei wurde Darius nie gefasst, aber einmal ist er nur haarscharf einer Festnahme entkommen. Er war auf einer Feier in Isfahan eingeladen. Sie wurde spät nachts von den Revolutionswächtern gestürmt. Alle Gäste wurden eingesperrt, mit Stromkabeln blutig gepeitscht und mussten anschließend unterschreiben, dass sie sich nie wieder mit Homosexuellen treffen würden.
Der Gastgeber wurde nur deshalb nicht erhängt, weil der UN-Menschenrat eingegriffen hatte. “Unter Ahmadineschad haben die Verhaftungen und Todesurteile zugenommen. Das schüchtert ein. Aber wenn irgendwann die iranischen Schwulen auf die Straße gehen und demonstrieren, bin ich dabei”, sagt Darius.
Euronews: Interview mit Geert Wilders (inklusive Video)
Juli 7, 2009euronews:
“Weshalb denken Sie, der Islam sei für Europa eine Bedrohung. Wovor haben Sie Angst?”
Geert Wilders:
“ Lassen Sie mich eines klarstellen. Ich mache einen Unterschied zwischen der Ideologie, der islamischen Religion und den Menschen. Ich habe nichts gegen Muslime. Ich hab` ein Problem mit der islamischen Ideologie, Ich denke, sie ist totalitär und sie kann mit anderen Religionen nicht zusammengehen. Nur mit anderen totalitären Ideiologien, wie dem Kommunismus und Faschismus. Für die islamische Ideologie gibt es nur den Islam. Und davor sollten wir Angst haben.”
euronews:
“ Glauben Sie nicht, dass solche Äußerungen vom intellektuellen Standpunkt aus gesehen gefährlich sind? Im Iran kämpfen Moslems für mehr
Demokratie….
Geert Wilders
“ Ich habe nichts gegen die Menschen. Ich weiss, dass es Gemäßigte gibt, die sich Muslime nennen. Und wir sollen mit moderaten Muslimen zusammenarbeiten. Ich glaube nur nicht an einen moderaten Islam. Ich glaube nicht, dass es wie in der christlichen Kirche, zur Trennung von Staat und Kirche im Islam kommt. Deshalb sollten wir nichts in den moderaten Islam investieren. Wir sollten Menschen fördern und die Demokratie.”
euronews:
“ Wie können Sie das trennen? Der Islam als Ganzes, welches ja ein totalitäres Regime ist. Und die europäischen Moslems, die gemäßigt sind?
Geert Wilders:
“ Ich gebe zu, dass die Mehrheit der moderaten Muslime in unserer westlichen Gesellschaft keine Extremisten oder Terroristen sind. Sie sind ganz normale Leute. Das ist in Ordnung.
Wenn wir aber mehr Masseneinwanderung haben, dann bekommen wir mehr islamische Kultur, mehr islamische Ideologie und islamische Identität. Dann wird sich unsere Gesellschaft verändern. Wir haben heute in Großbritannien 25 Schariagerichte.
Vor Gericht ist dort eine Frau weniger wert als ein Mann. Und Homosexuelle können umgebracht werden. Die Scharia ist Teil eines anti-demokratischen Gesetzes, Teil einer islamischen Ideologie. Das passiert täglich in Europa.”…..
zum Video und vollständigen Interview
Homohatz in Moschee Neukölln
Juni 26, 2009Die Berliner Al-Nur-Moschee möchte Menschen zum Islam bekehren. Dazu hatte sie einen Missionar zu einem Vortrag eingeladen, der zum Mord an Homosexuellen aufruft….
Als Schwuler im Iran
Juni 17, 2009Hooman H. freut sich, dass er an der Euro-Pride in Zürich seine Homosexualität nicht verstecken muss – anders als vor seiner Flucht aus dem Iran.
«Im Iran darfst du nicht essen, was du willst, nicht trinken, was du willst, nicht sagen, was du willst, und nicht lieben, wen du willst. Ausserhalb der eigenen vier Wände musst du immer eine Rolle spielen. Das konnte ich schlecht. Schon als Kind sagte ich immer, was ich denke. Das war ein Problem. Denn das Regime der Mullahs hat seine Ohren überall – in der Schule, an der Uni, auf der Strasse.
Auf dem Gymnasium bekam ich Probleme mit den Sittenwächtern. Und an der Uni nahmen die Schwierigkeiten zu, weil ich politisch aktiv war. Ich bin konfessionslos und Royalist, also Anhänger des Schahs. Früh wusste ich auch, dass ich schwul bin. Aber Homosexualität politisch zu thematisieren, bedeutet im Iran Selbstmord. Das tat ich nicht. Selbst vor meiner Familie habe ich geheim gehalten, dass ich einen Freund hatte. Und aus Angst vor Verrat sprach in meinem schwulen Freundeskreis niemand offen über das Thema. Denn im Iran steht auf gleichgeschlechtliche Liebe die Todesstrafe….
Kreuzberg Iraker verprügelt küssende Männer
Juni 8, 2009Zwei sich küssende Männer sind in der Nacht zum Sonntag von einem offenbar schwulenfeindlichen Wirt in Kreuzberg angegriffen worden. Der Lokalbesitzer gab an, dass er zuvor beleidigt wurde.
Berlin -
Einer der beiden Männer wurde leicht verletzt. Ein 28-Jähriger und sein 23-jähriger Freund hatten sich vor einem Imbiss geküsst. Daraufhin sei der irakische Inhaber herausgekommen und habe ihnen mitgeteilt, dass er derartige Zärtlichkeiten vor seinem Geschäft nicht dulde. Während des Streits griff der 38-jährige Wirt die Männer mit einer Stange an…
Muslime gründen Front gegen Homosexualität und rufen zur Tötung auf
Mai 19, 2009Imam ruft zur Tötung von Homosexuellen auf
Dakar – Religiöse Führer im Senegal haben am Mittwoch in Reaktion auf die Haftentlassung von neun Homosexuellen die Gründung einer “Islamischen Front zur Verteidigung ethischer Werte” bekanntgegeben. Bamar Gueye, Leiter der NGO “Jamra”, verlas am Ausgang einer Moschee in der Hauptstadt Dakar eine Erklärung, in der von einer “gefährlichen Verschwörung gegen die religiösen Werte” die Rede war, welche die Legalisierung der Homosexualität zum Ziel habe.
Im Senegal sind 95 Prozent der Bevölkerung Muslime. Homosexualität ist offiziell verboten und wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft.
Mehr als 20 islamische Vereinigung und religiöse Führer hätten sich am Mittwoch getroffen, um eine dauerhafte Struktur ins Leben zu rufen, die dem entgegenwirke. Der Prophet Mohammed habe gesagt: “Wenn euch Leute unterkommen, die dabei sind, die Praktiken des Volkes Lot zu praktizieren, tötet sie.”
Mamadou Lamine Diop, der populäre Imam eines Vororts von Dakar, sprach sich kurz darauf vor Journalisten direkt dafür aus, Schwule, die ihre Sexualität ausleben, zu töten: “Das sind Leute, die es verdienen, (…) die Friedhofsstille zu teilen (…) dass sie ganz einfach eliminiert werden.”
Tödliche Hatz auf türkische Schwule
Mai 4, 2009Hatz auf Schwule
Die versteckte Lage hat ihren Grund. Besonders Transsexuelle, aber auch Schwule und Lesben waren in den letzten Jahren häufig Opfer von Gewalt. Im März töteten Unbekannte die Transvestitin Ebru Soykan mit acht gezielten Schüssen in den Kopf.
Dieses Verbrechen steht zweifellos in Zusammenhang mit einem Prozess wegen Gewalt gegen Transvestiten und Homosexuelle. Im April 2006 hatten Rechtsradikale in Eryaman nahe von Ankara eine Woche lang mit Knüppeln, Messern und Pistolen Transvestiten angegriffen, unter ihnen Soykan. Der bewaffnete Mob lauerte den Transvestiten auf dem Weg zum Einkaufen auf und verschaffte sich Zugang zu deren Wohnungen. Trotz der kaum versteckten Übergriffe nahm die Polizei nur wenige Angreifer fest. Vier von ihnen wurden nun im Februar zu Haftstrafen zwischen neun Monaten und drei Jahren verurteilt; nach Anrechnung der Untersuchungshaft wurden sie sofort freigelassen. Drei Wochen später wurde Soykan ermordet.
Homosexuelle und Transvestiten werden möglicherweise auch Opfer sogenannter «Ehrenmorde» durch Familienmitglieder. Entsprechenden Hinweisen wird nach Aussage von Betroffenen nicht genügend nachgegangen. Auch Klagen über Schikanierungen und Übergriffe durch die Polizei wird kaum Beachtung geschenkt. Wagen es etwa zwei Männer, sich zum Abschied am zentralen Istanbuler Taksim-Platz zu küssen, kann es passieren, dass sie die Nacht in einer Polizeizelle verbringen müssen.
“Wie, du bist schwul?” Schwulenhaß – Dank Einwanderung
April 29, 2009Viele Einwandererkinder verabscheuen Homosexuelle. Wie ein Verband mit Rollenspielen gegen Vorurteile auf den Schulhöfen kämpft.
Am Anfang genieren sich die Siebtklässler noch, doch bald tauen sie auf, und es hagelt Schimpfwörter: „Schwuchtel“, „Transe“, „Homo“, „Tunte“ – die Kreuzberger Schüler rufen alle Beleidigungen für Schwule und Lesben durcheinander, die sie kennen. Schließlich haben die drei Besucher danach gefragt. Das Lieblingsschimpfwort der 29 Schüler der Carl- von-Ossietzky-Schule sei derzeit „schwules Opfer“, sagt ihr Lehrer.
„Solche Ausdrücke sind an der Tagesordnung“, sagt Ingo Niederschuh, und einige der Kinder würden das „auch so meinen“. Ressentiments gegen Homosexuelle seien schon bei den Kleinen ein Thema. Deshalb hat der Lehrer einen Aufklärungsworkshop des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg (LSVD) gebucht, der vom Senat gefördert wird. Nun sitzen seine Schüler im Stuhlkreis und reden mit den LSVD-Trainern, zwei jungen Frauen und einem Mann, über Hetero-, Homo- und Transsexualität. Was heißt das? Was sind die Merkmale?
Die Kinder hören interessiert zu. Blond ist hier nur einer, ein paar Mädchen tragen Kopftuch. Sie stammen alle aus Einwandererfamilien mit Eltern aus dem Libanon, der Türkei, Bosnien und dem Irak.
Tagesspiegel
Schwul in Marokko: Leben mit Angst und Lügen
April 25, 2009Fouad ist verheiratet, er hat Kinder – und er ist schwul. So konnte der Marokkaner lange Zeit recht gut leben – bis auf YouTube ein Video auftauchte, das ihn bei einer schwulen “Hochzeitsfeier” zeigt. Das brachte ihm den Hass der Islamisten und sechs Monate Gefängnis ein.
Mittlerweile ist Fouad wieder auf freiem Fuß, immer noch lebt er in der kleinen Stadt südlich von Tanger. Mit der marokkanischen Presse will er nicht sprechen – dem ARD-Hörfunk dagegen hat er ein Exklusiv-Interview gewährt. Ein Gespräch über Lebenslügen, Todesangst und das schwierige Leben als Homosexueller in einer marokkanischen Kleinstadt….
Tagesschau
Muslimischer Extremist hetzt gegen Homosexuelle
April 22, 2009Anjem Choudary ist in London kein unbeschriebenes Blatt. Er hat schon öffentlich die Einführung der Scharia in Grossbritannien gefordert, jetzt hat er ein neues Feindbild gefunden.
An einer Pressekonferenz in London sagte Choudary, dass es passieren kann, dass ein Mann einen anderen mag, doch wenn diese ihre Gelüste befriedigen wollten, müssten sie bestraft werden: Durch die Steinigung. «Es gibt Menschen, die sich zu Eseln hingezogen fühlen, was nicht bedeutet, dass es richtig ist», erläuterte Choudary seine menschenverachtende Einstellung weiter.
In der britischen Zeitung «DailyMail» fordert Sharon Ferguson, Vorstand der christlichen Schwulen- und Lesbenbewegung die Polizei genau hinzuhören, was Choudary sage um zu sehen, ob ein Handeln nötig sei.
[Video] Islamisten protestieren gegen britische Homo-Doku Todesdrohungen gegen Regisseur
April 21, 2009Heftige Reaktionen löst die Entscheidung des britischen Fernsehsenders “Channel 4″ aus, eine Dokumentation über schwule und lesbische Moslems auszustrahlen. Der Regisseur des Films “A Jihad for Love”, Parvez Sharma, hat sogar Morddrohungen auf seinem Blog erhalten, die Dokumentation wurde sogar in einigen Ländern verboten. Er hofft, mit seinem Film eine Debatte auszulösen,
Doch muslimische Führer in Großbritannien meinen, der Film sei anstößig und würde den Zorn der Muslime schüren. Ein Imam der größten europäischen Moschee, Baitul Futuh im britischen Surrey, hat den Film scharf verurteilt: “Diese Leute sollen sich nicht vor Fernsehkameras zu ihren Sünden bekennen”, sagte er der Zeitung “Daily Star”. Und fügte hinzu: “Sie sollten das alleine und Gott gegenüber tun und um Vergebung bitten.”
Channel 4 ließ sich davon nicht beirren – der Film wurde wie geplant gestern um 22.00 Uhr ausgestrahlt. Eine Sprecherin des Senders erklärte: “Es ist eine sehr einfühlsam gemachte Dokumentation, die auf internationalen Filmfestivals sehr viel Beifall erhalten hat und es ist legitim für einen Dokumentarfilmer, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen”.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Sender mit dem Thema Homosexualität im Islam auseinandersetzt. So hat im September 2008 eine Reporterin heimlich ein Treffen weiblicher Predigerinnen gefilmt und so deren intolerante Haltung veröffentlicht. So meinte eine, Lesben und Schwule, Frauen, die sich wie Männer benehmen oder zu anderen Religionen konvertierte Moslems müssen getötet werden: “Du musst ihn umbringen, verstehst du? Das ist Islam”, sagte sie der Reporterin.
Und im Jänner 2007 deckte Channel 4 auf, was Abu Usamah, Prediger in der Green Lane Moschee in Birmingham, über Lesben und Schwule denkt: “Wenn ich sage, Homosexuelle sind perverse, schmutzige und dreckige Hunde, die ermordet werden sollten, deckt das meine Meinungsfreiheit, oder?” Ein anderer Prediger hat im Laufe der Dokumentation die Gläubigen aufgerufen, Homosexuelle von einem Berg zu stoßen.
GGG
Traurige Lehren aus Morsals Ermordung
Februar 24, 2009Ulf Poschardt fordert mehr Schutz muslimischer Mädchen vor dem Terror der Familie – und mehr Engagement gegen den antiwestlichen Wertekanon in Parallelgesellschaften.
passt in das Bild einer unzivilisierten Aggression, von der es in den deutschen Großstädten zu viel gibt. Sie richtet sich stets gegen vermeintlich Schwächere. In Berlin machen arabische und türkische Jugendliche Jagd auf Schwule oder jüdische Schüler mit Kippa. Das geschieht vor allem in jenen Vierteln, wo die Migranten nicht mehr marginalisierte Minderheit sind, sondern tief intolerante Mehrheit.
Das Verhalten der Familie Obeidi nach der Verkündung des Urteils lässt keinerlei Einsicht erkennen. Im Gegenteil: Die Attacken auf Gericht und Staatsanwaltschaft illustrieren den Hass auf den Wertekompass des Rechtsstaates. Gerade eine liberale Gesellschaft darf bei der Gewährung ihrer Grundrechte keine Relativierungen zulassen, egal wie archaisch die Familientradition mancher Täter sein mag. Prozesse wie der um die Ermordung von Morsal entwerfen ein düsteres Bild vom Innenleben jener Parallelgesellschaften, die Multikulturalisten zu lange verklärt haben. Jedes misshandelte Mädchen, jeder verprügelte Schwule, jede heruntergeschlagene Kippa ist ein Angriff auf unsere freiheitliche Verfasstheit.
Welt
Eindrücke aus Jemen „Da hört der demokratische Spaß auf“
Februar 21, 200910.000 Zuschauer wollten zur öffentlichen Hinrichtung
Einige Tage später erfahre ich über Aiban von einer bevorstehenden öffentlichen Hinrichtung. 10 000 Schaulustige haben sich eingefunden, um zuzusehen, wie ein wegen sexuellen Missbrauchs mit anschließendem Kindsmord Verurteilter von einem Hochhaus geworfen werden soll. Aber die Exekution wird verschoben. Der Druck der Menschenrechtsorganisationen hat Wirkung gezeigt. Nun soll der Mann hinter verschlossenen Türen erschossen werden. „Öffentliche Hinrichtungen finden im Jemen selten statt“, sagt Aiban, „in den 90ern wurden Verurteilte manchmal aus Hubschraubern gestoßen. Das sollte die Schwere des Verbrechens unterstreichen.“ Und diese Schwere, sagt Aiban, habe oft mit Homosexualität zu tun, die als Schandtat gegen den Willen Allahs angesehen wird. Auch im besagten Fall war das Vergewaltigungsopfer ein Junge.
Kölner Stadtanzeiger
Türkei schikaniert schwule iranische Flüchtlinge
Februar 20, 2009Eine besonders subtile Form von Diskriminierung müssen schwule und lesbische Flüchtlinge ertragen, die vom Iran in die Türkei geflohen sind.
Wie der türkische Lesben- und Schwulenverband berichtet, werden sie von den Behörden in konservativen Landstrichen Zentral- und Ost-Anatoliens untergebracht. Dort werden sie wegen ihrer sexuellen Orientierung bedroht, beleidigt und auf offener Straße bespuckt. Viele iranische Schwule flüchteten deshalb in Großstädte wie Istanbul, Izmir oder Ankara und lebten dort illegal, so der Verband weiter.
Die religiös-konservative Regierungspartei AKP hat schon öfter probiert, die Rechte von Lesben und Schwulen in der Türkei zu beschneiden. Zuletzt sollte Lambda Istanbul, die größte Anlaufstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender geschlossen werden.
Im Iran steht auf Homosexualität die Todesstrafe, die auch immer wieder verhängt und durchgeführt wird.
Quelle
In Zwangsehen leiden auch die Männer
Februar 17, 2009Bisher wurde das Thema Zwangsehe vor allem aus der Perspektive der Frauen betrachtet. Doch es gibt auch Männer, die gegen ihren Willen verheiratet werden. Sie sprechen nur selten über ihr Leid. Ali Akdeniz hat die Ehe mit der ungeliebten Cousine krank gemacht.
Schicksale muslimischer Mädchen, die zwangsverheiratet werden, die bedroht, geschlagen oder gar ermordet werden, wenn sie sich dem Willen ihrer Familien widersetzen, sind bekannt. Ein Viertel der türkischen Frauen lernt den Ehemann erst bei der Hochzeit kennen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Neun Prozent gaben an, zur Ehe gezwungen worden zu sein. Die Perspektive des Mannes hat dagegen bisher kaum jemanden interessiert. „Man ging einfach davon aus, dass Männer von arrangierten Ehen nur profitieren“, sagt Ahmet Toprak, Pädagogik-Professor an der Fachhochschule Dortmund und Experte für deutsch-türkische Migrantenfamilien.
Doch Ali Akdeniz Geschichte ist kein Einzelfall. Im Mädchenhaus Bielefeld gibt es seit 2007 die bundesweit erste Online-Beratung gegen Zwangsheirat. Im vergangenen Jahr haben hier nicht nur Frauen, sondern auch 28 Männer Hilfe gesucht. Auch Kazim Erdogan kennt einige Fälle von jungen Männern, die von ihren Familien in eine Ehe gedrängt wurden – mit Erpressung und Gewalt. Der Psychologe betreut in Berlin-Neukölln ehrenamtlich eine der ersten Beratungsgruppen für türkische Väter. Von 30 Männern hätten alleine vier ihre Hochzeit als Zwang empfunden, sagt er.
Bis heute kann er dem Vater nicht verzeihen, dass er ihn, den Jüngsten, geopfert hat, während seine Geschwister ihre Ehepartner frei wählen durften. Die Cousine aus Anatolien sollte durch die Heirat mit Ali die Chance bekommen, in Deutschland zu leben. „Hochzeiten mit engen Verwandten sind üblich. Das wird als ein Weg gesehen, der Familie zu helfen“, sagt Ahmet Toprak. Auch wenn ein junger türkischer Mann ein zu offenes Leben führt, trinkt, Drogen nimmt oder viele Freundinnen hat, kann die Heiratsfalle zuschnappen. „Dann sieht die Familie die Hochzeit als Disziplinierungsmaßnahme“, sagt Toprak. Betroffen sind zudem Homosexuelle. „Sie werden zwangsverheiratet, um das bürgerliche Image der Familie zu bewahren“, sagt Toprak. Viele Schwule führen nach der Hochzeit ein Doppelleben, doch die Fassade bleibt bewahrt.
Lebensgefährlich: Homosexualität im Iran
Februar 6, 2009Mina Ahadi steht immer wieder in engem Kontakt mit Menschen, die hingerichtet werden sollen, und deren Angehörigen. Viele kann sie retten. Nicht jedoch den siebzehnjährigen Iraner Makvan Molodi: Weil er als Dreizehnjähriger angeblich einen Freund hatte, wurde Makvan Molodi 2008 hingerichtet.
Die Menschenrechtlerin Mina Ahadi war einer Einladung des Schwulenreferates an die Trierer Universität gefolgt, um über die Situation homosexueller Männer und Frauen im Iran und im Islam zu berichten. Laut amnesty international wurden bisher in Iran ca. 4.000 Männer wegen Homosexualität hingerichtet. Die Dunkelziffer mittels Suizid und offiziell anders begründeter Hinrichtungen dürfte allerdings, so Ahadi, weitaus höher liegen. Denn das Thema Homosexualität wird von allen Seiten totgeschwiegen. Auch Menschenrechts- und Frauenrechtsorganisationen wollen sich nicht mit dem Thema befassen. Homosexuelle fühlen sich allein, werden von ihren Familien und ihrem sozialen Umfeld im Stich gelassen. Manche Familien versuchen, homosexuelle Familienmitglieder mit Elektroschocktherapien zu „heilen”.
Angst im schwulen Kiez
Januar 27, 2009Rund um den Nollendorfplatz häufen sich homophobe Überfälle. Täter sind oft Migranten. Die Szene ist aufgebracht und besorgt.
Tagesspiegel
Je acht Jahre Haft für neun Homosexuelle in Senegal
Januar 20, 2009Dakar (AFP) — Wegen Homosexualität sind in der senegalesischen Hauptstadt Dakar neun Männer zu jeweils achtjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Einer ihrer Verteidiger, Issa Diop, sagte, das seien die höchsten Strafen, die im Senegal jemals gegen Schwule verhängt worden seien. Die im Dezember festgenommenen Angeklagten mussten sich vor Gericht wegen “unanständigen Benehmens, unnatürlichen Handlungen und Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation” verantworten.
Die Staatsanwaltschaft hatte für die Angeklagten die für Homosexualität vorgesehene Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis gefordert. Der Richter ging mit seinem Strafmaß darüber hinaus und begründete dies mit dem “erschwerenden Umstand der Mitgliedschaft in einer kriminellen Orghanisation”. Die meisten Angeklagten gehören einer Hilfsorganisation für aidskranke und HIV-infizierte schwule Männer an
Saudi-Arabien richtet zwei Schwule hin
Januar 20, 2009In Saudi-Arabien sind während der Weihnachtsfeiertage zwei Schwule geköpft worden. Das berichtet das Internet-Portal blu.fm. Offiziellen Angaben zufolge haben sie einen anderen Mann vergewaltigt. So berichter die staatliche Nachrichtenagentur SPA, dass die Männer in das Schlafzimmer ihres Opfers eingedrungen sind und ihn dann gefesselt, geschlagen und vergewaltigt haben.
In Saudi-Arabien gilt islamisches Recht, die Scharia. Homosexualität kann deshalb mit dem Tod bestraft werden. Nach offiziellen Angaben werden in dem islamischen Land aber nur schwule Vergewaltiger und Kinderschänder hingerichtet, Menschenrechtsorganisationen vermuten allerdings, dass diese Delikte oft nur vorgeschoben werden, um die Todesstrafe international zu rechtfertigen.
Ein Versuch, Homosexualität weltweit straffrei zu stellen, ist im Dezember fehlgeschlagen: Frankreich und die Niederlande haben bei der UNO eine Resolution dazu eingebracht, die aber von den meisten Staaten nicht unterzeichnet wurde.
Quelle
Mit steigendem muslim. Migrantenanteil wächst Homophobie
Dezember 12, 2008Der Albtraum begann vor zehn Jahren. Bis dahin hatte die Lehrerin an der Kreuzberger Grundschule keinen Hehl aus ihrem Privatleben gemacht. Wenn sie Schüler danach fragten, sagte sie offen, dass sie mit einer Frau zusammenlebe.
Dann kippte die Stimmung, immer öfter reagierten Schüler und Eltern ablehnend – parallel zum Anstieg des Migrantenanteils an der Schule von 50 auf 90 Prozent, wie die Lehrerin berichtet, darunter vor allem Kinder aus sogenannten bildungsfernen Familien.
Vor drei Jahren wuchs sich die Ablehnung zu einer Mobbing-Welle aus. Einige Schüler hätten sie mit Schmährufen begrüßt wie: „Da kommt die Lesbe!“ Sie hätten sie nach dem Unterricht verfolgt und an Wände geschrieben, dass sie lesbisch sei. Da vertraute sie sich der Schulleitung an. Gemeinsam beschloss man, das Privatleben der Lehrerin geheim zu halten.
Kuwaitische Islamisten: Homosexuelle sollten gefoltert werden
Dezember 8, 2008Bremer Schülerumfrage belegt Homophobie
November 25, 2008Ein Mittel zum Erkenntnisgewinn war eine Meinungsumfrage unter 968 Schülern des Schulzentrums und der benachbarten Gesamtschule Ost. Dabei zeigte sich, dass 40 Prozent der muslimischen, 23 Prozent der katholischen und zwölf Prozent der evangelischen Jugendlichen Homosexualität immer noch für eine Krankheit halten. Bei den Nichtgläubigen waren es knapp elf Prozent.
Zumindest unmoralisch ist Homosexualität für 62 Prozent der befragten Muslime, 39 Prozent der Katholiken, 26 Prozent der Protestanten und immerhin 20 Prozent der Nichtgläubigen.
Noch höher stieg der Wert bei der Frage, ob Homo-Küsse in der Öffentlichkeit “ekelhaft” seien. “Ja”, fanden 85 Prozent der Muslime und immer noch 46 Prozent der Nichtgläubigen.
Aber es gab auch Lichtblicke: 79 bis 84 Prozent der (Nicht-)Glaubensgruppen stimmten der Aussage zu, dass Homosexualität Privatsache sei. “Ein guter Ansatzpunkt”, findet Lehrer Stein.
Auffällig ist, dass Jungen und Migranten etwa doppelt so homofeindlich sind wie Mädchen beziehungsweise “Ur-Deutsche”.
Das Blog macht Pause…:-)/aktualisiertes Blogroll/neue Videos(obere Spalte)/keine News verpassen RSS Feeds von PI und Europenews–>rechte Spalte
November 13, 2008Schon wieder eine Pause:-)
Da ich in den letzten Wochen recht fleißig war, habe ich mir eine längere Pause verdient.
Desweiteren, wird dieses Blog aus zeitgründen auf absehbarer Zeit nur noch sehr sporadisch fort geführt oder aktualisiert,trotzdem sind die wichtigsten aktuellen News in den RSS Feeds zu sehen.
Des weiteren kann natürlich auch weiterhin gestöbert werden in den rund 1300 Beiträgen, über die Religion des Friedens:-), über das Bollwerk Israel,USA oder über die rotlackierten Neonazis der antimperialitischen Faschisten.
Ich möchte mich bei meinen rund 500 Lesern am Tag bedanken, somit stand diese Seite seit Wochen in den Top 100 bei WordPress.
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Über E-Mail bin ich weiterhin erreichbar.
Mit der RSS Funktion werdet ihr automatisch informiert.
Keine Stimme den Grünen und den Faschisten der SED/PDS/Linkspartei/WASG/linke oder wie die Stasipartei gerade heißt, die für muslimische Masseneinwanderung verantwortlich sind, die unsere europäische Kultur hassen und der Zivilisation und Freiheit entgegenstehen. Die verantwortlich sind Für Antisemitismus/Antizionismus, Homophobie,Frauenversklavung und Amerikahass genauso wie die braunen Nazis.
In diesem Sinne: Lang lebe Amerika, Israel,Europa und die freie und zivilisierte Welt!
Gegen Rechtsextremismus und die faschistische antimperialitische “Linke”
Antiimperialistische Schwachköpfe:
Das ist Freiheit:
Das ist Faschismus:
tägliche Infos,bei:
Europenews
PI
Akte Islam
—–
“Der politische Islam knüpft an die Nazis an”
Spiegel
„Der Islam ist vergleichbar mit dem Faschismus”
Welt
Islamismus, Faschismus und NS
Quelle
Israel,das schwule Paradies
Jungle World
Die Linke ist nicht antifaschistisch
Kölner Stadtanzeiger
Freiheit, die ich meine – Kelek
FAZ
Interview mit Seyran Ates
Der Multikulti-Irrtum
Quelle
»Hitler gefällt mir>
Viele muslimische Jugendliche in Deutschland denken antisemitisch. Und ihre Gewaltbereitschaft wächst
Zeit
Dr. Kazem Mousawisadeh ist ein Sprecher der iranischen Grünen Partei im Exil. Die iranischen Grünen sind mit ihren Themen erstaunlich nah am Puls der Zeit, wenn sie in Erinnerung rufen:
„Der Hauptfeind unserer Zeit ist weder Imperialismus noch Zionismus, sondern Fundamentalismus und das religiös-faschistische System.“
Islamisten und die NPD
Etwas mehr Kopftuch auch für deutsche Mädel
FAZ
Gewalt gegen Schwule: CDU kritisiert Rot-Rot
November 12, 2008Die Berliner CDU wirft dem Wowereit-Senat vor, trotz der wachsenden Homophobie unter Migranten zu schweigen und fordert ein schnelles Handeln.
Sascha Steuer, offen schwuler bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, attestierte Rot-Rot ein mangelndes Interesse daran, die steigenden Zahlen homofeindlicher Gewalttaten zu bekämpfen: “Die jüngsten Übergriffe, bei denen Schwule oder Lesben ohne jeden Grund krankenhausreif geschlagen wurden, machen uns Homosexuellen Angst – und immer häufiger haben die Täter Migrationshintergrund”, erklärte der 33-Jährige im “Tagesspiegel”. “In meinem Freundeskreis wird bereits diskutiert, ob man in der Öffentlichkeit noch Händchen halten oder sich einen Abschiedskuss geben kann.”
Der Berliner Senat habe bislang noch nicht auf die neue Lage reagiert: “Gibt es mal einen Konflikt, in dem der Senat eine klare Linie zeigen muss, hört man kein Wort”, so Steuer. Er empfiehlt eine klare Ansage: “Es muss deutlich werden: Homosexualität, aber auch Gleichberechtigung von Frauen und Männern sind in Berlin selbstverständlich; wenn Ihr Euch damit anfreundet, ist es gut – wenn nicht, solltet Ihr Euch entscheiden zu gehen.”
Kritik übte die CDU auch an Migrantenverbänden: “Diese Gruppen weichen dem Thema aus und schweigen, weil sie ein Problem mit Homosexualität haben. Das geht nicht. Gerade die Migrantenverbände müssen Position beziehen”, argumentiert Steuer. Er verweist dabei auf das Scheitern des “Runden Tisches gegen Homophobie”, an dem neben Homo-Gruppen auch Migranten- und Islamverbände ergebnislos teilgenommen hatten
Quelle Queer
„Senat schweigt zur Gewalt gegen Schwule“ Sascha Steuer fordert klares Wort Wowereits
Was erwarten Sie vom Senat?
Ich habe viele Anregungen gemacht, wo man ansetzen kann, von der Handreichung für Lehrer zum Thema Islam und Schule über den Umgang mit Hetzartikeln und Hetzreden bis hin zu den „Respekt Gaymes“, bei denen Sportler aus Migrantenverbänden und der schwullesbischen Gemeinschaft gemeinsam Sport machen, die aber in Bezirken mit hohem Migrantenanteil nicht stattfinden durften, weil man Migrantenjugendliche nicht provozieren wollte. Hier ist der Senat gefordert, eine Kampagne zu starten.
Haben Sie Reaktionen von Migrantenorganisationen oder Muslimen bekommen?
Ich habe sehr viele positive Kommentare bekommen, aber nicht von Migranten.
Was bedeutet das?
Diese Gruppen weichen dem Thema aus und schweigen, weil sie ein Problem mit Homosexualität haben. Das geht nicht. Gerade die Migrantenverbände müssen Position beziehen.
Sie haben eine Kampagne des Senats gefordert. Was soll das Ziel sein?
Der Senat ist in der Pflicht, die Migranten in eine Entscheidungssituation zu bringen, wenn nötig auch zu provozieren. Es muss deutlich werden: Homosexualität, aber auch Gleichberechtigung von Frauen und Männern sind in Berlin selbstverständlich; wenn Ihr Euch damit anfreundet, ist es gut – wenn nicht, solltet Ihr Euch entscheiden zu gehen.
Gefährdet das nicht das friedliche Miteinander?
Gibt es das? Ich bezweifle das. Wenn man, wie ich, lange in Nordneukölln gelebt hat oder im Wedding, weiß man, dass die Wirklichkeit anders aussieht.
Muslime besonders schwulenfeindlich
November 11, 2008Die SchülerInnen haben knapp 1.000 Fragebögen in ihrer und der Gesamtschule Ost vorgelegt, die Umfrage ist also einigermaßen repräsentativ. Der Aussage “Homosexualität ist unmoralisch” haben dabei 35 Prozent zugestimmt. Die Zahl ist immerhin doppelt so hoch wie das Ergebnis bei Umfragen in der Gesamtbevölkerung. Das Schul-Projekt, angeleitet von dem Lehrer Wolfram Stein, hat seine Zahl differenziert: Bei den Schülerinnen vertreten nur 22 Prozent diese Ansicht, unter den Jungs ist sie mit 50 Prozent verbreitet. Unter den “Ur-Deutschen” sind es übrigens insgesamt auch nur 20,6 Prozent, 49,7 dagegen bei Migranten-Kindern. Die wenigsten Vorurteile gibt es bei SchülerInnen, die sich als “nicht-gläubig” bezeichnen – nur 20,3 Prozent
Die Katholiken haben mit 38,5 Prozent Anteil an der Homosexuellen-Feindlichkeit, unter den muslimischen SchülerInnen ist diese Haltung mit 61,8 Prozent sogar dominant. Mit verschiedenen anderen Fragen haben die Schüler dieses Ergebnis bestätigt. Besonders extrem ist die Ablehnung des “Küssens in der Öffentlichkeit”: 85 Prozent der muslimischen Schüler finden das bei Homosexuellen “ekelhaft”, bei den “ur-deutschen” sind das immerhin 41 Prozent dieser Ansicht – und immerhin 10 Prozent bei den befragten LehrerInnen.
Islam-Verbände ohne Dialogbereitschaft: Runder Tisch gescheitert – von Jörg Fischer-Aharon
November 9, 2008Der Versuch, der zunehmenden Gewalt gegen schwule Männer in der Hauptstadt durch einen “Runden Tisch” entgegenzutreten, ist an der Dialogverweigerung der islamischen Verbände gescheitert. Derweilen erreichen fast täglich Meldungen über Gewalttaten von Tätern aus dem islamistischen Milieu die Öffentlichkeit…
von Jörg Fischer-Aharon
Gewalt eskaliert weiter
Der LSVD hatte vorgeschlagen, eine Resolution zu verabschieden, die im Wortlaut weitgehend einem Schreiben des Berliner Innensenators Eckhart Körting (SPD) entsprach. Körting hatte darin einen schwulenfeindlichen Hetz-Artikel im arabischsprachigen Berliner Magazin “al-Salam” scharf verurteilt. Die Teilnehmer des “Runden Tisches gegen Homophobie” konnten sich jedoch nicht dazu durchringen, Körtings Position zu unterstützen. Auch die Einladung, gemeinsam eine Akzeptanzkampagne des LSVD unter dem Motto “Liebe verdient Respekt” zu unterstützen, wurde abgelehnt.
Bereits im Vorfeld des Runden Tisches gab es Kritk, weil mehrere schwullesbische Gruppen wie das Anti-Gewalt-Projekt Maneo von der Integrationsverwaltung erst gar nicht eingeladen worden waren . Maneo wurde erst wenige Stunden vor der Veranstaltung aufgrund der öffentlichen Proteste zur Veranstaltung zugelassen. Andere zivilgesellschaftliche Akteure aus den Migrantencommunitys wie die Islamkritikerinnen Seyran Ates und Necla Kelek blieben außen vor, kritisierte der LSVD weiter.
Gewalt an der Tagesordnung
In der bundesdeutschen Hauptstadt ist Gewalt gegen Schwule und Lesben zwischenzeitlich an der Tagesordnung – angestachelt von Hasspredigern und -sängern betätigen sich vor allem männliche Jugendliche aus dem islamistischen Milieu als Gewalttäter – mit einer oft erschreckenden Brutalität. Erst vor einer Woche wurde ein lesbisches Pärchen auf einem U-Bahnhof von zwei jungen Männern körperlich attackiert und mit Farbe besprüht worden. Am gestriegen Dienstag fand anläsßöich eines weiteren Gewaltaktes in Berlin eine Protestkundgebung gegen homophobe Gewalt statt. Im Aufruf zu der Anti-Gewalt-Kundgebung hieß es: “In der Nacht zu Samstag, den 18. Oktober, wurde ein 33-Jähriger in einem Zug der U-Bahnlinie 6 Opfer eines schweren schwulenfeindlichen Übergriffs. Und das war bei weitem nicht der erste Überfall in letzter Zeit in Berlin.
Tatsächlich gelten zwischenzeitlich auch die “schwulen Kiezse” wie etwa Schöneberg als “nicht mehr grundsätzlich sicher”. Experten und direkt Betroffene von Gewalttaten berichten vermehrt von regelrechten Schlägergruppen aus dem islamistischen Milieu, die gezielt in Stadtteile wie Schöneberg gehen und dort teilweise am hellen Tag und auf offener Straße erkennbare oder vermutete homosexuelle Männer teilweise krankenhausreif schlagen. Allerdings ist Berlin kein Einzelfall. Auch in Hamburg endete der Versuch eines “Runden Tisches” aus islamischen Verbänden und Homosexuellengruppen im Fiasko. Nach zahlreichen gewalttätigen Übergriffen hatten die Grünen in der Hansestadt den verzweifelten Versuch die Fiktion “der heilen Multikulti-Welt” mittels eines solchen “Runden Tisches” zu retten – um dann um so fassungsloser die Realität zur Kenntnis nehmen zu müssen: Die Gespräche scheiterten bereits im Ansatz an der konsequenten Dialogverweigerung der islamischen Verbandsfunktionäre.
USA – Minderheiten brachten Homo-Ehe zu Fall
November 8, 2008Das Ja der kalifornischen Stimmbürger zum Verbot der Homosexuellen-Ehe sorgt unter Schwulen und Lesben für Konsternation. Besonders bitter für sie: Schwarze und Latinos stimmten deutlich für das Verbot.
Ausgerechnet jene Minderheiten, die am Dienstag in grosser Zahl für Barack Obama gestimmt hatten, versetzten der Eheschliessung von gleichgeschlechtlichen Paaren den Todesstoss. Gemäss «Washington Post» stimmten 70 Prozent aller Afroamerikaner für die Vorlage mit dem Namen «Proposition 8». Von den Latinos waren 53 Prozent dafür. Damit wurde die Mehrheit der weissen Kalifornier, die gegen das Verbot war, überstimmt.
Gut 52 Prozent aller Wähler im vermeintlich liberalen Kalifornien hatten für die Initiative und damit gegen die Homo-Ehe gestimmt. Danach soll nun in der Verfassung des Bundesstaats festgeschrieben werden, dass eine Ehe nur als Verbindung zwischen Mann und Frau zu definieren ist. Seit Mitte Juni waren mehr als 16 000 gleichgeschlechtliche Paare in Kalifornien legal getraut wurden.
Werben um religiöse Schwarze
Das klare Nein der Schwarzen sei «überraschend und enttäuschend» für Aktivisten der Schwulenbewegung, hielt die «Washington Post» fest. Sie hätten gehofft, dass gerade die Afroamerikaner sich mit ihrem Engagement identifizieren würden. Doch diese hätten die Vorlage unter religiösen Aspekten und nicht unter jenen der Gleichberechtigung betrachtet.
Tatsächlich hatten sich die Initianten von «Proposition 8» intensiv um die oft tief religiösen schwarzen Stimmbürger bemüht und Prediger dazu ermuntert, sich in ihren Kirchen für das Verbot auszusprechen. «Es ging um die Ehe zwischen Mann und Frau, nicht um eine Frage der Bürgerrechte», betonte Derek McCoy, ein schwarzer Vertreter der Ja-Kampagne. Die Gegner sehen religiöse Argumente jedoch nur als Vorwand, hinter dem sich tief sitzende Vorurteile gegen Homosexuelle verbergen.
Die einzige Minderheit die für die Homoehe plädiert hat, waren Asiaten
Homosexualität: “Die jüngsten Übergriffe machen uns Angst”
November 8, 2008Sascha Steuer ist bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Nach den jüngsten Übergriffen auf Homosexuelle fordert er mehr Tolerenz von jungen Migranten.
Berlin -
“Berlin gilt als attraktive Metropole für Homosexuelle, aber die Realität sieht zunehmend anders aus. Die jüngsten Übergriffe, bei denen Schwule oder Lesben ohne jeden Grund krankenhausreif geschlagen wurden, machen uns Homosexuellen Angst – und immer häufiger haben die Täter Migrationshintergrund. In meinem Freundeskreis wird bereits diskutiert, ob man in der Öffentlichkeit noch Händchen halten oder sich einen Abschiedskuss geben kann.
Ich finde das erschreckend und inakzeptabel und bin nicht bereit das Zurückdrängen unserer Werte- und Ordnungsvorstellungen sowie das Entstehen von Parallelgesellschaften zu akzeptieren. Ich bin nicht bereit die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte einem angeblichen Multikulturalismus zu opfern.
Der Senat hat keine Linie”
Was eine Studie vor einem Jahr ans Licht brachte, zeigt sich in der Hauptstadt nun in der Realität: 79 Prozent der türkischstämmigen männlichen Jugendlichen haben offen schwulen- und lesbenfeindliche Ansichten. Dem sollten in Berlin die „Respect-Gaymes“ entgegenwirken. Sie sollten durch gemeinsamen Sport die Vorurteile abbauen. Die Spiele durften aber nicht in einem Problemkiez stattfinden, das zuständige Jugendamt warnte vor einer „Provokation“ der jugendlichen Migranten. Das ist ein unfassbarer Rückzug des Staates, aber nur eines von vielen Beispielen. Der Innensenator konnte sich ein halbes Jahr lang nicht zu konsequentem Handeln gegenüber einem volksverhetzenden schwulenfeindlichen Zeitungsartikel durchringen. Die Handreichung für Berliner Lehrer „Islam und Schule“ wird seit zwei Jahren nicht veröffentlicht, weil der Bildungssenat nicht weiß, was er will. Und nun lief auch noch der erste „Tisch gegen Homophobie“ mit Migrantenverbänden ohne Ergebnisse auseinander. Der Senat hat keine Linie.
Jeder aber, der seine eigene Kultur, seine eigenen Regeln, seine eigenen ungeschriebenen Gesetze über die unsrigen stellt, seine Kultur und Religion grundsätzlich für wertvoller als die unsrigen hält, hat in Deutschland keinen Platz.
Ein Projekt wie die „Respect-Gaymes“ muss eben mitten in Wedding oder Neukölln stattfinden. Wer sich daran stört, wer nicht bereit ist auf dieser Grundlage in Deutschland zu leben, sollte sich entscheiden unser Land zu verlassen.”
Jeder der Linksgrün wählt,trägt dafür die Verantwortung
“Hassgewalt” Eine Minderheit gegen die andere
November 8, 2008. Und „immer häufiger“, so beklagt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sascha Steuer, seien die Täter Migranten. Als Beweis führt er eine Umfrage aus dem vergangenen Jahr an, wonach 79 Prozent der türkischstämmigen männlichen Jugendlichen homosexuellenfeindliche Ansichten pflegten. Drischt hier eine Minderheit auf die andere ein?
Nur: Nicht jeder, der Schwulen und Lesben ablehnend gegenübersteht, wird gleich gewalttätig. Zudem gibt es keine zuverlässigen Zahlen, die belegen, dass Gewalt gegen Homosexuelle tatsächlich zugenommen hat. Bei der Polizei werden die Übergriffe als „Hassgewalt“ geführt – und da seien die Zahlen zuletzt nicht gestiegen, erklärt man dort. Überhaupt ist man im Präsidium bemüht, sich bei dem sensiblen Thema nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Eine „unheimliche Gewaltzunahme“ gegenüber Schwulen und Lesben habe man nicht bemerkt, obwohl es „immer mal wieder“ Vorfälle gebe. Ja, die Dunkelziffer ist möglicherweise hoch, aber das sei ja bei anderen Straftaten nicht anders. Hier Zahlen zu nennen, sei nicht seriös, heißt es bei der Polizei.
Über Zahlen will auch Bali Saygili nicht sprechen, der das Berliner Projekt „MILES – Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule“ leitet und seit Jahrzehnten Aufklärungsarbeit in der türkischen Community betreibt. Dennoch konstatiert auch er eine deutliche Zunahme der Gewalt – vor allem im letzten halben Jahr. „Die Ablehnung unter Jugendlichen aus Migrantenfamilien wächst“, sagt Saygili – und fügt sofort hinzu, dass aus einer Haltung nicht gleich ein Übergriff wird. Schuld tragen für ihn vor allem konservative islamische Vereinigungen, die Homosexuelle als minderwertig darstellen und die Jugendlichen aufstacheln. Hinzu komme, dass bei vielen Migrantenkindern das Gefühl vorherrscht, gesellschaftlich nichts erreichen zu können – und aus Frust wird schnell Gewalt gegen „die Anderen“. Dass sich hier eine Minderheit gegen die andere wendet, sei also durchaus in sich logisch.
Über Sex redet man nicht
Für den Versuch der Politik, dem Problem mit einem „Runden Tisch gegen Homophobie“ Ende Oktober Herr zu werden, hat Saygili wenig übrig. Während Berlins Integrationsbeauftrager Günter Piening mit einem einmaligen Treffen viel zu kurz greife, wollten die teilnehmenden Migrantenverbände gar nichts mit dem Thema zu tun haben. Deshalb habe es dort auch „nur zwinkernde Augen“ gegeben. Die Klientel der Migrantenverbände müsse aber begreifen, dass das Problem auch die eigenen Kinder angeht. Ähnliche Töne schlägt der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg an, für den es sich bei der Gesprächsrunde um „eine reine Showveranstaltung“ gehandelt hat. Sprecher Alexander Zinn bemängelt vor allem, dass sich die Teilnehmer nicht auf eine gemeinsame Resolution einigen konnten. „Es sind einfach auch keine Lösungsansätze herausgekommen“, beklagt Saygili.
Nun gilt es, zu „retten, was zu retten ist“, fährt Saygili etwas desillusioniert fort. Von den islamischen Verbänden erwartet er sich mehr Dialogwille und die Bereitschaft, sich nicht mehr hinter der Religionsfreiheit zu verschanzen. Die Politik dürfe dagegen nicht ständig Projekte kürzen und müsse viel aktiver in den Schulen auf das Problem hinweisen. „Man muss ja nicht über Schwule reden, sondern von mir aus über Freiheit“, meint er.
Tagesspiegel
Malaysia: Polizei verhaftet 70 Männer wegen Homo-Sex
November 5, 2008Auf der malaiischen Insel Penang sind 70 Männer wegen “grob unsittlichem Verhalten” verhaftet worden, weil sie einvernehmlich Sex mit Männern gehabt haben sollen. Unter den Festgenommenen sind auch Chinesen, Amerikaner und Europäer.
In dem mehrheitlich muslimischen Land gilt in einigen ländlichen Regionen zudem das Scharia-Recht – Schwule können dort zum Tode verurteilt werden.
Quelle Queer
Großbritannien: Chef der islamischen Ärztevereinigung als Schwulenhasser und Lügner enttarnt
November 4, 2008Dr. Mohammed Siddiq ist der Chef der Veinigung muslimischer Mediziner in Großbritannien – ein wahrlich angesehener Mann. Der Arzt darf nun ein Jahr lang seinen Beruf nicht mehr ausüben, weil er ein verstockter Lügner und ein Schwulenhasser ist. Der Moslem Siddiq hatte einen rassistischen und diskriminierenden Brief an eine Zeitschrift geschickt, in dem er Homosexuelle übel beleidigte. Später behauptete er, sein Sohn habe den Brief geschrieben. Nun hat er eingestanden, selbst der Urheber gewesen zu sein. Der Mann behauptet weiterhin, 99 Prozent aller Moslems sähen in Homosexuellen – so wie er auch – nur “Krankheitsüberträger”. Da der Vorsitzende der muslimischen Ärztevereinigung auch in der Vergangenheit schon übel aufgefallen war – unter anderem weiter Zwangsbeschneidungen durchführt – wurde ihm nun für ein Jahr die Approbation entzogen, er hat ein Jahr lang Zeit über seine Ausfälle nachzudenken (Quelle: Telegraph 4. November 2008). Die Islamic Medical Association will win Großbritannien die Lranken nach der Selbstdarstellung auch mit Hilfe des Korans heilen,
gefunden bei Akte Islam
Schwule und Lesben müßen wieder Angst haben, durch islamische Kulturbereicherung
November 2, 2008Zwischenfälle wie dieser sind der Polizei und den Opferverbänden seit Jahren bekannt. So registriert das „Schwule Überfall-Telefon“ laut dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg jährlich zwischen 200 und 300 Fälle. „Das Unsicherheitsgefühl und die Zahl der Pöbeleien haben eindeutig zugenommen“, sagte der Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg (LSVD), Alexander Zinn. „Das Klima auf der Straße ist rauer geworden.“ Auffällig sei vor allem die Abneigung türkisch- und arabischstämmiger Jugendlicher gegen Homosexuelle.
Die Dunkelziffer für Übergriffe wie Körperverletzung und Beleidigung liegt laut Kriminalkommissarin Maria Tischbier dramatisch höher, nach Schätzungen etwa um 90 Prozent. Die Polizistin und ein Kollege sind bei der Berliner Polizei als Beauftragte für gleichgeschlechtliche Lebensweise tätig. Eine genaue Statistik der Übergriffe mit aktuellen Zahlen wird laut einem Ermittler derzeit in Zusammenarbeit mit dem Staatsschutz erstellt.
Schwulen-Hetze in Magazin
Sowohl Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) wie auch der LSVD hatten in dieser Woche mit Empörung auf einen homosexuellenfeindlichen Artikel in der April-Ausgabe des in Berlin herausgegebenen deutsch-arabischen Magazins „Al-Salam“ reagiert. Schwule Männer wurden darin als „Verbrecher“ bezeichnet. Dennoch könne man Muslimen nicht pauschal eine „spezielle Homophobie“ unterstellen, warnte der Berliner Migrationsrat.
Der Artikel sollte am Dienstag auch beim Runden Tisch „Gemeinsam gegen Homophobie“ zur Sprache kommen, den der Berliner Integrationsbeauftragte Günter Piening und die Landesstelle für Gleichbehandlung im Roten Rathaus veranstalteten. Vertreter von muslimischen Organisationen, Migrantenverbänden und schwul-lesbischen Vereinigungen wollten konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Homosexuellenfeindlichkeit besprechen. Der LSVD fordert einen landesweiten Aktionsplan gegen Homophobie.
Der Islam hat nicht nur ein Gewalt-, Freiheits-, Frauen-, Toleranz- und Kritikproblem, sondern ist eigentlich in seiner komplexen Andersheit ein Problem an sich
Erneut schwerer Überfall auf Homosexuellen
Oktober 31, 2008An diesem Ort ist, wie erst jetzt bekannt wurde, in der Nacht zum 18. Oktober ein Mann wegen seiner Homosexualität brutal zusammengeschlagen worden. Der 33-Jährige hatte sich an den Stationen Gneisenaustraße und Mehringdamm herzlich von Freunden verabschiedet. Zwei Männer, die das beobachteten, fragten ihn dann, ob er schwul sei, was dieser bejahte. Daraufhin schlugen sie zu. Das Opfer beschrieb die Täter als Anfang 20 und mit einem Migrationshintergrund. Zeugen informierten umgehend die Polizei und holten einen Krankenwagen. Im Hospital diagnostizierten die Ärzte einen doppelten und gesplitterten Kieferbruch; der Geschädigte musste operiert werden. Mehrere Metallplättchen wurden in den Kiefer geschraubt, um diesen zu stabilisieren; das Gebiss ist verdrahtet, so dass der 33-Jährige derzeit nur flüssige Nahrung zu sich nehmen kann.
Kurz zuvor wurde auch der brutaler Überfall auf zwei Lesben am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord bekannt. Die beiden jungen Täter, die Baseball-Mützen trugen und im Schlaberlook angezogen waren, beschimpften die 19- und 21-jährigen Frauen mit homophoben Parolen, schlugen sie und sprühten rote Farbe auf Gesicht und Kleidung. Beide werden verletzt, eine Frau erleidet Prellungen im Gesicht, am Oberkörper und eine Verletzung am rechten Ohr.
Zuletzt zeigte sich der Lesben- und Schwulenverband in Berlin enttäuscht darüber, dass ein vom Integrationsbeauftragten initiierter “Runder Tisch gegen Homophobie”, bei dem Islam- und Migrantengruppen teilnahmen, keine Ergebnisse vorbrachte. Das Treffen sei als pure “Schauveranstaltung” geplant gewesen, so LSVD-Sprecher Alexander Zinn .
Die Berliner Grünen unterstützen die Demonstrationsaufrufe: Dieses Jahr ist geprägt von besonders brutalen Übergriffen gegen Schwule, Lesben und Transgender”, erklärte der schwulenpolitische Sprecher der Öko-Fraktion, Thomas Birk. Berlin droht sonst den weltweiten Ruf einer toleranten, homosexuellen-freundlichen Hauptstadt zu verlieren.” Birk wird am Samstag bei der Demonstration in Kreuzberg teilnehmen.
Quelle Queer
Die einzigen die dafür Verantwortung tragen sind linke Faschisten PDS, Grüne und SPD und deren Wähler
„Runder Tisch gegen Homophobie“ endet enttäuschend
Oktober 30, 2008Keine Unterstützung für Position des Innensenators – Integrationsbeauftragter lehnt Folgeveranstaltung ab
Zum gestrigen „Runden Tisch gegen Homophobie“ erklärt Alexander Zinn, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg e.V.:
Beim gestrigen „Runden Tisch gegen Homophobie“ wurde eine große Chance vertan. Zum ersten Mal waren Vertreter von muslimischen und homosexuellen Organisationen und von Migrantenverbänden auf Einladung von Berlins Integrationsbeauftragtem Günter Piening zusammengetroffen. Nach zweistündiger Diskussion ging die Runde jedoch ohne Ergebnis auseinander. Auf die Vorschläge des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) für konkrete Maßnahmen gegen Homophobie konnte man sich nicht einigen. Eine Folgeveranstaltung wurde vom Integrationsbeauftragten abgelehnt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass nie mehr als eine bloße Schauveranstaltung geplant war.
Der LSVD hatte vorgeschlagen, eine Resolution zu verabschieden, die im Wortlaut weitgehend einem Schreiben des Berliner Innensenators Ehrhart Körting entsprach. Körting hatte darin einen schwulenfeindlichen Hetz-Artikel, der in dem deutsch-arabischen Magazin „al-Salam“ erschienen war, scharf verurteilt. Die Teilnehmer des „Runden Tisches gegen Homophobie“ konnten sich jedoch nicht dazu durchringen, Körtings Position zu unterstützen. Auch die Einladung, gemeinsam eine Akzeptanzkampagne des LSVD unter dem Motto „Liebe verdient Respekt“ zu unterstützen, fand kein positives Echo.
Schon im Vorfeld des Runden Tisches war es von Seiten der Integrationsverwaltung versäumt worden, maßgebliche Lesben- und Schwulenorganisationen einzubinden, um gemeinsame Strategien und Ziele abzustimmen. Durch eine einseitige Einladungspolitik wurde vielmehr versucht, bestimmte Institutionen und Organisationen auszugrenzen. Das Schwule Anti-Gewalt-Projekt „Maneo“ wurde erst zwei Stunden vor der Veranstaltung aufgrund öffentlicher Proteste eingeladen. Wichtige zivilgesellschaftliche Akteure aus den Migrantencommunitys wie die Islamkritikerinnen Seyran Ates und Necla Kelek blieben außen vor.
Es ist ein Trauerspiel, dass der Integrationsbeauftragte den Dialog zwischen muslimischen und homosexuellen Organisationen nicht nachhaltig fördert und mit einer einmaligen Veranstaltung abtun will. Das in der schwul-lesbischen Community verbreitete Unbehagen darüber, dass Politik und Verwaltung Homophobie, Diskriminierung und Gewalt nicht ernst genug nehmen, wird man so nicht entkräften können. Das Unsicherheitsgefühl und die Zahl der Pöbeleien hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Wie virulent das Problem homophober Gewalt ist, hatte erst gestern wieder ein Überfall auf zwei Lesben in Berlin-Hellersdorf gezeigt. Es ist an der Zeit, dass Politik und Verwaltung dieser Herausforderung mit ernst zu nehmenden und nachhaltigen Maßnahmen begegnen.
Homosexueller Palästinenser flieht nach Israel
Oktober 29, 2008Der Prophet hat Homosexualität verboten. Gut, das haben andere auch. Nur ist dies normalerweise kein Grund, jemanden umzubringen, außer man ist rechtgläubig und dennoch schwul, dann hat man Pech gehabt. Das musste auch ein homosexueller Palästinenser erkennen, der aus Angst um sein Leben aus dem “menschenfreundlichen” Palästina nach Israel geflüchtet ist.
In den Palästinensergebieten könnte er nicht gefahrlos weiterleben und erst recht nicht mit seinem Freund zusammen – in Israel schon. Die “bösen”, zionistischen Israelis waren dann zur Verteidigung seiner Menschenrechte doch gut genug.
Heute Sonntag hat ein 33-jähriger Palästinenser aus dem Westjordanland einen Antrag auf dauerhaften Wohnsitz in Israel gestellt: Er möchte nämlich fest und offiziell mit seinem langjährigen Freund zusammenleben, der bereits im israelischen Bat Yam wohnt. Außerdem ist er sich zuhause in der West Bank seines Lebens nicht mehr sicher: Die Familie ist mit seiner sexuellen Orientierung nicht einverstanden und hat ihm bereits den Tod angedroht. Wenn er nicht von seiner Homosexualität umkehre, werde er umgebracht, um die Ehre der Familie zu retten.
Der Palästinenser lebt schon länger heimlich mit seinem Freund in Israel und bemüht sich jetzt aus Angst um sein Leben um eine feste Niederlassungsbewilligung. Er wurde nämlich von seinen eigenen arabischen Verwandten, die im israelischen Jaffa wohnen, bei seinem Vater verpfiffen, er würde “immer noch mit Homosexuellen herumhängen.” Zu seinem Vater kann er jetzt nicht mehr. Sogar der Bruder der Palästinensers schwebt in Lebensgefahr, weil er dem schwulen Familienmitglied geholfen hat, statt ihn zu verraten.
PI
Amerikaner und Asiaten Homofreundlich
Oktober 29, 2008Bei einer umfassenden Untersuchung von asienstämmigen Wählern in Kalifornien sprach sich eine klare Mehrheit gegen die Abschaffung der Homo-Ehe aus.
Demnach planen 57 Prozent der “Asian Americans”, am 4. November bei der Volksabstimmung über “Proposition 8″ für die Beibehaltung der gleichgeschlechtlichen Ehe zu stimmen. 32 Prozent wollen Schwulen und Lesben Ehe-Rechte entziehen, elf Prozent sind unentschlossen…..
Als besonders homofreundlich erwiesen sich Einwanderer aus China, den Philippinen und Vietnam. Weniger Zustimmung gab es unter Wählern mit japanischer oder indischer Abstammung. Die Forscher erklärten die insgesamt hohen Zustimmungsraten damit, dass viele “Asian Americans” die Homo-Ehe als Bürgerrechtsthema ansehen, das sie unterstützten, weil sie selbst Diskriminierung von der Mehrheitsgesellschaft erfahren hätten. In den Herkunftsländern vieler dieser US-Bürger ist Homosexualität – wie etwa in China – allerdings noch ein Tabu-Thema.
Bei den Präsidentschaftswahlen plant eine klare Mehrheit der Asiatischstämmigen im November, für den demokratischen Bewerber Barack Obama zu stimmen. Ihn unterstützen derzeit 41 Prozent, für den Republikaner John McCain sprachen sich dagegen nur 24 Prozent aus. Allerdings hängt die Wahl erheblich von der nationalen Herkunft der Wähler ab. So sagten 53 Prozent der Amerikaner mit vietnamesischen Wurzeln, sie würden für McCain stimmen. Dagegen sind Wähler mit indischen Wurzeln zu 62 Prozent und mit japanischen Wurzeln zu 53 Prozent für Obama. Der Demokrat liegt auch unter Chinesen und Koreanern vorne, allerdings nur knapp
Malaysia: “Männliches Verhalten” von Frauen verboten
Oktober 28, 2008Eine staatliche Religionsbehörde in Malaysia erklärte, dass maskulines Verhalten von Frauen ebenso wie lesbischer Sex in dem islamischen Land verboten sei.
Der nationale Fatwa-Rat, der dem Islamministerium untersteht, erklärte nach Angaben mehrerer malaiischer Zeitungen, dass burschikosen Verhalten durch Mädchen und Frauen in Zukunft in dem mehrheitlich muslimischen Land nicht mehr geduldet werde. “Es ist nicht akzeptabel, Frauen zu sehen, die den männlichen Lebensstil lieben und sich wie Männer kleiden”, erklärte Abdul Shukor, Chef des Fatwa-Rates, am Samstag. “Dieses Verhalten wird deutlicher, wenn es sich darin äußert, dass zwei Frauen miteinander Sex haben. Im Angesicht dessen hat sich der nationale Fatwa-Rat dazu entschlossen, gegen solche Taten vorzugehen. Sie sind hiermit verboten.” Noch ist unklar, welche Auswirkungen diese Entscheidung hat.
Schon jetzt ist es biologischen Männern in weiten Teilen des Landes verboten, sich wie Frauen zu kleiden. Hier werden immer wieder Fälle von Verhaftungen bekannt: So nahm die Polizei im Juli 16 Transsexuelle fest, die sich zu einem Schönheitswettbewerb trafen.
Selbst auf einvernehmliche homosexuelle Handlungen stehen bis zu 20 Jahren Haft oder Auspeitschung. In einigen ländlichen Regionen gilt zudem das Scharia-Recht – Schwule können dort zum Tode verurteilt werden.
Der 27 Millionen Einwohner zählende Staat ist allerdings von einem starken Stadt-Land-Gefälle geprägt. In der Hauptstadt Kuala Lumpur gibt es eine große schwule und transsexuelle Szene, die vom liberalen Nachbarland Thailand beeinflusst wird. Hier leben neben Muslimen auch Buddhisten, Christen und Hindus friedlich zusammen.
Die Regierung räumt Muslimen eine privilegierte Stellung ein, da der Islam auch Staatsreligion ist. Ethnische Malaien sind automatisch Muslime und können praktisch nicht aus der Glaubensgemeinschaft austreten. Insgesamt bekennen sich 60 Prozent der malaiischen Bevölkerung zum islamischen Glauben. Die malaiische Auslegung des Islam hat in den vergangenen Jahrzehnten nach einer recht liberalen Phase wieder orthodoxe Züge angenommen, was auf eine Reihe von sozialen und ethnischen Konflikten zurückzuführen ist.
Quelle: Queer
Deutsche Schwule beschimpfen Jörg Haider plus kleine Presseschau
Oktober 14, 2008Respekt gegenüber Toten scheint nicht die Stärke einiger Schwuler in Deutschland zu sein. Während in Österreich das Wochenende unter dem Zeichen der Trauer über das Ableben des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider stand, poltern und beschimpfen in Deutschland User den Toten in diversen Foren.
So hat die deutsche Internet-Plattform “Queer.de” bereits am Samstag über den Tod Haiders berichtet und den Bericht mit den Worten “Es wird kein Coming-out mehr geben” eingeleitet…..
Auf große Betroffenheit stieß der tragische Autounfall des BZÖ-Obmanns und Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider in der SPÖ.
Faymann: Haider hat Politik in Kärnten und Österreich geprägt
SPÖ-Vorsitzender, Bundesminister Werner Faymann zeigt sich tief betroffen vom tragischen Ableben des Kärntner Landeshauptmannes. Jörg Haider war ein Ausnahmepolitiker, der die Politik in Kärnten und darüber hinaus in ganz Österreich über Jahre hinweg geprägt hat, so Faymann. Sein ganzes Mitgefühl gelte der Familie des Verstorbenen.
Gusenbauer “sehr betroffen”
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer zeigt sich “sehr betroffen” über den plötzlichen Tod Jörg Haiders. Als langjähriger Landeshauptmann habe der BZÖ-Chef nicht nur die Kärntner Politik entscheidend beeinflusst, sondern auch die gesamte österreichische innenpolitische Landschaft über Jahrzehnte hinweg geprägt: “Mein tiefes Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Familie”, sagte der Bundeskanzler in einer ersten Stellungnahme.
Glawischnig zu Tod Jörg Haiders: “Betroffen über tragischen Tod”
“Betroffen über das tragische Ableben von Jörg Haider” zeigte sich die geschäftsführende Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig. “Haider war eine der prägendsten politischen Figuren in Österreichs Innenpolitik in den letzten Jahrzehnten, hat aber auch entschieden polarisiert”, so Glawischnig. “Das Mitgefühl gilt seiner Familie und Angehörigen, besonders seiner Mutter, zu deren 90. Geburtstag Haider unterwegs gewesen ist”, sagte Glawischnig.
Van der Bellen: Jörg Haider und mich trennten Welten
“Jörg Haider und mich trennten Welten in Inhalt wie im Stil der Politik. Gerade deshalb geht mir sein plötzlicher Tod sehr nahe. Jörg Haider war ein außergewöhnlicher Politiker, hochbefähigt, Menschen zu begeistern und für sich einzunehmen. Mein Mitgefühl gilt vor allem seiner Familie, seinen Angehörigen, seinen Freunden, die einen zentralen Bezugspunkt ihres Lebens verloren haben”, so Alexander Van der Bellen, Bundessprecher der Grünen.
Muhammed Turhan zeigte sich als Chef der Islamischen Föderation Wien bestürzt und bekundete in deren Namen herzliche Anteilnahme: „Die Republik verliert eine außergewöhnliche Persönlichkeit und einen leidenschaftlichen Politiker, der die gesamte Politik jahrzehntelang prägte.“
Presse
Haider habe ihm gesagt, “dass er Moslem und Araber sein will”, und habe ihn um eine deutsche Fassung des Koran gebeten, fügte Gaddafi hinzu. Deshalb verstünden sich die beiden auch so gut.
Der FPÖ-Politiker hatte mit einer Reise nach Irak, bei der er Präsident Saddam Hussein getroffen hatte, im In- und Ausland für Empörung gesorgt. Unbeeindruckt von dem Wirbel kündigte er am Mittwoch eine weitere Reise nach Bagdad an. Wie beim letzten Mal sprach er von einer “humanitären Mission”.
hm?
Islamisten in Sarajevo Geist der Toleranz gefährdet
Oktober 8, 2008Die Wochenzeitung Slobodna Bosna titelte drastisch: “Kristallnacht der Taliban in Sarajevo”. Mitglieder der Zivilgesellschaft wie der Filmemacher Danis Tanovic sprachen von einem “islamischen Faschismus”, der in den letzten Tagen in Sarajevo zum Vorschein gekommen sei. In den Medien und der Öffentlichkeit Sarajevos wird nach wie vor heftig über die Übergriffe von islamischen Extremisten auf Mitglieder der Zivilgesellschaft in der vergangenen Woche diskutiert. Der vielbeschworene multikulturelle Geist der Toleranz, für den Sarajevo wie keine andere Stadt des Balkans steht, ist in den Augen der liberalen und nicht nationalistischen Öffentlichkeit durch Islamisten gefährdet.
Zu einer von Lesben und Schwulen angekündigten Veranstaltung in der Kunstakademie versammelten sich am Mittwochabend außer Hunderten Unterstützern aus der Zivilgesellschaft auch islamistische Extremisten, sogenannte Wahhabiten, und gewaltbereite Fußballanhänger der “Horde Zla”, Horde des Bösen. Sie wollten die Veranstaltung verhindern, skandierten “Gott ist groß” und versuchten einen dichten Polizeikordon zu durchbrechen. Als dies nicht gelang, warteten die Islamisten in einer Nebenstraße auf die Teilnehmer und griffen die prominenten Journalisten Pedja Kojovic, Emir Imamovic und den Herausgeber der Wochenzeitung Dani, Senad Pecanin, an….
TAZ
Dialog gescheitert – wieso oft
Oktober 4, 2008TAG DER OFFENEN MOSCHEE
Homosexuelle und Muslime im Monolog
Homophobie und sexualpolitische Aufklärung muslimischer Jugendlicher: Darüber wollten Schwule und Lesben in einer Berliner Moschee mit islamischen Vertretern reden. Der Dialog scheiterte.
Große Mehrheit der Amis tolerant gegenüber Homo-Kollegen
Oktober 2, 2008US-Amerikaner sprechen sich laut einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Harris Interactive für die Rechte von Homo-Kollegen aus – Schwule und Lesben beklagen aber nach wie vor Diskriminierung.
79 Prozent der Heterosexuellen erklärten demnach, dass sexuelle Ausrichtung bei der Bewertung, wie eine Arbeit verrichtet werde, keine Rolle spielt. Die Toleranz wird auch Transsexuellen gewährt: 71 Prozent der Befragten machten dieselbe Aussage bei Thema Geschlechtsidentität.
Die Mehrheit spricht sich auch dafür aus, dass eheähnliche Rechte gewährt werden sollten: Drei Viertel erklärten sich damit einverstanden, dass Angestellte Sonderurlaub erhalten sollten, wenn ihr Partner stirbt. 68 Prozent sind für den Sonderurlaub bei Erkrankung oder einem Unfall des Partners. 64 Prozent erklärten ferner, dass Homo-Angestellte steuerfreie Beihilfen zur Gesundheitsversicherung ihres Partners erhalten – diese werden nach Bundesrecht augenblicklich nur Heterosexuellen gewährt.
Ein große Mehrheit (90 Prozent) sagte zudem, dass es ihnen gleichgültig sei oder sie es begrüßten, wenn ein Kollege seine Homosexualität offenbaren würde.
weiter bei Queer
Integration: “Runder Tisch gegen Homophobie” begrüßt
Oktober 2, 2008Berlins Integrationsbeauftragter lädt Islam- und Homo-Verbände zum “Runden Tisch gegen Homophobie” ein – der LSVD ruft muslimische Gruppen zur Teilnahme auf.
Im Oktober soll nach dem Willen des Berliner Senates ein Runder Tisch stattfinden, in denen Vertreter von Vereinen und Verbänden über Strategien sprechen sollen, wie die sich häufenden Übergriffe auf Schwule und Lesben eingedämmt werden können. Dazu werden nach Angaben der Stadt Berlin “Vertreter der schwul-lesbischen Community, den Migrantenorganisationen, den islamischen Gemeinschaften sowie staatlichen Institutionen” eingeladen. Anlass für die Einberufung war ein homophober Artikel in einem arabischsprachigen Berliner Anzeigenblatt …
kurz notiert: Queer
September 28, 2008Irak: Homo-Aktivist ermordet
CSD Sarajewo nach Ausschreitungen abgesagt
Ausschreitungen beim CSD Sarajewo
Ahmadinedschad vergleicht Schwule mit Verkehrssündern
Keine Toleranz
Homosexualität ist ein Wort, das niemand gerne ausspricht. Homosexuelle werden polizeilich regelrecht gejagt. 2001 wurden auf einem Nilboot 52 Männer festgenommen und teilweise gefoltert. Weil sie angeblich Frauenkleider getragen haben sollen. Das öffentliche Vergnügen wird immer mehr in das Halbdunkel gedrängt. In schmutzigen Kellerbars, wo Schmiergelder an korrupte Polizisten fließen, werden aus Bauchtänzerinnen ganz offen Liebesdienerinnen. Filmen können wir nur heimlich. Die Gesellschaft lässt sich nicht gerne ihre scheinheilige Maske abnehmen. Aus dem Staatlichen Ägyptischen Fernsehen sind Bauchtanzaufführungen verbannt.
Weltspiegel
Was denken muslimische Studenten in England
September 26, 2008o
Rund 1/3 der Befragten hält das Ermorden von Menschen im Namen der Religion für Gerechtfertigt. Von den Angehörigen islamischer Studentenvereinigunen sind sogar 2/3 dieser Ansicht.
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Rund 1/4 der Befragten ist der Ansicht, Männer und Frauen seinen in den Augen Allahs nicht gleich.
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Fast 60 % sind der Ansicht, dass muslimische Frauen ein Kopftuch tragen müssen
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40 % der Studenten sind der Ansicht, dass die Sharia Bestandteil britischen Rechts werden solle.
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Ein Drittel ist der Ansicht, dass ein auf der Sharia basierendes weltumspannendes Kalifat eingerichtet werden sollte. Von den einer islamischen Studentenvereinigung angehörenden Befragten sind es sogar fast 60 %.
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Über die Hälfte der Studenten würde ein islamische politische Partei im Königreich unterstützen.
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Ein Viertel der Studenten hat keinen oder nur sehr geringen Respekt gegenüber homosexuellen Menschen. Von den männlichen Studenten sind es fast ein Drittel.
zur Studie
Wafa Sultan – neues Video über USA,Freiheit und Sharia Anschauungspflicht
September 25, 2008Die 49-jährige amerikanische Psychiaterin syrischer Herkunft Wafa Sultan erklärt, warum Sie dem Islam ein für alle Mal den Rücken kehrte. Das Scharia-System ist eine Form der Sklaverei und mit den Menschenrechten unvereinbar.
Wafa Sultans Aussagen sind klar: Wer nicht will, dass Homosexuelle hingerichtet werden, nur weil Sie anders sind; wer nicht will, dass Frauen rechtlos sind – zwangsverheiratet werden und Ehrenmorden zum Opfer Fallen – wer weiterhin essen und trinken will, was ihm beliebt und sich nicht der Scharia-Sklaverei beugen will, muss für die Freiheiten kämpfen, die es zu bewahren gilt.
Denn schon gibt es zahlreiche Bestrebungen, eben diese Freiheiten auszuhöhlen und auszulöschen.
Zuflucht im Libanon
September 25, 2008Beirut ist die einzige Stadt der arabischen Welt, in der Homosexuelle sich nicht verstecken müssen – Doch die Angst wächst.
Noch ist Beirut ein Fluchtpunkt der Freiheit in der islamischen Welt, der Kreative und Intellektuelle zu sich zieht. Auch Homosexuelle finden Nischen in Beirut, dem einzigen Ort im Nahen Osten, wo es eine lebhafte Schwulen- und Lesbenszene gibt. Doch die Stadt ist im Umbruch, der Einfluss der Radikalen wächst,
Jüngst haben sunnitische Geistliche eine Kampagne gegen die Organisation gestartet. Hin und wieder zeigten Nachbarn die Aktivisten an und behaupteten, im Helem-Büro würden Orgien gefeiert. “Homophobie ist weit verbreitet”, sagt Bilal Sharafaddin in den Räumen der NGO im Innenstadtviertel Hamra. “Es kommt vor, dass Leute ihren Job verlieren, weil sie schwul sind. Und viele Psychologen versuchen, Homosexuelle zu ,heilen’.”
Beirut macht auf den ersten Blick den Eindruck einer freizügigen Stadt. Doch hinter den Fassaden herrschen oftmals viel strengere Regeln. “Meine Mutter hat zwar akzeptiert, dass ich schwul bin”, erzählt Bilal Sharafeddin, “aber sie verlangt, dass ich mich unauffällig verhalte, um vor den Nachbarn den Schein zu wahren.”
Iran will wieder 4 schwule Teenager hinrichten
August 17, 2008Der Iran will vier junge Teenager mit dem Tode bestrafen, weil sie angeblich schwul sind. Die vier jungen Männer sind wegen „homosexueller Taten“ schon im Mai verurteilt worden. Die Teenager haben bestritten schwul zu sein. In Berichten heißt es, dass die Polizei versucht, Geständnisse von ihnen zu erpressen. Sie sagten, dass sie nur deshalb vor Gericht stehen, weil sie die Felder eines Vaters von ihnen verwüstet hätten.
Dieser habe sie dann wegen Homosexualität angezeugt. Vor dem Berufungsgericht habe der Anwalt versucht zu beweisen, dass drei Familienmitglieder des Klägers vor Gericht gelogen haben. Dennoch wurden die Todesurteile bestätigt. Nach dem iranischen Recht gelten solche Urteile ohne Zeugen oder Beweise. Allein das „Verständnis des Richters“ ist hier ausreichend.
“Südländer” prügeln Schwule ins Koma
August 16, 2008Mehrere Tage nach einem Überfall auf mehrere homosexuelle Männer im Tiergarten liegt eines der Opfer noch immer im künstlichen Koma. Der 48-Jährige habe bei der Attacke in der Nacht zum Montag schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen erlitten, teilte das Anti- gewaltprojekt Maneo am Freitag mit.
Laut Polizei waren innerhalb von zwei Stunden drei Männer unweit der Holzbrücke am Bremer Weg nacheinander überfallen worden. Die drei Täter, die als “Südländer” beschrieben werden, entkamen unerkannt. Wegen der späten Uhrzeit, die Überfälle ereigneten sich zwischen 23 und 1 Uhr, sowie des als Homosexuellen-Treffpunkt bekannten Ortes geht Maneo davon aus, dass die Taten einen schwulenfeindlichen Hintergrund haben. “Die Annahme, die Täter seien rein zufällig in dieses abgelegene Areal des Parks gekommen, ist höchst unwahrscheinlich” so Maneo-Projektleiter Bastian Finke. Sie hätten gezielt Schwule angegriffen. Laut Polizei war eines der drei Opfer, ein Obdachloser, nicht homosexuell.
Berliner Zeitung
Arabisches Magazin diffamiert Schwule als Krankheitsüberträger
August 15, 2008Homosexuellenverbände sind empört: In einem arabischen Anzeigenmagazin aus Berlin wird davor gewarnt, schwule Männer anzufassen. Das übertrage tödliche Krankheiten, heißt es in einem pseudowissenschaftlichen Artikel – doch unter Muslimen ist diese Ansicht durchaus verbreitet.
Alexander Zinn vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg glaubt auch, dass der geschmacklose Artikel für eine gängige Haltung unter Muslimen steht: Das “Schwule Überfalltelefon” registriere “sehr häufig” Pöbeleien durch Migranten. Als Homosexueller, egal welcher Herkunft, sei die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, Opfer durch Gewalt von muslimischen Jugendlichen zu werden. “Das ist ein großes Problem für uns”, sagt Zinn.
Nicht alle Betroffenen betrachten Homophobie allerdings als Problem, das im Islam wurzelt.
“Du wirst sterben, wenn du nicht normal wirst”
August 9, 2008Der schwule Student verfasste einen Artikel über sein Coming-out – und zwei Monate später war er tot. Eine Hinrichtung in Istanbul auf offener Straße. Sein Partner sagt: Es war die Familie, ein Ehrenmord. Türkische Homosexuellen-Vereine sind überzeugt, dass sein Fall nicht der einzige ist.
“Keiner zählt die im Namen der Ehre ermordeten Homosexuellen, und kaum einer berichtet darüber”, sagt Erol. Selbstverständlich habe es ähnliche Fälle schon früher gegeben, vor allem in ländlichen Regionen der Türkei.
Spiegel
To Kill Or Not To Kill: Waiting For Fatwa
August 8, 2008Stellen Sie sich vor, die Deutsche Bischofskonferenz richtet eine Anfrage an den Vatikan, wie man sich gegenüber Homosexuellen vehalten sollte, insbesondere, ob es okay wäre, die Todesstrafe für Schwule zu fordern. Auf Anfrage erklärt ein Sprecher der Bischofskonferenz, man habe sich über diese Frage nicht einigen können und deswegen den Vatikan um ein theologisches Gutachten gebeten. – Was wäre dann in Deutschland los? Die Hölle auf Erden.
Genau das ist aber gerade in Norwegen passiert, nur dass es nicht irgendwelche verwirrten Christen sondern praktizierende Moslems waren, die sich mit einer solchen Frage an eine religiöse Autorität wandten: “The Islamic Council of Norway has turned to the European Council for Fatwa for help in deciding what attitudes Norwegian Muslims should have towards homosexuality. One of the most difficult questions that the fatwa council will now have to take a position on is whether Muslims in Europe should support or reject death sentence for homosexuals. This question has not been clarified so far by the Islamic Council of Norway.”…
Achse des Guten
Norwegischer Islamrat fragt an, ob man schwule nicht einfach töten könnte!
August 8, 2008Homosexuality – punishable by death?
The Norwegian Islamic Council is still waiting for a reply from the European Fatwa Council before it decides whether or not it is in favour of the death penalty for homosexuality. “Unacceptable,” says lesbian
Quelle
Kriminalität Araber hetzen in Berlin gegen Homosexuelle
August 7, 2008LSVD fürchtet Einführung der Scharia an Berliner Schulen
August 6, 2008Der Lesben- und Schwulenverband kritisiert, dass Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) mit geplanten “Lehrer-Handreichungen zum Umgang mit muslimischen Schülern” erneut vor islamischen Hardlinern kapituliere – die Senatsverwaltung widerspricht der LSVD-Darstellung.
Der rot-rote Senat plant derzeit, Informationsmaterial für Lehrer im Umgang mit muslimischen Schülern zu erstellen. Darin wird in einer noch nicht veröffentlichten Fassung auch “erzkonservativen” Imamen wie Ferid Heider eine Plattform geboten, in dem er Vorstellungen eines islamischen Schulalltags propagiert. Nach Angaben des “Tagesspiegels” gibt es in dem 100-seitigen Leitfaden ein achtseitiges Interview mit dem Fundamentalisten. “Damit wird letztlich der Einführung von Regeln der Scharia an Berlins Schulen Vorschub geleistet”, erklärte dazu Alexander Zinn, Sprecher des LSVD Berlin-Brandenburg. Auch Vertreter der Oppositionsparteien CDU und Grüne kritisierten die Vorlage……
Generell glaubt der LSVD, dass der Bildungssenator “die Diskriminierung homosexueller Schüler und Lehrer tatenlos” hinnehme. “Homosexuellenfeindlichkeit ist unter Berlins Schülern erschreckend weit verbreitet. 69,2 Prozent der türkischen und 28,9 Prozent der deutschen Jugendlichen halten es für “abstoßend”, wenn sich zwei Männer auf der Straße küssen. ‚Schwule Sau’ zählt zu den beliebtesten Schimpfwörtern auf Berlins Schulhöfen”, so Zinn. Allerdings werde dieses Problem in der Hauptstadt “ignoriert”
Homophobie in deutsch-arabischem Blatt Fragwürdige Integration
August 6, 2008Das deutsch-arabische Magazin “Al-Salam” hetzt gegen Homosexuelle – denn die seien “anormal” und verbreiteten potentiell ansteckende Krankheiten.
Das deutsch-arabische Magazin Al-Salam erregt auf den ersten Blick nicht besonderes Aufsehen. Es liegt zu Hunderten in ganz Berlin, ist ein kostenloses Anzeigenblättchen mit bunten Bildern. Doch der Inhalt der Texte ist nicht ganz so harmlos. Im April veröffentlichte das Magazin einen arabischsprachigen Beitrag mit dem Titel “Ein fleischfressendes Bakterium und geschlechtliche Anormalität”. Der Text diffamiert Homosexuelle.
Schwule bezeichnet der Verfasser als “Verbrecher” und als “Anormale”, bei denen Krebserkrankungen um ein Vielfaches höher seien als bei “normalen Menschen”. Außerdem sei in der homosexuellen Gemeinschaft in den USA eine “besondere Form der Krebserkrankung” aufgetaucht, die jedoch noch erforscht werden müsse. Bevor irgendwelche Krankheiten übertragen werden, rät Muhammed Lujain al-Zayn Muslimen, Homosexuellen nicht die Hand zu schütteln: “Denn man weiß nie, was für Bakterien und Keime sich an seiner Hand befinden und Verderben bringen könnten.”
“Unser Magazin möchte einen Beitrag zur Integration der in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten leisten”, betonen die Macher auf ihrer Homepage. Beiträge zur Integration lesen sich anders.
Kontaktdaten an der Araber:
Najjar Verlag
Friedrichstrasse 232
10969 Berlin
Tel. 030-60503594
Mobil 0163-85 65 782
info@najjar-verlag.de
www.najjar-verlag.de
Und einen guten Flug ins Morgenland!
Schweden: Moslems überfallen Schwulen-Parade und stechen Homosexuellen Messer in den Bauch
August 4, 2008Brutale Übergriffe anlässlich einer Stockholmer Homosexuelle-Parade haben in Schweden in den vergangenen Tagen für Aufsehen gesorgt. Nun sind die Täter gefasst. Es handelt sich um drei Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis, die vor dem Überfall auf die Homosexuellen noch einen Raubüberfall in der Innestadt von Stockholm verübt hatten. Die Täter sahen dann die Homosexuellen, schlugen sie “aus Spaß” zusammen und rammten einem der Männer noch ein Messer in den Bauch. (Quelle: The Local 3. August 2008). Schwedische Zeitungen dürfen die Herkunft von Tätern schon lange nicht mehr erwähnen, das würde den Ombudsmann für Diskriminierung auf den Plan rufen. Wir haben von der Stockholmer Polizei telefonisch die Herkunft der Täter erfragt und auch von Zeugen unabhängige Berichte vorliegen, wonach die Täter Moslems aus dem islamischen Kulturkreis sind, die ihre Opfer während der Tatausübung auch noch schlimm beleidigt und verhöhnt haben. Die schwedische Polizei hat den Überfall unterdessen als “Hassverbrechen” eingestuft. Ein Zeugenbericht findet sich mittlerweile auch im Internet. Wir erinnern in diesem Zusammenhang daran, dass in den Niederlanden in Den Haag am Geburtstag der niederländischen Königin unlängst ein Homosexuellen-Umzug stattgefunden hat, bei dem für Toleranz geworben werden sollte. Dabei haben Moslems die schwulen Models vom Laufsteg gezerrt und beispielsweise dem bekanntesten niederländischen Model das Gesicht zertrümmert. Seither überlegt man in den Niederlanden, ob es im kommenden Jahr in Den Haag wegen der fehlenden Toleranz moslemischer Mitbürger überhaupt noch eine Homosexuellen-Parade geben wird
Akte Islam
Verfasst von Freiheit 














