Pro-Europäisch Pro-Israelisch Pro-Amerikanisch Anti-Islamistisch –Unsere liberalen Werte sind nicht verhandelbar! Das Linke-Liberale-Konservative Blog gegen Nazis,Islamisten,Antimperialistische Linke und Gutmenschen
Unser dänischer Korrespondent TB hat uns diesen Artikel zukommen lassen. Fjordman hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, ihn zu übersetzen und mit dem nachfolgenden Kommentar zu versehen:
Aus VG Nett [1]:
Straßenräuber sagt zu Schwulen – Dies ist ein muslimischer Bezirk
Am Sonntagabend dem 9. August 2009, war ein schwules Paar auf seinem Heimweg von einem Konzert und anschließendem Essen im Zentrum von Oslo unterwegs. Sie gingen Hand in Hand die Straße entlang und waren schon nahe an ihrer Wohnung im Bezirk Grønland im östlichen Zentrum von Oslo
„Plötzlich kam ein etwa 40-jähriger Mann auf uns zu und fragte, ob wir Norwegisch sprächen. Er fragte dann, ‚Was ist denn das?’ und zeigte auf unsere Hände,“ erzählt Anders (24) der Zeitung Dagbladet.
Der Mann, der offensichtlich einen Migrationshintergund hatte, zeigte deutlich, dass er diese Verhaltensweise nicht akzeptieren werde.
„Er sagte, ‚ich mag das nicht. Dies ist muslimisches Gebiet.’“
Das Paar setzte seinen Weg ruhig auf dem Bürgersteig fort, aber der Mann folgte ihnen und trat einen von ihnen hart von hinten. Anders’ Freund nahm sein Handy um die Polizei zu verständigen, der Angreifer floh daraufhin schnell vom Tatort. Nach Angaben der Osloer Polizei wird in dem Fall zur Zeit ermittelt.
„Wir nehmen das sehr ernst. Das norwegische schwule Paar hat zu Protokoll gegeben, dass sie zu Fuß gingen und einen etwa 40-jährigen Mann trafen, der rief: ‚Dies ist muslimisches Gebiet und wir tolerieren diese Dinge hier nicht, ‚“ sagt Oddleif Sveinungsen von der Osloer Polizei……
„Ich denke, es ist nicht akzeptabel für den Großteil der Welt, und es ist völlig inakzeptabel für unsere Tradition und Religion“, sagt der muslimische Libyer Ali Abdussalam Treki.
New York (kath.net/LifeSiteNews.com) Der Präsident der UNO-Vollversammlung, der Libyer Ali Abdussalam Treki, hat Homosexualität als „nicht wirklich akzeptabel“ bezeichnet. Der 71-jährige Muslim erklärte bei einer Pressekonferenz in New York auf Anfrage eines Journalisten, dass es sich dabei um ein „sehr heikles Thema“ handle: „Als Muslim bin ich dagegen“, so der ehemalige libysche Außenminister. „Ich denke, es ist nicht akzeptabel für den Großteil der Welt, und es ist völlig inakzeptabel für unsere Tradition und Religion.“…
Die Gefahr, Opfer von Verfolgung und Gewalt zu werden, ist für Homosexuelle je nach Erdteil sehr verschieden. In Europa, Nordamerika und Lateinamerika betrachten die meisten Staaten Homosexualität nicht mehr als kriminelles Delikt, auch wenn manche die Menschenrechte sexueller Minderheiten nicht ausreichend schützen. In großen Teilen Afrikas, in der arabischen Welt und in einigen, insbesondere islamisch geprägten Staaten Asiens stehen auf Homosexualität dagegen schwere Strafen.
Noch immer kriminalisieren 80 Staaten einvernehmliche homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen. In fünf Ländern (Iran, Jemen, Mauretanien, Saudi-Arabien, Sudan) sowie in Teilen Nigerias und Somalias werden sie sogar mit dem Tode bestraft. Aber auch in Ländern ohne solch homophobe Strafgesetze wird Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender – zusammen bezeichnet als sexuelle Minderheiten oder mit dem Kürzel LSBT – ein menschenwürdiges Leben vorenthalten. Sie sind oft dem Hass paramilitärischer Gruppen oder Übergriffen der Staatsorgane ausgesetzt. Die Formen der Gewalt reichen von willkürlichen Verhaftungen, Schikanierung und Erpressung über Prügel und sexuelle Demütigungen bis hin zu Vergewaltigungen und brutalen Morden. Oft werden die Täter nicht strafrechtlich verfolgt.
Bei der Lage sexueller Minderheiten zeigen sich aber auffällige Unterschiede zwischen Regionen und Ländergruppen. So bilden die muslimischen Länder des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas einen aggressiv homophoben Block.
Schlecht ist die Lage sexueller Minderheiten in den sehr religiös geprägten Gesellschaften des Nahen und Mittleren Ostens. Diese Staaten werden mit der Ausnahme Israels weder demokratisch noch rechtsstaatlich regiert, man muss aber zwischen eher säkularen und eher religiösen Regimes unterscheiden. Verfolgung findet hier wie dort statt, doch zu den schlimmsten Verfolgerstaaten gehören der Iran oder Saudi-Arabien, wo die strengen Strafgesetze auf dem islamischen Recht der Scharia beruhen. Zudem gibt es in der Region Länder, wo die staatliche Ordnung in Auflösung begriffen ist, etwa im Irak oder Palästina (Gaza); dort werden sexuelle Minderheiten von nichtstaatlichen Gruppen und Todesschwadronen verfolgt und ermordet.
In Asien hat sich die Lage sexueller Minderheiten in Indonesien, dem größten muslimischen Land der Welt, verschlimmert; dort verbreitet sich die Anwendung der Scharia auf lokaler Ebene. Weiter zählen Pakistan und Usbekistan zu schlimmen Verfolgerstaaten. Auch in Malaysia und Bangladesch stehen auf homosexuelle Handlungen lange Haftstrafen…. Quelle
Die offensichtliche Diskriminierung eines homosexuellen Fußballklubs durch einen muslimischen Verein schlägt in Frankreich hohe Wellen. Das mehrheitlich aus Moslems bestehende Team Bebel aus dem Pariser Vorort Creteil hat eine Partie gegen den Schwulen-Klub Paris Foot Gay (PFG) kurzfristig abgesagt, weil das Spiel gegen die „Prinzipien der Mannschaft praktizierender Moslems“ verstoßen würde. Die PFG-Klubführung hat gegen das Verhalten Bebels bei den lokalen Liga-Verantwortlichen protestiert. Nach Ansicht des Schwulen-Klubs verstößt Bebel gegen Gesetze zum Schutz vor Rassismus und Schwulen-Feindlichkeit.
Weil der 26-jährige Ahmet einen Mann liebte, wurde er von seinem Vater in Istanbul erschossen.Nun kämpft Ahmets Lebensgefährte Ibrahim öffentlich für die Rechte Homosexueller in der TürkeiLeicht provozierend wirken sie schon, die beiden jungen Männer mit dem gefärbten Haar und den Dolce-&-Gabbana-Shirts.Warum müssen sie so abrupt stehen bleiben, sich umarmen und küssen – mitten auf dem überfüllten Fußweg zwischen Kölner Dom und Museum Ludwig? Schon stolpert ein Passant um sie herum und guckt mürrisch, während ein paar Mädchen einen Bogen um das Paar schlagen und lächeln.Aber der missmutige Mann gefällt Ibrahim Can besser. „Den nerven die Schwulen und trotzdem geht er weiter.
Als Ahmet einmal Köln besucht, erlebt er eine Art Freiheitsschock: Vor dem Kölner Rathaus bestaunt er eine schwule Hochzeitsfeier. Im Konfetti-Regen schreiten die Eheleute aus dem Rathaus und küssen sich öffentlich. Vor zahllosen Passanten! Und dann auch noch vom Staat abgesegnet! Ahmet ist beeindruckt. Noch am selben Tag schmieden auch Ibrahim und Ahmet Hochzeitspläne. Zur Feier ihrer gemeinsamen Zukunft ziehen sie abends durch die Altstadtkneipen, in denen Ahmet intensiv deutsche Biersorten studiert.
Kurz darauf, im Oktober 2007, greift Ahmet bibbernd zum Telefon, ruft seinen Vater an und teilt ihm mit, er sei schwul. Er wolle nicht mehr heucheln. Der Vater legt zunächst geschockt auf. Doch ein paar Tage später beginnt eine Serie schwerer Telefonate zwischen der Familie in Südanatolien und ihrem Sohn in Istanbul. Die Eltern kämpfen um ihr Kind. Sie drängen ihn, einen Psychiater zu suchen, der seine Krankheit heilen werde. Der Vater will die Therapie bezahlen, obwohl er als Gemüsehändler wenig verdient. Die halbe Großfamilie klingelt bei Ahmet. Stets weinen sie und appellieren an sein Gewissen: Er habe doch auch mit dem Rauchen aufgehört. Warum versuche er nicht, dieses andere Laster ebenfalls loszuwerden?
Die Eltern gehen bis an ihre Grenze: Schlimmstenfalls könne Ahmet heiraten und Kinder zeugen und nebenbei, im Geheimen, seine Krankheit ausleben? Der 26-Jährige bekniet seine Eltern, ihn zu akzeptieren. Er könne nicht anders. Er wolle nicht anders, er sei nicht krank. Nur schwul. Dann beginnen die Drohungen: Verwandte erinnern Ahmet an das Prophetenwort, demzufolge man Schwule töten solle (dieser Ausspruch gilt Reformmuslimen nicht als authentisch). Schließlich drohen sie unverhohlen mit Mord, wenn er nicht aufhöre, Schande über die Familie zu bringen. Der Kontakt reißt ab. Ahmet wendet sich an die Polizei. Doch die unternimmt nichts. Bis der Vater sein geliebtes Kind ermordet.
Verstörenderweise versicherte die Familie Ahmet tatsächlich bis zuletzt, wie sehr sie ihn liebe. Auch Ibrahim Can bestätigt, wie sehr die Eltern ihr Kind ins Herz geschlossen hätten: „Er war lange ihr einziger Sohn, sie verwöhnten und hätschelten ihn wie einen kleinen Pascha“. Doch in der ultrakon-servativen, traditionell-religiösen Dorfwelt, der die Eltern entstammen, gehört Schwulsein laut dem türkischen Schwulenverband Lambda zum Schlimmsten, womit ein Mensch gestraft werden kann. Ist von Schwulen die Rede, dann nur in einem Sinn: als Krankheit, Dreck, Sünde, die bestraft gehöre.
„Wie homophob konservative Türken sind, kann sich in Deutschland kaum einer vorstellen“, sagt Can, während er im Café des Kölner Museums Ludwig sitzt, wo sich eben noch das schwule Pärchen küsste. Can sucht nach Worten, um das begreifbar zu machen, gestikuliert, kratzt sich den Schnäuzer – und hat einen Vergleich zur Hand: Deutsche Konservative akzeptierten die Homo-Ehe nur zähneknirschend, aber türkische Konservative akzeptierten gar nichts, „oft nicht einmal das Lebensrecht Schwuler“. Deshalb bekenne sich auch kaum ein Türke offen zu seiner Homosexualität. Aus Angst.
Dass diese Furcht begründet sein kann, dokumentieren Menschenrechtsorganisationen. Sie berichten von Schwulenschikane in türkischen Behörden, von Transvestiten-Folter auf Polizeistationen oder fehlender Strafverfolgung bei Gewalt an Homosexuellen. Allein seit dem Mord an Ahmet haben sie 17 weitere Ehrenmorde an schwulen Türken gezählt.
Doch Opfer und Angehörige wagen sich nur selten an die Öffentlichkeit, weil das Folgen bis hin zur strafrechtlichen Verfolgung haben kann. Schließlich ist die Werbung für Homosexualität laut geltender Rechtsprechung strafbar. Und schon die öffentliche Präsenz Homosexueller lässt sich als Werbung werten. Aus diesem Grund musste sich auch die Schwulen- und Lesbenvereinigung Lambda schon vor Gericht gegen ihr Verbot wehren.
Diesem Klima hat Can den Kampf angesagt. Vergangene Woche verlas er nach der Verhandlung in Istanbul am Gerichtsgebäude eine Erklärung. Klopfenden Herzens sagte er vor Dutzenden Polizisten, Journalisten und Passanten, es gebe viele schwule Türken, die sich ein Leben ohne ständige Lüge wünschten. Freundliche, brave Mitbürger, die einfach nur gerne ehrlich wären. Man müsse diese Schwulen nicht mögen, schon gar nicht lieben. Leben lassen reiche völlig. Niemand wagte es, ihn auszulachen.
Selbst inmitten von Beyoglu, dem belebtesten und buntesten Stadtteil von Istanbul, trauen sich viele Homosexuelle und Transvestiten nunmehr nur noch scheuen Gangs aus dem Haus. Denn sie könnten jeden Augenblick ein willkürliches Opfer der polizeilichen Jagd nach Bonuspunkten werden, weil sie sich als Männer in Frauenkleidern in der Öffentlichkeit blicken lassen. Mal werde man beim Friseur erfasst und zur Polizeiwache verschleppt, wo einem nach dem türkischen Ordnungsrecht wegen Belästigung der Umgebung eine Geldstrafe verhängt wird. Ein anderes Mal werde man bei einem Gang zum Schlachter oder Bäcker auf offener Straße erfasst und an Ort und Stelle ebenfalls nach dem Ordnungsrecht zu einer Geldstrafe verurteilt.
Theoretisch gibt es keinerlei rechtliche Handhabe für die polizeiliche Willkür gegen Homosexuelle und Transvestiten. Aus rechtlicher Sicht sind weder Homosexualität noch Transsexualität in der Türkei verboten. Selbst gemäß der türkischen Verfassung gilt das Verbot der Diskriminierung. Doch Theorie und Praxis werden auch hier durch riesige Abgründe entzweit. Dass der Alltag von Transvestiten und Homosexuellen in der Türkei ohnehin durch brutale Diskriminierung, soziale Ächtung sowie tätliche Angriffe gekennzeichnet ist, ist kein Geheimnis. In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage machten mehr als drei Viertel der befragten Türken kein Hehl aus ihrer rauen Ablehnung von Homosexuellen und Transvestiten.
Dass auch die türkische Polizei berüchtigt ist für ihr unzimperliches Vorgehen gegen Transsexuelle und Transvestiten, erfreut sich ebenfalls einer regen Bekanntheit. Doch früher, bemerkt eine Sprecherin der Vereinigung LGBTT, sei es eher üblich gewesen, dass die Polizisten überwiegend in der Nacht gegen Transvestiten und Homosexuelle aktiv wurden. Dank des neuen Bonussystems habe sich die polizeiliche Jagd auch üppig auf den helllichten Tag erstreckt. Viele Transvestiten würden sich nicht mehr auf die Straße trauen. Aber irgendwann müssen sie trotzdem hinaus. Sobald sie einen Polizisten auf der Straße erblicken, würden sie einen Bogen um ihn machen oder um möglichst unauffällig zu bleiben, selbst in der prallen Hitze bedeckte Kleidung tragen. Dennoch mangelt es nicht an zahlreichen Fällen, bei denen allein an einem Tag sogar ein und derselben Person mehrere willkürliche Geldstrafen nach dem Ordnungsrecht verpasst werden… Quelle
Prügel-Überfall auf Jura-Student
Hansaplatz Jugendliche treten 28-Jährigen gegen Kopf – Das Motiv Schläger hielten Joshua S. für schwul
MALTE STEINHOFF
Sie stießen ihn zu Boden und traten ihm immer wieder gegen den Kopf. Mitten in Hamburg wurde der schwerbehinderte Austauschstudent Joshua S. (28) fast totgeprügelt. Das Motiv der Schläger: Sie hielten den Amerikaner für schwul.
Sonntagmorgen, gegen 1.40 Uhr: Joshua S. ist mit Neville (22), einem befreundeten Austauschstudenten aus Südafrika, in St. Georg unterwegs. Die beiden waren feiern und wollen nun nach Hause. In der Osterstraße (Eimsbüttel) teilen sich die beiden Freunde eine Wohnung. Joshua S., ein gebürtiger Texaner, der in New York Jura studiert, absolviert seit August an der Hamburger Elite-Uni „Bucerius Law School“ (Neustadt) ein Auslandssemester.
Sie gehen über den Hansaplatz und biegen in die Straße Zimmerpforte ein. In einem Hauseingang sitzen vier Halbstarke. „Die waren ungefähr 15 Jahre alt, Südländer“, erinnert sich Joshua. Auf einmal pöbeln die vier die beiden Freunde an: „Ey, seid ihr schwul, oder was?! Ihr Scheiß-Schwuchteln!“ Die zwei Freunde, die beide nur gebrochen Deutsch sprechen, tun genau das Richtige. Machen das, was einem in solchen Situationen geraten wird: Sie bleiben ruhig, gehen weiter und gucken die Jugendlichen nicht an.
Aber es nützt nichts: „Auf einmal trat mir jemand in den Rücken“, erinnert sich Joshua. Dann geht alles ganz schnell. Der 28-Jährige fällt auf den Boden. Immer wieder treten ihm die Angreifer gegen den Kopf. „Ich habe ihnen immer wieder gesagt, sie sollen aufhören.“ Aber sie hören nicht auf.
Neville rennt den Kirchenweg hinunter, um Hilfe zu holen. Flüchten kann Joshua nicht: Nach einem Unfall in der New Yorker U-Bahn vor vier Jahren ist er halbseitig gelähmt. Er humpelt. Seitdem trägt er eine Titanplatte in der Schädeldecke. „Wahrscheinlich hat sie ihn vor schlimmeren Verletzungen bewahrt.“, vermutet Anna-Sophie B. (26), eine langjährige Freundin. „Die Täter haben doch gesehen, dass er gehbehindert ist – und sie haben ihn trotzdem zusammengeschlagen.“
Als die Täter nicht aufhören, beginnt Joshua S. zu beten – auf Deutsch. „Ich habe gehofft, dass sie mich dann in Ruhe lassen.“…
Milizen haben im Irak laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch ungestraft Homosexuelle gefoltert und getötet. Die systematischen Angriffe hätten zu Beginn des Jahres in der Hauptstadt Bagdad begonnen und sich auf andere Städte wie Kirkuk, Nadschaf und Basra ausgeweitet, wie Human Rights Watch erklärte. Die Organisation forderte die irakische Regierung auf, sofort gegen diese Übergriffe einzuschreiten.
Zu Beginn des Jahres wurden dem am Montag veröffentlichen Bericht zufolge im Bezirk Sadr City in Bagdad mehrere Leichen gefunden, denen Worte wie «Perverser» auf die Brust geschrieben worden waren. Genaue Angaben zur Zahl der Toten gebe es nicht, erklärte Human Rights Watch. Dies hänge mit dem Versagen der Behörden bei der Verfolgung der Verbrechen, aber auch mit der Stigmatisierung von Homosexuellen zusammen, was deren Familien daran hindere, an die Öffentlichkeit zu gehen. Es habe aber möglicherweise Hunderte Opfer gegeben, hiess es unter Berufung auf Uno-Informationen. NZZ
Überall wo sich der Islam ausbreitet und Muslime die Oberhand gewinnen, müßen Schwule Angst haben in Ihrem eignen Land durch rassistische Muslime zusammengeschlagen zu werden:
Amsterdam: CSD-Organisator verprügelt
Schock kurz vor dem Canal Pride: Einer der Organisatoren des Amsterdamer CSDs, der am kommenden Wochenende stattfindet, wurde auf offener Straße wegen seines Schwulseins verprügelt
Hugo Braakhuis, Gründer und Vorstandsmitglied der Vereinigung „ProGay“, hatte sich am Mittwochabend mit einem Kuss von einem Freund vor einer Amsterdamer Bar am Rembrandtplein verabschiedet. Daraufhin wurde die beiden von mehreren Jugendlichen u.a. als „Schwuchteln“ beschimpft. Als Braakhuis‘ Freund die Gruppe zur Rede stellten wollte, prügelte einer der Jugendlichen auf ihn ein. Als er zu Boden ging, fiel die ganze Gruppe über ihn und Braakhuis her.
„Ich kann noch immer nicht begreifen, dass mir das passiert ist. In meiner Stadt? In meinem Land?“, zeigte sich der CSD-Organisator gegenüber dem „Telegraaf“ erschüttert. Nach einem Bericht der Zeitung wurden vier der fünf mutmaßlichen Täter von der Polizei noch am Tatort gefasst. „Die Jungen sahen wie Marokkaner aus, 18 oder 19 Jahre alt“, beschrieb sie Braakhuis. „Aber es war auch ein blonder Typ dabei.“ Die Polizei selbst machte zur Nationalität der vorübergehend Festgenommenen keine Angaben. Nach dem fünften Tatverdächtigen wird noch gefahndet.
Queer
Kopenhagen
Schwulen-Festival beginnt mit Überfall
Drei Teilnehmer des Schwulen-Festivals «World Outgames» sind in der Nacht zum Sonntag in der Kopenhagener Innenstadt überfallen und zusammengeschlagen worden
Wie die dänische Polizei mitteilte, betrachte man die Überfälle als Hasskriminalität («Hate Crimes»), die ausschließlich wegen der Homosexualität der Männer aus Norwegen, Schweden und Großbritannien begangen worden seien. Die Opfer mussten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zwei Tatverdächtige sollten am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt werden.
Jürgen Elsässer, bei dem man nicht weiß, ob es ein Nationalsozialist oder ein Linksfaschist ist:
Und eines ist auch klar: In diesem Kampf gegen die postmodernen Zerstörern jeder dauerhaften menschlichen Bindung stehen die Einwanderer und die Moslems auf der Seite der Familienfreunde – keine Chance für rassistische Hetze!
Ein Gutteil der Rechten dagegen wird sich – wie Pim Fortuyn in den Niederlanden – in die Brüno-Front einreihen.
Im Arabischen wird ¸¸schwul“ schnell mit ¸¸pervers“ übersetzt.
Im Nahen Osten ist Homosexualität lediglich in Israel, dem Westjordanland und – seit dem Einmarsch der amerikanischen Streitkräfte – auch im Irak legalisiert. In Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Jemen wird Homosexualität sogar mit dem Tod bestraft. Nicht dass die staatliche Verfolgung Homosexueller auf die arabische oder muslimische Welt beschränkt wäre. In 93 Ländern steht Homosexualität noch heute unter Strafe. Unter Todesstrafe steht sie in Iran, Mauretanien, in den islamischen Bezirken Nigerias und im Sudan. Lebenslange Haftstrafen können in Barbados, Birma, Pakistan und Uganda verhängt werden. Angola, Jamaika und Nordkorea schicken Schwule ins Arbeitslager.
Im Libanon liegt die Höchststrafe bei vergleichsweise harmlosen zwölf Monaten. Dort hat sich eine starke Emanzipationsbewegung formiert, für die der Verlag letztlich Luongos Buch veröffentlichte. Luongo will sich nicht davon abhalten lassen, weiter in den Nahen Osten zu reisen und dort mit Schwulenorganisationen zusammenzuarbeiten. Doch dass die Legalisierung der Homosexualität nur ein erster Schritt sein kann, zeigt nicht nur der Lapsus bei der Übersetzung. Im Irak sind seit der Legalisierung Hunderte Homosexuelle ermordet worden. Genau dorthin wird Luongo als Nächstes reisen.. weiter
Darius ist geübt darin, nicht aufzufallen. Er ist schwul, und auf Homosexualität steht in Iran die Todesstrafe. Mehr als 4000 Männer, die Männer lieben, wurden seit der Islamischen Revolution an Baukränen erhängt. Darius lebt in ständiger Angst vor dem Regime. Doch als der Verdacht aufkam, dass Ahmadineschad das Wahlergebnis gefälscht hatte, fühlte auch Darius sich betrogen. Er wollte sich nicht länger verstecken und demonstrierte. Er ging für Gerechtigkeit und mehr Freiheiten im Alltag auf die Straße.
Auch unter Mussawi als iranischem Präsidenten würde es keinen Christopher Street Day in Iran geben, keine Aids-Schleifen oder Gay-Clubs. Trotzdem erhoffte Darius sich von dem Reformer eine verbesserte Situation für die Schwulen im Land. „Mussawi hat uns Presse- und Meinungsfreiheit versprochen“, sagt er. Das könnte nach und nach zu größerer gesellschaftlicher Toleranz gegenüber Minderheiten führen.
Von der Polizei wurde Darius nie gefasst, aber einmal ist er nur haarscharf einer Festnahme entkommen. Er war auf einer Feier in Isfahan eingeladen. Sie wurde spät nachts von den Revolutionswächtern gestürmt. Alle Gäste wurden eingesperrt, mit Stromkabeln blutig gepeitscht und mussten anschließend unterschreiben, dass sie sich nie wieder mit Homosexuellen treffen würden.
Der Gastgeber wurde nur deshalb nicht erhängt, weil der UN-Menschenrat eingegriffen hatte. „Unter Ahmadineschad haben die Verhaftungen und Todesurteile zugenommen. Das schüchtert ein. Aber wenn irgendwann die iranischen Schwulen auf die Straße gehen und demonstrieren, bin ich dabei“, sagt Darius.
euronews:
“Weshalb denken Sie, der Islam sei für Europa eine Bedrohung. Wovor haben Sie Angst?”
Geert Wilders:
“ Lassen Sie mich eines klarstellen. Ich mache einen Unterschied zwischen der Ideologie, der islamischen Religion und den Menschen. Ich habe nichts gegen Muslime. Ich hab` ein Problem mit der islamischen Ideologie, Ich denke, sie ist totalitär und sie kann mit anderen Religionen nicht zusammengehen. Nur mit anderen totalitären Ideiologien, wie dem Kommunismus und Faschismus. Für die islamische Ideologie gibt es nur den Islam. Und davor sollten wir Angst haben.”
euronews:
“ Glauben Sie nicht, dass solche Äußerungen vom intellektuellen Standpunkt aus gesehen gefährlich sind? Im Iran kämpfen Moslems für mehr
Demokratie….
Geert Wilders
“ Ich habe nichts gegen die Menschen. Ich weiss, dass es Gemäßigte gibt, die sich Muslime nennen. Und wir sollen mit moderaten Muslimen zusammenarbeiten. Ich glaube nur nicht an einen moderaten Islam. Ich glaube nicht, dass es wie in der christlichen Kirche, zur Trennung von Staat und Kirche im Islam kommt. Deshalb sollten wir nichts in den moderaten Islam investieren. Wir sollten Menschen fördern und die Demokratie.”
euronews:
“ Wie können Sie das trennen? Der Islam als Ganzes, welches ja ein totalitäres Regime ist. Und die europäischen Moslems, die gemäßigt sind?
Geert Wilders:
“ Ich gebe zu, dass die Mehrheit der moderaten Muslime in unserer westlichen Gesellschaft keine Extremisten oder Terroristen sind. Sie sind ganz normale Leute. Das ist in Ordnung.
Wenn wir aber mehr Masseneinwanderung haben, dann bekommen wir mehr islamische Kultur, mehr islamische Ideologie und islamische Identität. Dann wird sich unsere Gesellschaft verändern. Wir haben heute in Großbritannien 25 Schariagerichte.
Vor Gericht ist dort eine Frau weniger wert als ein Mann. Und Homosexuelle können umgebracht werden. Die Scharia ist Teil eines anti-demokratischen Gesetzes, Teil einer islamischen Ideologie. Das passiert täglich in Europa.”….. zum Video und vollständigen Interview
Die Berliner Al-Nur-Moschee möchte Menschen zum Islam bekehren. Dazu hatte sie einen Missionar zu einem Vortrag eingeladen, der zum Mord an Homosexuellen aufruft….
Hooman H. freut sich, dass er an der Euro-Pride in Zürich seine Homosexualität nicht verstecken muss – anders als vor seiner Flucht aus dem Iran.
«Im Iran darfst du nicht essen, was du willst, nicht trinken, was du willst, nicht sagen, was du willst, und nicht lieben, wen du willst. Ausserhalb der eigenen vier Wände musst du immer eine Rolle spielen. Das konnte ich schlecht. Schon als Kind sagte ich immer, was ich denke. Das war ein Problem. Denn das Regime der Mullahs hat seine Ohren überall – in der Schule, an der Uni, auf der Strasse.
Auf dem Gymnasium bekam ich Probleme mit den Sittenwächtern. Und an der Uni nahmen die Schwierigkeiten zu, weil ich politisch aktiv war. Ich bin konfessionslos und Royalist, also Anhänger des Schahs. Früh wusste ich auch, dass ich schwul bin. Aber Homosexualität politisch zu thematisieren, bedeutet im Iran Selbstmord. Das tat ich nicht. Selbst vor meiner Familie habe ich geheim gehalten, dass ich einen Freund hatte. Und aus Angst vor Verrat sprach in meinem schwulen Freundeskreis niemand offen über das Thema. Denn im Iran steht auf gleichgeschlechtliche Liebe die Todesstrafe….
Zwei sich küssende Männer sind in der Nacht zum Sonntag von einem offenbar schwulenfeindlichen Wirt in Kreuzberg angegriffen worden. Der Lokalbesitzer gab an, dass er zuvor beleidigt wurde.
Berlin -
Einer der beiden Männer wurde leicht verletzt. Ein 28-Jähriger und sein 23-jähriger Freund hatten sich vor einem Imbiss geküsst. Daraufhin sei der irakische Inhaber herausgekommen und habe ihnen mitgeteilt, dass er derartige Zärtlichkeiten vor seinem Geschäft nicht dulde. Während des Streits griff der 38-jährige Wirt die Männer mit einer Stange an…
Dakar – Religiöse Führer im Senegal haben am Mittwoch in Reaktion auf die Haftentlassung von neun Homosexuellen die Gründung einer „Islamischen Front zur Verteidigung ethischer Werte“ bekanntgegeben. Bamar Gueye, Leiter der NGO „Jamra“, verlas am Ausgang einer Moschee in der Hauptstadt Dakar eine Erklärung, in der von einer „gefährlichen Verschwörung gegen die religiösen Werte“ die Rede war, welche die Legalisierung der Homosexualität zum Ziel habe.
Im Senegal sind 95 Prozent der Bevölkerung Muslime. Homosexualität ist offiziell verboten und wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft.
Mehr als 20 islamische Vereinigung und religiöse Führer hätten sich am Mittwoch getroffen, um eine dauerhafte Struktur ins Leben zu rufen, die dem entgegenwirke. Der Prophet Mohammed habe gesagt: „Wenn euch Leute unterkommen, die dabei sind, die Praktiken des Volkes Lot zu praktizieren, tötet sie.“
Mamadou Lamine Diop, der populäre Imam eines Vororts von Dakar, sprach sich kurz darauf vor Journalisten direkt dafür aus, Schwule, die ihre Sexualität ausleben, zu töten: „Das sind Leute, die es verdienen, (…) die Friedhofsstille zu teilen (…) dass sie ganz einfach eliminiert werden.“
Die versteckte Lage hat ihren Grund. Besonders Transsexuelle, aber auch Schwule und Lesben waren in den letzten Jahren häufig Opfer von Gewalt. Im März töteten Unbekannte die Transvestitin Ebru Soykan mit acht gezielten Schüssen in den Kopf.
Dieses Verbrechen steht zweifellos in Zusammenhang mit einem Prozess wegen Gewalt gegen Transvestiten und Homosexuelle. Im April 2006 hatten Rechtsradikale in Eryaman nahe von Ankara eine Woche lang mit Knüppeln, Messern und Pistolen Transvestiten angegriffen, unter ihnen Soykan. Der bewaffnete Mob lauerte den Transvestiten auf dem Weg zum Einkaufen auf und verschaffte sich Zugang zu deren Wohnungen. Trotz der kaum versteckten Übergriffe nahm die Polizei nur wenige Angreifer fest. Vier von ihnen wurden nun im Februar zu Haftstrafen zwischen neun Monaten und drei Jahren verurteilt; nach Anrechnung der Untersuchungshaft wurden sie sofort freigelassen. Drei Wochen später wurde Soykan ermordet.
Homosexuelle und Transvestiten werden möglicherweise auch Opfer sogenannter «Ehrenmorde» durch Familienmitglieder. Entsprechenden Hinweisen wird nach Aussage von Betroffenen nicht genügend nachgegangen. Auch Klagen über Schikanierungen und Übergriffe durch die Polizei wird kaum Beachtung geschenkt. Wagen es etwa zwei Männer, sich zum Abschied am zentralen Istanbuler Taksim-Platz zu küssen, kann es passieren, dass sie die Nacht in einer Polizeizelle verbringen müssen.
Viele Einwandererkinder verabscheuen Homosexuelle. Wie ein Verband mit Rollenspielen gegen Vorurteile auf den Schulhöfen kämpft.
Am Anfang genieren sich die Siebtklässler noch, doch bald tauen sie auf, und es hagelt Schimpfwörter: „Schwuchtel“, „Transe“, „Homo“, „Tunte“ – die Kreuzberger Schüler rufen alle Beleidigungen für Schwule und Lesben durcheinander, die sie kennen. Schließlich haben die drei Besucher danach gefragt. Das Lieblingsschimpfwort der 29 Schüler der Carl- von-Ossietzky-Schule sei derzeit „schwules Opfer“, sagt ihr Lehrer.
„Solche Ausdrücke sind an der Tagesordnung“, sagt Ingo Niederschuh, und einige der Kinder würden das „auch so meinen“. Ressentiments gegen Homosexuelle seien schon bei den Kleinen ein Thema. Deshalb hat der Lehrer einen Aufklärungsworkshop des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg (LSVD) gebucht, der vom Senat gefördert wird. Nun sitzen seine Schüler im Stuhlkreis und reden mit den LSVD-Trainern, zwei jungen Frauen und einem Mann, über Hetero-, Homo- und Transsexualität. Was heißt das? Was sind die Merkmale?
Die Kinder hören interessiert zu. Blond ist hier nur einer, ein paar Mädchen tragen Kopftuch. Sie stammen alle aus Einwandererfamilien mit Eltern aus dem Libanon, der Türkei, Bosnien und dem Irak. Tagesspiegel
Fouad ist verheiratet, er hat Kinder – und er ist schwul. So konnte der Marokkaner lange Zeit recht gut leben – bis auf YouTube ein Video auftauchte, das ihn bei einer schwulen „Hochzeitsfeier“ zeigt. Das brachte ihm den Hass der Islamisten und sechs Monate Gefängnis ein.
Mittlerweile ist Fouad wieder auf freiem Fuß, immer noch lebt er in der kleinen Stadt südlich von Tanger. Mit der marokkanischen Presse will er nicht sprechen – dem ARD-Hörfunk dagegen hat er ein Exklusiv-Interview gewährt. Ein Gespräch über Lebenslügen, Todesangst und das schwierige Leben als Homosexueller in einer marokkanischen Kleinstadt…. Tagesschau
Anjem Choudary ist in London kein unbeschriebenes Blatt. Er hat schon öffentlich die Einführung der Scharia in Grossbritannien gefordert, jetzt hat er ein neues Feindbild gefunden.
An einer Pressekonferenz in London sagte Choudary, dass es passieren kann, dass ein Mann einen anderen mag, doch wenn diese ihre Gelüste befriedigen wollten, müssten sie bestraft werden: Durch die Steinigung. «Es gibt Menschen, die sich zu Eseln hingezogen fühlen, was nicht bedeutet, dass es richtig ist», erläuterte Choudary seine menschenverachtende Einstellung weiter.
In der britischen Zeitung «DailyMail» fordert Sharon Ferguson, Vorstand der christlichen Schwulen- und Lesbenbewegung die Polizei genau hinzuhören, was Choudary sage um zu sehen, ob ein Handeln nötig sei.
Heftige Reaktionen löst die Entscheidung des britischen Fernsehsenders „Channel 4″ aus, eine Dokumentation über schwule und lesbische Moslems auszustrahlen. Der Regisseur des Films „A Jihad for Love“, Parvez Sharma, hat sogar Morddrohungen auf seinem Blog erhalten, die Dokumentation wurde sogar in einigen Ländern verboten. Er hofft, mit seinem Film eine Debatte auszulösen,
Doch muslimische Führer in Großbritannien meinen, der Film sei anstößig und würde den Zorn der Muslime schüren. Ein Imam der größten europäischen Moschee, Baitul Futuh im britischen Surrey, hat den Film scharf verurteilt: „Diese Leute sollen sich nicht vor Fernsehkameras zu ihren Sünden bekennen“, sagte er der Zeitung „Daily Star“. Und fügte hinzu: „Sie sollten das alleine und Gott gegenüber tun und um Vergebung bitten.“
Channel 4 ließ sich davon nicht beirren – der Film wurde wie geplant gestern um 22.00 Uhr ausgestrahlt. Eine Sprecherin des Senders erklärte: „Es ist eine sehr einfühlsam gemachte Dokumentation, die auf internationalen Filmfestivals sehr viel Beifall erhalten hat und es ist legitim für einen Dokumentarfilmer, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen“.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Sender mit dem Thema Homosexualität im Islam auseinandersetzt. So hat im September 2008 eine Reporterin heimlich ein Treffen weiblicher Predigerinnen gefilmt und so deren intolerante Haltung veröffentlicht. So meinte eine, Lesben und Schwule, Frauen, die sich wie Männer benehmen oder zu anderen Religionen konvertierte Moslems müssen getötet werden: „Du musst ihn umbringen, verstehst du? Das ist Islam“, sagte sie der Reporterin.
Und im Jänner 2007 deckte Channel 4 auf, was Abu Usamah, Prediger in der Green Lane Moschee in Birmingham, über Lesben und Schwule denkt: „Wenn ich sage, Homosexuelle sind perverse, schmutzige und dreckige Hunde, die ermordet werden sollten, deckt das meine Meinungsfreiheit, oder?“ Ein anderer Prediger hat im Laufe der Dokumentation die Gläubigen aufgerufen, Homosexuelle von einem Berg zu stoßen. GGG
Ulf Poschardt fordert mehr Schutz muslimischer Mädchen vor dem Terror der Familie – und mehr Engagement gegen den antiwestlichen Wertekanon in Parallelgesellschaften.
passt in das Bild einer unzivilisierten Aggression, von der es in den deutschen Großstädten zu viel gibt. Sie richtet sich stets gegen vermeintlich Schwächere. In Berlin machen arabische und türkische Jugendliche Jagd auf Schwule oder jüdische Schüler mit Kippa. Das geschieht vor allem in jenen Vierteln, wo die Migranten nicht mehr marginalisierte Minderheit sind, sondern tief intolerante Mehrheit.
Das Verhalten der Familie Obeidi nach der Verkündung des Urteils lässt keinerlei Einsicht erkennen. Im Gegenteil: Die Attacken auf Gericht und Staatsanwaltschaft illustrieren den Hass auf den Wertekompass des Rechtsstaates. Gerade eine liberale Gesellschaft darf bei der Gewährung ihrer Grundrechte keine Relativierungen zulassen, egal wie archaisch die Familientradition mancher Täter sein mag. Prozesse wie der um die Ermordung von Morsal entwerfen ein düsteres Bild vom Innenleben jener Parallelgesellschaften, die Multikulturalisten zu lange verklärt haben. Jedes misshandelte Mädchen, jeder verprügelte Schwule, jede heruntergeschlagene Kippa ist ein Angriff auf unsere freiheitliche Verfasstheit. Welt
10.000 Zuschauer wollten zur öffentlichen Hinrichtung
Einige Tage später erfahre ich über Aiban von einer bevorstehenden öffentlichen Hinrichtung. 10 000 Schaulustige haben sich eingefunden, um zuzusehen, wie ein wegen sexuellen Missbrauchs mit anschließendem Kindsmord Verurteilter von einem Hochhaus geworfen werden soll. Aber die Exekution wird verschoben. Der Druck der Menschenrechtsorganisationen hat Wirkung gezeigt. Nun soll der Mann hinter verschlossenen Türen erschossen werden. „Öffentliche Hinrichtungen finden im Jemen selten statt“, sagt Aiban, „in den 90ern wurden Verurteilte manchmal aus Hubschraubern gestoßen. Das sollte die Schwere des Verbrechens unterstreichen.“ Und diese Schwere, sagt Aiban, habe oft mit Homosexualität zu tun, die als Schandtat gegen den Willen Allahs angesehen wird. Auch im besagten Fall war das Vergewaltigungsopfer ein Junge. Kölner Stadtanzeiger
Eine besonders subtile Form von Diskriminierung müssen schwule und lesbische Flüchtlinge ertragen, die vom Iran in die Türkei geflohen sind.
Wie der türkische Lesben- und Schwulenverband berichtet, werden sie von den Behörden in konservativen Landstrichen Zentral- und Ost-Anatoliens untergebracht. Dort werden sie wegen ihrer sexuellen Orientierung bedroht, beleidigt und auf offener Straße bespuckt. Viele iranische Schwule flüchteten deshalb in Großstädte wie Istanbul, Izmir oder Ankara und lebten dort illegal, so der Verband weiter.
Die religiös-konservative Regierungspartei AKP hat schon öfter probiert, die Rechte von Lesben und Schwulen in der Türkei zu beschneiden. Zuletzt sollte Lambda Istanbul, die größte Anlaufstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender geschlossen werden.
Im Iran steht auf Homosexualität die Todesstrafe, die auch immer wieder verhängt und durchgeführt wird. Quelle
Bisher wurde das Thema Zwangsehe vor allem aus der Perspektive der Frauen betrachtet. Doch es gibt auch Männer, die gegen ihren Willen verheiratet werden. Sie sprechen nur selten über ihr Leid. Ali Akdeniz hat die Ehe mit der ungeliebten Cousine krank gemacht.
Schicksale muslimischer Mädchen, die zwangsverheiratet werden, die bedroht, geschlagen oder gar ermordet werden, wenn sie sich dem Willen ihrer Familien widersetzen, sind bekannt. Ein Viertel der türkischen Frauen lernt den Ehemann erst bei der Hochzeit kennen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Neun Prozent gaben an, zur Ehe gezwungen worden zu sein. Die Perspektive des Mannes hat dagegen bisher kaum jemanden interessiert. „Man ging einfach davon aus, dass Männer von arrangierten Ehen nur profitieren“, sagt Ahmet Toprak, Pädagogik-Professor an der Fachhochschule Dortmund und Experte für deutsch-türkische Migrantenfamilien.
Doch Ali Akdeniz Geschichte ist kein Einzelfall. Im Mädchenhaus Bielefeld gibt es seit 2007 die bundesweit erste Online-Beratung gegen Zwangsheirat. Im vergangenen Jahr haben hier nicht nur Frauen, sondern auch 28 Männer Hilfe gesucht. Auch Kazim Erdogan kennt einige Fälle von jungen Männern, die von ihren Familien in eine Ehe gedrängt wurden – mit Erpressung und Gewalt. Der Psychologe betreut in Berlin-Neukölln ehrenamtlich eine der ersten Beratungsgruppen für türkische Väter. Von 30 Männern hätten alleine vier ihre Hochzeit als Zwang empfunden, sagt er.
Bis heute kann er dem Vater nicht verzeihen, dass er ihn, den Jüngsten, geopfert hat, während seine Geschwister ihre Ehepartner frei wählen durften. Die Cousine aus Anatolien sollte durch die Heirat mit Ali die Chance bekommen, in Deutschland zu leben. „Hochzeiten mit engen Verwandten sind üblich. Das wird als ein Weg gesehen, der Familie zu helfen“, sagt Ahmet Toprak. Auch wenn ein junger türkischer Mann ein zu offenes Leben führt, trinkt, Drogen nimmt oder viele Freundinnen hat, kann die Heiratsfalle zuschnappen. „Dann sieht die Familie die Hochzeit als Disziplinierungsmaßnahme“, sagt Toprak. Betroffen sind zudem Homosexuelle. „Sie werden zwangsverheiratet, um das bürgerliche Image der Familie zu bewahren“, sagt Toprak. Viele Schwule führen nach der Hochzeit ein Doppelleben, doch die Fassade bleibt bewahrt.
Mina Ahadi steht immer wieder in engem Kontakt mit Menschen, die hingerichtet werden sollen, und deren Angehörigen. Viele kann sie retten. Nicht jedoch den siebzehnjährigen Iraner Makvan Molodi: Weil er als Dreizehnjähriger angeblich einen Freund hatte, wurde Makvan Molodi 2008 hingerichtet.
Die Menschenrechtlerin Mina Ahadi war einer Einladung des Schwulenreferates an die Trierer Universität gefolgt, um über die Situation homosexueller Männer und Frauen im Iran und im Islam zu berichten. Laut amnesty international wurden bisher in Iran ca. 4.000 Männer wegen Homosexualität hingerichtet. Die Dunkelziffer mittels Suizid und offiziell anders begründeter Hinrichtungen dürfte allerdings, so Ahadi, weitaus höher liegen. Denn das Thema Homosexualität wird von allen Seiten totgeschwiegen. Auch Menschenrechts- und Frauenrechtsorganisationen wollen sich nicht mit dem Thema befassen. Homosexuelle fühlen sich allein, werden von ihren Familien und ihrem sozialen Umfeld im Stich gelassen. Manche Familien versuchen, homosexuelle Familienmitglieder mit Elektroschocktherapien zu „heilen“.
Dakar (AFP) — Wegen Homosexualität sind in der senegalesischen Hauptstadt Dakar neun Männer zu jeweils achtjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Einer ihrer Verteidiger, Issa Diop, sagte, das seien die höchsten Strafen, die im Senegal jemals gegen Schwule verhängt worden seien. Die im Dezember festgenommenen Angeklagten mussten sich vor Gericht wegen „unanständigen Benehmens, unnatürlichen Handlungen und Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation“ verantworten.
Die Staatsanwaltschaft hatte für die Angeklagten die für Homosexualität vorgesehene Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis gefordert. Der Richter ging mit seinem Strafmaß darüber hinaus und begründete dies mit dem „erschwerenden Umstand der Mitgliedschaft in einer kriminellen Orghanisation“. Die meisten Angeklagten gehören einer Hilfsorganisation für aidskranke und HIV-infizierte schwule Männer an
In Saudi-Arabien sind während der Weihnachtsfeiertage zwei Schwule geköpft worden. Das berichtet das Internet-Portal blu.fm. Offiziellen Angaben zufolge haben sie einen anderen Mann vergewaltigt. So berichter die staatliche Nachrichtenagentur SPA, dass die Männer in das Schlafzimmer ihres Opfers eingedrungen sind und ihn dann gefesselt, geschlagen und vergewaltigt haben.
In Saudi-Arabien gilt islamisches Recht, die Scharia. Homosexualität kann deshalb mit dem Tod bestraft werden. Nach offiziellen Angaben werden in dem islamischen Land aber nur schwule Vergewaltiger und Kinderschänder hingerichtet, Menschenrechtsorganisationen vermuten allerdings, dass diese Delikte oft nur vorgeschoben werden, um die Todesstrafe international zu rechtfertigen.
Ein Versuch, Homosexualität weltweit straffrei zu stellen, ist im Dezember fehlgeschlagen: Frankreich und die Niederlande haben bei der UNO eine Resolution dazu eingebracht, die aber von den meisten Staaten nicht unterzeichnet wurde. Quelle
Der Albtraum begann vor zehn Jahren. Bis dahin hatte die Lehrerin an der Kreuzberger Grundschule keinen Hehl aus ihrem Privatleben gemacht. Wenn sie Schüler danach fragten, sagte sie offen, dass sie mit einer Frau zusammenlebe.
Dann kippte die Stimmung, immer öfter reagierten Schüler und Eltern ablehnend – parallel zum Anstieg des Migrantenanteils an der Schule von 50 auf 90 Prozent, wie die Lehrerin berichtet, darunter vor allem Kinder aus sogenannten bildungsfernen Familien.
Vor drei Jahren wuchs sich die Ablehnung zu einer Mobbing-Welle aus. Einige Schüler hätten sie mit Schmährufen begrüßt wie: „Da kommt die Lesbe!“ Sie hätten sie nach dem Unterricht verfolgt und an Wände geschrieben, dass sie lesbisch sei. Da vertraute sie sich der Schulleitung an. Gemeinsam beschloss man, das Privatleben der Lehrerin geheim zu halten.
Ein Mittel zum Erkenntnisgewinn war eine Meinungsumfrage unter 968 Schülern des Schulzentrums und der benachbarten Gesamtschule Ost. Dabei zeigte sich, dass 40 Prozent der muslimischen, 23 Prozent der katholischen und zwölf Prozent der evangelischen Jugendlichen Homosexualität immer noch für eine Krankheit halten. Bei den Nichtgläubigen waren es knapp elf Prozent.
Zumindest unmoralisch ist Homosexualität für 62 Prozent der befragten Muslime, 39 Prozent der Katholiken, 26 Prozent der Protestanten und immerhin 20 Prozent der Nichtgläubigen.
Noch höher stieg der Wert bei der Frage, ob Homo-Küsse in der Öffentlichkeit „ekelhaft“ seien. „Ja“, fanden 85 Prozent der Muslime und immer noch 46 Prozent der Nichtgläubigen.
Aber es gab auch Lichtblicke: 79 bis 84 Prozent der (Nicht-)Glaubensgruppen stimmten der Aussage zu, dass Homosexualität Privatsache sei. „Ein guter Ansatzpunkt“, findet Lehrer Stein.
Auffällig ist, dass Jungen und Migranten etwa doppelt so homofeindlich sind wie Mädchen beziehungsweise „Ur-Deutsche“.
Schon wieder eine Pause:-)
Da ich in den letzten Wochen recht fleißig war, habe ich mir eine längere Pause verdient.
Desweiteren, wird dieses Blog aus zeitgründen auf absehbarer Zeit nur noch sehr sporadisch fort geführt oder aktualisiert,trotzdem sind die wichtigsten aktuellen News in den RSS Feeds zu sehen.
Des weiteren kann natürlich auch weiterhin gestöbert werden in den rund 1300 Beiträgen, über die Religion des Friedens:-), über das Bollwerk Israel,USA oder über die rotlackierten Neonazis der antimperialitischen Faschisten.
Ich möchte mich bei meinen rund 500 Lesern am Tag bedanken, somit stand diese Seite seit Wochen in den Top 100 bei WordPress.
Die Kommentarfunktion, wird vorrübergehend ersteinmal deaktiviert.
Über E-Mail bin ich weiterhin erreichbar.
Mit der RSS Funktion werdet ihr automatisch informiert.
Keine Stimme den Grünen und den Faschisten der SED/PDS/Linkspartei/WASG/linke oder wie die Stasipartei gerade heißt, die für muslimische Masseneinwanderung verantwortlich sind, die unsere europäische Kultur hassen und der Zivilisation und Freiheit entgegenstehen. Die verantwortlich sind Für Antisemitismus/Antizionismus, Homophobie,Frauenversklavung und Amerikahass genauso wie die braunen Nazis.
In diesem Sinne: Lang lebe Amerika, Israel,Europa und die freie und zivilisierte Welt!
Gegen Rechtsextremismus und die faschistische antimperialitische „Linke“
Antiimperialistische Schwachköpfe:
Das ist Freiheit:
Interview mit Seyran Ates
Der Multikulti-Irrtum Quelle
»Hitler gefällt mir>
Viele muslimische Jugendliche in Deutschland denken antisemitisch. Und ihre Gewaltbereitschaft wächst Zeit
Dr. Kazem Mousawisadeh ist ein Sprecher der iranischen Grünen Partei im Exil. Die iranischen Grünen sind mit ihren Themen erstaunlich nah am Puls der Zeit, wenn sie in Erinnerung rufen:
„Der Hauptfeind unserer Zeit ist weder Imperialismus noch Zionismus, sondern Fundamentalismus und das religiös-faschistische System.“
Die Berliner CDU wirft dem Wowereit-Senat vor, trotz der wachsenden Homophobie unter Migranten zu schweigen und fordert ein schnelles Handeln.
Sascha Steuer, offen schwuler bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, attestierte Rot-Rot ein mangelndes Interesse daran, die steigenden Zahlen homofeindlicher Gewalttaten zu bekämpfen: „Die jüngsten Übergriffe, bei denen Schwule oder Lesben ohne jeden Grund krankenhausreif geschlagen wurden, machen uns Homosexuellen Angst – und immer häufiger haben die Täter Migrationshintergrund“, erklärte der 33-Jährige im „Tagesspiegel“. „In meinem Freundeskreis wird bereits diskutiert, ob man in der Öffentlichkeit noch Händchen halten oder sich einen Abschiedskuss geben kann.“
Der Berliner Senat habe bislang noch nicht auf die neue Lage reagiert: „Gibt es mal einen Konflikt, in dem der Senat eine klare Linie zeigen muss, hört man kein Wort“, so Steuer. Er empfiehlt eine klare Ansage: „Es muss deutlich werden: Homosexualität, aber auch Gleichberechtigung von Frauen und Männern sind in Berlin selbstverständlich; wenn Ihr Euch damit anfreundet, ist es gut – wenn nicht, solltet Ihr Euch entscheiden zu gehen.“
Kritik übte die CDU auch an Migrantenverbänden: „Diese Gruppen weichen dem Thema aus und schweigen, weil sie ein Problem mit Homosexualität haben. Das geht nicht. Gerade die Migrantenverbände müssen Position beziehen“, argumentiert Steuer. Er verweist dabei auf das Scheitern des „Runden Tisches gegen Homophobie“, an dem neben Homo-Gruppen auch Migranten- und Islamverbände ergebnislos teilgenommen hatten
Quelle Queer
„Senat schweigt zur Gewalt gegen Schwule“ Sascha Steuer fordert klares Wort Wowereits
Was erwarten Sie vom Senat?
Ich habe viele Anregungen gemacht, wo man ansetzen kann, von der Handreichung für Lehrer zum Thema Islam und Schule über den Umgang mit Hetzartikeln und Hetzreden bis hin zu den „Respekt Gaymes“, bei denen Sportler aus Migrantenverbänden und der schwullesbischen Gemeinschaft gemeinsam Sport machen, die aber in Bezirken mit hohem Migrantenanteil nicht stattfinden durften, weil man Migrantenjugendliche nicht provozieren wollte. Hier ist der Senat gefordert, eine Kampagne zu starten.
Haben Sie Reaktionen von Migrantenorganisationen oder Muslimen bekommen?
Ich habe sehr viele positive Kommentare bekommen, aber nicht von Migranten.
Was bedeutet das?
Diese Gruppen weichen dem Thema aus und schweigen, weil sie ein Problem mit Homosexualität haben. Das geht nicht. Gerade die Migrantenverbände müssen Position beziehen.
Sie haben eine Kampagne des Senats gefordert. Was soll das Ziel sein?
Der Senat ist in der Pflicht, die Migranten in eine Entscheidungssituation zu bringen, wenn nötig auch zu provozieren. Es muss deutlich werden: Homosexualität, aber auch Gleichberechtigung von Frauen und Männern sind in Berlin selbstverständlich; wenn Ihr Euch damit anfreundet, ist es gut – wenn nicht, solltet Ihr Euch entscheiden zu gehen.
Gefährdet das nicht das friedliche Miteinander?
Gibt es das? Ich bezweifle das. Wenn man, wie ich, lange in Nordneukölln gelebt hat oder im Wedding, weiß man, dass die Wirklichkeit anders aussieht.
Die SchülerInnen haben knapp 1.000 Fragebögen in ihrer und der Gesamtschule Ost vorgelegt, die Umfrage ist also einigermaßen repräsentativ. Der Aussage „Homosexualität ist unmoralisch“ haben dabei 35 Prozent zugestimmt. Die Zahl ist immerhin doppelt so hoch wie das Ergebnis bei Umfragen in der Gesamtbevölkerung. Das Schul-Projekt, angeleitet von dem Lehrer Wolfram Stein, hat seine Zahl differenziert: Bei den Schülerinnen vertreten nur 22 Prozent diese Ansicht, unter den Jungs ist sie mit 50 Prozent verbreitet. Unter den „Ur-Deutschen“ sind es übrigens insgesamt auch nur 20,6 Prozent, 49,7 dagegen bei Migranten-Kindern. Die wenigsten Vorurteile gibt es bei SchülerInnen, die sich als „nicht-gläubig“ bezeichnen – nur 20,3 Prozent
Die Katholiken haben mit 38,5 Prozent Anteil an der Homosexuellen-Feindlichkeit, unter den muslimischen SchülerInnen ist diese Haltung mit 61,8 Prozent sogar dominant. Mit verschiedenen anderen Fragen haben die Schüler dieses Ergebnis bestätigt. Besonders extrem ist die Ablehnung des „Küssens in der Öffentlichkeit“: 85 Prozent der muslimischen Schüler finden das bei Homosexuellen „ekelhaft“, bei den „ur-deutschen“ sind das immerhin 41 Prozent dieser Ansicht – und immerhin 10 Prozent bei den befragten LehrerInnen.
Der Versuch, der zunehmenden Gewalt gegen schwule Männer in der Hauptstadt durch einen „Runden Tisch“ entgegenzutreten, ist an der Dialogverweigerung der islamischen Verbände gescheitert. Derweilen erreichen fast täglich Meldungen über Gewalttaten von Tätern aus dem islamistischen Milieu die Öffentlichkeit…
von Jörg Fischer-Aharon
Gewalt eskaliert weiter
Der LSVD hatte vorgeschlagen, eine Resolution zu verabschieden, die im Wortlaut weitgehend einem Schreiben des Berliner Innensenators Eckhart Körting (SPD) entsprach. Körting hatte darin einen schwulenfeindlichen Hetz-Artikel im arabischsprachigen Berliner Magazin „al-Salam“ scharf verurteilt. Die Teilnehmer des „Runden Tisches gegen Homophobie“ konnten sich jedoch nicht dazu durchringen, Körtings Position zu unterstützen. Auch die Einladung, gemeinsam eine Akzeptanzkampagne des LSVD unter dem Motto „Liebe verdient Respekt“ zu unterstützen, wurde abgelehnt.
Bereits im Vorfeld des Runden Tisches gab es Kritk, weil mehrere schwullesbische Gruppen wie das Anti-Gewalt-Projekt Maneo von der Integrationsverwaltung erst gar nicht eingeladen worden waren . Maneo wurde erst wenige Stunden vor der Veranstaltung aufgrund der öffentlichen Proteste zur Veranstaltung zugelassen. Andere zivilgesellschaftliche Akteure aus den Migrantencommunitys wie die Islamkritikerinnen Seyran Ates und Necla Kelek blieben außen vor, kritisierte der LSVD weiter.
Gewalt an der Tagesordnung
In der bundesdeutschen Hauptstadt ist Gewalt gegen Schwule und Lesben zwischenzeitlich an der Tagesordnung – angestachelt von Hasspredigern und -sängern betätigen sich vor allem männliche Jugendliche aus dem islamistischen Milieu als Gewalttäter – mit einer oft erschreckenden Brutalität. Erst vor einer Woche wurde ein lesbisches Pärchen auf einem U-Bahnhof von zwei jungen Männern körperlich attackiert und mit Farbe besprüht worden. Am gestriegen Dienstag fand anläsßöich eines weiteren Gewaltaktes in Berlin eine Protestkundgebung gegen homophobe Gewalt statt. Im Aufruf zu der Anti-Gewalt-Kundgebung hieß es: „In der Nacht zu Samstag, den 18. Oktober, wurde ein 33-Jähriger in einem Zug der U-Bahnlinie 6 Opfer eines schweren schwulenfeindlichen Übergriffs. Und das war bei weitem nicht der erste Überfall in letzter Zeit in Berlin.
Tatsächlich gelten zwischenzeitlich auch die „schwulen Kiezse“ wie etwa Schöneberg als „nicht mehr grundsätzlich sicher“. Experten und direkt Betroffene von Gewalttaten berichten vermehrt von regelrechten Schlägergruppen aus dem islamistischen Milieu, die gezielt in Stadtteile wie Schöneberg gehen und dort teilweise am hellen Tag und auf offener Straße erkennbare oder vermutete homosexuelle Männer teilweise krankenhausreif schlagen. Allerdings ist Berlin kein Einzelfall. Auch in Hamburg endete der Versuch eines „Runden Tisches“ aus islamischen Verbänden und Homosexuellengruppen im Fiasko. Nach zahlreichen gewalttätigen Übergriffen hatten die Grünen in der Hansestadt den verzweifelten Versuch die Fiktion „der heilen Multikulti-Welt“ mittels eines solchen „Runden Tisches“ zu retten – um dann um so fassungsloser die Realität zur Kenntnis nehmen zu müssen: Die Gespräche scheiterten bereits im Ansatz an der konsequenten Dialogverweigerung der islamischen Verbandsfunktionäre.
Das Ja der kalifornischen Stimmbürger zum Verbot der Homosexuellen-Ehe sorgt unter Schwulen und Lesben für Konsternation. Besonders bitter für sie: Schwarze und Latinos stimmten deutlich für das Verbot.
Ausgerechnet jene Minderheiten, die am Dienstag in grosser Zahl für Barack Obama gestimmt hatten, versetzten der Eheschliessung von gleichgeschlechtlichen Paaren den Todesstoss. Gemäss «Washington Post» stimmten 70 Prozent aller Afroamerikaner für die Vorlage mit dem Namen «Proposition 8». Von den Latinos waren 53 Prozent dafür. Damit wurde die Mehrheit der weissen Kalifornier, die gegen das Verbot war, überstimmt.
Gut 52 Prozent aller Wähler im vermeintlich liberalen Kalifornien hatten für die Initiative und damit gegen die Homo-Ehe gestimmt. Danach soll nun in der Verfassung des Bundesstaats festgeschrieben werden, dass eine Ehe nur als Verbindung zwischen Mann und Frau zu definieren ist. Seit Mitte Juni waren mehr als 16 000 gleichgeschlechtliche Paare in Kalifornien legal getraut wurden.
Werben um religiöse Schwarze
Das klare Nein der Schwarzen sei «überraschend und enttäuschend» für Aktivisten der Schwulenbewegung, hielt die «Washington Post» fest. Sie hätten gehofft, dass gerade die Afroamerikaner sich mit ihrem Engagement identifizieren würden. Doch diese hätten die Vorlage unter religiösen Aspekten und nicht unter jenen der Gleichberechtigung betrachtet.
Tatsächlich hatten sich die Initianten von «Proposition 8» intensiv um die oft tief religiösen schwarzen Stimmbürger bemüht und Prediger dazu ermuntert, sich in ihren Kirchen für das Verbot auszusprechen. «Es ging um die Ehe zwischen Mann und Frau, nicht um eine Frage der Bürgerrechte», betonte Derek McCoy, ein schwarzer Vertreter der Ja-Kampagne. Die Gegner sehen religiöse Argumente jedoch nur als Vorwand, hinter dem sich tief sitzende Vorurteile gegen Homosexuelle verbergen.
Sascha Steuer ist bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Nach den jüngsten Übergriffen auf Homosexuelle fordert er mehr Tolerenz von jungen Migranten.
Berlin -
„Berlin gilt als attraktive Metropole für Homosexuelle, aber die Realität sieht zunehmend anders aus. Die jüngsten Übergriffe, bei denen Schwule oder Lesben ohne jeden Grund krankenhausreif geschlagen wurden, machen uns Homosexuellen Angst – und immer häufiger haben die Täter Migrationshintergrund. In meinem Freundeskreis wird bereits diskutiert, ob man in der Öffentlichkeit noch Händchen halten oder sich einen Abschiedskuss geben kann.
Ich finde das erschreckend und inakzeptabel und bin nicht bereit das Zurückdrängen unserer Werte- und Ordnungsvorstellungen sowie das Entstehen von Parallelgesellschaften zu akzeptieren. Ich bin nicht bereit die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte einem angeblichen Multikulturalismus zu opfern.
Der Senat hat keine Linie“
Was eine Studie vor einem Jahr ans Licht brachte, zeigt sich in der Hauptstadt nun in der Realität: 79 Prozent der türkischstämmigen männlichen Jugendlichen haben offen schwulen- und lesbenfeindliche Ansichten. Dem sollten in Berlin die „Respect-Gaymes“ entgegenwirken. Sie sollten durch gemeinsamen Sport die Vorurteile abbauen. Die Spiele durften aber nicht in einem Problemkiez stattfinden, das zuständige Jugendamt warnte vor einer „Provokation“ der jugendlichen Migranten. Das ist ein unfassbarer Rückzug des Staates, aber nur eines von vielen Beispielen. Der Innensenator konnte sich ein halbes Jahr lang nicht zu konsequentem Handeln gegenüber einem volksverhetzenden schwulenfeindlichen Zeitungsartikel durchringen. Die Handreichung für Berliner Lehrer „Islam und Schule“ wird seit zwei Jahren nicht veröffentlicht, weil der Bildungssenat nicht weiß, was er will. Und nun lief auch noch der erste „Tisch gegen Homophobie“ mit Migrantenverbänden ohne Ergebnisse auseinander. Der Senat hat keine Linie.
Jeder aber, der seine eigene Kultur, seine eigenen Regeln, seine eigenen ungeschriebenen Gesetze über die unsrigen stellt, seine Kultur und Religion grundsätzlich für wertvoller als die unsrigen hält, hat in Deutschland keinen Platz.
Ein Projekt wie die „Respect-Gaymes“ muss eben mitten in Wedding oder Neukölln stattfinden. Wer sich daran stört, wer nicht bereit ist auf dieser Grundlage in Deutschland zu leben, sollte sich entscheiden unser Land zu verlassen.“
. Und „immer häufiger“, so beklagt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sascha Steuer, seien die Täter Migranten. Als Beweis führt er eine Umfrage aus dem vergangenen Jahr an, wonach 79 Prozent der türkischstämmigen männlichen Jugendlichen homosexuellenfeindliche Ansichten pflegten. Drischt hier eine Minderheit auf die andere ein?
Nur: Nicht jeder, der Schwulen und Lesben ablehnend gegenübersteht, wird gleich gewalttätig. Zudem gibt es keine zuverlässigen Zahlen, die belegen, dass Gewalt gegen Homosexuelle tatsächlich zugenommen hat. Bei der Polizei werden die Übergriffe als „Hassgewalt“ geführt – und da seien die Zahlen zuletzt nicht gestiegen, erklärt man dort. Überhaupt ist man im Präsidium bemüht, sich bei dem sensiblen Thema nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Eine „unheimliche Gewaltzunahme“ gegenüber Schwulen und Lesben habe man nicht bemerkt, obwohl es „immer mal wieder“ Vorfälle gebe. Ja, die Dunkelziffer ist möglicherweise hoch, aber das sei ja bei anderen Straftaten nicht anders. Hier Zahlen zu nennen, sei nicht seriös, heißt es bei der Polizei.
Über Zahlen will auch Bali Saygili nicht sprechen, der das Berliner Projekt „MILES – Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule“ leitet und seit Jahrzehnten Aufklärungsarbeit in der türkischen Community betreibt. Dennoch konstatiert auch er eine deutliche Zunahme der Gewalt – vor allem im letzten halben Jahr. „Die Ablehnung unter Jugendlichen aus Migrantenfamilien wächst“, sagt Saygili – und fügt sofort hinzu, dass aus einer Haltung nicht gleich ein Übergriff wird. Schuld tragen für ihn vor allem konservative islamische Vereinigungen, die Homosexuelle als minderwertig darstellen und die Jugendlichen aufstacheln. Hinzu komme, dass bei vielen Migrantenkindern das Gefühl vorherrscht, gesellschaftlich nichts erreichen zu können – und aus Frust wird schnell Gewalt gegen „die Anderen“. Dass sich hier eine Minderheit gegen die andere wendet, sei also durchaus in sich logisch.
Über Sex redet man nicht
Für den Versuch der Politik, dem Problem mit einem „Runden Tisch gegen Homophobie“ Ende Oktober Herr zu werden, hat Saygili wenig übrig. Während Berlins Integrationsbeauftrager Günter Piening mit einem einmaligen Treffen viel zu kurz greife, wollten die teilnehmenden Migrantenverbände gar nichts mit dem Thema zu tun haben. Deshalb habe es dort auch „nur zwinkernde Augen“ gegeben. Die Klientel der Migrantenverbände müsse aber begreifen, dass das Problem auch die eigenen Kinder angeht. Ähnliche Töne schlägt der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg an, für den es sich bei der Gesprächsrunde um „eine reine Showveranstaltung“ gehandelt hat. Sprecher Alexander Zinn bemängelt vor allem, dass sich die Teilnehmer nicht auf eine gemeinsame Resolution einigen konnten. „Es sind einfach auch keine Lösungsansätze herausgekommen“, beklagt Saygili.
Nun gilt es, zu „retten, was zu retten ist“, fährt Saygili etwas desillusioniert fort. Von den islamischen Verbänden erwartet er sich mehr Dialogwille und die Bereitschaft, sich nicht mehr hinter der Religionsfreiheit zu verschanzen. Die Politik dürfe dagegen nicht ständig Projekte kürzen und müsse viel aktiver in den Schulen auf das Problem hinweisen. „Man muss ja nicht über Schwule reden, sondern von mir aus über Freiheit“, meint er. Tagesspiegel
Auf der malaiischen Insel Penang sind 70 Männer wegen „grob unsittlichem Verhalten“ verhaftet worden, weil sie einvernehmlich Sex mit Männern gehabt haben sollen. Unter den Festgenommenen sind auch Chinesen, Amerikaner und Europäer.
In dem mehrheitlich muslimischen Land gilt in einigen ländlichen Regionen zudem das Scharia-Recht – Schwule können dort zum Tode verurteilt werden.
Dr. Mohammed Siddiq ist der Chef der Veinigung muslimischer Mediziner in Großbritannien – ein wahrlich angesehener Mann. Der Arzt darf nun ein Jahr lang seinen Beruf nicht mehr ausüben, weil er ein verstockter Lügner und ein Schwulenhasser ist. Der Moslem Siddiq hatte einen rassistischen und diskriminierenden Brief an eine Zeitschrift geschickt, in dem er Homosexuelle übel beleidigte. Später behauptete er, sein Sohn habe den Brief geschrieben. Nun hat er eingestanden, selbst der Urheber gewesen zu sein. Der Mann behauptet weiterhin, 99 Prozent aller Moslems sähen in Homosexuellen – so wie er auch – nur „Krankheitsüberträger“. Da der Vorsitzende der muslimischen Ärztevereinigung auch in der Vergangenheit schon übel aufgefallen war – unter anderem weiter Zwangsbeschneidungen durchführt – wurde ihm nun für ein Jahr die Approbation entzogen, er hat ein Jahr lang Zeit über seine Ausfälle nachzudenken (Quelle: Telegraph 4. November 2008). Die Islamic Medical Association will win Großbritannien die Lranken nach der Selbstdarstellung auch mit Hilfe des Korans heilen,
Zwischenfälle wie dieser sind der Polizei und den Opferverbänden seit Jahren bekannt. So registriert das „Schwule Überfall-Telefon“ laut dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg jährlich zwischen 200 und 300 Fälle. „Das Unsicherheitsgefühl und die Zahl der Pöbeleien haben eindeutig zugenommen“, sagte der Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg (LSVD), Alexander Zinn. „Das Klima auf der Straße ist rauer geworden.“ Auffällig sei vor allem die Abneigung türkisch- und arabischstämmiger Jugendlicher gegen Homosexuelle.
Die Dunkelziffer für Übergriffe wie Körperverletzung und Beleidigung liegt laut Kriminalkommissarin Maria Tischbier dramatisch höher, nach Schätzungen etwa um 90 Prozent. Die Polizistin und ein Kollege sind bei der Berliner Polizei als Beauftragte für gleichgeschlechtliche Lebensweise tätig. Eine genaue Statistik der Übergriffe mit aktuellen Zahlen wird laut einem Ermittler derzeit in Zusammenarbeit mit dem Staatsschutz erstellt.
Schwulen-Hetze in Magazin
Sowohl Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) wie auch der LSVD hatten in dieser Woche mit Empörung auf einen homosexuellenfeindlichen Artikel in der April-Ausgabe des in Berlin herausgegebenen deutsch-arabischen Magazins „Al-Salam“ reagiert. Schwule Männer wurden darin als „Verbrecher“ bezeichnet. Dennoch könne man Muslimen nicht pauschal eine „spezielle Homophobie“ unterstellen, warnte der Berliner Migrationsrat.
Der Artikel sollte am Dienstag auch beim Runden Tisch „Gemeinsam gegen Homophobie“ zur Sprache kommen, den der Berliner Integrationsbeauftragte Günter Piening und die Landesstelle für Gleichbehandlung im Roten Rathaus veranstalteten. Vertreter von muslimischen Organisationen, Migrantenverbänden und schwul-lesbischen Vereinigungen wollten konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Homosexuellenfeindlichkeit besprechen. Der LSVD fordert einen landesweiten Aktionsplan gegen Homophobie.
Der Islam hat nicht nur ein Gewalt-, Freiheits-, Frauen-, Toleranz- und Kritikproblem, sondern ist eigentlich in seiner komplexen Andersheit ein Problem an sich
An diesem Ort ist, wie erst jetzt bekannt wurde, in der Nacht zum 18. Oktober ein Mann wegen seiner Homosexualität brutal zusammengeschlagen worden. Der 33-Jährige hatte sich an den Stationen Gneisenaustraße und Mehringdamm herzlich von Freunden verabschiedet. Zwei Männer, die das beobachteten, fragten ihn dann, ob er schwul sei, was dieser bejahte. Daraufhin schlugen sie zu. Das Opfer beschrieb die Täter als Anfang 20 und mit einem Migrationshintergrund. Zeugen informierten umgehend die Polizei und holten einen Krankenwagen. Im Hospital diagnostizierten die Ärzte einen doppelten und gesplitterten Kieferbruch; der Geschädigte musste operiert werden. Mehrere Metallplättchen wurden in den Kiefer geschraubt, um diesen zu stabilisieren; das Gebiss ist verdrahtet, so dass der 33-Jährige derzeit nur flüssige Nahrung zu sich nehmen kann.
Kurz zuvor wurde auch der brutaler Überfall auf zwei Lesben am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord bekannt. Die beiden jungen Täter, die Baseball-Mützen trugen und im Schlaberlook angezogen waren, beschimpften die 19- und 21-jährigen Frauen mit homophoben Parolen, schlugen sie und sprühten rote Farbe auf Gesicht und Kleidung. Beide werden verletzt, eine Frau erleidet Prellungen im Gesicht, am Oberkörper und eine Verletzung am rechten Ohr.
Zuletzt zeigte sich der Lesben- und Schwulenverband in Berlin enttäuscht darüber, dass ein vom Integrationsbeauftragten initiierter „Runder Tisch gegen Homophobie“, bei dem Islam- und Migrantengruppen teilnahmen, keine Ergebnisse vorbrachte. Das Treffen sei als pure „Schauveranstaltung“ geplant gewesen, so LSVD-Sprecher Alexander Zinn .
Die Berliner Grünen unterstützen die Demonstrationsaufrufe: Dieses Jahr ist geprägt von besonders brutalen Übergriffen gegen Schwule, Lesben und Transgender“, erklärte der schwulenpolitische Sprecher der Öko-Fraktion, Thomas Birk. Berlin droht sonst den weltweiten Ruf einer toleranten, homosexuellen-freundlichen Hauptstadt zu verlieren.“ Birk wird am Samstag bei der Demonstration in Kreuzberg teilnehmen.
Quelle Queer
Die einzigen die dafür Verantwortung tragen sind linke Faschisten PDS, Grüne und SPD und deren Wähler
Keine Unterstützung für Position des Innensenators – Integrationsbeauftragter lehnt Folgeveranstaltung ab
Zum gestrigen „Runden Tisch gegen Homophobie“ erklärt Alexander Zinn, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg e.V.:
Beim gestrigen „Runden Tisch gegen Homophobie“ wurde eine große Chance vertan. Zum ersten Mal waren Vertreter von muslimischen und homosexuellen Organisationen und von Migrantenverbänden auf Einladung von Berlins Integrationsbeauftragtem Günter Piening zusammengetroffen. Nach zweistündiger Diskussion ging die Runde jedoch ohne Ergebnis auseinander. Auf die Vorschläge des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) für konkrete Maßnahmen gegen Homophobie konnte man sich nicht einigen. Eine Folgeveranstaltung wurde vom Integrationsbeauftragten abgelehnt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass nie mehr als eine bloße Schauveranstaltung geplant war.
Der LSVD hatte vorgeschlagen, eine Resolution zu verabschieden, die im Wortlaut weitgehend einem Schreiben des Berliner Innensenators Ehrhart Körting entsprach. Körting hatte darin einen schwulenfeindlichen Hetz-Artikel, der in dem deutsch-arabischen Magazin „al-Salam“ erschienen war, scharf verurteilt. Die Teilnehmer des „Runden Tisches gegen Homophobie“ konnten sich jedoch nicht dazu durchringen, Körtings Position zu unterstützen. Auch die Einladung, gemeinsam eine Akzeptanzkampagne des LSVD unter dem Motto „Liebe verdient Respekt“ zu unterstützen, fand kein positives Echo.
Schon im Vorfeld des Runden Tisches war es von Seiten der Integrationsverwaltung versäumt worden, maßgebliche Lesben- und Schwulenorganisationen einzubinden, um gemeinsame Strategien und Ziele abzustimmen. Durch eine einseitige Einladungspolitik wurde vielmehr versucht, bestimmte Institutionen und Organisationen auszugrenzen. Das Schwule Anti-Gewalt-Projekt „Maneo“ wurde erst zwei Stunden vor der Veranstaltung aufgrund öffentlicher Proteste eingeladen. Wichtige zivilgesellschaftliche Akteure aus den Migrantencommunitys wie die Islamkritikerinnen Seyran Ates und Necla Kelek blieben außen vor.
Es ist ein Trauerspiel, dass der Integrationsbeauftragte den Dialog zwischen muslimischen und homosexuellen Organisationen nicht nachhaltig fördert und mit einer einmaligen Veranstaltung abtun will. Das in der schwul-lesbischen Community verbreitete Unbehagen darüber, dass Politik und Verwaltung Homophobie, Diskriminierung und Gewalt nicht ernst genug nehmen, wird man so nicht entkräften können. Das Unsicherheitsgefühl und die Zahl der Pöbeleien hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Wie virulent das Problem homophober Gewalt ist, hatte erst gestern wieder ein Überfall auf zwei Lesben in Berlin-Hellersdorf gezeigt. Es ist an der Zeit, dass Politik und Verwaltung dieser Herausforderung mit ernst zu nehmenden und nachhaltigen Maßnahmen begegnen.
Der Prophet hat Homosexualität verboten. Gut, das haben andere auch. Nur ist dies normalerweise kein Grund, jemanden umzubringen, außer man ist rechtgläubig und dennoch schwul, dann hat man Pech gehabt. Das musste auch ein homosexueller Palästinenser erkennen, der aus Angst um sein Leben aus dem “menschenfreundlichen” Palästina nach Israel geflüchtet ist.
In den Palästinensergebieten könnte er nicht gefahrlos weiterleben und erst recht nicht mit seinem Freund zusammen – in Israel schon. Die “bösen”, zionistischen Israelis waren dann zur Verteidigung seiner Menschenrechte doch gut genug.
Heute Sonntag hat ein 33-jähriger Palästinenser aus dem Westjordanland einen Antrag auf dauerhaften Wohnsitz in Israel gestellt: Er möchte nämlich fest und offiziell mit seinem langjährigen Freund zusammenleben, der bereits im israelischen Bat Yam wohnt. Außerdem ist er sich zuhause in der West Bank seines Lebens nicht mehr sicher: Die Familie ist mit seiner sexuellen Orientierung nicht einverstanden und hat ihm bereits den Tod angedroht. Wenn er nicht von seiner Homosexualität umkehre, werde er umgebracht, um die Ehre der Familie zu retten.
Der Palästinenser lebt schon länger heimlich mit seinem Freund in Israel und bemüht sich jetzt aus Angst um sein Leben um eine feste Niederlassungsbewilligung. Er wurde nämlich von seinen eigenen arabischen Verwandten, die im israelischen Jaffa wohnen, bei seinem Vater verpfiffen, er würde “immer noch mit Homosexuellen herumhängen.” Zu seinem Vater kann er jetzt nicht mehr. Sogar der Bruder der Palästinensers schwebt in Lebensgefahr, weil er dem schwulen Familienmitglied geholfen hat, statt ihn zu verraten. PI
Bei einer umfassenden Untersuchung von asienstämmigen Wählern in Kalifornien sprach sich eine klare Mehrheit gegen die Abschaffung der Homo-Ehe aus.
Demnach planen 57 Prozent der „Asian Americans“, am 4. November bei der Volksabstimmung über „Proposition 8″ für die Beibehaltung der gleichgeschlechtlichen Ehe zu stimmen. 32 Prozent wollen Schwulen und Lesben Ehe-Rechte entziehen, elf Prozent sind unentschlossen…..
Als besonders homofreundlich erwiesen sich Einwanderer aus China, den Philippinen und Vietnam. Weniger Zustimmung gab es unter Wählern mit japanischer oder indischer Abstammung. Die Forscher erklärten die insgesamt hohen Zustimmungsraten damit, dass viele „Asian Americans“ die Homo-Ehe als Bürgerrechtsthema ansehen, das sie unterstützten, weil sie selbst Diskriminierung von der Mehrheitsgesellschaft erfahren hätten. In den Herkunftsländern vieler dieser US-Bürger ist Homosexualität – wie etwa in China – allerdings noch ein Tabu-Thema.
Bei den Präsidentschaftswahlen plant eine klare Mehrheit der Asiatischstämmigen im November, für den demokratischen Bewerber Barack Obama zu stimmen. Ihn unterstützen derzeit 41 Prozent, für den Republikaner John McCain sprachen sich dagegen nur 24 Prozent aus. Allerdings hängt die Wahl erheblich von der nationalen Herkunft der Wähler ab. So sagten 53 Prozent der Amerikaner mit vietnamesischen Wurzeln, sie würden für McCain stimmen. Dagegen sind Wähler mit indischen Wurzeln zu 62 Prozent und mit japanischen Wurzeln zu 53 Prozent für Obama. Der Demokrat liegt auch unter Chinesen und Koreanern vorne, allerdings nur knapp
Eine staatliche Religionsbehörde in Malaysia erklärte, dass maskulines Verhalten von Frauen ebenso wie lesbischer Sex in dem islamischen Land verboten sei.
Der nationale Fatwa-Rat, der dem Islamministerium untersteht, erklärte nach Angaben mehrerer malaiischer Zeitungen, dass burschikosen Verhalten durch Mädchen und Frauen in Zukunft in dem mehrheitlich muslimischen Land nicht mehr geduldet werde. „Es ist nicht akzeptabel, Frauen zu sehen, die den männlichen Lebensstil lieben und sich wie Männer kleiden“, erklärte Abdul Shukor, Chef des Fatwa-Rates, am Samstag. „Dieses Verhalten wird deutlicher, wenn es sich darin äußert, dass zwei Frauen miteinander Sex haben. Im Angesicht dessen hat sich der nationale Fatwa-Rat dazu entschlossen, gegen solche Taten vorzugehen. Sie sind hiermit verboten.“ Noch ist unklar, welche Auswirkungen diese Entscheidung hat.
Schon jetzt ist es biologischen Männern in weiten Teilen des Landes verboten, sich wie Frauen zu kleiden. Hier werden immer wieder Fälle von Verhaftungen bekannt: So nahm die Polizei im Juli 16 Transsexuelle fest, die sich zu einem Schönheitswettbewerb trafen.
Selbst auf einvernehmliche homosexuelle Handlungen stehen bis zu 20 Jahren Haft oder Auspeitschung. In einigen ländlichen Regionen gilt zudem das Scharia-Recht – Schwule können dort zum Tode verurteilt werden.
Der 27 Millionen Einwohner zählende Staat ist allerdings von einem starken Stadt-Land-Gefälle geprägt. In der Hauptstadt Kuala Lumpur gibt es eine große schwule und transsexuelle Szene, die vom liberalen Nachbarland Thailand beeinflusst wird. Hier leben neben Muslimen auch Buddhisten, Christen und Hindus friedlich zusammen.
Die Regierung räumt Muslimen eine privilegierte Stellung ein, da der Islam auch Staatsreligion ist. Ethnische Malaien sind automatisch Muslime und können praktisch nicht aus der Glaubensgemeinschaft austreten. Insgesamt bekennen sich 60 Prozent der malaiischen Bevölkerung zum islamischen Glauben. Die malaiische Auslegung des Islam hat in den vergangenen Jahrzehnten nach einer recht liberalen Phase wieder orthodoxe Züge angenommen, was auf eine Reihe von sozialen und ethnischen Konflikten zurückzuführen ist.
Respekt gegenüber Toten scheint nicht die Stärke einiger Schwuler in Deutschland zu sein. Während in Österreich das Wochenende unter dem Zeichen der Trauer über das Ableben des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider stand, poltern und beschimpfen in Deutschland User den Toten in diversen Foren.
So hat die deutsche Internet-Plattform „Queer.de“ bereits am Samstag über den Tod Haiders berichtet und den Bericht mit den Worten „Es wird kein Coming-out mehr geben“ eingeleitet…..
Auf große Betroffenheit stieß der tragische Autounfall des BZÖ-Obmanns und Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider in der SPÖ.
Faymann: Haider hat Politik in Kärnten und Österreich geprägt
SPÖ-Vorsitzender, Bundesminister Werner Faymann zeigt sich tief betroffen vom tragischen Ableben des Kärntner Landeshauptmannes. Jörg Haider war ein Ausnahmepolitiker, der die Politik in Kärnten und darüber hinaus in ganz Österreich über Jahre hinweg geprägt hat, so Faymann. Sein ganzes Mitgefühl gelte der Familie des Verstorbenen.
Gusenbauer „sehr betroffen“
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer zeigt sich „sehr betroffen“ über den plötzlichen Tod Jörg Haiders. Als langjähriger Landeshauptmann habe der BZÖ-Chef nicht nur die Kärntner Politik entscheidend beeinflusst, sondern auch die gesamte österreichische innenpolitische Landschaft über Jahrzehnte hinweg geprägt: „Mein tiefes Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Familie“, sagte der Bundeskanzler in einer ersten Stellungnahme.
Glawischnig zu Tod Jörg Haiders: „Betroffen über tragischen Tod“
„Betroffen über das tragische Ableben von Jörg Haider“ zeigte sich die geschäftsführende Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig. „Haider war eine der prägendsten politischen Figuren in Österreichs Innenpolitik in den letzten Jahrzehnten, hat aber auch entschieden polarisiert“, so Glawischnig. „Das Mitgefühl gilt seiner Familie und Angehörigen, besonders seiner Mutter, zu deren 90. Geburtstag Haider unterwegs gewesen ist“, sagte Glawischnig.
Van der Bellen: Jörg Haider und mich trennten Welten
„Jörg Haider und mich trennten Welten in Inhalt wie im Stil der Politik. Gerade deshalb geht mir sein plötzlicher Tod sehr nahe. Jörg Haider war ein außergewöhnlicher Politiker, hochbefähigt, Menschen zu begeistern und für sich einzunehmen. Mein Mitgefühl gilt vor allem seiner Familie, seinen Angehörigen, seinen Freunden, die einen zentralen Bezugspunkt ihres Lebens verloren haben“, so Alexander Van der Bellen, Bundessprecher der Grünen.
Muhammed Turhan zeigte sich als Chef der Islamischen Föderation Wien bestürzt und bekundete in deren Namen herzliche Anteilnahme: „Die Republik verliert eine außergewöhnliche Persönlichkeit und einen leidenschaftlichen Politiker, der die gesamte Politik jahrzehntelang prägte.“ Presse
Haider habe ihm gesagt, „dass er Moslem und Araber sein will“, und habe ihn um eine deutsche Fassung des Koran gebeten, fügte Gaddafi hinzu. Deshalb verstünden sich die beiden auch so gut.
Der FPÖ-Politiker hatte mit einer Reise nach Irak, bei der er Präsident Saddam Hussein getroffen hatte, im In- und Ausland für Empörung gesorgt. Unbeeindruckt von dem Wirbel kündigte er am Mittwoch eine weitere Reise nach Bagdad an. Wie beim letzten Mal sprach er von einer „humanitären Mission“.
Die Wochenzeitung Slobodna Bosna titelte drastisch: „Kristallnacht der Taliban in Sarajevo“. Mitglieder der Zivilgesellschaft wie der Filmemacher Danis Tanovic sprachen von einem „islamischen Faschismus“, der in den letzten Tagen in Sarajevo zum Vorschein gekommen sei. In den Medien und der Öffentlichkeit Sarajevos wird nach wie vor heftig über die Übergriffe von islamischen Extremisten auf Mitglieder der Zivilgesellschaft in der vergangenen Woche diskutiert. Der vielbeschworene multikulturelle Geist der Toleranz, für den Sarajevo wie keine andere Stadt des Balkans steht, ist in den Augen der liberalen und nicht nationalistischen Öffentlichkeit durch Islamisten gefährdet.
Zu einer von Lesben und Schwulen angekündigten Veranstaltung in der Kunstakademie versammelten sich am Mittwochabend außer Hunderten Unterstützern aus der Zivilgesellschaft auch islamistische Extremisten, sogenannte Wahhabiten, und gewaltbereite Fußballanhänger der „Horde Zla“, Horde des Bösen. Sie wollten die Veranstaltung verhindern, skandierten „Gott ist groß“ und versuchten einen dichten Polizeikordon zu durchbrechen. Als dies nicht gelang, warteten die Islamisten in einer Nebenstraße auf die Teilnehmer und griffen die prominenten Journalisten Pedja Kojovic, Emir Imamovic und den Herausgeber der Wochenzeitung Dani, Senad Pecanin, an…. TAZ
TAG DER OFFENEN MOSCHEE
Homosexuelle und Muslime im Monolog
Homophobie und sexualpolitische Aufklärung muslimischer Jugendlicher: Darüber wollten Schwule und Lesben in einer Berliner Moschee mit islamischen Vertretern reden. Der Dialog scheiterte.
US-Amerikaner sprechen sich laut einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Harris Interactive für die Rechte von Homo-Kollegen aus – Schwule und Lesben beklagen aber nach wie vor Diskriminierung.
79 Prozent der Heterosexuellen erklärten demnach, dass sexuelle Ausrichtung bei der Bewertung, wie eine Arbeit verrichtet werde, keine Rolle spielt. Die Toleranz wird auch Transsexuellen gewährt: 71 Prozent der Befragten machten dieselbe Aussage bei Thema Geschlechtsidentität.
Die Mehrheit spricht sich auch dafür aus, dass eheähnliche Rechte gewährt werden sollten: Drei Viertel erklärten sich damit einverstanden, dass Angestellte Sonderurlaub erhalten sollten, wenn ihr Partner stirbt. 68 Prozent sind für den Sonderurlaub bei Erkrankung oder einem Unfall des Partners. 64 Prozent erklärten ferner, dass Homo-Angestellte steuerfreie Beihilfen zur Gesundheitsversicherung ihres Partners erhalten – diese werden nach Bundesrecht augenblicklich nur Heterosexuellen gewährt.
Ein große Mehrheit (90 Prozent) sagte zudem, dass es ihnen gleichgültig sei oder sie es begrüßten, wenn ein Kollege seine Homosexualität offenbaren würde. weiter bei Queer
Berlins Integrationsbeauftragter lädt Islam- und Homo-Verbände zum „Runden Tisch gegen Homophobie“ ein – der LSVD ruft muslimische Gruppen zur Teilnahme auf.
Im Oktober soll nach dem Willen des Berliner Senates ein Runder Tisch stattfinden, in denen Vertreter von Vereinen und Verbänden über Strategien sprechen sollen, wie die sich häufenden Übergriffe auf Schwule und Lesben eingedämmt werden können. Dazu werden nach Angaben der Stadt Berlin „Vertreter der schwul-lesbischen Community, den Migrantenorganisationen, den islamischen Gemeinschaften sowie staatlichen Institutionen“ eingeladen. Anlass für die Einberufung war ein homophober Artikel in einem arabischsprachigen Berliner Anzeigenblatt …
Homosexualität ist ein Wort, das niemand gerne ausspricht. Homosexuelle werden polizeilich regelrecht gejagt. 2001 wurden auf einem Nilboot 52 Männer festgenommen und teilweise gefoltert. Weil sie angeblich Frauenkleider getragen haben sollen. Das öffentliche Vergnügen wird immer mehr in das Halbdunkel gedrängt. In schmutzigen Kellerbars, wo Schmiergelder an korrupte Polizisten fließen, werden aus Bauchtänzerinnen ganz offen Liebesdienerinnen. Filmen können wir nur heimlich. Die Gesellschaft lässt sich nicht gerne ihre scheinheilige Maske abnehmen. Aus dem Staatlichen Ägyptischen Fernsehen sind Bauchtanzaufführungen verbannt. Weltspiegel
o
Rund 1/3 der Befragten hält das Ermorden von Menschen im Namen der Religion für Gerechtfertigt. Von den Angehörigen islamischer Studentenvereinigunen sind sogar 2/3 dieser Ansicht.
o
Rund 1/4 der Befragten ist der Ansicht, Männer und Frauen seinen in den Augen Allahs nicht gleich.
o
Fast 60 % sind der Ansicht, dass muslimische Frauen ein Kopftuch tragen müssen
o
40 % der Studenten sind der Ansicht, dass die Sharia Bestandteil britischen Rechts werden solle.
o
Ein Drittel ist der Ansicht, dass ein auf der Sharia basierendes weltumspannendes Kalifat eingerichtet werden sollte. Von den einer islamischen Studentenvereinigung angehörenden Befragten sind es sogar fast 60 %.
o
Über die Hälfte der Studenten würde ein islamische politische Partei im Königreich unterstützen.
o
Ein Viertel der Studenten hat keinen oder nur sehr geringen Respekt gegenüber homosexuellen Menschen. Von den männlichen Studenten sind es fast ein Drittel. zur Studie
Die 49-jährige amerikanische Psychiaterin syrischer Herkunft Wafa Sultan erklärt, warum Sie dem Islam ein für alle Mal den Rücken kehrte. Das Scharia-System ist eine Form der Sklaverei und mit den Menschenrechten unvereinbar.
Wafa Sultans Aussagen sind klar: Wer nicht will, dass Homosexuelle hingerichtet werden, nur weil Sie anders sind; wer nicht will, dass Frauen rechtlos sind – zwangsverheiratet werden und Ehrenmorden zum Opfer Fallen – wer weiterhin essen und trinken will, was ihm beliebt und sich nicht der Scharia-Sklaverei beugen will, muss für die Freiheiten kämpfen, die es zu bewahren gilt.
Denn schon gibt es zahlreiche Bestrebungen, eben diese Freiheiten auszuhöhlen und auszulöschen.
Beirut ist die einzige Stadt der arabischen Welt, in der Homosexuelle sich nicht verstecken müssen – Doch die Angst wächst.
Noch ist Beirut ein Fluchtpunkt der Freiheit in der islamischen Welt, der Kreative und Intellektuelle zu sich zieht. Auch Homosexuelle finden Nischen in Beirut, dem einzigen Ort im Nahen Osten, wo es eine lebhafte Schwulen- und Lesbenszene gibt. Doch die Stadt ist im Umbruch, der Einfluss der Radikalen wächst,
Jüngst haben sunnitische Geistliche eine Kampagne gegen die Organisation gestartet. Hin und wieder zeigten Nachbarn die Aktivisten an und behaupteten, im Helem-Büro würden Orgien gefeiert. „Homophobie ist weit verbreitet“, sagt Bilal Sharafaddin in den Räumen der NGO im Innenstadtviertel Hamra. „Es kommt vor, dass Leute ihren Job verlieren, weil sie schwul sind. Und viele Psychologen versuchen, Homosexuelle zu ,heilen’.“
Beirut macht auf den ersten Blick den Eindruck einer freizügigen Stadt. Doch hinter den Fassaden herrschen oftmals viel strengere Regeln. „Meine Mutter hat zwar akzeptiert, dass ich schwul bin“, erzählt Bilal Sharafeddin, „aber sie verlangt, dass ich mich unauffällig verhalte, um vor den Nachbarn den Schein zu wahren.“
Der Iran will vier junge Teenager mit dem Tode bestrafen, weil sie angeblich schwul sind. Die vier jungen Männer sind wegen „homosexueller Taten“ schon im Mai verurteilt worden. Die Teenager haben bestritten schwul zu sein. In Berichten heißt es, dass die Polizei versucht, Geständnisse von ihnen zu erpressen. Sie sagten, dass sie nur deshalb vor Gericht stehen, weil sie die Felder eines Vaters von ihnen verwüstet hätten.
Dieser habe sie dann wegen Homosexualität angezeugt. Vor dem Berufungsgericht habe der Anwalt versucht zu beweisen, dass drei Familienmitglieder des Klägers vor Gericht gelogen haben. Dennoch wurden die Todesurteile bestätigt. Nach dem iranischen Recht gelten solche Urteile ohne Zeugen oder Beweise. Allein das „Verständnis des Richters“ ist hier ausreichend.
Mehrere Tage nach einem Überfall auf mehrere homosexuelle Männer im Tiergarten liegt eines der Opfer noch immer im künstlichen Koma. Der 48-Jährige habe bei der Attacke in der Nacht zum Montag schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen erlitten, teilte das Anti- gewaltprojekt Maneo am Freitag mit.
Laut Polizei waren innerhalb von zwei Stunden drei Männer unweit der Holzbrücke am Bremer Weg nacheinander überfallen worden. Die drei Täter, die als „Südländer“ beschrieben werden, entkamen unerkannt. Wegen der späten Uhrzeit, die Überfälle ereigneten sich zwischen 23 und 1 Uhr, sowie des als Homosexuellen-Treffpunkt bekannten Ortes geht Maneo davon aus, dass die Taten einen schwulenfeindlichen Hintergrund haben. „Die Annahme, die Täter seien rein zufällig in dieses abgelegene Areal des Parks gekommen, ist höchst unwahrscheinlich“ so Maneo-Projektleiter Bastian Finke. Sie hätten gezielt Schwule angegriffen. Laut Polizei war eines der drei Opfer, ein Obdachloser, nicht homosexuell. Berliner Zeitung
Homosexuellenverbände sind empört: In einem arabischen Anzeigenmagazin aus Berlin wird davor gewarnt, schwule Männer anzufassen. Das übertrage tödliche Krankheiten, heißt es in einem pseudowissenschaftlichen Artikel – doch unter Muslimen ist diese Ansicht durchaus verbreitet.
Alexander Zinn vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg glaubt auch, dass der geschmacklose Artikel für eine gängige Haltung unter Muslimen steht: Das „Schwule Überfalltelefon“ registriere „sehr häufig“ Pöbeleien durch Migranten. Als Homosexueller, egal welcher Herkunft, sei die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, Opfer durch Gewalt von muslimischen Jugendlichen zu werden. „Das ist ein großes Problem für uns“, sagt Zinn.
Nicht alle Betroffenen betrachten Homophobie allerdings als Problem, das im Islam wurzelt.
Der schwule Student verfasste einen Artikel über sein Coming-out – und zwei Monate später war er tot. Eine Hinrichtung in Istanbul auf offener Straße. Sein Partner sagt: Es war die Familie, ein Ehrenmord. Türkische Homosexuellen-Vereine sind überzeugt, dass sein Fall nicht der einzige ist.
„Keiner zählt die im Namen der Ehre ermordeten Homosexuellen, und kaum einer berichtet darüber“, sagt Erol. Selbstverständlich habe es ähnliche Fälle schon früher gegeben, vor allem in ländlichen Regionen der Türkei. Spiegel
Stellen Sie sich vor, die Deutsche Bischofskonferenz richtet eine Anfrage an den Vatikan, wie man sich gegenüber Homosexuellen vehalten sollte, insbesondere, ob es okay wäre, die Todesstrafe für Schwule zu fordern. Auf Anfrage erklärt ein Sprecher der Bischofskonferenz, man habe sich über diese Frage nicht einigen können und deswegen den Vatikan um ein theologisches Gutachten gebeten. – Was wäre dann in Deutschland los? Die Hölle auf Erden.
Genau das ist aber gerade in Norwegen passiert, nur dass es nicht irgendwelche verwirrten Christen sondern praktizierende Moslems waren, die sich mit einer solchen Frage an eine religiöse Autorität wandten: “The Islamic Council of Norway has turned to the European Council for Fatwa for help in deciding what attitudes Norwegian Muslims should have towards homosexuality. One of the most difficult questions that the fatwa council will now have to take a position on is whether Muslims in Europe should support or reject death sentence for homosexuals. This question has not been clarified so far by the Islamic Council of Norway.”… Achse des Guten
Homosexuality – punishable by death?
The Norwegian Islamic Council is still waiting for a reply from the European Fatwa Council before it decides whether or not it is in favour of the death penalty for homosexuality. „Unacceptable,“ says lesbian Quelle
Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) hat den Berliner Integrationsbeauftragten Günter Piening aufgefordert, gegen homosexuellenfeindliche Tendenzen bei muslimischen Organisationen die Initiative zu ergreifen. mopo
Der Lesben- und Schwulenverband kritisiert, dass Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) mit geplanten „Lehrer-Handreichungen zum Umgang mit muslimischen Schülern“ erneut vor islamischen Hardlinern kapituliere – die Senatsverwaltung widerspricht der LSVD-Darstellung.
Der rot-rote Senat plant derzeit, Informationsmaterial für Lehrer im Umgang mit muslimischen Schülern zu erstellen. Darin wird in einer noch nicht veröffentlichten Fassung auch „erzkonservativen“ Imamen wie Ferid Heider eine Plattform geboten, in dem er Vorstellungen eines islamischen Schulalltags propagiert. Nach Angaben des „Tagesspiegels“ gibt es in dem 100-seitigen Leitfaden ein achtseitiges Interview mit dem Fundamentalisten. „Damit wird letztlich der Einführung von Regeln der Scharia an Berlins Schulen Vorschub geleistet“, erklärte dazu Alexander Zinn, Sprecher des LSVD Berlin-Brandenburg. Auch Vertreter der Oppositionsparteien CDU und Grüne kritisierten die Vorlage……
Generell glaubt der LSVD, dass der Bildungssenator „die Diskriminierung homosexueller Schüler und Lehrer tatenlos“ hinnehme. „Homosexuellenfeindlichkeit ist unter Berlins Schülern erschreckend weit verbreitet. 69,2 Prozent der türkischen und 28,9 Prozent der deutschen Jugendlichen halten es für „abstoßend“, wenn sich zwei Männer auf der Straße küssen. ‚Schwule Sau’ zählt zu den beliebtesten Schimpfwörtern auf Berlins Schulhöfen“, so Zinn. Allerdings werde dieses Problem in der Hauptstadt „ignoriert“
Das deutsch-arabische Magazin „Al-Salam“ hetzt gegen Homosexuelle – denn die seien „anormal“ und verbreiteten potentiell ansteckende Krankheiten.
Das deutsch-arabische Magazin Al-Salam erregt auf den ersten Blick nicht besonderes Aufsehen. Es liegt zu Hunderten in ganz Berlin, ist ein kostenloses Anzeigenblättchen mit bunten Bildern. Doch der Inhalt der Texte ist nicht ganz so harmlos. Im April veröffentlichte das Magazin einen arabischsprachigen Beitrag mit dem Titel „Ein fleischfressendes Bakterium und geschlechtliche Anormalität“. Der Text diffamiert Homosexuelle.
Schwule bezeichnet der Verfasser als „Verbrecher“ und als „Anormale“, bei denen Krebserkrankungen um ein Vielfaches höher seien als bei „normalen Menschen“. Außerdem sei in der homosexuellen Gemeinschaft in den USA eine „besondere Form der Krebserkrankung“ aufgetaucht, die jedoch noch erforscht werden müsse. Bevor irgendwelche Krankheiten übertragen werden, rät Muhammed Lujain al-Zayn Muslimen, Homosexuellen nicht die Hand zu schütteln: „Denn man weiß nie, was für Bakterien und Keime sich an seiner Hand befinden und Verderben bringen könnten.“
„Unser Magazin möchte einen Beitrag zur Integration der in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten leisten“, betonen die Macher auf ihrer Homepage. Beiträge zur Integration lesen sich anders.
Brutale Übergriffe anlässlich einer Stockholmer Homosexuelle-Parade haben in Schweden in den vergangenen Tagen für Aufsehen gesorgt. Nun sind die Täter gefasst. Es handelt sich um drei Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis, die vor dem Überfall auf die Homosexuellen noch einen Raubüberfall in der Innestadt von Stockholm verübt hatten. Die Täter sahen dann die Homosexuellen, schlugen sie „aus Spaß“ zusammen und rammten einem der Männer noch ein Messer in den Bauch. (Quelle: The Local 3. August 2008). Schwedische Zeitungen dürfen die Herkunft von Tätern schon lange nicht mehr erwähnen, das würde den Ombudsmann für Diskriminierung auf den Plan rufen. Wir haben von der Stockholmer Polizei telefonisch die Herkunft der Täter erfragt und auch von Zeugen unabhängige Berichte vorliegen, wonach die Täter Moslems aus dem islamischen Kulturkreis sind, die ihre Opfer während der Tatausübung auch noch schlimm beleidigt und verhöhnt haben. Die schwedische Polizei hat den Überfall unterdessen als „Hassverbrechen“ eingestuft. Ein Zeugenbericht findet sich mittlerweile auch im Internet. Wir erinnern in diesem Zusammenhang daran, dass in den Niederlanden in Den Haag am Geburtstag der niederländischen Königin unlängst ein Homosexuellen-Umzug stattgefunden hat, bei dem für Toleranz geworben werden sollte. Dabei haben Moslems die schwulen Models vom Laufsteg gezerrt und beispielsweise dem bekanntesten niederländischen Model das Gesicht zertrümmert. Seither überlegt man in den Niederlanden, ob es im kommenden Jahr in Den Haag wegen der fehlenden Toleranz moslemischer Mitbürger überhaupt noch eine Homosexuellen-Parade geben wird Akte Islam
Nach den zahlreichen Gewaltaufrufen gegen Homosexuelle durch Hassprediger und -sänger aus dem radikal-islamistischen Milieu, hat jetzt eine arabisch-sprachige Anzeigenzeitung aus Berlin diese Gewaltkampagne gesteigert und fortgesetzt… hagalil
Ein Sohn des populären Hamas-Führers Scheich Hassan Jussef aus Ramallah im Westjordanland hat sich vom Islam zum Christentum bekehrt. In einem Gespräch mit der Tageszeitung „Ha´aretz“ warnt der Palästinenser die Juden und kündigt an: „Ihr werdet niemals Frieden mit der Hamas haben“.
„Ihr Juden, macht euch bewusst, ihr werdet nie, aber auch nie Frieden mit der Hamas haben. Der Islam, und die Ideologie, die sie führt, wird ihr nicht erlauben, ein Friedensabkommen mit den Juden zu schließen. Sie glaubt, die Tradition sagt, dass der Prophet Mohammed gegen die Juden gekämpft hat, deshalb müsse auch sie die Juden bis zum Tod bekämpfen“, zitiert die Zeitung den Mann, der früher Masab hieß. Seit seiner Bekehrung nennt er sich „Josef“. Er lebt mittlerweile im US-Bundesstaat Kalifornien.
In dieser Lehre sieht „Josef“ auch die Rechtfertigung für Selbstmordanschläge. „Eine ganze Gesellschaft heiligt den Tod und die Selbstmordterroristen. In der palästinensischen Kultur wird ein Selbstmordattentäter ein Held, ein Märtyrer. Die Scheichs unterrichten ihre Schüler über ‘das Heldentum der Märtyrer’“. Trotz der Kritik an seiner Heimat habe er Sehnsucht nach Ramallah und seiner Familie. „Hauptsächlich vermisse ich meine Mutter, meine Brüder und Schwestern, aber ich weiß, dass es sehr schwer für mich sein wird, nach Ramallah zurückzukehren“, sagte „Josef“ gegenüber „Ha´aretz“.
Auf Israel angesprochen sagte der Palästinenser: „Grüßt mir Israel, ich vermisse es“. Er „respektiere es und bewundere es als Land“.
Alle wurden beäugt: Wer zu lang auf der Toilette saß, hatte keine Magenverstimmung, sondern war als Schwuler verdächtig. Jedes Abweichen von der Routine mündete in Kollaborationsverdacht. Jeder Verdacht löste Folter aus: Mit brutalen Prügeln und Feuerqualen. Wer als Schwuler verdächtig war, musste mit sexuellen Angriffen rechnen. Einige Folteropfer starben. Nicht irgendwelche Typen hätten da gefoltert, sondern bekannte Namen aus der heutigen Hamas-Führung. Quelle Israelnetz
Das in Berlin erscheinende arabischsprachige Anzeigenblatt „al-Salam“ hat einen Hetzartikel gegen Schwule veröffentlicht – jetzt fordert der Lesben- und Schwulenverband Konsequenzen.
‘… der Prophet bekräftigte in mehreren Hadithen, dass homosexuelle Männer zu töten seien. Bei drei Gelegenheiten verfluchte er diese Menschen… Die muslimischen Brüder seien daher daran erinnert, einem Homosexuellen nicht die Hand zu schütteln, denn man weiß nie, was für Bakterien und Keime sich an seiner Hand befinden und Verderben bringen könnten…’
Die islamische Religionspolizei hat am Wochenende im malaysischen Staat Kelantan 16 Transsexuelle festgenommen
Zirka 50 Transsexuelle seien bei der darauf folgenden Razzia der Polizei in einem Veranstaltungsraum geflohen und hätten sich so der Festnahme entzogen. Nach Angaben des Ministeriums drohen den „Tätern“ bis zu sechs Monate Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 1.000 Ringgit (rund 200 Euro).
Kelantan wird seit Jahren von der islamistischen Partei PAS regiert und gilt als konservativster Bundesstaat der parlamentarischen Wahlmonarchie. Hier leben gut zwei Millionen der rund 28 Millionen Einwohner Malaysias.
Selbst auf einvernehmliche homosexuelle Handlungen stehen bis zu 20 Jahren Haft oder Auspeitschung. In einigen ländlichen Regionen gilt zudem das Scharia-Recht – Schwule können dort zum Tode verurteilt werden
Ehrenmorde sind in der Türkei häufig: Schätzungen zufolge stirbt in Istanbul jede Woche ein Mensch daran, landesweit sollen es 220 Tote pro Jahr sein. Meistens sind es Frauen, deren Ehre nach Auffassung ihrer männlichen Verwandten befleckt wurde. Ahmet Yildiz dürfte nach Meinung seiner Freunde der erste schwule Ehrenmord sein…. weiter
In der zweitgrößten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate greift die Polizei durch: Sie nahm 40 ausländische Männer im Frauenkleidern fest, ein Richter ließ die „Täter“ sofort deportieren.
Homosexualität ist in den Verenigten Arabischen Emiraten illegal. Dem Gesetz zufolge könnte nach gleichgeschlechtlichem Sex die Todesstrafe verhängt werden. In der Regel müssen Verurteilte aber „nur“ fünf bis sechs Jahre ins Gefängnis. queer
Warum zwei iranische Jugendliche vor den Augen der Welt hingerichtet wurden.
Ayaz Marhoni und Mahmoud Asgari waren schwul. Am 19. Juli wurden sie nach 14 Monaten Haft an einer Straßenkreuzung vor einer Zuschauermenge mit 228 Peitschenhieben bestraft und unmittelbar danach erhängt. Marhoni war 18 Jahre alt, Asgari 16. Das Gericht warf ihnen homosexuelle Handlungen, Raub, Alkoholkonsum vor – und Vergewaltigung; so berichtete es die iranische Agentur ISNA und schickte das wohl-inszenierte Bildmaterial der Exekution rund um die Welt. Eine Welle internationaler Berichterstattungen und die Entrüstung unzähliger nichtstaatlicher Organisationen folgten.
Nach iranischem Recht haben die Jungen den Tod verdient. Die Scharia, das islamische Gesetz im theokratischen Iran, verbietet sämtliche genannte Handlungen. Das Strafmaß für homosexuelle Handlungen kann der Tod sein. Legal ist im Iran auch die Hinrichtung Minderjähriger: Jungen sind mit 15 strafmündig, Mädchen mit neun Jahren. Dem nationalen Recht wurde mit Strick und Galgen Genüge getan.
Von der Hinrichtung Minderjähriger spricht indes weder die britische Schwulenorganisation Outrage! noch die International Lesbian and Gay Association (ILGA). Sie lenken ihren Fokus auf die Strafverfolgung homosexueller Handlungen durch den Iran und auf eine „neue Welle der Homophobie“. Outrage! berichtet von 4000 hingerichteten Lesben und Schwulen seit 1979 Cicero
„Hast Du was dagegen?“, unter diesem Motto fand am Samstag in Berlin die 30. Parade zum Christopher-Street-Day (CSD) statt. Sie stand im Zeichen der auch in Berlin immer stärker zunehmenden Gewalt gegen Homosexuelle und erinnerte gleichzeitig an die Verfolgung und Ermordung von Homosexuellen in nicht wenigen Ländern der Welt.
400 Aktivisten waren es, die 1979 zur ersten CSD-Parade über den Kurfürstendamm im damaligen West-Berlin gezogen sind. 30 Jahre später, am letzten Juni-Samstag 2008, sind es mehrere Zehntausend in Zug und Hunderttausende am Straßenrand, die begeistert mitfeiern, sich einreihen, wieder eine Pause am Straßenrand machen oder einfach mit Freunden feiern. Insgesamt sollen es an diesem Samstag etwa 450.000 bis 500.000 gewesen sein, die an der Parade teilgenommen haben, mehrere Zehntausend Menschen nehmen an der Abschlusskundgebung an der Siegessäule teil.
Insbesondere in den schwulen Communities in Metropolen wie Berlin, Hamburg, Köln oder Amsterdam hat sich schon länger eine Stimmung der Angst breitgemacht – die Gewalt nimmt zu und wird immer brutaler. Sieht man sich Berichte über antischwule Gewalttaten an, liest Statistiken von Überfalltelefonen oder Opferberatungsstellen und spricht man mit Opfern antischwuler Gewalt, so kann man sowohl an subjektiven Erfahrungen als auch anhand objektiven Zahlen- und Datenmaterials sehen, dass die Täter überdurchschnittlich stark aus dem radikal-islamistischen Milieu kommen. Gerade auch Homosexuelle muslimischen Glaubens, bzw. aus muslimischen Familien beklagen eine zunehmende Aggressivität der Fundamentalisten. In Hasspredigten, entsprechenden Propagandafilmen und Hassliedern von Gewalt verherrlichenden Rappern wird immer unverhohlener zur Gewaltanwendung gegen Homosexuelle aufgerufen. Fernsehsender etwa terroristischer Organisationen wie der Hamas und der Hisbullah oder aus dem Iran, die auch hierzulande empfangen werden können, wird sogar ganz offen zum Mord aufgerufen und es werden Hinrichtungen von schwulen Männern und Jugendlichen ausgestrahlt.
In Amsterdam etwa warnt die Polizei Homosexuelle explizit davor, bestimmte Stadtteile aufzusuchen, da dort nicht für ihre Sicherheit garantiert werden kann. In Hamburg lehnen einschlägige fundamentalistische Moschee-Vereine Gespräche zum Thema „antischwule Gewalt“ rundweg ab und in Berlin proklamieren Angehörige aus dem islamistischen Milieu durch Wandsprühereien und entsprechende Tätlichkeiten sogenannte „No-Gay-Areas“, also „schwulenfreie Zonen“, mitten in der bundesdeutschen Hauptstadt.
Dennoch hat sich die schwul-lesbische Community bislang schwer getan, diese Problematik in der notwendigen Klarheit anzusprechen. Auch nachdem ein Schlägertrupp aus dem Umfeld der extrem-nationalistischen Organisation „Graue Wölfe“ Teilnehmer einer Drag-King-Party in Berlin-Kreuzberg auf offener Straße angriff und mehrere von ihnen regelrecht ins Krankenhaus prügelte – oder als eine Gruppe junger Islamisten in Amsterdam die Bühne eines Straßenfestes stürmte und die Künstler angriffen. Zwei Ereignisse aus den letzten Wochen.
Der malaysische Oppositionsführer Anwar Ibrahim ist nach einer Anzeige wegen Homosexualität in die türkische Botschaft in Kuala Lumpur geflüchtet. Der 60-Jährige habe Morddrohungen erhalten, sagte seine Frau Wan Azizah Ismail, Vorsitzende der Volksgerechtigkeitspart.
Homosexualität ist in dem überwiegend muslimischen Land verboten und kann mit 15 Jahren Haft bestraft werden.
Ende der Woche werden Gay Pride Parades über Europas Boulevards ziehen, das rosarote Berlin fiebert dem Christopher Street Day entgegen. In den meisten muslimischen Ländern ist das undenkbar, Homosexuelle werden gehetzt und verfemt. Warum?
Staatliche Repression ist die größte Gefahr für Homosexuelle im Mittleren Osten. In islamistisch geprägten Staaten wie Iran, Saudi-Arabien oder dem Sudan steht auf gleichgeschlechtliche Liebe die Todesstrafe. Iran lässt männliche Homosexuelle umoperieren, weil Transsexuelle nur als »Kranke« gelten, aber keine Verurteilung fürchten müssen. Islamische Geistliche liefern die entsprechenden Fatwas für die staatliche Hetzjagd. Auch weniger konservative Länder wie Marokko haben Verbote verhängt. In den Vereinigten Arabischen Emiraten empfiehlt ein Regierungssprecher Hormonbehandlungen. In Palästina nutzen Polizisten die diffuse Rechtslage, um Homosexuellen ungestraft Geld abzunehmen oder sie zu vergewaltigen. Ägypten macht insofern eine Ausnahme, als Homosexualität dort nicht verboten ist, aber umso energischer verfolgt wird.
»Bist du schwul, oder was?« ist eine beliebte Beleidigung unter Jugendlichen nicht nur, aber auch türkischer Herkunft. Aus Angst vor Rassismusvorwürfen wird das Thema Homophobie unter türkischen Jugendlichen jedoch tabuisiert. Sogar nachdem Gäste des Drag-Festivals in Kreuzberg brutal zusammengeschlagen wurden.
Direkt ausgesprochen wird es nirgends in diesen Verlautbarungen, doch alle wissen, was gemeint ist. Aus Angst, Rassisten eine Vorlage zu geben, wird drumherum geredet, so offensichtlich allerdings, dass man fragen muss, ob Ressentiments durch das stillschweigende Einverständnis, das mit diesem lauten Schweigen hergestellt wird, nicht viel eher bedient werden, als durch eine offene und sachliche Thematisierung der schlichten Tatsache, dass es unter türkischen Jugendlichen eine zunehmende Schwulenfeindlichkeit gibt, die sich nicht nur in schwulenfeindlichen Sprüchen, sondern immer wieder auch in Form von Gewalt äußert.
Derartige Übergriffe sind seit Jahren immer wieder ein Thema in der Schwulen- und Lesbenszene, allerdings jedes Mal auch Ausgangspunkt heftiger Debatten. Als das Berliner Café Positiv Ende 2004 wegen der beständigen Drohungen im Schöneberger Kiez und einer Reihe von Angriffen auf das Ladenlokal sich einen neuen Standort suchte, wurden die Betreiber mit Rassismusvorwürfen überhäuft. Sie bereuen den Umzug, an einen Ort ein paar Straßen weiter, jedoch nicht. Seitdem habe sich »alles verändert«, erklärt Michael Grady vom Café Positiv: »Hier haben wir es einfach mit anderen Anwohnern zu tun«, das Problem am alten Standort seien türkische und arabische Nachbarn gewesen, denen jeder »Respekt« vor Homosexuellen gefehlt habe. Grady sagt, wenn das Café in einem Ostberliner »Bezirk wie Lichtenberg oder Hohenschönhausen liegen würde und wir lauter Rechtsextremisten als Nachbarn hätten, dann wäre sicher das das Problem, hier in Schöneberg sind es aber nun mal Türken und Araber«.
Einer saudischen Zeitung zufolge hat die Religionspolizei im Osten des Landes eine große Zahl von Männern bei einer Party verhaftet – 21 befinden sich demnach noch wegen Homosexualität in Gewahrsam.
Der Vorfall ereignete sich der Zeitung „Al-Medina“ zufolge in der Hafenstadt Katif. Demnach hat die „Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters“ am Freitag einen Tipp bekommen, dass eine Schwulenparty stattfinden würde. Sie verhaftete daraufhin alle Anwesenden und stellten dem Bericht zufolge große Mengen an alkoholischen Getränken sicher.
Alkohol ist in Saudi-Arabien illegal, Konsum kann mit öffentlichem Auspeitschen bestraft werden. Auf Homosexualität steht im Höchstfall die Todesstrafe, meist durchgeführt durch öffentliche Enthauptung. Die saudische Regierung erklärte, dass gewöhnlich nur Kinderschänder hingerichtet werden würden. Diese Angaben können allerdings nicht von unabhängigen Quellen bestätigt werden. Berichten zufolge soll im letzten Jahr zwei schwule Männer mit je 7.000 Peitschenhieben bestraft worden sein (queer.de berichtete). (dk) Quelle Queer
Wer am 17. Juni 2008 die Washington Post gelesen hat, der fand dort einen Artikel, der über merkwürdige Vorgänge im Jemen berichtete: Selbsternannte Sittenwächter patrouillieren seit einigen Wochen durch die Städte und sorgen für die Einhaltung der islamischen Sitten. Wer sich nicht an die Vorgaben des islamischen Rechts (Scharia) hält, der wird bestraft. An der Universität Aden im Südjemen wurden etwa Studenten und Studentinnen angegriffen, die nach einer Vorlesung gemeinsam auf die Straße gingen. Die Scharia gebietet es, dass Männer und Frauen getrennt unterrichtet werden. Auch dürfen Frauen nicht mit fremden Männern gemeinsam auf die Straße gehen (wenn nicht ein männlicher Verwandter sie begleitet). All das widerspricht westlichen Vorstellungen, ist aber in islamischen Ländern akzeptiert.
Um diesen aufzuhalten, gibt es Religionspolizisten. Diese sind berechtigt, Produkte, die als unislamisch gelten, zu verbannen und zu konfiszieren. Dazu gehören etwa Barbiepuppen, CDs/DVDs von westlichen Musikgruppen, westliche Fernsehsendungen und Filme.
Die Religionspolizei achtet auf die Einhaltung islamischer Essensgebote. Sie kontrolliert, ob Menschen den vom Koran verbotenen Alkohol trinken. Sie verhindert, dass andere Religionsgemeinschaften (etwa Christen) für ihren Glauben werben und Muslime konvertieren. Die Konvertierung vom Islam zu einem anderen Glauben wird nach der Scharia mit dem Tode bestraft. Die Religionspolizei verfolgt auch Homosexualle, verhindert Prostitution und kontrolliert die Ladenschließungen während der Gebetszeiten.
Eines der Länder, die er namentlich erwähnte, ist der Jemen. Viele islamische Staaten bauen derzeit mit saudischer Hilfe eine Religionspolizei auf: Ägypten, Indonesien, Niger, Libyen, Malaysia, Sudan, Algerien, Pakistan, Afghanistan und jene palästinensischen Gebiete, in denen die Hamas das Sagen hat. Nur die Islamische Republik Iran lässt sich nicht von Riad helfen – dort hat man eine eigenes Konzept für die Religionspolizisten. Saudi-Arabien exportiert mit großzügiger finanzieller Förderung somit nicht nur den puritanischen saudischen Islam, sondern zugleich auch noch jene Sittenwächter, die über die Einhaltung der Vorschriften wachen. weiter lesen
Bei einer engen Koran-Auslegung, die auch von Teilen der türkischen Religionsbehörde Diyanet vertreten wird, sollen Frauen und Männer aus moralischen Gründen getrennt werden. Die Ditib, Bauherrin der Kölner Großmoschee, ist mit der Diyanet eng verbunden. Einige Auszüge aus einem inzwischen entfernten Aufsatz auf der Diyanet-Website.
Nacktes verboten: „Der Islam verbietet Darstellungen von Nacktheit und Unmoral…..
Mehr Prostitution:„In den vergangenen Jahrzehnten haben wir am Beispiel der westlichen Welt sehen können, dass die sexuelle Freiheit (…) Ursache für Perversität, unnatürliches sexuelles Verhalten und Krankheiten ist, derer man nicht mehr Herr wird….
Steinigung:…..
wir müssen alles bekämpfen, was hässlich und schlecht ist, sexuelle Offenheit beispielsweise . . .“
Der Dritte ist der Teufel: . . .„Frauen und Männer begehren einander. Deswegen dürfen sie, sofern sie nicht verheiratet oder verwandt sind, nicht zusammen sein. …
Kein Stoff für Männer: . . .„Es ist auch verboten, dass sich Männer wie Frauen und Frauen wie Männer kleiden. Es gibt Farben und Stoffe, die Männer nicht zu tragen haben, und man soll auch aufpassen, dass man kleine Jungen nicht mit solchen Farben und Stoffen kleidet . . …
In Amsterdam haben Muslime den sich offen zu seiner Homosexualität bekennenden Mike Du Pree bei einer Modenschau vom Laufsteg gezerrt, ihn zusammen geschlagen und ihm das Nasenbein gebrochen. Als ein anderes Modell zu Hilfe eilen wollte, wurde dieses auch von den Mitbürgern angegriffen. Der schlimme Vorfall ereignete sich schon am 30. April, dem Geburtstag der niederländischen Königin. Er fand in der Öffentlichkeit statt. Und wir haben bis heute gewartet, welche Menschenrechtsgruppen sich für Mike Du Pree einsetzen werden. Das Ergebnis? Null. Das Schlimme: Die Modevorführung fand unter dem Motto statt „Mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen“. Die scheint es unter jungen Moslems in Amsterdam aber nicht zu geben. Denn es waren gleich zehn junge Moslems, die gemeinschaftlich handelnd über Mike Du Pree herfielen.
Jennifer Delano hatte die Modenschau für mehr Toleranz organisiert. Und sie weiß heute nicht, ob sie je wieder eine solche Veranstaltung organisieren wird. Sie sagt heute: „Amsterdam ist nicht länger eine tolerante Stadt.“
Ihr Alltag ist geprägt von Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung: Homosexuelle sind in der Türkei sozialer Ächtung ausgesetzt. Nun ist ihr Verein Lambda in Gefahr.
Dazu kommen ideologisch motivierte Angriffe von islamischen Fundamentalisten und rechtsradikalen Neofaschisten.
Die Lage von Schwulen, Lesben und Transsexuellen in der Türkei hat sich nach Ansicht von Human Rights Watch in den letzten Jahren zwar verbessert, Schikanen und Diskriminierung seien aber noch immer an der Tagesordnung.
Im Golfemirat Dubai bleibt die westliche Sexualmoral verpönt – und wird nach Kräften bekämpft. Transvestiten sollen in Zukunft für ihr „unanständiges Verhalten“ gerichtlich belangt werden.
Dubai – Wie die Zeitung „Gulf News“ am Montag berichtet, droht Transvestiten, die auf der Straße aufgegriffen werden, im Rahmen einer neuen „Fünf-Tage-Kampagne“ die Festnahme. Generalleutnant Dahi Khalfan Tamim erklärte dem Blatt zufolge, Transvestiten seien in der Vergangenheit häufiger in der Öffentlichkeit zu sehen gewesen – auch in Einkaufszentren. Dies entspreche nicht den gesellschaftlichen Traditionen und Werten der Vereinigten Arabischen Emirate, schreibt „Gulf News“.
Unter dem Motto „Unsere gesellschaftlichen Werte sind wertvoll … lasst sie uns verteidigen“ will die Polizei nun hart gegen Cross-Dresser vorgehen. Wer sich kleide und benehme wie ein Angehöriger des anderen Geschlechts müsse mit einer Anklage wegen „unanständigen Verhaltens in der Öffentlichkeit“ rechnen, hieß es. Dies gelte sowohl für Männer als auch für Frauen.
Erst vor wenigen Tagen hatte ein Gericht in dem arabischen Golfemirat Dubai zwei Ausländerinnen zu jeweils einem Monat Haft verurteilt, weil sie einander an einem Strand geküsst und berührt haben sollen. Die 30 Jahre alte Libanesin und die 36 Jahre alte Bulgarin sollen nach der Verbüßung ihrer Haftstrafen abgeschoben werden.
Ich hatte keine Ahnung, worum es ihnen ging, aber dann blieb das Auto auf dem Bürgersteig ein paar Fuß vor mir stehen. Der Fahrer schrie, „Flikker!“ und richtete eine Handfeuerwaffe auf meinen Kopf.
Ich duckte mich schnell und tief nach unten. Aber das nächste Geräusch, das ich hörte, war das Auto, wie es wegfuhr.
Wie ich später erfuhr, ist „Flikker“ das holländische Äquivalent zu „Schwuchtel“. Diese Männer hatten angenommen, dass ich ein Prostituierter sein musste, weil ich auf dem Bürgersteig stand, und darum ein Schwuler.
„Junge Marokkaner sind das größte Problem“, sagte mir der Besitzer eines Coffee-Shops im Rotlichtbezirk. In Holland sind „Coffee-Shops“ Kneipen, die Marijuana verkaufen, und der Besitzer, ein Holländer in seinen 30ern, sortierte gerade seine Waren, als er sprach. Er und seine Frau waren genauso ultraliberal, wie man das von Coffee-Shop-Besitzern im Rotlichtbezirk erwarten könnte, aber sie regten sich furchtbar über marokkanische Männer auf, und vor allem über die Kinder der zweiten Generation marokkanischer Einwanderer – die Variante, die Schwule in holländisch anschreit, und nicht in arabisch. Viele sind religiöse Eiferer und gewalttätig, wie sie versicherten, und für so etwas gibt es keinen Platz in einem Land, das für seine Toleranz bekannt ist. „Wenn Migranten hier leben möchten, dann müssen sie auch tolerant sein“, sagte er.
Ich habe ähnliche Kommentare wieder und wieder gehört. Frauen sagten mir, dass sie die Straße überquerten, um jungen marokkanischen Männern aus dem Weg zu gehen. Prostituierte fürchten sich vor Marokkanern und akzeptieren sie oftmals nicht als Kunden, egal wie dringend sie das Geld brauchen. Holländische Homosexuelle sind ebenso verängstigt. Und wütend.
Obwohl das Verprügeln von Schwulen äußerst selten in Holland sein mag, so ist es eine Art Spezialität junger marokkanischer Männer, von denen es viele für einen großen Spaß halten, in Parks zu gehen, wo sich Schwule treffen, und sie willkürlich anzugreifen.
Pim Fortuyn hasste Herrn Le Pen und seinesgleichen. Als ehemaliger Universitätsprofessor war er ein Befürworter der Legalisierung von Drogen, ein schwuler Lebemann, ein Wilde’scher Gecke (1) – ein echter Laissez-faire-Liberaler. Er spottete über den Islam als eine „rückständige Religion“, aber diesen Kommentar muss man im Kontext eines Mannes sehen, der mehr Provokateur als Politiker oder Professor war – ein Mann, der sich gegen Vorwürfe des Rassismus verteidigte, indem er auf die nicht-weißen Männer zu sprechen kam, mit denen er geschlafen hatte. Man sollte sich auch daran erinnern, dass er seine anti-muslimischen Kommentare zum Besten gab, als holländische muslimische Kleriker krasse Bemerkungen gegen Schwule von sich gaben und als muslimische Männer „Flikker“ zu Brei schlugen.
Und dass ist das Paradoxon von Pim Fortuyn. Indem er für ein Ende der Einwanderung in das kleine, dicht bevölkerte Holland aufrief, verteidigte er die Offenheit. Indem er „holländische Werte“ gegen Multikulturalismus verteidigte, unterstützte er Pluralismus und Vielfalt. Seine Partei zog eine erschreckende Zahl von Sonderlingen und Verrückten an und die Kommentare von Herrn Fortuyn waren oft verantwortungslos und aufrührerisch, aber der Mann glaubte ehrlich, dass er die Intoleranz bekämpfte und sie nicht bewarb.
Das ist nicht leicht zu verstehen für Nordamerikaner. Auf diesem Kontinent ist Toleranz etwas, das wir von im Lande Geborenen erwarten. Intoleranz ist eine Sünde der weißen Mehrheit. Und Feindlichkeit gegenüber Einwanderer ist die schlimmste Form von Intoleranz, die man sich vorstellen kann.
Der Gedanke, dass Einwanderer selbst auf erschütternde Weise intolerant sein könnten, ist dem nordamerikanischen Verstand fremd. Zum Teil liegt das daran, dass die Einwanderung nach dem Zweiten Weltkrieg nach Nordamerika ein überwältigender Erfolg war. Einwanderer in Kanada und in den Vereinigten Staaten haben zum Großteil wenigstens den Gedanken akzeptiert, dass wir zumindest Menschen tolerieren müssen, die nicht wie wir sind – das ist das Kernelement der Kultur liberaler Gesellschaften und der Schlüssel für das Funktionieren des Pluralismus.
Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum wir annehmen, dass Gemeinschaften von Einwanderern gegen Engstirnigkeit und Hass immun sind: Radikaler Multikulturalismus. Das ist nicht der Multikulturalismus, der einfach menschliche Vielfalt würdigt. Es ist vielmehr der Multikulturalismus, der darauf besteht, dass alle Kulturen wunderbar, erhaben und gleich sind, dass alle Traditionen gepflegt und akzeptiert werden müssen und dass alle Kulturen Seite an Seite in süßer Harmonie leben können. In dieser Disneyland-Ideologie besteht die schlimmste Sünde, das eine, unentschuldbare Verbrechen, darin, eine andere Kultur zu kritisieren (von westlichen Kulturen abgesehen, deren Kritik nicht nur ermutigt, sondern vorgeschrieben wird).
Dies ist der Multikulturalismus, der sich weigert zu sehen, dass die meisten menschlichen Kulturen, heute und seit jeher, von Tribalismus gesättigt sind, von Engstirnigkeit und von antiliberalen Bösartigkeiten. Er weigert sich zum Beispiel zu sehen, dass ein brennender Hass auf Homosexuelle in vielen muslimischen Kulturen tief verankert ist, dass es kein Zufall ist, dass der offen schwule Bürgermeister von Paris von einem fundamentalistischen Muslim erstochen wurde, oder dass so viele junge marokkanische Männer sich dabei amüsieren, holländische „Flikker“ zu verprügeln.
Leider war diese Strömung des Multikulturalismus in Europa sehr ansteckend. Manchmal breitete sie sich in wahnsinnigen Formen aus. Als eine norwegische Zeitung berichtete, dass eingewanderte muslimische Männer eine unverhältnismäßig große Zahl von Vergewaltigungen in Norwegen begingen, bestand ein Professor darauf, dass norwegische Frauen zumindest teilweise dafür verantwortlich waren. Er schrieb, dass ihre Kleidung für muslimische kulturelle Standards provokativ war. „Norwegische Frauen müssen erkennen, dass wir in einer multikulturellen Gesellschaft leben und sich dieser anpassen.“
„Schwule, Drogendealer, Diebe und andere Kriminelle“ sollten Gambia binnen 24 Stunden verlassen oder würde die Konsequenzen zu spüren bekommen, erklärte Präsident Yahya Jammeh nach Angaben der Zeitung „Daily Observer“ auf einer Wahlkampfveranstaltung. Auch Menschen, die derlei „schlechte Elemente“ beherbergten, erhielten eine letzte Warnung, so der 42-Jährige:
„Wir sind ein islamisch dominiertes Land und ich werde solche Menschen nie in diesem Land akzeptieren.“ Über 90 Prozent der Bevölkerung sind Muslime.
Der arabische Inselstaat Bahrain will Lehrer und Ärzte dazu veranlassen, homosexuelle Kinder zu identifizieren, damit diese bestraft werden können. Ein entsprechender Vorschlag wird derzeit im Parlament diskutiert. Die Abgeordneten wollen ein Paket an Gesetzen verabschieden, um gegen Schwule und Lesben vorzugehen. Bereits im Februar hatten Abgeordnete erklärt, ein großes Problem für die Gesellschaft seien schwule Ausländer (queer.de berichtete).
Das von schiitischen und sunitischen Parteien kontrollierte Parlament ist erst im Jahr 2002 gegründet worden. Es beschäftigt sich hauptsächlich mit „moralischen“ Problemen. Neben Homosexualität wollen die Abgeordneten unter anderem auch gegen „Hexerei“ vorgehen.
Homosexualität ist im 700.000 Einwohner zählenden Bahrain seit der Einführung des britischen Kolonialrechts im Jahre 1956 illegal. Sie kann mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden. Auch nach der Unabhängigkeit von Großbritannien blieb das Verbot in den Gesetzesbüchern bestehen. Dennoch gilt der Inselstaat als einer der toleranteren muslimischen Länder im Nahen Osten. Quelle
Zur Debatte über Gebetsräume an Berliner Schulen erklärt Alexander Zinn, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg e.V.:
Statt Gebetsräume zu dulden, sollte Bildungssenator Jürgen Zöllner dafür sorgen, dass der Unterricht an Berlins Schulen wieder ausreichend Raum bekommt. Aufgrund falscher Rücksichtnahme auf „religiöse Gefühle“ einzelner Schüler können die Lehrpläne in einigen Fächern kaum noch eingehalten werden. So zum Beispiel im Sexualkundeunterricht, der an vielen Berliner Schulen faktisch nicht mehr stattfindet.
Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg ist entsetzt darüber, dass der Berliner Senat jetzt noch nicht einmal mehr gegen die einstweilige Verfügung zur Einrichtung eines Gebetsraumes vorgeht. Schritt für Schritt kapituliert die Landesregierung vor den Machtansprüchen islamischer Hardliner. Wo soll das enden? Will man die Berliner Lehrpläne künftig zur Genehmigung bei der islamischen Föderation vorlegen? Freie Religionsausübung ist ein selbstverständlich zu gewährleistendes Grundrecht. Die Schule aber muss ein Ort neutraler Wissensvermittlung bleiben.
Währenddessen nimmt der Bildungssenator die Diskriminierung homosexueller Schüler und Lehrer tatenlos hin. Homosexuellenfeindlichkeit ist unter Berlins Schülern erschreckend weit verbreitet. 69,2 Prozent der türkischen und 28,9 Prozent der deutschen Jugendlichen halten es für „abstoßend“, wenn sich zwei Männer auf der Straße küssen. „Schwule Sau“ zählt zu den beliebtesten Schimpfwörtern auf Berlins Schulhöfen. HPD
Der britische Homoaktivist Peter Tatchel hat in einem Interview mit der BBC den Iran mit Nazi-Deutschland verglichen. „Jeder Schwule und jede Lesbe im Iran muss heute mit der Angst leben, das es nachts an die Tür klopft. Das ist so wie bei den Juden in Nazi-Deutschland. Das ist die Angst, die existiert.“
Tatchell war eingeladen, um eine Analyse zum Fall des iranischen Teenagers Mehdi Kazemi abzugeben, der derzeit von der Abschiebung bedroht ist. Die britischen Behörden hatten zuvor seinen Asylantrag abgelehnt und behauptet, Homosexuellen im Iran würde nichts geschehen, wenn sie sich diskret verhalten würden. Nach vielen Medienberichten wird der Fall nun noch einmal neu geprüft.
Tatchell meinte in Bezug auf eine frühere Äußerung des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, in seinem Land gäbe es keine Homosexuellen: „Wenn es wahr wäre, dass es keine Homosexualität im Iran gibt, wieso wird im iranischen Strafrecht diese Sexualität als Verbrechen eingeordnet, die mit dem Tode bestraft wird? Das ist doch ganz offensichtlich absurd. Und natürlich gibt es keine einzige offen homosexuelle Person im Iran, weil du sonst verhaftet, ins Gefängnis geworfen, bis zu einem Geständnis gefoltert und dann öffentlich hingerichtet wirst Quelle
Der nordafrikanische Staat inhaftiert immer mehr Männer, nur weil eine HIV-Infektion vermutet wird.
Menschenrechtsorganisationen schlagen Alarm: Offenbar versucht die ägyptische Polizei derzeit systematisch, HIV-Positive zu internieren. Amnesty International und die Human Rights Watch werfen dem von Präsident Husni Mubarak seit rund 27 Jahren autoritär regierten Land vor, Jagd auf Menschen zu machen, nur weil sie sich mit dem Virus infiziert haben. So würden Freunde von HIV-Positiven verhaftet und Zwangstests unterzogen. Die Organisationen warnen davor, dass diese Repressalien dazu führen können, die Unwissenheit über die Übertragungswege von HIV noch zu erhöhen: „Die Aktionen verletzen nicht nur die Grundrechte der Menschen, die mit HIV leben. Sie gefährden die öffentliche Gesundheit, weil es jetzt für jeden gefährlich ist, nach Informationen über HIV zu suchen oder in Behandlung zu gehen“, erklärte Rebecca Schleifer von der in New York ansässigen Organisation Human Rights Watch.
Bereits vor rund zwei Wochen hat Human Rights Watch Berichte von vier wegen HIV Verhafteten erhalten, die Anfang Februar nach schwammigen Moralgesetzen zu einem Jahr Haft verurteilt worden (queer.de berichtete). Ein Berufungsgericht hat die Urteile inzwischen bestätigt. Jetzt sind acht weitere Fälle bekannt geworden – allerdings dürfte die Dunkelziffer viel höher liegen. Alle, die HIV-positiv getestet worden seien, würden in Kairoer Krankenhäusern an ihr Bett gefesselt werden, berichten die Menschenrechtsorganisationen.
Dakar (queer.de) – Die Polizei der senegalesischen Hauptstadt Dakar hat Tränengas gegen Teilnehmer einer Demonstration gegen Homosexualität mit mehreren hundert Teilnehmern eingesetzt. Zu der Kundgebung vor der Grande Mosquée de Dakar hat eine islamische Gruppe aufgerufen. Sie reagiert damit auf die Festnahme von Teilnehmern einer mutmaßlichen Homo-Hochzeit (queer.de berichtete).
Bei der Demonstration wurden Mülltonnen angezündet und Steine auf Polizisten geworfen. Der Mob forderte dabei, dass alle Schwulen im Land ins Gefängnis geworfen werden müssten. „Wir wollen, dass Homosexuelle in diesem Land ausgelöscht werden. Wir werden weiterkämpfen, bis Senegal ein muslimisches Land ist“, erklärte Scheich Tidiane Ndiaye, einer der Organisatoren der Demonstration. (
Manama (queer.de) – Der arabische Inselstaat Bahrain will härter gegen Homosexuelle vorgehen. Mehrere Parlamentsausschüsse des erst seit 2002 bestehenden Parlamentes haben mit der Mehrheit der Stimmen beschlossen, insbesondere schwule Ausländer nicht mehr zu tolerieren. Nun muss sich das Parlament mit dem „moralischen Problem“ beschäftigen.
„Das Innenministerium hat uns berichtet, dass es versucht, Homosexuelle aufzuhalten, wenn sie über den Bahrain International Airport ins Land kommen“, erklärte der Ausschussvorsitzende Jalal Fairooz gegenüber „Gulf Daily News“. „Viele sehen männlich aus, wenn sie am Flughafen ankommen. Aber wenn sie erst mal im Land sind, kehren sie zu ihrem homosexuellen Verhalten zurück“. Fairooz weiß auch, wo Schwule am besten zu finden sind: „Homosexuelle bevölkern in großer Zahl Frisör-, Beauty- und Massage-Salons. Diese werden vom Ministerium regelmäßig überprüft.“ Ausländische Homosexuelle müssten sofort abgeschoben werden, erklärte er. Grund für die Verfolgung sei, dass Homosexualität „eine Bedrohung für die Gesellschaft und islamische Werte“ darstelle.
stanbul (queer.de) – Eine große Mehrheit der Türken will keine Schwulen als Nachbarn. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Bahçeþehir-Universität in Istanbul. Demnach wollen 88 Prozent nicht neben Schwulen leben. Auch bei Atheisten und unverheirateten Paare lehnt eine klare Mehrheit die unmittelbare Nachbarschaft ab. Zudem erklärten 33 Prozent, sie wollten nicht in der Nähe eines Menschen leben, der einer anderen Religion angehört.
Studienleiter Yilmaz Esmer erklärte, die Türken schätzten zwar die Vielfältigkeit der Kulturen als abstraktes Gedankengebäude, würden diese aber in ihrem persönlichen Leben noch nicht umsetzen. Die eigene türkische Identität sei zudem extrem wichtig, zu dem für viele als Symbol das Kopftuch für Frauen gehöre, so Esmer.
Die Umfrage war Teil der World Values Survey, in der Forscher seit 1981 die Werte von Menschen in insgesamt 25 Ländern messen. In der Türkei befragte die Bahçeþehir-Universität insgesamt 1.579 Menschen aus 41 Städten. (dk)
Tel Aviv (queer.de) – Der israelische Generalstaatsanwalt hat gestern entschieden, dass Homo-Paare gemeinsam Kinder adoptieren dürfen. Menachem Mazuz erklärte, es gebe keine juristische Rechtfertigung, warum schwul-lesbische Paare anders behandelt werden sollen als heterosexuelle. Das Justizministerium hat bereits bestätigt, dass die Anweisung sofort umgesetzt werden wird.
Israel gilt im Nahen Osten als fortschrittlichstes Land. Vor einem Jahr hat Tel Aviv bereits damit begonnen, im Ausland geschlossene Homo-Ehen anzuerkennen (queer.de berichtete). Außerdem gibt es im Land seit 2001 Antidiskriminierungsgesetze. (dk)
London (queer.de) – Der Chef der Anglikanischen Gemeinschaft, Erzbischof Rowan Williams, spricht sich für die Zulassung der Scharia in Großbritannien aus. Im BBC-Radio erklärte der Geistliche, dass viele Muslime die britische Rechtsprechung nicht anerkennen würden. Ihnen könne dann eine Wahlmöglichkeit zwischen dem britischen und dem Scharia-Recht eingeräumt werden. Als Beispiel für die Konflikte von Muslimen nannte Williams das Eherecht. So könnten Muslime, die sich von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlten, in England heimisch werden.
Gleichzeitig sagte der 57-Jährige aber, dass radikale Interpretationen des islamischen Gesetzes nicht automatisch übertragen werden sollten. „Wir können nicht sagen, dass die Scharia das ist, was in Saudi-Arabien umgesetzt wird“, so Williams.
In vielen muslimischen Ländern wird das Verbot von Homosexualität mit der Scharia begründet. Manche Staaten – wie der Iran – verhängen sogar die Todesstrafe gegen Schwule.
Vertreter aller großen Parteien lehnten den Vorschlag Oberhauptes der anglikanischen Kirche ab. Ein Sprecher von Premierminister Gordon Brown (Labour) sagte, dass „britisches Recht an britische Werte“ gebunden sein müsse. Nick Clegg, Chef der oppositionellen Liberaldemokraten, erklärte: „Menschen haben hier das Recht, nach ihren eigenen religiösen Vorstellungen zu leben. Sie können sich aber damit nicht über das Gesetz stellen, vor dem alle gleich sind.“ (dk)
Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisiert Ägypten scharf, weil der Staat Männer zu Gefängnisstrafen verurteilt, weil sie HIV-positiv sind. Seit Oktober letzten Jahres seien Berichte von Männern eingetroffen, die wegen eines „ausschweifenden Lebensstils“ vor Gericht gestellt worden sind.
So hätten sich der Menschenrechtsorganisation zufolge im Stadtzentrum Kairos zwei Männer gestritten, als die Polizei einschritt. Als einer der beiden sagte, er sei HIV-positiv, seien beide sofort verhaftet worden. Die Moralpolizei habe gleich gegen sie wegen Homosexualität ermittelt. Die Männer seien in der Haft gefoltert worden, weil sie ein „Geständnis“ nicht unterschreiben wollten. Außerdem seien sie „analen kriminaltechnischen Untersuchungen“ ausgesetzt worden, mit denen festgestellt werden sollte, ob sie schwulen Sex hatten.
Weitere zwei Männer seien später nachweislich verhaftet worden, weil deren Telefonnummern bei den zuerst Verhafteten gefunden wurden. Alle vier seien am 2. Februar zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden, berichtet Human Rights Watch. Einer von ihnen werden 23 Stunden pro Tag mit Ketten an sein Bett gefesselt. Die Menschenrechtsorganisation fordert Ägypten auf, alle auf diese Weise verurteilten Männer freizulassen.
Homosexualität ist in Ägypten nicht direkt strafbar, allerdings werden Schwule wegen „Moralgesetzen“ verurteilt. Weltweite Aufmerksamkeit erregte die Verhaftung von 52 Männern auf einer Party im Jahre 2001. 23 von ihnen wurden trotz internationaler Proteste zu Haftstrafen und Zwangsarbeit verurteilt. Die Richter befanden, dass sie sich der „moralischen Verdorbenheit“ und „der Verletzung der Lehren der Religion“ schuldig gemacht hätten.
Viele Schwule und Lesben fliehen aus den palästinensischen Gebieten nach Israel, weil sie nach einem Outing um ihr Leben fürchten müssen. In Palästina wird Homosexualität oft als Kollaboration mit Israel angesehen.
Du durchsuchst derzeit die Archive der Kategorie Gay/BI.
In eigener Sache
Das Blog, wird aus Zeitgründen nur noch sporadisch aktualisiert.
Über die Suchfunktion kann man aber weiterhin in über 1300 Beiträgen suchen.
Kommentare müßen absofort wieder vom Admin freigeschalten werden.
RSS Feed bleibt weiterhin erhalten.
Zitat:
"Der isl. Migrationshintergrund sollte kein Freibrief sein, dass rechtsradikales,homophobes und antisemitisches Gedankengut durch die Hintertür den Zugang zur Gesellschaft erhalten und unseren Konsens unterminieren."