Warum ist der Islam ein Problem? Lesetipp

Juni 5, 2011

Ein Erklärungsversuch…

Wir brauchen uns nichts vorzumachen oder den Versuch unternehmen das Kernproblem rhetorisch zu kaschieren. Die so genannte „Migrantengruppe mit Integrationsproblemen“ sind in Deutschland mehrheitlich Menschen, die aus der Türkei oder arabische Länder stammen. In Frankreich sind es die Nordafrikaner, in Großbritannien Pakistaner und Inder. Wir können also mit ruhigem Gewissen die nationale Herkunft als Konfliktpotenzial ausschließen. Das verbindende Element zwischen diesen Gruppen ist ohne jeden Zweifel der islamische Hintergrund.

Leider wagen wir es noch nicht – zumindest offiziell – dieses Problem bzw. diesen Zusammenhang offen anzusprechen. Eine Diskussion über die Rolle des Islams ist aus diversen Gründen politisch nicht erwünscht. Hierbei spielt nicht nur die Rücksichtnahme in der Außenpolitik eine Rolle.

Es gibt natürlich einige hilflose Erklärungsversuche wie zum Beispiel: „Nein, nicht der Islam ist ein Problem, sondern die Unterschicht ist ein Problem“. Übrigens, dieses Argument ist sehr beliebt in den Kreisen der türkisch-islamische Community.

Man meint damit „diese Menschen haben eine niedriges Bildungsniveau und daraus resultieren die Probleme“. Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so ganz sicher. Wir haben hier auch Menschen aus Italien, Polen, Griechenland oder Portugal, die (teilweise) nicht gerade zu Bildungselite gehören. Haben wir mit diesen Menschen die gleichen Probleme? Gewiss nicht. Stellen Sie sich mal vor, jeder Mensch in Europa der aus einer bildungsfernen Schicht stammt würde ähnliche Probleme verursachen. Unsere Gesellschaft wäre drei Tage später am Ende. Die Erscheinungsformen der Islamproblematik sind auch bei Mittel- und Oberschichten, ja sogar bei den sogenannten Akademikern der muslimischen Migranten anzutreffen. (Siehe Stern-Artikel „Ungebildet – und dennoch integriert“)

Was sind das also für Probleme die das Zusammenleben mit Muslimen so schwer machen? Man kann hier seitenlang die Erscheinungsformen auflisten. Wir können aber auch die Probleme mit Muslimen in ein paar wenige Hauptgruppen aufteilen. Zum einen unsere alltäglichen Probleme vor Ort: Kopftuch, Burka, aggressive Jugendliche, bildungsfernes Leben, Kriminalität, Frauenfeindlichkeit, Intoleranz, antidemokratische Haltung usw. Diese bezeichnen wir dann (fälschlicher Weise), ganz allgemein als “Integrationsprobleme”. Sind das wirklich migrationbedingte Probleme? Ganz sicher? Ich hege hier ganz starke Zweifel.

Wie kommt es dann, dass die islamisch geprägten Kreise, mit genau den gleichen Problemen auch in ihre jeweiligen Heimatländer in Erscheinung treten? Die Türkei ist ein gutes Beispiel dafür. Aggressiv-nationalistische Jugendliche, antidemokratische Gesinnung in weiten Teilen der Bevölkerung, Ehrenmorde, Frauenfeindlichkeit, Überfälle auf Kunstgalerien, Überfälle auf Lokale mit Alkoholausschank und Hetze gegen nicht-muslimische Minderheiten. Man braucht doch nur die Tageszeitungen aus der Türkei zu lesen und der gesunde Menschenverstand sagt: wenn die gleichen Probleme hier sowie in dem jeweiligen Herkunftsland auftreten, können sie nicht „migrationsbedingt“ sein. Oder will irgendjemand das Gegenteil behaupten?

Hinzu kommt die Tatsache das wir auch auf globaler Ebene Schwierigkeiten mit islamischen Ländern haben: Kriege, Rückständigkeit, Terror, Missachtung der Menschenrechte und, und, und … Diese Probleme treten nicht nur in den ärmeren Ländern der islamischen Welt, sondern genauso in den schwerreichen Ländern auf.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen beiden Problemfelder?
Wenn ja, welche und vor allem warum?

Einige von euch werden hier mit Recht protestieren und sagen „die Mehrheit der Muslime in Deutschland und auf der Welt sind rechtschaffende, anständige Menschen“. Es stimmt. Doch diese Feststellung macht die Problematik nur umso brisanter. Wie kann es denn bitte sein, dass eine angeblich so kleine, verschwindende Minderheit so viele Probleme verursachen kann? Sind diese wirklich alle auf eine kleine Minderheit zurückzuführen? Warum wirken die vielen rechtschaffenden Muslime wie gelähmt gegenüber der aggressiven Intoleranz oder dulden sie etwa menschenverachtende Rückständigkeit? Warum können oder wollen sie nichts dagegen unternehmen?
Wie gesagt, sie sind ja nur Erscheinungsformen und nicht die Ursachen. Wir müssen aber die Ursachen und das Ausmaß der Problematik verstehen, um jetzt und heute, im Interesse der künftigen Generationen (mit oder ohne Migrationshintergrund), sofort Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen einzuleiten. Da hilft uns keine sinnentleerte „political correctness“, keine kleinkarierten Gruppeninteressen oder parteipolitische Rücksichtnahmen. Wenn die Demokraten nicht im Stande sind diese tickende Zeitbombe rechtzeitig zu entschärfen, so werden bald einige faschistoide Volkstribune (egal von welche Seite) in der politische Führung der Gesellschaft mitreden und aus der Unwissenheit und Angst der Menschen, Hass schüren. Wir haben uns viel zu viel Zeit gelassen.

Nein, wir reden hier nicht über den politischen Islam. Auch nicht über islamisch motivierte radikale Vorstellungen. Gemeint ist hier der alltäglich „praktizierte“ Islam und der daraus resultierende kulturelle Hintergrund. Denn nur dieser Islam hat mit diesem Thema etwas zu tun. Natürlich gibt es Schnittstellen zum radikalisierten bzw. politisierten Islam, das wäre aber momentan nicht mein Thema.

Es ist für uns alle (auch für Muslime) ein großes Dilemma. Auf der einen Seite: ganz normale, liebenswürdige, anständige Menschen. Auf der anderen Seite: egal wo diese Menschen als Großgruppe (als Minderheit, Volk, Nation usw.) leben, gibt es diese furchtbaren, kriegslüsternen, menschenverachtenden Erscheinungen.

Wie also kann man dieses Paradox erklären? Woher und wie kommt das?
Ich will versuchen es zu erklären…

Jedoch muss ich hierfür eine etwas andere Sichtweise ins Spiel bringen …
Kennen Sie irgendeine wichtige Erfindung oder Entdeckung aus den letzten 1000 Jahren (mit oder ohne Nebenwirkungen), die aus einem islamischen Land stammt? Kompass, Dampfmaschine, Computer, Buchdruck, Penicillin, Radio, Fernsehen, Verbrennungsmotor, Internet, Nanotechnik, – von mir aus – Kernspaltung? Nein? Keine Angst, es handelt sich hier bei Ihnen nicht um eine Bildungslücke. Es gibt nämlich keine. Alle Errungenschaften wurden entweder vor diese Zeit erfunden oder wurden einfach von Anderen übernommen.

Sind Sie überrascht? Oder einfach nie darüber Gedanken gemacht? Vielleicht fragen Sie sich ja: „was hat denn bitte diese Tatsache mit unserem Thema zu tun?“ An dieser Stelle will ich Ihnen schon mal so viel verraten: „enorm viel.“
Jetzt wird es ein wenig problematisch, denn wie wollen wir diese Phänomen erklären? Wir versuchen es, in dem wir gängige bzw. in Frage kommende Argumente untersuchen:

Erster Versuch: „Alle Muslime sind faul und doof.“
Nicht nur der gesunde Menschenverstand sondern auch unsere Alltagsbeobachtungen, jeder Historiker, jeder Soziologe wird uns sofort von Gegenteil überzeugen. Rassistischer Schwachsinn! Abgehakt!

Zweiter Versuch: „Muslime sind arm und können sich die notwendige Bildung
nicht leisten.“
Auch das stimmt nicht. Der islamisch beherrschte Teil der Welt war jahrhundertelang reicher als alle anderen auf dieser Welt. Und heute ist es teilweise – dank der Petromilliarden – immer noch so. Sie können sich teuerste Bildung leisten und Generationen von Muslimen haben an Elite-Universitären der westlichen Welt studiert und tun es noch immer. Abgehakt!

Dritter Versuch: „Sie leiden immer noch unter den Spätfolgen des Imperialismus.“
Haut leider auch nicht hin. Der Imperialismus der Moderne ist eine relativ neue Erscheinung der Geschichte. Was vorher war? Vorher gab es eine längere Zeitperiode in der die Muslime, und nicht die jetzigen europäischen Staaten, die imperialen Machthaber waren. Und wieder einmal: abgehakt!

Vierter Versuch: „Die klimatische Bedingungen stehen dem im Wege.“
Das ist eins der schwachsinnigsten Argumente das ich je gehört habe und nichtsdestotrotz eines, dass ich immer wieder höre. Es gibt nämlich auch muslimisch beherrschte Gebiete mit sehr günstigem Klima. Außerdem sind Muslime bereits seit 1453 (permanent und) bis heute auch in Europa. Haken dran!

Fehlt vielleicht noch irgendein anderes Argument? Ja, natürlich.

Fünfter Versuch: „Muslime brauchen nichts Neues zu erfinden oder entdecken, da alles was die Menschheit braucht, bereits im Koran steht.“
Wenn Sie jetzt denken, das habe ich mir gerade als satirische Einlage ausgedacht, muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Sie sich täuschen. Das ist einer der häufigsten Argumente in islamischen Ländern. In diesem Fall müssen wir davon ausgehen, das alle Muslime, sogar die islamischen Gelehrten richtige Nullen im Koran lesen sind. Sie lesen, aber verstehen nicht. Na dann…

Und jetzt? Sie denken bestimmt, „es kann doch nicht sein, dass ein so großer und wichtiger Teil der Menschheit einfach 1000 Jahre lang vor sich hindämmert.“
Ich würde gerne eine zweite Frage stellen, um meine spätere Antwort ein wenig zu veranschaulichen.

Kennen Sie eine bahnbrechende Erfindung aus einem christlichen Land, aus der Zeit zwischen dem 5. und 14. Jahrhundert (was man allgemein als Mittelalter bezeichnet)? Nein? Auch richtig. Es gibt nämlich auch hier keine. Übrigens, diese „seltsame“ geschichtliche Parallele wird uns immer verfolgen.

Religionen als Gesellschaftsmodell
Monotheistische Religionen sind aus näherer Betrachtung nichts anderes als eine Idee von einer Gesellschaft, entworfen um das alte System zu stürzen. Wie jede andere Idee oder Entwurf durchleben sie bestimmte Zyklen. Sie kommen auf die Welt, erleben eine revolutionäre Phase, begeistern die Massen, erobern die Macht und erklären sich irgendwann selbst zur Staats- und Gesellschaftsform. Und genau in diesem Moment beginnt die Starre. Die Religion als Staatsgerüst geht eine Symbiose mit Mächtigen ein. Von nun an ist jede Kritik an der Religion, eine Kritik an den Herrschern und natürlich umgekehrt.

Jetzt wird das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft (im Sinne der Menschenmasse) immer problematischer. Denn dieses Gesellschaftsmodell ist zur Gunsten der Gesellschaft zementiert. Individualität hat kaum Platz in diesen Strukturen. Sie wird erstickt und jeder Fortschritts- und Erneuerungsimpuls, welcher nur durch ein freies und gestärktes Individuum hervorgebracht werden kann, wird gezielt unterdrückt. Einer der wichtigsten Teile des individuellen Leistungsspektrums ist eben dieser Erfinder- bzw. Erneuerergeist. Wenn in einer Gesellschaft Individualität massiv unterdrückt wird, dabei ist es vollkommen egal ob diese Unterdrückung durch Gewalt oder durch Überzeugung bzw. durch den freien Willen geschieht, wird es keine Geistesfunken geben. Ich möchte anhand dieses einfachen Beispiels sagen, dass der Maßstab für die Entwicklung einer Gesellschaft, nur im Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft gefunden werden kann. Dieses Verhältnis könnte man auch „Emanzipationsgrad des Individuums gegenüber Gesellschaft“ nennen. Daher auch 1000 Jahre Stille. Keine Erfindungen, keine Erneuerungen, keine Entdeckungen.

Doch die Zeiten ändern sich und werfen wieder neue existenzielle Fragen auf. Die Religion bzw. das Gesellschaftssystem ist nicht im Stande neue Antworten zu geben bzw. neue Erkenntnisse zu erklären, kann nur an das Althergebrachte festhalten und versucht sogar aus dem Elend der Massen, politisches Kapital zu schlagen. Dies gelingt eine Zeitlang mit Sprüchen wie „Wir leben nicht genug christlich beziehungsweise nicht genug islamisch, daher werden wir von Gott bestraft.“ Die Gesellschaft wird einige Zeit noch religiöser, versucht noch gottgefälliger zu leben und vor allem im Sinne des herrschenden Systems zu handeln. Die Religion wird radikaler.

Nach dem Motto „Nur gemeinsame Feinde halten uns zusammen“ werden auch Feinde schnell ausfindig gemacht. Mal die Muslime in Jerusalem, die durch die Kreuzzüge (Deus lo vult – Gott will es) vernichtet werden müssen, damit die Christenheit erlöst werden kann. Dann Dar al-Harb (Haus des Krieges) bzw. der Westen muss zerstört werden damit die Menschheit, Frieden und Wohlstand durch Dar al-Islam (Haus des Islams) genießen kann. Wir wissen aus der Geschichte, dass diese Bestrebungen, immer mit einen Kollaps des alten Systems enden. Das Ende kam und kommt mit immenser Wucht und ist immer blutig. Das alte System gibt die politische Macht nicht sofort ab, sondern sichert durch Unterwerfung und Anpassung, in einer abgewandelten Form ein Überleben seiner „Traditionen“.

Das christlich-religiöse Gesellschaftssystem versuchte zwischen 1095 –1444 durch kriegerische Handlungen, die wir Kreuzzüge nennen (Muslime würden dies wahrscheinlich Dschihad nennen) ihr eigenes Überleben zu sichern. Nicht nur nach Außen, sondern auch nach Innen wird das System immer brutaler. Judenpogrome und Verfolgung von Abweichler nahmen kein Ende.

Die Politik, durch Konflikte mit gemeinsamen Feinden (Islam) das System zu stabilisieren, endete – wie wir wissen – mit einem historischen Desaster. Die türkisch-muslimische Kräfte eroberten Konstantinopel (1453). Die Handelswege nach Osten und nach Süden wurden abgeschnitten. Politisch-religiöse Autoritäten der Christenheit waren am Ende. Das System fing an zu kollabieren. In den nächsten Jahrhunderten werden unzählige Menschen – vor allem –Christen, durch Christenhand sterben.
Übrigens ging die Antike genauso zu Ende. Brachial und endlos blutig. Die Geschichtsschreiber werden diese Epoche des Niedergangs etwas verharmlosend „die Völkerwanderung“ nennen.

Es entsteht etwas Neues…
Zuerst unauffällig, mal hier und dort etwas philosophisches, etwas künstlerisches, vielleicht ein Gedicht, mal eine Übersetzung aus dem Griechischen oder Arabischen. Irgendjemand malt ein Bild, ein andere betreibt Bildhauerei. Die spätere Geschichtsschreiber werden diesen Neuanfang fälschliche Weise „Wiedergeburt (der griechischen Antike)“ also „Renaissance“ nennen. Der Begriff des Humanismus macht die Runde.

Und irgendwann im zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert begann in Europa als Folgeerscheinung der Niederlage des Christentums etwas Neues zu entstehen. Vorboten eine neue Epoche. Einige Familien bzw. Fürsten wie z.B. die Medici nutzen den Autoritätsverlust des Papsttums und das daraus entstandene Machtvakuum für ihre eigenen Zwecke und unterstützen dadurch „das Neue“.

1452 – Ein Mainzer Goldschmied, Johannes Gutenberg druckt das erste Buch (ironischer Weise eine Bibel). Neue Ideen können sich schneller verbreiten.
1453 – Konstantinopel wird von den Osmanen erobert (1453). Die Handelswege nach Osten sind abgeschnitten.
1492 – Daraufhin wird das Vorhaben von Christoph Kolumbus, Asien über den Westweg zur erreichen, finanziert und er „entdeckt“ am 2. Oktober 1492 aus Versehen Amerika.
1498 – Vesco da Gama erreicht wirklich Indien.
1509 – Kopernikus erklärt die Welt neu.
1517 – Dann „urplötzlich“ wird ein Mönch am 31. Oktober 1517 in Wittenberg, ein Stück Papier mit 95 Thesen am Hauptportal der Kirche anschlagen. Ein Donnerschlag, den wir heute „Beginn der Reformation“ nennen. Der Showdown beginnt. Alte Autoritäten werden in aller Öffentlichkeit demontiert und herausgefordert.
1524 bis 1526 – Deutsche Bauern erheben sie sich gegen das herrschende feudale System „Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?“
1600 – Giordano Bruno wird als Ketzer öffentlich verbrannt.
1618 bis 1648 Der Kampf um die politische Führung wird immer wilder (der Dreißigjährige Krieg). Ein regelrechter Weltkrieg ist entfacht.
1781 – Immanuel Kant veröffentlicht „Die Kritik der reinen Vernunft“
1789 – Die französische Revolution.

Die Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. (Immanuel Kant)

Es entsteht nie was ganz neues. Das neue ist nur eine Synthese aus Elementen der neuen Ideen und der alten Vorstellungen von Gesellschaft. Neu sind nur die entstandenen Machtverhältnisse. Das Neue ergreift die Ruder der Politik, muss sich aber lange Zeit sich mit den alten Mächten arrangieren. Diese Phase dauert Jahrhunderte. Immer wieder Kriege, immer wieder Rückschläge. Grausame Erscheinungsformen von Manchester-Kapitalismus bis Faschismus und Totalitarismus. Die Grundtendenz der folgenden Jahrhunderte blieb eine, auf Religion basierende (bzw. Gottgewollte) Machtstruktur; doch langsam, so wie die stetigen Wellen des Meeres einen Stein schleifen, so setzen sich die Kräfte der Aufklärung und des Humanismus durch und ersetzen die alte Struktur. Ich denke, dass dieser Kampf in Europa, von der Renaissance bis zum Ende des 2. Weltkrieg andauerte, bis Endgültig und zum ersten Mal in Geschichte der Menschheit, diese neue Kraft an die Macht kam. Heute noch, trauert die Religion dieser verlorengegangenen Macht hinterher und pocht auf Mitspracherecht. Doch die Geschichte lässt sich nicht umkehren.

Der Islam heute
Zurück zum Islam. Der Islam befindet sich heute genau da, wo das Christentum als Gesellschaftsordnung im 14. Jahrhundert stand. Nichts geht mehr. Weder vorwärts noch rückwärts. Die historische Niederlage ist eindeutig und sichtbar. Die islamische Welt ist in jedem machtpolitischen Bereich, dem Westen (so nenne ich der Einfachheit halber, den Geltungsbereich der Aufklärung und Demokratie) unterlegen und von ihm abhängig. Und wir können davon ausgehen, dass diese Tatsache den Herrschenden und der Bevölkerung bestens bekannt ist. Man wächst schon als Kind mit diesem Bewusstsein auf. Dieses Gefühl der Unterlegenheit und Rückständigkeit ist heute ein wesentlicher Bestandteil der islamischen Identität. Seit der Einführung der Informationstechnologien (Fernsehen und Radio) in den 70er Jahren des letzten Jahrhundert, ist in muslimischen Ländern, die Bewusstwerdung über eine Verlierer-Identität enorm verstärkt worden. Das extreme Wohlstand- und Machtgefälle wurde den muslimischen Massen schlagartig bewusst. Dann kam auch noch das Internet dazu. Die Herrscherkaste will und wollte mit kleinen Korrekturen oder ein „bisschen Freiheit“ das politische System retten. Doch was folgte, war eine islamistische Radikalisierung der Bevölkerungsteile.

Die islamischen Bevölkerungen stellen heute die nichtislamistischen Staatsautoritäten in Frage. Die religiösen Führer geben der “ungenügend gelebten Religiosität” bzw. “der Verwestlichung” die Schuld. Sie versprechen einem nicht nur das Paradies und unzählige Jungfrauen im Himmel, sondern auch ein erhabenes Gefühl des Sieges gegen die Feinde des Islams, für ein gottgefälliges Leben. Einige rufen (nicht nur gegen den Westen) mit Erfolg den Dschihad aus. Und die dortigen pseudosäkularen Machteliten klammern sich ans Militär.

Was die meisten europäischen Politiker oder andere Intellektuelle nicht begreifen ist, dass die Demütigung durch historische Verlierer Dasein ist eine wesentlicher Bestandteil der islamische Identität. Deshalb diese Wut, Aggression oder dieses hysterische Beleidigt sein gegenüber dem Westen. Die muslimischen Massen können für Ihre Desaster ja nicht, ihre eigene islamische Kultur verantwortlich machen. Um genau zu sein, dürfen sie nicht mal öffentlich darüber nachdenken. Dies würde ja einer Pleiteerklärung gleichkommen. Und deshalb muss der Grund natürlich bei den Gegnern (dem Westen) gesucht werden. Sogar vor absurdesten Verschwörungstheorien wird nicht halt gemacht; auch in pseudosäkularen Kreisen nicht. Zum Beispiel, der Vorsitzende der staatlichen Bildungskommission der Türkei (also der höchste Bildungswächter, mit etliche Doktortiteln und Professorenwürde „ausgestattet“) behauptete öffentlich, dass die Tomatensamen die aus Israel importiert werden so manipuliert sind, dass sie die „türkische Nation“ innerhalb von 20 Jahren vernichten.

Sie empfinden teilweise die Terrorakte, vor allem gegen USA, Europa und Israel, auch wenn sie sie nicht unbedingt unterstützen, als eine Art Hochgefühl. Daher wird der islamistische Terror gegen westliche Länder auch nur halbherzig verurteilt. Es geht also um die Teilidentität der Individuen. Der Mensch muss oder will sich – leider – auch gesellschaftlich definieren, will unbedingt irgendwohin gehören. Diese Identitäten sind zwar meistens Schein- oder Überbrückungsidentitäten aber reichen dennoch aus, auf irrationale Weise Partei zu ergreifen. Dies führt dann dazu, dass die Welt einfach in zwei Kategorien betrachtet werden kann, nämlich: „Wir und die Anderen“.
Man kann die gleiche Verhaltensweise auch bei den, bei uns lebenden muslimischen Migranten beobachten. Sie betrachten die Welt aus der Sicht des Islams, sogar dann, wenn sie nicht unbedingt gläubig sind. Nebenbei bemerkt, sollte man vielleicht das Thema „Identität“ als politische Aufgabe wahrnehmen.

Der Showdown beginnt erneut
Der unaufhaltsame Niedergang der islamischen Welt nahm schon seit langer Zeit seinen Lauf. Daran können auch gutgemeinte politische Aktionen nicht das Geringste ändern. Die Zeit ist gekommen und keine Kraft der Welt kann diesen Vorgang stoppen. Der Islam, als letzter Ordnungsfaktor, ein Relikt aus dem Mittelalter, wird sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, nach Innen und nach Außen währen. Der Islam als Gesellschaftssystem rüstet sich für den letzten Kampf. Kann aber die Niederlage, die aus dem eigenen inneren System stammt, nicht mehr verhindern.

Ich bin übrigens nicht der Einzige, der davon überzeugt ist (Der Untergang der islamischen Welt / Abdel Samad). Er ist ein äußerst mutiger und ehrlicher Mann. Er will retten, was zu retten ist, in der islamischen Welt. Mein Herz wünscht sich dass er erfolgreich ist, aber mein Verstand sagt mir, dass er unter Muslimen mutterseelenallein dasteht.

Wir müssen uns auf eine erneute gewaltige Umwälzung in der Menschheitsgeschichte Gefasst machen. Ich denke dabei nicht unbedingt an einen “Kampf der Kulturen” in einem nuklearen Weltkrieg. Obwohl die Gefahr (nicht nur für Israel und Indien) wirklich sehr groß ist. Es wird vermutlich ein unendlich brutales Gemetzel, hauptsächlich innerhalb der islamischen Länder geben, aber auch und untereinander.

Ich möchte versuchen einige mögliche Auswirkungen auszumalen:

Der Rest der Welt wird unmittelbar davon betroffen, nicht nur militärisch, sondern und vor allem wirtschaftlich. Globale Waren- und Geldverkehr, Informationsaustausch werden massiv beeinflusst. Eine extreme, Jahrzehnte dauernde weltweite Wirtschaftskrise wäre die Folge.
Globale humanitäre Katastrophen wie Hunger, Unterernährung, Krankheiten (nicht nur in Krisengebieten) werden viele Länder erschüttern.
Erdölquellen werden durch kriegerische Handlungen (durch eventuelle atomare bzw. chemische Verseuchung) nicht mehr brauchbar sein. Eine Verschärfung der globalen Energiekrise, die einen weltweiten (militärischen-) Kampf um fossile Energiequellen und Rohstoffe nach sich ziehen. (Wie werden sich China oder Indien verhalten?)
Die Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten um die Vorherrschaft in Nahen-Osten werden explodieren.
Viele islamische Staaten (vor allem arabische) werden (in der jetzigen Form) aufhören zu existieren. Auch die Emirate und das Reich der Saudis werden bei diesem Trubel untergehen.
Nordafrika wird eine Zeitlang radikal-islamistisch, werden aber dann wie die anderen islamischen Staaten zusammenbrechen.
Pseudosäkulare islamische Staaten wie Ägypten werden buchstäblich zerrissen.
Überregionale humanitäre Katastrophen und militärische Auseinandersetzungen.
Die Türkei könnte als einziger Staat mit mehrheitlicher muslimischer Bevölkerung, der aber aus traditionellen Gründen der Aufklärung nahe steht und durch religiöse Distanz der Aleviten gegenüber den Sunniten, diesem Untergang entgehen. Die Türkei müsste aber dafür jetzt, durch viele demokratische Reformen die Grundlagen schaffen, um ihre Gesellschaft radikal umzubauen. Leider sieht die Realität aber momentan anders aus.
Die USA werden als globale Macht immer schwächer werden. Keine politische Ausstrahlung, kurzsichtige Weltpolitik, geringere Wirtschaftsdynamik, überholte politische Strukturen, sind hierfür die auffälligsten Indizien.
Der muslimische Teil der Bevölkerung in Europa wird dieses politische Erdbeben wie einen Resonanzkörper auch in ihre jeweilige Gesellschaft hineintragen. Wir müssen hier von einer Welle der Gewalt ausgehen.

Ja, zugegeben, es hört sich wie ein Weltkriegsszenario an aber alles andere wäre auch Schönmalerei. Doch wer weiß, birgt die Zukunft doch immer Überraschungen. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Übergang ins Aufklärungszeitalter nicht unbedingt genauso brutal und blutig sein muss wie der, in der europäischen Geschichte. Wir könnten viel dazu beitragen. Dafür ist es aber notwendig dass dieser bevorstehende historische Wandel und dessen Ausmaß sowie die Notwendigkeit uns politisch bewusst wird. Die demokratischen Gesellschaften müssen die ihnen noch verbliebene Zeit dafür nutzen, um Strategien für die Vermeidung großer Verluste an Menschenleben und Lebensgrundlagen überall auf der Welt (natürlich auch in islamischen Länder) zu entwickeln.

Mal wieder sieht es auch in diesem Fall leider nicht danach aus. Wir befassen uns lieber mit dem sinnfreien Afghanistan–Einsatz dessen erfolgreicher Abschluss, uns im besten Fall ein neues Pakistan bescheren kann oder mit kuscheligen Null-Ergebnis-Veranstaltungen wie z.B. Islamkonferenzen.

Und immer noch; und unaufhörlich tickt die Bombe…
exmuslime


Iran: Bibelverbrennungen ohne Folgen

Mai 20, 2011

Die Verbrennung von Hunderten von Bibeln durch die Behörden der Islamischen Republik Iran wird weltweit ignoriert: Darauf macht die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte an diesem Dienstag aufmerksam. Dagegen habe die Verbrennung eines einzelnen Korans in Florida Mitte März eine Welle der Entrüstung in den islamischen Ländern ausgelöst und auch in den westlichen Medien großes Echo gefunden. Allein Mitte Februar seien etwa 300 Bibeln in persischer Sprache öffentlich verbrannt worden, so der Verband. Er kritisiert, dass Iran und andere Teile der islamischen Welt beim Schutz von Religions- und Gedankenfreiheit mit zweierlei Maß mässen. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte kritisiert jegliche Art der Bücherverbrennung als Zeichen totalitären Denkens.
quelle


Hassprediger als Religionslehrer Wie Salafisten Kinder und Jugendliche beeinflussen

Mai 15, 2011

Report Mainz


Ägypten – erneuter Angriff:Muslime greifen Kopten in Kairo an – neun Tote

Mai 8, 2011

Bei Zusammenstößen zwischen Christen und Muslimen sind in Kairo neun Menschen getötet worden. Mindestens 100 weitere wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt, nachdem in dem Viertel Imbaba im Nordosten der ägyptischen Hauptstadt Muslime die koptische Kirche Sankt Mina angriffen. Demnach wollten sie eine christliche Frau befreien, die dort angeblich festgehalten wurde, weil sie sich zum Islam bekehren wollte. Schüssen seien gefallen und Molotowcocktails geworfen worden.

Die Frau, die angeblich in der Kirche festgehalten wurde, sei zum Islam konvertiert, um einen muslimischen Mann heiraten zu können. Liebesbeziehungen gemischt-religiöser Paare sind in Ägypten immer wieder Auslöser von Gewalt. Frauen beider Religionen wird es zumeist nicht erlaubt, Männer anderen Glaubens zu heiraten.

Kurz nach dem Zwischenfall in Imbaba zogen koptische Christen vor die US-Botschaft in Kairo. Sie kündigten an, solange dort ausharren zu wollen, bis der US-Botschafter mit ihnen über die „Ungerechtigkeiten gegen die christliche Minderheit“ spreche.

Ein Vertreter der Gemeinde von Sankt Mina, Pater Hermina, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Toten seien Kopten, die bei einem abendlichen Angriff von “Schlägern und Salafisten” erschossen wurden. Unter den Todesopfern seien aber auch zwei Muslime, hieß es. In der Kirche war eine von einem Tuch bedeckte Leiche aufgebahrt, indessen auf dem Boden Blutflecken zu sehen waren.

welt

islam heißt frieden!


Bin Laden hat nichts mit dem Islam zu tun :-) ihr ungläubigen westlichen Hunde!

Mai 7, 2011

Ein Imam der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem hat angekündigt, man werde „an den westlichen Hunden“ Rache nehmen für den gewaltsamen Tod von Al Kaida-Führer Osama Bin Laden in Pakistan. In einem Video, das im Internet zu sehen ist, sagt der islamische Vorbeter: „Die westlichen Hunde feiern, nachdem sie einen unserer islamischen Löwen umgebracht haben. Aus der Al-Aksa-Moschee, wo mit Gottes Hilfe das künftige Kalifat entstehen wird, sagen wir zu ihnen: Die Hunde sollten sich nicht zu sehr darüber freuen, dass sie einen Löwen umgebracht haben. Die Hunde bleiben Hunde, und der Löwe bleibt auch im Tod ein Löwe.“ Der Imam griff zudem US-Präsident Obama an: „Du hast persönlich die Anweisung gegeben, Muslime umzubringen. Du sollst wissen, dass Du dafür bald aufgehängt wirst, zusammen mit Bush junior.“ Der Imam kündigte an, den Muslimen politische und militärische Wege aufzuzeigen, um ihre Ziele zu erreichen. Im Gazastreifen versammelten sich etwa zwei Dutzend Palästinenser, um für Bin Laden zu demonstrieren. Vor der Universität von Gaza kam es zu einer Solidaritätskundgebung, wobei Bin Laden als Märtyrer bezeichnet wurde. Die Hamas-Polizei ließ die Demonstranten gewähren.

quelle


Nigeria: Moslems greifen Christen an

April 28, 2011

In Kano, der größten Stadt im muslimischen Norden, gingen überwiegend junge Anhänger Buharis auf die Straße und lieferten sich Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften.

Die mit Dolchen, Stöcken und Brettern bewaffnete Menge griff zwei Menschen an, die sie aufgrund ihrer Kleidung als Christen einordneten. Auch in weiteren nördlichen Bundesstaaten kam es zu Krawallen. Mancherorts schossen Soldaten in die Luft, während Militärhubschrauber über den Straßen kreisten…

welt


Sklavenhandel der Araber – Der Verschleierte Völkermord

März 26, 2011

Äthiopien: Islamische Extremisten stecken christliche Kirchen in Brand

März 22, 2011

Bei Angriffen von islamistischen Extremisten seien im Westen von Äthiopien während der letzten fünf Tage 59 Kirchengebäude und mindestens 28 Häuser von Christen in Brand gesetzt worden, wie Compass Direct News (CDN) meldete. Dabei seien in und um Asendabo, rund 300 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Addis Abeba, mindestens 4.000 Christen vertrieben worden, die inzwischen in Ako, Jimma, Dimtu and Derbo Zuflucht gefunden hätten. Ausgebrochen seien die Unruhen, weil Muslime einem Christen Koranentweihung vorgeworfen hätten, da er diesen in Stücke gerissen habe.

„Auch sechs adventistische Versammlungsräume sind in Brand gesteckt worden“, sagte Pastor Alemu Haile, Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Äthiopien. „Jede betroffene Kirche hat am 8. März einen Vertreter an eine Koordinationssitzung entsandt, an der das genaue Ausmass der Zerstörung eruiert wird.“
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heuchlerische Türken

März 21, 2011

Nach einer von der EU unterstützten Studie, die am gestrigen Mittwoch von verschiedenen türkischen Tageszeitungen veröffentlicht wurde, will jeder dritte Türke keinen Christen zum Nachbarn haben.

Eine deutliche Mehrheit der Türken von 55 Prozent lehnt demnach eine Beschäftigung von Angehörigen der nicht-muslimischen Minderheiten bei der Justiz oder den Sicherheitskräften ab.

Selbst im Gesundheitswesen wollen 44 Prozent der türkischen Bevölkerung keine christlichen oder jüdischen Ärzte und Krankenschwestern sehen.
Atheisten sind in etwa ebenso unbeliebt bei den Türken wie Christen.

Eine atheistische Familie als Nachbarn würden der Studie zufolge 57 Prozent der Türken ablehnen. Auch den Juden geht es nicht besser: 42 Prozent erklärten, sie wollten keine jüdischen Nachbarn haben, und einheimische Christen als Nachbarn lehnen 35 Prozent der Bevölkerung ab.

Ausländer im allgemeinen sind im Vergleich dazu noch relativ gut gelitten: Gegen eine ausländische Familie als Nachbarn hätten nur 18 Prozent etwas einzuwenden.

Muslime einer anderen Glaubensrichtung als sie selbst würden 13 Prozent der türkischen Muslime
nicht wollen.

Den Anteil der Nicht-Muslime an der türkischen Bevölkerung konnten nur 7 Prozent der Befragten korrekt mit weniger als ein Prozent angeben.

Alle anderen überschätzten den nichtmuslimischen Anteil der Bevölkerung entweder auf bis über 30 Prozent oder konnten gar keine Antwort geben.

Und die Türkei möchte Mitglied der EU werden! Dazu gehört die Freizügigkeit innerhalb der Grenzen der EU, doch die Türken, die in allen westeuropäischen Ländern leben und nach einer Aufnahme in der EU in Millionenheeren nach Westeuropa emigrieren werden, können es nicht akzeptieren, das Westeuropäer in ihrem Land leben.

So sieht die Toleranz in einem islamischen Land aus.
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Christen fürchten nach Ministermord um ihr Leben

März 16, 2011

Attentate auf Politiker, Verfolgung von Minderheiten, täglich Bombenexplosionen: Pakistan trennt nicht mehr viel von einem gescheiterten Staat. Kaum jemand traut sich noch, offen Kritik an islamischen Extremisten zu äußern. Vor allem Christen fühlen sich bedroht.

Worte können tödliche Wirkung haben in Pakistan. So wie die angeblichen Äußerungen der Christin Asia Bibi, einer einfachen Frau, die im Streit mit muslimischen Kolleginnen Jesus über den Propheten Mohammed gestellt haben soll. Es steht nicht einmal fest, ob sie so etwas überhaupt gesagt hat, aber sie wurde trotzdem zum Tode verurteilt. Oder wie die Forderungen von Salman Taseer, dem Gouverneur der Provinz Punjab, Asia Bibi zu begnadigen. Er wurde Anfang Januar in der Hauptstadt Islamabad erschossen. Oder wie die Kritik des Minderheitenministers Shahbaz Bhatti am Blasphemiegesetz, der davon sprach, es werde dazu missbraucht, private Streitigkeiten auszutragen. Bhatti wurde am Mittwoch in Islamabad ermordet.

Draußen vor der Fatima-Kirche in Islamabad klingt das anders. Da stehen Hunderte von Christen. Sie weinen und sagen, sie hätten Angst um ihr Leben. Ein junger Mann schreit immer wieder dieselbe Frage: “Wen wollt ihr als nächstes umbringen?” Ein anderer sagt: “Wir sind in Pakistan geboren, das ist unsere Heimat. Wohin sollen wir nur gehen?” In Pakistan leben Schätzungen zufolge etwa drei Millionen Christen, bei einer Gesamtbevölkerung von knapp 185 Millionen Menschen, zuverlässige und nachprüfbare Zahlen gibt es nicht.

Viele Frauen weinen und liegen sich in den Armen. “Wir werden verfolgt und benachteiligt. Ständig müssen wir fürchten, dass man uns wegen irgendeiner Sache Blasphemie anhängt, uns zum Tode verurteilt oder uns gleich auf der Straße ermordet”, sagt Javed, der mit seiner Frau und seinen drei Kindern zur Kirche gekommen ist, um von Minister Bhatti Abschied zu nehmen…

Islamisten versetzen das Land in einen kriegsartigen Zustand. Am Dienstag attackieren Militante eine Mädchenschule im nordpakistanischen Mardan mit Handgranaten. Wie durch ein Wunder kommt niemand ums Leben, 35 Mädchen werden verletzt. Am Donnerstag, einen Tag nach der Ermordung Bhattis, sterben bei zwei Angriffen auf Polizisten 15 Menschen.

Noch während der Trauerfeier für Bhatti am Freitag explodiert eine Autostunde von Islamabad entfernt eine Bombe in einer Moschee. Mindestens neun Menschen werden getötet.

Spiegel


Tote bei Kämpfen zwischen Christen und Muslimen

März 14, 2011

Koptische Christen demonstrierten gegen die Zerstörung einer Kirche. Daraufhin eskalierte die Gewalt. Über 100 Menschen wurden verletzt.

Bei Zusammenstößen zwischen Christen und Muslimen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sind elf Menschen getötet worden. Sechs der Toten waren koptische Christen, die anderen fünf Muslime, teilte die ägyptische Generalstaatsanwaltschaft mit. Etwa 110 Menschen seien verletzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf das Gesundheitsministerium.

Die Leichen befänden sich im Krankenhaus der Kirchengemeinde, sagte der Geistliche Samaan Ibrahim aus dem Stadtteil Mokattam, dem Ort der Auseinandersetzungen. Alle Opfer seien durch Kugeln getötet worden, auch die Verletzten hätten Schusswunden erlitten.

Mindestens tausend Christen hatten sich am Dienstag in Kairo versammelt, um gegen einen Brandanschlag auf eine Kirche im Süden der Metropole am Samstag zu protestieren. Die Demonstranten seien dann von Bewaffneten attackiert worden, die auch Häuser und Warenlager in Brand gesetzt hätten, sagte Priester Ibrahim. Nach Angaben der Sicherheitskräfte bewarfen sich beide Seiten mit Steinen, Augenzeugen zufolge schossen Soldaten in die Luft, um die Menschenmenge aufzulösen.

In Ägypten liefern sich Kopten und Muslime immer wieder heftige Auseinandersetzungen. Bei einem Anschlag auf koptische Christen in Alexandria waren in der Neujahrsnacht 23 Menschen getötet worden. Die Kopten sind die größte christliche Glaubensgemeinschaft im Nahen Osten und machen bis zu zehn Prozent der 80 Millionen Einwohner Ägyptens aus. Sie sehen sich im Alltag Diskriminierungen und Benachteiligungen ausgesetzt.

Menschenrechtler sind besorgt über die anhaltende Gewalt. Seit Anfang Januar seien mindestens 39 Kopten in Ägypten getötet und drei Kirchen niedergebrannt worden, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker.
welt


Zwei Tote bei Gewalt zwischen Muslimen und Christen

März 14, 2011

Der Streit über eine Liebesbeziehung zwischen Muslimen und Christen hat in Ägypten zwei Menschenleben gefordert. Nach der Tragödie zündeten Islamisten ein koptisches Dorf an.

In Ägypten haben die muslimischen Bewohner eines Dorfes die örtliche Christengemeinde gestürmt. In Soul, 30 Kilometer südlich von Kairo, hätten aufgebrachte Muslime in der Nacht auf Samstag die Kirche sowie Häuser von Kopten angezündet. Wie ein Sicherheitsvertreter der staatlichen Nachrichtenagentur Mena sagte, wurde die Auseinandersetzung zwischen zwei Familien durch die verpönte Liebesbeziehung eines Christen mit einer Muslimin ausgelöst.

Nach Angaben von Mena hatte in dem Dorf Sol ein christlicher Mann eine Liebesbeziehung mit einer muslimischen Frau, die von den Familien beider Seiten abgelehnt wurde. Als am Freitag der Streit zwischen den Familien eskalierte, seien die Väter des Paares getötet worden.

Nach der Beisetzung des Vaters der Frau am Samstag habe eine Gruppe von Muslimen die Kirche des Dorfes in der Provinz Helwan angezündet. Wie Mena weiter berichtet, gelang es der Armee, das Feuer rasch zu löschen und die Ruhe wieder herzustellen.

Liebesbeziehungen zwischen Christen und Muslimen sind in Ägypten ein Tabu, und eine Hochzeit ist nur dann möglich, wenn sich der christliche Teil des Paars zum Islam bekehrt.

welt


Christlicher Minister von Muslimen ermordet

März 14, 2011

Niedergeschossen auf offener Straße in Islamabad. Er, selbst ein Katholik und der einzige Christ in Pakistans Kabinett, hatte sich immer wieder entschlossen gegen das harsche Blasphemiegesetz des Landes ausgesprochen. Auch dann noch, als die Taliban und extremistische Kleriker eine Fatwa, ein islamisches Rechtsgutachten, mit einem Todesurteil gegen ihn vorgelegt hatten. „Ich bin der Nächste auf ihrer Todesliste“, sagte der 42-Jährige kürzlich. Er hat recht behalten.

Shahbaz Bhatti war auf dem Weg zur Arbeit in Pakistans Hauptstadt. Er hatte gerade das Haus seiner Mutter in einer Vorstadt Islamabads verlassen, als am Mittwoch um 10.30 Uhr drei unbekannte Männer das Feuer auf sein Auto eröffneten. Zwei der Männer, so ein Augenzeuge, öffneten die Tür seines Toyota und versuchten, Bhatti aus dem Auto zu zerren. Gleichzeitig schoss der dritte mit seiner Kalaschnikow immer wieder in das Wageninnere.

Der Angriff dauerte nur etwa 30 Sekunden, dann flohen die Täter in einem wartenden weißen Suzuki Mehran. Als Minister Bhatti in das Shifa-Krankenhaus eingeliefert wurde, war er schon tot. Mindestens acht Kugeln, so die Polizei, trafen ihn….

Christliche Minderheit lebt in ständiger Angst

Die Situation für die Christen im Land – sie machen nur etwa 1,5 Prozent der 185 Millionen Pakistaner aus – wird immer schwieriger. „Die christliche Gemeinde lebt hier sowieso schon in ständiger Furcht“, sagt der pakistanische Christ Martin Fernandes aus Karatschi. „Und dann passiert so etwas. Niemand wagt es, laut darüber zu reden, denn jeder könnte zum nächsten Ziel werden.“ Dieses Gefühl begleitet tatsächlich Menschen in ganz Pakistan ständig.

„Wir haben Angst“, sagt auch die katholische Grundschullehrerin Shirley Kanson Dean aus Karatschi. „Jetzt haben sie wieder zugeschlagen, und bald werden sie womöglich gegen die Kirchen vorgehen. Wenn wir die Möglichkeit bekommen, dann gehen wir. Niemand ist in diesem Land seines Lebens sicher.“

Die Nächste auf der Todesliste der Extremisten könnte die Abgeordnete Sherry Rehman sein. Sie hatte sich im Parlament dafür eingesetzt, das Blasphemiegesetz zu reformieren und damit Missbrauch einzuschränken. Außerdem forderte sie die Abschaffung der Todesstrafe bei Blasphemiefällen. Gouverneur Taseer und Minderheitsminister Bhatti hatten diese Eingabe offen unterstützt und dafür mit ihrem Leben bezahlt.

Die Regierung hatte sich dem von den Islamisten entfachten Widerstand gebeugt und sich gegen die Reformen ausgesprochen. Sherry Rehman wurde vom Premierminister Gilani selbst ausgebremst. Seitdem erhält sie nach eigenen Aussagen alle 30 Minuten Todesdrohungen per Telefon oder E-Mail. Sie ist offenbar im Nachbarland Indien abgetaucht.

Die schwache Regierung sieht machtlos zu, wie die Islamisten immer mehr Einfluss gewinnen und die Bevölkerung mit ihren Hetzreden anstacheln. Nicht einmal nach dem Mord an Gouverneur Taseer hat die Führung unter der PPP durchgegriffen. Stattdessen kuscht sie vor den lautstarken Parolen der Mullahs – und untergräbt damit ihre Macht noch weiter.
welt


Iran: Christen wegen “verderblichen Einflusses” verhaftet

Februar 21, 2011

Menschenrechtler sprechen von der größten Verfolgungswelle im Iran seit Langem. UN verlangen Aufklärung, Deutschland hält sich mit Kritik bedeckt.

Heiner Bielefeldt, UN-Sonderbeauftragter für Religionsfreiheit, wartet auf eine Antwort der iranischen Regierung. Er verlangt im Namen der Vereinten Nationen Aufklärung über die Massenverhaftung von Christen im Iran in den letzten Wochen. 60 Tage haben die iranischen Behörden Zeit, auf seine Fragen zu reagieren. Menschenrechtsorganisationen wie Open Doors oder Human Rights Watch sprechen von der größten Verfolgungswelle im Iran seit Langem. 70 evangelische Christen sollen in den Weihnachtstagen verhaftet, verschleppt, misshandelt und in einzelnen Fällen auch angeklagt worden sein, heißt es.

Das Center for Religious Freedom am Hudson Institute in Washington schätzt die Zahl der Verhafteten sogar auf 600. Die meisten würden ohne juristischen Beistand festgehalten und dürften auch nicht mit ihren Familien Kontakt aufnehmen. Als Grund für die Verhaftung habe der Generalgouverneur der Provinz Teheran wissen lassen, die Christen seien wegen ihres „verderblichen Einflusses“ festgesetzt worden. Morteza Tamadan kündigte an, weitere Personen festnehmen zu lassen….

welt


Afghane soll sterben, weil er an Jesus glaubt – Mit Folter zurück zum Islam

Februar 17, 2011

Ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes soll gehängt werden, weil er vom Islam zum Christentum konvertierte. Die britische „Sunday Times“ erzählt die Geschichte von Said Musa (45), der vor acht Monaten in Kabul verhaftet wurde.

Jetzt heißt es: Wenn er nicht binnen drei Tagen konvertiert, wird er gehängt.

Doch der Physiotherapeut, der schon hunderten verletzten Afghanen geholfen hat, bleibt hart. Er will bei seinem christlichen Glauben bleiben, auch wenn er dafür sterben muss.
Quelle

Ein Afghane soll hingerichtet werden, weil er zum Christentum übertrat – es sei denn, er bekennt sich wieder zum Islam. Vor acht Monaten wurde der Konvertit vor der deutschen Botschaft in Kabul verhaftet – dann folgten Folter und Schikane.

Islamabad – Der Fall beschäftigt die deutschen Diplomaten in Afghanistans Hauptstadt Kabul: Said Musa, ein 45-jähriger Physiotherapeut, soll am Galgen sterben, weil er vom Islam zum Christentum übertrat. Wie SPIEGEL ONLINE aus Kreisen der deutschen Botschaft in Kabul erfuhr, wurde Musa im Mai festgenommen, als er dort um Asyl bitten wollte.

Musa, der Anfang der neunziger Jahre im afghanischen Bürgerkrieg sein linkes Bein durch eine Minenexplosion verlor, wurde vor dem Eingang der deutschen Vertretung von Polizisten aufgegriffen und dem Geheimdienst NDS übergeben.

Der Festnahme war eine Hatz auf Christen vorausgegangen, ausgelöst durch einen Bericht eines afghanischen Fernsehsenders über westliche Missionare, die im mehrheitlich islamischen Afghanistan Menschen zum Christentum bekehrten. Der Beitrag hatte antichristliche Proteste von Studenten zur Folge. Präsident Hamid Karzai wies daraufhin das Innenministerium an, mit “sofortigen und strengen Maßnahmen diesem Phänomen entgegenzutreten”, wie seinerzeit sein Sprecher erklärte.

Afghanische Sicherheitskräfte gingen gewaltsam gegen Christen vor, durchsuchten Häuser, in denen sie Christen vermuteten. Viele Gläubige flohen ins Ausland.

Erstmals seit seiner Festnahme durfte Musa jetzt einem Journalisten ein Interview geben. Die Agenten hätten ihn “72 Tage lang gegrillt”, sagte er der “Sunday Times”. “Sie schlugen mich und folterten mich mit Stöcken. Sie sagten mir, ich solle zurück zum Islam konvertieren. Als ich mich weigerte, nannten sie mich einen dreckigen Ungläubigen”, zitiert die Zeitung ihn. Außerdem sei er aufgefordert worden, weitere Afghanen sowie Ausländer zu benennen, die Christen seien. Als er sich weigerte, sei er erneut geschlagen worden.

Später sei er in ein normales Gefängnis in Kabul verlegt worden, wo er sowohl von Gefängnismitarbeitern als auch von Mitgefangenen geschlagen und sexuell misshandelt worden sei.

Spiegel

Islam heißt Frieden und Toleranz!!


Islamische Länder machen Jagd auf Christen

Februar 10, 2011

Laut einer christlichen Organisation leiden Christen vor allem in islamischen Ländern. 50 Staaten stehen auf dem Verfolgungsindex.

Am schlimmsten ist es in Nordkorea. Als im Mai 2010 die Polizei der kommunistischen Diktatur eine christliche Hauskirche in der Provinz Pyungsung entdeckte, wurden drei der 23 Gemeindeglieder zum Tode verurteilt, die übrigen 20 kamen in Arbeitslager. Da der stalinistische Personenkult um den Diktator Kim Jong Il jede religiöse Betätigung ausschließt, werden Christen in Nordkorea seit Jahrzehnten systematisch verfolgt, bei jeder ihrer Versammlungen drohen den Teilnehmern Verhaftungen, Deportationen oder gar der Tod. Deshalb steht Nordkorea im jetzt veröffentlichten Weltverfolgungsindex 2011 der christlichen Missions- und Menschenrechtsorganisation „Open Doors“ wieder auf dem ersten Platz jener Staaten, in denen Christen unterdrückt werden.

Auf den zweiten Platz setzte „Open Doors“ neuerlich den Iran, wo sich die dramatische Lage für Christen aktuell daran zeigt, dass nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am Dienstag der Teheraner Gouverneur Morteza Tammadon die Verhaftung von Leitern missionarisch aktiver Christengemeinden bestätigte und auch für die Zukunft ein hartes Vorgehen gegen jeden ankündigte, der Muslime zum Übertritt zum Christentum zu bewegen versuche. An dritter Stelle liegt nach dem neuen Index Afghanistan. Fand es sich 2010 noch auf dem sechsten Platz, so hat sich nach Einschätzung der deutschen Sektion von „Open Doors“ die Situation für die afghanischen Christen noch verschärft. Nicht nur wegen der Taliban-Angriffe, sondern auch deshalb, weil der Staat immer schärfer gegen angeblich vom Islam „abfallende“ Muslime vorgehe. So ist derzeit nach IGFM-Angaben , weil er sich zum Christentum bekennt.

Auf dem Verfolgungsindex von „Open Doors“ finden sich insgesamt 50 Staaten, darunter sind nur wenige Länder, die nicht oder nur teilweise islamisch sind wie etwa China (Platz 13), Indien (32) oder Russland (50). Die Türkei, offiziell ein säkularer Staat, rangiert auf Platz 30, während das Ferienparadies der Malediven, ein harter islamischer Staat, an sechster Stelle steht. Insgesamt 100 Millionen Christen, schätzt „Open Doors“, würden derzeit weltweit „aufgrund ihres Glaubens verfolgt“. Dies lässt sich freilich nur dann sagen, wenn man die Kriterien von „Open Doors“ übernimmt.

welt


Eine Kumpanei mit den Tätern auf Kosten der Opfer – Broder

Februar 10, 2011

Dass Christen verfolgt werden, wollen manche hierzulande nicht wahrhaben. Lieber verharmlosen sie das Attentat auf die Kopten in Ägypten.

Wer wen bedroht, ist keine Frage der Wahrnehmung. Im Falle der verfolgten Christen fällt es manchen Zeitgenossen schwer, zwischen Tätern und Opfern zu unterscheiden. Obwohl es ganz einfach ist. Vielleicht zu einfach.

Nachdem bei einem Anschlag islamischer Terroristen in Alexandria 21 Kopten getötet worden waren, erschien in einer Berliner Zeitung ein Kommentar, dessen Verfasser davor warnte, “das Entsetzen über diesen Anschlag auszunutzen”, um “das alte Thema der Christenverfolgungen wieder auf die Tagesordnung zu setzen”. Der Anschlag von Alexandria sei “einer von vielen Anschlägen, mit denen der islamische Terrorismus das ägyptische Regime zu erschüttern versucht. Die meisten der Anschläge betrafen Moslems und werden in Zukunft auch wieder Muslime treffen. Vom muslimischen Terrorismus werden vor allem Muslime getötet. Das ist seit Jahren so, und das wird sich auch nicht ändern”.

Man konnte bei der Lektüre des Beitrags den Eindruck gewinnen, der Autor wollte den Opfern des Anschlags zurufen: “Stellt euch nicht so an, normalerweise erwischt es Moslems, jetzt eben euch! Was soll’s?” Der Eindruck wäre nicht ganz falsch, wie der folgende Absatz bestätigte: “Christen werden überall auf der Welt verfolgt und diskriminiert. Jahrhundertelang wurden sie es vor allem von anderen Christen. Christen haben vor allem Christen auf die Scheiterhaufen geschickt.”

Man muss wirklich das Gemüt eines Fleischwolfs haben, um angesichts von 21 toten Christen an die Untaten zu erinnern, die während der Inquisition von Christen an Christen begangen wurden. Aber es kam noch besser: “Auch in Alexandria geht es nicht um die Christen, sondern es geht darum, wer die Macht über das Land erringt. Eine innermuslimische Auseinandersetzung.”

Folgt man dieser Logik, war auch der Holocaust irgendwie eine “inner-nationalsozialistische Auseinandersetzung”, denn es gab im NS-Apparat durchaus Leute, die der Meinung waren, man sollte sich auf den bewaffneten Kampf gegen den Bolschewismus konzentrieren, statt wertvolle Ressourcen beim Bau von Konzentrationslagern zu vergeuden. Bedauerlicherweise wurde diese inner-nationalsozialistische Auseinandersetzung auf dem Rücken der Juden ausgetragen, denen es sicher ein Trost gewesen wäre zu erfahren, dass sie gar nicht gemeint waren. Wie die Kopten in Alexandria heute.

Diese Art der Verharmlosung hat einen Namen: Kumpanei mit den Tätern auf Kosten der Opfer. Dabei ist die Sache einfach. Man muss sich nur fragen: Werden in christlichen Ländern Moslems an der Ausübung ihrer Religion gehindert, Moscheen abgefackelt, Häretiker drangsaliert und Konvertiten mit dem Tode bedroht? Oder ist das eher die Erfahrung von Christen, die das Pech haben, im Irak, in Pakistan und in Nigeria zu leben?

Vermutlich ist eine solche Überlegung zu einfach, nichts für sensible Differenzierer, die auf die Frage nach der Uhrzeit mit der Geschichte des Chronometers antworten, wie ein anderer Berliner Autor, der die Lage der christlichen Minderheiten in Ländern wie Ägypten und Irak “schwierig, sogar dramatisch” nennt, zugleich aber davon abrät, von einer “Christenverfolgung” zu sprechen, denn: “Das Wort von der Christenverfolgung setzt ihr Schicksal aber mit dem der frühen Christen gleich, die im Römischen Reich einst verfolgt, gekreuzigt oder den Löwen zum Fraß vorgeworfen wurden. Diese Gleichsetzung ist zumindest fragwürdig. Heute bilden Christen schließlich keine kleine Sekte mehr, die um ihr Überleben ringen muss, sondern die größte Religionsgemeinschaft der Welt.” Rein rechnerisch ist das sogar richtig, wenn es auch nichts an der Tatsache ändert, dass Christen eben dort verfolgt werden, wo sie in der Minderheit sind – also eher in Kabul als in Köln. Aber so lange sie nicht gekreuzigt oder den Löwen zum Fraß vorgeworfen werden, besteht kein Grund zur Sorge.
welt


Führer Erdogan träumt von arabisch-türkischer Weltmacht

Februar 9, 2011

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan reist derzeit mit einer hochrangigen Regierungsdelegation durch die arabischen Golfstaaten. In einer Rede in Kuwait skizzierte er dabei, welche Mächte seiner Meinung nach in der Zukunft „die ganze Welt gestalten” könnten: Die Türkei und die arabischen Länder, wenn sie die Kraft zu einer „Union” finden als Zentrum der muslimischen Welt.

Erdogan sprach auf einer Konferenz zu den türkisch-arabischen Beziehungen. In dem von der „halbamtlichen” türkischen Nachrichtenagentur Anadolu verbreiteten Text forderte er, die Sreitigkeiten und Differenzen des 19. und 20. Jahrhunderts zu vergessen – als die arabischen Völker sich gegen die osmanische Herrschaft erhoben – und sich auf die historischen Gemeinsamkeiten zu besinnen, die Araber und Türken verbinden.

Diese Gemeinsamkeiten sind laut Erdogan vor allem der Islam und das gemeinsame Ringen gegen christliche Aggressoren. „Türken und Araber haben diese Gegenden gemeinsam in der Zeit der Kreuzzüge verteidigt”, meinte er. Auch in späteren Epochen „haben wir gemeinsam gegen die Invasoren gekämpft”, behauptete er unter Verweis auf die „Invasion von Erzurum”. Damit meinte er wahrscheinlich den russisch-armenischen Einmarsch im ersten Weltkrieg in der nordöstlichen Türkei – allerdings hatte das osmanische Reich die Kämpfe mit einem Angriffskrieg gegen Russland provoziert….
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Angreifer schlachten 15 christliche Dorfbewohner ab

Februar 7, 2011

Mit Gewehren und Macheten hat eine Gruppe von Männern 15 christliche Dorfbewohner in Nigeria getötet. Unter den Opfern sind Frauen und Kinder.

In dem Dorf Kuru seien drei Häuser attackiert worden, teilte der örtliche Verwaltungschef der Region Riyom, Simon Mwaekwom, mit. Der Ort liegt rund 30 Kilometer von der zentralnigerianischen Stadt Jos entfernt, die als Schauplatz religiöser Spannungen zwischen Christen und Muslimen gilt. “Es spielten sich schreckliche Szenen ab”, sagte Mwaekwom. Die Angreifer hätten die Bewohner der Häuser zunächst gegen Mitternacht aufgeweckt, indem sie Salven abgefeuert hätten…
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Blutiges Fest für verfolgte Christen

Januar 21, 2011

Dutzende Tote in Nigeria, 23 Opfer in Ägypten, elf Verletzte auf den Philippinen – das ist die traurige Bilanz des vergangenen Weihnachtsfestes. Auf der ganzen Welt wurden gezielt Anschläge auf Christen verübt. Deutsche Politiker haben die Verfolgung nun aufs Schärfste verurteilt. Experten meinen: Die Christenverfolgung weltweit nimmt spürbar zu.

Eine “blutige Hatz auf Christen” nennt die Deutsche Presse-Agentur (dpa) das, was sich an den Weihnachtsfeiertagen in Nigeria abgespielt hat. Mindestens 38 Menschen sollen bei Angriffen islamistischer Extremisten getötet worden sein. In und um die Stadt Jos im Zentrum des Landes explodierten Bomben, Dutzende Angreifer attackierten eine Kirche in der Stadt Maiduguri, Häuser gingen in Flammen auf, es soll sogar Feuergefechte gegeben haben. Dutzende Menschen starben noch nach den Anschlägen bei Zusammenstößen zwischen Christen und Muslimen. Die Gegend in Nigeria gilt als Pulverfass der Religionen. Schon im Frühjahr waren bei blutigen Auseinandersetzungen 500 Menschen ums Leben gekommen.

Überall auf der Welt bangten Christen in den vermeintlich beschaulichen Tagen rund um das Weihnachtsfest um ihr Leben. In der ägyptischen Hafenstadt Alexandria starben bei einem Selbstmordattentat vor einer koptischen Kirche 23 Menschen. Mindestens 79 Menschen wurden verletzt. Die “Welt” berichtet von einem Bombenanschlag während einer Weihnachtsmesse auf den Philippinen. Auf der Insel Jolo wurden Presseangaben zufolge elf Menschen verletzt. Unter den Opfern war auch der Pfarrer. Ein Sprengsatz war im Deckengewölbe einer Kapelle detoniert. Die Insel Jolo gilt als Hochburg von islamischen Extremisten der Gruppe Abu Sayyaf, die Verbindungen zum Terrornetzwerk Al Qaida haben soll. Schon im Vorfeld der Festtage hatten Gemeinden im Irak sich für erwartete Terrorakte gerüstet. In den Städten Bagdad, Mosul, Basra und Kirkuk setzten die Gemeinden nur kurze Gebetstreffen statt großer Weihachtsfeiern an. Inoffizieller Grund für diese Maßnahmen sei die zunehmende Bedrohung der Christen durch Al Qaida gewesen, berichtet “Spiegel Online”. Die evangelische Nachrichtenagentur “idea” berichtet unter Berufung auf den assyrischen Informationsdienst Aina von Anschlägen auf Christen in Bagdad. Am 30. Dezember sollen vor sechs Häusern von Christen in verschiedenen Stadtteilen Sprengkörper explodiert sein. Dabei wurden laut “idea” mindestens zwei Personen getötet und 14 verletzt.

“Gewalt gegen Christen nimmt zu”

Die Gewalt gegen Christen nimmt zu, erklärt Menschenrechtsexperte Daniel Ottenberg vom Hilfswerk “Open Doors” gegenüber pro. Anschläge würden häufiger und forderten immer mehr Opfer. Die Gründe dafür sind so vielfältig, wie die politische Landschaft der Staaten, in denen die Terrorakte geschehen. Im Irak versuchten radikale Muslime, die Christen endgültig aus dem Land zu vertreiben, sagt Ottenberg. In Ägypten hingegen machten koptische Christen rund zehn Prozent der Bevölkerung aus. “Hier geht es nicht um Vertreibung, sondern um Marginalisierung”, erklärt Ottenberg. Durch die Sharia-Gesetzgebung würden Christen systematisch diskriminiert. “Die Religionszugehörigkeit steht im Personalausweis. Sieht ein Arbeitgeber, dass es sich bei einer Person um einen Christen handelt, hat der es unter Umständen schwer, Arbeit zu bekommen.” Nigeria wiederum sei zur Hälfte christlich und zur anderen Hälfte muslimisch. Im Land verlaufe “eine unsichtbare Grenze” zwischen Norden und Süden. An dieser Demarkationslinie komme es immer wieder zu Konflikten, so auch an Weihnachten.

Politiker und geistliche Würdenträger zeigten sich erschüttert von den Vorfällen. Papst Benedikt XVI. forderte in seiner Neujahrsansprache Frieden und Religionsfreiheit. Die Menschen sollten “den Schrei der vielen Kriegsopfer – Männer, Frauen, Kinder und Alten – anhören, die das schrecklichste Angesicht der Geschichte sind”, sagte der Papst im Petersdom. Erzbischof Robert Zollitsch schrieb in einem offenen Brief an den Erzbischof im nigerianischen Jos, Ignatius Kaigama: “Die Botschaft von Weihnachten ist eine Friedensbotschaft. Wie weit ist Ihr Land an diesen Weihnachtstagen davon entfernt? Gestern haben wir am Stephanustag der verfolgten Christen gedacht. Ich darf Ihnen versichern, dass ich die Christen in Nigeria besonders in mein Gebet mit einschließe. Jedes Mal frage ich mich beim Anblick der Bilder, wie dieser blinde Fanatismus und diese ausufernde Gewaltbereitschaft möglich sein können.”

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, erklärte in einem aktuellen Beitrag der Zeitschrift “Chrismon plus Rheinland”, Religionen würden mehr denn je bedrängt, unterdrückt und verfolgt. Auch viele Christen könnten ihren Glauben nur unter erschwerten Bedingungen leben oder müssten gar um ihr Leben fürchten. In Ländern wie Indonesien, Pakistan, Irak und Nordkorea sei die Situation für Christen sehr bedrohlich. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich entsetzt von den Anschlägen in Nigeria. Er verurteilte die Angriffe und verwies darauf, dass sie zu einem Zeitpunkt erfolgten, an dem sich Millionen Nigerianer auf die Feiertage vorbereitet hätten.

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Muslimische Schulbücher lehren Antisemitismus und Handabhacken und töten von Schwulen

Januar 12, 2011

In mehr als 40 Einrichtungen in Großbritannien sollen zudem Bestrafungen nach dem islamischen Recht der Scharia auf dem Lehrplan stehen.

Wie man Dieben Hände und Füße amputiert und dass sich Juden in Schweine oder Affen verwandeln – solch bizarrer Lehrstoff wird nach Recherchen der BBC muslimischen Kindern beigebracht, die an Wochenenden in saudi-arabischen Einrichtungen in Großbritannien unterrichtet werden. Die britische Regierung reagierte empört.

So wird beispielsweise nach den BBC-Recherchen von Schülern verlangt, „verwerfliche“ Charaktereigenschaften von Juden aufzulisten. In einem Lehrbuch für Sechsjährige heiße es, dass Menschen, die nicht an den Islam glauben, nach dem Tod in der Hölle landen. Fünfzehnjährige lernten das Gesetz der Scharia. Dazu gehöre unter anderem eine durch Grafiken unterstützte Anleitung, wie man Dieben Hände und Füße amputiert.

welt

Hand ab für Diebe, Steinigung für Homosexuelle: Derart drakonische Strafen werden in saudi-arabischen Schulbüchern erklärt und mit dem Koran begründet. Antisemitismus steht ebenfalls auf dem Lehrplan – auch in Islamschulen in Großbritannien. Die Regierung in London ist empört.

Aus Saudi-Arabien kommen immer wieder Meldungen über die archaische Strafjustiz des Landes. Enthauptung mit dem Schwert, Amputationen als Strafe für Diebstahl, Steinigung bei Ehebruch oder homosexueller Liebe – in kaum einem Land der Welt sind die Strafen drakonischer und grausamer als in dem Königtum auf der Arabischen Halbinsel.

Dass dieses Rechtsverständnis offenbar auch in saudischen Wochenend- und Abendschulen in Großbritannien unterrichtet wird, empört derzeit die britische Regierung. Rund 5000 Schüler zwischen sechs und 18 Jahren besuchen eine der etwa 40 muslimischen Religionsschulen, die Kinder und Jugendliche in religiösen Fragen und in saudi-arabischer Kultur unterweisen.

Wie man Dieben Hände und Füße amputiert und dass sich Juden in Schweine oder Affen verwandeln – derart bizarrer Lehrstoff wird nach Recherchen des Fernsehsenders BBC auch in Großbritannien muslimischen Kindern beigebracht, die in den saudi-arabischen Einrichtungen lernen.

Und Kinder würden darauf hingewiesen, dass Homosexualität mit dem Tod geahndet werde. Laut BBC weist ein Schulbuchtext auf Meinungsverschiedenheiten hin, ob Schwule als Bestrafung gesteinigt, verbrannt oder von einer Klippe gestürzt werden sollen.

Anderswo in den Lehrmaterialien zeigt eine Grafik den Schülern die passende Stelle für das Amputieren von Händen und Füßen. Daneben steht: “Die Hände von Dieben werden für eine erste Straftat abgehackt, ihre Füße für ein weiteres Vergehen.” Zunächst müsse die rechte Hand am Handgelenk abgetrennt werden. Um die Blutung zu stoppen, solle die Wunde dann verödet werden.

Der BBC zufolge richtet sich das Buch an 15-Jährige und erklärt die Gesetze nach dem islamischen Recht der Scharia. In einem Lehrbuch für Sechsjährige heiße es, dass Menschen, die nicht an den Islam glauben, nach dem Tod in der Hölle landen.

Bereits vor drei Jahren hatte die BBC aufgedeckt, dass an der King Fahad Academy in London saudische Textbücher verwendet wurden, in denen Christen als Schweine und Juden als Affen bezeichnet wurden. Nach massiven Protesten hatte die King Fahad Academy 2007 die saudischen Schulbücher aus ihren Schränken entfernt.

spiegel

Islam heißt Frieden und Toleranz! Wer dem nicht zustimmt,ist ein Rassist!

Mit dieser Einstellung wäre man in Deutschland/Europa und anderswo ein Nazi – Musels mit dieser Einstellung, gelten als multikulti Bereicherung.


Die Freiheits-Falle – Lesetipp

Januar 6, 2011

Israel ist in der Region Naher Osten und Nordafrika das einzige Land in der Kategorie „Frei.“ Der Prozentsatz der „nicht freien“ Länder ist in dieser ganz überwiegend muslimischen Region weltweit mit Abstand am höchsten, sogar mehr als doppelt so hoch als im übrigen Afrika – es sind 78 Prozent.

Unfreiheit ist ein Problem, das in muslimischen Kulturkreisen besonders verbreitet ist. Freiheitsfeindlich ist nicht der Islam, sondern der islamistische Fundamentalismus, der leider von weiten Teilen der muslimischen Welt einfach hingenommen, und von noch weiteren Teilen der nichtmuslimischen Welt verharmlost wird.

Jagd auf Homosexuelle

Im Irak leben homosexuelle Männer auch heute noch gefährlich. Immer häufiger richten sich irakische Milizen gegen Männer, denen sie Homosexualität vorwerfen. Bislang haben die irakischen Behörden nichts getan, um diese Übergriffe zu stoppen, so Human Rights Watch in einem Bericht.

Noch bedrohlicher ist die Lage in Saudi-Arabien. Dort kann ein Mann zum Tode verurteilt werden, weil er sexuelle Kontakte zu einem anderen Mann hatte. Mit der Todesstrafe wird Homosexualität hochoffiziell übrigens auch im Iran, in Sudan und Jemen, sowie in Mauretanien, Somalia, Niger und Saudi-Arabien belegt. Im Iran sind in den letzten 30 Jahren rund 4000 Männer getötet worden, die angeblich oder tatsächlich homosexuell waren.

Im Jemen darf eine Frau, die verheiratet ist und dennoch mit einem anderen Mann geschlafen hat, gesteinigt werden. Das kann in diesem und in vielen anderen muslimischen Ländern übrigens auch einer Frau passieren, die vergewaltigt wurde, sogar dann, wenn sie eine Zeugin dafür hat. Solange es einen Mann gibt, der das Gegenteil behauptet, also dass sie freiwillig Sex gehabt habe, wird sie verurteilt. Denn eine Männerstimme zählt vor Gericht so viel wie zwei Aussagen von Frauen.

Deutschland, Insel der Glückseligkeit

Im Iran wird eine Frau, die abends mit offenen Haaren und im Minirock ausgeht oder einen Hamburger mit Schweinefleisch isst, quasi in den Zustand der Rechtlosigkeit versetzt. Wenn ihr jemand Gewalt antut, ist sie selbst daran schuld, denn sie hat es die Tat nach offiziellem Rechtsverständnis provoziert. Ein Ehemann, der seine Frau tötet, wird im Sinne der Verteidigung seiner Ehre vom Gesetz in Schutz genommen. Mädchen können mit 13 verheiratet werden (bis vor kurzem sogar mit 9) – nach unseren Maßstäben ist das sexueller Missbrauch von Kindern. Eine Frau, die in Notwehr ihren Vergewaltiger tötet, ist von der Todesstrafe bedroht.

Gemessen an solch krassen Menschenrechtsverletzungen leben wir in Europa und Deutschland auf einer Insel der Seligen: Meinungsfreiheit, Rechtsstaat, Demokratie mit freien Wahlen, sexuelle und religiöse Liberalität sind bei uns in den letzten Jahrzehnten zu Selbstverständlichkeiten geworden.

Es gibt zwei Gesellschaftsmodelle, denen zwei gegensätzliche Menschenbilder zugrunde liegen: Hier das kollektivistische, dort das individualistische. Hier der Zwang der Gruppe, dort die Freiheit des Einzelnen. Hier die autoritäre, dort die antiautoritäre. Hier die vormoderne, dort die moderne. Hier die religiöse, dort die säkulare. Hier die geschlossene, dort die offene Gesellschaft.

Die kollektivistische, autoritäre, religiöse, vormoderne Gesellschaft kultiviert ein Menschenbild, wonach der Einzelne eine höchst unvollkommene, in seinen Trieben dunkle, für die Gemeinschaft gefährliche Erscheinung ist, die des Schutzes einer höheren Instanz bedarf.

Islamismus, Kommunismus, Faschismus

Zugespitzt: Der einzelne muss vor sich selbst in Schutz genommen werden. Die kollektivistische Gesellschaft misstraut dem Menschen. Die individualistische, antiautoritäre, moderne, säkulare, offene Gesellschaft pflegt ein Menschenbild, nach dem der Einzelne ziemlich gut selbst zurecht kommt und dank seines freien Willens weitgehend selbst verantwortlich dafür ist, was er aus seinem Leben macht. Zugespitzt gesagt: Jeder ist seines Glückes Schmied. Die individualistische Gesellschaft traut dem Menschen.

Das kollektivistische Ideal, indem der Einzelne vor sich selbst in Schutz genommen werden muss, wird vor allem vom Islamismus, vom Kommunismus und Faschismus gepflegt.

Das freie Modell des Westens ist latent und akut bedroht. Akut gar nicht mehr so sehr durch alte kommunistische Trutzburgen wie Nordkorea oder Kuba, sondern vielmehr durch die Aggression des nichtdemokratischen, also totalitären und damit wesentlich effizienteren Kapitalismus Chinas.

Vor allem aber durch den weltweit rasant sich ausbreitenden Islamismus, dem westliches Freiheitsverständnis, freie Marktwirtschaft, freie Sexualität, Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau dekadent, degeneriert, gefährlich, verachtenswert, gottlos erscheinen – und um jeden Preis bekämpft werden müssen.

Auf dem jahrhundertlangen Weg zum Weltkalifat sind den fundamentalistischen Moslems alle Mittel recht, um zuerst Israel, dann Amerika und schließlich den gesamten libertären Westen von innen zu unterminieren und von außen zu zerstören – mit Parallelgesellschaften, Selbstmordattentaten und Atomwaffen.

Das Dokument ist von erfrischender Deutlichkeit: vordergründig geht es allein um die Vernichtung Amerikas und Israels. Klar wird aber auch das eigentliche Ziel: der Kampf gilt den Ungläubigen dieser Welt, namentlich den Christen und Juden – da sollte sich Europa ausdrücklich mit eingeschlossen fühlen.

Die “Schlacht zwischen Glaube und Unglaube” meint die Religionsfreiheit in der westlichen Welt, die fundamentalistischen Moslems ein Dorn im Auge ist. Mit dem Entzug von Sicherheit soll diesen Systemen auch die verhasste Freiheit des westlichen Lebensstils ausgetrieben werden. Das sind, verkürzt, die Ziele des „Heiligen Krieges“.

Es gehört zu den naiven Wahrnehmungsmustern dieses Konfliktes, dass man in Europa das Problem gerne auf Israel, am liebsten auf eine bestimmte israelische Regierung und auf Amerika, am liebsten nur auf eine bestimmte amerikanische Regierung verengt.

Irans Drohung gegen Israel

Zum finalen atomaren Endschlag rüstet sich derweil der Iran. Auf der Konferenz „Eine Welt ohne Zionismus“ am 26. Oktober 2005 in Teheran sagte der iranische Präsident vor Studenten: „Der Staat Israel wurde von der globalen Arroganz mit dem Ziel gegründet, einen Brückenkopf in die islamische Welt hinein zu errichten, um sie zu bekämpfen. Was in Palästina vorgeht, ist de facto eine Schlacht zwischen dem Welt-Imperialismus und der Heiligen Front der islamischen Welt. Inschallah (so Gott will) wird die Prophezeiung des Imams (Ajatollah Khomeini) bezüglich der Vernichtung Israels durch kontinuierliche Weisheit der Palästinenser (…) bald realisiert werden. Eine neue Welle ist im Anmarsch, und es ist machbar, dass dieser Schandfleck aus der islamischen Welt getilgt wird (…).“ Bei gleicher Gelegenheit machte er keinen Hehl daraus, dass diese Drohung nicht nur für Israel selbst, sondern auch für dessen Sympathisanten gilt: “Jeder, der Israel anerkennt, wird im Zornesfeuer der islamischen Nation verbrennen.” (Bericht: hier)

Der nächste größere Gegner ist dann Amerika. Der 11. September war eine symbolische Ankündigungstat, eine Art Terror-PR-Coup, um der Welt zu dokumentieren, was man dort vor hat. Der ganz große Gegner aber ist der Rest der Welt und natürlich Europa: In Indien und Spanien hat man der Öffentlichkeit schon einmal eine Ahnung davon gegeben, dass es Schutzräume nicht gibt, solange in ihnen „Ungläubige“ leben.

Insgesamt werden den Terroranschlägen der al-Qaida bisher mindestens 4200 Tote zugeschrieben. Neben den rund 3000 Toten des 11. Septembers gab es 2002 bei Bombenanschlägen in Bali 202 Tote, 2004 in Madrid 191 Tote, 2005 in London mindestens 56 Tote, 2005 in Scharm al-Scheich 88 Tote und 2008 in Bombay 166 Tote, die ebenfalls höchstwahrscheinlich den Terrorzellen der al-Qaida oder ihrem Netzwerk zuzuordnen sind.

Der Islam-Forscher Bernhard Lewis beklagt, dass es radikalen Muslimen gelungen ist, in Europa so viele Verbündete zu finden. Nach links üben sie eine Anziehungskraft auf die antiamerikanischen Segmente in Europa aus, für die sie sozusagen die Sowjetunion ersetzt haben. Nach rechts üben sie eine Anziehungskraft auf antijüdische, rassistische Gesellschafts-Segmente in Europa aus.

Es ist ihnen gelungen, unter beiden Flaggen beachtliche Unterstützung zu gewinnen. Lewis vergleicht die Rolle des islamischen Fundamentalismus mit dem Nationalsozialismus und dem Bolschewismus: „Alle drei Gruppen haben viel gemein – und voneinander gelernt.” Vor allem eines , so Lewis: „ ihre Fähigkeit, die Schwächen in unserer Gesellschaft zu entdecken und auszunutzen. Zum Beispiel unsere pluralistische Offenheit und der Mangel an Konsequenz in Zeiten, in denen Konsequenz besonders nötig ist.”

Lewis prognostiziert dagegen: “Terroristen würden nicht zögern, nukleare Waffen zu benutzen. Für sie, mit ihrer apokalyptischen Vision, wirkt eine derartige Zerstörung nur noch viel verlockender.” Was ist dann die Ultima Ratio? Und wann ist die Zeit dafür gekommen?

Der Schriftsteller Leon de Winter hat sich immer wieder mit diesem Thema beschäftigt. Sein Fazit ist düster: “Reguläre Armeen können mit dem Terrorismus nicht fertig werden und reguläre Gesetze taugen nicht für die Bekämpfung und Bestrafung der Terroristen. Die machen, was sie wollen, und wenn sie dabei erwischt werden, verlangen sie, dass man sie nach den Regeln behandelt, die sie verachten und die sie nie praktizieren würden, wenn sie das Sagen hätten. Das ist das große Handicap von Demokratien und Rechtsstaaten: Die Terroristen wissen, dass diese sich an die Spielregeln halten, auch im Extremfall.“

Und auch bei de Winter führt das Dilemma der Freiheits-Falle zur Gegenfrage: „Wie kann man überleben, wenn man sich an Regeln hält, die der Feind nicht akzeptiert?”

Die merkwürdige deutsch-europäische Neigung zur Selbstaufgabe

Ulrike Ackermann schreibt dazu: „Eine dem Multikulturalismus verpflichtete Toleranz gegenüber den Parallelgesellschaften, in denen die individuelle Freiheit weder ein schützenswertes Gut noch ein akzeptierter Wert ist, verschließt die Augen, vor der sozialen und kulturellen Sprengkraft, die ihnen eigen ist. Wenn sie diese Intoleranz duldet, gibt sie sich selbst auf.“

Es ist eine Gefahr des in der Freiheits-Falle sitzenden Selbstverständnisses, dass man Toleranz solange absolut setzt, bis sie zur Toleranz gegenüber der Intoleranz wird. Ein folgenschweres Missverständnis: Für die Intoleranz anderer darf es kein Verständnis geben. Nur die Intoleranz der Intoleranz erhält die Freiheit.

Bei der Suche nach Gründen für diese merkwürdige deutsch-europäische Neigung zur Selbstaufgabe, zum falschen Toleranzverständnis, das dann etwa dazu führt, dass Weihnachtsdekoration in Schulen verboten wird, weil das die Gefühle muslimischer Schüler verletzen könnte, findet Ulrike Ackermann eine interessante Spur: „Ein tief sitzendes Schuldgefühl angesichts der europäischen Kolonialgeschichte speist den Multikulturalismus und schürt die westlichen Selbstzweifel, die sich zum Selbsthass steigern und die eigenen Werte und Traditionen radikal in Frage stellen. Die Mehrheitsgesellschaft bezichtigt sich dann der Schuld an der Selbstausgrenzung der Muslime und ihrem Rückzug in Parallelgesellschaften.“

Ob an deutschen Schulen oder an den internationalen Konfliktfronten – der Westen (mit Ausnahme Amerikas) organisiert artig seine kulturelle und machtpolitische Selbstaufgabe – und da, wo er es mal nicht tut ist schnell der Vorwurf des Hegemonialstrebens oder der Intoleranz gegenüber dem Andersartigen zur Hand. Und wenn dann doch mal jemand gegen die Sprachregelungen der „political correctness“ aufbegehrt, dann wird man schnell in die Zonen der intellektuellen Wüterei verbannt, aus der es im aufgeklärten, feinsinnigen intellektuellen Diskurs kaum noch ein entrinnen gibt.

“Komm und töte ihn!”

Das erste Opfer des islamistischen Heiligen Kriegs soll, so ist es mehrfach angekündigt, Israel sein. Jehuda Bauer stellte 2002 fest „Die Sprache des Islamismus ist klar und deutlich genozidal. Eine Wiederholung des Massenmordes an den Juden wird angestrebt, das ist schwarz auf weiß nachzulesen.“

Wer das – auch nach den öffentlich gemachten Nuklearplänen Ahmadinedschads – für übertrieben hält, dem sei noch einmal die Lektüre der Charta der Hamas empfohlen. Diesmal Artikel 7, eine Schlüsselstelle: “Weil Muslime, die die Sache der Hamas verfolgen und für ihren Sieg kämpfen (…) überall auf der Erde verbreitet sind, ist die Islamistische Widerstandsbewegung eine universelle Bewegung. (…) Hamas ist eines der Glieder in der Kette des Dschihad, die sich der zionistischen Invasion entgegenstellt. (…) Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn! (…)”

Wollen wir Deutsche dabei zusehen? Und wie konnte ein früherer deutscher Außenminister allen Ernstes die Position bundesrepublikanischer Diplomatie zwischen Palästinensern und Israelis mit dem Begriff „Äquidistanz“ belegen?

Israel und das Messen mit zweierlei Maß

Äquidistanz zwischen einem Aggressor, der das Mittel der Selbstmordanschläge systematisch einsetzt, und einem demokratischen Verteidiger, der beim Kampf um sein Existenzrecht weltöffentlich militärische Pannen und ungeschickte Geheimdienstaktionen rechtfertigen muss. Wehe, wenn dann einmal ein richtiger Fehler passiert, die Etablierung neuer Wohnungen für israelische Siedler in Ostjerusalem, etwas, das so ungeschickt und dumm ist, als hätten es die Feinde Israels ersonnen.

Auf Jahre hinaus wird das – zu Recht – gegen Israel verwendet werden, auch wenn man dabei vergisst, dass wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen wird. Die einzig richtige Haltung Deutschlands und Europas wäre in der Israel-Frage ein klares Bündnis zu Israel – an der Seite der Vereinigten Staaten.

Nur das, verbunden mit klaren Sanktionen und militärischen Reaktionen, sobald die Spielregeln von irgendjemandem missachtet werden, könnte in der Region Stabilität bewirken. Von Frieden wage ich nicht zu sprechen. Aber zumindest Stabilität, das wären wir dem kleinen Land am Meer schon schuldig. Wenn es also auch keine altruistischen Motive sein dürfen, dann bleiben nur noch blank egoistische Gründe, und die gibt es genug: Es ist im Interesse Deutschlands an der Seite Israels zu stehen. Wenn Israel fällt, fällt langfristig auch der Westen, Europa, Deutschland.

Nie wieder Unfreiheit

Und die Deutschen? Ich fürchte: Die Deutschen haben aus dem Trauma des Dritten Reiches und des Holocaust leider überwiegend die falsche Lektion gelernt. Das nationalsozialistische Deutschland war eine von einem Diktator geführte Gesellschaft, die auf einer systematisch angelegten Freiheitsberaubug des Individuums basierte. Kollektivistisch, autoritär, ressentimentgeladen, neidgetrieben, rassistisch, nationalistisch, sozialistisch trieb Deutschland auf Vernichtungskrieg und Massenmord zu, ohne dass jemand rechtzeitig einschritt.

Die Lektion dieser Erfahrung hätte sein müssen: Nie wieder Unfreiheit, nie wieder Rassismus, nie wieder antidemokratische Autorität. Und vor allem: Mehr Wehrhaftigkeit der freien Gesellschaften.

Konkret heißt das: Wehret des Anfängen!

Und noch konkreter: Wo immer unfreiheitliche Energien auszumachen sind, vor allem dort, wo sie unsere Interessen berühren, muss mit Nachdruck und zur Not, als ultima ratio auch mit militärischen Mitteln die Freiheit verteidigt werden. Und der beste Weg die ultima ratio nicht eintreten zu lassen ist es, sie nicht auszuschließen.

Stattdessen hat man die deutsche Lektion so interpretiert: Nie wieder Krieg, nie wieder militärische Involvierung, nie wieder sollte Deutschland irgendwo eine Führungsrolle übernehmen wollen. Der gute Deutsche als europäisches Wir ohne eigene Interessen, als Pazifist, der sich heraushält. Dass mit dieser Haltung Unfreiheit, Diktatur, Rassismus, Massenmord ermöglicht statt verhindert werden, ist bisher kaum aufgefallen. Lernen wir aus der Geschichte nur, dass wir aus der Geschichte nichts lernen? Oder wird der freie Westen es diesmal besser machen?

welt


Wo Christen am schlimmsten verfolgt werden

Januar 5, 2011

Der Terroranschlag auf ägyptische Kopten hat die weltweite Hetze gegen Christen in Erinnerung gerufen. Jetzt zeigt ein Vergleich: Besonders brutal werden sie in Nordkorea behandelt. Zehntausende sind in Lagern gefangen, andere müssen Vergewaltigung, Mord und Kirchenbrände fürchten.

“Jagd auf Christen gemacht”

In der islamischen Republik Iran wurden zwischen Dezember 2009 und März 2010 Hunderte der insgesamt etwa 450.000 Christen im Land inhaftiert. Vor allem Armenier und Assyrer berichteten von Verfolgungen, Misshandlungen und Diskriminierung. In Iran werden Gottesdienste laut Open Doors von der Geheimpolizei überwacht und Bibeln konfisziert.

Im Nachbarland Irak haben seit 1991 zwei Drittel aller Christen das Land verlassen. Grund seien gezielte Anschläge und Morddrohungen. Dadurch habe sich die Lage dort am stärksten verschlechtert – der Irak rückte von Platz 17 auf Platz acht der Negativliste auf. Das Blutbad in einer Kirche in Bagdad Ende Oktober, bei dem 58 Menschen ums Leben kamen, galt als schlimmster Anschlag seit langem.

Auch in Afghanistan hat sich die Situation der Gläubigen im vergangenen Jahr verschlechtert. Besonders im Visier stehen ehemalige Muslime, die zum Christentum konvertiert sind. Im August wurden christliche Entwicklungshelfer von Taliban getötet….
Spiegel

Platz 1: Nordkorea
Platz 2: Iran
Platz 3: Afghanistan
Platz 4: Saudi-Arabien
Platz 5: Somalia
Platz 6: Malediven
Platz 7: Jemen
Platz 8: Irak
Platz 9: Usbekistan
Platz 10: Laos
Platz 11: Pakistan
Platz 12: Eritrea
Platz 13: Mauretanien
Platz 14: Bhutan
Platz 15: Turkmenistan
Platz 16: China
Platz 17: Katar
Platz 18: Vietnam
Platz 19: Ägypten
Platz 20: Tschetschenien


Gefoltert im Namen Allahs

Januar 2, 2011

In ihrem Heimatland machte sich die Iranerin Tania (29) für Frauen und Kinder stark. Dafür wurde sie verhaftet und gequält. Im Landkreis Altötting erlebt sie zum ersten Mal Sicherheit. Das ist ihr Verpflichtung, ihre Landsleute daheim zu unterstützen….

Quelle


Die Religion des Friedens……

Januar 2, 2011

Bomben gegen Christen in der Heiligen Nacht – weltweite Christenverfolgung durch Musels

Die Verfolgung und Diskriminierung von Christen steigt. Auch Weihnachten starben weltweit wieder Gläubige, weil sie in die Kirche gingen.

Welt

Islamischer Vorbeter ruft zu Mord an Christin auf

Welt

Anschlag in Schweden in der Vorweihnachtszeit
Spiegel

Anschlagsversuch in Dänemark

Schon wieder Nordeuropa, offenbar schon wieder Islamisten: Schwedische und dänische Fahnder haben einen mutmaßlichen Terrortrupp festgenommen. Die Männer wollten schwer bewaffnet die Zeitung “Jyllands-Posten” in Kopenhagen angreifen – wohl als Rache für die Mohammed-Karikaturen.

Kopenhagen/Berlin – Die mutmaßlichen Attentäter von Kopenhagen waren noch gar nicht in Dänemark angekommen, da gerieten sie bereits ins Visier der Ermittler: Einen grauen Toyota Avensis sollen drei schwedische Männer mit Wurzeln im Nahen Osten an einer Tankstelle im Stockholmer Vorort Kista am Dienstag gemietet haben, mit dem sie dann nach Dänemark eingereist sind, um dort ihre Komplizen zu treffen.

Unbemerkt blieb das Vorhaben nicht.

Kurz nach ihrer Ankunft in der dänischen Hauptstadt wurde der Trupp bei Hausdurchsuchungen des Geheimdienstes PET offenbar noch in der Nacht zum Mittwoch festgenommen. Der PET hatte die Gruppe gemeinsam mit Kollegen vom schwedischen Geheimdienst Säpo schon seit längerer Zeit observiert.

Bei den Verdächtigen handele es sich um einen 44-jährigen Tunesier, einen 29-jährigen Libanesen und einen 30-Jährigen, dessen Identität noch nicht näher bekannt sei, sagte PET-Chef Jakob Scharf. Bei dem vierten Verdächtigen, der nicht aus Schweden eingereist sei, handele es sich um einen 26-jährigen Asylbewerber aus dem Irak, der in Kopenhagen lebe. Nach Angaben der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau wurde zugleich in Stockholm ein 37-jähriger Schwede tunesischer Abstammung festgenommen.

Offenbar plante die Gruppe einen Anschlag, der ganz Europa erschüttert hätte. Ihr Ziel war nach Angaben der Ermittler das Pressezentrum am Kopenhagener Rathausplatz, in dem zwei der größten Tageszeitungen Dänemarks ihre Redaktionsräume haben: die liberale “Politiken” und die konservative “Jyllands-Posten.” Wäre es zu einem Attentat gekommen – und davon gehen PET und Säpo mit großer Sicherheit aus – hätte es zu einem schrecklichen Blutbad an einem der wichtigsten und symbolträchtigsten Plätze des Landes kommen können.

PET-Chef Scharf erklärte, dass bei den Männern unter anderem mit Schalldämpfern ausgerüstete Maschinenpistolen und weiße Plastikriemen, wie sie zum Fesseln von Hand- und Fußgelenken benutzt werden, gefunden worden seien. “Sie wollten so viele Menschen wie möglich töten”, sagte Scharf. Vorbild könnte demnach das Terrorattentat auf ein Luxushotel im indischen Mumbai gewesen sein, bei dem schwer bewaffnete Männer mit automatischen Waffen wild um sich geschossen hatten.

Spiegel

Nicht nur Israel ist von den Musel Hottentotten bedroht, sondern auch wir Europäer.


Cristenverfolgung im Islam

Januar 2, 2011

An vielen Orten der Welt werden Christen mit dem Tode bedroht. Es ist beschämend, wie wenig das unsere Öffentlichkeit beunruhigt.

ie Tat war von perfider Kaltblütigkeit. Acht Männer sprengten am 31. Oktober dieses Jahres das schwere Tor, das in den Innenhof der syrisch-katholischen Bischofskirche in Bagdad führte. In der fand gerade, es war Sonntag, der Nachmittagsgottesdienst statt, mehr als hundert Gläubige hatten sich eingefunden.

Als die Männer das Kirchengebäude stürmten, stellte sich ihnen einer der beiden jungen Priester, Vater Wasseem, entgegen. Er wusste längst, dass er es mit Terroristen zu tun hatte. Er bat die bewaffneten Männer, niemanden zu töten – sie sollten sich an ihn halten. Das taten diese dann auch, Vater Wasseem musste sich niedersetzen, dann wurde er mit einer Pistole erschossen.

Darauf töteten die Terroristen Vater Thaer, den zweiten Priester. Sie warfen Handgranaten in die Sakristei, in die sich die Gläubigen geflüchtet hatten, einer der Männer zündete einen Sprengstoffgürtel. Am Ende waren 52 Menschen tot, mehr als 60 verletzt. Die Kirche, die sie angriffen, hatten die Terroristen, die zu der Gruppe „Islamischer Staat Irak“ gehörten, eine „dreckige Höhle der Götzenanbeter“ genannt……..
Welt


Anschlag auf ägyptische Christen – 21 Menschen tot

Januar 1, 2011

Mindestens 21 koptische Christen sind bei einem Bombenanschlag nach der Neujahrsmesse getötet worden. Das Attentat löste Straßenkämpfe mit Sicherheitskräften aus.

Bei einem Anschlag auf koptische Christen in Ägypten sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Ein Sprengsatz explodierte am Samstag kurz nach Mitternacht, als die Besucher einer Neujahrsmesse in Alexandria aus der Kirche kamen, wie die Behörden mitteilten. Nach der Tat lieferten sich wütende Christen nach Angaben der Polizei und von Augenzeugen Straßenkämpfe mit den Sicherheitskräften und stürmten eine nahe gelegene Moschee.

Die Kopten sind die größte christliche Glaubensgemeinschaft im Nahen Osten. Sie machen bis zu zehn Prozent der 80 Millionen Einwohner im überwiegend muslimischen Ägypten aus und sehen sich im Alltag Diskriminierungen und Benachteiligungen ausgesetzt. In den vergangenen Jahren gab es in verschiedenen Teilen Ägyptens immer wieder tödliche Auseinandersetzungen zwischen Kopten und Muslimen.

Bei einer Geiselnahme in einer Kirche der irakischen Haupstadt Bagdad und einer anschließenden Befreiungsaktion waren Ende Oktober 44 Gläubige, zwei Priester sowie sieben Sicherheitskräfte ums Leben gekommen. Zu dem Angriff bekannte sich eine dem radikalislamischen Terrornetzwerk al-Qaida nahestehende Gruppierung, die mit weiteren Gewalttaten gegen koptische Christen drohte, insbesondere in Ägypten.

welt


Jetzt Mitglied werden! Die Freiheit! —- Blogpause

November 19, 2010

Jeder kann einen Beitrag gegen die Islamisierung leisten! Jetzt Mitglied werden in der liberalen Partei nach dem Vorbild von Geert Wilders PVV!

Die Freiheit


Das Gift der muslimischen Intoleranz – Lesepflicht – Deutschfeindlichkeit und Rassismus gegen alle Nicht-Musels bei Türken/Arabs

November 19, 2010

Folgenschwere Fehlentwicklung: Die Berliner Lehrergewerkschaft warnt vor den Folgen des Erziehungsnotstands in muslimischen Familien. Die Schulbehörde warnt im Gegenzug Lehrer vor „moralischer Überwältigung“ mit westlichen Freiheitswerten.

Sogar die Lehrergewerkschaft hat es nun bemerkt: Wo Deutsche nur noch eine Minderheit sind, in Klassenzimmern und auf Schulhöfen bestimmter Viertel, geht es ziemlich brutal zu; die Intoleranz trifft deutsche Mitschüler und Andersgläubige – die Gewerkschafter sprechen von „Nichtmuslimen“ –, Mädchen sowieso. Aber auch das weibliche Lehrpersonal und leistungsstarke Schüler sind ungeheuerlicher Diskriminierung und verbalen oder tätlichen Übergriffen ausgesetzt. Und offen wird nun endlich benannt, was längst jeder weiß, der nicht an weltanschaulich konnotierten Wahrnehmungsstörungen leidet: Es geht hier nicht um die Söhne polnischer, kasachischer oder italienischer Einwanderer, sondern um junge Muslime. Am Wochenende hatte die Berliner Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aus diesem Grund zu einem Workshop geladen, was viele bereits als kleine Sensation werten möchten.

Außergewöhnlich ist daran nur, dass erst der Streit um Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ solche und ähnliche Veranstaltungen hervorbringt und nicht der real seit Jahren schwelende Konflikt überbordender, häufig gewalttätiger Intoleranz an Schulen mit einem hohen Anteil an muslimischen Schülern. Natürlich berief sich die GEW nicht auf Sarrazin, sondern auf eine eigene Analyse, die in der verbandseigenen „Berliner Lehrerzeitung“ erschien.

Christen werden fälschlich als „Ungläubige“ gemieden

Dass der nun diskutierte Artikel „Deutschenfeindlichkeit in Schulen – Über die Ursachen einer zunehmenden Tendenz unter türkisch- und arabischstämmigen Jugendlichen“ bereits vor fast einem Jahr in der Zeitung stand – unbeachtet –, wurde dabei unterschlagen. Dass er jetzt Lehrern offiziell anempfohlen wird, zeigt nur, wie explosiv die Stimmung inzwischen geworden ist.

Die Autoren Andrea Posor und Christian Meyer gehören zum „Ausschuss für multikulturelle Angelegenheiten“, was erklärt, warum sie bei der Beschreibung der Ausgrenzung der deutschen Minderheit durch die Mehrheit muslimischer Mitschüler nur vermuten wollen, dass das „verbindende Element“ dieser Gruppe „am ehesten der gemeinsame Islam zu sein scheint“. Christen, so die Autoren, würden „fälschlich als Ungläubige“ gemieden, was eine gewisse Unkenntnis fundamentalistischer Islamideologie verrät. Die Filmemacherinnen Güner Balci und Nicola Graef haben dies in ihrem Film „Kampf im Klassenzimmer“ (TV-Dokumentation über den Kulturkampf im Klassenzimmer: Auf verlorenem Posten) unmissverständlich als folgenschwere Fehlentwicklung dokumentiert, die nicht nur Berlin betrifft.

Die meisten Teilnehmer der außerordentlichen GEW-Tagung wollten, so meldet es der Berliner „Tagesspiegel“, nicht über „Deutschenfeindlichkeit“ streiten, weil dies nur ein Befund unter vielen sei. Gemobbt werde alles, was anders sei, sagte die Lehrerin Mechthild Unverzagt. An ihrer Gesamtschule bäten deutsche Schüler längst darum, während der Hofpause im Klassenraum bleiben zu dürfen. Doch im Großen und Ganzen blieb der Streit lammfromm und an der politisch-korrekten Scheidelinie orientiert. Es fehle an interkultureller Kompetenz, hieß es wieder einmal, und es handle sich doch eher um den Versuch sozial benachteiligter Schüler, Stärke zu demonstrieren.

Diese Sicht – wonach hier Notwehr im Spiele sei, nicht aber die fatalen Folgen von Erziehungsnotstand in muslimischen Familien und Indoktrination durch islamische und islamistische Moscheevereine – hat die Gewerkschaft in den vergangenen Jahrzehnten viele Mitglieder gekostet. Gerade engagierte Lehrer, die im Gegensatz zu Funktionären und politischen Beamten immer wieder versuchten, Misstände öffentlich zu machen, gaben resigniert auf.
Erbarmungslose Ignoranz

Der Hauptschullehrer Wolfgang Schenk etwa, einst Sprecher der Alternativen Liste, hat einschlägige Erfahrungen sammeln müssen, wie Gewerkschaft und Schulbehörde ihn abwiegelten, wenn er sich wegen frauenfeindlicher Übergriffe auf Lehrerinnen oder Beschimpfungen wie „Nazi“, „Schlampen“, „Rassist“ oder der drohenden Zwangsverheiratung einer Schülerin an sie wandte. Man bedeutete ihm, sich ruhig zu verhalten, um den Rechtsradikalen keine Vorlage zu liefern. Diese erbarmungslose Ignoranz wird durchgehalten bis heute. Schon in den frühen neunziger Jahren habe sich der Einfluss der Islamverbände und bestimmter Moscheevereine bemerkbar gemacht, deren antiwestliche, antidemokratische Ressentiments inzwischen das Klima an vielen Schulen immer erfolgreicher vergifteten, sagt Schenk. Die „Deutschenfeindlichkeit“ sei tatsächlich nur eines von vielen Ausgrenzungsphänomenen.

Die Berliner Schulbehörde hat gerade eine Handreichung zum Islam an die Schulen verschickt. Das Heftchen, vielfach überarbeitet und jetzt wenigstens bereinigt von den klandestinen Empfehlungen eines Predigers, der an einem französischen Scharia-Institut ausgebildet wurde, ist eigentlich ein Skandal. Es kommt ohne Aufklärung über die Folgen islamischer Geschlechtertrennung und Sexualität aus und warnt Lehrer vor allem vor „moralischer Überwältigung“ mit westlichen Freiheitswerten.

FAZ

Angriff auf die Deutschenfeindlichkeit

Zu den unbequemen Wahrheiten der Integrationsdebatte gehört die in sozialen Brennpunkten offen, und vielfach auch gewaltsam demonstrierte Deutschenfeindlichkeit. Diese Wahrheit wird leider nur zu oft verschwiegen. Und wenn sie doch jemand einmal ausspricht, setzt er sich den Attacken einer breiten Allianz aus rot-grünen Politikern und den Vertretern all jener Verbände aus, die Menschen mit ausländischen Wurzeln vertreten wollen.
Nun hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), die Deutschenfeindlichkeit an Berliner Schulen angeprangert. Das ist mutig, denn auch in ihrer Partei haben in den vergangenen Jahren immer mehr Politiker die Augen vor den Missständen verschlossen. Motto: Was nicht sein darf, das kann nicht sein.

Leider ist es aber doch so. Zwei Berliner Lehrer haben dies mehr als deutlich belegt. Ihren Aufsatz in einer Lehrerzeitung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nahm Ministerin Böhmer zum Anlass ihrer mehr als berechtigten Intervention.

Machtspiel in den Klassenzimmern

„Viele deutsche SchülerInnen empfinden sich als eine abgelehnte, provozierte, diskriminierte Minderheit, meist ohne nicht-deutsche Freunde“, schreiben die Lehrer vom Gewerkschafts-Ausschuss für multikulturelle Angelegenheiten. „In den Klassen komme es, äußern deutsche SchülerInnen, immer wieder zu Beschimpfungen und Konflikten: Namen werden verballhornt, Schüler bedroht und gemobbt. Bei Konflikten erhielten die nicht-deutschen Schüler meist rasch Hilfe von Verwandten oder Freunden. Bei der Gruppe der deutschen SchülerInnen sei das oft nicht der Fall. Vor allem der Aufenthalt auf dem Schulhof wird zuweilen als ein Spießrutenlaufen mit diversen Beschimpfungen erlebt.“

Sie sprechen von einem „Machtspiel, bei dem die eigentlich privilegierte Gruppe diese Privilegien durch die Mehrheitsverhältnisse verloren hat“. Die verbleibenden deutschen Schüler bildeten eine „Notgemeinschaft“. Der Bezirk Kreuzberg werde dabei vor allem für die türkischstämmigen Jugendlichen mehr und mehr zu einem „mystifizierten Ghetto“.

Es gibt andere Pädagogen, die leiten das aggressive Verhalten aus einem „politischen Extremismus“ ab, der nicht nur Deutsche, sondern alle Nichtmuslime treffe. Damit stellen sie jedenfalls klar, von wem diese gewaltbereite Form der Diskriminierung ihrer Meinung nach ausgeht. Es sind junge Muslime.

Auch Polizisten berichten über eine deutlich zunehmende Deutschenfeindlichkeit vor allem unter türkisch- und arabischstämmigen Jugendlichen. Und indirekt kommen auch die Autoren des Aufsatzes in der GEW-Zeitung zu diesem Schluss. Sie schrieben, dass das „verbindende Element“ der Diskriminierenden „am ehesten der gemeinsame Islam zu sein scheint“.

Über all dies haben Integrationspolitiker gern hinweggesehen. Da aber inzwischen sogar Lehrer einer eindeutig links verorteten Gewerkschaft diese Fragen ansprechen, können sie nun vielleicht in einem breiten gesellschaftlichen Diskurs angegangen werden. Denn diese Problematik dürfte nicht allein in Berliner Bezirken mit einem hohen Anteil muslimischer Migranten auftreten, sondern ebenso in Hamburg-Wilhelmsburg, Duisburg-Marxloh, Köln-Kalk oder Frankfurt-Rödelheim.

Böhmer: Das sind keine Einzelfälle

„Wir müssen die Berichte von Berliner Schulen ernst nehmen: Es sind offensichtlich keine Einzelfälle mehr, dass sich Schüler und Lehrer deutschfeindliche Äußerungen anhören müssen“, sagt Böhmer. Es sei nicht hinzunehmen, „wenn sich Schüler nicht mehr auf den Pausenhof trauen oder wenn Lehrer eingeschüchtert werden“.

Wie weit die gewaltbereiten Schüler zum Teil gehen, schildert ein Berliner Streetworker der „Bild“-Zeitung. Ein 15-Jähriger Realschüler sei als „Weichei“ verschrien, weil er eine Brille trage und blasse Haut habe. „Es sprach sich herum, dass man mit ihm machen konnte, was man will – er musste Schutzgeld an ältere ausländische Schüler zahlen. Irgendwann konnte er nicht mehr, dachte an Selbstmord“, so der Sozialarbeiter.

In einem Video berichtet der Junge selbst, er sei anfangs schon wegen seiner guten deutschen Aussprache gehänselt worden. Alle anderen Schüler sprechen die sogenannte „Kanak Sprak“, ein dumpf gesprochenes, grammatikalisch verdrehtes Deutsch ohne Artikel.

Deutsch sei Schulsprache, sagt Maria Böhmer. „Das muss eine Selbstverständlichkeit sein“. Ist es aber nicht. Wer fließend Deutsch spricht, ist in diesen sozialen Brennpunkten Außenseiter und potenzielles Opfer einer Aggression. Das gilt für Jugendliche mit türkischen oder arabischen Wurzeln ebenso wie für deutsche. Sobald sie strebsam sind, Deutsch lernen und ihre Lehrer respektvoll behandeln, werden sie diskriminiert. Unter der gegen sie ausgeübten Gewalt leiden sie oft noch Jahre später. Und in den Bezirken entstehen Machtstrukturen, die den Rechtsstaat sukzessive aushöhlen.
welt


Junger Christ liebt Muslimin: Ausschreitungen in Ägypten

November 17, 2010

Gerüchte über eine Liebesbeziehung zwischen einem Christen und einer Muslimin haben in einem ägyptischen Dorf gewalttätige Krawalle ausgelöst. Nach Angaben von Polizisten und Augenzeugen wurden in dem Dorf Nawahidh in der Provinz Kena ein Dutzend Häuser christlicher Familien, ein Geschäft und eine Lagerhalle in Brand gesteckt. Die Beamten nahmen mehrere Dutzend Randalierer fest – Christen und Muslime.

Die Ausschreitungen begannen nachdem die Gerüchte über eine Liebesbeziehung zwischen einem jungen Christen und einer Muslimin in dem Dorf die Runde gemacht hatten. Die jungen Leute, die sich angeblich in der Nacht zum Dienstag auf dem Friedhof des Dorfes getroffen hatten, wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen, um sie vor möglichen Racheakten zu schützen.

In dem gleichen Bezirk hatte ein wütender Mob vor einem Jahr mehrere Tage lang Häuser und Geschäfte von koptischen Christen geplündert und zerstört, ohne dass die Polizei eingeschritten war. Damals hatten die Angreifer erklärt, sie wollten «Rache üben», weil kurz zuvor ein junger Kopte verhaftet worden war, der im Verdacht stand, ein junges muslimisches Mädchen vergewaltigt zu haben. Der Prozess gegen den jungen Mann läuft noch, ebenso wie das Verfahren gegen drei Muslime, die in der nahe gelegenen Stadt Naga Hammadi im vergangenen Januar vor einer Kirche sechs Christen und einen muslimischen Wachmann erschossen hatten.

In Oberägypten kommt es immer wieder zu Übergriffen auf Angehörige der christlichen Minderheit. Die meisten der rund neun Prozent Christen des Landes gehören der koptisch-orthodoxen Kirche an.

quelle -greenpeace magazin


Religion des Friedens bombt weiter gegen Christen

November 17, 2010

Bewaffnete töten Christen

Die Serie tödlicher Angriffe auf Christen im Irak geht weiter: Unbekannte haben in der Nacht das Haus einer christlichen Familie in der Stadt Mossul angegriffen und mehrere Menschen getötet. Bei einem weiteren Anschlag auf Christen gab es Verletzte.

Bagdad – Die Täter stürmten in der Nacht zum Dienstag das Haus in Mossul, in dem die christliche Familie lebt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa erschossen die Angreifer dabei drei Brüder, die Nachrichtenagentur DAPD schreibt von zwei Toten. Nach Angaben von Augenzeugen konnten die Täter fliehen. Die Agentur Sumeria News meldete, kurz darauf sei in einem anderen Viertel der Stadt ein Sprengsatz neben dem Haus einer christlichen Familie detoniert. Zwei Passanten seien durch die Explosion schwer verletzt worden….
spiegel


Deutsche Christen und Juden – immer wieder Opfer von Türken und Arabs – Migranten sind nicht das Problem -Das Problem sind Türken/Araber

November 14, 2010

Wer einen unverstellten Blick in die islamisch geprägten Parallelwelten des heutigen Deutschlands riskieren will, dem sei das gerade erschienene Buch „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude“ empfohlen. Arye Sharuz Shalicar, heute Sprecher der israelischen Armee, beschreibt darin seine Jugend im Berliner Wedding der 90er-Jahre – und eine Juden- und Deutschenfeindlichkeit, die einem den Atem verschlägt. Weder Lehrer noch Sozialarbeiter oder Polizisten konnten diesen Abschottungsprozess einer ganzen Generation von türkischen und arabischen Einwanderern aufhalten.

Die deutsche Sprache war nicht das Problem. Shalicar wurde auf Deutsch als „Scheiß-Jude“ beschimpft. Und weil es auch für deutschstämmige Schüler immer schwerer wird, in solcher Umgebung zu bestehen, ist es auch keine Ausnahme, dass sie sich inzwischen auf ihre Weise im Wedding integrieren: Auch wenn sie es besser könnten, sprechen immer mehr deutsche Schüler dort jenes „Türkendeutsch“, das mehr Beleidigungen kennt als Verben. Der kleine Bruder eines alten deutschen Freundes im Wedding, berichtete Shalicar vergangene Woche bei einer Lesung in München, besuche inzwischen zweimal wöchentlich ein Sonnenstudio, um sich nun auch äußerlich seinen Schulfreunden anzuverwandeln.

Es gibt leider immer mehr Orte, in denen der deutsche Vordergrund in den Hintergrund rückt. Dieser deutsche Vordergrund besteht in der Achtung zivilgesellschaftlicher, demokratischer Regeln, der Verteidigung von Menschenrechten, der Freiheit von Andersdenkenden. Nennen wir es ruhig die Akzeptanz westlicher Werte. Wo sie verschwinden, kann man als Einwanderer nicht mehr ankommen, sondern höchstens noch ausbrechen. Wenn es uns nicht gelingt, diesen Vordergrund zu verteidigen, werden wir auf Dauer ganze Stadtteile verlieren – und mit ihnen die Menschen…
welt


weltweite Christenverfolgung durch Musels/Islam

November 14, 2010

Christin soll am Galgen sterben

Asia Bibi sitzt seit mehr als einem Jahr in einem pakistanischen Gefängnis: weil sie Mohammed mit Jesus verglich. Nun hat ein Gericht die 38-Jährige wegen Blasphemie zum Tode verurteilt. Die Frau soll gehängt werden.

Ittanwali ist ein staubiges Dorf im Osten Pakistans, umgeben von saftiggrünen Feldern, mitten in der wohlhabenden Provinz Punjab. Rund 1500 Familien leben hier, die meisten Menschen arbeiten auf der Farm des muslimischen Landbesitzers Mohammed Idrees. Nur drei Familien sind Christen, jeder kennt sie hier im Ort, “die Ungläubigen” nennt man sie, aber man kommt miteinander aus.

Auch Asia Bibi, 38, ist Christin, auch sie arbeitet auf Idrees’ Farm. Ihre Kolleginnen versuchen oft, Bibi davon zu überzeugen, zum Islam zu konvertieren. Fragen sie nach ihrer Religion, sind neugierig und wollen wissen, wie es ist, nicht muslimisch zu sein.

Ausschreitungen gegen Christen sind in Pakistan keine Seltenheit. Im August 2009 zündete ein Mob von Jugendlichen in der Stadt Gojra, nicht weit von Ittanwali, 40 Häuser und eine Kirche an. Acht Menschen – drei Männer, vier Frauen und ein Kind – verbrannten bei lebendigem Leib.

Die pakistanischen Christen sind in vielen Fällen Nachfahren von konvertierten Hindus, die im Kastensystem ganz unten standen. In Pakistan, in dem mehr als 96 Prozent der etwa 170 Millionen Einwohner Muslime sind, gibt es offiziell zwar kein Kastensystem, aber in der sozialen Hierarchie stehen die Christen immer noch ganz weit unten.

Ein Blasphemiegesetz, das die Todesstrafe bei Herabwürdigung des Islam, des Koran oder des Propheten Mohammed vorsieht, lädt geradezu zum Missbrauch ein, es dient oft als Vorwand für persönliche Rache und zur Diskriminierung Andersgläubiger……
Spiegel

Anschlagserie auf Christen

Bagdad – Die irakischen Christen bleiben weiterhin im Fokus sunnitischer Extremisten. “Seit Dienstagabend sind 13 Bomben und zwei Mörsergranaten gegen Häuser und Geschäfte gefeuert worden, die Christen gehören”, sagte ein Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums. “Insgesamt wurden sechs Menschen getötet und 33 verletzt.”…
Spiegel

Im islamischen Pakistan gibt es unter den gut 184 Millionen Einwohnern geschätzt drei Millionen Christen. Diese sind regelmäßig Opfer von Diskriminierungen und Schikanen. Wie der britische “Telegraph” (hier) berichtet, will sich die fünffache Mutter Asia Bibi jetzt an ein Appellationsgericht wenden, das das Todesurteil durch ein örtliches Gericht in Sheikhupura aufheben könnte….

Die tödliche Jagd auf die irakischen Christen

Die Nachricht vom Tod seines älteren Bruders und dessen kleinem Sohn erfuhr Milad in Karlsruhe. Jetzt steht er fassungslos und den Tränen nah in Bagdad, mitten in der Kirche im Stadtteil Karrada, wo vor zehn Tagen das Unglück geschah. Ein Kreuz von Kerzen und 44 Zettel mit Namen markieren die Stelle, an der das Blutbad gegen die Christen in der irakischen Hauptstadt begann. Bis heute will es nicht enden….


Nicht Muslime müßen in islam. Staaten ums überleben kämpfen

September 16, 2010

Die Ordensschwester Hatune Dogan kümmert sich um die Ärmsten der Armen – und schockiert bei der Lesung ihres Buches „Es geht ums Überleben” in der hannoverschen Bernward-Buchhandlung mit brachialer Islamkritik.

Stille herrscht in der Bernward-Buchhandlung, als das Licht wieder angeht. Eigentlich gehört es zu den ungeschriebenen Gesetzen von Veranstaltungen, dass nach der Einspielung von Bildern geklatscht wird. Doch jetzt blicken viele Besucher nur schockiert auf die weiße Leinwand. Sie haben gerade Fotos von abgesäbelten Köpfen gesehen, von verstümmelten Mädchengesichtern und ein Video, auf dem fanatische Muslime einem „Ungläubigen“ die Kehle durchschneiden. Es sind nicht die Bilder, die man im Gepäck einer Ordensfrau erwartet. Doch Hatune Dogan ist beseelt davon, aufzurütteln.

„Es geht ums Überleben“ heißt ihr Buch (Herder Verlag, 16,95 Euro), in dem sie die Verfolgung irakischer Christen anprangert. Die 40-Jährige kann von Menschen berichten, die gefoltert wurden, um sie zum Islam zu bekehren. Von einer Frau, die mitansehen musste, wie Muslime ihren Mann und ihre sechs Kinder enthaupteten. „In Bagdad wurde eine Christin mit 72 Schüssen ermordet, weil sie keinen Schleier tragen wollte“, sagt sie. Zehntausende irakische Christen sind inzwischen geflohen. Mit entschlossenem Gesicht, am Habit die Bundesverdienstmedaille, sitzt Schwester Hatune zwischen Laptop und Beamer – ein Medienprofi, wie einst Mutter Teresa. Nur weitaus streitbarer.
„Ich weiß, was Flucht, Verfolgung und Vergewaltigung sind“, sagt sie. Die syrisch-orthodoxe Christin musste als 14-Jährige aus ihrem Heimatdorf Zaz in Anatolien fliehen. „Als Christen hatten wir keine Rechte in der Türkei“, sagt sie. Als Kriminelle ihrem Vater mit Ermordung drohten, rettete sich ihre Familie nach Deutschland, wo sie heute in einem Kloster in Warburg lebt.

Die andere Seite zeigt sie, wenn sie vor der Weltislamisierung warnt. Dann ist sie eher Heißsporn als Heilige, und sie scheut keine Verallgemeinerung. Nur zehn Prozent der Türken, schätzt sie, seien echte Demokraten. Ganz ohne Ironie erklärt sie, dass die Alphabetisierung die Lage im Orient nur verschärfe, weil Muslime dann den Koran mit seinen intoleranten Texten lesen könnten: „Ich habe nichts gegen Moslems, ich habe etwas gegen ihre Gesetze.“ Die Scharia bedrohe längst Europa: „Wer unsere Gesetze nicht annimmt, muss raus aus diesem Land“, fordert sie und erntet Zuspruch aus dem Publikum. Distanz zum selbst erlebten Leid schafft sie vor allem, indem sie dessen politisch-religiöse Ursachen sucht oder konstruiert, um dann mit aller Kraft gegen diese anzukämpfen. Wenn irgendwann ein Thilo-Sarrazin-Preis für pauschale Islamkritik verliehen wird – sie wäre eine ideale Aspirantin.
Quelle


13 Tote bei Protesten gegen Koran-Verbrennung – christl. Schule angezündet

September 13, 2010

In Kaschmir schüren Gerüchte über eine Koran-Verbrennung gewaltsame Proteste. Auch eine christliche Schule wurde in Brand gesteckt.

Bei blutigen Protesten im indischen Teil Kaschmirs sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Anlass der Demonstrationen von Muslimen war auch die abgesagte Koran-Verbrennung eines US-Predigers. Es waren Gerüchte aufgekommen, die Verbrennung des heiligen Buchs der Muslime habe tatsächlich stattgefunden. Nach Angaben der BBC eröffnete die Polizei das Feuer auf die Demonstranten, um die Proteste aufzulösen.

Eine wütende Menge hatte in Tangmarg, im Norden Kaschmirs, eine christliche Schule in Brand gesteckt, die allerdings schon zuvor geschlossen worden war. Die indischen Behörden in Kaschmir blockierten den iranischen Nachrichtensender Press TV, der Berichte über angebliche Koranverbrennungen in den USA ausgestrahlt hatte.

welt


Studien und Fakten Fakten Fakten gegen die Verdummung

September 5, 2010

Zahlen aus dem Jahresbericht der Integrationsbeauftragten Maria Böhmer die tatsächlich bedrückend sind. Von den 15,3 Millionen Migranten in Deutschland sind

• ohne Berufsabschluss: 44 Prozent (6,7 Mio.)
• erwerbslos: 29 Prozent (4,4 Mio.)
• in Armut lebend: 28,2 Prozent (4,3 Mio).

Bei den Berliner Jugendlichen mit mehr als zehn Straftaten beträgt der Migrantenanteil fast 80 Prozent, 54 Prozent der dortigen Migrantenkinder bedürfen der Sprachförderung. Gegenwärtig sind 72 Prozent der türkischen Migranten ohne Berufsabschluss.

Katastrophale Zahlen

Schon jetzt wachsen mehrere Generationen heran, die nie auf eigenen Beinen stehen, nie das Glück eigener Leistung empfinden, nie mit eigenem Geld ein Haus bauen oder eine Familie gründen können; die immer auf staatliche Hilfe angewiesen sind und sich legal nichts aus der bunten Warenwelt leisten können, die sie täglich in der Werbung sehen: keine Autos, keine schicken Klamotten, keine Reisen oder Stadionbesuche. Stattdessen ein Leben mit Hartz IV vor der Glotze, dem Computer oder mit der Flasche.

Auch gesellschaftlich gibt das Anlass für roten Alarm. Wer die einschlägigen Gerichtsurteile aus den Jugendgerichten zur Kenntnis nimmt, stößt immer wieder auf die gleiche Motivlage:

Frustration, Langeweile, Neid. Und ebenso wie die drastisch steigende Kriminalität bei jugendlichen Migranten dürfte auch die Bereitschaft zur religiösen Radikalisierung ihren Grund in solchen Frustrationen haben:

• Ergebnisse & Zusammenfassung der Studie des Bundesinnenministeriums „Muslime in Deutschland“
• Studie Muslime in Deutschland – Ein Jahr danach (Dez 2008)

Eine Studie des Bundesinnenministeriums zu: Integration, Integrationsbarrieren, Religion und Einstellungen zu Demokratie, Rechtsstaat und politisch-religiös motivierter Gewalt

• Europäische Jugendstudie: Einfluss von Religion auf Lebenseinstellungen
• Studie: Deutlich mehr Muslime in Deutschland

• EU-Umfrage: Türken lehnen Christen und Juden als Nachbarn ab
• Studie: Imame in Deutschland können kaum zur Integration beitragen

• Bertelsmann Studie: Junge Erwachsene religiöser als vermutet
• Studie-Bundesinnenministerium: Ein Viertel der jungen Muslime ist gewaltbereit – Jeder siebte Muslim denkt radikal

• 700 islamistische Terrorsympathisanten in Deutschland
• Studie über Muslime: Bildung schützt nicht vor Gewaltbereitschaft

• Studie: Jugendliche mit Migrationshintergrund begehen doppelt so viele Gewaltdelikte
• Studie: Junge Migranten sind mehrheitlich schwulenfeindlich

• Studie über „Jugendliche in Deutschland als Täter und Opfer von Gewalt“ vorgestellt
• Studie: Junge Türken neigen am meisten zur Gewalt – Die Deutschen sind meistens die Opfer

• Umfrage: Macho-Kultur & Waffenkult bei Einwanderkindern
• Studie: Immigranten beanspruchen Sozialsysteme mehr, als sie dazu beitragen

• Zwei Drittel der Kinder sprechen kaum Deutsch – Arbeitslosenquote der Türken in Deutschland auf rund 30 Prozent
• Studie zur Integration: Leben in der Parallelgesellschaft

• Allensbach-Studie: Nur jeder 3. Türke sieht Deutschland als Heimat
• Studie: NRW – Jeder Vierte hat Migrationshintergrund

• Mikrozensus Studie: Fast jedes dritte Kind hat Migrationshintergrund
• Studie: Jeder vierte Berliner hat einen Migrationshintergrund

• DIW Studie Berlin: Jeder zweite Türke ist arbeitslos
• Dokumentation: Türken ohne Schulabschluss

• Studie: Migranten in Deutschland vergleichsweise niedrig qualifiziert
• Studie: Stillstand bei Bildungsbeteiligung von Migrantenkindern

• Studie: Türken schlagen ihre erfolgreichen Ehefrauen – Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet
• Ehrenmorde: Die Liste der Schande – Gewalt im Namen der Ehre

• Die meisten kurdischen Frauen sollen laut Umfrage beschnitten sein
• Türkei/Studie: Jede zweite Frau wird von ihrem Mann geschlagen

• Studie: Zwangsheirat in Hamburg erstaunlich häufig
• Studie: In Berlin werden Hunderte Frauen zur Ehe gezwungen – Hohe Dunkelziffer

• Studie: Ab der Pubertät bleiben muslimische Mädchen daheim
• Tirol: Ein Drittel der türkischen Mädchen “verschwindet”

• Türkische Studie: Fast 300 Frauen wurden Opfer von “Ehrenmorden”
• OECD Rangliste über Diskriminierung von Frauen

• Studie: Die Freiheit ist weltweit auf dem Rückzug
• UN-Studie: Die unsichtbare Jugend der Türkei

• 100 Millionen Analphabeten in arabischen Ländern – 29,7 Prozent der Gesamtbevölkerung in 21 arabischen Ländern betroffen

Alle Studien kann man auf dieser seite abrufen


Holocoustleugnung im Iran,Verfolgung und Mißhandlung von Christen

August 11, 2010

So leugnet der iranische Rundfunk den Holocaust

welt

So werden Christen im Iran verfolgt

Fünf jüngst zum Christentum konvertierte Iraner sind in Teheran verhaftet worden. Ihnen droht die Hinrichtung.

Es gibt Iraner, die keine Muslime mehr sein wollen. Manche von ihnen werden Christen. Wenn sie diesen Schritt wagen und sich vom Islam abkehren, können sie laut dem im Iran geltenden islamischen Gesetz hingerichtet werden. Die Gesetzesvorlage zu diesem islamischen Gesetz wurde noch nicht endgültig verabschiedet, aber willkürlich spähen die iranischen „Sicherheitskräfte“ die Christen auf und verhaften sie.

Als sich am 18. Juni 2010 einige Christen in einer privaten Hauskirche trafen, um gemeinsam die Bibel zu lesen und zu beten, schlugen die iranischen Geheimdienstler (hier) zu. Fünf jüngst zum Christentum konvertierte Iraner wurden verhaftet. Seit diesem Tag durften sie nur einmal mit ihren Verwandten sprechen, um ihnen Bescheid zu sagen, dass sie sich nicht an das Gefängnispersonal wenden sollten, um Besuchsgenehmigung zu bekommen. Sie befinden sich gegenwärtig in der berüchtigten Abteilung 209 des Teheraner Evin-Gefängnis.

welt


Islam: Somalia: Christ ermordet, seine Kinder wurden entührt

August 7, 2010

Mutmaßlich Anhänger der radikal-islamischen al-Shabaab haben in Somalia einen Christen umgebracht. Wie Open Doors jetzt erfuhr, wurde der als Abdullah bekannte Christ am 21. Juli in der Hauptstadt Mogadischu erschossen. Die Täter entführten auch seine Frau und seine Kinder. Die Kinder sollen sich noch in der Hand der Islamisten befinden. Ihre Mutter wurde wieder freigelassen. In der Vergangenheit haben Islamisten Kinder schon enthauptet, um ihren christlichen Eltern eine Lektion zu erteilen. Somalia ist laut Open Doors-Weltverfolgungsindex nach Nordkorea, dem Iran und Saudi-Arabien das Land, in dem Christen am stärksten verfolgt werden.

Wie einheimische Christen Open Doors berichteten, drangen die Täter in Abdullahs Haus ein und erschossen den Mann vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder. Danach entführten sie die Familie. Während die Frau später wieder freigelassen wurde, sollen die Kinder noch in der Hand der Entführer sein. Einheimische Christen sehen in dem Glaubenswechsel des ehemaligen Muslims und Abdullahs Engagement für seine Untergrundgemeinde das Motiv für den Mord.

Beunruhigt sind einheimische Christen mit Blick auf den bevorstehenden muslimischen Fastenmonat Ramadan, der Mitte August beginnt. Wie die Agentur Reuters berichtete, ordneten al-Shabaab-Milizen zur Vorbereitung auf die Zeit an, daß alle Satellitenschüsseln abgegeben werden müssen. Wer sich der Anweisung widersetzt, gelte als Spion. Die Rebellen füchteten, so ein Einwohner von Buulobarde, daß Satellitenschüsseln als private Kommunikationswege genutzt werden könnten.

In den vergangenen Jahren wurden in Somalia viele Christen umgebracht, die zuvor Muslime waren. Al-Shabaab soll Verbindungen zum Terrornetzwerk Al Kaida haben. Die Islamisten kontrollieren einen Großteil von Südsomalia und streben danach, sowohl die Übergangsregierung zu stürzen, als auch die strenge Anwendung der Scharia durchzusetzen. Al-Shabaab will das Land am Horn von Afrika von allen Nicht-Muslimen säubern. Im vorigen Jahr töteten militante Islamisten in Somalia mindestens 15 Christen aufgrund ihres christlichen Glaubens; darunter Frauen und Kinder.
quelle


Islam: Taliban richten christliche Ärzte hin

August 7, 2010

Grausamer Fund in Afghanistan: In einer entlegenen Region im Norden des Landes sind acht ausländische Ärzte erschossen worden – offenbar ist eine Deutsche unter den Mordopfern.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Tod von einer deutschen Frau bestätigt. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus zuverlässiger Quelle in Kabul. Die afghanische Polizei hatte zunächst von sechs getöteten Deutschen berichtet.

Die christliche Hilfsorganisation International Assistance Mission (IAM) teilte mit, dass neben der Deutschen ein Brite, sechs Amerikaner und zwei Afghanen umgebracht worden sind. Das erklärte der Direktor der IAM, Dirk Frans, am Samstag in Kabul.

Die radikalislamischen Taliban haben sich zu der Erschießung der Ärzte bekannt.

Die Rebellen hätten „neun christliche Missionare“ getötet, die Bibeln mit sich geführt hätten, sagte ein Taliban-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP.

Der Polizeichef der Provinz Badachschan, General Aga Nur Kentus, sagte, die insgesamt zehn Todesopfer seien in einem Wald bei ihrem von Kugeln durchsiebten Geländewagen entdeckt worden.

Der einzige Überlebende, ein Afghane, habe ihm demnach berichtet: „Ich habe geschrien und den heiligen Koran rezitiert und gesagt: ‘Ich bin Muslim. Tötet mich nicht.’“

Die Ausländer, unter ihnen drei Frauen, hatten im Grenzgebiet zu Pakistan gezeltet.

Die Opfer hätten für das Noor-Augenkrankenhaus in Kabul gearbeitet, das von der christlichen Hilfsorganisation International Assistance Mission (IAM) betrieben wird.

Der überlebende Afghane wurde demnach verschont, weil er Koranverse rezitierte, als er erschossen werden sollte.

Dadurch hätten ihn die Bewaffneten als gläubigen Muslim identifiziert. Er sei in der von den radikalislamischen Taliban dominierten Nachbarprovinz Nuristan freigelassen worden.

Die Mediziner seien am letzten Tag der Reise von einer Gruppe Bewaffneter angehalten worden.

Diese hätten sie in einer Reihe aufgestellt und erschossen.

Das Ärzteteam und seine Begleiter campten nach ihrem Hilfseinsatz laut Polizeiangaben einige Tage in freier Natur. Sie seien gewarnt worden, dass dies gefährlich sein könnte. Allerdings hätten sie gedacht, als Mediziner nichts zu befürchten zu haben.

Das Gebiet im Distrikt Kuran Wa Mindschan, in dem die Leichen entdeckt wurden, befindet sich etwa eine Tagesreise entfernt von der Provinzhauptstadt Faisabad in Badachschan.

Die Taliban-Rebellen töteten nach eigenen Angaben „neun christliche Missionare”, die Bibeln in persischer Sprache mit sich geführt hätten.

Sie hätten zudem Satellitennavigationsgeräte bei sich gehabt, um „die Positionen der Kämpfer” der Rebellen aufzuzeichnen, sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid AFP per Telefon von einem unbekannten Ort aus.

Die Ärzte hätten sich offenbar in der bergigen Region verirrt. Eine „Patrouille” der Rebellen habe sie gefunden.

„Sie haben versucht zu fliehen und wir haben sie getötet.”

Unter den zehn getöteten seien acht Ausländer gewesen und vier Frauen.

Der Überfall soll bereits vor zwei Wochen geschehen sein. Die Toten seien am Samstagmorgen entdeckt worden, sagte Polizeichef Kentus.

Die IAM erklärte am Samstag in Kabul, sie sei über den Tod von zehn Menschen in der nordöstlichen Provinz Badachschan informiert worden. „Es ist
wahrscheinlich, dass es sich um die Mitglieder eines Teams von Augenärzten der International Assistance Mission handelt.“

Die Gruppe sei in den Norden des Landes auf Einladung lokaler Vertreter aus der Nachbarprovinz Nuristan gereist.

Die IAM mit Sitz in der Schweiz ist nach eigenen Angaben seit 1966 am Hindukusch tätig und damit eine der
ältesten Hilfsorganisationen in Afghanistan. Vom Einsatz ihrer Helfer profitieren laut der Organisation jährlich eine Viertelmillion Afghanen in verschiedenen Projekten.

quelle


Islamischer Rechtsgelehrter: Mord an Christen war “richtig” – Christlicher Minister “sollte enthauptet werden”

August 1, 2010

Islamische Gruppen beharren darauf: “Es war richtig, die beiden Christen Emmanuel und Sajid Rashid zu töten” und fordern den Rücktritt des einzigen christlichen Ministers von Pakistan Shahbaz Bhatti. Der Minister für die Minderheiten hatte den Mord an den beiden Christen öffentlich verurteilt. Die beiden Brüder Rashid waren am 19. Juli in Feisalabad von Unbekannten ermordet worden. Sie wurden der Blasphemie gegen den Islam beschuldigt.

Der islamische Rechtsgelehrte Allama Ahmed Mian Hammadi erklärte in der pakistanischen Tageszeitung Daily Jesaret: “Die Ermordung von Blasphemikern ist nicht brutal. Die Blasphemie ist hingegen eine solche Brutalität, daß jener, der sie begeht, kein Recht mehr hat, zu leben. Eine Blasphemie kann nicht verziehen werden. Ein Moslem liebt den Propheten Mohammed mehr als jede andere Person.”

Die beiden christlichen Brüder waren aufgrund des berüchtigten Blasphemiegesetzes vor Gericht gestellt worden. Verurteilungen erfolgen häufig ohne stichhaltige Beweise. Sollte sich gegen den Angeklagten nichts finden, wird er mit der Formel “aus Mangel an Beweisen” freigesprochen. Dies zeichnete sich auch im Fall der beiden Brüder ab. Noch vor Verkündung des Freispruchs wurden sie jedoch vor dem Gerichtsgebäude noch in Ketten und damit ohne Möglichkeit sich zu wehren oder zu schützen, von Vermummten erschossen.

Der Minderheitenminister Bhatti verurteilte den Mord und sprach von “falschen Anschuldigungen”, die von jemandem gegen die Brüder “konstruiert” worden seien. Vor allem verurteilte er die Selbstjustiz und kündigte an, die Änderung des Blasphemiegesetzes fordern zu wollen, damit solcher Mißbrauch nicht mehr möglich sein werde.

Hammadi griff darauf den Minister scharf an, weil dieser das Blasphemiegesetz kritisiert hatte: “Die Christen wurden getötet, als die Moslems zornig wurden.” Und mit Bezug auf Bhattis Kritik am Gesetz: “Wenn Minister Bhatti eine Blasphemie begangen hat, dann müßte er enthauptet werden.”

Zudem forderte der islamische Theologe, daß alle Christen verhaftet werden sollten, die nach dem Mord öffentlich dagegen protestierten.

Am 21. Juli wurde eine gerichtliche Untersuchung des Doppelmordes angeordnet. Vor allem soll geprüft werden, warum die Sicherheitsmaßnahmen für die beiden Gefangenen so ungenügend waren, obwohl es zahlreiche Morddrohungen gab.


So werden Christen im Iran verfolgt

Juli 19, 2010

Fünf jüngst zum Christentum konvertierte Iraner sind in Teheran verhaftet worden. Ihnen droht die Hinrichtung.

Es gibt Iraner, die keine Muslime mehr sein wollen. Manche von ihnen werden Christen. Wenn sie diesen Schritt wagen und sich vom Islam abkehren, können sie laut dem im Iran geltenden islamischen Gesetz hingerichtet werden. Die Gesetzesvorlage zu diesem islamischen Gesetz wurde noch nicht endgültig verabschiedet, aber willkürlich spähen die iranischen „Sicherheitskräfte“ die Christen auf und verhaften sie.

Als sich am 18. Juni 2010 einige Christen in einer privaten Hauskirche trafen, um gemeinsam die Bibel zu lesen und zu beten, schlugen die iranischen Geheimdienstler (hier) zu. Fünf jüngst zum Christentum konvertierte Iraner wurden verhaftet. Seit diesem Tag durften sie nur einmal mit ihren Verwandten sprechen, um ihnen Bescheid zu sagen, dass sie sich nicht an das Gefängnispersonal wenden sollten, um Besuchsgenehmigung zu bekommen. Sie befinden sich gegenwärtig in der berüchtigten Abteilung 209 des Teheraner Evin-Gefängnis….

Welt


Islamisten hacken christl. Dozent die Hand ab

Juli 6, 2010

Muslimische Extremisten in Indien haben einem christlichen Hochschuldozenten nach angeblich beleidigenden Äußerungen über den Propheten Mohammed die rechte Hand abgehackt. Wie die Zeitung “The Times of India” am Montag berichtete, wurde der 52-Jährige nach dem Kirchgang im südindischen Bundesstaat Kerala und vor den Augen seiner Familie von acht Männern mit Schwertern attackiert und verstümmelt. Die Polizei habe zwei Verdächtige festgenommen.

Kölner Stadtanzeiger


Pakistan: Muslime vertreiben Christen

Juni 14, 2010

Nachdem sie sich über sexuelle Belästigung beschwert hatten, wurden christliche Familien aus einem Dorf in Pakistan vertrieben.

Aus einem überwiegend muslimischen Dorf in Pakistan sind etwa 250 christliche Familien vertrieben worden. Der Grund: Christliche Männer hatten sich über sexuelle Übergriffe auf ihre Frauen beschwert. Wie der Informationsdienst Compass Direct berichtet, ereignete sich der Vorfall Anfang Juni in der Ortschaft Katcha Khoh (Provinz Punjab). Der Dorfälteste Abdul Sattar Khan habe die Ausweisung angeordnet. Die meisten christlichen Männer sind als Tagelöhner auf den Feldern muslimischer Grundbesitzer tätig; ihre Ehefrauen und Töchter arbeiten als Mägde und Hausangestellte. Viele Arbeitgeber missbrauchen ihre Machtstellung, um die Christinnen sexuell unter Druck zu setzen, so Compass Direct. Nachdem dies ausgeartet sei, hätten sich vier Christen beschwert: Emmanuel Masih, Rasheed Masih, Shehzad Anjum und Yousaf Masih Khokhar. Daraufhin habe der Dorfälteste die sofortige Ausweisung der christlichen Familien angeordnet. Den Angaben zufolge scheuen die Christen eine Anzeige bei der Polizei, weil sie fürchten, dass dann aufgrund des Blasphemiegesetzes falsche Anschuldigungen gegen sie erhoben werden.

In Pakistan ist der Islam Staatsreligion; Beleidigungen des Propheten Mohammed können mit der Todesstrafe geahndet werden. Von den 164 Millionen Einwohnern des Landes sind etwa 95 Prozent Muslime, zwei Prozent Christen, zwei Prozent Hindus und der Rest Sikhs, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen. Von den Christen sind etwa zwei Millionen Protestanten, eine Million Katholiken und 600.000 Mitglieder orthodoxer oder unabhängiger Kirchen.

Quelle

Islam heißt Frieden


Pakistan: Moslems töten fünf Mitarbeiter von christlichem Hilfswerk

März 10, 2010

Blutige Attacke im Nordwesten Pakistans: Mit Granaten bewaffnet haben Unbekannte das Büro der internationalen christlichen Hilfsorganisation World Vision angegriffen und fünf einheimische Mitarbeiter getötet. Unter den Opfern sind mehrere Frauen.

Islamabad – Bei einem Angriff im Nordwesten Pakistans sind am Mittwoch nach Polizeiangaben fünf einheimische Mitarbeiter des christlichen Hilfswerks World Vision getötet worden. Unter den Toten seien drei Frauen, sagte ein Polizeisprecher. Fünf weitere Menschen seien bei dem Angriff auf das Büro der internationalen Hilfsorganisation nahe der Stadt Mansehra verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei griffen die unbekannten Täter das Büro des Hilfswerks unter anderem mit Granaten an. Die Täter seien geflohen…

Spiegel


Nigeria: Musels töten 500 christliche Frauen und Kinder

März 8, 2010

Die Angreifer kamen mit Messern und Macheten: Bei blutigen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen starben in Nigeria Hunderte Menschen. Unter den Opfern waren viele Kinder. Augenzeugen erhoben schwere Vorwürfe gegen die Armee – sie habe zu spät eingegriffen.

Nairobi/Abuja – Nach dem Blutbad in Zentralnigeria ist die Zahl der Toten auf mehr als 500 gestiegen. Das sagte ein Gouverneurssprecher im zentralen Bundesstaat Plateau am Montag der Agentur AFP. Viele der Opfer waren Frauen und Kinder.

Nach den Überfällen auf drei Dörfer nahe der Stadt Jos in der Nacht zum Sonntag hatten die Behörden zunächst von mindestens 100 Toten gesprochen. Augenzeugen, Reporter und Menschenrechtsaktivisten gaben die Zahl der Todesopfer mit etwas mehr als 200 an. Der Gouverneurssprecher machte Hirten vom muslimischen Nomadenvolk der Fulani für die Attacken auf Angehörige der mehrheitlich christlichen Berom-Volksgruppe verantwortlich. Die Behörden nahmen seinen Angaben zufolge 95 Menschen fest.

“Sie drangen in die Häuser ein, riefen ‘Allah ist groß’ und gingen mit Messern und Macheten auf die Bewohner los”, schilderten christliche Religionsführer den Angriff unter Berufung auf Augenzeugen. Sie erhoben auch schwere Vorwürfe gegen die Armee. In einer am Montag in der Zeitung “Guardian” veröffentlichten Stellungnahme klagte der Rat christlicher Kirchenführer, die in Jos stationierten Truppen seien benachrichtigt worden, als das christliche Dorf Dogo Nahawa von muslimischen Nomaden belagert wurde. Die Soldaten seien jedoch erst Stunden später in dem fünf Kilometer entfernten Dorf eingetroffen. “Wir haben kein Vertrauen mehr in die Armee wegen ihrer Vorbehalte gegen Christen”, hieß es in der Erklärung.

Erst im Januar kam zu blutigen Kämpfen zwischen Christen und Muslimen in der Region, bei denen mehr als 300 Menschen getötet wurden. Der Bundesstaat Plateau, dessen Hauptstadt Jos ist, gilt als religiöses Pulverfass. Wirtschaftliche Konkurrenz christlicher und muslimischer Gruppen löst immer wieder Gewalt zwischen den Gruppen aus…

Spiegel

Wäre dies in Israel passiert, wären Linksfaschisten/Nazis und Islamisten schon längst wieder auf der Straße.


100 Millionen verfolgte Christen

Februar 3, 2010

Hilfswerk beklagt zunehmende Härte – vor allem in Ländern des Islam

Domradio

“Wir werden dir zeigen, wie Islam geht”

Ein Interview mit dem koptischen Bischof Anba Damian

Kath


«Das Kopftuch bei Mädchen ist Apartheid pur»

Januar 23, 2010

Necla Kelek prangert die Unterdrückung der Frauen im Islam ebenso an wie die der Männer. Für ein Podium zum Minarettverbot kommt die Soziologin nach Zürich.

Es fehlt zu oft an Offenheit bei den Moscheevereinen. Die Islamfunktionäre sind nicht bereit, über Menschenrechte und Gleichberechtigung zu diskutieren. Wir wissen nicht, von wem die Moscheen – mit und ohne Minarett – finanziert werden. Wir wissen nicht, was hinter diesen Mauern gepredigt wird. Hier fehlt die Transparenz. Die Ideologie hinter den Moscheebauten wird genauso wenig offengelegt wie die Geldgeber. Und ich behaupte: Der Islam, wie er in den Moscheen gelehrt wird, ist in der Demokratie noch nicht angekommen. Er ist hierarchisch strukturiert, diktatorisch und frauenfeindlich. In dieser Form ist der Islam beängstigend und bedrohlich. Daher können die Islamvertreter keinen Respekt vor ihrer Kultur fordern: Eine abgeschlossene, menschenrechtsverachtende Parallelgesellschaft ist nicht akzeptabel. Die Reaktion dagegen ist verständlich, wenn auch nicht hilfreich: Ein Minarettverbot schliesst Mauern, anstatt zu öffnen.

Wäre der Kirchenbau dann nicht auch ein Thema – zumindest bei den katholischen Kirchen?
Es stimmt, dass die katholische Kirche hierarchische und frauenfeindliche Züge hat. Im Unterschied zum Islamismus aber versucht sie nicht, ganze Länder nur nach ihrem Gesetz zu regieren. Die christlichen Kirchen haben sich in einem schmerzhaften Prozess – und nicht immer freiwillig – säkularisiert. Aber heute haben eine Milliarde Menschen auf dieser Welt nicht die Wahl, ob sie Muslime sein wollen oder nicht. Beim Christentum ist das anders, selbst in traditionell katholischen Ländern. Wir haben bei den Kirchen ein – verhältnismässig neutrales – Glockenläuten, aber nicht fünfmal am Tag ein öffentliches Bekenntnis, das lautet: «Es gibt nur einen Gott, das ist Allah, und Mohammed ist sein Prophet», über der ganzen Stadt. Selbst in der einst säkular konzipierten Türkei zeigt inzwischen der sunnitische Islam seine Macht, sodass anderen Religionen – nicht nur Christen, sondern auch den Aleviten – kaum Luft zum Atmen bleibt. Zur Religionsfreiheit gehört auch das Recht, frei von religiöser Bevormundung zu sein.

Sie sind gegen das Minarettverbot, aber für das Kopftuchverbot.
Wie gesagt, Minarette zu verbieten, verhärtet nur die Fronten, führt zu Hass und zur Spaltung der Gesellschaft. Die Schweizer sollten eine offene Debatte führen. Ich finde allerdings, die Muslime sollten einen Schritt auf die aufnehmende Gesellschaft zu machen und den offenen Diskurs und Konsens suchen. Warum müssen Minarette so hoch sein? Warum müssen sie überhaupt sein? Zu Mohammeds Zeit gab es keine Minarette. Das Minarett war ein Signal der Eroberung, des Siegs über das Christentum. Wenn die muslimische Gemeinschaft demokratisch und integrativ gesinnt wäre, würde sie überlegen, ob sie wirklich ein solches Zeichen setzen will. Ich halte es für einen Akt der Höflichkeit, wenn die Muslime einen Gedanken darauf verwenden, wie sie die Freiheiten der Schweizer Gesellschaft nutzen.

Und das Kopftuch?
Ich bin nicht für ein generelles Kopftuchverbot. Ich bin dagegen, dass so getan wird, als wäre das Kopftuch ein religiöses Gebot. Es ist ein Symbol einer bestimmten persönlichen und politischen Identität. Über das Kopftuch sagt der Koran nichts, der Schleier ist eine von Männern durchgesetzte Tradition und Ausdruck der Macht über Frauen. Ich bin allerdings dagegen, dass Kinder Kopftuch tragen. Denn Kopftücher zwingen schon kleine Mädchen in eine bestimmte Geschlechterrolle. Das ist Apartheid pur.

Quelle


Nigeria Muslime töten 20 Christen

Januar 18, 2010

In der nigerianischen Stadt Jos sind mehr als 20 Menschen bei Ausschreitungen getötet worden. Muslime griffen christliche Einrichtungen an, was die Gewaltakte auslöste ist ungeklärt. Die Regierung verhängte eine Ausgangssperre.

Nairobi/Abuja – Bei Angriffen von Muslimen auf christliche Einrichtungen sind am Sonntag in der zentralnigerianischen Stadt Jos mehr als 20 Menschen getötet worden. Die Zeitung “The Punch” berichtete in ihrer Onlineausgabe, die örtliche Regierung habe eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, um eine Ausweitung der Gewalt einzudämmen. Zum Auslöser der Gewalt gab es zunächst keine Informationen. Es hatte allerdings schon seit einigen Wochen entsprechende Warnungen gegeben.

Spiegel

Islam heißt halt Frieden!


Österreich: Mehrheit der Türken will Sharia – Islam wichtiger als Demokratie

Januar 17, 2010

Beunruhigende Studie: Integration inÖsterreich – Viele türkischstämmige Zuwanderer wollen das archaische islamische Schariarecht.

Wien – Auch im Nachbarland Österreich gestaltet sich die Integration türkischer Zuwanderer schwierig. Eine neue beunruhigende Studie belegt: Mehr als die Hälfte der österreichischen Türken wünschen sich die Einführung des grausamen Scharia-Rechts.

Wenn in Österreich über das Thema Integration diskutiert wird, sehen sich türkische Zuwanderer häufig in einer Opferrolle. „Der Rassismus äußert sich Tag für Tag“, zitiert die Wiener Tageszeitung Die Presse dieser Tage einen selbsternannten Migrationsexperten. Die Frage, ob die Mehrheitsgesellschaft von Einwanderern erwarten kann, die Sprache zu lernen, die Verfassung und die Kultur wenn schon nicht zu übernehmen, so doch wenigstens zu akzeptieren, stellt sich dagegen für viele Türken in Österreich kaum. Es genügt ihnen, ein Feindbild zu haben, auf das man alle Defizite abladen kann.

Eine vom österreichischen Innenministerium in Auftrag gegebene und kürzlich veröffentlichte Studie der Gfk Austria – eine Tochter der in Nürnberg ansässigen Gesellschaft für Konsumforschung – über „Integration in Österreich“ belegt nun, wie sich türkische Migranten von Zuwanderern aus anderen Staaten unterscheiden. Mehr als die Hälfte der etwa 220000 türkisch-stämmigen Migranten – 2,65 Prozent der österreichischen Gesamtbevölkerung von 8,3 Millionen – verlangt vom österreichischen Justizsystem allen Ernstes die Einführung des islamischen Rechtes, also der Scharia. Für fast drei Viertel (72 Prozent) ist die Befolgung der Gebote der Religion wichtiger als die der Demokratie. Gesetze und Vorschriften der Religion sind für 57 Prozent der Türken wichtiger als die Österreichs. Und fast die Hälfte der Zuwanderer aus der Türkei meint, dass man an den vielen Kriminellen in Österreich sehe, wohin die Demokratie führe.

Auch das führt die Studie vor: Junge Türken entwickeln einen starken Hang zur Subkultur, sie fühlen sich dem Islam stärker verpflichtet als der Gesellschaft, in der sie leben – und das, obwohl sie in den meisten Fällen bereits in Österreich geboren und dort aufgewachsen sind. So bekennen 45 Prozent der Türken ein mangelndes Einverständnis mit der österreichischen Gesellschaft, ihrer Lebensweise und dominierenden Werten. Und rund die Hälfte der türkischstämmigen Bevölkerung fühlt sich dem alten Heimatland mehr verpflichtet als Österreich. 55 Prozent lehnen für Sohn oder Tochter einen nicht- türkischen Ehe-Partner ab.

Besonders interessant – und die Vorwürfe von Türken-Sprechern widerlegend – ist die Tatsache, dass andere Zuwanderer – in Österreich leben 1,4 Millionen Ausländer – viel weniger Probleme mit der Integration haben. Während die Türken sich nur zu 26 Prozent integriert fühlen, sind es bei den Polen zum Beispiel 53 Prozent. Dies mag auch mit dem Medienkonsum zusammenhängen: 76 Prozent die Türken sehen fast täglich türkisches Fernsehen, nur 30 Prozent zappen auf den ORF.

Sieht man von der Einstellung vieler Türken ab, dann zeichnet diese Studie ein durchaus positives Bild der Integration in Österreich. Die große Mehrheit der Zuwanderer fühlt sich integriert, mehr als drei Viertel halten es für „sehr wichtig“, dass Zuwanderer verpflichtet sind, Deutsch zu lernen. Wieder einmal zeigt sich, dass es viel zu vordergründig ist, im Zusammenhang mit Integration von „den Ausländern“ zu reden. In Wirklichkeit gibt es in Österreich kein „Ausländerproblem“, sehr wohl aber ein Problem mit türkischen Zuwanderern.

Zu ergänzen ist dieses Bild der türkischen Mentalität durch eine Umfrage, die mit Unterstützung der EU bezüglich einer jüdischen Gemeinde nicht in Österreich, sondern in der Türkei durchgeführt wurde. Danach lehnen es vier von zehn Türken ab, neben einem Juden zu wohnen, etwa ein Drittel möchte keinen christlichen Nachbarn haben. Mehr als die Hälfte der muslimischen Türken lehnt eine Beschäftigung von Nicht-Muslimen in der türkischen Justiz, der Armee, der Polizei oder beim Geheimdienst ab. Und mehr als 40 Prozent sprachen sich dagegen aus, dass Juden oder Christen in der Wissenschaft oder dem Gesundheitswesen in wichtigen Positionen vertreten sind.

Damit noch nicht genug: 57 Prozent der Türken möchten keinen Atheisten als Nachbarn, 20 Prozent lehnen grundsätzlich Ausländer als Nachbarn ab. Sogar Vize-Regierungschef Bülent Arinc bezeichnete dieses Umfrageergebnis als erschreckend, nicht zuletzt mit Blick auf den angestrebten EU-Beitritt. Von dem oft als „gemäßigt“ eingestuften Premier Erdogan war das freilich nicht zu hören.Detlef Kleinert

Erschreckende Umfrage


Ägypten:Rassismus – Nur Muslime dürfen in die Nationalelf – Christen/Atheisten… unerwünscht

Januar 17, 2010

Gottesfurcht im Strafraum: Hassan Schehata, Trainer des Afrika-Cup-Teilnehmers Ägypten, will nur noch fromme Spieler aufstellen.

Dennoch hat der ägyptische Nationaltrainer Hassan Schehata jetzt einen Zusammenhang zwischen der Frömmigkeit seiner Spieler und der Erfolgsbilanz der Elf hergestellt: Er will nur noch Sportler einsetzen, die ihr Leben in islamisch vorbildlicher Weise führen und regelmäßig zu Allah beten: “Ohne gottesfürchtiges Verhalten werde ich nie einen Spieler aufstellen, unabhängig von seinem Potential.”

Da seit langem nur Muslime im ägyptischen Team sind, ist der Islam probates Mittel zur Stärkung der Kampfkraft.

Ob gewollt oder ungewollt – mit seinem Ruf nach frommen Sportlern bedient der Coach die Neo-Islamisierung des ägyptischen Alltags. Diese ist seit längerem zu beobachten und schafft Probleme. In dem zu 90 Prozent muslimischen Land sind inzwischen fast alle Frauen verschleiert. Immer mehr von ihnen verhüllen sich nach Art mancher Araberinnen vom Persischen Golf sogar das Gesicht und wollen in dieser Kleidung an Universitäten studieren oder in Krankenhäusern arbeiten.

Fernsehsender und Internet-Seiten betreiben sowohl das kommerzielle als auch das radikal-ideologische Islamgeschäft – mit den bekannten Auswüchsen. Auch das Verhältnis der muslimischen Mehrheit zu den zwischen zehn bis zwölf Prozent koptischen Christen im Land wird dadurch nicht besser. Bei einem Massaker wurden vor wenigen Tagen sechs Christen getötet. Die Äußerungen des Trainers tragen sicher nicht zur Versöhnung zwischen den Religionen bei.

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