Sklavenhandel der Araber – Der Verschleierte Völkermord

März 26, 2011

Aleviten – die anderen Türken in Deutschland

März 26, 2011

“Wir wollen in Deutschland nicht zwangsislamisiert werden“

Die Aleviten sind die einzige Gruppe aus dem islamischen Kulturkreis, die als Religionsgemeinschaft in Deutschland anerkannt sind. Nordrhein-Westfalen beschloss kürzlich als erstes Bundesland die Einführung eines bekenntnisorientierten Islamunterrichts. Toprak aber will alevitische Lehrstühle an deutschen Universitäten sehen, sowie einen eigenen Religionsunterricht für alevitische Kinder. „Wir wollen auch in Deutschland nicht zwangsislamisiert werden“, sagt er.

Im Alter von zwei Jahren kam Toprak nach Deutschland, aufgewachsen ist er in Recklinghausen. Heute gilt als das deutsche Gesicht der Aleviten. „Für viele sind wir die letzte Hoffnung, dass der Islam doch demokratisch ist“, sagt Toprak. „Aber wir haben eine völlig unterschiedliche und eigenständige Glaubenslehre. Wir respektieren zwar den Koran genauso wie die Bibel, aber wir lesen daraus keine Handlungsanweisung. Wir lehnen die Scharia ab. Alevitische Frauen tragen weder Schleier noch Kopftuch. Ich fühle mich mehr als Alevit und weniger als Muslim. Wenn man alles gegenüberstellt – da bleiben wenig Gemeinsamkeiten.“ Dem Islam wirft er vor allem mangelnde Toleranz vor.

Ramadan ist schlimmste Zeit des Jahres

Auch in Deutschland werden alevitische Kinder gemobbt. Die 17-jährige Ceren etwa hat sich oft verstecken müssen. Die Alevitin besucht die elfte Klasse eines Gymnasiums. In ihrer Grundschulzeit hat sie während des Fastenmonats Ramadan oft heimlich auf dem Schulhof ihr Pausenbrot gegessen. „Von muslimischen Kindern wurde ich häufig als ungläubig beschimpft, weil ich nicht einen Monat lang gefastet habe“, sagt sie. Überhaupt ist Ramadan für die Aleviten die schlimmste Zeit des Jahres. Besorgte Mütter aus ganz Deutschland rufen bei der Alevitischen Gemeinde an, weil ihre Tochter als Schlampe beschimpft wird, wenn sie kein Kopftuch trägt oder einen Minirock.

Lange haben die Aleviten ihre Zugehörigkeit verborgen. Möglichst nicht auffallen war die Devise. In manchen Familien wussten nicht einmal die Kinder, dass sie Aleviten sind. Ihre Unterdrückung gipfelte im Massaker von Sivas. Am 2. Juli 1993 steckte ein aufgebrachter Mob ein Hotel in Brand, in dem alevitische Intellektuelle logierten, die zu einer Feier in die anatolische Stadt gekommen waren. 37 Menschen starben. Die türkische Regierung sprach von einem traurigen Vorfall.

Türkei in der EU?

Unter dem Dach der Union hat sich jüngst ein christlich-alevitischer Freundeskreis etabliert. Einig ist man sich auch in der Skepsis um einen EU-Beitritt der Türkei. „Angeblich hat der türkische Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan sein Land der EU angenähert“, sagt Toprak. „Doch die türkische Gesellschaft ist religiöser und konservativer geworden. Wir befürchten eine Re-Islamisierung in der Türkei. Dieser Staat schimpft sich laizistisch, betreibt aber eine staatliche Religionsbehörde mit rund 100.000 Staatsbediensteten.“ Zwar wolle man die Türkei langfristig in der EU sehen – aber nicht in ihrem jetzigen Zustand, sondern als modernes, säkulares Land. Die Türkei aber entwickle sich schleichend zu einem islamischen Staat.

In ihrem Ursprungsland werden die Aleviten noch immer diskriminiert. Im höheren Staatsdienst etwa ist kein Alevit zu finden – dabei sind rund 30 Prozent der Türken Aleviten. Bei seinem Deutschland-Besuch vor drei Jahren hatte Erdogan die in Deutschland lebenden Türken zur Integration aufgefordert, zugleich aber vor völliger Aufgabe ihrer kulturellen Identität gewarnt. Am vergangenen Wochenende wiederholte er bei einem neuen Auftritt in Düsseldorf seinen Standpunkt. „Ich sage Ja zur Integration. Ihr müsst euch integrieren, aber ich bin gegen Assimilation,“ rief Erdogan den rund 10.000 Zuhörern zu.

Aleviten in deutscher Gesellschaft verwoben

„Das ist zynisch, denn in seinem eigenen Land zwingt er die Aleviten zur Assimilation“, sagt Toprak zu derlei Positionen. „Die Türkei ist ein verbohrter, nationalistischer Staat, der völlig unkritisch mit seiner Vergangenheit umgeht.“ Die Regierung in Ankara lehnt es etwa vehement ab, ein Museum am Ort des Massakers von Sivas zu errichten. Kürzlich hat auch EU-Menschenrechtskommissar Thomas Hammarberg die Türkei schriftlich ermahnt, der Multireligiosität ihres Landes Rechnung zu tragen und die Religionsgemeinschaft der Aleviten anzuerkennen.

In Deutschland sind die Aleviten – ob sie sich nun selbst noch so bezeichnen oder nicht – längst eng mit der Gesellschaft verwoben. Auffallend viele türkischstämmige Politiker und Akademiker sind Aleviten. Özcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher der Grünen. Memet Kiliç, Vorsitzender des Bundesausländerbeirats. Ekin Deligöz, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, die vor fünf Jahren in Deutschland lebende Muslima dazu aufforderte, das Kopftuch abzulegen. Seyran Ates, Autorin, Rechtsanwältin, Frauenrechtlerin.

welt


Die Gefahr geht vom politischen Islam aus – Türkei

März 23, 2011

Saudi-Arabien, der Iran und andere autoritäre islamische Staaten verbreiten mit viel Geld und Propaganda ihre antiwestlichen und antisemitischen Hasslehren. Und neuerdings haben wir es auch in der Türkei, die durch ihr Religionsministerium weitgehend das türkische religiöse Leben in Deutschland bestimmt, mit einer explizit islamischen Regierung zu tun. Sie ist zwar keineswegs mit den genannten Terrorregimes gleichzusetzen. Doch auch sie versteht sich als übergeordnete Schutzmacht der Umma, der weltweiten islamischen Gemeinschaft.

Türkischer Nationalismus und islamisches Erweckungsbewusstsein gehen in ihrer Ideologie eine Synthese ein. Dies machte Ministerpräsident Erdogan in seiner Düsseldorfer Rede deutlich, als er „Islamophobie“ mit Antisemitismus gleichsetzte und als „Menschenrechtsverletzung“ verdammte. Abgesehen davon, dass dies angesichts des wachsenden Juden- und Israelhasses in der Türkei zynisch klingt – wo findet denn in Europa eine Diskriminierung oder gar Verfolgung von Muslimen statt, die auch nur annähernd der Behandlung der Juden im 19. und 20. Jahrhunderts ähnelt – oder der aktuellen Verfolgung von Christen in islamischen Ländern wie dem Irak?

Liberale „Islamkritiker“ werden als „Panikmacher“ denunziert

Mit dem propagandistischen Kampfbegriff „Islamophobie“ nähren islamische Ideologen ein kollektives halluzinatorisches Opferbewusstsein, das die muslimischen Gemeinschaften auf Distanz zu den „Ungläubigen“ und ihrer „gottlosen“ Zivilisation halten soll. Als Gegenmodell präsentiert sich ein politischer Islam, der – nicht nur in seiner fundamentalistischen, sondern auch in seiner „gemäßigt-demokratischen“ Variante – eine dem westlichen Demokratiemodell moralisch überlegene Gesellschaftsordnung unter islamischen Vorzeichen in Aussicht stellt.

Diese Ideologie muss Gegenstand deutlicher Kritik bleiben. Neuerdings jedoch scheint ein erheblicher Teil des deutschen intellektuellen Establishments an der Immunisierung „des Islam“ gegen jede grundsätzliche Infragestellung mitwirken zu wollen. Liberale „Islamkritiker“ werden in deutschen Feuilletons als „Panikmacher“ denunziert und pauschal mit populistischen rechtsextremen Fremdenfeinden in Verbindung gebracht. Dies erinnert an die Art, wie Linke und Linksliberale in den 70er- und 80er-Jahren den Begriff „Antikommunismus“ in eine Stigmatisierungsvokabel umgemünzt haben. Freiheitliche Kommunismusgegner fanden sich mittels des „Antikommunismus“-Verdachts unversehens in die Nähe von faschistischen Demokratiefeinden gerückt.

welt


“Deutschkurse sind für uns Türken eine Provokation”

März 23, 2011

“Deutschkurse im Ausland werden in Ankara eher als Provokation wahrgenommen. Ein Türke wird sich immer als Türke fühlen. Wir haben einfach ein sehr starkes Nationalbewusstsein.”
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Äthiopien: Islamische Extremisten stecken christliche Kirchen in Brand

März 22, 2011

Bei Angriffen von islamistischen Extremisten seien im Westen von Äthiopien während der letzten fünf Tage 59 Kirchengebäude und mindestens 28 Häuser von Christen in Brand gesetzt worden, wie Compass Direct News (CDN) meldete. Dabei seien in und um Asendabo, rund 300 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Addis Abeba, mindestens 4.000 Christen vertrieben worden, die inzwischen in Ako, Jimma, Dimtu and Derbo Zuflucht gefunden hätten. Ausgebrochen seien die Unruhen, weil Muslime einem Christen Koranentweihung vorgeworfen hätten, da er diesen in Stücke gerissen habe.

„Auch sechs adventistische Versammlungsräume sind in Brand gesteckt worden“, sagte Pastor Alemu Haile, Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Äthiopien. „Jede betroffene Kirche hat am 8. März einen Vertreter an eine Koordinationssitzung entsandt, an der das genaue Ausmass der Zerstörung eruiert wird.“
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heuchlerische Türken

März 21, 2011

Nach einer von der EU unterstützten Studie, die am gestrigen Mittwoch von verschiedenen türkischen Tageszeitungen veröffentlicht wurde, will jeder dritte Türke keinen Christen zum Nachbarn haben.

Eine deutliche Mehrheit der Türken von 55 Prozent lehnt demnach eine Beschäftigung von Angehörigen der nicht-muslimischen Minderheiten bei der Justiz oder den Sicherheitskräften ab.

Selbst im Gesundheitswesen wollen 44 Prozent der türkischen Bevölkerung keine christlichen oder jüdischen Ärzte und Krankenschwestern sehen.
Atheisten sind in etwa ebenso unbeliebt bei den Türken wie Christen.

Eine atheistische Familie als Nachbarn würden der Studie zufolge 57 Prozent der Türken ablehnen. Auch den Juden geht es nicht besser: 42 Prozent erklärten, sie wollten keine jüdischen Nachbarn haben, und einheimische Christen als Nachbarn lehnen 35 Prozent der Bevölkerung ab.

Ausländer im allgemeinen sind im Vergleich dazu noch relativ gut gelitten: Gegen eine ausländische Familie als Nachbarn hätten nur 18 Prozent etwas einzuwenden.

Muslime einer anderen Glaubensrichtung als sie selbst würden 13 Prozent der türkischen Muslime
nicht wollen.

Den Anteil der Nicht-Muslime an der türkischen Bevölkerung konnten nur 7 Prozent der Befragten korrekt mit weniger als ein Prozent angeben.

Alle anderen überschätzten den nichtmuslimischen Anteil der Bevölkerung entweder auf bis über 30 Prozent oder konnten gar keine Antwort geben.

Und die Türkei möchte Mitglied der EU werden! Dazu gehört die Freizügigkeit innerhalb der Grenzen der EU, doch die Türken, die in allen westeuropäischen Ländern leben und nach einer Aufnahme in der EU in Millionenheeren nach Westeuropa emigrieren werden, können es nicht akzeptieren, das Westeuropäer in ihrem Land leben.

So sieht die Toleranz in einem islamischen Land aus.
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Kinder spielen “Selbstmord-Attentäter”

März 21, 2011

Ein Video, vermutlich aus Pakistan, zeigt Kinder bei einem neuen Spiel: Selbstmord-Attentäter. Die Bilder zeigen, welchen Eindruck die Terrorgewalt auf sie macht.

Im Internet ist ein verstörendes Video aufgetaucht. In dem Clip, der anscheinend aus Pakistan stammt, spielen die Kinder ein makabres Rollenspiel. Der schwarz gekleidete Junge spielt einen Selbstmordattentäter. Zunächst verabschiedet er sich von seinen Lieben. Dann begibt er sich auf seine Mission.
Kinder spielen Selbstmord-Attentat nach
Video abspielen

Der “Attentäter” läuft an einem weiß gekleideten “Sicherheitsmann” vorbei auf eine Gruppe von Spielkameraden zu, in deren Mitte er seine “Bombe” detonieren lässt. Die “Opfer” fallen zu Boden und stellen sich tot.

Ein Selbstmordattentat als Kinderspiel. Die erschreckenden Bilder zeigen, welchen Eindruck die Terrorgewalt auf die Heranwachsenden in den betroffenen Gebieten offenbar ausübt.

welt


Warum der Begriff “Islamophobie” wenig taugt

März 21, 2011

“Islamophobie – mit diesem Konzept werden ohne Unterschied irrationale und rationale Ängste im Bezug auf den Islam zu Symptomen einer Art psychischen Krankheit erklärt.

Der Phobiker verhält sich zwanghaft. Er kann anderen zur Gefahr werden und wird zugleich als Opfer einer Krankheit betrachtet, statt als Subjekt mit Überzeugungen und Meinungen, wie fragwürdig diese auch immer sein mögen.

Wollen wir wirklich in solchen Begriffen von der öffentlichen Debatte um den Islam reden, wie sie sich bei uns in den letzten Jahren entfaltet hat? Ich halte das nicht für sinnvoll…

Denn dadurch werden bestimmte Redeweisen und Einstellungen von vornherein in den Bereich der Angst gerückt und somit psychologisiert. Man rückt sie damit aus dem Bereich des Verstehbaren und Widerlegbaren heraus …

Schauen wir uns kurz den ersten Versuch an, Islamophobie zu definieren. Dann wird das Problematische dieses Begriffs deutlich werden.
Der Begriff wurde durch eine Studie des britischen Runnymede Trust 1997 in die Debatte eingeführt. Runnymede Trust ist eine unabhägige Lobbygruppe für eine multi-ethnische, multireligiöse und multikulturelle Gesellschaft.
Eine islamophobe Einstellung kommt nach einer Definition des Trust in folgenden Meinungen zum Ausdruck:
– Der Islam sei ein allein stehender monolithischer Block, statisch und für Veränderung unempfänglich.
– Der Islam sei gesondert und fremd, er habe keine gemeinsamen Ziele und Werte mit anderen Kulturen; weder sei er von ihnen beeinflusst noch beeinflusse er sie.
– Der Islam sei dem Westen unterlegen, barbarisch, irrational, primitiv und sexistisch.
– Der Islam sei gewalttätig, aggressiv, bedrohlich, den Terrorismus unterstützend und in einen Kulturkampf verstrickt.
– Der Islam sei eine politische Ideologie, die für politische oder militärische Vorteile genutzt werde.

Islamophobie und Rassismus werden oft synonym gebraucht. Das ist problematisch: Denn ich kann sehr wohl feindliche Gefühle gegenber dem Islam als Religion hegen, ohne Muslime dabei rassistisch abzulehnen. Sonst wäre Islamkritik und Islamfeindlichkeit vonseiten geborener Muslime ja nicht möglich. Auch dies ist ein Versuch, jede Kritik am Islam von vornherein als rassistisch zu diskreditieren.
Ausserdem bin ich der Meinung, dass alle die vermeintlich islamophoben Ideen, die der Runnymede Trust hier auf den Index gesetzt hat, prinzipiell unter dem Schutz der Meinungsfreiheit stehen.

Der Islam wird von manchen Muslimen als politische Ideologie verstanden. Das bestreiten am allerwenigsten jene Muslime, die sich dagegen verwehren. Ja, der Islam hat ein gewaltätiges, aggressives und bedrohliches Gesicht. Terrorismus und Kulturkampf sind ihm nicht fremd …

Ist der Islam dem Westen unterlegen? Ist er sexistisch? Ist er barbarisch? Letzteres würde ich nicht sagen, aber Barbaren im Namen eines bestimmten Islam gibt es zweifelsohne. Sie bringen mit Vorliebe andere Muslime um, wie wir mit Schrecken im Irak, in Pakistan, in Afghanistan sehen können. Sexismus? Wer hier möchte aufstehen und sagen, dies sei ein völlig absurder Vorwurf? Dass der Islam dem Westen unterlegen sei, ist die große Angst und der ANTRIEB aller muslimischen Reformdenker der letzten 200 Jahre. Die Geschichte der modernen Türkei und ihres strikten Laizimus/Kemalismus läßt sich ohne diese Angst überhaupt nicht verstehen. Warum sollten wir diese Aussage also tabuisieren? Nur weil es nicht in Ordnung ist, wenn Nichtmuslime sagen, was Muslime seit 200 Jahren sagen? Genauso verhält es sich mit der Aussage, der Islam sei ein allein stehender monolithischer Block, statisch und für Veränderung unempfänglich.

Es ist einfach Unsinn, diese Aussage als Indiz für Islamophobie anzusehen. Manche Muslime sehen des Islam genau so, manche Muslime kämpfen wiederum gegen jene, weil sie Veränderungen wollen. Eine Aussage, die Gegenstand eines innermuslimischen Streits ist, zum Symptom für Islamophobie zu erklären, wenn sie aus dem Mund von Nichtmuslimen zu hören ist – das geht einfach nicht….

Achse des Gute


Gratuliere zum Al-Gadaffi-Preis, Herr Erdogan!

März 17, 2011

Für so eine Art Familienaufstellung zur Beendigung des Massenmordes in Libyen plädierte jüngst der türkische Ministerpräsident Recep T. Erdogan in einem RTL-Interview: “Vielleicht kann man ihm ein Licht dafür zeigen, dass er mit Würde abtritt. Wenn das die Familie schafft, und das ist wichtig, könnte es sein, dass er abgeht.” – “Mit Würde” , das hat was. Erdogan hat übrigens erst vor drei Monaten in Libyen den “Internationalen Al-Gadaffi-Preis für Menschenrechte” entgegengenommen. Wirklich, kein Spass. Motto des Preises, mit dem vor Erdogan auch schon die Herren Fidel Castro und Hugo Chavez vom Ghadaffi-Regime geehrt worden sind: “So, wie die Sonne für alle scheint, ist die Freiheit ein Recht für alle”. In seiner Dankesrede sagte Erdoğan, die Auszeichnung werde ihn weiter ermutigen für die Menschenrechte zu kämpfen und dass “Islamophobie” ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sei. Und beinahe prophetischsprach sich der Türkenpremier gegen Gewaltanwendung aus: er betonte laut der Tageszeitung “Zaman”, dass “…die Türkei zur Tötung von neun unschuldigen Personen im Mittelmeer durch Israel nicht schweigen wird; er beschrieb das als ein Meer an “Freundschaft und Brüderlichkeit”. Der türkische Premierminister fügte hinzu, dass er fortfahren wird, die Rechte der Menschen im Nahen Osten und rund um die Welt zu schützen. … “Das einzige, das wir für unsere Region und auf dem Globus wollen, ist Frieden und Gerechtigkeit.” – Irgendwie haben wir es ja eh geahnt: das Mittelmeer wäre ein Meer des Friedens von Tripolis bis Istanbul, wenn da die Juden nicht wären. Herr Erdogan ist ein würdiger Träger des “Al-Gadaffi-Preises”
Achse des Guten


Der Iran hebt das Verbot einer nationalsozialistischen Webseite auf

März 17, 2011

Das iranische Ministerium für Bildung und islamische Rechtleitung hat die Blockade einer iranischen, nationalsozialistischen, antiarabischen und antijüdischen Webseite aufgehoben. Das Ministerium blockiert gleichzeitig etwa 5 Millionen Webseiten mit politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Inhalten, sowie Webseiten, die das Thema Sexualität behandeln.

Nachdem die frühere Webseite “Das Zentrum für iranische und nationalsozialistische Forschungen” vom iranischen Staat verboten worden war, nennt sich dasselbe Zentrum jetzt, nach Aufhebung des Verbotes, “Das Zentrum für historische Studien über den Zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus.” Das Zentrum ist nun unter der Führung des iranischen Ministeriums für Bildungs islamische Rechtleitung.

Die iranische Webseite „Ros“ hat die Aufhebung des Verbotes der genannten Webseite verurteilt und den Vertreter des Ministers des o. g. Ministeriums, Muhammad Ali Ramin, für seine Sympathien des Nationalsozialismus kritisiert. Ramin war laut Bericht von alarabiya.net während seines Studiums in Europa ein enger Freund von Personen aus der Szene der Neonazis. Außerdem ist er Generalsekretär der internationalen Organisation “Die Internationale Liga des Holocausts.”

Der iranische Journalist Muhammad Reza Yazdan beschreibt Ramin als denjenigen, der die Einstellung des iranischen Präsidenten bezüglich dessen Leugnung des Holocausts verkörpere.

Die o. g. pro-nationalsozialistische Webseite hat innerhalb kurzer Zeit 3200 zustimmende Schreiben erhalten. Einer der Chaträume dieser Seite trägt den Namen “Das Dritte Reich”, ein anderer “Der Zweite Weltkrieg”. Eine der Hauptaufgaben der Webseite ist “Die Entlarvung der Lüge des Holocausts.” Die Webseite präsentiert sich mit den Worten: “Mit Hilfe Allahs und mit dem Geist des Führers Hitler betrachten wir uns als Soldaten des Nationalsozialismus.”
quelle


Warum japanische Parallelgesellschaften keinen stören

März 16, 2011

Nicht nur Türken, auch Japaner leben in Deutschland in Parallelgesellschaften und lassen ihre Kinder zuerst Japanisch lernen. Trotzdem beunruhigt das keinen.

Deswegen frage ich mich, warum wir ein Problem mit den Türken und kein Problem mit den Japanern haben, nicht einmal in Düsseldorf. Niemand fragt nach ihrer Geburtenrate, keine Behörde stellt ihnen Integrationshelfer zu Seite, es hat auch noch keinen Japan- bzw. Asien-Gipfel beim Innenminister gegeben und keinen christlich-japanischen Arbeitskreis beim Evangelischen Kirchentag. Wir wissen nicht einmal, welcher Religion sie angehören. Sie selbst machen daraus kein Geheimnis, aber auch kein öffentliches Aufheben.

Es muss also andere Gründe geben. Könnte es damit zu tun haben, dass noch kein Japaner vor ein Gericht gezogen ist, um einen Gebetsraum in einer Schule zu erklagen? Oder dass sich kein Japaner geweigert hat, in einem Supermarkt Getränke einzuordnen, die zu trinken ihm seine Religion verbietet? Dass sie bei den erfassten “Intensivtätern” unter-, dafür bei den Abiturienten überrepräsentiert sind? Auch die Japaner leben in Parallelgesellschaften, heiraten untereinander und lassen ihre Kinder zuerst Japanisch und dann Deutsch lernen. Aber: Noch nie ist ein japanischer Minister nach Deutschland gekommen, um seinen Landsleuten zu sagen, was sie tun und was sie lassen sollten. So etwas würde sich die Regierung als Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Republik verbieten. Es sei denn, es handelt sich um den türkischen Ministerpräsidenten…
welt


Christen fürchten nach Ministermord um ihr Leben

März 16, 2011

Attentate auf Politiker, Verfolgung von Minderheiten, täglich Bombenexplosionen: Pakistan trennt nicht mehr viel von einem gescheiterten Staat. Kaum jemand traut sich noch, offen Kritik an islamischen Extremisten zu äußern. Vor allem Christen fühlen sich bedroht.

Worte können tödliche Wirkung haben in Pakistan. So wie die angeblichen Äußerungen der Christin Asia Bibi, einer einfachen Frau, die im Streit mit muslimischen Kolleginnen Jesus über den Propheten Mohammed gestellt haben soll. Es steht nicht einmal fest, ob sie so etwas überhaupt gesagt hat, aber sie wurde trotzdem zum Tode verurteilt. Oder wie die Forderungen von Salman Taseer, dem Gouverneur der Provinz Punjab, Asia Bibi zu begnadigen. Er wurde Anfang Januar in der Hauptstadt Islamabad erschossen. Oder wie die Kritik des Minderheitenministers Shahbaz Bhatti am Blasphemiegesetz, der davon sprach, es werde dazu missbraucht, private Streitigkeiten auszutragen. Bhatti wurde am Mittwoch in Islamabad ermordet.

Draußen vor der Fatima-Kirche in Islamabad klingt das anders. Da stehen Hunderte von Christen. Sie weinen und sagen, sie hätten Angst um ihr Leben. Ein junger Mann schreit immer wieder dieselbe Frage: “Wen wollt ihr als nächstes umbringen?” Ein anderer sagt: “Wir sind in Pakistan geboren, das ist unsere Heimat. Wohin sollen wir nur gehen?” In Pakistan leben Schätzungen zufolge etwa drei Millionen Christen, bei einer Gesamtbevölkerung von knapp 185 Millionen Menschen, zuverlässige und nachprüfbare Zahlen gibt es nicht.

Viele Frauen weinen und liegen sich in den Armen. “Wir werden verfolgt und benachteiligt. Ständig müssen wir fürchten, dass man uns wegen irgendeiner Sache Blasphemie anhängt, uns zum Tode verurteilt oder uns gleich auf der Straße ermordet”, sagt Javed, der mit seiner Frau und seinen drei Kindern zur Kirche gekommen ist, um von Minister Bhatti Abschied zu nehmen…

Islamisten versetzen das Land in einen kriegsartigen Zustand. Am Dienstag attackieren Militante eine Mädchenschule im nordpakistanischen Mardan mit Handgranaten. Wie durch ein Wunder kommt niemand ums Leben, 35 Mädchen werden verletzt. Am Donnerstag, einen Tag nach der Ermordung Bhattis, sterben bei zwei Angriffen auf Polizisten 15 Menschen.

Noch während der Trauerfeier für Bhatti am Freitag explodiert eine Autostunde von Islamabad entfernt eine Bombe in einer Moschee. Mindestens neun Menschen werden getötet.

Spiegel


Grüne/Linke und konservative Islamlobbygruppen vereint

März 16, 2011

Nicht schon wieder. Wieder einmal sind Grüne und islamistische Lobbyverbände einig darin, beleidigt zu sein, weil eine Wahrheit schlicht und klar ausgesprochen wurde: Der Islam gehört, historisch, nicht zu Deutschland.

Natürlich hat Innenminister Hans-Peter Friedrich recht, wenn er sagt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Es deckt sich mit dem, was der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan seinen in Deutschland lebenden türkischen Landsleuten vor wenigen Tagen mahnend zugerufen hat, als er sie erneut vor der Assimilation warnte. Erdogan appelliert an die, die nicht dazugehören, nicht dazugehören wollen, und von denen gibt es einige.

Die Reaktionen auf den Innenminister dagegen verlassen sich auf das vertraute Gemisch aus lautstarker Empörung und politischer Erpressung, statt zur Sache zu reden. Und das ist der wahre Skandal. Was hatte der Innenminister noch mal genau gesagt? “Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich aus der Geschichte nicht belegen lässt.”

Er sprach zur Geschichte. Nun warten wir also auf Widerlegungen, und bekommen stattdessen Belehrungen zum interkulturellen Knigge. Renate Künast: Der Minister “zerschlägt Porzellan!” Gut, die Erde ist rund, aber pscht!, es gibt Leute die das als Affront auffassen könnten. Von ihrem Kollegen Cem Özdemir ist nur zu hören, der Minister habe “ein krudes Gesellschaftsverständnis”. Aha. Dürfen wir vorerst sagen, Özdemir hat ein krudes Debattenverständnis?

Die Vorsitzende des liberal-islamischen Bundes wird schon orientalisch-bunter. Sie verteidigt die Ehre. Sie nennt die Ministeraussage eine “Ohrfeige ins Gesicht der Muslime” und hält sie für “politisch wie historisch falsch”. Und wie wäre es, historisch, richtig? Fehlanzeige.

Der Chef der türkischen Gemeinde tut das, was er am besten kann. Er droht. “Wenn der Innenminister Streit sucht, wird er ihn bekommen.” Devise: Wenn du noch einmal behauptest, ich sei intolerant, dann kriegst du aufs Maul.

Kein Einziger hat auf den Minister in der Sache geantwortet. Das interessierte Publikum wartet immer noch auf Belege für das, was an der Minister-Aussage falsch sein soll. Wartet auf jede Menge Beweise für die historische gewachsene islamisch-christlich-deutsche Identität.

Sollten wir den 12.September 1683 als Beginn einer wundervollen Freundschaft annehmen, als die Türken vor Wien auftauchten und die christlichen Staaten des Abendlandes gemeinsam zitterten? Oder ist es die Mokka-Mode im Rokoko, die uns beglückte, oder Mozarts beschwingtes Märchen von der “Entführung aus dem Serail”, dieser Exotenschauer aus Harem, Kerkermeister, Augenrollen, gewagten Miedern, gütigem Bassa Selim?

Oder fallen uns nicht doch eher die missgelaunten türkischen Subkulturen mit den verschleierten Frauen in den Großstädten ein, die Brandreden der Scharia-Anhänger in Mönchengladbach, die türkischsprachigen Viertel in Duisburg Marxlohe und die vielen, vielen islamischen Kulturvereine, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden?

Sagen wir es so: Ich habe einige muslimische Freunde. Trotzdem gehört der Islam nicht zu Deutschland, geschichtlich, er gehört nicht in unsere historisch-religiöse DNA, denn die ist, allen Unkenrufen zum Trotz, immer noch christlich.

Wie ein Lauf auf Eierschalen

Es ist lustig, über den Islam zu diskutieren, denn man wird gebeten, so vorsichtig aufzutreten, als laufe man über Eierschalen – die Gegenseite könnte sich provoziert fühlen und sich genauso benehmen, wie man es beschrieben hat.

Gerade eine Woche ist es her, als an gleicher Stelle Patrick Bahners Buch “Die Panikmacher” besprochen wurde. Bahners beschuldigte nicht die islamistischen Sprengstoffkommandos und Scharia-Propagandisten der Panikmache, sondern diejenigen, die vor ihnen warnen. Etwa Hirsi Ali, die von islamischen Tugendwächtern Verstümmelte, oder Ralph Giordano, den Holocaust-Überlebenden.

Thomas Steinfeld (“SZ”) war von Bahners Mut schwer ergriffen.”Er prüft er denkt … Aber welche Freude dass es ihn gibt”. Nur ein paar Tage später schießt ein islamistischer Attentäter zwei amerikanische Soldaten vor dem Frankfurter Flughafen nieder. Und der türkische Premier warnt vor allzugroßer Assimilation. Panikmache?

In Tunis sind bereits die Rotlichtviertel vom islamistischen Mob abgefackelt worden. In Ägypten hält die Mehrheit Steinigung bei Ehebruch, Handabhacken bei Diebstahl und die Todesstrafe beim Abfall vom Islam für wünschenswert, und das war VOR dem Umsturz. In Jordanien, im Jemen, in Marokko, in Bahrain, im Gaza-Streifen gibt es starke und vor allem gut organisierte islamistische Gruppierungen, die Mehrheiten bilden oder zur Mehrheit drängen.

Seit 1979 Ajatollah Chomeini das korrupte Schah-Regime ablöste und die Hoffnung auf Freiheit und Menschenrechte in einen finsteren Gottesstaat erstickte, sind wir gewarnt.

Und nein: Der Islam gehört nicht zu Deutschland.

Spiegel


Tote bei Kämpfen zwischen Christen und Muslimen

März 14, 2011

Koptische Christen demonstrierten gegen die Zerstörung einer Kirche. Daraufhin eskalierte die Gewalt. Über 100 Menschen wurden verletzt.

Bei Zusammenstößen zwischen Christen und Muslimen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sind elf Menschen getötet worden. Sechs der Toten waren koptische Christen, die anderen fünf Muslime, teilte die ägyptische Generalstaatsanwaltschaft mit. Etwa 110 Menschen seien verletzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf das Gesundheitsministerium.

Die Leichen befänden sich im Krankenhaus der Kirchengemeinde, sagte der Geistliche Samaan Ibrahim aus dem Stadtteil Mokattam, dem Ort der Auseinandersetzungen. Alle Opfer seien durch Kugeln getötet worden, auch die Verletzten hätten Schusswunden erlitten.

Mindestens tausend Christen hatten sich am Dienstag in Kairo versammelt, um gegen einen Brandanschlag auf eine Kirche im Süden der Metropole am Samstag zu protestieren. Die Demonstranten seien dann von Bewaffneten attackiert worden, die auch Häuser und Warenlager in Brand gesetzt hätten, sagte Priester Ibrahim. Nach Angaben der Sicherheitskräfte bewarfen sich beide Seiten mit Steinen, Augenzeugen zufolge schossen Soldaten in die Luft, um die Menschenmenge aufzulösen.

In Ägypten liefern sich Kopten und Muslime immer wieder heftige Auseinandersetzungen. Bei einem Anschlag auf koptische Christen in Alexandria waren in der Neujahrsnacht 23 Menschen getötet worden. Die Kopten sind die größte christliche Glaubensgemeinschaft im Nahen Osten und machen bis zu zehn Prozent der 80 Millionen Einwohner Ägyptens aus. Sie sehen sich im Alltag Diskriminierungen und Benachteiligungen ausgesetzt.

Menschenrechtler sind besorgt über die anhaltende Gewalt. Seit Anfang Januar seien mindestens 39 Kopten in Ägypten getötet und drei Kirchen niedergebrannt worden, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker.
welt


Zwei Tote bei Gewalt zwischen Muslimen und Christen

März 14, 2011

Der Streit über eine Liebesbeziehung zwischen Muslimen und Christen hat in Ägypten zwei Menschenleben gefordert. Nach der Tragödie zündeten Islamisten ein koptisches Dorf an.

In Ägypten haben die muslimischen Bewohner eines Dorfes die örtliche Christengemeinde gestürmt. In Soul, 30 Kilometer südlich von Kairo, hätten aufgebrachte Muslime in der Nacht auf Samstag die Kirche sowie Häuser von Kopten angezündet. Wie ein Sicherheitsvertreter der staatlichen Nachrichtenagentur Mena sagte, wurde die Auseinandersetzung zwischen zwei Familien durch die verpönte Liebesbeziehung eines Christen mit einer Muslimin ausgelöst.

Nach Angaben von Mena hatte in dem Dorf Sol ein christlicher Mann eine Liebesbeziehung mit einer muslimischen Frau, die von den Familien beider Seiten abgelehnt wurde. Als am Freitag der Streit zwischen den Familien eskalierte, seien die Väter des Paares getötet worden.

Nach der Beisetzung des Vaters der Frau am Samstag habe eine Gruppe von Muslimen die Kirche des Dorfes in der Provinz Helwan angezündet. Wie Mena weiter berichtet, gelang es der Armee, das Feuer rasch zu löschen und die Ruhe wieder herzustellen.

Liebesbeziehungen zwischen Christen und Muslimen sind in Ägypten ein Tabu, und eine Hochzeit ist nur dann möglich, wenn sich der christliche Teil des Paars zum Islam bekehrt.

welt


Christlicher Minister von Muslimen ermordet

März 14, 2011

Niedergeschossen auf offener Straße in Islamabad. Er, selbst ein Katholik und der einzige Christ in Pakistans Kabinett, hatte sich immer wieder entschlossen gegen das harsche Blasphemiegesetz des Landes ausgesprochen. Auch dann noch, als die Taliban und extremistische Kleriker eine Fatwa, ein islamisches Rechtsgutachten, mit einem Todesurteil gegen ihn vorgelegt hatten. „Ich bin der Nächste auf ihrer Todesliste“, sagte der 42-Jährige kürzlich. Er hat recht behalten.

Shahbaz Bhatti war auf dem Weg zur Arbeit in Pakistans Hauptstadt. Er hatte gerade das Haus seiner Mutter in einer Vorstadt Islamabads verlassen, als am Mittwoch um 10.30 Uhr drei unbekannte Männer das Feuer auf sein Auto eröffneten. Zwei der Männer, so ein Augenzeuge, öffneten die Tür seines Toyota und versuchten, Bhatti aus dem Auto zu zerren. Gleichzeitig schoss der dritte mit seiner Kalaschnikow immer wieder in das Wageninnere.

Der Angriff dauerte nur etwa 30 Sekunden, dann flohen die Täter in einem wartenden weißen Suzuki Mehran. Als Minister Bhatti in das Shifa-Krankenhaus eingeliefert wurde, war er schon tot. Mindestens acht Kugeln, so die Polizei, trafen ihn….

Christliche Minderheit lebt in ständiger Angst

Die Situation für die Christen im Land – sie machen nur etwa 1,5 Prozent der 185 Millionen Pakistaner aus – wird immer schwieriger. „Die christliche Gemeinde lebt hier sowieso schon in ständiger Furcht“, sagt der pakistanische Christ Martin Fernandes aus Karatschi. „Und dann passiert so etwas. Niemand wagt es, laut darüber zu reden, denn jeder könnte zum nächsten Ziel werden.“ Dieses Gefühl begleitet tatsächlich Menschen in ganz Pakistan ständig.

„Wir haben Angst“, sagt auch die katholische Grundschullehrerin Shirley Kanson Dean aus Karatschi. „Jetzt haben sie wieder zugeschlagen, und bald werden sie womöglich gegen die Kirchen vorgehen. Wenn wir die Möglichkeit bekommen, dann gehen wir. Niemand ist in diesem Land seines Lebens sicher.“

Die Nächste auf der Todesliste der Extremisten könnte die Abgeordnete Sherry Rehman sein. Sie hatte sich im Parlament dafür eingesetzt, das Blasphemiegesetz zu reformieren und damit Missbrauch einzuschränken. Außerdem forderte sie die Abschaffung der Todesstrafe bei Blasphemiefällen. Gouverneur Taseer und Minderheitsminister Bhatti hatten diese Eingabe offen unterstützt und dafür mit ihrem Leben bezahlt.

Die Regierung hatte sich dem von den Islamisten entfachten Widerstand gebeugt und sich gegen die Reformen ausgesprochen. Sherry Rehman wurde vom Premierminister Gilani selbst ausgebremst. Seitdem erhält sie nach eigenen Aussagen alle 30 Minuten Todesdrohungen per Telefon oder E-Mail. Sie ist offenbar im Nachbarland Indien abgetaucht.

Die schwache Regierung sieht machtlos zu, wie die Islamisten immer mehr Einfluss gewinnen und die Bevölkerung mit ihren Hetzreden anstacheln. Nicht einmal nach dem Mord an Gouverneur Taseer hat die Führung unter der PPP durchgegriffen. Stattdessen kuscht sie vor den lautstarken Parolen der Mullahs – und untergräbt damit ihre Macht noch weiter.
welt


Türken tragen Antisemit Erbakan zu Grabe

März 14, 2011

Mit seinem ewigen Gerede über böse Juden und eine islamische Weltrevolution war er nur noch eine marginale Figur. Trotzdem erweisen Hunderttausende Erbakan die letzte Ehre.

Am 27. Februar starb der einflussreichste Mann der jüngeren türkischen Geschichte. Necmettin Erbakan – Erfinder des türkischen Islamismus und zwischen 1996 und 1997 fast genau ein Jahr lang Premierminister – erreichte mit seiner „Saadet“-Partei zuletzt nur wenige Prozent der Wählerstimmen und schien mit seinem ewigen Gerede über böse Juden und eine islamische Weltrevolution eine marginale Figur geworden zu sein.

Aber hunderttausende Türken drängten sich am Dienstag in den Straßen Istanbuls, um ihm das letzte Geleit zu geben. Obwohl der Verstorbene selbst kein Staatsbegräbnis gewollt hatte, fehlte niemand aus der Regierung. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sagte sogar eine Reise nach Brüssel ab, um dem Begräbnis beiwohnen zu können. Das ganze Kabinett reiste mit nach Istanbul. Das Militär schickte den Kommandeur der Ersten Armee, General Hayri Kivrikoglu – obwohl die Militärs einst Erbakans Regierung gestürzt hatten und er wie kein anderer zur Ursache von deren politischen Entmachtung wurde.

Erbakan schuf den Politiker Erdogan

Der kurzgewachsene Führer der kleinen Saadet-Partei war in Wirklichkeit die Schlüsselfigur der türkischen Politik seit 1969. Erbakan schuf den erfolgreichsten Spitzenpolitiker der Republik seit Atatürk – den heutigen Ministerpräsidenten Erdogan, den er in den 90er-Jahren als Bürgermeister Istanbuls ins Rampenlicht katapultierte. Erbakan blieb bis zuletzt ein einflussreicher Drahtzieher: Im vergangenen Jahr erschütterte er das Gefüge der Nahostpolitik, als, inspiriert von ihm, eine „Hilfsflotte für Gaza“ bewusst einen internationalen Eklat provozierte, der Israel in die diplomatische Defensive trieb.

Ohne Erbakan kein Erdogan, ohne ihn keine islamische, aber dennoch friedliche und demokratische Umgestaltung der Türkei. Die Folgen strahlen auf die gesamte Region aus und auf Europa, das sich mit einer erstarkenden, islamischeren, fordernden Türkei auseinandersetzen muss. Zugleich war Erbakan aber auch die Spinne im Netz des internationalen Fundamentalismus, und sein Begräbnis wurde zum Familientreffen von Islamisten aus aller Welt. Anwesend waren unter anderen der tunesische Islamistenführer Raschid al-Ghannouchi und der einstige Führer der ägyptischen Muslimbruderschaft, Muhammad Mahdi Akif. Hamas-Chef Khalid Maschal wollte erst kommen, ließ sich dann aber doch vertreten, vielleicht um das Ansehen Ankaras zu schonen.

Viele dieser Glaubenskämpfer waren schon im vergangenen Jahr in Istanbul gewesen, zu einer Konferenz „für eine neue Welt“, zu der Erbakan geladen hatte. Eigentlich feierte man da den Start der „Hilfsflotte“ für Gaza. In der Abschlusserklärung hieß es: „Die beherrschende Ideologie der Siegerstaaten (…) ist der rassistisch- monopolistische Zionismus. Die Zentren dieser rassistisch-monopolistischen Ideologie sagen: ‚Wir sind die überlegene Rasse. Wir müssen die Welt führen. Andere Nationen müssen unsere Sklaven werden.‘“

Er gründete Milli Görüs

Das war Erbakan pur. Der alte Judenhasser wollte die islamische Weltherrschaft unter Führung der Türkei. Seine Bedeutung lag aber darin, dass er nicht Terror, sondern schlaue, langsame Strategien empfahl, um die Gesellschaft von unten her zu verändern. 1969 gründete er die „Milli Görüs“-Bewegung, deren Grundidee war, dass Muslime Firmen nach „islamischen Prinzipien“ gründeten, und dort möglichst alle Muslime investieren und einkaufen. So würde man die Wirtschaftsstruktur und die Eliten, auf Dauer schließlich auch die Regierung bestimmen.
welt


Islam: Wachstumsbremse Koran – oder warum Araber dumm sind – Lesetipp im Schweizer Wirtschaftsmagazin

März 9, 2011

Nicht der Westen ist schuld am Zurückbleiben der arabischen Länder. Diese haben den Übergang in die Moderne verpasst – nicht zuletzt wegen ihrer rigiden Berufung auf den Koran.

Der alte Mann sitzt im hellen Gewand hinter der Balustrade, eine schneeweisse Kufiya bedeckt den Kopf, sein schütterer Bart ist ergraut, vor ihm sind vier grosse Mikrofone aufgebaut. Mit erhobenem Zeigefinger massregelt er sein Publikum, seine Worte scheppern schrill aus den Lautsprechern in den Saal, die Akustik schmerzt. «Es ist wahr», schreit Prediger Yusuf Al-Qaradawi, «wir können uns die herrlichsten Dinge der Welt kaufen. Unsere Leute können die luxuriösesten Autos kaufen.» Erregt steigert er sich: «Rolls-Royce, Mercedes 500 oder 700, S-Modelle, M oder L – mit allem Luxus!» Dann leise: «Wir besitzen sie, aber wir stellen sie nicht her», sagt er, «wir produzieren keine einzige Schraube dieser Autos.»

«Wie kommt das?», fragt Al-Qaradawi in seiner Predigt vom April 2005 und erzählt von einer Studie aus einem arabischen Land, die berechnet hat, wie viel Zeit die Staatsangestellten bei der Arbeit verbringen. «Der Durchschnitt betrug 27 Minuten am Tag», ruft er. Und wieder schreit er: «27 Minuten!»

Qaradawi berichtet von einem Erweckungserlebnis aus den siebziger Jahren, als er zum ersten Mal in Deutschland eintraf und sich wunderte, dass er auf den Strassen kaum Menschen erblickte. «Die Leute arbeiten», habe ihn der Chauffeur aufgeklärt. Und schliesslich widmet er sich seinem Hauptgegner: «Wie hat es die zionistische Bande geschafft, uns überlegen zu sein, wo sie doch nur so wenige sind? Durch Wissen! Durch Technologie! Durch Stärke!»….

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Linke und Menschenrechte

März 2, 2011

Norman Paech ist untriebig – der jahrelange Bundestagsabgeordnete der Partei “Die Linke”, vormals PDS, inszeniert sich in der Öffentlichkeit nur zu gerne als “Friedensaktivist” und als “Menschenrechtler”. Was bestimmte Zeitgenossen unter “Menschenrechte” verstehen, kann man vielleicht erahnen, wenn man sich die Auswirkungen der blutigen Terrorherrschaften von Massenmördern wie Lenin, Mao, Pol Pot, Stalin ansieht – oder wenn man aktuell einen Blick in Unrechtsstaaten wie Kuba wirft. Herr Paech war auch dabei, zusammen mit aktiven Linke-Bundestagsabgeordnete, als bis an die Zähne bewaffnete Islamisten auf einem Schiff versuchten, illegal und gewaltsam in den Gazastreifen einzudringen. Das bei der Abfahrt die Jihadisten von “Mord an Juden” schwärmten und in Kampfliedern den Untergang des jüdischen Staates herbeisehnten, schien ebensowenig zu stören, wie der Umstand, das der Schiffskapitän des islamistischen Terrorkahn per Funk den Israelis zurief: “Go back to Auschwitz”. Das ist eben der “Antifaschismus” der rot angemalten Volksgenossen.

Jetzt wurde etwas sehr passendes bekannt: Herr Paech, der wackere Kämpfer für Frieden und Sozialismus, hat tagtäglich den libyischen Völkermörder Gaddafi vor Augen.

Die Tageszeitung “Die Welt” berichtet:

Der emeritierte Hochschullehrer und passionierte Israel-Kritiker Norman Paech sieht den “Revolutionsführer” jeden Tag – an seinem Computer: Paech benutzt ein Mouse-Pad, das ein Foto Gaddafis ziert. “Ein Geschenk, das ich auch schon im Bundestagsbüro hatte”, bestätigte der ehemalige Linke-Abgeordnete der “Welt”. Vor 40 Jahren habe der ihn sogar in seinem Zelt empfangen. Sein Gaddafi-T-Shirt habe Paech aber “nur im Karneval” getragen.

Selbstverständlich hat sich die Partei “Die Linke” weder von der Jihad-Flotte, noch von deren antisemitische Mission bis heute distanziert. Es ist auch mehr als unwahrscheinlich, das die Partei “Die Linke” sich in irgendeiner Form von Paech distanzieren wird. Warum auch, Gleich und gleich gesellt sich gerne. In diesem Sinne: “Fans von Massenmörder aller Länder, vereinigt Euch!”

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