“Freiheit ist für Frauen nicht vorgesehen” Kelek

Februar 28, 2011

Dr. Necla Kelek ist eine Frau klarer Worte. “Kultureller und politischer Islam lassen sich nicht voneinander trennen”, sagte die Soziologin bei ihrem Vortrag aus dem Buch “Himmelsreise” in der VHS. In dem ging die gebürtige Türkin hart mit den patriarchalen Strukturen in der muslimischen Welt und unter Migranten in Deutschland ins Gericht.

Die Brisanz des Themas zeigte sich schon am Eingang der Aula: Zwei Polizisten bewachten die Veranstaltung, zu der mehr als 100 Zuhörer gekommen waren. “In Hagen hatte ich schon einmal das Problem, dass Muslime die Veranstaltung gestürmt und mich als Ungläubige beschimpft haben.” Wenige Minuten später zeigt sich warum. Denn die Islamkritikerin forderte Migranten in Deutschland zum Umdenken auf.

“Viele Muslime sehen sich noch immer als Türken. Sie akzeptieren Europa nicht als neue Heimat.” Dabei spiele der Islam eine wichtige Rolle. Denn die Freiheit trage in der muslimischen Welt eine andere Bedeutung, als in der westlichen Welt. “Dort bedeutet sie die bewusste Entscheidung, dem Willen Allahs zu dienen”, sagt Kelek, die mit dem Islam groß geworden ist. “Für Frauen ist die Freiheit nicht vorgesehen. Sie stehen unter dem Schutz der Männer oder Väter vor anderen Männern.”

Diese Einstellung kollidiere mit europäischen Wertvorstellungen. Das Kopftuch sei ein Zeichen dafür. “Mit ihm wird die Rolle von Opfer und Täter verkehrt.” Denn mit der Verhüllung habe die Frau dafür Sorge zu tragen, dass sie bei Männer kein Verlangen erregt. “Es trägt nicht der Täter eines sexuellen Übergriffes die Verantwortung, sondern die Frau, die sich nicht ausreichend verhüllt.” Schon kleine Mädchen würden durch das Kopftuch als “Sexualobjekte” gekennzeichnet.

Muslime, die nach Deutschland kommen, seien größtenteils nicht willens, diese Ansichten abzulegen. Dabei sei das eine Voraussetzung für Integration.

Das Erlernen der Sprache reiche nicht aus. “Ich begreife die Freiheit in Deutschland nicht als Service-Station für fremde Kulturen, sondern als den Inhalt einer Wertegemeinschaft.” Nicht umsonst wählte die Wissenschaftlerin zum Beschreiben dieser Inhalte die aufklärerischen Philosophen Kant und Montesquieu. “Der Islam als Religion hat die Aufklärung noch vor sich.”

In der anschließenden Diskussion besprachen die Teilnehmer die Rolle des Islam bei den Revolutionen in Nordafrika. “Ich kann den jungen Menschen nur raten, sich weiterhin für die Freiheit im Land einzusetzen. Sonst könnte die Revolution eine Enttäuschung werden”, sagte Kelek dazu. Auch das umstrittene Buch von Thilo Sarrazin wurde zum Thema. “Diese Angst in der Bevölkerung ist da, ob Sarrazin darüber schreibt oder nicht.” Darum müsse man sich damit auseinandersetzen.

Schlüssel zur Lösung des Problems sei, dass Migranten sich nicht weiter als Opfer stilisierten und Europäer Muslime nicht als Mündel betrachteten. “Die Situation der Muslime in Deutschland ist nicht von der schlechten sozialen Lage bestimmt, sondern vom kulturellen und politischen Islam.”


Rassismus gegen deutsche Schüler

Februar 28, 2011

Zu diesem Thema lud die Konrad-Adenauer-Stiftung die Berliner FAZ-Journalistin Regina Mönch ins Goethe-Theater zu einer Podiumsdiskussion ein. Ergebnis: Eine hitzige Debatte, Protestflugblätter und Buhrufe.

Mönch: „Immer häufiger übernehmen türkische und arabische Jugendbanden mit gefährlichen Überlegenheitsfantasien das Kommando auf unseren Schulhöfen. Andere Mitschüler sind für sie Schweinefleischfresser und Hurenkinder. An den Schulen herrscht Angst. Deutsche Jugendliche gehen ihnen aus dem Weg.“

Doch wie akut ist das Thema wirklich unter den Jugendlichen? Marina (16) aus Bremen-Nord: „Ich wurde schon als Nazi oder doofe Deutsche beschimpft. Meistens sind es ausländische Jungen, die sich in der Gruppe stark fühlen.“ Deniz (17): „Es gibt definitiv einen anti-deutschen Rassismus auf Schulhöfen. Ich habe das schon erlebt.“

Daniela (16) aus Gröpelingen: „Ich wurde auf dem Schulhof als scheiß Deutsche beschimpft. Einfach so, ohne Grund.“ Leyla (18), Berufsschülerin mit türkischen Wurzeln: „Ich habe viele deutsche Freunde. Wir gehen respektvoll miteinander um. Nur so können wir diesen bescheuerten Rassismus aktiv bekämpfen.“

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Armes Deutschland: Muslim wollte keinen Alkohol ins Regal sortieren

Februar 28, 2011

us religiösen Gründen weigerte sich ein Supermarkt-Mitarbeiter, Spirituosen ins Regal zu räumen. Der Betrieb kündigte ihm, der Mann geht dagegen juristisch vor – nun kommt der Fall vor das Bundesarbeitsgericht.

Erfurt – Er folgte seinem Gewissen und verlor den Job: Ein Muslim, der in einem Supermarkt angestellt war, weigerte sich strikt, alkoholische Getränke ins Regale zu räumen. Sein Glaube, so begründete er, verbiete ihm jeglichen Umgang mit Alkohol. Der Mann sollte nach längerer Krankheit wieder in der Getränkeabteilung arbeiten. Nach mehreren erfolglosen Aufforderungen setzte der Arbeitgeber den Mann schließlich im März 2008 vor die Tür. Seither klagt er gegen seinen Rauswurf. Am Donnerstag entscheidet das Bundesarbeitsgericht in Erfurt über die Kündigung.

“Der Zweite Senat muss prüfen, ob die Arbeitsverweigerung mit religiösen Gründen zu rechtfertigen ist”, sagt Inken Gallner, Sprecherin des höchsten deutschen Arbeitsgerichts. Eine generelle Antwort darauf haben die Juristen allerdings nicht. Inwieweit Arbeitnehmer aus Glaubens- oder Gewissenskonflikten Anordnungen verweigern dürfen, hängt immer von den einzelnen Umständen ab. Das Landesarbeitsgericht Hamm (Nordrhein-Westfalen) entschied etwa im Jahr 2002, dass Muslime nicht ohne das Einverständnis ihres Arbeitgebers zusätzliche Gebetspausen einlegen dürfen.

Dennoch sind höchstrichterlich bislang nur wenige dieser Fälle entschieden worden. “Das sind keine Massenstreitigkeiten”, sagt Gallner zu der geringen Zahl derartiger Verfahren. Für Aufsehen sorgen sie alle Mal. Zumeist geht es dabei um die Kleiderordnung.

Erst im vergangenen August erklärte das Bundesarbeitsgericht die Abmahnung einer Erzieherin aus Baden-Württemberg für rechtens, die im Kindergarten ihr Kopftuch nicht ablegen wollte. Im Dezember 2009 bestätigten die Bundesrichter die Kündigung einer Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen, die im Türkischunterricht mit Kopftuch vor ihre muslimischen Schüler trat. Dagegen sah das höchste deutsche Arbeitsgericht im Jahr 2002 bei einer muslimischen Verkäuferin aus Hessen keinen Kündigungsgrund darin, dass sie sich weigerte, während der Arbeit ihr Kopftuch abzulegen.

Für öffentliche Diskussionen sorgte zuletzt das Ansinnen einer Muslimin, voll verschleiert mit einer Burka in der Frankfurter Stadtverwaltung arbeiten zu wollen. Ihr Arbeitsverhältnis wurde inzwischen einvernehmlich beendet.

Spiegel


Muslime: “Die Mädchen hier sind doch alles Huren”

Februar 24, 2011

Großbritannien beschäftigt sich mit einem alten Tabu: Muslimische Gangs, die weiße Jugendliche erst missbrauchen und dann auf den Strich schicken.

In Großbritannien sorgt eine bisher tabuisierte Abart sexuellen Missbrauchs mit rassistischen Untertönen für Aufsehen. Offiziellen Zahlen zufolge häufen sich in nordenglischen Städten die Fälle von Gangs junger Männer, die Mädchen zwischen zwölf und 16 Jahren den Kopf verdrehen und sie dann monatelang missbrauchen, vergewaltigen auf den Strich schicken.

Insgesamt 56 Männer wurden in den letzten Jahren wegen des sogenannten „grooming for sex“ verurteilt; Von den 56 Männern stammten 50 von pakistanischen Vorfahren ab. Die Opfer, insgesamt mehrere Hundert, waren überwiegend Weiße. „Um solche Verbrechen zu stoppen, müssen wir darüber reden“, sagt Kriminaloberinspektor Alan Edwards von der Polizei in West Mercia. „Aber alle sind zu ängstlich, über den ethnischen Faktor zu reden.”

Ein transnationales Forschungsprojekt mit Schwerpunkt in Holland beschrieb die Stimmungslage junger Männer aus Einwanderer-Familien: Viele würden „eifersüchtig über die Unschuld ihrer Schwestern wachen“, einheimische Mädchen hingegen bedenkenlos benutzen. Ein junger Mann marokkanischer Herkunft gab zu Protokoll: „Frauen sollten bei der Heirat Jungfrau sein. Die Frauen hier sind alle Huren.“

welt


Islamismus, nein danke!

Februar 23, 2011

Mubarak ist fort, ob aber aus Ägypten wirklich eine Demokratie wird, bleibt ungewiss. Ganz Arabien wankt auf einem schmalen Grat – fort von den alten Despoten, hin zu neuer Freiheit. Und an den Abgründen dieses zugigen Pfades lauert der islamische Fundamentalismus. Aus den warmen Stuben des Westens geizen unsere Politiker nicht mit guten Ratschlägen. Dabei sehen wir im Widerstand gegen den Islamismus selber eher feige aus.

Nach den Fällen Salman Rushdies und Theo van Goghs wagt kaum noch ein Schriftsteller Kritik am Islam. Auch die Karikaturisten und Kabarettisten haben damit aufgehört, seit dänische Zeichnungen einen Sturm islamistischer Gewalt ausgelöst haben. Inzwischen berichten sogar Lehrer und Universitätsdozenten von systematischen Einschüchterungen durch islamische Vereine, wenn in irgendeiner Disziplin vermeintliche Glaubensfragen tangiert werden. In Großstadtschulen toben muslimische Eltern, falls Mädchen mit Jungen im Sportunterricht turnen, Sexualkunde auf dem Plan steht oder über Israel diskutiert wird.

Im großen Kulturkampf üben wir kleines Zurückweichen. Kruzifixe werden in öffentlichen Gebäuden abgehängt. Nikolaus-, Weihnachts- und Osterfeiern verbannt man bereits aus deutschen Kindergärten. Selbst die Banken beginnen damit, die Sparschweine abzuschaffen, weil sie religiöse Gefühle von Muslimen verletzen könnten. Wir gewöhnen uns an einen asymmetrischen „Dialog der Kulturen“, der darin besteht, dass wir zusehends schweigen, zurück- und hinnehmen, wo die anderen fordern und austeilen. Dabei warnte uns schon Nietzsche: „Übertriebene Toleranz ist ein Beweis des Misstrauens gegen das eigene Ideal.“

Machen wir uns nichts vor: Der kulturelle Dschihad droht nicht nur in Kairo, er droht auch uns und organisiert einen internationalen Kommunikationsraum wie früher linke Spontigruppen an den Universitäten – mit einer subtilen Mischung aus latenter Gewalt, rhetorischer Aggressivität und moralisch aufgeladenen Opfermythen. Es geht ihm nicht um den Dialog, sondern um Stigmatisierung westlicher Werte. Sein Ziel ist es, den vorpolitischen Raum systematisch mit Denk-, Rede- und Kulturverboten zu belegen, bis irgendwann das Gute-Nacht-Gebet unserer Kinder als üble Provokation für den Propheten interpretiert werden kann. So baut sich in der Gesellschaft eine Mauer des Schweigens auf – und nur die Hassprediger in deutschen Moscheen werden ungestört immer lauter.
Schon sind Konvertiten, die vom Islam zum Christentum übertreten, regelmäßig mit dem Tod bedroht. Gewalt gegen muslimische Frauen, Zwangsheiraten, Ehrenmorde geschehen mitten in Deutschland. Kurzum: Ohne nennenswerten Widerstand schleicht sich das Totalitäre in unsere Gesellschaft. Man muss nicht gleich dem Pathos Oriana Fallacis („Europa ist nicht mehr Europa, Es ist Eurabien, eine Kolonie des Islam.“) oder dem Furor Alice Schwarzers („Das Kopftuch ist die Flagge des islamischen Kreuzzuges. Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts.“) folgen, um zu erkennen, dass der Dialog der Kulturen auch damit beginnt, mutig die eigene Haltung zu vertreten. Und zwar bei uns selbst.
Focus


Kelek: Justizministerin bereitet “Scharia-Islam” den Weg

Februar 23, 2011

Die Kritik an den Integrations-Thesen von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) reißt nicht ab. Islamkritikerin Necla Kelek hat der Politikerin nun in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (FAZ) “Kulturrelativismus” vorgeworfen. Die Ministerin hatte davor gewarnt, den Islam als nicht in den Rechtsstaat integrierbar zu sehen.

“Die Justizministerin tut so, als würden alle Religionen dieselben universellen Prinzipien vertreten, als seien sie in ähnlicher institutioneller Verfassung”, schreibt Kelek in ihrem Gastbeitrag. “Dass wir es bei dem Islam mit einer Weltanschauung und Religion zu tun haben, die bisher nicht bereit ist, Politik und Religion zu trennen, weil sie auf dem Vorrang der göttlichen Offenbarung vor menschlichen Gesetzen besteht, wird wegdiskutiert.” Für die Islamverbände seien laut Satzung des “Koordinierungsrats der Muslime” Koran und Sunna unantastbar und verpflichtend. “Gerade das wäre rechtspolitisch von einer Justizministerin zu erörtern”, schreibt Kelek.

Diskussion um Islam vorurteilsbeladen?

Unter der Überschrift “Jeder Religion die gleiche Chance” hatte Leutheusser-Schnarrenberger einen Gastbeitrag in der der FAZ veröffentlicht. Darin warnte sie vor einer “derzeit geführten und zum Kampf der Kulturen stilisierten Integrationsdebatte”. Die Ministerin erinnerte an Reichstagsprotokolle, in denen katholische Gläubige als romtreue “Ultras” bezeichnet wurden, die “in Jesuitenschulen bildungsfern” unterrichtet würden. Das Déjà-vu der Argumente habe seine Ursache in einer damals wie heute geführten Integrationsdebatte. “Heute wird geargwöhnt, der Islam sei in seinem politischen Kern nicht in die demokratische Gesellschaft und damit auch nicht in den Rechtsstaat integrierbar”, so die Bundesjustizministerin.

Leutheusser-Schnarrenberger erklärte in ihrem Beitrag weiter: “Die Diskussion um den Islam und seine Rechtsregeln wird viel zu häufig vorurteilsbeladen, dafür aber umso unbeschwerter von Sachkenntnis geführt.” Über islamisches Recht müsste man zunächst “viel mehr wissen”. Erst dann dürfe es vom Standpunkt des Rechts aus kritisiert werden: “Wie Justitia müssen wir blind dafür sein, ob religiöse Bekenntnisse mit einem Gebetsteppich, einer Ordenstracht oder einem roten Segenszeichen auf der Stirn zutage treten oder im Gegenteil Bekenntnisfreiheit gelebt wird.”

“Justizministerin bereitet Anerkennung der Islamverbände vor”

In ihrem Beitrag zitiert Leutheusser-Schnarrenberger den Islamwissenschaftler Mathias Rohe. Ausgerechnet er wolle aber islamische Rechtsauffassungen “in unser Recht implantieren”, schreibt Kelek. “Er war es, der als Mitglied der entsprechenden Arbeitsgruppe der ersten Islamkonferenz mit dafür gesorgt hat, dass – gegen den Widerstand der säkularen Muslime – empfohlen wurde, das Kopftuch bei Kindern ‘als religiöse Vorschrift’ zu akzeptieren und an Schulen zu dulden”, heißt es weiter. Kelek stellt fest: “Die Justizministerin konstatiert, anstatt sich auf ein, wie sie meint, fragwürdiges jüdisch-christliches Erbe zu berufen, den Einfluss des Islam auf die Geschichte des Abendlands. Schließlich habe ein Muslim dafür gesorgt, dass das griechische Vernunftsdenken des Aristoteles für das Abendland gerettet wurde. Nur vergisst sie zu erwähnen, dass der von ihr wohl gemeinte Ibn Rushd, genannt Averroes (1126 bis 1198), von den islamischen Rechtsschulen dafür noch zu Lebzeiten geächtet, seine Werke verbrannt wurden und sie bis heute als Ketzerei gelten.”

Den Vergleich zwischen Katholizismus und Islam lehnt Kelek ab: “Ein Blick in die Berichte der Frankfurter Nationalversammlung von 1848 würde ihr deutlich machen, dass es die katholische Kirche war, die ein vehementes materielles (und bis heute gut bezahltes) Interesse an der Trennung von Staat und Kirche hatte, und dass es die Liberalen und Demokraten waren, die die Kirchen auch über solche Auseinandersetzungen in die Schranken des säkularen Staates weisen mussten. Die christlichen Konfessionen haben in der Folge den säkularen Staat anerkannt, während bisher in keinem muslimischen Land eine solche Trennung vollzogen wurde. Selbst in der Türkei ist der Islam über die Religionsbehörde Diyanet faktisch Staatsreligion.”

“Offensichtlich bereitet die Justizministerin die Anerkennung der Islamverbände als Körperschaften des öffentlichen Rechts vor, obwohl diese die Voraussetzungen dafür nach bisheriger Ansicht des Innenministeriums weder erfüllen wollen und können”, schreibt Kelek. Leutheusser-Schnarrenberger wolle im Sinne des Scharia-Islam “dem religiösen Leben”, wie es zum Beispiel der vom Verfassungsschutz beobachtete Verein “Milli Görüs” definiere und Mathias Rohe legitimiere, rechtliche Geltung verschaffen. “Das ist ein weiterer Versuch, die Rückkehr der Religion in die Politik zu betreiben.” Mit keinem Wort erwähne sie aber die Probleme des Islam in dieser Gesellschaft, mit keinem Wort die Rechte der Frauen und den Schutz der Kinder, sondern schreibe nebulös von einseitigen Statistiken und Ausgrenzung, die Muslime zu erleiden hätten.

Quelle

FAZ


„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“

Februar 22, 2011

SEZESSION: Sehr geehrter Herr Professor Schachtschneider, in Ihrer Schrift Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam kommen Sie zu dem Schluß, daß der Islam keine grundgesetzlich geschützte Religion sei. Welche grundsätzlichen Unterschiede gibt es zwischen Christentum und Islam?

SCHACHTSCHNEIDER: Ich habe dargelegt, daß der Islam nicht durch Art. 4 Abs. 2 GG, die Gewährleistung der ungestörten Religionsausübung geschützt ist. Die Muslime können sich auf die Freiheit des Glaubens und die des Bekenntnisses berufen. Diese Grundrechte des Art. 4 Abs. 1 GG geben aber keine Rechte zum äußeren Handeln, sondern nur Rechte zu inneren Vorstellungen. Die Grundrechte müssen genau unterschieden werden.
Der Islam ist eine politische Religion, die ihre religiöse Rechtsordnung, die Scharia, durchsetzen will. Das Christentum ist demgegenüber nachhaltig säkularisiert. Es trennt das Religiöse vom Politischen, das Jenseits vom Diesseits, die Kirche vom Staat. Nur eine solche Religion kann den Schutz durch das Grundgesetz beanspruchen. Das ist die Logik des Religionspluralismus. Die Säkularisation ist die größte Kulturleistung Europas. Kein Bürger darf in einer Republik, die demokratisch sein muß, das Wort Gottes über die Gesetzgebung und die Gesetze stellen, und keiner darf versuchen, durch Mehrheitsentscheidung das Gemeinwesen zu einem Gottesstaat zu machen. Das mißachtet die Grenzen der Religionsgrundrechte.
Es kann kein Widerstandsrecht aller Deutschen gegen jeden, der unsere Verfassungsordnung zu beseitigen trachtet, und zugleich ein Grundrecht geben, dies zu unternehmen. Der Islam würde sein Wesen als Lebens- und Rechtsordnung aufgeben, wenn er sich säkularisieren wollte oder sollte.

SEZESSION: Sind die westlichen Demokratisierungsversuche im Irak oder Afghanistan zum Scheitern verurteilt, weil eine muslimische Mehrheitsbevölkerung besteht?
SCHACHTSCHNEIDER: Ja, der Islam ist seinem Wesen nach nicht demokratiefähig. Die islamische Religion ist eine Ordnung, die alles Handeln bestimmt. Deren uralten Gesetze gelten als von Allah herabgesandt. Der Koran und die koranische Tradition sind mit einer freiheitlichen demokratischen Ordnung, dem Kern unserer Verfassung, schlechterdings unvereinbar. Gottes Gesetze stehen nicht zur Disposition der Politik. Die Machthaber haben die Willen Gottes, was immer das sei, zu verwirklichen. Dafür ist jeder Muslim verantwortlich. Darum ist er zum Dschihad verpflichtet. Der Islam wird von der Umma, der weltweiten Gemeinschaft aller Muslime, verantwortet. Es gibt immer wieder vorsichtige Säkularisierungsansätze, gerade von Muslimen bei uns in der westlichen Welt. Aber diese Versuche sind gegenüber den machtvollen Verteidigern und Förderern des Islam chancenlos….

quelle


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