“Einseitige Berichterstattung nährt Antisemitismus”

September 21, 2010

Wenn der antisemitische Israelhass in der arabischen Welt nicht überwunden wird, kann es keinen Frieden mit dem jüdischen Staat geben. Diese Ansicht vertraten mehrere Referenten am Mittwoch bei der Konferenz “Antisemitismus heute” im Centrum Judaicum in Berlin. Zudem wiesen sie auf “gefährliche Allianzen” hin, die Antisemiten aus dem rechten, linken und islamischen Spektrum bildeten.

Professor Dr. Robert S. Wistrich von der Hebräischen Universität in Jerusalem wies in seinem Vortrag “Der alte und neue Antisemitismus” auf Stereotypen hin, die sich bis heute in judenfeindlichen Vorstellungen fänden. So hätten Muslime die Vorstellung einer jüdischen Weltverschwörung aus den “Protokollen der Weisen von Zion” mit entsprechenden Aussagen aus dem Koran vermischt. In der arabischen Welt sähen Millionen Menschen die Juden als permanente Gefahr für die Muslime und die ganze Welt. Auch sei nach dem Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion eine staatlich organisierte anti-israelische Dämonologie verbreitet worden, die jetzt ihren Niederschlag im linken Antisemitismus finde. Eine “einseitige und verleumderische Berichterstattung” über Israel nähre den Judenhass…
weiter


Wie Muslime die Sozialkassen plündern

September 21, 2010

Familienclans aus Anatolien geben sich als Libanesen aus und plündern die Sozialkassen
Das „Gönlübol“ im westtürkischen Izmir ist eine gute Adresse. Auch unter deutschen Touristen hat das Spezialitätenrestaurant für Truthahngerichte einen guten Ruf. „Da hat sich Süleyman Önkul eine kleine Geldmaschine hingesetzt“, raunt respektvoll ein Wettbewerber an der belebten Einkaufsstraße Anafartaler Caddesi. Bezahlt hat die „kleine Geldmaschine“ mit hoher Wahrscheinlichkeit der deutsche Steuerzahler. Wie auch zwei Apartmenthäuser im Norden der Küstenstadt. Die insgesamt zehn Wohneinheiten, das bestätigt ein Auszug des Grundbuchs von Izmir, gehören ebenfalls dem heute 68-jährigen Önkul.

Was einen Mitarbeiter im Ausländeramt im 2000 Kilometer entfernten Soest in Westfalen „daran richtig ärgert“, ist der Name dieses Restaurants. Gönlübol heißt auf deutsch: großzügig, freigiebig. Das habe doch „etwas Zynisches“. Denn: Großzügig und freigiebig unterstützte das deutsche Sozialsystem Süleyman Önkuls Aufstieg vom Asylbewerber zum Immobilienbesitzer – mit 1,77 Millionen Euro. Diese Summe kassierten der Kurde und seine 70-köpfige Großfamilie, die er nach seinem Asylantrag im Oktober 1989 nach Deutschland holte. Abgeschoben wurde Süleyman Önkul – als einer der Letzten seiner Familie – erst im Januar dieses Jahres. Er war kein politisch Verfolgter und hatte demnach auch keinen Anspruch auf Asyl. Kleinlaut zeigt sich Süleyman Önkuls früherer Anwalt Stephan Facilides aus Soest: „Dem sind wir alle auf den Leim gegangen.“

Seit Mitte der 90er-Jahre ermitteln deutsche Ausländerämter bundesweit gegen kurdische Familien, die im großen Stil Sozialhilfe abkassieren. Der Trick der Wirtschaftsflüchtlinge ist immer der gleiche: Zu Tausenden geben sich die türkischen Staatsangehörigen als Libanesen aus. Ganze Dörfer sollen in Südostanatolien verwaist zurückgeblieben sein. Wegen fehlender Personalpapiere können die Antragsteller bis zum Nachweis ihrer tatsächlichen Herkunft aus Deutschland nicht abgeschoben werden.

Beispiel Essen: „1785 Fälle ungeklärter Staatsangehöriger aus dem Libanon“ zählt Ordnungsdezernent Ludger Hinsen allein in der Ruhrmetropole. „Seit Aufnahme unserer Ermittlungen vor fünf Jahren“, so Hinsen, „konnten nur 44 Personen abgeschoben werden.“

Manch ein Clan umfasst bis zu 1500 Personen, geheiratet wird nur innerhalb der Familie, zwischen Cousins und Cousinen. Jetzt kontern deutsche Behörden mit einem eigenen Netzwerk. Knapp 80 Städte haben sich bislang gegen die Vetternwirtschaft zusammengeschlossen.

In den Ausländerämtern beschäftigen sich Ermittlungskommissionen ausschließlich mit den falschen Libanesen. Allein in den etwa 20 in NRW ermittelnden Kommunen leben heute noch etwa 5000 ungeklärte Staatsangehörige, die angeblich aus dem Libanon stammen. Sie beziehen pro Jahr insgesamt etwa 30 Millionen Euro Sozialhilfe. „In zehn Jahren Aufenthalt“, so ein Ermittler, „plündern die unsere Haushalte um dreistellige Millionenbeträge.“ Maria Schulte-Kellinghaus, im Kreis Soest verantwortlich für alle Ausländerbehörden: „Die Wirtschaftsflüchtlinge nutzen das Asylrecht schamlos aus und degradieren ein Grundrecht, um sich persönlich zu bereichern.“ Im Fall des Sippenchefs Önkul hat das Ausländeramt die 1,7 Millionen Euro Sozialhilfe schon abgeschrieben. Auch die Staatsanwaltschaft verzichtet auf eine Strafverfolgung.

focus

Zuwanderung – Abrechnung mit einem Mythos

welt


Wie die Islamisten Deutschland unterwandern Alice Schwarzer

September 20, 2010

Islamismus ist die politische Strategie des Islams

Zu meinem neuen Buch haben Frauen beigetragen wie die Deutschtürkin Necla Kelek, die Algerierin Djemila Benhabib, anonyme deutsche Konvertitinnen oder die Philosophin Élisabeth Badinter, die Islamwissenschaftlerin Rita Breuer und die Journalistin Antonia Rados. Sie alle beschäftigen sich nicht mit dem Islam als Religion. Der ist eine Glaubensfrage und seine Reformierung in erster Linie Sache der Muslime selbst – ihnen allen geht es um den Islam als politische Strategie, den Islamismus. Die islamistischen Agitatoren werden nicht selten ausgebildet in Iran oder Afghanistan und Ägypten und finanziert von Saudi-Arabien. Sie haben es verstanden, ihre wahren Motive zu verschleiern und Gutgläubige im Namen einer falschen „Toleranz“ und „Religionsfreiheit“ in die Irre zu führen. Doch ihr wahres Motiv ist nicht der Glaube, es ist die Macht.

In Deutschland sind die Islamisten vor allem in den Universitäten, bei den Protestanten und im alternativen Milieu auf offene Ohren gestoßen. Hierzulande waren das schlechte Gewissen und die Angst, wieder etwas falsch zu machen in Sachen Fremdenliebe, besonders groß. Und groß war auch die Bereitschaft gläubiger Altlinker, nach dem Tod ihrer Götter Mao und Che Guevara, neuen Göttern zu folgen: Allahu Akbar!…

welt


Freizeitpark? Verstößt gegen islamische Tradition Hamas verwüstet Wasserpark

September 20, 2010

Dutzende mutmaßlicher Islamisten haben eine beliebte neue Touristenanlage im palästinensischen Gazastreifen verwüstet. Der Leiter des “Crazy Water Park”, Alladein al-Aradsch, teilte mit, etwa 40 unbekannte Angreifer hätten den Ort in den frühen Morgenstunden gestürmt. Sie zerstörten die Einrichtung und setzten unter anderem das Verwaltungsgebäude und ein Restaurant in Brand. Sie hätten zudem die Wächter gefesselt und verprügelt, hieß es in einer Pressemitteilung.
Al-Aradsch sprach von einem “schrecklichen Angriff”, für den er die im Gazastreifen herrschende Palästinenserorganisation Hamas verantwortlich machte. Diese hatte zu Monatsbeginn eine dreiwöchige Schließung der Ferienanlage angeordnet. Der erst vor einigen Monaten eröffnete Wasserpark, in dem sich Frauen unverschleiert und gemeinsam mit Männern aufhielten, hatte bei Islamisten für Verärgerung gesorgt. Die radikal-islamische Hamas hat mit Hilfe ihrer Polizeimiliz bereits zahlreiche Restaurants, Cafés und Hotels im Gazastreifen geschlossen, mit der Begründung, diese verstießen gegen die islamische Tradition.
n-tv


Einiges über Sexualität im Islam

September 20, 2010

Kinderehen
Im Islam können Jungen und Mädchen verheiratet werden, wenn sie die Pubertät erreicht haben [1]. (Wir werden sehen, dass es selbst dagegen noch Verstöße gibt.) In den meisten arabischen Kulturen richtet sich der Wert einer Frau nach der Zahl der Kinder, die sie bekommt. Viele Kinder stehen für einen hohen Wert, weswegen jüngere Frauen bevorzugt werden. Denn Fortpflanzung ist gut für den Islam [2]. Mehr als 50 % der Mädchen im Jemen und in den Palästinensergebieten werden vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet; im Jemen ist es üblich 12- bis 14-Jährige zu verheiraten. Der Brautpreis motiviert arme Familien zusätzlich, ihre Töchter frühzeitig zu verheiraten. Das bedeutet: Eine Esserin weniger und es kommt Geld ins Haus. Der Brautpreis wird häufig als „dowry“ – Aussteuer bezeichnet, was ein ganz übler Euphemismus ist. Eine Aussteuer ist das Geld- und Sachvermögen, das eine Braut mit in die Ehe bringt. „Islamic dawry“ ist der Brautpreis, den der Bräutigam oder dessen Familie an der Heiratsvorstand (meist Vater) der Braut zahlt [1].

Die befragten Mädchen, die als Kinder verheiratet wurden, hatten die islamischen Gesetze verinnerlicht: Sexuelle Gewalt bedeutete für sie unerlaubte Sexualität, wie zum Beispiel Verkehr zwischen Unverheirateten. Im Westen verstehen wir unter sexueller Gewalt Vorgänge, bei denen eine Person gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen gezwungen wird. Im Islam ist sexuelle Gewalt etwas, das gegen den Willen Allahs geschieht. Die verheirateten Kinder waren der Meinung, die Vergewaltigungen, die sie erleiden mussten, seien legal, denn ihr Mann war ihnen nach gültigem Recht angetraut worden und deswegen dürfe er sie benutzen [1]….
weiter lesen


Es reicht!

September 19, 2010

Die politisch korrekten Eiertänze der Meinungsmacher in Politik und Medien sind nicht mehr zu ertragen. Ohne die abgedroschene „Es-ist-fünf-vor-zwölf“-Phrase bemühen zu wollen: Es wird langsam Zeit, gewisse unangenehme Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen. Und endlich den Kurs zu korrigieren.

Der Iran ächzt unter der Mullah-Diktatur und einem Präsidenten, der den Staat Israel auslöschen will und nach Atomwaffen strebt. In Afghanistan erheben die Taliban ihr hässliches Haupt, in Pakistan und Irak verüben radikale Muslime zahllose blutige Anschläge. Im Libanon hat sich die islamistische Terrororganisation Hisbollah ein Vetorecht im Parlament erkämpft und rüstet ihre Miliz weiter auf. Im Gazastreifen herrscht mit der Hamas die wohl unappetitlichste Bande, die sich ein zivilisierter Mensch vorstellen kann. In Ägypten, wo der offensichtlich schwer erkrankte Mubarak noch die Fäden in der Hand hält, sitzt die Muslimbruderschaft in den Startlöchern. Syrien kooperiert mit dem Iran; dieser wird auch von der Türkei unterstützt, wo Erdogan dabei ist, den säkularen Staat nach seinem Gusto umzuformen.

Rund um den Globus lassen Al-Qaida oder ähnliche Terrorgruppen Bomben hochgehen; in Deutschland konnte gerade noch vereitelt werden, dass eine „Sauerlandgruppe“ (Islamische Dschihad-Union) ein Sprengstoffverbrechen begehen konnte; „Kofferbomber“ wollten Vorortzüge in die Luft jagen. Nicht selten finden sich unter den Terroristen Konvertiten, auch Muslime, die in den Ländern, in denen sie Anschläge verüben, geboren und aufgewachsen sind. In Deutschland, England, Dänemark und anderen europäischen Ländern fallen radikale Prediger unangenehm auf, die gegen die westliche Lebensart hetzen und den Dschihad proklamieren. Weltweit kommt es in islamischen Ländern, derer es über 50 gibt, immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen und zu Hassbekundungen in Richtung Amerika und Israel. In Europa werden jüdische Friedhöfe geschändet, werden Synagogen angegriffen und Juden überfallen. Auf Protestkundgebungen überwiegend muslimischer Teilnehmer wird u.a. „Tod Israel“ gebrüllt.


In den Zeitungen, im Radio und im Fernsehen wird beschwichtigt, geleugnet, relativiert; Muslime, die vor gewissen Entwicklungen warnen, werden im Stich gelassen und Verfechter der (Rede-)Freiheit als „Meinungsfreiheitsfundamentalisten“ verteufelt, die angeblich spiegelverkehrt ebenso radikal sind wie die, die einem die mühsam erkämpften Freiheiten zu untersagen drohen. Nicht die Hunderttausende, die hasserfüllt gegen den Westen demonstrieren – die einzigen Proteste übrigens, die in islamischen Ländern erlaubt sind – werden als Gefahr wahrgenommen, sondern diejenigen, die vor der Gefahr warnen. Aus lauter Angst distanziert man sich an höchster Stelle vorsorglich für die idiotische Aktion eines Provinzpastors, und nicht einmal für einen Karikaturisten will man sich verwenden, der schon einmal und nur knapp einem Mordanschlag entgangen ist. Wird ein eigenwilliger Geist wie Theo van Gogh auf offener Straße gemeuchelt, heißt es „Selber schuld“ – hätte er mal nicht provoziert.
Die „Internationale des Hasses“ macht die Süddeutsche Zeitung nicht etwa dort aus, wo sie seit Jahren und Jahrzehnten zu Hause ist und immer dreister, fordernder und brutaler auftritt, sondern, wen wundert es noch, bei uns. Mache auf schwerwiegende Integrationsdefizite bestimmter Einwanderergruppen aufmerksam und du bist ein Ausgrenzer. Warne vor der fundamentalistischen Auslegung einer Religion und du bist ein radikaler Islamfeind, du kannst dir dann die Strafanzeige wegen Volksverhetzung einhandeln, die sich eigentlich die Hassprediger aus den Moscheen verdienen. Weigere dich, das Lied von Friede, Freude und Eierkuchen mitzusingen, und du bist ein Rechtspopulist. Schließe eine Moschee, in der aus Saudi-Arabien eingeflogene Imame die Leute aufhetzen, und du bist intolerant. Fordere ein entschlossenes Vorgehen gegen Hassprediger und du bist selbst einer….

Man hat die Hosen voll und tarnt seine Feigheit als Toleranz und nie ermüdende Dialogbereitschaft. So erklärt sich der schier endlose Langmut, wir haben für alles Verständnis, sogar für einen Autobusbomber, wer weiß, was ihn zu seiner Tat getrieben hat. Aber es hilft alles nichts: Das Einknicken freier, friedliebender und toleranter Gesellschaften ausgerechnet vor einer Sorte von Leuten, die mit Freiheit, Frieden und Toleranz nichts am Hut haben, ist nicht nur würdelos – es wird auch keinen Erfolg haben…

Quelle


Die Gutmenschen und die dunklen Seiten des Islam, Ralph Giordano

September 19, 2010

In Deutschland geben Sozialromantiker und Beschwichtiger den Ton an, sagt Ralph Giordano und stellt zehn Thesen zur Integrationsdebatte auf.

1. Solange gebildete, berufsintegrierte und akzentfreies Deutsch sprechende Muslima in Talkshows mit wirklichkeitsfernen Sätzen wie „die Frage der Integration stellt sich gar nicht“ so tun, als sei ihr Typ exemplarisch für die muslimische Minderheit in Deutschland und die Gleichstellung muslimischer Frauen eben um die Ecke – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

2. Solange diese Vorzeige-Muslima sich lieber die Zunge abbeißen würden als einzugehen auf das, was kritische Muslima so authentisch wie erschütternd berichtet haben über den Alltag der Unterdrückung, Abschottung und Ausbeutung, der Zwangsehe und Gefangenschaft muslimischer Frauen und Mädchen bis hin zu der unsäglichen Perversion der „Ehrenmorde“ – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

3. Solange widerstandslos hingenommen wird, dass Moscheen in Deutschland nach Eroberern der türkisch-osmanischen Geschichte benannt werden, nach Sultan Selim I. oder, wie im Fall der sogenannten Fatih-Moscheen, nach Mehmet II., dem Eroberer von Konstantinopel – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

4. Solange höchste türkische Verbandsfunktionäre, wie der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mayzek, vor laufender Kamera und Millionen Zuschauern erklären können, Scharia und Grundgesetz seien miteinander vereinbar, ohne sofort des Landes verwiesen zu werden – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

5. Solange rosenkranzartig behauptet wird, der Islam sei eine friedliche Religion, und flapsig hinweggesehen wird über die zahlreichen Aufrufe des Koran, Ungläubige zu töten, besonders aber Juden, Juden, Juden – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

6. Solange die weitverbreitete Furcht vor schleichender Islamisierung in der Bevölkerung als bloßes Luftgebilde abgetan wird und nicht als demoskopische Realität ernst genommen – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

7. Solange von hiesigen Verbandsfunktionären und türkischen Politikern penetrant auf Religionsfreiheit gepocht wird, ohne jede parallele Bemühung um Religionsfreiheit in der Türkei – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

8. Solange nicht offen gesprochen wird über islamische Sitten, Gebräuche und Traditionen, die mit Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Gleichstellung der Geschlechter und Pluralismus nicht vereinbar sind – so lange hat Thilo Sarrazin Recht.

9. Solange die großen Themen der Parallelgesellschaften wie Gewaltkultur, überbordender Nationalismus, offener Fundamentalismus, ausgeprägter Antisemitismus und öffentliches Siegergebaren mit demografischer Drohung nicht zentrale Punkte des nationalen Diskurses sind – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

10. Solange Deutschlands Sozialromantiker, Gutmenschen vom Dienst, Pauschal-Umarmer und Beschwichtigungsapostel weiterhin so tun, als sei das Problem Migration/Integration eine multikulturelle Idylle mit kleinen Schönheitsfehlern, die durch sozialtherapeutische Maßnahmen behoben werden können – so lange hat Thilo Sarrazin recht.


gelungene Integration – Spiegel TV

September 16, 2010

SpiegelTV


Nicht Muslime müßen in islam. Staaten ums überleben kämpfen

September 16, 2010

Die Ordensschwester Hatune Dogan kümmert sich um die Ärmsten der Armen – und schockiert bei der Lesung ihres Buches „Es geht ums Überleben” in der hannoverschen Bernward-Buchhandlung mit brachialer Islamkritik.

Stille herrscht in der Bernward-Buchhandlung, als das Licht wieder angeht. Eigentlich gehört es zu den ungeschriebenen Gesetzen von Veranstaltungen, dass nach der Einspielung von Bildern geklatscht wird. Doch jetzt blicken viele Besucher nur schockiert auf die weiße Leinwand. Sie haben gerade Fotos von abgesäbelten Köpfen gesehen, von verstümmelten Mädchengesichtern und ein Video, auf dem fanatische Muslime einem „Ungläubigen“ die Kehle durchschneiden. Es sind nicht die Bilder, die man im Gepäck einer Ordensfrau erwartet. Doch Hatune Dogan ist beseelt davon, aufzurütteln.

„Es geht ums Überleben“ heißt ihr Buch (Herder Verlag, 16,95 Euro), in dem sie die Verfolgung irakischer Christen anprangert. Die 40-Jährige kann von Menschen berichten, die gefoltert wurden, um sie zum Islam zu bekehren. Von einer Frau, die mitansehen musste, wie Muslime ihren Mann und ihre sechs Kinder enthaupteten. „In Bagdad wurde eine Christin mit 72 Schüssen ermordet, weil sie keinen Schleier tragen wollte“, sagt sie. Zehntausende irakische Christen sind inzwischen geflohen. Mit entschlossenem Gesicht, am Habit die Bundesverdienstmedaille, sitzt Schwester Hatune zwischen Laptop und Beamer – ein Medienprofi, wie einst Mutter Teresa. Nur weitaus streitbarer.
„Ich weiß, was Flucht, Verfolgung und Vergewaltigung sind“, sagt sie. Die syrisch-orthodoxe Christin musste als 14-Jährige aus ihrem Heimatdorf Zaz in Anatolien fliehen. „Als Christen hatten wir keine Rechte in der Türkei“, sagt sie. Als Kriminelle ihrem Vater mit Ermordung drohten, rettete sich ihre Familie nach Deutschland, wo sie heute in einem Kloster in Warburg lebt.

Die andere Seite zeigt sie, wenn sie vor der Weltislamisierung warnt. Dann ist sie eher Heißsporn als Heilige, und sie scheut keine Verallgemeinerung. Nur zehn Prozent der Türken, schätzt sie, seien echte Demokraten. Ganz ohne Ironie erklärt sie, dass die Alphabetisierung die Lage im Orient nur verschärfe, weil Muslime dann den Koran mit seinen intoleranten Texten lesen könnten: „Ich habe nichts gegen Moslems, ich habe etwas gegen ihre Gesetze.“ Die Scharia bedrohe längst Europa: „Wer unsere Gesetze nicht annimmt, muss raus aus diesem Land“, fordert sie und erntet Zuspruch aus dem Publikum. Distanz zum selbst erlebten Leid schafft sie vor allem, indem sie dessen politisch-religiöse Ursachen sucht oder konstruiert, um dann mit aller Kraft gegen diese anzukämpfen. Wenn irgendwann ein Thilo-Sarrazin-Preis für pauschale Islamkritik verliehen wird – sie wäre eine ideale Aspirantin.
Quelle


Drei Dinge über den Islam Video

September 15, 2010

Partei: Die Freiheit – die neue politische Heimat!

September 15, 2010

Zur Partei

Zum Interview

Auszug:

Citizen Times: Das scheint Sie beide, Herr Stadtkewitz und Herr Doll ja zu vereinen: Sobald Sie über den Islam als Problem sprechen, gibt es Gegenwind von oben. Warum ist das so?

Stadtkewitz: Zunächst fällt es uns nicht leicht, den Islam als Ursache für Integrationsverweigerung und seine Folgen anzusehen. Hier scheitern wir mit unserem Verständnis von Religion. Eine Säkularisierung ist für uns selbstverständlich, für Muslime oftmals eben nicht. Der Islam ist eben auch Politik und bringt ein eigenes Rechtssystem mit, das alle Bereiche des Lebens zu regeln sucht. Für viele Muslime sind dies die Regeln Gottes, die über alle von Menschenhand gemachten Gesetzen stehen. Ob diese Regeln nun mit unserem Grundgesetz vereinbar sind oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Dies wollen Verantwortliche nicht wahr haben. Ferner gibt es die Angst, sich Fehler einzustehen, obwohl es seit je her mahnende Stimmen gab. Wären diese Zusammenhänge früher erkannt worden, wäre es leichter gewesen, umzusteuern. Nun aber fehlt offenbar die Kraft und der eingeschlagene Kurs wird fortgesetzt, in der Hoffnung, es wird schon nicht so schlimm kommen. Wenn wir nicht endlich anfangen, wird sich die Bevölkerung immer mehr von der Politik abwenden.

Citizen Times: Distanz der Politik zum Bürger, Parteienverdrossenheit, das waren 2009 die Schlagworte der Piratenpartei. Bis vor kurzem waren Sie im Bundesvorstand der Piraten, Herr Koenig. Wie kommt es, dass Sie sich von der Piratenpartei abgewendet haben?

Koenig: Die Piratenpartei ist in der Tat angetreten als eine Partei für Bürgerrechte, zunächst mit Schwerpunkt auf der digitalen Welt. Die Piraten hätten sich aus ihrer Kritik am Überwachungsstaat heraus gut zu einer konsequent liberalen Partei entwickeln können, die frischen Wind in die Demokratie bringt. “Piraten lieben die Freiheit” war so ein Slogan, der mich sehr angesprochen hat. Mich beschäftigt aber nicht nur die Vorratsdatenspeicherung, sondern auch der politische Islam als Bedrohung der Freiheit seit vielen Jahren. Ich habe daher auch bei den Piraten eine klare Position dazu eingenommen, z.B. habe ich in meinem Blog Politicool, aber auch in Zeitungen wie dem Freitag und der Taz immer wieder zu diesem Thema geschrieben, und dabei einiges an Empörung geerntet. Da war es mit der Meinungsfreiheit auch bei den Piraten ganz schnell vorbei. Dadurch, dass die Piratenpartei keine wirklich klaren Werte definiert hat – außer Datenschutz und Internetsperren – sind Menschen aus sehr verschiedenen politischen Richtungen dort hinein geströmt, darunter offensichtlich sehr viel mehr “politisch Korrekte” und Sozialisten als Liberale. So kommt man natürlich zu keinem überzeugenden Programm. Der Hype um die Piraten ist nun vorbei, das hat man an dem enttäuschenden Wahlergebnis in NRW gesehen. Der Bedarf an einer “Anti-Parteien-Partei”, die für die Bürger und für die Freiheit eintritt, ist aber immer noch da. Wir brauchen eine Partei, die sich auch der heiklen, der Tabu-Themen annimmt, und zwar auf Basis einer liberalen, humanistischen Weltanschauung. Das Thema Integration ist viel zu wichtig, das dürfen wir nicht irgendwelchen rechtsextremen Knallköpfen überlassen.

Citizen Times: Wie wollen Sie nun gemeinsam mit Ihrer Partei DIE FREIHEIT eben jene Nichtwähler mobilisieren, die von den etablierten Parteien so enttäuscht sind?

Stadtkewitz: Unsere Politik wird sich in aller erster Linie am Gemeinwohl orientieren. Dies muss im Mittelpunkt stehen. Wenn z. B. beim Thema Integrationspolitik immer wieder gefordert wird, die so genannte Mehrheitsgesellschaft muss sich bewegen, ist dies genau falsch herum. Jeder, der in dieses Land kommt, hat die Chance die Angebote anzunehmen. Auch wenn Deutschland in den letzten Jahrzehnten sehr viel geleistet hat, bleibt es in erster Linie immer die Aufgabe derjenigen, die zu uns kommen, sich zügig zu integrieren. Es kann nicht sein, dass nicht wenige Zuwanderer völlig selbstverständlich in unser Land kommen und über Generationen hinweg von der Solidargemeinschaft alimentiert werden.

Koenig: Wir wollen mehr direktdemokratische Elemente wie Volksentscheide einführen, die dann auch verbindlich sind. Es geht ja nicht an, dass das Volk etwas entscheidet und der Senat dann doch macht, was er will. Nicht nur auf kommunaler und auf Landesebene, sondern auch auf Bundesebene sollen Volksentscheide möglich sein, so wie in der Schweiz. Demokratie heißt ja Volksherrschaft – nicht Parteienherrschaft. Ich bin sehr überzeugt vom Phänomen der “Weisheit der Vielen”, die entsteht, wenn viele Menschen unabhängig voneinander abstimmen und ihre verschiedenen Lebenserfahrungen mit einbringen. Wenn die Bürger wissen: meine Entscheidung wird ernst genommen und kein Wowereit kann sich darüber hinwegsetzen, werden sie sich auch intensiv mit den Themen beschäftigen. Die Schweiz zeigt, dass direkte Demokratie sehr gut funktioniert. Die Politiker können es sich dort nicht leisten, über die Köpfe der Bürger hinweg zu regieren. So hat das Volk verhindert, dass die Schweiz Mitglied der EU geworden ist. Angesichts der Fehlentwicklung der EU hin zu einer zentralistischen „EudSSR“ sind viele Schweizer Politiker, die damals dafür waren, heute vermutlich froh, dass sie das Volk vor dieser Fehlentscheidung bewahrt hat.

Doll: Wir gründen eine neue Partei, weil die anderen ihren Job nicht mehr vernünftig machen. Politiker werden ja vom Volk gewählt, damit sie den Willen des Volkes umsetzen. Die Umfragen zeigen aber, dass die große Mehrheit in vielen Fragen von der aktuellen Politik stark abweicht – siehe Integration, Euro-Rettung, EU-Mitgliedschaft der Türkei. Politiker benehmen sich oft so, als ob sie sich mit dem Volk zusammen als gleichberechtigte Partei an einen Tisch setzen könnten, um einen Kompromiss mit ihm auszuhandeln. Oft stellen sie sich sogar über das Volk und wollen es von oben herab maßregeln und erziehen. Die Diener, die wir bestimmt haben, haben sich verselbstständigt und einen eigenen Machtblock gebildet, der über den Souverän gebieten will. Das ist die Umkehrung der Demokratie. Unsere Partei setzt sich für eine echte Demokratie ein, die diesen Namen wirklich verdient.

Stadtkewitz: Als erstes müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Landesparlamente, und das wird sicherlich in Kürze auch im Bundestag zutreffen, mittlerweile nicht einmal mehr die Hälfte der Wahlberechtigten vertreten. Das heißt, selbst wenn sich alle Parteien im Parlament einig sind, dann repräsentieren sie immer noch nicht die Mehrheit der Wahlberechtigten. In Berlin sind es gegenwärtig 46 Prozent der Wahlberechtigten. Das allein muss uns zu denken geben. Das zweite ist, dass die Aufgabe, die wir nach dem Grundgesetz den Parteien zubilligen, nämlich an der Willensbildung des Volkes mitzuwirken, nur die eine Seite ist. Aber es gibt eben noch die andere. Und die heißt, den Willen des Volkes in die Politik zu tragen. Das geschieht immer weniger. Deshalb ist es geradezu unsere Bürgerpflicht, dafür zu sorgen, dass dieses Missverhältnis revidiert wird.

Doll: Das Gegenargument gegen Volksentscheide heißt ja immer, das Volk würde das nicht verstehen, die Zusammenhänge wären viel zu komplex. Es ist aber eben eine der grundlegenden Aufgaben der Politik, komplexe Sachverhalte dem Volk einfach darzustellen. Wer das nicht kann, hat da einfach nichts verloren.

Citizen Times: Nun wirft man gerade den rechtspopulistischen Parteien vor, dem Volk unter dem Vorwand des gesunden Menschenverstandes beliebig nach dem Mund zu reden. Was unterscheidet Sie?

Koenig: Mit Rechtsextremen wie der NPD oder Pro Deutschland haben wir überhaupt keine Gemeinsamkeiten. Diese Leute sind ja nicht gegen den politischen Islam, weil sie wie wir für Freiheit und Demokratie eintreten, da steckt einfach dumpfe Ausländerfeindlichkeit dahinter. Es geht aber nicht um “Deutschland gegen Einwanderer”, sondern um “Freiheit gegen Unfreiheit” – und dies gilt für “Eingeborene” wie für Einwanderer gleichermaßen. Viele der Einwanderer aus islamischen Ländern schätzen die Freiheit hier sehr und teilen unsere Kritik am politischen Islam, denken Sie nur an mutige Frauen wie Necla Kelek, Serap Çileli oder Seyran Ateș. Das sehen rechtsextreme Parteien natürlich ganz anders, die haben ja sogar ein Problem mit farbigen Spielern in der Fußball-Nationalmannschaft.

Stadtkewitz: Uns geht es ja um die Kritik an der politischen Ideologie des Islams und nicht um den religiösen Teil. Islamkritik ist nicht gleich Islamkritik. Wer sich tiefer in dieses Thema einarbeitet, wird die Unterschiede schnell erkennen. Islamkritik ist bei Rechtsextremen relativ neu. Im Grunde haben Sie nichts gegen den fundamentalistischen Islam, sie kooperieren mit Fundamentalisten, wie etwa den Grauen Wölfen in der Türkei. Sie teilen die Ablehnung Israels und sehen den Islam nur in unserem Land als ein Problem an, die menschenverachtende Ideologie in anderen Ländern interessiert sie regelmäßig nicht. Eine Differenzierung wird meist nicht vorgenommen.


Kein Platz für Juden in Schweden : Musels vereint mit Linken und Neonazis -Video 3sat

September 14, 2010

Das Klima ändert sich: Nach massiver Hetze und mehreren Attentaten verlassen junge jüdische Familien in großer Zahl die südschwedische Stadt Malmö. Es ist eine Situation entstanden, in der sich plötzlich die in Südschweden notorischen Neonazis mit immer agressiver auftretenden Migrantengangs auf einer Seite wiederfinden: vereint gegen sogenannte Zionisten.
Schweden ist “Bullerbü”! Man duzt sich in der Sommerhaus-Idylle und ist stolz, dass hier alle Menschen gleich sind. Die kleine Lisa in Astrid Lindgrens Kinderbuch “Bullerbü” sagt, dass ihr alle Menschen leid tun, die nicht in “Bullerbü” leben können. Ausgerechnet hier scheint für Juden jetzt kein Platz mehr zu sein. Aus der südschwedischen Stadt Malmö ziehen sie zu Dutzenden weg und fliehen vor Anfeindungen und Übergriffen radikaler Moslems. Und die Schweden? Sie gucken weg.

Die 19-jährige Nina Tojzner ist eine von knapp 1000 jüdischen Einwohnern Malmös. Sie sagt, die Angst unter den Juden begann auf dem Rathausplatz, als eine Demonstration von Juden von jungen Moslems attackiert wurde. “Es waren alte Menschen, die den Holocaust überlebt hatten, Erwachsene und Kinder”, berichtet sie, “als man uns mit Flaschen und Steinen bewarf, mit Raketen auf uns schoss und dann den Strom kappte.” Die Polizei verteidigte nicht etwa die jüdischen Demonstranten gegen die Angreifer, sondern ermahnte sie, ihren Zug aufzulösen. “Wir sollten zwischen diesen beiden Gebäuden fliehen”, zeigt Nina. “Und sie sagten, wir sollten rennen und uns mit der schwedischen Bevölkerung vermischen, so dass man uns nicht mehr so bemerkt.”

Rosengård ist ein Beton-Ghetto am Rande Malmös. Hier leben 30.000 Moslems, jeder vierte Einwohner der Stadt am Öresund. Einige von ihnen, vor allem junge Moslems, haben sich in sogenannten Kellermoscheen radikalisiert und fröhnen einem neuen Antisemitismus. Vor ihnen fliehen Malmös Juden. Shneur Kesselman ist Rabbi in Malmö. Er wirft den Politiker der Stadt vor, die kleine jüdische Gemeinde dem antisemitischen Mob auszuliefern um sich nicht mit den Moslems anlegen zu müssen. “Man muss verstehen, dass liberal nicht bedeutet, dass man alles erlaubt”, sagt Kesselman. “Schweden muss sich entscheiden, was aus seinen Liberalismus werden soll.”

3sat


Das schwedische Malmö vertreibt seine Juden

September 14, 2010

Immer wieder gibt es in der schwedischen Stadt Übergriffe von Muslimen. Und die jüdische Gemeinde fühlt sich von der Politik diskriminiert.

Vergiftete Atmosphäre in der Stadt

Das ist noch milde ausgedrückt, doch Kahn möchte die ohnehin schon vergiftete Atmosphäre in der Stadt nicht noch zusätzlich belasten. Die Tatsachen aber sprechen für sich. Erst Ende Juli weckte eine ohrenbetäubende Explosion die Nachbarschaft der Synagoge. Unbekannte hatten in der Nacht einen Feuerwerkskörper auf den Eingangsstufen hochgehen lassen.

Der war so stark, dass im ersten Stock Glasscheiben zu Bruch gingen. Menschen wurden bei dem Anschlag zwar nicht verletzt, doch wurden sofort wieder Erinnerungen wach an die antisemitischen Krawalle und Anfeindungen jüdischer Bürger und Einrichtungen von vor einem halben Jahr.

Randale in jüdischen Läden und die Drohung auf offener Straße, jüdische Jugendliche halal, also nach islamischem Ritus, zu schlachten, gehörten ebenso dazu wie die Schändung des jüdischen Friedhofs. Die Angriffe, denen Juden in der mit knapp 300.000 Einwohnern drittgrößten Stadt Schwedens im Alltag ausgesetzt sind, gehen meist von Muslimen aus. Laut Angaben der Sicherheitspolizei Säpo hat sich die Anzahl antisemitischer Straftaten im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

Er selbst sei noch nie mit Anfeindungen konfrontiert worden, sagt Kahn. Dafür sehe er zu schwedisch aus. Bei Rabbiner Schneur Kesselman ist das anders. Der schwarze Anzug mit längerem Jackett und der schwarze Hut kennzeichnen ihn als orthodoxen Juden. Des Öfteren bekomme er Ausdrücke wie „Scheißjude“ oder „Heil Hitler“ an den Kopf geworfen, sagte Kesselman der schwedischen Zeitung „Expressen“. Trotzdem wolle er sich dem Druck nicht beugen und bleiben.

Linke Israelkritik trifft islamischen Antisemitismus

„Ilmar Reepalu ist kein Antisemit“, sagt der jüdische Gemeindevorsteher Fred Kahn. Dennoch manifestiere sich in seiner Person die israelfeindliche und antizionistische Tradition, in der sich auch die schwedische Linke befände.

Die Betonung liegt auf auch. Denn das Phänomen, linke Israelkritik trifft islamischen Antisemitismus, ist auch anderswo in Europa zu beobachten. Nicht zuletzt in Deutschland, wo Abgeordnete der Linkspartei Ende Mai bei dem Einsatz der Gaza-Flottille eine Allianz mit türkischen Islamisten eingegangen sind und damit auch die Versuche von Fraktionschef Gregor Gysi torpedierten, seine Partei auf eine differenziertere Nahost-Politik einzuschwören.

„Antisemitische Tendenzen sind in ganz Europa zu beobachten“, sagt Daniel Eisenberg. „Sie gibt es auch in Stockholm, Paris oder Rom.“ Nur bräche sich der Antisemitismus derzeit in Malmö besonders stark Bahn, ohne dass die verantwortlichen Politiker etwas dagegen unternähmen……
welt


Der Westen in der Angst-Falle

September 14, 2010

Die bloße Ankündigung eines Provinzpredigers, einen Koran zu verbrennen, reicht aus, um den Westen in Angst vor islamistischer Vergeltung zu versetzen. Also entschuldigen wir uns schon im Voraus – das trägt Züge einer Psychose.

m Mai 2009 brannten in Afghanistan Bibeln, angezündet von US-Soldaten. Eine Kirchengemeinde hatte die Bücher in den beiden wichtigsten Sprachen Afghanistans ins Land geschickt, um zu missionieren. Weil dies Soldaten sowie Zivilisten gefährden könne, erläuterte ein US-Offizier, habe man die Exemplare der Heiligen Schrift vernichtet. Die Episode war eine kleine Meldung. Proteste sind nicht bekannt, kein Mensch kam zu Schaden. Anderthalb Jahre später, im September 2010, brannten in Florida keine Bücher. Kein Koran, um genau zu sein, wurde angezündet von dem durchgeknallten Pastor Terry Jones. Angedroht hatte er das indes. Die Episode hielt die halbe Welt in Atem, Zehntausende protestierten, in Afghanistan wurde ein Mensch erschossen.

Scheinbar haben die beiden Fälle nichts miteinander zu tun. Doch sie zeigen: In der Ära nach dem 11. September 2001 hängt die Reaktion auf eine Bücherverbrennung davon ab, welches Buch von wem verbrannt wird – und wen das beleidigen könnte. Sicher ist es eine widerliche, verwerfliche Provokation, wenn ein Priester den Koran verbrennen will. Aber ist es ein Grund, durchzudrehen? Müssen sich der Vatikan, die UN und auf der anderen Seite des Atlantiks die Bundeskanzlerin, der Zentralrat der Juden, die evangelische Kirche öffentlich distanzieren? Es scheint, als habe die gesamte westliche Welt (zu der auch Abermillionen Muslime gehören) das Bedürfnis geplagt, klarzustellen, dass sie mit dem Plan des Terry Jones nichts zu tun hat. Wie ein Verdächtiger, der schwört, zu Unrecht vor Gericht zu stehen.

Wer bitte ist Terry Jones?

Dabei wusste doch jeder, der Anstand und Verstand hat, dass niemand außer dem unwichtigen Provinzprediger Terry Jones hinter der Sache steckte. Dass die USA, der Vatikan, ja sogar die evangelische Kirche unschuldig sind. Trotzdem gab es tagelang gewaltsame Proteste und Hasspredigten in der islamischen Welt. Das Urteil war längst gefällt, Hass braucht keine Beweise. Warum dann noch die hysterische Selbstverteidigung? Aus Angst. Nach den Anschlägen von London 2005 veröffentlichten Tausende Menschen aus der ganzen Welt im Internet Bilder mit der Botschaft „We’re not afraid“ (Wir fürchten uns nicht). Was ist davon übrig, wenn der Oberbefehlshaber der US-Truppen in Afghanistan wegen einer drohenden Koran-Verbrennung in Florida öffentlich vor Gefahren für seine Soldaten warnt? Anschlag für Anschlag, Video für Video, Mord für Mord scheint dem Westen der Mut verloren zu gehen. Er ist paralysiert vor Angst.

Immer mehr Leute glauben, islamistische Mördertrupps würden von uns ablassen, wenn wir im Wald besonders freundlich herumpfeifen – oder den Mund halten. Statt darüber froh zu sein, dass wir freie Medien und ein unzensiertes Internet haben, wird am Fall Terry Jones darüber diskutiert, ob wir nicht ein bisschen zu viel berichten. Ob man nicht beim nächsten Mal dezenter mit einer Story wie dieser umgehen könnte – obwohl ein Fundamentalist, der den Koran verbrennt, nun mal eine gute Story ist. Die Schuld an der Eskalation suchen wir bei uns – als wären wir es, die mit Terror und Gewalt drohen. Selbstkritik wird zur Psychose. Wir entschuldigten uns noch, wenn man uns schlägt. Doch nichts, überhaupt nichts, rechtfertigt eine Ideologie, die Menschen dazu bringt, sich inmitten Unschuldiger in die Luft zu sprengen.

Kein Nobelpreis von Teheran bis Kandahar

Nicht einmal Terry Jones kann etwas dafür, wenn von Teheran bis Kandahar null wissenschaftliche Nobelpreisträger ausgebildet werden, weil die Jugend darin unterrichtet wird, Fahnen zu verbrennen und als Märtyrer zu sterben. Übrigens: In den nächsten Tagen könnte im Iran eine Frau gesteinigt werden. Wegen Ehebruchs. Vom Zentralrat der Muslime, vom Koordinierungsrat der Muslime, ja sogar von der evangelischen Kirche ist dazu keine öffentliche Distanzierung zu finden. Sie sind damit beschäftigt, besonnen auf Terry Jones zu reagieren.

Kölner Stadanzeiger


13 Tote bei Protesten gegen Koran-Verbrennung – christl. Schule angezündet

September 13, 2010

In Kaschmir schüren Gerüchte über eine Koran-Verbrennung gewaltsame Proteste. Auch eine christliche Schule wurde in Brand gesteckt.

Bei blutigen Protesten im indischen Teil Kaschmirs sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Anlass der Demonstrationen von Muslimen war auch die abgesagte Koran-Verbrennung eines US-Predigers. Es waren Gerüchte aufgekommen, die Verbrennung des heiligen Buchs der Muslime habe tatsächlich stattgefunden. Nach Angaben der BBC eröffnete die Polizei das Feuer auf die Demonstranten, um die Proteste aufzulösen.

Eine wütende Menge hatte in Tangmarg, im Norden Kaschmirs, eine christliche Schule in Brand gesteckt, die allerdings schon zuvor geschlossen worden war. Die indischen Behörden in Kaschmir blockierten den iranischen Nachrichtensender Press TV, der Berichte über angebliche Koranverbrennungen in den USA ausgestrahlt hatte.

welt


Wenn Allah die Liebe verbietet – Gewalt gegen Schwule -Islam heißt Toleranz

September 13, 2010

Homosexuelle Muslime werden meist von ihren Familie verstoßen. Manche leben in Todesgefahr – wie Laleh und Cem

“Die Jungen erfahren in der Regel Faustgewalt, die Mädchen werden – zusätzlich zu körperlichen Misshandlungen – unter einen hohen psychischen Druck gesetzt”, erzählt die 42-jährige Angestellte, die parallel ein Psychologiestudium absolviert. Die Abtrünnigen werden als “krank” und “pervers” bezeichnet, ihre Neigung zum gleichen Geschlecht als “Schande”, die die Familie beschmutzt. Es ist kein Einzelfall, dass “Abtrünnige” zu “Züchtigungszwecken” von Familienmitgliedern sexuell misshandelt würden”, berichtet sie und erzählt von einer jungen Frau, die sich über das Forum an sie wandte. “Sie erzählte mir, dass sie Opfer einer Massenvergewaltigung geworden war.”

Der Islam lehnt das Ausleben von homosexuellen Neigungen kategorisch ab. Mehr noch, er betrachtet sie als Sünde (Koran 7:80ff; 26:165ff). Durch die große Gruppe an Migranten muslimischen Glaubens tritt diese Problematik zunehmend nun auch in Deutschland, so auch in Hamburg, zutage. Nämlich dann, wenn die Betroffenen um ihr Leben fürchten müssen.

welt


Muslime bremsen Schweizer Schüler aus

September 12, 2010

Ein Beispiel ist der Stadtteil Heiligkreuz in St. Gallen. Fast 70 Prozent der 7500 Einwohner sind Ausländer. Insgesamt bevölkern 80 verschiedene Nationen das Quartier. In den Schulklassen muss man nach Schweizer Nachnamen suchen, wie das Beispiel der Mittelstufe D im Schulhaus Buchwald zeigt (siehe unten). Von 20 Kindern sind drei eingesessene Schweizer; 17 stammen entweder aus dem Ausland oder haben einen ausländischen Hintergrund. Und: 126 der 352 Schüler sind Muslime.

Stimmt es, was Sarrazin sagt – sind muslimische Kinder in Schweizer Schulen tatsächlich die schlechteren Schüler?

«Ja», sagt der Bieler Realschullehrer Alain Pichard (54). «Muslime haben zu wenig Schulerfolg – wir dürfen diese Fakten nicht länger totschweigen.»

Der Linksliberale, der seit 32 Jahren unterrichtet und sich als «Anwalt der Migrantenkinder» sieht, weiss wovon er spricht. Als Lehrer einer Klasse mit 80 Prozent Ausländerkindern erlebte er die Mulitkulti-Schweiz in all ihren Facetten – Tag für Tag.

Er sei alles andere als ein Rassist, sagt er. Aber wer die Augen vor den «vielen Indizien und handfesten Auffälligkeiten» verschliesse, erweise den Schweizer Schulen einen Bärendienst. Zudem gebe es gesicherte Fakten. Zum Beispiel diese:

• Im Kanton Bern schaffen es 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler in die Sekundarschule, das ist höheres Oberstufen-Niveau. Das ist bei den Schweizern so, das ist bei vielen Migrantengruppen so. «Betrachten wir aber die Nationalitäten, so fällt auf, dass nur 20 Prozent der Kinder aus muslimischen Ländern – Türkei, Albanien, Somalia, Kosovo, Bosnien – den Sprung in die Sekundarschule schaffen.»

• Das teuerste Schulsystem der Welt entlasse jedes Jahr 15 bis 17 Prozent funktionale Analphabeten, in den Brennpunkten sind es bis zu 20 Prozent. «Auch hier ist der Anteil der muslimischen Jugendlichen überproportional hoch», so Pichard.
• Das habe fatale Konsequenzen für die wichtige Eingliederung in den Arbeitsmarkt. 10 Prozent der Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren in der Schweiz sind mittlerweile auf Fürsorgeleistungen angewiesen. Die Hälfte von ihnen stammt aus der Türkei und dem Balkan. «In Biel waren 2007 61 Prozent der Sozialhilfeempfänger Ausländer. Es ist unzweifelhaft so, dass der Anteil der muslimischen Personen überproportional ausfällt.» Verschliesst die Schweiz vor diesen Fakten die Augen? «Die Political Correctness behindert die Debatte», meint Pichard. «Es ist Zeit, dass wir uns den unbequemen Wahrheiten stellen.»

Einer der Gründe für den mangelnden Schulerfolg der Muslime seien deren Eltern. So sei an den Schulen längst bekannt, dass muslimische Familien oft eine ganz andere Einstellung zu Bildung hätten. Und daheim auch andere Wertvorstellungen gälten als bei den Schweizern.

Immer wieder fallen auch die Eltern negativ auf. «Sehr oft erscheinen muslimische Eltern zu spät an Gesprächsterminen, halten sich nicht an Abmachungen und kooperieren nicht mit der Schule. Sie legen die Arztbesuche ihrer Kinder mitten in den Mathematik­unterricht.»

Doch nicht nur das: «Die Kinder sind aggressiver und auffällig oft krank. Die Söhne werden daheim verwöhnt und die Töchter nicht gefördert.» Für Pichard ist klar: Schweizer Schüler werden regelrecht ausgebremst. «Diese besorgniserregende Entwicklung können wir nur bekämpfen, wenn wir den Tatsachen endlich ins Auge blicken.» Er sei überzeugt, dass die Schule mit einer klaren und harten Gangart die Situation ändern könnte.

Blick


Die Lehren aus dem Kampf gegen den Terror

September 12, 2010

Keine Distanzierung vom Terrorismus

Dann begannen aber die vielen zweifelnden Fragen. Warum dauerte es so viele Jahre, bis sich namhafte muslimische Geistliche eindeutig gegen den Terror stellten? Warum gibt es bis heute keine attraktive und massentaugliche Denkschule, die dem Islamismus entgegentritt? Warum halten traditionelle Muslime ihre Religion und Lebensweise für so überlegen, wenn die muslimische Welt doch in fast allen Indikatoren, mit denen man den Erfolg von Gesellschaften misst, so weit hinterherhinkt? Und warum sind die eigentlich immer so schnell beleidigt und demonstrieren bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen den Westen und verbrennen unsere Fahnen?

Tatsächlich sind die Phänomene in allen alteuropäischen Staaten mit jahrzehntelanger Einwanderungsgeschichte dieselben: Ein erheblicher Teil der muslimischen Migranten ist nicht in Arbeit, sondern in die Sozialsysteme eingewandert. Ihr Anteil an Kriminalität ist überdurchschnittlich hoch, im Gegensatz dazu sind ihre Bildungsleistungen erbärmlich schlecht und auch ihre Wirtschaftsleistungen als Gruppe weit unterdurchschnittlich.

Je religiöser die zugewanderten Muslime sind, desto größer sind in der Regel diese Defizite (vor allem bei den Männern). Weshalb sich immer mehr Europäer fragen, warum sie den Lebensunterhalt von Menschen bezahlen sollen, die von dieser Gesellschaft nicht mehr annehmen wollen als nur den monatlichen Scheck vom Sozialamt.

welt


“Der Islam wird als Kultur untergehen”

September 12, 2010

WELT ONLINE: Und wie kann eine solche Inventur des Islam aussehen?

Abdel-Samad: Inventur, oder besser: geregelte Insolvenz, bedeutet, dass die islamische Welt sich von dem schweren Koffer trennen muss, der ihre Reise in die Zukunft behindert.

In dem Koffer liegt zum Beispiel die Unantastbarkeit der Religion. Es liegt darin ein absolutistisches Gottesbild, das zur Schablone für die Diktaturen geworden ist. In diesem Koffer lasten falsche Vor- und Feindbilder sowie ein unzeitgemäßes Gesellschaftsbild mit einer absurden Vorstellung vom Verhältnis zwischen Mann und Frau. Dadurch stagniert das Denken.

Für alle Miseren und Probleme muss der Westen als Sündenbock herhalten. Dadurch entsteht keinerlei positive Dynamik, die für eine Veränderung notwendig ist.

WELT ONLINE: Was also braucht der Islam: eine Renaissance oder eine Aufklärung?

Abdel-Samad: Ich benutze den Ausdruck geistige Revolution oder geistige Erneuerung, einen Moment der Ehrlichkeit mit sich selbst.

WELT ONLINE: Ist der Islam denn grundsätzlich wandlungsunfähig?

Abdel-Samad: Ich spreche den Menschen diese Fähigkeit nicht ab, und es geht mir in allererster Linie um die Menschen. Wenn ich daran nicht glauben würde, hätte ich das Buch nicht geschrieben.

WELT ONLINE: Sie haben als einer der ganz wenigen Muslime mit Fleming Rose gesprochen, jenem Feuilleton-Redakteur der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“, der die umstrittenen Mohammed-Karikaturen in Auftrag gegeben hat. Hat er Sie überzeugt, hat er recht?

Abdel-Samad: Es geht mir nie darum, ob Fleming Rose recht hat oder Thilo Sarrazin oder sonst wer. Es geht darum, dass sie alle das Recht haben, dies zu äußern oder jenes zu tun. Das müssen wir als Muslime akzeptieren. Wir müssen mit unseren Emotionen anders umgehen, unverkrampfter.

Herr Sarrazin hat uns ja nicht mit Steinen beworfen, sondern mit Worten. Er hat eine Meinung geäußert, Thesen aufgestellt. Und wir können mit Worten antworten. Nicht mit Sanktionen, Entlassungen oder Morddrohungen.

Eine Demokratie muss so etwas aushalten können. Und gerade mit Menschen, mit denen man nicht einer Meinung ist, sollte man reden.

WELT ONLINE: Warum ist die arabisch-islamische Welt Wort-unfähig, warum ist sie nicht in der Lage, sich argumentativ mit Problemen auseinanderzusetzen? Die Reaktionen der Muslime auf Kritik oder Häme sind zumeist gewalttätig, sie machen Angst.

Abdel-Samad: Es ist ein Symptom für eine untergehende Hochkultur. Die islamische Welt kann sich nicht damit abfinden, dass sie keine führende Rolle in der Welt mehr spielt. Sie ist gekränkt, besteht aber noch immer auf ihrem kulturellen Beitrag …

WELT ONLINE: … den es ja durchaus gegeben hat …

Abdel-Samad: … dafür können wir uns heute zwar leider keinen Döner mehr kaufen, aber ja, es hat diese Blütezeit des Islam gegeben. Noch heute leitete man daraus eine moralische Überlegenheit gegenüber dem Westen, eigentlich gegenüber dem Rest der Welt ab. Aber diesem Anspruch fehlt es an Substanz. Es gibt keine Argumente, die dafür sprächen, dass der Islam heute in der Welt mitreden könnte.

Weder wissenschaftlich noch kulturell sehen wir irgendwelche Beiträge aus der islamischen Welt, die der Menschheit zugutekämen. Das führt zu einer Art Schizophrenie: Auf der einen Seite Minderwertigkeitskomplexe gegenüber der westlichen Welt, auf der anderen Allmachtsvisionen.

Auf der einen Seite ein Mangel an Handlungsoptionen, auf der anderen der Drang, etwas tun zu müssen. Daraus resultiert Isolation, die wiederum zu Gewalt und Terror einer Minderheit führt, die leider im Moment den Ton angibt.

WELT ONLINE: Sie sprechen auch davon, dass Israel den Arabern ständig den Spiegel vorhält und ihnen vor Augen führt, in welch umfassender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Stagnation sie verharren. Ist das auch ein Grund für den Hass auf die Juden?

Abdel-Samad: Ja. Israel ist ein Beispiel dafür, dass es auch im Nahen Osten eine florierende Wirtschaft, gepaart mit einer demokratischen Grundordnung, geben kann. Es liegt also nicht an der Region, sondern an der Geisteshaltung. Aus dem Zionismus ging ein demokratischer Staat hervor, der trotz aller militärischen Auseinandersetzungen demokratisch geblieben ist.

Die gleichen Kriege galten den arabischen Herrschern jedoch als Rechtfertigung dafür, Kriegsrecht zum Dauerzustand zu machen und Demokratie nicht zuzulassen.

Die arabisch-islamische Welt hat den Zug der Moderne verpasst, und ihr bleibt nichts anderes übrig, als auf dem Gleis zu stehen und auf den Lokführer zu fluchen – und das ist der Westen…….

welt


Koran verbrennen?

September 11, 2010

Doch der Pressehype zeigt einmal mehr die Bigotterie, die am Werk ist, wenn es um den Respekt vor anderen Religionen geht. Es ist das eine, wenn Petraeus sich Sorgen macht, dass Menschen versehrt oder getötet werden könnten (wozu er ja durchaus Gründe hat). Etwas ganz anderes ist es, wenn Terry Jones von Journalisten, Politikern oder Kirchenführern getadelt wird, die, wenn es um Respekt und Islam geht, immer nur daran denken, dass der Islam respektiert werden müsse – nie aber daran, wie es um den Respekt des Islams und der islamisch dominierten Staaten vor anderen Religionen (oder auch dem Atheismus) bestellt ist.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), seit Jahrhunderten die Trutzburg der Heuchelei, hat gar eine Presseerklärung abgegeben. Heiliger Strohsack! Hat sie wirklich keine anderen Probleme? Wann hat sich die EKD das letzte Mal um ihre Glaubensbrüder, die in islamischen Ländern drangsalierten Christen gekümmert? Länder, in denen nicht bloß Bücher, sondern Menschen Opfer religiös motivierter Gewalt werden oder in permanenter Angst vor ihr leben müssen: Sei es im Gazastreifen, in Saudi-Arabien, in Ägypten, in Pakistan, in der Türkei oder auf den Malediven, dem „Urlaubsparadies“. All die Empörten und Entrüsteten möchte man fragen: Wo war ihre Empörung und Entrüstung, als US-Soldaten in Afghanistan auf Befehl von oben Bibeln verbrannten – aus Angst, wie es heißt, dass deren Existenz in dem Land „zu Gewalt führen könnte“.

Merkt jemand was? In dem einen Fall darf man ein als heilig geltendes Buch nicht verbrennen, um die „muslimische Welt“ nicht zu provozieren, im anderen Fall muss man es. Damit ist ersichtlich, dass es nicht um ein Prinzip geht (die mögliche Verletzung religiöser Gefühle), sondern allein um Macht, die Macht der islamischen Eiferer. Aber wer glaubt, dass es reicht, dieses oder jenes zu tun oder zu unterlassen, um sie zu befrieden, der spinnt. Das ist, als würde man die Fußballspieler oder den Schiedsrichter für Hooliganrandale nach dem Spiel verantwortlich machen. Hooligans sind aber immer wütend und gewalttätig. Wer versucht, sie zu beschwichtigen, indem er ihnen vorauseilenden Gehorsam erweist, bestärkt sie in ihrem Tun: Er zeigt ihnen nur, dass sich ihr Verhalten auf eine für sie kalkulierbare Weise auszahlt.

Doch wer marodiert, hat Recht, scheint die Devise zu lauten. Denn es gelten die Regeln der so genannten Mediengesellschaft. Warum ist die geplante Verbrennung einiger Exemplare des Korans eine Meldung, die sofort um die Welt geht, die Missachtung der Rechte Andersgläubiger in islamischen Ländern – bis hin zu ihrer Ermordung – aber so gut wie nie ein Nachrichtenthema? Aus zwei Gründen: erstens, weil das eine nur sehr selten passiert, das andere jeden Tag. Die Presse interessiert sich mehr für eine außergewöhnliche Kleinigkeit als für den täglichen Wahnsinn. Zweitens, weil es auf der Welt nur wenige Christen oder Mitglieder anderer in islamischen Ländern verfolgten Glaubensgemeinschaften gibt, die auf ihre Unterdrückung oder die Schmähung ihrer Religion – sei es durch Bibelverbrennungen oder durch Flüche, wie sie jeden Freitag in Moscheen überall auf der Welt gegen die „Ungläubigen“ ausgestoßen werden – mit Gewalt reagieren würden. Das ist undenkbar.

Bevor die Bauarbeiten beginnen, müsste man den Damen und Herren Islamisten erst einmal etwas erklären, nämlich das Prinzip des free speech. Vielleicht kennen sie das gar nicht? Vielleicht beruhen ja all die Scherereien, die wir mit dem Islamismus haben, auf einem Missverständnis? Niemand kann schließlich alles wissen, nicht wahr? Wer weiß, womöglich hat man in Kairo und Karatschi noch nichts davon gehört, dass es in den USA seit nunmehr 219 Jahren ein garantiertes Recht auf Redefreiheit gibt. Dass man dort also keine Genehmigung von der Obrigkeit einzuholen braucht, wenn man seine Meinung äußern möchte – und der Staat folglich auch nicht für das Handeln seiner Bürger haftbar gemacht werden kann. Wenn die Kommentatorin von tagesschau.de Recht hat und Jones tatsächlich „im Ausland als Symbol für amerikanischen Anti-Islamismus präsentiert“ wird, dann muss man „dem Ausland“ sagen, dass in den USA auch Islamisten demonstrieren und im Internet zum Hass auf Amerika aufrufen dürfen. Sind die USA deshalb islamistisch? Oder sind sie antichristlich, weil es dort Satanisten und Black-Metal-Konzerte gibt? Und wenn Anarchisten in San Francisco Stars-and-Stripes-Fahnen verbrennen – ist das dann nicht ein Symbol des amerikanischen Antiamerikanismus? Zu verrückt, diese Idee? Wenn es um den Islam geht, ist das anders, dann gilt: mitgefangen, mitgehangen.

Vielleicht wird es wirklich überall auf der Welt Ausschreitungen geben, wenn Terry Jones am 11. September seine Korane verbrennt. Aber ist das seine Schuld? Sind für Gewalt nicht diejenigen verantwortlich, die sie anwenden?…
quelle

Der Islam kennt keine Toleranz, daher hat der islam auch keine Toleranz verdient!
Das faschistische Buch Koran mit seiner über 200 gewalttätigen Versen, gegenüber Juden,Christen,Frauen,Homosexuellen,Atheisten und anderen Religionsgruppen hat in der westlich-liberalen Welt nichts zu suchen, sondern gehört auf den Müll.

—-

Tag für Tag werden in unserer total vernetzten Welt zahllose und ungeheuerliche Verbrechen begangen: Massenvergewaltigungen, politische Morde, Verstümmelungen und Steinigungen, verheerende Bombenattentate, gnadenlose Ausbeutung und blutige Unterdrückung. Aber wenn es sich nicht gerade um eine besonders spektakuläre oder verabscheuungswürdige und in den Massenmedien auch optisch gut vermittelbare Tat handelt, wird nicht allzu viel Aufhebens darum gemacht. Das große Nachrichtenrauschen saugt alles auf und macht alles gleich. Die nächste Katastrophe wartet schon.

Tief sitzt die Furcht vor der scheinbar jederzeit mobilisierbaren Kränkungsbereitschaft der radikal-fundamentalistischen Muslime in der islamischen Welt, die Bilder von wütenden Mobs und brennenden europäischen Flaggen nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen vor fünf Jahren haben sich tief ins Gedächtnis der westlichen Gesellschaften eingegraben. Eine derartige Eskalation der Ereignisse sollte sich um Himmels Willen nicht wiederholen.

Doch es half nicht viel. Wie in einem Teufelskreis führte womöglich erst das Anschwellen der weltweiten Berichterstattung über Jones dazu, dass die befürchteten Gewalt-Reaktionen überhaupt erst provoziert wurden. So griffen am Freitag hunderte erboste Afghanen das Bundeswehrcamp in Faizabad an. Auch durch intensive Gespräche waren sie nicht zu beruhigen und darüber aufzuklären, dass die deutschen Soldaten mit dem irren Geistlichen von Gainesville nichts zu tun haben.

Denn ein Gedanke drängt sich auf, eine erkenntnisleitende Frage: Wie sähen die weltweiten Reaktionen wohl aus, wenn ein fanatischer Mullah irgendwo in der arabischen Welt ankündigen würde, er wolle einen Haufen Bibeln verbrennen?

Sicher, die Kirchen würden protestieren, der Papst, ein paar zweit- und drittrangige Politiker. Aber gewiss nicht der US-Präsident oder die Bundeskanzlerin. Eher riefe Margot Käßmann zur “interkulturellen Verständigung” und zum “religiösen Dialog” auf, Feuilletonisten würden an den österreichischen Provokationskünstler Hermann Nitsch erinnern, dessen Blut-Orgien-und-Mysterientheater schon viel schlimmere Blasphemien im Angesicht des christlichen Kreuzes hervorgebracht hat, oder Historiker würden das Ganze als späte Reaktion auf die Kreuzzüge des elften und zwölften Jahrhunderts deuten. Motto: Sowas kommt von so was.

Man könnte sich jedenfalls darauf verlassen, dass keine christlichen Selbstmordkommandos losziehen würden. Es gäbe keine Massendemonstrationen wütender Gläubiger, keine Botschaften würden gestürmt und keine Flaggen verbrannt. Es gäbe auch keine Boykottaufrufe und keine Fatwa. Niemand müsste sich fürchten vor den Gewalttaten radikaler Christen.

Die nahezu panische Angst des Westens vor den Reaktionen fundamental-islamistischer Muslime, sobald irgendwo auf der Welt tatsächlich oder nur scheinbar ihre Religion verunglimpft wird, wirft ein grelles Licht auf den Kern der Problematik: Es geht nicht um Glaube, auch nicht um Gene – es geht um Kultur. Um die Kultur von Freiheit und Demokratie, die Kultur der Aufklärung und der Befreiung des Individuums von kollektiv-archaischen Herrschafts- und Zwangsverhältnissen, nicht zuletzt: um die Kultur von Kritik und Selbstkritik. Erst mit und durch sie kann sich jene Toleranz entwickeln, die es dem Einzelnen ermöglicht, zuweilen bis an die individuelle Schmerzgrenze zu gehen, um die Überzeugungen und Verhaltensweisen der anderen auszuhalten.

spiegel


Antisemitismus in Schweden

September 11, 2010

Im vergangenen Monat wurde die einzige Synagoge der schwedischen Stadt Malmö mit Feuerwerkskörpern beworfen; dabei gingen drei Fenster zu Bruch. Am Tag zuvor war an dem Gebäude eine Bombendrohung hinterlassen worden. Seit Monaten beklagen örtliche Juden eine zunehmend feindselige Atmosphäre. Nach Angaben der Malmöer Polizei waren von den 2009 in der Stadt registrierten 115 Hassverbrechen 52 gegen Juden oder jüdische Einrichtungen gerichtet. Der Antisemitismus ist zurück, und was derzeit in Malmö passiert, ist lediglich eine extreme Manifestation dessen, was überall in Schweden geschieht.

Erinnern wir uns, dass es Schwedens meistverkaufte Tageszeitung “Aftonbladet” war, die im letzten Jahr eine antisemitische Blutlüge veröffentlichte und behauptete, israelische Soldaten ermordeten regelmäßig palästinensische Kinder, um ihre Organe auf dem internationalen Schwarzmarkt zu verkaufen. Die schwedische Regierung reagierte mit Gleichgültigkeit, und schlimmer noch: Als die schwedische Botschafterin in Israel auf der Website der Botschaft eine Erklärung veröffentlichte, mit der sich Schweden von diesen fürchterlichen Verleumdungen distanzierte, befahlen ihr ihre wütenden Vorgesetzten, diese zu löschen.

Wie konnte es so weit kommen, und was kann man dagegen tun? Das erste Problem ist, dass die Feindseligkeit des schwedischen Mainstreams gegenüber dem Staat Israel eindeutig begonnen hat, die Grenze zu einem unverblümten Antisemitismus zu überschreiten (wobei die Versuche, eine Unterscheidung zwischen dem Hass auf Juden und jenem auf den Staat Israel zu ziehen, nie besonders überzeugend waren). Das zweite große Problem ist Schwedens muslimische Bevölkerung. Wenn die etablierte Politik, Zeitungen und Kirchen auf Israel schimpfen, betrachten viele schwedische Muslime dies unweigerlich als grünes Licht, der eigenen Feindseligkeit gegenüber ganz gewöhnlichen Juden freien Lauf zu lassen.

Eine dritte Ebene ist das zunehmend symbiotische Bündnis zwischen radikal-islamistischen Gruppen in Schweden und einer Linken, die sich von den ehrenwerten sozialdemokratischen Traditionen abgewendet hat. Letztlich wird sich nichts ändern, bis die führenden Köpfe der schwedischen Politik und Gesellschaft sich den Problemen stellen. Sie müssen verstehen, dass sich die riskante Situation weiter verschlimmern wird, wenn sie ihre Verantwortung nicht ernster nehmen und eine ausgewogenere Einstellung gegenüber Israel einnehmen. Selbst ein so tolerantes Land wie Schweden darf jene nicht tolerieren, die Intoleranz predigen.

welt


Muslime und Intelligenz?

September 11, 2010

Die Arbeiten der Entwicklungspsychologen und Begabungsforscher Heiner Rindermann und Detlef Rost wurden zu den wichtigsten Quellen für Thilo Sarrazins Deutschland-Buch. Jetzt schreiben sie, was an Sarrazins Thesen ihrer Meinung nach Bestand hat – und was nicht.

Sarrazins Bestseller ist gespickt mit Zahlen, Tabellen, deutschen und englischen Zitaten und Forschungsergebnissen aus den Bereichen Intelligenz, Bildung, Wirtschaft, Kultur und Demographie, die unter dem Gesichtspunkt der Relevanz für Gesellschaft und Kultur miteinander verknüpft werden. Sarrazin argumentiert, zumindest was das Psychologische angeht, für einen Laien bemerkenswert differenziert; Korrelation wird von Kausalität unterschieden, andere Ansichten werden zitiert und argumentativ bewertet.

Stichprobenartig haben wir im Buch abgedruckte Tabellen mit den jeweiligen Quellen verglichen und Sarrazins Berechnungen nachgeprüft; nennenswerte Fehler konnten wir in diesen Stichproben nicht finden. Obwohl fachfremd, scheint Sarrazin das, was er in psychologischen Fachbüchern gelesen hat, im Wesentlichen verstanden zu haben. Manche Details hätte man aber präziser und ausführlicher darstellen können…
FAZ- weiterlesen


Hoher Musel verteidigt Steinigung – Schweiz

September 11, 2010

Der Direktor des Islamischen Zentrums in Genf, Hani Ramadan, verteidigt die Steinigung von Frauen. Schweizer Politiker sind angewidert: Er müsse zurücktreten oder angezeigt werden.

Auf der ganzen Welt protestieren Menschen gegen das Schicksal von Sakineh Mohammadi Ashtiani. Die 43-Jährige wurde im Iran zum Tod durch Steinigung verurteilt. Nun verteidigt Hani Ramadan das barbarische Todesurteil: «Die Steinigung hat abschreckende Wirkung», sagt er zu «Le Matin». Sie sei insofern gerechtfertigt, als «diese Frau wegen Ehebruchs und Mordes verurteilt wurde».
Dass ein ausgebildeter Imam hierzulande unbehelligt die Steinigung verteidigen darf, ist für Politiker ein Skandal: «Was der Direktor des Islamischen Zentrums Genf macht, ist Aufhetzung. Er tritt alles, worauf
die Schweiz aufbaut, mit Füssen», sagt Philipp Müller (FDP). «Ich erwarte, dass die Behörden mit allen Mitteln gegen ihn vorgehen und ihn anzeigen…..
Quelle


Muslimische Zuwanderer sind keine Bereicherung

September 9, 2010

Zeitgleich hat der bekannte Islamkritiker Udo Ulfkotte ein sehr ähnliches Buch vorgelegt. Darin geht es vor allem um die sozialstaatlichen und gesellschaftlichen Kosten, die uns durch Migration, genauer gesagt durch muslimische Einwanderer entstehen. Fazit der vom Autor zusammengetragenen Studien und Belege: Zuwanderung aus islamischen Ländern belastet lediglich unsere Wohlfahrtssysteme und erbringt keinerlei Bereicherung, wie sie von führenden Politikern tagtäglich beschworen wird. Bereichern tun sich nur die muslimischen Migranten, schreibt Ulfkotte – es sei denn man könne massiv gestiegene Kriminalitätsraten, Migrationsboni bei Gerichtsentscheiden und Gammelfleisch im Döner wirklich als Bereicherung unserer europäischen Kultur verstehen.

Der Ausverkauf unserer Sozialstaaten

Rund eine Billion Euro Schulden hat Deutschland schon für die Unterstützung von Zuwanderern angehäuft. Haften muss dafür der Steuerzahler, für den außerdem jährlich nochmals in etwa 1.251 Euro hinzukommen. Denn die rund 20 Prozent Migranten unter den Einwohnern Deutschlands verbrauchen jetzt schon über 40 Prozent unserer Sozialleistungen. Mit anderen Worten: Die Einwanderung kulturferner Migranten kostet pro Person mindestens 40.000 Euro. Und während sich z.B. Vietnamesen und Chinesen sehr schnell bei uns einleben und am Arbeitsleben teilnehmen, verursachen vor allem Migranten aus der Türkei massive Kosten. Verschiedene Studien kommen auf einen statistischen Durchschnitt von 300.000 bis 500.000 Euro pro Muslim. Gleichzeitig sind es besonders die Muslime, die mit ihren archaischen Wertvorstellungen und absurden Forderungen nach Sonderrechten unsere Gesellschaft nicht nur finanziell, sondern auch sozial und kulturell belasten.

Die typische europäische Reaktion auf all diese Erkenntnisse – wenn sie denn überhaupt mal veröffentlicht werden – ist der Schrei nach mehr. Mehr für die Zuwanderer. Mehr Hilfe, mehr Sprachförderung, mehr Bildung, mehr Geld. Kaum einer kommt auf die Idee, stattdessen den Zuwanderern mit schlechten Bildungs- und Integrationsergebnissen, also wie immer den Muslimen, etwas abzuverlangen. Sprechen sie nach 900 Unterrichtsstunden immer noch kein Deutsch, bekommen sie einfach noch mehr vom Steuerzahler finanziert. Von aufenthaltsrechtlichen Konsequenzen oder finanziellen Sanktionen keine Rede….

weiter lesen

Broder über Sarazzin


Gaza Zusammenfassung

September 9, 2010

Verfassungsschutz sieht ideologische Allianz zwischen Neonazis und Islamisten

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,705829,00.html

Feindbild Israel
Antisemitismus unter Migranten

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1219442/

Kelek im Interview zum Thema Integration ZDF

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1081982/Kelek-und-Bosbach-zu-Gast-bei-Hahne?bc=sts;sta#/beitrag/video/1081982/Kelek-und-Bosbach-zu-Gast-bei-Hahne

friedensaktivisten – go back to auschwitz

http://www.welt.de/politik/ausland/article7930203/Aufnahmen-zeigen-Brutalitaet-der-Blockadebrecher.html

schon alleine für diesen spruch, hätte man das ganze boot versenken sollen.
aber anscheinend ist das heutzutage links.

wunder – ein beitrag in der taz

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2010%2F06%2F04%2Fa0126&cHash=a1593226e9

Worum es geht

http://www.blick.ch/news/fam/worum-es-geht-148410

Facebook-User hetzen gegen Juden und Israel

Antisemitische Hassparolen, Lobgesänge auf Hitler und Mordaufrufe: Nutzer von Facebook und Twitter hetzen im Internet gegen Juden.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article7898731/Facebook-User-hetzen-gegen-Juden-und-Israel.html

Wer sitzt da alles in einem Boot?

http://www.welt.de/die-welt/debatte/article7924522/Wer-sitzt-da-alles-in-einem-Boot.html

Extremisten als Menschenrechtler?

http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2010/06/extremisten-als-menschenrechtl.html

Linke Gaza-Aktivisten schützen radikale Islamisten

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7885496/Linke-Gaza-Aktivisten-schuetzen-radikale-Islamisten.html

Die Nähe der türkischen Regierung zu den Radikalen

http://www.welt.de/die-welt/politik/article7879368/Die-Naehe-der-tuerkischen-Regierung-zu-den-Radikalen.html

Die dubiosen Passagiere der Hilfsflotte für Gaza

http://www.welt.de/politik/ausland/article7872108/Die-dubiosen-Passagiere-der-Hilfsflotte-fuer-Gaza.html

Die Linkspartei nutzt Israels Angriff aus

http://www.welt.de/politik/deutschland/article7873501/Die-Linkspartei-nutzt-Israels-Angriff-aus.html

Linke Israelkritiker tarnen ihren Antisemitismus
Feiger Hass

http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/feiger-hass/

Die Linke lässt sich von der Hamas einspannen

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7938224/Die-Linke-laesst-sich-von-der-Hamas-einspannen.html#reqRSS

“Israel-Kritik”: Wenn NPD-Positionen nicht auffallen (anti npd blog)

http://npd-blog.info/2010/06/04/israel-npd-200/

«Bei der Abfahrt des Schiffes wurde gesungen: ‹Tod den Juden›»

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Bei-der-Abfahrt-des-Schiffes-wurde–gesungen-Tod-den-Juden/story/18368521

Israel muss Gaza klüger blockieren

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7943927/Israel-muss-Gaza-klueger-blockieren.html#reqRSS

Regierung lässt radikale Israel-Gegner gewähren

http://www.welt.de/politik/ausland/article7861577/Regierung-laesst-radikale-Israel-Gegner-gewaehren.html

Die Nähe der türkischen Regierung zu den Radikalen

http://www.welt.de/die-welt/politik/article7879368/Die-Naehe-der-tuerkischen-Regierung-zu-den-Radikalen.html

Gaza-Krise – Der Iran profitiert von Israels Fehler

http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Iran-aktuell/article7908839/Gaza-Krise-Der-Iran-profitiert-von-Israels-Fehler.html#reqRSS

Erdogan will Macht, nicht Mittler sein

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7909963/Erdogan-will-Macht-nicht-Mittler-sein.html#reqRSS

Gläubige Muslime sind deutlich gewaltbereiter

http://www.welt.de/politik/deutschland/article7919186/Glaeubige-Muslime-sind-deutlich-gewaltbereiter.html#reqRSS

Blutsbrüder gegen Israel
Nach dem Konflikt vor der Küste Gazas rücken Türken und Palästinenser zusammen. Ein Blick hinter die Kulissen der Menschenrechtsorganisation IHH, die die Hilfsflotte organisierte, zeigt eine islamistische Kadergruppe.

http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E587B312D81F04CF28AF9DF29BCFCFD47~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Immer drauf, auf Israel

http://www.welt.de/die-welt/debatte/article8020485/Immer-drauf-auf-Israel.html

Eine radikale Türkei dreht Europa den Rücken zu

http://www.welt.de/politik/ausland/article8044697/Eine-radikale-Tuerkei-dreht-Europa-den-Ruecken-zu.html#reqRSS

Der Islam und die nützlichen Idioten

Türkei und Iran haben sich verbündet, um den Nahen Osten zu beherrschen. Doch die Friedensaktivisten durchschauen diese Strategie nicht.

http://www.welt.de/kultur/article8004293/Der-Islam-und-die-nuetzlichen-Idioten.html

Gaza-Konflikt schürt türkischen Nationalismus

http://www.welt.de/politik/ausland/article8018638/Gaza-Konflikt-schuert-tuerkischen-Nationalismus.html#reqRSS

Israel kann nicht auf Fairness zählen

http://www.welt.de/debatte/article8015860/Israel-kann-nicht-auf-Fairness-zaehlen.html#reqRSS

Der islamistische Hintergrund der Gazaflotte

http://www.welt.de/politik/ausland/article8004124/Der-islamistische-Hintergrund-der-Gazaflotte.html#reqRSS

Hört auf damit, Israel zu dämonisieren!

http://www.welt.de/kultur/article7974848/Hoert-auf-damit-Israel-zu-daemonisieren.html

Die Linkspartei hat ein Antisemitismusproblem

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7957984/Die-Linkspartei-hat-ein-Antisemitismusproblem.html#reqRSS

Die Türkei überschreitet rote Linien

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7958801/Die-Tuerkei-ueberschreitet-rote-Linien.html#reqRSS

Der kalkulierte Märtyrertod

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/der_kalkulierte_maertyrertod_1.6157540.html

Warum ich Israel verteidige

Wenn Israel einen Fehler macht, schwappt immer eine Flut aus Heuchelei und Desinformation durch die weltweiten Medien. Das ist unakzeptabel.

http://dasmagazin.ch/index.php/warum-ich-israel-verteidige/

Warum die revolutionäre Linke Israel so hasst (broder)

Der Antizionismus ist gerade bei Linken zur allgemeinen Räson geworden. Allerdings tappen Israels Politiker auch in jede Falle, die ihnen gestellt wird.

http://www.welt.de/debatte/article8099163/Warum-die-revolutionaere-Linke-Israel-so-hasst.html#reqRSS

Verletzte Soldaten sehen wir nicht
Neues Filmmaterial zu den Vorgängen auf dem türkischen Flaggschiff der „Solidaritätsflottille“ erhärtet den Verdacht, dass sich IHH-Aktivisten auf die Enterung des Schiffs vorbereitet und den Kampf geplant hatten.

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EC4703C8B449C4206A3A002847786E37F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

-Die Linkspartei hat ein Antisemitismusproblem

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7957984/Die-Linkspartei-hat-ein-Antisemitismusproblem.html#reqRSS

-Hört auf damit, Israel zu dämonisieren!

http://www.welt.de/kultur/article7974848/Hoert-auf-damit-Israel-zu-daemonisieren.html

-Die Türkei überschreitet rote Linien

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7958801/Die-Tuerkei-ueberschreitet-rote-Linien.html#reqRSS

-Ahmadinedschad hetzt in Istanbul gegen Israel

http://www.welt.de/politik/ausland/article7952173/Ahmadinedschad-hetzt-in-Istanbul-gegen-Israel.html#reqRSS

-Türkei nähert sich dem radikalisierten Islam an

http://www.welt.de/politik/ausland/article7951660/Tuerkei-naehert-sich-dem-radikalisierten-Islam-an.html#reqRSS

-Free Gaza und der neue Antisemitismus

http://www.wissenrockt.de/2010/06/07/free-gaza-und-der-neue-antisemitismus/

etwas älter:
“Die Leserin hatte gefragt, warum liberale Zeitgenossen Israel unaufhörlich mit den schärfsten Vorwürfen attackierten, aber extremistische Muslime unterstützten, die homophobisch, frauenfeindlich und intolerant gegenüber anderen Religionen seien. Davies hatte Israel zuvor beschuldigt, als „Opfer zu posieren“, während es „rassistische Politik der Apartheid“ praktiziere.

Die existenzielle Bedrohung, der Israel ausgesetzt ist, wird in diesen Kreisen systematisch ignoriert. Zugleich wird die Gefahr, die der totalitäre Islam darstellt, entweder heruntergespielt oder ganz verneint. Und während Israel, die einzige liberale Demokratie des Nahen Ostens, hyperkritisch unter die Lupe genommen wird, springen dieselben Liberalen und Linken mit dubiosen Regimen, die Menschenrechte systematisch verletzten, äußerst sanft um. So beschließen akademische Verbände in Großbritannien immer wieder den Boykott israelischer Wissenschaftler und Universitäten, nicht aber aus China, Sudan oder Russland, obwohl beispielsweise Russland sehr viel mehr Menschen in Tschetschenien getötet hat als Israel in Palästina.

Weithin üblich geworden ist es im linken und linksliberalen Diskurs, vom „Unrechtstaat“ Israel zu sprechen; die Verwendung historisch besonders negativ besetzter Begriffe wirkt absichtsvoll. Wer den Israelis Methoden wie „Nazideutschland“ unterstellt, vom „Apartheidstaat“ spricht oder gar Parallelen zum Holocaust zieht, will offenkundig eines klarmachen: Israel und die Juden, die den Holocaust erlitten, haben inzwischen jeglichen moralischen Anspruch verwirkt. Sie besitzen kein Anrecht mehr auf Unterstützung…..”

http://www.zeit.de/online/2007/17/antisemitismus?page=3

-“Israel-Kritik”: Wenn NPD-Positionen nicht auffallen
http://npd-blog.info/2010/06/04/israel-npd-200/ (anti-npd blog)

-Israel muss Gaza klüger blockieren

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7943927/Israel-muss-Gaza-klueger-blockieren.html#reqRSS

-Die Linke lässt sich von der Hamas einspannen

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7938224/Die-Linke-laesst-sich-von-der-Hamas-einspannen.html#reqRSS


Linke mit Rechtsextremisten & Islamisten in Gaza-Flotte – Video ARD

September 9, 2010

Die Politiker der Linkspartei, die mit der Hilfsflotte nach Gaza unterwegs waren, haben sich offenbar nicht durch die islamistischen Hintergründe der Organisatoren abschrecken lassen. Dies geht aus einem Beitrag im “Report Mainz” hervor, den die ARD am gestrigen Montagabend ausgestrahlt hat.

“Ein Auslandseinsatz, mit dem die Linke mal keine Probleme hat” – mit diesen Worten kommentierte der Moderator die Mitfahrt dreier Politiker der deutschen Partei “Die Linke” auf dem türkischen Schiff “Mavi Marmara”. Die beiden Bundestagsabgeordneten Inge Höger und Anette Groth sowie der ehemalige Bundestagsabgeordnete Norman Paech schwärmten in dem Bericht von der guten Atmosphäre – bis die israelische Marine das Schiff stürmte.

Eric Beres und Ahmet Senyurt zeigten in ihrem Beitrag auch Bilder von der Abschiedsfeier im türkischen Istanbul vor der Abfahrt der “Mavi Marmara”. “Oh ihr Juden, die Armee des Propheten Mohammed wird zurückkommen – so wie in Chaibar – Intifada bis zum Sieg!”, rief dort einer der “Friedensaktivisten” der jubelnden Menge zu. Chaibar ist eine Oase im Nordwesten der Arabischen Halbinsel, in der zur Zeit des Propheten Mohammed viele Juden wohnten. Zusätzlich waren dorthin noch die Juden geflohen, die Mohammed aus Medina vertrieben hatte. Der Ruf “Chaibar, Chaibar” assoziiert eine Schlacht “gegen die Feinde, bis diese sich dem Islam unterwerfen”.

Der Hauptsponsor der Flotte, die türkische IHH, sei “auf jeden Fall eine humanitäre Organisation – das heißt: für Menschenrechte und Freiheit”, sagte die Abgeordnete Groth gegenüber den Reportern. Parteigenossin Höger nannte die IHH “islamisch, aber nicht islamistisch” und fügte hinzu: “Da habe ich mich vorher informiert.”

Anderer Ansicht ist der Chefredakteur des türkischen Fernsehsenders NTV. Er sagte in der Sendung, die IHH sei “Teil einer islamistischen Bewegung”. Sie habe eine starke Milli Görüs-Basis. In der Tat hat die vom deutschen Verfassungsschutz beobachtete türkische Organisation Namen von Teilnehmern der Aktion “Free Gaza” im Internet veröffentlicht. Der Islamwissenschaftler Michael Kiefer kommentierte die Liste mit den Worten, es handele sich um “keine gewöhnlichen Friedensaktivisten”.

Viele Teilnehmer gehören der türkischen Partei BBP an. Sie gilt, so die Verfasser des Beitrages, als “Partei mit antisemitischen und militanten Tendenzen”. Auch werde sie mit dem Mord an einem christlich-armenischen Journalisten aus dem Jahr 2007 in Verbindung gebracht. Islamwissenschaftler Kiefer sieht in der BBP ähnliche Programmpunkte wie bei der NPD in Deutschland.

Vor drei Jahren: Linkspartei prangerte BBP an

Diese Ansicht vertrat zumindest vor drei Jahren auch die Bundestagsfraktion der Partei “Die Linke” in einer “Kleinen Anfrage”. Damals ordnete sie die BBP ins rechtsextreme Lager ein und zitierte den Verfassungsschutz. Die türkische Partei stehe den “Grauen Wölfen” nahe, hieß es in der Anfrage. Sie habe “eine rassistisch-nationalistische Orientierung”. Auch seien “Gewaltbereitschaft und am Führerprinzip ausgerichtete totalitäre Strukturen” zu erkennen.

Auf die Teilnahme der BBP-Mitglieder angesprochen, blieb die Abgeordnete Groth den Reportern eine Antwort schuldig. Die Organisation “Pax Christi” sei für dieses Wissen zuständig. Der frühere Abgeordnete Paech hingegen sagte: “Wenn alle die gleichen Maßstäbe haben, humanitäre Güter nach Gaza ohne Gewalt, dann war das für uns sozusagen die Basis des Verständnisses, und dann ließen wir auch die, wenn sie ihre ganzen anderen vielleicht gewalttätigen Fantasien in der Türkei ließen, dann war das für uns auch kein Problem.”

Die Verfasser der Dokumentation im “Report Mainz” kommen zu dem Schluss: “Drei Linke und ihre Friedensmission: In einem Boot mit Islamisten und Rechtsextremisten – wenn es um die eigenen Ziele geht, haben sie offenbar wenig Berührungsängste.”

Quelle
Video


Hasenfüßige Politiker fürchten den muslimischen Mob

September 8, 2010

Aus Furcht vor wütigen Massen sind Politiker selten bereit, Missstände unter Einwanderern anzusprechen oder westliche Werte zu verteidigen.

Spätestens seit dem am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in das New Yorker World Trade Center rasten, steckt die westliche Welt in einem Doppelkonflikt: Zum einen muss sie in unwirtlichen Gegenden islamistische Terroristen jagen und dafür sorgen, dass sich morsche Staatswesen nicht zu gewaltigen Terrorschulen verwandeln. Zum anderen hat sie ihre Werte zuhause zu verteidigen und alles dafür zu tun, dass sich die Masse der muslimischen Einwanderer integrieren und assimilieren.

Besonders letzteres ist die Aufgabe der Europäer. Anders als die Amerikaner haben sie es bisher nur höchst mangelhaft vermocht, eben diese Anpassung der muslimischen Minderheit zu erreichen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von einer falsch verstandenen Rücksichtnahme auf die kulturellen Eigenarten bis zur Geringschätzung der eigenen Herkunft und Tradition. Oft steckt hinter der Zurückhaltung auch Hasenfüßigkeit. Aus Furcht vor wutentbrannten Massen, die zwischen Beirut und Bagdad, Teheran und Tripolis auf die Straßen ziehen, sind Politiker nur bedingt bereit, Missstände unter den muslimischen Einwanderern anzusprechen oder westliche Werte wie die Meinungsfreiheit zu verteidigen….
welt


Aufruf zu Protest-Emails für Sarrazin!

September 7, 2010

Hier noch einmal der Aufruf, an alle möglichen Organisationen wie die Bundesbank, an die Presse, an das GEZ-Fernsehen, an die Abgeordneten, an die Minister, an die Kirchen, an ALLE Gegner Sarrazins und damit an alle Gegner der Meinungsfreiheit in dieser angeblichen Demokratie eine Protestmail oder eine Solidaritätsadresse zu schicken! Man kann denselben Text an mehrere Adressen verschicken!

Es wird immer wieder eingewandt, dies sei nutzlos. Das stimmt nicht! Zwar wird der Abgeordnete Dumpfbacke seine Email vielleicht nicht lesen, aber seine Assistentin wird das tun! Und wenn diese am Morgen 1000 Emailschreiben durchblättert, die alle pro Sarrazin und gegen Ferkel sind, wird sie das ihrem Chef mitteilen. Und wenn 600 Abgeordnete und sämtliche Presseerzeugnisse dieselbe Erfahrung machen, wird das die Berichterstattung verändern! Die Briefe sollten nicht vor Schimpfwörtern strotzen und können kurz gehalten werden! Seitenlange Briefe liest keiner mehr!


Alice Schwarzers Unbehagen über den Islam

September 7, 2010

Die politisch korrekte Herumeierei mit den Gefahren des militanten Islam scheint Alice Schwarzer schwer zu nerven. Am 23. September bringt sie ein zorniges und aufrüttelndes Buch mit dem Titel „Die große Verschleierung. Für Integration, gegen Islamismus“ (Kiepenheuer & Witsch, 272 Seiten, 9,95 Euro) mit Beiträgen von ihr und anderen Emma-Autorinnen heraus.

Seit mehr als 30 Jahren werde im Westen aus falscher Toleranz über die Gräueltaten im Namen des Islams hinweggesehen. Sie selbst habe nach dem Sturz des Schahs 1979 mit Vertretern der Khomeini-Regierung im Iran gesprochen. Kalt lächelnd habe man ihr gesagt, dass die Scharia mit Steinigung als Bestrafung von Homosexualität oder Ehebruch der Frau eingeführt werde. „Nein, die Islamisten haben nie einen Hehl aus ihren Absichten gemacht. So wenig wie einst die Nationalsozialisten“, so Schwarzer.

Die islamistischen Agitatoren, oft ausgebildet im Iran, in Afghanistan oder Ägypten und finanziert von Saudi-Arabien, hätten es hierzulande unter Verweis auf Toleranz und Religionsfreiheit geschickt verstanden, ihre wahren Motive zu verschleiern. Heute sei es zusehends schwerer, zwischen dem Islam als Religion und dem politischen Islamismus zu unterscheiden.

quelle


Burgerkette in Frankreich – nur noch islamische Kost

September 7, 2010

Die belgische Schnellimbisskette Quick bietet künftig in 22 Filialen in Frankreich nur noch islamisch statthaftes Essen an. Der Probelauf in acht Restaurants im Winter sei so gut verlaufen, dass Quick sein so genanntes “Halal”-Angebot ausweite, kündigte Unternehmenschef Jacques-Edouart Charret am Dienstag in Paris an. Allein im Großraum Paris werden demnach ab Mittwoch zehn Filialen auf eine Produktion umgestellt, die dem islamischen Reinheitsgebot entspricht. Als Zugeständnis an nicht-muslimische Kunden werde Quick in den “Halal”-Filialen einen traditionellen Hamburger anbieten, der aber nicht dort zubereitet, sondern nur noch aufgewärmt werde, sagte Charret.
Stern


Duisburg: Türken/Araber Gewalt explodiert

September 7, 2010

Der Wagen raste mit rund 80 Stundenkilometern durch die Tempo-30-Zone. Ein Polizeiwagen verfolgte und stoppte die Raser. Doch die türkischstämmigen Insassen waren kaum ausgestiegen, da versammelten sich weitere 40 junge Männer um den Polizeiwagen. Sie schimpften, rempelten, drohten – bis sich die Staatsgewalt zurückzog und die Raser triumphierten.
Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), erzählt diese Geschichte aus Duisburg-Marxloh öfter, um zu erklären, warum er das staatliche Gewaltmonopol durch junge, männliche Migranten gefährdet sieht. In dem Stadtteil mit über 35 Prozent nicht deutscher Bevölkerung und hoher Arbeitslosigkeit lässt sich der Befund schlicht nicht mehr verbergen, meint der Gewerkschafter: dass Polizisten in Migrantenvierteln auf enorme Feindseligkeit stießen, die ganz überwiegend von Türkisch- oder Arabischstämmigen ausgehe.

Massenschlägereien im Monatstakt

Duisburgs ehemaliger Polizeipräsident Rolf Cebin nannte Marxloh schon 2008 einen „Angst-Raum“ und warnte erst vor wenigen Monaten wieder vor ständig wachsender Aggression junger Ausländer.

Tatsächlich berichten Polizisten alle paar Wochen von dramatischen Vorfällen. Grob geschätzt kommt es im Monatstakt zu Massenschlägereien zwischen türkischen, kurdischen oder arabischen Gruppen. Zuletzt geriet die Polizei vor zwei Wochen zwischen die Fronten und brauchte über eine Stunde, um die rund 200 teils bewaffneten Kämpfer zu trennen.

Häufiger aber ist es die gewöhnliche Polizeiarbeit, die von jungen Migranten sabotiert wird. So ist es den Besatzungen von Streifenwagen oft unmöglich, einen Unfall aufzunehmen oder ein Verkehrshindernis zu beseitigen: Regelmäßig eilen türkisch- oder arabischstämmige Jugendliche herbei, beschimpfen die Polizisten, bedrängen sie oder werden gewalttätig.

Sorge bereitet den Experten die Neigung der jungen Männer, der Polizei grundsätzlich die Autorität abzusprechen. Wendt berichtet, dass die Beamten vor Ort oft die Aufforderung hören zu verschwinden: „Das klären wir mit unserem Hodscha, nicht mit euch!“ Und laut Cebin wird Ordnungshütern auch schon mal eine demografische Drohung entgegengeschleudert: „Es dauert nicht mehr lang, dann sind wir in der Mehrheit.“ Doch die Polizei setzt ihr Vertrauen in eine erstaunlich simple Gegenstrategie, die Cebin so zusammenfasst: „Wir werden in Marxloh keinen Zentimeter zurückweichen.“ Manchmal, so sagt er, helfe gegen Druck nur Gegendruck.
welt


Studien und Fakten Fakten Fakten gegen die Verdummung

September 5, 2010

Zahlen aus dem Jahresbericht der Integrationsbeauftragten Maria Böhmer die tatsächlich bedrückend sind. Von den 15,3 Millionen Migranten in Deutschland sind

• ohne Berufsabschluss: 44 Prozent (6,7 Mio.)
• erwerbslos: 29 Prozent (4,4 Mio.)
• in Armut lebend: 28,2 Prozent (4,3 Mio).

Bei den Berliner Jugendlichen mit mehr als zehn Straftaten beträgt der Migrantenanteil fast 80 Prozent, 54 Prozent der dortigen Migrantenkinder bedürfen der Sprachförderung. Gegenwärtig sind 72 Prozent der türkischen Migranten ohne Berufsabschluss.

Katastrophale Zahlen

Schon jetzt wachsen mehrere Generationen heran, die nie auf eigenen Beinen stehen, nie das Glück eigener Leistung empfinden, nie mit eigenem Geld ein Haus bauen oder eine Familie gründen können; die immer auf staatliche Hilfe angewiesen sind und sich legal nichts aus der bunten Warenwelt leisten können, die sie täglich in der Werbung sehen: keine Autos, keine schicken Klamotten, keine Reisen oder Stadionbesuche. Stattdessen ein Leben mit Hartz IV vor der Glotze, dem Computer oder mit der Flasche.

Auch gesellschaftlich gibt das Anlass für roten Alarm. Wer die einschlägigen Gerichtsurteile aus den Jugendgerichten zur Kenntnis nimmt, stößt immer wieder auf die gleiche Motivlage:

Frustration, Langeweile, Neid. Und ebenso wie die drastisch steigende Kriminalität bei jugendlichen Migranten dürfte auch die Bereitschaft zur religiösen Radikalisierung ihren Grund in solchen Frustrationen haben:

• Ergebnisse & Zusammenfassung der Studie des Bundesinnenministeriums „Muslime in Deutschland“
• Studie Muslime in Deutschland – Ein Jahr danach (Dez 2008)

Eine Studie des Bundesinnenministeriums zu: Integration, Integrationsbarrieren, Religion und Einstellungen zu Demokratie, Rechtsstaat und politisch-religiös motivierter Gewalt

• Europäische Jugendstudie: Einfluss von Religion auf Lebenseinstellungen
• Studie: Deutlich mehr Muslime in Deutschland

• EU-Umfrage: Türken lehnen Christen und Juden als Nachbarn ab
• Studie: Imame in Deutschland können kaum zur Integration beitragen

• Bertelsmann Studie: Junge Erwachsene religiöser als vermutet
• Studie-Bundesinnenministerium: Ein Viertel der jungen Muslime ist gewaltbereit – Jeder siebte Muslim denkt radikal

• 700 islamistische Terrorsympathisanten in Deutschland
• Studie über Muslime: Bildung schützt nicht vor Gewaltbereitschaft

• Studie: Jugendliche mit Migrationshintergrund begehen doppelt so viele Gewaltdelikte
• Studie: Junge Migranten sind mehrheitlich schwulenfeindlich

• Studie über „Jugendliche in Deutschland als Täter und Opfer von Gewalt“ vorgestellt
• Studie: Junge Türken neigen am meisten zur Gewalt – Die Deutschen sind meistens die Opfer

• Umfrage: Macho-Kultur & Waffenkult bei Einwanderkindern
• Studie: Immigranten beanspruchen Sozialsysteme mehr, als sie dazu beitragen

• Zwei Drittel der Kinder sprechen kaum Deutsch – Arbeitslosenquote der Türken in Deutschland auf rund 30 Prozent
• Studie zur Integration: Leben in der Parallelgesellschaft

• Allensbach-Studie: Nur jeder 3. Türke sieht Deutschland als Heimat
• Studie: NRW – Jeder Vierte hat Migrationshintergrund

• Mikrozensus Studie: Fast jedes dritte Kind hat Migrationshintergrund
• Studie: Jeder vierte Berliner hat einen Migrationshintergrund

• DIW Studie Berlin: Jeder zweite Türke ist arbeitslos
• Dokumentation: Türken ohne Schulabschluss

• Studie: Migranten in Deutschland vergleichsweise niedrig qualifiziert
• Studie: Stillstand bei Bildungsbeteiligung von Migrantenkindern

• Studie: Türken schlagen ihre erfolgreichen Ehefrauen – Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet
• Ehrenmorde: Die Liste der Schande – Gewalt im Namen der Ehre

• Die meisten kurdischen Frauen sollen laut Umfrage beschnitten sein
• Türkei/Studie: Jede zweite Frau wird von ihrem Mann geschlagen

• Studie: Zwangsheirat in Hamburg erstaunlich häufig
• Studie: In Berlin werden Hunderte Frauen zur Ehe gezwungen – Hohe Dunkelziffer

• Studie: Ab der Pubertät bleiben muslimische Mädchen daheim
• Tirol: Ein Drittel der türkischen Mädchen “verschwindet”

• Türkische Studie: Fast 300 Frauen wurden Opfer von “Ehrenmorden”
• OECD Rangliste über Diskriminierung von Frauen

• Studie: Die Freiheit ist weltweit auf dem Rückzug
• UN-Studie: Die unsichtbare Jugend der Türkei

• 100 Millionen Analphabeten in arabischen Ländern – 29,7 Prozent der Gesamtbevölkerung in 21 arabischen Ländern betroffen

Alle Studien kann man auf dieser seite abrufen


Hassprediger ruft zum Köpfen von Wilders auf

September 5, 2010

Der niederländische Politiker Geert Wilders ist schockiert: Ein prominenter Hassprediger hat radikale Muslime dazu aufgerufen, den Rechtspopulisten zu köpfen. Der Politiker habe sie und den Propheten beleidigt.

Amsterdam – Die niederländische Zeitung “Telegraaf” veröffentlichte in ihrer Online-Ausgabe eine Tonaufzeichnung: Auf ihr ist angeblich eine Internetkonferenz mit niederländischen Anhängern des libanesisch-australischen Hasspredigers Feiz Muhammed, 40, zu hören. Darauf sagt ein englischsprechender Mann, den die Zeitung als den Hassprediger identifizierte: “Wer unsere Lehre verspottet, über den Islam lacht und ihn erniedrigt, muss getötet werden, enthauptet ihn, hackt ihm seinen Kopf ab!” Wilders habe Muslime und ihren Propheten beleidigt und müsse dafür sterben, forderte er.

Islamprediger Feiz Muhammed, der unter jungen radikalen Muslimen in vielen Ländern populär ist, hat immer wieder mit extremen Äußerungen für Aufsehen gesorgt, darunter mit beleidigenden Angriffen auf Juden. Frauen, die vergewaltigt werden, seien daran selbst schuld, wenn sie Miniröcke oder enge Jeans tragen würden, behauptete er. Über gezielte Aufrufe des Predigers zur Ermordung einzelner Islamgegner war jedoch bislang nichts bekannt geworden.
Spiegel


Klartext-Politiker Thilo Sarrazin

September 5, 2010

In allen betroffenen Ländern – ob England, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Belgien, Dänemark oder Norwegen – macht man bei der Gruppe der muslimischen Migranten vergleichbare Beobachtungen, nämlich.

• unterdurchschnittliche Integration in den Arbeitsmarkt

• überdurchschnittliche Abhängigkeit von Sozialtransfers

• unterdurchschnittliche Bildungsbeteiligung

• überdurchschnittliche Fertilität

• räumliche Segregation mit der Tendenz zur Bildung von Parallelgesellschaften

• überdurchschnittliche Religiosität mit wachsender Tendenz zu traditionalen beziehungsweise fundamentalistischen Strömungen des Islam

• überdurchschnittliche Kriminalität, von der „einfachen” Gewaltkriminalität auf der Straße bis hin zur Teilnahme an terroristischen Aktivitäten.

In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung.

Relativ zur Erwerbsbevölkerung leben bei den muslimischen Migranten viermal so viel Menschen von Arbeitslosengeld und Hartz IV wie bei der deutschen Bevölkerung. Ganz anders stellt sich die Lage bei den Migranten aus den EU-Staaten dar. Deren Erwerbsquote ist mit 44,2 Prozent sogar noch etwas höher als die der einheimischen Deutschen.

Von den in Deutschland lebenden Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund haben 30 Prozent überhaupt keinen Schulabschluss und nur 14 Prozent Abitur. Es ist aufschlussreich, dass die Migranten aus der EU sowie aus Süd- und Ostasien vergleichbare Probleme nicht haben. Die Kinder von Vietnam-Vertragsarbeitern aus der ehemaligen DDR machen sogar zu 80 Prozent Abitur, ein höherer Anteil als bei den Deutschen.

Diskriminierung scheidet als Grund für diese mangelhaften Erfolge der muslimischen Migranten aus, denn Migrantengruppen aus Fernost oder Indien, die eher noch fremdartiger aussehen als Türken und Araber, schneiden teilweise sogar besser ab als die Deutschen. Der relative Misserfolg kann wohl auch kaum auf angeborene Fähigkeiten und Begabungen zurückgeführt werden, denn er betrifft muslimische Migranten unterschiedlicher Herkunft gleichermaßen. Rätsel gibt auch auf, warum die Fortschritte in der zweiten und dritten Generation, soweit sie überhaupt auftreten, bei muslimischen Migranten deutlich geringer sind als bei anderen.

Ein Teil der Deutschen – auch der Elite – hat das Problem noch gar nicht verstanden. In deren Lebens-, Wohn- und Arbeitswelt kommen muslimische Migranten ja nur als Reinigungskräfte oder als fremdartige Kulisse beim gelegentlichen Besuch in Berlin-Kreuzberg vor. Ein Teil der Intellektuellen und der liberalen Presse scheint sogar eine klammheimliche Freude zu empfinden, dass muslimische Einwanderung die deutsche Gesellschaft untergräbt.

Was tat denn der amerikanische Staat für die Integration der einwandernden Deutschen, Juden, Iren oder Italiener? Die integrierten sich selbst, weil sie gar keine andere Wahl hatten, wenn sie nicht untergehen wollten. Da gab es keine Sozialhilfe für Importbräute. Die mangelnde Integration liegt an den Attitüden der muslimischen Einwanderer.

Ich möchte, dass auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschlandleben können, wenn sie dies wollen. Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken türkisch und arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. Wenn ich das erleben will, kann ich eine Urlaubsreise ins Morgenland buchen.

weiter


Wir haben kein Ausländer/Migrantenproblem -Wir haben ein Türken/Araber Islam Problem

September 5, 2010

Henryk M. Broder: Sie kommen gar nicht umhin, pauschale Aussagen zu machen. Wir reden ja auch von „den Deutschen“, ohne daran Anstoß zu nehmen. Jede von Sarrazins Behauptungen ist entweder belegbar oder erweckt doch den Anschein der Plausibilität. Natürlich zeichnet er ein extrem negatives Bild. Die Leute, die über ihn herfallen, tun das aus zwei Gründen: Um ihn zum Schweigen zu bringen. Und um in sich selber Zweifel zum Verstummen zu bringen, Zweifel an ihrer bisherigen Politik. Sarrazin spricht aus, was andere ahnen, aber nicht zur Kenntnis nehmen möchten. Das ist sein Verbrechen.

Ein Tabuthema sind Einwanderung und Integration bei uns aber nicht gerade.

Henryk M. Broder: Wir haben ja auch kein Problem mit der Migration an sich. Die Debatte ist konzentriert auf die Moslems. Und das hat Gründe, die in der Kultur liegen, die sie mit in die Bundesrepublik gebracht haben. Dass wir diese Probleme mit Chinesen nicht haben, nicht mit Vietnamesen, mit Thailändern und Japanern, das sagt doch schon alles.

Und dennoch lässt sich so eine Kritik nicht verallgemeinern. Sie kennen doch sehr wahrscheinlich genau wie ich persönlich Moslems, die Sie ausdrücklich vor Sarrazins Kritik in Schutz nehmen würden. Margot Käßmann nennt Sarrazins Kritik denn auch „menschenverachtend“.

Henryk M. Broder: Natürlich gibt es auch diese Moslems. Sarrazin kennt sie auch. Ich weiß nicht, ob er sagt „alle Moslems“ oder „alle Türken“. Er spricht von der „islamischen Migration“, der „islamischen Kultur“. Und das heißt natürlich nicht, dass er jeden einzelnen Moslem meint. Übrigens: Wenn Frau Käßmann „menschenverachtend“ sagt, dann kann ich nur sagen: Menschenverachtend ist es, besoffen mit einem Auto herumzufahren. Denn dabei kann es wirklich jemanden erwischen. An Thilo Sarrazin arbeiten sich jetzt alle Leute ab, um sich auf eine sehr billige Weise ein paar moralische Punkte zu holen. Selbst wenn er pauschaliert: Wann hat es denn zum letzten Mal einen Ehrenmord im Milieu der buddhistischen oder jüdischen Einwanderer gegeben? Oder bei den rumänischen Christen, die in die Bundesrepublik gekommen sind? Da gibt es auch Schwierigkeiten, alles mögliche. Aber ganz bestimmte kulturelle Ausprägungen sind in der Bundesrepublik leider zum Kennzeichen der Moslems geworden. Das bedeutet nicht, dass alle Moslems so sind. Und ich kenne auch genug Moslems, die entsetzt darüber sind, was in ihrem Milieu hier passiert. Aber insofern ist Sarrazins Pauschalierung begründet….
weiter


Sarazzin – Kelek: Ein Befreiungsschlag

September 5, 2010

Die Thesen von Thilo Sarrazin zu Bildung und Zuwanderung sollte man diskutieren, nicht den Autor verteufeln. Aber die politische Klasse, der seine Kritik gilt, verweigert sich der Debatte, argumentiert die Soziologin Necla Kelek.
Lesenswerter Artikel in der FAZ


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.