Video: (WDR) Kampf im Klassenzimmer – Deutsche Schüler in der Minderheit

Juli 27, 2010

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Manchmal werden sie verhöhnt, manchmal sogar geschlagen. Mit ihnen wird in der Klasse kaum geredet, sie ziehen sich zurück, sagen kaum noch ihre Meinung – kurz, sie sind nicht integriert in der Schule. Die Rede ist nicht von Migranten-Kindern an einer deutschen Schule, sondern von deutschen Schülern an einer Hauptschule in Essen.

Ausgrenzung deutscher Schüler- Schwieriges Miteinander: Schüler einer Hauptschule in Essen

“Sie werden nicht jeden Tag mit dem Messer bedroht, … aber die Kinder mit Migrationshintergrund haben hier eindeutig das Sagen”, so die Direktorin der Schule. “Red nicht mit der, das ist bloß eine deutsche Schlampe”, so hören es auch die Lehrerinnen. “Wenn Ramadan ist, ist Ausnahmezustand. Beim letzten Mal ging es soweit, dass sie uns ins Essen gespuckt haben”, berichtet die Hauswirtschaftslehrerin.

“Man sagt immer, dass die Ausländer diskriminiert werden, aber hier läuft es andersrum.” Ein libanesischer Arabisch-Lehrer schildert, dass die deutsche Lebensart von seinen Schülerinnen und Schülern ganz offen abgelehnt würde, diese Einstellung sei fast schick.

Die deutschen Kinder reagieren mit Aggression oder Überanpassung. Auf dem Schulhof verdrücken sie sich in die Ecken. Sebastian, ein stämmiger 16-Jähriger, fühlt sich gemobbt von den muslimischen Mitschülern, ist häufig in Prügeleien verwickelt. Julia aber ist mit dem streng gläubigen Saleh aus Palästina befreundet. Die Schülerin bezeichnet sich inzwischen selbst als Muslima, d.h. für sie: keine Partys, kein Alkohol, kein Sex (…)

ARD


Fakten über Israel

Juli 27, 2010

Trotz zunehmenden äusseren Anfeindungen steht Israel im Nahen Osten als Vorbild da.
Unter dem Eindruck der Dauerpropaganda gegen Israel hat sich die westliche Wahrnehmung Israels weitgehend auf dessen Konflikt mit den Palästinensern verengt. Seiner Verleumdung als ein «kolonialistischer Siedler-» oder gar «Apartheidstaat», der in ähnlicher Weise boykottiert und stigmatisiert werden müsse wie einst Südafrika, wird auch bei uns des Öfteren Glauben geschenkt. Aber auch wenn arabische Israeli, die im Gegensatz zu den Schwarzen in Südafrika eine Minderheit von 20 Prozent stellen, in der israelischen Gesellschaft immer noch Benachteiligungen – etwa beim Landerwerb – ausgesetzt sind, geniessen sie dort doch ein unvergleichlich höheres Mass an demokratischen Freiheiten und politischen Rechten, an Wohlstand, medizinischer Versorgung und Bildungsmöglichkeiten als in den umliegenden arabischen Diktaturen. Und der Lebensstandard in den palästinensischen Gebieten – Gaza eingeschlossen – übersteigt bei allen Härten den in arabischen Nachbarstaaten. So liegt die Alphabetisierungsrate weit höher, die Kindersterblichkeit weit niedriger als etwa in Ägypten,

Starke Legitimierung

Israel wurde durch eine Abstimmung der Uno ins Leben gerufen – kein anderer Staat der Welt besitzt eine solch starke Legitimierung durch die internationale Gemeinschaft. Die Vorgeschichte seiner Gründung, die jüdische Siedlungswelle erst im Rahmen des Osmanischen Reichs, dann des britischen Mandatsgebiets Palästina in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts jedoch als eine feindliche Invasion intakten arabischen Gebietes hinzustellen, ist eine grobe Vereinfachung. Teile der arabischen Clans, die damals in Palästina das Sagen hatten, kooperierten durchaus bei dieser jüdischen «Landnahme». Erst die in den zwanziger Jahren entstandene palästinensische «Nationalbewegung», die später mit Hitler-Deutschland kooperierte, schürte den Hass gegen jegliche jüdische Präsenz in Palästina.
Hohe Dichte an Hightech-Firmen

Wenig bekannt ist, dass es dort bereits Ende der zwanziger Jahre antijüdische – und keineswegs nur «antizionistische» – Pogrome gab. Auch jüdische Extremisten wendeten freilich Gewalt an, und nach dem Überfall arabischer Armeen unmittelbar nach der Gründung Israels kam es infolge der Kriegshandlungen zu israelischen Übergriffen gegen arabische Zivilisten. Einen systematischen israelischen Vertreibungsplan gegen die palästinensische Bevölkerung aber hat es nie gegeben. Die meisten Palästinenser verliessen auf Druck und wegen falscher Versprechungen arabischer Führer das israelische Hoheitsgebiet. Wenn die palästinensische Seite jedoch auf ein pauschales «Rückkehrrecht» pocht, müsste auch von den 800 000 Juden gesprochen werden, die seit Israels Staatsgründung aus den arabischen Ländern vertrieben und vom jüdischen Staat integriert wurden.

Statt sich auf derartige Aufrechnungen einzulassen, sollte der Westen aber endlich wieder seine Augen für die enormen, beeindruckenden Leistungen öffnen, die das moderne Israel vollbringt. Weit davon entfernt, sich wegen der Bedrohungen im Nahen Osten einzuigeln und in Paranoia zu erstarren, wie es innerisraelische linke Kritiker der westlichen Öffentlichkeit weismachen wollen, gehört der jüdische Staat heute zu den erfolgreichsten Wirtschaftsnationen der Welt.

In den neunziger Jahren gelang ihm der Sprung von einer maroden, bürokratisch gelenkten Staatswirtschaft zu einem erfolgreichen Global Player, der die höchste Dichte an Hightech-Unternehmen ausserhalb von Silicon Valley aufzuweisen hat. Kein Land der Welt investiert mehr Mittel seines Staatshaushaltes in die Forschung als Israel, seine universitäre Bildung gilt als die zweitbeste der Welt. Israels vorbildlich solides Bankensystem überstand sogar die weltweite Finanzkrise, und selbst im Rezessionsjahr 2009, da etwa Deutschlands Wirtschaft um 5 Prozent schrumpfte, erzielte das Land noch eine Wachstumsrate von 0,7 Prozent. In diesem Jahr wird eine Steigerung von 3,7 Prozent erwartet.

Kürzlich wurde Israel in den illustren Kreis der OECD aufgenommen – ein Erfolg, der beispielsweise Russland bisher versagt blieb. Angesichts der Feindseligkeit in der eigenen Region hat sich Israel gleichsam «entortet» und zu einer der innovativsten Exportnationen der Erde entwickelt, die unter anderem enge Beziehungen zu der aufstrebenden Grossmacht Indien pflegt. Dabei hat Israel seine demokratische, rechtsstaatliche und pluralistische Ordnung bewahrt – auch wenn sich der innergesellschaftliche «Kulturkampf» zwischen säkularen und ultrareligiösen Kräften verschärft. Die israelische Gesellschaft weist dabei eine multiethnische Vielfalt auf, wie sie sonst wohl nur noch in den USA zu finden ist.
Aushängeschild der Demokratie

Israel ist ein Aushängeschild dafür, was eine freiheitliche Demokratie auch unter schwierigsten Bedingungen erreichen kann. Sollten seine Nachbarn ihre hasserfüllte Ablehnung des jüdischen Staats einmal aufgeben, könnte er schnell zum Turbo einer ungeahnten Prosperität in der gesamten Region werden. Der Westen sollte sich deshalb davor hüten, den Staat Israel aus falscher Rücksichtnahme auf «die islamische Welt» wie eine Art Schandfleck zu behandeln, und ihm die Unterstützung und Sympathie zukommen lassen, die er sich durch seine aussergewöhnlichen Errungenschaften verdient hat.
NZZ


Jugendgewalt – Richterin Heisig klagt den Staat an

Juli 25, 2010

In ihrem Buch, das am Montag erscheint, setzt sich die verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig schonungslos mit jungen Straftätern auseinander. Wie kaum eine andere Juristin hatte sich die Berlinerin dem Kampf gegen die Jugendkriminalität verschrieben. WELT ONLINE veröffentlicht erste Auszüge.

Die gekränkte “Ehre“

So gibt es Probleme, wenn die „Freundin“ mal nicht ans Handy geht. „Sandra“ wird dann von „Yilmaz“ im Hausflur aufgelauert. Sie wird gewürgt und an die Wand gedrückt. Sie solle sich entschuldigen. Viele junge Mädchen machen diese Behandlung mehr oder weniger lange mit. Andere hingegen verlieren alsbald das Interesse daran, wie „der letzte Dreck“ behandelt zu werden, und beenden die Verbindung. Dann wird es gefährlich, denn nun ist der „Freund“ in seiner Ehre gekränkt. Manchmal folgen daraus Vergewaltigungen, die durch unbeschreibliche Rohheit gekennzeichnet sind.

Es gibt Fälle, in denen das Mädchen in einen Hinterhalt, zum Beispiel einen Keller oder auf ein entlegenes Gelände, gelockt und dann von mehreren Tätern, die der „Ex“ mitgebracht hat, sexuell auf schlimmste Art und Weise missbraucht werden. Mir sind Vorfälle bekannt, in denen die Opfer gleichzeitig orale und anale Penetrationen durch mehrere Täter ertragen mussten, bevor man sie, aus vielen Körperöffnungen blutend, wie einen unnützen Gegenstand zurückließ. Auch das Filmen der Vergewaltigung mit dem Handy gehört dazu. Damit kann man sich dann vor den Kumpeln brüsten. Selbstverständlich verlangen die Peiniger, dass ihre Opfer schweigen. Ansonsten müssen sie mit dem Tod rechnen:
Leseauszug Welt


Kriminelle Araber

Juli 25, 2010

Die arabischen Großfamilien im Hintergrund sind natürlich auch problematisch. Die sind teilweise schon in dritter Generation hier und haben dazugelernt. Sie wissen genau, was die Polizei kann und darf. Früher fielen sie vor allem durch Einbrüche auf, bis sie merkten, dass andere Geschäftsfelder viel unauffälliger und lukrativer sind, Drogenhandel zum Beispiel. Die jüngere Generation wird von der älteren angelernt; von jungen Jahren an bekommen die Kinder mit, wie die älteren Brüder agieren. Sie begehen dann Delikte, die die älteren schon nicht mehr machen, weil sie es schon zu etwas Wohlstand gebracht haben.

Die Zahl der stark kriminellen Großfamilien in Berlin schätze ich auf sechs bis acht. Ihre Mitgliederzahl steigt ständig, da sie viele Kinder bekommen und Familiennachzug stattfindet. Die fahren alle mit Riesen-Daimler und BMW durch die Gegend, und von denen hat nicht einer jemals richtig gearbeitet. Sie zu orten, ist kaum möglich, denn ihre Handys werden wöchentlich gewechselt…
Tagesspiegel

Rot-Rot gegen Strafverschärfung!

Die Polizei weiß derzeit nicht, wo sich der bereits mehrfach gefasste elfjährige Dealer aufhält. Unbekannt ist den Behörden auch weiterhin seine Identität. Angehörige oder persönliche Dokumente habe man noch nicht gefunden.Am Wochenende war er bereits zum elften Mal aufgegriffen worden. Am Montag ertappte die Polizei einen bereits bekannten 13-Jährigen. Da er laut Polizei keinen festen Wohnsitz in Berlin hat, wurde er einem Kindernotdienst
in Kreuzberg übergeben. Von dort sei er bereits am Montagabend wieder entwischt. Zuvor war ein Zwölfjähriger in einer Straßenbahn Richtung Alexanderplatz mit insgesamt 19 mit Kunststoff umwickelten Szenekugeln im Mund erwischt worden.

In Justizkreisen wurde von der „arabischen Drogenmafia“ gesprochen, die Kinder einschleuse und ihnen vorher die Papiere abnehme…
Tagesspiegel

Niemand will die Dealer-Familien. Auch Libanon und die Türkei weigerten sich diese Menschen aufzunehmen. “Jetzt müssen wir wenigstens die Kinder retten”, sagte Innensenator Ehrhart Körting dem Tagesspiegel.

Berlin tut sich schwer, die Probleme mit dealenden Kindern in den Griff zu bekommen. Dies bestätigte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) im Gespräch mit dem Tagesspiegel. Alle Bemühungen, kriminell gewordene Familien abzuschieben, seien gescheitert. Sowohl der Libanon als auch die Türkei weigerten sich, diese Menschen aufzunehmen. „Wir werden diese Leute nicht los“, sagte Körting. „Deswegen müssen wir versuchen, wenigstens die Kinder zu retten.“
Tagesspiegel


Die Linke und die Grenzen der staatlichen Toleranz

Juli 25, 2010

Im späten April 1945, knapp zwei Wochen nach der Befreiung des KZs Buchenwald durch die US-Armee, kam es in dem noch immer von Tod und Massensterben gezeichneten Lager zu einer denkwürdigen Begegnung zweier überlebender Häftlinge. Der spanische Kommunist Jorge Semprun hoffte, dass nach dem Verschwinden des Nazismus nun „auch die Lager verschwinden“ würden.

Ein deutscher Genosse namens Anton hört das, „lacht wie verrückt, aber ohne Freude“. Das Ende des Nazismus sei schließlich nicht das Ende des Klassenkampfes, den Wunsch Sempruns, der Wald auf dem Ettersberg möge diesen verfluchten Ort unter sich begraben, hielt Anton für „Verschwendung“. Semprun hat die Begegnung in seinem Roman „Schreiben oder Leben“ geschildert.

“Antifaschismus” als Allzweckwaffe

Anton sollte recht behalten. Wenige Monate nach der Befreiung wurde neben dem KZ Buchenwald tatsächlich ein sowjetisches Speziallager errichtet, in dem noch Tausende Menschen zu Tode kommen sollten – nicht nur Nazis, sondern auch Sozialdemokraten oder Bürgerliche, die sich der neuen Gleichschaltung in den Weg
stellten.

Unter der Überschrift des Antifaschismus kam es fortan immer wieder zu Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen. Die DDR verstand sich als antifaschistischer Staat, die RAF bekämpfte einen von ihr halluzinierten bundesrepublikanischen Faschismus. Jorge Semprun brach in den Sechzigerjahren mit der Ideologie des Kommunismus und war fortan nicht mehr bereit, die Opfer von KZs und Gulags in Opfer erster und zweiter Klasse einzuteilen.

Historische Weggabelung der europäischen Linken

Der Streit zwischen Jorge Semprun und Anton in der Lagerbibliothek von Buchenwald markiert eine historische Weggabelung der europäischen Linken nach dem Krieg. Der Spanier Semprun fand trotz Franco-Diktatur letztlich seinen persönlichen Weg in die Freiheit, NS-Opfer wie Anton verirrten sich im nächsten deutschen Totalitarismus. Die Denkschule der Antons findet sich auch heute noch in der Linkspartei, etwa dort, wo die Castro-Diktatur auf Kuba schöngeredet oder die Stasi zu einem harmlosen Kundschafterverein verniedlicht wird.

Die Zahl derer, die sich dem Denken Sempruns verwandt fühlten, ist in der Linken dagegen verschwindend gering. Dass politisch verbohrte Ideologen vor allem durch die Westausdehnung der Linkspartei erheblich an Einfluss gewonnen haben, wurde nicht zuletzt von ihren sogenannten Realpolitikern immer wieder selbst beklagt. Unter dem Hinweis auf eine ordentliche antifaschistische Grundhaltung durfte sich dort fast jeder linksextremistische Sektierer eine neue politische Heimstatt suchen.

Welt

Linkspartei
Flirt mit Terroristen weltweit
Focus


Ausländer ist nicht gleich Ausländer

Juli 25, 2010

ygül Özkan (CDU) ist ganz schnell zurückgerudert. Nachdem ihre „Mediencharta für Niedersachsen“ vorab öffentlich wurde, erklärte die Sozialministerin, „die Charta war und ist als eine erste mögliche Diskussionsgrundlage gedacht“. Nichts läge ihr ferner, als die Unhabhängigkeit der Medien in irgendeiner Form zu berühren. Das klingt nicht allzu überzeugend, wenn man zuvor Journalisten unterschreiben lassen wollte, wie sie künftig über Migrationsthemen zu berichten hätten. Ein seltsames Ansinnen, nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Pressefreiheit.

Man fragt sich: Wie kommt die Ministerin darauf, dass es hierzulande ein Problem mit unsensibler oder gar vorurteilsbeladener Berichterstattung in den Medien gibt? Abgesehen von einigen verwirrten Websites und den Hetzblättern der NPD: Wer schreibt oder sendet in Deutschland Despektierliches über Ausländer? Selbst in den größten Boulevardblättern ist man unentwegt bemüht, möglicherweise vorhandene Vorurteile abzubauen. Die Begeisterung für unsere bunte Nationalmannschaft in den Tagen der Fußballweltmeisterschaft war von keinem Fünkchen Ressentiment gegen nicht deutschstämmige Spieler getrübt.

Welche “Ausländer” meint Frau Özkan?

Aber Schwamm drüber, die Ministerin ist noch ziemlich frisch im Amt. Niemand ist perfekt. Symptomatisch ist jedoch – und nicht nur für Aygül Özkan – die „kultursensible“ Wortwahl in ihrer „Diskussionsgrundlage“. Da ist von „Bevölkerung mit Migrationshintergrund“ die Rede, von „Herausforderungen der Integration“, von „interkultureller Kompetenz“. Schön, aber wer ist gemeint? Der indische Restaurantbetreiber, der vietnamesische Student, der senegalesische Küchenhelfer, der chinesische Ingenieur?

Von diesen Mitbürgern hört man eigentlich nie den Ruf, man möge doch „kultursensibler“ mit ihnen umgehen. Wenn sie nicht gerade das Pech haben, in bestimmten Dörfern und Kleinstädten Ostdeutschlands zu wohnen, interessiert ihr ungermanisches Aussehen niemanden. Manche pflegen die Traditionen ihrer Herkunftsländer, andere haben sie abgelegt. Die meisten bleiben der Religion ihrer Eltern treu. Auch das ist weder für sie noch für ihre Umgebung ein Problem.

Es wird verschleiert, worum es wirklich geht

Ein Problem ist dagegen, dass die Worte wie „Migrationshintergrund“, „Ausländer“ und „Integrationsdefizit“ ein Code geworden sind. Ein Code, der aus falscher Rücksicht verschleiern soll, worum es geht. Jeder weiß, wer damit gemeint ist. Aber die wenigsten sprechen es aus. Unsere erfreulich bunt gewordene Republik hat Schwierigkeiten mit einem großen Teil der Zuwanderer aus der arabischen Welt, und mit einem kleinen Teil der türkischen und kurdischen Immigranten. Und diese haben Schwierigkeiten mit der Freiheit in dieser Republik.

Ja, es gibt gelegentlich auch Ärger mit Kriminellen aus Russland, Rumänien und dem früheren Jugoslawien. Doch die ganz überwiegende Zahl dessen, was man Integrationsdefizite nennt, betrifft die drei genannten Kulturen. Der ARD-Film „Kampf im Klassenzimmer“, der vor einigen Tagen für viel Wirbel sorgte, hätte in keiner Schule mit hohem Vietnamesenanteil gedreht werden können.

Wenn Zeitungen über Heroindealer im Kinderalter, über Familienclanschlägereien im Schwimmbad, über wegen ihres Lebenswandels ermordete Töchter oder antisemitische Randale berichten, weiß der Leser automatisch, dass es sich nicht um Inder, Angolaner oder Tschechen handelt. Wenn – wie vor ein paar Tagen in Frankfurt geschehen – ein Fahrgast die Straßenbahnfahrerin schlägt, weil er sich so sehr über ein Reklameplakat mit halb nackten Menschen in der Tram aufregt, kann sich jeder denken, dass dies kein Pole oder Italiener war.

Was ist eigentlich so schwierig daran, diese einfach jedem bekannte Tatsache auszusprechen? Einerseits haben natürlich die Vertreter der betroffenen Einwanderergruppen ein Interesse daran. Sie verstecken sich gern hinter dem Begriff „Ausländer“ und erklären die Konflikte am liebsten mit dem „Rassismus“, der in Deutschland angeblich überall lauern würde. Aber rassistische Dumpfbacken sind gottlob eine randständige Minderheit, die keinerlei Widerhall in der Mehrheitsgesellschaft findet. Im Gegenteil: Die allermeisten Deutschen freuen sich darüber, dass ihr Land bunter und vielfältiger wird.

Wir müssen konkret über Türken und Araber reden

Wenn wir allerdings damit beginnen würden, konkret über Immigranten aus der arabischen Welt, aus der Türkei und den kurdischen Regionen zu reden, müssten wir uns ernsthaft bemühen herauszufinden, was diese Gruppen gemeinsam haben und was sie von den anderen Einwanderern unterscheidet. Das ist gar nicht so einfach. Der pauschale Verweis auf die muslimische Religion greift zu kurz.

Muslimische Iraner, Inder und Chinesen, die auch zu Tausenden in Deutschland leben, fallen kaum durch Gewalt, Kriminalität und Verweigerung der Schulbildung auf. Vermutlich ist es ein Gemisch aus verschiedenen Faktoren: die Herkunft aus archaischen Dorfmilieus, extrem patriarchale Strukturen, Sexismus, aber auch ein Verständnis des Islam, das zu keiner Relativierung alter Dogmen bereit ist.

Erst wenn diese Untiefen zum Thema werden und nicht ein „Migrationshintergrund“ als solcher, können wir einen Schritt weiter kommen. Einwanderer haben ein Recht darauf, nicht auf ihren Status als Einwanderer reduziert zu werden. Und alle Deutschen haben ein Recht darauf, dass Demokratie und Freiheit geachtet werden.

Welt

Wir haben kein Ausländerproblem – wir haben ein Türken/Araber Problem!


Multikulti: Deutsche in der Minderheit -red nicht mit deutschen Schlampen – Deutsche beschimpft und verachtet durch Musels

Juli 21, 2010

Manchmal werden sie verhöhnt, manchmal sogar geschlagen. Mit ihnen wird in der Klasse kaum geredet, sie ziehen sich zurück, sagen kaum noch ihre Meinung – kurz, sie sind nicht integriert: Deutsche Kinder an einer Hauptschule in Essen.

“Sie werden nicht jeden Tag mit dem Messer bedroht, … aber die Kinder mit Migrationshintergrund haben hier eindeutig das Sagen”, so die Direktorin der Schule. “Red nicht mit der, das ist bloß eine deutsche Schlampe”, so hören es auch die Lehrerinnen. “Wenn Ramadan ist, ist Ausnahmezustand. Beim letzten Mal ging es soweit, dass sie uns ins Essen gespuckt haben”, berichtet die Hauswirtschaftslehrerin. “Man sagt immer, dass die Ausländer diskriminiert werden, aber hier läuft es andersrum. Ein libanesischer Arabisch-Lehrer schildert, dass die deutsche Lebensart von seinen Schülerinnen und Schülern ganz offen abgelehnt würde, diese Einstellung sei fast schick. Die deutschen Kinder reagieren mit Aggression oder Überanpassung. Auf dem Schulhof verdrücken sie sich in die Ecken. Sebastian, ein stämmiger 16-Jähriger, fühlt sich gemobbt von den muslimischen Mitschülern, ist häufig in Prügeleien verwickelt. Julia aber ist mit dem streng gläubigen Saleh aus Palästina befreundet. Die Schülerin bezeichnet sich inzwischen selbst als Muslima, das bedeutet für sie: keine Partys, kein Alkohol, kein Sex. Die Lehrer versuchen, auf die Situation mit Klarheit und dem Bestehen auf deutschen Regeln und Gesetzen zu reagieren, aber auch mit muttersprachlichem Unterricht und Verständnis für die Libanesen. Die Autorinnen Güner Balci und Nicola Graef zeigen das Verstehen und Nichtverstehen in einer Schulklasse, die inzwischen nicht nur für das Ruhrgebiet typisch geworden ist.
ARD

Wer Prügel bezieht, bestimmt die Mehrheit, und die Mehrheit bestimmt, was üblich ist. Im Ramadan wird den Deutschen schon mal in die Suppe gespuckt, und wer aufmuckt, den erwarten die Brüder und Cousins vor dem Schultor. Also stehen die türkischen und arabischen Mädchen auf der einen Seite des Schulhofes, die Jungen auf der anderen – und die wenigen Deutschen drücken sich in eine Ecke, als gehörten sie nicht dazu. „Wir halten uns lieber zurück“, sagt ein Mädchen, nur so könne man das überleben. Sie berichten von brutalen Prügeleien und Beschimpfungen, von denen „Streber“ und „Deutsche schummeln immer“ noch die harmloseren sind. „Nazis“ und „Schlampen“ sind ernster gemeint, sie zielen auf Umgangsformen, die hierzulande eigentlich als selbstverständlich gelten: eine eigene Meinung haben und ein gleichberechtigtes Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen.

Auch die verdruckste Art der muslimischen Schüler, über Sexualität zu reden, gipfelt immer wieder in üblen Beschimpfungen und grotesken Vorurteilen, in einer Verachtung, die alles Deutsche zu umfassen scheint.

In einer Schulstunde wird darüber gestritten, wie man später leben will. Offen erzählen drei arabische Mädchen, wie sie verheiratet werden und dass es schön wäre, wenn der Vater für sie einen netten Mann aussuchte. „Einen, der mich nicht schlagen soll.“ Sie werden hinterher dafür beschimpft, man lässt sich nicht in die Karten gucken! Die Jungen finden, dass man Mädchen in Deutschland zu viele Freiheiten lässt; einer bekundet, er hasse es, wie die sich kleiden. Ein anderer spricht viel von Ehre und Respekt, zwei Begriffe, die zu erklären ihm aber die Worte fehlen. Kulturkampf im Klassenzimmer. Der Arabischlehrer aus dem Libanon tut sein Bestes, um seine Schüler für ein Miteinander und die Vorzüge der deutschen Gesellschaft zu erwärmen. Doch die Eltern beschweren sich, er solle sich nicht in „innere Angelegenheiten“ einmischen.

„Wir sind entsetzt, wie sich das immer mehr verschärft“, sagt Brigitta Holford. Sie musste lernen, ihren pädagogischen Anspruch zu verteidigen, gegen aufgebrachte Onkels, Väter, Brüder. Nicht jeder Lehrer bringe diese Kraft auf. Güner Balci und Nicola Graef ist mit diesem Film das ungewöhnliche Porträt einer parallelen Welt gelungen, die sich vor unseren Augen etabliert hat und gegen die wohl nur hilft, was die Lehrerin empfiehlt: „Wir müssen endlich offen darüber reden.“
faz


Nordzypern – Das Freiluft-Gefängnis der Türkei

Juli 21, 2010

Die Türkei empört sich über israelisches Vorgehen in Gaza, handelt selbst auf Nordzypern aber ungleich brutaler.

Diese Woche jährt sich die Invasion Zyperns durch die Türkei. Angesichts der jüngsten Kritik Ankaras an dem, was es Israels “Freiluft-Gefängnis” im Gazastreifen nennt, erhält das eine besondere Bedeutung.

Die türkische Politik gegenüber Israel, die vor nur einem Jahrzehnt einem kompletten Bündnis nahekam und historisch warmherzig und offen war, hat sich abgekühlt, seit Islamisten im Jahr 2002 in Ankara die Macht übernahmen. Ihre Feindseligkeit wurde im Januar 2009 deutlich, während des Krieges zwischen der Hamas und Israel.

Premierminister Recep Tayyip Erdogan verurteilte Israels Politik in Bausch und Bogen als “Begehen unmenschlicher Taten, die es zur Selbstzerstörung bringen wird” und beschwor sogar Gott (“Allah wird… diejenigen bestrafen, die die Rechte der Unschuldigen verletzen”). Seine Ehefrau Emine Erdogan verurteilte Israels Tun übertrieben als so schrecklich, dass “es nicht in Worte zu fassen ist”.

Ihre verbalen Angriffe kündigten weitere Feindseligkeiten an, zu denen die Beleidigung des israelischen Präsidenten, Hilfe bei der Finanzierung der “Freiheits-Flotte” und das Zurückrufen des türkischen Botschafters gehörten.

Die türkische Wut gibt Anlass zu einer Frage: Ist Israel im Gazastreifen wirklich schlimmer als die Türkei in Zypern? Ein Vergleich zeigt auf, dass das wohl kaum so ist. Man bedenke folgende Gegensätze:

· Zur Invasion durch die Türkei im Juli/August 1974 gehörten nach Angaben der Minority Rights Group International der Gebrauch von Napalm und die “Verbreitung von Terror” unter den griechisch-zypriotischen Dorfbewohnern. Im Gegensatz dazu verließ sich Israel bei seiner “erbitterten Schlacht” zur Eroberung des Gazastreifens nur auf konventionelle Waffen und der Kampf hatte fast keine zivilen Opfer zur Folge.

· Die anschließende Besetzung von 37 Prozent der Insel lief nach Angaben von William Mallinson in seiner gerade an der University of Minnesota veröffentlichten Monografie auf eine “erzwungene ethnische Säuberung” hinaus. Im Gegensatz dazu kann man den israelischen Behörden ethnische Säuberung im Gazastreifen nur gegen das eigene Volk, die Juden im Jahr 2005 vorwerfen.

· Die türkische Regierung hat etwas gefördert, das Mallinson als “eine systematische Politik der Kolonisierung” ehemals griechischen Landes in Nordzypern bezeichnet. Die türkischen Zyprioten bestanden 1973 aus rund 120.000 Personen; seitdem wurden mehr als 160.000 Bürger der Republik Türkei in dem Land angesiedelt. Nicht eine einzige israelische Gemeinde ist im Gazastreifen verblieben.

· Ankara hält seine Besatzungszone derart an der kurzen Leine, dass der hochrangige türkische Politiker Bülent Akarcalý sagt, “Nordzypern wird regiert wie eine Provinz der Türkei”. Im Gazastreifen regiert ein Feind Israels, die Hamas.

· Die Türken setzten ein vorgeblich autonomes Konstrukt, die “Türkische Republik Nordzypern” ein. Die Gazaner genießen tatsächliche Autonomie.

· Eine Mauer durch die Insel hält friedfähige Griechen aus Nordzypern heraus. Israels Mauer hält palästinensische Terroristen fern.

Und dann gibt es da die Geisterstadt Famagusta, wo türkisches Handeln dem Syriens unter den brutalen Assads entspricht. Nachdem die türkische Luftwaffe die zypriotische Hafenstadt bombardierte, zogen türkische Streitkräfte dort ein, um sie zu besetzen, womit sie die griechische Bevölkerung (die ein Massaker befürchtete) zur Flucht veranlassten. Türkische Truppen bauten sofort einen Zaun um das Varosha genannte Zentrum der Stadt und verboten jedem dort zu leben.

Während diese zerfallende griechische Stadt von der Natur zurückerobert wird, ist sie zu einer bizarren Zeitkapsel des Jahres 1974 geworden. Steven Plaut von der Universität Haifa besuchte sie und berichtet: “Es hat sich nichts verändert… Man sagt, dass die Autohäuser in der Geisterstadt noch heute die Modelle von 1974 auf Lager haben. Jahre nach der Vergewaltigung Famagustas erzählten die Leute von Glühbirnen, die immer noch in den Fenstern der verlassenen Gebäude brannten.”

Seltsamerweise stammt eine weitere Geisterstadt der Levante ebenfalls aus dem Sommer 1974. Gerade einmal 24 Tage vor der türkischen Invasion auf Zypern verließen israelische Truppen die Grenzstadt Quneitra und übergaben sie den syrischen Behörden. Hafez al-Assad entschied sich, ebenfalls aus politischen Gründen, dort niemanden wohnen zu lassen. Jahrzehnte später verbleibt auch sie leer, eine Geisel der Kriegslust.

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Wegen Moslemgewalt – Schwimmbad geschlossen – Gewalt in ganz Europa

Juli 21, 2010

Berlin – Schwimmbad wegen türkischer/arabischer Gewalt geschlossen:
Tagesspiegel

Schwere Krawalle und Schüße auf Polizisten dur Moslem Einwanderung:
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Moslem empört sich über ein Plakat und schlägt Tramfaherin nieder
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90% der Gewalttäter sind Moslems
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arabische Clans prügeln sich untereinander
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etc etc etc

Was für eine asoziale Kultur.


Die Linke ist eine antisemitische Partei!

Juli 20, 2010

In der Linken tobt ein Kulturkampf über die Grenzen von Israelkritik. Der Gießener Sozialwissenschaftler Samuel Salzborn hält der Partei vor, Antisemitismus zu kultivieren – und empfiehlt Pragmatikern wie Petra Pau den Parteiaustritt.
Herr Salzborn, ist Die Linke eine antisemitische Partei?

SAMUEL SALZBORN:Wenn man sich die Entwicklung in den letzten Monaten ansieht, kann man sagen, dass Die Linke auf dem besten Weg ist, eine antisemitische Partei zu werden.

Woran machen Sie das fest?

SALZBORN: Das prominenteste Ereignis ist natürlich die Teilnahme von zwei aktuellen und einem ehemaligen Bundestagsabgeordneten an der sogenannten „Free Gaza Flottille“.

„Free Gaza“ wird fast überall als humanitäre Mission betrachtet. Was soll daran antisemitisch sein?

SALZBORN: Hauptziel der “Gaza-Flottille” war die Delegitimation Israels. Bereits bei der Abfahrt der Schiffe wurden antisemitische Parolen skandiert. Und die Organisation ging von radikalen Islamisten aus, die aus ihrer antisemitischen Gesinnung zu keinem Zeitpunkt einen Hehl gemacht haben.

Finden Sie in der Linken weitere Hinweise auf Antisemitismus?

SALZBORN: Ja, es gibt weitere Ereignisse, die den Verdacht nähren, dass die Entwicklung hin zu einer antisemitischen Partei unaufhaltsam ist. Im Januar haben sich mehrere Abgeordnete der Zustimmung zur Rede des israelischen Präsidenten Shimon Peres zum Holocaustgedenktag durch Sitzenbleiben verweigert. Im April hat die Fraktion in einem Beschluss das Existenzrecht Israels bekräftigt, es in weiteren Forderungen aber faktisch bestritten. Das gipfelt darin, dass verlangt wird, eine antisemitische Terrorgruppe wie die Hamas müsse in Gespräche mit Israel einbezogen werden.

SALZBORN: Diese judenfeindliche Linie geht runter bis in die Kreisebene. Im Kreis Herford hat eine Linke gegen die Bezuschussung eines Synagogenneubaus gestimmt. Alles in allem dokumentiert das eine klare Wende in den Antisemitismus, die bisher so nicht auszumachen war.

Sie meinen wirklich, dass das zum Kern der Partei gehört?

SALZBORN:Aber ja. Wir haben zwar in der Geschichte der Bundesrepublik Antisemitismus in allen Parteien erlebt. Doch die haben es immer geschafft, sich gegen ihre Hohmanns und Möllemanns zu stellen. In der Linken dreht sich das um. Statt zu diskutieren, wie die Positionen der drei „Free-Gaza“-Teilnehmer mit den Grundsätzen der Partei zu vereinbaren sind, müssen sich deren Kritiker, etwa Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau, parteiintern massiver Angriffe erwehren. Es stehen die am Pranger, die den Antisemitismus kritisieren. Das ist grundlegend anders als in den anderen demokratischen Parteien.

Woher kommt der Antisemitismus der Linken?

SALZBORN: Aus der DDR-Vorgeschichte, zu der die Israel-Feindschaft gehörte. Im Westen kommt die Partei aus dem antiimperialistischen, antimilitaristischen Spektrum. Auch das ist im Fahrwasser der Israel-Feindschaft groß geworden.

Aber was ist mit dem Einwand, dass Antizionismus und Antisemitismus nicht identisch seien?

SALZBORN:Der Antizionismus ist eine jüngere Spielart des Antisemitismus. Die Dämonisierung Israels, die permanenten Vergleiche mit dem Nationalsozialismus und die permanenten einseitigen Verurteilungen machen schon deutlich, dass wir es nicht mit wohlmeinender Kritik zu tun haben. Das Motiv ist Antisemitismus.

Kölner Stadtanzeiger


Türkei, Israel und der asymmetrische Krieg

Juli 20, 2010

Beim Konflikt um Gaza schlägt sich die Türkei auf die Seite der Hamas. Sie unterstützt deren Kriegstaktik nach der Devise: je schlimmer, desto besser.

Der 31. Mai dieses Jahres vor der Küste Gazas hat Theorie und Praxis des asymmetrischen Krieges um ein neues Kapitel bereichert. Israelische Kommandosoldaten seilten sich aus dem Hubschrauber auf das Deck der „Mavi Marmara“ ab, die unter türkischer Flagge fuhr, gerieten in einen Hinterhalt und wehrten sich ihrer Haut durch Waffengebrauch.

Was als ungeschickte Kommandoaktion begonnen hatte, endete als PR-Debakel. Die Hamas-Oberen am Strand von Gaza müssen gejubelt haben über das Ergebnis: Die Türkei, Nato-Mitglied und Kandidat für den EU-Beitritt, vertritt die Sache der Hamas, die international, vor allem aber für die atlantischen Staaten, als Terrortruppe gilt. Vor drei Jahren putschte sie sich an die Macht. Wie viele Fatah-Leute damals draufgingen, hingerichtet, in die Knie geschossen oder aus dem 17. Stockwerk gestürzt, hat 2007 niemanden ernsthaft interessiert, nicht die Araber, nicht die Türken.

Die Türken machten sich zum Beschützer der Hamas

Diesmal war alles anders. Die Türkei machte sich zum Beschützer der Hamas. Zu Hause genießt sie nicht den Ruf, mit Unruhestiftern zimperlich umzugehen, beispielsweise unbotmäßigen Kurden. Statt in der ansteigenden Konfrontation auf allen Kanälen zu deeskalieren und die Durchbrechung der Seeblockade von Anfang an zu unterbinden, machte sie sich diese moralisch und politisch zur eigenen Sache.

Mehr noch, sie spielte das Spiel der Hamas: Je schlimmer die Bilder, desto besser für uns. Das galt im kurzen Gaza-Krieg im Januar 2009, als Hamas-Kämpfer sich vorzugsweise in Krankenhäusern und Kindergärten verschanzten, um das Feuer der Israelis werbewirksam zu lenken – und es gilt heute und in Zukunft.

Es geht um die Gewinnung der Fernsehschirme

Denn dies ist die asymmetrische Kriegsführung in der zweiten Variante. Die erste ist Krieg aus dem Hinterhalt, David gegen Goliath, um den überlegenen Gegner in Furcht und Schrecken zu versetzen, der klassische Abnutzungskrieg aus der Mitte der Zivilbevölkerung. Die zweite ist Gewinnung der Fernsehschirme, Hochpeitschen der Empörung, Isolierung und Delegitimierung Israels. Es geht um die Deutungshoheit über das Geschehen und die Rekrutierung jener, die Leon de Winter unlängst in Anlehnung an den Genossen Lenin die „nützlichen Idioten“ nannte.

Der asymmetrische Krieg der zweiten Variante zielt indessen nicht allein auf Israel, sondern auch auf die konservativen Regime der arabischen Welt: Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien. Sie sehen längst in Hamas und Hisbollah den Feind, der von dem Mullah-Regime aus Teheran gesteuert wird. Die Machtgeometrie des Mittleren Ostens ist im Umbruch. Der Krieg der Bilder ist das Mittel der Wahl. Die Türkei Erdogans driftet in den Islamismus. Die Nuklearwaffe in der Faust apokalyptischer Mullahs zeigt Wirkung.
Welt


Multikulti funktioniert – Steigende Nazigewalt durch Einwanderer

Juli 20, 2010

Nach Israels Militäreinsatz gegen ein türkisches Schiff der Gaza-Flottille, bei dem am 31. Mai neun Menschen getötet wurden, ist in Wien ein Ansteigen antisemitischer Vorfälle festzustellen, warnt der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), Ariel Muzicant. Angeheizt wurde die Stimmung vor allem durch eine große Anti-Israel-Demonstration am 4. Juni, an der über 10.000 Personen teilgenommen haben, die mehrheitlich der türkischen Community zuzurechnen waren.

Seitdem werden immer neue Fälle antisemitischer Übergriffe bekannt: Ein Rabbiner wurde nahe einer jüdischen Schule von einem türkischen Jugendlichen beschimpft. Dabei kam es zu einem Wortgefecht, schließlich stürmten etliche türkische Männer aus einem Lokal heraus und bedrohten den Rabbiner. Mehrere durch ihre Kleidung als Juden erkennbare Personen wurden auf der Straße bespuckt, geschlagen, angerempelt oder beschimpft. »Judensau« musste ein Rabbiner in der Wiener Innenstadt hören, Taxifahrer weigern sich, jüdische Fahrgäste mitzunehmen.

Quelle


In Reichweite der Raketen – TAZ

Juli 19, 2010

Wir leben vierzig Kilometer vom Gazastreifen entfernt, in einem Vorort der Stadt Beer Sheva. Von unserer Dachterrasse sehen wir im Süden die Negev-Wüste und die Wohnorte einiger Beduinenstämme, im Norden die ersten Hügel der Wüste Judäa mit Palästinenserdörfern und einer jüdischen Siedlung (im Westjordanland, d. Red.). Wir wohnen in Sichtweite des Sicherheitszaunes, zum nächsten Checkpoint ist es eine halbe Stunde Fußweg durch die Wüste. Tausende Palästinenser passieren täglich die Kontrollanlagen, um auf unserer Seite zu arbeiten. Die Palästinenser aus diesen Dörfern (im Westjordanland) leben von Israel, gleichfalls die Beduinen auf unserer Seite des Zaunes. Das ist unser Alltag, über den deutsche Medien wie auf Verabredung nicht berichten.

Der israelische Wirtschaftsboom der vergangenen Dekade hat auch die Lebensverhältnisse der Palästinenser hinter dem Zaun und der Beduinen auf unserer Seite deutlich gehoben. Auch darüber haben deutsche Medien in den vergangenen zehn Jahren so gut wie nie berichtet. Das Wirtschaftswachstum im Westjordanland liegt bei 6 Prozent, eine Traumzahl für jede europäische Wirtschaft. Nach Umfragen der Universität Nablus, die in keiner deutschen Zeitung erwähnt wurden, findet sich derzeit keine palästinensische Mehrheit für eine eigene Staatsgründung – viele scheinen mit dem Status quo zufrieden. Die Palästinenser im Westjordanland leben heute besser als viele andere Araber im Nahen Osten, ihr Lebensstandard ist höher als etwa in Syrien oder im
Irak.
Ganz anders ist die Lage in Gaza. Dort sind 2005 die israelischen Siedler und Truppen abgezogen, nach jahrelangem Druck durch fortschrittliche Menschen und Friedensfreunde. Bald darauf erwies sich dieser Abzug für die palästinensische Bevölkerung als Desaster. Er führte keineswegs zum friedlichen Aufbau eines eigenen Staates, sondern zu Orgien der Zerstörung, zur Vertreibung zahlreicher Intellektueller und Mittelständler – kurzum derer, die zu einer Staatsgründung unerlässlich sind – und blutigen Säuberungen durch die militante, vom Iran bezahlte Organisation Hamas.
Die Charta dieser Organisation ist öffentlich zugänglich, unter anderem im Internet, ihr Hauptanliegen ist die Vernichtung des Staates Israel und die Vertreibung aller Juden (“Zionisten”) und Christen (“Kreuzfahrer”) aus der Region. Frauen weist diese Charta die Rolle als Gebärerin und Amme künftiger Hamas-Kämpfer zu. Da die Glaubenskämpfer im Gazastreifen sich selbst als Männer der Tat verstehen, begannen sie alsbald mit dem permanenten Beschuss des israelischen Staatsgebiets mit Mörsergranaten und Raketen….
Taz


So werden Christen im Iran verfolgt

Juli 19, 2010

Fünf jüngst zum Christentum konvertierte Iraner sind in Teheran verhaftet worden. Ihnen droht die Hinrichtung.

Es gibt Iraner, die keine Muslime mehr sein wollen. Manche von ihnen werden Christen. Wenn sie diesen Schritt wagen und sich vom Islam abkehren, können sie laut dem im Iran geltenden islamischen Gesetz hingerichtet werden. Die Gesetzesvorlage zu diesem islamischen Gesetz wurde noch nicht endgültig verabschiedet, aber willkürlich spähen die iranischen „Sicherheitskräfte“ die Christen auf und verhaften sie.

Als sich am 18. Juni 2010 einige Christen in einer privaten Hauskirche trafen, um gemeinsam die Bibel zu lesen und zu beten, schlugen die iranischen Geheimdienstler (hier) zu. Fünf jüngst zum Christentum konvertierte Iraner wurden verhaftet. Seit diesem Tag durften sie nur einmal mit ihren Verwandten sprechen, um ihnen Bescheid zu sagen, dass sie sich nicht an das Gefängnispersonal wenden sollten, um Besuchsgenehmigung zu bekommen. Sie befinden sich gegenwärtig in der berüchtigten Abteilung 209 des Teheraner Evin-Gefängnis….

Welt


Spenden aus Marxloh für die Hamas

Juli 19, 2010

Bundesinnenminister de Maizière hat den islamistischen Spendenverein IHH in Deutschland verboten. Doch nach Recherchen der WAZ-Gruppe sammeln die Unterstützer der Hamas offenbar weiter – unter anderem in Duisburg-Marxloh.

Das von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU verhängte Verbot des islamistischen Spendenvereins IHH in Deutschland droht nach Recherchen der WAZ-Mediengruppe unterlaufen zu werden. Den Informationen zufolge trennte sich die türkische Organisation IHH (Internationale Humanitäre Hilfsorganisation) bereits seit einiger Zeit von ihrer deutschen Schwestergruppe unter dem gleichen Namen. Stattdessen setzt die türkische IHH mit Sitz in Istanbul auf den Kölner Verein „Weltweiter Einsatz für Arme“ (WEFA), den sie als „einzige Partnerorganisation“ in Europa ihren Spendern empfiehlt. Die deutsche IHH mit Sitz in Frankfurt wurde wegen angeblicher Unterstützung der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas und Verflechtung mit der islamistischen Milli Görüs Anfang der Woche bundesweit verboten.

Den Recherchen zufolge ist die türkische IHH ebenfalls als Unterstützerin der Hamas aufgefallen. Sie hat unter anderem den Schiffskonvoi organisiert, der die Gaza-Blockade der Israelis durchbrechen sollte. Diese Aktion wurde von der WEFA propagandistisch begleitet. In Videos erklären IHH-Aktivisten vor der Abfahrt der Schiffe, sie wollten als Märtyrer sterben. Die deutsche Sektion der IHH, die WEFA, sammelt in türkischen Gemeinden Geld, um dieses in Hilfsprojekte im Gaza-Streifen zu stecken, die damit die Hamas stabilisieren
können.
Die Szenerie in Duisburg-Marxloh sieht auf den ersten Blick harmlos aus. Ein Montag Ende Juni. In einer Dönerbude sitzen vier Männer an einem Tisch, vor sich Tee in Gläsern. An der Eingangstür hängt ein Plakat: „DIKKAT“ steht darauf. „ACHTUNG.“ Alle Einnahmen des Tages würden den Kindern im Gaza-Streifen gespendet, heißt es. 33 Duisburger Geschäfte beteiligen sich an der Aktion, 28 Läden geben am Ende tatsächlich ihre Tageseinnahmen ab…..
weiter in Der Westen


Muslime mißbrauchen Behinderte

Juli 19, 2010

Behinderte sollen Selbstmordattentat verübt haben

Terroristen sollen zwei Selbstmordattentäter mit Down-Syndrom in den Tod geschickt haben. Bei dem Anschlag starben bis zu 36 Menschen

Bei einem offensichtlich besonders perfiden Selbstmordanschlag im Irak sind 36 Menschen getötet worden. Nach unbestätigten Berichten setzten die Terroristen zwei Selbstmordattentäter mit Down-Syndrom ein.

n der Vergangenheit hatte es mehrfach Berichte gegeben, dass Terroristen geistig behinderte Menschen mit Sprengstoffgürteln in den Tod schicken, jedoch hatte es noch keine Hinweise auf Selbstmordattentäter mit Down-Syndrom gegeben.

Welt

Islam heißt Frieden


Türken Polizei soll nach Deutschland – weil Polizisten mit aggresiven Türken die Kontrolle verloren haben

Juli 19, 2010

Die Deutsche Polizeigewerkschaft will türkische Polizisten in sogenannte Problemviertel in Nordrhein-Westfalen schicken. Sie sollten sich um türkischstämmige Jugendliche kümmern.

„So geht es nicht weiter“, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft, Erich Rettinghaus, in Duisburg. „Vielleicht ist das ein probates Mittel. Man sollte es ausprobieren.“ Die Türken sollten in ihrer eigenen Uniformen gemeinsam mit NRW-Kollegen auf Streife gehen.

„Der neue NRW-Innenminister kommt aus Duisburg. Er kennt die Probleme“, sagte Rettinghaus. Es sei kein Geheimnis, dass es in bestimmten Stadtteilen Konflikte mit Menschen „mit Migrationshintergrund“ gebe

welt


Fast alle Drogendealer sind Araber

Juli 19, 2010

Nach einem RBB-Bericht gab es 2009 an der U-Bahnlinie 600 Festnahmen. Der größte Teil der Dealer seien Jugendliche und Kinder arabischer Herkunft, die als Flüchtlinge geduldet würden.

Die bekannte Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, die sich das Leben nahm, beschreibt in einem neuen Buch, wie kriminelle arabische Großfamilien gezielt Kinder unter 14 Jahren aus palästinensischen Flüchtlingslagern nach Deutschland schleusen und zu Drogenkurieren ausbilden. In „Das Ende der Geduld“, das am 26. Juli erscheint, wirft sie den Behörden auch Untätigkeit vor und fordert strengere Einreisekontrollen und geschlossene Heime. Wenn der Staat die Kinder aufnehme, müsse er sie auch den arabischen Banden entziehen…
Welt


Verfassungsschutz sieht ideologische Allianz zwischen Neonazis und Islamisten

Juli 18, 2010

Der Verfassungsschutz beobachtet Gemeinsamkeiten zwischen Neonazis und Islamisten. Was die Extremisten eint, erklärt Verfassungsschutzchef Heinz Fromm im SPIEGEL, ist ihr antisemitischer Hass auf Israel und alles Jüdische.

Hamburg – Der Zwischenfall machte auch international Schlagzeilen: Am dritten Juniwochenende sollte bei einem multikulturellen Fest im Norden von Hannover eine achtköpfige Tanzgruppe der Liberalen Jüdischen Gemeinde auftreten. Doch das im Zeichen der kulturellen Verständigung stehende Fest endete abrupt. Kinder und Jugendliche mit arabischem Migrationshintergrund attackierten die Gruppe mit Steinwürfen, eine Tänzerin wurde leicht verletzt.

Der Fall wurde schnell als deutlicher Ausdruck antisemitisch motivierter Feindseligkeit verstanden und sorgte auch in der muslimischen Gemeinde für Empörung. Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE stellte Aiman Mazyek, der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland klar, dass er kein Ausdruck eines prinzipiellen, von allen Muslimen geteilten Judenhasses sei: “Die Mehrheit der Muslime weiß, dass Antisemitismus keinen Platz im Islam hat.”

Experten sehen das etwas anders: Nach dem Vorfall von Hannover weist der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, im SPIEGEL sogar auf ideologische Überschneidungen zwischen der Neonazi-Szene und islamistisch geprägten Migrantenmilieus in Deutschland hin. Rechtsextremisten und Islamisten, so Fromm im Gespräch mit dem SPIEGEL, verbinde “ein gemeinsames Feindbild: Israel und die Juden insgesamt”.

Während die Rechtsextremisten einen “mehr oder weniger deutlich zu Tage tretenden rassistischen Antisemitismus” kultivierten, seien die Islamisten “auf den israelisch-palästinensischen Konflikt orientiert” und verträten “antizionistische ideologische Positionen, die auch antijüdisch und antisemitisch ausgeprägt sein können”. In beiden extremistischen Bewegungen, so Fromm, werde Israel und den Juden “eine außerordentliche politische Macht unterstellt, die es zu bekämpfen gilt”. Es sei anzunehmen, dass die von Islamisten verbreitete Propaganda sich auf entsprechende soziale Milieus auswirke.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat sich die Zahl der Verdächtigen, die während eines Stadtteilfestes am 19. Juni in Hannover-Sahlkamp die jüdische Tanzgruppe angegriffen haben sollen, inzwischen auf zwölf erhöht. Die mutmaßlichen Täter seien zwischen 9 und 19 Jahren alt, 11 von ihnen hätten einen “arabischen Migrationshintergrund”.

Internationaler Trend

Schlagzeilen machte Ende Juni auch der offenbar spontane, sich aus einem Gespräch ergebende Angriff eines Palästinensers auf zwei junge israelische Touristen in einer Berliner Discothek. Im April dokumentierte die Universität Tel Aviv einen wachsenden Trend hin zu antisemitischen Übergriffen. So soll sich die Zahl gewalttätiger Übergriffe 2009 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt haben auf das höchste in den letzten 20 Jahren registrierte Niveau. Besonders stark sei dieser Trend in einigen europäischen Ländern zu sehen, vor allem in Großbritannien und Frankreich. Erstmals lösten muslimische Täter dabei Neonazis als
Haupttätergruppe ab.

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 werden dabei international immer wieder Überschneidungen und Allianzen zwischen Neonazi-Gruppierungen und Islamisten beobachtet. Gastauftritte prominenter Neonazis auf islamistischen Veranstaltungen wurden in den USA, Kanada, aber auch in Deutschland beobachtet.

Auch in den Niederlanden ist der Trend spürbar. In Amsterdam wird derzeit erwogen, gewaltbereite Antisemiten durch den Einsatz von sogenannten “Lockjuden” in traditioneller Tracht zu identifizieren. Der bizarr anmutende Vorschlag wurde von einem muslimischen Politiker in die Diskussion gebracht, nachdem muslimische Jugendliche Mitte Juni von einem TV-Team dabei gefilmt worden waren, wie sie einen Rabbi auf offener Straße anpöbelten und bedrohten.
Spiegel


Islamische Schüler ziehen Niveau nach unten – Asiaten hingegen heben das Niveau

Juli 8, 2010

Die Universität Maastricht hat in einer EU-weiten Studie die Auswirkungen von Migrantenkindern auf das Lernverhalten von ethnischen europäischen Schülern untersucht. Die Ergebnisse sind politisch nicht korrekt. Danach können Migranten als Schüler in Schulklassen extrem positive Auswirkungen haben, wenn sie etwa aus bildungsbeflissenen Staaten in Asien stammen. Genau das Gegenteil ist der Fall bei Schülern aus islamischen Ländern. Wo sie auftauchen, da ziehen sie alle ethnischen europäischen Schüler mit ihren Leistungen herunter. Am schlimmsten sind diese Auswirkungen in hierarchischen Schulsystemen wie in den Niederlanden und in Deutschland. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Dieser Effekt hat absolut nichts mit der sozialen Lage des Elternhauses der Migranten zu tun und auch nichts mit dem Schulsystem. Es liegt einzig an der Einstellung des Elternhauses zu Bildung. Und da bilden die Mitbürger aus der islamischen Welt das Schlusslicht. Daran wird auch noch so viel Geld, das man in sie hineinpumpt, nichts ändern. Ethnisch homogene Schulklassen haben demnach die besten Leistungen. Und mit Asiaten können diese Leistungen noch erhöht werden. Jeder Schüler aus dem islamischen Schulkreis aber verschlechtert die Leistung der ganzen Klasse.
Maastricht -Universität


Paris: 10 000 Chinesen demonstrieren gegen arabiscehn Rassismus und Araber Gewalt

Juli 8, 2010

Über 10.000 in Paris lebende Chinesen haben vergangenen Sonntag in Belleville gegen mangelnde Sicherheit in der Stadt demonstriert. Die Polizei würde stets die “Südländer” gegen die echten Asiaten in Schutz nehmen. Wird einer Chinesin eine Handtasche geklaut, schaut die Polizei weg und lässt die “Südländer” gewähren.

Als es bei der Demo erneut zu Zusammenstößen mit “südländischen” Jugendlichen kam, nahmen die Chinesen die Sache gleich selbst in die Hand und versuchten, einen der Jugendlichen zu lynchen (Foto). Die chinesische Bruce Lee Methode ist mit Sicherheit nicht die richtige. Dennoch ist es nur zu diesen bürgerkriegsähnlichen Zuständen gekommen, weil die französische Justiz in vorauseilender Unterwerfung unter die islamischen Herrenmenschen versagt hat.

Quelle


Antisemitismus unter Migranten(Türken/Araber) – Deutschlandfunk – Erschreckend was aus unserem Land geworden ist

Juli 8, 2010

Die Toten auf dem von israelischen Soldaten aufgebrachten Schiff der Gaza-Hilfsflotte haben auch unter Migranten wie der berühmte Zündfunke gewirkt: Antijüdische Ressentiments, durch Medien und Propaganda seit Jahren gut genährt, brachen sich Bahn.

28. Mai 2010. Im Hafen von Antalya sticht die Mavi Marmara, das Flaggschiff der Gaza-Hilfsflotte, mit mehr als 500 Passagieren in See. Das Schiff, auf dem israelische Soldaten drei Tage später neun Menschen töten werden, gehört einer großen islamistischen Wohlfahrtsorganisation der Türkei: der IHH. Deren Vorsitzender heißt Bülent Yildirim. Er stimmt die Menschen an Deck auf die Reise nach Gaza ein:

“Allah hat uns mit vielen Hilfsmitteln ausgestattet und seinen Segen gegeben. Wir treten nun in die Fußstapfen der Märtyrer, der gerechten und rechtgeleiteten.”

Bülent Yildirim ist ein prominentes Mitglied der islamistischen Milli-Görüs-Bewegung in der Türkei. “Wir wollen in Allahs Buch nicht als Feiglinge eingetragen werden!” ruft er. Und die Menge antwortet: “Millionen von Märtyrern marschieren nach Gaza!”

Und dann erklärt Bülent Yildirim seinen Sympathisanten, was er von ihnen erwartet, wenn die Israelis das Schiff aufbringen.

“Nun sagen sie uns, dass sie eine Flotte gegen uns einsetzen und Kommandos hier auf das Schiff schicken wollen. Und wir sagen: Wenn ihr die Kommandos schickt, dann werden wir euch vom Schiff herunterwerfen! Und ihr werdet vor der ganzen Welt beschämt!”

Diese Worte belegen, dass mit dem Gaza-Hilfskonvoi auch Passagiere unterwegs waren, die von vornherein beabsichtigten, den jüdischen Staat zu diskreditieren. Gewiss befanden sich an Bord einiger Schiffe auch Menschenrechtsaktivisten, die auf die unwürdige humanitäre Situation der Palästinenser im Gazastreifen aufmerksam machen wollten. Doch insbesondere auf der Mavi Marmara hatten nicht nur Friedensfreunde eingecheckt. Das beweise schon die Passagierliste, sagt Michael Kiefer. Der Islamwissenschaftler aus Düsseldorf nennt Beispiele:

“Wir finden Autorinnen und Autoren von Milli Gazette, auf der Passagierliste. Dies ist eine Zeitschrift, die dem Umfeld der Milli-Görüs-Bewegung zuzurechnen ist. Und dann haben wir noch die Zeitschrift ‘Vakit'; es sind Journalisten der Zeitschrift ‘Vakit’ an Bord gewesen; die ‘Vakit’ ist in der Vergangenheit mehrfach mit einer üblen antisemitischen Propaganda aufgefallen; und dieser Umstand führte auch dazu, dass die Zeitschrift in Deutschland vor einigen Jahren verboten wurde.”

Die Befürworter eines islamistischen Märtyrer-Aufgebotes und die antisemitischen Aktivisten an Bord schlachteten die Erstürmung der Gaza-Hilfsflotte durch ein israelisches Armeekommando propagandistisch aus. Michael Kiefer zufolge machten sie in türkischen und arabischen Medien verstärkt mit antisemitischen Beiträgen Stimmung:

“Untertöne, die zum Beispiel anzeigen, dass das Existenzrecht Israels grundsätzlich infrage gestellt wird; also Israel wird sozusagen delegitimiert in der Kritik, oder aber, ein weiteres Indiz für Antisemitismus ist die Dämonisierung Israels – dass man diesem Staat etwas unglaublich Brutales, Hinterhältiges, Verschwörerisches zuschreibt; und es wird allgemein davon ausgegangen, das hat dann mit normaler Kritik nichts mehr zu tun.”

Ganz gleich, ob Internet, Zeitung oder Fernsehen – Migranten in Deutschland rezipieren vielfach Medien aus ihren Heimatländern. Da wundert es nicht, dass die Propaganda auch unter Einwanderern in der Bundesrepublik wirksam ist. Mit großer Bestürzung haben die Juden in Deutschland auf einen Vorfall reagiert, der sich kürzlich in Hannovers Problembezirk Sahlkamp ereignete. Dort wollte bei einem interkulturellen Stadtteilfest eine Tanzgruppe der jüdischen Gemeinde israelische Volkstänze aufführen. Doch als die Tänzerinnen die Bühne betraten, riefen jugendliche Zuschauer “Juden raus!” Die Tänzerinnen wurden mit Kieselsteinen beworfen. “Es waren offenbar arabische Jugendliche”, berichtet Maya Zehden, die Sprecherin der jüdischen Gemeinde zu Berlin:

“Für uns ist das wirklich ein ungeheuer aufregender Vorgang, weil hier eine Differenzierung zwischen Juden, Israelproblem oder anderen Dingen nicht mehr stattfindet, sondern Kinder sich vorbereiten für so eine Veranstaltung; mit Steinen bewaffnen, sozusagen, abwarten, bis das Objekt ihres Hasses auf die Bühne kommt und sie dann losschlagen. Also das ist ‘ne Qualität, die wir so noch nicht erlebt haben und die für uns sehr, sehr beängstigend ist.”

Der ideologische Hintergrund vieler Gaza-Akteure, ihre islamistische und antisemitische Gedankenwelt, wird unter Migranten kaum problematisiert. Judenfeindschaft überhaupt scheint in diesem Milieu wenig verpönt zu sein. Das offenbart eine Straßenumfrage in Berlin Neukölln. Die Umfrage zeigt außerdem, wie fließend bei Einwanderern die Übergänge sind zwischen einer nachvollziehbaren Israelkritik und der Überzeugung, dass Israel kein Existenzrecht hat. Und sie belegt, wie eine Empörung über Israels Politik nahtlos übergeht in eine Dämonisierung des Judenstaates sowie in antijüdische Ressentiments.

“Das sind alles Hilfsorganisationen, und das sind keine Terroristen, wie sie immer nennen, sie wollten nur einfach helfen. Aber Israel kennt keine Grenzen.”

“Wir haben kein Problem eigentlich mit Juden. Aber die Juden wollen einfach ein Land, das ihnen eigentlich nicht zusteht, vielleicht steht ihnen zu, dass sie da leben können, mit uns. Aber nicht, dass sie uns zu Knechten machen.”

“Israelis, diese Menschen, die haben nichts mit Judentum zu tun. Denn im jüdischen Glauben darf man keine Menschen ermorden. In meinen Augen sind das keine Juden. Das sind Terroristen! Das ist eine Mafia.”

“Ich bin gegen Juden. Weil die Juden keine Menschen sind, weil, wenn es Krieg zwischen irgendeinem Land gibt, dann hat das halt nicht mit Kindern zu tun; sie töten halt die Kinder, und das finde ich Scheiße! Die Kinder haben damit nichts zu tun.”

Auf nahezu jeder Demonstration zum Nahost-Konflikt wird Israel als Kindermörder bezeichnet, auch bei den Protesten gegen die Erstürmung der Gaza-Hilfsflotte. Ein Vorfall, bei dem der Tod von Erwachsenen zu bedauern war, nicht der Tod von Kindern.

“Kindermörder Israel …!”

Was bedeutet der stetig wiederkehrende Vorwurf, Israel sei ein Kindermörder? Zum einen prangert er an, dass die israelische Armee bei ihren Kriegen gegen die Palästinenser auch Kinder getötet hat. Zum anderen aber klingt darin das uralte antisemitische Stereotyp vom jüdischen Ritualmord an. Das sei eine Legende, erklärt Antisemitismus-Experte Michael Kiefer. Sie besage, die Juden benötigten das Blut von Kindern, um ihr Pessach-Brot, die Matze, zu backen.

“Mittlerweile hat dieses Stereotyp auch in die Unterhaltungs-Serien-Produktion Einzug gefunden. Zuletzt war es die Fernsehserie ‘Zahras blaue Augen’ – eine iranische Serienproduktion; die inhaltlich so aussieht, dass israelische Generäle palästinensische Kinder jagen, um ihnen ihre Organe zu rauben, um diese dann ihrem eigenen, nicht lebensfähigen Nachwuchs zu überlassen. Das ist also in der Tat ein weitverbreitetes Stereotyp, was wir auf sehr vielen Demonstrationen als Parole zu hören bekamen.”

Die Straßenumfrage unter Berliner Migranten dokumentiert auch: Viele Zuwanderer vergleichen den Staat Israel mit dem Dritten Reich. Sie bezeichnen die Israelis als Nazis, ihren Kampf gegen die Palästinenser als Terrorismus und mögliche Kriegsverbrechen der israelischen Armee als Holocaust. Zwischen Israelis und Juden wird nur selten differenziert.

“‘Juden’ bedeutet: Jeden Tag ein Massaker für uns!”

“Die Juden, die sagen: Hitler hat so viele Juden umgebracht. Aber jetzt, die Juden machen das Gleiche wie die Hitler. Die Palästinenser sind arme Leute ohne Waffen ohne nix. Und aber trotzdem Juden sie machen jetzt auch umbringen immer die Leute ohne Waffen. Wie Hitler.”

“Von den Juden allgemein, also dagegen haben wir nix. Aber, von israelische Politik! Also ich finde, die Kinder der Opfer sind die Väter der Täter!”

Die Einwanderer blenden alles aus, was den Staat Israel oder auch die Juden im Allgemeinen als verletzlich und angreifbar beschreiben könnte. Stattdessen stellen sie Israel als eine machtvolle, verbrecherische Nation dar und weisen dem ‘Juden an sich’ eine ungeheure Vernichtungsmacht zu. Dabei betonen viele Migranten, sie seien keinesfalls antisemitisch. So beteuert dieser marokkanische Kellner in einem arabischen Restaurant in Berlin Kreuzberg, er habe nichts gegen Juden. Und dann rückt er mit einem neuen Feindbild heraus: den Zionisten:

“Zionisten, das sind halt eine Partei bei den Juden. Die Extremisten, die einfach alles vernichten, und die gnadenlos sind – das sind die Zionisten. Diese Herrschaft auf der Welt. Ich meine die Leute, die jetzt die Welt regieren vom Hintergrund. Und wir sehen das nicht. Das sind die Zionisten.”

Da ist sie, die antisemitische Wahnvorstellung von der heimlichen jüdischen Weltmacht, die im Verborgenen operiert. Sie erinnert an einen antisemitischen Urtext: die sogenannten ‘Protokolle der Weisen von Zion’. Diese Protokolle waren eine Fälschung aus dem zaristischen Russland. Sie sollten eine – erfundene – jüdische Weltverschwörung belegen. Juliane Wetzel vom Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung bezeichnet dieses Stereotyp als besonders charakteristisch für den Antisemitismus in muslimisch geprägten Milieus:

“Das ist ja eines der zentralen Stereotypen überhaupt heute und für alle möglichen politischen Gruppen zu verwenden: eben diese jüdische Weltmacht-, diese Verschwörungstheorie. Die natürlich in dem Umfeld der radikalen Muslime jetzt insbesondere im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt Verwendung finden, und die, auch mit einem Antiamerikanismus gepaart, eben sagt, die Juden hätten die Welt in der Hand und würden Amerika oder Europa unter Druck setzen, um eben für Israel sich einzusetzen.”

Auf dem Hintergrund eines derartigen Weltbildes wird nicht mehr unterschieden zwischen der Kritik an einem nationalstaatlichen Projekt wie dem Zionismus und der Weigerung, Israel ein Existenzrecht zuzubilligen. Jochen Müller, der als Islamwissenschaftler über viele Jahre hinweg für die Organisation ‘Memri’ die Medien der arabischen Welt unter die Lupe genommen hat, hat dort für diese antisemitisch-antizionistische Verschwörungstheorie zahlreiche Belege gefunden. Zum Beispiel in Karikaturen: Da lässt der hakennasige Jude die USA an Marionettenfäden tanzen; da umschlingt ein Krake mit Davidstern den Erdball und versucht, ihn zu erwürgen; oder es wartet eine als israelisch gekennzeichnete Riesenspinne darauf, dass ihr die Welt ins Netz geht. Karikaturen, die auch über deutsche Weblogs und Internetforen verbreitet werden. Weniger Beispiele lassen sich laut Jochen Müller dafür finden, dass die Propaganda sich gegen das Judentum als Religion richtet.

“Die meiste Hasspropaganda, die meisten Beispiele von Aufhetzung richten sich gegen die Israelis, die Besatzungspolitik, gegen den Zionismus als politische Ideologie. In diese Propaganda – das macht die Sache oft schwer, auseinanderzuhalten, in diese antizionistische Propaganda, mischen sich aber immer wieder klassische Formen antisemitischer Stereotype, wie wir sie aus Deutschland und Europa kennen.”

Dennoch existiert er, der islamisch, der religiös begründete Antisemitismus. Am 5. Juni 2010 konnte man ihn live erleben.

“Heyallah, Heyallah, Türkiye Mashallah, Chaibar, Chaibar ya Yahud, Dschaisch Mohammed sa-ya’ud … .”

Auf dem Breitscheidplatz an der Gedächtniskirche in Berlin protestieren etwa 300 Menschen lautstark gegen die Erstürmung des Gaza-Hilfskonvois durch die israelische Armee.

“Oh Gott, oh ihr Türken, bei Gott”, skandieren die Demonstranten. Und dann rufen sie: “Chaibar, Chaibar, oh ihr Juden, die Armee des Propheten Mohammed wird zurückkehren.”

Die Kampfparole erinnert an die – historisch überlieferten – Feldzüge des Propheten Mohammed. Der hatte einst in der Oase Chaibar jüdische Stämme vernichtet. Chaibar, von Islamisten zum Triumph-Ort des Sieges über die Juden hochstilisiert, steht für eine Drohung. Die besagt: Ihr Juden, ihr werdet vernichtet werden. Dieser arabische Schlachtruf ist ein typisches Beispiel dafür, wie mit dem Islam antisemitische Politik gemacht wird. Dabei werden die Aufrufe zur Gewalt mit dem Koran oder mit dem Leben des Propheten Mohammed legitimiert. Besonders wenn gegen den Nahostkonflikt protestiert wird, wird deutlich, dass die Wortführer auf Kundgebungen den Islam benutzen, um die Menge aufzuwiegeln. Kaum eine pro-palästinensische Demonstration findet ohne die Anrufung Allahs statt.

“Takbir Allah U Akbar …”

Das rüde Vorgehen der Israelis und die Toten auf dem Schiff der Gaza-Hilfsflotte wirkten unter Migranten wie der berühmte Zündfunke: Antijüdische Ressentiments, durch Medien und Propaganda seit Jahren gut genährt, brachen sich regelrecht Bahn. Das belegen nicht nur die antisemitischen Schlachtrufe auf den Gaza-Solidaritäts-Demonstrationen – und die Steinwürfe auf die jüdische Tanzgruppe in Hannover-Sahlkamp. Vor allem im Internet, auf Weblogs und auf den Seiten von Facebook halten sich Einwanderer zurzeit kaum zurück mit judenfeindlichen Verbalattacken. Beim Antisemitismusbeauftragten der jüdischen Gemeinde zu Berlin hat die Praktikantin Janina Myrczik im Netzwerk von Facebook den Begriff ‘Jude’ eingegeben.

“So sagt zum Beispiel am 2.6.2010 ein Baris Attillah Yilmaz: Ein toter Jude ist ein guter Jude. Am gleichen Tag liest man von Amara Issa: Irgendwann kommt die Zeit, dann sind wir alle bereit, dann wird es kein Israel mehr geben, und kein Jude wird mehr leben.”

Janina Myrcziks Erkenntnis: Die meisten Einträge mit antisemitischem Inhalt stammen von Migranten aus arabischen Ländern und der Türkei.

“Zum Beispiel lesen wir hier, am 4.6.2010, von Veton Atta: “Mein allergrößter Wunsch für dieses Jahr ist eine Atombombe für alle Juden und ausreichend Essen für Muslime. Dann schreibt am 31.5. 2010 ein Metin Altay: ‘Scheißjuden! Siehst du einen Juden fliegen, schieß ihn ab und lass ihn liegen!’

Zusätzlich versuchen Scharfmacher, gerade jungen Muslimen einzureden, beim Nahostkonflikt gehe es um einen Kampf gegen den Islam. Der unter migrantischen Jugendlichen beliebte Rapper Thaizzier propagiert in seinem Rap-Song ‘Judendiss’, darauf mit Terror zu antworten – und er wirbt dafür sogar bei deutschen Neonazis um Unterstützung:

“Alle Nazis, sagt nicht Nein, tötet jedes Judenschwein”, singt er.” Die Jahudis sind gemein, es lohnt sich nicht, um sie zu wein’n.”

Diese intensive und stetige Hasspropaganda ist bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund außerordentlich effektiv. Und zwar nicht erst seit dem Gaza-Vorfall, sondern seit Jahren. Das offenbarten 2005 Studenten der Alice-von-Salomon-Fachhochschule für Sozialpädagogik in Berlin. Sie interviewten arabische Jugendliche und erhielten bestürzende Antworten:

“Ich kann überhaupt keine Juden leiden, egal, ob die nett oder nicht nett sind; sie sind einfach dreckig irgendwie.”

“Für mich sind die Juden Schweine; ich hasse die Juden, und ich frag mich einfach, warum die ausgerechnet unser Land ausgesucht haben.”

“Wenn ein Jude unsere Schule betritt, er wird dann, glaub ich, kaputt geschlagen oder so.”

Deutschlandfunk


Die Islamisierung Frankreich

Juli 8, 2010

erschreckend:
Artikel bei: Humanistischer Pressedienst


Iran will Frau wegen Ehebruchs steinigen lassen

Juli 8, 2010

Oberster Gerichtshof ordnete Vollstreckung an – Menschenrechtler protestieren

Teheran – Bis zu den Schultern wird die Verurteilte eingegraben, dann werfen die Henker Steine auf sie, klein genug, sodass sie nicht sofort stirbt. Sakineh Mohammadie Ashtiani, 43 und zweifache Mutter, soll so hingerichtet werden – weil sie angeblich Ehebruch begangen hat. Menschenrechtsorganisationen versuchen nun, sie durch Proteste zu retten.

2006 wurde Ashtiani zu 99 Peitschenhieben verurteilt, weil sie gestanden hatte, ihren Mann betrogen zu haben. Kurz darauf verurteilte sie ein höheres Gericht wegen desselben Vergehens zum Tod durch Steinigung. Ashtiani widerrief ihr Geständnis – erfolglos. Das oberste Gericht bestätigte das Urteil, am Sonntag ordnete es nun an, dass Ashtiani so bald wie möglich hinzurichten sei…..
Quelle


Hamas und Taliban stehen der Gestapo in nichts nach

Juli 6, 2010

Mit dem Hass seiner Feinde kann Israel leben. Mehr zu schaffen macht dem jüdischen Staat die Borniertheit Europas.

Der spontane Marsch von 20.000 Israelis zum Elternhaus des von der Hamas gekidnappten Gefreiten Gilad Schalit und Ministerpräsident Netanjahus Angebot, 1000 Hamas-Terroristen gegen einen einzigen jungen Soldaten auszutauschen, sind zwei Gesten, die den Stellenwert eines einzelnen Menschen in einer demokratischen und zivilisierten Gemeinde deutlich machen.

Um so mehr verbittert die Israelis, wie wenig die Geste Netanjahus und der herrschende Ethos des Landes von manchen Medien und auch Staatskanzleien in Europa geschätzt werden. Es ist eine Mischung aus israelfeindlichen Motiven, Furcht vor islamischem Terror, alten Vorurteilen gegen den Zionismus, verkapptem Judenhass, aber leider auch vielfach krasser Unkenntnis der Dinge, die zu dieser allzu leichtfertigen Kritik beiträgt.

Hamas und Taliban stehen der Gestapo in nichts nach

Längst haben die Medien es aufgegeben, systematisch die Zahlen von straff organisierten Selbstmordattacken aufzustellen. In allen Ecken und Enden der islamischen Welt, aber auch in den großen Zentren des westlichen Abendlandes finden Selbstmordattentate und Attentatsversuche von Jugendlichen, selbst Kindern statt. Die verschiedenen Dschihad-Operationen islamistischer Extremisten sind nichts anderes
als organisierter Kindesmord.
Wenn Bomben in Großstädten gezielt auf von Menschen wimmelnde Märkte, öffentliche Gebäude und auf Moscheen der jeweiligen feindlichen Glaubensrichtung gerichtet werden, gilt die größtmögliche Anzahl von Todesopfern als Erfolg – egal, wie viele Unschuldige darunter sind. Was den Grad der Grausamkeit bei Polizeiverhören, Gerichtsurteilen, der Anwendung nackter Gewalt und der Gleichgültigkeit menschlichem Leiden gegenüber betrifft, muss man zu dem traurigen Ergebnis gelangen, dass Hamas und Hisbollah, al-Qaida und Taliban als Folterer und Killer den Himmelfahrtskommandos der Gestapo keineswegs nachstehen. Es ist kein Wunder, dass es der Führung Israels schwerfällt, sich mit den radikalen Elementen in Gaza an einen Tisch zu setzen, solange diese Israels Existenzrecht von Grund auf verneinen.

Falsche Berichterstattung trägt zur Erbitterung in Israel bei

Die im Grunde bewiesenermaßen falsche Berichterstattung über die sogenannte Friedensflotille in den Gewässern bei Gaza und die im Völkerrecht vollkommen erlaubte Intervention der israelischen Streitkräfte tragen weiter zur Erbitterung bei. Was Israel fast mehr schmerzt als die schäumende Wut der Feinde ist die oberflächliche Haltung der „Neutralen“, die beiden Seiten gleichen moralischen Stellenwert einräumen.

Welt


Israel jubelt für Deutschland

Juli 6, 2010

Es ist eine wunderbare Fan-Freundschaft, 65 Jahre nach dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte …

Überraschend viele Menschen in Israel unterstützen bei der Fußball-WM ausgerechnet die deutsche Nationalmannschaft! Nach einer Umfrage der größten Tageszeitung des Landes, „Yedioth Ahronoth“, wünscht sich schon jeder dritte Israeli, dass Deutschland den Titel holt.

Die überwältigende Unterstützung für die DFB-Elf – sie ist einmalig und bisher ungekannt in Israel! Vor dem Halbfinale der WM 2006 (Deutschland–Italien) scherzten noch viele Israelis: „Für wen bist du? Für die Nazis oder die Faschisten?“

Die israelische Journalistin Keren Natanzon (32) sagt: „Mein Vater hat als Kind den Holocaust überlebt. Er hat nie in seinem Leben ein deutsches Produkt gekauft. Bis heute hat er seinen Bruder in Deutschland nicht besucht. Aber jetzt bei der WM ist er für Deutschland.“

Woher kommt jetzt diese Völkerverständigung des Fußballs?

Emanuel Cohn, Forscher am israelischen Joseph Carlebach Institut, das sich für die deutsch-israelischen Beziehungen einsetzt: „Die jungen Israelis sind sich bewusst, dass Deutschland heute einer der besten und engsten Freunde und Partner Israels ist, politisch, kulturell und ökonomisch. Außerdem spielen im deutschen Team Kinder aus Migranten-Familien. Diese kunterbunte Mannschaft steht für ein anderes, ein junges und offenes Deutschland, sie hat eine andere Leichtigkeit, als wenn alle nur Schmidt und Schulz hießen. Und sie spielt den schönsten Fußball.“

Am Mittwoch zeigt das Goethe-Institut in Tel Aviv das Halbfinale Deutschland gegen Spanien – die Veranstalter erwarten ein volles Haus, zeigen am Tag des Finales sogar den Film „Das Wunder von Bern“ über den deutschen WM-Sieg 1954.

Selbst Yoram Ben-Zeev, Israels Botschafter in Deutschland, glaubt inzwischen an einen WM-Sieg der DFB-Elf: „Ich wünsche mir, dass die beste Mannschaft gewinnt. Und ich glaube, das ist Deutschland.“

Die Begeisterung der Israelis bekam auch Sachsens MP Stanislaw Tillich (51) zu spüren. Bei seinem Besuch gestern in Jerusalem wurde er immer wieder auf die tolle Leistung der deutschen Mannschaft angesprochen. Tillich: „Ich finde es genial, es gab viele deutsche Flaggen an den Autos und Häusern.“

Bild


Iranische Revolutionsgardisten als Brandstifter

Juli 6, 2010

50 Häuser von einfachen Bahai-Familien, die auf dem Land im nordiranischen Dorf Ivel wohnen, wurden zerstört, berichtete „Rahana“ am 25. Juni.

Als einige der Bahai diesen Akt des staatlich geschürten und durchgeführten Hasses und der Zerstörung bei der Polizei und bei der örtlichen Behörde meldeten, wurden sie faktisch ignoriert.

Polizeibeamte sollen „Rahana“ zufolge berichtet haben, dass die Revolutionsgarden einige Militäreinheiten in Ivel stationiert haben sollen. Die Revolutionsgardisten sollen „Befehle von höheren Instanzen“ erhalten haben, um die Häuser der Bahai in Brand zu stecken.

Tatsächlich wurden die 50 Häuser der Bahai zunächst in Brand gesteckt und dann mit Bulldozern dem Erdboden gleich gemacht. Der zurückgebliebene Schutt wurde mit Lastwagen weggeschafft.

Die Bahai sollen vertrieben werden und von ihnen sollen keine Spuren übrig bleiben.

Auf Staatsbefehl werden nicht nur die Ruhestätten der Toten zerstört, man verwüstet auch die Häuser von Lebenden. ….
Welt


Islamisten hacken christl. Dozent die Hand ab

Juli 6, 2010

Muslimische Extremisten in Indien haben einem christlichen Hochschuldozenten nach angeblich beleidigenden Äußerungen über den Propheten Mohammed die rechte Hand abgehackt. Wie die Zeitung “The Times of India” am Montag berichtete, wurde der 52-Jährige nach dem Kirchgang im südindischen Bundesstaat Kerala und vor den Augen seiner Familie von acht Männern mit Schwertern attackiert und verstümmelt. Die Polizei habe zwei Verdächtige festgenommen.

Kölner Stadtanzeiger


Kelek und Bosbach bei Hahne ZDF

Juli 5, 2010

Islam ein System und eine Kultur

Bosbach, Hahne und die Soziologin Necla Kelek (Foto), in Istanbul geborene Soziologin und Autorin, diskutierten anhand des Erfolges des Nationalelf – Kaders von 23 Spielern, davon elf Migranten – das Thema der Integration. Kelek machte deutlich, wie sie den Islam sieht: “Ich rede von einem System und einer Kultur, nicht unbedingt von einer Religion.” Zu der hierarchischen Tradion gehöre das Verharren in Strukturen. Kelek: “Vielen Familien ist es wichtig, die alten Traditionen zu erhalten. Sie sagen, ich lebe viel besser hier als in meinem Dorf oder in meiner Kleinstadt. Wir sind diejenigen, die sie darin stören.”

Zu der kürzlichen Forderung zweier CDU-Politiker, einen Intelligenztest für Migranten einzuführen, sagte Bosbach: Die größte Gruppe der Einwanderung setze sich aus Familien- und Ehegattennachzug zusammen. Bosbach: “Wir können nicht Ali sagen, du, Aisha ist beim Intelligenztest durchgefallen.”

Fehleinschätzungen der Politik

Die deutsche Politik, so Bosbach, habe zwei Fehleinschätzungen zu verantworten. Bosbach: “Wir haben Integration nicht ernst genommen, wir haben gedacht, Gastarbeiter kommen und gehen wieder”. Fehleinschätzung 2: “Wir haben geglaubt, Integration werde automatisch stattfinden, Unterschiede würden sich nivellieren und dann machen wir das ganze Jahr Straßenfest.” Stattdessen erlebten wir heute Abschottung und Parallelgesellschaften. Bosbach: “Den Sozialstaat finden sie alle supertoll. Den Rechtsstaat finden sie auch supertoll, wenn man damit eigene Rechte durchsetzen will.”

Staatliches Gewaltmonopol

Von Peter Hahne darauf angesprochen, dass in Berlin Bezirk existierten, in denen die Scharia gelte und die Polizei sich nicht mehr hineintraue, sprach sich Bosbach dezidiert für die Erhaltung des staatlichen Gewaltmonopols aus: “Das ist nicht wie man uns glauben machen will Deeskalation, das ist Kapitulation. Die Bevölkerung verliert das Vertrauen.”

Kelek sprach sich dafür aus, den türkischen Kindern zu vermitteln , dass Werte wie Meinungsfreiheit und Selbstverantwortung etwas Wertvolles seien.” Ohne das funktioniere die Demokratie nicht. Kelek: “Wenn wir sagen, wir haben unsere Werte, ihr habt eure, dann entsteht schon ein Nebeneinander.”

“Moscheen sind Männerhäuser”

Im Zusammenhang mit der mit einer Million Euro Steuergeldern mitfinanzierten Groß-Moschee in Duisburg (“Wunder von Marxloh”) sprach Kelek von Naivität: “Wir diskutieren an der Oberfläche. Wir müssen fragen, welche Werte werden hier vermittelt und wer kontrolliert sie. Man hinterfragt die Rolle der Imame nicht. Ich bezeichne diese Häuser als Männerhäuser. Die Männer holen ihre Werte von den Imamen, die konservativ und rückständig sind.” Eine Filmeinblendung zeigte Jürgen Rüttgers bei der Eröffnung (“Wir brauchen mehr Moscheen”).

Die Runde fand Konsens darin, dass Imamausbildung und Religionsunterricht Aufgabe des Staates seien. Kelek: “Ich muss fragen dürfen: Wer ist der Autor des Koran. Damit ist man Islamkritikerin. Bosbach hatte nach ähnlichen Äußerungen wie heute an einer “Hart aber fair”-Sendung zum Thema Integration teilgenommen. Zu keinem Thema, bekannte er, habe er in 16 Jahren im Parlament mehr Briefe bekommen. Bosbach:” Gerade bei diesem Thema ist es ausgesprochen schwierig, Daten und Fakten zu nennen, ohne dass der Konter kommt: Ausländerfeindlich.”
Hahne wies darauf hin, dass etwa Polen und Asiaten sich problemlos integrierten und das die muslimischen Einwanderer problematisch seien und wies in dem Zusammenhang auf die Einflüsse des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan hin. Dazu Bosbach:

Erdogans “fundamentaler Irrtum”

“Es ist ein fundamentaler Irrtum von Herrn Erdogan, dass Assimilation ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sei, sie ist unverzichtbar in Deutschland. Erdogan schein der Ansicht zu sein, das dort wo Türken sind, die Türkei sei. Damit hat er weder sich noch seinen Landsleuten einen Gefallen getan.”

Zur Parallelität Integration und Fußball-Multikulti-Team sagte Bosbach: “Das ist einfach nur Teamgeist.” Der STERN habe eine Story darüber schreiben wollen “oh wie schön ist multikulti”. Der Artikel beweise jedoch das Gegenteil, es gehe nur über Integration. “In ganz erheblichem Maße” sei die Integration ein “Schlüsselthema für die Zukunft” bei den unter Fünfjährigen, bei denen der Migrantenanteil bei “30,40 Prozent” liege.

Deutschlandwoche

ZDF Mediathek


Juli 3, 2010

Viele Friedens- und Menschenrechtsaktivisten waren unter den etwa 700 Passagieren. Dominant auf dem Flagschiff, der “Mavi Marmara”, war die türkische Organisation Insani Yardim Vakfi (IHH). Dieses Schiff war von israelischen Soldaten geentert worden.

Die Kooperation und ideologische Nähe der IHH zur radikalislamischen Hamas, die im Sommer 2007 die Macht im Gazastreifen übernommen hat, war schon vor dieser Auseinandersetzung bekannt. Und das spätestens nach der eindeutigen Hilfe der IHH für die Hamas im Gazakrieg, als Ende 2008/Anfang 2009 die israelische Armee im Gazastreifen gegen die Hamas vorging, wie die Islamismus-Expertin Claudia Dantschke erklärt.

Bereits Mitte der neunziger Jahre hatten deutsche Staatsanwälte der IHH vorgeworfen, Spenden für Muslime in Bosnien nicht wie angegeben zu humanitären Zwecken, sondern zur Finanzierung der islamistischen Milli-Görüs-Bewegung in der Türkei zu verwenden. Und auch im Tschetschenienkrieg sollen Waffen statt Hilfsgüter gekauft worden sein, so die Staatsanwaltschaft.

Nach Angaben der IHH hat sich ihr Chef Bülent Yildirim mehrmals öffentlich mit Hamas-Führern getroffen: etwa im Januar 2010 mit Ismail Haniyya und im Januar 2009 mit Chalid Maschal, der in Damaskus im Exil lebt. Dabei dankte ihm Maschal für die Hilfe. Vor rund einem Jahr sagte Yildirim in Gaza: “Vor drei, vier Jahren noch hat man die Hamas als terroristische Organisation bezeichnet. Heute nennen wir Israel, die USA und Großbritannien die Terroristen.”

Wie dominant die IHH auf der “Mavi Marmara” war, zeigen Aussagen des ersten und des dritten Kapitäns. Weder sie noch irgendjemand anderes durfte sich auf dem oberen Deck ohne Genehmigung einer etwa 40-köpfigen, türkischsprechenden Gruppe bewegen, die das Deck kontrollierte. Dies könnte auch erklären, warum viele Friedensaktivisten bis heute glauben, die Passagiere seien ausschließlich friedlich gewesen. Die Aktivisten der IHH setzten auch durch, dass Frauen und Männer auf verschiedenen Decks übernachten
mussten.

Offen vertraten die Organisatoren der “Free Gaza-Flotille”, wie Greta Berlin oder Bülent Yildirim schon vor der Abfahrt sagten, dass es nicht in erster Linie darum gehe, Hilfsgüter nach Gaza zu bringen, sondern Israels Blockade zu brechen.

Wie der arabische Sender al-Dschasira zeigte, wurde die “Mavi Marmara” am 23. Mai in Istanbul mit antisemitischen Gesängen verabschiedet. Dabei wurde ein Lied über den jüdischen Ort Chaibar gesungen, der als angeblich letzte jüdisches Oase auf der Arabischen Halbinsel im Jahr 629 von dem Propheten Mohammed erobert wurde. Im Lied heißt es: “Oh Juden, erinnert euch an Chaibar, Chaibar! Die Armee Mohammeds wird zurückkehren!” Nach einem Video, das israelische Behörden von einem der Gaza-Aktivisten konfisziert haben, wurde dieses Lied auch auf der “Mavi Marmara” gesungen. Bei Verabschiedung der “Mavi Marmara” wurden zudem Fahnen der Hamas geschwenkt. Al-Dschasira interviewte eine Aktivistin, die sagte, für sie wäre auch der Märtyrertod ein Erfolg. Ein Video, das die israelische Armee von einem Aktivisten beschlagnahmte, zeigt einen Passagier, der vor dem Entern der “Mavi Marmara” verkündete, er wünsche sich, als Märtyrer zu sterben.

Al-Dschasira strahlte mehrere Interviews mit Augenzeugen aus, die im Wesentlichen bestätigen, was unter anderem der Al-Dschasira-Journalist Saleh al-Azraq beschreibt: Dass sich auf dem Schiff Leute gewalttätig verteidigt hätten, könne an dem “religiösen Eifer” gelegen haben, der von Beginn an geherrscht habe: “Es fühlte sich an, als ob wir Teil eines islamischen Eroberungs- oder Angriffsfeldzugs seien”

In einem Video, das das israelische Außenministerium veröffentlichte, lässt sich diese Stimmung nachvollziehen: Yildirim spricht – offenbar an Bord der “Mavi Marmara” – zu Reisenden, die am Boden knien: “Wir folgen den Fußspuren der Märtyrer.” Man wolle vor Allah nicht dastehen wie Feiglinge. Für den Fall, dass die Israelis Militär schicken sollten, droht er: “Wenn ihr die Kommandos schickt, werden wir euch von Bord schmeißen.” Dutzende Zuhörer rufen ihm zu: “Millionen von Märtyrern marschieren nach Gaza!”

Dass mindestens zwei der israelischen Soldaten verwundet unter Deck gebracht wurden, ist mit Fotos eines kanadischen Aktivisten belegt, die die Nachrichtenagentur Reuters verschickte. Doch beide Fotos waren beschnitten. Auf einem ist ein verwundeter israelischer Soldat zu sehen, am Rand steht ein Mann mit einem Messer in der Hand. In diesem Fall wurde das Bild so beschnitten, dass das Messer nicht mehr zu sehen war. Im zweiten Bild sieht man einen weiteren Soldaten, der offenbar mit einem Palästinensertuch gefesselt ist. Auch hier ist am Rand eine Hand mit einem Messer und eine Blutlache zu erkennen. Auch dieses Bild wurde so beschnitten, dass beides nicht mehr zu sehen ist. Als die Sache öffentlich wurde, entschuldigte sich Reuters damit, dass es üblich sei, Bilder zu beschneiden – und schickte kurz darauf die unbeschnittenen Fotos um die Welt.

Der libanesische Kameramann Andre Abu Khalil, der für al-Dschasira von der “Mavi Marmara” berichtet hatte, sagte, dass vier Soldaten von bewaffneten Aktivisten als Geiseln genommen worden seien. Die vier hätten bei der Prügelei mit den Aktivisten Knochenbrüche davongetragen und seien auf das unterste Deck gebracht worden. Es habe Verhandlungen zwischen dem israelischen Kommando und den Aktivisten gegeben. Die Israelis versprachen demnach, sich um die verwundeten Aktivisten zu kümmern, im Gegenzug kamen die Geiseln frei.


Der gerechte Kampf gegen den bösen Imperialismus

Juli 3, 2010

Antiimperialismus ist im Mainstream angekommen. Dabei vergessen naive Gutmenschen, mit wem sie sich einlassen, wenn Islamisten und Radikale von Menschenrechten reden.

Unter allen Figuren der linken Ideologie ist der Antiimperialismus wohl die widersprüchlichste und die hartleibigste. Sie gründet auf einem Weltbild, das allein das Schlechte, Fatale jedes Imperiums betont: Sie hob immer die Fremdherrschaft hervor und leugnete, wie beim Römischen Imperium, jeglichen Fortschritt in Gesellschaft und Alltag der Menschen.

Im 20. Jahrhundert war es der kapitalistische Imperialismus als Ausdruck weltweiter Macht, Unterdrückung, Krieg und Faschismus. Der deutsche Nationalsozialismus und seine mörderische Spur waren demnach nur seine Folge. Je kälter der Krieg nach 1945 wurde, desto unterschiedsloser betrachteten die Ideologen des Antiimperialismus die Staaten des Westens; sie alle gehörten zum neuen Hauptfeind, den USA.

Antiimperialisten stehen per se auf der richtigen Seite

Antiimperialisten standen dagegen per se auf der richtigen, der friedlichen, antifaschistischen, der antiimperialistischen Seite. Dass zu ihren Bündnispartnern auch die schlimmsten Feudalherren, die übelsten Rassisten, die unerbittlichsten Gegner jeglicher Emanzipation gehörten, spielte keine Rolle. Im Gegenteil: Sie wurden zu nationalen Befreiungsbewegungen stilisiert.

Antiimperialistisch zu sein gehört heute zum guten Grundton verschiedenster politischer Strömungen – von der islamistischen Milli Görüs über die radikale Linke bis zu den Autonomen Nationalisten und ihren bürgerlichen Varianten. Menschenrechte sind immer konkret universell. Wenn die Antiimperialisten dabei nur die USA und Israel als Täter und Verursacher bekämpfen, sind die Menschenrechte einer Gefährdung ausgesetzt. Sie werden antiimperialistisch relativiert.

Wer sich mit homophoben, rassistischen, frauenfeindlichen und antisemitischen Gruppen einlässt, wie unlängst bei der Gaza-Flottille, um „den Imperialismus“ in Gestalt Israels zu bekämpfen, untergräbt das Normative der Menschenrechte, die demnach nur für politisch Auserwählte zu gelten haben. Solche Unterscheidung ist kalt und rassistisch. Der Antiimperialismus heute bleibt, was er seit Lenin war: ein Mittel zum Zweck, das Menschen als moralische Munition missbrauchen, um sie selbst nie anwenden zu müssen.

Welt


Von Lockjuden und Friedensschiffen

Juli 3, 2010

Wenn Israel die Schiffe einer angeblichen „Friedensflotte“ mit Verbindungen ins terroristische Milieu entert, beschließt der Wiener Gemeinderat – eine bekanntlich außenpolitisch weltweit renommierte Institution – sofort eine superknallharte Resolution gegen den Judenstaat. Michael Häupl auf den Spuren Karl Luegers, sozusagen.

Wenn hingegen in der belgischen Stadt Antwerpen der gewalttätige Antisemitismus derart ansteigt, dass die dortige Tageszeitung „Staandard“ schreibt: „Die Juden verlassen Antwerpen“, dann ist das dem Wiener Gemeinderat nicht einmal eine Silbe der Entrüstung wert.

Man muss das irgendwie verstehen: Während die Stimmen der paar tausend Juden in Wien bei den kommenden Wahlen völlig irrelevant sind, leben fast 200.000 Muslime in der Stadt; ein Milieu, dem Antisemitismus nicht gänzlich unbekannt ist. Was soll sich da der Wiener Gemeinderat ausgerechnet um die Juden in Antwerpen scheren, wenn er sich eh schon um die Palästinenser in Gaza so aufopferungsvoll kümmert?

Mit dieser Mischung aus übelkeiterregender Bigotterie und alberner Aufgeblasenheit sind die Provinzpolitiker aller Fraktionen im Wiener Rathaus freilich nicht allein in Europa; ganz im Gegenteil. Verlogen an den Gedenkstätten für die toten Juden ein rituelles „Wehret den Anfängen“ & „Nie wieder Faschismus“ absondern, aber seelenruhig dabei zuzusehen, wie an vielen Orten in Europa ein in vielen Fällen migrantischer Mob lebende Juden bedrängt, ist eine in Europa verbreitete Haltung.

Deshalb juckt es die außenpolitischen Kapazunder im Wiener Rathaus natürlich auch nicht die Bohne, dass etwa im holländischen Fernsehen jüngst zu sehen war, wie drei orthodoxe Juden von jungen Herren mit Migrationshintergrund angespuckt, beschimpft und mit dem Rat versehen wurden, die „Drecksjuden“ mögen sich „in ihre Heimat scheren“, begleitet vom Hitler-Gruß. Derartige Vorfälle sind in Antwerpen so häufig, dass die dortige Polizei jetzt „Lockjuden“ einsetzt, um der Täter habhaft zu werden. Dass mittlerweile viele Juden Antwerpen verlassen und nach London emigrieren, ist dem Wiener Gemeinderat natürlich ebenso schnuppe, schließlich ist er ja vor allem für die reibungslose und unbürokratische Versorgung von Gaza City mit Heimwerker-Materialien auf dem Seeweg verantwortlich.

Wenn Juden aus Kontinentaleuropa nach London ins Exil gehen, weil sie sich hier nicht mehr sicher fühlen, dann ist das kein gutes Zeichen für die Freiheit in Europa. Und wenn sich der Wiener Gemeinderat gleichzeitig
als Schutzmacht jenes Gazastreifens geriert, von dem aus jahrelang Israel mit Raketen beschossen worden ist, um ein paar Migrantenstimmen einzusacken, ist heftiger Brechreiz nur schwer zu unterdrücken.

Die Presse


Der Islam und die Linke – Schwulenfeindlichkeit und totalitäres Gedankengut

Juli 3, 2010

Islamisten und Linke haben dasselbe Ziel. Die absolute Macht. Islam wie Kommunismus sind ein Mittel um dieses Ziel zu erreichen.

Oberflächlich betrachtet scheinen sie nicht viel gemeinsam zu haben. Die Linke behauptet progressiv zu sein, sie widmet sich begeistert Schwulenbars, Feministinnen, Arbeiterrechten, Bürgerrechten, dem Multikulturalismus und öbszönen Slogans. Der Islamist sprüht Säure in die Gesichter von Frauen, hängt Schwule an jeder Straßenecke auf und unterdrückt Minderheiten und die freie Meinungsäußerung.

Dieser scheinbare Gegensatz verblüfft viele, die wissen wollen, wie z. Beispiel die Linke islamische Regimes verteidigen kann, die Todesstrafe wegen Homosexualität anordnen. Die Antwort ist ganz einfach. Die Menschen, die diese Fragen stellen halten die Fassade fälschlicherweise für die Realität.

Die Linke ist sozial progressiv, aber nur in ihrer revolutionären Phase. Die Sowjetunion, Kuba unter Castro und das kommunistische China hatten alle so ziemlich die selbe Ansicht gegenüber schwulen Menschen – das macht heute der Iran. Während schwule Schriftsteller in Amerika sich für die UDSSR oder Kuba eingesetzt haben, haben beide Regimes schwule Schriftsteller inhaftiert. Homosexualität war ein kriminelles Vergehen in der UDSSR bis zu ihrem endgültigen Niedergang. Nichts davon kümmerte die Liberalen im Westen, die glücklich darüber waren nach Moskau zu ziehen, die sowjetischen Führer zu treffen und die USA wegen des kalten Krieges anzuklagen. Und dann kamen sie nach Hause und sprachen darüber, wie intolerant die Vereinigten Staaten sind.

Die UDSSR war froh darüber, die Bürgerrechte der Afro-Amerikaner in den USA anzusprechen. Liberale haben sich aber nicht darum gekümmert, dass die meisten Afro-Amerikaner, die nach Russland kamen kurz nach der Revolution in Gulags geendet sind oder starben. Dies wurde dokumentiert in Büchern wie zum Beispiel Black on Red: My 44 Years Inside the Soviet Union [Schwarz auf Rot: Meine 44 Jahre in der Sowjetunion] von Robert Robinson einem afro-amerikanischen Ingenieur, der dorthin kam um eine Arbeit zu finden, aber dann vier Jahrzehnte lang nicht in der Lage war, wieder auszureisen, während er gleichzeitig in einer rassistischen
Gesellschaft in beständiger Angst um sein Leben lebte.

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