Pro-Europäisch Pro-Israelisch Pro-Amerikanisch Anti-Islamistisch –Unsere liberalen Werte sind nicht verhandelbar! Das Linke-Liberale-Konservative Blog gegen Nazis,Islamisten,Antimperialistische Linke und Gutmenschen
Zu den Vorteilen mancher Ideologien gehört es, dass sie einem das genaue Hinschauen ersparen. In diesem Sinne gibt es praktische und unpraktische Weltsichten. Unpraktisch sind solche, in denen Empathie für Menschen und deren Rechte universell sind: Sie verlangen zu prüfen, ob Frauen, Kinder oder Minderheiten vor Unterwerfung, Rassismus, Missbrauch, Ausbeutung oder Mord wirklich geschützt sind. Praktischer ist die Weltsicht des Antiimperialismus, wobei das Imperium immer USA heißt – und Israel natürlich. Zwar agieren auch Russland oder China imperial; Russland aber, so sagt der Antiimperialist, handele interessenorientiert, wie in Georgien, Tschetschenien oder Mittelasien. Im Kampf gegen den wahren Feind “US-Imperialismus” darf und soll man sich mit allen verbünden, ganz gleich wie reaktionär oder menschenverachtend diese Bündnispartner auch sein mögen. So erdachte es Lenin; so wird es heute durchgezogen. Antiimperialismus ist sehr populär geworden, weit über seinen linken Ursprung hinaus.
Den Antiimperialisten interessiert nur seine eigene Idee, seine Projektion auf die Welt. Die Menschen, deren Rechte er oder sie zu verteidigen vorgibt, sind bestenfalls moralische Munition gegen den Feind. Verstoßen die Verbündeten dieses Antiimperialismus gegen jedes emanzipatorische Prinzip des Antiimperialisten selbst, wird das ausgeblendet. Wie gehen die Verbündeten mit “ihren eigenen Leuten” – Schwarzen, Asiaten, Türken – um? Respektieren die Partner “ihre” Minderheiten? Werden Frauen wie Menschen behandelt, Kinder vor Misshandlung geschützt? Kein Thema. Dieses Messen mit zweierlei Maß ist kalt und rassistisch.
Bringen die Antiimperialisten in ihrem Engagement für Gaza den Menschen dort wirklich und echt Interesse entgegen? Ich bezweifle das. Wie ist es sonst möglich, dass sich die Linken-Abgeordneten Annette Groth und Inge Höger auf einem Schiff der Gaza-Flottille von ihren männlichen Freunden abends auf dem “Frauendeck” einschließen ließen? Diese Frauen, die in Deutschland jedes Substantiv feminisieren, reisten im Namen des Antiimperialismus mit Leuten türkisch-islamistischer Organisationen – Frauenfeinden, Schwulenkillern, Antisemiten. Haben sich Linke von Dschihadisten aus Naivität instrumentalisieren lassen? Nein. Die Gleichgültigkeit der deutschen Flottilleros lässt eher vermuten, dass sie ihrerseits die islamistischen Menschenrechtsverletzer benutzt haben: gegen den Imperialismus, wie sie ihn verstehen, gegen Israel und natürlich gegen die Juden, die ihre Geschichtslektion nicht gelernt haben…
Über einen Zuschuss zum Bau der Synagoge in Herford sollte am Freitag der vergangenen Woche der Stadtrat der ostwestfälischen Kreisstadt abstimmen. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen, allerdings stimmte ein Stadtratsmitglied gegen diese Unterstützung der jüdischen Gemeinde. Die Gegenstimme kam aber nicht etwa von der NPD, sondern von der Abgeordneten der Partei “Die Linke”. Ihre Kreisverbands-Sprecherin, die vor kurzem noch als Gaza-Blockadebrecherin auf hoher See war, äußert sich nur schmallippig zu der Ablehnung…. weiter
Unfassbar, wie aus linken mittlerweile eine lupenreine islamistische Nazipartei geworden ist und das nicht nur in Deutschland.
Im Iran werden Menschenrechte, Demokratie und die Freiheit von Millionen Menschen zurzeit mit Füssen getreten. Friedliche Demonstranten werden niedergeschossen. Und damit es niemand sieht, wird versucht, die Weltöffentlichkeit aus dem Land auszusperren.
Die neue Dokumentation des bereits mehrfach ausgezeichneten Filmemachers Ali Samadi Ahadi widmet sich den aktuellen Geschehnissen im Iran. Der Regisseur fragt Exiliraner und Jugendliche, was von dem Bevölkerungsprotest vor einem Jahr blieb.
Die großartige, einstündige Doku, die ausschließlich O-Töne kombiniert mit Originalaufnahmen und Animationssequenzen ist beim Schweizer Fernsehen online verfügbar: hier
Hochriskant ist dem Gesellschaftsforscher zufolge aber, wie ideologisch befrachtet solche Debatten in Deutschland stets geführt werden. Sobald jemand für irgendetwas Kriterien zur Auswahl aufstellen wolle, greife das „deutsche Selektionstrauma“. Die USA, Kanada oder Frankreich gingen beispielsweise mit der Frage, wer warum ins Land gelassen werde und wer nicht, viel souveräner um.
Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir warf der Union dennoch vor, mit „populistischen Parolen“ und einer rückwärts gewandte Integrationspolitik den Interessen von Deutschland zu schaden. Der türkischstämmige Politiker forderte, „die offenkundigen Fehler“ deutscher Einbürgerungspolitik zu korrigieren. Sein Parteifreund Memet Kilic schlug dazu konkret vor, zunächst einmal den Einbürgerungstest abzuschaffen. Außerdem müsse Deutschland baldmöglichst hinnehmen, dass seine Bürger mehrere Pässe parallel haben. Der Bundestagsabgeordnete verwies auf Untersuchungen aus anderen Ländern. Danach seien Ausländer eher bereit zur Einbürgerung, wenn sie ihre bisherige Staatsangehörigkeit beibehalten dürfen. Welt
Wenn es um Zuwanderung und Integration geht, lügen sich die Deutschen gerne in die Tasche. Statt nüchtern Chancen und Probleme zu beleuchten, sind die Meinungsführer nahezu einhellig um politische Korrektheit bemüht. Dieser pawlowsche Reflex funktioniert auch jetzt wieder, nachdem der CDU-Innenpolitiker Peter Trapp Intelligenztests für Migranten gefordert hat: Allseits ist Empörung zu hören; kein Politiker will schließlich als ausländerfeindlich abgestempelt werden.
Sicherlich sind Intelligenztests kein probates Instrument, um Zuwanderung zu steuern. Dennoch ist die Forderung Trapps im Kern richtig. Deutschland muss endlich aufhören, Migration vor allem als soziale Aufgabe zu begreifen. Es geht vielmehr um die Sicherung des hiesigen Standorts. Angesichts der drohenden Überalterung brauchen wir Zuwanderer. Nötig sind jedoch kluge Köpfe und nicht bildungsferne Ausländer, die auf dem hiesigen Arbeitsmarkt nicht unterzubringen sind.
Klassische Einwanderungsländer wie Kanada oder Australien haben seit Jahrzehnten überhaupt kein Problem damit, Zuwanderung ausschließlich nach nationalen Eigeninteressen zu lenken. Ohne Ansehen der Rasse oder Religion sind die Fremden willkommen – jedoch nur, wenn es sich um qualifizierte Arbeitskräfte handelt. Für andere Menschen sind die Grenzen dicht.
Kein Intelligenztest, aber ein anspruchsvolles Punktesystem, das weit mehr als nur einen Sprachtest umfasst, sorgt für die zielgenaue Auswahl. Wer in diese Länder einwandert, steht in der Bildung deshalb in aller Regel über dem Durchschnitt der heimischen Bevölkerung. In Kanada trifft dies auf fast jeden Einwanderer zu, in Australien nach Angaben des Bremer Sozialwissenschaftlers Gunnar Heinsohn immerhin auf 85 Prozent der Migranten.
In Deutschland liegt dagegen das Bildungsniveau beim Gros der Zugewanderten unter dem Durchschnitt der einheimischen Bevölkerung. Und weil einfache Arbeit hierzulande Mangelware ist, richten sich viele der Migranten gezwungenermaßen im Sozialsystem ein. Während Deutschland mit viel Geld, aber wenig Erfolg versucht, seine Integrationsprobleme in den Griff zu bekommen, treten solche Schwierigkeiten in Kanada oder Australien selten auf. Dort sind die Ausländer oft von der ersten Stunde an ein Gewinn für die Volkswirtschaft und die Gesellschaft.
In der Debatte wird oft übersehen, dass die verschiedenen Ausländergruppen hierzulande sehr unterschiedlich integriert sind. Während Türken und Araber häufiger als andere auch in der dritten Generation noch nicht in der hiesigen Gesellschaft angekommen sind, gelangen die Kinder mit russischen, iranischen oder vietnamesischen Wurzeln sogar überdurchschnittlich oft zum Abitur. Und auch unter den Türken sind diejenigen, die schon in ihrer Heimat eine gute Bildung genossen haben, in Deutschland erfolgreich.
Palästinenser im Libanon fordern mehr Rechte
BEIRUT (inn) – Mehrere Tausend Palästinenser und Bürgerrechtler haben am Sonntag in Beirut demonstriert und mehr Rechte für die im Libanon lebenden Palästinenser gefordert. Das Thema war in den vergangenen Tagen Gegenstand im libanesischen Parlament.
Die Teilnehmer waren mit Bussen aus Flüchtlingslagern im ganzen Land gekommen. “Als Palästinenser im Libanon haben wir keine Rechte. Wir wollen nur in Würde leben”, zitiert die Tageszeitung “Ha´aretz” den Palästinenser Imtihal Abu Samra.
An der friedlichen Demonstration beteiligten sich nach Einschätzungen der libanesischen Polizei mindestens 6.000 Menschen.
Laut Angaben der UN gibt es im Libanon rund 425.000 palästinensische Flüchtlinge. Die meisten davon leben in ärmlichen Verhältnissen in zwölf im Land verteilten Lagern. Sie sind nicht an das Sozial- oder Gesundheitswesen des Staates angeschlossen. Bestimmte Berufe dürfen sie nicht ausüben. Zudem dürfen sie kein Land erwerben.
Im Parlament werden derzeit mehrere Vorschläge diskutiert, nach denen Palästinensern mehr Rechte eingeräumt werden sollen. Vorbehalte hiergegen haben vor allem libanesische Christen. Sie fürchten, dass eine Gesetzesänderung die Einbürgerung der Palästinenser mit sich bringt und dass sich dadurch das Ungleichgewicht zwischen Christen und Muslimen zugunsten der Muslime verschieben könnte.
Nur in Israel und Jordanien haben Palästinenser, die auf dem jeweiligen Staatsgebiet wohnen, die Möglichkeit, eine Staatsbürgerschaft zu erhalten und somit ein normales Leben zu führen. In allen anderen Staaten des Nahen Ostens wird den arabischen Flüchtlingen des israelisch-arabischen Konflikts jegliche Eingliederung
unmöglich gemacht.
Israels Botschaft hat bei der ägyptischen Regierungspartei Beschwerde wegen einer Karikatur in einer Zeitung eingereicht. Darin greift ein Krake ein Hilfsschiff an. Der Tintenfisch hält eine israelische Flagge, die anstelle des Davidsterns mit einem Hakenkreuz versehen wurde.
Die Zeichnung ist am 15. Juni in der ägyptischen Zeitung “Al-Watani al-Jum” erschienen, die als Sprachrohr der Nationaldemokratischen Partei von Präsident Hosni Mubarak gilt. Das dargestellte Schiff soll offenbar Hilfsgüter in den Gazastreifen transportieren. “Die israelische Botschaft hat sich entschieden, diese Karikatur wegen des Vergleichs zwischen Israel und Nationalsozialismus besonders zu kommentieren”, teilte Botschaftssprecherin Schani Cooper-Subida gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters mit.
“Es gibt viele antisemitische Kommentare und Karikaturen in den ägyptischen Medien, die wir lieber nicht kommentieren”, schrieb die Sprecherin der israelischen Botschaft an die Zeitung. “Diese hat keinen legitimen Widerspruch gegen die israelische Politik dargestellt, sondern eine Verleumdung. Die Verwendung des Symbols des Nazi-Hakenkreuzes mitten in dem Cartoon, und selbst die Idee, es zu verwenden, beleidigt die Menschlichkeit und ist gleichbedeutend mit einer antisemitischen Äußerung.”
Chefredakteur Mohammed el-Alfy verteidigte den Standpunkt des Blattes in einem Leitartikel. Darin bekundete er die Ansicht, es handele sich um einen Fall von Ausdrucksfreiheit.
Ein pakistanischer Anwalt hat Anzeige gegen den Facebook-Chef Mark Zuckerberg erstattet. Nachdem in dem weltweit größten sozialen Netzwerk ein Wettbewerb für Mohammed-Karikaturen abgehalten worden war, fordert der Anwalt jetzt die Todesstrafe für Zuckerberg. Pakistanische Behörden ermitteln bereits wegen Blasphemie…..
weiter in Quelle Quelle
»Muslime aller Welt«, ruft Necla Kelek am Ende ihres neues Buches, »ihr habt nichts zu verlieren außer der Scharia«. Morgen, 29. Juni, 20 Uhr, liest die streitbare Autorin im Nürnberger Literaturhaus aus »Himmelreise«.
Necla Kelek, die türkische, in Deutschland aufgewachsene Soziologin, hat ein Plädoyer gegen starre islamische Lebens- und Religionsregeln geschrieben – sicher nicht zur Freunde von Traditionalisten und Multikulti-Fans.
»Himmelreise« ist der Versuch, in Buchform einen Pudding an die Wand zu nageln. Immer wieder, so schreibt Necla Kelek, werde behauptet, »den« Islam gebe es gar nicht, sondern nur verschiedene Formen und Sichtweise. Nein, sagt Kelek gleich zu Beginn ihrer Streit- und Aufklärungsschrift, den Islam gibt es: als soziale Realität und kulturelle Institution, die das Verhalten von Menschen »definiert, einfordert und reproduziert«.
Auf 250 Seiten beschreibt die 1957 in Istanbul geborene Autorin die durchdringende Macht der Religion Mohammeds – als Glaube, in Alltag und Politik. So heißt es im Untertitel auch: »Mein Streit mit den Wächtern des Islam«. Es geht um Koran-Auslegung, Kopftücher und Moscheen, um Zwangsheirat und das Macho-Gehabe türkischer und arabischer Jungs.
Kelek fordert: Der Islam muss sich – ohne Wenn und Aber – dem Rechtsstaat verschreiben. Es sei von entscheidender Bedeutung für die Zukunft Europas, dass Muslime von der Idee einer säkulären und demokratischen Bürgergesellschaft überzeugt werden, in der die Freiheit attraktiver erscheine als die kollektiven Zwänge einer religiösen Weltanschauung.
Doch was haben die bärtigen Männer mit Käppis und ihre Frauen in Pluderhosen, wie sie etwa in Berlin-Neukölln oder in Köln-Ehrenfeld leben, mit dem Islam zu tun? Wo liegt die Verbindung zwischen den Bräuchen und Verboten mit dem Glauben?
Kelek spürt im ersten Teil ihrer Reise durch die muslimische Republik der Entstehungsgeschichte des Islam nach. Zwar gelte der Koran für gläubige Muslime als unfehlbares Wort Gottes. Doch all die Regeln, die Sexualmoral und die untergeordnete Rolle der Frau seien nicht gottgewollt, sondern vor dem Hintergrund einer feudalen Wüstengesellschaft entstanden, in der sich Mohammed im siebten Jahrhundert zum Religionsstifter hochkämpfte.
Kelek hat Volkswirtschaft und Soziologie studiert und promovierte über den Islam im Alltag. Immer wieder meldet sie sich öffentlich zu Wort, zuletzt zu der ihrer Meinung zu schwachen Reaktion deutscher Medien zum Anschlag auf den dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard. Für ihr Engagement wurde sie bereits mit dem Geschwister-Scholl-Preis der Stadt München und 2006 mit dem Corine Preis für Sachbücher ausgezeichnet.
Angesichts neuer Forschungsarbeiten vor allem europäischer Wissenschaftler müssten Islam-Gelehrte immer wieder den Vorwurf abwehren, der Koran sei keine Offenbarungsschrift, sondern »Literatur«. Kelek plädiert dafür, dass sich die Schriften des Islam wie die Bibel einer theologischen und historischen Interpretation nicht entziehen dürfen. Quelle
Auch in der muslimischen Alltagskultur zieht die Autorin eine Verbindung zum Glauben. Übertriebene Ehrgefühle, die ständige Einforderung von »Respekt«, die Rolle von Vater und Mutter, sogar der Satz »Was guckst Du« – sie seien alle in einer Religion begründet, die die Trennung von Weltlichem und Geistlichem nicht kennt und als »kollektive Selbstvergewisserung« der aufgeklärten Gesellschaft oft die kalte Schulter zeigt.
Sie sagten, dass sie aus Israel kämen, da schlug der Angreifer zu. In einer Discothek in Berlin-Friedrichshain sind zwei junge Touristen – offenbar von einem Palästinenser – attackiert worden. Der Staatsschutz hat wegen des Verdachts auf einen antisemitischen Hintergrunds die Ermittlungen übernommen.
Berlin – Der Angriff ereignete sich in der Nacht zum Montag in der Friedrichshainer Discothek “Matrix” nahe der Haltstelle Warschauer Straße….
So richtig und wichtig die aktuelle Aufregung ist, so wenig sollte vergessen werden, dass die Steinewerfer von Hannover überall im Land, auf Schulhöfen und in Jugendcliquen ihre Kumpane haben – und das seit vielen Jahren. „Du Opfer!“ und „du Schwuler!“ und „du Jude!“ – jeder Lehrer kennt es – sind gängige Beschimpfungen besonders von arabischen Heranwachsenden. Hartnäckig halten sich in diesem Milieu die klassischen, antisemitischen Stereotype, besonders in Deutschland. Warum Juden hier keine Steuern zahlen, fragte etwa ein Gymnasiast seinen jüdischen Lehrer. Den Besuch im Jüdischen Museum Berlin empfinden Schulklassen mit großem Migrantenanteil oft als Zumutung.
Die Sache in Hannover bringt daher nichts Neues ans Licht, sie markiert nur öffentlicher, krasser, was unter der Oberfläche brodelt. Gefüttert wird das Arsenal der Ressentiments noch zusätzlich, seit Hetzsender aus dem Mittleren Osten via Satellitenschüssel überall in Europa empfangen werden können. Was bei einheimischen Programmen sofort vom Staatsanwalt unter die Lupe genommen werden würde, sickert von dort ungehindert über den Äther ein. Nicht nur, dass der massenhafte Konsum solcher Sendungen die Sprachkompetenz der eingewanderten Jugendlichen reduziert; er verführt auch dazu, die Vorurteile zu verfestigen, die ohnehin in der Community grassieren. Dass Umfragen über Antisemitismus ein moderateres Ergebnis erbringen, sollte nicht täuschen: Was man in Deutschland offiziell hören will, weiß jeder, der mit einem schönen Fragebogen konfrontiert wird. Das Problem, der Antisemitismus unter muslimischen Migranten, existiert. Es ist verbreiteter, „normaler“, als die Gesellschaft wahrhaben will. Tagesspiegel
“Rassismus” ist ein Kampfbegriff
Politisch korrekt: Es geht um die Frage, ob Schwule Kritik an der offensichtlichen Schwulenfeindlichkeit vieler Jugendlicher aus dem Nahen Osten äußern dürfen oder ob dies “rassistisch” sei. Eine Glosse.
Es gibt in der Welt nur wenig Bunteres als den Christopher Street Day – dort hat alles Platz, was nicht ausgesprochen hetero ist. Dachte man zumindest, bis nun der „transgeniale“ CSD auf den Plan trat und der eingebürgerten, ja traditionellen Veranstaltung eine politisch korrekte Variante entgegensetzte. Im Kern geht es um die Frage, ob Schwule Kritik an der offensichtlichen Schwulenfeindlichkeit vieler Jugendlicher aus dem Nahen Osten äußern dürfen oder ob dies „rassistisch“ sei.
Der Konflikt brach offen aus, als die US-Philosophin Judith Butler kürzlich den CSD brüskierte und den ihr dort angetragenen Preis ablehnte, mit Verweis auf diesen angeblichen Rassismus. Insofern trifft der Eindruck nicht ganz zu, dass die Spaltung der Veranstaltung alle Züge eines typisch deutschen Kampfs um Kaisers Bart trage. Doch es ist offenbar so, dass die Diktatur der politischen Korrektheit noch die schrägste Szene in der Mitte durchteilt. „Rassismus“ – das ist in dieser Situation ein Kampfbegriff. Wer ihn benutzt, wird unangreifbar. Dabei wäre es dringend notwendig, das Problem der offenen Schwulenfeindlichkeit offensiv anzugehen. Tagesspiegel
Auch in vorher veröffentlichten Liedern, die der Musiker über seine Website zum kostenlosen Download anbietet, wird unverhohlen zu Hass und Gewalt gegenüber „Antikommunisten“, Israelis, „Bonzen“ und Polizisten aufgerufen.
Auf die meisten seiner „Feinde“ – darunter sowohl Politiker, Anarchisten, „Antideutsche“, Stalin- und Lenin-Kritiker –, so der Hip-Hopper, der unter dem Namen „Makss Damage“ insgesamt drei Platten veröffentlicht, warte das Gulag. Für den Publizisten Henryk M. Broder und Helmut Kohl, die beide seiner Auffassung nach „verlogene Islamophobe“ seien, fordert er die Todesstrafe in dem Song „Lange noch kein Nazischwein“.
Stalin-Kult und Israel-Hass
Insgesamt sind 18 Titel auf dem neuen Album, dessen Aufmachung offenbar an die Terror-Gruppe „Rote Armee Fraktion“ erinnern soll. Eine besondere Rolle in der Musik spielen antisemitische Verschwörungstheorien. Israel und die USA werden von dem Gütersloher dämonisiert, der 11. September 2001 wird als von der US-Regierung inszeniert dargestellt. Einhergehend mit einer Heroisierung Stalins und
Lenins wittert er hinter den „Großkapitalisten“ eine verschworene Gemeinschaft, die er vernichten möchte.
Part 2:
Ich leite Giftgaß lyrisch in Siedlungen die jüdisch sind,
ich hab kein Gefühl im Sinn ich fühle nur Hate “Hate”
immer eisgekühlt wie Gin, ich gehe on stage “stage”
flimmer durch das Bild wie Bin
Laden wenn das der Wilde Westen wär, wär ich der Wilde Bill
Jim Beam und Jack Daniels, helfen mir bei Kill the Bill
Kaulitz sowie in Ausschwitz, ey, diese Nazivergleiche bringen
mich in eine aussichtslose Situation – thirdreichlike
ICH PROVOZIER SO GERNE WEIL DIE NERDS REINFALLEN
Im Song “Antideutsche Hurensöhne” heißt es in Part 3:
Lasst den Davidsstern brennen, brennen,
lasst sie im Zionismus untergehen
ihr könnt mir gerne mal einen Blasen
das wird für euch ein großes Unternehmen
Schickt eure Teenies rann, wie Hitler es tat, ihr seit
Faschisten für uns, üben Jungs, üben! euch fehlt der Hitlerbart
es ist kein Scherz was ich sag, ihr seit faschistischer
und weniger Wert als Theodor Herzl es war
Kann jeden Pali verstehen, der sich mit nen paar Tnts
am Checkpoint “boooooom” um seine Ahnen zu sehen
Verzweiflung pur, leistet den Schwur, einigt das Land
verteidigt das Land, reicht euch die Hand Befreiungskampf, Palestine!
Die Band besteht aus einem stalinistischen Araber,der das europäische Gastrecht anscheinend mit Füßen tritt.
Außerdem scheint er dringend ärtztliche Behandlung zu benötigen.
Im superlinken toleranten Hamburger “Szenekiez” – Sternschanze, wollten wir kurz etwas frühstücken in der Backfactory.
Nach 5 Minuten setzte sich augenscheinlich eine Türkin (ohne Kopftuch) neben uns und begann das Buch
“Mein Kampf” zu lesen.
Als ich Sie darauf ansprach, hat Sie nicht begriffen was ich wollte.
Sie entgegnete, es sei schließlich ein Stück deutsche Kultur und Hitler ein kluger Mann gewesen.
Daraufhin habe ich die Polizei gerufen, die auch Anzeige erstattet hat und Ihre Personalien aufgenommen hat.
Vermutlich wird diese Anzeige im nächsten Jahr im Verfassungsschutz stehen unter der Rubrik : “Rechtsextremismus”.
Ich wette,dass fast alle antisemitischen Straftaten mittlerweile von türkisch-arabischen Ausländern begangen werden.
Schön aber,dass man im multi-kulti linken Schanzenviertel ohne Probleme “Mein Kampf” lesen kann, und hätte ich dies nicht zufällig gesehen, hätte wahrscheinlich niemand etwas gesagt.
Wegen einer deutlichen Zunahme antisemitischer Angriffe erwägen die Behörden in Amsterdam den Einsatz von “Lockvögeln”: Als orthodoxe Juden verkleidete Undercover-Polizisten sollen Tatverdächtige bei Pöbeleien oder gewalttätigen Angriffen sofort festnehmen und damit für Abschreckung sorgen. Das Vorhaben wird von der Stiftung Information und Dokumentation Israel (CIDI) ausdrücklich unterstützt.
„Wir prüfen ernsthaft, wie uns unorthodoxe Maßnahmen wie der Einsatz sogenannter Lockjuden helfen können, Diskriminierung und Gewalt gegen Juden zu unterbinden“, sagte der Sprecher des Amsterdamer Bürgermeisters Lodewijk Asscher am Mittwoch gegenüber Medien. Der Einsatz von „Lockjuden“ war kürzlich von dem sozialdemokratischen Amsterdamer Politiker Ahmed Marcouch vorgeschlagen worden. Der aus Marokko stammende Muslim reagierte damit auf eine TV-Sendung, in der heimlich gefilmte muslimische Jugendliche gezeigt wurden, die einen Rabbiner auf offener Straße mit dem Hitlergruß anpöbelten und bedrohten.
Nach Angaben von CIDI haben derartige Angriffe in den Niederlanden besorgniserregend zugenommen. Bei der Organisation „Meldpunt Discriminatie“ gingen 2009 allein für Amsterdam 41 entsprechende Meldungen ein – gegenüber 17 im Vorjahr. Die Zahl nicht gemeldeter Vorfälle ist nach Einschätzung der Organisation weit
höher. In den meisten Fällen werden derartige Attacken von Gruppen marokkanisch-stämmiger Jugendlicher verübt.
Im Gaza-Konflikt zeigt sich die Unvernunft der Welt: Schuld sind immer die Israelis, egal welche Verbrechen die Hamas begeht. Ein Fehler
Manchmal denkt man, die Vernunft gehöre zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Da konnten die Hamas-Truppen nach Abzug der Israelis aus Gaza vor drei Jahren gegen die Regierung des Präsidenten Mahmud Abbas putschen und Hunderte von Fatah-Konkurrenten abschlachten oder aus dem 17. Stockwerk stürzen. Die arabische Welt zuckte mit den Schultern.
Die Europäer, immerhin, nannten Hamas eine Terrororganisation. Dass die nachfolgende Blockade der Israelis keine mittelalterliche Belagerung auf Tod oder Kapitulation war und stattdessen Öl, Wasser und vielerlei lebenswichtige Güter passieren ließ – das war keinen Kommentar wert. Jetzt dagegen ist der Empörung kein Ende: Nicht darüber, dass die türkische Regierung es mit den Islamisten hält, sondern dass die israelischen Kommando-Soldaten, um sich ihrer Haut zu wehren, schossen.
José Maria Aznar, Premier Spaniens 1996-2004, ist ein Mann der deutlichen Aussprache. Dieser Tage schrieb er in der Londoner “Times”: „Israel braucht Unterstützung: Wenn Israel untergeht, gehen wir mit unter.“ Gaza? Aznar nennt die Ereignisse eine Ablenkung. Israel sei der beste Alliierte des Westens in der Region. „In einer idealen Welt hätte der Angriff der israelischen Kommandosoldaten auf die Mavi Marmara nicht mit neun Toten geendet und vielen Verwundeten.
In einer idealen Welt wären die Soldaten friedlich empfangen worden. In einer idealen Welt hätte kein Staat, schon gar nicht ein alter Alliierter Israels wie die Türkei, eine Flotille unterstützt, deren einziger Zweck darin lag, eine für Israel unakzeptable Lage zu schaffen: Die Blockade und die eigene Sicherheit preiszugeben oder den Zorn der Welt auf sich zu nehmen“.
Israel darf nicht nur seinem Schicksal überlassen werden
Israel entstand 1948 aufgrund UN-Beschluss. Die Legitimität des Staates, anders als Hamastan in Gaza, steht nicht in Zweifel. Israel hat demokratische Institutionen, die auch die arabische Minderheit umfassen. Es ist eine dynamische, westlich orientierte Nation. Europa endet nicht an den Küsten des Mittelmeers, sondern östlich von Jerusalem auf dem Weg nach Jericho und zur Allenby Bridge.
Israel ist immer wieder existenziell bedroht worden, die Menschen messen ihr Leben an den Kriegen, die sie erleben mussten. Zuerst Panzerkriege, dann Selbstmordattentate, und nunmehr eine Kampagne der Delegitimierung, die den jüdischen Staat zum Pariah unter den Nationen machen soll. Auch nach 62 Jahren geht es noch immer ums Überleben. Kein westlicher Staat hat Ähnliches zu erleiden.
Die wirkliche Bedrohung regionaler Stabilität liegt im Aufstieg des radikalen Islamismus, damit in der religiös vermummten Revolution, die der Iran mit dem Griff nach Nuklearwaffen ins Apokalyptische steigert, während er durch Hesbollah und Hamas Israel bedroht und zugleich die arabische Straße aufwiegelt.
Aznar schreibt: „Israel seinem Schicksal zu überlassen, ausgerechnet in dieser kritischen Lage, würde nur zeigen, wie tief wir gesunken sind und wie unausweichlich unser eigener Niedergang ist.“
Australien verlangt, dass „Einwanderer bestens ausgebildet sind“ und „sehr schnell einen Beitrag zur australischen Wirtschaft leisten können“. Kanada setzt diese Forderung am strengsten um und hat deshalb bei den Kindern seiner Zuwanderer einen höheren IQ als beim einheimischen Nachwuchs. Nirgendwo hingegen liegen Migrantenkinder tiefer unter dem einheimischen Leistungsniveau als in Deutschland.
Der wahre Reichtum der Nationen besteht in der Intelligenz ihrer Bevölkerung. Hierzulande sorgen Sozial- und Einwanderungspolitik jedoch dafür, dass wir auf Dauer verarmen werden. Denn Talente aus dem Ausland werden dorthin gehen, wo sie nicht mehr als die Hälfte ihres Einkommens versteuern müssen.
Die Welt kennt fünf Ränge der Sozialpolitik. Unten stehen rund 160 Nationen ohne Hilfe für soziale Notlagen. Konkurrenten wie China und Indien gehören dazu. Darüber rangieren die Vereinigten Staaten. Sie geben ihren Bürgern ein Fünfjahreskonto, mit dem diese sparsam umgehen, um bei Notlagen Halt zu finden. Vorher weichen sie auf Ersparnisse, Verwandte oder schlecht bezahlte Arbeit aus. Auf dem dritten Platz liegt ein rundes Dutzend Nationen, in denen zwar lebenslänglich Sozialhilfe gewährt wird, diese aber knapp ausfällt wie in Italien und England. Auf dem zweithöchsten Rang findet sich ein weiteres Dutzend Nationen. Auch sie zahlen lebenslänglich und dazu relativ großzügig aus, wobei Norwegen, Finnland und die Schweiz an der Spitze liegen. Den ersten Rang belegt Deutschland allein.
Es zahlt ebenfalls lebenslänglich und liegt in der Höhe nur knapp hinter der Schweiz. Überdies aber gibt es den Frauen auf Sozialhilfe in Form von Elterngeld Sonderprämien, wenn sie ihre risikoreiche und pädagogisch ungünstige Existenz auf weitere Neugeborene ausdehnen. Aus diesem Grund haben Frauen in Deutschland eine viermal höhere Wahrscheinlichkeit für prekäre Mutterschaften als in den übrigen hochentwickelten Nationen. FAZ
Bevor ich nach Gaza fuhr, bot ich meinen palästinensischen Gesprächspartnern an, ihnen etwas mitzubringen. Das Angebot entsprang einer echten Hilfsbereitschaft, das durch die zahlreichen Berichte über die humanitäre Krise im Gazastreifen motiviert war. Zu meinem Erstaunen erhielt ich, in Variationen, stets dieselbe Antwort. «Nein danke, wir können bei uns alles kaufen, was wir benötigen», sagte ein Politologe, der an einer der grossen Hochschulen in Gaza doziert. Von einer Notlage könne keine Rede sein, bestätigte kurz darauf ein palästinensischer Ökonom: «Nahrungsmittel sind nicht knapp.» Und der Vater von acht Kindern, der mich im Gazastreifen als Übersetzer begleiten würde, hatte nur einen bescheidenen Wunsch: «Wir würden uns natürlich über Schokolade aus der Schweiz freuen.»
17. Juni: Ein Rundgang durch den zentralen Markt von Gaza zeigt: Wer Geld hat, kann Gemüse oder Früchte, Fleisch oder Milchprodukte, Getränke oder Snacks kaufen – alles ist reichlich und in guter Qualität vorhanden. Ein Teil der Waren ist sogar billiger geworden. Poulet zum Beispiel kostet pro Kilo 9 Schekel, früher musste man dafür 15 Schekel bezahlen.
Die israelische Regierung lässt zwar nur die lebensnotwendigen Güter in den Gazastreifen. Doch über ein dichtes Netz von rund tausend Tunnels, die den Gazastreifen mit dem ägyptischen Sinai verbinden, wird alles eingeführt Laptops, Kühlschränke, Zementsäcke, Eisenstangen — bis zum neuesten Mercedes. «Unsere ‹Tunnelindustrie› arbeitet 24 Stunden, Tag und Nacht», sagt der Politologe Mkhaimar Abusada von der Al-Azhar-Universität in Gaza.
«Es gibt keine Hungersnot in Gaza»
Humanitäre Krise? Der Begriff, der oft im Zusammenhang mit Gaza gebraucht wird, ist irreführend. Von «Aushungern» könne keine Rede sein, heisst es bei Oxfam, der internationalen Hilfs- und Entwicklungsorganisation, die in Gaza mit einem Büro vertreten ist. Derzeit findet dort eine interne Debatte statt, wie man die Situation in Gaza korrekt bezeichnen solle, um sie von den Miseren in Somalia oder Haiti abzugrenzen. Ach gut
Der Kriminologe Christian Pfeiffer hat allerdings einen erhöhten Antisemitismus bei muslimischen Jugendlichen türkischer, arabischer und nordafrikanischer Herkunft festgestellt. Je religiöser muslimische Jugendliche seien, desto negativer seien sie Juden gegenüber eingestellt. taz
Ebenso hat dies auch nichts mit dem Islam zu tun.
-kein islamischer Staat ist eine Demokratie
-islamischer Terrorismus
-Zwangsheirat
-Ehrenmord
-Homophobie
-Christenverfolgung und verfolgen von Atheisten und anderen Religionsgruppen
-Scharia
-Patriarch und Machotum
-antiliberale,antiwestliche und mitelalterliche Einstellungen
-Frauenunterdrückung
-gewaltbereite muslimische Jugendliche in Europa
Das alles hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun.
Und weil dies so ist, gibt es bei anderen Migranten auch keine Probleme – ist natürlich ein blöder Zufall.
Auch möchten wir darauf hinweisen: Das Hitler und Nazionalsozialismus auch nichts mit Antisemitismus zu tun haben.
Die europäischen Außenminister können sich bei ihrer Reise davon überzeugen, wer das Leid in Gaza verursacht: Die Hamas, und nicht Israel.
Die Hamas ist für die Situation in Gaza verantwortlich
Die Tunnelökonomie ist so ineffizient, dass sie kaum wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht. Entsprechend viele Palästinenser sind arbeitslos und leben von der internationalen Gemeinschaft. Die seit Jahrzehnten exorbitant hohe Geburtenrate tut ein Übriges.
Die momentane Trostlosigkeit in Gaza ist aber vor allem der Hamas zuzuschreiben. Sie befindet sich nach eigenem Bekunden weiter im Kriegszustand mit Israel und lehnt die Osloer Verträge genauso ab wie das Existenzrecht Israels. Die Hamas-Regierung möchte beides: Sie will bei ihrer ideologischen Halsstarrigkeit bleiben und gleichzeitig offene Grenzen haben.
In der Praxis heißt das: Man fordert freie Grenzübergänge, will aber die israelischen Grenzbeamten – wie in der Vergangenheit mehrfach geschehen – auch angreifen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Man will, dass die Israelis palästinensische Produkte passieren lassen und auch kaufen, um die Wirtschaft in Gaza anzukurbeln, gleichzeitig behält sich die Hamas vor, genau dieselben Israelis auch weiter mit Terror zu überziehen.
Das ist eine offensichtlich absurde Position. Deshalb tun Europas Politiker gut daran, sich gelegentlich daran zu erinnern, wer wirklich für die verfahrene Situation in Gaza verantwortlich ist.
Ankara schwelgt in großtürkischen Phantasien, träumt von einem neuen osmanischen Reich. Eine Bedrohung sowohl für Europa als auch die arabischen Länder.
War das abrupte Ende der Flottenexpedition nach Gaza im Grunde kein „Fall Israel“ sondern ein „Fall Türkei“? Die Türkei trat nicht nur als Schirmherrin des Blockadebruchs auf, sondern war auch sofort mit weiteren Eskalationsschritten zur Stelle: überzogenen Anklagen, der Aufkündigung der Zusammenarbeit mit Israel. Damit setzt sich die Regierung in Ankara dem Verdacht aus, sich als Seemacht an der Ostküste des Mittelmeers etablieren zu wollen. Beginnt so, mit Pazifisten an Deck, eine neue Kanonenbootpolitik?… Welt
Doch die Ermittler haben bereits neun der mutmaßlichen Täter ermittelt, die aus einer Gruppe von etwa 30 Kindern und Jugendlichen heraus Steine geworfen und antisemitische Parolen wie „Juden raus!“ und „Weg mit den Juden!“ gebrüllt haben sollen. Der jüngste Verdächtige ist gerade mal neun Jahre alt, der älteste 19. Ein 14-jähriger Deutscher wurde als Täter ermittelt, doch die meisten Verdächtigen sind arabischer Herkunft – sie oder ihre Eltern kommen zum Beispiel aus dem Irak, dem Libanon oder den Palästinensergebieten.
Mohammed erinnert sich noch an eine jüdische Familie, die vor ein paar Monaten in der Nähe gelebt habe. „Die sind umgezogen, weil sie Angst hatten“, sagt er. „Ihre Söhne und Töchter sind in der Schule geschlagen worden und so.“ Wurde die Familie auch beschimpft? „Ja, klar – mit ‚Du Jude!‘ und so.“ Der Steinangriff auf die jüdische Tanzgruppe scheint einige der jüngeren Anwohner weder zu überraschen noch zu stören. So meint ein 18-Jähriger aus dem Libanon, der nicht namentlich genannt werden will: „Ein Jude ist ein Jude, ein Araber ist ein Araber. Egal, ob die beim Tanzen oder Kriegmachen sind, die hassen sich.“ Er glaubt, dass der Nahostkonflikt die Attacke auf dem Fest provoziert habe. Sein Kumpel sagt bloß: „Scheißjuden!“
Laut einer Studie der FH Hannover sind antisemitische Vorurteile in Vierteln wie dem Sahlkamp vor allem unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund weit verbreitet. Tendenz steigend. Wer durch den Problembezirk wandert, stellt schnell fest: Antisemitismus ist nur eine Facette der Vorurteile, die in äußerst heterogenen und gleichzeitig sozial schwachen Milieus wuchern. Der deutsche Frührentner Peter Bernard (60) wohnt seit acht Jahren im Sahlkamp. „Ist doch kaum mehr ein Deutscher hier“, murrt er. „Ich habe nix gegen Ausländer, aber hier zu leben ist einfach grausam. Schauen Sie sich mal die Häuser an, die leben wie die Schweine.“
Muslimische Kinder und Jugendliche sollen mit Steinen nach einer jüdischen Tanzgruppe geworfen und “Juden raus” gerufen haben.
Auch Levi Salomon, Antisemitismus-Beauftragter der Jüdischen Gemeinde Berlin, sieht in den Ereignissen in Hannover die Folge systematischer Hasspropaganda gegen Juden, die seit dem Vorfall um die Gaza-Flotille enorm zugenommen hat. Die Gemeinde hat dazu jüngst eine Dokumentation von erschreckenden Einträgen auf Internetblogs sowie bei Twitter und Facebook erstellt. Von Usern mit türkischen und arabischen Namen wurden viele Einträge verfasst wie: „Scheiß Juden, ich wünschte, Hitler hätte euch alle vergast.“
Mitte Mai dieses Jahres war zudem auf die Synagoge in Worms ein Brandanschlag verübt worden. Das Gebäude wurde an acht Stellen mit einer brennbaren Flüssigkeit angezündet. Von den Tätern fehlt bis heute jede Spur. Es gebe in diesem Fall keine neuen Erkenntnisse, sagte Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth: „Wir ermitteln noch.“ In einem Bekennerschreiben hieß es in schlechtem Deutsch: „Sobald ihr nicht den Palästinensern Ruhe gebt, geben wir euch keine Ruhe welt
In Somalia darf die Weltmeisterschaft nicht im Fernsehen verfolgt werden. Die radikalislamischen Milizen verbieten es aus religiösen Gründen. Es gab schon Tote und Verhaftungen.
Während auf der ganzen Welt Millionen Menschen die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika verfolgen, können Fans im ostafrikanischen Somalia das Großereignis wenn überhaupt, dann nur klammheimlich sehen – unter Lebensgefahr. Denn große Teile des Landes haben radikale islamische Milizen unter Kontrolle. Und die haben nicht nur Kinos und DVD verboten, sondern jede Form der Unterhaltung. „Ich warne alle somalischen Jugendlichen, die Spiele nicht anzusehen. Das ist nur Geld- und Zeitverschwendung“, sagte Sheik Mohammed Abdi Aros, Sprecher der Miliz „Hezb al Islamiya“, am Montag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. „Es ist Zeitverschwendung, verrückten Männern beim Auf- und Abspringen zuzusehen.“ Auch die islamistische „Schabaab-Miliz“ will nach eigenen Angaben WM-Fans in Somalia bestrafen. Denn das Verfolgen der Spiele in Rundfunk und Fernsehen sei „unislamisch“, halte vom heiligen Krieg ab und sei deshalb verboten.
Am Sonntag wurden in Somalia mindestens 14 jugendliche Fußballfans festgenommen, die heimlich eine Übertragung des Spiels Deutschland gegen Australien gesehen hatten. Am Tag zuvor wurden mindestens zwei Männer erschossen, die in ihren Häusern das Spiel Argentinien gegen Nigeria im Fernsehen verfolgt .
hatten. Weitere zehn WM-Fans wurden in der Hauptstadt verhaftet.
Wer Sport brauche, könne sich selber betätigen, aber ein Spiel im Fernsehen zu sehen, sei im Islam verboten. „Dieser Sport soll die jungen Generationen blind machen und sie davon abhalten, Allah durch gute Taten zu ehren“, sagt der Kleriker.
Eine antisemitische Attacke entsetzt die Stadtgesellschaft: Mitglieder einer jüdischen Tanzgruppe sind während eines Stadtteilfestes im Sahlkamp mit Steinen beworfen und beschimpft worden.
Mit Empörung und Fassungslosigkeit haben Politiker und Verbände auf eine antisemitische Attacke im Sahlkamp reagiert. Eine Tanzgruppe der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover ist dort am Sonnabend bei einem Stadtteilfest mit Steinen beworfen und beschimpft worden. Nach übereinstimmenden Darstellungen haben bis zu 30 Kinder und Jugendliche vor allem libanesischer, palästinensischer, irakischer, iranischer und möglicherweise auch türkischer Abstammung antisemitische Parolen gerufen und Kieselsteine auf die acht erwachsenen Tänzer geschmissen. Die jüdische Folkloregruppe musste die Bühne verlassen, eine Tänzerin wurde am Bein getroffen und erlitt eine Prellung. Das internationale Kulturfest wurde nach einer Pause fortgesetzt, die Polizei nicht verständigt.
Die Steine stammen offenbar von einem großen Haufen kleinerer und größerer Kiesel, der auch am Dienstag noch am Rand des Sahlkampmarktes lag. Über den genauen Hergang gab es zum Teil widersprüchliche Angaben. Offenbar begannen die Provokationen sofort, als die Gruppe die Bühne betrat. Ein Jugendlicher soll mit einem Megafon „Juden raus“ gerufen, ein anderer erste Steine geworfen haben…
Der Jugendliche mit dem Megafon, der als Erster die antisemitischen Parolen rief, sei, so heißt es, geistig behindert. Weitgehend unstrittig ist aber auch, dass Antisemitismus unter den palästinensischen und arabischen Jugendlichen des Viertels weitverbreitet ist. „Jude“ gelte als Schimpfwort, sagen Kenner des Stadtteils. Quelle
Wann wird dieses aggressive,asoziale Pack endlich aus Europa abgeschoben.
Wann merken wir auf und bekennen endlich Farbe, wann hören wir auf, um die Probleme herumzureden. Wie viele Studien müssen noch erstellt werden, die genau das belegen, was die Menschen, die intensiv mit Ausländern arbeiten, schon seit vielen Jahren sagen, sowohl deutsch- als auch türkischstämmige Deutsche. Während wir uns noch über die Studien wundern, die renommierte Kriminologen im Auftrag des Innenministeriums abgegeben haben und die belegen, dass besonders religiöse türkische Jugendliche gewaltbereiter sind als Christen, und uns noch nicht so recht klar ist, was die Forschungsergebnisse tatsächlich für uns bedeuten, werden weiter Anträge angenommen und ernsthaft abgewogen, die Moscheebauten, Legitimation von islamischen Vereinen sowie Islamkundeunterricht in deutschen Schulen einfordern, von der Freiheit des Kopftuchs ganz zu schweigen!
Schon in den „Wortgefechten“ erlebe ich, wie aggressiv die Haltung solcher muslimischer Männer ist, ob jung oder alt – wobei mir die jungen männlichen Muslime mehr Sorge machen als ihre Väter. Während die Denkweise der „Alten“ in einem ausschließlich muslimisch orientierten Land entstand und sie prägte, bevor sie auf ein modern-westlich orientiertes Weltbild stießen, wuchsen die Jungen hier auf und hätten die Chance gehabt, sich eine eigene Sicht zu bilden.
Die jungen Muslime sind gefährlich, weil sei blass sind
Stattdessen laufen sie als blasse, jedoch gefährliche Kopien ihrer Väter durch ihre „türkischen Reviere“ in deutschen Städten und gebärden sich als aufgeblasene Machos. Blass sind und bleiben sie deshalb, weil sie nicht über Inhalte verfügen, ihre zur Schau getragenen Ansichten zu rechtfertigen. Die meisten verstehen sich selbst nicht. Deshalb sind sie gefährlich, denn wenn man nicht argumentieren kann, greift man an, um seine Stellung zu behaupten.
Leider muss ich Necla Kelek recht geben, dass die Imame einen großen Anteil daran haben, den Integrationsunwillen zu verstärken. Nicht nur die alten Wertevorstellungen des Islam und die dazugehörenden Regeln, patriarchalisch und unbeweglich, werden von der Kanzel gepredigt, sondern auch individuelle Meinungen der jeweiligen Imame in ihren Gemeinden werden unkontrolliert an die Gläubigen weitergegeben. Da fast keiner der Muslime in der Lage ist, den arabischen Koran zu lesen und zu deuten, sind sie den Äußerungen ihrer Vorprediger ausgeliefert und nehmen selbst Hasspredigten als Worte eines gerechten Gottes an.
Der Besuch der Mullahs in Vaters Metzgerei
Anfang der Achtzigerjahre wurde zum Beispiel meinem Vater, dem eine der ersten türkischen Metzgereien in Köln gehörte, von den Vorbetern einer Hinterhofmoschee systematisch die Kundschaft entzogen – nicht ohne ihn vorher gewarnt zu haben. Zwei Mullahs besuchten ihn und forderten ihn auf, das Bild vom Gründer der laizistischen türkischen Republik, Kemal Atatürk, aus dem Laden zu entfernen und den Raki aus den Verkaufsregalen zu nehmen.
Mein Vater schmiss die beiden aus dem Geschäft und schimpfte ihnen hinterher, sie seien Heuchler und keine Gläubigen. Noch nicht einmal ein Jahr später blieb fast die gesamte türkische Kundschaft weg, sodass er sich nach einem neuen Laden in einem anderen Stadtteil umsah. Heute ist die Keupstraße in Köln-Mülheim nicht nur in den vielen bekannten Restaurants eine alkoholfreie Zone und natürlich fest in türkischer Hand.
Viele Deutsche überschauen die Flut der Probleme nicht
Solange wir weiter zulassen, dass noch mehr Moscheen gebaut werden, ohne dass ein Fünkchen Toleranz von muslimischer Seite gegenüber den „Ungläubigen“ gezeigt wird, die immerhin in der Überzahl und im eigenen Land leben, bereiten wir mit unserer falschen Toleranz den roten Teppich für eine Religion, die es zur Aufgabe hat, sich auszubreiten, sanft, aber bestimmt, und die glaubt, dass irgendwann die Zeit der „Ungläubigkeit“ beendet sein wird. Damit soll kein Endzeitszenario vermittelt werden, und natürlich darf man nicht alle Muslime über einen Kamm scheren. Jedoch glaube ich, die ich selbst in dieser Kultur aufgewachsen bin, dass viele deutsche Landsleute die Flut der Probleme, die sich uns heute nur zu einem Bruchteil darstellen, nicht überschauen können.
Erschwert wird das Ganze durch die unterschiedliche Denkweise der beiden Kulturen. Während wir gelernt haben, sachlich konstruktiv, auch ohne Konfessionsbezug, zu diskutieren, ist der Islam im Leben und Denken der muslimischen Gläubigen so fest verankert, dass jedes Argument an der Hörigkeit zum Wort Allahs und seines Propheten abprallt. Wir sollten uns nicht davon beeindrucken lassen, sondern wie in der Studie vom Leiter des kriminologischen Forschungsinstituts KFN, Christian Pfeiffer, die Fakten genau anschauen und der Entwicklung, die gegen unsere demokratische und freiheitliche Gesellschaft geht, mit klaren Worten und Taten entgegentreten. Hierbei sind besonders die auslandsstämmigen integrierten Deutschen gefragt, mitzuwirken.
Auch der letzte Idealist sollte aus seinen Träumen erwachen
Mit unserem Hintergrund, unserem Wissen, unserer Erfahrung und unserem emotionalen Verständnis für unsere Landsleute sind wir das wichtigste Bindeglied zu einer Integration, die nicht nur an Konferenztischen besprochen, sondern auch umgesetzt wird. Nach mehrjährigen übertoleranten Integrationsversuchen, die nicht von Erfolg gekrönt waren, sollte langsam auch der letzte Idealist aus dem „Gutmenschen-Traum“ erwachen. Die Wahlergebnisse unserer Nachbarländer sollten ein Signal sein, beizeiten zu einem klaren Konzept zu finden, bevor man sich in nicht gewünschten Gesellschaftsextremen wiederfindet.
Anscheinend bin ich so gut integriert, dass ich mir gerade vorkomme wie die Prophetin im eigenen Land. Es ist doch mein Land, oder?
Die 1965 in Mersin geborene Autorin ist eine deutsch-türkische Fernseh- und Theaterschauspielerin. Sie hat ein Theaterstück über die Ehre geschrieben und arbeitet derzeit an einer Komödie und einem Roman. Meray
ist kommunalpolitisch für die CDU aktiv und setzt sich für die Erhaltung des in der Türkei befindlichen Klosters Mor Gabriel ein.
Außenminister Westerwelle und Entwicklungshilfeminister Niebel haben bewiesen, dass es ihnen an grundsätzlichem Verständnis für die Lage in Nahost mangelt….
Islamisten haben Deutschland weiterhin im Visier. Um die Bundestagswahl im September 2009 herum habe es „eine neue Qualität“ der islamistischen Propaganda in Deutschland gegeben, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes in Berlin. Danach wurden von Anfang September bis Anfang Oktober so viele Drohbotschaften gegen Deutschland im Internet verbreitet wie nie zuvor. „Ziel der Propaganda war es, die deutsche Bevölkerung hinsichtlich der Bundestagswahl zu beeinflussen“, heißt es in dem Bericht.
m vergangenen Jahr seien zudem vermehrt Islamisten aus Deutschland in Richtung Pakistan gereist. Der Verfassungsschutz vermutet, dass sie im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet für den Terrorismus ausgebildet werden. Diese Islamisten könnten bei einer Wiedereinreise nach Deutschland gefährlich werden.
Ende 2009 zählte der Verfassungsschutz in Deutschland 29 islamistische Organisationen, die bundesweit aktiv waren. Die Zahl der Islamisten in der Bundesrepublik wird auf 36.270 geschätzt. Im Jahr 2008 waren es noch etwa 34.720.
Die Gewalttaten aus dem rechtsextremen Spektrum gingen zurück. De Maizière (CDU) kündigte an, der Linksextremismus werde in den kommenden Jahren zu einem Schwerpunkt der Arbeit des Verfassungsschutzes. Zugleich bewege sich die rechtsextreme Kriminalität weiter auf hohem Niveau, sagte de Maizière. Es gebe keinen Grund für eine Entwarnung.
Dem Bericht zufolge wurden 2009 rund 1100 linksextreme Gewalttaten erfasst gegenüber rund 700 im Vorjahr. Das entspricht einer Steigerung um 59 Prozent. Rechtsextreme Gewalttaten gingen um 14,5 Prozent auf 890 erfasste Fälle zurück gegenüber rund 1040 Fällen im Vorjahr.
“Sie werden in ihrem eigenen Blut ertrinken”, warnte der türkische Regierungschef die Kämpfer der Kurdischen Arbeiterpartei.
Nach der Gewalteskalation in den Kurdengebieten der Türkei hat Ministerpräsident Tayyip Erdogan den Rebellen mit einem harten Vorgehen gedroht. „Sie werden in ihrem eigenen Blut ertrinken“, warnte der Regierungschef die Kämpfer der Kurdischen Arbeiterpartei PKK.
Das libanesische Parlament hat die Abstimmung über ein Gesetz verschoben, das den Nachkommen der vor 62 Jahren aus Israel geflohenen palästinensischen Arabern mehr zivile Rechte eingeräumt hätte. Mehr als 400.000 sogenannte Flüchtlinge leben im Libanon und dürfen dort weder wählen, noch bestimmte Berufe ergreifen. An ihrer Situation wurde bislang aus politischen Gründen nichts geändert. Ihr Flüchtlingsstatus wird hauptsächlich dazu benutzt, Israel unter Druck zu setzen. Aber auch libanesische Christen sind gegen die Eingliederung der Palästinenser, da so die moslemische Bevölkerungsgruppe im Land erheblich verstärkt würde.
Es gibt in der deutschen Öffentlichkeit eine besondere Sorte von Menschen, die von einem dunklen, nicht offen eingestandenen Motiv gelenkt werden: Judenhass. Man kann diese Menschen zum Beispiel in Teilen der antizionistisch geprägten extremen Linken und propalästinensischen Unterstützergruppen finden. Auch einzelne Mitglieder der Linkspartei gehören dazu. Im Gegensatz zum unverblümten Antisemitismus von Rechtextremisten und Neonazis pochen diese selbst ernannten Kämpfer für Menschenrechte auf ihr “legitimes” Recht, Israel zu kritisieren, und tarnen ihren Antisemitismus, indem sie sich als Kämpfer für Fortschritt und Gerechtigkeit gerieren.
Selbstverständlich sind ihnen Juden lieb und teuer – vor allem diejenigen, die im Rahmen der nationalsozialistischen “Endlösung der Judenfrage” ermordet wurden. Da ihr Hass sich dennoch entladen muss, suchen sich unsere pseudoaufgeklärten Feinde ein ihrer Meinung nach legitimes Objekt aus: den Staat Israel, den sie dann so behandeln, wie “klassische” Antisemiten Juden zu behandeln pflegen. Der Judenstaat wird ausgesondert, delegitimiert und mit geradezu satanischen Attributen ausgestattet.
Der jüngste Fall: Israels Versuch, die von angeblichen Friedensaktivisten gelenkte “Solidaritätsflotte” nach Gaza zu stoppen. Dabei tappte Israels viel gerühmte Marinekommandoeinheit einem gut organisierten dschihadistischen Schlägertrupp in die Falle und musste um ihr Leben kämpfen, auch mit scharfer Munition. In der Folge starben neun der Blockadebrecher. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Jedes verlorene Menschenleben ist eine Tragödie, doch gerade deshalb darf die Wahrheit nicht verschwiegen werden.
Gregor Gysi verstieg sich medienwirksam dazu, die legitime Selbstverteidigung der israelischen Soldaten gegen die mit Eisenstangen und Messern brutal angreifenden Islamisten als “verbrecherischen Akt, bei dem friedliche Menschen getötet und verletzt wurden”, zu verfälschen. Bis heute hat er sich nicht von dieser antiisraelischen Propaganda distanziert.
Den Initiatoren der Flotte ging es übrigens nicht um das Schicksal der Palästinenser im Gazastreifen – sonst hätten sie Israels oder Ägyptens Angebot angenommen, die Hilfsgüter nach einer Inspektion selbst nach Gaza zu bringen -, sondern um die Aufhebung jeglicher israelischer Kontrolle der nach Gaza gelangenden Fracht.
Das jedoch hätte in Zukunft ungehinderten Waffentransport an die Hamas-Bewegung und deren Geistesverwandte bedeutet – und das keine siebzig Kilometer von Tel Aviv und nur achthundert Meter von Sderot entfernt.
Ein kleiner Hinweis: Heute verfügt die vom Iran mit syrischer Hilfe aufgerüstete libanesische Hisbollah bereits über 40.000 auf Israel gerichtete Raketen. Wäre die Rechnung der Blockadebrecher aufgegangen, könnte auch die Hamas binnen kurzer Zeit tausende von hochgefährlichen militärischen und nicht “nur”, wie bisher, “hausgemachten” Raketen vorweisen. Dieselbe Hamas, die unverhüllt Israels Vernichtung anstrebt und israelische Städte unter Beschuss nimmt. Dem kann keine israelische Regierung, ob rechts oder links, tatenlos zusehen. Daher muss Israel den Weg nach GaZa kontrollieren. Wer Israel das verwehren möchte, spricht den dort lebenden Juden das universale Menschenrecht auf Selbstverteidigung ab.
Dass die hinter der “Gaza-Hilfsaktion” stehenden Dschihadisten und islamistischen Terroristen verurteilt worden wären, davon konnten die Juden nur träumen. Auch fand es kaum jemand nötig, die leider destruktive Rolle der türkischen Regierung, immerhin eines Nato-Mitgliedsstaats, unter der Führung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan beim Namen zu nennen. Dass diese – immer mehr zum Islamismus tendierend – den Möchtegern-Israelvernichtern Unterstützung gewährte, ist eine Entwicklung, die von den Medien wie von der Politik in Deutschland hätte verurteilt werden müssen. Doch wer kritisiert das menschenverachtende Terrorregime der Hamas und die Verletzung der Menschenrechte der palästinensischen Zivilbevölkerung? Wer spricht über die Inhaftierung und Folterung oppositioneller Aktivisten, die sich etwa gegen Steuererhöhungen für die Armen wenden? Auch gegen die Einführung der Todesstrafe in Gaza oder die Zerstörung illegal errichteter Häuser durch die Bulldozer der Hamas gibt es keinen Widerspruch.
Nicht nur Erdogan hat hierzu auffallend geschwiegen. Angesichts der bis heute andauernden Leugnung des Genozids der osmanischen Türkei an den Armeniern 1915 und der türkischen Besatzung Nordzyperns erscheint dies aber nur konsequent. Den Drahtzieher des weltweiten islamistischen Terrorismus, Irans Staatspräsident Ahmadinedschad, empfing der türkische Ministerpräsident ganz besonders herzlich. Denselben Ahmadinedschad, der die Hamas und die Hisbollah jährlich mit zwei- und dreistelligen Dollarmillionen-Beträgen unterstützt, den Holocaust leugnet, Wahlen verfälscht, Journalisten und Oppositionelle im Iran brutal terrorisiert, inhaftiert und foltert. Der an Minderjährigen Todesurteile vollstreckt und Ehebrecherinnen öffentlich steinigt.
Glaubt man dem Medienbild, so ist Israel allein verantwortlich für die Perspektivlosigkeit und die Armut in der palästinensischen Bevölkerung. Wo sind aber die zig Milliarden von Dollar und Euro geblieben, die als Unterstützung und zum Aufbau von sozialen und wirtschaftlichen Strukturen aus Europa, Amerika und einigen arabischen Staaten ins Westjordanland und den Gazastreifen gingen?
Wer Moral und Völkerrecht selektiv gegen Juden einsetzt, reißt sich selbst die Maske vom Gesicht. Besonders widerwärtig ist es, wenn die Heuchler auch noch argumentieren, dass nach dem Holocaust gerade die Juden mehr Verständnis für die Rechte der Palästinenser haben müssten. Hier wird nicht nur Unvergleichbares über einen Kamm geschoren, sondern die wirkliche Lehre aus der nationalsozialistischen “Endlösung” mit Füßen getreten: “Nie wieder!” Und dazu gehört, dass Juden, auch solche, deren Heimat Israel ist, nie wieder wehrlos sind. TAZ
In einem Bericht der WHO über den Gesundheitszustand der Gaza-Bewohner, wurde eine weite Verbreitung von Übergewicht, besonders bei Jugendlichen festgestellt. Bei den Jugendlichen zwischen 10-16 Jahren sind 15,9% übergewichtig. Bei den Frauen gibt es 24,6% Übergewichtige, bei den Männern 6,5%.
Dagegen konnten nur 1,5% untergewichtige Babys gefunden werden, Tendenz seit der letzten Studie sinkend. achgut
Was ist ihnen nur eingefallen bei dieser antiisraelischen Propagandaaktion nicht nur an Bord zu zu gehen, sondern anschliessend wieder zu Hause, die Lügen der IHH und der Hamas weiter zu verbreiten?
Den Israelhass der “Linken” kenne ich noch gut aus meiner Schulzeit in der DDR. Da wo ich herkomme, Lübben/Spreewald, war nicht nur das Wort Schwuler, sondern auch das Wort Jude ein Schimpfwort, und Israel wurde ständig als aggressiver, militaristischer und imperialistischer Staat gezeichnet. Ganz abgesehen von der logistischen Hilfe der Staatssicherheit für die palästinensischen Terroristen.
Was ist nur los mit der “Linken”, dass sie nicht nur die gleiche Symbolik wie die Nazis, sondern die gleichen Feindbilder pflegt?
Warum arbeiten sich die Sozialisten, ob sie sich als international, national oder völkisch verstehen, so intensiv an den Juden ab? Sind sie immer noch neidisch auf deren Messias? Fürchten können sie ihn nicht, wo doch selbst die meisten Israelis wissen, der er nicht kommen wird.
Ein Gefühl für Gerechtigkeit kann es nicht sein, da sonst die internationalen als auch die nationalen Sozialisten ihre starren Feindbilder (Demokratie, Freiheit, Amerika, die Juden) schon längst hätten aufgeben müssen. Man schaue sich nur die Blutbäder an, die nicht von Israel zu verantworten sind (Sudan, Kongo,Tschetschenien Kaschmir, Sri Lanka, Indonesien u.v.a.m.).
Wann immer aber Israelis zu den Waffen greifen, da schauen ihnen die deutschen Demokraten, speziell aus ihrer Partei und der NPD, peinlich genau auf die Finger und erheben ihr Geschrei von der “Unverhältnismäßigkeit” der Mittel.
Welch eine verlogene Bemäntelung einer anerzogenen Judenfeindschaft.
Möge ihnen die Scham dieser Inszenierung eines Tages ins Bewusstsein dringen.
Wir werden auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer“, sagte Sarrazin. Zuwanderer „aus der Türkei, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika“ wiesen weniger Bildung auf als Migranten aus anderen Ländern, dozierte der Bundesbank-Vorstand aus Berlin und bemühte dazu umfangreiche Zahlen.
Nicht nur das, sich machen Deutschland/Europa nicht nur dümmer, sondern auch antiliberaler, antisemitischer, religiöser,krimineller,homophober und ärmer.
Nachdem sie sich über sexuelle Belästigung beschwert hatten, wurden christliche Familien aus einem Dorf in Pakistan vertrieben.
Aus einem überwiegend muslimischen Dorf in Pakistan sind etwa 250 christliche Familien vertrieben worden. Der Grund: Christliche Männer hatten sich über sexuelle Übergriffe auf ihre Frauen beschwert. Wie der Informationsdienst Compass Direct berichtet, ereignete sich der Vorfall Anfang Juni in der Ortschaft Katcha Khoh (Provinz Punjab). Der Dorfälteste Abdul Sattar Khan habe die Ausweisung angeordnet. Die meisten christlichen Männer sind als Tagelöhner auf den Feldern muslimischer Grundbesitzer tätig; ihre Ehefrauen und Töchter arbeiten als Mägde und Hausangestellte. Viele Arbeitgeber missbrauchen ihre Machtstellung, um die Christinnen sexuell unter Druck zu setzen, so Compass Direct. Nachdem dies ausgeartet sei, hätten sich vier Christen beschwert: Emmanuel Masih, Rasheed Masih, Shehzad Anjum und Yousaf Masih Khokhar. Daraufhin habe der Dorfälteste die sofortige Ausweisung der christlichen Familien angeordnet. Den Angaben zufolge scheuen die Christen eine Anzeige bei der Polizei, weil sie fürchten, dass dann aufgrund des Blasphemiegesetzes falsche Anschuldigungen gegen sie erhoben werden.
In Pakistan ist der Islam Staatsreligion; Beleidigungen des Propheten Mohammed können mit der Todesstrafe geahndet werden. Von den 164 Millionen Einwohnern des Landes sind etwa 95 Prozent Muslime, zwei Prozent Christen, zwei Prozent Hindus und der Rest Sikhs, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen. Von den Christen sind etwa zwei Millionen Protestanten, eine Million Katholiken und 600.000 Mitglieder orthodoxer oder unabhängiger Kirchen.
Amnesty International ist alarmiert über die Lage im Nordwesten Pakistans: In der Grenzregion leben nach einem Bericht der Menschenrechtsorganisation fast vier Millionen Menschen in permanenter Angst vor den Taliban – die Regierung in Islamabad ignoriere die Not, so Amnesty.
Islamabad – Der von den radikalislamischen Taliban kontrollierte Nordwesten Pakistans entwickelt sich nach Ansicht von Amnesty International zunehmend zur “menschenrechtsfreien Zone”. Fast vier Millionen Menschen lebten in den betroffenen Gebieten, erklärte die Menschenrechtsorganisation in einem am Donnerstag in Islamabad veröffentlichten Bericht. Sie seien von der Regierung aufgegeben worden und lebten in ständiger Angst, Opfer der Taliban zu werden. Glaubwürdigen Angaben zufolge seien allein im vergangenen Jahr im Nordwesten Pakistans mindestens 1300 Zivilisten getötet worden, erklärte Amnesty.Spiegel
Islam heißt Frieden
ie „Fortuyn-Revolte“ geht weiter. So bezeichnen die Niederländer das politische Erdbeben, das der Radikalliberale Pim Fortuyn in dem einst so harmoniesüchtigen Land auslöste. Acht Jahre nach der Ermordung des homosexuellen Dandys triumphierte bei den Parlamentswahlen am Mittwoch mit Geert Wilders ein Volkstribun ähnlichen Kalibers. Er verbuchte die stärksten Gewinne und wurde dritte Kraft.
Der Charakter dieser Revolte wird in den Nachbarländern bis heute kaum verstanden. Wilders als ausländerfeindlichen Rechtsextremen zu beschreiben, trifft den Kern seiner Botschaft überhaupt nicht. Er artikuliert vor allem das wachsende Unbehagen jener, die angesichts der Ausbreitung des Islam das traditionell liberale Klima der Niederlande in Gefahr sehen. Deshalb haben besonders viele Hindus und auch die Homosexuellen für Wilders gestimmt. Sie wissen genau, wovon der Mann redet, der wegen Morddrohungen ein Schattenleben führen muss. Anders als viele Rechtsextreme in Europa ist Wilders ein Freund Israels und hat nie den Nationalsozialismus verharmlost. Sozialpolitisch ähnelt sein Programm dem der konservativen Linken. Ist das alles „rechts“?
Anlässlich der Vorfälle am 31. Mai 2010 in den gesperrten Gewässern vor der Küste Gazas und der darauffolgenden Wellen an Hetzen gegen Israel, gab es heute am 13. Juni 2010 zwischen 14 Uhr und 16.30 Uhr eine Pro-Israel-Demonstration in der Kölner Innenstadt. Die Kundgebung, die offiziell von der Synagogen-Gemeinde Köln organisiert wurde, stand unter dem Motto „Fairplay für Israel“ und fand am Roncalliplatz vor dem Kölner Dom statt.
An diesem sonnigen Sonntag versammelten sich laut der Presseabteilung der Polizei Köln, rund 1000 Pro- Israelische Demonstranten am Roncalliplatz. Begleitet wurde die Demonstration von mehreren hunderten Polizeibeamten und dem Staatsschutz, die dafür sorge trugen, dass die Gegendemonstration der Anti-Israelis gewaltfrei verlief. Die schätzungsweise 140 Gegendemonstranten hatten sich 200m von der Pro-Israel-Demonstration, neben der vielseitig umstrittenen Kölner Klagemauer versammelt.
Auf den ersten Blick, war der Platz vor dem Kölner Dom in blau weiße Farben getränkt, doch bei näheren hinsehen erkannte man ganz deutlich die Banner und Plakate der Demonstranten. Diese hatten Aufschriften, wie „Free Gaza from Hamas“ oder „Yes to Hummus. No to Hamas!“. Die friedliche Demonstration wurde von Israelischer Musik begleitet und es herrschte eine ausgelassene Stimmung, als um 14 Uhr die Veranstalterin Michaela Fuhrmann von der Synagogen Gemeinde Köln die Reden eröffnete.
Michaela Fuhrmann plädierte dafür, dass Israel das internationale Recht auf Selbstverteidigung habe und das ein fairer Umgang eine Notwendigkeit sei, um gezielt gegen die anti-israelischen und antisemitischen Hetzkampagnen vorzugehen.
Nach der gut zwanzig minütigen Rede übergab Frau Fuhrmann das Wort an den Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Herrn Dieter Graumann, der von den Zuhörern freudig empfangen wurde. In seiner Rede setzte er den Akzent darauf, dass die besagten „Hilfsschiffe“ eine Provokation Seitens der „Friedensaktivisten“ gewesen sei. „Man hatte diesen Schiffen angeboten, ihre Landung in dem nahegelegenen Hafen von Ashdod zu löschen, doch das verweigerten die Aktivisten!“, sagte Herr Graumann. Weiter kritisierte er stark die Links Partei, die sich dazu verschworen hat, Hetze gegen Israel zu treiben und forderte daraufhin den Rücktritt der Bundestagsabgeordneten Inge Höger und Annette Groth, die auch als vermeidliche Friedensaktivisten auf den Schiffen gewesen sind.
Letztlich sprach noch der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Dr. h.c. Johannes Gerster vor den Demonstranten und betonte, dass Israel das einzige demokratische Land im Nah Osten sei und deshalb es von äußerster Wichtigkeit sei, Israel zu verteidigen und die Solidarität Deutschlands mit Israel zu bezeugen.
Was alle Redner gemeinsam hatten, war die Tatsache, dass sie mehrmals die Opfer beklagten, die bei den Auseinandersetzungen auf dem Schiff zu Tode gekommen sind.
Nach den Reden setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung, wobei er von den jüdischen Jugendzentren Jachad Köln und Kadima Düsseldorf angeführt worden ist. Mit lauten Parolen und gemeinsamen Liedern, setzten die 1000 Demonstranten am heutigen Tag ein Zeichen für Israel. Knapp eine Stunde dauerte der Zug durch die Kölner Innenstadt bis zum Rudolfsplatz, wo die Demonstranten, wieder durch israelische Musik empfangen wurden.
Die Abschlussrede wurde schließlich am Rudolfsplatz vom Vorstand der Organisation „I like Israel“, Sacha Stawski gehalten. Herr Stawski fasste die komplette Lage noch einmal zusammen und unterstrich jeden seiner Punkte, indem er immer wieder rezitierte: „Nie wieder, never again und nicht mit uns!“
Die Veranstaltung endete damit, dass der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln, Herr Abraham-Josef Lehrer zur Hatikwa anstimmte und sich der Klang von 1000 Stimmen der Israelfreunde in der Kölner Innenstadt verbreitete, sodass sogar die 140 lauten Anti-Demonstranten nicht mehr zu hören waren Quelle
Man Vergleiche, welche zivilisierten,lebensfrohen Menschen auf der Pro Israel/jüdischen Demo waren und vergleiche diese mit den Pro Pali Demonstrationen, bei denen sich haßerfüllte,aggressive Menschen beteiligt haben zusammengesetzt aus Neonazis,Kommunisten,Islamisten,Nationalisten,Graue Wölfe,Milli Görüs,Linkskriminelle und Menschen die nicht ansatzweise der deutschen Sprache mächtig sind, obwohl diese “Menschen” leider schon seit x-Jahren in Deutschland leben..
Deutsche Politiker schätzen den muslimischen Geistlichen Benjamin Idriz als liberalen Hoffnungsträger. Doch mitgeschnittene Telefonate sollen seine Nähe zu Extremisten belegen. Zudem genoss der 37-Jährige eine zweifelhafte Ausbildung.
Der 37-jährige Imam der muslimischen Gemeinde Penzberg will auf 208 Seiten einen weltoffenen und transparenten Islam reklamieren, wie er es in Vorträgen und Texten schon oft getan hat. Vertreter aller bürgerlichen Parteien stilisieren ihn deshalb seit Jahren zu einem Hoffnungsträger, dem westliche Liberalität näher sei als die Scharia. Sein Anwalt Hildebrecht Braun schwärmt von ihm als “Leuchtturm der Integration”.
Trojanisches Pferd der Extremisten?
So sieht das nicht jeder. Der bayerische Verfassungsschutz ist mindestens seit 2007 davon überzeugt, dass Idriz von Extremisten als eine Art trojanisches Pferd nach Penzberg geschleust wurde, um dort unter dem Deckmantel des toleranten Predigers die Islamisierung Deutschlands vorzubereiten. Ein Gerichtsurteil und Details über Idriz’ Werdegang nähren nun neue Zweifel am bayerischen Vorzeige-Imam.
Geheimdienstler werfen der Gemeinde schon seit Jahren vor, sie distanziere sich nur formal von der als verfassungsfeindlich eingeschätzten Islamischen Gemeinschaft Milli Görü (IGMG), habe aber nach 2003/2004 auf deren Mitgliedslisten gestanden. Zudem werde in Penzberg für die IGMG geworben. Idriz und seine Gemeinde widersprachen. Man sei ohne eigene Kenntnis auf die Mitgliedslisten gelangt, hieß es. Geworben habe man in Penzberg nie für die IGMG.
Die Penzberger planten dafür umso eifriger und mit viel Zuspruch durch den Münchner Stadtrat das “Zentrum für Islam in Europa – München” (ZIE M). Dort soll unter anderem eine neue Ausbildungsstätte für deutschsprachige Imame entstehen.
Brisante Informationen
Als die Staatsschützer 2008 nachlegten, zog der Penzberger Verein vor das Bayerische Verwaltungsgericht, um die Passage aus dem Verfassungsschutzbericht entfernen zu lassen. Doch möglicherweise war es nicht klug, die Sache vor Gericht zu bringen. Denn der Verfassungsschutz trumpfte dort mit brisanten Informationen über Idriz und den Penzberger Vereinsvorsitzenden Bayram Yerli auf – Protokolle von abgehörten Telefonaten etwa, im Auftrag der Münchner Staatsanwaltschaft aufgezeichnet.
Die Staatsanwälte ermitteln seit mehr als drei Jahren unter anderem gegen Oguz Üçüncü, den Generalsekretär von Milli Görü, und gegen den langjährigen Vorsitzenden der Islamischen Gemeinde in Deutschlands (IGD), Ibrahim El-Zayat, wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung.
Üçüncü und Zayat stehen im Verdacht, mit finanziellen Transaktionen islamistische Ziele zu unterstützen. Das bestreiten beide: Sie hätten nie Gelder an illegale oder extremistische Organisationen vermittelt, auch der Vorwurf der kriminellen Vereinigung sei völlig absurd, da sie sich lediglich kennten, aber keine näheren Kontakte pflegten.
Strippenzieher des Islamismus
Die prominenten Gesprächspartner gelten den Sicherheitsbehörden dennoch seit langem als Strippenzieher des Islamismus. Staatsschützer interessieren sich vor allem für Zayats Drähte zur ägyptischen Muslimbruderschaft, jener 1928 gegründeten internationalen Bewegung, die als ideologischer Ursprung terroristischer Gruppen wie al-Qaida gilt. Der vermögende Geschäftsmann und Multifunktionär aus dem rheinischen Bornheim hat stets bestritten, für die Bewegung zu arbeiten. Auch konnten deutsche Ermittler weder ihm noch Üçüncü Straftaten nachweisen…… Spiegel
Muslimische Jungendliche neigen zum mehr Gewalt als Migranten anderer Konfessionen. Dies wird auf ihre Männlichkeits-Vorstellungen zurückgeführt.
Jugendliche aus muslimischen Zuwanderer-Familien sind nach einer neuen Studie deutlich gewaltbereiter als Migranten anderer Konfessionen. Bei der Befragung von 45.000 Schülern seien insbesondere gläubige Muslime durch jugendtypische Delikte wie Körperverletzung oder Raub aufgefallen, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf eine ihr vorliegende Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen.
Zurückgeführt wird dies demnach vor allem auf unterschiedliche Männlichkeits-Vorstellungen: „Die muslimische Religiosität fördert die Akzeptanz der Machokultur“, sagte Instituts-Direktor Christian Pfeiffer.
Für die Studie befragten die Forscher 45.000 Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren, unter ihnen gut 10.000 Migranten. Vor allem Jungen aus muslimischen Zuwanderer-Familien begingen demnach nach eigenen Angaben – und nach Angaben von Opfern – häufiger Delikte wie Körperverletzung und Raub.
Die Kriminologen stellten nach eigenen Angaben bei ihren Umfragen unter muslimischen Jugendlichen einen signifikanten Zusammenhang zwischen Religiosität und Gewaltbereitschaft fest. Häufiges Beten und Moscheebesuche bremsten die Gewaltbereitschaft nicht. Wer besonders religiös lebe, schlage sogar häufiger zu, heißt es in der Studie.
Bei evangelischen und katholischen Jugendlichen zeigte sich indes eine gegenläufige Tendenz: Wer seinen Glauben lebe, begehe seltener jugendtypische Straftaten. Dies gilt demnach gerade auch für christliche Zuwanderer, die meist aus Polen oder der ehemaligen Sowjetunion stammen.
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Eine entscheidende Ursache des Problems sieht die Studie in der Vermittlung des muslimischen Glaubens durch Imame, die ohne Sprach- und Kulturkenntnisse aus dem Ausland nach Deutschland kommen und mitunter „reaktionäre Männlichkeitsvorstellungen“ vermittelten. Zudem befördere die Ausgrenzung von
Muslimen durch einheimische Deutsche deren Rückzug in die eigene Gruppe, sagte Pfeiffer. Welt
Die israelische Regierung bezichtigt die türkische “humanitäre” Organisation IHH, in Wirklichkeit eine Frontorganisation für die Finanzierung extremistischer Muslimgruppen zu sein und Gotteskrieger zu rekrutieren. Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu nannte solche Vorwürfe in seiner Rede vor den UN “Lügen”. Diese Bemerkung wirft ein Schlaglicht auf die Haltung der türkischen Regierung: Sie spricht und handelt, als habe sie sich die Sache der Aktivisten zu eigen gemacht. Vor dem blutigen Drama um den von der IHH maßgeblich organisierten Schiffskonvoi für Gaza hatte Ankara Israel aufgefordert, die Flotte passieren zu lassen. Die IHH präsentiert bei ihren Aktionen immer wieder AKP-Politiker als Unterstützer, beispielsweise begleiteten fünf Abgeordnete einen früheren IHH-Konvoi nach Gaza.
“Ein guter Teil der Vorwürfe gegen die IHH ist begründet”, sagt Gareth Jenkins, Verfasser eines Buches über den politischen Islam in der Türkei. “Ich selbst habe wiederholt mit IHH-Leuten gesprochen, und ihre Aktivitäten in mehr als 100 Ländern sind natürlich einerseits tatsächlich humanitär. Sie machen andererseits auch kein Hehl daraus, dass sie Dschihadis (Gotteskrieger) für Afghanistan und andere Kriegsschauplätze rekrutieren und ausländischen Dschihadis in der Türkei helfen.” Jenkins verweist darauf, dass vor einigen Wochen zwei IHH-Militante in Afghanistan ums Leben kamen, wo sie auf der Seite der Taliban kämpften.
Die IHH hat laut israelischen Quellen Gelder an eine Organisation namens “Union for Good” überwiesen, die unter anderem nachweislich die Familien von Selbstmordattentätern finanziell unterstützt. In jedem Fall ist die IHH eine riesige Organisation mit offenbar reichlich sprudelnden Geldquellen. Ihre Ursprünge gehen zurück auf die Organisation Milli Görüs, der auch Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und Staatspräsident Abdullah Gül entstammen – sie sind politische Ziehsöhne von Milli-Görüs-Gründer Necmettin Erbakan. Seine Strategie: bei frommen Muslimen Geld sammeln, um damit Unternehmen und Organisationen des politischen Islam zu finanzieren.
In diesem Zusammenhang wurden bislang zwei Betrugsskandale bekannt. So verloren Ende der 90er-Jahre Hunderttausende Auslandstürken ihre Ersparnisse, indem sie betrügerischen Investmentangeboten sogenannter islamischer Holdings auf den Leim gingen, die von Milli Görüs in Moscheen gepriesen worden waren. Und kürzlich flog ein Betrugsskandal der “humanitären” Organisation Deniz Feneri in Deutschland auf: Laut einem deutschen Gericht besteht der Verdacht, die erschwindelten Gelder seien an politische Kreise in der Türkei geflossen, die der Regierungspartei AKP nahestehen. Bis dato hatte Deniz Feneri in Partnerschaft mit der IHH humanitäre Aktionen organisiert. welt
Auf der Gaza-Flottille machten deutsche Aktivisten gemeinsame Sache mit gewalttätigen Islamisten. Sie müssen sich davon distanzieren.
Trotz der inzwischen veröffentlichten Bilder von der „Mavi Marmara“, die die Gewalt zeigen, mit der die angeblichen „Friedensaktivisten“ gegen israelische Soldaten vorgegangen sind, konzentriert sich die Kritik weiter vor allem auf Israel. Dabei ist es längst an der Zeit, dass auch die Türkei, Pax Christi, die IPPNW und die beteiligten Mitglieder der Linkspartei einige unangenehme Fragen beantworten.
Etwa die: Wie konntet ihr Euch nur mit den gewaltbereiten Radikalen der IHH einlassen? „Sie machen kein Hehl daraus, dass sie Dschihadis für Afghanistan und andere Kriegsschauplätze rekrutieren und ausländischen Dschihadis in der Türkei helfen,“ berichtet Gareth Jenkins, Kenner des politischen Islam der Türkei, über seine Kontakte mit der „Wohltätigkeitsorganisation“ IHH.
Eine kleine Recherche hätte zutage gefördert, dass es sich um eine äußerst problematische Organisation handelt. Spätestens, als IHH-Anhänger sich auf dem Schiff am Tag vor der Konfrontation mit der israelischen Armee mit Schlachtgesängen aufputschten und riefen „Erinnert Euch an Khaibar, Khaibar, oh Juden! Die Armee Mohammeds wird zurückkehren!“ (in Khaibar ließ Mohammed laut Koran einen jüdischen Stamm niedermetzeln), hätten die deutschen Teilnehmer wissen müssen, dass sie sich in schlechter Gesellschaft
befanden.
Was würde es die europäischen Beteiligten kosten, zu sagen: „Wir haben uns furchtbar geirrt und wollen mit den Gewalttätern nichts zu tun haben – und im Übrigen bleiben wir bei unserer Kritik an Israel und setzen uns weiter für ein Ende der Blockade ein?“ Statt reinen Tisch zu machen, hält man jedoch an der Legende fest, es habe keine Gewalttäter auf dem Schiff gegeben – aus Solidarität mit islamistischen Extremisten. Seit Jahren lässt sich beobachten, dass der radikale Islam und die radikale westliche Linke zusammenrücken, weil sie sich in ihrem Israel- und Amerikahass geeint sehen.
Diese unheilige Allianz wird nun in der Realitätsverweigerung der beteiligten deutschen Linken manifest, die ihre Inhaftierung in Israel als „Deportation“ bezeichnen und damit Parallelen zur Nazizeit ziehen, aber kein schlechtes Wort über ihre antisemitischen und gewalttätigen Verbündeten verlieren. Und derweil ergießt sich im Internet ein bisher nicht gekannter Hass über Israel und Juden allgemein. Das befördert zu haben würden die Gewissenstäter von Gaza natürlich weit von sich weisen.
Das Verhalten der Türkei im Gaza-Konflikt ist ein Schlag ins Gesicht der Europäer – und Zeichen der Islamisierung der Machtverhältnisse.
Die Türkei, mit der es der Westen heute zu tun hat, ist nicht mehr dieselbe wie zu Zeiten des Kalten Krieges. Die religiöse Rückwärtsorientierung, welche die gesamte islamische Welt seit dreißig Jahren – Rückkehr des Ayatollah – umtreibt, ergreift auch die Türkei, ist parteibildend und politikbestimmend. Die EU aber kann nicht so tun, als sei nichts geschehen.
Erdogan, der starke Mann, ist ebenso Treibender wie Getriebener. Das Drama vor der israelischen Küste ist ein Lehrstück ohne Gleichen. Was immer über begrenzte militärische Klugheit in Jerusalem zu sagen ist – die türkische Regierung muss sich Verantwortung zurechnen lassen für das, was geschah. Sie musste wissen, dass die Israelis in Gaza und um Gaza herum nicht scherzen, dass die Seeblockade ernst gemeint ist und dass es zu einer bewaffneten Konfrontation kommen konnte, ja musste, und dass die Steuerleute der Flotille eben dies wollten nach dem Prinzip der Hamas: Je schlimmer desto besser.
Die Türken wissen auch, dass Kriege von niedriger Intensität, wie der in Gaza, heute weniger auf dem Terrain entschieden werden und sehr viel mehr auf den Fernsehschirmen der Welt. Sie haben auch wenig Rücksicht genommen auf die konservativen arabischen Regime, die, wie Ägypten, Gaza am liebsten wegwünschen würden. Niemand soll sagen, die Regierung Erdogan sei hineingestolpert in ein Abenteuer. Sie wusste, was sie tat.
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Doch die Politiker in Ankara verfügen offenbar nicht über das geeignete Sensorium für die Stimmungen im Westen. Dafür aber haben sie allwissende, unzimperliche Sicherheitsdienste, denen wenig im Lande und speziell in den Häfen entgeht. Sie müssen mithin von der seltsamen Kombination von Hamas-Aktivisten, Djihadisten, Friedensboten, Schwärmern und Brandstiftern gewusst haben. Dass sie die Aktion nicht
stoppten, sondern stattdessen ein Schiff unter türkischer Flagge die Führung übernehmen ließ, war nicht nur unfreundlicher Akt….. welt
Noch immer ist die Krise um die tödlichen Schüsse auf der Gaza-Flotte nicht ausgestanden. Und selbst wenn es immer mehr Belege dafür gibt, dass radikale Islamisten auf der „Mavi Marmara“ die israelischen Soldaten brutal angegriffen haben und einige von ihnen den Märtyrertod suchten, so bleibt Israels Blockade des Gazastreifens doch anhaltend in der Kritik. Es ist deshalb an der Zeit, an ein paar Fakten zu erinnern.
Etwa daran, dass sich die De-facto-Regierung der Hamas in Gaza weiter im Kriegszustand mit Israel befindet. Die Terrororganisation hat vor dem kompletten israelischen Rückzug aus Gaza Tausende Raketen und Granaten nach Israel abgeschossen und hat diese militärische Aggression nach Israels Abzug im Jahr 2005 noch intensiviert – bis Israel Anfang 2009 den Gazastreifen teilweise eroberte, um dem ein Ende zu setzen. Die Hamas macht weiter keinen Hehl daraus, dass sie keinerlei Friedenskompromiss anstrebt, sondern die Vernichtung Israels.
Es lohnt sich auch, noch einmal die Resolution 1860 des UN-Sicherheitsrates zu lesen, die mitten im letzten Gaza-Krieg verabschiedet wurde. Darin wurde Israel einerseits aufgefordert, sich wieder aus dem Gazastreifen zurückzuziehen, was wenig später auch geschah. In Punkt sechs heißt es aber auch: „Der Sicherheitsrat fordert die Mitgliedsstaaten auf, verstärkte Anstrengungen zu unternehmen, um in Gaza Vorkehrungen und Garantien für die Aufrechterhaltung einer dauerhaften Ruhe und Waffenruhe zu schaffen und insbesondere den unerlaubten Handel mit Waffen und Munition zu verhindern.“
Israel hat also jedes Recht, gegen die feindliche Kriegspartei in Gaza eine Blockade zu verhängen, um den Waffenschmuggel zu unterbinden. Zumal in der Vergangenheit mehrfach Schiffe mit schweren iranischen Waffen an Bord aufgebracht wurden, die für die Hamas bestimmt waren. Wäre der Hafen von Gaza offen, wie es die selbst ernannten „Friedensaktivisten“ wollen, entstünde in Gaza eine Situation wie im Libanon, wo der Iran-Vasall Hisbollah inzwischen wieder über 30.000 bis 40.000 Raketen von zum Teil großer Reichweite und Durchschlagskraft verfügt.
Wer eine gänzliche Aufhebung der Blockade will, würde nicht etwa den Frieden befördern, sondern den nächsten Nahostkrieg wahrscheinlicher machen. Denn die Hamas hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie jede verbesserte Rakete in ihrem Besitz auch gegen Israel einsetzt.
Weil der Gazastreifen näher an den Bevölkerungszentren Israels liegt als der Südlibanon, wäre Israel gezwungen, auf Angriffe mit einer erneuten Eroberung des Küstenstreifens zu reagieren, um die eigenen Bürger zu schützen. Es sei auch daran erinnert, dass Seeblockaden im Völkerrecht und im Gewohnheitsrecht zwischen Staaten sehr ernst genommen werden.
Der Versuch, auch von als zivil deklarierten Schiffen, eine ausreichend bekannt gemachte Seeblockade zu durchbrechen (selbst die deutschen Aktivisten haben bekannt, dass das das eigentliche Ziel war), wird als militärischer Akt angesehen. Wenn die Blockadebrecher ihre Intentionen im Vorfeld deutlich gemacht haben, dürfen sie auch in internationalen Gewässern aufgebracht werden – zumal sich die Gaza-Flottilisten geweigert haben, das Angebot anzunehmen, die Fracht nach einer Inspektion in Aschdod weiterzuleiten. Wer Israels Kommandoaktion also als „Piraterie“ bezeichnet, hat sich entweder nicht informiert oder tut dies mit hetzerischer Absicht Quelle
Die Hamas wurde 1988 als palästinensischer Ableger der Muslimbruderschaft und Konkurrenz zur verhandlungsbereiten PLO gegründet. Sie will den Staat Israel vollständig, bedingungslos und unbefristet zerstören. Ihre bis heute gültige Charta vom 18. August 1988 ruft alle Muslime zum ewigen gewaltsamen Dschihad gegen alle Juden auf. Der Islam werde Israel ebenso wie andere Länder der Ungläubigen auslöschen (Präambel). Der Zionismus sei wesensmäßig expansiv und wolle ganz Arabien, dann die Welt erobern, wie es die Protokolle der Weisen von Zion aufgedeckt hätten (Art. 2). Aus diesen entnimmt Art. 22 weitere verschwörungstheoretische Motive: Die Juden kontrollierten mit ihrem Reichtum weltweit die Medien, lenkten Revolutionen, bildeten überall Geheimorganisationen, um Gesellschaftssysteme zu zerstören, stünden hinter beiden Weltkriegen und seien Drahtzieher jedes Krieges auf der Welt.
Die Hamas erstrebe dagegen, „das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu entfalten“ (Art. 6). Erst wenn alle Muslime die Juden bekämpften und töteten, werde das jüngste Gericht kommen. Dieses werde die Vernichtung aller Juden vollenden (Art. 7). Palästina sei ewiger heiliger Besitz für alle kommenden Generationen der Muslime. Sie dürften weder auf einen Teil noch auf das Ganze jemals verzichten (Art. 11). Der Dschihad für seine Befreiung sei „angesichts des Raubes durch die Juden“ unvermeidlich (Art. 15) und für jeden Muslim an jedem Ort „die höchste persönliche Pflicht“. Internationale Diplomatie und Friedensinitiativen widersprächen dieser Pflicht, seien „reine Zeitverschwendung“ und machten nur Ungläubige zu Schlichtern in islamischen Ländern (Art. 13). Das Friedensabkommen Ägyptens mit Israel sei Hochverrat am Dschihad gegen den Welt-Zionismus. Die Hamas sei dessen Speerspitze und Vorhut, deren Kampf islamische Gruppen in der ganzen arabischen Welt nacheifern sollten (Art. 32).[21]
Demgemäß forderte Hamas-Flugblatt Nr. 65 im Oktober 1990 zur wahllosen Ermordung von Juden auf: Jeder Jude ist ein Siedler und es ist unsere Pflicht, ihn zu töten.[22]
Die Verbindung von Zitaten aus Koran und Hadith des El Buchari (Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!) mit verschwörungstheoretischen Motiven aus dem europäischen Antisemitismus geht auf Sayyid Qutb zurück Wiki
Wir fordern den Ausschluss der Bundestagsabgeordneten Groth und Höger aus dem Bundestag!
Die Bundestagsabgeordneten (Partei Die Linke) Frau Annette Groth und Frau Inge Höger beteiligten sich aktiv an der Aktion „Free Gaza“! Die gesamte Aktion wurde zur Solidaritätsbekundung für die Hamas, einer terroristischen Vereinigung, die sich auf der „Liste von Personen, Vereinigungen und Körperschaften, zur Bekämpfung des Terrorismus nach Ansicht des EU-Ministerrates“ befindet. Sinn und Zweck der Aktion war nicht etwa ein armes Land mit Hilfsgütern zu versorgen. Es sollte ein Korridor für den Nachschub für eine Terrororganisation geöffnet werden.
Diese Aktion ist eine bewusste Provokation Israels. So war von Anfang an von “Dschihad gegen Israel” die Rede und eine Frau erklärte: „Entweder wir erlangen die Schahada (den Märtyrertod) oder den Durchbruch nach Gaza!“.
Die sich auf dem Schiff befindenden Personen inklusive die beiden dt. Bundestagsabgeordneten nahmen somit wissentlich in Kauf, bei einer eventuellen Aufbringung des Schiffes durch die IDF aktiv gegen diese vorzugehen. Die an Bord gefundenen Waffen wie Messer und Stahlrohre zeugen von der Bereitschaft im Fall einer militärischen Auseinandersetzung zu töten.
Unsere Demokratie bietet genügend Möglichkeiten, sich politisch zu artikulieren, zu protestieren und zu demonstrieren. Aber explizit die vom deutschen Volk gewählten Bundestagsabgeordneten – ganz gleich welcher Partei diese angehören – haben die Pflicht, in der Öffentlichkeit für die Interessen der Bundesrepublik Deutschland einzustehen und müssen sich ihrer Vorbildwirkung bewusst sein.
Bei dieser Aktion jedoch haben sie Deutschland in Misskredit gebracht und dem Ansehen geschadet.
An Bord der “Mavi Marmara”, die vor einer Woche von der israelischen Marine im Mittelmeer gewaltsam gestürmt wurde, befanden sich auch Politiker der deutschen Partei “Die Linke”. Gegen sie hat nun der Herausgeber des deutsch-israelischen Onlinemagazins “haOlam.de”, Jörg Fischer-Aharon, Strafanzeige erstattet. Er führt gegen sie den Verdacht der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung an.
Die Anzeige, die Fischer-Aharon bei der Berliner Polizei eingereicht hat, richtet sich unter anderen gegen die beiden Bundestagsabgeordneten Inge Höger und Anette Groth sowie den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Norman Paech. Hinzu kommen namentlich nicht genannte Personen, die eine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen oder sich dauerhaft in der Bundesrepublik aufhalten.
Als Begründung schreibt der Anzeigeerstatter, auf dem Schiff der “Free Gaza-Flotte” seien die israelischen Soldaten mit Schusswaffen, Äxten, Stahlrohren und Messern in der Absicht angegriffen worden, diese zu ermorden. Auch hätten die Aktivisten in Liedern und Sprechchören “Tod den Juden” und “Mohammeds Armee wird über die Juden kommen” skandiert. Vor der Enterung habe die Marine das Schiff über Funk mehrfach zum Anhalten aufgefordert. Der Kapitän habe mit Aussagen wie “Go back to Auschwitz” und “Don’t forget 9/11″ reagiert.
Des Weiteren weist Fischer-Aharon darauf hin, dass die Flotte maßgeblich durch die türkische IHH organisiert worden sei. Diese unterhalte enge Verbindungen zu verschiedenen Gruppen des internationalen Terrornetzwerkes. “Wie Dokumente des israelischen Außenministeriums sowie Recherchen des ZDF-Magazins ‘auslandsjournal’ belegen, hat die IHH in der Vergangenheit Spendensammlungen zum Ankauf von Waffen u.a. für die radikal-islamistische Organisation Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert, durchgeführt”, schreibt der Herausgeber von “haOlam.de”.
Fischer-Aharon fügt an, dass sich mehrere Teilnehmer der Flotte dazu bekannt hätten, in den Gazastreifen einsickern zu wollen. Dort hätten sie sich der Hamas anschließen und Terrorakte verüben wollen. “Die Hamas wird von der EU in der Liste terroristischer Organisationen geführt, sie erfüllt die Voraussetzungen des $ 129 a, Absatz 1und 2 StGB, sie ist auch der Definition des StGB eine terroristische Vereinigung”, betont der Antragsteller.
In der Strafanzeige werden die Behörden aufgefordert, zu ermitteln, ob die deutschen Teilnehmer der Flotte von den Waffen auf den Schiffen gewusst haben könnten. Ferner sei zu prüfen, inwieweit sie an der Planung der “Hilfsflotte” beteiligt waren.
Der blutende israelische Soldat zeigt eine andere Seite des Angriffs auf das Schiff “Mavi Marmara” – genauso wie Aufnahmen des Funkverkehrs.
Als die israelische Marine am Samstag das siebte und letzte Schiff der Friedensflotte aufbrachte, fiel kein einziger Schuss. Nichts erinnerte an die Erstürmung der „Mavi Marmara“ am vergangenen Montag, als israelische Soldaten bei Landung mit Eisenstangen und Knüppeln angegriffen wurden und neun Aktivisten töteten. Auf der „Rachel Corrie“ gab es keine Gegenwehr, die meisten der 19 Passagiere befinden sich schon auf der Heimreise.
Noch immer nicht geklärt aber ist, was am auf der „Mavi Marmara“ wirklich geschah. Immerhin ist nun bekannt, dass die ersten drei Soldaten von den Angreifern überwältigt wurden, nachdem sie sich aus dem Hubschrauber abgeseilt hatten. Mindestens ein Soldat soll von den Schlägen das Bewusstsein verloren haben, er wurde gemeinsam mit zwei seiner Kameraden gefesselt auf das Unterdeck gebracht, das bestätigen mittlerweile heimgekehrte Aktivisten. Auch Bilder, die die türkische Zeitung „Hürriyet“ nun veröffentlichte, zeigen die verwundeten israelischen Soldaten. Die Israelis hatten die Aufnahmen wohl von den Mobiltelefonen der Aktivisten gelöscht, um ihre Soldaten nicht bloßzustellen. Die Daten konnten aber wiederhergestellt werden.
Der Verdacht, ihren Kameraden könne etwas angetan werden, scheint einer der Hauptgründe für die tödlichen Schüsse gewesen zu sein. Die Angst war wohl auch nicht unberechtigt: Die Aktivistin Theresa McDermott war zwar nicht auf dem betreffenden Schiff, berichtet aber, sie habe gehört, einige Aktivisten wären die gefesselten Soldaten gerne angegangen, seien aber von anderen Passagieren daran gehindert worden. Auch die Londoner „Times“ zitiert eine Augenzeugin, die berichtet, wie die anwesenden Frauen geschrieen hätten: „Tut ihnen nichts!“
Die israelische Armee veröffentlichte einen sechs Minuten langen Originalmitschnitt des Funkverkehrs vor dem Angriff. Auf die Aufforderung der Israelis, abzudrehen, antwortet eine Männerstimme: „Geht zurück nach Auschwitz!“ Gegen Ende ist ein anderer Mann zu hören: „Wir helfen den Arabern gegen die USA. Vergesst 9/11 nicht, Jungs.“ Schon vor dem tragischen Zwischenfall hatte der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira Aufnahmen von Bord des Schiffes veröffentlicht, auf denen eine Gruppe Passagiere in Sprechchören die Schlacht von Khaibar beschwört.
In Khaibar hatte der Prophet Mohammed im siebten Jahrhundert ein jüdisches Dorf ausradiert und die Bewohner töten oder vertreiben lassen. Jean-Louis Burguiere, ein ehemaliger französischer Richter und Terrorermittler, bestätigt, dass die angebliche „Wohltätigkeitsorganisation“ IHH zumindest in den späten 90er Jahren „klare, lange vorhandene Verbindungen“ zur Terrorszene und zu dschihadistischen Bewegungen unterhalten habe. Weiteres Material, dass Al-Dschasira und andere Journalisten während des israelischern Angriffes gefilmt hatten, wurde allerdings in Israel konfisziert und bisher nicht freigegeben. Dabei ergäbe sich mit Hilfe der Aufnahmen möglicherweise ein vollständigeres Bild der Vorgänge.
Die Partei reagierte verstört, widersprach Gysi doch allen linken Traditionen. Die speisen sich aus einem doppelten Antizionismus: dem staatlich verordneten der DDR, der bei der Ostlinken zu einem insgesamt verkrampften Verhältnis zu Israel führte, und dem politischen der Westlinken, die Israel als verlängerten Arm der „imperialistischen Großmacht USA“ geißeln und die Palästinenser zu Märtyrern stilisieren.
In der Linkspartei PDS kam diese Haltung immer wieder zum Ausdruck: So warf während des Libanon-Kriegs 2006 Norman Paech, damals außenpolitischer Sprecher der Fraktion, Israel nicht nur einen „unzulässigen Vernichtungskrieg“ vor, sondern scheute vor NS-Vergleichen nicht zurück. Das Vorgehen der israelischen Armee erinnere ihn an die „unseligen Vergeltungsbefehle der deutschen Wehrmacht“, sagte Paech.
Immer wieder haben Linke-Abgeordnete wie Wolfgang Gehrcke und Christine Buchholz Solidarität mit den Terrororganisationen Hisbollah und Hamas bekundet. Noch einmal flackerte der Konflikt zu Beginn des Jahres auf, als der israelische Präsident Schimon Peres im Bundestag zum 65. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz sprach. Buchholz und Sahra Wagenknecht blieben beim Schlussapplaus demonstrativ sitzen. Dafür ernteten sie selbst aus den eigenen Reihen noch Kritik. Welt
Der Iran nutzt perfekt die Empörung gegen Israels Seeblockade. Im Windschatten der Ereignisse wird weiter heimlich an der Atombombe geforscht.
Die iranischen Politiker übernehmen meist eine Schlüsselrolle, wenn sich die zwischenstaatlichen Beziehungen mit Israel verschlechtern, wenn die antiisraelische Stimmung hörbarer wird, wenn statt Entspannung eine Missstimmung gegen Israel vorherrscht. Eine Schlüsselrolle übernehmen iranische Politiker, wenn es darum geht die iranischen und die muslimischen Massen gegen Israel aufzuhetzen. Welt
… im eigensten Interesse eines jeden Kindes in Gaza. Das Schweigen der „Palästina-Solidarität“ zur systematischen Dressur von Kindern zu antisemitisch manipulierten und auf`s Opfer für die Nation abonnierten Märtyrern, verrät sie, die vorgebliche „Solidarität“, als organisierten Verrat an dem fernen Glück und Frieden der Menschen, die gezwungen sind, in der islamistischen Finsternis zu leben. Eine um den Notwehrcharakter dieses Staates wissende und somit dezidiert solidarische Kritik Israels wäre dann legitim, wenn sie sich etwa in dem Anliegen äußern würde, die Flucht von Homosexuellen und ungehorsamen Frauen nach Israel zu ermöglichen. Doch der empirische Mensch ist der „Palästina-Solidarität“ fremd, sie giert nach der Zunft, dem naturhaften Volk, das sich dem ‚Synonym für Unmenschlichkeit’, dem „Staat aus der Retorte“ („junge Welt“), dem Anti zur naturalisiert-fetischistischen Herrschaft: dem Staat der Juden erwehre.
Wegen mangelnder Zeit, der „stumme Zwang“ eben, werde ich vorerst nur auf Aktionen gegen den antisemitischen Wahn: in Düsseldorf am 5. Juni und in Dresden am 19. Juni hinweisen können.
Und hier noch einige Informationen über die „Friedensfreude“ der geenterten „Ship-to-Gaza“-Flottille:
Die Eigentümerin von drei der sechs Booten der Flottille, die 593 von den 663 antiisraelischen Eiferern transportierten, ist die “Foundation for Human Rights and Humanitarian Relief” („Insan Hak ve Hürriyetleri Insani Yardım Vakfı“, kurz: IHH), eine mit Milli Görüş verbandelte türkische Finanzierungsorganisation des internationalen Islamismus. Ihre Dachorganisation ist die „Union for Good“, die unter Obhut des die Shoa würdigenden Muslimbruders Yusuf al-Karadawi u.a. die Hamas finanziert. So waren unter den Passagieren ägyptische, jordanische und jemenitische Muslimbrüder. Sie simulierten auf der Seefahrt nach Gaza ein modernes Khaybar (in Khaybar wurde im Jahr 629, den islamischen Überlieferungen folgend, die jüdische Bevölkerung von Mohammeds Armeen massakriert und den Überlebenden eine Kopfsteuer aufgezwungen.)
„Gazze Türkiye omuz omuza“ („ Gaza-Türkei-Schulter-an-Schulter“)
Auf dem Flaggschiff der Flottille waren mit Eyüp Gökhan Özekin und Muhittin Açıcı mindestens zwei Politiker der „Büyük Birlik Partisi“. Die BBP hat sich am 29. Januar 1993 als der extremistischste Flügel der panturanistisch-völkischen „Bozkurtlar”-Bewegung von der „Milliyetçi Hareket Partisi“ abgespalten. Überdies waren Delegierte der ultranationalistischen und mit der BBP assoziierten Vereine, „Denizli Alperen Ocakları” und „Anadolu Gençlik Derneği’nden”, des chomeinistischen Vereins „Özgür-Der”, der die Berliner al-Quds-Aufmärsche mitorganisiert, sowie Korrespondenten u.a. der Adolf Hitler rühmenden „Vakit“ mit auf dem Boot. Stark involviert war überdies der parlamentarische Flügel von „Milli Görüş, die „Saadet Partisi“, die Partei der Mörder von Sivas. (In der islamistischen Bastion Sivas verbrannten am 2. Juli 1993 37 Menschen. Sie waren Gäste eines alevitischen Kulturfestivals, zu dem auch der türkische Verleger Salman Rushdies, Aziz Nesin, angereist war. Der heutige Politiker der „Saadet Partisi“, Temel Karamollaoğlu, instruierte den Brandmob. Necmettin Erbakan, der Übervater von „Milli Görüş“, verteidigte den Brandmord als Reaktion auf die angebliche Islamophobie der Ermordeten.) Die türkischen Freunde von einem Hamas beherrschten Palästina spekulieren nicht vergebens auf einen völligen Bruch der Türkei mit Israel und auf eine islamische Entente
unter türkischer Ägide. Quelle
Seit einigen Jahren spricht man in Europa von einem „neuen Antisemitismus“. Zur Prägung des Begriffs führten der neuerliche Anstieg judenfeindlicher Gewalttaten und die wachsende Hass-Propaganda gegen Israel. Träger der europaweiten Bewegung sind vor allem Gruppen, die erst neuerdings als judenfeindlich wahrgenommen werden, zum Beispiel die europäische Linke oder bislang ihrerseits für bedroht erachtete Minderheiten, vor allem Muslime…. Ach-Gut
Richard Herzinger sieht die “Friedensaktivisten” der Linkspartei in der Tradition der SED-Ideologie. Im Kampf gegen Israel verbünden sie sich mit militanten Judenhassern.
Die Art, wie sich Politiker der Linken, die seit Jahren für ihren radikalen “Antizionismus” bekannt sind, als arglose Friedensapostel gerieren und eine militante politische Aktion als rein humanitär motivierte Friedenstat ausgeben, weckt ungute Erinnerungen. Schon die Propaganda der SED missbrauchte den Begriff Frieden als zentrale Kampfparole. Nach ihrer Lesart diente alles dem “Frieden”, was dem westlichen “Imperialismus” Schaden zufügte. Denn dieser sei der alleinige Urheber von Krieg, Gewalt und Unterdrückung. Was seine Beseitigung beförderte, diente folgerichtig dem Frieden. Als “Speerspitze des Imperialismus” im Nahen Osten galt den Kommunisten schon damals Israel. Dessen gewaltsame Zerstörung sahen sie daher als wichtige Etappe im “Friedenskampf” an.
Derselben Unterscheidung zwischen friedensfeindlicher und friedensfördernder Gewalt hängen auch die “Antiimperialisten” der heutigen Linkspartei an. So erklärte Paech vor einigen Tagen in einem Interview, die von Israel verschuldete Not gebäre “die Gewalt im Gazastreifen, wie sie sich im Abschuss von Raketen auf Israel äußert. Die Palästinenser haben keine andere Möglichkeit sich zu wehren”. Zu dieser Absegnung von Kriegsverbrechen gegen Zivilisten durch den vermeintlichen Friedensfreund Paech passt es, dass man von der Linken nie einen Protest gegen das Regiment der Hamas im Gazastreifen vernommen hat. Der aktuelle Jahresbericht von Amnesty International spricht von willkürlichen Festnahmen, Entführungen politischer Gegner sowie von summarischen Hinrichtungen und Folterungen vermeintlicher “Kollaborateure” durch die Hamas. Ein Aufschrei dagegen von links ist bisher ebenso ausgeblieben wie gegen die Welle brutalen
Judenhasses, die derzeit unter dem Vorwand der Palästina-Solidarität durch Twitter und Facebook rauscht.
Zwar haben einige führende Politiker der Linken, allen voran Gregor Gysi, immer wieder beteuert, sie seien um ein differenzierteres Urteil ihrer Partei über Israel und den Nahost-Konflikt bemüht und lehnten Bündnisse mit Islamisten ab. Tatsächlich aber geben in der Linkspartei in dieser Frage jene radikalen “Antizionisten” den Ton an, die sich vergangenes Jahr – unter dem Beifall der extremen Rechten – weigerten, einer Resolution des Bundestages gegen Antisemitismus zuzustimmen und neuerdings nicht mehr davor zurückschrecken, sich für Propagandainszenierungen der Hamas einspannen zu lassen, die jeden Friedensschluss mit Israel prinzipiell ablehnt. Gysi scheint das nicht zu stören. Stattdessen verdammte er Israels Militäraktion reflexhaft als “verbrecherisch”, ohne eine auch nur annähernde Klärung der Fakten abzuwarten. Mag aber Kritik am Vorgehen der Israelis im Gazakonflikt noch so angebracht sein – von einer Partei wie der Linken haben weder sie noch die deutsche Öffentlichkeit moralische und rechtliche Belehrungen über den richtigen Weg zum Frieden nötig.
Erstens: Im Gaza-Streifen, eine Autostunde von Tel Aviv entfernt, errichtet die islamistische Organisation Hamas ein Terrorregime, das jede Opposition und jede Kritik gewalttätig unterdrückt, das die palästinensischen Frauen, die zu den emanzipiertesten der arabischen Welt gehörten, wieder brutaler Männerherrschaft unterwirft.
Zweitens: Die Hamas baut ihr «Staatsgebiet», den Gaza-Streifen, im strategischen Interesse des Irans zur Raketenbasis gegen Israel aus. Mit Kassam-Raketen beschiesst sie täglich israelisches Gebiet, am letzten Donnerstag mit vier Raketen, am Freitag mit zwei, am Samstag ebenfalls mit zwei.
Drittens: Die Hamas erkennt weder das Existenzrecht Israels an, noch respektiert sie bestehende Verträge zwischen Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten. Sie bekennt sich dazu, Feind des Judenstaates zu sein.
Viertens: Israel befindet sich mit dem Hamas-Staat im Krieg.
Fünftens: Mit dem Kriegsinstrument einer Blockade will Israel die Hamas an der Einfuhr von Waffen, insbesondere von Raketen hindern. Das Land hat dabei immer das Beispiel Libanon vor Augen, wo die Hisbollah trotz Uno-Truppenpräsenz heute im Besitz von 40 000 modernen Raketen sein soll. Nach Berechnungen des amerikanischen Verteidigungsministeriums verfügt die schiitische Terror-Organisation damit über mehr Raketen als die meisten souveränen Staaten der Welt.
Sechstens: Die Waffen der Hamas in Gaza und die der Hisbollah im Libanon haben ein einziges Ziel: Israel.
Siebtens: Die israelische Blockade betrifft Waffen, nicht aber Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung des Gaza-Streifens. Allerdings ist auch die Einfuhr von Fruchtsaft, Schokolade, Koriander und Petersilie, von Musikinstrumenten und Möbeln, von Baustahl und Zement verboten. Eine Schikane für Menschen, die unter dem Hamas-Regime schon genug zu leiden haben.
Achtens: Am frühen Morgen des vergangenen Montags wollte die israelische Armee einen Konvoi von sechs Schiffen kontrollieren, der mit Hilfsgütern und Friedensaktivisten beladen war.
Neuntens: Auf Anordnung der israelischen Streitkräfte drehten fünf der sechs Kapitäne bei, um ihre Schiffe kontrollieren zu lassen. Ein sechstes Schiff soll den Befehl mit der Antwort verweigert haben: «Geht zurück nach Auschwitz.»
Zehntens: Auf dem Schiff der Blockadebrecher befanden sich unter Deck die Friedensaktivisten, an Deck jedoch 50 kampfentschlossene Islamisten, bewaffnet mit Eisenstangen und Messern.
Elftens: Die Israelis versuchten das Schiff mit Soldaten zu entern, die aus Helikoptern abgeseilt wurden. Sie trugen dazu Asbest-Handschuhe, was sie, auf Deck angekommen, zunächst kampfunfähig machte. Bewaffnet waren sie mit Paintball-Munition, die zwar schmerzhaft trifft, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Zudem trug jeder Soldat eine Pistole zur Selbstverteidigung.
Zwölftens: Die Soldaten wurden von den islamistischen Kämpfern sofort angegriffen, waren davon offenbar überrascht, wussten zunächst nicht, ob sie sich wehren durften, da die Enterung des Schiffes gewaltlos erfolgen sollte. Ein Offizier sprang ins Meer, um nicht schiessen zu müssen, andere Soldaten schossen und töteten neun Angreifer.
Dreizehntens: Für Israel endete der dilettantisch durchgeführte Einsatz gegen den Schiffskonvoi als verlorene Schlacht. Die Welt ist empört: Israel tötet Menschen, die andern Menschen Hilfe bringen wollten! So sieht es aus. Für die Hamas ist dies ein grosser Sieg.
Vierzehntens: In Israel findet seit Tagen eine offene und harte politische Auseinandersetzung über die misslungene Kriegsaktion statt. Die einzige Demokratie im Nahen Osten funktioniert.
Letztens: Wir sollten, wenn wir vom friedlichen Europa, von der friedlichen Schweiz, von den friedlichen Redaktionsstuben aus über Israel urteilen, nicht aus dem Blick verlieren, worum es geht: um die Existenz eines bedrohten kleinen Staates, dessen Feinde seit 60 Jahren keine Ruhe geben.
Trotzdem ist die Geschichte nicht so einfach, wie der türkische Premierminister Erdogan oder die Linke hier in Deutschland uns Glauben machen wollen. Eine der Organisationen hinter den Hilfslieferungen in den Gaza, die türkische IHH, hatte offenbar rund zwei Dutzend zur Gewalt entschlossene Provokateure in die Gruppe von mehr als 600 sonst friedlichen Aktivisten eingeschleust. Diese Gewalttäter hatten sich, das belegen Videoaufnahmen, mit selbstgebauten Waffen auf eine Konfrontation vorbereitet.
Die Organisatoren des Konvois hätten wissen müssen, wer da mit an Bord war. Auch der israelische Geheimdienst und die Armee hätten es wissen und die Kommandoaktion anders planen müssen. Denn die IHH hat in der Vergangenheit islamische Terroristen im heiligen Krieg mit Waffen, Geld und Rekruten unterstützt. Das geht aus Gerichtsakten, Polizeiprotokollen und zahlreichen Quellenberichten westlicher Nachrichtendienste hervor. Ich empfehle dazu eine Studie des Dänischen Instituts für Internationale Studien, die 2006 erschien und schon lange auch in meinem Computer gespeichert ist. Dass diese Studie jetzt eifrig von israelischen Quellen gestreut wird, ändert nichts an ihrer Glaubwürdigkeit, denn die Inhalte sind leicht nachprüfbar.
Hier die wichtigsten Punkte:
- Am 5. Dezember 1997 fand die türkische Polizei bei einer Razzia im IHH-Hauptquartier in Istanbul Material und Anleitungen zum Bombenbau sowie Propaganda für den Heiligen Krieg
Mitglieder der IHH kämpften im sogenannten Jihad in Bosnien, Tschetschenien und Afghanistan.
- IHH-Anhänger standen im Kontakt mit Terrorzellen in Großbritannien, Italien und Algerien.
- Es gibt Querverbindungen zwischen der IHH und geplanten Bombenanschlägen in den USA im Jahr 1999.
- Französischer Ermittler sehen die IHH beteiligt an Passfälschungen, Menschenschleusung und Waffenschmuggel
Haben sich die Bundestagsabgeordneten der Linken und der von mir sehr bewunderte Krimiautor Henning Mankell also mit Terroristen abgegeben? Mindestens jedenfalls mit Extremisten. Die IHH unterstützt zahlreiche humanitäre Projekte, aber sie tut dies immer mit dem Ziel, eine extreme Auslegung des Koran zu verbreiten. Wer sich mit ihr einlässt, sollte dies wissen und nicht den Anschein erwecken, als handele es sich um reine Gutmenschen, die mit Gewalt nicht das geringste zu tun hätten.
Und was Ministerpräsident Erdogan angeht: Wenn er die IHH völlig unkritisch gegen alle Vorwürfe verteidigt und nur einseitig von einem israelischen „Massaker” spricht, tut er dies dann wider besseres Wissen aus politischem Opportunismus? Oder vielleicht doch, weil seine Partei aus derselben Wurzel entstammt wie die IHH – nämlich der ehemaligen „Wohlfahrtspartei” in der Türkei. Dem Gründer dieser Partei war 1997 die politische Betätigung wegen islamistischer und staatsfeindlicher Umtriebe verboten worden. Beide Beweggründe wären höchstbedenklich und wecken Zweifel, dass eine Regierung Erdogan ein verlässlicher Partner der EU im Kampf gegen Extremismus sein kann.
Rechtfertigt all das in irgendeiner Weise das brutale und erstaunlich dilettantische Vorgehen der israelischen Armee? Nicht im geringsten, aber es gehört zur Wahrheit dazu.
Auch in den vergangenen zehn Jahren taucht die IHH immer wieder bei Terrorermittlungen auf. Erst vor kurzem wurden zwei IHH-Anhänger auf Seiten der Taliban im terroristischen Kampf in Afghanistan getötet.
Das Ziel stand eindeutig fest: Die Flotte “Free Gaza” sollte mit 700 “Friedensaktivisten” und 10.000 Tonnen Hilfsgütern an Bord einen Weg nach Gaza öffnen, auf dem dann “monatlich ähnliche Schiffskonvois” folgen sollten. So Mohammed Kaya, der Leiter des Büros der “Internationalen Humanitären Hilfsorganisation” (IHH) in Gaza, am 21. Mai.
Neben der “Free Gaza Bewegung” (FG) und der “Europäischen Kampagne zur Beendigung der Belagerung Gazas” (ECESG), war die türkische IHH Hauptsponsor der spektakulären Aktion mit sechs Schiffen, die nach eigenen Angaben “von Hunderten Gruppen und Organisationen weltweit” unterstützt wurde. Drei weitere Schiffe waren wegen technischer Schwierigkeiten unterwegs liegen geblieben.
Zur Erinnerung: Israel blockiert den Gazastreifen, weil dort ein israelischer Soldat, Gilad Schalit, seit Sommer 2006 festgehalten wird – ohne jeden Kontakt zur Außenwelt. Nicht einmal das Rote Kreuz durfte ihn bislang besuchen. Zudem will Israel den Palästinensern klar machen: Der Beschuss Südisraels mit Raketen ist nicht akzeptabel. Vor dem Gazakrieg zum Jahreswechsel 2008/2009 waren mehr als 10.000 Raketen von Gaza auf Israel abgeschossen worden – seit Februar 2009 sind es schon wieder fast 500. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu erklärt die Politik seiner Regierung “ganz einfach”: “Humanitäre und andere Güter kommen rein. Waffen und Rüstungsgüter nicht.” Übrigens: Ägypten, das ohne jede Einflussmöglichkeit der Israelis die gesamte Südgrenze des Gazastreifens kontrolliert, hatte bislang seine eigenen Gründe, den Personen- und Warenverkehr mit dem von der radikal-islamischen Hamas beherrschten Küstenstreifen so weit, wie irgend möglich, einzuschränken.
Regelmäßige Hilfslieferungen waren bekannt
Seit Wochen hatte das israelische Verteidigungsministerium Journalisten detaillierte Listen mit Hilfsgütern vorgelegt, die ständig in den Gazastreifen geliefert wurden – vielleicht mit Blick auf die Gewitterwolken “Hilfsflotte”, die sich am internationalen Horizont zusammenbrauten. So liefert Israel pro Woche weit mehr Hilfsgüter nach Gaza, als der gesamte Schiffskonvoi “Free Gaza” bringen wollte. Die Israelis beteuern: “Eine humanitäre Krise gibt es in Gaza nicht!” Pro-palästinensische Hilfsorganisationen kontern, die Lieferungen reichten bei weitem nicht aus, um “die enormen Bedürfnisse der erschöpften Bevölkerung zu befriedigen”. Tatsache ist, dass schon kurz nach dem Gazakrieg die Märkte in Gaza-Stadt voll waren mit allem, was man zum täglichen Leben braucht. Benzin kostete dort im März 2009 genau halb so viel wie in Israel.
Israels Anliegen war erklärtermaßen nie, den Menschen im Gazastreifen die Lebensgrundlage zu entziehen. Bis heute steht das Angebot, humanitäre Hilfsgüter über den Hafen Aschdod und israelische Sicherheitskontrollen ihrer Bestimmung in Gaza zukommen zu lassen. Aber die “Friedensaktivisten” der “Free Gaza”-Flotte lehnten dieses Angebot genauso ab, wie die Bitte von Noam Schalit, seinem Sohn Gilad ein Päckchen und einen Brief zu überbringen. Deshalb ist der Schluss des stellvertretenden israelischen Außenministers Danni Ajalon nicht ganz von der Hand zu weisen: “Die Aktion ‘Free Gaza’ hatte niemals eine humanitäre Zielsetzung, sondern war eine Provokation, um die Hamas zu unterstützen.” Interessanterweise scheint bislang weder Politikern noch Journalisten oder gar “Friedensaktivisten” eingefallen zu sein, von der Hamas die Freilassung Gilad Schalits oder eine Einstellung des Raketenbeschusses zu fordern, um so Israel wenigstens die Begründung zur Blockade des Gazastreifens zu nehmen.
Mehrfach weigerten sich die Besatzungen der sechs Schiffe am frühen Morgen des 31. Mai 2010, der Aufforderung der israelischen Kriegsmarine Folge zu leisten und in den Hafen von Aschdod einzulaufen. So beschloss die israelische Führung, die Schiffe zum Kurswechsel zu zwingen. Auf fünf Frachtschiffen der Flotte “Free Gaza” gelang es den Marinesoldaten problemlos, das Steuer zu übernehmen. Auf dem Passagierschiff “Mavi Marmara” aber waren die “Friedensaktivisten” gut auf die Ankunft der israelischen Soldaten vorbereitet – wie Aufnahmen der Sicherheitskameras auf dem Schiff sowie Filmaufnahmen von “Friedensaktivisten” bestätigen. Mit Schockgranaten und einem starken Wasserstrahl sollten die Elitesoldaten am Entern gehindert werden. Filmaufnahmen der israelischen Armee zeigen, wie Soldaten, die sich von einem Hubschrauber auf das Oberdeck der Mavi Marmara abseilten, brutal zusammengeschlagen wurden. “Wir waren auf passiven Widerstand und friedliche Demonstranten eingestellt” – und entsprechend bewaffnet, erzählt Hauptmann R., “und sahen uns Terroristen gegenüber, die uns töten wollten.” Auf die Soldaten wurde auch scharf geschossen, die an Bord waren. Die Israelis entdeckten Patronenhülsen, die nicht von israelischen Waffen stammen.
Aktivisten wollten “Märtyrer” werden
Eigentlich hätten die israelischen Soldaten und ihre Kommandeure von Engagement und Motivation der Blockadebrecher nicht überrascht sein dürfen. Einen Tag zuvor hatte Dr. Abd al-Fatah Schajjek Naaman, Gastdozent aus dem Jemen an der Universität Gaza, im Al-Aksa-Fernsehen der Hamas verkündet: “Sie werden Widerstand leisten, mit ihren Fingernägeln. Das sind Leute, die das Martyrium für Allah suchen. So sehr sie auch nach Gaza kommen wollen, das Martyrium ist doch erstrebenswerter.” Tatsächlich gibt es Filmaufnahmen von Mitgliedern des Konvois “Free Gaza”, die ihren Wunsch “Schahid”, “Märtyrer”, zu werden, offen aussprechen. “Entweder Martyrium oder wir kommen nach Gaza”, verkündet eine Muslima leidenschaftlich zum Abschluss eines Berichts des arabischen Nachrichtensenders “Al-Dschasira” vom 29. Mai 2010.
“Chaibar, Chaibar, o Ihr Juden! Die Armee Mohammeds kehrt zurück!”, brachten sich die “Friedensaktivisten” auf der Mavi Marmara in Stimmung – mit Sprechchören, die einem Außenstehenden nur schwer verständlich sind. Chaibar ist eine Oase im Nordwesten der Arabischen Halbinsel, in der zur Zeit des Propheten Mohammed viele Juden wohnten. Zusätzlich waren dorthin noch die Juden geflohen, die Mohammed aus Medina vertrieben hatte. Der Ruf “Chaibar, Chaibar” assoziiert eine Schlacht “gegen die Feinde, bis diese sich dem Islam unterwerfen.” Diese Schlacht wurde vom Gründer des Islam ursprünglich im Jahre 629 geführt. Der “Bund von Chaibar” beinhaltet einigen Auslegern zu Folge, dass die Moslems die Juden vertreiben dürfen, wann und wie immer sie wollen. Eigentlich hätte Israels Geheimdienst vorher wissen müssen, wes Geistes Kind die “Friedensaktivisten” der “Free Gaza”-Flotte waren.
Die Opferzahlen waren übertrieben, wie bei Berichten von pro-palästinensischen Medien über israelische Militäraktionen mittlerweile schon üblich. Anfangs war die Rede von 19 Toten. Dann wurde auf 15 Tote korrigiert. Bis schließlich klar wurde, dass neun türkische “Friedensaktivisten”, von denen einer einen amerikanischen Pass hat ihr Leben verloren hatten. Sieben israelische Soldaten wurden teilweise schwer verletzt. Sie trugen unter anderem Knochenbrüche, Stichwunden im Unterleib und Schussverletzungen davon. Einer erlitt einen Schädelbruch.
Etwa 40 “Friedensaktivisten” hatten keinerlei Ausweispapiere bei sich. Dafür waren sie aber mit Gasmasken, kugelsicheren Westen, Nachtsichtferngläsern und verschiedenen Waffen ausgestattet. Jeder dieser Männer hatte genau dieselbe große Summe Bargelds in der Tasche, alle zusammen mehr als eine Million US-Dollar. Israel vermutet, dass sie Al-Qaida-Söldner sind. Die Israelis stellten Knüppel, Eisenstangen, Messer, Metallgegenstände, Schleudern und Ketten sicher. Trotzdem bestreiten die Türken, dass sich irgendwelche Waffen an Bord der Mavi Marmara befunden haben könnten. Immerhin hätten die türkischen Behörden alle Passagiere mit modernsten Mitteln sorgfältig untersucht.
Zu diesen untersuchten Personen gehörte aber offensichtlich nicht das jemenitische Parlamentsmitglied Scheich Muhammad al-Hasmi, der sich vor dem israelischen Angriff mit seinem Krummdolch in entsprechender Pose auf der Mavi Marmara fotografieren ließ. Al-Hasmi gehört zur Al-Islah-Partei, die der ägyptischen Moslembruderschaft verbunden ist. Die Gegenwart von Parlamentsabgeordneten bei einer derartigen Aktion hätte eigentlich Garant dafür sein sollen, dass sie gewaltfrei verläuft. Doch Israel und die Welt hätte spätestens seit Jasser Arafats Rede vor der UNO im Jahre 1974, als sich der Palästinenserführer mit Olivenzweig und Pistole präsentierte, wissen müssen, dass waffenschwingende Volksvertreter in der arabischen Welt keineswegs verpönt sind.
Antisemitische Reaktionen in Internetforen
Reflexartig sprachen arabische Medien und ihre Sympathisanten vom “Massaker auf hoher See”. Israelis konterten, ihre Soldaten seien “gelyncht” worden. In Online-Foren im Internet und im Facebook erfuhr das gesamte altbekannte, antisemitische Repertoire eine aktuelle Neuauflage. Lange bevor Fakten auf dem Tisch liegen konnten, zeigte sich die Welt schon einmal prophylaktisch empört über das blutrünstige Vorgehen des jüdischen Staates. “Tod den Israelis” forderten Aufkleber in der Türkei, die, genau wie Fußballweltmeisterschaftsland Südafrika, ihren Botschafter in Israel zu Beratungen zurück-orderte. Das mittelamerikanische Nicaragua brach seine diplomatischen Beziehungen mit Israel ab.
Auf Initiative der arabischen Staaten beschloss die UN-Menschenrechtskommission (UNHRC) eine Untersuchung – wobei bereits die Resolution zur Einrichtung der Untersuchungskommission Israel hart verurteilt. Der israelische Kabinettsminister Benjamin Ben-Elieser meint, Israel habe von einer Untersuchungskommission nichts zu befürchten, weil es nichts zu verbergen gäbe. Allerdings glaubt in Israel seit dem Goldstone-Bericht kaum mehr jemand daran, dass eine UNO-Untersuchungskommission neutral sein kann. Der Iran bedankte sich ausdrücklich bei Europa für dessen harte Reaktion auf “Israels barbarische Kommandooperation”.
Innerhalb weniger Tage nach dem Vorfall hatte Israel schon alle Teilnehmer der “Free Gaza”-Flotte ins Ausland abgeschoben, einschließlich derer, die gewalttätig gegen israelische Soldaten vorgegangen waren. Unter den “Friedensaktivisten” waren mehr als 100 Bürger aus elf arabischen Staaten, 380 Türken, aber auch elf Deutsche und vier Tschechen. Die Hilfsgüter der Flotte “Free Gaza” wurden auf 33 Lastwagen verpackt. Acht Lastwagen warten am Grenzübergang Kerem Schalom und der Rest sitzt noch im Hafen von Aschdod fest.. Die Hamas verweigerte deren Einreise. Offensichtlich kann man auch in Gaza mit Medikamenten, deren Verfallsdatum bereits in der Vergangenheit liegt, der Kleidung, den Decken, Rollstühlen und dem Spielzeug nichts anfangen. Dafür hat aber Ägypten die Sorge, irgendwann doch von der Weltöffentlichkeit mit dem
Judenstaat in einen Topf geworfen zu werden – und öffnete die Südgrenze des Gazastreifens. Die nächsten Schiffe sind nämlich bereits auf dem Weg. Offensichtlich lohnen sich der finanzielle Aufwand und das persönliche Risiko der Beteiligten für den Propagandafeldzug der Feinde des jüdischen Staates.
Menschenrechte
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Militärische Aggression
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Türkei von EU-Beitritt noch weit entfernt
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Türkei: Militärische Aggression nicht mit EU-Werten vereinbar
islamischen Faschisten Staat boykottieren – Keine Reisen,in dieses asoziale Drecksland -keine türkische Waren kaufen -nicht bei Türken kaufen -Türken konsequent abschieben in ein Morgenland Ihrer Wahl
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Einige Nutzer rufen sogar dazu auf, Juden zu ermorden. Wegen der Hasspropaganda hat die Berliner Staatsanwaltschaft bereits Ermittlungen aufgenommen.
Es gebe “Hinweise auf Straftaten zum Nachteil jüdischer Mitbürger”, sagte ein Justizsprecher in Berlin. Die Staatsanwälte gingen dem von sich aus nach. Die Jüdische Gemeinde zu Berlin hat außerdem vor, Anzeige zu erstatten. Die Vorsitzende Lala Süsskind sprach von “antisemitischer Hetze in ihrer übelsten Form”.
Wer zurzeit auf Facebook oder Twitter nach Worten wie “Juden” oder “Israel” sucht, erhält erschreckende Einblicke in das Weltbild einer anti-jüdischen Minderheit, die ihrem Hass im Netz freien Lauf lässt. Diese Nutzer unterscheiden in keiner Weise zwischen dem Staat Israel und dem jüdischen Volk. Auffällig ist auch: Offensichtlich islamistisch geprägte User bekennen sich schamlos zu nationalsozialistischem Gedankengut.
So meint Facebook-User Eren K. aus Köln: “mir beibt nichts übrig ausser nazi zu sein alle juden sind wie hefe denn ich schlag sie zu brei” [sic]. Ileri R. aus Wiesloch zitiert aus Hitlers “Mein Kampf” und Ilyas D. hat als Profibild eine Hakenkreuz-Flagge. Ganz ähnlich sieht die Hetze auf der Microblogging-Seite Twitter aus: Viele User schüren Hass gegen Juden, stellen Hitler-Zitate online. Prof. Dr. Hajo Funke, Antisemitismus-Experte am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft in Berlin, sagt: “Diese Leute scheinen sich zum Teil tatsächlich mit neonazistischer Ideologie zu identifizieren – das ist grotesk.”
Doch die sozialen Netzwerke sind im Grunde machtlos, gegen die antisemitische Hetze vorzugehen. Deren schnelle Ausbreitung lässt sich nämlich kaum kontrollieren. Auf Twitter etwa können Gleichgesinnte Hass-Kommentare mit einem einzigen Mausklick durch einen sogenannten “Retweet” weiterleiten – bestimmte Einträge werden so extrem oft vervielfältigt.
Auch auf Facebook ist die Hetze kaum in den Griff zu kriegen. Zwar sagte ein Facebook-Sprecher WELT ONLINE, dass man bemüht sei, grundsätzlich alle “hasserfüllten, bedrohlichen und pornografischen” Inhalte umgehend zu löschen. Doch tatsächlich ist Facebook stark darauf angewiesen, dass die User das Netzwerk selbst moderieren und anstößige Kommentare von sich aus melden. Doch im Fall der antisemitischen Hetze ist dies offenbar nicht ausreichend geschehen.
Aaron Buck, Pressereferent der Israelitischen Kultusgemeinde München, hält es durchaus für möglich, dass die Hetze zur Gefahr werden könnte, nämlich dann, “wenn sich die User der entsprechenden Portale gegenseitig anstacheln und sich die Diskussion unappetitlich hochschaukelt”. Dies komme aber nicht nur wie zurzeit auf Facebook und Twitter vor: Leider verberge sich hinter “heftiger Israel-Kritik” häufig “handfester Antizionismus”. “Und der Antizionismus moderner Prägung ist nichts anderes als scheinbar salonfähiger Antisemitismus”, so Buck zu WELT ONLINE.
Jetzt wurde bekannt: Mindestens drei der vier Türken, die bei der israelischen Kommandoaktion gegen die internationale Flottille mit Hilfsgütern für den Gazastreifen getötet wurden, wollten zu „Märtyrern“ werden.
Alle vier türkischen Todesopfer der Aktion stammten aus islamistischen Kreisen, berichteten mehrere Zeitungen. Drei der frommen Muslime sagten demnach vor der Abfahrt des Schiffskonvois zu Verwandten oder Freunden, sie wollten als „Märtyrer“ sterben.
Türkische Medien berichten, ein bei der Aktion getöteter türkischer Aktivist sei ein früherer Student der Al-Azhar-Universität in Kairo (Ägypten) gewesen, einem Zentrum islamischer Bildung. Zwei weitere waren freiwillige Helfer der islamischen Hilfsorganisation IHH, die den Schiffskonvoi geleitet hatte, das vierte Opfer war demnach ein Anhänger der islamistischen Partei FP. Bild
Märtyrer an Bord
Friedensaktivisten, Menschenrechtsaktivisten, Solidaritätsaktivisten, türkische Aktivisten – all diese gab es ganz sicher auf der “Mavi Marmara”, dem Schiff, das von israelischem Militär gestürmt wurde. Doch die Bezeichnung Aktivist ist weder geschützt noch ein verbrieftes Qualitätssiegel.
Wer sich also freiwillig als Passagier auf ein Aktivisten-Schiff eincheckt, sollte sich vorher ausreichend darüber informieren, wer die Organisatoren und Aktivisten der “Solidaritätsflotte” sind. Und genauso sollte jeder Journalist, der über die Ereignisse berichtet, versuchen, sich ein klares Bild von der Sorte Aktivisten zu machen, über die er oder sie als “Opfer” berichtet.
Lange vor dem Auslaufen der “Mavi Marmara” gab es genügend Material – sowohl über die türkische als auch über die deutsche Internationale Humanitäre Hilfsorganisation (IHH), das zumindest hätte misstrauisch machen sollen. Bereits vor einigen Jahren hatten deutsche Staatsanwälte der IHH vorgeworfen, Spendengelder nicht zu humanitären Zwecken, sondern zum Kauf von Waffen für Glaubensbrüder in Bosnien und Tschetschenien zu verwenden. Vor einem Jahr war Bülent Yildirim, Vorstand der IHH, auf einer Veranstaltung in Gaza, wo er bekannte: “Vor drei, vier Jahren noch hat man die Hamas als terroristische Organisation bezeichnet. Heute nennen wir Israel, die USA und Großbritannien die Terroristen.” Bei der Einweihung der Solidaritätsflotte, so berichteten israelische Medien vorab, seien Mahmad Tzoalha und Sahar Albirawi, Mitglieder der Hamas, und Hamam Said, ein Führer der Muslimbrüder aus Jordanien zugegen gewesen.
Die Offenheit, mit der die IHH gestern zugestand, dass sie das Risiko der vollen Eskalation eingehen will: “Wir machen weiter, bis das Embargo aufgehoben ist”, und dass sie sich nicht nur mit “zweieinhalb Holzstangen” (Norman Paech), sondern mit Eisenstangen verteidigt hätten, lässt nun einige doch an den rein humanitären und friedlichen Zwecken der Organisation zweifeln.
Ausgerechnet Norman Paech wurde im Studio der ARD-”Tagesthemen” am Montag als neutraler Beobachter der Ereignisse auf dem Schiff interviewt. Wer allerdings an der Echtheit des Videos der israelischen Armee zweifelte, auf dem zu sehen ist, wie die israelischen Soldaten mit Eisenstangen zusammengeschlagen werden, hätte auch den Aussagen eines Norman Paech misstrauen müssen.
Denn Paech ist kein objektiver Beobachter, wenn es um Israel geht. Er vergleicht seit Jahren das Vorgehen des israelischen Militärs mit Nazimethoden, empfiehlt die Hamas als Dialogpartner und lässt offen, ob das Widerstandsrecht der Palästinenser gegen die israelische Besatzung auch eine Grenze hat.
Es waren nicht israelische, sondern türkische Medien (Vatan und Milliyet), die am Mittwoch darüber berichteten, dass mindestens 40 der Aktivisten auf der “Mavi Marmara” gewaltbereit gewesen seien und drei der Toten vor ihrer Abreise gegenüber Freunden und Verwandten gesagt hätten, dass sie auf diesem Trip als “Märtyrer” sterben wollen. Es ist schon interessant, dass die Journalisten in dem Land, aus dem die Toten stammen und in dem es bislang zu den heftigsten antiisraelischen Demonstrationen nach dem Vorfall kam, die Hintergründe der Toten trotzdem offen recherchieren und publizieren. Während hierzulande drei Mitglieder der Linkspartei, die ebenfalls auf dem Schiff waren und die aus ihrer Sympathie für den Widerstand gegen Israel keinen Hehl machen, als objektive Zeugen für die friedlichen Absichten der “Freiheits-Flottille” gehandelt werden. TAZ
Henning Mankell – das Nazischwein
Dass Mankell gerade diesen Vergleich heranzieht, ist kein Zufall. Denn sein langjähriger Einsatz für die Belange Afrikas ist weltweit anerkannt. Bundespräsident Horst Köhler, dem der Kontinent ebenfalls am Herzen liegt, hielt im vergangenen Jahr eine Laudatio auf ihn, als er dafür in Osnabrück einen Preis erhielt. Pikant daran war allerdings: Kurz zuvor hatte Mankell drastisch deutlich gemacht, dass seine zweite Leidenschaft, die Verdammung Israels, keineswegs bloß von dem Mitgefühl für leidende Zivilisten in Gaza motiviert ist. Nicht nur die andauernde israelische Besetzung palästinensischer Gebiete – Gaza freilich wurde von den Israelis längst geräumt – hält Mankell für ein Unrecht, sondern die Existenz des Staates Israel an sich. Es gebe “keinerlei Gründe dafür”, dass die Gründung des Staates Israel 1948 “eine völkerrechtlich legitime Handlung war”, schrieb er nach einer Reise durch Israel und die Palästinensergebiete im vergangenen Sommer. Folgerichtig bedeute auch eine Zwei-Staaten-Lösung nicht, “dass die historische Besatzung aufgehoben wird”. Die Frage sei nur noch, ob die Israelis “freiwillig einer Abwicklung des Apartheidstaates zustimmen werden. Oder ob es zwangsweise geschehen wird”. Damit befindet sich Mankell in voller Übereinstimmung mit der radikalislamischen Hamas, die Gaza unter ihre Terrorherrschaft gebracht hat und in Wahrheit für die Notlage seiner Bürger verantwortlich ist. Denn sie braucht Gaza ausschließlich als Basis für die Verwirklichung ihres Endziels und somit der Vision Mankells: der Auslöschung Israels.
Was fanatische “Antizionisten” wie Mankell verschweigen: Israel blockiert den Gazastreifen keineswegs, um es “auszuhungern”, sondern um Waffenlieferungen an die Hamas zu verhindern. Durch Hilfstransporte der UN ist die Versorgung der Bevölkerung gewährleistet. Jedenfalls so weit, dass ein Vergleich der Lage in Gaza mit der in wirklich schlimmen humanitären Krisengebieten, etwa in Darfur oder Sri Lanka, völlig abwegig ist.
In keinem anderen Krisengebiet der Welt kümmert sich das UN-Flüchtlingshilfswerk im Übrigen so personal- und materialintensiv um Opfer von Krieg und Vertreibung wie in Palästina. Nebenbei: Welche Hilfs- und Solidaritätsorganisation hat es je der Erwähnung für würdig befunden, dass Israel seinerseits jahrzehntelang ein Flüchtlings-Aufnahmeland war – für die aus der arabischen Welt fast restlos vertriebenen Juden nämlich?
Dass sich die UN so intensiv um die Palästinenser kümmern, beginnt den islamischen Extremisten mittlerweile freilich lästig zu werden, fürchten sie doch um die totale Kontrolle über ihre Untertanen. Eine Gruppe Bewaffneter brannte vor einigen Tagen ein Sommerlager nieder, das von dem Hilfswerk UNRWA für palästinensische Kinder im Gazastreifen aufgebaut worden ist. Zuvor hatten sie den Wächtern des Lagers einen Drohbrief nebst vier Gewehrkugeln an den Leiter der UNRWA übergeben. Die Hamas streitet die Verantwortung dafür zwar ab, die von ihr geleitete Abteilung für die Rechte palästinensischer Flüchtlinge hatte dem Hilfswerk jedoch jüngst vorgeworfen, “mit kulturellen Mitteln in die Seelen palästinensischer Kinder einzudringen”.
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Ein weltweiter Aufschrei der Empörung ist in Intellektuellenkreisen deswegen nicht zu erwarten. So wenig wie über die Tatsache, dass in Mankells Heimatland Schweden Übergriffe gegen Juden unter dem Vorwand der Palästina-Solidarität derart überhandgenommen haben, dass etwa in Malmö bereits jüdische Familien ihre Koffer gepackt haben. Nicht zuletzt durch das Gift “humanitär” getarnter antiisraelischer Hassparolen, wie sie Mankell verbreitet, fühlen sich die vorwiegend muslimischen Täter ermutigt. Dass Schriftsteller in ideologische Delirien verfallen, wenn sie sich ins Politische einmischen, ist kein neues Phänomen. Umso mehr ist Misstrauen angebracht, wenn literarische Reputation als Beleg höherer Glaubwürdigkeit eingesetzt wird.
Die Insani Yardim Vakfi, wörtlich übersetzt “Stiftung für humanitäre Hilfe”, kurz IHH, ist einer der Hauptinitiatoren der Hilfsflotte “Free Gaza”. Die IHH ist eine türkische Nichtregierungsorganisation (NGO), die 1992 gegründet und 1995 in Istanbul offiziell registriert wurde. Leiter der IHH, die sich im Internet unter www.ihh.org.tr präsentiert, ist der Türke Bülent Yildirim.
Die IHH hat drei der neun Schiffe der “Free Gaza”-Flotte gekauft, darunter das Passagierschiff “Mavi Marmaris”, auf dem am frühen Morgen des 31. Mai am härtesten gekämpft wurde. Es gab Tote und Verletzte.
Eigentlich unterstützt die IHH Waisen mit Nahrung und Kleidung, finanziert Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, berufliche Fortbildung, baut Moscheen und liefert Medikamente in Krisengebiete. Sie macht sich in verschiedenen islamischen Umfeldern weltweit gegen Menschenrechtsverletzungen stark und hat in den vergangenen Jahren ihre Aktivitäten auch auf europäische Länder ausgedehnt.
Neben dem humanitären Engagement scheint die türkische IHH aber auch islamistische Netzwerke zu unterstützen. Inhaltlich offenbart sie eine radikal-islamische und anti-amerikanische Orientierung, sowie eine ideologische Nähe zur ägyptischen Muslimbruderschaft, deren palästinensischer Flügel die Hamas ist. Auf öffentlichen Konferenzen in der Türkei haben IHH-Vertreter in den vergangenen Jahren für die Hamas und ihre Strategie, einschließlich des bewaffneten Kampfes gegen Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde, geworben. Bilder von Treffen des IHH-Chefs Bülent Yildirim mit Hamas-Größen wie Ismail Hanije oder Chaled Mascha´al sind im Internet leicht auffindbar. Übrigens: Auch die Hamas engagierte sich zuerst einmal im sozialen Bereich, weshalb eine Seilschaft mit der IHH überhaupt nicht überraschen sollte.
Hamas-Vertreter ihrerseits betrachten die Verbindungen über die IHH in die Türkei als äußerst wichtig. Die offizielle Hamas-Webseite www.palestine-info.net oder www.palestine-info.cc hat zwar keine deutsche, neben Übersetzungen ins Englische, Urdu, Russische und Französische, wohl aber eine türkische Version. Auch der militärische Arm der Hamas, die Issadin-Al-Kassam-Brigaden, bietet seine Webseite www.alqassam.ps außer in Arabisch und Englisch nur noch auf Türkisch an.
Die IHH gehört zur “Union of Good”, der “Union des Guten”, einer Dachorganisation, die mehr als fünfzig islamische Stiftungen und Hilfsorganisationen weltweit umfasst. Die “Union of Good” unterstützt nicht nur das Hamas-Regime in Gaza, sondern fördert auch die zivile Hamas-Struktur im israelisch besetzten Westjordanland, darunter die “Islamic Charitable Society” in Hebron und die “Al-Tadhamun Charitable Society” in Nablus. Die gesamte Arbeit der IHH in der Westbank steht unter Beobachtung der palästinensischen Sicherheitsapparate.
Über die “Union of Good” hat die IHH selbstverständlich weltweite Verbindungen zu anderen islamistischen Organisationen. In Israel wurden im Jahre 2008 aufgrund einer Erklärung des sozialdemokratischen Verteidigungsministers Ehud Barak 36 Organisationen, die zur “Union of Good” gehören, verboten. Als “Nummer 36″ auf der Liste wurde auch die IHH in Israel illegal. Bereits während der Operation “Verteidigungsschild” im Frühjahr 2002 waren der israelischen Armee Dokumente in die Hände gefallen, aus denen hervorging, dass die “Union of Good” die Familien von “Märtyrern” – im westlichen Sprachgebrauch gemeinhin “Selbstmordattentätern” – über so genannte palästinensische Hilfsorganisationen finanziell entschädigt hatte.
Das israelische “Intelligence and Terrorism Information Center” (ITIC) sowie das dänische “Institut für internationale Studien”[1] wollen “zuverlässige Informationen” dafür haben, dass “die IHH in der Vergangenheit dem weltweiten Dschihad-Netzwerk logistische und finanzielle Unterstützung” zuteil werden ließ. So sollen Terroristen in Bosnien, Syrien, dem Irak, Afghanistan und Tschetschenien unterstützt worden sein. Bereits im Dezember 1997 hatten türkische Ermittler bei einer Durchsuchung der IHH-Büros in Istanbul Hinweise auf die aktive Unterstützung von Islamisten in diesen Ländern gefunden.
In Deutschland präsentiert sich die IHH als “Internationale Humanitäre Hilfsorganisation e.V.” unter dem Motto “Helfen lindert Leiden” auf ihrer Webseite www.ihh.com. Der Vorsitzende Mustafa Yoldaş verurteilt in einer Pressemeldung “den empörenden Angriff” der Israelis auf die “Free Gaza”-Flotte als “despektierliche Haltung gegenüber der Menschheit” und “Verbrechen”. Wer als Deutscher die Aktionen der IHH unterstützen will, kann dies “schnell und sicher” über ein Spendenformular Online tun: www.ihh.com/online-spende/ – “einfach
ausfüllen und absenden”!
Das sind alles nützliche Idioten wie es sie zu Tausenden gibt! Die merken nicht, dass sie Teil eines grossen strategischen Spiels der Türkei und des Irans sind. Die Türkei hatte früher nie auch nur das geringste Interesse am Schicksal der Palästinenser gezeigt!… All diese Leute, die sich nun über die 10 Toten auf dem Schiff so unglaublich empören! Bei der Abfahrt des «humanitären» Schiffes wurde an Bord gesungen: «Tod den Juden.» Dass da nun zehn Personen gestorben sind, die so was singen, bedauere ich nicht. Entschuldigen Sie, aber für solche Leute habe ich kein Mitleid!
In Europa ist das Verständnis für das israelische Vorgehen gering. Weshalb?
Es war wieder einmal sehr faszinierend: Als letzten Freitag bei Anschlägen von Islamisten in zwei Moscheen in Lahore (Pakistan) 93 Menschen getötet wurden, schwieg die ganze Welt. Als dann bei einer von türkischen Extremisten provozierten Aktion vor Israel 10 Personen ums Leben kamen, schrien die Weltmedien auf. Die 93 frommen Menschen in den Moscheen sind scheinbar völlig unwichtig. Aber es geht da nicht um die Opfer, die sind alle gleichwertig. Es geht um die Täter.
Die Schweiz hat keine Nazi-Vergangenheit, trotzdem sind dieselben Phänomene auch hier festzustellen.
Ja, da sind natürlich noch all die nützlichen Idioten des linken Politspektrums, die glauben, dass die Palästinenser die grössten Opfer der Welt sind, dass es nichts Schlimmeres gebe, als deren Schicksal. Das ist natürlich Blödsinn. Niemand verhungert in Gaza, es verhungern Leute in Darfur, im Kongo und andernorts auf der Welt. Doch darum geht es diesen Leuten nicht. Fakten spielen keine Rolle…. Tagesanzeiger
Die Sammlung stammt von dem Blog “Tapfer im Nirgendwo”: http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2010/06/02/es-ist-mitternacht/
Dort sind die zitierten Facebook-Seiten auch verlinkt.
Serpil Bozkurt sagt: „scheiß Juden ich wünschte. Hitler hätte euch alle vergast“
Buse Yurtseven sagt: „könnte mann nur die zeit zurückholen…dann wären alle fuck juden tot….“
Enes Yalcin sagt: „Scheis Israel ich hoffe ihr werdet irgendwann wieder vergasst o man hitler du hast so viele noch vergessen du bist viel zu früh gestorben.“
Yahya Karakö fragt: „Herr hitler jetz frage ich dir??? warum hast du restliche juden vergessen????? Herkes 1 Kere Paylaşsın İsraili Lanetliyoruz..!Kayrolsun İsrail !“
Nihad Islamovic sagt: „ISRAEL MUSS BRENNEN DIESE VERFLUCHTEN DRECKS JUDEN ALLAHU AKBAR!“
Erdinç Işıltan fragt: „Sehr geehrter Herr Hitler, warum haben sie es nicht gebacken bekommen die restlichen JUDEN zu vergasen??????????? Bir Gün Gelecek, Öldürmediğim Her Yahudi İçin Bana Lanet Okuyacaksınız; Adolf Hitler..“
Metehan Karadavut ruft: „SIIIIIG HEIL IHR SCHEIß JUDEN“
Tülay Görür sagt: „Jetzt gebe ich Hitler recht. Herr Hitler sollte die Juden alle vernichten.“
Buri Gelle gesteht: „ja ich bin rechtsradikal und was solls ! die juden haben es nciht anders verdient „
Taskin Ebu hofft: „Fuck Israel !! Hoffentlich kommt nioch ein Adolf Hitler an die Mact und zerstört die Juden !“
Mikail Gözel gesteht: „ICH HASSE JUDEN“
Harmanci Yasin droht: „heute jagen wir mit okan paar juden weiber:)“
Ismail Türk fordert: „schlitzen wir die juden auf wuhahaha xD“
Beni Kaya findet: „Der Adolf Hitler war der Lösung für die Juden…fuck u Israel“
Kirsehirli Arif Öztürk gratuliert: „Adolf hitler hatte eines gut gemacht das er die Juden vernichtet hat……..ISRAEL IHR SOLLT ALLE VERRECKEN IHR HURENSÖHNE::::::ICH WÜNSCHTE ADOLF HITTLER HÄTTE EURE GANZE RASSE VERNICHTET!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“
Bünyamin Adak fordert: „tötet jedes juden schwein denn die yahudis sind unser feind….“
Aydin Zakir sagt: „drecks juden …. geschieht euch recht was damals die nazis mit euch gemacht haben …. PAYLAŞALIM Kİ PROFİLLERDEN HİÇ DÜŞMESİN …“
Erkan Dogan sicher: „alle juden sind und bleiben Hurensöhne! )“
Bilal Gökce sagt: „der einzige der was gegen diese juden machen kann (bzw sich traut) ist ahmedinejad…der rest von deutschland frankreich insbesondere türkei ist gelaber…“
Oguzhan Branx befindet: „ADOLF HITLER DER MANN HATT ALLES RICHTIG GEMACHT EINZIG FALSCHE WAR DASS PAAR VERFICKTEN JUDEN ÜBERLEBT HABEN !!!! HITLER <3″
Sema Akbiyik reimt: „!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ADVENT,ADVENT ein JUDE brennt. Erst die Arme, dann die Beine, dann die ganzen JUDEN SCHWEINE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! F*** you all :@:@:@“
Kerem Aksoy hat einen Wunsch: „ich würde gerne alle juden auf ein haufen versammeln und dan extrem amok laufen.“
Johannes Maier macht einen Vorschlag: „wir mussan die juden ausrotten“
xxx xxx: „Schade dass Adolf Hitler die juden nicht vergast hat und es nicht voll enden Konnte fuck of
juden land israel bald übernehmen wir euch samsonblinded.org samsonblinded.org“
Die „Free Gaza“ Flotte hatte militärische Ziele, keine humanitären. Die geplante Provokation war ein voller Erfolg für die Hamas und ihre Sympathisanten. Dabei war Israel von Anfang an in einer lose-lose Situation.
Der Reihe nach. Am 23. Mai setzt sich die internationale „Free Gaza Solidaritätsflotte“ mit 6 Schiffen von Griechenland und der Türkei aus Richtung Gaza in Bewegung. An Bord sind 10.000 Tonnen Hilfsgüter und jede Menge pro-palästinensischer Aktivisten, darunter zwei deutsche Bundestagsabgeordnete der LINKEN und der schwedische Schriftsteller Henning Mankell, der Israel erst im Vorjahr die völkerrechtliche Legitimität abgesprochen hat.
Eine Hilfsflotte für Gaza ist naturgemäß nur ein PR-Coup. So erfreulich manche Güter für die Einwohner von Gaza sein mögen, wirklich nötig sind sie nicht. In den letzten eineinhalb Jahren sind über Israel mehr als eine Million Tonnen Hilfsgüter nach Gaza geliefert worden, das ist fast eine Tonne pro Einwohner. Jede Woche rollen hunderte Trucks mit mehr als 15.000 Tonnen Ladung über die israelischen Grenzübergänge. In Gaza gibt es ein Schwimmbad mit olympischen Ausmaßen und ein Luxusrestaurant. Die Märkte sind reich bestückt, die Bewohner gut genährt, niemand muss hungern. Es gibt Schokolade aus der Türkei, deutsche Bonbons, italienische Pralinen. Das meistverkaufte Medikament ist Viagra. Was es nicht durch die israelischen Grenzkontrollen schafft, wird durch die Tunnels von Rafah aus Ägypten geschmuggelt. Autos, Treibstoff, Süßigkeiten, Drogen, Prostituierte. Und natürlich Waffen. Die Einwohner von Gaza leben unter widrigen Umständen, aber von einer humanitären Katastrophe kann keine Rede sein.
Von Anfang an ist klar, dass es den Aktivisten nicht um Hilfe für Gaza geht: „Bei dieser Mission geht es nicht darum, humanitäre Güter zu liefern, es geht darum, Israels Blockade zu brechen“, wird das Angebot Israels abgelehnt, die Waren in Aschdod zu löschen und die Hilfsgüter nach der obligatorischen Prüfung nach Waffen und anderen verbotenen Gütern auf dem Landweg nach Gaza zu bringen. Auch der Vorschlag der Familie des vor Jahren von der Hamas entführten Gilad Shalit, sich bei der israelischen Regierung dafür einzusetzen, dass die Schiffe in Gaza anlegen dürfen, wenn sich die Aktivisten im Gegenzug bei der Hamas dafür einsetzten, Gilad Lebensmittel und Briefe zukommen zu lassen, wird brüsk zurückgewiesen.
Eine zentrale Rolle bei der Organisation der „Solidaritätsflotte“ kommt der türkischen, radikalislamistischen IHH zu, die neben ihren Hilfsaktivitäten die Hamas und Teile des globalen Dschihad unterstützt. Das größte Schiff, die Mavi Marmara, fährt unter türkischer Flagge. Bei der Einweihungszeremonie in Istanbul feiern unter anderen ein Führer der jordanischen Muslimbruderschaft, Hamam Said, und zwei Top-Terroristen der Hamas, Sahar Albirawi und Mahmad Tzoalha. An Bord werden islamistische Schlachtgesänge gesungen, berichtet Al-Jazeera einen Tag vor der Konfrontation mit der IDF: „Oh Juden, die Armee Mohammeds wird über euch kommen!“ Im selben Bericht erklärt eine Aktivistin prophetisch, warum die Mission in jedem Fall ein Erfolg werden wird: „Zurzeit sehen wir zweierlei glücklichem Ausgang entgegen: Märtyrertum oder Landung in Gaza.“
Israel lässt keinen Zweifel daran, dass es ein Durchbrechen der Blockade nicht dulden und die Schiffe unter allen Umständen stoppen werde, notfalls mit Gewalt. Zuvor hatten Schiffe der „Free Gaza“ Bewegung fünf Mal passieren dürfen. Dieses Mal kam das, wohl wegen der Größe der Flotte und der gesteigerten medialen Aufmerksamkeit, nicht in Frage. Noch Stunden vor dem Einsatz wiederholt das israelische Militär immer wieder das Angebot, die Hilfsgüter in Aschdod zu löschen und auf dem Landweg nach Gaza zu schaffen. Das Angebot wird unter lauten „Dschihad, Dschihad!“ Rufen mit einem herzhaften „Fuck You“ abgeschmettert.
Am frühen Morgen des 31. Mai entern israelische Truppen die Schiffe. Offensichtlich hatte das israelische Militär nicht mit so massivem Widerstand gerechnet und den Einsatz eher wie eine robuste Polizeiaktion geplant. Die Soldaten tragen Paintball-Pistolen, leichte Waffen mit Plastikmunition. Für den Notfall sind sie mit Schusswaffen ausgerüstet, die sie nur einsetzen dürfen, wenn ihr Leben bedroht ist. Auf fünf Schiffen kommt es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen.
Als sich Soldaten aus Hubschraubern auf die Mavi Marmara abseilen, stürzen sich „Friedensaktivisten“ mit Eisenstangen und Messern auf sie. Die pro-palästinensischen Kämpfer sind zahlenmäßig weit überlegen. Sie prügeln brutal mit langen, massiven Eisenstangen auf die Soldaten ein, stechen einen nieder, schleudern einen anderen auf ein ca. 10 Meter tiefer gelegenes Deck. Es gelingt ihnen, einen Israeli zu entwaffnen und mit dessen Waffe auf seine Kameraden zu schießen. Die Soldaten haben Angst gelyncht zu werden. Als sie sich scharfem Beschuss ausgesetzt sehen, eröffnen sie das Feuer. Am Ende sind 7 Soldaten verletzt (Schuss- und Stichwunden, Knochenbrüche), 2 davon schwer. Die Aktivisten beklagen 9 Tote und 45 Verletzte.
Noch bevor die Flotte in Aschdod eingelaufen ist, setzt die zu erwartende Welle der Empörung ein. Regierungen sind wahlweise schockiert, erschüttert oder bestürzt. Die Beurteilung des Einsatzes reicht von unverhältnismäßig bis abscheulich. Palästinenserpräsident Abbas spricht von Massaker und einem abscheulichen Verbrechen, die Hamas ruft zur Intifada vor israelischen Botschaften auf. In vielen Städten kommt es zu antiisraelischen Demonstrationen, oft auch zu gewalttätigen Ausschreitungen. Weder in Deutschland noch in Österreich ist eine einzige offizielle Stimme zu hören, die sich mit Israel solidarisch erklärt.
Die deutschsprachigen Medien berichten gewohnt „israelkritisch“. Als Beispiel sei hier nur ein Kommentar von Gudrun Harrer im STANDARD angeführt: „Im Grunde sind wir alle moralisch mitschuldig. Wer hat sich denn noch um den Gazastreifen gekümmert, an der freundlichen Mittelmeerküste gelegen, eine Bevölkerung zwischen dem inneren Hammer der Hamas und dem äußeren der israelischen Absperrung, kollektiv bestraft für das falsche Wahlergebnis und für die Präsenz von Extremisten nicht nur von Israel, sondern von der internationalen Gemeinschaft?“
Um soviel Stuss in einen Satz zu packen, muss man schon Nahost-Expertin sein. Keine tatsächliche oder vorgebliche Flüchtlingsgruppe der Welt wird so sehr gehätschelt wie die Palästinenser. Um die Einwohner von Gaza kümmern sich unzählige NGOs und UN-Behörden, deren Mitarbeiter sich gegenseitig auf die Zehen steigen. Fast jeden Tag wird irgendwo auf der Welt eine Solidaritätskundgebung für Gaza organisiert. Auch wenn der Wahlkampf der Hamas mehr mit einem Putsch als mit westlichen Demokratievorstellungen gemeinsam hatte, haben die Bewohner doch mehrheitlich eine korrupte Bande von Terroristen gewählt, deren oberstes Ziel die Vernichtung Israels ist. Die internationale Gemeinschaft hat sie dafür aber keineswegs bestraft, sondern finanziert ganz im Gegenteil ihren Lebensunterhalt. Und zwar so erfolgreich, dass der Gaza-Streifen mit 5,03 Kindern pro Frau eine der höchsten Fruchtbarkeitsraten der Welt hat. Die Blockade als kollektive Strafe für ein falsches Wahlergebnis zu bezeichnen ist eine bösartige, bewusste Irreführung der Leserschaft. Ist diese Maßnahme doch von Israel und Ägypten nur ergriffen worden, um nach dem jahrelangen Beschuss Israels mit zehntausenden Raketen den Waffennachschub wenigstens einigermaßen einzudämmen. Kein Raketenterror, keine Blockade. So einfach wäre das.
Woran wir im Grunde alle moralisch mitschuldig sind, ist etwas ganz anderes. Die voreingenommene Berichterstattung über den Nahost-Konflikt, die einseitige Fixierung der UNO auf Israel, eine internationale Staatengemeinschaft, die ständig den Druck auf eine einzige Partei des Nahostkonflikts erhöht – das alles mag dazu beigetragen haben, dass Israel aus Rücksicht auf die internationalen Reaktionen nicht entschlossen genug vorgegangen ist. Natürlich ist die Operation völlig schief gelaufen. Warum waren die israelischen Dienste über die Kampfbereitschaft der Aktivisten im Unklaren? Warum war das Kommando nicht besser auf die Angriffe vorbereitet?
Doch lassen wir uns nicht täuschen. Hätte Israel die Aktion von vornherein mit angemessenen Mitteln durchgeführt und beispielsweise Blendgranaten und Tränengas eingesetzt, wären die Toten noch am Leben und die Verletzten noch gesund. Aber die internationalen Reaktionen wären mindestens so vernichtend ausgefallen. Entrüstet wäre der völlig unangemessene Gewalteinsatz gegen vermeintlich harmlose Friedensaktivisten angeprangert worden. Vielleicht sogar noch lauter als jetzt, wo wenigstens jeder sehen kann, wie brutal die Aktivisten über die Soldaten hergefallen sind.
Das ist das wahre Dilemma Israels. Wehrt es sich nicht, wird es von seinen Gegnern überrannt und te das Spiel schon gewonnen, als sie in See gestochen ist. „Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt“ gilt eben nicht für Juden. Genau das ist im Grunde unser aller Schuld.
Andrew Bostom und Robert Spencer haben beide kürzlich Texte geschrieben, die die Vorstellung, der islamische Antisemitismus sei ein Produkt von Nazi-Propaganda, kritisch beleuchten. Wie jeder anständige Leser des bereits weiß, stammt der islamische Antisemitismus – wie die allgemeine Intoleranz gegenüber Nichtmuslimen – von Mohammed selbst. Während Mohammed aufgebrochen war die bestehenden Religionen der Region – einschließlich des Judentums und des Christentums zu ersetzen – schaffte er es nur die Mehrzahl der örtlichen polytheistischen Religionen zu beseitigen. Zwar wurden während der mehr als einem Jahrtausend Besatzung des Nahen Ostens beträchtliche Anzahlen an Juden und Christen zwangsweise zum Islam konvertiert – doch die Religionen selbst überlebten……….weiter
Muslime lancierten den Menschenhandel mit Afrikanern im grossen Stil. Und sie verschleppten Millionen mehr Schwarze als später die Weissen, die von ihnen lernten.
Der muslimische Sklavenhandel hingegen dauerte fast viermal so lang. Rund 17 Millionen Afrikaner wurden, rechnet N’Diaye aufgrund einzelner Forschungsarbeiten vor, in islamisches Gebiet verschleppt. Und: Die Muslime richteten in Afrika jene Handelswege ein, von denen später die Weissen profitierten. Der Sklavenhandel laut N’Diaye: «eine Erfindung der arabomuslimischen Welt».
Der muslimische Sklavenhandel in Afrika setzt mit der Ausbreitung des Islam ein, dessen Prophet Mohammed 632 stirbt. Die Heere des neuen Glaubens erobern in Windeseile ganze Länder. Einer der frühen muslimischen Generäle zwingt 652 den besiegten Nubiern im Sudan einen Vertrag mit folgender Klausel auf: «Ihr liefert jedes Jahr 360 Sklaven beiderlei Geschlechts, die unter den besten eures Landes ausgewählt und an den Imam der Muslime überstellt werden. Alle müssen makellos sein. Es werden weder gebrechliche Greise noch alte Frauen und keineswegs Kinder angenommen, die das Pubertätsalter noch nicht erreicht haben.»
Der Afrikaner als Halbmensch
In den nächsten Jahrhunderten geraten riesige Landstriche Afrikas unter muslimische Herrschaft. Der in Kleinreiche zersplitterte Kontinent ist ungenügend gewappnet gegen die Eindringlinge. Und man kann die Minikönige gegeneinander ausspielen – bald wachsen den Eroberern zudienende afrikanische «Helfergebilde». Über zwei Hauptrouten führen sich die Muslime billige Arbeitskräfte zu: Die «transsaharische» Route führt durch die Sahara ins arabische Nordafrika. Die «orientalische» führt via Rotes Meer in den Nahen und Mittleren Osten
Die Grundregel über allem lautet: Muslime dürfen keine Muslime, wohl aber Andersgläubige versklaven. Eine rassistische Einstellung wächst heran, die den Afrikaner zum Vieh abwertet. Der arabische Geograf Ibn Dschubair, 1145 bis 1217, bemerkt über einen Stamm von Schwarzen: «Es sind sittenlose Menschen, und es ist also keine Sünde, sie zu verfluchen und bis in ihre Dörfer zu verfolgen, um sich dort Sklaven zu beschaffen.» Und Ibn Chaldun, 1332 bis 1406, gefeiert als erster Soziologe der Welt, schreibt: «Die einzigen
Völker, die die Sklaverei akzeptieren, sind die Neger, aufgrund ihrer niederen menschlichen Natur gleichen sie den Tieren.»…
Hinter dem Überfall auf ein Kinder-Ferienlager des “Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten” (UNRWA) am 24. Mai im Gazastreifen steckt wahrscheinlich die Hamas. Mit Erfolg bemüht sich die Terrororganisation um eine völlige Gleischschaltung und uneingeschränkte Herrschaft im Gazastreifen.
30 bewaffnete und vermummte Angreifer hatten das Ferienlager des UN-Hilfswerks überfallen, bis auf die Grundmauern niedergebrannt und vollständig zerstört. Bei dem mit militärischer Sorgfalt organisierten Angriff zerstörten die Täter auch die Wassertanks, die das Lager umgebende Zäune, die Freizeitanlagen, die Einrichtungsgegenstände und die Spiele der Kinder. Sie liessen ein Flugblatt zurück mit der Aufforderung an das Hilfswerk sein Engagement im Gazastreifen zu beenden nicht länger “die Moral der Kinder zu zerstören”.
Das Schreiben war an den UNRWA-Beauftragten für den Gazastreifen, John Ging, adressiert. Um dem Schreiben Nachdruck zu verleihen legten die Attentäter vier Patronen für Maschinengewehre bei. Das berichtete das russische Fernsehen.
Am Freitag vor dem Anschlag waren in den Moscheen in Gaza Flugblätter verteilt worden, in denen das Hilfswerk des “Imperialismus” bezichtigt und die Mitarbeiter bedroht wurden. Offensichtlich sollten damit auch Eltern davon abgebracht werden, ihre Kinder das Ferienlager besuchen zu lassen.
Auf der Hamas nahestehenden Websites wurden die UN-Ferienlager als ein “barbarischer Angriff auf unsere Kinder” bezeichnet. Hier würden Krankheiten verbreitet und die Moral der Kinder zerstört. Die Sommerlager der UN “vergiften die konservative, reine palästinensische Gesellschaft”, so die Hamas.
Seit vier Jahren organisiert das UNRWA-Hilfswerk unter dem Namen “Sommerspiele” ein Ferienprogramm für 250000 Kinder im Gazastreifen mit Spiel und Sport und etwas Unterricht zur Förderung der Allgemeinbildung. Die Hamas bietet ebenfalls Ferienlager an, in denen politische Indoktrination, antijüdische Hetze und paramiliärisches Training auf dem Programm stehen.
Resul Chan Den freitag wird in linz gegen die scheiss juden geflucht hitler sollte alle vergassen die hurn kinder! ®
23 minutes ago via Handy-Web Linz, Austria
Ausgrenzungs- und Diskriminierungstendenzen in der Türkei immer stärker.
Istanbul
Jeder vierte Türke befürwortet laut einer wissenschaftlichen Studie Einschränkungen der Religionsfreiheit. In einem von der liberalen Zeitung „Radikal“ (Donnerstag) veröffentlichten Meinungsbild erklärten 27 Prozent der Befragten, man solle nicht von einer Religion zur anderen konvertieren dürfen. 37 Prozent sprachen sich gegen ein Recht aus, ohne jede Religionszugehörigkeit als Atheist leben zu dürfen.
In der Umfrage äußerten 72 Prozent der Teilnehmer die Meinung, Homosexuelle dürften ihre sexuelle Orientierung nicht öffentlich kundtun. Im Falle von Atheisten waren 59 Prozent der Meinung, sie müssten ihre Überzeugungen für sich behalten. Nicht-Muslime sollten sich nach Meinung von 28 Prozent der Befragten nicht öffentlich als solche zu erkennen geben.
Für die Studie mit dem Titel „Ausgrenzung und Diskriminierung in der Türkei“ ließen Wissenschaftler der angesehenen Istanbuler Bosporus-Universität zwischen Februar und April 1.811 türkische Wähler befragen. Unterstützt wurde das Projekt von der „Stiftung für eine Offene Gesellschaft“ des US-Investors George Soros. Im Vergleich zu einer ähnlichen Umfrage im Jahr 2005 hätten sich keine nennenswerte Fortschritte beim Thema gesellschaftliche Toleranz ergeben, berichtet „Radikal“.
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So,und nur fahren pro kurdische Aktivisten und PKK Freunde mit den Schiff in die Türkei.Mal schauen was passiert.
Was ist überhaupt mit der Kurdenfrage,Armenier Frage,Zypern Frage.
Religionsfreheit für Christen, Antisemitismus,Frauenrechte, Ehrenmord und Zwangsheirat, Graue Wölfe,Homophobie.
Egal, nicht so wichtig – wir müßen uns weiter auf das “pöhse” Israel konzentrieren.
Die Heuchelei,Doppelmoral und Aggressivität der Türken und Moslems ist kaum zu überbieten.
Das Blog, wird aus Zeitgründen nur noch sporadisch aktualisiert.
Über die Suchfunktion kann man aber weiterhin in über 1300 Beiträgen suchen.
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Zitat:
"Der isl. Migrationshintergrund sollte kein Freibrief sein, dass rechtsradikales,homophobes und antisemitisches Gedankengut durch die Hintertür den Zugang zur Gesellschaft erhalten und unseren Konsens unterminieren."