Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank

April 29, 2010

Die türkische Familienministerin hat in der islamisch geprägten Regierung einen Streit ausgelöst, weil sie Homosexualität für eine Krankheit hält, die behandelt werden müsse. Andersartige Sexualität ist in der Türkei ein heikles Thema. Die Intoleranz endete schon mehrmals tödlich…..
Welt


USA schuld an Ehrenmord und Zwangsheirat

April 29, 2010

Auch Hollywood gibt er eine Teilschuld daran, dass er noch Single ist: “Die Filme, die wir jetzt zu sehen bekommen, haben eine Generation hervorgebracht, die an die große Liebe glaubt, auf die dann die Heirat folgt.” Das kollidiere mit dem nahöstlichen Konzept, wonach die Liebe nach der Hochzeit schon wachsen werde. Arrangierte Ehen seien auch deshalb immer noch die Norm, weil sie vom Islam empfohlen würden, sagt der Computerfachmann: “Schon Prophet Mohammed hat gesagt, dass derjenige, der zwei Köpfe auf ein Kopfkissen bettet, für sich ein Haus im Himmel baut.”

Internet und Handy haben den irakischen Jugendlichen kleine Freiheiten gebracht, doch die Tradition haben sie nicht gebrochen. Wer wen heiratet, das entscheiden immer noch die Eltern.

Besonders Frauen sehen sich plötzlich mit strengen Regeln konfrontiert, wenn sie ins heiratsfähige Alter kommen. Ein Grundsatz lautet: Jedes Mädchen muss als Jungfrau in die Ehe gehen. Doch seit es üblich geworden ist, auch schon vor der Ehe einen Freund zu haben, erfüllen längst nicht alle dieses Kriterium.

Experten der Uno-Mission im Irak schätzen, dass viele Tausend Irakerinnen jährlich Opfer von Ehrenmorden werden. Etwa wenn sich in der Hochzeitsnacht zeigt, dass sie bereits Sex hatten. Die Strafen für die Täter sind minimal. “Männer, die der Ehre wegen eine weibliche Verwandte töten, kommen mit drei bis sechs Monaten Haft davon”, sagt Salma Jabou.

Für die Frauenrechtlerin und Beraterin von Präsident Nuri al-Maliki steht fest: “Irak war und ist eine typische Macho-Gesellschaft.” Das große Problem sei, dass die Jugendlichen allen Verlockungen der modernen Welt ausgesetzt seien, über kurz oder lang aber unters Joch der Tradition gezwungen würden. “Im Irak erleben wir einen Clash zwischen der Vergangenheit und der Zukunft”, meint Jabou.

Diesen Widerspruch zwischen Tradition und Moderne erlebt Momammad al-Bagdadi am eigenen Leib. Nur unter diesem Decknamen will der Computertechniker zitiert werden. “Ich suche im Internet eine Frau, würde aber nie eine heiraten, die chattet. Die Gefahr, dass sie ein loses Frauenzimmer ist, wäre viel zu hoch”, sagt er. “Irakische Schizophrenie” nennt der 40-Jährige das….

Spiegel

Nicht arabische/muslimische Barbaren, sind Schuld an Zwangsheirat und Ehrenmorden, sondern Filme aus Hollywood. Logisch


Moschee in Frankfurt/Hausen in den Händen von Antisemiten und Extremisten

April 28, 2010

FRANKFURT/MAIN (inn) – Ihre neue Moschee in Frankfurt-Hausen soll ein Ort der Begegnung, Toleranz und Transparenz werden. So zumindest sagen das die Vertreter der dortigen Hazrat Fatima-Gemeinde. Reporter des Hessischen Rundfunks haben jetzt in einer Reportage Anspruch und Wirklichkeit verglichen – und sind statt auf Friedensbekundungen auf Hetze unter anderem gegen Israel gestoßen.

Die schiitische Hazrat Fatima-Gemeinde baut derzeit im Frankfurter Stadtteil Hausen eine neue, repräsentative Moschee. Zur Grundsteinlegung im Sommer 2009 kamen bekannte hessische Politiker wie der Landesvorsitzende der FDP Hessen und Justizminister, Jörg-Uwe Hahn, der auch für die Integration zuständig ist, oder der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Hessischen Landtag, Tarek al-Wazir. Der Generalsekretär der schiitischen Fatima-Gemeinde, Ünal Kaymakci, erklärte den Tag der Grundsteinlegung zum “Meilenstein der Integration”. Kaymakci wurde nach HR-Angaben von Minister Hahn an einen Runden Tisch zum Thema Islamunterricht berufen.

Zwei Reporter des “Hessischen Rundfunks” (HR) wollten sich mit diesen Äußerungen offenbar nicht zufrieden geben. Sie recherchierten für das HR-Magazin “defacto”, welche islamischen Vertreter an der Veranstaltung teilnahmen. “Für was steht diese Moschee-Gemeinde, die sich so offen und transparent präsentiert?”, fragen die HR-Reporter – und auch nach zwei muslimischen Geistlichen, die eine prominente Rolle in der Moschee einnehmen. Einer von ihnen ist Sabahatin Türkyilmaz, so die HR-Autoren. Er sei der “wichtigste Mann der Moschee, verantwortlich für alle religiösen Fragen”.

Amateuraufnahmen aus dem Jahr 2006 allerdings zeigen Imam Türkyilmaz auf einer Demonstration zum so genannten Al-Quds-Tag in Berlin. Die Aufnahmen zeigen Hunderte Muslime, die etwa “Nieder mit Israel!” oder “Tod, Tod Israel!” skandieren. Bereits 2001, so die HR-Reporter, sei der Frankfurter Imam an einer Kundgebung zum Al-Quds-Tag beteiligt gewesen, Aufnahmen zeigen ihn als “Einpeitscher” am Megafon. Türkyilmaz ruft auf Arabisch: “Wir gehören zur Gemeinschaft der Hisbollah!”

Seit 1979 finden derartige Demonstrationen jedes Jahr weltweit statt. Am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan soll die “internationale muslimische Solidarität zur Unterstützung der legitimen Rechte des muslimischen palästinensischen Volkes” erklärt werden, insbesondere durch Kundgebungen. “Der iranischen Revolutionsführers Ayatollah Chomeini hat den Al-Quds-Tag ins Leben gerufen, um zur Vernichtung Israels aufzurufen”, so die HR-Reporter.

Kritik an dem Auftreten des Imams äußert die Berliner Islamwissenschaftlerin Claudia Dantschke. Türkyilmaz sei “alles andere als liberal, sondern eher sehr radikal”. Er phantasiere von einer “Gesellschaftsvision auf religiös-schiitischer Basis, das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun”, so Dantschke.

Irmer: Genau prüfen

Auch der Hessische Landtagsabgeordnete und Bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Hans-Jürgen Irmer (Wetzlar), sieht die Rechercheergebnisse kritisch. Er forderte im Interview mit dem HR, beteiligte islamische Verbände, die an Gesprächen zur Einführung eines Islamunterrichtes eingeladen werden, genau auszuwählen. Laut der Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP in Hessen solle geprüft werden, ob ein konfessionsgebundener islamischer Religionsunterricht möglich sei. Wenn nicht, werde das Fach Islamkunde angeboten. Irmer warnte jedoch davor anzunehmen, ein islamischer Religionsunterricht an Schulen werde die Koranschulen in Deutschland ersetzen. Dies sei nach Bekundungen von Islamvertretern nicht gewollt.

Bürgerinitiative mahnt – erneut

Der Bau der Moschee in Frankfurt-Hausen war schon seit Bekanntwerden der Pläne umstritten. Gegen den Bau hatte sich eine Bürgerinitiative gewandt, die “in der Bewilligung zum Bau der dritten Moschee in Hausen eine Katastrophe und die Weichenstellung für eine monokulturelle islamische Zukunft des kleinen Stadtteils” sieht, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Zur Begründung ihres Widerstandes gegen den Bau teilte die “Bürgerinitiative Frankfurt-Hausen” mit: “Der Islam ist keine Religion im Sinne des Grundgesetzes. Er ist eine Politreligion mit totalitärer Ideologie.” Mega-Moscheen seien “politische Zentren zur Verbreitung dieser Ideologie”. Nach den Recherchen des HR müsse der Bau der Moschee als auch dessen “undurchsichtige Finanzierung” neu diskutiert werden. “Und Ünal Kaymakci und die religiöse Führung der Gemeinde verdienen keinerlei Vertrauen mehr – diese Personen müssen von der Gemeinde umgehend abgelöst und ersetzt werden”, fordert die Initiative.

Druck nimmt zu

Unterdessen wächst der Druck auf Imam Türkyilmaz. Der innenpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Holger Bellino, forderte von dem Moschee-Verein eine Distanzierung von dessen Äußerungen.

“Sollten die Vorwürfe zutreffen und der Imam der Frankfurter Hazrat Fatima Zehra Moschee an einer anti-israelischen Demonstration teilgenommen haben und auf einer weiteren Demonstration als ‘Einpeitscher’ für die pro-iranische Hisbollah gewirkt haben, dann erwarten wir eine klare Distanzierung des Vereins von dem Gedankengut ihres Imams und auch personelle Konsequenzen”, sagte Bellino am Mittwoch.

Insbesondere aufgrund der Beteiligung des Generalsekretärs der Gemeinde bei den Beratungen zur Einführung eines islamischen Religionsunterrichtes forderte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Aufklärung. “Es kann nicht sein, dass der Generalsekretär dieser Moschee, Ünal Kaymakçi, am ‘Runden Tisch’ der Landesregierung beteiligt ist, bei dem es um die mögliche Einführung des islamischen Religionsunterrichts an den hessischen Schulen geht, und gleichzeitig antisemitisches und totalitäres Gedankengut in seiner Moschee billigt. Hier muss der Verein klar und sauber die Vorfälle aufarbeiten”, so Bellino.

Gegenüber der “Frankfurter Rundschau” verteidigte sich der Imam unterdessen. “Wie könnte ich als gläubiger Moslem, der weiß, dass Islam, Christentum und Judentum die selben Wurzeln haben, gegen Juden wettern”, sagte er der Zeitung. Dass er an den Kundgebungen in Berlin teilgenommen hat, hält Türkyilmaz zudem nicht für verwerflich. Es seien angemeldete Demonstrationen gewesen, er habe zudem nie ein Geheimnis aus seiner Teilnahme gemacht. “Es sind Protestaktionen gegen die Besetzung palästinensischer Gebiete durch Israel”, zitiert ihn die “Rundschau”. So habe der schiitische Geistliche den Aufruf zu den Demonstrationen verstanden.

Quelle


Israel:10 gute Entgegnungen auf 10 dämliche Phrasen Teil 8

April 28, 2010

„Jerusalem muss Hauptstadt beider Staaten werden“

Keineswegs. Zum einen wäre dies ein weltgeschichtliches Novum. Warum sollte das ausgerechnet am brisantesten Ort des Planeten gelingen? Jerusalem war nie Hauptstadt eines arabischen Staates – selbst unter jordanischer Herrschaft nicht – und ein Staat Palästina könnte auch mit einer Kapitale Ramallah leben. Oder Abu Dis. Jerusalem ist unter israelischer Verwaltung zu einer blühenden, beeindruckenden Metropole geworden und nach Jahrhunderten der Verwahrlosung überhaupt erst seitdem wieder von Bedeutung. Die Juden werden mehr, die Araber werden sogar noch mehr (und nicht weniger!), und die Stadt ist lebenswert für alle ihre Bewohner.

Nur Israel garantiert den freien Zugang zu den Heiligen Stätten aller Religionen. Zwischen 1948 und 1967 wurde Juden der Zugang zur Westmauer verwehrt, und die Palästinenser würden es nicht anders halten als die Jordanier. Sie leugnen heute jeden historischen Bezug der Juden zu Jerusalem, und schon deshalb kommt ihre Kontrolle über die Stadt nicht infrage, wäre eine Katastrophe für alle Bewohner, ob Juden oder Araber. Was die Teilung einer Stadt betrifft, so könnten die Bürger Berlins einiges über deren Auswirkungen sagen. Sehnt sich wirklich irgendjemand nach Mauer und Stacheldraht zurück? Vielleicht diejenigen, die sich über den Bau von einigen Wohneinheiten im Stadtteil Gilo aufregen können, während ein Massaker im Kongo sie kaltlässt; diese müssen sich gewisse Rückschlüsse auf ihr Verständnis von Menschenrechten gefallen lassen. Eine Rückkehr zum status quo ante würde jedenfalls nirgendwo so kontraproduktiv sein wie in Jerusalem. „Wat fott es, es fott!“, pflegt der rheinische Volksmund salopp zu sagen. Und genau so ist es.


Israel:10 gute Entgegnungen auf 10 dämliche Phrasen Teil 7

April 28, 2010

„Niemand leidet so wie die Palästinenser“

Unfug. Diese Behauptung ist geradezu obszön. Zig Millionen Flüchtlinge weltweit leiden wirklich, es fehlt ihnen am nötigsten, und sie haben nicht die Möglichkeit, ihr Los durch Kompromissbereitschaft von heute auf morgen zu verbessern. Es gibt ein UN-Flüchtlingshilfswerk für alle Flüchtlinge weltweit und ein zweites für die Palästinenser allein (UNRWA). Sie sind auch die einzigen, die ihren Flüchtlingsstatus weitervererben dürfen, und die einzigen, bei denen alles getan wird, damit sie weiter Flüchtlinge bleiben. Für ihren Unterhalt und ihre Ausbildung zahlt die Weltgemeinschaft; den Löwenanteil trägt das gern verteufelte Amerika, die teils steinreichen arabischen Staaten, deren Lippenbekenntnisse für die palästinensische Sache zahlreich sind, tragen weniger als 5 Prozent zum UNRWA-Haushalt bei.

Anders als die 650.000 Juden, die aus arabischen Ländern vertrieben wurden, sind die palästinensischen Flüchtlinge nirgendwo außer in Jordanien integriert worden. Vergleichsweise elend leben die Palästinenser im Libanon, während es in Israel kein einziges „Flüchtlingslager“ gibt. Die Araber dort, die 1948 nicht flohen, sind israelische Staatsbürger.
Selbst im „blockierten“ Gazastreifen ist das Leben alles andere als die Hölle. Das Westjordanland, wegen der verbesserten Sicherheitslage von hunderten Checkpoints erlöst, boomt (Wachstum 2009: 8 Prozent), und wer sich in Jenin, Bethlehem und vor allem Ramallah umschaut, mag vieles sehen, aber gewiss keine „humanitäre Katastrophe“. Das ist ein billiger Kampfbegriff aus dem Arsenal antiisraelischer Propagandisten, mehr nicht.


Glaube und Wahn

April 26, 2010

Es ist nicht rassistisch, auf den Zusammenhang von Islam und Islamismus hinzuweisen. Eine Erwiderung auf Carolin Emcke

Rassismus und politischer Liberalismus schließen sich grundsätzlich aus. Schon der Titel von Carolin Emckes Text »Liberaler Rassismus« (ZEIT Nr. 09/10) ist daher widersinnig. Aber das Bestreben der Autorin ist offenkundig, sich der Angriffsfront gegen »die« Islamkritiker anzuschließen, die sich seit einigen Wochen in den Feuilletons formiert hat.

Gleichwohl ist es richtig, in der Auseinandersetzung mit extremistischen Varianten des Islams nach Suren zu fragen, auf die sich Islamisten und Dschihadisten beziehen. Es ist richtig, den Einfluss der Extremisten auf die muslimischen Gemeinschaften abzuschätzen. Es ist richtig, den eliminatorischen Antisemitismus des Holocaust-Leugners Ahmadineschad zu verurteilen. Und es wäre sehr hilfreich, wenn Muslime selbst diese Zusammenhänge kritisch diskutierten – was viele erfreulicherweise ja auch tun.

Leider bleibt aber gerade der in Verbänden organisierte Islam, der »den« Islam in Deutschland zu repräsentieren in Anspruch nimmt, hier sehr blass. Das zeigt beispielsweise der Verlauf des »Gesprächskreises Sicherheit und Islamismus« der Deutschen Islamkonferenz. Nur weil ich hartnäckig gefordert habe, über den Begriff und das Phänomen »Islamismus« zu sprechen, stimmten die muslimischen Verbandsvertreter einer solchen Diskussion schließlich zu – bezeichnenderweise in der letzten Sitzung eines dreijährigen Diskussionsprozesses, dessen eigentliches Thema doch der Islamismus sein sollte. Und nicht zufällig wurde die geforderte Auseinandersetzung dann überwiegend von einer apologetischen Abwehr des Begriffes geprägt. Der Vertreter der Milli Görüş versuchte sogar, bereits die Verwendung des Begriffes als »islamophob« zu
denunzieren.

Die Belege für den vermeintlichen »neuen Rassismus« der Liberalen, die Emcke anführt, sind sehr dürftig. Sie nennt lediglich die Einbürgerungstests in Baden-Württemberg und Hessen, die vermeintlich diskriminierende Kopftuchdiskussion und eine angebliche Tendenz zum »Zwangsatheismus«. Emckes Argumentation verfolgt eine hinlänglich bekannte Strategie der Verharmlosung: Es werde, so die Behauptung, ständig ungerecht auf die Defizite bei Muslimen hingewiesen – Homophobie, Patriarchalismus, Machismo –, aber gezielt übersehen, dass es ähnliche Überzeugungen auch im konservativen Lager gegeben hat oder immer noch gibt.

Solche Immunisierungsversuche habe ich schon in zahllosen »Dialogrunden« und Talkshows erlebt und finde sie nur noch ärgerlich. Denn die historische Konstellation etwa der fünfziger und sechziger Jahre in Deutschland ist überhaupt nicht mit den autoritären Regimen in der islamischen Welt zu vergleichen: Dort ist Opposition lebensgefährlich.

Nein, in der Bundesrepublik sind wir über alle parteipolitischen Lager hinweg in puncto Homosexualität und in der Frauenfrage um Lichtjahre weiter als jene muslimischen Verbände, die hierzulande den Ton angeben und die »Anerkennung« ihres konservativ-orthodoxen bis islamistisch orientierten Islams verlangen – von der islamisch geprägten Welt ganz zu schweigen.

Es gibt, da hat Carolin Emcke durchaus recht, natürlich auch nicht muslimische »Formen des Patriarchats und des Machismo«. Der entscheidende Unterschied liegt aber darin, dass die muslimische Variante im Koran und der Tradition (hadithe) eine religiöse Legitimation erfährt. Die Belege dafür sind erdrückend. Doch damit beschäftigt sich die Autorin gar nicht. Sie will »die Muslime« vor ungerechtfertigten Angriffen in Schutz nehmen und bedient sich dabei der hinlänglich bekannten Technik der Relativierung nach dem Motto: In der Nacht sind alle Katzen grau. Will sagen: Im Hinblick auf menschenrechtliche Defizite sind alle Religionen gleich.

Das aber ist schlicht falsch. Ich kenne zum Beispiel keine Gruppe »evangelikaler Abtreibungsgegner«, die uns mit globalem Terror überzieht. Weder rabiate Hindu-Fundamentalisten noch rechtsextreme jüdische Siedlergruppen verfolgen eine terroristische Agenda, die den islamistischen Dschihad-Strategien vergleichbar wäre. Solche Unterscheidungen aber sind im gegenwärtigen Geisteskampf nicht gefragt. Und wer den Zusammenhang von Islam und Islamismus deutlich anspricht, wird hierzulande inzwischen als »islamophob« oder gar als »anti-muslimischer Rassist« stigmatisiert.

Es ist aber empörend, dass die Autorin solche Möglichkeiten differenzierter Lebensstile und vielfältiger Freizeitgestaltungen, die nur im Freiraum einer pluralistischen Gesellschaft möglich sind, mit repressiven, religiös-politisch motivierten islamischen Kleidervorschriften und einer menschenrechtlich inakzeptablen Geschlechterapartheid auf eine Stufe stellt. Mädchen und junge Frauen in konservativ-orthodoxen und islamistischen Milieus in Europa haben eben keine realen Wahlmöglichkeiten, sondern unterliegen dem Diktat der selbst ernannten Religionspolizei aus Familienangehörigen, Imamen und »Rechtsgelehrten«….

Zeit


Islamisten wollen „South Park“-Schöpfer töten

April 26, 2010

Jetzt gehen die Terroristen sogar auf Comic-Zeichner los!

Eine radikale muslimische Organisation hat die Schöpfer der US-Zeichentrickserie „South Park“ indirekt mit dem Tod bedroht, weil der Prophet Mohammed in der jüngsten Episode als Karikatur in einem Bärenkostüm auftrat.

Ein Beitrag auf der Web-Site Revolution Muslim von Abu Talhah al Amerikee warnte die „South Park“-Produzenten Trey Parker und Matt Stone, sie könnte dasselbe Schicksal ereilen wie den rechtspopulistischen Theo Van Gogh.

Der niederländische Filmemacher war 2004 wegen eines islamkritischen Films von einem radikalen Muslim ermordet worden!

Quelle


Menschenhandel bei Muslimen, gängige Praxis

April 26, 2010

ür 15.500 Euro sollen kurdischstämmige Eltern in Berlin ihre 15-jährige Tochter verkauft haben – an die Familie ihres zukünftigen Ehemannes. Eine gängige Praxis, mitten in Deutschland, erklärt Frauenrechtsexpertin Myria Böhmecke im SPIEGEL-ONLINE-Interview.

SPIEGEL ONLINE: Frau Böhmecke, in Berlin sollen kurdischstämmige Eltern ihre Tochter Jasmin nach der islamischen Eheschließung für 15.500 Euro an die Familie des Ehemannes verkauft haben. Mittlerweile hat sich die 15-Jährige, die nun schwanger ist, von ihrem Mann getrennt, er soll sie geschlagen haben. Ist es eine Ausnahme, dass in muslimischen Familien in Deutschland Brautgeld gezahlt wird?…

Spiegel


Islam: Giftgasanschlag der Taliban auf Mädchenschule

April 25, 2010

Dutzende Schülerinnen im afghanischen Kunduz sind schwer erkrankt. Die afghanischen Behörden verdächtigen die Taliban, einen Giftgasanschlag auf die Schule verübt zu haben – um die Mädchen vom Unterricht fernzuhalten.

Kabul – Innerhalb weniger Tage sind im nordafghanischen Kunduz 80 Schülerinnen unter mysteriösen Umständen schwer erkrankt. Zuletzt klagten am Sonntag 13 Mädchen über Übelkeit und Schüttelfrost, wie aus dem Zentralkrankenhaus in der Provinzhauptstadt verlautete. Am Vortag waren bereits 47 Schülerinnen und drei Lehrer mit den gleichen Symptomen ins Krankenhaus gebracht worden, in den Tagen davor waren 20 Schülerinnen erkrankt.

Der Gesundheitszustand der Mädchen, die von “üblen und unangenehmen Gerüchen” berichtet hatten, habe sich inzwischen stabilisiert. Erste Blutuntersuchungen seien wenig aufschlussreich gewesen, erklärte das Gesundheitsministerium in Kunduz. Die Proben sollen nun für weitere Tests nach Kabul geschickt werden.

Vertreter der Provinzschulbehörden verdächtigten die Taliban, sie wollten mit dem Giftgas den weiteren Schulbesuch durch Mädchen verhindern. Ein Sprecher des Präsidenten Hamid Karzai erklärte, jeder Versuch, Mädchen von der Schule fernzuhalten, sei ein “terroristischer Akt”. Während der Taliban-Herrschaft von 1996 bis 2001 war es afghanischen Mädchen verboten, eine Schule zu besuchen…

Spiegel


Bolivien: Kommunist Evo Morales “Hähnchen mit Pommes macht schwul”

April 25, 2010

Boliviens linksgerichteter Staatschef Evo Morales hat einen „Hähnchenstreit“ vom Zaun gebrochen. Hähnchen mit Fritten machen homosexuell, behauptete er bei einem alternativen Klimagipfel. Das Geflügelfleisch sei mit weiblichen Hormonen behandelt und der Verzehr von Genkartoffeln führe zu Haarausfall und Glatzen, zitierten mehrere Medien den ersten gewählten Indio-Präsidenten des südamerikanischen Landes….
Welt


Querfront: Linksfaschisten(Die Linke) nehmen Neonazi und NPD Mitglied in die Partei auf

April 25, 2010

Er gehörte zum Führungszirkel der NPD, unterstützte die inzwischen verbotene Neonazi-Truppe “Skinheads Sächsische Schweiz” – dann wechselte Gregor Janik zur damaligen PDS. Die braune Vergangenheit des Juristen wird jetzt zum Konfliktfall bei den Genossen.

Hamburg – Für die NPD hat Gregor Janik früher geschwärmt: Eine “nationalistische Volkspartei neuen Typus” nannte er die Partei einmal. Bei den Rechtsextremen kam Janik offenbar gut an, 1998 wurde er in den NPD-Bundesvorstand gewählt. Der Rechtsanwalt war auch sonst sehr aktiv im rechten Milieu: 1999 beriet er die inzwischen verbotene Neonazi-Truppe “Skinheads Sächsische Schweiz” in Rechtsfragen. Wenn die NPD einmal an der Macht sei, werde es ein Tribunal gegen jene geben, die der Partei zuvor geschadet hätten, soll Janik einmal gesagt haben…..
Spiegel


2600 türkische Kinder und Jugendliche sitzen im Gefängnis

April 25, 2010

In der Türkei sind nach einem Zeitungsbericht fast 2600 Kinder und Jugendliche inhaftiert. Jeder zehnte Minderjährige gilt demnach als “Terrorist”, weil er zum Beispiel bei Kurdendemonstrationen Steine auf Sicherheitskräfte warf.

Istanbul – Viele Kinder müssen in der Türkei an diesem Freitag den sogenannten Kinder-Feiertag hinter Gittern verbringen. Das geht aus einem Bericht der liberalen Zeitung “Radikal” hervor. Demnach sind zurzeit fast 2600 Kinder und Jugendliche inhaftiert. Das Blatt beruft sich auf Zahlen des Justizministeriums.

Etwa jeder zehnte inhaftierte Minderjährige sitze wegen des Verdachts auf eine terroristische Straftat ein. Insbesondere im kurdisch besiedelten Osten und Südosten der Türkei müssten sich viele Minderjährige wegen des Vorwurfs terroristischer Straftaten verantworten, berichtete “Radikal”. In den vergangenen Jahren war die Justiz häufig gegen Kinder und Jugendliche vorgegangen, die bei Kurdendemonstrationen Steine auf die Sicherheitskräfte geworfen hatten…

Spiegel


Mugabe und Ahmadinedschad jammern über Sanktionen

April 25, 2010

Schulterschluss in Simbabwe: Die Sanktionen des Westens seien ungerecht, war sich Diktator Mugabe mit Irans Präsident Ahmadinedschad einig. Beide Länder wollen nun ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit ausbauen.

Harare – Simbabwes Präsident Robert Mugabe und der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad waren schnell einer Meinung: Beide klagten über “ungerechtfertigte Sanktionen” des Westens. “Wegen unserer grundsätzlichen Positionen werden der Iran und Simbabwe von westlichen Ländern verunglimpft und bestraft”, sagte Mugabe bei einem Staatsbankett am Donnerstagabend in Harare.

Die Sanktionen der EU und der USA gegen Simbabwe wurden wegen zahlreicher Verletzungen der Menschenrechte verhängt; Teheran wurde für seine Nuklearaufrüstung vom Uno-Sicherheitsrat bestraft.

Ahmadinedschad kritisierte Länder, ohne Namen zu nennen, die für “Ungerechtigkeit und Korruption” stünden und “die Ressourcen anderer Länder ausplündern, um ihre internationale Vorherrschaft auszubauen”.

Dagegen sei die Führungsstärke Mugabes “eine Lehre für alle Nationen”, lobhudelte der Gast aus Teheran. Während der 30-jährigen Herrschaft Mugabes hat der inzwischen 86-Jährige sein Land wirtschaftlich ruiniert. Er gilt als verantwortlich für zahllose Gewalttaten gegen Oppositionelle und ihre Angehörigen…..
Spiegel


NRW Wahl: SPD und Grüne treiben Islamisierung vorran

April 25, 2010

Sigmar Gabriel tourt durch Moscheen, Hannelore Kraft diskutiert über Integration: Die SPD in Nordrhein-Westfalen müht sich vor der Wahl verstärkt um Bürger mit Migrationshintergrund. Im bevölkerungsreichsten Bundesland sind zwei Millionen von ihnen wahlberechtigt – sie könnten den Ausschlag geben…
Spiegel


Al-Qaidas Wüstenkiller eröffnen neue Front gegen Europa

April 25, 2010

Westliche Geheimdienste schlagen Alarm: In der Wüste Westafrikas sammeln sich immer mehr Anhänger Osama Bin Ladens. Mit Geiselnahmen, Morden und Terror gegen die Bevölkerung schafft sich al-Qaida eine neue Basis – womöglich auch für Anschläge in Europa…..

Spiegel


Spiegel TV – Musels in Hamburg

April 25, 2010

Gewalt,Rassismus,Antisemitismus,Totschlag,Intoleranz,Kriminalität
islamische Multikultibereicherung
Spiegel TV


Israel:10 gute Entgegnungen auf 10 dämliche Phrasen Teil 6

April 25, 2010

„In der UNO ist Israel isoliert, nur Amerika hält seine schützende Hand über das Land“

Stimmt. Das spricht aber nicht gegen Amerika, sondern gegen die Vereinten Nationen, eine Organisation, die, unfähig und korrupt, längst von Ländern dominiert wird, die mit der UN-Charta nichts am Hut haben und Völkermördern, Diktatoren und Operettenpräsidenten jederzeit eine Bühne bietet, die selbst ihren Menschenrechtsrat von Schurkenstaaten aus allzu durchsichtigen Gründen zweckentfremden lässt – nämlich um von den eigenen Menschenrechtsverletzungen abzulenken. Klassenkeile bezieht dann eben der Streber mit der Brille: Israel, der Jude unter den Völkern. Für eine Resolution gegen Israel findet sich in der Vollversammlung immer eine Mehrheit, und Entwürfe, in denen der jüdische Staat für seine Reaktion auf Angriffe etwa durch Hisbollah oder Hamas verurteilt wird, ohne dass diese Aggressionen überhaupt erwähnt werden, würden tatsächlich durchgewinkt, wenn nicht die USA den Mumm hätten, dieser Farce im Weltsicherheitsrat regelmäßig ein Ende zu bereiten. England und Frankreich sind meist zu feige dazu, Russland und China haben noch weniger Berechtigung als die meisten anderen UN-Mitgliedsstaaten, sich zum Richter über Israel aufzuschwingen. Mit Moral hat das alles nichts zu tun, die UN sind die Summe ihrer Mitgliedsstaaten, nicht mehr und nicht weniger, und die sind selten genug demokratisch. Wenn sich Gewaltherrscher darauf einigen, eine Demokratie zum Paria zu machen, nützt auch die Mehrheit nichts – das Unterfangen bleibt unmoralisch und eine Schande für die Weltorganisation. Es wird höchste Zeit, dass diese unwürdige Veranstaltung, die natürlich auch vor allem von den USA bezahlt wird, einer Liga der demokratischen Staaten Platz macht. Diesem Club wird dann zwar nicht jeder angehören, aber Qualität geht vor Quantität. Es ist nicht einzusehen, dass Burkina Faso, Bhutan und Somalia darüber entscheiden dürfen, ob ein militärischer Feldzug im Libanon oder Gaza berechtigt ist oder nicht. Israel ist ein souveräner Staat, der einzige ironischerweise, dessen Gründung die Legitimation der UN hat (bei den heutigen Mehrheitsverhältnissen undenkbar), und er ist nicht ins Leben gerufen worden, damit andere über das Schicksal von Juden bestimmen. Um ein Minimum an Glaubwürdigkeit beanspruchen zu können, müssten die Vereinten Nationen auch die guten Gründe berücksichtigen, die Israel etwa zum Gazakrieg bewogen oder dazu, auf dem Prinzip Land für Frieden (die berühmte Resolution 242!) zu bestehen. Dies tun sie nicht, und daher sind ihre einseitigen Verurteilungen ausgerechnet Israels lächerlich und gottlob auch nicht bindend. Die automatische Mehrheit gegen den jüdischen Staat hat sich moralisch längst selbst disqualifiziert.


Der typische Serientäter ist Araber

April 22, 2010

Der typische Serientäter ist männlich, arabischer Herkunft und behält seine kriminellen Gewohnheiten auch als Erwachsener bei. Das ergibt sich aus einer Zwischenbilanz zum Stand der Umsetzung des Berliner Intensivtäterkonzepts, die Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) zog.

79 Prozent der Intensivtäter haben einen Migrationshintergrund; 47 Prozent sind arabischstämmig. Mehr als 2300 Verfahren seien seit Schaffung der Intensivtäterabteilung zur Anklage gebracht worden, mehr als 2700 gerichtliche Entscheidungen ergangen (in manchen Verfahren gab es mehrere Angeklagte). Recht hoch ist laut von der Aue auch die Zahl der „Bewährungsversager“, also der Täter, die während einer laufenden Bewährung rückfällig werden. Sie liegt bei über 60 Prozent. Im Jahr 2007 ergänzte Berlin sein Konzept um ein weiteres Instrument, die Schwellentäterrichtlinie, durch die Straftäter schon vor Beginn einer Intensivtäterkarriere abgefangen werden sollen. In ihr sind 172 Personen registriert….

Tagesspiegel


Die Rolle der Gewalt im Nahen Osten

April 22, 2010

Ehrenmorde, Selbstmordattentate, Lynchjustiz. Die Brutalität im Nahen Osten stößt die ungleich empfindlicheren Westler ab. In seiner empfehlenswerten Analyse über den archaischen Charakter des arabischsprachigen Raums bringt uns Lee Smith, Nahost-Korrespondenten des Weekly Standard, dieses Phänomen näher.

Die Gewalt und Grausamkeit von Arabern lässt Westler oft stutzen.
Nicht nur die Führer der Hisbollah erklären: “Wir lieben den Tod.” Das tut auch zum Beispiel ein 24-jähriger Mann, der letzten Monat schrie: “Wir lieben den Tod mehr als ihr das Leben!” – und sein Auto in die Bronx-Whitestone-Brücke in New York City fuhr. Als zwei Eltern in St. Louis ihre Teenager-Tochter mit dreizehn Stichen mit einem Schlachtermesser ehrenmordeten, rief der palästinensische Vater: “Stirb! Stirb schnell! Stirb schnell! … Still, Kleines! Stirb, meine Tochter, stirb!” – und die örtliche arabische Gemeinde unterstützte sie gegen die Mordanklage. Ein Prinz aus Abu Dhabi folterte vor kurzem einen Getreidehändler, dem er Betrug vorwarf; und obwohl ein Videos der Gräueltat international im Fernsehen erschien, wurde der Prinz frei gesprochen, während man die verurteilte, die ihn anklagten.

Auf größerem Maßstab findet man seit dem 9/11 15.000 Terroranschläge. Regierungen aus allen arabischsprachigen Ländern verlassen sich mehr auf Brutalität denn auf Rechtsstaatlichkeit. Der Drang Israel zu eliminieren bleibt selbst dann bestehen, wenn neue Aufstände um sich greifen; der jüngste ist im Jemen aufgeflammt.

Bin Ladens Gleichnis vom starken und schwachen Pferd

Es gibt mehrere exzellente Versuche, die Symptomatik der arabischen Politik zu erklären; zu meinen persönlichen Lieblingen gehören die Studien von David Pryce-Jones und Philip Salzman. Diesen können wir The Strong Horse: Power, Politics, and the Clash of Arab Civilizations hinzufügen, eine unterhaltsame, doch
auch tief gehende und wichtige Analyse von Lee Smith, dem Nahost-Korrespondenten des Weekly Standard.

“Gewalt spielt im Nahen Osten eine zentrale Rolle”

Smith argumentiert, das Prinzip des starken Pferdes – nicht westlicher Imperialismus oder Zionismus – habe “den fundamentalen Charakter des arabischsprachigen Nahen Ostens bestimmt”. Die islamische Religion selbst passt zum einen in das alte Muster der Durchsetzungsfähigkeit des starken Pferdes, zum andern verkündet sie es auch. Mohammed, der islamische Prophet, war sowohl ein Machthaber als auch eine religiöse Gestalt. Sunnitische Muslime haben über Jahrhunderte “mit Gewalt, Unterdrückung und Zwang” geherrscht. Ibn Khalduns berühmte Theorie der Geschichte kommt einem Kreislauf der Gewalt gleich, in dem starke Pferde schwache Pferde ersetzen. Die Erniedrigung der Dhimmis erinnert Nichtmuslime täglich daran, wer das Sagen hat.

Smiths Prisma bietet Einblicke in die Geschichte des modernen Nahen Ostens. Er zeigt den panarabischen Nationalismus als Bemühung, die Mini-Pferde der Nationalstaaten in ein einziges Superpferd umzuformen und den Islamismus als Bemühung die Muslime wieder mächtig zu machen. Israel dient als “stellvertretendes starkes Pferd” sowohl für die Vereinigten Staaten als auch den saudisch-ägyptischen Block in deren Rivalität nach Art des Kalten Krieges mit dem Block des Iran. In einer Umwelt des starken Pferdes sind Milizen attraktiver als Wahlen. Ohne ein starkes Pferd kommen arabische Liberale kaum voran. Dass die Vereinigten Staaten der mächtigste nicht arabische und nicht muslimsche Staat sind, macht den Antiamerikanismus sowohl unvermeidlich als auch endemisch.

Nett sein führt unvermeidlich zu Misserfolg

Das bringt uns zur Politik der nicht arabischen Akteure: Wenn sie sich nicht als schlagkräftig erweisen und wahres Durchhaltevermögen zeigen, betont Smith, verlieren sie. Nett zu sein – sagen wir, durch einseitige Abzüge aus dem Südlibanon und dem Gazastreifen – führt unvermeidlich zu Misserfolg. Die Administration George W. Bushs initiierte zu Recht ein Demokratisierungsprojekt, durch das große Hoffnungen geweckt wurden, verriet dann aber die arabischen Liberalen, indem er das nicht zu Ende führte. Im Irag ignorierte die Administration den Rat, einen demokratisch gesinnten starken Mann einzusetzen.

Weiter gefasst: Wenn die US-Regierung vor etwas zurückzuckt, haben andere (z.B. die iranische Führung) eine Gelegenheit, “der Region die eigene Ordnung aufzuzwingen”. Walid Jumblatt, ein führender Libanese, hat nicht ganz im Ernst angeregt, Washington solle “Autobomben nach Damaskus schicken”, um ihre Botschaft rüberzubringen und zu signalisieren, dass sie die Art und Weise arabischen Handelns begreift.

Smiths einfaches und beinahe universales Prinzip bietet ein Instrument zum Verständnis des Todeskultes der Araber, ihrer Ehrenmorde, ihrer Terroranschläge, ihres Despotismus, ihrer Kriegsführung und vielem mehr. Er gesteht ein, dass das Prinzip des starken Pferdes Westlern als unsäglich primitiv aufstößt, aber er besteht zurecht darauf, dass es die kalte Realität ist, die Außenseiter erkennen, berücksichtigen und auf die sie sich einstellen müssen.
Welt


Israel:10 gute Entgegnungen auf 10 dämliche Phrasen Teil 5

April 22, 2010

„Man muss mit der Hamas reden“

Nö. Mit einer von allen ernst zu nehmenden Staaten als Terrororganisation betrachteten Bande muss man genauso wenig reden wie mit der NPD. Worüber auch? Die Hamas macht aus ihrem antisemitischen Programm (siehe Charta) keinen Hehl, und wer behauptet, es gäbe etwas mit ihr zu bereden, der sollte auch sagen, was. Etwa die Modalitäten einer Auflösung Israels? Das Argument, die Hamas habe eben einen „militärischen Flügel“, sei aber auch politisch und karitativ tätig, zieht nicht. Die Nazis stützten ihre Macht auf SA, SS und Wehrmacht, und nebenbei veranstalteten sie auch hübsche Zeltlager für die Jugend und KdF-Fahrten für gestresste Volksgenossen, aber verbrecherisch blieben sie trotzdem. Wer die islamofaschistische Hamas als Wohltätigkeitsverein mit angeschlossener Jagdsportabteilung verharmlost, ist nur darauf aus, ihr unverdiente Legitimität zu verschaffen. Die aber nützt niemandem außer den bärtigen Gotteskriegern selbst, die ihrerseits ihre Daseinsberechtigung aus dem Kampf gegen Israel herleiten, was schon ihr Name belegt, und deshalb haben sie in einem „Friedensprozess“ soviel zu suchen wie ein Kinderschänder im Hort. Wer dem Nahen Osten etwas Gutes tun will, boykottiert die Hamas (am besten: zieht sie aus dem Verkehr); wer sie hoffähig machen will, ist an der Fortführung des Konflikts bis zum St. Nimmerleinstag interessiert, soviel ist sicher.


Islam: Unterdrückung Immer mehr saudische Frauen flüchten von zu Hause

April 19, 2010

Sie werden bedroht, geschlagen oder misshandelt: In Saudi-Arabien flüchten einer Studie zufolge immer mehr Frauen aus der Gewalt ihrer Familie oder ihres Partners. Doch ein selbstbestimmtes Leben bleibt vielen auch danach verwehrt.

Riad – Doch die Zahl der Hilfesuchenden, die sich an die “International Muslim Organization for Women and Family” (IMOWF) gewandt hat, ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Andere offizielle Statistiken gibt es nicht, die Polizei beruft sich auf die Anonymität der Frauen.

Während 2005 im Schnitt eine Frau pro Monat um Hilfe bat, sind es inzwischen rund zehn Frauen, schreibt die saudische Zeitung “Arab News”. Da jede Frau in dem islamischen Königreich einen männlichen Vormund braucht, werden diese Frauen von der Polizei so behandelt wie jugendliche Ausreißer.

Wenn sie von den Beamten oder von der Religionspolizei aufgegriffen werden, haben sie entweder die Wahl, zu ihrem Vormund zurückzukehren oder in einer staatlichen Institution Zuflucht zu suchen. Sie dürfen sich nicht ohne Zustimmung der Familie alleine eine Wohnung und eine Arbeit suchen.

Die Zeitung zitierte eine saudische Familienpsychologin mit den Worten: “Ich persönlich glaube, dass die Kultur der Europäer und Amerikaner, der die Frauen über das Fernsehen ausgesetzt sind, die Schuld an dieser Entwicklung trägt.”
Spiegel


Deutschland ist das beliebteste Land auf der Welt – Iran,Pakistan,Nordkorea die unbeliebtesten

April 19, 2010

Großes Lob für Deutschland. In einer von der BBC initiierten Umfrage geben die Befragten weltweit Deutschland die besten Noten. Die größte Zuneigung genießt Deutschland bei den französischen Nachbarn und in Südkorea. Die wenigsten Freunde haben die Deutschen in Pakistan, Indien und der Türkei.

Wie in Familien üblich, ist auch die Rolle des Außenseiters fest vergeben: Der Iran ist das unbeliebteste Land der Studie (2010: 15 Prozent) und zwar ausnahmslos und schon immer. Den Keller teilt es sich mit so charaktervollen Nachbarn wie Nordkorea und Pakistan (beide 16 Prozent).

Übrigens sind es auch die Pakistaner, die Deutschland am wenigsten mögen. Nur 13 Prozent finden Berlins Einfluss positiv. Wer glaubt, Deutschlands gute Werte kämen gerade aus der muslimischen Welt, irrt. Die wenigsten Freunde haben wir außer unter den Indern (22 Prozent) ausgerechnet in der Türkei (33 Prozent). Daraus könnte man schließen, dass die Deutschen dort am wenigsten gemocht werden, wo man sie am besten kennt. Genau das kann aber nicht sein. Denn unsere größten Fans auf Gottes weiter Erde wohnen ausgerechnet direkt nebenan, nämlich in Frankreich (84 Prozent positive Bewertungen). Kaum zu glauben. Nur in einem anderen Land schätzt man uns ähnlich wie bei den romantischen Linksrheinern. Nämlich in Südkorea (82 Prozent). Warum gerade dort, das können wohl nur Familienpsychologen erklären.

Welt


Berlin: Ein Zeichen für Demokratie und Freiheit – Wilders Kundgebung

April 18, 2010

Am gestrigen Samstag-Nachmittag stand Berlin ganz im Zeichen der Solidarität mit Geert Wilders und der Verteidigung der Meinungsfreiheit, ohne die eine Demokratie – als Herrschaft des Volkes – gar nicht funktionieren kann. Etwa 150 Teilnehmer waren zu der Kundgebung der Bürgerrechtsbewegung Pax Europa (BPE) in Zusammenarbeit mit der PI-Gruppe Berlin angereist….
PI


Türken integrieren sich am schlechtesten – Studie

April 18, 2010

6,8 Millionen Ausländer leben in Deutschland, und das Gros von ihnen ist einer neuen Studie zufolge gut integriert. Doch die Türken tun sich schwer. Jeder fünfte Türke spricht Deutsch nur mangelhaft – oder gar nicht. Das hat Folgen für Schulbildung, soziale Stellung und Erwerbsfähigkeit.

Was ist eigentlich mit den Türken los? Unter den fünf größten in Deutschland lebenden Ausländergruppen tun sie sich mit der Integration in die deutsche Gesellschaft und den hiesigen Arbeitsmarkt am schwersten. Mit Polen, Griechen, Italienern und – mit einigen Abstrichen – auch mit den Migranten aus dem früheren Jugoslawien klappt hingegen das Zusammenleben mit den Deutschen in aller Regel reibungslos. Dies zeigt eine alle Lebensbereiche umfassende Studie, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Auftrag des Bundesinnenministeriums erarbeitet hat und die der „Welt am Sonntag“ vorliegt.

Das Bildungsgefälle hat Auswirkungen auf die Chancen am Arbeitsmarkt. So leben mehr als 15 Prozent der Türken, aber nur 7,6 Prozent der Griechen von Hartz IV. Vergleichsweise viele Türken arbeitet nur als angelernte Arbeiter. Dagegen hat das Gros der beschäftigten Polen und Griechen einen qualifizierten Berufsabschluss.

Die Studie zeigt überdies deutliche kulturelle Unterschiede: So weisen Türkinnen den mit Abstand höchsten Anteil an Hausfrauen aus. Das traditionelle Rollenbild drückt sich auch darin aus, dass 70 Prozent von ihnen keinen Beruf erlernt haben. Üblicherweise heiraten sie jung, im Schnitt mit 23 Jahren (Wert für Deutschland insgesamt: 33 Jahre), und bekommen in der Regel mindestens zwei Kinder. In den vier anderen Migrantengruppen liegt das Heiratsalter der Frauen höher und die Kinderzahl niedriger und entspricht damit eher der deutschen Lebensweise.

Türken bleiben lieber unter sich

Auch die Neigung, unter sich zu bleiben, ist bei den Türken weitaus stärker ausgeprägt. Während Italiener und Jugoslawen bevorzugt in Wohngegenden ziehen, in denen überwiegend Deutsche leben, gilt dies für viele Türken nicht. Auch schauen weitaus mehr von ihnen türkisches Fernsehen und lesen aus ihrem Herkunftsland stammende Zeitungen. Die Forscher sehen hier einen Zusammenhang zu den mangelhaften Deutschkenntnissen, die jeder fünfte Türke beklagt, aber nur jeder 17 Italiener oder jeder zehnte Pole. Hinzu kommt: Die Hälfte der Türken pflegt keine häufigen Kontakte zur einheimischen Bevölkerung. Der Großteil der Italiener und Ex-Jugoslawien haben hingegen mehrheitlich freundschaftliche Bande zu Deutschen geknüpft.

Es sind nicht zuletzt diese fundamentalen Unterschiede in den Lebensweisen, die verständlich machen, warum die Integration der Türken auch in der dritten Generation noch schwierig ist, während sich die Polen – die erst innerhalb der vergangenen zwei Jahrzehnte ins Land gekommen sind – so rasch einfügten.

Den Migrationsforscher Klaus Jürgen Bade verwundern die deutlichen Unterschiede gerade zwischen diesen beiden Ausländergruppen hinsichtlich der Erwerbstätigkeit kaum. „Polnische Einwanderer kommen nach Deutschland, um zu arbeiten“, erläutert Bade. Sie seien typische Arbeitswanderer, die auf das Erwerbsangebot angewiesen seien. „Wenn es schlechter wird, gehen sie wieder zurück in ihr Herkunftsland.“ Türken bezeichnet der Forscher typische Einwanderer, die in Deutschland sozialisiert sind und auch im Falle der drohenden Arbeitslosigkeit bleiben.

Ein weiterer Umstand erschwert die Integration: Die hier aufgewachsenen Männer heiraten vielfach junge Türkinnen aus der Heimat. In diesen Familien wird damit weiter in aller Regel türkisch gesprochen. Also verschwinden die Sprachprobleme nicht mit der Zeit, sondern werden stets an die Kinder weitergegeben.

Welt


Soziologin Kelek kritisiert Islam als frauenfeindlich

April 18, 2010

Die Soziologin Necla Kelek sieht Frauen in keiner anderen Kultur so diskriminiert wie im Islam. Sie hätten keine Rechte und seien aus der Öffentlichkeit ausgeschlossen. “Das ist mehr als rückständig, das ist Apartheid”, so Kelek. Sie führt das Problem auf die rückständigen Texte des Korans zurück.

Die türkisch-deutsche Soziologin Necla Kelek hat muslimische Gesellschaften als frauenfeindlich kritisiert. „Ich kenne keine andere Kultur, die die Frauen so sehr diskriminiert“, sagte Kelek der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Frauen hätten nach dem Welt- und Menschenbild, das die Männer als ihre Religion produzierten, keine Rechte.

Die Verschleierungspflicht für Frauen sei für sie das Erniedrigendste, was es gibt, sagte die Publizistin. Die Frau werde aus der Öffentlichkeit ausgeschlossen und habe unsichtbar zu sein. „Das ist mehr als rückständig, das ist Apartheid.“

Kelek bestreitet, dass eine solche Sicht auf die Stellung der Frau auf einer Fehlinterpretation des Korans beruhe. Der Koran sei da eindeutig, sagte sie. „Wenn die Frau nicht gehorcht, so heißt es, dann schlagt sie und sperrt sie in die Gemächer.“

Kelek macht die Islamverbände mit dafür verantwortlich, dass die Integration in die deutsche Gesellschaft bis heute nicht geklappt habe. „Sie waren es, die schon vor 25 Jahren in den Moscheen einen rückständigen Islam verbreitet haben“, sagte sie.

Welt


Islamisten verbieten Musik im Radio

April 13, 2010

Somalische Rundfunksender dürfen keine Musik mehr spielen. Ein entsprechendes Verbot verkündeten die radikal-islamischen Milizen. Musik sei Sünde, begründeten sie. Aus Angst vor drakonischen Strafen befolgen fast alle Sender die Anordnung.

Mogadischu – Fast alle Radiostationen in Somalia haben ihr Musikprogramm eingestellt. Nur ein von der Übergangsregierung in Mogadischu kontrollierter und ein Uno-Sender widersetzten sich am Dienstag noch dem Verbot. Die Islamisten in dem Land sind dafür bekannt, Anweisungen wie das Musikverbot mit brutaler Gewalt durchzusetzen und Zuwiderhandlungen beispielsweise mit Morden oder Amputationen zu bestrafen…

Spiegel

Islam heißt Frieden, ist Tolerant und zivilisiert :-)


Islamisten oder Demokraten – Die Islamische Milli Görüs – Video

April 13, 2010

Mord ist nicht gleich Mord

April 13, 2010

Islamsprecher und Multikulti-Romantiker wollen Kritik am Islam als sogenannte Islamophobie kriminalisieren. Das zeigte sich am Rande des Prozesses gegen den Mörder der Ägypterin Marwa El-Shebrini. Zwei gleichzeitige Ehrenmordprozesse blieben dagegen völlig unbeachtet.

Lebenslänglich für einen brutalen Mord an einer schwangeren Frau mitten in einem Gerichtssaal ist eine gerechte Strafe. Ein normales Urteil am Ende eines normalen Prozesses nach einer spektakulären Untat, sollte man meinen. Normal war auch, dass die ägyptische Presse den Prozess um den Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini aufmerksam verfolgte. Ebenfalls normal und zutreffend war der Hinweis, dass Hass auf Moslems ein Motiv für die blutige Mordtat des Russlanddeutschen Alex W. war. Die Ägypterin wurde ermordet, weil sie Mohammedanerin war, und das Dresdener Landgericht hat es entsprechend gewürdigt.

Doch hier enden die Normalitäten schon. Denn weniger normal war, dass der ägyptische Botschafter persönlich den Prozess beobachtete. Man habe die Höchststrafe gefordert und die Höchststrafe bekommen, erklärte der Vertreter eines Landes, in dem willkürliches Scharia-Recht Grundlage von Verfassung und Rechtsprechung ist, in dem sogar Minister die Todesstrafe für Menschen fordern, die den Islam verlassen wollen und in dem die christliche Minderheit der Kopten praktisch rechtlos und vogelfrei ist.

Auch nicht normal war, dass bei der Beerdigung der Ermordeten in Alexandria anti-deutsche Racheparolen laut wurden – nicht weil eine Ägypterin, sondern weil eine Muslimin ermordet worden war. Ebenfalls nicht normal war schließlich, dass am letzten Prozesstag etwa 100 muslimische Demonstranten vor dem Gerichtsgebäude in Dresden sogenannte antiislamische Diskriminierung und Hetze für den Mord verantwortlich machten und verboten sehen wollten. Volksverhetzung ist verboten, zu recht. Aber Islam-Vertreter pflegen mit dem Begriffe „Hetze“ ein Doppel-Sprech, wie man es nur aus George Orwells Roman „1984“ kennt: Jedes Hinterfragen ihrer Religion, die kleinste Kritik an islamischen Praktiken oder sogar harmlose Scherze – Stichwort: Schalke-Lied – gelten als antiislamische Hetze.

Das bemerkenswerte zeitliche Zusammentreffen des Dresdener Prozesses mit zwei anderen Prozessen, in denen es auch um ermordete Musliminnen geht, entlarvt die Doppelbödigkeit: In Kleve steht der Drillingsbruder der 20-jährigen Kurdin Gülsüm vor Gericht. Der Staatsanwalt wirft ihm vor, auf Geheiß seines Vaters seine Schwester ermordet zu haben – weil sie sich verliebt hatte und schwanger geworden war. Vor dem Landgericht Hagen steht ein junger Syrer, der zusammen mit seinem Onkel seine 20-jährige Cousine Ibtihal per Kopfschuss hingerichtet haben soll, weil sie einen Freund hatte und von zuhause weggelaufen war. Zwei typische Ehrenmorde an zwei jungen Frauen, die in Deutschland einfach nur leben wollten wie andere deutsche Frauen.

Zwei Musliminnen wurden ermordet. Die Täter kommen aus der eigenen Blutsverwandtschaft. Wo ist der Protest der islamischen Gemeinden? Kein türkischer oder arabischer Botschafter fordert die Höchststrafe. Keine arabische Presse nimmt den Prozess wahr. Islamische Ehrenmorde seien längst „ein einheimisches und permanentes Phänomen geworden“, und würden von Einwanderern der dritten und vierten Generation ausgeführt, die hier aufgewachsen seien, hieß es vor einem Jahr in einer beklemmenden Studie des Londoner Zentrums für Sozialen Zusammenhalt. Doch von Islam-Vertretern, die der deutschen Gesellschaft gerne sogenannte Islamophobie vorwerfen, gibt es nach jedem Ehrenmord an einer Muslimin stets die gleiche Reaktion – Schweigen oder Verharmlosung als Beziehungstat.

Wer nach Ehrenmorden kritisch fragt und Verbindungen herstellt zur Religion der Opfer, der gilt Islamsprechern und ihren gutmenschlichen Helfern sofort als Hetzer, der gar Mitschuld hat an Morden. Am schärfsten brachte das nach dem Mord in Dresden die grün-alternative taz zum Ausdruck: „Das populäre Ressentiment gegen Muslime, das sich als ‚Islamkritik‘ einen pseudorationalen Anstrich gibt, ist nur die neueste Variante einer Fremdenfeindlichkeit, die sich in den Achtzigerjahren in ‚Türken raus!’-Parolen und später in den Anschlägen von Mölln und Solingen äußerte.“

Islamkritik, soll das heißen, ist rassistisch und kriminell. Doch wer so argumentiert, macht einen Fehler: Mit mohammedanischen Einwanderern kommt der Koran millionenfach nach Europa, und natürlich dürfen auch die Europäer darin blättern. Aber wenn Europäer den Koran so lesen, wie sie seit der Aufklärung alle Bücher lesen – fragend, skeptisch, kritisch – dann werden sie bei manchen Suren und Versen heftig den Kopf schütteln. Doch wer ihnen das verbieten wollte, macht die wohlwollende Aufnahme von Millionen islamischer Einwanderer im christlichen Abendland nicht leichter, sondern schwerer.

Zudem sind die Muslime der Mehrheitsgesellschaft tatsächlich Antworten schuldig. Etwa auf die Frage nach dem in Koran und Mohammed-Aussprüchen fixierten Gebot, Glaubensabtrünnige zu töten. Oder nach der vom Koran legitimierten Verheiratung vorpubertärer Mädchen. Erst recht natürlich auf die Frage nach der Stellung der Frau, der die Scharia jede Gleichberechtigung grundsätzlich verwehrt. Kritische Fragen nach diesen und anderen Dingen sind keine Hetze. Wer die Antworten verweigert, gar die Fragen verbietet, der provoziert sogenannte Islamophobie regelrecht und gefährdet die Integration muslimischer Zuwanderer.
Quelle


Israel:10 gute Entgegnungen auf 10 dämliche Phrasen Teil 4

April 12, 2010

„Die Siedlungsfrage ist der Kern des Nahostproblems“

Blödsinn. Wer so etwas behauptet, hat keine Ahnung davon, dass die arabische Ablehnung eines jüdischen Staates der Kern des Nahost-Konflikts ist – bis heute. Frieden gab es nicht vor der Staatsgründung, und es gab ihn nicht zwischen 1948 und 1967 – als Ägypten den Gazastreifen besetzt hielt und Jordanien die Westbank, und in diesen Gebieten kein einziger Jude lebte. Wenn das Wort von der „ethnischen Säuberung“ jemals auf den Nahen Osten zutraf, dann auf die Vertreibung sämtlicher Israelis aus Gebieten, die von Arabern besetzt wurden – die Altstadt von Jerusalem eingeschlossen. (Neu-)Gründungen von Siedlungen entstanden erst Ende der 60er-Jahre, als ohnehin keine Aussicht auf Frieden bestand und man sich in Israel auf eine dauerhafte Präsenz in den eroberten Gebieten einzurichten begann. Die meisten dieser Siedlungen hatten vor allem strategische Bedeutung, ideologische Gründe spielten zunächst keine Rolle, obwohl es sich bei Judäa und Samaria um das biblische Kernland handelt (wie der Siedleraktivist Elyakim Haetzni es ausdrückte: „Tel Aviv, das ist die Küstenebene, das Land der Philister“). Später wurde der Siedlungsbau in oder bei Städten wie Hebron (wo bereits seit jeher eine jüdische Gemeinde existierte und noch vor der Staatsgründung, 1929, Opfer eines Pogroms wurde) oder Schchem/Nablus forciert und vor allem von der Likud-Regierung gefördert. Ob der Siedlungsbau legitim ist oder nicht, darüber gehen die Meinungen auseinander (manche argumentieren mit einem gewissen Recht, dass es sich völkerrechtlich um „umstrittene Gebiete“ handelt, da sie zuvor Mandatsgebiet bzw. später von Jordanien besetzt und völkerrechtswidrig annektiert worden waren), ob er politisch klug war, ist wieder eine andere Frage. Der Grund für den Nahostkonflikt ist er nicht. Es gab den Terror und die arabische Ablehnung Israels vor, während und nach dem Bau von jüdischen Kommunen. Und selbst der Abbruch derselben, wie Anfang der 80er-Jahre in Yamit/Sinai und 2005 im Gazastreifen, hindert palästinensische Fanatiker nicht daran, Raketen auf israelische Städte abzufeuern. Es geht ihnen nicht um die Siedlungen, es geht ihnen um Israel, ob dort gerade die Arbeitspartei regiert oder der Likud oder Kadima ist ihnen schnurz. Für sie ist auch Tel Aviv eine „illegale Siedlung“.

Die palästinensische Führung, die derzeit alle Verhandlungen ablehnt, hat natürlich ein Interesse daran, die Siedlungsfrage zum Knackpunkt zu machen – so hat sie eine billige Entschuldigung für ihre Verweigerungshaltung. Sie besteht darauf, dass sämtliche israelischen Kommunen in der Westbank geräumt werden, will also jegliche jüdische Präsenz dort ausmerzen – im Sinne der bereits erwähnten ethnischen Säuberung, die schon einmal praktiziert wurde. Dies wird nicht geschehen. Der Großteil der Siedler (80 Prozent) lebt in drei, vier großen Siedlungsblöcken, die Israel nicht aufgeben wird, für die es gleichwohl einen land swap einzugehen bereit ist. Das Territorium, das dann annektiert werden müsste, macht nur etwa drei, vier Prozent der Westbank aus. Mit etwas gutem Willen ließe sich hier eine Lösung finden. Der aber ist auf palästinensischer Seite auch im Jahr 16 nach Aufnahme des „Friedensprozesses“ beim besten Willen nicht zu erkennen.


Das Problem der Niederlande mit dem “Multikulti”

April 12, 2010

Obwohl die Morde an Pim Fortuyn und Theo van Gogh mehr als ein halbes Jahrzehnt zurückliegen, sucht die Niederlande bei der Einwanderungspolitik noch immer ihren inneren Kompass. Das zeigt auch der Volksverhetzungsprozess gegen Geert Wilders. Der Politiker profitiert von der tiefen Krise seines Landes.

Kurz vor Weihnachten wollte die Haagse Hogeschool ihren Studenten etwas Gutes tun. Die Hochschule in der niederländischen Regierungsstadt Den Haag beschloss, anders als bisher in diesem Jahr keinen Weihnachtsbaum aufzustellen. Die 19.000 Studenten nicht-westlicher Herkunft, so lautete die Begründung, könnten sich an der christlichen Symbolwirkung eines geschmückten Baumes stören – was sich wiederum negativ auf künftige Immatrikulationszahlen auswirken könnte. Kommunikationsdirektorin Annelies van Rosmalen bringt es auf den Punkt: “Der Baum passt nicht zum internationalen Charakter der Hochschule.“

Fortuyn 2002, Van Gogh 2004

So mancher fragt sich seit dem „Weihnachtskrieg von Den Haag“, ob die Holländer nur nett zu den Immigranten sein wollen oder ob sie – aus Angst oder falsch verstandener Toleranz – freiwillig ihre eigene Kultur über Bord werfen.

Der Fall mit dem Weihnachtsbaum ist nämlich keinesfalls eine Ausnahme. Der in Ägypten geborene Ezzat Aziz hat seine eigenen Erfahrungen gemacht. Seit 1998 arbeitet er als Fahrkartenkontrolleur beim öffentlichen Transportunternehmen von Amsterdam. Der 56-Jährige trägt bei seiner Arbeit immer ein Kreuz auf der Brust, denn er ist Christ, Mitglied der ägyptischen Minderheit der Kopten. Dann aber verbot das Unternehmen seinen Mitarbeitern, christliche Symbole zu tragen. Aus „Gründen der Professionalität“ dürfe Schmuck nicht über der Kleidung getragen werden, erläuterte Unternehmenssprecherin Petra Faber.

Aziz war 1984 nach Holland emigriert und versteht nun die Welt nicht mehr: “Ich lebe doch in einem demokratischen Land, in dem man das Recht hat, sich zu seinem Glauben zu bekennen.“ Es half nichts, Aziz wurde vom Dienst suspendiert. Er klagte, doch der Richter bestätigte die Sichtweise des Arbeitgebers. Jacqueline Koops, die Anwältin von Aziz, sieht Grundrechte verletzt. ,,Amsterdam ist eine multikulturelle Stadt. Mein Mandant wird diskriminiert. Es ist Tram-Schaffnerinnen oder Busfahrerinnen ja auch erlaubt, im Dienst ein Kopftuch zu tragen.“ Aziz wird auf Weisung seiner Vorgesetzten inzwischen psychologisch betreut – und hat Redeverbot.

Die zuweilen bizarre öffentliche Diskussion macht auch vor dem Nikolaus nicht halt. Hunderttausende holländische Kinder lieben den ‚Sinterklaas’ und seine ‚zwarte Pieten’, seine schwarz gemalten Helfer mit ihren bunten Kleidern. Unter den – eingewanderten – Erwachsenen aber finden sich viele, die den Nikolaus als ein „rassistisches Symbol der weißen Mehrheitskultur“ betrachten. Und sie fragen sich, warum Knecht Ruprecht unbedingt schwarz wie Ruß sein muss.

Diese Fälle passen ins Bild der derzeitigen politischen Kultur in den Niederlanden. Das kleine, mit sechzehn Millionen Einwohnern dicht besiedelte Land hat kurz nacheinander zwei politische Morde hinnehmen müssen: An dem Politiker Pim Fortuyn (2002) und dem Filmemacher Theo van Gogh (2004). Danach hat die tief verunsicherte Nation ihren inneren Kompass verloren.

Verdrängte Probleme wurden erstmals in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert als der viel beachtete Essay “Das multikulturelle Drama“ im Jahre 2000 erschien. Der Publizist Paul Scheffer, ein Sozialdemokrat, schrieb darin über die in den Niederlanden misslungene Integration der Einwanderer.

Wie recht er mit seinen durchaus provokanten Thesen hatte, zeigte sich, als Fortuyn ermordet wurde. Dessen Wut auf islamistische Jugendliche, die er für einen Großteil der Straßenkriminalität in Holland verantwortlich gemacht hatte, wurde ihm zum Verhängnis. “Der Islam ist eine rückständige Kultur“, sagte er der Zeitung „Volkskrant“ kurz bevor er starb. Das politische Establishment fand auf Fortuyns Tiraden keine Antwort.

Der Mord an Fortuyn, begangen von dem militanten Tierschützer Volkert van der Graaf, stürzte Holland in eine schwere Krise, von der es sich bis heute nicht erholt hat – zumal zwei Jahre später Van Gogh in Amsterdam auf offener Straße erschossen wurde und einen neuen Schock auslöste.

Wilders’ Partei im Umfrage-Hoch

Dessen Mörder Mohammed Bouyeri war Sozialarbeiter und Mitglied einer islamischen Terrorzelle. Der Sohn marokkanischer Einwanderer wollte sich an Van Gogh wegen seines Films ,,Submission“ rächen, eine Polemik gegen den Islam. Drehbuchautorin Ayaan Hirsi Ali ist wegen diverser Morddrohungen bis heute auf der Flucht.

Die Integrationsdebatte wird hart geführt, wenn auch viele niederländische Muslime längst in der politischen Elite des Landes angekommen sind: Ahmed Aboutaleb ist Bürgermeister von Rotterdam, Nebahat Albayrak ist Staatssekretär in der Regierung Balkenende und Ahmet Markouch ist Bezirksbürgermeister von Amsterdam.

Welt


“Islamisten lesen keine Feuilletons”

April 12, 2010

Haben Sie eine Erklärung dafür, warum weltweit Linke, die traditionell säkularen Positionen verpflichtet sein sollten, zu einer Verteidigung des Islam neigen, während Menschen aus dem konservativen Spektrum diesen kritisieren?

Thierry Chervel: Ich glaube die Essenz der Kritik am Islam ist nicht konservativ, sondern klassisch liberal. Denn sie beruht auf einen emphatischen Begriff universaler Menschenrechte und der Aufklärung. Es mag ein Herkunftsproblem der Linken sein, dass sie kollektivistisch geprägt war und dem Individuum eigentlich nie einen besonders großen Stellenwert zugemessen hat. Die Befreiung des Individuums wurde von der Linken in eine zweite geschichtliche Phase in der Zukunft verschoben, nachdem sich der Sozialismus eingestellt haben sollte. Das bedeutet, dass dieser bestimmte Kollektivismus, der in der Linken vorhanden ist, somit in das Gegenteil ihrer nur offiziell säkularen Grundposition umschlägt.

Thierry Chervel: Die Medien sind bereits vor dem Islamismus zurückgewichen. Und wer die Mohammed-Karikaturen nicht abdruckt, sollte sie nicht auch noch, wie Thomas Steinfeld oder sein Kollege Andrian Kreye, plump und albern nennen, sondern sich zumindest eines Urteils über sie enthalten!

Können Sie sich vorstellen, dass die Islamdebatte noch weiter eskaliert?

Thierry Chervel: Inzwischen habe ich das Gefühl, dass die Debatte ein regelrechtes Hickhack geworden ist, wobei man klar sehen muss, dass es – entgegen allem, was die Kritiker der Kritiker sagen – gar nicht so viele Medien gibt, in denen sich die Islamkritiker wirklich äußern können. Letztlich sehe ich im Grunde bei den großen Zeitungen nur die WELT und ab und zu den Tagesspiegel oder die FAZ, wo Islamkritiker ihre Positionen darlegen können. Die Süddeutsche Zeitung z.B., angeblich ein liberales Organ, ist gegenüber diesen Standpunkten total verrammelt. Sie fährt zwar die härtesten Attacken gegen Islamkritiker, gleichzeitig existiert nicht der Hauch einer Chance der Erwiderung. Im Grunde ein zutiefst undemokratisches Verfahren für ein demokratisches Medium. So gesehen kann eine solche Debatte leicht steril werden, da die bekannten Standpunkte nur wiederholt werden.

Ist es möglich, dass radikale Islamisten durch die Feuilletondebatte zu weiteren Taten angestachelt werden? Schließlich ist es vorstellbar, dass die Reaktion in den westlichen Medien z.B. auf den Mordanschlag gegen Westergaard bei gewaltbereiten Muslimen nicht gerade eine abschreckende Wirkung erzielt hat.

Thierry Chervel: Ich glaube nicht, dass die Islamisten Feuilletons lesen. Aber die Verdrängung gegenüber den Schwierigkeiten, die uns der Islamismus bereitet, wird die Islamisten bestärken und säkulare Kräfte innerhalb der islamischen Bevölkerung schwächen. Man kann das ja beispielhaft bei Personen wie Necla Kelek sehen, die sich aus der islamischen der westlichen Kultur zugewandt hat, wie auf sie eingedroschen wird. Es hat den Anschein, als ob diese Zuwendung gerade nicht gewollt wird. Das Zurückweichen vor islamistischen Positionen wird also den Islamismus stärken, aber ich glaube auch, dass die political correctness, die dadurch geschaffen wird, rechtspopulistischen Kräften Nahrung gibt, die sich die Islamkritik unter ihren Nagel reißen wollen, um damit ihre eigene Agenda zu verfolgen. Das ist natürlich auch gefährlich. Aber es ist eben so, dass gewisse Sachverhalte in der Öffentlichkeit, etwa die Anzahl der Frauen mit Migrationshintergrund in Frauenhäusern, nicht angesprochen werden. Gerade dieser “tolerante” Diskurs ist also gefährlich, weil er Tabuzonen schafft, in denen der Rechtspopulismus blühen kann.

Thierry Chervel: Der Begriff Islamophobie wird von den Gegnern der Islamkritik deshalb gebraucht, weil man damit einen Diskurs, der im Namen der Aufklärung spricht, zu einem irrationalen, einen nationalistischen und populistischen Diskurs erklären möchte. Es gibt einen Wunsch, eine Art Angstlust, dass die Islamkritik eigentlich so etwas ist wie Rechtspopulismus. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich ärgert, dass Broder ein Jude und Kelek eine Muslimin ist, so dass sie eigentlich zu den Feindbildern der extremen oder populistischen Rechten gehören, denen man sie so gern zuordnen würde.

Es könnte auch sein, dass in den Köpfen immer noch sehr stark die Erinnerung an nationalistische Sprüche wie Türken raus! vorhanden ist und man deswegen den Rassismus gleichsetzt mit einer rationalen Kritik zum Islam …

Thierry Chervel: Es gab und gibt in Deutschland Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Wenn wir uns aber an die fremdenfeindliche Angriffe nach der Wiedervereinigung nicht nur in Ostdeutschland erinnern, richteten sich diese keineswegs gegen den Islam, sondern gegen alles, was anders war: Das waren Vietnamesen in Ost- und Türken in Westdeutschland. Sie richteten sich nicht gegen eine Religion, sondern waren ganz einfach rassistisch.

Wo unterscheidet sich die Islamkritik strategisch und begrifflich vom Antisemitismus oder vom Ausländerhass der Rechten? Welche Garantien können Sie geben, dass mitunter berechtigte Islamkritik den Rechten nützt?

Thierry Chervel: Religionskritik muss sein können: Was hat das Zölibat mit den immer neuen Meldungen über Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche zu tun? Welchen Einfluss haben evangelikale Kirchen auf die Verfolgung Homosexueller in Uganda? Welches Gewaltpotenzial liegt im Islam und nicht nur im Islamismus? Ohne solche Fragen lässt sich Demokratie nicht verteidigen. Antisemitismus ist keine Religionskritik, sondern eine Verschwörungstheorie…..

Heise


Israel:10 gute Entgegnungen auf 10 dämliche Phrasen Teil 3

April 10, 2010

„Die Mauer ist ein Hindernis für den Frieden“

Quatsch. Der israelische Grenzwall ist zuallererst ein Hindernis für Terroristen. Sinn und Zweck der Anlage ist es, das Einsickern von Terroristen aus der Westbank nach Israel proper zu unterbinden, und diesen Zweck erfüllt sie: Es gelingt keinem Selbstmordattentäter mehr, sich in Netanya, Chadera oder Tel Aviv in die Luft zu sprengen. Das ist die Hauptsache. Dass der Hightech-Limes mancherorts Unbill für palästinensische Anrainer mit sich bringt (Einzelfälle werden von Feinden Israels gern als pars pro toto angeprangert), ist bedauerlich, aber das menschliche Leben hat Vorrang vor dem Recht, eine Strecke von A nach B in soundsoviel Minuten zurücklegen zu können. Auch ästhetische Bedenken müssen hier zurücktreten. Von einer „Apartheidmauer“ kann keine Rede sein, schon weil 1,4 Millionen Araber diesseits der Anlage leben, und was die Absicht, Selbstmordattentäter aus den eigenen Städten fernzuhalten, mit Apartheid zu tun haben soll, bleibt das Geheimnis der antizionistischen Schreihälse. Die schon einmal gehörte Behauptung, die Mauer solle verhindern, dass man sieht, was sich dahinter tut, ist genauso purer Nonsens. Es klingt auch nicht gerade logisch, wenn „Stop the Wall“-Aktivisten verbreiten, die Anlage diene dem „Landraub“, im Gegenteil darf man davon ausgehen, dass Israel, das schließlich einmal die ganze Westbank verwaltete, alles Land jenseits des Grenzwalls bereits abgeschrieben hat. Und das ist nicht wenig, denn mit drei Ausnahmen reicht der Zaun nirgendwo mehr als ein, zwei Kilometer in die Westbank hinein und verläuft eben nicht „mitten durch“. Der Verlauf wird in erster Linie von Sicherheitsaspekten bestimmt, gibt aber auch mehr oder weniger den künftigen Grenzverlauf zwischen Israel und dem prospektiven Palästinenserstaat vor, was also auch auf der Gegenseite positiv registriert werden könnte, es sei denn, man will dort überhaupt keine Grenze, weil man immer noch nach Haifa, Yafo und Ramle schielt.
Zuletzt: In Stücke gebombte Menschen bleiben tot, während der Verlauf einer Sperranlage, wie bereits mehrmals geschehen, geändert werden kann – und wie sich sogar prinzipiell die ganze Anlage wieder abbauen lässt. Den Zaun wird es aber so lange geben, wie die Gründe, die zu seinem Bau geführt haben, nicht aus der Welt geschafft sind.


Polizei warnt vor Chaos in türkischen-arabischen Migrantenvierteln

April 10, 2010

Wendt: Es gibt Straßenzüge in manchen Vierteln Berlins, Hamburgs, Duisburgs, Essens oder Kölns, in die sich Polizisten nicht mehr alleine hineintrauen. Wenn dort ein Beamter einen Autofahrer wegen überhöhtem Tempo kontrolliert, hat der blitzschnell 40 bis 70 Freunde herbeitelefoniert. Und wird der Beamte erst von so einer Menge bedrängt und beschimpft, muss der Rechtsstaat leider kapitulieren und sich zurückziehen.

WELT ONLINE: Und das erklären Sie mit mangelndem Respekt vor der Staatsgewalt?

Wendt: Das ist doch offensichtlich. Die Täter akzeptieren die deutsche Rechtsordnung und ihre Vertreter nicht. Übrigens ist bundesweit bekannt, dass diese Blitzmobilisierungen meist von jungen Männern mit türkischem oder arabischem Hintergrund ausgehen. In solchen Vierteln wankt das staatliche Gewaltmonopol. Ähnliches erleben viele Beamte, wenn sie bei Massenschlägereien Türkisch- oder Arabischstämmiger auftauchen. Immer wieder werden sie abgedrängt und mit der Aussage konfrontiert „Das regeln wir untereinander, haut ab!“ oder „Verschwindet, das klären wir mit unserem Hodscha, nicht mit euch!“.

Welt


Ungarn: Gewinne für Rechtsextreme Antisemiten/Antizionisten

April 9, 2010

Am Sonntag wählt Ungarn: Die Prognosen lassen einen Triumph antidemokratischer und antisemitischer Kräfte befürchten. Die Situation erinnert an die düstere Vorkriegszeit. Das Land wird überschüttet mit völkisch-paranoiden Parolen, mit Fabulierungen über das “ungarische Wesen”.

Welt


Die Islamkritik hat gerade erst begonnen

April 9, 2010

Nein, es geht nicht um Ängste, sondern um Sorgen, um begründete Sorgen. Wenn fünf Prozent der Bevölkerung 20 Prozent der Schlagzeilen verursachen und die Öffentlichkeit permanent zwingen, sich mit den Problemen von vorgestern zu beschäftigen; wenn Migranten, getrieben von politischer Verfolgung oder ökonomischer Not, nach Europa kommen und nichts Besseres zu tun haben, als just die unwürdigen Zustände zu reproduzieren, denen sie entflohen sind; wenn eine Minderheit, die schon durch ihren Lebensstil signalisiert, dass sie unsere rechtsstaatlich garantierten Freiheiten für Teufelswerk hält, sich dank Wachstumsraten von bis zu 6,6 Prozent (in England sind bereits 10 Prozent erreicht) anschickt, langfristig die Mehrheitsbevölkerung in Europa zu stellen: dann ist doch ein gewisses Unbehagen angebracht?

Spätestens anlässlich solcher Feststellungen wird das denunziatorische Geschwätz von der Islamophobie näher erläutert: es handele sich um die zeitgenössische Form des Rassismus bzw. der Fremdenfeindlichkeit. Doch der Islam ist keine Rasse, sein homogenes Erscheinungsbild verdankt sich zuallererst der Unterwerfung aller Lebensvollzüge unter dieselben religiösen Vorschriften. Der Rassismusvorwurf soll Islamkritik in die Nähe nationalsozialistischer Gesinnung rücken – so etwas nennt man schlicht Demagogie. “Fremdenfeindlichkeit” hingegen – ein Klassiker deutscher Selbstbezichtigung – suggeriert eine bösartige einheimische Neigung, wo es tatsächlich um eine überall auf der Welt vorkommende Disposition geht, die als Xenophobie bekannt und gut erforscht ist. Ihr Gegenteil ist mitnichten die vielbeschworene Gastfreundschaft, sondern wären Übergangsriten zur Verwandlung von bedrohlichen Fremden in akzeptierten Fremden, also Akzeptanzriten als Vorstufen von Assimilation, allen voran die Exogamie. Gerade in dieser Frage besteht bei den meisten Zuwanderern aus dem islamischen Kulturkreis nicht die geringste Bereitschaft, irgendeine Form der Vermischung einzugehen. Das ist das deutlichste Signal in der beide Seiten verstrickenden Dialektik von Ausgrenzung und Verkapselung. Wenn unter allen Migranten, die seit mehreren Jahrzehnten in Deutschland leben bzw. hier geborenen und aufgewachsen sind, ausgerechnet Muslime (nicht alle, aber viele) immer noch als Fremde, nicht selten als verschlossen bis feindselig jeden Kontakt abwehrende Fremde auffallen, dürfte dies nur zum geringsten Teil den Deutschen anzulasten sein.

Angst, so können wir resümieren, haben offenbar jene, die solche Probleme bagatellisieren, weil sie ahnen, dass deren schonungslose Analyse den Zorn der Gemeinten wecken könnte. So gesehen sind ihre Diffamierungen (Islamophobie sollte endlich zum Unwort des Jahres gekürt werden) nichts als die Projektion ihres Kleinmuts. Ebenso wie das gebetsmühlenartige Aufrechnen von Djihad gegen Kreuzzüge, Minarette gegen Kirchtürme, Augustinus gegen Mohammed: der Hinweis auf die Kriminalgeschichte des Christentums entbindet nicht nur nicht vom genauen Hinsehen und Benennen vergleichbarer Vorgänge und Zustände im heutigen Islam (wie es das bekannte Appeasement-Argument will) – sie verpflichtet umso nachdrücklicher dazu……

Der Autor ist Philosoph und Schriftsteller

Welt


Der Fels der Orthodoxie und ein Strom namens Aufklärung

April 9, 2010

Was sind Ihrer Einschätzung nach die größten Defizite des Islam, was seine Vorzüge?

Hamed Abdel-Samad: Das größte Defizit des Islam ist meines Erachtens die vereinfachte Unterteilung der Welt in Gläubige und Ungläubige. Dies hemmt jede Form des Zusammenlebens gewaltig. Dazu kommt die Beharrlichkeit vieler Muslime auf Normen und Lebensformen, die im 21. Jahrhundert nicht mehr zeitgemäß sind. Deshalb fällt es ihnen schwer, sich als eine Minderheit in einer säkularen Gesellschaft einzugliedern. Ein weiteres Kernproblem des Islam ist seine Haltung zum Individualismus. Dass jeder tun und lassen kann, was er will, bedroht aus islamischer Sicht die Gemeinschaft. Gerade die Geschlechter-Apartheid und die Entmündigung der Frau halte ich für die größte Sünde. Nun baut aber die moderne Zivilisation gerade darauf, dass das Glück des Einzelnen die Voraussetzung dafür ist, dass die Gemeinschaft funktioniert. Das nur als Gefahr zu sehen, fördert die Abschottung.

Für Seyran Ates ist die Neuformulierung der sexuellen Frage und eine durchgreifenden Verbesserung der Stellung der Frau in islamischen Gesellschaften von zentraler Wichtigkeit. Stimmen Sie mit ihr darin überein?

Hamed Abdel-Samad: Natürlich spielt die Selbstbestimmung der Frau, auch die sexuelle, eine wichtige Rolle – nicht nur bei der Verbesserung der Stellung der Frau, sondern auch der gesamten Gesellschaft. Denn die unterdrückte Sexualität erzeugt auch bei jungen Männern eine unkanalisierte Energie, die nicht selten in Fanatismus und Gewalt mündet. Nur über die Reihenfolge streite ich mich mit Frau Ates. Denn die sexuelle Revolution, wie sie in Europa in den 60er Jahren stattgefunden hatte, war nicht der Anfang, sondern die Krönung eines langen Prozesses namens Aufklärung. Davor gab es eine intellektuelle, eine technische und eine industrielle Revolution, die die Gesellschaftsordnung und die Familienstrukturen stark verändert hatten.

Und diese Prozesse braucht die islamische Welt, bevor es zu einer sexuellen Liberalisierung kommt. Erst muss die Revolution des Geistes erfolgen und die Erkenntnis dessen, wo das Problem liegt, danach können von mir aus die Hüllen fallen!…..

Heise


Euphorie der Freiheit

April 8, 2010

Sie verteidigt vehement die Demokratie. Weil sie auch den Islamismus anprangert, irritiert die Publizistin Necla Kelek einige Intellektuelle. Warum?

Aber bei Deutschen, sagt ein junger Mann, gibt es doch auch Missstände, nicht nur bei Türken. Necla Kelek kennt diesen Einwand, sie hört ihn immer wieder. Ihr Gesicht verzieht sich, aber bevor Spott sichtbar wird oder Häme, gelingt ihr knapp ein mildes, nachsichtiges Lächeln, und sie sagt im Bekennerton: “In Deutschland ist auch ganz vieles nicht in Ordnung.”

Der junge Mann ist zufrieden, und Necla Kelek bekennt später noch, dass gewiss nicht alle Muslime in Deutschland ein Problem für die Demokratie seien, die meisten sicher nicht, aber ein paar eben doch, und die seien nun einmal ihr Thema. Sie kümmere sich um die Probleme.

Necla Kelek, 52, Deutsche mit türkischen Wurzeln, sitzt im Kulturzentrum von Achim bei Bremen und hat gerade aus ihrem neuen Buch “Himmelsreise” gelesen(*1).

Es wirft einen kritischen Blick auf den Islam und prangert Unfreiheit und Unterdrückung in türkischen Gemeinden und Familien in Deutschland an.

Wegen solcher Ansichten ist Kelek derzeit eine umstrittene Frau. Die “Süddeutsche Zeitung” hat sie zur “Hasspredigerin” erklärt, die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” zur “heiligen Kriegerin”. Sie wird dabei immer in einem Atemzug mit Henryk M. Broder genannt, der Autor beim SPIEGEL ist.

Das Interessante an Necla Kelek ist, dass sie all die Begriffe verteidigt, die das Fundament der Gesellschaft in Deutschland bilden: Freiheit, Demokratie, Aufklärung, säkulare Ordnung, Bürgergesellschaft. Aber damit zieht sie unter Deutschen scharfe Kritik auf sich. Sie ist eine Frau, die irritiert. Warum?

Was im Gespräch mit ihr zum einen irritiert, ist seltsamerweise die Begeisterung, mit der sie die Freiheit lobt. Man kennt dies nicht, Deutsche reden nicht mehr so.

Kelek sagt Worte wie Freiheit, Demokratie, Bürgergesellschaft, Aufklärung in einem Ton, in dem andere nur noch über die schönsten Tore der Bundesliga reden. “Unsere Gesellschaft ist so großartig”, ruft sie aus. Sie leidet darunter, dass sie kaum auf Deutsche trifft, die das Wort Freiheit sagen können, ohne gleich auf die Schattenseiten hinzuweisen, ob Konsumgier oder Pornografie. Vielleicht muss man die Unfreiheit erlebt haben, um zur Freiheit ein schwärmerisches Verhältnis haben zu können. Hat sich die Irritation gelegt, ist es geradezu wohltuend, ihre Begeisterung für die Grundlagen des Westens zu erleben.

Aus zwei Gründen also sind Deutsche oft schlechte Verteidiger ihrer eigenen Werte: Abgeklärtheit und Angst vor dem Vorwurf der Intoleranz. Aber eine freiheitliche Gesellschaft braucht auch Freiheitseuphoriker wie Kelek, sonst wird sie zur zynischen Gesellschaft.

Allerdings steckt auch Kelek in einem Dilemma, das jeder Verteidiger von Freiheit und Toleranz kennt. Freiheit kann nie totale Freiheit sein, Toleranz nie totale Toleranz. Deshalb ist ein vernünftiger Kämpfer für Freiheit und Toleranz immer auch ein Kämpfer für Unfreiheit und Intoleranz. Anders gesagt: Ein Kämpfer für Toleranz muss intolerant sein gegenüber den Intoleranten.

Deshalb geht dieser Vorwurf gegen Necla Kelek ins Leere. In einem Diskurs, wie er jetzt läuft, ermittelt eine demokratische Gesellschaft die Linie zwischen dem, was sie toleriert und nicht toleriert.

Kelek sagt: Solange Kopftücher Ausdruck weiblicher Unterdrückung sind, sind sie nicht tolerabel. Die Scharia darf in Deutschland nicht gelten. Das Zwangsverheiraten junger Mädchen ist schändlich. Was in den Moscheen und Koranschulen passiert, muss transparent sein und auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen. “Religion”, sagt sie, “ist ein Teil der Freiheit, sie steht nicht über der Freiheit.”

Natürlich ist “Himmelsreise” ein einseitiges Buch, das herauspickt, was aus westlicher Sicht gegen einen schrankenlosen Islam in Deutschland spricht. Es ist eben ein Debattenbeitrag, ein wichtiger. Andere können es erwidern, aber Diffamierung verdient Necla Kelek nicht.

Wie wichtig ihre Position ist, zeigt ein Ereignis von Anfang März. Die Partei AKP des türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan hatte 1500 Auslandstürken zu einem Gespräch nach Istanbul eingeladen. Ali Ertan Toprak, stellvertretender Vorsitzender der Alevitischen Gemeinde in Deutschland, sagte hinterher: “Sie wollen, dass wir uns in Europa integrieren, aber nur mit dem Ziel, türkische Interessen zu vertreten.”

Zudem ist es nicht gelungen, sich in der Islamkonferenz auf gemeinsame Grundwerte mit Repräsentanten türkischer Verbände zu einigen. Kelek war dabei, sie findet, die Konferenz sei “erfolgreich gescheitert”. Es sei deutlich geworden, dass diese Repräsentanten keinen Wert legten auf gemeinsame Grundwerte.

Kelek geht es darum, dass aus Muslimen europäische Staatsbürger werden können, mit einem Sinn für Demokratie, Freiheit und Säkularität. Gerade angesichts des wachsenden Anteils der Muslime in der Bevölkerung muss die Gesellschaft um jedes Einwandererkind kämpfen. Man kann sich ja nicht darauf verlassen, dass bei allen aus der Unterdrückung heraus eine freiheitlich-demokratische Gesinnung entsteht wie bei Kelek. Die Demokratie braucht eine kritische Masse von Demokraten, sonst geht sie zugrunde. Das ist ein Aspekt, den der Multikulti-Ansatz zu wenig bedacht hat.

Was Necla Kelek macht, ist der Kampf für eine islamische Aufklärung in Deutschland. Als gläubige Muslimin hat sie jedes Recht dazu. Das Ziel ist: viele Religionen, aber ein Staats- und Gesellschaftsverständnis.
Spiegel


Necla Kelek für die Zweifel “Der Islam braucht Kritik”

April 8, 2010

Der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern auch ein Herrschaftssystem, sagt die Soziologin Necla Kelek. Mit diesem “System Islam” will Kelek brechen. Sie fordert einen modernen Islam: “Wir müssen es schaffen soweit zu gehen, dass wir sogar Allah in Frage stellen, Atatürk in Frage stellen, unsere eigenen Väter und Brüder in Frage stellen, um mit ihnen friedlich leben zu können.”

n-tv.de: Ihre Kritik am Islam richtet sich vor allem gegen seinen politischen Anspruch, gegen seinen Drang zur Allmacht. Was ist anders am Islam als am Christentum?

Necla Kelek: Das Christentum hat es geschafft, das Gewissen als Instanz aufzubauen; das Christentum ist eine an das Gewissen gerichtete Religion, die auf die Erkenntnis des Individuums baut. Dadurch wird der Mensch verantwortlich für sein Handeln. Der Islam fordert von den Gläubigen strikten Respekt gegenüber den Älteren. Die Jüngeren sollen einfach nachsprechen, was man von ihnen verlangt. Dadurch sind Neugier und Zweifel aus der Welt.

Sie sprechen vom “System Islam”. Was meinen Sie damit?

Die zahlreichen Ge- und Verbote haben aus dem Islam ein Herrschaftssystem gemacht, in dem Religion und Politik, Privates und Öffentliches nicht getrennt sind. Nicht das Gewissen überwacht die Einhaltung der göttlichen Regeln, sondern die Gemeinschaft der Gläubigen, die “Umma”: Ihrer Kontrolle ist jeder einzelne Gläubige unterworfen.

In Ihrem Buch “Himmelsreise” schreiben Sie: “Die Abgrenzung gegenüber anderen – durch das Kopftuch, das Verheiraten der Söhne oder Töchter mit Partnern aus der ‘reinen’ Heimat, die Verunglimpfung all jener, die Bier trinken und Schweinefleisch essen, die blutigen Traditionen der Beschneidung und des Opferfestes -, all das wird zur Demonstration einer ‘kollektiven Selbstvergewisserung’. Es ist die Absage der Muslime an die aufgeklärte Gesellschaft.” Ist denn ein Islam, der mit Demokratie, Pluralismus und Menschenrechten kompatibel ist, überhaupt vorstellbar?

Was halten Sie vom Schweizer Minarett-Verbot?

Ich habe das Ergebnis als Signal dafür aufgefasst, dass viele Menschen Angst haben, viele Fragen haben und keine Antworten bekommen. Viele Muslime vertreten ihre Anliegen nach außen nicht positiv, sondern fordern nur ihre Rechte ein; was hinter den Mauern der Moscheen passiert, soll keiner erfahren, die Demokratie wird ausgesperrt. Das haben viele Schweizer sich nicht gefallen lassen.

Die Muslime müssen dafür sorgen, dass Islam und Demokratie vereinbar werden. Viele der muslimischen Regeln haben mit dem Islam als Religion, als Glaube, als Philosophie nichts zu tun. Einige der angeblich muslimischen Traditionen gab es schon vor dem Islam. Der Islam als System hat es nicht geschafft, sich von Traditionen wie Blutrache, Zwangsehen und dergleichen zu befreien. Die Muslime müssen diese Regeln von der Religion lösen, damit der Islam als Glaube gelebt werden kann und nicht als strenges Regelwerk……

NTV


Toleranz für die Intoleranz?

April 8, 2010

Es wäre ein Fehler, die neu aufgeflammte Islamismus-Debatte lediglich als Eitelkeitsgefecht deutscher Feuilletonisten zu betrachten. Zwar findet sie in den Feuilletons statt, aber sie betrifft jenen tief gehenden Kulturkonflikt zwischen dem Islam und dem Westen, der inzwischen fast den ganzen Globus beherrscht. Er wird auch keineswegs nur in Deutschland diskutiert, sondern überall dort, wo es Meinungsfreiheit gibt – besonders leidenschaftlich in Frankreich, wo die algerische islamkritische Autorin Rayhana vor zehn Tagen von Islamisten mit Benzin übergossen und angezündet wurde; und nicht minder erregt in Dänemark, wo auf den Karikaturisten Kurt Westergaard kürzlich ein Anschlag verübt wurde. Westergaard und Rayhana haben überlebt. Auch Salman Rushdie hat überlebt, einstweilen…..

Der schöne Gedanke hat zwei Mängel. Erstens sind die drei Religionen äußerst unterschiedlich. Vom Judentum sind aggressive Missionierungen nicht bekannt, auch haben die Juden Andersgläubige nie mit dem Schwert verfolgt. Im Gegensatz zum Christentum, dessen von den Christen selber am radikalsten kritisierte Verbrechen allerdings jeder Zeile des Neuen Testaments zuwiderlaufen. Zweitens genügt ein Blick ins Grundgesetz, um zu sehen, dass sein Wertekanon ohne die christliche Kultur keine Basis hätte. Allein der Gedanke der Freiheit des Individuums, seines Gewissens und seiner Verantwortlichkeit ist christlicher Herkunft.

Was nun den Islam angeht, so mag es durchaus zutreffen, dass er einst eine vorbildliche Kultur der Toleranz dargestellt hat. Und sicherlich ist es angesichts seiner unterschiedlichen Ausprägungen höchst ungenau, von »dem« Islam zu sprechen. Die Frage jedoch, wie der Koran und seine Bemerkungen über Andersgläubige oder Abtrünnige zu verstehen sind und ob das Regelsystem der Scharia mit dem Freiheitsgedanken der Aufklärung vereinbar ist, muss von den Muslimen selber beantwortet werden. Wir hingegen genießen die von unseren Vorfahren oft blutig erkämpften Rechte auf selbstverständliche und, wie die Debatte zeigt, auch gedankenlose Weise…..

Zeit


Israel:10 gute Entgegnungen auf 10 dämliche Phrasen Teil 2

April 7, 2010

„Der palästinensische ,Terror´ ist legitimer Widerstand“

Horseshit. Terror hat keine Legitimation, und der besonders brutale palästinensische Terror schon gar nicht. Er zielt zuvörderst auf Zivilisten in Israel (in Linien- und Schulbussen, Kindergärten, Schulen, Cafes, Einkaufszentren), aber auch auf Juden im Ausland (Massaker in Synagogen in Wien und Istanbul, Flughafen Rom etc.). Durch die Auswahl seiner Opfer versucht der Terrorismus, ob nun verübt von Hamas oder Fatah-Ablegern, Angst und Schrecken zu verbreiten. Da Anschläge auf Juden seit 90 Jahren stattfinden, hat sich diese brutale Methode bis heute offensichtlich nicht ausgezahlt, es sei denn, der Mord an Holocaust-Überlebenden während einer Pessach-Feier oder an Jeschiwa-Schülern in der Bibliothek oder an Studenten in der Uni-Cafeteria oder an zwei Jungen beim Spielen in Tekoah wird an sich bereits als gutes Werk betrachtet. Dass die Palästinenserführung bis heute daran festhält, spricht für die zweite These. Als strategisches Mittel oder als Fortführung der Politik mit anderen Mitteln macht er keinen Sinn, denn je brutaler der Terror ist, desto schlechter stehen die Palästinenser am Ende da. Über die moralische Verwerflichkeit eines Mordes an einem Säugling im Kinderwagen (Shalhevet Paz) oder an einer Schwangeren (Tali Hatu´el) und ihren vier kleinen Töchtern muss wohl nicht diskutiert werden.

Dass der palästinensische Terror ausgerechnet während des „Friedensprozesses“ eskalierte, an Intensität wie an Grausamkeit, spricht Bände. Wenn es Grund zur Hoffnung gibt, kann Verzweiflung erst recht nicht als Motiv herhalten. Tatsächlich ist es so, dass etwa Selbstmordattentäter immer (!) von einer der verschiedenen Terrororganisationen angeworben, bewaffnet und zum Tatort geschickt werden. Am Vorabend des Massenmordes nehmen sie nicht selten eine Videobotschaft auf, in der sie verkünden, wie stolz sie sind, als Märtyrer ins Paradies eingehen zu dürfen. Nach der Tat erklärt die Familie, wie stolz sie auf den toten Sohn, zuweilen auch die Tochter ist, und der Mörder erlangt Heldenstatus. Kinder tauschen Sammelbildchen mit dem Konterfei des Mörders, und wenn er besonders viele Juden umgebracht hat, wird auch schon mal eine Straße nach ihm benannt.

Quelle


“Da tun sich Abgründe auf”

April 7, 2010

The European: Die katholische Kirche wird derzeit von sexuellen Missbrauchsfällen erschüttert. Vergreifen sich auch Imame an kleinen Jungs?
Kelek: Die Falaka, das Schlagen auf Fußsohlen, gehörte früher in türkischen Koranschulen zum Konzept der schwarzen Pädagogik. Die Koranschulen in Deutschland sind immer noch geschlossene Institutionen, eine Kontrolle über das, was dort passiert, gibt es nicht. Überall wo Menschen hinter verschlossenen Türen mit kleinen Kindern zusammen sind, besteht die Gefahr, dass diese Macht missbraucht wird. Ich bin nur froh, dass wir in dieser Gesellschaft solche Dinge ansprechen können, ohne Angst um das eigene Leben zu haben. Wir müssen den Kindern die Sicherheit geben, dass sie darüber reden können und wir sie nicht alleine lassen. Anstatt sich zu schämen, sollten auch die muslimischen Opfer darüber sprechen. Da wird noch einiges rauskommen. Wir wissen zum Beispiel nicht, was in den konspirativen Koraninternaten überhaupt geschieht.

The European: Was müsste passieren, damit sich auch muslimische Opfer an die Öffentlichkeit trauen?
Kelek: Eine Revolution. Mit den Ungläubigen über Missbrauch reden? Ausgeschlossen. Über Sex reden? Ein Tabu. Aus religiösem Schamgefühl wird die Sexualität in der islamischen Community totgeschwiegen. Je weniger aber ein Kind über seinen eigenen Körper aufgeklärt ist, desto weniger kann es sich gegen Übergriffe schützen und desto leichter wird es zum Opfer von Missbrauch. Gleichzeitig verleitet das Tabu die erwachsenen Männer dazu, die Situation auszunutzen. Wenn öffentlich würde, was Ärzte aus diesem Umfeld zu berichten wissen, gäbe es einen Aufschrei. Da tun sich Abgründe auf. Bis sich also in den Moscheen Kinder und Jugendliche dazu bekennen, Opfer sexuellen Missbrauchs geworden zu sein, müssen wir noch eine Menge Vorarbeit und kritische Auseinandersetzung leisten.

The European: Und wie wirkt sich das auf die Islamkonferenz aus?
Kelek: Ich vermute, dass die Islamverbände sich der Diskussion um Grundrechte nicht stellen werden. Sie wollen über Islamophobie und Diskriminierung des Kopftuches sprechen und ihre Anerkennung verlangen. Es geht ihnen nicht um Integration, sondern um ihre Ideologie. Sie beklagen öffentlich ihr Leid und vor Gericht das Recht “auf ihr religiöses Leben” ein. Sie kennen Fatwas und den Kadi, demokratische Willensbildung ist ihnen fremd. Sie sind wegen des Kopftuchverbots bei Lehrerinnen, dem Schächten, wegen der Teilnahme von Mädchen am Schwimmunterricht und wegen des Religionsunterrichts vor Gericht gezogen. Die Islamkonferenz wird aber auch ohne die Glaubensparteien weitergehen, denn die Politik weiß, dass sie die Muslime als Bürger gewinnen muss, wenn die Integration gelingen soll. Auf diesem Weg werden die Muslime vielleicht endlich ihre Vormünder los.

weiter


Türkei: 37% aller Ehen sind Kinderehen!!

April 7, 2010

Mehr als ein Drittel aller Ehen in der Türkei sind Kinder-Ehen. Westlich orientierte Türken schäumen über die Unsitte, reichen alten Männern junge Mädchen zur Frau zu geben. Es ist eine schwierige Debatte in einem Land, in dem Staatspräsident Gül seine Frau Hayrünissa zwei Tage nach deren 15. Geburtstag heiratete.

Am Sonntag versuchte eine junge Frau namens Nazlican Toprak, sich das Leben zu nehmen. Im Istanbuler Nobel-Stadtteil Istinye nahm sie die Schlaftabletten ihres Mannes und schluckte sie alle. Er merkte es, ließ sie rechtzeitig ins Krankenhaus bringen, sie überlebte. Sie sei deprimiert gewesen, sagt sie als es ihr wieder besser ging. Die Geschichte klingt nach einer traurigen, aber alltäglichen Sache – Depression, Todeswunsch, glücklicherweise ein glimpfliches Ende.

Ein Detail hat diesen Fall jedoch zu einem Skandal gemacht, der die Türkei erschüttert. Der Gatte, Halis Toprak, ist ein berühmter Geschäftsmann. Er ist 71 Jahre alt und hat ein Dutzend Kinder. Die meisten von ihnen sind älter als seine junge Frau. Denn Nazlican ist 17 Jahre jung. Es ist ein Altersunterschied von 54 Jahren. Sie hatten erst vergangenen Sommer geheiratet. Ihre Familie ist arm. Er hatte versprochen, ihnen finanziell zu helfen.

Nazlican ist eine gekaufte Braut, minderjährig. In den Medien wird eine von der Sabanci-Universität finanzierte Untersuchung zitiert, wonach 37 Prozent aller Ehen landesweit Kinder-Ehen sind – wo also ein Ehepartner, meistens die Frau, jünger ist als 18 Jahre und das Einverständnis ihrer Eltern braucht. Die hatten in diesem Fall auch ihr Einverständnis gegeben.

Nur, zu diesen Überzeugungen gehört, zumindest im Volk, auch die Kinder-Ehe. Hat nicht auch der Prophet dies vorgelebt? Im Südosten des Landes sind angeblich 68 Prozent aller Ehen nur deswegen legal, weil die Eltern die schriftliche Erlaubnis geben, dass ihre minderjährige Tochter heiraten darf. Korrekter müsste es in vielen Fällen heißen: Heiraten muss. Denn ist sind es arrangierte Zwangsehen, und das Kind dabei so etwas wie eine Ware.

Es ist oft eine Frage von Leben und Tod – wenn das Mädchen ein Kind zur Welt bringt, ohne verheiratet zu sein, bringt das Schande über die Familie und kann ihren Tod durch „Ehrenmord“ bedeuten
Welt


Israel:10 gute Entgegnungen auf 10 dämliche Phrasen Teil 1

April 6, 2010

Je schwächer sein Faktenwissen ist, desto meinungsstärker tritt der gemeine Israelkritiker auf. Nur allzu oft belästigt er seine Umwelt mit vermeintlichen Gewissheiten, die zwar idiotisch, aber epidemisch verbreitet sind. Wir bleiben gelassen, weil wir die besseren Argumente haben. Jede der antiisraelischen Plattitüden lässt sich im Handumdrehen zerlegen – mit Antworten, die in geraffter Form so aussehen könnten wie im folgenden ausgeführt.

„Israel will doch gar keinen Frieden“

Bullshit. Israel will einen echten Frieden und keinen Waffenstillstand nach den Vorstellungen arabischer Gewaltherrscher. Schon in der Unabhängigkeitserklärung war ein Friedensangebot an die arabischen Staaten enthalten (beantwortet wurde es mit dem Angriff von Armeen aus fünf arabischen Staaten am Tag nach der Staatsgründung). Israel hat nach dem Sechstagekrieg die Rückgabe der Gebiete (Ausnahme: Jerusalem) offeriert – beantwortet wurde dies mit den drei Neins von Karthoum. Israel hat mit Ägypten Frieden geschlossen (den Sinai geräumt), und mit Jordanien, und es hat auch mit den Palästinensern in Oslo das Prinzip „Land für Frieden“ vereinbart. Beantwortet wurden die Rückzüge aus Gaza und Jericho wie aus den großen Städten der Westbank mit einer bis dahin nicht erlebten Terrorwelle. Der Rückzug aus dem Südlibanon und der Rückzug aus dem Gazastreifen inkl. Evakuierung aller 7000 Siedler hatte jeweils einen Raketenhagel auf Ortschaften innerhalb Israels zur Folge. Nur ein Narr kann glauben, dass ein Rückzug aus dem gesamten Westjordanland und Jerusalem Frieden bringen wird.

Israel ist ein kleines Land mit einer Bürgerarmee, für jeden einzelnen Soldaten, der im Kampf fällt, müssen sich die Regierenden rechtfertigen. Der Militärhaushalt verschlingt riesige Summen, die dringend woanders gebraucht werden, etwa bei der Integration von Neueinwanderern. Gleichwohl muss das Land wehrhaft bleiben, so lange es in einer derart rohen Umgebung exisitiert. Israel hat nicht Dänemark, Holland und die Schweiz als Nachbarn, sondern Länder wie Libanon und Syrien, etwas weiter entfernt Irak und Iran. Kompromissbereitschaft wird im Orient gern als Zeichen von Schwäche gedeutet – dies erklärt, warum der Terror und der Hass ausgerechnet seit den Friedensabkommen von Oslo schlimmer geworden sind denn je. Jeder, der mit seiner europäischen Denke an den Nahost-Konflikt herangeht, hat schon verloren. „Ich bin okay, du bist okay“ – das mag, wenn überhaupt, in Helsinki oder in Bern funktionieren, in Gesellschaften, die von Despoten und Terroristen beherrscht werden, funktioniert es nicht.

Israel ist bereit, für den Frieden Opfer zu bringen, hat bereits welche gebracht: Gebiete geräumt, Siedlungen abgebaut. Dafür hat es nur noch mehr Terror erhalten, da beißt die Maus keinen Faden ab. Deshalb ist die israelische Friedensbewegung, die in guten Zeiten Hunderttausende mobilisieren konnte, heute bedeutungslos: Man hat realisiert, dass es so nicht weitergehen kann, dass man (noch) keinen Partner für den Frieden hat. Den Platz von „Shalom achshav“ haben inzwischen obskure Grüppchen eingenommen, die wider besseres Wissen und wider alle Erfahrung behaupten, der Friede scheitere nicht am palästinensischen Terror. Es sind dies die immer gleichen Individuen, die sich aus den Frauen in Schwarz, Machsom, Betselem, Avnerys Gush Shalom etc. rekrutieren. In der sehr heterogenen und streitlustigen israelischen Gesellschaft führen sie zu Recht eine Randexistenz, werden lediglich von dem einen oder anderen Ha´aretz-Feuilletonredakteur wahrgenommen. Gehör finden sie nur bei denen, die das hören wollen, was sie sagen.

Wie sieht es auf der anderen Seite aus? Es gibt keine palästinensische Friedensbewegung und es hat nie eine gegeben. Eine Person des öffentlichen Lebens, die erklärte, der Frieden scheitere an den Palästinensern, würde als Verräter und Kollaborateur gebrandmarkt und wäre ihres Lebens fortan nicht mehr sicher. Jahrzehntelang haben die Palästinenser von ihrer Führung gehört, dass “unveräußerliche Rechte” nicht aufgegeben werden, Kompromisse sind also tabu. Wer sich so weit aus dem Fenster lehnt, kann nicht mehr zurück, in dieser selbstgebauten Falle stecken alle Palästinenserführer bis heute. 100 Prozent Westbank & Gaza plus Jerusalem und „Rückkehrrecht“ (nach Israel!) für alle Palästinenser, die vor 60 Jahren flüchteten – und für ihre Kinder und Enkel und Urenkel. Darunter machen sie es nicht, und daran wird eine Friedenslösung bis auf weiteres scheitern. Vor die Wahl gestellt, einen Staat auf dem Gebiet Gazas und 97 Prozent Westbank zu bekommen, Milliardenhilfen aus dem Ausland, die Aussicht auf eine friedliche und lebenswerte Zukunft für kommende Generationen – oder dem Beharren auf den Maximalforderungen mit der Folge, weiter mit leeren Händen dazustehen, hat sich die Palästinenserführung noch immer für die zweite Option entschieden.

Die Tatsache, dass heute ein allgemein als „Hardliner“ verrufener Likud-Ministerpräsident den israelischen Konsens verkörpert, der – vorausgesetzt, die Sicherheit ist gewährleistet – die Schaffung eines Palästinenserstaates akzeptiert und der trotzdem bei der bockbeinigen Palästinenserführung auf Granit beißt, sollte zu denken geben. Fazit: Es ist die Palästinenserführung, die keine endgültigen Verhandlungen will – weil sie nicht bereit ist, Kompromisse zu machen, weil sie, nicht nur heimlich, von der Fortführung des Konflikts auch nach der Staatsgründung träumt, weil sie mit dem Status Quo gut leben kann (sie ist versorgt und kann sich trotzdem wort- und gestenreich beschweren) und weil sie sich vor dem Tag fürchtet, an dem sie selbst
die Müllabfuhr organisieren muss. So ist das bei Revoluzzern.

Quelle


Interview mit Geert Wilders

April 6, 2010

profil: In Österreich leben laut jüngsten Statistiken mehr als 500.000 Moslems. Müssen wir uns deshalb Sorgen machen?
Wilders: Das entspricht in etwa demselben Prozentsatz wie in Holland, wir haben etwa 16 Millionen Einwohner und eine Million Moslems. Aber wir sollten uns nicht wegen der Zahl der Moslems Sorgen machen, ich und meine Partei haben nichts gegen diese Leute.

profil: Dennoch fordern Sie in den Niederlanden einen Immigrationsstopp für Bürger aus islamischen Ländern.
Wilders: Ja, aber nicht weil wir denken, sie seien schlechte Menschen oder weil wir vor ihnen Angst haben. Das wäre lächerlich. Die große Mehrheit der Moslems in den Niederlanden sind rechtschaffene Bürger, die ein gutes Leben führen wollen. Aber wir glauben, dass die Kultur und die Ideologie, die sie zu uns bringen, unseren Werten und unserer Identität widersprechen. Deshalb verlangen wir einen Stopp der Islamisierung und der Massenzuwanderung aus islamischen Ländern. Das richtet sich aber nicht gegen die Moslems als Personen, auch wenn das schwer zu verstehen ist.

profil: Ihr Kampf richtet sich gegen den Islam an sich?
Wilders: Ja, und ich sage Ihnen, die größte Seuche Europas ist – verbunden mit der Massenzuwanderung – der kulturelle Relativismus. Leider glaubt die herrschende Elite sagen zu müssen, alle Kulturen seien gleichwertig. Sie tut das aus Gründen der politischen Korrektheit, aus Angst vor den Wählern oder weil sie fürchtet, des Rassismus geziehen zu werden.

profil: Wenn der Kulturrelativismus falsch ist, muss es demnach eine Hierarchie geben. Welche ist denn die höchste Kultur und welche die niedrigste?
Wilders: Ich glaube, es hat nichts mit Xenophobie zu tun, wenn man sagt, dass unsere Kultur, die auf dem Christentum, dem Judentum und dem Humanismus gründet, besser ist als die islamische. Wie die Islamkritikerin Wafa Sultan sagt: Es ist ein Kampf zwischen Rationalität und Barbarei.

profil: Wo stehen denn gemäß Ihrer Theorie die anderen Kulturen? Sind afrikanische Kulturen schlechter als die islamische oder besser? Soll man die Zuwanderung von Afrikanern auch stoppen?
Wilders: Nein. Ich rede nur von der islamischen.

profil: Weil der Islam schlimmer ist als jede andere Kultur?
Wilders: Ich will den Islam gar nicht mit anderen Kulturen und Religionen vergleichen, denn er ist eine Ideologie. Ich sehe zwar, dass die islamische Ideologie über religiöse Symbole verfügt: Gotteshäuser, die Moscheen genannt werden, einen so genannten Propheten namens Mohammed, ein so genanntes Heiliges Buch namens Koran. Aber der Islam gleicht viel eher anderen totalitären Ideologien: Letztlich will der Islam alle Aspekte des Lebens und der Gesellschaft beherrschen, deshalb sehe ich ihn in einer Reihe mit dem Kommunismus oder dem Faschismus.

profil: Und woran machen Sie die Islamisierung Europas fest?
Wilders: Ein Beispiel: In Großbritannien gibt es mittlerweile 85 Scharia-Gerichte.

profil: Dabei handelt es sich um Schiedsgerichte, die in familienrechtlichen Angelegenheiten tätig werden, wenn beide Seiten dies wollen.
Wilders: Aber wer weiß, wohin das noch führt? Oder sehen Sie sich an, wie Moslems behandelt werden, die den Islam verlassen wollen. Sie werden mit dem Tod bedroht! Es gibt Ehrenmorde, Genitalverstümmelung – all das sind Bestandteile der islamischen Kultur, die durch die Islamisierung zu uns gekommen sind.

profil: Das betrifft eine winzige Minderheit der Moslems.
Wilders: Aber eine wachsende Minderheit. Statistiken in den Niederlanden zeigen außerdem, dass die Verbrechensrate und die Abhängigkeit von Sozialhilfe bei Moslems höher ist.

profil: Das wiederum ist doch wohl eine soziale Frage, nicht?
Wilders: Nein! Viele Leute sind dieser Ansicht, aber das ist Unsinn!

profil: Der Empfang von Sozialhilfe oder das Begehen von Delikten sollen religiös bedingt sein?
Wilders: All das hat mit der islamischen Ideologie zu tun. Moslems werden zur Haltung erzogen, dass alles, was „Kafir“, also Unglauben ist, weniger wert ist. Andersgläubige werden als Affen oder Schweine bezeichnet. Frauen und Homosexuelle werden diskriminiert.

profil: Interessanterweise sind uns die Unterdrückung der Frauen und die Ablehnung der Homosexuellen in Europa dank des Christentums und des Judentums recht geläufig.
Wilders: Natürlich, wenn man das Alte Testament betrachtet, findet man darin viele harte Worte. Aber es gibt auch ein Neues Testament, und das Christentum akzeptierte die Trennung von Kirche und Staat.

profil: In den meisten europäischen Staaten muss die Homoehe gegen den erbitterten Widerstand der katholischen Kirche erkämpft werden.
Wilders: Ich habe die Homoehe befürwortet, wir haben sie in Holland eingeführt, und die Kirche hat sie akzeptiert. Laut Polizeistatistiken werden Schwule in Amsterdam meist von jungen Marokkanern verprügelt.

profil: Die Moslems in Österreich haben noch nie versucht, uns ihren Willen aufzuzwingen. Sie haben sich nicht politisch organisiert, sie demonstrieren nicht gegen die Schwulenehe …
Wilders: … und Moslems demonstrieren auch nicht gegen die Anschläge vom 11. September oder gegen den Mord an dem islamkritischen niederländischen Filmemacher Theo van Gogh. Lassen Sie sich nicht zum Narren halten! Denken Sie an das islamische Konzept der Taqiyya: Das besagt, dass Moslems sich in nichtislamischer Umgebung verstellen – also lügen – dürfen. Wenn die Moslems bei uns noch mehr werden, werden sie andere Töne anschlagen.

profil: Um die westliche Welt vor dem Islam zu warnen, haben Sie 2008 den Film „Fitna“ veröffentlicht, eine Collage aus Szenen von Terror und Fanatismus, verbunden mit Suren aus dem Koran. Die Provokation war erfolgreich, nicht?
Wilders: Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, dass ich provozieren wollte. Ich habe den Film nicht gemacht, um zu provozieren, allerdings auch nicht so, um möglichst zu vermeiden, dass sich jemand provoziert fühlt.

profil: Sie zeigten in „Fitna“ ausschließlich die schrecklichsten Aspekte des heutigen Islamismus.
Wilders: Ich zeige die Wahrheit.

profil: Stimmt. Warum haben Sie dann eigentlich beantragt, dass der Koran in den Niederlanden verboten wird?
Wilders: Ich habe das im holländischen Kontext argumentiert. In Holland wurde Adolf Hitlers „Mein Kampf“ verboten, unter dem Applaus der Linken. Deshalb habe ich gesagt: Hier gibt es noch ein Buch, das aus denselben Gründen verboten werden muss, wenn man konsequent sein will.

profil: Parteien, die Ihre Positionen vertreten, gelten üblicherweise als rechtsextrem. Sie hingegen sind ganz ohne Zweifel nicht antisemitisch, sondern im Gegenteil dezidiert proisraelisch. Wie ordnen Sie sich da ein?
Wilders: Wir sind keine Rassisten, das ist mir völlig fremd. Rechtsextreme Parteien wie die britische BNP sind eindeutig rassistisch, damit haben wir nichts zu tun. Wir sind tatsächlich die besten Freunde Israels, Israels Außenminister Avigdor Lieberman ist mein persönlicher Freund. Manchmal werde ich im Parlament beschuldigt, meine Partei sei die linkste Partei Hollands; manchmal wirft man uns vor, wir seien die Rechtesten. Aber unsere Wähler sind nicht rassistisch oder ausländerfeindlich, sonst wären wir nicht so stark. Wir sind keine Extremisten.

profil: Aber Sie haben weder in den Niederlanden noch in Europa Verbündete.
Wilders: Wir gehören im Europäischen Parlament keiner Fraktion an. Ich will nicht mal in die Nähe der Rechtsextremen kommen.

profil: Sie glauben nicht, dass Avigdor Lieberman ein Rassist ist?
Wilders: Nein.

profil: Auch wenn er für eine „unfreiwillige Absiedlung“ der Palästinenser ist?
Wilders: Darin unterstütze ich ihn nicht. Aber ich bin dennoch der Meinung, dass das Westjordanland israelisches Territorium sein soll

profil: Darf die ansässige moslemische Bevölkerung in den Niederlanden bleiben?
Wilders: Das ist eine gute Frage. Wer sich an unsere Gesetze hält und unsere Kultur achtet, kann bleiben. Aber wer diese Regeln missachtet, sollte nicht hier sein.

profil: Wer definiert, was unsere Kultur ist?
Wilders: Ich habe vorgeschlagen, dass in unsere Verfassung eine Klausel aufgenommen wird, wonach das Christentum, das Judentum und der Humanismus unsere dominierende Kultur darstellen.

profil: Wieso sollte eine Verfassung dekretieren, welche Kultur die dominierende ist?
Wilders: Ich bin dafür, dass wir uns zu einer Leitkultur bekennen.

profil: Ist das nicht ein illiberales Konzept?
Wilders: Nein, wieso? In Frankreich wird dauernd die Flagge gehisst und die Marseillaise gesungen. Wenn ich das in den Niederlanden machen würde, würde man mich dafür prügeln. Warum?

profil: Frankreich bekennt sich zu einer Republik, die ausdrücklich keine Religion oder Kultur bevorzugt.
Wilders: Ich bin der Meinung, ein Staat hat das Recht, seine Kultur zu stärken. Arabische Staaten machen das auf viel extremere Weise. Versuchen Sie mal, in Saudi-Arabien eine christliche Kirche zu bauen.

profil: Ist Saudi-Arabien ein besonders nachahmenswertes Beispiel?
Wilders: Nein, ich will bei uns ja auch keine Monokultur, sondern eine Leitkultur.

Quelle


Dann schickte Allah Adolf Hitler

April 5, 2010

Eine solche Klage setzt voraus, dass die Palästinenser an dem, was von 1939 bis 1945 in Europa geschah, ganz unbeteiligt und schuldlos waren. Das historische Zeugnis jedoch ist komplexer, wie einige neue historische Arbeiten zeigen. Zum einen tragen die Palästinenser eine indirekte Verantwortung für den Holocaust insofern, als ihre anti-britische und anti-zionistische Revolte 1936-1939 die Briten dazu veranlasste, eine weitere Immigration europäischer Juden nach Palästina fast völlig zu unterbinden. Die angelsächsische Welt, darunter Großbritannien und die Vereinigten Staaten, hatte ihre Tür schon geschlossen, die meisten europäischen Juden – denen die Ermordung durch die Nazis drohte – hatten keinen Fluchtpunkt mehr. Daran, dass sich die letzte Zuflucht schloss, waren die palästinensischen Araber maßgeblich beteiligt.

Doch ihre Verantwortung reicht tiefer und ist direkter. 1933 gratulierte der Führer der palästinensisch-arabischen Nationalbewegung, Haj Amin al-Husseini, Hitler zur Machtergreifung und schrieb, er hoffe, dass nazistische Regierungen überall auf der Welt gedeihen würden. Während des arabischen Aufstands unterstützte Nazi-Deutschland (wie auch das faschistische Italien) die Aufständischen politisch, propagandistisch, offenbar auch mit Geld (und vielleicht einigen Waffen).

Und nach der Niederschlagung der Revolte (und eines weiteren anti-britischen Aufstands in Bagdad, an dem sie beteiligt waren) fanden Husseini und einige seiner Berater Zuflucht in Berlin, wo ihnen das Hitler-Regime ein monatliches Gehalt zahlte.

Im Gegenzug reiste Husseini auf den Balkan, wo er muslimische Soldaten für die Wehrmacht rekrutierte und im Rundfunk zum anti-britischen (und anti-jüdischen) Dschihad im Nahen Osten aufrief. Husseini schrieb auch an europäische Staatschefs (in Ungarn, Italien etc.) und bat sie, jüdische Gruppen an der Emigration aus Europa zu hindern, wodurch er sie letzten Endes dann in Hitlers Gaskammern schickte – ein Teil dieser Geschichte ist in Matthias Küntzels “Djihad und Judenhass. Über den neuen antijüdischen Krieg” (ca ira, Freiburg. 184 S., 13,50 Euro) nachzulesen.

m jetzt bei Yale University Press erschienenen Buch “Nazi Propaganda for the Arab World” (352 S., ca. 30 $) beschreibt der amerikanische Historiker Jeffrey Herf im Detail die Berliner Propaganda im Nahen Osten während des Zweiten Weltkriegs. In erster Linie wurden dazu Radiosendungen auf Arabisch und Farsi genutzt (viele davon stammten von Husseini und Rashid Ali al-Kilani, dem exilierten, anti-britischen Ministerpräsidenten des Irak). Im letzten Kapitel seines Buchs zieht Herf eine Verbindung zwischen Nazi-Propaganda und dem muslimischen Antisemitismus und Anti-Zionismus der Gegenwart.

Die Propagandisten aus Berlin beschimpften die Juden als Schädlinge für die Menschheit; Briten, Amerikaner und Russen wurden als jüdische Agenten über einen Kamm geschoren. Im Nahen Osten wurde die Botschaft geschluckt und fügte der ursprünglichen islamischen Judäophobie, die, wie im Koran überliefert, von der Zurückweisung Mohammeds und des Islam durch jüdischen Stämme im Arabien des 7. Jahrhunderts ausgelöst worden war, eine neue Ebene hinzu. Doch während viele Muslime früherer Jahrhunderte Juden für niederträchtig, zugleich jedoch für verachtenswert und schwach gehalten hatten, zeichnete die Nazi-Propaganda die Juden als übermächtig und verschworen im Versuch, Deutschland zu vernichten und die Menschheit zu verderben.

Die Nazi-Sendungen betonten stets die gemeinsame Feindseligkeit gegen die Juden, oft zitierten sie den Koranvers: “Wahrlich, du wirst finden, dass unter allen Menschen die Juden den Gläubigen am meisten Feind sind.” Als Husseini im November 1941 nach Berlin kam, traf er mit Ribbentrop und dann mit Hitler zusammen. Er sagte, dass “die Araber natürliche Freunde Deutschlands seien, weil sie drei gemeinsame Feinde bekämpfen: Die Engländer, die Juden und den Bolschewismus.”

Die Nazi-Propaganda gab wiederholt der “jüdischen Gier” die Schuld an internen Problemen arabischer Länder. Im Januar 1942 kabelte ein britischer Beamter von Kairo nach London: “Ohne Zweifel glauben 90 Prozent der Ägypter, darunter auch ihre Regierung, dass hauptsächlich die Juden für die Engpässe und die hohen Preise des Lebensnotwendigen verantwortlich sind.”

Als Rommels Afrikakorps vor den Toren Ägyptens stand, sendete Berlin am 7. Juli 1942: “Soll das Leben der ägyptischen Nation gerettet werden, (dann müssen) die Ägypter sich wie ein Mann erheben und die Juden töten, bevor diese die Chance haben, das ägyptische Volk zu betrügen. Es ist die Pflicht der Ägypter, die Juden zu vernichten und ihren Besitz zu zerstören … sie sind die Quelle aller Plagen, die über die Länder des Ostens gekommen sind … Araber Syriens, Iraks und Palästinas, worauf wartet ihr? Die Juden planen, eure Frauen zu vergewaltigen, eure Kinder zu ermorden …”

In einer Sendung aus Bari erklärten die deutschen Propagandisten, aus einer Rede, die Husseini in Rom gehalten hatte, zitierend, “dass die Juden die Errichtung ihrer nationalen Heimstatt nicht allein in Syrien, im Libanon, Transjordanien und Ägypten, sondern auch in allen arabischen Nachbarstaaten geplant haben.”

Husseini sendete am 1. März 1944: “Erhebt euch. Erhebt euch wie ein Mann für eure geheiligten Rechte. Tötet die Juden, wo immer ihr sie findet. Das gefällt Gott, Geschichte und Religion.” Seine Mindestforderung war die Vertreibung der Juden aus “allen arabischen und muslimischen Ländern. “Scheut keine Anstrengung, sodass nicht ein einziger Jude … in den arabischen Ländern bleibt”, mahnte er.

Die Juden Arabiens waren von Mohammed im siebten Jahrhundert vertrieben worden. Doch das antisemitische Erbe war nach wie vor sehr mächtig auf der Halbinsel und wurde durch die Kriegssendungen noch einmal verstärkt. Ein amerikanischer Diplomat, der am 30. Oktober aus Dschidda berichtete, zitierte den saudischen König Abdul Aziz ibn Saud mit den Worten: “Die Juden … sind eine gefährliche … Rasse … Wir Muslime … hassen sie … Unser Hass auf diese sündige und böse Rasse wächst Tag für Tag, bis es unser einziges Streben ist, sie alle zu erschlagen … Wir Muslime werden kämpfen und sie abschlachten, bis wir sie von unserem Land vertrieben haben. Allah sei Dank haben wir keine Juden in unserem Königreich, und nie werden wir einem Juden gestatten, es zu betreten …”

In seinem Buch untersucht Herf die Schriften Said Qutbs aus den späten Vierziger und Fünfziger Jahren, eines ägyptischen Theologen, der heute als al-Qaidas geistiger Pate gilt. Herf sieht ihn als Bindeglied zwischen der Nazi-Husseini-Kriegspropaganda und dem islamistischen Antisemitismus der Gegenwart. Qutb stellte die Juden als auf die Vernichtung des Islam Versessene dar.

Die Verbindung, die er herstellte, passt in eine Nussschale: “Die Juden kehrten zum Bösen zurück … die Muslime vertrieben sie von der Arabischen Halbinsel … Die Juden kehrten abermals zum Bösen zurück … dann schickte Allah Hitler, sie zu beherrschen (!!). Und heute sind die Juden einmal mehr zum Bösen zurückgekehrt, in Gestalt ‘Israels’, das die Araber … Weh und Sorge hat schmecken lassen.” Also werde Allah ihnen, schrieb er, bald “die schlimmste Strafe zumessen.”

Welt


Sexueller Missbrauch ist weit verbreitet unter Muslimen

April 5, 2010

Wir wollen heute in ein dunkles und verschlossenes Universum eintauchen; ein Universum, in dem Frauen dazu gezwungen werden, eine lebenslange sexuelle Beziehung mit nahen Familienangehörigen einzugehen, ein Universum in dem Mädchen und Frauen gezwungen werden ihre weibliche Schönheit unter Schleiern, langen unvorteilhaften Mänteln, Burkas usw. zu verbergen, während es den Männern erlaubt ist Frauen zu vergewaltigen, weil Frauen automatisch als diejeneigen angesehen werden, die die Schuld [dafür] zu tragen haben.

Ungesunde Sexualität

Die Perversion von Sexualität und mangelnde Erfahrungen einer gleichberechtigten und gegenseitigen Liebe, kann ein Grund dafür sein, warum viele eifernde Muslime offensichtlich ein großes Interesse an Kinderpornographie haben. In dem Artikel „ Link Between Child Porn and Muslim Terrorists Discovered in Police Raids“[Zusammenhang zwischen Kinderpronographie und muslimischen Terroristen anhand von Polizeirazzien] vom 17. Oktober 2008, konnte die Times Online berichten, dass die britische Polizei Unmengen an Kinderpronographie gefunden hat, während sie Computer von Terrorverdächtigen untersuchte.

Die Polizei war überrascht, eine direkte Verbindung „zwischen Menschen die einer Theokratie und islamischem Fundamentalismus anhängen und ihrem Gebrauch von Kinderpronographie“ vorzufinden. Das Verhalten der pädophilen Terroristen ist nicht weit entfernt von dem des Propheten: Mohammed heiratete ein 6-jähriges Mädchen und hatte Sex mit ihr als sie 9 Jahre alt war. Und ja, er terrorisierte seine Umgebung mit einer hohen Anzahl von Kriegen und gab seinen Anhängern die Erlaubnis nicht-muslimische Frauen zu vergewaltigen.

Die Tatsache, dass über die Hälfte aller afghanischen Bräute unter 15 Jahre alt ist, weicht weit ab von der biologischen und verstandesmäßig verantwortlicheren westlichen Praxis, die auf der Idee beruht, dass Mädchen keinen Sex haben sollten bevor sie nicht sexuell reif dafür sind. Eines der groteskeren Beispiele ist das eines 8-jährigen Mädchens in Saudi-Arabien, die gezwungen wurde einen 47-jährigen Mann zu heiraten. Mit Hilfe der Mutter reichte das Mädchen die Scheidung ein, aber nach saudi-arabischem Recht, das auf dem Koran basiert, musste sie bei ihrem Ehemann verbleiben, der sechs Mal älter war als sie selbst.

Einer der höchsten Führer des Islam, der verstorbene Ayatollah Khomeni, der die islamische Revolution im Iran im Jahre 1979 anführte und der, bis zu seinem Tod im Jahre 1989 die höchste Autorität seines Landes war, und zwar sowohl in politischer als auch in religiöser Funktion, schrieb auch das Buch Tahrirolvasyleh, das eine Zusammenstellung von islamischen Verhaltensregeln für Muslime darstellt. Hier ein Auszug daraus:

„Ein Mann kann seinen sexuellen Durst stillen, indem er ein Baby nimmt. Die einzige Bedingung ist, dass er nicht die Vagina penetriert, aber Analsex geht in Ordnung.“

An anderer Stelle schreibt er:

Es ist besser wenn ein Mädchen so früh verheiratet wird, dass sie ihre erste Periode im Heim ihres Ehemannes bekommt und nicht im Heim ihres Vaters. Jeder Vater, der seine Tochter zu solch einem frühen Zeitpunkt verheiratet wird einen Platz im Himmel erhalten.

Und weiter:

Ein Mann kann Analsex mit Tieren haben, wie zum Beispiel mit Schafen, Kühen, Kamelen usw. Er muss aber das Tier töten, nachdem er ejakuliert hat.

Und einige Worte über die Rechte der Frauen:

Eine Frau, die in den Stand der Ehe eintritt, hat nicht das Recht das Haus zu verlassen ohne die Erlaubnis des Mannes – sie muss ihm stets verfügbar sein und alle sein Wünsche erfüllen und darf sich ihm nicht verweigern, außer aus religiösen Gründen.

Khomeni denkt auch, dass der Analsex eines Ehemannes mit seinem eigenen Sohn keinen ausreichendn Grund für eine Scheidung darstellt: „Wenn ein Mann mit seinem Sohn. Bruder oder Vater Analsex hat nachdem er verheiratet ist, muss die Ehe weiter bestehen.“……………..

ganzen Artikel hier
Orginal auf Human Right Service


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