Antisemiten im Freudentaumel und in Hasstiraden vereint /Linke und Neonazis wieder vereint

Juni 29, 2009

Der “Ausgang” der Pseudo-”Wahlen” im Iran hat braune und rote Antisemiten in einen Freudentaummel versetzt: Ihr Idol Achmadinedchad hat “überragend gewonnen”.

Aber nicht im Freudentaummel sind sie vereint – auch in den zeitgleichen Hasstiraden gegen demokratische Oppositionelle im Iran und gegen die umfassende Friedensintiative des israelischen Ministerpräsidenten Binjamin Netanjahu kennt man bei “National-Zeitung”, “junge Welt” und DVU keine Zurückhaltung.

Nach zahlreichen Manipulationen ist – laut offiziellen Behauptungen des iranischen Mullah-Regimes – aus den zur Wahl zugelassenen vier, mehr oder minder regimetreuen Präsidentschaftskandidaten, der bisherige Amtsinhaber und Holocaust-Leugner Mahmud Ahmadinedchad als angeblicher “Sieger” hervorgegangen.

Diese Nachricht löste nicht nur heftige Proteste der Menschen im Iran aus, sondern führte weltweit zu Begeisterungsstürmen von Antisemiten verschiedenster Coleur. Vermutlich als erstes ausländisches Staatsoberhaupt gratulierte der venezuleanische Despot Hugo Chavez seinem “Bruder im Geiste” telefonisch zu seinem “Erfolg”.

Auch in der Bundesrepublik Deutschland war das Echo aus einschlägigen Kreisen ähnlich – von der “jungen Welt” bis zur “National-Zeitung” war man sich dabei auch in der Verleumdung der iranischen Demokratiebewegung einig.

In ihrer Ausgabe vom 16. Juni schlagzeilte die “junge Welt”: “Verlierer will siegen” und schreibt: “Nach dem Erdrutschsieg des amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad bei den iranischen Präsidentschaftswahlen am vergangenen Freitag ist es am Wochenende in Teheran zu Zusammenstößen zwischen gewaltbereiten jungen Oppositionellen, angestachelt durch zahlreiche Vermummte, und der Polizei gekommen.

Die Randalierer, wütend ob der Niederlage ihres Favoriten, des 68jährigen Politveteranen Mirhossein Mussawi, riefen »Tod dem Diktator«, »Nieder mit der Diktatur« oder »Freiheit«. Sie zündeten Mülltonnen, Parkbänke und Autoreifen an, Fensterscheiben von Geschäften und Banken gingen zu Bruch”.

Man kann sich lebhaft vorstellen, daß das einstige FDJ-Zentralorgan 1989 über die Demokratiebewegung in der DDR und ihre Montagsdemonstrationen für Freiheit und Demokratie mit der gleichen Wortwahl herzog.

Auch damals waren die Manipulationen der DDR-Kommunalwahlen einer der Auslöser für den Massenprotest gegen die SED-Diktatur, der schließlich zu ihrem Zusammenbruch führte – und auch damals log die “junge Welt” von einem “Erfolg” der SED und ihrer Marionettenkandidaten.

Während man bei der “jungen Welt” bezüglich der Demokratiebewegung im Iran (noch) zurückhaltend ist bezüglich antisemitischer und antiamerikanischer Verschwörungstheorien, ist man bei der braunen “National-Zeitung” schon deutlicher: “Der Sieg war ein Fanal.
Das iranische Volk steht mehrheitlich hinter seiner politischen Führung. 62,63 Prozent der iranischen Wähler votierten am 12. Juni laut offiziellem Wahlergebnis für Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad. Seit das Ergebnis feststeht, ist das Gezeter groß, vor allem bei Repräsentanten des ‘estlichen Weges’ Steht wie schon in der Ukraine und in Georgien die CIA hinter den Unruhen?”

Einen regelrechten Begeisterungsausbruch zur “Wahl” im Iran gibt es auch auf der Website des Berliner Landesverbandes der rechtsextremen DVU: “Die Wiederwahl von Dr. Mahmoud Ahmadinedjads zum Präsidenten der Islamischen Republik Iran ist nur zu begrüßen. Denn, er hat sich in den vergangenen Jahren als Widersacher der globalen zionistischen Macht wie als ausgesprochener Freund unseres Volkes profiliert. Das iranische Volk kann sich eines solchen Führers glücklich schätzen!”

Geschmückt wird der Glückwunsch noch mit einem Bild, auf dem Hugo Chavez und Achmadinedchad zu sehen sind, Bildunterschrift: “Ein Sieg aller freien Nationen gegen die globale Arroganz!”
Venezuelas Staatschef Hugo Chavez gratuliert Dr.
Mahmoud Ahmadinedjad zu seinem Wahlsieg!” Danach wird u.a. zu einem Artikel von Jürgen Elsaässer verlinkt, der früher Mitarbeiter der “jungen Welt” und der PDS-Zeitung “Neues Deutschland” war und in dem es u.a. heißt: “Eine schöne Schlappe für den Imperialismus im Iran! Schon die zweiten Wahlen dieses Jahr vergeigt. Zuerst in Moldawien, wo die Twitter- und Facebook-Revolution voll in Arsch ging. (Jetzt versucht man es dort mit der Spaltung der regierenden Kommunisten). Und jetzt Iran. Der Präsident hat klar gewonnen. Und die Leute, die dagegen demonstrieren, sind erkennbar eine kleine Minderheit: Die Jubelperser von USA und NATO.” Weiter goebbelt Elsässer in sattsam bekannter Manier des braunen Sumpfes: “Hier wollen Discomiezen, Teheraner Drogenjunkies und die Strichjungen des Finanzkapitals eine Party feiern. Gut, dass Ahmidenedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben”

Bei der ganzen Begeisterung linker und rechter Extremisten für den iranischen Gewaltherrscher und Kriegstreiber verwundert es dann auch nicht weiter, wenn die gleichen Quellen in ihrer gewohnten Art mit rassenden Angriffen auf die umfassende Friedensinitiative des israelischen Regierungschef Binjamin Netanjahu reagieren, die dieser in seiner Rede in Tel Aviv vor wenigen Tagen vorstellte.

Am gleichen Tag, als die “junge Welt” ihre altbekannten Tiraden gegen Demokratiebewegungen – diesmal nicht gegen die in der einstigen DDR, sondern gegen die im Iran – vom Stapel lies, durfte der berüchtigte Werner Pirker auch einen Kommentar zur Rede Netanjahus verfassen.

Pirker bricht dabei erwartungsgemäß auch wieder eine Lanze für die Hitler bewundernde Terrororganisation Hamas, die sich in ihrer Charter ganz offiziell auf die antisemitischen “Protokolle der Weisen von Zion” bezieht und schreibt: “Als Vorleistung für einen eigenen Staat müßten die kollaborationswilligen Kräfte um Präsident Abbas die Hamas zerschlagen. Mit der Ausschaltung der Gegenkraft zur Kollaboration wären alle Voraussetzungen für die demokratische Selbstbestimmung der palästinensischen Gesellschaft zerstört.”

Aber wie heißt es dpch so schön: Lechts und Rinks kann man nicht verwechseln. Oder vielleicht doch?

die Jüdische


Christen-Ermordungen im Jemen Täter und Opfer

Juni 29, 2009

Zwei junge deutsche Christinnen sind im Jemen ermordet worden. Doch statt sich über Christenverfolgung in islamischen Ländern zu beklagen, wird über die Naivität bibeltreuer Missionare gelästert.
Von Malte Lehming

Zwei junge deutsche Christinnen, die in einem Krankenhaus im Jemen arbeiteten, wurden ermordet. Sie starben, weil sie das Wort Gottes weitertrugen. Ihr Schicksal reiht sich ein in das von rund 200 Millionen Christen in mehr als 60 Ländern weltweit, die diskriminiert, gefoltert, hingerichtet werden. Etwa 80 Prozent aller Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen. Das Christentum ist die am übelsten bekämpfte Religion überhaupt. All das verdient es, beklagt und angeprangert zu werden. Stattdessen mokiert man sich über die Bibeltreue der Frauen, räsoniert über deren Fahrlässigkeit, in ein weitgehend gesetzloses islamisches Land gefahren zu sein, empört sich über den missionarischen Fundamentalismus derer, die sie geschickt haben. Kurzum: Die Opfer sollen selbst schuld sein, die Täter werden als unheilbar dargestellt und in die Verantwortungslosigkeit entlassen. Was kann der Muslim schon dafür, wenn ihn die Bitte eines friedlichen Christen, einmal in der Bibel zu blättern, derart erzürnt, dass er diesem den Kopf abschlägt? ..

Tagesspiegel


DEUTSCHE LINKE/Nazis UND IRAN

Juni 27, 2009

Iranische Oppositionelle als “Discomiezen” und “Strichjungen des Finanzkapitals” – was sich anhört wie Mullah-Propaganda, stammt aus den Webforen der deutschen Linken. In ihrer Bewunderung für das islamistische Regime sind sie sich mit ihrem schärfsten Gegner einig: den Neonazis.

Eigentlich ist es ein klassisch revolutionäres Szenario: Hunderttausende, ja Millionen Menschen demonstrieren auf der Straße gegen den offenkundigen und massiven Wahlbetrug eines reaktionär-klerikalen Regimes, das sich auf einen brutalen Militär- und Sicherheitsapparat stützt. Die Lüge ist das Medium der offiziellen Kommunikation, das Fernsehen in Staatshand und die Justiz vollkommen abhängig von der höchsten religiösen Autorität. Die Zensur kappt die Meinungs- und Pressefreiheit, Todesurteile wegen unislamischen Verhaltens und ehelicher Untreue werden auf öffentlichen Plätzen vollstreckt – mit einem modernen Hebekran.

Wie also reagiert der klassische Linke in Deutschland auf die Proteste in Iran?

Zunächst war da viel Schweigen. Auch Tage nach den riesigen Demonstrationen und den Drohungen des Regimes in Teheran fand sich etwa im Leitorgan der Linken, dem “Neuen Deutschland”, kein Sterbenswörtchen über die dramatischen Ereignisse. Das gleiche Bild bot sich auf der Homepage der Partei Oskar Lafontaines.

Eine merkwürdig ansteckende Schweigegrippe.

Doch halt, ganz unten rechts schließlich die zwanzig Zeilen starke Stellungnahme des angeblichen Reformers und Ex-Stasi-IM André Brie, derzeit noch Europa-Abgeordneter seiner Partei: Das offizielle Wahlergebnis, der überwältigende Sieg von Präsident Ahmadinedschad, sei “Ausdruck für das Scheitern der westlichen Konfrontations- und Demütigungsstrategie”.

Wir verstehen. Egal, was passiert, der Westen ist schuld, allen voran natürlich Amerika und Israel

Auch Attac, die notorisch kapitalismus- und globalisierungskritische Organisation gegen das Böse und für das Gute in der Welt, hält sich völlig bedeckt. Lieber freut man sich schon jetzt auf die tolle Sommerakademie Anfang August (“Anmeldung mit Frühbucherrabatt”).

Ein Slibowitz auf die islamische Republik

Mehr noch: “Iran wird nicht ins Chaos versinken. Besonnenheit ist von allen Seiten angebracht… Der Präsident Ahmadinedschad ist aufgerufen, eine Etappe der Entspannung zu initiieren. Stabilität, Entspannung und Dialog mit den USA sind notwendige, dringende Ziele für den wiedergewählten iranischen Präsidenten und alle wichtigen politischen Akteure in Teheran.” Vor allem natürlich aus einem Grund: “Israel ist alles zuzutrauen.” Das Blog ist nur ein extremes Beispiel für eine Geisteshaltung, in der Rechts und Links, Braun und Rot sich wie im Reagenzglas vermischen.

In der “Jungen Welt” holt Werner Pirker, von 1975 bis 1991 Redakteur und zeitweise Moskauer Korrespondent des Zentralorgans der Kommunistischen Partei Österreichs (“Volksstimme”), jetzt freier Autor (u.a. “Ami go home. Zwölf gute Gründe für einen Antiamerikanismus”, 2003), derweil das vulgär-marxistische Besteck aus dem Tornister: “Die iranische Revolution anno 2009 hat sich in postmoderner Verkehrung des Revolutionsbegriffs die soziale Deemanzipation auf ihre Fahnen geschrieben”. Die “Revolution im Zeichen der liberalen Hegemonie” verfolge das Ziel der “vollen Wiedereingliederung des Iran in das System der imperialistischen Weltordnung”. Konsequent interpretiert Marxist Pirker den demokratischen Aufstand der iranischen Massen für die Freiheit als “asoziale Revolution”, kurz: als “konterrevolutionäre Revanche”.

Während Antifa-Gruppen und Autonome zwischen Berlin-Kreuzberg und Freiburg ebenso beharrlich schweigen wie Pax Christi, IPPNW, Terres des Hommes, die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) und Medico International (lieber feiern sie 30 Jahre sandinistische Revolution in Nicaragua), meldet sich ein guter alter Verschwörungstheoretiker zu Wort: Mathias Bröckers, langjähriger taz-Redakteur und Autor mehrerer Bücher über die Terroranschläge vom 11. September 2001, in denen akribisch nachgewiesen wird, dass alles ganz anders gewesen sein muss als es die offizielle “Legendenbildung” will.

Während man hierzulande an jeder Ecke die Fratze des “neoliberalen” Ungeheuers an die Wand malt, dem irgendein “neuer Faschismus” gewiss bald auf dem Fuße folgen werde, zeigt man sich gegenüber einem reaktionären, islamfaschistischen Terrorregime wie in Iran äußerst verständnisvoll, das alle Hoffnungen des eigenen Volkes, vor allem der Jugend, mit gnadenloser Gewalt erstickt.

Die völlig irrationale und faktenwidrige Fixierung auf “den Westen” als Urheber allen Übels verstellt die Sicht auf jede greifbare Wirklichkeit.

An dieser Stelle berühren sich tatsächlich die Wahnsysteme von rechts und links außen. Über die “regelrechte Propagandaoffensive gegen den Iran” und das “moralinsaure Geschrei westlicher Politiker und Meinungsmacher” beschwert sich auch das rechtsradikale “Störtebeker”-Netz.

Die rechtsextreme DVU sandte bereits am 15. Juni ein Glückwunschschreiben an Ahmadinedschad. Und der Vorsitzende der NPD, Udo Voigt, schrieb am 21. Juni im waschechten Nazi-Jargon: Im Iran wurde “anders gewählt, als es der westlichen Welt und ihrer jüdischen Lobby recht ist… Iran ist eben auch nicht Deutschland, wo Demokratie und Menschenrechte oft genug mit den Füßen getreten werden”.

Seit Jahren spricht der Kabarettist Andreas Rebers (Deutscher Kleinkunstpreis 2007) nur noch von “Ahmadnazi”. Er wusste gar nicht, wie recht er hatte.

Lesenswertes bei Spiegel


Gesichter hinter Gittern

Juni 27, 2009

In den Pariser Vierteln mit hohem muslimischem Anteil sind sie besonders gegenwärtig: In tiefschwarze Gewänder verhüllte Frauen. Präsident Sarkozy prangert sie als unfranzösisch an – einige Politiker fordern sogar ein Verschleierungsverbot für Frauen
In den Vorstädten von Paris sieht man sie, auf dem Wochenmarkt von Vénissieux bei Lyon, aber auch beim Einkaufen in Belleville, im Pariser Osten, wo sie sich durchs Gewühl schieben. In den Vierteln mit hohem Anteil muslimischer Bevölkerung sind sie besonders gegenwärtig: In tiefschwarze Gewänder verhüllte Frauen, zu denen nicht einmal ein Augenkontakt möglich ist. Bei ihrem Anblick ist man oft erschrocken, schwankend zwischen Mitleid und Ablehnung, und nie würde man als gewöhnlicher Mitteleuropäer auch nur auf die Idee kommen, ein Gespräch mit einer Frau in der Burka überhaupt zu erwägen.

“Die Burka ist auf dem Territorium der französischen Republik nicht willkommen”, sagte der Präsident vor dem Parlamentskongress in Versailles, “in unserem Land können wir es nicht hinnehmen, dass Frauen hinter einem Maschengitter gefangen sind, abgeschnitten von jedem sozialen Leben, jeder Identität beraubt.” Das sei unvereinbar mit der republikanischen Idee von der Würde der Frau. Da hätten womöglich selbst die abwesenden Kommunisten zugestimmt, die Sarkozys Auftritt boykottierten.

Es gibt keine konkreten Zahlen, aber Schätzungen gehen davon aus, dass in Frankreich etwa 30 000 fundamentalistische Muslime leben. Unter ihnen sind Tausende Frauen, die sich vollständig verhüllen. Zur Verschleierung dient nicht immer die Burka, auch der Niqab, der den Kopf verhüllt und nur einen Sehschlitz für die Augen freilässt, wird häufig getragen, in Verbindung mit einem langen schwarzen Gewand; oder der Tschador, den iranische Frauen benutzen..

SZ

Ich sage es feierlich, sie ist nicht willkommen auf unserem Staatsgebiet”, sagte der konservative Politiker unter starkem Beifall der Parlamentarier.

Der Präsident warb für einen offensiven Umgang mit den bürgerlichen Werten: “Wir dürfen uns nicht für unsere Werte schämen, wir dürfen keine Angst haben, sie zu verteidigen”, forderte er.

Reuters


Nieder mit dem Diktator!

Juni 27, 2009

Erleben wir derzeit den Anfang vom Ende des islamischen Regimes im Iran? Ein Interview mit der Exil-Iranerin und Vorsitzenden des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland, Mina Ahadi, zur gegenwärtigen Situation in ihrem Heimatland.

Ahadi: Im Iran existiert ein barbarisches, islamisches Regime, welches auch in Nahost, namentlich in Palästina, im Libanon und im Irak Einfluss hat. Der libanesische Generalsekretär der Hisbollah, Hasan Nasrallah, hat sich gegen die Demonstrationen ausgesprochen und gesagt, das islamische Regime sei stark, „das ist nicht unser Ende“. Ich hingegen meine, dass jetzt die reale Chance existiert, das Regime im Iran zu stürzen. Damit würden viele islamische Terrororganisationen weltweit geschwächt werden – und das wäre ein wichtiger Sieg für den Humanismus, für Säkularismus und Menschenrechte.

Der Kampf der iranischen Widerstandsbewegung sollte daher unbedingt unterstützt werden. Besonders Humanisten und Säkularisten sollten auf der Seite der iranischen Widerstandsbewegung stehen. Es ist, wie ich weiß, für die Menschen im Iran sehr wichtig zu erfahren, dass es internationale Solidarität gibt….

hpd


Nähe verbindet

Juni 27, 2009

Der normale Großstadtbewohner trennt seinen Müll, wählt die Grünen, geht zum Christopher Street Day, hat Freunde, die Vegetarier sind, befürwortet eine liberale Drogenpolitik, hat nichts gegen Sex vor der Ehe. Mit anderen Worten: Er ist so ziemlich das Gegenteil eines muslimischen Immigranten. Denn der ist kulturell in der Regel recht konservativ.

So titelte etwa die “Berliner Zeitung” im September 2007: “Bei Migranten sitzt der Schwulenhass tief”. In der “tageszeitung” hieß es: “Feindbild Homosexuelle”. Und im “Tagesspiegel: “Junge Migranten sind mehrheitlich homophob”. Alle Artikel bezogen sich auf eine zwar nicht repräsentative, aber statistisch belastbare Studie, die vom Lesben- und Schwulenverband und vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegeben worden war. Demnach haben zwei Drittel der türkischstämmigen Jugendlichen und die Hälfte der russischstämmigen Jugendlichen in Berlin schwulen- und lesbenfeindliche Ansichten. Unter Jugendlichen ohne Migrationshintergrund ist ein Viertel homophob.

In den USA verhält es sich übrigens ähnlich. Schwarze und Latinos sind kulturell oft sehr viel konservativer als Weiße. Darum hat etwa die Legalisierung der Homo-Ehe in Bundesstaaten, in denen viele Schwarze und Latinos leben, wenig Chancen.

Auch auf anderen Gebieten – von der Ökologie bis zur Drogenpolitik – liegt der einheimische Kreuzberger schnell im Konflikt mit dem eingewanderten Anatolier. Und vielleicht ist das der wahre Grund, warum Innenminister Wolfgang Schäuble von Jahr zu Jahr größeren Gefallen an der Islamkonferenz zu haben schien. Womöglich atmet eine Mehrheit der muslimischen Immigranten in Deutschland mehr Geist von seinem Geist (von der Religion mal abgesehen) als vom Geist Hans-Christian Ströbeles. Die Junkies am Kottbusser Tor bringen den türkischen Gemüsehändler jedenfalls mehr in Rage als die Eröffnung eines McDonald’s oder die Ansiedlung neuer Betriebe. Beim biodeutschen Kreuzberger ist es genau andersherum…..
Quelle Tagesspiegel


Unruhe über Islamisierung Europas wächst

Juni 27, 2009

Wiener Philosophin: Gutmenschen verklären Absichten von Islamisten – Islam-Kritiker werden als Unmenschen stigmatisiert

Die zunehmende Islamisierung Europas beunruhigt immer mehr Menschen. Diesen Eindruck hat die Philosophin und Publizistin Astrid Meyer-Schubert (Wien). Zwischen dem Selbstbetrug von „Gutmenschen“, die die Absichten von Islamisten verharmlosten, und der realen Gefahr eines schleichenden Islamismus wachse das Unbehagen einer schweigenden Mehrheit.

Diese erkenne „ganz deutlich, jenseits romantischer Verklärungen, die Verachtung, mit der uns Islamisten – und auch die friedliebenden – begegnen“, schreibt sie in der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“…
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Homohatz in Moschee Neukölln

Juni 26, 2009

Die Berliner Al-Nur-Moschee möchte Menschen zum Islam bekehren. Dazu hatte sie einen Missionar zu einem Vortrag eingeladen, der zum Mord an Homosexuellen aufruft….

Jungle World


Nazis solidarisieren sich mit Iran und Islamisten

Juni 26, 2009

In der Auseinandersetzung mit der Protestbewegung gegen die Wiederwahl Mahmud Ahmadinedschads zum iranischen Präsidenten hat das Regime in Teheran Rückendeckung seitens der deutschen Rechten erhalten. Das ist wenig verwunderlich, denn die islamische Republik Iran erfreut sich dort diverser Sympathien. Sie gilt als eine gegen die Zumutungen des Westens gefeite Bastion nationaler und kultureller Souveränität….

weiter in Quelle


Teheran und Tempelhof

Juni 24, 2009

Am vergangenen Sonntag gab es in Berlin Gelegenheit, sich mit den Iranern zu solidarisieren, die seit 30 Jahren von einem religiösen Terrorregime unterdrückt werden und in diesen Tagen für ein Leben in Freiheit kämpfen. Die Teilnehmer der von Exil-Iranern organisierten Demonstration forderten auf Plakaten das Ende der Diktatur, die Gleichberechtigung der Geschlechter, Demokratie und Freiheit.

Gleichzeitig zeigte der linkslackierte Mob einmal mehr, für was er so steht. Mögen die Iraner auch von SA-ähnlichen Mörderbanden totgeschlagen und verschleppt werden, man hat andere Prioritäten (und außerdem, solange die Iraner nicht in die Hände der deutschen Polizei gefallen sind, wissen sie eh nicht, was Folter und Rechtlosigkeit sind). Es bleibt keine Zeit für die Unterstützung des iranischen Freiheitskampfs, stattdessen muss ein ehemaliges Flughafengelände besetzt werden.

Die Staatsmacht enthält dem Volk da nämlich eine Grünfläche vor. Das ist noch schlimmer als die Vorenthaltung der Menschenrechte. Würden die Iraner dafür kämpfen und sterben, den Flughafen in Teheran besetzen zu dürfen, dann könnte man sich mit ihrem Anliegen solidarisieren. Aber so? Zumal in fortschrittlichen Kreisen schon lange bekannt ist, dass es Menschenrechte doch gar nicht gibt, das ist alles nur ein imperialistisch-kolonialistisches-kapitalistisches-globalisiertes-klimafeindliches-rassistisches-westliches-Konstrukt. Nein, dafür gibt es keine Solidarität und überhaupt, solidarisieren sich die Iraner denn mit den tapferen Deutschen, die sich unter dem Slogan ‘Tempelhof für alle’ zusammenfinden? Na also!…

In Teheran kämpfen junge Leute für ihr Recht auf Freiheit und in Berlin kämpfen junge Leute für die Abschaffung der Freiheit..

Welt


Rechtsextreme gegen Geert Wilders

Juni 23, 2009

…Weniger bekannt sei, dass die niederländischen Nazis selbst nicht glücklich mit dem Vergleich sind.

So habe Constant Kusters, Vorsitzender der Nederlandse Volksunie (NVU), Wilders schon mehrere Male kritisiert, weil dieser den Islam zu hart angreifen würde. Kusters fürchtet einen “blutigen Bürerkrieg zwischen Moslems und Christen”. Nach Meinung der NVU müsse nun gerade eine Front gegen den “Zionismus, den Kapitalismus und den US-Imperialismus”, den traditionellen Hauptfeinden der Extrem-Rechten, geformt werden müsse.

Die Nationale Socialistische Aktie/Autonome Nationale Socialisten (NSA/ANS) hatten im vergangenen Jahr sogar eine Demo organisiert, in dem sie Wilders beschuldigten, ein “schmutziger Zionist” zu sein, der “lügen” über die Moslems verbreiten würde, um die Niederländer gegen die Moslems gegeneinander auszuspielen.

Quelle: All About Geert Wilders


Islam nicht mit Demokratie vereinbar

Juni 23, 2009

Doch wie weit sind Islam und westliche Demokratie überhaupt vereinbar? Zugespitzt formuliert gibt es nur ein einziges Land der islamischen Welt, das den Spagat zwischen dem muslimischen Glaubenskanon und pluralistischen Vorstellungen einigermaßen schafft – die Türkei. Mit autoritärer Dynamik schaffte Mustafa Kemal, genannt “Atatürk”, Vater der Türken, Kalifat und Sultanat ab und trennte den Glauben vom Staat. Seitdem ist die Türkei offiziell ein laizistisches Land.

Und genau hier liegt der Kern des Problems. Der Islam, wie er von Mauretanien bis Indonesien von den Eliten instrumentalisiert wird, ist nicht nur eine Religion – er ist ein in sich geschlossenes rechtlich-politisches Wertesystem. Eine Trennung von Staat und Religion ist überhaupt nicht vorgesehen. Der Islam greift mit seinen Forderungen umfassend in das Leben jedes Bürgers ein. Dies hat viel zu tun mit der Rolle des heiligen Buchs der Muslime – des Korans. Er gilt als das direkte Wort Gottes, übermittelt durch seinen Propheten Mohammed. Daher kann er nicht verändert werden und steht – wie auch die überlieferten Worte und Handlungen Mohammeds, die Sunna, als zweite Erkenntnisquelle – nicht zur Disposition.

Niemals ist die islamische Welt jener dramatischen geistigen Umwälzung unterworfen gewesen, die die christliche Welt grundlegend verändert hat: der Aufklärung. Niemals hat der Islam der unerhörten Forderung nachgeben müssen, sich von überkommenen Dogmen zu trennen und es jedem Menschen freizustellen, nur der eigenen kritischen Vernunft das Urteil zu überlassen – selbst in religiösen Fragen. Das islamische Rechtssystem, die Scharia, wird von vielen Muslimen als universal gültig angesehen. Und soll möglichst weltweit durchgesetzt werden – notfalls mit Gewalt. Im Gegensatz zum Christentum, das in der Geschichte auch reichlich fehlte, muss der Islam sein Verhältnis zur Gewalt erst noch klären. Zu zahlreich sind entsprechende Aufrufe im Koran – wie in Sure 2, Vers 191 (“und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt …”) Die Unterscheidung zwischen dem prinzipiell friedlichen Islam und dem militanten Islamismus ist manchmal allzu wohlwollend. Man denke nur an die in der Scharia verankerte Todesstrafe für Konvertiten…

Abendblatt


Bild in Israel

Juni 22, 2009

Wie gefährlich ist die Lage im Iran für Israel?

Blutiges Chaos auf Teherans Straßen, ein geheimes Atomwaffenprogramm und ein Judenhassender Präsident: Kein Staat der Erde ist für den Frieden so gefährlich wie der Iran. Was bedeuten die blutigen Unruhen für den Staat Israel? Der neue Regierungschef Benjamin Netanjahu (59) spricht im großen BILD-Interview über die Bedrohung für sein Land und seinen Wunsch nach Frieden.

zum text

zum Video


Sarkozy hält nichts von Burkas

Juni 22, 2009

Deutliche Worte von Nicolas Sarkozy: Frankreichs Staatschef hat sich klar gegen die Burka ausgesprochen. Die Vollverschleierung muslimischer Frauen sei “nicht willkommen”…
Spiegel


Weltweiter Protest gegen das faschistische Mullahregime

Juni 21, 2009

Unruhen im Iran Ahmadinedschad giftet gegen den Westen

Juni 21, 2009

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad bringt die USA und Großbritannien mit den Unruhen im Iran in Verbindung. Mit ihrer “Einmischung” kämen sie nicht “in den Kreis der Freunde” des Iran. Ein weiteres Regierungsmitglied verdächtigt Großbritannien explizit, die umstrittenen Wahlen beeinflusst zu haben…
Welt

Was, wenn im Iran die Demokratie siegt?

Stellen wir uns vor, die demokratische Revolution in Teheran hat Erfolg. Was dann? WELT ONLINE wagt das Gedankenexperiment: Der ganze Nahe Osten könnte Freiheit und Wohlstand erfahren. Iraner und Israelis würden einander lieben, und iranischer Whisky wäre ein Verkaufsschlager….
Welt


Sozialismus bringt Armut

Juni 21, 2009

Der “Sozialismus des 21. Jahrhunderts” hat Venezuela abhängig gemacht vom ÖL. Jetzt ächzt das Land unter dem Verfall der Rohstoffpreise. Staatschef Chávez reagiert mit einem radikalen Sparprogramm auf Kosten der Armen – und will mit Russlands Hilfe den Ölpreis in die Höhe treiben.
Spiegel


Geert Wilders interview on CNN about FITNA

Juni 21, 2009

Linksfaschisten solidarisieren sich mit Islamisten,Antisemiten und Diktatoren

Juni 20, 2009

Das hier kennen Sie schon: Der Mitbegründer der “Volksinitiative gegen Finanzkapital” gratuliert seinem Idol zu dessen Wahlsieg:
“Hat jemand die Girlies gesehen, die da in bestem Englisch in die Mikrofone von CNN und BBC heulen? Das sollen die Repräsentanten des iranischen Volkes sein, oder auch nur der iranischen Opposition? Da lachen die Hühner im Capitol! Hier wollen Discomiezen, Teheraner Drogenjunkies und die Strichjungen des Finanzkapitals eine Party feiern. Gut, dass Ahmidenedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben.”

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2009/06/15/gluckwunsch-ahmadinedschad/

Aber Jürgen sitzt nicht allein in seinem Darkroom. Neben ihm hockt ein Vertreter der Jungen Nationaldemokraten und rechnet mit der “Hochfinanz” ab:
“Obwohl der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad in demokratischen Wahlen von 62% seines Volkes in seinem Amt bestätigt worden ist – und das bei 85 % Wahlbeteiligung, versucht die internationale Hochfinanz den ihr genehmen Kandidaten Mir Hossein Mussawi dennoch an die Macht zu bringen… Nicht nur durch sein Vorleben des Volksgemeinschaftsprinzips (Gemeinnutz geht vor Eigennutz) fiel Ahmadinedschad auf, sondern auch durch seinen Einsatz zur Wahrung der traditionellen Werte seines Volkes. So ließ er amerikanisch geprägte Fast-Food-Restaurants schließen und gebot der Verbreitung von dekadenten Produkten der us-amerikanischen Musikindustrie als Trägern von volkszersetzenden Inhalten Einhalt…”

http://www.jn-osnabrueck.de//index.php?option=com_content&task=view&id=313&Itemid=169

Auch die Vereinten Europäischen Linken, denen seit der Wahl im Iran nichts eingefallen ist, haben die Sprache wiedergefunden. “Der Wahlsieg Mahmud Ahmadinedschads ist Ausdruck für das Scheitern der westlichen Konfrontations- und Demütigungsstrategie gegen den Iran.” Würde der Westen den Iran nicht demütigen, hätten sich die progressiven Kräfte längst durchgesetzt. “Ohne achtungsvolle und gleichberechtigte Politik gegenüber dem Iran und der gesamten islamischen Welt, ohne einseitige Orientierung auf Israels Okkupations- und Kernwaffenpolitik bleiben die demokratischen und säkularen Kräfte im Iran in der Minderheit.” http://www.dielinke-europa.eu/positionen_dokumente/presseerklaerungen/detail/zurueck/pressemeldungen/artikel/wahlergebnis-im-iran-ausdruck-fuer-das-scheitern-westlicher-demuetigungsstrategie/

Übernommen von Achse des Guten


“Ihre Herrschaft ist vorbei”

Juni 20, 2009

Eine Demokratie, in der Recht und Gesetz gelten – das muss die Zukunft Irans sein, schreibt Afshin Ellian in einem offenen Brief an Ajatollah Chamenei. Der Wissenschaftler appelliert an das religiöse Oberhaupt des Landes: Machen Sie den Weg frei für einen friedlichen Wandel nach dem Vorbild Südafrikas!..

Spiegel


Stell dir vor es ist Krieg und die Friedensbewegung protestiert nicht dagegen

Juni 20, 2009

Jugendliche fordern Freiheit und das Ende der Diktatur, Sicherheitskräften prügeln dafür auf sie ein und werfen die Protestierenden in Kerker. Aktuell passiert das im Iran, einem Land, das religiöse Fanatiker in eine Hölle auf Erden verwandelt haben, wo Schwule gehängt und Frauen gesteinigt werden und die Sittenpolizei auf alles einschlägt, was angeblich Allahs Willen widerspricht. Dort nun flammen Proteste auf…und interessiert das jemanden in Deutschland? Wir haben doch eine aktive Szene gegen den Afghanistankrieg. Wie wird denn in diesen Kreisen auf die Ereignisse im Iran reagiert? Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Internetauftritte diverser Mitunterzeichner des Demoaufrufs Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan angesehen. Ist für sie die Gewalt im Iran eine Stellungnahme wert?..

Welt


Wilders: Die EU ist kein Freund von Israel

Juni 20, 2009

„Die EU ist parteiisch und stets gegen Israel. Nichts wird sich ändern“, wenn Israel „sich auf die Europäer verlässt“, um Irans Vernichtungspläne gegen Israel zu verhindern.“

„Die letzte Europawahl hat gezeigt, dass die Menschen nicht sehr an Europa interessiert sind. (…) Die Niederlande sind nicht gegen Europa, aber wir wollen keinen europäischen Superstaat.“ Wilders nennt die EU-Wahl „ein Referendum über den politischen Zustand Hollands“ und interpretiert die wachsende Zustimmung für seine Partei als einen Wählerruf, sich mehr um die inneren Probleme zu kümmern. „(Unser) Geld sollte in Holland ausgegeben werden und nicht für die Subventionierung von Bauern in Polen und Frankreich.“

Zur EU-Haltung gegenüber Israel und zum iranischen Nuklearprogramm sagte Wilders: „Das EU-Parlament war schon immer voreingenommen gegen Israel. (…) Es sollte sich nicht in Aussenpolitik einmischen. Israel ist die einzige Leuchte der Demokratie im Nahost“, und „der islamische Krieg richtet sich gegen uns alle. (…) Es ist kein territorialer Konflikt. Vergessen Sie diese verrückte Interpretation. Die Islamisten sehen Israel als eine einzige grosse Siedlung, auch wenn Israel (ihnen) ein Territorium A gibt, wird die andere Seite auch nach Territorium B verlangen, zum Beispiel nach Haifa.”

Über Iran – das er mehrmals bereiste – meinte er, das Land „hat freundliche junge Leute, aber das Regime ist schrecklich. Das Mullahregime glaubt in der Tat, Israel hat kein Existenzrecht, und Irans Diplomaten verarschen uns mit ihren Spielchen bei den Nuklearverhandlungen. Bei seinem Kampf gegen die iranische Nuklearbedrohung steht Israel alleine.“

Obamas Rede (in Kairo) bezeichnete Wilders als „Beschwichtigungsgeschwätz“ (talk of appeasement) und sagte, „ohne einen Gegenschlag in irgendeiner Form gegen Irans Regime wird die internationale Gemeinschaft einen hohen Preis zahlen. (…) Irans Raketen können nicht nur Jerusalem treffen, sondern die ganze Welt.“ Israel sollte militärisch unterstützt werden, wenn es zu einem „Showdown“ mit Iran komme.

Die Bezeichnung „rechtsextrem“ für seine Partei seitens der deutschen Medien nannte Wilders „völlig lächerlich“ und „eine Beleidigung der Niederländer“, weil seine Freiheitspartei laut Umfragen inzwischen die „grösste Partei in Holland“ sei. Die Freiheitspartei stehe in der liberalen Tradition Hollands, „wir wollen die soziale Untertützung nicht beschneiden und sind für Ausbau der Gesundheitsdienste. Wegen unserer Freundschaft zu Israel demonstriert die extreme Rechte gegen uns.“

Wilders betonte, er lehne ab „eine Stärkung der Blasphemie-Paragraphen“, welche die moslemische Minderheit vor „Beleidigungen“ schützen. „Eine lebendige, offene Demokratie muß einen Austausch freier Meinungen abkönnen.“
Quelle


Wilders fordert Unterstützung Israels

Juni 20, 2009

Der niederländische Islam- und EU-Kritiker Geert Wilders hat militärische Unterstützung des Westens für Israel gefordert, sollte es zu einem Krieg mit dem Iran kommen. In einem Interview mit der “Jerusalem Post” bezeichnete Wilders Israel als “einziges Licht der Demokratie im Nahen Osten.” Der islamische Krieg dagegen richte sich “gegen uns alle”.

Beim israelisch-palästinensischen Konflikt gehe es nicht um Territorialfragen, meinte Wilders, das sei eine “verrückte Annahme”. Vielmehr handle es sich um einen ideologischen Konflikt in der Region. Die Islamisten würden Israel als eine einzige große Siedlung sehen. Wenn Israel ein Gebiet A abtrete, werde die andere Seite auch ein Gebiet B einfordern, etwa Haifa.

Zum Iran meinte Wilders, der das Land mehrmals bereist hatte, es gebe dort viele nette junge Menschen, aber das Regime sei “schrecklich”. Die Mullahs seien wirklich überzeugt, dass Israel kein Existenzrecht habe. Die iranischen Diplomaten würden den Westen an der Nase herumführen, indem sie angebliche Verhandlungsbereitschaft in der Atomfrage signalisierten.

Wilders warf Europa in Sachen Iran vor, zu passiv zu sein. US-Präsident Obama betreibe “Appeasement”. Daher sei Israel weitgehend auf sich allein gestellt. Wenn der Westen aber “nicht auf irgend eine Art” gegen das iranische Regime zurückschlage, werde die internationale Gemeinschaft “einen hohen Preis zahlen”.

Die iranischen Langstreckenraketen könnten nicht nur Jerusalem, sondern die ganze Welt erreichen, warnte Wilders. Israel sollte daher militärisch unterstützt werden, sollte es wegen der Weigerung Teherans, seine nuklearen Aktivitäten zu stoppen, zu einem “Showdown” kommen.

Wienweb – APA


Gemeinnützige Islamisten und die Terrorfinanzierung – Video

Juni 20, 2009

Brisante report Recherchen zeigen: Teilnehmer der Islamkonferenz – eigentlich Dialogpartner der Bundesregierung für den christlich-islamischen Dialog – sind Teil eines europäischen Netzwerks radikaler Islamisten. Diese unterstützen und finanzieren den weltweiten Terror.

Menschliche Bomben – so genannte Märtyrer – greifen israelische Städte an. Selbstgebaute Raketen zielen auf jüdische Privathäuser. Terror und Krieg gegen Zivilisten in Israel – das ist die Handschrift der Hamas. Die EU verhängte ein Embargo gegen die Hamasregierung in Gaza. Deren Antwort: Schmuggel von Waffen, z.B. durch die Tunnel. Geldnot kennt die Terrororganisation nicht, kurz nach dem Gazakrieg wurden zerstörte Tunnelanlagen wieder aufgebaut…..

BR

gleich zum Video – ARD


Teheran: Hamas kämpft für Ahmadinejad

Juni 20, 2009

An den Versuchen, die Demonstrationen oppositioneller iranischer Bürger niederzuschlagen, sind offensichtlich auch Hamas-Kämpfer beteiligt. Das geht aus Berichten von iranischen Demonstranten in Teheran hervor.

Mitglieder der palästinensischen Terror-Organisation Hamas kämpfen offenbar Seite an Seite mit iranischen Revolutionsgarden gegen die Menschen, die gegen Ahmadinedschad demonstrieren.
Die Hamas hat die Wiederwahl Ahmadineschads offiziell begrüsst. Das Regime in Iran ist der wichtigste Förderer der Hamas. Sie erhält Waffen und Geld vom Iran und hat auch schon wiederholt Terroristen in der Islamischen Republik ausbilden lassen.

„Das Wichtigste, dessen die Menschen ausserhalb des Iran sich bewusst sein sollten, ist, glaube ich, dass auch palästinensische Einheiten an diesen Unruhen teilnehmen“, berichtet ein regimekritischer Demonstrant. Ein anderer findet es paradox, dass Ahmadinejad die Iraner aufruft, „für die jungen Palästinenser zu beten, die unter Israel zu leiden haben“, während gleichzeitig Palästinenser auf iranische Demonstranten einknüppeln.

Factum


Als Schwuler im Iran

Juni 17, 2009

Hooman H. freut sich, dass er an der Euro-Pride in Zürich seine Homosexualität nicht verstecken muss – anders als vor seiner Flucht aus dem Iran.

«Im Iran darfst du nicht essen, was du willst, nicht trinken, was du willst, nicht sagen, was du willst, und nicht lieben, wen du willst. Ausserhalb der eigenen vier Wände musst du immer eine Rolle spielen. Das konnte ich schlecht. Schon als Kind sagte ich immer, was ich denke. Das war ein Problem. Denn das Regime der Mullahs hat seine Ohren überall – in der Schule, an der Uni, auf der Strasse.

Auf dem Gymnasium bekam ich Probleme mit den Sittenwächtern. Und an der Uni nahmen die Schwierigkeiten zu, weil ich politisch aktiv war. Ich bin konfessionslos und Royalist, also Anhänger des Schahs. Früh wusste ich auch, dass ich schwul bin. Aber Homosexualität politisch zu thematisieren, bedeutet im Iran Selbstmord. Das tat ich nicht. Selbst vor meiner Familie habe ich geheim gehalten, dass ich einen Freund hatte. Und aus Angst vor Verrat sprach in meinem schwulen Freundeskreis niemand offen über das Thema. Denn im Iran steht auf gleichgeschlechtliche Liebe die Todesstrafe….

Tagesanzeiger


Axel Springer, die Stasi und der ominöse SS-Schatz

Juni 17, 2009

Die Anti-Springer-Kampagne war eine der erfolgreichsten Aktionen der Linken, bis heute wirkt sie nach. Wie entstand sie und wer mischte in ihr mit? Die Historiker Jochen Staadt, Tobias Voigt und Stefan Wolle haben darüber eine umfangreiche Studie geschrieben und geben erste Einblicke in ihre Arbeit.

WELT ONLINE: Wirft die Entdeckung, dass Karl-Heinz Kurras Stasi-Mann und SED-Mitglied war, ein neues Licht auf die Ereignisse von 1967 und 1968?

Staadt: Ich glaube schon. Ich finde es schon komisch, dass viele jetzt gleich sagen, diese Entdeckung ändere gar nichts. Natürlich gab es in allen westlichen Ländern Reformstaus, und das führte zur Jungend- und Studentenbewegung.

Aber die spezielle Form, die das in Deutschland angenommen hat, etwa in der Radikalisierung nach dem 2. Juni: Die wäre anders ausgefallen, wenn man gewusst hätte, dass Ohnesorg von einem SED-Mitglied erschossen worden ist….

Alles lesen in der Welt – Lesepflicht


Die Türken wollen in die EU und fürchten sie – intolerante,rassistische Türken

Juni 17, 2009

Ein wenig schizophren ist es allerdings, denn die Umfrage offenbart zum Thema EU riesige Vorurteile und beträchtliches Unwissen. Ein Viertel der Befragten wusste nicht, ob die Türkei EU-Mitglied ist oder nicht. 81 Prozent waren der Meinung, das oberste Ziel der EU sei es, das Christentum zu verbreiten, und 71 sagten, die EU wolle die Türkei zerschlagen.

Die Studie zeigt eine zutiefst religiös orientierte Türkei, 62 Prozent der Befragten nennen Religion als höchste Priorität in ihrem Leben, nur 13 Prozent sagen das gleiche über Demokratie. 75 Prozent wünschen Koranschulen für ihre Kinder; 33 Prozent meinen, Frauen verdienen manchmal Prügel, 58 Prozent meinen, Frauen sollten ihrem Mann gehorchen, und 22 Prozent würden Ehebrecherinnen steinigen.

Viel Intoleranz zeigt sich in den Antworten zu der Frage, wen man gerne als Nachbarn hätte. 64 Prozent wollen keine Juden, 66 Prozent keine Atheisten, 72 Prozent wollen niemanden als Nachbarn, der Alkohol trinkt. 52 Prozent wollen nicht neben Christen leben…

Welt


Hassprediger schulen junge Gotteskrieger mit Video

Juni 16, 2009

Der islamistische Terrorismus stellt eine reale Gefahr für Deutschland dar. So steht es im aktuellen Bericht des Verfassungsschutzes. Sorgen bereiten der Behörde dabei vor allem junge Männer aus Deutschland, die in Terror-Camps in Afghanistan und Pakistan ausgebildet werden. Doch es gibt auch in Deutschland Hassprediger, die junge Gotteskrieger heranziehen.

Radikale Moslems haben in Deutschland ein gefährliches Netzwerk aufgebaut, in dem junge Männer zu Gotteskriegern herangezogen werden. Das haben gemeinsame Recherchen der ARD-Magazine “FAKT” und “Report Mainz” ergeben. Die sogenannten Salafisten unterhalten demnach auch Kontakte zu islamistischen Terrornetzwerken wie Al Kaida. Als Zentrum des Netzwerks gilt die Al-Rahman-Moschee in Leipzig mit ihrem Imam Hassan Dabbagh…
MDR


Niederlande: Auch in Rotterdam führen Mohammedaner die Kriminalstatistiken an

Juni 16, 2009

Überall dort, wo bestimmte Mitbürger zuwandern, da steigt die Kriminalität rasant an. Einfältige und ungebildete Menschen schieben das vor allem auf die “schwere Kindheit” von Mohammedanern, intelligente Menschen befassen sich mit der dahinter stehenden Ideologie. In Rotterdam hat man sich die Herkunftsländer der schlimmsten Kriminellen nun einmal genauer angeschaut – die Statistik bestätigt: 55 Prozent der marokkanischstämmigen jungen Niederländer sind Kriminelle. Und 36 Prozent der türkischstämmigen jungen Niederländer sind Kriminelle.

Zum Vergleich: 18 Prozent der jungen Niedeerländer sind mit dem Gesetz in Konflikt gekommen – alle vorgenannten Gruppen wuchsen in den Niederlanden auf. Dabei wird keine Gruppe in den Niederlanden seit vielen Jahren mehr gefördert als junge Mohammedaner… Alles klar?

Volkskrant


Von Pjöngjang bis Islamabad

Juni 16, 2009

Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo auf der Welt eine Atomwaffe eingesetzt wird, hat dramatisch zugenommen. Wie wir mit und trotz der Bombe überleben: Das bleibt die brennendste sicherheitspolitische Frage der Menschheit. Am bedrohlichsten ist die Lage in Pakistan.

Eine ideologisch expansiv ausgerichtete Atommacht Iran – von der Hamas bis zur Hisbollah, von Bahrain bis nach Katar – wäre daher gefährlicher, als es die regionale Atommacht Nordkorea heute ist. Am bedrohlichsten freilich ist die Lage in Pakistan. Dort herrscht Bürgerkrieg, die staatlichen Strukturen sind marode. Regierungen, die über ein Land herrschen, lassen sich durch die Drohung mit einem massiven Gegenschlag in der Regel abschrecken. Territorial nicht eindeutig festgelegte Organisationen wie die Taliban oder Al Qaida, deren Mitglieder den Tod oft mehr lieben als das Leben, sind gegen Vergeltungsankündigungen immun. Kims Bombe ist für den Rest der Welt bitter, aber wohl beherrschbar. Die Bombe in Teheran oder in den Händen der Taliban wäre verheerend.

Tagesspiegel

Venezuela soll Irans Atomprogramm unterstützen


Es gibt keine moderaten Muslime

Juni 14, 2009

Die säkular-humanistische Frauenrechtlerin Taslima Nasrin, die aus dem muslimischen Kulturkreis stammt, geht mit Anhängern des Islam scharf ins Gericht: “Wenn eine islamische Gesellschaft nicht in der Lage ist, das Anwachsen des Fundamentalismus innerhalb ihrer selbst zu kontrollieren, dann ist die Idee von ‘moderaten’ oder ‘progressiven’ Menschen in der muslimischen Gesellschaft vielleicht nur ein Vorwand”, sagt sie in einem aktuellen Artikel im Free Inquiry.

Humanistischer Pressedienst


Hamburg: Moslems treten Mann (44) fast zu Tode

Juni 14, 2009

Sie schlugen ihr Opfer fast zu Tode. Immer wieder sollen die Täter den am Boden liegenden Thomas M. (44) geprügelt und auf ihn eingetreten haben. Der Mann aus Winsen (Kreis Harburg) ringt im Krankenhaus Heidberg mit dem Tod. Er wurde offenbar Opfer einer brutalen Jugend-Gang….
mopo


Weltwoche: Leon de Winter über Geert Wilders und die Sache mit den Marokkanern

Juni 14, 2009

kann. Seine Anhängerschaft ist breit gefächert. Das von ihm besetzte Ausländerthema beschäftigt viele Landsleute. Von Leon de Winter

Bevor ich zu Geert Wilders komme, möchte ich Ihnen die Journalistin und Philosophin Fleur Jurgens (geb. 1972) vorstellen. Sie war Redaktorin beim Wochenblatt HP/De Tijd und hat sich auf die Problematik der marokkanischen Gemeinden in den Niederlanden spezialisiert. Fleur Jurgens ist eine bemerkenswert gute Beobachterin, die sich nicht scheut, klar und unumwunden aufzuzeigen, wie kritisch das Problem der marokkanischen Zuwanderer in den Niederlanden ist.

Hier ein Zitat aus einem ihrer Artikel: «Sieben von zehn jungen Marokkanern verlassen die Schule ohne brauchbaren Abschluss; vierzig Prozent der jungen Marokkaner sind arbeitslos; jeder zehnte wird bei der Polizei als mindestens einer strafbaren Handlung verdächtig geführt. Fast jeder dritte Insasse einer Jugendstrafanstalt ist marokkanischer Abstammung. Der Prozentsatz Strafverdächtiger unter den marokkanischen Zuwanderern der zweiten Generation ist höher als bei allen anderen ethnischen Minderheiten in den Niederlanden und doppelt so hoch wie bei der ersten Generation zugewanderter Marokkaner. Überdurchschnittlich viele Marokkaner gehören zum harten Kern der jugendlichen Wiederholungstäter.

Diese Jungen wachsen in bedenklichen Milieus auf, in denen die Inanspruchnahme von Sozialleistungen sehr gebräuchlich und ein Arbeitsplatz eine Ausnahmeerscheinung ist. Von den marokkanischen Männern in den Niederlanden beziehen sechzig Prozent Sozialhilfe, die Hälfte von ihnen wegen Erwerbsunfähigkeit. In Amsterdam lebt jede vierte marokkanische Familie von Sozialhilfe. Die Hälfte der marokkanischen Kinder in Amsterdam wächst in Armut auf.»

Vielleicht beginnen Sie jetzt ein wenig zu verstehen, warum Geert Wilders in den Niederlanden so viele Anhänger gefunden hat. Zumal man davon ausgeht, dass der Anteil der Bürger marokkanischer Abstammung – mit derzeit rund 350 000 gegenüber einer Gesamtbevölkerung von 16 Millionen noch eine relativ begrenzte Gruppe – angesichts ihres weit unter dem Bevölkerungsmittel liegenden Durchschnittsalters rasch anwachsen wird.

Die Einwanderung von Marokkanern in die Niederlande kann für alle Betroffenen eigentlich nur als Katastrophe bezeichnet werden. Die Marokkaner in den Niederlanden sind fast ausnahmslos Berber, die kaum Arabisch sprechen können. Sie stammen aus entlegenen Regionen des Rif-Gebirges, wo der Lebensunterhalt mit einfacher Feldarbeit bestritten wurde. Da gab es keine nennenswerte schulische Ausbildung, keine Lesetradition, kein vielgestaltiges öffentliches Leben, nicht die Spur einer westlichen kosmopolitischen Kultur. Die Übersiedlung in die offene niederländische Gesellschaft führte für diese Menschen zu grossen Anpassungsproblemen und – nach der Entdeckung, dass ihnen die Qualifikationen für eine erfolgreiche Integration fehlten – Desillusionierung und Frustration. Mit den einfachen Fertigkeiten, die schon in der traditionellen agrarischen Kultur im Rif zu kaum mehr als einem kargen Leben gereicht hatten, war unter niederländischen Gegebenheiten rein gar nichts mehr anzufangen.Dennoch zogen die Immigranten ein Leben mit Sozialhilfe in einem niederländischen Vorort dem Dasein in einem marokkanischen Bergdorf bei weitem vor – schliesslich bekam man die Sozialhilfe ohne nennenswerte Anstrengungen.

Die stolzen Berber empfanden freilich keine Dankbarkeit gegenüber den Christen und Ungläubigen, die ihnen diese Sozialleistungen zur Verfügung stellten, sondern nahmen eine ablehnende Haltung ein. Statt einen Anpassungsprozess mitzumachen, der rasch zur Integration geführt hätte, wandten sich viele Marokkaner von der toleranten Gesellschaft ab, die sie so grosszügig und gastfreundlich empfangen hatte. Ihre Aufnahme in die niederländische Gesellschaft hat viele Milliarden Euro mehr gekostet, als sie an Produktivität und Steuern eingebracht haben.

Das ist der Kontext, in dem man den Erfolg von Geert Wilders sehen muss. Wilders hat sich die Themen zu eigen gemacht, die die arrivierten politischen Parteien vernachlässigt haben. In einer Zeit, da Political Correctness und Kulturrelativismus die öffentliche Diskussion beherrschten, war es so gut wie unmöglich, ein Sozialverhalten zu kritisieren, das sich nicht mit sozioökonomischen Faktoren entschuldigen liess. Marokkanische oder islamische Immigranten werden in den Niederlanden ganz selbstverständlich von nichts ausgeschlossen. Im Gegenteil, Schulen mit einem hohen Anteil an ausländischen Kindern, sogenannte «schwarze Schulen», erhalten mehr öffentliche Gelder als «weisse Schulen». Die Möglichkeiten, die die wohlhabende und gutorganisierte niederländische Gesellschaft ihnen bietet, sind in Umfang und Qualität himmelweit von dem entfernt, was ihnen im Rif geboten werden könnte. Trotzdem nutzen viele Kinder marokkanischer Abstammung diese Chancen nicht. Es fehlt an Einsatz, an Identifikation mit der niederländischen Umwelt, die Eltern motivieren sie nicht und erziehen sie nicht zu Mitgliedern der Gesellschaft. Die Probleme marokkanischer Immigranten sind also nicht durch sozioökonomische, sondern durch andere Faktoren bedingt, die wir, politisch korrekt, wie wir sind, nur hinter vorgehaltener Hand auszusprechen wagen. Es geht um ethnische Kultur, um die doppelten und dreifachen Identitätsprobleme von Berbern, die aus Marokko in die Niederlande gekommen sind, um die Identifikation von Jugendlichen mit dem Rock-and-Roll-Islam von al-Qaida und palästinensischen «Freiheitskämpfern».

Pim Fortuyn war der erste Instant-Politiker, der diese Themen aufgriff, er wurde dafür von einem linksradikalen Tierschutzaktivisten ermordet. Wilders hält Fortuyns Fahne hoch und punktet damit. Er hat erkannt, dass der Wohlfahrtsstaat nur überleben kann, wenn er ausschliesslich gutausgebildete und hochdisziplinierte Immigranten zulässt und den Zustrom frustrierter und vor allem schlechtausgebildeter Muslime aus Marokko und der Türkei unterbindet. Ist so etwas rechtsradikal? Oder ist es gesunder Menschenverstand?

In den internationalen Medien wird Wilders als extremer Rechtsaussen dargestellt. Das ist er nicht. Seine Gegner und ungenügend informierte ausländische Berichterstatter übernehmen gern die Kritik politisch korrekter niederländischer Politiker und Journalisten. Wilders ist hochgewachsen, er hat eine auffällige Haartracht, und wenn man ihm persönlich begegnet, frappiert der grosse Kontrast zwischen seinem Image in den ausländischen Medien – der Kryptofaschist – und dem sanftmütigen, fröhlichen Menschen, der er in Wirklichkeit ist.

Wilders ist ein leidenschaftlicher Populist, der ganz genau weiss, wann er die Medien mit extremen Äusserungen provozieren kann. Er hat eine breitgefächerte Anhängerschaft von Sozialisten bis hin zu Konservativen, die sich allesamt Sorgen um die Zukunft des Wohlfahrtsstaats machen – der per definitionem nur Bestand hat, wenn die Solidargemeinschaft zu den Werten des Nationalstaats steht.

Wilders wahrt achtsam Distanz zu Parteien und Gruppierungen, die als rechtsradikal eingestuft werden. Täte er das nicht, würde er seine Anhänger in den Niederlanden sofort verlieren. Setzt er seinen Vormarsch fort und verdrängt die arrivierten Parteien, dann kann er, falls er nicht ermordet wird, die Fahne Fortuyns nach den nächsten Wahlen in die Räume des Ministerpräsidenten tragen.

Die niederländische Politik, die lange Zeit eine ziemlich fade Angelegenheit war, hat sich zu einer faszinierenden Szenerie entwickelt. Als Fortuyn noch lebte, habe ich ihm zu verstehen gegeben, dass ich ihn zwar nicht wählen würde, aber froh darüber sei, dass es ihn gebe. So geht es mir auch mit Wilders. Ob ich ihn je wählen werde, hängt von ihm selbst ab: Kann er sich auch zu einem vernünftigen Politiker mit Weitblick und gutdurchdachten Konzepten für die Zukunft der Niederlande und Europas entwickeln? Wir wissen, wozu er nein sagt – jetzt wird es Zeit, dass wir erfahren, was er bejaht.

Weltltwoche 24/09


Berlin: Muslime fordern die Tötung von Homosexuellen

Juni 13, 2009

Hier zum Video bei Spiegel online


Was der Wähler nicht will

Juni 13, 2009

Rechtsruck oder Rückkehr zur Realität? Der Ausgang der Europawahl ist kein Menetekel. Sondern ein Beleg dafür, dass der Wähler Populisten vom Schlage des Niederländers Geert Wilders belohnt, die Themen aufgreifen, um die andere Parteien einen Bogen machen, findet Henryk M. Broder….

Spiegel


Islam-Frauenrechtlerin Hirsi Ali fordert mehr Mut von Obama

Juni 13, 2009

Die holländische Frauenrechtlerin somalischer Herkunft Ayaan Hirsi Ali, 39, hat von US-Präsident Barack Obama mehr Mut im Umgang mit dem Islam gefordert.

Sie legte Obama nahe, gegenüber den Führern der islamischen Welt mehr auf die Gründungsideale der Vereinigten Staaten zu pochen: “Nirgendwo ist Bigotterie derart ausgeprägt wie in muslimischen Ländern. Nichts liegt weiter auseinander als die Gründungsideale Amerikas und die der islamischen Welt”, schreibt sie in einem Beitrag für die ZEIT.

Hirsi Ali erinnerte an den Kampf um Gleichberechtigung in den USA; “Wenn al-Qaida und andere muslimische Puritaner auf der Anwendung der Scharia bestehen, auf dem Dschihad und auf der ewigen Unterwerfung der Frauen, dann berufen sie sich auf die Gründungsprinzipien des Islam. Auf der Basis der amerikanischen Gründungsidealen aber haben Schwarze und Frauen für Gleichberechtigung gekämpft – und diese errungen. Und heute setzen Schwule, Lesben und neue Einwanderer diesen Kampf fort. Ich wünschte, Präsident Obama wäre so mutig, das zu sagen.”

Sie forderte eine Art Gipfeltreffen, “auf dem wir wahrhaftig und öffentlich die Dinge ansprechen könnten, die wir, wie Obama in Kairo formulierte, ‚in unserem Herzen bewahren, die allzu oft nur hinter verschlossenen Türen gesagt werden’. Zu viele von uns, die in den Islam hineingeboren wurden, kann solche Wahrheitsliebe immer noch ins Gefängnis oder ins Grab bringen.”

Quelle


Aufruf zum Boykott christlicher Geschäfte

Juni 11, 2009

Wie die einstige antijüdische Kampagne in Nazi-Deutschland: In Ägypten hat eine Aktion unter dem Slogan «Kauft nicht bei Christen» begonnen.

Bis zum Siegeszug des Islams im 7. Jahrhundert war Ägypten christlich dominiert. Heute bilden die 10 bis 15 Prozent koptischen Christen die grösste religiöse Minderheit im 82-Millionen-Einwohner-Land. Jetzt ruft die islamische Organisation «Wächter des Glaubens» in einer grossangelegten E-Mail-Aktion dazu auf, nicht mehr bei Kopten und anderen Christen einzukaufen. Gemäss dem Wochenblatt «Al Mudschez» werden die Empfänger aufgefordert, nur noch bei is­lamischen Geschäftsleuten einzukaufen. Da die E-Mails nach dem System von Kettenbriefen verfasst sind, die ihre Weiterleitung an andere Empfänger mit dem Segen Allahs – oder bei Unterlassung mit dessen Fluch – verknüpft sind, befürchten die Kopten eine enorme Ver­breitung des Boykottaufrufs. Bis jetzt wurden bereits sechs Millionen E-Mails verschickt….
Quelle


Der (linke) Muff von 40 Jahren

Juni 11, 2009

Muss die Geschichte umgeschrieben werden, weil der Polizist Karl-Heinz Kurras, der im Juni 1967 Benno Ohnesorg erschoss, SED-Mitglied und Stasi-IM war? Die Frage wird kaum gestellt, da wird sie bereits wütend verneint. So wie es in Deutschland nach 1945 keine Antisemiten mehr gab, gibt es eben heute keine deutschen Linken mehr, die etwas mit Sozialismus, Marx, Arbeiterklasse, Revolution und DDR zu tun gehabt haben wollen.

(Zwischenruf des empörten Lesers: “Immer diese idiotischen Vergleiche! Das belegt doch nur, dass der Autor Godwins Gesetz befolgt, das da sagt: Im Verlaufe langer Diskussionen bringt irgendwann jemand einen Nazivergleich oder einen Vergleich mit Hitler. Unverschämtheit!” Ja, ja, aber nicht der Autor hat damit angefangen, sondern die deutsche Linke, die einen Großteil ihrer eigenen Identität aus ihrem nachträglichen Kampf gegen Hitler bezog. Also kusch, lieber empörter Leser.)

Das ist schon eine besonders feine Pointe: Ausgerechnet jene Linke, die es sich zugute hält, die Aufarbeitung der Vergangenheit gewissermaßen kulturell verankert zu haben, verschließt Augen und Ohren vor der eigenen Vergangenheit. So wie die Eltern nicht vom Krieg sprechen wollten, sprechen die Töchter und Söhne bis heute nicht von ihrer Verstrickung in eigene Irrtümer.

Was begründete denn die einseitige Parteinahme für die Palästinenser nach 1967? Die durch die Linke fast nie verurteilte, aber von Linksterroristen begangene Selektion in Entebbe? Die Romantisierung aller möglichen “Befreiungsbewegungen” (Waffen sammeln für El Salvador)? Wer betrieb mit Leidenschaft die neuen Unterrichtsinhalte “kritische Medienkunde” (dort brachten einem jene Junglehrer, die den kurzen Marsch durch die Institutionen angetreten waren, bei, dass der Begriff “Baader-Meinhof-Bande” pejorativ sei, weswegen man von “Baader-Meinhof-Gruppe” sprechen möge) oder “Systemvergleich BRD-DDR” (meist ging es patt aus, manchmal gewann die DDR wegen der Vollbeschäftigung) oder die Einheit über den “Militärisch-Industriellen Komplex”? Und wann hat sich die deutsche Linke je über die Teilung oder die Mauertoten beschwert? All das ist tausendfach erforscht und belegt, bloß an der Selbstgerechtigkeit der 68er ändert es nichts. Und weil ihr trotziges “Es war nicht alles schlecht damals” deutschgeschichtlich durchaus bekannt klingt, ist es nicht einmal originell.

Gegen den Muff von tausend Jahren gingen sie auf die Straßen, jetzt riechen sie den eigenen Muff der letzten 40 Jahre nicht….
Tagesspiegel


Kreuzberg Iraker verprügelt küssende Männer

Juni 8, 2009

Zwei sich küssende Männer sind in der Nacht zum Sonntag von einem offenbar schwulenfeindlichen Wirt in Kreuzberg angegriffen worden. Der Lokalbesitzer gab an, dass er zuvor beleidigt wurde.

Berlin -
Einer der beiden Männer wurde leicht verletzt. Ein 28-Jähriger und sein 23-jähriger Freund hatten sich vor einem Imbiss geküsst. Daraufhin sei der irakische Inhaber herausgekommen und habe ihnen mitgeteilt, dass er derartige Zärtlichkeiten vor seinem Geschäft nicht dulde. Während des Streits griff der 38-jährige Wirt die Männer mit einer Stange an…

Tagesspiegel


Niederlande: Wilders Wahlerfolg zeigt Wirkung

Juni 8, 2009

Auch sozialdemokratische Minister schließen sich nun der Forderung des Rechtspopulisten nach einem Stopp für die Zuwanderung von Moslems an….

Presse


Geert Wilders Der Kämpfer

Juni 8, 2009

Einwanderungsstopp für alle Menschen aus „muslimischen Ländern“

Bald darauf ermordeten Islamisten den Filmemacher Theo van Gogh, und Wilders erfuhr, dass sie auch seinen Kopf wollten. Gründlich studierte er Aufstieg und Fall der Partei des 2002 ermordeten Populisten Pim Fortuyn. Sie versank im Chaos. Wilders lässt deshalb in seiner sogenannten Partei keine Mitglieder zu. Seine acht Mitstreiter im Abgeordnetenhaus hat er fest im Griff.

Wilders hat seinen Diskurs drastisch verschärft. Er vermeidet es, den Islam als Religion zu bezeichnen, sondern spricht von ihm als einer „faschistischen Ideologie“. Er fordert, den Koran wie Hitlers „Mein Kampf“ zu verbieten. Sein eigentliches Credo ist indes die Freiheit, ob die der Homosexuellen oder die der Atheisten. Der politischen Klasse wirft er Feigheit vor. Dabei haben die Politiker gelernt, sich ernsthaft mit Wilders’ Ideen auseinanderzusetzen, etwa mit seiner Forderung nach einem totalen Einwanderungsstopp für alle Menschen aus „muslimischen Ländern“. Doch viele Holländer sehen in Wilders, gegen den wegen Volksverhetzung ermittelt wird, einen unerschrockenen Unterdrückten. Das nimmt sie für ihn ein…

FAZ


Vorurteile gegenüber Amerika in einer Studie widerlegt

Juni 7, 2009

Hüben fortschrittliche Europäer, drüben konservative Amerikaner: Diese vermeintliche Gewissheit ist nicht erst seit Barack Obamas Wahlsieg zweifelhaft. EU und USA sind sich näher, als beiderseits des Atlantiks angenommen wird – wie der Historiker Peter Baldwin in einem wissenschaftlichen Essay belegt…

Spiegel

Warum unser Bild von den USA falsch ist

Viel Geld für Kinderbetreuung, wenige Krebstote: Im Vergleich zu Europa stehen die USA oft besser da als angenommen. Der Historiker Peter Baldwin erklärt, warum die Vereinigten Staaten das Land der Leseratten sind – und wieso die Bestechlichkeit in Frankreich viel höher ist….

Spiegel

Warum wir den Amerikanern ähnlicher sind, als wir glauben

Gottesfürchtig, patriotisch und ohne Sinn für Umweltschutz – unser Bild der Amerikaner ist denkbar schlecht. Der Historiker Peter Baldwin widerlegt diese Klischees: Tatsächlich sind tiefe Religiosität und glühender Nationalstolz auch in Europa weit verbreitete Phänomene….
Spiegel

Lesepflicht für Linksfaschisten und Nazis


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