Islam-Verbände ohne Dialogbereitschaft: Runder Tisch gescheitert – von Jörg Fischer-Aharon

Der Versuch, der zunehmenden Gewalt gegen schwule Männer in der Hauptstadt durch einen „Runden Tisch“ entgegenzutreten, ist an der Dialogverweigerung der islamischen Verbände gescheitert. Derweilen erreichen fast täglich Meldungen über Gewalttaten von Tätern aus dem islamistischen Milieu die Öffentlichkeit…

von Jörg Fischer-Aharon

Gewalt eskaliert weiter

Der LSVD hatte vorgeschlagen, eine Resolution zu verabschieden, die im Wortlaut weitgehend einem Schreiben des Berliner Innensenators Eckhart Körting (SPD) entsprach. Körting hatte darin einen schwulenfeindlichen Hetz-Artikel im arabischsprachigen Berliner Magazin „al-Salam“ scharf verurteilt. Die Teilnehmer des „Runden Tisches gegen Homophobie“ konnten sich jedoch nicht dazu durchringen, Körtings Position zu unterstützen. Auch die Einladung, gemeinsam eine Akzeptanzkampagne des LSVD unter dem Motto „Liebe verdient Respekt“ zu unterstützen, wurde abgelehnt.

Bereits im Vorfeld des Runden Tisches gab es Kritk, weil mehrere schwullesbische Gruppen wie das Anti-Gewalt-Projekt Maneo von der Integrationsverwaltung erst gar nicht eingeladen worden waren . Maneo wurde erst wenige Stunden vor der Veranstaltung aufgrund der öffentlichen Proteste zur Veranstaltung zugelassen. Andere zivilgesellschaftliche Akteure aus den Migrantencommunitys wie die Islamkritikerinnen Seyran Ates und Necla Kelek blieben außen vor, kritisierte der LSVD weiter.

Gewalt an der Tagesordnung

In der bundesdeutschen Hauptstadt ist Gewalt gegen Schwule und Lesben zwischenzeitlich an der Tagesordnung – angestachelt von Hasspredigern und -sängern betätigen sich vor allem männliche Jugendliche aus dem islamistischen Milieu als Gewalttäter – mit einer oft erschreckenden Brutalität. Erst vor einer Woche wurde ein lesbisches Pärchen auf einem U-Bahnhof von zwei jungen Männern körperlich attackiert und mit Farbe besprüht worden. Am gestriegen Dienstag fand anläsßöich eines weiteren Gewaltaktes in Berlin eine Protestkundgebung gegen homophobe Gewalt statt. Im Aufruf zu der Anti-Gewalt-Kundgebung hieß es: „In der Nacht zu Samstag, den 18. Oktober, wurde ein 33-Jähriger in einem Zug der U-Bahnlinie 6 Opfer eines schweren schwulenfeindlichen Übergriffs. Und das war bei weitem nicht der erste Überfall in letzter Zeit in Berlin.

Tatsächlich gelten zwischenzeitlich auch die „schwulen Kiezse“ wie etwa Schöneberg als „nicht mehr grundsätzlich sicher“. Experten und direkt Betroffene von Gewalttaten berichten vermehrt von regelrechten Schlägergruppen aus dem islamistischen Milieu, die gezielt in Stadtteile wie Schöneberg gehen und dort teilweise am hellen Tag und auf offener Straße erkennbare oder vermutete homosexuelle Männer teilweise krankenhausreif schlagen. Allerdings ist Berlin kein Einzelfall. Auch in Hamburg endete der Versuch eines „Runden Tisches“ aus islamischen Verbänden und Homosexuellengruppen im Fiasko. Nach zahlreichen gewalttätigen Übergriffen hatten die Grünen in der Hansestadt den verzweifelten Versuch die Fiktion „der heilen Multikulti-Welt“ mittels eines solchen „Runden Tisches“ zu retten – um dann um so fassungsloser die Realität zur Kenntnis nehmen zu müssen: Die Gespräche scheiterten bereits im Ansatz an der konsequenten Dialogverweigerung der islamischen Verbandsfunktionäre.

hagalil

Eine Antwort zu „Islam-Verbände ohne Dialogbereitschaft: Runder Tisch gescheitert – von Jörg Fischer-Aharon“

  1. Toranaga sagt:

    Die Grün- und Linksbatzen merken erst dann, die gescheiterte Liebesheirat mit dem Islam wenn sie an den Kränen baumeln.

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