Aufrufe zum Mord, Verschwörungstheorien und Propaganda: Über Fernsehen und Internet radikalisiert die Hamas Muslime. Mit Plüschtieren in TV-Shows werden sogar Kleinkinder manipuliert. Die Hamas ist auch in Deutschland aktiv und hat jetzt das extremistische Pendant zu youtube ins Leben gerufen.
Bei der Radikalisierung von Muslimen spielen TV-Sender und das Internet eine wichtige Rolle. Als Paradebeispiel für die Indoktrinierung über Generationsgrenzen hinweg gilt die Medienmaschine der palästinensischen Hamas.
Die Hamas selbst ist eine radikal-islamistische Organisation, die sich die Vernichtung Israels auf die Fahnen geschrieben hat. Unterstützt wird sie unter anderem vom Iran und der Hisbollah. Sie hat Selbstmordattentate durch Kinder, Frauen und Männer verüben lassen – auf Zivilisten wie auf militärische Ziele – und tausende Raketen auf israelische Städte und Dörfer abgefeuert. Vor drei Jahren wurde sie im Gaza-Streifen in die Regierung gewählt und hat sich seitdem immer wieder erbitterte Kämpfe mit den damaligen Machthabern von der Fatah geliefert. Seit einigen Monaten gilt ein Waffenstillstand zwischen der Hamas und Israel. Dies hindert die Hamas aber nicht, den Samen für den Hass von morgen zu pflanzen.
Mit al-Aqsa TV, dem auch in Deutschland empfangbaren Sender der Hamas, trägt sie wie der Brudersender al-Manar TV der libanesischen Hisbollah zur Radikalisierung von Muslimen in Deutschland bei. Hass, Aufrufe zum Mord, Verschwörungstheorien und antiwestliche Propaganda kommen als tägliche Dosis aus dem Gazastreifen nach Berlin, Hamburg oder Neu-Ulm. Besonders frappierend sind die vielen TV-Shows, die sich auf die Manipulation von Kleinkindern konzentrieren. Sprechende Plüschtiere indoktrinieren schon Dreijährige mit dem Wunsch, ihr Leben für Allah zu opfern.
Vor kurzem hat die Hamas nun AqsaTube, das extremistische Pendant zu youtube, ins Leben gerufen.
Dort werden hundertfach zwischen Comiczeichnungen für die Kleinen und Seifenopern für die Großen die Vernichtung Israels und der Hass auf die USA propagiert. Auch al-Qaida Videos mit englischen Untertiteln sind dort zu sehen – kurz: alles, was bei youtube gelöscht wird, hat nun eine Heimat bei der Hamas.
Am populärsten ist die Webseite übrigens in Saudi-Arabien, es folgen der Irak, dann bereits Deutschland und erst danach die Vereinigten Arabischen Emirate.








