Pro-Europäisch Pro-Israelisch Pro-Amerikanisch Anti-Islamistisch –Unsere liberalen Werte sind nicht verhandelbar! Das Linke-Liberale-Konservative Blog gegen Nazis,Islamisten,Antimperialistische Linke und Gutmenschen
Der Hass auf Juden ist so alt wie die jüdische Diaspora. Im Laufe der Jahrhunderte gab es verschieden Arten, Facetten, Begründungen und Bezeichnungen für dieses Phänomen. In Tausenden von Büchern wird es untersucht und begründet. Der von Wilhelm Marr erfundene Begriff Antisemitismus ist falsch, weil mit ihm nicht alle Semiten, sondern nur Juden gemeint sind. Schon immer waren Judenfeinde flexibel in der Auswahl ihrer Argumente, die sie ständig den Umständen und dem jeweiligen Zeitgeist anpassten. Es gab die antike Judaeophobie, den kirchlichen und islamischen Antijudaismus, die rassistische, links- und rechtsgerichtete Judenfeindschaft, wie auch den mörderischen, nazistischen Antisemitismus, der Millionen von Juden das Leben kostete. Da nach dem Holocaust offener Antisemitismus kurzfristig nicht mehr opportun war, versteckt er sich heute hinter der Maske des Antizionismus.
Schon im ersten Jahrhundert nach Christus widerlegte der jüdisch-römische Historiker Josephus Flavius in seinem Werk “Contra Apionem” die judenfeindlichen Texte des alexandrinischen Judenhetzers Apion, den sein Zeitgenosse Plinius der Ältere als “mendax et delator” – Lügner und Angeber bezeichnete.
Im August 1967 schrieb Martin Luther King einen “Brief an einen antizionistischen Freund”: Du erklärst, dass Du kein Judenhasser bist, sondern bloß “Antizionist”, aber Du sollst wissen: Wenn Menschen Zionismus kritisieren, meinen sie Juden – dies ist Gottes eigene Wahrheit. Antisemitismus, der Hass auf das jüdische Volk, war und bleibt ein dunkler Fleck auf der Seele der Menschheit.”
1975 schrieb der bekannte Literaturhistoriker und engagierte Linke Hans Mayer: “Wer den ,Zionismus’ angreift, aber beileibe nichts gegen ,die Juden’ sagen möchte, macht sich und anderen etwas vor. Der Staat Israel ist ein Judenstaat. Wer ihn zerstören möchte, erklärtermaßen oder durch eine Politik, die nichts anderes bewirken kann als solche Vernichtung, betreibt den Judenhass von einst und von jeher. “
Leider sind diese 30 Jahre alten Texte noch heute aktuell. Die sowjetische Variante des Antisemitismus im Jahre 1975 verabschiedete die Uno die Resolution Nr. 3379, die den Zionismus als Rassismus brandmarkte. Die Sowjetunion, zusammen mit allen Staaten des Ostblocks, der islamischen und der Dritten Welt, hatte für diesen Beschluss gestimmt, nur 25 sprachen sich dagegen aus. Erst 1992 wurde dieser schändliche Beschluss er von der Uno widerrufen.
Der Antizionismus der Araber aber bleibt. Am 4. November 1942, vor 66 Jahren, wurde Rommels Afrika-Korps vor el-Alamein geschlagen. Kurz vorher wurde unter Befehl des SS-Obersturmbannführers Walter Rauff das “Einsatzkommando Ägypten”, das dem Afrika-Korps unterstellt war, gebildet. Rauff war Erfinder der großen, zu mobilen Gaskammern umgebauten Lastwagen, in welchen ein Jahr früher Tausende von Menschen in Russland und in Serbien auf qualvolle Weise ermordet wurden. Rauff bekam die Befugnis, “gegenüber der Zivilbevölkerung Exekutivmaßnahmen zu treffen”. Gemeint war der Massenmord an den Juden Palästinas, der mit dem Mufti el-Husseini, dem Freund Hitlers und Himmlers, vereinbart war und an welchem sich die Araber aktiv beteiligen sollten.
Der Krieg im Nahen Osten wird beendet sein, wenn die Palästinenser die Waffen niederlegen. Wenn die Israelis dasselbe täten, dann gäbe es kein Israel mehr. Das sollten Norbert Blüm, die Bischöfe Gregor Maria Hanke und Walter Mixa und andere, die das Leben der Palästinenser mit den Judenghettos vergleichen, bedenken. Sie sollten sich lieber um die schleichende Entchristianisierung des Heiligen Landes durch Flucht ihrer Glaubensbrüder aus dem Nahen Osten kümmern. Ferner ist ihnen zu raten, genauer auf den Vorwurf der Islamophobie zu achten.
Die arabische Propaganda erfand diesen Begriff, der eine Assoziation mit der Verfolgung der Juden herstellen soll. Die Millionen von in Europa lebenden Muslime sind jedoch keinerlei Verfolgungen ausgesetzt. Im Gegenteil, sie genießen die westlichen Freiheiten, die sie den in ihren Ländern noch lebenden Andersgläubigen, wie Christen, Bahai und Juden, verweigern. Die von vielen Zeitgenossen erhoffte Äquidistanz zwischen den drei Weltreligionen wird es in nächster Zeit leider nicht geben, denn der Islam muss noch eine lange Entwicklung durchmachen: in puncto Menschenrechte für Andersgläubige und Frauen, sowie Verzicht auf gewalttätige Militanz und Terror.
Dafür sollte sich die Öffentlichkeit mehr um die islamistische Judenhetze kümmern.
Einen Beitrag zur Desinformation über Israel und deren Folgen für die Juden, hier und woanders, leisten leider auch einige Medien mit ihrer einseitigen und überzogenen Kritik an Israel. Von den Antennen der arabischen Fernsehsender al-Dschasira, al-Arabija und al-Manar trieft täglich, auch in Wohnungen in Deutschland, der abgründige genozidale Hass gegen den Westen und die Juden. Er zeigt bereits seine Wirkung. Das beweisen die Angriffe auf Menschen in Deutschland, die als Juden erkennbar sind.
Wie wird es weitergehen? Im September 2001 fand im südafrikanischen Durban die dritte Konferenz der Uno gegen den Rassismus statt. Sie artete zu einem Festival des antiwestlichen Extremismus und des Judenhasses aus. Der Zionismus wurde dort als die gegenwärtige Form des Nazismus und der Apartheid verurteilt. Die nächste Konferenz wird vom 20. bis 24. April 2009 in Genf stattfinden. Es wird eine Steigerung des Skandals von Durban geben. Dort entartete der Antirassismus zur Ideologie der totalitären Bewegungen, die ihn für ihre Zwecke missbrauchen. Die Diktaturen und Despotien, wie Libyen, Pakistan, Iran, Saudi Arabien, Algerien; Kuba, Venezuela usw. haben mit ihrer automatischen Mehrheit die Macht in den UN-Institutionen übernommen. Es entsteht eine neue Inquisition, die den Begriff “Verunglimpfung der Religion” erfunden hat, natürlich nur der islamischen. Auf diese Weise wird der Antirassismus für den Obskurantismus und Islamismus missbraucht, der die weitere Unterdrückung der religiösen Minderheiten und der Frauen zur Folge haben wird. Mehrere Staaten, wie die USA, Kanada und Israel werden an dem in Genf geplanten Verrat an menschlichen Werten, wie Meinungs- und Religionsfreiheit, nicht teilnehmen. Wie wird sich die deutsche Regierung verhalten? Wir dürfen gespannt sein.
In einem unglaublich guten Artikel läßt der Wall Street Journal Geert Wilders richtig ausreden. Es hat wenig Sinn, aus diesem Artikel Ausschnitte zu übersetzen. Es geht nicht um eine Aussage, der Artikel in seiner Gesamtheit ist ein Meilenstein. Bisher haben große Medien einen prominenten Islamkritiker nie so sachlich erscheinen lassen, nicht so ungestört zur Wort kommen lassen. All die Interviews und Talkshows liesen immer nur die Moslems ungestört fordern, die Islamkritiker waren nur die Alibi-Gäste, denen man das Wort abschnitt. Und wenn ein Islamkritiker irgendwo interviewt wird, versuchen die Journalisten ihn immer mit typischen Fragen in die Defensive zu drängen, ihn unterschwellig zu einem ausländerfeindlichen Rassisten zu machen. Mindestens aber wird jeder Journalist wert darauf legen, sich laut und deutlich von dem islamkritischen Talk-Gast zu distanzieren.
Um so verblüffender finde ich, dass eine seriöse, weltbekannte Zeitschrift wie die Wall Street Journal Geert Wilders ohne jeglichen Bashing ausreden läßt, seine Position respektiert und das ganze in einer sehr ansprechenden Aufmachung veröffentlicht. Allein schon die Abbildung des Politikers ist für mich eine visionäre Botschaft, die mir deutlich macht: Wall Street Journal setzt auf die Zukunft des Geert Wilders und seiner politischen Ideen.
Wann werden wir so etwas in einer deutschen Zeitschrift lesen?
‘Unsere Kultur ist besser’
Freiheitskämpfer oder antiislamischer Provocateur? Beides.
Seitdem Mr. Wilders seine eigene Partei hat, hat er die Freiheit zu sagen, was er denkt. Er sieht, dass das Abendland unter einer übertriebenen Toleranz für diejenigen leidet, die seine Toleranz-Tradition nicht teilen. “Wir glauben dass – “wir” bedeutet die politische Elite – dass unsere Kulturen gleichwertig sind”, sagt er. “Ich glaube, dass das die größte Krankheit Europas ist… Wir sollten aufwachen und uns sagen: Du bist nicht ausländerfeindlich, du bist kein Rassist, du bist nicht verrückt wenn du sagst: “Meine Kultur ist besser als deine.” Eine Kultur, die auf Christentum, Judentum, Humanismus beruht, ist besser. Sieh dir an, wie wir die Frauen behandeln, wie wir die Abtrünnigen behandeln, wie wir mit der Trennung zwischen Staat und Kirche umgehen. Ich kann 500 Beispiele geben, warum unser Kultur besser ist. “..
Überall wo sich der Islam ausbreitet gibt es Gewalt, Terror,Unterdrückung.
Die Friedensreligion hat nun auch in Indien zugeschlagen und Jagd gemacht auf Christen,Juden, Weiße, Amerikaner,Briten…
“Sie haben es auf Briten, Amerikaner und auf Juden abgesehen.” Tatsächlich haben die Terroristen in den Hotels weiße Touristen gezielt nach ihren Pässen gefragt, und im Jüdischen Zentrum der Stadt kämpft die Polizei noch immer mit den Geiselnehmern.
Die Terroristen wollten einen Stadtkrieg entfesseln gegen Briten und US-Bürger, gegen die westliche und die jüdische Welt, gegen alle Weißen.
Spiegel
Darin gibt es einen langen Absatz über “menschliche Ziele, nach Grad der Wichtigkeit geordnet”. Zunächst seien die anzutreffenden Juden zu töten, so Murkrin. Er ist auch Erfinder der Praxis, westliche Geiseln vor laufender Kamera ermorden zu lassen und die Bilder im Internet zu verbreiten.
Als zweites, forderte Murkrin, ermorde man die Christen und die “vom Glauben abgefallenen” Muslime. Unter den Juden wiederum gelte es, zunächst israelische und US-amerikanische, sodann “britische, französische und so weiter” zu töten. Eine weitere Unterordnung sieht vor, als erstes Geschäftsleute und Wirtschaftswissenschaftler, später Diplomaten und Gelehrte zu töten.
Vor allem aber wurden hier die Opfer selektiert, genau wie von Mukrin gefordert. In einem Interview mit dem eigenen Online-Magazin erklärte der Anführer der Terroristen, er habe zunächst die muslimischen Opfer von den anderen getrennt, damit ihnen nichts geschehe. Weiter sagte er: “Wir betraten (dann) ein Büro und fanden einen Amerikaner, der aussah, als sei er der Direktor… Ich verpasste ihm eine Kugel in den Kopf, und sein Kopf explodierte.”
TERRORATTACKEN IN MUMBAI
Armee findet fünf getötete jüdische Geiseln
Dramatischer Kampf um das Jüdische Gemeindezentrum: Nach dem Sturm des Gebäudes entdeckten die indischen Sicherheitskräfte fünf getötete israelische Geiseln. Mindestens 143 Menschen starben insgesamt bei den Angriffen in Mumbai – darunter auch vier Deutsche.
Die politisch Verantwortlichen haben es verabsäumt, sich über die theologische und kulturelle Andersartigkeit Rechenschaft abzulegen.
Sie negieren weitgehend, dass die Schlechterstellung der Frau, die latente Gewaltinhärenz, die Idee des Vergeltungsrecht, die Nicht-Akzeptanz von Rechtsstaat und Demokratie, die weitgehende Fortschritts-Unfähigkeit und die Betrachtung von Nicht-Moslems als Menschen zweiter Klasse dauerhafte Bestandteile des Glaubensgutes gläubiger Moslems sind.
Der Wiener Akademikerbund stellt daher Forderungen an die österreichischen Muslime:
1. Offenlegung der Glaubensgrundlagen, wie im Religionsgesetz gefordert. Eine beglaubigte Übersetzung des Koran und der Ahadith sind zu hinterlegen.
2. Alle Fatwas von in Österreich tätigen Imamen sind auf Deutsch zu übersetzen und im Innenministerium zu hinterlegen.
3. Öffentlicher Dienst: Eintretende Muslime haben sich schriftlich von Koranversen zu distanzieren, die eine Unterordnung unter die Weisungen „ungläubiger“ Beamter und Urteile „ungläubiger“ Richter untersagen.
4. Schuldienst: Lehrkräfte, auch solche, die islamischen Religionsunterricht betreiben, haben sich von Koranversen zu distanzieren, die eine Benachteiligung der Frauen, Körperstrafen und Gewalttätigkeiten gegen Andersgläubige propagieren.
5. Freitaggebete und Unterricht in Koranschulen müssen auf Deutsch abgehalten werden.
6. Vermummungsverbot: Verbote von Burka und Tschador im öffentlichen Raum.
7. Moscheenbau I: Anpassungen der Bauordnungen dahingehend, dass ein Erhalt des gewachsenen Ortsbilds und des österreichischen Kulturerbes gewährleistet ist (keine Kuppel und Minarette).
8. Moscheenbau II: Gebetshäuser- und räume werden häufig als Errichtung von Zellen der islamischen Parallelgesellschaft missbraucht. Angeschlossene Gewerbebetriebe, Gaststätten, Handelsgeschäfte, etc. sind – soweit nicht gewerberechtlich einwandfrei etabliert – umgehend zu schließen.
9. Ausnahmekriterien für die Verleihung von Staatsbürger- schaften: Wissen über die christlich-humanistischen Fundamente unserer Gesellschaftsordnung ist verbindlich abzuprüfen.
10. Asylanträge: Auch hier ist ein Bekenntnis zu unserer christlich-humanistischen Werteordnung einzufordern.
11. Kopftuch für Kinder ist ein Gewaltakt seitens der Erziehungsberechtigung und als Körperverletzung zu behandeln.
12. Tierquälerei: Verbot des Handelns mit und des Verkaufs von geschächtetem Fleisch.
13. Polygamie: Wie für österreichische Kirchen verbindlich, muss ein Verbot von Eheschließungen in Moscheen ohne vorhergehende standesamtliche Trauung durchgesetzt werden.
14. Verweigerung der Integration: Sofortige Beendigung aller öffentlichen Maßnahmen, die eine Verweigerung der Integration begünstigen (separate Friedhöfe, Islam-orientierte Spezialbehandlungen in Spitälern, Offerierung von Sozialleistungen in den Sprachen der Herkunftsländer von Migranten, usw.).
15. Baugenehmigungen für christliche Kirchen: Aufforderung der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Bemühungen zur Durchsetzung von Baugenehmigungen von christlichen Kirche in islamischen Staaten durchzusetzen.
Er wollte seine Schüler die heilige Schrift des Islam lehren. „Mit all meiner Liebe“, wie Koran-Lehrer Muhammed A. (33) versichert.
Aber in seinem Unterricht in der El-Umma-Moschee (Lerchenau) gab es stattdessen Prügel und Tränen.
Gestern musste der strenge Lehrer vor Gericht.
Laut Anklage der Staatsanwaltschaft schlug er mehrere Kinder (8 bis 10 Jahre) brutal mit einem 70 Zentimeter langen, dünnen Stock.
Bei Fehlern oder Unaufmerksamkeiten mussten Kinder ihre Hände ausstrecken. Dann gab es rohe Hiebe in die Handinnenflächen. Einem Kind drückte er die Finger zusammen oder zog es an den Ohren.
Gestern Prozess gegen den Prügel-Lehrer!
Muhammed A. gestand die Übergriffe: „Ich entschuldige mich. Ich liebe diese Kinder.“
Urteil: 18 Monate Haft auf Bewährung.
Kurios: Der Koran-Lehrer darf weiter unterrichten. Aber nur, wenn Eltern anwesend sind und seinen Unterricht überwachen, entschied die Amtsrichterin. Quelle
Der Iran treibt sein Atomprogramm unbeirrt voran und missachtet konsequent die Anordnungen des UN-Sicherheitsrates. Das geht jetzt aus einem vertraulichen Bericht der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) hervor. Die IAEO-Ermittler können darin die “Existenz möglicher militärischer Dimensionen” des iranischen Nuklearprogramms nicht ausschließen. Außerdem warnen Experten: Trotz Sanktionen des Sicherheitsrates gegen den Iran geraten Atomwaffen immer mehr in die Reichweite der politischen Führung des Landes…. weiter Tagesspiegel
Die muslimische Lebenswelt gehört mittlerweile zu unserem Alltag in Deutschland: Moscheen an vielen Orten, Islamunterricht an staatlichen Schulen, mancherorts darf in Kindergärten kein Schweinefleisch mehr ausgegeben werden und es gibt sogar Fitness-Studios, die nach den Regeln des Islam betrieben werden.
Toleranz ist das eine, wenn es um den Glauben geht, und natürlich können Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft diese auch erwarten. Doch die Stimmen derjenigen werden lauter, die sich fragen, wo die Grenze liegt. Zumal wenn Christen – die die Mehrheit in unserer Gesellschaft sind – sich zumindest punktuell nach islamischen Werten richten sollen, um nicht religiöse Gefühle zu verletzen. Selbst manche Muslime sehen diese Entwicklung inzwischen kritisch.
Wie muslimisch wird Deutschland? Gehen wir zu weit in unserer Toleranz? Geben wir womöglich schon eigene Werte auf, um es Anderen recht zu machen? Wo sind die Grenzen?
Wolfgang Schäuble hat den libanesischen Sender “Al-Manar-TV” verboten. Zwischen Nachrichten und Unterhaltungsshows werden auf Al-Manar Terroranschläge und Attentate glorifiziert. Die Hisbollah radikalisiert so Islamisten auch in Deutschland. Das Verbot war höchste Zeit. Ausreichen wird es jedoch nicht.
Zwischen Nachrichten und Unterhaltungsshows werden auf Al-Manar-TV Terroranschläge und Attentate als „Märtyrertum“ glorifiziert und Reden des Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah übertragen. Häufiger Höhepunkt seiner Reden: „Und jetzt rufen alle, was wir vom Imam Khomeini (dem iranischen Revolutionsführer) gelernt haben: Tod für Amerika!“ Und die Menge brüllt: „Tod für Amerika! Tod für Amerika!“. Das gleiche Schicksal soll natürlich auch Israel treffen.
Während des Karikaturenstreits im Februar 2006 hatte Nasrallah über den Sender Muslime aufgefordert, sich zu „opfern“, um die Ehre des Propheten zu verteidigen. Mütter von getöteten Hisbollah- Kämpfern erzählen auf Al-Manar-TV vom Glück über den „Märtyrertod“ ihres Sohnes und erhoffen dieses Ende auch für ihre anderen Söhne. In einer Episode eines 29-teiligen Ramadan-Specials “Al-Shatat” befiehlt ein Rabbi seinem Sohn, dessen christlichen Freund zu entführen. Diesem soll die Kehle durchgeschnitten, sein Blut zur Zubereitung traditioneller jüdischer Speisen genutzt werden. Zudem verbreitet al-Manar Verschwörungstheorien, angefangen von der angeblichen jüdischen Weltherrschaft bis zu der Behauptung, dass am 11. September 2001 viertausend Juden, vom israelischen Geheimdienst Mossad gewarnt, nicht zur Arbeit im World Trade Center erschienen seien.
Die Hamas installiert im Gazastreifen ein totalitäres islamistisches Regime. Nachdem praktisch sämtliche bürgerlichen Freiheiten unter der Gewaltherrschaft der radikalen Islamisten abgeschafft wurden, plant die Hamas jetzt die Einführung des rigiden islamischen Rechtssystems, der Scharia.
Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit, Religionsfreiheit, eine unabhängige Justiz, Schutz vor Behördenwillkür: Auf all das müssen die Bewohner des Gazastreifens verzichten, seit die Israelis auf Druck der Hamasterroristen und einer breiten Weltöffentlichkeit den Gazastreifen im Juni 2007 räumten. Jetzt haben Vertreter der Hamasbehörden angekündigt, dass im Gazastreifen die Scharia eingeführt wird. Das Strafgesetzbuch wird künftig auf dem Koran basieren. Eine entsprechende Gesetzesvorlage der Hamas wird der von der Hamas kontrollierten gesetzgebenden Versammlung vorgelegt.
Mit der islamischen Gesetzgebung schreitet der Prozess weiter voran, der seit der Machtübernahme der Hamas zu beobachten ist: Der Gazastreifen erhält immer mehr Eigenschaften eines souveränen Staates. Die politische Einheit Gaza wird von der Hamas regiert, einer Bewegung, die sich zu einer radikalen und gewalttätigen islamischen Weltsicht bekennt und sowohl intern wie extern terroristische Methoden und Unterdrückung zu Erreichung ihrer Ziele einsetzt.
Mit der Machtübernahme der Hamas wurde der radikale Islam zur vorgeschriebenen Lebensweise. Die Erzwingung radikaler islamischer Vorstellungen ist schon jetzt in sämtlichen Lebensbereichen weit fortgeschritten. Die Hamas kontrolliert alle Bereiche des öffentlichen Lebens und bestimmt so auch den Umgang und die ethischen Standards. Das gilt für die Medien, für das Bildungssystem und für die Moscheen.
Die Durchsetzung dieser Standards wird von der Polizei und dem Geheimdienst, der auch als „Moralpolizei“ fungiert, erzwungen. Diese Aktivitäten hatten keine juristische Legitimität, sondern beruhten einfach auf der willkürlichen Anwendung der Scharia. Durch die offizielle Einführung der Scharia wird der Gazastreifen zu einem radikalen islamischen Emirat. Das ist ein totalitäres System, in dem es keinen Platz für persönliche religiöse Überzeugungen gibt. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Bankwesen, Beschäftigungsgesetze, Verträge, Familienrecht: Alles wird der rigiden Ordnung des Koran unterworfen.
Die Einführung eines auf der Scharia basierenden Strafgesetzbuches stellt einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer islamischen Gleichschaltung des Gazastreifens dar. Das wird eine Reihe politischer und sozialer Folgen haben und das Leben im Gazastreifen stark beeinflussen. Die Palästinensische Autonomiebehörde verliert damit ihren Einfluss im Gazastreifen praktisch völlig. Zugleich demonstriert die Hamas damit, dass sie ganz fest an der Seite ihrer strategischen islamistischen Unterstützer steht: dem Iran, der Hisbollah und der Muslimbrüderschaft.
Ein Mittel zum Erkenntnisgewinn war eine Meinungsumfrage unter 968 Schülern des Schulzentrums und der benachbarten Gesamtschule Ost. Dabei zeigte sich, dass 40 Prozent der muslimischen, 23 Prozent der katholischen und zwölf Prozent der evangelischen Jugendlichen Homosexualität immer noch für eine Krankheit halten. Bei den Nichtgläubigen waren es knapp elf Prozent.
Zumindest unmoralisch ist Homosexualität für 62 Prozent der befragten Muslime, 39 Prozent der Katholiken, 26 Prozent der Protestanten und immerhin 20 Prozent der Nichtgläubigen.
Noch höher stieg der Wert bei der Frage, ob Homo-Küsse in der Öffentlichkeit “ekelhaft” seien. “Ja”, fanden 85 Prozent der Muslime und immer noch 46 Prozent der Nichtgläubigen.
Aber es gab auch Lichtblicke: 79 bis 84 Prozent der (Nicht-)Glaubensgruppen stimmten der Aussage zu, dass Homosexualität Privatsache sei. “Ein guter Ansatzpunkt”, findet Lehrer Stein.
Auffällig ist, dass Jungen und Migranten etwa doppelt so homofeindlich sind wie Mädchen beziehungsweise “Ur-Deutsche”.
Der Vorsitzende des „Anatolischen Volks- und Kulturheims“ in Ehrenfeld wird dringend verdächtigt, Mitglied einer in der Türkei aktiven terroristischen Vereinigung zu sein. Im Zuge der Ermittlungen sei auch bei einem Mitglied der Kölner Linken eine Hausdurchsuchung durchgeführt worden.
Er soll führender Aktivist einer terroristischen Vereinigung sein, Geld für Anschläge in der Türkei gesammelt haben. Cengiz O., der Vorsitzende des „Anatolischen Volks- und Kulturheim“ im Stadtteil Ehrenfeld, wurde von einigen Tagen von Beamten des Bundeskriminalamtes festgenommen. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die linksextreme türkische Organisation DHKP-C wurden Wohnungen sowie Vereinsräume in Köln, Duisburg und Hagen durchsucht, außer dem 35-Jährigen Verdächtigen aus Köln wurden noch ein weitere Mann und eine Frau festgenommen.
Mitglieder des Kölner Vereins sind mit der Partei „Die Linke“ verbunden, wie die stellvertretende Parteichefin Sengül Senol bestätigt. Der Verein unterstütze die deutsche Partei. Im Zuge der Ermittlungen sei auch bei einem Mitglied der Kölner Linken eine Hausdurchsuchung durchgeführt und dessen Bargeld beschlagnahmt worden.
In der Ehrenfelder Hansemannstraße sei der Verein nicht besonders aufgefallen, sagt eine Nachbarin. Allerdings hätten immer wieder Schriftzüge mit dem Kürzel der türkischen Extremisten auf Hauswänden oder auf dem Spielplatz für Ärger gesorgt…. Kölner Stadtanzeiger
Ich habe hier schön öfter die Meinung vertreten, dass es Irrsinn ist, die Scharia als Rechtsquelle für unsere europäische Jurisprudenz anzuerkennen und eine besondere religiöse Rechtssprechung in Europa zu akzeptieren. Europa ist säkular und muss es bleiben, gerade der Integration wegen.
England ist, nach einem Bericht der NYT, offenbar auf dem Weg dazu. Immer mehr zivilrechtliche Angelegenheit unter Muslimen landen vor den Schariagerichten – Scheidungen, Erbsachen, Familienstandsangelegenheiten.
Diese Rechtssprechung kennt keine öffentlich verifizierten Standards, keine Protokolle, keine klaren Rechtswege.
Sie folgt ethnischen Linien (zusätzlich zu den religiösen), indem somalische Geistliche Somalis betreuen, pakistanische die Pakistaner, bengalische die Bangladeschis etc. So entstehen Parallelgesellschaften in der Parallelgesellschaft.
Es werden still und heimlich die uralten islamisch-patriarchalen Gesetze über Scheidung und Erbrecht zum Gesetz in England.
Es scheint sogar einen gewissen Tourismus aus anderen europäischen Ländern zu diesen Scharia-Gerichten zu geben.
Grossbritanien muss diesem Treiben Einhalt gebieten. Ein Recht muss für alle gelten. Nichts im britischen Recht zwingt irgendjemanden, nicht nach etwaigen religiös begründeten Normen zu leben, wenn er es will. Aber eine zweite Rechtssprechung für eine Gruppe?
Necla Kelek nimmt, wie man es von ihr kennt, in „Bittersüße Heimat“ kein Blatt vor den Mund.
Die Türkei ist nicht reif, nicht emanzipiert, nicht demokratisch genug, um Mitglied in der Europäischen Union zu werden – obwohl mittlerweile fast fünf Millionen türkischstämmige Menschen allein in der Bundesrepublik leben. „Privilegierte Partner“, schon möglich, Europäer: Nein!
In „Bittersüße Heimat“ nun beleuchtet Kelek die innere Befindlichkeit des Ursprungslandes und ihrer Menschen. Die Diagnose, ihr Urteil – vernichtend: „Weit entfernt von den Standards, die wir von den Demokratien abverlangen“, schreibt sie, nicht ohne einen Seitenhieb auf deutsche Rücksichtnahmen: „Auch hierzulande setzt man gern die Multikulti-Brille auf, schwärmt von dem »pulsierenden« Istanbul und glaubt immer noch, der EU-Beitritt werden schon richten, was uns zuweilen an Nachrichten über mangelnde Rechtsstaatlichkeit der Türkei erreicht.“
Wie wenig das Individuum zählt, dokumentiert Kelek besonders eindrucksvoll am Schicksal und der Stellung der Frauen, die immer wieder und offenbar in zunehmender Zahl Opfer von „Verbrechen im Namen der Ehre“ werden. Dies geschieht offenbar mit Duldung wenn nicht gar Förderung durch die Imame. Gewalt, Bevormundung, Diskriminierung zeichnen die türkische Gesellschaft aus….
- Migration und Gewalt: Ausländerinnen werden weit häufiger geschlagen und missbraucht als deutsche. Ursache ist die patriarchalische Gesellschaftsform der Herkunftsländer, die den Frauen eine dienende Rolle zuweist. Die Hamburger Beratungsstelle “pro-aktiv”, die sich um Opfer häuslicher Gewalt kümmert, meldet, dass 42,1 Prozent ihrer Klientinnen Nichtdeutsche sind. Bei einem Bevölkerungsanteil von nicht mal 14 Prozent sind diese damit deutlich überrepräsentiert.
Ausgerechnet Großbritannien, das durch seine Kolonialgeschichte in Europa traditionell Ziel Nummer Eins für Menschen aus allen Ecken des Planeten war und ist; das nach der EU-Erweiterung 2004 mit Abstand die meisten Arbeitskräfte aus Mittel- und Osteuropa aufnahm – ausgerechnet dieses Land gab als erstes den Warnschuss ab, der irgendwann kommen musste. Spätestens mit der Finanzkrise ist das Thema Einwanderung wieder auf der Politagenda angekommen.
Von der „Festung Europa“ ist vor allem in Deutschland gern die Rede, wenn die Alte Welt und das Thema der Immigration in einem Atemzug genannt werden. Doch was viele Politiker ihre Wähler gern glauben machen möchten, ist fernab jeder Realität. Nach Schätzungen der UNO sind weltweit permanent 190 Millionen Menschen „in der Migration“ – eine riesige Völkerwanderung von Land zu Land, von Kontinent zu Kontinent. Und Europa steht als Ziel bei vielen ganz oben auf der Wunschliste.
Immigration – Problem oder Chance?
Doch als die Meinungsforscher danach fragten, ob Einwanderung „mehr ein Problem“ sei oder aber „mehr eine Chance“, kippte die Meinung sofort ins Gegenteil um. Am negativsten ist die Stimmung in Großbritannien, wo 62 Prozent Immigration für ein Problem halten – und nur 24 Prozent in ihr eine Chance sehen. Deutschland liegt bei dieser Frage im moderateren europäischen Durchschnitt, 49 Prozent erachten Einwanderung als ein Problem. Aber dies sind auch immer noch elf Prozentpunkte mehr als diejenigen, die in ihre etwas Positives sehen.
Forderung nach klarer Politik
Folgt man der GMF-Studie, so wollen die Menschen in den sieben untersuchten Ländern – USA, Großbritannien, Polen, Deutschland, Italien, Frankreich, Niederlande – angesichts dieser Realität vor allem eines: eine klare Politik. Sie wollen, dass die Grenzkontrollen verschärft und illegale Einwanderung unterbunden wird (Deutschland: 69 Prozent). Zugleich wollen aber auch 65 Prozent der Bundesbürger, dass legale Zuwanderung für Menschen leichter gemacht wird, die hier arbeiten oder studieren wollen.
In diesem Kontext ist die sehr spezifisch deutsche Antwort zu sehen, was es bedeutet, deutsch zu sein. Am wichtigsten ist es den Bundesbürgern, dass Gesetze respektiert und die Landessprache gesprochen wird. Einen deutschen Pass brauche es dazu nicht, meinen sie, auch müsse man nicht die längste Zeit im Land gelebt haben oder gar dort geboren sein.
Wer aber selbst (noch) keine emotionale Bindung an seine Nation hat, der kann diese auch schlecht vermitteln und anschließend mit ihren Konsequenzen einfordern. „Man muss Bürger sein, um neue Bürger zu bekommen“, sagt der niederländische Soziologe Paul Scheffer. Integration sei gegenseitige Einmischung – und damit auch Verpflichtung. Der Prozess bis dahin ist lang. Aber die Deutschen haben sich auf den Weg gemacht.
Wir halten fest:
-Deutschland/Europa ist eines der tolerantesten Länder/Regionen
-weil Deutschland so sch…. ist, wie die linken Faschisten immer betonen, wollen die Flüchtlinge nach Deutschland und Europa kommen
-Deutschland hat mit 13% die meisten Immigranten in Europa
-Linksfaschisten tragebn nichts zur Integration bei, weil sie Ihr eigenes Land und Kultur hassen
Schon wieder eine Pause:-)
Da ich in den letzten Wochen recht fleißig war, habe ich mir eine längere Pause verdient.
Desweiteren, wird dieses Blog aus zeitgründen auf absehbarer Zeit nur noch sehr sporadisch fort geführt oder aktualisiert,trotzdem sind die wichtigsten aktuellen News in den RSS Feeds zu sehen.
Des weiteren kann natürlich auch weiterhin gestöbert werden in den rund 1300 Beiträgen, über die Religion des Friedens:-), über das Bollwerk Israel,USA oder über die rotlackierten Neonazis der antimperialitischen Faschisten.
Ich möchte mich bei meinen rund 500 Lesern am Tag bedanken, somit stand diese Seite seit Wochen in den Top 100 bei WordPress.
Die Kommentarfunktion, wird vorrübergehend ersteinmal deaktiviert.
Über E-Mail bin ich weiterhin erreichbar.
Mit der RSS Funktion werdet ihr automatisch informiert.
Keine Stimme den Grünen und den Faschisten der SED/PDS/Linkspartei/WASG/linke oder wie die Stasipartei gerade heißt, die für muslimische Masseneinwanderung verantwortlich sind, die unsere europäische Kultur hassen und der Zivilisation und Freiheit entgegenstehen. Die verantwortlich sind Für Antisemitismus/Antizionismus, Homophobie,Frauenversklavung und Amerikahass genauso wie die braunen Nazis.
In diesem Sinne: Lang lebe Amerika, Israel,Europa und die freie und zivilisierte Welt!
Gegen Rechtsextremismus und die faschistische antimperialitische “Linke”
Antiimperialistische Schwachköpfe:
Das ist Freiheit:
Interview mit Seyran Ates
Der Multikulti-Irrtum Quelle
»Hitler gefällt mir>
Viele muslimische Jugendliche in Deutschland denken antisemitisch. Und ihre Gewaltbereitschaft wächst Zeit
Dr. Kazem Mousawisadeh ist ein Sprecher der iranischen Grünen Partei im Exil. Die iranischen Grünen sind mit ihren Themen erstaunlich nah am Puls der Zeit, wenn sie in Erinnerung rufen:
„Der Hauptfeind unserer Zeit ist weder Imperialismus noch Zionismus, sondern Fundamentalismus und das religiös-faschistische System.“
Mit HipHop-Musikvideos, in denen zum Heiligen Krieg aufgerufen wird, können Islamisten in Großbritannien immer mehr Jugendliche für sich gewinnen. Polizei und Regierung sehen diese Entwicklung mit Sorge.
In Deutschland muss sich zurzeit ein 24-jähriger Libanese verantworten, weil er Anschläge auf deutsche Züge geplant haben soll. In England standen im Oktober zwei 28 und 29 Jahre alte Männer vor Gericht – ebenfalls wegen Attentatsplänen. Und einen Monat zuvor wurden drei junge Londoner verurteilt, weil sie Bombenanschläge geplant hatten. Allen drei Vorfällen ist eines gemeinsam: Die Attentäter handelten aus islamistischer Überzeugung – und alle waren vergleichsweise jung.
Videos mit islamistischer Rap-Musik
Religiöser Fanatismus als Jugendphänomen? Nicht allzu abwegig: Märtyrervideos werden mit cooler Raggamusik unterlegt und die religiösen Fanatiker präsentieren sich in den klassisch Gangster-HipHop-Posen. Ein merkwürdiges Bild bietet sich zu dem Musikvideo mit dem Titel “Dirty Kuffar”: Zu Ragga-Klängen, einer Mischung aus Dancehall- und Reggaemusik, tanzt und singt ein Mann, vermummt mit einem Palästinenserschal, und streckt dem Betrachter eine Pistole entgegen. Im Text dieses Raps wird zum Heiligen Krieg aufgerufen. Der Musiktitel ist unterlegt mit Kriegsbildern aus dem Nahen Osten und mit Bildern vom Einsturz des World Trade Centers, das unter dem höhnischen Lachen des Sängers zusammenbricht. Als das Video “Dirty Kuffar” – auf deutsch: “Dreckige Ungläubige” – vor vier Jahren auf der Internetseite eines radikalen Predigers erschien, folgte eine Welle islamistischer Rap.
Eine Studie des Weltwirtschaftsforums beklagt die Benachteiligung von Frauen in arabischen Staaten. Besonders prekär ist demnach die Lage im Jemen und in Saudi-Arabien. Doch auch die Türkei schneidet schlecht.
Frau mit Tschador. In Saudi-Arabien sollen sich jetzt auch Grundschülerinnen verschleiern
Trotz aller Bemühungen um Gleichberechtigung werden Frauen in den meisten Ländern weiterhin benachteiligt. Nach einer neuen Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) über den „Graben zwischen den Geschlechtern“ hinken vor allem die arabischen Staaten in puncto Emanzipation hinterher.
Von politischen Ämtern ausgeschlossen
Im Jemen, der als Schlusslicht von 130 Staaten abschloss, ist die Analphabetenrate unter den Frauen doppelt so hoch wie unter den Männern. Stark bemängelt wird auch die Lage in Saudi-Arabien, das auf dem vorletzten Platz der Studie rangiert. In dem Öl-Staat studierten zwar immer mehr Mädchen, aber nur sehr wenige Frauen arbeiteten. Von politischen Ämtern seien die Frauen in dem islamischen Königreich ganz ausgeschlossen.
Etwas weniger düster sieht es nach der WEF-Studie in Kuwait und Tunesien aus. Unter den letzten Zehn findet sich neben arabischen Staaten wie Ägypten, Marokko und Bahrain auch die Türkei, die vor allem wegen der großen Einkommensunterschiede zwischen Mann und Frau schlechte Noten erhielt.
Auch der neue Weltbevölkerungsbericht der UN bemängelt die Benachteiligung von Frauen. Demnach besteht die ärmste Milliarde der Weltbevölkerung zu 60 Prozent aus Frauen und Mädchen. Auch zwei Drittel der weltweit 960 Millionen Erwachsenen, die weder lesen noch schreiben können, sind Frauen. Mit 70 Prozent ist bei den 130 Millionen Kindern, die keine Schule besuchen, der Anteil der Mädchen unverhältnismäßig hoch. In dem Bericht heißt es, die Diskriminierung von Frauen sei „in vielen Kulturen weit verbreitet und tief verwurzelt“.
Gesichtsschleier schon für Grundschülerinnen
Nach einem Bericht der Zeitung „Arab News“ vom Mittwoch sollen in der saudi-arabischen Provinz Asir Mädchen jetzt schon in der Grundschule Gesichtsschleier tragen. Mädchen, die nicht gänzlich verhüllt zum Unterricht erscheinen, bekämen bei der Vergabe von Noten für gutes Verhalten Punkte abgezogen.
“Mehr als 50 Prozent der türkischen Frauen, die zu mir in Behandlung kommen”, sagt die Allgemeinärztin, “haben Gewalt erlebt. Und fast alle Kinder auch.”
Die Aufzählung des Grauens, die Selmin Kundrun bereithält, ist schwer zu ertragen. Und schwer wiederzugeben ist dieser Negativausschnitt aus einer in Deutschland existierenden Parallelwelt auch. Sie findet, es sei bei ihren Beobachtungen nicht ausschlaggebend, ob die Fallzahlen hoch oder niedrig sind. Ausschlaggebend sei die Verzweiflung hinter dem Schweigen, das die Familienehre schützt. Denn “die Familienehre steht über allem, sie ist wichtiger als das Leid der Opfer”. Blaue Flecken, Würgemale, versteckt unter Kleidern, bloßgelegt für die Augen der Ärztin erst, wenn sich die Frauen vor ihr ausziehen – das ist Arztalltag; immer wieder hört Kundrun von Frauen, dass sie sich mit Vaseline einschmieren mussten, damit man die Striemen nach den Schlägen nicht so sieht.
Kundruns wirklicher Horror aber, das sind eingesperrte und vergewaltigte Ehefrauen, missbrauchte Töchter. Sie erzählt von einem Mädchen, in deren Mund sich eine Geschlechtskrankheit eingenistet hatte, vom Bruder übertragen. Von einer Fünfjährigen, deren Anus zerrissen ist, weil sie anal missbraucht wurde, um das Jungfernhäutchen zu schützen. “Tor zwei” nennen Musliminnen das: Analverkehr, um die Jungfräulichkeit zu bewahren; diese Sexualpraktik nutzen Männer, wenn ein junges Mädchen in der Hochzeitsnacht unberührt wirken soll…..
Schon Achtjährige sollen in saudi-arabischen Grundschulen einen Ganzkörperschleier tragen. Zeigen sie von ihrem Gesicht mehr als die Augen, droht Strafe. Die Vorschrift ist rigide – und soll Mädchen an ein Leben hinter dem Vorhang gewöhnen.
In der saudi-arabischen Provinz Asir müssen Mädchen jetzt bereits in der Grundschule Gesichtsschleier tragen. Die Schulverwaltung in der südlichen Provinz verlangt nach einem Bericht der Zeitung “Arab News” in diesem Schuljahr erstmals, dass auch Achtjährige schon komplett Körper, Haar und Gesicht verhüllen…..
Birmingham, eine mittelenglische Stadt mit über einer Million Einwohner. Hier werden bis zur Jahrhundertmitte weiße Briten in der Minderheit sein. Drei Viertel der ethnischen Gruppen sind Muslime. Viele sind schlecht ausgebildet, überdurchschnittlich viele arbeitslos.
Unsere Moscheen sind immer noch rund hundert Jahre hinter der Gegenwart zurück. Modern eingestellte Muslime haben keine Stimme. Frauen spielen fast überhaupt keine Rolle. Das muss sich ändern. Viele islamische Schriftgelehrte glauben, dass eine muslimische Gesellschaft nicht auf patriarchalischen Strukturen aufgebaut sein sollte.
Aber Faraz Yousufzai hat keinen leichten Stand. Bei einer BBC-Umfrage zum Thema Ehrenmord äußerten erst vor kurzem viele Befragte aus einem muslimischen Viertel in Birmingham Verständnis – für die Täter:
Manche töten ihre Kinder, weil sie vom richtigen Weg abkommen.
Ja, das ist richtig, sie haben das Recht – in jedem Land.
Manche sagen, solche archaischen Stammes-Praktiken hätten mit der islamischen Religion nichts zu tun. Aber Diana Nammi, eine kurdische Frauenrechtlerin glaubt, die Scharia, insbesondere das islamischen Ehe- und Familienrecht sei daran schuld, dass Musliminnen auch in Großbritannien brutal unterdrückt würden. Diana Namma leitet ein Zentrum für Opfer von Zwangsehen in London.
Ich dachte, in Europa werden die Menschenrechte respektiert, aber als ich nach London kam, erlebte ich wie Frauen im Namen der Familienehre gequält und sogar ermordet wurden. Jahrelang haben die Communities das Thema totgeschwiegen. Britische Behörden, Sozialarbeiter, Polizisten, hielten sich ebenfalls zurück, weil sie Angst hatten, des Rassismus bezichtigt zu werden.
Broder: Ich glaube, diesen Vorwurf der Vergangenheit können Sie überhaupt nicht aufarbeiten, in dem Sinne, dass Sie damit irgendwann fertig sind. Das ist Work in progress, das bleibt. Was mich nur wundert, und was mich immer stärker empört, ist, dass die Beschäftigung mit der Vergangenheit so einflusslos und folgenlos bleibt für die Beschäftigung mit der Gegenwart. Das ist doch das Ungeheuerliche. Wenn zum Beispiel in Köln ein paar Tausend Demonstranten den Aufmarsch von ein, zwei Dutzend Rechten verhindern, dann hat man wirklich den Eindruck, die Leute holen etwas nach, was die Eltern und Großeltern 33, 38 versäumt haben. Und das sind nur noch Aktionen, um sich ein gutes Gewissen zu verschaffen, ein retrospektiv gutes Gewissen. Und davon halte ich einfach nichts. Ich muss ja zugeben, ich habe mich daran auch eine Weile beteiligt, ich hatte auch ein gutes Gefühl dabei, die Machtergreifung zu verhindern oder meine Eltern aus dem Güterwagon zu befreien. Das sind alles emotionale Akte. Wenn man sich die Sache politisch überlegt, dann kommt es darauf an, was heute passiert. Die Vergangenheit steht ja nicht mehr zur Disposition. Es gibt ja, abgesehen von ein paar Hundert Neonazis, auch niemanden in der Bundesrepublik, der das bestreiten würde, was damals passiert ist. Es muss nicht ständig das faktische Wissen darüber noch mal belegt werden. Entscheidend ist, was heute passiert. Entscheidend ist, wie wir uns mit den muslimischen Antisemitismus an Berliner Schulen auseinandersetzen. Entscheidend ist, was wir davon halten, dass sich die SPD heute mit Hisbollah-Leuten auf Konferenzen trifft. Das sind alles Punkte, die mich beschäftigen. Und ich glaube, mein Blick auf die Vergangenheit wird dadurch einfach immer schwacher. Entschuldigen Sie, ich halte das für eine ganz normale gesunde Reaktion, die auch gerne anderen empfehlen würde.
Das Deutschland in der Pisa Studie so schlecht ist, scheint vorallem am asozialen linken antisemitischen Gesocks zu liegen, der Spiegel berichtet – vorallem das Video ist nett anzusehen, anscheinend, haben sich alle asozialen rechtsextreme ähm linksextreme auf einmal getroffen.
der Spiegel berichtet:
“SCHÜLERSTREIK
Jüdische Ausstellung in Berliner Humboldt-Uni schwer beschädigt
Gewalt bei den Groß-Demonstrationen von Schülern für eine bessere Bildung: In der Berliner Humboldt-Universität beschädigten Teilnehmer der Protestaktion eine Ausstellung zu jüdischen Unternehmen in der NS-Zeit. Zu Randale kam es auch in Hannover und Dresden….. weiter im Spiegel
Er quälte seine Tochter Ariedsch mit glühenden Löffeln und einem heißen Bügeleisen: In Saudi-Arabien wurde ein Mann zum Tode verurteilt, weil er seine Tochter bestialisch zu Tode folterte. Fälle wie dieser sind dort keine Seltenheit – die wenigsten von ihnen kommen je vor Gericht.
Im britischen Leeds hat der irakische Einwanderer Abobakir Jabari der 19 Jahre alten Polin Lidia Motylska von einem Ohr zum anderen die Kehle durchgeschnitten. Der Grund: Die katholische Christin ging mit einem anderen Iraker aus. Und Mitbürger Abobakir Jabari duldete nicht, dass ein Iraker mit einer gut aussehenden Christin ausging. Der 39 Jahre alte Herr Jabari, der gerade erst im Jahre 2005 die britische Staatsbürgerschaft bekommen hat, muss nun für etwa 2 Jahrzehnte wegen Mordes ins Gefängnis. Er versteht das alles nicht
München – Gut einen Monat nach einem brutalen Übergriff auf einen 21-Jährigen in der Münchner U-Bahn ist der Täter, ein Marokkaner, festgenommen worde.
Der 32-Jährige ist seinem späteren Opfer am 4. Oktober begegnet. Der 21-jährige griechische Verkäufer aus München war in Begleitung dreier Freunde gegen 6 Uhr nach einer Kneipentour in der Leopoldstraße auf dem Nachhauseweg. Als die stark alkoholisierten jungen Erwachsenen in das Sperrengeschoss des U-Bahnhofs Giselastraße gingen, trafen sie auf den damals unbekannten Mann, mit dem der Grieche in Streit geriet.
Bei der folgenden Auseinandersetzung nahm der Täter eine am Boden liegende Sektflasche und schlug diese mit voller Wucht auf den Kopf des Griechen. Der 21-Jährige zog sich dabei sehr schwere Verletzungen zu und musste eine Woche im Krankenhaus behandelt werden.
Dem Täter gelang es damals zu flüchten, er hinterließ jedoch an seinem Opfer eine DNA-Spur, die gesichert werden konnte. Über eine Abgleichung der Datenbank wurde die DNA einem 32-jährigen Marokkaner aus Unterföhring zugeordnet. Des Weiteren erkannten Geschädigte und ein Zeuge den Marokkaner auf einem Foto wieder.
Die Staatsanwaltschaft hat daraufhin am 20. Oktober Haftbefehl wegen versuchten Todschlags gegen ihn erlassen.
Der berufslose Marokkaner konnte nun am 11. November von Beamten der Zielfahndung am Münchner Flughafen festgenommen werden. Er war gerade von einer Urlaubsreise in Marokko zurückgekehrt.
Eiskalt haben sie laut Anklage drei Menschen ermordet, jetzt verbergen Talib O. (40) und sein Komplize Ahmed H. (26) ihre Gesichter.
Höchste Sicherheitsstufe gestern im Landgericht Frankenthal! In Hand- und Fußfesseln wurden die als „Christen-Mörder“ bekannt gewordenen Angeklagten in Saal 20 geführt.
Der mysteriöse Mordfall, der ganz Deutschland schockte: Es geht um fanatische Moslems, einen V-Mann der Polizei – und um 10 000 Euro. So viel Geld trugen die drei Georgier bei sich, als sie im Januar auf einem Parkplatz ein Auto kaufen wollten …
Vier Wochen später wurden ihre Leichen bei Mannheim aus dem Altrhein gefischt. Die Männer, mit denen sie verabredet waren: Talib O. und Ahmed H. Gestern beschuldigten sie sich gegenseitig. BILD listet alle drei Tatversionen auf:
• VERSION 1 – die Aussage des Somaliers Ahmed H.: „Der Mitangeklagte zückte eine Pistole. Die Georgier mussten sich auf den Boden legen. Ich sollte alle mit Seilen fesseln. Einer flehte, er hätte drei Kinder. Der Mitangeklagte erdrosselte ihn mit einem Arafat-Schal. Dann schoss er einen in den Kopf, den anderen zweimal ins Herz.“
3-fach-Mord an Christen in Ludwigshafen
•VERSION 2 – die Aussage des Irakers Talib O., ein ehemaliger V-Mann der Polizei. Er beschuldigt den Somalier eines rituellen Mordes: „Im Auto sah er bei einem Georgier ein Kreuz. Er schrie, Christen seien Affen und Schweine. Dann erschoss er zwei – den dritten wollte er schächten lassen …“
Wer über Darfur nicht reden will, sollte über Auschwitz schweigen.
In einem heroischen Akt nachgeholten Widerstands wurden sie dann in die Flucht geschlagen – wie vor einigen Wochen einige Dutzend „Rechtspopulisten“, die sich in Köln zu einer Anti-Islam- Konferenz treffen wollten.
Dieser retroaktive Erfolg war nur möglich, weil sich die Zeiten geändert haben: Es steht kein Viertes Reich vor der Tür, die Neonazis sind eher eine ästhetische Zumutung als eine politische Gefahr, und dort, wo sie sich herumtreiben, wie in einigen „nationalbefreiten Zonen“, liegt ein Versagen der Polizei vor – aber kein Systemfehler.
Es stimmt auch nicht, dass die Farce die Fortsetzung der Tragödie ist, wie es Marx, Hegel im Sinn, behauptete. Die Fortsetzung der Tragödie ist eine noch größere Tragödie, ein Supergau der Geschichte. Hätte Hindenburg den Gefreiten nicht zum Reichskanzler ernannt, wäre Deutschland und der Welt vieles erspart geblieben. Und so wie es wahr ist, dass die notwendigen Grausamkeiten am Anfang begangen werden müssen, so ist es auch richtig, dass man sich gerne in die Vergangenheit flüchtet, um sich mit der Gegenwart nicht beschäftigen zu müssen.
Für den 9. November bedeutet das: Statt Tränen über den letzten Holocaust zu vergießen, hätte man über den kommenden reden müssen, der im Nahen Osten geschehen wird, wenn die Bundesrepublik und Europa ihren Kurs gegenüber dem Iran nicht ändern. Denn „aus der Geschichte lernen“, heißt auch, die Zeichen an der Wand rechtzeitig zu erkennen, Despoten und Fanatiker ernst zu nehmen, die ganz ungeniert aus ihren Herzen Mördergruben machen. Weil das aber mit allerlei Folgen verbunden wäre, unter anderem für die Außenhandelsbilanz, diskutiert man in der Bundesrepublik lieber darüber, ob der derzeitige iranische Präsident gedroht hat, Israel von der Landkarte auszuradieren, oder nur den Wunsch geäußert hat, das zionistische Regime möge von den Seiten der Geschichte verschwinden, quasi von alleine und ohne Gewalteinwirkung.
Es ist einfacher und macht mehr Spaß, sich gegenseitig zu versichern, dass der 9. November 1938 „nie wieder“ geschehen dürfe, und über den Verlust zu klagen, den die Austreibung der Juden der deutschen Kultur zugefügt hat. Denn die Welt liebt Juden, die auf dem Weg in den Tod noch schnell ein paar Gedichte schreiben, über die später Literaturseminare abgehalten und Dissertationen verfasst werden können. Der tote Jude ist ein gern gesehener Gast in der guten Stube des schlechten Gewissens; Juden, die etwas weniger feingeistig sind, dafür aber Kampfjets fliegen und mit Gewehren umgehen können, werden ermahnt, ihre eigenen Traditionen nicht zu verraten: die des Humanismus, des Pazifismus und der Wehrlosigkeit.
Dabei sind die Juden noch relativ gut dran, denn sie haben aus der Geschichte gelernt. Man hätte an diesem 9. November auch über andere Minderheiten reden können, die heute verfolgt werden: über Christen in moslemischen Ländern, über die Armenier in der Türkei, die Kopten in Ägypten und vor allem über die Baha’i im Iran, deren Situation sehr wohl mit der Lage der Juden in Deutschland zwischen ’33 und ’39 vergleichbar ist. Oder auch über Frauen, die der Scharia geopfert werden, wie das 13-jährige Mädchen in Somalia, das zuerst von drei Männern vergewaltigt und dann als Strafe für ihr Fehlverhalten gesteinigt wurde.
Es ist ganz einfach: Wer über Darfur nicht reden will, der sollte über Auschwitz schweigen.
Wir, die Alevitische Gemeinde Deutschland, begrüßen und unterstützen ausdrücklich den Rat der Religionen, die auf Ihre persönliche Initiative zurückzuführen ist. Es ist für uns wichtig einen in Fragen der Integration engagierten Oberbürgermeister zu haben, der sich für mehr gegenseitige Toleranz in Köln einsetzt. Insbesondere begrüßen wir Ihren persönlichen Einsatz gegen den Aufmarsch der europäischen Rassisten in Köln. Die Aktion “Köln stellt sich quer” war ein Zeichen, der weit über Köln hinaus Maßstäbe gesetzt hat und von unserer Landes- und Bundesregierung unterstützt wurde.
Wir, Deutsche mit einem alevitischen Migrationshintergrund, wissen -vor dem Hintergrund unserer eigenen Erfahrung- es besonders zu schätzen, in einem Land zu leben, in der es gesellschaftlicher Konsens ist, dass jegliche Radikale vom politischen Diskurs ausgeschlossen werden. Dieser gesellschaftliche Konsens, der nach dem zweiten Weltkrieg gefunden wurde, verbietet den Handschlag, sowie den Schulterschluss zwischen Demokraten und solchen, die die Demokratie in letzter Konsequenz abschaffen wollen.
Dieser Konsens stellt aus unserer Sicht einen wesentlichen Eckpfeiler unserer freiheitlichdemokratischen Grundordnung in Deutschland dar, die es zu schützen gilt. Die Kölner Stadtspitze ist vor diesem Hintergrund nur bedingt frei bei der Auswahl ihrer Dialogpartner.
Wenn unsere Kölner Gemeinde, die Mitglied des Rates der Religionen der Stadt Köln ist, erklärt, dass sie mit einem rechtsradikalen türkischen Verband der Grauen Wölfe, wie die ATIB, keine gemeinsame Erklärung unterzeichnen will, dann ist dies nur zu begrüßen. Die ATIB wird von unserem Landesamt für Verfassungsschutz den rechtsextremen Grauen Wölfen zugordnet.
Wenn unsere Kölner Gemeinde erklärt, dass sie mit einer antisemitisch-islamistischen Organisationen, wie die IGMG, die von unserem Verfassungsschutz beobachtet und als demokratiefeindlich bezeichnet wird, keine gemeinsame Erklärung unterschreiben möchte, dann ist auch dies aus unserer Sicht zu begrüßen. Dabei bitten wir Sie auch zu berücksichtigen, dass aus unserer Sicht die IGMG eine politische Auslandsvereinigung der islamistischen Partei Erbakans aus der Türkei ist, dessen Ratsmitglieder und Imame Verantwortlich für Pogrome an Aleviten waren und sind.
Diese rechtsradikale und antisemitisch-islamistische Migrantenverbände betreiben aktive Jugendarbeit und fanatisieren türkisch-islamische Jugendliche in Köln. Sie arbeiten mit Feindbildern und tragen zur Selbstethnisierung der türkisch-islamischen Migrantenkinder bei. Der letzte Verfassungsschutzbericht geht auf das Agieren türkischer Rechtsextremisten aus dem Spektrum der Grauen Wölfe an Kölner Schulen ein. Unsere alevitischen Kinder werden zum Teil von Ihren fanatisierten Mitschülern schikaniert, weil sie z.B. während des Fastenmonats Ramadan nicht fasten und somit als Aleviten identifiziert werden. Jugendliche mit einem Migrationshintergrund müssen genauso vor dem Zugriff rechtsradikaler und islamistischer Migrantenverbänden geschützt werden, wie deutsche Jugendliche vor z.B. NPD geschützt werden.
Es ist eine nicht hinnehmbare Verharmlosung, wenn rechtsradikales und antisemitisches Gedankengut innerhalb der türkisch-islamischen Gemeinschaft in Köln lapidar als “innertürkische” Probleme abgetan werden, so wie es Frau Brederhorst der Presse erklärt hat. Die aktive Verdrängung dieser gesellschaftlichen Konflikte in Köln mit einem Einhergehen der Einbindung diesen rechtsradikalen und islamistischen Migrantenverbänden durch die Kölner Stadtspitze im Rat der Religionen zeugt nicht nur von politischer Blindheit auf dem rechten „Migrantenauge“, sondern auch von einer fahrlässigen Nachlässigkeit in der Auseinandersetzung mit den Gegnern der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die den sozialen Frieden in Köln und Deutschland nachhaltig gefährden.
Der Migrationshintergrund sollte kein Freibrief sein, dass rechtsradikales und antisemitisches Gedankengut durch die Hintertür den Zugang zur Gesellschaft erhalten und unseren Konsens unterminieren. CDU-Politik
Die Berliner CDU wirft dem Wowereit-Senat vor, trotz der wachsenden Homophobie unter Migranten zu schweigen und fordert ein schnelles Handeln.
Sascha Steuer, offen schwuler bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, attestierte Rot-Rot ein mangelndes Interesse daran, die steigenden Zahlen homofeindlicher Gewalttaten zu bekämpfen: “Die jüngsten Übergriffe, bei denen Schwule oder Lesben ohne jeden Grund krankenhausreif geschlagen wurden, machen uns Homosexuellen Angst – und immer häufiger haben die Täter Migrationshintergrund”, erklärte der 33-Jährige im “Tagesspiegel”. “In meinem Freundeskreis wird bereits diskutiert, ob man in der Öffentlichkeit noch Händchen halten oder sich einen Abschiedskuss geben kann.”
Der Berliner Senat habe bislang noch nicht auf die neue Lage reagiert: “Gibt es mal einen Konflikt, in dem der Senat eine klare Linie zeigen muss, hört man kein Wort”, so Steuer. Er empfiehlt eine klare Ansage: “Es muss deutlich werden: Homosexualität, aber auch Gleichberechtigung von Frauen und Männern sind in Berlin selbstverständlich; wenn Ihr Euch damit anfreundet, ist es gut – wenn nicht, solltet Ihr Euch entscheiden zu gehen.”
Kritik übte die CDU auch an Migrantenverbänden: “Diese Gruppen weichen dem Thema aus und schweigen, weil sie ein Problem mit Homosexualität haben. Das geht nicht. Gerade die Migrantenverbände müssen Position beziehen”, argumentiert Steuer. Er verweist dabei auf das Scheitern des “Runden Tisches gegen Homophobie”, an dem neben Homo-Gruppen auch Migranten- und Islamverbände ergebnislos teilgenommen hatten
Quelle Queer
„Senat schweigt zur Gewalt gegen Schwule“ Sascha Steuer fordert klares Wort Wowereits
Was erwarten Sie vom Senat?
Ich habe viele Anregungen gemacht, wo man ansetzen kann, von der Handreichung für Lehrer zum Thema Islam und Schule über den Umgang mit Hetzartikeln und Hetzreden bis hin zu den „Respekt Gaymes“, bei denen Sportler aus Migrantenverbänden und der schwullesbischen Gemeinschaft gemeinsam Sport machen, die aber in Bezirken mit hohem Migrantenanteil nicht stattfinden durften, weil man Migrantenjugendliche nicht provozieren wollte. Hier ist der Senat gefordert, eine Kampagne zu starten.
Haben Sie Reaktionen von Migrantenorganisationen oder Muslimen bekommen?
Ich habe sehr viele positive Kommentare bekommen, aber nicht von Migranten.
Was bedeutet das?
Diese Gruppen weichen dem Thema aus und schweigen, weil sie ein Problem mit Homosexualität haben. Das geht nicht. Gerade die Migrantenverbände müssen Position beziehen.
Sie haben eine Kampagne des Senats gefordert. Was soll das Ziel sein?
Der Senat ist in der Pflicht, die Migranten in eine Entscheidungssituation zu bringen, wenn nötig auch zu provozieren. Es muss deutlich werden: Homosexualität, aber auch Gleichberechtigung von Frauen und Männern sind in Berlin selbstverständlich; wenn Ihr Euch damit anfreundet, ist es gut – wenn nicht, solltet Ihr Euch entscheiden zu gehen.
Gefährdet das nicht das friedliche Miteinander?
Gibt es das? Ich bezweifle das. Wenn man, wie ich, lange in Nordneukölln gelebt hat oder im Wedding, weiß man, dass die Wirklichkeit anders aussieht.
Das Resultat war bitter, das Urteil wurde verdoppelt. Und zwar sowohl die Haftzeit als auch die Zahl der Hiebe: 15 Jahre und 1500 Peitschenschläge standen im zweiten Richterspruch. Jetzt wird es vollzogen. Alle zehn Tage bekommt der Häftling 70 Peitschenhiebe, der Vollzug der Körperstrafe könnte somit fast ein ganzes Jahr dauern.
In Saudi-Arabien, dem Königreich zwischen Rotem Meer und Persischem Golf, leben mehr als 6,1 Millionen Gastarbeiter. Mehr als ein Viertel von ihnen sind Ägypter. Auch die Gastarbeiter müssen sich der Scharia, dem islamischen Recht, unterwerfen. Bis heute wird Dieben eine Hand abgehackt, Kriminelle werden ausgepeitscht.
“Er hörte sich nicht gut an”
Auf Drogenhandel, Vergewaltigung und Mord steht die Todesstrafe durch das Schwert; die Enthauptung wird zur Abschreckung auf einem öffentlichen Platz durchgeführt. Im saudischen Rechtssystem werden Peitschenschläge daher noch als milde Strafe betrachtet.
Allerdings nicht in dieser absurd hohen Zahl. Wie die ägyptische Tageszeitung Al Masri el Youm berichtet, hat die saudische Justiz nun beschlossen, die nächsten 70 Peitschenschläge erst einmal zu verschieben. Der inhaftierte Mediziner ist gesundheitlich schwer angeschlagen, er klagt über Atemnot und Herzmuskelschwäche.
Nabil Gobraiel, sein Anwalt und zugleich der Präsident der Ägyptischen Union der Menschenrechtsorganisationen, ist über den Zustand des Verurteilten besorgt: “Nach den ersten Peitschenschlägen habe ich mit ihm gesprochen. Er hörte sich nicht gut an.”
Er soll versucht haben, seine Frau umzubringen – weil sie kein Kopftuch tragen wollte! Jetzt sitzt der 29-jährige Deutsch-Marokkaner wegen eines versuchten Tötungsdeliktes auf der Anklagebank.
Neueste Meldungen ›
Mehr aus Bonn ›
Die junge Frau im Zeugenstand bricht immer wieder in Tränen aus. Es ist Abia B. (Name geändert), die 29-jährige Ehefrau des Angeklagten…
Die SchülerInnen haben knapp 1.000 Fragebögen in ihrer und der Gesamtschule Ost vorgelegt, die Umfrage ist also einigermaßen repräsentativ. Der Aussage “Homosexualität ist unmoralisch” haben dabei 35 Prozent zugestimmt. Die Zahl ist immerhin doppelt so hoch wie das Ergebnis bei Umfragen in der Gesamtbevölkerung. Das Schul-Projekt, angeleitet von dem Lehrer Wolfram Stein, hat seine Zahl differenziert: Bei den Schülerinnen vertreten nur 22 Prozent diese Ansicht, unter den Jungs ist sie mit 50 Prozent verbreitet. Unter den “Ur-Deutschen” sind es übrigens insgesamt auch nur 20,6 Prozent, 49,7 dagegen bei Migranten-Kindern. Die wenigsten Vorurteile gibt es bei SchülerInnen, die sich als “nicht-gläubig” bezeichnen – nur 20,3 Prozent
Die Katholiken haben mit 38,5 Prozent Anteil an der Homosexuellen-Feindlichkeit, unter den muslimischen SchülerInnen ist diese Haltung mit 61,8 Prozent sogar dominant. Mit verschiedenen anderen Fragen haben die Schüler dieses Ergebnis bestätigt. Besonders extrem ist die Ablehnung des “Küssens in der Öffentlichkeit”: 85 Prozent der muslimischen Schüler finden das bei Homosexuellen “ekelhaft”, bei den “ur-deutschen” sind das immerhin 41 Prozent dieser Ansicht – und immerhin 10 Prozent bei den befragten LehrerInnen.
Gut drei Jahre nach den Terroranschlägen auf den Londoner Berufsverkehr ist die Gefahr durch islamistische Extremisten groß. Das geht aus einem Geheimdienstbericht hervor. Und die Gefahr beschränkt sich keinesfalls nur auf die britische Hauptstadt.
In Großbritannien sind einem Geheimdienstbericht zufolge “einige Tausend” islamistische Extremisten aktiv und damit möglicherweise mehr als bisher angenommen. Wie aus dem Dokument hervorgeht, das die Zeitung “Sunday Telegraph” veröffentlichte, ist das Vereinigte Königreich weiter ein Ziel von “höchster Priorität” für Anschläge internationaler Terroristen. Diese stünden auch in Verbindung mit dem Terrornetzwerk Al Qaida. Es gebe in Großbritannien mehrere Terrorzellen, die sich vor allem auf die Regionen Birmingham, London und Luton konzentrierten. Obwohl es in dem Dokument heißt, es sei “schwierig”, die exakte Zahl der Extremisten zu bestimmen, zitiert es Schätzungen des Joint Terrorism Analysis Centre, dass “einige Tausend Extremisten in Großbritannien Dschihad-Aktivitäten unterstützen”. Zeit
• Infiltration und allmähliche Übernahme bereits bestehender muslimischer Verbände und deren Ausrichtung nach den Zielen und Plänen der Muslimbruderschaft.
• Netzwerkbildung und abgestimmte Aktionen zwischen verschiedenen islamischen Organisationen.
• Vermeidung offener Allianzen mit bekannten Terrorgruppen und einzelnen Islamisten, um in der Öffentlichkeit den Anschein zu erwecken, eine moderate Haltung einzunehmen.
• Anwendung von Täuschung und Lüge, um die beabsichtigten langfristigen Ziele zu verschleiern, sofern es sich mit den Gesetzen der Scharia vereinbaren lässt.
• Aufbau einer intellektuellen islamischen Gemeinde mit Think Tanks und Anwaltszirkeln.
• Aufbau eines sozialen Netzwerks mit Schulen, karitativen Einrichtungen und Krankenhäusern, die alle den Idealen der Muslimbruderschaft verpflichtet sind, um auf allen Ebenen für Kontakte Gleichgesinnter zu sorgen.
• Unterstützung von Djihad-Bewegungen überall in der Welt: mit Gebeten, Propaganda, Personal, Geld, Technik und Logistik.
• Erhebung der Frage der Zukunft der Palästinenser zur Zukunftsfrage für alle Muslime.
• Schüren des Hasses von Muslimen gegenüber Juden und Zurückweisung jedweden Versuches, gemeinsam friedlich mit Juden leben zu können.
• Suche nach Geldquellen, um den Djihad überall in der Welt finanziell unterstützen zu können.
Als ich vor fünf Monaten den Wahlsieg von Barack Obama vorhersagte – der Herr vegebe mir meine Eitelkeit! -, war ich hin- und hergerissen: einerseits ein beeindruckender und sympathischer Politiker, andererseits diese verdächtige Verwurzelung in einem das eigene Land hassenden Milieu, das unklare Verhältnis zum Islam, der zweite Vorname “Hussein”. (Auch seine Unerfahrenheit, aber die soll heute nicht das Thema sein). Die Frage, auf die es für mich hinauslief, lautete: Was für eine Sorte von linkem Politiker ist Obama eigentlich?
Es gibt nämlich zwei Arten, links zu sein: Offiziell bedeutet “Links sein” das Eintreten für Emanzipation, Aufklärung, Toleranz, Demokratie, Gerechtigkeit. Wer sieht, wie linke Politik tatsächlich funktioniert, und zwar ohne sie sich schönzureden, stellt einen schreienden Widerspruch zwischen Theorie und Praxis fest, wobei die Praxis nicht etwa die wenn auch unvollkommene Verwirklichung der Theorie bedeutet, sondern die Verwirklichung von deren Gegenteil. Es geht regelmäßig nicht darum, die Machtlosen zu er-mächtigen, sondern darum, die Mächtigen zu entmachten, und sei es um den Preis der Zerstörung der Gesellschaft überhaupt. Das ist das Links-sein aus Ressentiment, und es ist nur folgerichtig, dass diese Sorte von Linken keine Bedenken hat, sich mit dem Islam zusammenzutun, also derjenigen Ideologie, die sich ebenfalls der Zerstörung unserer Gesellschaft verschrieben hat…. den ganzen schönen Text lesen bei “Manfreds politische Korrektheiten”
Offenbar gehören der Hass auf die USA und der auf Israel meistens zusammen. Für den gemeinen “Israelkritiker” sind die Vereinigten Staaten der Hauptgrund dafür, dass die Israelis sich alles mit den Palästinensern erlauben können. Genauer sind es die grimmigen Rabbiner und einflussreichen Zionisten, die die USA im Sinne der Juden manipulieren. Deshalb kann ein solcher “Israelkritiker” nicht mit den USA zufrieden sein. Und wer seine Ressentiments gegenüber den dummen, dicken und oberflächlichen Amis schon für eine differenzierte Meinung hält, kann ebenfalls nur selten Sympathien für die kleine demokratische Oase im Nahen-Osten haben. Wer die Werte der USA ablehnt, kann auch mit denen Israels nichts anfangen (oder Deutschlands, Kanadas, Australiens und aller anderen freien Länder).
Trotzdem gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Hass auf die USA und dem auf Israel. Der Hass auf die USA ist nie ‘rein’ – Nazis, Islamisten und ähnlich kranke Gestalten mal ausgeklammert -, immer sind ihm Bewunderung und Respekt beigemischt. Selbst auf Antiamerikaner üben die Vereinigten Staaten eine Anziehungskraft aus. So kann es passieren, dass jemand zwar auf die USA schimpft, den Präsidenten mit Hitler vergleicht und überhaupt die Amerikaner für Idioten hält, aber trotzdem ohne Zögern zugibt, beim Gewinn einer Green Card sofort in die Staaten auszuwandern. Das kommt im Falle Israels nicht vor. Wer Israel mit Hasstiraden überschüttet, die dortigen Politiker mit Nazis vergleicht und nur Verachtung für die (jüdischen) Bewohner dieses Landes übrig hat, würde nicht nach Tel Aviv ziehen, wenn sich die Gelegenheit bieten würde.
Natürlich heißt das nicht, dass Amerikahass harmlos ist. Aber die Motive können sich doch grundlegend von denen unterscheiden, mit denen gegen Israel Stimmung gemacht wird. Sie sind vielschichtiger, widersprüchlicher und geprägt von einer schizophrenen Mischung aus Faszination, Verachtung, Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexen. Antisemitismus (denn nichts anderes ist es zumeist, wenn die israelischen “Verbrechen” den Dieter aus Duisburg oder die Gertrud aus Berlin nicht schlafen lassen) hingegen ist widerspruchsfrei und zielgerichtet. So mancher, der gegen Amerika hetzt, würde nur zu gerne selber Amerikaner sein. Wer gegen Israel hetzt, will kein Israeli sein.
Bei den Anträgen gegen den Antisemitismus verpasst die Linke die Möglichkeit, sich mit einer geschlossenen Haltung zu zeigen.
Die Linksfraktion hat ein Problem, ein äußerst unangenehmes. Ausgerechnet beim sensiblen Thema Antisemitismus hat sie die Chance verpasst, in einem historischen Moment, kurz vor dem 70. Jahrestag der Reichspogromnacht, geschlossen eine unmissverständliche Haltung zu präsentieren. Am Dienstag, bei der Abstimmung im Bundestag zu den Anträgen gegen den Antisemitismus, waren virtuell zwei Linksfraktionen unterwegs: die Abgeordneten um Fraktionschef Gregor Gysi und Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau, die für einen gemeinsamen Auftritt aller Demokraten gekämpft hatten und entsprechend votierten, und die elf ultralinken Betonköpfe, die sich verweigerten. Und eine Erklärung nachschoben, die den Muff von hundert Jahren antiimperialistischer Phrasen verströmt. Die Verweigerer waren damit, auch wenn sie das nur ungern hören, bei der Abstimmung nicht weit entfernt vom einzigen Neinsager im Saal, dem immer weiter nach rechtsaußen abdriftenden, fraktionslosen Ex-CDU-Mann Henry Nitzsche. Schlicht blamabel. Außerdem können sich nun die Kritiker in der Union bestätigt fühlen, die wegen des Verdachts auf punktuellen Antisemitismus bei der Linken mit ihr keinen gemeinsamen Antrag präsentieren wollten. Die Partei steht jetzt an einem kritischen Punkt.
Als die türkisch-stämmige Autorin Serap Cileli 2002 mit ihrem Buch „Wir sind eure Töchter, nicht eure Ehre“ an die Öffentlichkeit ging, eröffnete sie den Blick in die Abgründe des gescheiterten Multikulti-Traumes. Mittlerweile mit zahlreichen Ehrungen, wie dem Bundesverdienstkreuz, gewürdigt, steht ihre Arbeit im Zeichen des Kampfes für Rechte der Frauen.
Serap Cileli dokumentiert die zahlreichen Grund- und Menschenrechtsverletzungen im Nahmen der Ehre und im Namen Allahs, welche mitten in Deutschland in mitten unserer ach so toleranten Gesellschaft begangen werden. Wenn man einer verschleierten Frau auf der Straße begegnet, ahnen die wenigsten, wie sich ihr alltägliches Leben gestaltet. Die allermeisten wissen nicht, was sich hinter der Multikulti-Fassade abspielt, sie schauen nicht hin. Doch das Leben einer muslimischen Frau ist von dem Begriff Ehre durchzogen, der Ehre der Familie, der Männer. Im Namen genau dieser Ehre wird verprügelt, vergewaltigt und gemordet. „In der Ehe bekomme man nun einmal mehr Schläge als Brot“, damit leben viele von unseren Nachbarinnen. Die Peinigungen reichen sogar soweit, dass die Opfer sich schuldig fühlen und sich später sogar selbst dieses System einverleiben. Mütter vertuschen die Vergewaltigungen ihrer minderjährigen Töchter, „aber dass sie die Tochter auffordern, ihrem Leben ein Ende zu setzen bzw. einem Ehrenmord zustimmen, um die Ehre wiederherzustellen, scheint eine schizophrene Besonderheit der muslimischen Gesellschaft zu sein.“
Integration
Bildung wird innerhalb der türkischen Migrantenfamilien kaum gefördert, dies führt unter anderem dazu, dass fast 15 Prozent der Sonderschüler türkischer Herkunft sind. Um die eigenen Kinder traditionell zu erziehen, werden sie teilweise bei Verwandten in der Türkei groß und kommen dann mit 16 Jahren wieder zurück nach Deutschland. Oft werden aber auch in Deutschland aufgewachsene Kinder mit Männern und Frauen aus Anatolien verheiratet, die kaum eine Schulbildung haben und kein Wort Deutsch sprechen. „Dadurch beginnt die Geschichte der Migration mit jeder Generation quasi von vorne.“
Was die Autorin auch feststellen musste, ist, dass selbst Familien, welche als gut integriert gelten können, in ihre traditionellen Muster zurückfallen, wenn es um die Ehre der Familie geht und die Tochter plötzlich selber entscheiden möchte, wen sie heiratet.
Fakten
Das Buch ist nicht einfach nur eine Sammlung loser Erinnerungen oder fadenscheiniger Überzeugungen, nein es ist ein Zeugnis vom Leid all der Frauen, welche in unserem Land menschenverachtend behandelt und ermordet werden. Die Autorin begründet ihre Meinung mit stichhaltigen Quellen. Es ist erschreckend zu lesen, dass die Grundlage für diese Leid das Buch ist, welches inzwischen schon an staatlichen deutschen Schulen unterrichtet wird: Der Koran. Die Autorin zitiert direkt, wie der Islam in seinen Schriftquellen zur Misshandlung von Kindern und Frauen aufruft: „Wer seinen Eltern widerspricht, dessen Zunge schneide man ab!“
Zudem beruft Cileli sich auf Studien z.B. des Bundesfamilienministeriums, welche schwarz auf weiß belegen, dass Gewalt und Mord im Nahmen der Ehre in deutschen Migrantenkreisen keine Seltenheit sind. „Sie werden nicht nur häufiger geschlagen oder sexuell missbraucht, als deutsche Frauen, in der Regel sind die Verletzungen, die sie erleiden, auch schlimmer.“
Der Blick in die Türkei, deren EU-Beitritt die Autorin ablehnt, zeigt die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen, die immer noch stattfinden. So sind z.B. „nach offiziellen Angaben dort 460 000 Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren bereits verheiratet, und über die Hälfte haben schon eigene Kinder.“ Das fällt in Deutschland unter Vergewaltigung Minderjähriger.
Über die Zukunft des von Oberbürgermeister Fritz Schramma initiierten „Rat der Religionen“ ist ein offener Streit entbrannt. Die Alevitische Gemeinde Deutschland hat in einem offenen Brief demonstrativ ihrer Kölner Gemeinde den Rücken gestärkt und den Oberbürgermeister kritisiert.
Köln – Generalsekretär Ali Ertan Toprak wirft der Stadtspitze vor, „auf dem rechten Migrantenauge“ blind zu sein. Die Einbindung von rechtsradikalen und islamistischen Verbänden in dem Gremium zeuge „von einer fahrlässigen Nachlässigkeit in der Auseinandersetzung mit den Gegnern der freiheitlich-demokratischen Grundordnung“.
Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Teilnahme der Migrantenverbände „Milli Görüs“ und „Atib“ am Rat der Religionen. Die Kölner Alevitische Gemeinde und die Armenische Gemeinde haben den Ausschluss der Verbände wegen ihrer mutmaßlichen Nähe zu extremistischen und fundamentalistischen Tendenzen gefordert. Auch die Türkisch-Islamische Union, Ditib, wird von Armeniern wegen ihrer Nähe zum türkischen Staat attackiert, der weiterhin den Völkermord an den Armeniern leugnet.
„Atib, Milli Görüs und die Ditib pflegen und verbreiten gegen andere Religionen und Gemeinschaften Ressentiments“, schreibt die Vorsitzende der Armenischen Gemeinde, Minu Nikpay. „Die Prämisse zur gegenseitigen Achtung, Toleranz und des friedlichen Zusammenlebens fordert auch, dass rechtsradikale und islamistische Organisationen nicht den Zugang erhalten dürfen, den öffentlichen Diskurs mitzubestimmen.“ Kölner Stadtanzeiger
-
Dass die Vereinigten Staaten von Amerika dem alten europäischen Kontinent in vielen Belangen überlegen sind, ist bekannt. In der Malerei kommen die entscheidenden Impulse seit Jahrzehnten aus den USA, ebenso in der Musik (allenfalls England kann mithalten). In der Kinokultur setzt Hollywood unangefochten Maßstäbe. Neue Ausdrucks- und Verbreitungsformen wie Zeichentrick und Internet tragen ebenfalls den US-Stempel. Und nicht zuletzt auf dem Gebiet der Forschung und Wissenschaft führt uns das amerikanische Modell regelmäßig seine Dominanz vor. Von dort kommen die meisten Nobelpreisträger, sämtliche Talente dieser Welt strömen dahin. Mit der Wahl Barack Obamas schließlich hat sich die Gesellschaft des Landes als die fortschrittlichste des ganzen Westens erwiesen.
Nun kontern verbiesterte Europäer gern mit der Häme, dafür kenne der gemeine Amerikaner nicht einmal die Hauptstadt von Dänemark, woraus dieser Europäer auf fehlendes Allgemeinwissen schließt. Damit aber schießt er aus zwei Gründen am Tor vorbei. Erstens kennen noch weniger Europäer die Hauptstadt vom Bundesstaat Montana, der erheblich größer ist als Dänemark. Zweitens ist Europa für Amerikaner weit weniger wichtig als Amerika für Europäer. Zu glauben, ein Amerikaner müsse die Hauptstadt Dänemarks kennen, ist Hybris.
Auf keinem Gebiet indes wird der kulturelle Vorsprung Amerikas sichtbarer als bei den Umgangsformen. Benimm, Takt, Höflichkeit, Zivilität: Da setzt die neue Welt Maßstäbe (wofür sich jener verbiesterte Europäer gern mit dem Vorwurf der Oberflächlichkeit rächt). In amerikanischen Großstädten etwa ist jeder darauf bedacht, dass der Verkehr fließt, während bei uns jeder auf seinem Recht pocht (der andere muss ausweichen!!).
Wer an all dem weiter zweifelt, möge sich die Reden von Obama und John McCain nach der Wahl anhören. Immer und immer wieder. Wie viel Großherzigkeit, Anstand und Respekt darin enthalten sind! Selbst George W. Bush bewies Größe. Und bei uns? Unwillkürlich tauchen die Bilder nach der letzten Bundestagswahl auf. Gerhard Schröder neben Angela Merkel in der Elefantenrunde. Er höhnt und spottet, sie druckst herum. Wie peinlich, auch ohne Vergleich. Und nachher dann wurden Schröders Ausfälle sogar als maskulines Alphatiergehabe geadelt. McCain, Bush und Schröder: Im Abgang zeigt sich der wahre Charakter. Beschämender für Deutschland kann der direkte Vergleich nicht sein. Und kaum aufschlussreicher. Quelle Tagesspiegel
Geschichten türkischer Mädchen, die in Deutschland zwangsverheiratet werden, sind bekannt. Über die Männer, die zur Ehe gezwungen werden, gegängelt und erpresst, spricht kaum jemand.
Mit 16 hatte er von seinen Eltern erfahren, dass er sich mit seiner gleichaltrigen Cousine aus Ostanatolien verloben soll. Als er sich weigerte, drohte seine Mutter mit Selbstmord. “Du wirst mich am Strick im Keller finden”, sagte sie. 17 Jahre alt war Azad, als er während eines Urlaubs in der Türkei standesamtlich verheiratet wurde, 18, als die Braut nach Deutschland kam und die verschnörkelten Hochzeitseinladungen verschickt wurden. In einem schwäbischen Mittelklassehotel fand die Hochzeitsnacht statt: “Es war der reine Horror”, sagt Azad.
Die Geschichten türkischer Mädchen in Deutschland, die zwangsverheiratet werden, geschlagen und unterdrückt, sind oft schon erzählt worden. Schriftstellerinnen wie Necla Kelek oder Serap Çileli haben sie ausführlich beschrieben. Dass es aber auch viele junge muslimische Männer gibt, die gegen ihren Willen heiraten müssen und Gewalt durch ihre Familie erfahren, ist weitgehend unbekannt. Für diese Männer gibt es kaum Hilfsangebote, viele schämen sich so, dass sie es nicht wagen, über ihr Schicksal zu sprechen. Auch Azad mag seinen richtigen Namen nicht öffentlich nennen – zu groß sind Angst und Scham.
Zumindest was gesellschaftspolitische Fragen anbelangt, kann der designierte US-Präsident mit den Konservativen dieser Erde mithalten. Das zeigt der Internetdienst Political Compass.
Die Betreiber der Internetsite www.politicalcompass.org haben mithilfe einer detaillierten Analyse von Obamas Aussagen im Wahlkampf und seinem Abstimmungsverhalten im Senat die Position des neuen US-Präsidenten auf einer politischen Landkarte ermittelt. Mittels eines Onlinefragebogens mit 62 Fragen kann jeder im Internet seine Position auf der Landkarte bestimmen.
Mit Girod und Miesch verglichen
Die «SonntagsZeitung» hat nun verschiedene Schweizer Politiker gebeten, diesen Fragebogen auszufüllen. Die Auswertung hat ergeben, dass SVP-Nationalrat Christian Miesch (BL) Obamas Position am nächsten kommt. Der grüne Zürcher Nationalrat Bastien Girod liegt am weitesten entfernt. «Ich bin trotzdem ein grosser Sympathisant von Obama», sagte Girod dem Blatt. «Relativ zur US-Gesellschaft steht er wie ich in der gesellschaftlich liberalen linken Ecke.»
Der Schweizer Politgeograf Michael Hermann sieht in dem Internetdienst Political Compass ein nützliches Instrument: «Der Political Compass taugt durchaus für eine ungefähre Einschätzung der politischen Positionen auch über Ländergrenzen hinweg», so Hermann zur «SonntagsZeitung».
Obama seit 2007 nach rechts gerückt
Der Test besteht vorwiegend aus generellen Haltungsfragen zu grossen Themen wie Globalisierung oder sozialer Gerechtigkeit und Prinzipfragen wie: Unterstützt man sein Land, auch wenn es nicht im Recht ist? Gehört Religion in die Schule?
In wirtschaftspolitischen Fragen zeigt sich Obama auf einer Achse zwischen extremer Staatskontrolle wie im Sozialismus und vollständigem Liberalismus als gemässigt liberal. In gesellschaftspolitischen Fragen steht er etwa gleichauf mit Papst Benedikt XVI, wie ein Vergleich, den die «SonntagsZeitung» vorgenommen hat, darstellt. Dabei zeigt sich das generell restriktive Klima in den USA bei Themen wie Homo-Ehe, Abtreibung, Todesstrafe oder der Einschränkung ziviler Freiheiten zur Terrorbekämpfung. Ein Vergleich seiner Positionen im Jahr 2007 mit heute zeigt ausserdem, dass Obama sich im Wahlkampf konservativer gab als zuvor. Tagesanzeiger
Der Versuch, der zunehmenden Gewalt gegen schwule Männer in der Hauptstadt durch einen “Runden Tisch” entgegenzutreten, ist an der Dialogverweigerung der islamischen Verbände gescheitert. Derweilen erreichen fast täglich Meldungen über Gewalttaten von Tätern aus dem islamistischen Milieu die Öffentlichkeit…
von Jörg Fischer-Aharon
Gewalt eskaliert weiter
Der LSVD hatte vorgeschlagen, eine Resolution zu verabschieden, die im Wortlaut weitgehend einem Schreiben des Berliner Innensenators Eckhart Körting (SPD) entsprach. Körting hatte darin einen schwulenfeindlichen Hetz-Artikel im arabischsprachigen Berliner Magazin “al-Salam” scharf verurteilt. Die Teilnehmer des “Runden Tisches gegen Homophobie” konnten sich jedoch nicht dazu durchringen, Körtings Position zu unterstützen. Auch die Einladung, gemeinsam eine Akzeptanzkampagne des LSVD unter dem Motto “Liebe verdient Respekt” zu unterstützen, wurde abgelehnt.
Bereits im Vorfeld des Runden Tisches gab es Kritk, weil mehrere schwullesbische Gruppen wie das Anti-Gewalt-Projekt Maneo von der Integrationsverwaltung erst gar nicht eingeladen worden waren . Maneo wurde erst wenige Stunden vor der Veranstaltung aufgrund der öffentlichen Proteste zur Veranstaltung zugelassen. Andere zivilgesellschaftliche Akteure aus den Migrantencommunitys wie die Islamkritikerinnen Seyran Ates und Necla Kelek blieben außen vor, kritisierte der LSVD weiter.
Gewalt an der Tagesordnung
In der bundesdeutschen Hauptstadt ist Gewalt gegen Schwule und Lesben zwischenzeitlich an der Tagesordnung – angestachelt von Hasspredigern und -sängern betätigen sich vor allem männliche Jugendliche aus dem islamistischen Milieu als Gewalttäter – mit einer oft erschreckenden Brutalität. Erst vor einer Woche wurde ein lesbisches Pärchen auf einem U-Bahnhof von zwei jungen Männern körperlich attackiert und mit Farbe besprüht worden. Am gestriegen Dienstag fand anläsßöich eines weiteren Gewaltaktes in Berlin eine Protestkundgebung gegen homophobe Gewalt statt. Im Aufruf zu der Anti-Gewalt-Kundgebung hieß es: “In der Nacht zu Samstag, den 18. Oktober, wurde ein 33-Jähriger in einem Zug der U-Bahnlinie 6 Opfer eines schweren schwulenfeindlichen Übergriffs. Und das war bei weitem nicht der erste Überfall in letzter Zeit in Berlin.
Tatsächlich gelten zwischenzeitlich auch die “schwulen Kiezse” wie etwa Schöneberg als “nicht mehr grundsätzlich sicher”. Experten und direkt Betroffene von Gewalttaten berichten vermehrt von regelrechten Schlägergruppen aus dem islamistischen Milieu, die gezielt in Stadtteile wie Schöneberg gehen und dort teilweise am hellen Tag und auf offener Straße erkennbare oder vermutete homosexuelle Männer teilweise krankenhausreif schlagen. Allerdings ist Berlin kein Einzelfall. Auch in Hamburg endete der Versuch eines “Runden Tisches” aus islamischen Verbänden und Homosexuellengruppen im Fiasko. Nach zahlreichen gewalttätigen Übergriffen hatten die Grünen in der Hansestadt den verzweifelten Versuch die Fiktion “der heilen Multikulti-Welt” mittels eines solchen “Runden Tisches” zu retten – um dann um so fassungsloser die Realität zur Kenntnis nehmen zu müssen: Die Gespräche scheiterten bereits im Ansatz an der konsequenten Dialogverweigerung der islamischen Verbandsfunktionäre.
Bedrohung der inneren Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland? Eine vertiefende Analyse unter Einbeziehung aktueller und empirischer Daten
Warum es keinen Islamismus gibt, sondern der Islam genuin politisch ist und Gewalt legitimiert – endlich eine brillante Studie auf wissenschaftlichem Niveau!
Der Jihad und der auch der islamische Fundamentalismus streben beide die Errichtung des Gottesstaates an. Deswegen folgt der Autor gemäß dem Orientalisten Hans-Peter Raddatz einer Unterscheidung in drei Stufen: Dem Kampf des Herzens, der Zunge und der Hand. Sind die Muslime in einem Land die Minderheit, betreiben sie den Jihad des Herzens, der sich vor allem nach innen richtet und die Indoktrination der Gläubigen beinhaltet. Erreicht der muslimische Anteil einer Bevölkerung durch wachsende Quantität gesellschaftlichen Einfluss, gilt der Jihad der Zunge. Dabei beginnen die Muslime vom Staat Rechte einzufordern, die sie in eine vorteilhafte gesellschaftliche, politische und ökonomische Position bringen. Ist diese erreicht, beginnt die letzte Phase, der Jihad der Hand. Dies bedeutet die unmittelbare Machtergreifung unter gewaltsamer Ausschaltung politischer Gegner.
Was wie eine lächerliche Verschwörungstheorie klingt, kann Tartsch sowohl an den religiösen Schriftquellen verdeutlichen, als auch an der Geschichte der Verbreitung des Islams beweisen. Für Deutschland stellt er konkret fest, dass der Jihad sich durch geplante und durchgeführte Anschläge in der dritten Phase befindet, während der islamische Fundamentalismus in der zweiten Phase, der der Zunge, aktiv ist. Genauere Beweisführungen dafür liefert der Autor auch im zweiten Teil des Buches.
These und Gegenthese
Ausgerüstet mit dieser Dichotomie von islamischen Fundamentalismus und Jihadismus kann Tartsch seine These formulieren: Beide stellen für ihn langfristig gesehen eine Bedrohung der Gesellschafts- und Werteordnung für Deutschland dar. Sie sind „in ihrer Gesamtheit als eine sich religiös legitimierende, in Wahrheit aber moderne politisch totalitaristische, Ideologie einzustufen.“ Daraus folgt, wie vor allem an der frühen Expansionsgeschichte des Islams gezeigt werden kann, dass der Islamismus im Sinne einer politisierten Religion nicht existiert. Stattdessen sind gesellschaftliche und politische Geltungsansprüche der Religion Islam von Anfang an immanent. Da aber nicht alle Muslime dies voll praktizieren bzw. dieser Auslegung folgen, können islamischer Fundamentalismus und Jihadismus als ideologisierte Weiterentwicklungen betrachtet werden, die sich aus der angeblichen Unterdrückung durch den Westen speisen.
Das gescheiterte „Multikulti-Ideal“ konnte und wollte also niemals Integration fördern, da die kulturellen (und somit auch religiösen) Normen der Migranten nicht kritisiert werden dürfen, wie überkommen sie auch sein mögen. Tartsch sieht darin „Apartheid“ und stellt sich in eine ganze Reihe von prominenten Autoren. So nennt es Pascal Bruckner den „Rassismus der Anti-Rassisten“, Günther Lachmann spricht von „tödlicher Toleranz“ und allgemein bezeichnet man dieses Phänomen als Kulturrelativismus.
n Frankreich sorgen derzeit grauenvolle Fälle für Aufsehen, bei denen Muslime ihre Töchter nur deshalb grausam quälen, weil diese sich in Frankreich integrieren wollen und auch mit Nicht-Muslimen sprechen. Soeben hat ein Gericht in Mulhouse (Haut-Rhin) eine Algerierin verurteilt, weil diese ihrer 20 Jahre alten Tochten mit einem glühenden Messer Hand und Arms verbrannt hatte: Ihr “Vergehen” – die Tochter hatte sich mit einem ethnischen Franzosen getroffen. Die Mutter sagte vor Gericht, selbst wenn der Franzose zum Islam konvertieren würde, dann hätte er immer noch bis an sein Lebensende ekeliges Christenblut in seinen Adern. Die Mutter sagte, die Familie lehne “Christenblut” aus religiösen Grunden in der Familie strikt ab. Sie wurde zunächst in der Psychiatrie untersucht – doch sie gilt als voll zurechnungsfähig und wurde daher verurteilt. Die Tochter hat noch immer Verbrennungen zweiten Grades an Hand und Arm. Die Mutter droht damit, die Tochter “der Ehre halber” zu ermorden, wenn diese abermals mit einem französischen Christen spricht.
In einem anderen Fall wurden in Châteauroux Mutter und Vater eines 14 Jahre alten muslimischen Mädchens zu 18 Monaten Haft verurteilt, weil sie versucht hatten, ihre Tochter zu verbrennen. Die Tochter hatte mit einem “Ungläubigen” telefoniert. Dafür übergossen sie das Mädchen mit Benzin und versuchten, sie anzuzünden. (Quellen: Le-JDD und Cabinets Avocats und La Nouvelle Republque und 20mins.ch und Observatoire de L`islamisation ). Die französische Nachrichtenagentur AFP hatte am 30. Oktober 2008 eine Umfrage veröffentlicht, nach der 54 Prozent der in Frankreich lebenden Muslime die sofortige Einführung eines Großteils der islamischen Scharia wünschen…
Die frühere Schwiegertochter der Queen hat Missstände in türkischen Heimen aufgedeckt – und damit eine diplomatische Krise ausgelöst. Zusammen mit Journalisten hatte die frühere Schwiegertochter der Queen im September zwei Waisenhäuser besucht.
Den geschockten Besuchern reckten sich Dutzende kleine Hände entgegen. Einige Kinder waren an ihr Bett oder an Bänke gefesselt, zwei erwachsene Frauen lagen in ihrem Kot. Der Gestank war so überwältigend, dass die Besucher aus Großbritannien würgen mussten und so schnell es ging das türkische Heim für Waisenkinder und geistig behinderte Menschen wieder verließen. Zurück blieben verzweifelte Heiminsassen und ein völlig überfordertes Personal, die nicht wussten, wen sie da vor sich gehabt hatten: Sarah Ferguson, Herzogin von York und Exfrau des britischen Prinzen Andrew.
In Somalia lassen Islamisten Mädchen hinrichten. Jene, die für dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich sind, sollten wie Milosevic vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag angeklagt werden, fordert Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali.
Mit Steinen beworfen, bis sie nicht mehr atmete
In diesem Fall wurde eine 13-Jährige, die von Zeugen Aisha Ibrahim Dhuhlow genannt wird, brutal zu Tode gesteinigt, nachdem sie zuvor beschuldigt worden war, Sex außerhalb der Ehe gehabt zu haben. Ihre angebliche Schuld bestand darin, durch drei Männer vergewaltigt worden zu sein. Die Hinrichtung fand in einem Stadion vor 1000 Zuschauern statt. Das Mädchen wurde in ein Loch gesteckt, von Kopf bis Fuß verhüllt und so lange mit Steinen beworfen, bis sie nicht mehr atmete.
Im Westen ist behauptet worden, die Union islamischer Gerichte, die Somalia 2006 beinahe „vereinigt“ hätte, sei im Kampf gegen die Anarchie und für die Wiederherstellung von Ordnung noch die größte Chance dieses traurigen und vom Krieg zerrissenen Landes, in dem ich geboren wurde. Das ist so abwegig, wie es abwegig war, als das Gleiche von den Taliban in Afghanistan behauptet wurde, nachdem das Land infolge des Abzugs der Sowjets ins Chaos stürzte.
Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Insbesondere aus weiblicher Perspektive gilt: Die einzige Ordnung, die wiederhergestellt würde, wäre die des Mittelalters, keine des 21. Jahrhunderts. Tatsächlich fürchte ich, dass im Laufe der nächsten Dekade ein Rückzug der energiepolitisch dann zunehmend unabhängigen USA aus dem Irak und dem Nahen Osten insgesamt die Dschihadisten stärken und die gesamte Region einschließlich Somalias der Kontrolle der Union islamischer Gerichte und ihresgleichen überlassen könnte.
Diese Aussicht ist erschreckend. Gerade der Westen sollte diese Steinigung und andere vergleichbare Hinrichtungen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Jene, die für dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich sind, sollten wie Slobodan Milosevic vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag angeklagt werden, verhaftet und vor Gericht gestellt.
Das Ja der kalifornischen Stimmbürger zum Verbot der Homosexuellen-Ehe sorgt unter Schwulen und Lesben für Konsternation. Besonders bitter für sie: Schwarze und Latinos stimmten deutlich für das Verbot.
Ausgerechnet jene Minderheiten, die am Dienstag in grosser Zahl für Barack Obama gestimmt hatten, versetzten der Eheschliessung von gleichgeschlechtlichen Paaren den Todesstoss. Gemäss «Washington Post» stimmten 70 Prozent aller Afroamerikaner für die Vorlage mit dem Namen «Proposition 8». Von den Latinos waren 53 Prozent dafür. Damit wurde die Mehrheit der weissen Kalifornier, die gegen das Verbot war, überstimmt.
Gut 52 Prozent aller Wähler im vermeintlich liberalen Kalifornien hatten für die Initiative und damit gegen die Homo-Ehe gestimmt. Danach soll nun in der Verfassung des Bundesstaats festgeschrieben werden, dass eine Ehe nur als Verbindung zwischen Mann und Frau zu definieren ist. Seit Mitte Juni waren mehr als 16 000 gleichgeschlechtliche Paare in Kalifornien legal getraut wurden.
Werben um religiöse Schwarze
Das klare Nein der Schwarzen sei «überraschend und enttäuschend» für Aktivisten der Schwulenbewegung, hielt die «Washington Post» fest. Sie hätten gehofft, dass gerade die Afroamerikaner sich mit ihrem Engagement identifizieren würden. Doch diese hätten die Vorlage unter religiösen Aspekten und nicht unter jenen der Gleichberechtigung betrachtet.
Tatsächlich hatten sich die Initianten von «Proposition 8» intensiv um die oft tief religiösen schwarzen Stimmbürger bemüht und Prediger dazu ermuntert, sich in ihren Kirchen für das Verbot auszusprechen. «Es ging um die Ehe zwischen Mann und Frau, nicht um eine Frage der Bürgerrechte», betonte Derek McCoy, ein schwarzer Vertreter der Ja-Kampagne. Die Gegner sehen religiöse Argumente jedoch nur als Vorwand, hinter dem sich tief sitzende Vorurteile gegen Homosexuelle verbergen.
Neben PI News und Europenews, sind jetzt auch folgende wichtige RSS Feeds in der rechten Spalte zu sehen – somit hat man alle News sofort im Blick.
Hinzugefügt sind:
-Jörg Fischer Aharon
-Israelnetz
-Die Welt
-Achse des Guten
-Linkliste wurde aktuallisiert
-Kommentarfunktion: Kommentare werden sofort freigeschalten
Sascha Steuer ist bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Nach den jüngsten Übergriffen auf Homosexuelle fordert er mehr Tolerenz von jungen Migranten.
Berlin -
“Berlin gilt als attraktive Metropole für Homosexuelle, aber die Realität sieht zunehmend anders aus. Die jüngsten Übergriffe, bei denen Schwule oder Lesben ohne jeden Grund krankenhausreif geschlagen wurden, machen uns Homosexuellen Angst – und immer häufiger haben die Täter Migrationshintergrund. In meinem Freundeskreis wird bereits diskutiert, ob man in der Öffentlichkeit noch Händchen halten oder sich einen Abschiedskuss geben kann.
Ich finde das erschreckend und inakzeptabel und bin nicht bereit das Zurückdrängen unserer Werte- und Ordnungsvorstellungen sowie das Entstehen von Parallelgesellschaften zu akzeptieren. Ich bin nicht bereit die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte einem angeblichen Multikulturalismus zu opfern.
Der Senat hat keine Linie”
Was eine Studie vor einem Jahr ans Licht brachte, zeigt sich in der Hauptstadt nun in der Realität: 79 Prozent der türkischstämmigen männlichen Jugendlichen haben offen schwulen- und lesbenfeindliche Ansichten. Dem sollten in Berlin die „Respect-Gaymes“ entgegenwirken. Sie sollten durch gemeinsamen Sport die Vorurteile abbauen. Die Spiele durften aber nicht in einem Problemkiez stattfinden, das zuständige Jugendamt warnte vor einer „Provokation“ der jugendlichen Migranten. Das ist ein unfassbarer Rückzug des Staates, aber nur eines von vielen Beispielen. Der Innensenator konnte sich ein halbes Jahr lang nicht zu konsequentem Handeln gegenüber einem volksverhetzenden schwulenfeindlichen Zeitungsartikel durchringen. Die Handreichung für Berliner Lehrer „Islam und Schule“ wird seit zwei Jahren nicht veröffentlicht, weil der Bildungssenat nicht weiß, was er will. Und nun lief auch noch der erste „Tisch gegen Homophobie“ mit Migrantenverbänden ohne Ergebnisse auseinander. Der Senat hat keine Linie.
Jeder aber, der seine eigene Kultur, seine eigenen Regeln, seine eigenen ungeschriebenen Gesetze über die unsrigen stellt, seine Kultur und Religion grundsätzlich für wertvoller als die unsrigen hält, hat in Deutschland keinen Platz.
Ein Projekt wie die „Respect-Gaymes“ muss eben mitten in Wedding oder Neukölln stattfinden. Wer sich daran stört, wer nicht bereit ist auf dieser Grundlage in Deutschland zu leben, sollte sich entscheiden unser Land zu verlassen.”
Scharfe Kritik am so genannten Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen übte der israelische UN-Botschafter Dani Carmon vor der UN-Vollversammlung. Das Gremium, so Botschafter Dani Carmon, mache sich durch sein Schweigen mitschuldig an Verbrechen in der ganzen Welt, während es Israel “in einer besessenen und diskriminierenden Weise” anprangere.
Der stellvertretende israelische UN-Botschafter Dani Carmon fand auf der UN-Vollversammlung klare Worte und griff den Menschenrechtsrat wegen seiner einseitigen und verwerflichen Politik scharf an. Zur Debatte stand der Jahresbericht des in Genf ansässigen Gremiums.
Der israelische Botschafter sagte: „Manchmal besteht die Tragödie nicht in dem Leid, das wir erleiden, sondern in den Gelegenheiten, die wir verpassen. Und der heutige Bericht ist ein klares Zeugnis der verpassten Gelegenheiten des Menschrechtsrats und, so darf ich sagen, der internationalen Gemeinschaft insgesamt. Wir alle sind Zeugen einer UN-Menschenrechtskörperschaft, die Israel in einer besessenen und diskriminierenden Weise ins Visier nimmt. Nur ungläubig können wir zuschauen, wie der Rat Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt ignoriert und dabei den skrupellosesten, schimpflichsten Diktatoren der Welt bestenfalls mit Schweigen, schlimmstenfalls mit Lob begegnet”.
Allein seit dem letztjährigen Bericht hat der “Menschenrechtsrat” der UNO eine Reihe von sieben Resolutionen zur Verdammung Israels verabschiedet. Kein anderes Land unter den 191 Mitgliedern der UNO, so der israelische Botschafter, ist das Ziel solch negativer und grundloser Aufmerksamkeit. Der Botschafter wies darauf hin, dass die Erklärungen gegen Israel bar jeglichen Anscheins von Objektivität sind – der Objektivität, auf der die Urteile des Rates eigentlich basieren sollten.
Dani Carmon erinnerte daran, dass es Millionen von Menschen auf diesem Planeten gibt, die unter dem Joch der Unterdrückung leben, die nach dem Schutz durch den Menschenrechtsrat schreien. Aber sie finden hier kein Gehör, weil Diktaturen in der UNO eine deutliche Mehrheit haben und selbst im Menschenrechtsrat vertreten sind. Sogar Lybien hatte schon den Vorsitz im Menschenrechtsrat der UNO, das Land in dem keinerlei Menschenrechte existieren und von einem Diktator regiert wird, der unter anderem den Terroranschlag auf das Linienflugzeug zu verantworten hat, das dann über dem schottischen Lockerbie abstürzte.
Aus politischen Gründen steht die Obsession des Rats mit Israel seiner eigentlichen Aufgabe im Wege. Botschafter Dani Carmon kritisierte dies und sagte, dass der Bericht einen Menschenrechtsrat wiederspiegelt, “der weiterhin dabei versagt, die grundlegenden Standards der Menschenrecht in unparteilicher, universeller, nicht-selektiver und objektiver Weise aufrechtzuerhalten”.
Der UNO-Behörde schrieb der israelische Botschafter ins Stammbuch: “In dem Jahr, in dem wir den 60. Jahrestag der UN-Menschenrechtserklärung feiern, wirft die Arbeit des Menschenrechtsrats einen dunklen Schatten auf die Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft gegenüber den wahren Prinzipien der Menschenrechte.”
Die Menschenrechtsverletzungen in islamischen Ländern, die in diesen Ländern an der Tagesordnung sind, sind dem UNO-Gremium keine Erwähnung wert – weder die Folter, die in arabischen Ländern selbstverständliche und alltägliche Praxis ist, noch die fehlende politische Freiheit oder das Fehlen einer unabhängigen Gerichtsbarkeit. Quelle
Essen jetzt auch an der Käthe-Kollwitz-Schule
Minden (mt/mob). “Super lecker! Alles schmeckt sehr gut!” – so lautet nach Angaben der Käthe-Kollwitz-Realschule das Urteil der Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a, die seit dem 25. August an der Mittagsverpflegung der Schule teilnehmen.
Durchschnittlich 150 Essen pro Woche verteilt Claudia Schmidt, die bei der Arbeiterwohlfahrt Minden angestellt ist und an der Käthe-Kollwitz-Realschule arbeitet. Sie fungiert damit als Bindeglied zwischen den Kooperationspartnern im Bereich 13plus.
Angeboten wird von Montag bis Freitag jeweils ein Gericht, bestehend aus Hauptspeise und Dessert. Dabei wird Wert auf gesunde und abwechslungsreiche Kost gelegt. Im Wechsel gibt es Nudeln, Reis, Kartoffeln, Gemüse und Rohkost, zum Nachtisch Quark- und Joghurtspeisen oder frisches Obst, manchmal auch Eis.
“Alle Hauptgerichte sind schweinefleischfrei”, so Claudia Schmidt, “damit auch muslimische Kinder das Mittagsangebot nutzen können.” Mineralwasser wird kostenlos angeboten. Geliefert wird das Essen vom Birkenhof in Frotheim, der auch andere Schulen und Kindergärten im Mühlenkreis versorgt.
Das Angebot wird von Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Klassen wahrgenommen, die einmal wöchentlich Nachmittagsunterricht haben, und von den Fünft- und Sechstklässlern, die in der Nachmittagsbetreuung sind. Aber auch Lehrerinnen und Lehrer nutzen die Mittagsverpflegung.
. Und „immer häufiger“, so beklagt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sascha Steuer, seien die Täter Migranten. Als Beweis führt er eine Umfrage aus dem vergangenen Jahr an, wonach 79 Prozent der türkischstämmigen männlichen Jugendlichen homosexuellenfeindliche Ansichten pflegten. Drischt hier eine Minderheit auf die andere ein?
Nur: Nicht jeder, der Schwulen und Lesben ablehnend gegenübersteht, wird gleich gewalttätig. Zudem gibt es keine zuverlässigen Zahlen, die belegen, dass Gewalt gegen Homosexuelle tatsächlich zugenommen hat. Bei der Polizei werden die Übergriffe als „Hassgewalt“ geführt – und da seien die Zahlen zuletzt nicht gestiegen, erklärt man dort. Überhaupt ist man im Präsidium bemüht, sich bei dem sensiblen Thema nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Eine „unheimliche Gewaltzunahme“ gegenüber Schwulen und Lesben habe man nicht bemerkt, obwohl es „immer mal wieder“ Vorfälle gebe. Ja, die Dunkelziffer ist möglicherweise hoch, aber das sei ja bei anderen Straftaten nicht anders. Hier Zahlen zu nennen, sei nicht seriös, heißt es bei der Polizei.
Über Zahlen will auch Bali Saygili nicht sprechen, der das Berliner Projekt „MILES – Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule“ leitet und seit Jahrzehnten Aufklärungsarbeit in der türkischen Community betreibt. Dennoch konstatiert auch er eine deutliche Zunahme der Gewalt – vor allem im letzten halben Jahr. „Die Ablehnung unter Jugendlichen aus Migrantenfamilien wächst“, sagt Saygili – und fügt sofort hinzu, dass aus einer Haltung nicht gleich ein Übergriff wird. Schuld tragen für ihn vor allem konservative islamische Vereinigungen, die Homosexuelle als minderwertig darstellen und die Jugendlichen aufstacheln. Hinzu komme, dass bei vielen Migrantenkindern das Gefühl vorherrscht, gesellschaftlich nichts erreichen zu können – und aus Frust wird schnell Gewalt gegen „die Anderen“. Dass sich hier eine Minderheit gegen die andere wendet, sei also durchaus in sich logisch.
Über Sex redet man nicht
Für den Versuch der Politik, dem Problem mit einem „Runden Tisch gegen Homophobie“ Ende Oktober Herr zu werden, hat Saygili wenig übrig. Während Berlins Integrationsbeauftrager Günter Piening mit einem einmaligen Treffen viel zu kurz greife, wollten die teilnehmenden Migrantenverbände gar nichts mit dem Thema zu tun haben. Deshalb habe es dort auch „nur zwinkernde Augen“ gegeben. Die Klientel der Migrantenverbände müsse aber begreifen, dass das Problem auch die eigenen Kinder angeht. Ähnliche Töne schlägt der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg an, für den es sich bei der Gesprächsrunde um „eine reine Showveranstaltung“ gehandelt hat. Sprecher Alexander Zinn bemängelt vor allem, dass sich die Teilnehmer nicht auf eine gemeinsame Resolution einigen konnten. „Es sind einfach auch keine Lösungsansätze herausgekommen“, beklagt Saygili.
Nun gilt es, zu „retten, was zu retten ist“, fährt Saygili etwas desillusioniert fort. Von den islamischen Verbänden erwartet er sich mehr Dialogwille und die Bereitschaft, sich nicht mehr hinter der Religionsfreiheit zu verschanzen. Die Politik dürfe dagegen nicht ständig Projekte kürzen und müsse viel aktiver in den Schulen auf das Problem hinweisen. „Man muss ja nicht über Schwule reden, sondern von mir aus über Freiheit“, meint er. Tagesspiegel
PARIS (inn) – Fast 1.000 europäische Abgeordnete haben am Donnerstag an einer proisraelischen Konferenz in Paris teilgenommen. Knesset-Sprecherin Dalia Itzik appellierte an die Politiker, sich für die Befreiung des entführten Soldaten Gilad Schalit einzusetzen.
Wie die Tageszeitung “Jediot Aharonot” berichtet, hatten die Europäischen Freunde Israels (EFI) die Veranstaltung organisiert. Nach Angaben der Gruppierung hat die Unterstützung des jüdischen Staates in der EU einen Höhepunkt erreicht. Von den 6.000 Abgeordneten des Europäischen Parlaments hätten 2.000 Interesse an den Initiativen der EFI bekundet, welche die europäisch-israelischen Beziehungen stärken sollten.
“Dies ist eine beispiellose Veranstaltung”, sagte ein EFI-Vertreter. “Erst diese Woche wurde berichtet, dass Abgeordnete in Brüssel eine Hamas-Delegation zu einem Besuch eingeladen hätten, und Israels Antwort ist eine gewaltige Versammlung von Unterstützern hier in Paris.” weiter
Kommentare werden ab sofort ohne Prüfung meinerseits freigeschalten und sind demzufolge sofort sichtbar.
Rechtsextreme, Linksextreme und Antizionistische/Antisemitische Beiträge werde ich aber löschen.
sraels neue Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Gabriela Shalev, hat eine Woche vor dem 70. Jahrestag des Novemberpogroms vor der UN-Vollversammlung gesprochen. Anlass war der aktuelle Bericht des Generalsekretärs zum Holocaust-Gedenken. Shalev warnte dabei vor einer Unterschätzung der iranischen Bedrohung.
“Der Staat Israel und das jüdische Volk würdigen die historische Resolution in Bezug auf das Holocaust-Gedenken, die die Vollversammlung vor drei Jahren einmütig verabschiedet hat. Diese Resolution ist jedoch, ebenso wenig wie der Bericht des Generalsekretärs, ein Selbstzweck. Das Holocaust-Gedenken muss ein dynamisches und kontinuierliches Bemühen sein, dass uns dazu verpflichtet, die Lehren des Nazi-Genozids auf sich entwickelnde Bedrohungen unserer Zeit zu übertragen.
Daher dürfen wir die besorgniserregende Tatsache nicht ignorieren, dass wir heute – mehr als 60 Jahre nach dem Holocaust – hören, wie von eben diesem Pult aus der Führer eines Mitgliedsstaats zur Vernichtung eines anderen Mitgliedsstaats aufruft und die historischen Realitäten des Holocaust leugnet.
In diesem Saal haben alle Mitgliedsstaaten geschworen: “Nie wieder”. Somit obliegt es uns, derlei Äußerungen nicht lediglich zu verdammen, sondern sofort und entschlossen gegen einen Mitgliedsstaat vorzugehen, dessen Führer solche verabscheuungswürdigen und gefährlichen Worte von sich geben. Denn schließlich begann der Nazi-Holocaust nicht in den Gaskammern. Dies ist, wo er endete. Der Nazi-Holocaust begann mit gefährlichen Worten von Menschen.”
Berlin – Junge Türken in Berlin sollten lieber “freche Türkinnen aus Berlin” als unterwürfige Frauen aus ihrer Heimat heiraten. Das meint Innensenator Ehrhart Körting (SPD), weil der Nachzug schlecht gebildeter Ehepartner die Integration fortwährend erschwert.
“Wir haben nicht zu viel, sondern falsche Migration”, sagte Körting bei einer Diskussionsveranstaltung der SPD. Es kämen “bildungsferne” Menschen, die wahrscheinlich in der untersten Unterschicht landen.
Er hatte einen Monat lang erfassen lassen, welche Qualifikation Türkinnen und Türken haben, die nach Berlin kamen, um einen hier lebenden Partner zu heiraten. 64 Prozent hatten keinen oder nur den Hauptschulabschluss. 30 Prozent kommen vom Dorf oder aus Orten mit weniger als 10 000 Einwohnern.
Der Senator sieht eine Gefahr für die Integration, weil gerade ungebildete Dorffrauen sich nur in ihrer Familie und im engsten Kiez aufhalten, ihren Schulkindern nicht helfen können.
Er fragte sich, wie man diesen Nachzug verhindern kann, dachte laut über Förderung für Türken nach, die Türkinnen von hier heiraten. Problem: “Verfassungsrechtlich sind Heiratsprämien nicht zu machen.”
FOCUS Online: Diesem archaischen Weltbild hat die westliche Gesellschaft aber oft nichts anderes entgegenzusetzen als vorauseilenden Gehorsam, wie der Rückzug von Random House zeigt.
Schirrmacher: Der Druck wird durch den politischen Islam aufgebaut. Wenn wir uns nicht selbst aufgeben wollen, dürfen wir der Auseinandersetzung mit dem Islamismus nicht aus dem Weg gehen. Denn der ruht erst, wenn eine schariakonforme Gesellschaft entsteht. Da gibt es noch viele Bereiche in einer westlichen Gesellschaft, gegen die man lautstark aufbegehren kann. Mit dem Protest soll die Widerstandskraft der westlichen Gesellschaft getestet werden. Nachgeben werten die Islamisten als Sieg.
FOCUS Online: Die Diskussion erinnert fatal an den Karikaturenstreit mit Dänemark oder die Debatte um die Absetzung der Mozart-Oper Idomeneo in Berlin 2006.
Schirrmacher: Ja, auch hier geht es um Gewalt als Reaktion auf verletzte religiöse Gefühle. Es werden im Namen der Religion politische Forderungen aufgestellt. Unter Vorgabe der Rücksicht auf die Religion soll der Islam unter eine Art Käseglocke gestellt werden. Er soll aus dem kritischen Diskurs herausgenommen und unantastbar gemacht werden.
FOCUS Online: Bei der letzten Islamkonferenz von Innenminister Schäuble betonten die Vertreter der muslimischen Organisationen aber, auf dem Boden des Grundgesetzes zu stehen.
Schirrmacher: Stimmt. Aber nicht alle waren bereit, sich rückhaltlos zur deutschen Werteordnung zu bekennen. Es ist nur eine vermeintliche Annäherung, wenn man betont, in Menschenrechtsfragen ja gar nicht weit vom westlichen Verständnis entfernt zu sein, gleichzeitig aber die Scharia in allen Bereichen für ein unantastbares Gottesgesetz hält, das Konvertiten vom Islam mit dem Tod bedroht… Focus
Spätestens seit dem Mord an Hatun Sürücü im Februar 2005 wird der Begriff des Ehrenmords auch in Deutschland viel diskutiert. Die Türkin wurde mitten in Berlin von ihrem jüngsten Bruder auf offener Straße erschossen, weil sie sich von ihrer Familie abgewendet hatte, um ein freies und selbstbestimmtes Leben zu führen. Da diese Verbrechen hier nahezu ausschließlich in muslimischen Migrantenkreisen geschehen und diese vorwiegend aus der Türkei stammen, stellt sich die Frage nach den Ursprüngen und Traditionen im Land am Bosporus.
Gesellschaft
Wenn in Deutschland die brutale Gewalt an Frauen in muslimischen Migrantenfamilien bekannt wird, kategorisieren es Justiz, Politiker und Medien oft als „häusliche Gewalt“. Doch wie die Geschichten, die Ayse Önal aufgeschrieben hat, zeigen, ist es weit mehr als das, es handelt sich um soziale Gewalt. Doch sie wird in keinem Fall stigmatisiert oder gesellschaftlich angemessen sanktioniert, stattdessen wird darüber geschwiegen und den armen Männern, die ihre Frauen schlagen und ihre Töchter töten, ermunternd auf die Schulter geklopft. „Als Mehmet Sait sich auf der nächsten Polizeistation stellte, behandelten ihn die Beamten dort sehr freundlich. Sie sagten er sein Opfer des Schicksals.“
Die Autorin schreibt aber nicht nur über Gewalt, sie schreibt auch über ihr Land. In vielen Familien besonders in Süd- und Ostanatolien ist Bildung nicht weit verbreitet. „Weder ihre Söhne noch ihre Töchter hatten irgendeine Art von Ausbildung erhalten. Den Koran konnten sie allerdings alle rezitieren.“ Die Bilder von türkischen Frauen mit tiefen Ausschnitten und an den Universitäten, welche von zahlreichen Frauen besucht werden, von Straßen in denen eine freiheitliche Kultur zu blühen scheint, sind wohl eher Aufnahmen von Ausnahmen. Istanbul ist nicht die Türkei.
Glaube
Ist es nun die Kultur der muslimischen und eben auch türkischen Gesellschaft, welche die Familien zersplittert, die Frauen unterdrückt und viele namenlose Tote zurücklässt? Oder ist es die, diesem System zu Grunde liegende Religion? Für die Autorin scheinen Gesellschaft und Tradition schuld zu sein. Bei einem Mörder versuchte sie die Gründe dafür zu finden, warum der Glaube an Gott ihn nicht vor dieser schrecklichen Tat bewahrt hat und er sagte: „Wer zutiefst bedrückt ist, dem ist die Meinung der anderen wichtiger als der Glaube.“ Doch wie entsteht diese Meinung der anderen? Woher kommt dieses archaische und völlig überkommene Gesellschaftsbild, welches diese Morde verlangt? Warum gibt es kein muslimisches Land, das diese Ehrenmorde verbietet?
Schweigen
Doch auch wenn ein Mädchen vergewaltigt wurde, oft durch nahe Familienmitglieder und dadurch ihr Jungfräulichkeit verloren hat, muss sie sterben. Einem „befleckten“ Mädchen gebührt kein Trost, nur Gewalt und Tod. „Das Thema Missbrauch war ein Tabu in der Familie und Nachbarschaft. Als hätte jedermann einen Eid geschworen, für immer zu schweigen.“
Dieses liegt nicht nur am Bauherren, der Diyanet Türk Islam Birligi (DITIB), die den größten und jüngsten (rechnet man den “Islamrat” als Vorfeldorganisation der Millî Görüs zu deren Entstehungsgeschichte, die bis Ende der 1960er Jahre reicht) sunnitisch-türkischen Dachverband darstellt. Die am 05.07.1984 offiziell gegründete und dezentralistisch organisierte Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) mit Zentrale in Köln ist der deutsche Ableger des Diyanet Isleri Baskanligi (Amtes für religiöse Angelegenheiten), welches am 3. März 1924 entsprechend Gesetz Nr. 429 des türkischen Gesetzbuches gegründet wurde. Es ist dem Amt des Ministerpräsidenten angegliedert. Diyanet wurde gegründet, um die Religion unter die Kontrolle des türkischen Staates zu stellen (die Türkei ist kein laizistischer Staat mit getrennten Sphären), da der islamfeindliche Kemalismus zwar die politische Macht, aber nicht die Zustimmung großer Bevölkerungsteile errungen hatte, die insbesondere in den ländlichen Gebieten einem mit Aberglauben durchsetzten Volkislam anhingen. Atatürk versuchte daher, neben der Kontrolle der Religion, durch die Schaffung einer neuen sozialen Identität als Fundament des jungen Nationalstaates Türkei das bisher nicht existente “Türkentum” zu installieren, welches neben dem heute noch zelebrierten Kult um seine Person die Türkei zusammenhält. Damit mischten sich aber nach dem frühen Tod Atatürks, dessen Reformen nach heutiger Sicht zu schnell erfolgten, die wieder erstarkte Religion mit einem als extrem zu bezeichnenden Nationalismus, der auch in der Regel in den Moscheegemeinden der DITIB gepflegt wird.
Eines der Hauptziele der europäischen Ableger der Diyanet besteht in der Erhaltung und Festigung der monogamen Staatsloyalität zur Türkei, womit die im Ausland lebenden Türken treue Staatsbürger bleiben sollen, wodurch Integration faktisch ausgeschlossen wird. Da Diyanet der Kontrolle des jeweiligen Ministerpräsidenten unterliegt, wird auch DITIB davon beeinflusst, da der seit 11.03.2003 amtierende Recep Tayyip Erdogan und seine islamische Adalet ve Kalkinma Partisi (AK Parti) eine schleichende Islamisierung des Landes vorantreiben. Erdogan selbst war 1969 der Millî Görüs Bewegung beigetreten und wurde ein politischer Ziehsohn des früheren türkischen Ministerpräsidenten Necmettin Erbakan, dem heute noch unangefochtenen Führer der Millî Görüs. Die am 14.08.2001 gegründete AK Parti entstammt einer Spaltung der Bewegung, die aber entgegen der als im Westen wahrgenommen “gemäßigt islamistischen Reformpartei” weiterhin islamische Ziele vorantreibt.
Somit werden die rund 875 Moscheegemeinden der DITIB primär von der politischen Situation in der Türkei beeinflusst, da der in die Moscheegemeinde entsandte Hodscha (der türkischer Staatsbeamter ist) von der Diyanet bestimmt wird, die ebenso die am Freitag gehaltene Predigt in der Moschee an die Hodschas versendet. Aufgrund der relativ kurzen Wirkungsphase von fünf Jahren und oft marginalen Sprachkenntnissen können diese Hodschas selbst bei gutem Willen oft nicht zur Integration beitragen. Hinzu kommt die Funktion der Moschee, die nicht nur ein Ort der kultischen Ritenausübung darstellt, sondern ein sozialer Kommunikations- und politischer, rechtlicher und lebenspraktischer Wertevermittlungsort ist, wo sich rund um die Moschee in der Regel eine spezifisch ethnisch-religiöse Infrastruktur ansiedelt, die die Entstehung paralleler Strukturen fördert. Diese ethnisch-religiöse Segregation stellt eine Weiterentwicklung der sektoralen residentiellen Segregation in Städten wie Duisburg dar, die als Verlierer der Wandlung von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft vom zu spät eingeleiteten Strukturwandel besonders betroffen sind. Einheimische und Zugewanderte, die es sich leisten können, ziehen weg. Zurück bleiben diejenigen, die nicht können und neue Einwanderer, die vermehrt eine Revitalisierung nach hier mitgebrachter archaischer und religiöser Werte- und Normenstrukturen vollziehen. Aus der sektoralen residentiellen wird eine mehrkernige ethnisch-religiöse Segregation, die sich in Analogie zum nach Religions- und Volksgruppenzugehörigkeit getrennten Viertel der klassischen orientalischen Stadt entwickelt. Die religiöse Segregation stellt hierbei eine monokulturelle Ausprägung dar, da andere islamische Religionsgruppen (wie im türkischen Beispiel die schwer einzuordnenden Aleviten) nicht anerkannt und bekämpft werden. Die Abschottung vollzieht sich dabei nicht nur innerhalb paralleler Strukturen, da Antagonismen zwischen einzelnen Familien und ethnischen Gruppen wie Türken und Arabern zu weiterer innerer Abschottung führt, sondern auch nach außen gegenüber Nichtmuslimen. Der islamische Grundsatz „al-walä’ wa-l-barä’a“ erlangt wieder Bedeutung. Man soll sich von Nichtmuslimen fernhalten, die Nähe von Muslimen suchen und diese im Notfall gegen Nichtmuslime unterstützen.
Die Abschottung vollzieht sich im Kern der jeweiligen Parallelgemeinschaft primär in der patriarchalisch determinierten Familie und drückt sich nicht nur in der Unterdrückung von Mädchen und Frauen, sondern vermehrt in Männlichkeitsnormen aus, die (auch rassistisch motivierte) Gewalt legitimieren. So stellt Duisburg-Marxloh schon heute einen rechtsfreien Raum dar, wo die Polizei als Agent des staatlichen Gewaltmonopols die Kontrolle verloren hat. Solche Gebiete sind Schauplätze des von Hans Magnus Enzensberger 1993 so betitelten „molekularen Bürgerkrieges“. Und da werden auch die Hodschas, die als nicht-staatliche Funktionsträger mit der Polizei auf Streife gehen, nichts daran ändern können, da die meisten türkischen jugendlichen Gewaltkriminellen nicht in die Moschee gehen.
Vielmehr fördert man mit der Unterstützung solcher Projekte die sich vertiefende Segregation, wo “Importbräute” ohne Sprachkenntnisse in die bestehenden patriarchalisch bestimmten Strukturen bruchlos eingefügt werden, sich Fälle von “Ehrenmorden” häufen und vermehrt ein aggressiver Antijudaismus auftritt. Anstatt der finanziellen Förderung einer repräsentativen klassischen Großmoschee in Höhe von 3,2 Mio EURO durch das Land NRW und die EU hätte man dieses Geld lieber in Projekte der realen Förderung von Integration abseits der „Desintegrationsmaschine Integration“ (die ein Herr ansonsten arbeitsloser Sozialarbeiter und anderer „Integrationsexperten“ ernährt) investiert, um den Zerfall gesellschaftlicher Strukturen zu begegnen. Denn in diesen parallelen Strukturen entwickelt sich eine hinsichtlich Sprach- und Bildungskompetenz persistente „neue Gastarbeitergeneration“, die ein Leben lang auf staatliche Transferleistungen angewiesen sein wird.
Duisburg Marxloh nimmt damit den Rang eines Menetekels ein, da im Ruhrgebiet weitere Projekte der DITIB wie in Dortmund Hoerde (mit angeschlossenem Wohnpark), Herten und Castrop Rauxel unter Mithilfe der Politik im Rahmen der von den islamischen Dachverbänden vorangetriebenen “zweiten Islamisierung” realisiert werden. Allesamt zukünftige Orte des “molekularen Bürgerkrieges”
Der holländische Politiker Geert Wilders sagte, dass er den Koran einige Male gelesen hat, und dass er jedes Mal zu dem Schluss kam, dass der Koran Aufforderungen zu Hass, Gewalt, Unterwerfung, Mord und Terrorismus genehmigt.
In der Tat, sagt Wilders, hat die islamische Ideologie einen totalitären Charakter. Der Islam ist nicht vereinbar mit der Freiheit und der Demokratie.
WILDERS: „Ich möchte betonen, dass ich dabei nicht von Menschen spreche, die Muslime, sondern über die islamische Ideologie. In der Tat, die islamische Ideologie zeigt auffallende Ähnlichkeiten mit dem Kommunismus und Faschismus. Man könnte seinen anti-demokratischen Charakter erwähnen, den Willen zur Ausübung der totalen Kontrolle über das soziale Leben und die Anwendung von Gewalt um Abweichler zu unterwerfen.“
WILDERS: “Ministerpräsident Balkenende, der die Freiheit der Rede bedingungslos verteidigen sollte, hat sich stattdessen entschieden dem islamischen und politisch korrekten Druck nachzugeben und verurteilt entschieden dieses Vorhaben.”
Ende März gab es die Premiere von Fitna.
In Afghanistan und Pakistan wurden immer wieder niederländische Flaggen verbrannt aber auch dänische, wegen der neu entbrannten Aufregung über die dänischen Karikaturen.
WILDERS: „Ich lud sechs Imame ein, drei Gemäßigte und drei Radikale, für eine öffentliche Debatte mit mir. Alle von ihnen haben das Angebot abgelehnt.“
Vor der Vorführung von Fitna, hat Wilders in einer Stellungnahme gegenüber einer niederländischen Zeitung erklärt:
„Ich stelle die Frage, wie die niederländische Regierung reagiert hätte, wenn ich angekündigt hätte, nicht einen Film über den Koran und den Islam, sondern einen Film über die Bibel und Christentum zu veröffentlichen. Die Antwort liegt auf der Hand, dass nichts geschehen wäre. Die Regierung hätte keine vorsorgliche Maßnahmen treffen müssen vor einer weit verbreitete Angst vor Unruhen.“
Mit dem Schwung, der Barack Obama ins Weiße Haus trug, könnte der bald mächtigste Mann der Welt auch international ein Erneuerer werden. Allerdings wird sich der Alte Kontinent bald wundern, dass der nette Herr Obama die Europäer zu mehr Engagement in Afghanistan auffordern wird.
Obama ist Amerikaner, wird die Interessen Amerikas vertreten und dabei GeorgeW. Bush sehr viel näherstehen als – sagen wir – Heidemarie Wieczorek-Zeul. Und gerade weil Europa ihn so mag, wird es sehr verwundert sein, wenn der nette Herr Obama, ganz Multilateralist, die Europäer zu mehr Engagement, auch militärisch, da und dort in der Welt auffordern wird.
Und doch ist die Begeisterung, die Obama in fast allen Teilen der Welt entgegenschlägt, auch ein Pfund. Amerika, das Europa und Deutschland mindestens dreimal aus schwerer Not geholfen hat, ist nicht beliebt und wird verkannt. Dass Obama zum Präsidenten gewählt worden ist, könnte helfen, denen ein wenig die Augen zu öffnen, die beharrlich Amerikas innere Größe und Attraktivität übersehen haben. Mit Obama als Präsident wird sich der Antiamerikanismus neu sortieren müssen. Welt Die feigen Europäer/Deutschen wird er mehr einbinden -aber was machen jetzt nur die linksextremistischen Antiamerikaner,wenn das Feindbild abhanden gekommen ist
Die Linke: Seit’ an Seit’ mit Anhängern Hamas und Hisbollah
Dabei ist ihr Anliegen mehr als berechtigt: Die Linke hat in weiten Teilen ein ziemlich großes Antizionismus-, ja oft damit einhergehend, ein Antisemitismus-Problem. Das rührt auch aus vergangenen, staatssozialistischen Zeiten. Die DDR gab stets vor, sie sei das bessere, weil antifaschistische Deutschland. Rechtsradikalismus, Judenfeindschaft? Nicht bei uns!
Doch der real existierende moralische Wohlfühlstaat gehört in die ideologische Welt der Legenden. Denn es gab sie auch in der DDR, die alten und neuen Nazis, die Antisemiten, die Israelfeinde. Das wurde nur verdrängt oder – von oben verordnet – bewusst totgeschwiegen. Und wer heute nicht wenige der in der Linken versammelten Ex-PDSler und Ex-SEDler reden hört, merkt schnell: Die Infiltration der Köpfe (oder ist es Überzeugung?) via Schule, Werkshalle, Partei und Fernsehen wirkt bis heute.
Das wird besonders deutlich, wenn es um das Verhältnis der Linksfraktion zu Israel geht. Hier wiegt das Erbe der DDR, die vor allem seit dem Sechstagekrieg 1967 tatkräftig alle Feinde Israels einschließlich der PLO unterstützte, bedrückend schwer. Wie einst die Ulbrichts und Honeckers wettern Parteiobere und Basis gegen Israel. Da wird über einen “Völkermord” an den Palästinensern schwadroniert, ist von “Nazimethoden”, vom “zionistischen Gebilde”, vom “imperialistischen Brückenkopf” die Rede. Manch einer sogar scheut sich nicht, Seit’ an Seit’ mit Anhängern der terroristischen Hamas und Hisbollah zu marschieren. Auf Demonstrationen, bei denen “Tod für Israel” skandiert wird.
Elf Angeordnete der Linksfraktion verweigern Zustimmung
Nun ist es sehr wohl gestattet, Jerusalems Politik zu kritisieren. Aber nicht, indem Israels Existenzberechtigung infrage gestellt wird. Oder sein Vorgehen in den Palästinensergebieten mit dem Vernichtungsfeldzug der Wehrmacht und der Libanonkrieg 2006 mit der “Endlösung” der Nazis gleichgesetzt wird. Das ist nichts anderes als antisemitisch grundierter Antizionismus. Wer so redet, entlarvt sich selbst – und seine antijüdischen Ressentiments. Und in der Linken gibt es viele, die so reden. Für sie ist es folglich auch ein Unding, die Solidarität mit Israel als deutsche Staatsräson zu akzeptieren. Elf Abgeordnete der Linksfraktion haben deshalb am Dienstag im Bundestag dem gemeinsamen Anti-Antisemitismus-Antrag ihre Zustimmung verweigert. Da erübrigt sich jedes weitere Wort.
Im Iran können Kinder hingerichtet werden, Frauen, wegen unislamischer Kleidung verhaftet werden, religiöse Minderheiten als Ungläubige verfolgt werden. Die Friedhöfe der Baha´i werden regelmäßig zerstört.
UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat am 20. Oktober seine Sorgen über die massiven Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen und Minderheiten im Iran geäußert. Er ist besorgt über die zunehmende Häufigkeit der Hinrichtungen, über Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen, Universitätsstudenten, Lehrer, Arbeiter, andere Aktivisten und über massive Menschenrechtsverletzungen gegen religiöse Minderheiten, wie die Angehörigen der Bahai-Religion.
Ban Ki-Moon kritisierte ferner Steinigungen, die immer noch in einigen Fällen praktiziert worden seien, obwohl öffentlich erklärt worden sei, dass man keine Steinigungen mehr durchführe. Ban Ki-Moon kritisierte auch die öffentlichen Hinrichtungen. Folter sei beispielsweise in der iranischen Verfassung verboten, Körperstrafen, wie Auspeitschen würden jedoch auch öffentlich weiter praktiziert werden.
Schon Anfang Oktober hatte der Generalsekretär Ban Ki-Moon in einem Bericht an die UNO-Generalversammlung die Menschenrechtsverletzungen massiv kritisiert.
Die grausame Sittenpolizei führt „Säuberungen“ durch.
Die Sittenpolizei der totalitären Diktatur geht immer härter gegen die iranischen Frauen vor. „Roozonline“ berichtete am 22. Oktober, dass verstärkt auch Autofahrerinnen und Mitfahrerinnen, die in ihren PKWs ihre Kopftücher nicht ordnungsgemäß tragen, kontrolliert und verhaftet werden. Sogar die Autos von Fahrerinnen oder Mitfahrerinnen, die die Kleiderordnung nicht einhalten, werden zwischen einer Woche bis zu zwei Monaten beschlagnahmt.
Die Sittenpolizei agiert nach dem Motto eines staatlichen „Programms zur sozialen Sicherheit“. Die islamische Gesellschaft soll sogar von alleinstehenden und alleine wohnenden Frauen, die gegen die islamischen Kleidervorschriften verstoßen haben, „gesäubert“ werden. Wohnungen von weiblichen Singles seien Orte des Verderbens.
Im Winter sollen Frauen noch nicht einmal Stiefel anziehen dürfen, offenbar, weil die Konturen der Beine sichtbar werden. Frauen, die sich „unislamisch“ kleiden, werden in einer Spezialkartei als Mob, „Arazel wa Obash“ aufgeführt. Falls Frauen mehrfach wegen schlechter Bekleidung verhaftet werden, bekommen sie einen Extra-Ausweis und müssen sich regelmäßig bei der Polizei zur Kontrolle melden.
Mancher, der die fröhlichen Jagdszenen auf Teilnehmer des sogenannten Anti-Islamisierungskongresses in Köln gesehen hat, die lustvoll empörten Gesichter derjenigen, die den autonomen Mob beim Steinewerfen und Prügeln anfeuerten, fühlte sich an Bilder von amüsierten Menschenmengen erinnert, die während der chinesischen Kulturrevolution Prozessionen von “Rechtsabweichlern” flankierten, oder die 1938 in Wien zusahen, wie Juden die Straße schrubben mussten: das gleiche herdenhafte Wohlbehagen, die gleiche angemaßte Rechtschaffenheit, das gleiche restlos gute Gewissen.
Von Letzterem zeugte auch das Vokabular, welches die politischen Redner wählten: “Nazidreck”, “verfaulte Clique”, “braune Exkremente”, “Pest”. Und dass eine TV-Reporterin versehentlich das Horst-Wessel-Lied zitierte – “gegen die Rechten”, sprudelte es aus ihr, seien in Köln “die Reihen fest geschlossen” gewesen – rundet die Assoziation feinstens ab: Die Volksgemeinschaft formiert sich zur Bekämpfung der Volksgemeinschaft. Dass hier diverse Grundrechte verletzt wurden, zum Beispiel jenes auf Versammlungsfreiheit – wen schert das noch bei so viel Gruppenseligkeit?
Zum Kampf gegen “rechts” gehört, dass rechts, rechtsradikal und rechtsextrem als dasselbe zu gelten haben. Wenn alle Kämpfer gegen “rechts” auf echte Neonazis verteilt würden, sie müssten busladungsweise bei jedem Einzelnen anreisen. Aber um die tatsächlichen Neonazis kümmern sich ja die wenigsten davon. Tatsächliche Neonazis sind nicht nur selten, sondern intellektuell viel zu unterbelichtet und unappetitlich, aus einer Distanzierung von denen lässt sich wenig moralisches Kapital schlagen, und außerdem ist der Direktkontakt nicht ungefährlich. Lieber kämpft man symbolisch gegen ihre “Hintermänner”, gegen den vermeintlichen “Extremismus der Mitte”, den “Stammtisch” und ähnliche Windmühlen. “Wie begierig der Mainstream das rechtsradikale Rinnsal zu vergrößern sucht”, konnte sich bereits 1993 der Dichter Botho Strauß wundern, und prompt wurde Strauß dann vom Mainstream dem Rinnsal zugeschlagen. So wird aus einem Polizeiproblem am Rande der Gesellschaft ein Problem der Gesellschaft schlechthin, für das jeder haftet.
Der Kampf gegen “rechts” wird an Dringlichkeit zulegen, je mehr Linksparteiler in den Parlamenten sitzen. In Wirklichkeit richtet er sich längst auch gegen jede Art von Konservatismus und bürgerlicher Mitte und treibt sogar die CDU vor sich her – die folglich auch selber schon brav gegen “rechts” kämpft. Wer will schließlich schon zum Abschuss freigegeben sein?
Michael Klonovsky, Jahrgang 1962, ist Journalist, Romanautor und Essayist. Er arbeitet als Chef vom Dienst bei “Focus”. 1990 erhielt er den “Wächterpreis der Tagespresse”
Die Soziologin Necla Kelek konstatiert ein “gesellschaftliches System”, dem sich muslimische Großfamilien vielfach unterwerfen – obwohl sie in einem anderen gesellschaftlichen System, in Deutschland, leben. “Das sind ja keine Ausnahmen, sondern es ist die Regel, dass ich meine Kinder verheiraten muss.” Diese Familien fühlen sich nicht den deutschen Gesetzen verpflichtet, sondern der Kultur und Tradition der Heimat.
Vor 100 Jahren stellten Christen noch etwa 30 Prozent der Bevölkerung, jetzt ist der Anteil der christlichen Konfessionen auf 0,2 Prozent geschrumpft. Keine Pfarrei, kein Bistum, kein Orden verfügt über einen Rechtsstatus. Daher können die christlichen Kirchen weder Eigentum erwerben noch vor Gericht klagen. Zwar ist die armenische Heilig-Kreuz-Kirche in Südost-anatolien restauriert worden, die türkische Regierung hat aber das Anbringen eines Kreuzes und das Feiern von Gottesdiensten verboten. 2007 wurden drei Mitarbeiter eines Bibelverlages grausam umgebracht, indem ihnen die Kehle durchgeschnitten wurde. Die Täter gaben an, aus islamistischen und nationalistischen Motiven getötet zu haben.
Im krassen Gegensatz hierzu können die Muslime in Deutschland Toleranz und alle Rechte des Grundgesetzes, insbesondere die Religionsfreiheit, für sich in Anspruch nehmen. Trotzdem klagten die Vertreter des Koordinierungsrates der Muslime (KRM) bei ihrem Treffen mit der evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) in Mannheim im Mai 2007 über Diskriminierungen. Die Vorwürfe lauten: “Sie finden keine geeigneten Gebäude für Moscheen, können am Arbeitsplatz nicht beten, der deutsche Metzger hat kein geschächtetes Fleisch und die Frauen bekommen keine Arbeit, weil sie ein Kopftuch tragen.”
Diese Vorstellungen bestätigen, dass sich die islamistische Religion die Weltherrschaft zum Ziel gesetzt hat. Auch in diversen Suren des Koran heißt es, dass zur Erreichung dieses Zieles “Heilige Kriege” (Dschihad) geführt werden müssen und Ungläubige – Juden und Christen – umgebracht werden dürfen.
Es ist “fünf vor zwölf”! Bereits heute haben in Großstädten 40 bis 50 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund, 15 Millionen Menschen haben ausländische Wurzeln. Die Behörden sollten nur dann den Bau von Moscheen und islamischen Zentren genehmigen, wenn auch in den islamischen Ländern den Christen volle Religionsfreiheit zugestanden und gewährleistet wird.
Essen. In Essen sind jugendliche Libanesen ein Dauerproblem der Polizei. Viele sind Bildungsverlierer oder -verweigerer. Die Stadt will nun „entschlossen gegensteuern” und verknüpft Angebote mit Strafandrohungen.
Ein großes Stück Integrationsarbeit ist spektakulär gescheitert. Die Probleme mit jugendlichen libanesisch-kurdischen Straftätern sind in den vergangenen zwei Jahren dermaßen aus dem Ruder gelaufen, dass Verwaltung, Polizei, Politik und Wissenschaft ein gemeinsames Handlungskonzept entwickelt haben. Unter dem Motto „Chancen bieten – Grenzen setzen” wollen sie „entschlossen gegensteuern”, um Parallelgesellschaften im Norden der Innenstadt und in Altendorf aufzubrechen.
Die zweitgrößte libanesische Gemeinde Deutschlands
Essen hat nach Berlin die zweitgrößte libanesische Gemeinde Deutschlands mit geschätzt 5000 bis 6000 Menschen. Und da geht das Problem schon los: Bis zu 2000 von ihnen sind nach Ansicht der libanesischen Vereine eigentlich gar keine Libanesen, sondern Menschen „mit undefinierter Staatsangehörigkeit”: Flüchtlinge, oft kurdische, die eine libanesische Staatsangehörigkeit reklamieren, die oft nicht zu überprüfen ist. Denn in den 70er-Jahren sind sie auf vielen Wegen nach Deutschland gekommen: Libanesen mit kurdischen Wurzeln, die nach dem Zusammenbruch des osmanischen Reiches geflüchtet waren; Kurden; Palästinenser. Sie kamen mit echten und gefälschten Papieren der jeweils herrschenden Milizen, mit türkischen Pässen oder mit Visa der damaligen DDR-Botschaft in Syrien.
Der andere Teil aber gilt als Integrationsverlierer oder -verweigerer: 40 Prozent der Jugendlichen haben keinen Schulabschluss. Nur 2,6 Prozent besuchen ein Gymnasium. Von den Fällen ungeklärter Staatsangehörigkeit leben zwei Drittel von Staats-Stütze. „In der gesamten Zielgruppe herrschen eine hohe Analphabetenrate sowie insgesamt äußerst geringe Deutschkenntnisse.” Dazu jede Menge Frust über fehlende Perspektiven.
Bei zwei Bombenanschlägen im Süden Thailands wurden am Dienstag eine Frau getötet und 71 weitere Menschen verletzt.
Die beiden Sprengsätze detonierten fast gleichzeitig an verschiedenen Orten in Sukhirin in der Provinz Narathiwat. Hinter den Angriffen werden muslimische Aufständische vermutet.
Auf der malaiischen Insel Penang sind 70 Männer wegen “grob unsittlichem Verhalten” verhaftet worden, weil sie einvernehmlich Sex mit Männern gehabt haben sollen. Unter den Festgenommenen sind auch Chinesen, Amerikaner und Europäer.
In dem mehrheitlich muslimischen Land gilt in einigen ländlichen Regionen zudem das Scharia-Recht – Schwule können dort zum Tode verurteilt werden.
Ein 36 Jahre alter Frankfurter ist am vergangenen Samstagabend zunächst auf dem Bahnsteig und dann weiter in der Unterführung der U-Bahnhaltestelle “Hügelstraße” von einer Gruppe junger Männer grundlos zusammengeschlagen worden. Bei dem Überfall erlitt das Opfer zahlreiche Verletzungen am gesamten Körper insbesondere jedoch im Bereich des Kopfes. Erst in den heutigen Vormittagsstunden erstattete der Mann Anzeige beim 1. Revier.
Den Angaben des 36-Jährige zufolge befand sich dieser gegen 22.00 Uhr im Bereich der genannten Haltestelle, um mit der U-Bahn in Richtung Innenstadt zu fahren. Plötzlich sei ein Unbekannter auf ihn zugekommen und habe ihn gefragt, warum er so blöde gucke. Als der Geschädigte daraufhin antwortete auf die U-Bahn warten zu wollen, wurde er unvermittelt von dem Täter mit Faustschlägen gegen den Kopf traktiert. Kurz darauf sah das Opfer, wie vier weitere Männer über die Brüstung des Bahnsteigs sprangen. Dem 36-Jährigen gelang es noch bis in die Tiefebene zu flüchten. Dort strauchelte er jedoch und fiel hin. Die fünfköpfige Tätergruppe holte den Mann rasch ein und begann sofort auf das am Boden liegende Opfer massiv einzutreten. Der 36-Jährige berichtete in seiner Vernehmung von mindestens 30 bis 40 Tritten hauptsächlich gegen seinen Kopf. Die Angriffe hätten etwa zwei Minuten gedauert. Er habe Angst um sein Leben gehabt weil er dachte, dass die Männer mit Messern bewaffnet sein könnten.
Nach Angaben des 36-Jährigen soll es sich bei der fünfköpfigen Tätergruppe um Südländer, vermutlich um Nordafrikaner gehandelt haben. Der Haupttäter soll zwischen 20 bis 25 Jahren alt gewesen sein. Er trug eine schwarze Lederjacke, war zwischen 180 bis 185 cm groß und hatte schwarze Haare, die an den Seiten kürzer waren. Seine vier Komplizen waren jünger. Polizei
Gaza (Reuters) – EU-Parlamentarier haben Abgeordnete der radikal-islamischen Hamas nach Brüssel eingeladen.
Bei einem Besuch im Gaza-Streifen sagte der Chef einer EU-Delegation, Kyriacos Triantaphyllides, am Montag der Nachrichtenagentur Reuters, die Einladung richte sich ausdrücklich an alle gewählten Vertreter des palästinensischen Parlaments. “Wir fragen nicht danach, ob sie Mitglieder der Hamas oder der Fatah sind.”
Die Hamas wird von der Europäischen Union eigentlich als Terror-Organisation eingestuft und boykottiert. Die Hamas hatte im November 2006 die Kontrolle über den Gazastreifen gewaltsam übernommen und sich dabei mit der Fatah-Organisation von Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas zerstritten. Seitdem feuerte sie zahlreiche Raketen auf israelisches Gebiet ab. Das israelische Militär antwortete mit Gegenangriffen.
Die Polizei hat nach dem Angriff auf einen Rabbiner gestern Nachmittag in Wedding einen 18-Jährigen festgenommen. Der junge Mann, dessen Vater nach Morgenpost-Informationen aus dem Libanon stammen soll, wurde gegen 17 Uhr in seiner Wohnung angetroffen und kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf eine Polizeiwache.
Anschließend sollte er sich zu den Tatvorwürfen äußern. Das Fahrzeug, mit dem der Angriff am Sonntag gegen 0.45 Uhr ausgeführt worden war, konnte bei dem 18-Jährigen sichergestellt werden. Nach ersten Erkenntnissen gilt er als Haupttäter. Nach seinem Komplizen wird noch gefahndet… mopo
Seit Monaten bereits schwelt in der Partei ein heftiger Konflikt um die richtige Israelpolitik und um Antisemitismus von Links. Vorstandsmitglieder der Linken, wie Christine Buchholz, sympathisieren offen mit der palästinensischen Hamas oder der libanesischen Hisbollah, die beide zur Vernichtung des israelischen Staates aufrufen. Prominente Parteimitglieder stellen das Existenzrecht Israels in Frage und nennen sich „Antizionisten“. Eine Bundestagsabgeordnete sprach vor zwei Jahren, mit offensichtlicher Analogie zum Nationalsozialismus, von einem Vernichtungskrieg Israels gegen Libanon. Der Bundestagsabgeordnete Norman Peach verharmloste Raketenangriffe der Hamas aus dem Gazastreifen auf Israel gar als „Neujahrsraketen“.
Vor allem unter den Trotzkisten innerhalb der Linken und den DDR-Nostalgikern ist der linke Antisemitismus und Antizionismus weit verbreitet. Dort wird Israels als Vorposten des US-Imperialismus betrachtet und der „antiimperialistische Widerstand von Afghanistan bis Palästina“ beschworen. Diejenigen, die Solidarität mit Israel proklamieren, werden als „Kriegstreiber“ denunziert. Jede historische Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel wird negiert.
Die SED-Tradition wirkt hier deutlich nach. Im realen Sozialismus galt Antizionismus als Staatsdoktrin, die DDR stand mit der Sowjetunion und den übrigen Ostblockstaaten fest an der Seite der arabischen Staaten und der Palästinenser in deren Kampf gegen den jüdischen Staat. Die Verantwortung für den Nationalsozialismus und die Schuld am Holocaust hingegen wälzte die DDR auf die Bundesrepublik ab.
Führenden Politikern der Linken ist durchaus bewusst, dass ein linker Antisemitismus in ihrer Partei weit verbreitet ist. “Diese Debatte wird uns erhalten bleiben“, sagt Petra Pau. Aber sie ist davon überzeugt, dass solche Positionen in ihrer Partei keine Mehrheit haben.
Dr. Mohammed Siddiq ist der Chef der Veinigung muslimischer Mediziner in Großbritannien – ein wahrlich angesehener Mann. Der Arzt darf nun ein Jahr lang seinen Beruf nicht mehr ausüben, weil er ein verstockter Lügner und ein Schwulenhasser ist. Der Moslem Siddiq hatte einen rassistischen und diskriminierenden Brief an eine Zeitschrift geschickt, in dem er Homosexuelle übel beleidigte. Später behauptete er, sein Sohn habe den Brief geschrieben. Nun hat er eingestanden, selbst der Urheber gewesen zu sein. Der Mann behauptet weiterhin, 99 Prozent aller Moslems sähen in Homosexuellen – so wie er auch – nur “Krankheitsüberträger”. Da der Vorsitzende der muslimischen Ärztevereinigung auch in der Vergangenheit schon übel aufgefallen war – unter anderem weiter Zwangsbeschneidungen durchführt – wurde ihm nun für ein Jahr die Approbation entzogen, er hat ein Jahr lang Zeit über seine Ausfälle nachzudenken (Quelle: Telegraph 4. November 2008). Die Islamic Medical Association will win Großbritannien die Lranken nach der Selbstdarstellung auch mit Hilfe des Korans heilen,
Der Iran will künftig die Todesstrafe für Minderjährige abschaffen, so die Staatsanwaltschaft. Menschenrechtler halten die Ankündigung allerdings für Augenwischerei – denn im Iran gilt immer noch das Vergeltungsrecht.
Alle Gerichte in der Islamischen Republik seien angewiesen, keine unter 18-jährigen Straftäter “ungeachtet der Straftat, die sie begangen haben”, mehr hinrichten zu lassen. Die Ankündigung des stellvertretenden Generalstaatsanwaltes Hossein Sobhi klingt zunächst viel versprechend, denn im Iran werden mehr Jugendliche hingerichtet als in allen anderen Ländern der Welt: In den vergangenen drei Jahren fanden dort zwei Drittel der weltweiten Exekutionen von Jugendlichen statt. Nur in Saudi-Arabien, im Jemen, in Pakistan und im Sudan gibt es ebenfalls Hinrichtungen von Minderjährigen. weiter in Deutsche Welle
Seit Jahren will die Türkei ihr Image verbessern – jetzt gab es einen Rückschlag: Ein junger Mann wurde im türkischen Gefängnis zu Tode gequält. Menschenrechtler kritisieren: Folter ist in der Türkei immer noch Alltag.
Engin Ceber ist tot. Er war 29 Jahre alt, als er vor einer Woche an den Folgen schwerster Misshandlung starb. Türkische Polizisten und Gefängniswärter hatten den jungen Mann tagelang mit Holz-Knüppeln geschlagen, am ganzen Körper, auf die Genitalien. Er musste sich ausziehen und wurde bis kurz vor dem Ertrinken ins Wasser getaucht, immer wieder. Am Ende waren es die Schläge auf den Kopf, die er nicht überlebte: Ceber starb an den Folgen schwerer Hirnblutungen.
Die türkische Stiftung für Menschenrechte hat errechnet, dass seit dem letzten Militärputsch rund eine Million Menschen in der Türkei gefoltert wurden. Das bestätigen auch die Statistiken des Justizministeriums in Ankara: Allein in den vergangenen zwei Jahren beschwerten sich dort 4700 Menschen wegen Misshandlungen bei der Polizei oder im Gefängnis. Jeder zehnte Beschwerdeführer war ein Kind. Menschenrechtler berichten von 15-jährigen, die genauso mit Schlägen und Genital-Quetschungen gequält wurden, wie Erwachsene.
Der holländische Soziologe Paul Scheffer hat ein Standardwerk über Immigration geschrieben.Die massenhafte Einwanderung von Muslimen werde uns alle verändern. Wir müssten unserenSozialstaat radikal umbauen und endlich lernen, wer wir sind.
Was machen wir falsch? Gehen wir zu sanft mit den Einwanderern um?
Heute nicht mehr. Aber es ist klar, dass Parteien wie Vlaams Belang oder Ihre SVP aufgekommen sind, weil die etablierten Parteien diesem Problem zu lange ausgewichen sind, es nicht sehen wollten.
War der Populist Pim Fortuyn ein Hetzer, oder war er ein mutiger Politiker?
Er war mutig, weil er unabhängig seine Stimme erhoben hat. Deshalb teilte ich noch lange nicht alle seine Meinungen wie zum Beispiel, dass man die Grenzen für Einwanderer schliessen soll. Aber er hat wichtige Fragen gestellt und die klassischen Stellungen von links und rechts völlig durcheinandergebracht.
Was bringt Immigration?
Die Kosten und der wirtschaftliche Nutzen der Arbeitsimmigration seit Ende des Zweiten Weltkriegs halten sich in den meisten europäischen Ländern die Waage. Das ist für die Legitimation von Immigration schlecht. Denn wenn die Leute sehen, dass Immigration einer Gesellschaft wirtschaftlich etwas bringt, dann wird die Anwesenheit von Arbeitsimmigranten in einer Gesellschaft leichter akzeptiert. Die Kombination von Versorgungsstaat und Massenimmigration ist verantwortlich für den geringen wirtschaftlichen Nutzen. Das ist etwas völlig Neues in Europa. Es gibt heute eine sehr hohe Abhängigkeit von Immigranten vom Sozialstaat. Das trägt, um es gelinde auszudrücken, nicht gerade zur Legitimation der Immigration bei.
Sechzig Prozent aller erwerbsfähigen Türken und Marokkaner in Amsterdam sind arbeitslos.
Ja, eine Katastrophe.
Eine Einwanderung in den Sozialstaat.
Ich glaube nicht, dass Menschen auswandern, um arbeitslos zu sein. Mich interessiert letztlich auch die Schuldfrage nicht. Beide Seiten haben Fehler begangen. Aber es führt zu einer totalen Frustration der Jugend. Und mit der erweiterten EU ist das noch viel schlimmer geworden. Die Gewerkschaften und die Politik haben keine Vorstellung von Einwanderung, die Macht liegt bei den Arbeitgebern. Und das ist das Dümmste. Die überlegen sich als Letzte, was mit denen geschieht, wenn sie ökonomisch ausgedient haben. Die langfristigen Konsequenzen von solchem Treiben sind zum Beispiel, dass wir heute 600 000 türkische und marokkanische Arbeitsimmigranten mit ihren Familien in den Niederlanden haben. In zwanzig Jahren sollen es, wenn die Voraussagen stimmen, 1,2 Millionen sein. Hat sich da jemand etwas überlegt?
Nehmen wir den Fall von Mohammed Bouyeri, dem Mörder von Theo van Gogh. Er ist das Sinnbild einer gescheiterten Integration. Die Eltern waren Analphabeten aus einem marokkanischen Dorf. Der Vater kommt nach Holland, arbeitet hart, die Frau kommt nach, ein Junge wird hier geboren, macht die Schulen, schliesst ab mit Abitur und kann studieren. Er hat 200 Jahre übersprungen, der Staat und die Gesellschaft haben ihm geholfen. Und er reagiert darauf, indem er diese Gesellschaft hasst.
Dies ist neu. Deutsche, Iren oder Italiener, die vor hundert Jahren nach Amerika auswanderten, haben sich nicht gegen ihre neue Heimat bewaffnet.
Die Drohung mit Terrorismus ist eine neue Situation. Ich kenne zum Beispiel eine Frau aus der Nachbarschaft, eine gebürtige Somalierin, die Familie hat in London. Sie war erschrocken darüber, wie hasserfüllt ihre Familie über Grossbritannien sprach. Die Entfremdung gegenüber der Gesellschaft ist Teil jeder Migrationsgeschichte, aber in Zeiten von internationalen Konfrontationen kann dies problematisch werden.
Einst prägten die Orientchristen die arabische Zivilisation. Heute sind sie auf der Flucht
“Die Christen haben keinen Platz mehr in ihrer Heimat”, ist eine Klage, die schon seit längerem nicht nur in Kreisen der christlichen Notabeln, sondern auch bei Akademikern und Forschern kursiert. Dabei haben die Orientchristen zur Formierung der arabischen Zivilisation beigetragen. Damals wie heute werden die Orientchristen als Summi (Anhänger einer Religion, die gleichfalls eine heilige Schrift ahl al-kitab haben) zur Kenntnis genommen. Doch für viele von ihnen ist dies besonders heutzutage nur eine Duldung, die einer Degradierung zu Bürgern zweiter Klasse gleichkommt.
Zu Beginn der Fünfzigerjahre machte ihre Zahl im arabischen Raum etwa 18 Prozent der 220 Millionen Einwohner aus. Bürgerkriege, Säuberungen und der verstärkte Islamismus seit den Siebzigern sind die Gründe, warum ihre Zahl auf ein Zehntel zurückgegangen ist. Die Unesco schätzt, dass ihre Zahl bis 2025 auf vier Prozent zu schrumpfen droht, falls die Auswanderung nicht eingedämmt wird.
Wichtigster Grund für den Exodus ist das Scheitern der panarabischen Bewegung, die vom ägyptischen Präsidenten Gemal Abd’el Nasser (1952-70) unterstützt wurde. Deren Ziel war ein auf Laizismus fußender gesamt-arabischer Staatenverbund. Die Niederlage im Sechstagekrieg mit Israel 1967 und der Tod Nassers 1970 markieren den Niedergang des einzigen arabischen Versuchs einer Säkularisierung. Nassers Nachfolger Anwar as-Sadat setzte sich für eine verstärkte Islamisierung ein, um den Einfluss der Linken einzudämmen.
und deswegen sind Linksfaschisten auch für eine Islamisierung -logisch
Für die Christen des Orients bedeutete dies eine Zuspitzung ihrer Lage, was im libanesischen Bürgerkrieg (1975-90) kulminierte. Rund 850 000 Maroniten und Angehörige anderer christlicher Minderheiten flohen nach Europa und in die Vereinigten Staaten, nur 70 000 kehrten bislang in ihre Heimat zurück.
Die dritte Enklave arabischer Christen liegt in Ägypten, wo noch drei Millionen Kopten leben. Sie gehören zur ältesten Kirche des Orients, die sich auf den Heiligen Markus zurückführt. Vom politischen Leben weitgehend ausgeschlossen und von Islamisten attackiert, zogen in den letzten Jahren eineinhalb Millionen Kopten in die USA, wo sie eine starke Lobby bilden.
Dramatisch ist die Lage der 90 000 iranischen Christen, die verpflichtet sind, ihre Läden mit “Summi” zu beschriften, während ihre Kinder aufgrund der islamischen Reinheitsgebote nur aus für sie gekennzeichneten Wasserhähnen trinken dürfen.
welt
Der libanesische Autor wurde in Tripoli geboren und lebt in Berlin.
Den Haag, 23.10.2008 – Ein US-amerikanisches Unternehmen, dass sich der Freiheit der Meinungsäußerung verpflichtet fühlt, hat PVV Führer Geert Wilders den „Freedom Award” zugesprochen. Wilders wird den Preis „mit großem Stolz” annehmen, ließ er wissen. Die amerikanische „Freedom Alliance” verleiht die Auszeichnung jährlich an eine Einzelperson oder ein Unternehmen mit Mut und Engagement für die Verteidigung der Freiheit in der Welt. Zuvor ging der Preis an Flemming Rose, die dänische Journalistin, die die Karikaturen gegen den Propheten Mohammed veröffentlichte, und an den französischen Medienwachhund Philippe Karsenty.
.„Ich habe selbst einen Migrations-Hintergrund und kenne die Probleme”
Die neue Integrationsbeauftragte der Stadt Marl heißt Carmen Greine und ist eine engagierte Mitarbeiterin des Sozialamtes. Verblüfft registrierte die Politik, welche Qualitäten da an ihr vorbeigegangen waren: Das Amt war mit höchsten Anforderungen versehen worden und die werden von Carmen Greine auch erfüllt.
Die 36-Jährige (Mutter von vier Kindern), war vor 13 Jahren aus Rumänien gekommen und hatte erst hier Deutsch gelernt.
„Eine durchsetzungsstarke Frau“, lobt Bürgermeisterin Uta Heinrich. Zwei Eigenschaften, die den türkisch-muslimischen Kreisen unangenehm auffiel, weil sie nicht in deren Bild einer Frau passte. Zum Vorstel-lungsgespräch erschienen die Vertreter der Moscheen nicht. Uta Heinrich: „Sie werden sich aber der westlich orientierten Welt öffnen müssen.“
“Diese Forderung ist ein Irrsinn. Es ist mir ein Rätsel, wie solche Leute Integrationsbeauftragte werden können. Die gesetzlichen Regelungen der Scharia stehen in krassem Widerspruch zum Grundgesetz und zu unserer Verfassung – insbesondere was die Position der Frauen betrifft. Meiner Meinung nach zeigen die Äußerungen von Herrn Barfuß den verblendeten Blick eines Westlers, der keinerlei Sinn und Verstand für Frauenrechte hat.
Die Überlegung, die Scharia auch in Deutschland anwenden zu dürfen, gefährdet nicht nur unsere Gesellschaft, sondern auch unsere Demokratie. Wir müssten dann in Deutschland nicht nur Parallel-, sondern auch Gegengesellschaften akzeptieren.”
Mitunter suchen Deutsche Hilfe, die einen Migranten geheiratet haben. Becker schockiert, dass viele der aus dem Libanon, Marokko oder Ägypten stammenden Mädchen „gegen Gold, Geld oder Grundstücke von ihren Familien verkauft werden“. Jetzt kommen Drohmails: „Wenn wir wüssten, wer hinter dem Verein steckt, würden wir ihm den Kopf abschneiden.“
Aufrufe zum Mord, Verschwörungstheorien und Propaganda: Über Fernsehen und Internet radikalisiert die Hamas Muslime. Mit Plüschtieren in TV-Shows werden sogar Kleinkinder manipuliert. Die Hamas ist auch in Deutschland aktiv und hat jetzt das extremistische Pendant zu youtube ins Leben gerufen.
Bei der Radikalisierung von Muslimen spielen TV-Sender und das Internet eine wichtige Rolle. Als Paradebeispiel für die Indoktrinierung über Generationsgrenzen hinweg gilt die Medienmaschine der palästinensischen Hamas.
Die Hamas selbst ist eine radikal-islamistische Organisation, die sich die Vernichtung Israels auf die Fahnen geschrieben hat. Unterstützt wird sie unter anderem vom Iran und der Hisbollah. Sie hat Selbstmordattentate durch Kinder, Frauen und Männer verüben lassen – auf Zivilisten wie auf militärische Ziele – und tausende Raketen auf israelische Städte und Dörfer abgefeuert. Vor drei Jahren wurde sie im Gaza-Streifen in die Regierung gewählt und hat sich seitdem immer wieder erbitterte Kämpfe mit den damaligen Machthabern von der Fatah geliefert. Seit einigen Monaten gilt ein Waffenstillstand zwischen der Hamas und Israel. Dies hindert die Hamas aber nicht, den Samen für den Hass von morgen zu pflanzen.
Mit al-Aqsa TV, dem auch in Deutschland empfangbaren Sender der Hamas, trägt sie wie der Brudersender al-Manar TV der libanesischen Hisbollah zur Radikalisierung von Muslimen in Deutschland bei. Hass, Aufrufe zum Mord, Verschwörungstheorien und antiwestliche Propaganda kommen als tägliche Dosis aus dem Gazastreifen nach Berlin, Hamburg oder Neu-Ulm. Besonders frappierend sind die vielen TV-Shows, die sich auf die Manipulation von Kleinkindern konzentrieren. Sprechende Plüschtiere indoktrinieren schon Dreijährige mit dem Wunsch, ihr Leben für Allah zu opfern.
Vor kurzem hat die Hamas nun AqsaTube, das extremistische Pendant zu youtube, ins Leben gerufen.
Dort werden hundertfach zwischen Comiczeichnungen für die Kleinen und Seifenopern für die Großen die Vernichtung Israels und der Hass auf die USA propagiert. Auch al-Qaida Videos mit englischen Untertiteln sind dort zu sehen – kurz: alles, was bei youtube gelöscht wird, hat nun eine Heimat bei der Hamas.
Am populärsten ist die Webseite übrigens in Saudi-Arabien, es folgen der Irak, dann bereits Deutschland und erst danach die Vereinigten Arabischen Emirate.
Teheran – Die iranische Polizei hat eine in den USA studierende Iranerin verhaftet, die einen Film über die Lage der Frauenrechte in ihrem Land drehen wollte. Die junge Studentin, die an einer Universität in Kalifornien eingeschrieben ist, sei bereits in der vergangenen Woche wegen angeblich nicht genehmigter Video-Aufnahmen festgenommen worden.
Inzwischen habe man Esha Momeni in das berüchtigte Ewin-Gefängnis in der Hauptstadt Teheran gebracht, berichtete die Tageszeitung “Kargozaran” am Dienstag. Den Angaben zufolge ist sie Mitglied der Initiative “Wechsel für Gleichheit”. Ziel der Organisation ist es, die Rechte der Frauen im Iran zu verbessern…. Standard
Es begann am letzten Mittwochmorgen kurz nach acht, als Autos mit Megaphonen durch die Stadt fuhren und das verkündeten, was in den kommenden Tagen geschah. „Christen von Mosul“, hallte es durch die Straßen der drittgrößten Stadt Iraks, „ihr habt drei Möglichkeiten: entweder ihr werdet Muslime oder ihr verlasst die Stadt oder wir bringen euch um!“ Tags darauf wurde im christlichen Stadtteil Al Sadiq ein Mann mit einem Kind an der Hand von maskierten Männern angehalten, die seinen Identitätsnachweis forderten. Da dieser einen christlichen Namen aufwies, wurde der Mann sofort erschossen. Als der Junge bestätigte, dass der Getötete sein Vater sei, wurde auch das Kind erschossen. Bis heute sind ein Dutzend Christen aus Mosul getötet, etliche entführt und drei Häuser zerbombt worden.
Augenzeugen berichten von al-Qaida und ihr nahestehenden Organisationen, aber auch von einigen Anhängern Saddams, die für den Terror gegen Christen in Mosul verantwortlich seien. Geistliche aller christlichen Konfessionen im Irak riefen in Bagdad zu einem Schweigemarsch auf, um auf die Verfolgung aufmerksam zu machen. Chaldäer, Assyrer, Armenier und griechisch Orthodoxe gingen gemeinsam mit brennenden Kerzen, beklagten sich über die Untätigkeit der irakischen Regierung.
Bei den Freitagsgebeten in den Moscheen rufen die Imame zur Verfolgung von Christen und Juden auf, christliche Studentinnen werden ermahnt, im Schleier zu den Vorlesungen zu erscheinen, christliche Schüler finden sich zunehmenden Beleidigungen durch ihre muslimischen Klassenkameraden ausgesetzt. „Offensichtlich gibt es hier Kräfte, die ein fundamentalistisch islamisches Khalifat errichten wollen“, kommentiert Oberbürgermeister Kaschmulla die Vorkommnisse in seiner Stadt. Dies wurde auch schon in anderen Provinzen Iraks versucht – in Anbar, Dijala und auch in Teilen Bagdads. Doch dort gab es durchgreifende Militäroperationen, die dem terroristisch, islamistischen Spuk ein Ende bereiteten.
Ein Gericht in Kairo hat einen koptischen Priester zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der Geistliche aus Gizah hatte eine zum Christentum konvertierte Muslimin und einen Christen getraut und ihnen die Heiratsurkunde ausgestellt. Dabei war ihm offenbar nicht klar, dass die Papiere der Braut gefälscht waren. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte gibt an, Pfarrer Matthias Wahba sei am 12. Oktober wegen Urkundenfälschung verurteilt worden. „In Ägypten wird der Übertritt vom Islam zu einem anderen Glauben als Verbrechen angesehen und entsprechend bestraft“, so der Menschenrechts-Verband. „Ex-Muslime erleiden Diskriminierungen und müssen größte Probleme überwinden, wenn sie ihre Personalpapiere umschreiben lassen wollen. Rechtlich gesehen gelten diese Menschen daher weiterhin als Muslime. Auch die zum Christentum konvertierte Sinnab konnte nach ihrer Konversion keine Personalpapiere beibringen, die ihre neue Religionszugehörigkeit ausweisen. In Ägypten ist eine Eheschließung eines Muslims mit einem Angehörigen eines anderen Glaubens verboten. Um ihren christlichen Verlobten zu heiraten, sah Sinnab als einzigen Ausweg, mit gefälschten Dokumenten bei Pfarrer Matthias Wahba … vorstellig zu werden.“
Ein Rabbiner sowie seine Schüler sind in der Nacht zu Sonntag in Berlin-Charlottenburg antisemitisch beleidigt und im Straßenverkehr genötigt worden.
Berlin (ddp-bln). Ein Rabbiner sowie seine Schüler sind in der Nacht zu Sonntag in Berlin-Charlottenburg antisemitisch beleidigt und im Straßenverkehr genötigt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 36-Jährige zusammen mit acht Rabbinerschülern im Bereich der Lietzenburger Straße in einem Kleinbus unterwegs. Dabei wurde er von einem mit zwei Personen besetzten Pkw wiederholt ausgebremst. Zudem setzten sich die beiden Täter mit ihrem Wagen immer wieder vor den Kleinbus und fuhren dann rückwärts. Dabei riefen Fahrer und Beifahrer antisemitische Beleidigungen.
Laut Polizei sah der Rabbiner dann, dass der Fahrer einen Gegenstand anzündete und in Richtung seines Kleinbusses warf. Daraufhin habe er seine Fahrt zügig fortgesetzt. Worum es sich bei dem brennenden Gegenstand handelte, konnte er nicht erkennen. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Quelle
Zwischenfälle wie dieser sind der Polizei und den Opferverbänden seit Jahren bekannt. So registriert das „Schwule Überfall-Telefon“ laut dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg jährlich zwischen 200 und 300 Fälle. „Das Unsicherheitsgefühl und die Zahl der Pöbeleien haben eindeutig zugenommen“, sagte der Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg (LSVD), Alexander Zinn. „Das Klima auf der Straße ist rauer geworden.“ Auffällig sei vor allem die Abneigung türkisch- und arabischstämmiger Jugendlicher gegen Homosexuelle.
Die Dunkelziffer für Übergriffe wie Körperverletzung und Beleidigung liegt laut Kriminalkommissarin Maria Tischbier dramatisch höher, nach Schätzungen etwa um 90 Prozent. Die Polizistin und ein Kollege sind bei der Berliner Polizei als Beauftragte für gleichgeschlechtliche Lebensweise tätig. Eine genaue Statistik der Übergriffe mit aktuellen Zahlen wird laut einem Ermittler derzeit in Zusammenarbeit mit dem Staatsschutz erstellt.
Schwulen-Hetze in Magazin
Sowohl Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) wie auch der LSVD hatten in dieser Woche mit Empörung auf einen homosexuellenfeindlichen Artikel in der April-Ausgabe des in Berlin herausgegebenen deutsch-arabischen Magazins „Al-Salam“ reagiert. Schwule Männer wurden darin als „Verbrecher“ bezeichnet. Dennoch könne man Muslimen nicht pauschal eine „spezielle Homophobie“ unterstellen, warnte der Berliner Migrationsrat.
Der Artikel sollte am Dienstag auch beim Runden Tisch „Gemeinsam gegen Homophobie“ zur Sprache kommen, den der Berliner Integrationsbeauftragte Günter Piening und die Landesstelle für Gleichbehandlung im Roten Rathaus veranstalteten. Vertreter von muslimischen Organisationen, Migrantenverbänden und schwul-lesbischen Vereinigungen wollten konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Homosexuellenfeindlichkeit besprechen. Der LSVD fordert einen landesweiten Aktionsplan gegen Homophobie.
Der Islam hat nicht nur ein Gewalt-, Freiheits-, Frauen-, Toleranz- und Kritikproblem, sondern ist eigentlich in seiner komplexen Andersheit ein Problem an sich
Migranten in Deutschland: 15,3 Millionen; Anteil der Migrantenfamilien: 27 Prozent; Migrantenquote bei Kindern bis zwei Jahre: 34 Prozent; Migranten ohne Berufsabschluss: 44 Prozent; Migranten im Alter zwischen 22 und 24 Jahren ohne Berufsabschluss: 54 Prozent; türkische Migranten ohne Berufsabschluss: 72 Prozent; erwerbslose Migranten: 29 Prozent; einkommensschwache Migranten: 43,9 Prozent; Migranten in Armut: 28,2 Prozent; Migrantenkinder in Armut: 36,2 Prozent; türkische Migrantenkinder mit Misshandlungen und schweren Züchtigungen in den Familien: 44,5 Prozent; Berliner Migrantenkinder mit Förderbedarf in deutscher Sprache: 54,4 Prozent; Migrantenquote an der Eberhard-Klein- Schule, Berlin-Kreuzberg: 100 Prozent; Migrantenanteil bei Jugendlichen mit über zehn Straftaten in Berlin: 79 Prozent.
Toleranz bedeutet, auch extreme Ansichten hinzunehmen. Aber was darf eine liberale, tolerante Demokratie zulassen – und was muss sie verbieten? SPIEGEL-Autor Henryk M. Broder warnt die europäischen Gesellschaften in seinem neuen Buch vor zu viel Multikulti-Seligkeit.
“Eure Toleranz bringt uns in Gefahr!” ruft die deutsch-türkische Soziologin Necla Kelek den Gutmenschen zu, die auch Ehen mit Minderjährigen und die Einfuhr von “Importbräuten” mit den kulturellen Besonderheiten der Migranten erklären.
Toleranz gebietet es, auch extreme Ansichten hinzunehmen. Zum multikulturellen Repertoire gehören auch Monokulturen, die keine andere Kultur neben sich dulden würden, wenn sie das Sagen hätten.
Die vorbildliche britische Toleranz gegenüber fundamentalistischen Lebensweisen und ihren Symbolen hat auch mit dem demografischen Wandel zu tun, dessen sich die Briten wohl bewusst sind. Wenn “Mohammed” inzwischen “Jack” als beliebtesten Vornamen für Neugeborene abgelöst hat, dann ist es nur vernünftig, sich auf eine Zukunft im Zeichen der Mondsichel einzustellen und die Einführung der Scharia als optionale Alternative zu britischem Recht zu fordern, wie es das Oberhaupt der anglikanischen Kirche, der Bischof von Canterbury, Rowan Williams, Anfang 2008 vorgeschlagen hat, um “soziale Spannungen zu vermeiden”.
Auch die britische Justiz eilt dem Zeitgeist entgegen. Mitte Juni 2008 wurde der Prediger Abu Qatada in London unter Auflagen aus der Abschiebehaft entlassen. Er muss eine elektronische Fußfessel tragen, darf sein Haus in einem vornehmen Londoner Stadtteil nur zwei Stunden pro Tag verlassen und weder ein Handy noch den Computer benutzen, um im Internet zu kommunizieren. Es wurde ihm vom Gericht auch untersagt, Kontakt zu Osama bin Laden aufzunehmen, als dessen “Botschafter” in Europa Abu Qatada gilt.
Abu Qatada, so der Richter, könne keinen “fairen Prozess” in Jordanien erwarten, zudem sei es möglich, dass das jordanische Urteil gegen ihn auf Geständnissen fußte, die unter Folter zustande gekommen waren. Abu Qatada durfte wieder nach Hause, zu seiner Frau und seinen fünf Kindern, während elf weitere in britischer Abschiebehaft einsitzende Extremisten sich nun auf sein Beispiel berufen können.
Damit nicht genug. Abu Qatada, der nie gearbeitet und niemals Steuern gezahlt hat, bekommt aus der Staatskasse eine Invalidenrente von 8.000 Pfund jährlich, weil er ein Rückenproblem hat, das ihm jede Arbeit unmöglich macht. Es ist eine kleine Zuzahlung zu den 45.000 Pfund, die seine Frau als Arbeitslosengeld, Kindergeld und Wohngeld bereits bekommt, damit sich die Familie das Leben in einem 800.000 Pfund teuren Haus im Londoner Westend leisten kann. So viel Toleranz gegenüber mutmaßlichen Terroristen muss sein, alles andere würde den Rechtsstaat aushöhlen.
“The Messenger of Allah United Us” ruft auch zum Boykott holländischer Firmen auf. Zwei von ihnen, “Zwanenburg” (Fleischwaren) und “Frieslands Foods” (Käse), haben daraufhin in jordanischen Zeitungen Anzeigen veröffentlicht, in denen sie sich von Wilders und “Fitna” distanzieren. Worauf ein Sprecher von “The Messenger of Allah United us” nachlegte: das wäre nicht genug, es müssten auch Anzeigen in niederländischen Zeitungen geschaltet werden.
Eine schöne Geschichte, werden Sie nun sagen, anschaulich und gruselig zugleich. Wir erleben, wie eine liberale Gesellschaft mit ihren eigenen Waffen geschlagen wird, an ihrer eigenen Toleranz zugrunde geht. Aber warum ist es so? Was treibt die Briten – und in einem etwas geringeren Maße auch die Deutschen, die Franzosen, die Holländer – dazu, die Bude abzubrennen, in der sie es sich so gemütlich eingerichtet haben?
Das ist nicht neu, die Parole “lieber rot als tot” war Ausdruck derselben Haltung. Die Forderung, der Westen sollte einseitig abrüsten, basierte auf derselben Überlegung. Der Utopie des totalen Friedens wurde alles untergeordnet. Wer sich die Freiheit nahm, die tägliche Unterdrückung zu kritisieren, war nicht nur ein Klassenfeind, er war auch eine Gefahr für den Weltfrieden und musste neutralisiert werden. Deswegen war in den Ländern des real existierenden Sozialismus der “Frieden” das wichtigste aller Ziele, nicht die “Freiheit”. Frieden ist relativ einfach herzustellen, am einfachsten durch Unterwerfung. Auch im Dritten Reich und in der SU konnte man friedlich leben. Freiheit dagegen muss erkämpft werden, notfalls auch mit Gewalt. Und heute: Angesichts der Unmöglichkeit, den Iran von seinem Atomkurs abzubringen, wird Israel aufgefordert, nukleare Abstinenz zu üben, um mit gutem Beispiel voranzugehen. Man könnte auch mal darüber nachdenken, ob man die Polizei nicht abschaffen sollte, um die Kriminalität effektiver zu bekämpfen.
Das Blog, wird aus Zeitgründen nur noch sporadisch aktualisiert.
Über die Suchfunktion kann man aber weiterhin in über 1300 Beiträgen suchen.
Kommentare müßen absofort wieder vom Admin freigeschalten werden.
RSS Feed bleibt weiterhin erhalten.
Zitat:
"Der isl. Migrationshintergrund sollte kein Freibrief sein, dass rechtsradikales,homophobes und antisemitisches Gedankengut durch die Hintertür den Zugang zur Gesellschaft erhalten und unseren Konsens unterminieren."