Nach dem islamophile Linke Schwachköpfe bei politisch korrekt meine Seite entdeckt haben.
Hier
Haben nun auch islamophile Nazis mein Blog entdeckt:
Wie ich sehe, habe ich alles richtig gemacht, wenn der linksextreme und rechtsextreme Abschaum diese Seite nicht mag
Die Broder- Boys
Nachbetrachtung des Anti-Islam Kongresses und Gedanken zur Realität der Querfront zwischen deutschen Neocons, antideutschen und Rechtspopulisten
Die Internetplattform „antiislam“, auf der sich eine merkwürdige Mischung aus christlich-fundamentalistischen, liberal- wertegemeinschaftlichen, antideutschen sowie rechtspopulistischen Aversionen und Hetztiraden gegen den islamischen Kulturraum finden lässt, ließ sich nun über eine „Querfront“ von „Nazis“, „Nationalbolschewisten“ und „Islamisten“ aus. Angesprochen wurde hierbei ganz offensichlich unsere Seite. Siehe:
http://antiislam.wordpress.com/2008/09/ … slam-geil/
Mal ganz davon abgesehen das man nicht in der Lage oder besser gesagt absichtlich nicht willens ist „Neonazis“ und „Nationalbolschewisten“ auseinander zu halten erschließt sich nicht ganz warum man einzelne Zitate als „Müll“ klassifiziert. So geben die von dieser Islamfeinlichen und Pro-Imperialistischen Seite aufgeführten Zitate nur recht genau die Programmatik des „antiislamischen Querfrontblogs“ wieder. Im Text wird ja im Grunde so getan als gäbe es diese „Querfront“ zwischen antideutschen, Neocons, Rechtspopulisten, liberalen USA- Fans nicht. Genau diese strebt man aber laut eigener Proklamation jedoch an. Hierum soll es aber nun auch gar nicht gehen, sondern um die sich abzeichnende geistige Verbundenheit der verschiedenen Teile des Anti-Islam Lagers.
In Köln zeigte sich ein merkwürdiges Schauspiel: Während der dileantistisch durchgeführte Kongress an einem relativ militanten Aufreten der Antifa scheiterte, ergoß sich die komplette Häme der bürgerlichen Mainstream- Presse über Pro Köln und die angereisten Rechtspopulisten. Schon im Vorfeld war der Anti-Islam Kongress zur Farce geworden, da hochrangige Vertreter der bürgerlichen Rechten – Strache (FPÖ) und Le Pen (FN) absagten. Der in die Jahre gekommene Franzose Le Pen wollte von einer Einladung zu dem Kongress gar nichts gewusst haben, sein Pressesprecher distanzierte sich von der Kölner Regionaltruppe und nannte diese „Lügner“. Im Grunde also ein komplettes Desaster für die westlichen Wertegemeinschaftler um Beisicht und Rouhs, die das Grundgesetz der Bundesrepublik zu Ihrem „heiligen Buch“ erkoren haben und auf ihrer Webseite brav gegen den Iran hetzen – unterlegt mit der Behauptung der Iran wolle Israel in einem nuklaearen Holocaust vernichten – könnte man so auch auf Hagalil, in Konkret oder der Jungle World nachlesen. Was dem Durchschnittseher aber nicht aufgefallen sein dürfte, ist das sich zwar die bügerlichen Rechspopulisten blamiert haben, jedoch die Anti-Islamische Stimmungsmache keinewegs eine Niederlage erfahren hatte. Die Gegendemonstration der Antifa – war nämlich gar keine. Diese wurde von den antideutschen Gruppen beziehungweise Anti-D angehauchten Antifa- Kids getragen. Worum es in Wahrheit ging das machte schon ein Redner auf der Antifa- Demo sehr deutlich:
„Das zeigt: Ein linksradikaler Antifaschismus muss sich inhaltlich bestimmen; zumindest wenn er mehr sein will als reine Recherche-Antifa. Er muss sich auf die Seite des Individuums und gegen nationale, religiöse oder auch kulturelle Zwangskollektive stellen. Ganz egal, von wem der reaktionäre Mist ausgeht – d.h: egal ob von Nazis, Rechtspopulisten, Islamisten, Grauen Wölfen, christlichen Fundamentalisten oder sonst wem.
In diesem Sinne ist es höchste Zeit, auch den Islamismus als politischen Gegner ernst zu nehmen: Nicht nur, weil er als politische Ideologie extrem autoritär und sexistisch ist, sondern auch, weil an Einfluss gewinnt und die bürgerlichen Parteien in Europa ihn zur Kontrolle von sozialen Konflikten dann trotz aller Lippenbekenntnisse gegen ihn doch auch einsetzen. Ihrem Antifaschismus geht es eben nicht um größtmögliche Freiheit unter den bürgerlichen Bedingungen, sondern im Zweifelsfall um Ruhe und Ordnung für den Standortwettbewerb im Kapitalismus.
Wer zum Islamismus schweigt, sabotiert mithin auch jede vernünftige Mobilisierung gegen staatlichen Rassismus und autoritäre Formierung.
Dagegen sollten wir das Spiel der Kulturkämpfer nicht mitspielen: Religionsfreiheit heißt dann zwar natürlich gleiche Rechte für alle, aber wir sollten uns maßgeblich für das Recht auf Freiheit von der Religion einsetzen. Statt noch mehr Religionsunterricht, Kirchen und Moscheen, etc. wollen wir eine radikale Säkularisierung. Machen wir uns nicht zum Diener der Pfaffen. Das Paradies gehört nicht ins Jenseits, sondern auf die Erde: Also Kirchen zu Trinkhallen, Moscheen zu Tanzschuppen.
Ein linksradikaler Antifaschismus kann sich aber nicht in allgemeinen Phrasen verlieren. Vielmehr muss er von den realen Verhältnissen ausgehen. Und damit kann unser Antifaschismus auch vor der Linken nicht halt machen.
Denn die aktuellen reaktionären Projekte, mit denen regressive Bewegungen aller Couleur hausieren gehen gehen, sind auch innerhalb der Linken anzutreffen: Antiamerikanismus, nationalistische Globalisierungskritik, der Bezug auf Volk und Vaterland, der Hass auf Israel – all das lässt sich auch, von Linksruck bis zu Teilen der Linkspartei, finden. Hier sollte die Antifa klar Position beziehen. Nicht in identitären, antideutschen Abgrenzungsspielchen, sondern in politischen Auseinandersetzungen und Widersprüchen. Denn wer die Chancen der Rechten begreifen will, der muss sich anschauen was die Linken zu sagen haben. Und wenn sich das nicht mehr groß voneinander unterscheidet, wird es düster.
Keine Frage, die Chancen für eine dagegen antretende, linksradikale Bewegung sind nicht die Besten. Sie werden sich aber auch nicht von alleine und schon gar nicht virtuell einstellen. Diese Bewegung muss nicht gebloggt, sondern in der real world organisiert und gemacht werden. Und dafür ist die Antifa-Mobilisierung hier nach Köln schon ein Schritt in die richtige Richtung gewesen.
Rassismus und Nationalismus, Rechtspopulismus und Islamismus sind immer nur der der schlechte Ersatz für den Traum, den die Welt der Menschheit so nachdringlich auszutreiben versucht. Als Antifaschisten rufen wir dazu auf, diesen Ersatzhandlungen heute und morgen mit der nötigen Militanz entgegen zu treten. Unser Ziel als Kommunisten aber bleibt es, diesen Kampf überflüssig zu machen.“ (Gruppe antifa f/ Frankfurt)
Es geht also darum sich nicht die antimoslemische Wurst vom Brot nehmen zu lassen. Man will zeigen das niemand die Moslems besser hasst als die (antideutsche) Antifa. Da wird man sich nicht von ein paar läpischen Rechtspopulisten überholen lassen. Die Kriegslüsternen Fanfaren, das Eintreten für den imperialistischen Krieg will man sich kaum von einer 4,7 Prozent Truppe streitig machen lassen. Dies machte die als „linke Wochenzeitung“ firmierende „Jungle World“ sehr deutlich klar:
„Deshalb darf die Anti-»Pro-Köln«-Bewegung nicht damit enden, dass sie einer Handvoll köllscher Wirrköpfe die Stirn geboten hat. Es geht auch darum, den Rechtspopulisten die Deutungshoheit über wichtige Themen zu entreißen. Jene, die sich einem antifaschistischen Grundkonsens verpflichtet fühlen, müssen den islamischen Faschismus als Problem anerkennen. Sie müssen gegen ihn Stellung beziehen – nicht aus Abneigung gegen Moslems, sondern aus der Position der unteilbaren Menschenrechte.“
Der von Pro Köln so umworbene Ralph Giordano sah sich im Vorfeld selbstreden zu einer Ditanzierung genötigt. Er protestierte nun zusammen mit seinem Verbündeten Ulfkotte (der früher Verbindungen zum Vlaams Belang pflegte) gegen „Rechtspopulismus“ aber gleichzeitig natürlich auch gegen den „Islam“. Die Kleinbürger von Pro Köln tragen ja gerne stets Plakate mit der Aufschrift „Giordano hat recht“ mit sich. Giordano sagt: „Der Islam ist das Problem“, was sich arg nach Stürmer- Jagon anhört, nur eben mit konfessioneller Vertauschung der reproduzierten Feindbilder. Zu Giordanos engsten Mitstreitern gehört auch Hartmut Krauss – ein Ex- Linker Islamhasser. Dieser sollte eigentlich auf der Antifa Konferenz „Feel the difference“ sprechen die sich „gegen“ den Anti- Islam Kongress wendete, nur kam es dazu dann doch nicht. Es wurde bekannt das Kraus an einem Buch mitgewirkt hatte an dem sich mindestens 7 Autoren aus dem Umfeld des Pro Köln Kongresses beteiligten – so unter anderem mehre Autoren der „Jungen Freiheit“, die für den Anti- Islam Kongress kräftig trommelte. Der Großmeister des Antimoslemismus Henryk Broder der sich eines weiten Fanclubs bis in die NPD hinein (Gansel) erfreuen kann, zeigte sich über das Verhalten der Gegendemonstanten empört und verglich diese mit der SA.
„Die so genannte Antifa, die auf der Straße in der Überzahl war und sich gebärdete wie früher die SA, erzwang von der Polizei die Aufgabe des Schutzes der Rechtspopulisten … Sie (die Polizei) muss die Auflagen des Rechtsstaats durchsetzen. Hier hingegen ist aus opportunistischen Gründen eine Versammlung untersagt und abgesagt worden.“ Pro Köln Chef Markus Beisicht (Ex-Rep) erklärte natürlich hoch erfreut über die Unterstützung durch den neoconservativen Spiegel Kolumnisten:
„Mit Henryk Broder hat sich eine weitere prominente Person des öffentlichen Lebens schützend vor die demokratischen Grundrechte in Deutschland gestellt, die selbstverständlich auch in Köln Gültigkeit besitzen. Die Kölner Funktionseliten in Politik, Medien und Polizeiführung erhalten jeden Tag neue peinliche Ohrfeigen für ihr offensichtlich rechtswidriges und undemokratisches Vorgehen. Wann werden die ersten personellen Konsequenzen folgen? Wir fordern weiterhin die umgehende Ablösung des SPD-Polizeipräsidenten Claus Steffenhagen und des verantwortlichen Einsatzleiters Michael Temme. Zudem wird morgen beim Verwaltungsgericht Köln unsere Klage gegen die rechtswidrige Erklärung des „Polizeilichen Notstandes“ und das damit erzwungene Kundgebungsende auf den Heumarkt eingereicht. Als Termin für die erneute Durchführung des Anti-Islamisierungskongresses wurde in Absprache mit unseren Freunden im In- und Ausland das Frühjahr 2009 festgelegt.“ Broder selbst polemisierte in dem er ein neues 1933 an die Wand mahlte. „Denn in Kölle machen immer alle mit, egal worum es geht, und hinterher war keiner dabei. 1935 widersetzte sich der kölsche Jeck der “Gleichschaltung” durch die Nazis (http://de.wikipedia.org/wiki/Narrenrevolte), wobei er vergessen hatte, dass er nur ein Jahr zuvor schon “Heil Hitler” gerufen und den Abgang der Juden nach Palästina gefeiert hatte. (http://www.ksta.de/html/artikel/1199228623880.shtml)
Aber das ist schon ein paar Bierchen her. Und deswegen darf bald wieder geschunkelt und gejubelt werden. Im Namen der köllschen Tolleranz.“ Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ … s_koelle1/
Das Broder ein Freund des „Rechtspopulismus“ ist konnte man schon häufig in seinen Kolumnen nachlesen. So nahm er den holländichen „Rechtspopulisten“ Gert Wilders in Schutz – der Vorwurf des Rechtspopulismus sei ein Totschlagargument, in Wahrheit gehe es doch um die Verteidigung der liberalen Werte des Abendlandes. Dabei lobte Broder in seiner Spiegel Kolumne auch noch den vor Jahren ermordeten Rechtspopulisten und TV- Showmaster Pim Fortuyn. Wilders würde als „liberaler Populist“ in dessen Fußspuren wandeln. Da hat Broder schon recht. Sowohl Wilders und Fortuyn waren und sind „liberal“. Sie stehen für explizit für die Entwicklung der europäischen Rechtspopulisten. Der moderne Rechtspopulismus vermischt die „Islamkritik“ mit einem neoliberalen Programm das sich in Grundzügen an Thatcher und Ronald Reagan orientiert. Dies ließ sich nun sowohl bei den angeprochenen niederländischen Liberalrechtspolulisten beobachten, als auch bei der italienischen Regierungsrechten, Jörg Haider, der SVP des Großkapitalisten Blocher und so weiter. Es sei daran erinnert das gerade unter der Regierungsbeteiligung der damaligen Haider-FPÖ in Österreich unter dem Neoliberalen FPÖ- Finanzminister die härtesten Angriffe auf den Sozialstaat zu verzeichnen waren. Dies nun obwohl sich Haider im Wahlkampf stets als der Robin Hood der kleinen Leute gerierte, das selbe Schema ist nun bei HC Strache zu erkennen.
Jener HC Strache beruft sich nun auf den Herrn Broder in dem er verkündet das der Unterschied zwischen Islam und Islamismus der selbe sei wie zwischen Terror und Terrorismus. Er gibt sich im Sinne Broders und der Retter der westlichen Wertegemeinschaft auch ganz liberal und aufklärerisch. O- Ton: „Eine freie Gesellschaft, die es auch bleiben will, muss sich gegen jeden Totalitarismus, auch gegen den, der im Tarnmäntelchen der Religion daher kommt, entschieden zur Wehr setzen. Unsere Wertordnung ist über die Jahrhunderte mühsam erkämpft worden. Ich sehe keinen Grund, sie jetzt im Namen einer falsch verstandenen Toleranz über Bord zu werfen”. Der FPÖ-Parteiobmann betonte, dass “die Verfassung und Gesetze in unserer säkularisierten Gesellschaft, die auf der Basis christlicher Werte, des Humanismus und der Aufklärung entstanden ist, über Dogmen von Glaubensgemeinschaften und Heilslehren stehen.” Jede in Österreich anerkannte Religionsgemeinschaft müsse sich zu unserer Verfassung und unseren Gesetzen und zur Trennung von Kirche und Staat bekennen. Der rechte Gutmensch Strache nun weiter:
„Zwangsehen, Zwangsbeschneidungen, die Unterdrückung von Frauen, die Gewalt gegen Frauen sind in unserem Rechtsstaat beispielsweise genauso wenig durch ‚Religionsfreiheit‘ gedeckt wie Tierquälerei”, so Strache. “Die gesetzliche Anerkennung bewirkt die Verleihung der öffentlich-rechtlichen Rechtspersönlichkeit an eine Kirche oder Religionsgesellschaft, wodurch dieser die Stellung einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zukommt. Religionsgemeinschaften, die unsere Verfassung und unsere Gesetze sowie die Säkularisierung in Österreich in Frage stellen oder bekämpfen, sind gesetzlich nicht anzuerkennen und erhalten keinen Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Wir werden auch in einer der nächsten Nationalratssitzungen einen entsprechenden Antrag einbringen.” Was der Herr Strache wirklich meint das wird an anderen Aussagen deutlich die er sonst tätigt. Hier gibt sich Strache ganz wie ein US- Neocon oder Anhänger von Huntingtion. „Der Kulturkampf hat längst begonnen, der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern auch ein totalitäres Rechts- und Gesellschaftssystem“. Kulturkämpfer Strache gibt hier ganz den Menschenrechtsideologen, diese ist sowohl nach Karl Marx als auch Alain de Benoist die perfideste Form zur Begründung der imperialistischen Kriegsführung. Nützliche Idioten des imperialistischen Kriegsgetrommles finden sich scheinbar nur all zu leicht. Karl Marx wusste schon von dem Nutzen der Menschenrechtsideologie: „Die praktische Nutzanwendung des Menschenrechtes der Freiheit ist das Menschenrecht des Privateigentums“. Die Menschenrechtsideologie findet gerade in Zeiten der kapitalistischen Globalisierung und des Neofeudalismusmus Ihre entsprechende Anwendung. Mit pseudohumanistischen Argumenten werden die Verteilungskriege um Rohstoffe, geostrategischen Einfluss und imperiale Machtenfaltung begründet.
Die Broder- Boys findet man aber nicht nur auf Seiten der Rechtspopulisten sondern auch in der sogenannten LINKEN. Der BAK SHALOM, eine antideutsche Gruppe innerhalb der linkskapitalistischen Partei die LINKE gibt sich als Pressepsrecher von Henryk Broder. Man veranstaltet dort sogar gemeinsame Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen mit Broder. Das man die LINKE selber als „antisemitisch“ denunziert zeigt sich schon im „Selbstverständnis“ der Israel- und USA Fans: „Die komplexen, abstrakten kapitalistischen Verhältnisse werden personifiziert und die Juden als individuell Verantwortliche für die Verwerfungen der Moderne ausgemacht. Die Personifizierung zeigt sich beispielsweise in den Kampagnen gegen so genannte „Heuschrecken.“ Nicht zuletzt in der Linken und im gewerkschaftlichen Spektrum wird auf diese Weise gegen das Finanzkapital gewettert […] Derartigen Tendenzen innerhalb der Linken ist entschieden entgegen zu treten […]“ Auch haben sich mit Gegor Gysi und Henryk Broder offenbar zwei Brüder im Geiste gefunden. Anerkenned freut sich Broder über Gysis Unterstützung für den Imperialismus und seine bedingungslose Solidarität für das zionistische Projekt Israel. Der Gregor sei einer der wenigen auf den man in der LINKEN setzen könne, so Broder. Der Gregor und der Henryk sind nämlich per du. „Lieber Henryk“, so die Anrede die der Gregor an den Henryk benutzt.
Nun scheint man sich auch bei der NPD dem Broder- Scharm kaum entziehen zu können. In der „Deutschen Stimme“ jedenfalls stimmte Jürgen Gansel ein hohes Lied auf den großen Anti- Islam Polemiker an. Gansel gefällt offenbar das kulturkämpferische Geschreibsel des Henryk. „Ich kämpfe gegen 1,5 Milliarden Moslems, in aller Welt, die chronisch zum Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen neigen.” Das gefällt auch dem sich mit Broder- Zitaten schmückenden Gansel – auch er sieht sich im „Kampf der Kulturen“, nennt den Islam eine „Feindreligion“ und beschreibt die NPD so wörtlich als „islamfeindliche“ Partei. Gansel Islamfeindlichkeit fungiert aber neben einem sich antisemitisch gebärdenden Ressitement. Bei Gansel gehen der „internationale Jude“, der „wurzelose Jude“ mit dem westlichen Wertegemeinschaftler Broder zusammen. Der scheinbare Widerspruch seiner Argumentation will Gansel aber gar nicht aufgehen. Was Gansel nun wirklich will scheint ihm selber nicht ganz klar zu sein, wenn er schreibt: „So positiv die wachsende Islamfeindlichkeit innenpolitisch ist, weil sie die nationalistische Forderung nach Ausländerrückführung salonfähig macht, so bedenklich ist sie außenpolitisch, weil sie den Judeo-Amerikanern und ihrer Aggressionspolitik gegen die arabische Welt in die Hände spielt. Eine Umfrage der “Welt” – als Springer-Blatt natürlich auf USrael eingeschworen – ergab, daß 48 Prozent der Deutschen die iranische Atompolitik für eine “große Gefahr” halten und 33 Prozent gar einen Militärschlag gegen das souveräne Land befürworten.“ So scheint es nun aber der NPD insgesamt zu gehen. Andreas Molau verfasste nach den Abgrenzungen von Pro Köln zu eben der NPD einen Text der sich gegen Pro Köln positioniert. In „Hohmut kommt vor dem Fall“ weist Molau richtigerweise auf die Inhaltsleere der Ein-Punkt Organisation Pro Köln hin. Schon davor hatte Molau einen Text („Pro was eigentlich ?“) verfasst der nun aber als ziemlich wirr charaktesiert werden muss. Molau schreibt: „Insofern ist die NPD die Anti-Islamisierungspartei, die sich nicht
gegen den Islam richtet. Moscheebauten in Deutschland sind nicht
Ursache des Problems sondern Symptom. Das Problem ist die durch die Globalisierung provozierte Einwanderung. Nicht die Religionsausübung von Muslimen ist einzuschränken sondern die Einwanderung und Dominierung der deutschen und europäischen Kultur durch den Islam.“ Dies ist nun alles Zustimmenswert nur wirkt es merkwürdig wenn er diese Erkenntnis mit Zitaten des französischen Ideologen der „Eurosibirier“ Faye untermauern will. Faye sieht den Islam als „Hauptfeind“ an, begrüßt den Zionismus und bezeichnet die USA als „verirrten Freund“. Molau scheint es aber eher darum zu gehen das die NPD von Pro Köln ausgegrnzt wurde. „Eine Auseinandersetzung über diese Fragen wäre allenthalben sinnvoller als die rituellen Ausgrenzungsphrasen des Herrn Beisicht.“ Der Voritzende der NPD in NRW – Cremer- distanzierte sich nun ebenfalls von Pro Köln und erging sich nicht in anti-islamischen Kulturkamofthesen. Ganz anders war es nun aber wieder auf der Wesbeite der „Deutschen Stimme“ zu lesen: „Offen sprach Giordano aus, daß der Bau der Großmoschee in Köln eine „Kriegserklärung“ darstellt. Es sei offensichtlich, daß es in Köln um weit mehr geht als um den Bau eines Gebäudes. Es gehe um die Frage, ob die Integration der Muslime überhaupt möglich sei und ob die deutsche Mehrheitsgesellschaft dem Islam volle Toleranz zusichern solle, obgleich Mißtrauen herrsche wegen der Fehlentwicklungen im Zeichen der Religion, darunter Diskriminierung von Frauen, anderen Gläubigen, eine Politisierung des Islam und die Gefahr des internationalen Terrorismus fanatischer Gläubiger.
Was die Integration von Ausländern betrifft, findet Giordano plötzlich auch deutliche Worte. Er glaubt nicht mehr an die Möglichkeit der Integration.“








