Mit allen Mitteln: Judenhass in alle Lande

Islamistische Fernsehkanäle sind die heute wirkungsvollsten Medien, die Propagandisten des islamischen Antisemitismus zur “Gehirnwäsche der Muslime” nutzten. Das sagte der Hamburger Politikwissenschaftler Matthias Küntzel auf einer Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung, die am Mittwoch in Berlin stattfand. Dabei ging es um “Islamischen Antisemitismus”– den radikale Muslime mit allen Mitteln weltweit verbreiten wollen. Auch über Islamophobie” wurde gesprochen, den “Kampfbegriff” mancher Muslime.
In islamistischen Fernsehkanälen wie dem Sender “Al-Manar” der libanesischen Hisbollah-Miliz oder “Al-Aqsa” der Terrorgruppe Hamas wird laut Matthias Küntzel die von Allah gewünschte “Auslöschung der Juden” seit Jahren zum Leitthema gemacht. Selbst Kinderprogramme der auch im westlichen Europa empfangbaren Satelliten-Sender seien “mit wachsendem Erfolg” von diesem Leitthema geprägt. Beliebte Figuren wie Mickey Mouse würden für eigene Propagandazwecke instrumentalisiert.

Eigene Satelliten für Islam-Sender

“So wird der Antisemitismus besonders in seiner islamischen Ausprägung globalisiert: Das Mullah-Regime will in Kürze mit einer spanischen Ausgabe von ‘Al-Manar’ auch die Massen in Südamerika antisemitisch verhetzen und bereitet die Entsendung eigener Satelliten in das Weltall vor”, sagte der Wissenschaftler. Fundament dieses auch im 21. Jahrhundert verbreiteten Antisemitismus seien freilich die judenfeindlichen Aussagen im Koran.

In der islamischen Tradition nach Mohammed verbreitete und verfestigte sich der Antisemitismus – in jüngerer Zeit nicht zuletzt auch durch die Unterstützung der Nationalsozialisten.

Ausflüge zu Gedenkstätten als “jüdische Veranstaltung”

Bei zahlreichen muslimischen Jugendlichen auch in Deutschland dienen “die Juden” oder auch Israel als “Sündenbock für erfahrene Frustrationen”, sagte der frühere Leiter des Informationsdienstes MEMRI, Jochen Müller (Berlin). Das gemeinsame Feindbild stifte Orientierung und Zugehörigkeit durch Abgrenzung, die eigene Stärke werde durch die Diffamierung anderer erreicht.

In populären Liedern, die auch in Deutschland weit verbreitet seien, werde insbesondere die Kritik an der Politik Israels dazu genutzt, um Hass gegen Juden zu schüren. Längst werden zudem, so eine Teilnehmerin der Tagung, antisemitische Bilder, Videos und Texte über Handys und Internetforen verbreitet. Diese Ansichten zeigten schnell Wirkung, so Müller. “In einigen Schulen wird mittlerweile darüber debattiert, ob Klassen noch Ausflüge zu Holocaust-Gedenkstätten unternehmen sollten – da sich muslimische Schüler einer ‘jüdischen Veranstaltung’ nicht anschießen wollen”, so der Islamwissenschaftler. Von muslimischen Jugendlichen werde nicht mehr differenziert, sondern “die Juden” hinter allen Vorgängen und Maßnahmen gesehen. Diese Entwicklung gehe über die Verweigerung einer Teilnahme von muslimischen Mädchen am Schwimmunterricht oder an Ausflügen etwa zum Schlittschuhlaufen hinaus.

“Kampfbegriff Islamophobie”

Doch auf der Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung befassten sich Experten nicht allein mit den Auswirkungen des weit verbreiteten Antisemitismus unter Muslimen, sondern auch mit dem Phänomen der “Islamophopie”.
Kenan Malik, Politikwissenschaftler und Buchautor aus London, betonte, dass der Begriff “Islamophobie” von muslimischen Führern dazu benutzt werde, um Islamkritikern eine einseitige Bewertung islamischer Bewegungen und Ziele zu attestieren. “Der Begriff wird dazu genutzt, Islamkritiker mundtot zu machen statt berechtigte Kritik an rassistischen Gegnern des Islam zu üben”, so Malik. Nicht allein in Großbritannien gebe es auf politischer Ebene die Bemühungen, öffentliche Kritik am Islam zu unterbinden. “Auch das geschieht mit dem Verweis auf eine ‚Islamophopie’, womit einer Zensur in Medien und Gesellschaft Vorschub geleistet wird.”

Die in Istanbul geborene Rechtsanwältin und Islamkritikerin Seyran Ates (Berlin) bezeichnete die Herausforderung einer Integration insbesondere von Muslimen in Deutschland als Ursache der Verwendung des “Kampfbegriffs Islamophobie”. Nicht alleine in Schulen, Universitäten und auf den Straßen, so Ates, seien immer mehr Frauen und Mädchen mit Kopftuch zu sehen, sondern mittlerweile auch in Kindergärten. Diese Entwicklung sei Symbol für ein neues Selbstbewusstsein des Islam auch in Deutschland. “Kritiker dieser Entwicklung werden als ‘islamophob’ bezeichnet, auch Kritiker aus dem Islam”, so Ates. Gemeinhin werde “Islamophobie” als “Islamfeindlichkeit” bezeichnet, die den Islam als Religion in allen Facetten in Misskredit bringen wolle. In Deutschland sei man jedoch weit von einer solchen “Islamophobie” entfernt, vielmehr werde eine berechtigte Islamkritik schon als solche bezeichnet. “Der Begriff darf nicht als Totschlagargument gegen Islamkritiker missbraucht werden”, forderte Ates.
Der frühere Staatssekretär Klaus Faber (Potsdam), Mitbegründer des Moses-Mendelsohn-Zentrums für jüdische Studien, nannte es ein wesentliches Merkmal von Antisemitismus, an Israel andere Maßstäbe anzulegen als an andere Staaten. Der Jurist wandte sich gegen eine Gegenüberstellung von Antisemitismus und Islamophobie. “Keines der islamischen Länder ist in seiner Existenz bedroht, kein islamisches Land wird in seiner Existenz angezweifelt, keiner will Muslime weltweit vernichten”, so Faber. All diesen Bedrohungen sei nur ein Land ausgesetzt, der Staat Israel. Auch auf internationaler politischer Ebene sollte der Vorwurf der “Islamophobie” angesichts berechtigter Islamkritik zurückgewiesen werden.
Quelle

2 Antworten zu Mit allen Mitteln: Judenhass in alle Lande

  1. [...] Mit allen Mitteln: Judenhass in alle Lande [...]

  2. JohST sagt:

    Glaube ist Opium für das Volk ?

    *********************************
    * http://www.anti-religion.net/ *
    *********************************

    Meinungsfreiheit und Kritik darf nie unterdrückt werden.

    Wenn man am Glauben zweifelt, setzt man den Verstand ein,
    um Erklärungen zu finden.
    Zuviel ist wissenschaftlich widerlegt worden und “das Gerüst”
    der verlogenen und in der Vergangenheit angewannten Glaubens-Propaganda
    (z.B. Verhinderung des Untergangs Roms und Eroberung Amerikas
    mit Hilfe der Christianisierung // spätere Islamisierung Nordafrikas und Asiens)
    , “wackelt” gewaltig hinsichtlich seinem Sinn und Zweck in der modernen Welt.
    Doch gibt es seit dem Internetzeitalter viele Menschen weltweit,
    die sich jetzt erst mit solch Themen beschäftigen können,
    womit sich unsereins vor Jahrzehnten herumgeschlagen hat.
    Und viele Fanatiker haben diese Plattform entdeckt, für sich als Instrument versucht zu nutzen,
    um den Glauben wieder in die Moderne zu rücken.
    Das Machtspiel des Glaubenskrieges erlebt im Internet so viel Anhang,
    so das es für mich, wie eine Art revolutionäre Aufklärung erscheint.
    Für all diejenen, die zuvor nie eine solche Freiheit hatten,
    nutzen diese Möglichkeit, um sich Fragen zu beantworten.
    Doch genau da sind auch die Fanatiker aktiv, um hier richtungsweisende
    Verwirrung zu streuen und auch das Instrument für den Krieg zu nutzen
    (Moslems, Christen, Juden, etc.), um Macht zu gewinnen.
    Das hat nichts mit dem Glauben zu tun, das ist Propaganda und grenzt an Faschismus.
    Genau hier sollte jedem mal bewust werden, wer hinter all den Internetseiten steht
    und wer hier versucht Infos zu vermitteln. Wenn ich eine Zeitung lese,
    will ich auch wissen welche politische Einstellung und welche Ziele dieses Blatt verfolgt.
    Dann ist der zu lesende Artikel aus der Zeitung ganz anders zu beurteilen.
    Und so viele User im Internet lesen und saugen Informationen auf,
    die sie erlernen, urteilen zu unkritisch und zu schnell,
    ohne sich Gedanken zu machen, wer hier wen hinters Licht führt.
    Glauben ist nicht Wissen und Wissen ist Macht. Genau da scheiden sich die Geister.
    Und manch Gläubiger wußte früher mehr als er durfte und mußte dies mit dem Tode bezahlen.

    “Freiheit für das Internet” muß gewährleistet bleiben,
    um sich mit gesunden Menschenverstand eine Meinung zu bilden,
    die nicht nur staatlich und politisch gelenkt wird.
    Das Internet ist eines der wichtigsten Instrumente der Meinungsfreiheit,
    das zukünftig benutzt wird.

    Doch Gefahren lauern überall, …

    … also seid wachsam und schaltet endlich auch den Kopf ein ihr Gläubigen, bevor ihr untergeht.

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