Strafrecht im Iran Peitschen, foltern, hinrichten

September 30, 2008

Das iranische Parlament hat das Strafrecht der islamischen Republik in mehreren Punkten verschärft. So sollen Muslime, die zu einer anderen Religion übertreten, hingerichtet werden. Auch die Diskriminierung von Frauen wurde gefestigt.
Das iranische Parlament hat eine Reform des Strafrechts gebilligt, die für religiös Abtrünnige die Todesstrafe vorsieht. Wenn ein Elternteil Muslim gewesen ist und der Sohn mit 18 Jahren beispielsweise zum Christentum übertritt, ist nach Artikel 225 des Strafgesetzbuches die Hinrichtung vorgesehen. Die gleiche Strafe steht nach Artikel 224 auch auf die Beleidigung des Propheten Mohammed. Die absolute Mehrheit des Parlaments stimmte für die Novelle……

…..
In der neuen Strafgesetzgebung sollen auch harte Strafen in puncto nationaler Sicherheit erlassen werden. Davon betroffen sind nicht nur iranische Internet-Blogger im Land selbst, sondern auch andersdenkende Bürger im Ausland, ja sogar Nicht-Iraner. Beispielsweise macht sich ein Iraner oder ein Ausländer nach Artikel 112 strafbar, wenn er gegen den iranischen Staat und gegen die „nationale Sicherheit“ des Iran handelt. Der bisherige Umgang mit iranischen Oppositionellen legt den Schluss nahe, dass bereits eine Protestaktion gegen Menschenrechtsverletzungen ausreichen könnte, um sich einen solchen Vorwurf einzuhandeln.

Zur staatlichen Willkür der Strafverkündung kommt die Möglichkeit hinzu, Exil-Iraner oder gar Ausländer zu verhaften und hinzurichten, sobald sie iranischen Boden betreten. Denn die Gesetze können so ausgelegt werden, dass jeder Kritiker als Feind gegen den Staat, den Islam, ja gegen Gott bestraft werden kann.
Kölner Stadtanzeiger


Wegen Religionswechsel verhaftet und erhängt Iran

September 30, 2008

Seit der Inhaftierung des Pastorsohnes Ramtin Soodmand vor zwei Wochen herrscht Ungewissheit über das Schicksal des Gefangenen, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) heute in Frankfurt. 1990 wurde bereits Soodmands Vater wegen Übertritts zum Christentum nach Verhaftung ermordet. Vier weitere Fälle von Christenverfolgung und -verhaftung sind der IGFM bekannt.
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Mohammed-Leugner fürchtet um sein Leben

September 30, 2008

Mohammed existierte nicht und der Koran ist nicht das direkte Wort Gottes: Mit dieser These hat der Münsteraner Islamkunde-Professor Muhammad Sven Kalisch für Ärger gesorgt. Er verlor seinen Lehrstuhl und fürchtet jetzt um sein Leben. Kalisch hat aber auch prominente Unterstützer.

Der Münsteraner Islamkunde-Professor Muhammad Sven Kalisch fürchtet um seine Sicherheit. Dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete Kalisch von einer „kaum verhüllten Drohung“ gegen ihn. Einige Muslime betrachteten ihn nicht mehr als einen der Ihren. Konservative Muslime sähen im Glaubensabfall ein todeswürdiges Vergehen.
welt


Muslime wollen Christen Essen im Ramadan verbieten

September 30, 2008

Der Ramadan ist Fast- und Abstinenz-Monat für Muslime. Jetzt sollen Christen das Ess-Verbot befolgen, fordert die Mehrheit der Araber.

Die Mehrheit der Muslime in den arabischen Ländern möchte Christen und anderen Andersgläubigen während des islamischen Fastenmonats Ramadan verbieten, vor den Augen der Fastenden zu Mittag zu essen. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag von arabischen Medien veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Maktoob-Research in Dubai, für die im vergangenen August mehr als 6.000 Muslime zwischen Damaskus und Rabat befragt worden waren.

Nur vier Prozent fasten nicht
Dabei hatten 62 Prozent der Befragten erklärt, Nicht-Muslime, die in einem arabischen Land lebten, sollten während des Ramadans in der Öffentlichkeit tagsüber nicht essen oder trinken. Nur vier Prozent der befragten Muslime gaben an, dass sie selbst nicht fasten.
Quelle


Probleme auf Dauer

September 30, 2008

Jeder zweite Türke in Berlin ist arbeitslos, geht aus einer Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung hervor. Erklärungen dafür gibt es viele.
Die Eltern kamen zum Arbeiten nach Deutschland, ihre Kinder scheitern schon in der Schule: Die Bildungsmisere der Migranten trifft speziell Türken. Das geht wie berichtet aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. Drei von vier Türken machen in Berlin keinen Schulabschluss, jeder zweite im erwerbsfähigen Alter hat keine Arbeit. Das Geld vom Staat reicht auch so, denn laut Studie entsprechen die Einkünfte einer Familie mit zwei Kindern nach Hartz IV dem Einkommen eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers mit zehn Euro Stundenlohn. Das DIW unterstellte manchen Türken auch, gar nicht arbeitswillig zu sein.
Tagesspiegel


“Al-Quds”-Aufzug in Berlin

September 29, 2008

Trotz monatelanger und bundesweiter Mobilisierung nahmen am Samstag nur etwa 350 bis 400 aus dem ganzen Bundesgebiet Angereiste an dem jährlichen Aufzug zum sogenannten “Al-Quds-Tag” durch die Berliner Innenstadt teil. Gleichwohl offenbarte sich dabei das Gewaltpotential der teilnehmenden Extremisten. An einer kurzfristig vor wenigen Tagen angemeldeten Gegenkundgebung nahmen mehr als 300 Menschen teil.

Obwohl die radikalen Islamisten auch dieses Jahr bei der Mobilisierung für ihren “Al-Quds-Tag” wieder von neonazistischen Kameradschaften und linksextremistischen Antizionisten unterstützt wurden, nahmen nach Schätzungen des RBB nur knapp 400 Personen an dem Aufzug teil.

Evrim Helin Baba, Abgeordnete der Linkspartei im Berliner Abgeordnetenhaus und Initiatorin der demokratischen Gegenkundgebung gegen den Aufzug der Antisemiten, warnte in ihrer Rede eindringlich davor, den radikalen Islam als “kulturelle Eigenart” zu verharmlosen. Der radikale Islam nach Muster des iranischen Regime sei eine politische Ideologie und er bedeute hasserfüllten Antisemitismus, Antiamerikanismus, Frauenverachtung, Homophobie, Terror gegen Andersdenkende und Kriegstreiberei, sagte die Politikerin unter dem starken Beifall der Teilnehmer.

Diesmal musste sogar Tränengas eingesetzt werden, um das Aggressionspotential in Schach zu halten. Zahlreiche Passanten, die erst beim Vorbeiziehen des Islamistenaufzugs den Charakter der Demonstration erkannten, riefen lautstark “Nazis raus!” und zeigten sich zum Teil erschüttert, dass “es möglich ist, mitten auf dem Berliner Ku’Damm einen an schlimmste Zeiten erinnernden antisemitischen Aufmarsch abzuhalten.”

Text und Bilder hier


400 Nazimuslime maschieren durch Berlin

September 29, 2008

Zum sogenannten Al-Quds-Tag haben am Samstag in der Berliner City rund 400 Menschen weitgehend friedlich gegen Israel protestiert. Am Breitscheidplatz verhinderten Polizei und Ordner Zusammenstöße mit mehreren Dutzend Gegendemonstranten – darunter auch Linken-Landeschef Klaus Lederer.

Vor allem arabische Jugendliche hatten sich provozieren lassen und gedroht, auf die Teilnehmer der Gegenveranstaltung loszugehen. Mindestens ein Gegendemonstrant wurde in Gewahrsam genommen. Die Polizei war mit 200 Beamten im Einsatz.

Die überwiegend muslimischen Demonstranten trugen Transparente mit Aufschriften wie «Antizionismus ja, Antisemitismus nein», «Zionisten raus aus Jerusalem» und «Stoppt die US-Kriegsmaschinerie». Die Polizei hatte es den Veranstaltern zuvor zur Auflage gemacht, persische Schriftzüge von Plakaten zu entfernen, auf denen unter anderen das Konterfei des iranischen Revolutionsführers Ayatollah Chomeni zu sehen war. Die Protestierer marschierten streng nach Geschlechtern getrennt vom Adenauerplatz zum Wittenbergplatz, wo eine Abschlusskundgebung stattfand. Die Gegendemonstranten schwenkten Israel-Fahnen.

In Berlin gehen seit 1996 radikale muslimische Gruppierungen für die «Befreiung» von Al Quds – zu Deutsch Jerusalem – auf die Straße.

Berlinonline

Wo war denn die (anti) faschistische Linke?. Achja, man demonstriert lieber in Köln rangekaart aus dem gesamten Bundesgebiet mit 15000 Leuten für islamischen Faschismus


kurz notiert: Queer

September 28, 2008

Irak: Homo-Aktivist ermordet

Queer

CSD Sarajewo nach Ausschreitungen abgesagt

Queer

Ausschreitungen beim CSD Sarajewo

Queer

Ahmadinedschad vergleicht Schwule mit Verkehrssündern

Queer

Keine Toleranz

Homosexualität ist ein Wort, das niemand gerne ausspricht. Homosexuelle werden polizeilich regelrecht gejagt. 2001 wurden auf einem Nilboot 52 Männer festgenommen und teilweise gefoltert. Weil sie angeblich Frauenkleider getragen haben sollen. Das öffentliche Vergnügen wird immer mehr in das Halbdunkel gedrängt. In schmutzigen Kellerbars, wo Schmiergelder an korrupte Polizisten fließen, werden aus Bauchtänzerinnen ganz offen Liebesdienerinnen. Filmen können wir nur heimlich. Die Gesellschaft lässt sich nicht gerne ihre scheinheilige Maske abnehmen. Aus dem Staatlichen Ägyptischen Fernsehen sind Bauchtanzaufführungen verbannt.
Weltspiegel


Adolf Ahmadinejad vor den UN

September 28, 2008

In den Vereinten Nationen gab es eine Premiere: Am Dienstag dieser Woche wurde die Rednertribüne der Vollversammlung erstmals für unverhohlene antisemitische Aufstachelung genutzt. Ausgerechnet vor jener Organisation, die im Widerstand gegen die Nazis und als die Quintessenz der Lehren aus den Verbrechen des II. Weltkriegs gegründet worden war – ausgerechnet im UN-Hauptquartier konnte am 23. September 2008 die antijüdische Paranoia eines Adolf Hitlers fröhliche Urständ feiern.

Dass Ahmadinejad seine UN-Auftritte zu Predigten umfunktionieren pflegt, in denen die Wiederankunft des schiitischen Messias herbeigesehnt wird (fünf Stoßgebete für den 12. Imam waren es in diesem Jahr) – ist entsetzlich genug. Diesmal aber war seine Rede zusätzlich von den „Protokollen der Weisen von Zion“ inspiriert.

Auf der einen Seite, erklärte er den Delegierten aus aller Welt, stünden „die Würde, die Integrität und die Rechte der amerikanischen und europäischen Völker“ und auf der anderen Seite deren ewiger Feind: „die kleine aber hinterlistige Zahl von Leuten namens Zionisten.“

Obwohl sie nur eine unbedeutende Minderheit seien, belehrte er die Weltgemeinschaft, „beherrschen sie in einer tückischen, komplexen und verstohlenen Art und Weise einen wichtigen Teil der finanziellen Zentren sowie der politischen Entscheidungszentren einiger europäischer Länder und der USA.“ Zionistische Juden seien weltweit derart einflussreich, „dass einige Präsidentschafts – oder Ministerpräsidentschaftskandidaten gezwungen seien, diese Leute zu besuchen, an ihren Zusammenkünften teilzunehmen und ihre Treue und Verpflichtung gegenüber ihren Interessen zu schwören, um finanzielle und mediale Unterstützung zu erhalten.“

Doch auch „die großen Völker Amerikas und verschiedene Nationen in Europa“ seien im jüdischen Griff: Sie „müssen einer kleinen Zahl habgieriger und aggressiver Leute gehorchen. Obwohl sie es nicht wollen, überlassen diese Nationen ihre Würde und ihre Ressourcen den Verbrechen, Besatzungen und Bedrohungen des zionistischen Netzwerks.“

Doch Befreiung ist in Sicht: Unaufhaltsam, so Ahmadinejad, „schliddert das zionistische Regime in den Zusammenbruch.“ Es habe nicht die geringste Chance, „aus der von ihm selbst und seinen Unterstützern erzeugten Jauchegrube wieder herauszukommen.“

Natürlich ist der Antisemitismus, den Ahmadinejad in New York predigte, nicht neu. Schon im Dezember 2006 hatte er vor der internationalen Konferenz der Holocaust-Leugner in Teheran die Auslöschung Israels als den wichtigsten Schritt zur „Befreiung für die Menschheit“ propagiert und damit eben jenem „Erlösungsantisemitismus“ (Saul Friedländer) das Wort gesprochen, der schon dem „Befreiungswerk“ der Nazis zugrunde lag.

Neu ist, dass Irans Präsident damit vor den Vereinten Nationen reüssiert – und damit durchkommt und gar Beifall erhält! In Deutschland war es zwar nur die „Junge Welt“, die als inoffizielles Parteiorgan der Mullahs auch diese Rede feierte. Doch auch das Schweigen und die Indifferenz in den etwas bedeutsameren Medien ist bemerkenswert.

Nehmen wir einmal an, ein CDU-Abgeordneter würde vor dem Bundestag so sprechen, wie Irans Präsident vor der UN: Der Skandal wäre perfekt. Schlagzeilen, erregte Debatten, Sanktionierungen folgten auf den Fuß. Wenn aber ein muslimischer Führer vor den Vereinten Nationen denselben Antisemitismus verbreitet und mit etwas Antiimperialismus und Erlösungsglaube verrührt, scheint alles irgendwie verständlich und nur halb so schlimm. Man murmelt etwas von „starker Rhetorik“, dreht sich um und schläft weiter.
Vielmehr standen mit Henryk Broder die Kritiker des Antisemitismus unter Beschuss. Nicht die Empörung über den Antisemitismus, sondern die Empörung über jene, die noch „unter jedem Stein nach Antisemiten suchen“ war en vogue. Man hatte den Eindruck, dass sich eine eingeschüchterte deutsche Öffentlichkeit vor „Antisemitismus-Jägern“ kaum noch retten könne….

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“Köln war eine Kapitulation”

September 28, 2008

Nach der Anti-Islam-Konferenz: Henryk Broder sieht den Rechtsstaat geschwächt
Sind Sie mit den Ergebnissen der gescheiterten Anti-Islam-Konferenz in Köln zufrieden?

Henryk Broder:

Ich bin weder zufrieden noch unzufrieden, aber ich stelle fest, dass dieser kleine Vorfall in dieser auf ihre Liberalität so stolzen Stadt Köln eine totale Kapitulation des Rechtsstaats war. Das Demonstrationsrecht hängt nicht davon ab, ob man mit den Demonstranten Sympathie hat oder nicht: Das ist ein Grundrecht.

Sind die Ereignisse eine Gefahr für die deutsche Demokratie?

Broder:

Nein, aber die Verhinderung einer Versammlung von Rechtspopulisten ist ein schlechter Präzedenzfall. Das setzt ungute Vorzeichen. Die so genannte Antifa, die auf der Straße in der Überzahl war und sich gebärdete wie früher die SA, erzwang von der Polizei die Aufgabe des Schutzes der Rechtspopulisten. Das könnte auch mal umgekehrt sein – eine beunruhigende Perspektive.

Ist die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus nützlich?

Broder:

Diese Unterscheidung ist artifiziell, das ist ein sprachliches Kunstprodukt. Das wurde erfunden, um gute von schlechten Moslems zu trennen. Aber das hängt organisch zusammen. Man sollte doch besser sagen: radikaler, fanatischer oder fundamentalistischer Islam. Und im Übrigen: Wenn der Islamismus das Problem wäre, dann frage ich mich, warum ihn der Islam dann nicht selbst als seine radikale Strömung bekämpft.

In Ihrem neuen Buch bestehen Sie auf der klaren Unterscheidung von Kultur und Zivilisation. Warum?

Broder:

Das ist eine ganz zentrale Frage. Nehmen Sie mal Samuel Huntington mit seinem Buch “Clash of Civilizations” – das wurde bei uns falsch übersetzt mit “Kampf der Kulturen”. In Deutschland legt man größten Wert auf die Kultur und verachtet die Zivilisation.

Broder:

Ja, absolut. Da stimmt doch was nicht, wenn in Berlin Hisbollah-Anhänger eine Demonstration machen können, bei der ihnen anschließend das Verwaltungsgericht erlaubt, Bilder von Nasrallah zeigen zu dürfen, einem Mörder. Und hier in Köln können sich Islamisierungsgegner nicht einmal unter freiem Himmel versammeln. Da wird mit ungleichem Maß gemessen. Und die Leute spüren das, ohne das erklären zu können. Zugleich verschwindet die Idee der Notwenigkeit, den Rechtsstaat zu erhalten hinter einer fadenscheinigen Argumentation des Opportunismus. Es ist viel einfacher, sich mit ein paar marginalen Radikalen anzulegen als mit einem relevanten Teil der Bevölkerung, von dem man weiß, dass er eine gewisse Affinität zu unkontrollierbarem Verhalten hat. Was wir ja dann zu Zeiten des Karikaturenstreites oder nach den Äußerungen des Papstes in Regensburg erlebt haben.

Glauben Sie, dass Richter und Anwälte immer häufiger Gesetze nicht mehr so hart anwenden, weil sie Angst haben, wenn sie mit solchen Fällen befasst sind?

Broder:

Eindeutig ist das so. Und es gibt empirisches Material dazu. In Berlin gibt es 12 000 bis 15 000 Fälle von Straftaten, die nordafrikanische Jugendliche verüben, die gar nicht mehr verfolgt werden: Ein Polizist sagte mir letztens, dass das “bei uns in Berlin wegverwaltet wird”. Das ist nicht nur eine Form von Appeasement und übereifrigem Verständnis mit den Straftätern, sondern auch schlichte Ratlosigkeit: Die meisten Richter und Staatsanwälte sind auf solche Konflikte nicht vorbereitet und sind damit überfordert – übrigens die deutschen Journalisten auch.

Welt

Volksfrontspektakel am Rhein – Lesetipp bei Lizas Welt

Hier zum Text

Tolerantes Kölle – Broder
Davon abgesehen war es doch seltsam, wie gestern auf allen Kanälen über die Antifa-Aktion gegen die “Rechtsradikalen”, “Rechtsextremisten”, “Nazis” und “Neonazis” berichtet wurde, die nach Köln gekommen waren, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Man sah keinen einzigen von ihnen, dafür Hunderte von Autonomen, die sich Schlachten mit der Polizei lieferten. Wie immer, wenn die Antifa aufmarschiert, war keine Fa da, weswegen sich die alternative SA ersatzweise mit der Polizei anlegen mußte. So ist das mit dem Antifaschismus heute: Er blüht und gedeiht mangels an Faschisten, jeder Sesselpupser ein Widerstandskämpfer. Diesmal machte die ganze Stadt mit.
AchGut

“Kölner Kundgebungsverbot ist Blamage für den Rechtsstaat”
Nachdem die Polizei eine Kundgebung zum “Antiislamisierungskongress” in Köln untersagt hat, ist eine Kontroverse über den ausreichenden Schutz der Meinungs- und Versammlungsfreiheit ausgebrochen. Am kritischsten äußerte sich dazu der renommierte Staatsrechtler Professor Josef Isensee von der Universität Bonn im Gespräch mit der WELT. “Das Kundgebungsverbot ist eine Blamage des Rechtsstaates gewesen. Das ist eine Kapitulation der Polizei vor der Gewalttätigkeit von Linksautonomen und damit ein Rückzug des Rechtstaates. Es bedeutet eine Verletzung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit”, sagte Isensee.

Der Verfassungsexperte bezog sich auf umstrittene Vorgänge vom vergangenen Samstag. Die Kölner Polizei hatte nach Ausschreitungen linksextremer Randalierer eine ordentlich angemeldete Kundgebung der rechtspopulistischen Vereinigung Pro Köln auf dem Heumarkt untersagt und dies mit “unkalkulierbaren Risiken” für Unbeteiligte und friedliche Gegendemonstranten begründet. Pro Köln beklagt ein “polizeiliches Totalversagen” und hat eine Klage vor dem Verwaltungsgericht angekündigt. Die Vereinigung will einen neuen “Antiislamisierungskongress” einberufen.


Islamgelehrter: Frauen sollen Piratenklappe tragen

September 28, 2008

Riad – Strenge Vorschriften für Frauen in Saudi-Arabien: Sie müssen ein weites schwarzes Gewand und ein schwarzes Kopftuch tragen. Wer sich nicht daran hält, bekommt Ärger mit der Religionspolizei. Einem Islamgelehrten reicht das noch lange nicht.
Scheich Mohammed al-Habdan fordert: Frauen sollen in der Öffentlichkeit eine Piratenklappe tragen und dadurch ein Auge verdeckt halten. Auf diese Weise könnte verhindert werden, dass Frauen fremde Männer erregen.

Vor allem unverheiratete Männer könnten die unverhüllten Blicke der Frauen nicht ertragen.

Eine andere Möglichkeit wäre, ein Netz vor den Augen zu tragen, das sie beim Einkaufen kurz lüften könnten, um sich die Ware anzuschauen.

Die Forderung des Scheichs hat in Saudi-Arabien für empörte Kommentare muslimischer Frauen gesorgt. Einige Männer dagegen forderten, Frauen sollten ohnehin nicht ohne Begleitung ihres Ehemannes oder eines männlichen Verwandten das Haus verlassen.
Express


islamistische Türken wollten Polizisten töten

September 28, 2008

In Rondorf lockten drei Jugendliche zwei Polizeibeamte in einen Hinterhalt. Die Polizei nahm drei mutmaßliche Täter zwischen 15 und 17 Jahren fest. Ob die Tat einen islamistischen Hintergrund hat, wird noch geprüft.
Wie die Rundschau weiter erfuhr, prüfen die Ermittlungsbehörden, ob die Tat möglicherweise einen islamistischen Hintergrund hat. Im Verhör sagten die Jugendlichen sinngemäß, dass sie den Heiligen Krieg nach Köln holen wollten und sprachen mehrfach vom „Dschihad“.
Rundschau


Iranisches Karikaturenbuch leugnet den Holocaust

September 28, 2008

Das iranische Regime nutzt den sogenannten “Jerusalem”-Tag einmal mehr zur Provokation: Studenten und Anhänger von Präsident Ahmadinedschad präsentierten ein Karikaturen-Buch, in dem der Holocaust in Frage gestellt wird.

Teheran – In Iran haben Studenten und Anhänger von Präsident Mahmud Ahmadinedschad am sogenannten Jerusalem-Tag Karikaturen über den Holocaust präsentiert und einmal mehr den Völkermord an den Juden in Zweifel gezogen. Bildungsminister Aliresa Ahmadi nahm am Freitag in Teheran an der Veröffentlichung der Karikaturensammlung teil, welche die Judenermordung im Zweiten Weltkrieg leugnet. ….
Spiegel


Nazisommerlager in Palästina

September 28, 2008

Eine der Freuden eines Sommerlagers ist das Lernen von dummen Liedern und Sprüchen. Im Gazastreifen lernen die Kinder in von der Hamas geführten Sommerlagern eine andere Art von Sprüchen: „Tötet“, brüllt der Einweiser. „Tötet“, brüllen die Kinder zurück. „Schlachtet ab! Sprengt! Greift an!“

Dann marschieren die Kinder in Zweierreihen zum Exerzierplatz, wo sie Kriegskünste, Gefangene zu machen und Schusswaffen-Imitationen an deren Köpfe zu halten lernen; und sie werden gelehrt Israel und Amerika zu hassen.

„Was willst du werden, wenn du groß bist?“, fragt einer Journalist einen der Lagerteilnehmer in einem auf Israels Kanal 10 ausgestrahlten Bericht. „Ein heiliger Krieger“, antwortet er.

Die Hamas betreibt diesen Sommer 300 solcher Lager; 50.000 Kinder nehmen an ihnen teil.

weiterlesen bei Heplev
Video bei Haaretz
weitere Quelle


Dulden wir eine Islamisierung Europas?

September 28, 2008

..Wollen wir die Wahrheit nicht wissen? Wir freuen uns auch darüber, dass die europäische Hauptstadt Brüssel „multikulturell“ ist. 57 Prozent der Neugeborenen sind dort derzeit Muslime. Wie in vielen europäischen Städten ist auch in Brüssel Mohammed der häufigste Vorname für männliche Neugeborene. Brüssel wird nach Angaben der Universität von Leuven in etwa 15 Jahren eine islamische Stadt sein. Die Entwicklung zieht sich durch ganz Europa. Und überall geben wir unsere Werte auf: In Dänemark zahlt seit diesem Jahr die erste Kirche Schutzgeld an Muslime, um ihre Christen beim Kirchgang vor Übergriffen zu schützen. Wir haben zwar Gesetze in Europa, die eigentlich für alle gelten, aber zugunsten unserer Mitbürger akzeptieren wir inzwischen sogar islamische „Scharia-Gerichte“. Natürlich gestatten wir Muslimen Polygamie. Und die Stoffkäfig-Haltung von Frauen ist im Straßenbild inzwischen angeblich eine kulturelle Bereicherung.

In Ländern wie Schweden diskutiert man über einen Strafnachlass für „Ehrenmörder“ – alles andere könnte ja den Islam beleidigen. Ein angeblicher „Kampf der Kulturen“ findet nicht statt – wir geben unsere Werte auf. Unsere Kinder werden uns unangenehme Fragen stellen. Dann aber dürfte es zu spät sein, die Entwicklung aufzuhalten.
Welt


Herrschaftskritisch-emanzipatorische Islamkritik contra „antirassistische“ Verteidigung einer reaktionären Herrschaftskultur

September 28, 2008

Im September wird der karnevalserprobte Veranstaltungsort Köln eine ganze Serie politisch-obskurer Spektakel erleben. So will vom 19. bis 21. September die rechtspopulistische Pro-Bewegung unter Beteiligung ausländischer Fremdenfeinde aus den Reihen der FPÖ, der französischen Front National (NL), des belgischen Flaams Belang, der italienischen Lega Nord u. a. einen Anti-Islam-Kongress abhalten. Gegen diese Veranstaltung ruft nun wiederum eine erprobte Querfront von Moscheebaubefürwortern, die von der CDU bis zur KPD/ML reicht, zu diversen Protestaktionen auf. Insgesamt betrachtet muss festgestellt werden, dass es sich bei der Mehrzahl dieser Gruppierungen, die sich gegen den „Anti-Islam-Kongress“ engagieren, um Akteure handelt, die ihrerseits Kritik an der islamischen Herrschaftskultur per se als „fremdenfeindlich“, „rassistisch“, „islamophob“ etc. diffamieren und sich zum Teil mit den Islamisten bis hin zu Ahmadinedschad, der Hamas und der Hisbollah verbrüdern. Dazu gehören die erdrückende Mehrheit der Linkspartei und ihrer traditionslinken Umfeldorganisationen, der starke kulturrelativistische und multikulturalistische Flügel der Grünen sowie große Teile der übrig gebliebenen „Dritte-Welt-Bewegung“. Für sie ist der „Anti-Islam-Kongress“ ein gefundenes Fressen, um ihre islamophile Demagogie auf Hochglanz zu bringen. Sich den Aktionen und Demonstrationen dieser Kräfte undistanziert anzuschließen, wäre geistig-moralisch geradezu selbstmörderisch und politisch-strategisch absolut unverantwortlich.

Angesichts dieser ‚Konfrontation der Verblendenten’ ist das Eingreifen einer dritten Kraft erforderlich, die sich sowohl gegen den deutschen und europäischen Rechtsextremismus als auch gegen den zugewanderten islamischen Rechtsextremismus (orthodox-islamischer Traditionalismus, Islamismus, türkischer Nationalismus/Graue Wölfe) richtet. Es gilt folglich sich einerseits entschieden gegen jede Form von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu wenden, andererseits aber auch alle Formen reaktionär-religiöser Herrschaft zu kritisieren. Das schließt insbesondere die islamische Herrschaftskultur ein.
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Die brutale Wahrheit über Berlins Ghettos – Die Opfer sind meist Deutsche

September 28, 2008

Brutale Prügeleien auf dem Schulhof. Auf offener Straße werden Passanten willkürlich zusammengeschlagen, ausgeraubt – die Jugendkriminalität in Berlin explodiert. Die Gewalt der teils noch nicht mal strafmündigen Kids wird immer brutaler. Jugendrichterin Kirsten Heisig (47) schlägt deshalb jetzt Alarm. Es muss was passieren: „Es gibt eine neue Dimension der Jugendgewalt, die wir bisher nicht kannten.“ Kirsten Heisig weiß wovon sie spricht. Sie arbeitet am Amtsgericht Tiergarten, ist zuständig für das extreme Neuköllner Rollbergviertel. Heisig wird vor Gericht oft sehr deutlich, findet klare Worte für die Angeklagten. Denn mit „Streicheleinheiten“ komme man nicht weit. Oft seien deutliche Strafen wie Jugendarrest oder Gefängnis der einzige Weg, den die Angeklagten auch verstehen. Verantwortlich dafür macht sie das Umfeld der Jugendlichen: „70 Prozent der Angeklagten haben einen Migrationshintergrund und kommen aus Familienstrukturen, die uns völlig fremd sind. Da gibt es arabische Großfamilien mit 15 Kindern, von denen der Vater nicht weiß, wie sie heißen.“ 50 Prozent der Väter gehen keiner geregelten Arbeit nach, bei den Müttern sind es 75 Prozent. „Die Kinder wachsen unkontrolliert auf und sind sich völlig selbst überlassen. Der Vater kümmert sich nicht, die Mutter ist auf Grund mangelnder Deutschkenntnisse und der Vielzahl der Kinder völlig überfordert.“ Sie lebt meist im Haus, ist in das soziale Leben überhaupt nicht integriert.

Auch die Töchter werden im Haus gehalten und streng erzogen, erzählt die Richterin. Dagegen können die Jungs machen was sie wollen, hängen den ganzen Tag draußen herum. Sinnvolle Freizeitbeschäftigungen gibt es kaum. Und so gehen die Jungs „abziehen“. Sie überfallen andere Jugendliche, rauben sie aus. Die Opfer sind meist Deutsche. Auf das Opfer wird eingeprügelt, es wird zu Boden gezerrt, mit Fußtritten drangsaliert. „Das ist mittlerweile normal, daran haben wir uns gewöhnt“, sagt die Richterin. Zusätzlich werden die Opfer wüst mit Ausdrücken wie „Scheiß-Christ“, oder „Hängebauchschwein“ beschimpft.
Berlin online


Broders Kommentar

September 28, 2008

Da über 75% der achgut-Leser das Abitur und über 50% einen Hochschulabschluss haben, während der Anteil der Analphabeten so gering ist, dass er statistisch nicht erfasst werden kann, wollen wir die Intelligenz unserer Leser bei der Lösung zweier Probleme nutzen:

Erstens: Wie wir alle wissen, findet in Palästina ein schleichender Völkermord statt. Gleichzeitig hat sich die palästinensische Population seit Beginn der “Nakba” vor 60 Jahren verfünffacht bis versiebenfacht. Wir haben es also mit dem einzigen bekannten Völkermord zu tun, bei dem die betroffene Population nicht ab- sondern zunimmt. Wie ist so etwas möglich? Die Armenier und die Juden haben sich dagegen auch nach Jahrzehnten demografisch von den Mißgeschicken ihrer Geschichte nicht erholt.

Zweitens: Wie wir alle wissen, nimmt die Islamophobie in Deutschland von Tag zu Tag zu. Die Moslems werden diskriminiert, schikaniert und terrorisiert. Sie werden gezwungen, Deutsch zu lernen, dürfen nicht nach Belieben Bräute importieren und müssen Gebetsräume in Schulen vor Gericht erstreiten. Mit einem Wort: Es geht ihnen so wie den Juden in Deutschland zwischen 33 und 39. Fehlt nur noch der Grüne Halbmond. Dennoch scheinen sich die Moslems in Deutschland wohl zu fühlen, denn ihre Zahl nimmt kontinuierlich zu. Im letzten Jahr waren es über 3.5 Millionen, 6.5% mehr als im Jahre 2006. Ursächlich für diese Entwicklung sind der Geburtenüberschuss, die Zuwanderung und etwa 2.400 “Ungläubige”, die zum Islam übergetreten sind. Auch hier fragen wir uns: Wie ist so etwas unter den gegebenen Bedingungen möglich?
Achse des Guten


Was denken muslimische Studenten in England

September 26, 2008

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Rund 1/3 der Befragten hält das Ermorden von Menschen im Namen der Religion für Gerechtfertigt. Von den Angehörigen islamischer Studentenvereinigunen sind sogar 2/3 dieser Ansicht.
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Rund 1/4 der Befragten ist der Ansicht, Männer und Frauen seinen in den Augen Allahs nicht gleich.
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Fast 60 % sind der Ansicht, dass muslimische Frauen ein Kopftuch tragen müssen
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40 % der Studenten sind der Ansicht, dass die Sharia Bestandteil britischen Rechts werden solle.
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Ein Drittel ist der Ansicht, dass ein auf der Sharia basierendes weltumspannendes Kalifat eingerichtet werden sollte. Von den einer islamischen Studentenvereinigung angehörenden Befragten sind es sogar fast 60 %.
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Über die Hälfte der Studenten würde ein islamische politische Partei im Königreich unterstützen.
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Ein Viertel der Studenten hat keinen oder nur sehr geringen Respekt gegenüber homosexuellen Menschen. Von den männlichen Studenten sind es fast ein Drittel.
zur Studie


Britischer Muslimführer erklärt: “Wir gebären so viele Kinder – bis das Land islamisch und die Scharia eingeführt ist”

September 26, 2008

Überall in Europa rufen muslimische Führer ganz offen dazu auf, mit friedlichen Mitteln europäische Länder zu islamisieren und die Scharia einzuführen. Das wurde in vielen, vielen Ansprachen dokumentiert – und nun gibt es auch wieder eine solche Aufforderung eines bekannten britischen Moslemführers. Anjem Choudary ist einer der bekanntesten Moslem-Führer in Großbritannien. Bei einer Moslem-Konferenz sagte er nun auf dem Podium, Muslime sollten sich in Großbritannien nicht integrieren, es nahe die Zeit, in der sich die Christen und andere Ungläubige des Landes in die islamische Herrschaft integrieren müssten. Es sei absehbar, dass Großbritannien allein vor dem Hintergrund der Geburtenrate der Bevölkerungsgruppen islamisch und die Scharia eingeführt werde-
Es müsse allen Moslems klar sein – das Ziel sei der Regierungssitz Downing Street. Unter dem Applaus seiner Zuhörer sagte der Moslemführer, Muslime sollten mehr Kinder zeugen – und dann übernehme man das Land (Quelle: Sun 13. September 2008). Herr Anjem Choudary lebt von jährlich 25.000 Pfund (32.000 Euro) Sozialhilfe, die ihm der britische Staat zahlt. Der Mann ist begehrter Gesprächspartner britischer Medien.
Quelle
SUN
Akte Islam


Paul Scheffer: Die Eingewanderten. Toleranz in einer grenzenlosen Welt Lestetipp

September 26, 2008

Die bedeutendste gesellschaftliche Veränderung dieser Jahrzehnte ist wohl nicht die Wende von 1989, sondern die allmähliche Ausbreitung des Migrationshintergrunds. In wenigen Jahren wird in größeren Städten bereits die Hälfte der Menschen unter vierzig Migranten sein. In nicht allzu ferner Zukunft wird die alteingesessene Bevölkerung vielfach Minderheiten-Status beanspruchen dürfen – eine harte Probe für städtische Gemeinschaften, wenn nicht rasche Integrationsfortschritte erzielt werden.

Es herrschte bis vor kurzem ein Klima der bemühten Toleranz und des solidarischen Wegschauens, wenn es um die Missstände im Migrantenmilieu ging, etwa die hohe Kriminalitätsrate unter Jugendlichen mit arabischem Hintergrund.

Migrationsbewegungen führen unvermeidlich zu Spannungen. Mit den Ideen des Multikulturalismus hat man sich lange darüber hinwegzutäuschen versucht – alle leben schön tolerant in ihren Subkulturen nebeneinander her, was heißt: Man ignoriert sich nach Kräften, und einmal im Jahr gibt’s Karneval. Diese Vermeidungsstrategie funktioniere jedoch nicht mehr, wenn die Immigration einen Umfang erreicht wie inzwischen in den meisten westeuropäischen Ländern. Außerdem sei der Multikulturalismus konservativ und entwicklungsfeindlich. Alle sollen bleiben, wie sie sind, weil alle Kulturen gleichberechtigt seien. Das Vorurteil werde demokratisiert: Jedem das Recht auf seine eigene Befangenheit. Die Fähigkeit, in der Berufung auf universale Werte über die Grenzen einer Kultur hinauszugehen und die eigene Tradition kritisch zu befragen, werde so gerade nicht gefördert.

Hart geht Scheffer mit der Opferpose ins Gericht, in der sich insbesondere muslimische Migranten gefallen, wenn sie die eigene Geschichte im Zeichen der Erniedrigung durch den Westen sehen. Es sei eine bequeme Art, sich der eigenen Verantwortung zu entziehen.

Entschieden wendet er sich gegen die Tendenz, notwendigen Widerspruch gegenüber dem Islam unter dem Vorwand der “religiösen Toleranz” zu zügeln. Schließlich habe auch die christliche Kirche nicht von sich aus einen bescheideneren Platz eingenommen; ihre allmähliche Liberalisierung war eine Folge von Jahrhunderten des Meinungsstreits. Dass Reformbestrebungen in den muslimischen Gemeinschaften fehlen, führt Scheffer darauf zurück, dass der Islam kaum mit anderen Weltanschauungen konkurrieren musste. Das sollte ihm nicht länger erspart bleiben.

Welt


Iranische Kurden im Hungerstreik

September 26, 2008

In iranischen Gefängnissen befinden sich 54 Kurden im Hungerstreik. Andersdenkende sind im Iran bedroht. Auch das Apostasiegesetz wurde vom islamischen Pseudo-Parlament ratifiziert.

Die Lage der iranischen Kurden ist prekär. Das kann niemand leugnen. Taqi Rahmani ist ein Aktivist der Nationalreligiösen Bewegung, die zwar den ersten Ministerpräsidenten unter Khomeini, Mehdi Basargan, stellte, aber bald faktisch verboten wurde. Als Organisationsmitglieder der Nationalreligiösen können ihre Kandidaten, die laut Khomeini einen amerikanischen Islam verfechten, nicht an den Wahlen teilnehmen.

Systematische Ermordung von Andersdenkenden legalisiert

Das iranische Pseudo-Parlament hat die Strafgesetzgebung, die für Apostasie die Todesstrafe vorsieht, ratifiziert. 196 Majless-Mitglieder stimmten mit ja, sieben mit nein und zwei Personen enthielten sich der Stimme. Nun können Menschen, die keine Muslime mehr sein wollen oder Andersdenkende, die von einem islamischen Gericht als Apostaten eingestuft werden, ganz legal und systematisch hingerichtet werden.
Welt


Serap Cileli: Deutschland gibt seine Werte auf -Interview mit PI

September 26, 2008

Zum Thema Kopftuch, möchte ich hier kurz erläutern: Denjenigen Gut-Menschen die behaupten, die Verschleierung einer Muslimin ist im Straßenbild angeblich eine kulturelle Bereicherung, würde ich dringend raten in einem islamischen Land, z. B. Pakistan, Türkei, Iran, Saudi Arabien etc. zu leben, bevor sie es wagen, über die „angebliche“ Freiheit der Musliminnen zu reden. Und genau diese „Gutmenschenfraktion“ möchte weder die Wahrheit wissen noch die Werte der westlichen Zivilisation verteidigen. Im Gegenteil, sie treten die Gefühle europäischer Christen mit Füßen, sie feiern, jubeln und klatschen bei jeder Moschee-Eröffnung mit.

Unter den Muslimen in Deutschland gibt es vereinzelt weibliche kritische Stimmen, die eine Vorbildwirkung für andere Frauen, für die Emanzipation und Integration der Musliminnen haben. Sie (wir) werden aber eher als gefährliche Menschen eingestuft, die das friedliche Zusammenleben aller Religionen gefährden und bekommen deshalb einen Maulkorb – zugunsten islamischer Vereine und Verbände. Durch ihren Toleranzwahn akzeptieren die Gutmenschen sogar inzwischen die „Scharia“ im Namen der Religionsfreiheit – Strafnachlass für „Ehrenmörder“ oder Richterin rechtfertigt Ehe-Gewalt mit Koran.

Deutschland führt weder einen Kampf noch einen Dialog der Kulturen, sondern: Deutschland gibt seine Werte auf. Nach ein paar Jahren werden unsere Kinder und Enkelkinder uns unbequeme Fragen stellen, dann aber befürchte ich, wird es zu spät sein, diese forschreitende Entwicklung hier zu Lande aufzuhalten……
PI


Islamisierung in Holland Zwischen Allah und Amsterdam

September 26, 2008

FAZ


Wafa Sultan – neues Video über USA,Freiheit und Sharia Anschauungspflicht

September 25, 2008

Die 49-jährige amerikanische Psychiaterin syrischer Herkunft Wafa Sultan erklärt, warum Sie dem Islam ein für alle Mal den Rücken kehrte. Das Scharia-System ist eine Form der Sklaverei und mit den Menschenrechten unvereinbar.

Wafa Sultans Aussagen sind klar: Wer nicht will, dass Homosexuelle hingerichtet werden, nur weil Sie anders sind; wer nicht will, dass Frauen rechtlos sind – zwangsverheiratet werden und Ehrenmorden zum Opfer Fallen – wer weiterhin essen und trinken will, was ihm beliebt und sich nicht der Scharia-Sklaverei beugen will, muss für die Freiheiten kämpfen, die es zu bewahren gilt.

Denn schon gibt es zahlreiche Bestrebungen, eben diese Freiheiten auszuhöhlen und auszulöschen.


Udo Ulfkotte SOS Abendland Buchvorstellung

September 25, 2008

Die schleichende Islamisierung Europas

Udo Ulfkotte gilt als einer der besten Kenner des Islam. Der Schweizer Journalist Beat Stauffer bezeichnet ihn als den »härtesten Islamismuskritiker Deutschlands«. Gleichzeitig schreibt Stauffer: »… auch erklärte Gegner anerkennen, dass sich Ulfkotte auf der Ebene der Fakten nicht so leicht widerlegen lässt«. Trotz dieser Tatsache schafft das Udo Ulfkotte nicht nur Freunde….

»Der Inhalt dieses Buches ist erschreckend! Einer der großen Bundesgenossen bei der Islamisierung Europas ist die Unwissenheit der Bevölkerung. Ulfkottes Buch SOS Abendland hilft bei der Aufklärung. Die Fakten sind erdrückend. Es ist kaum zu glauben, wie weit die Islamisierung in einzelnen europäischen Ländern bereits fortgeschritten ist. Die meisten Bürger haben keine Ahnung, was da wirklich vor sich geht.« Ralph Giordano

weiter und Buchbestellung


Khamenei stellt sich überraschend deutlich hinter Ahmadinedschad

September 25, 2008

Teheran – Der mächtigste Mann im Iran, das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei, hat dem strengkonservativen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad am Sonntag selten deutlich seine Unterstützung zugesichert. Ahmadinejad solle noch eine weitere Legislaturperiode von vier Jahren regieren, forderte Khamenei nach Berichten der staatlichen Medien. Der Präsident habe sich erfolgreich gegen eine “Verwestlichung” des Irans gestellt und die Werte der islamischen Revolution aus dem Jahr 1979 verteidigt, sagte der Ayatollah…
standard


Ein Schiff voller Narren/”Befreit Gaza” PR-Aktion fällt ins Wasser

September 25, 2008

Die kalifornische “Befreit Gaza”-Organisation zog alle emotionalen Register, um mit zwei Fischkuttern und 45 “Friedenskämpfern” an Bord pressewirksam die israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Am 23. August landeten die Kutter im Hafen von Gaza, empfangen von zunächst begeisterten Palästinensern….
N-TV
Achse des Guten


Querfront schreitet voran:Neonazis und Linksfaschisten(Nationalbolschewisten) hetzen gegen PI und finden den Islam geil

September 25, 2008

Die Querfront zwischen Neonazis(Nationalsozialisten,autonomen Nationalisten) und antimperialitischen Linksfaschisten schreitet voran: gemeinsam sind diese Faschisten vereint im Kampf gegen Israel, Amerika und gegen die freie Welt,für eine (national) sozialistische Revolution, hofieren Islamisten und sympathisieren mit einer reaktionären Religion.

Geminesame Seite von Nazis und Linksfaschisten

Islam ist dufte

Das Spannungsfeld in dem sich die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) gegenüber den Islam bewegt ist die zunehmende Verausländerung unseres Landes mit seiner Begleiterscheinung der Moschee, auf der einen Seite, und der Islam als geopolitischer Verbündeter im Kampf gegen den Hauptfeind USA, auf der anderen Seite.

“Mit weltweit 1,3 Milliarden Anhängern ist der Islam eine dynamische Religion – und zweifelsohne die einzige, die sich momentan im Aufwind befindet.” (Alain de Benoist) In der Deutschen Stimme warnte er vor einer undifferenzierten Verteufelung des Islam, die diese amerikanische Außenpolitik begleite, und wirft der westlichen Wertegemeinschaft unter Führung der Vereinigten Staaten von Nordamerika (USA) seinerseits einen verhängnisvollen Fundamentalismus vor. Dieser manifestiere sich in dem Drang, eine globalisierte Welt des Freihandels für sämtliche Kulturen der Welt zum einzig möglichen und wünschenswerten Horizont zu erklären.

Ähnlich argumentierte Andreas Molau in einer Befragung mit Muslim-Markt am 9.3.2006: “Weder der Islam noch eben eine Kopftuch tragende Muslima ist ein Feindbild für mich. Den Islam als gewachsene Kultur achte ich. Wenn eine muslimische Frau bauchnabelfrei in der Schulklasse herumlaufen würde, hielte ich dies für abstoßender. Das einzige Feinbild für mich ist ein alle Kultur zerstörender Amerikanismus.”

Was zu kritsieren ist, ist die eher unklare Haltung der NPD und des NW zum Islam (denn es als solchen aber nicht als monothonen Block gibt). Diese Haltung schwankt oppurtunistisch je nach Tagesform und Lage der Dinge. Erst wird von dem damals noch NPD-Mitglied Mahler sogar der 11. September begrüßt, dann wird aber der Islam wieder zum „Feind“ erklärt. Nun ist die Haltung zum Islam in der NPD aber deutlich positiver gestimmt als bei den Rechtsbürgerlichen Pro-Gruppen, Republikanern usw. Das muß man deutlich anerkennen und auch positiv hervorheben. Die DVU nimmt im allgemeinen eine positive Haltung zum Islam ein – was ich ihr auch positiv anrechne.

Horst Mahler trat in die NPD aus Solidarität ein, wegen des damals drohenden Verbotsverfahren gegen die Partei und übernahm später die anwaltliche Vertretung der NPD im Verbotsverfahren. Geopolitisch ist der Islam ein Verbündeter der freien europäischen Völker im Kampf gegen den Hauptfeind USA.

Außerdem dienten Adolf Hitler bei der Aufstellung der bosnisch-muslimischen 13. SS-Division muslimische Muftis und Imame. Die Soldaten der 13.SS-Division Handschar trugen aus der Zeit der Türkenherrschaft das als traditionelle orientalische Kopfbedeckung bekannte Fez, auf dessen Stirnseite der deutsche Reichsadler und der SS typische Totenkopf mit zwei gekreuzten Knochen angebracht waren.

Ein Neonazi sagt:

Ein weiterer Beweis für die „Querfront“ zwischen den islamophoben BRD-Rechten und den Antideutschen. Die bekannteste rechts-islamophobe Internetplatform „Politically Incorrect“ bejubelt das Linken-Bashing von Bahamas Redakteur Justus Wertmüller. Siehe: http://www.pi-news.net/2007/11/justus-we…dikalen-linken/
Bitte die Kommentare beachten. Rechtspopulisten und Konservative als Bahamas-Fans. Man glaubt es kaum.

Ein anderer Neonazi schreibt:

Bei PI-Politically Incorrect handelt es sich um die meistgelesene Internetplattform die in Deutschland bürgerlich rechtspopulistische-islamophobe Gedankengänge publiziert. Sie wird aus Köln betrieben und kann sicherlich als Pro-Köln, dem „rechten“ CDU Flügel und sonstigen Rechtskonservativen/Rechtspopulistischen Kleinparteien nahe stehend bezeichnend werden. PI ist strikt Pro-Amerikanisch, Pro-Israelisch und will das Grundgesetz gegen „Linke“, BRD-kritische Nationalisten und natürlich gegen „den“ Islam verteidigen. Betreiber ist ein gewisser Rechtskonservativer Namens Stefan Herre (http://www.stefan-herre.de/). PI unterstützt die Kriegspolitik der USA und Israels in allen Zügen. Diese beiden Staaten werden nur in einer Art kritisiert, nämlich das sie noch angeblich nicht entschieden genug vorgingen. PI hätte es gerne das der Iran oder Syrien schon längst angegriffen würden.

Noch dümmer:

Auf PI schreibt unter anderem auch der bekannte Antideutsche Kolumnist Alan Posener (Welt-Kolumnist). Ein weiterer Herr dessen Beiträge auf PI veröffentlicht werden ist einer der wohl schlimmsten Antideutschen Kriegshetzer – Matthias Küntzel. Siehe hier: http://www.pi-news.net/2008/06/neues-deutschland-das-wird-nicht-gedruckt/ oder hier: http://www.pi-news.net/2007/12/antisemitismus-deutscher-muslime/

Matthias Küntzel ist Autor zahlreicher Bücher und Texte. Er schreibt unter anderem für das Flakschiff der „Antideutschen Kritik“, für Bahamas, außerdem für Jungle World, Wall Street Journal, Konkret, Welt. Küntzel war in den 80ern Berater der Bundestagsfraktion der Grünen. Diese hatte er aber verlassen und wirft ihnen nun natürlich „Antisemitismus“ vor. Er war Mitglied des „Kommunistischen Bundes“ und Mitbegründer der „Bahamas“. Heute gilt er als CDU-nahe. Küntzel behauptet das der Islam und vor allem der „Islamismus“ im Grunde alle wichtigen Wesenszüge des „Nationalsozialismus“ trägt. Der Islam sei heute darauf ausgelegt die Juden und den Westen noch im allgemeinen in einer Neuauflage des Holocausts zu vernichten.

Der ganze Müll ist hier nachzulesen

Islamisten und die NPD
FAZ

Wo ist der Unterschied zwischen Neonazis und antiimperialistischen Linksfaschisten?


Zuflucht im Libanon

September 25, 2008

Beirut ist die einzige Stadt der arabischen Welt, in der Homosexuelle sich nicht verstecken müssen – Doch die Angst wächst.

Noch ist Beirut ein Fluchtpunkt der Freiheit in der islamischen Welt, der Kreative und Intellektuelle zu sich zieht. Auch Homosexuelle finden Nischen in Beirut, dem einzigen Ort im Nahen Osten, wo es eine lebhafte Schwulen- und Lesbenszene gibt. Doch die Stadt ist im Umbruch, der Einfluss der Radikalen wächst,

Jüngst haben sunnitische Geistliche eine Kampagne gegen die Organisation gestartet. Hin und wieder zeigten Nachbarn die Aktivisten an und behaupteten, im Helem-Büro würden Orgien gefeiert. “Homophobie ist weit verbreitet”, sagt Bilal Sharafaddin in den Räumen der NGO im Innenstadtviertel Hamra. “Es kommt vor, dass Leute ihren Job verlieren, weil sie schwul sind. Und viele Psychologen versuchen, Homosexuelle zu ,heilen’.”

Beirut macht auf den ersten Blick den Eindruck einer freizügigen Stadt. Doch hinter den Fassaden herrschen oftmals viel strengere Regeln. “Meine Mutter hat zwar akzeptiert, dass ich schwul bin”, erzählt Bilal Sharafeddin, “aber sie verlangt, dass ich mich unauffällig verhalte, um vor den Nachbarn den Schein zu wahren.”


Blogstart beginnt wieder am 25.09.08:-)

September 15, 2008

siehe oben^^


Islamkritiker warnen vor rechtem «Anti-Islamisierungskongress»

September 15, 2008

Köln (ddp-nrw). Vor einem von der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Köln geplanten «Anti-Islamisierungskongress» haben Vertreter der Kritischen Islamkonferenz zum Widerstand gegen «einheimische und zugewanderte Rechtskräfte» aufgerufen. Bei der vom 19. bis 21. September geplanten Veranstaltung gehe es nicht darum, «die menschenrechtswidrigen, antidemokratischen und reaktionär-patriarchalischen Grundinhalte und Praktiken des Islam anzuprangern», hieß es in einer am Montag in Köln veröffentlichten Erklärung.

. Die Vertreter der Kritischen Islamkonferenz kritisierten auch die Gegendemonstranten als «vermeintlich antirassistische Islamversteher». Diese gingen auf Tauchstation, «wenn gegen Islamisten, Ehrenmörder, Zwangsverheirater, Karikaturenschänder, muslimische Mordhetzer und Judenhasser aufzumarschieren wäre». Gefordert sei eine «dritte Kraft»
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Köln droht eine Schlacht der Radikalen

September 15, 2008

In Köln wurde vor zwei Wochen ein 67-jähriger Rentner bewusstlos geprügelt. Und in Leverkusen wurden vorige Woche zwei Menschen krankenhausreif geschlagen. Auf den Websites autonomer Antifaschisten werden diese Gewalttaten gegen Mitglieder der radikal-rechten Partei “Pro Köln” derzeit gefeiert wie Tore in der Bundesliga. Sogar die geschwollenen Gesichter der Verprügelten haben die Autonomen als fotografische Trophäen abgedruckt. Bedenklich stimmt auch die Überschrift, unter der diese Gewaltfeier veröffentlicht wurde: “Vorbereitung auf den Anti-Islamisierungskongress”.

Aber Gewalt anbetende Autonome sind nicht die einzigen, die den Kongress zur Verkehrung aller Begriffe nutzen. Fast alle Akteure im Kölner Moscheenstreit schmücken sich mit Etiketten, die ihnen schwerlich zustehen. Die sogenannten Antifaschisten bieten dafür nur das offensichtlichste Beispiel. Was umso gefährlicher ist, als sie laut dem “bundesweiten Bündnis linksradikaler und kommunistischer Gruppen” kommende Woche eine der “größten antifaschistischen Mobilisierungen der letzten Jahre” in Gang setzen werden.

Die militanten “Pro-Köln”-Gegner feiern aber nicht nur im Namen des Antifaschismus die Gewalt – sie begehen gleich noch einen Etikettenschwindel: Sie gerieren sich als Freiheitskämpfer, versuchen aber die Meinungsfreiheit einzuschränken, indem sie die Ansichten von Konservativen und Christdemokraten als “braun” diffamieren.

Als Erkennungsmerkmal für eine “braune” Position reiche es schon aus, die muslimische Zuwanderung kritisch zu beurteilen. Und die Planstelle für “Anti-Nazi-Koordination” behauptet gar, es sei bereits “rassistisch”, wenn jemand – wie “Pro Köln” – die Zuwanderung zu begrenzen verlange.

Der Einfluss dieser Linksradikalen reicht bis weit in die örtlichen Bündnisse gegen “Pro Köln” hinein – und weder die demokratischen Parteien noch die Gewerkschaften distanzieren sich bislang. Stattdessen arbeiten Gewerkschaftergruppen von Ver.di und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bei der Demonstrationsvorbereitung sogar mit Linksextremen wie dem “Bund der Antifaschisten” zusammen. Offenbar erfüllt diese Nähe der demokratischen zu undemokratischen Demonstranten die Polizei mit Sorge. Jedenfalls appellierte sie nun an friedliche Gegendemonstranten, vor Ort Distanz zu den Links-Militanten zu halten. Würden gewalttätige Autonome in der demonstrierenden Masse untertauchen und von ihr gedeckt, wäre deren Verfolgung kaum möglich.

DGB, Ratsfaktionen und Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) rühmen sich zwar ihrer “Courage gegen Extremisten”. Doch die gilt offenbar nur nach einer Seite, nicht aber gegen linke Demagogen, Radikale und Gegner des staatlichen Gewaltmonopols. Handelt es sich dann aber noch um eine anti-extremistische Einstellung – oder um Etikettenschwindel?
So fragen nun die Aktivisten von “Pro Köln”. Aber auch bei der Rechtspartei liegt solch ein Schwindel wohl vor. Denn sie werden nicht müde zu beteuern, sie seien eine lupenrein demokratische, rechtskonservative Partei. Das beweise schon die Tatsache, dass sie im NRW-Verfassungsschutzbericht 2007 nicht auftauchten. Das stimmt – allerdings nur für die noch lockere landesweite Verbindung “Pro NRW”.
Auch die politischen Werdegänge der Führungsfiguren seien irritierend. So waren führende Funktionäre früher Mitglieder der “Deutschen Liga für Volk und Heimat”, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, oder der offen extremistischen NPD. Zu den führenden Mitgliedern zählt ferner ein Bauunternehmer aus Solingen, der schon den Holocaust-Leugner David Irving einlud, auf seinem Grundstück Geschichtslegenden vorzutragen. Zudem hat die Protestbewegung schon mehrere Gerichtsprozesse verloren, in denen sie gegen die Erwähnung durch den Verfassungsschutz klagte. Doch immer wieder schmetterten Richter diese Klagen ab.

Schließlich stärkt auch manch ausländischer Freund der Pro-Bewegung nicht gerade deren demokratischen Leumund. So wird als französischer “Stargast” beim Kölner Kongress Jean-Marie Le Pen von der unstrittig rechtsextremen Front National auftreten.
Noch ein weiterer Akteur trumpft anlässlich des Radikalenaufmarsches mit einer fragwürdigen Selbstinszenierung auf: die Gruppe demokratischer Islamkritiker um den Schriftsteller Ralph Giordano und um Michael Schmidt-Salomon, den Kopf der atheistischen Giordano-Bruno-Stiftung. Sie trafen sich am Freitag zu einer “kritischen Islamkonferenz” in Köln und griffen einerseits die “Pro-Köln”-Bewegung als demagogisch an, andererseits feuerten sie Kritiksalven gegen “menschenrechtswidrige, antidemokratische und reaktionär-patriarchalische Grundinhalte des Islam”.

http://www.welt.de/wams_print/article2441996/Koeln-droht-eine-Schlacht-der-Radikalen.html


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