Was heißt “toleranter Islam,…. Buchvorstellung LESETIPP!

Wenige Tage nach den Massenmorden im Namen Allahs vom 11. September 2001 trat der Moderator von Report München mit den fast schon in drohendem Unterton vorgetragenen Worten vor die Kamera: “Damit eines ganz klar ist: Der Islam ist eine von Grund auf tolerante Religion!”. Damit hob ein Propagandachor an, der uns bis heute in ermüdender Monotonie das interkulturelle Dogma vom “toleranten Islam, dem Toleranz gebührt” einzubleuen sucht. Mit mäßigem Erfolg allerdings, wie die Umfragewerte zeigen. Offenbar kann der gesunde Menschenverstand einfach die tagtäglichen Nachrichten aus Deutschland und der Welt nicht mit den immer absurder klingenden Propagandaparolen zur Deckung bringen. Daher wird unbeschadet aller Indoktrinationsbemühungen die angebliche “Religion des Friedens” von nur 8% der deutschen Bevölkerung als friedfertig wahrgenommen. Einzig das Attribut “sympathisch” erzielte noch geringere Werte. Und, à propos Toleranz: 75% der Bevölkerung sieht gerade in der Intoleranz ein hervorstechendes Merkmal des Islam, Tendenz steigend (Allensbach-Studien 2006, 2004).

Das kann selbstverständlich die medial omnipräsenten Pro-Islam-Ideologen nicht erschüttern, deren Motive hier aber nicht zur Debatte stehen. Nur so viel sei gesagt: Samuel Huntington sieht die größte Bedrohung für die kulturelle Identität des Westens in jener einflußreichen Minderheit von linken Intellektuellen und Publizisten, die den Multikulturalismus unbekümmert um alle Fakten und längst sichtbaren Verwerfungen propagiert. Nicht der Islam sei der Hauptfeind - der tut nur, was ihm eingeboren ist, solange ihn niemand daran hindert -, vielmehr tobe der “real clash” der Kulturen zwischen Multikulturalisten und den Bewahrern des westlichen Kulturerbes. Es lohnt sich daher, einmal die Argumente und Ideologeme genauer unter die Lupe zu nehmen, die der “Feind im Inneren” ständig im Munde führt, um den Selbstbehauptungswillen der Mehrheitsgesellschaft zu entwaffnen. Eines der zentralen Ideologeme ist das Dogma vom toleranten Islam…..
Auszug aus dem neuen Buch - hier weiterlesen
Der Aufsatz ist ein Beitrag zu dem Sammelband “Gegen die feige Neutralität. Beiträge zur Islamkritik”, Basilisken-Presse Marburg, 2008 (276 Seiten, 24 Euro; ISBN 3-925347-98-5).

Weitere Beiträge des Bandes, der ein möglichst breites Spektrum der Positionen abzudecken sucht, stammen u.a. von Thomas Bargatzky, Ralph Giordano, Siegfried Kohlhammer, Hartmut Krauss, Michael Miersch, Hubertus Mynarek, Tilman Nagel, Klaus Rainer Röhl, Günter Rohrmoser, Herbert Rosendorfer, Hiltrud Schröter, Rolf Stolz, Günter Zehm.

Eine Antwort hinterlassen