Junge Ehefrauen – wider Willen,50% Zwangsheiraten

Aus Untersuchungen und Interviews lässt sich nach Aussage des Türkischen Bundes Berlin der Schluss ziehen, dass zirka die Hälfte der in Deutschland geschlossenen Migrantenehen als Zwangsverheiratungen zu sehen sind.
Von den Betroffenen jungen Mädchen, Frauen und jungen Männern waren zirka 95 Prozent Muslime, vier Prozent Christen und ein Prozent Hindus.
Die Folge der Zwangsverheiratung ist in der Regel die absolute Abhängigkeit der Frau vom Ehemann, was Überwachung, Ausnutzung, Demütigung, Einschränkungen im Lebensstil und Einschränkungen bei der Ausbildung- und Berufswahl bedeuten kann. Häufig sind die Ehefrauen körperlicher und psychischer Gewalt ausgesetzt, was zu seelischen Störungen, Traumatisierungen und Depressionen führen kann. Flucht aus der Zwangsehe würde bedeuten, dass sie die “Ehre der Familie” beschmutzen.

Dies kann zu innerfamiliärer Ächtung und Ausstoßung, Verlust des gesamten familiären und sozialen Umfelds und manchmal sogar zu Mord durch Familienangehörige führen. So bleibt für viele, die keine Hilfe aufsuchen, nur Leid, Verzweiflung, Unterdrückung und nicht selten auch Selbstmord oder Selbstmordversuche.
Südwest

Eine Antwort zu “Junge Ehefrauen – wider Willen,50% Zwangsheiraten”

  1. Nasrin sagt:

    ich frage mich, wer hier solche Einträge hinterlässt. Anscheinend hat sich diese Person nicht mit dem Islam befasst, sondern mit Menschen, die selbst keine Ahnung vom Islam haben aber sich als Muslime titulieren.
    Ich bin selber kein Moslem, habe aber Respekt vor der Religion u kann sehr gut zwischen der eigentlichen Bedeutung und der Auslegung vieler Pseudo-Religiöser unterscheiden.
    Dann zum Thema Islam ein so abgekautes Thema wie Zwangsheiraten zu bringen, finde ich deplaziert und sehr voreingenommen.

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