Zwanzig Mal stach der Bruder zu, tötete seine eigene Schwester: Die Bluttat an einer 16-Jährigen in Hamburg war vermutlich ein “Ehrenmord”. Offenbar musste die Deutsch-Afghanin sterben, weil sie sich von ihrer Familie entfernte.
Es war offenbar ein “Ehrenmord”. Das Mädchen habe ihre Familie auf eigenen Wunsch verlassen, berichtet das “Hamburger Abendblatt” unter Berufung auf Polizeiangaben. Sie habe sich als Deutsche gefühlt, habe offenbar auch so leben wollen.
Sogenannte Ehrenmorde kommen in bestimmten ethnischen Gruppen vor, in denen Frauen für die “Entehrung” ihrer Familie verantwortlich gemacht werden. Die Täter, meist enge Familienangehörige, wollten mit der Tötung die Ehre wieder herstellen.




