Türkei auf den Weg ins Mittelalter

Mai 29, 2008

Ein Benimm-Leitfaden der türkischen Religionsbehörde enthüllt das staatliche Frauenbild. Unter anderem heißt es darin, Frauen sollten in der Öffentlichkeit kein Parfüm benutzen und Kontakte mit fremden Männern vermeiden. Ganz besonders skurril ist, was in dem Leitfaden als “Ehebruch” bezeichnet wird.

Religion und Staat, so heißt es, seien in der Türkei getrennt. Ganz stimmt das nicht – zwar soll die Religion dem Staat nicht in die Quere kommen, umgekehrt jedoch diktiert der Staat, was Religion zu sein hat. Konkreter Ausdruck dessen ist die Religionsbehörde Diyanet. Ihr sind alle Moscheen des Landes unterstellt, und alle Vorbeter und Imame sind ihre Angestellten. Was muslimisch ist, entscheidet Diyanet.

Solange säkular gesinnte Regierungen an der Macht waren, führte das zu jenem handzahmen “gemäßigten Islam” aus den Wunschträumen westlicher Nahost-Strategen. Nun aber regiert die islamisch geprägte AKP; ob man die jüngste Kontroverse um die Behörde Diyanet darauf zurückführen muss, darüber wird in der Türkei dieser Tage heiß debattiert.

Auf der Webseite des Religionsdirektorats war ein Benimm-Leitfaden erschienen, der für Frauen Ratschläge bereithielt, die sie genauso gut bei den Taliban bekommen könnten.

Außerhalb ihres Hauses, so heißt es da, sollten Frauen kein Parfüm, Deodorant oder sonstige wohlriechende Mittel benutzen, weil der Prophet Mohammed solches Verhalten als “unmoralisch” bezeichnet habe.

Der Diyanet-Ratgeber zu Islam und Gesellschaft bot unter dem Titel “Sexuelles Leben” weitere keusche Verhaltensregeln an: Frauen sollten sich sorgfältig verhüllen, “um ihren Körper nicht Fremden zu zeigen”. Wer bislang meinte, Ehebruch sei Sex mit einem anderen als dem Ehepartner, der wurde eines Besseren belehrt: Ehebruch sei bereits ein unziemliches Wort, ein Blick, es gebe den “Ehebruch der Zunge, des Mundes, der Hand, des Fußes und des Auges.”

Frauen sollten daher außerhalb ihrer vier Wände jeglichen Kontakt mit fremden Männern vermeiden, und sich schon gar nicht in geschlossenen Räumen mit ihnen aufhalten – was Millionen türkische Frauen jeden Tag tun, wenn sie arbeiten gehen.

Wenn eine Frau und ein Mann in einem Raum allein sind, so heißt es im Text, dann ist der Dritte im Raum der Teufel. Auch reisen sollten Frauen nie alleine, denn das könnte zu Versuchungen und vor allem zu Geschwätz der Nachbarn führen.

Und das sei ein Problem, denn “Keuschheit und Ehre sind untrennbar” und es gebe “kein Mittel gegen befleckte Ehre.” Ein besonders folgenschwerer Satz – “befleckte Ehre”, oder was muslimische Männer zuweilen dafür halten, ist der Grund für jeden Ehrenmord.

Was aus alldem hervorgeht, ist ein Frauenbild, laut dem die weibliche Hälfte der Gesellschaft grundsätzlich zu Unmoral neigt, wenn sie nicht durch strenge Regeln eingeschränkt wird. Zudem sollten Frauen wohl besser nicht arbeiten gehen, um ihre Ehre nicht zu beflecken. Wenn sich in gewissen Situationen dennoch Flecken auf der Ehre ergeben, dann lag es immer an der Frau.

Quelle


Homosexualität in der Türkei Der lange Weg zur Toleranz

Mai 29, 2008

Ihr Alltag ist geprägt von Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung: Homosexuelle sind in der Türkei sozialer Ächtung ausgesetzt. Nun ist ihr Verein Lambda in Gefahr.

Dazu kommen ideologisch motivierte Angriffe von islamischen Fundamentalisten und rechtsradikalen Neofaschisten.

TAZ


Journalist Wallraff über Islam in Deutschland

Mai 29, 2008

Günter Wallraff fordert von Muslimen eine kritische Auseinandersetzung mit ihrem Glauben. Ein Gespräch über Koranschulen und seine Idee, mit Salman Rushdie als Mullah verkleidet in den Iran zu reisen.

taz: Herr Wallraff, Sie nehmen am Wochenende an der “Kritischen Islamkonferenz” teil. Warum?

Günter Wallraff: Weil ich eingeladen wurde, weil ich eine eigene Meinung und eine eigene Position vertrete. Ich finde es notwendig, dass sich Muslime, die hier leben, kritisch mit ihrem Glauben auseinandersetzen. Denn vieles spielt sichin einem falschen Toleranzrahmen ab, vieles wird beschönigt. Trotzdem teile ich nicht die Meinung aller Diskussionsteilnehmer, die sich am Wochenende treffen werden.

Die “Kritische Islamkonferenz” findet unter dem Motto “Aufklären statt verschleiern” statt. Worüber werden Sie denn aufklären?

Wir möchten für die zunehmenden Islamisierungstendenzen sensibilisieren. Schon in Koranschulen werden bekanntlich Kinder indoktriniert, Mädchen und Andersgläubige als minderwertig abqualifiziert.

Sie übertreiben!

Im Gegenteil, ich lege mir gerade sogar eine große Zurückhaltung auf.

Was man von den Gründerinnen des “Zentralrats der Exmuslime” nicht unbedingt behaupten kann. Diese sind bekannt für ihre harten Töne.

Die Frauen, die in diesem Rat sitzen, haben alles Recht der Welt, zu polarisieren. Sie müssen es sogar, denn sie haben Grausames erlebt. Sie müssen konkret und deutlich, und wenn sie kein Gehör finden, auch laut werden dürfen. Denn viele Linksintellektuelle führen einen Pseudodialog über den Kopf der Leidtragenden hinweg.

TAZ


Steuer-Gelder für Islam-Radikale

Mai 29, 2008

Berlin fördert ein „Multikulti-Zentrum“, das vom Verfassungsschutz beobachtet wird

MOW
Mitte – Islamisten bedrohen Deutschland nicht nur mit Attentaten. Die „Gotteskrieger“ haben längst Wege gefunden, ihre Hass-Botschaften in die Köpfe der Menschen zu pflanzen. Auf Staatskosten! Radikale Imame kassieren Steuergelder für „Sozialarbeit“ und angebliche Kulturvereine. In Berlin sahnt sogar ein Islam- Klub ab, der im neuen Verfassungsschutzbericht steht.

65 000 Euro in zwei Jahren! Diese Summe hat Hagen Streb (CDU) aus Bezirksunterlagen errechnet. Es geht um Steuer- Zahlungen, auch von Senat und EU, an das „Interkulturelle Zentrum für Dialog und Bildung (IZDB)“ in der Drontheimer Straße (Mitte). Dort diktiert der umstrittene Vorbeter Ferid Heider (29) strenge Geschlechter- Trennung: „Es ist nicht normal, dass Mädchen und Jungen zusammen ins Kino gehen“, sagte er jetzt in einem ZDF-Interview.

Bei einer Auflösung seines Zentrums würde dessen Vermögen laut Satzung an die „Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD)“ fallen. Und die wird seit langem vom Verfassungsschutz überwacht! Sie ist offenbar der deutsche Arm der „Muslimbrüder“, einer internationalen Organisation radikaler Gruppen. Dazu gehören Terror-Zellen wie die ägyptische „al-Jihad al-Islami“. Gemeinsam kämpfen sie für ein „islamisches Reich unter der Führung eines Kalifen.“

So darf es keinen wundern, dass jetzt auch das „interkulturelle Zentrum“ von Mitte im Verfassungsschutzbericht steht. Gestern wurde er von Innensenator Körting (SPD) vorgestellt. Schockiert vom Treiben der Islamisten, fordert CDU-Mann Hagen Streb: „Stoppt die Gelder für das Islam-Zentrum!“ Dass es dort auch Sprachkurse gibt, sei kein Grund für Finanzspritzen. „Überall wird gespart, aber für so etwas ist Geld da …“
quelle


Hamas-TV sendet ungehindert Hass nach Europa

Mai 28, 2008

Eine Kinderpuppe, die George W. Bush tötet, ein Prediger, der die Vernichtung aller Juden prophezeit: Solche Dinge sind täglicher Bestandteil des Hamas-Senders al-Aksa TV. Auch in Europa kann man das Programm sehen – es wird über den französischen Satellitenbetreiber Eutelsat verbreitet.

Der Fernsehsender der palästinensischen Hamas, al-Aksa TV, hat mittlerweile auch in Europa für Aufsehen gesorgt. Besonders berüchtigt sind Kindersendungen mit Plüschtieren, die zur Ermordung von Juden und Karikaturisten aufrufen. Damit will die Hamas die nächste Generation von den Märtyrertod suchenden Fanatikern heranzüchten. Bisher, so glaubte man, hatte man keine rechtliche Handhabe dagegen, da al-Aksa TV angeblich nur von ägyptischen bzw. saudischen Satelliten nach Europa gesendet wird. Jetzt hat sich herausgestellt, dass auch der französische Satellitenbetreiber Eutelsat den Fernsehsender der Hamas überall in Europa empfangbar macht.

Aufgabe von al-Aksa TV sei es, Kinder islamisch zu erziehen und die islamische Kultur der Hamas zu verbreiten. So sieht es jedenfalls dessen Mediendirektor und Hamas-Parlamentarier Fathi Hammad.

Hier nun ein kleiner Auszug aus dem Programm der vergangenen Monate:

Der Hamas-Geistliche Wael al-Zarad verkündet den Zuschauern, die Blutrache der Muslime gegen die Juden werde erst mit deren Vernichtung enden, weil die Juden versucht hätten, den Propheten Mohammed zu töten.

Yunis al-Astal, Hamas-Parlamentarier und Geistlicher, erklärt, dass Rom, der amerikanische Kontinent und Ost-Europa bald, wenn Gott es wolle, erobert werden würden. Rom, die Hauptstadt der Katholiken und Kreuzfahrer, habe dem Islam den Krieg erklärt und die Brüder von Affen und Schweinen – damit sind die Juden gemeint – in Palästina platziert.

In der Reportage “Holocaust in Palästina” berichtet al-Aksa TV, der Holocaust sei eine Verschwörung der Juden gewesen, die sich so ihrer Alten und Kranken entledigt hätten. Deren Ermordung habe man den Nazis angehängt, um so einen Staat in Palästina errichten zu können.

Besonders perfide sind Kindersendungen wie „Pioniere von morgen“, in denen an Bugs Bunny oder Mickey Maus erinnernde Figuren mit Kindern beispielsweise über die notwendige Ermordung des dänischen Cartoonisten Kurt Westergaard diskutieren. Schließlich habe dieser die Ehre des Propheten Mohammed verletzt. Manchmal robben auch sechsjährige Jungs mit Märtyrer-Stirnband, Militäruniform und Plastik-Maschinengewehr durch den Dreck und bekunden dabei ihre Bereitschaft, für Allah zu sterben zu wollen.

Aufruf zum Mord, Holocaust-Leugnung, Antisemitismus, Antiamerikanismus

Al-Aksa TV wird auch von Muslimen in Deutschland geschaut. Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass nicht nur die 300 laut Verfassungsschutz hier lebenden Hamas-Anhänger regelmäßig einschalten.

Volksverhetzung, Aufruf zum Mord, Holocaustleugnung, Antizionismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus und Missbrauch von Kindern – dies alles wird über einen französischen Satelliten auch nach Deutschland gesendet.
welt


Heute droht der totale Djihad

Mai 28, 2008

Hauptgefahr geht vom Iran aus

Während seiner Vortragsreise durch Deutschland vermittelt Brigadegeneral ( Res. ) Ephraim Lapid , Dozent der Bar Ilan
Universität, einen Überblick zur aktuellen Sicherheitslage. Für den Militärexperten geht vom Iran die Hauptgefahr für den Weltfrieden aus. In wenigen Jahren kann das iranische Atomprogramm abgeschlossen sein.

Suizidbombing und Raketenbeschuss

Der permanente Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen gegen Städte im Süden Israels zeigt, dass es der Hamas Führung
nicht auf eigene Gebiete, oder auf die Lebensqualität der Bevölkerung ankommt, sondern um die Auslöschung Israels.

Dabei gehen die Terrorgruppen mit gleicher Methodik wie die Hizbollah im Libanon vor. Die Menschen im Gaza dienen
den Terrorzellen als lebendige Schutzschilde, aus ihrer Mitte werden die Raketen abgefeuert. Mahmoud Abbas, der Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete, erkennt zwar das Existenzrecht Israels an und ist zu Verhandlungen bereit, aber es fehlt ihm die Akzeptanz der Hamas Fraktion.

Angriffe gegen Israel verhindert Mahmoud Abbas nicht. Noch immer werdenSuizidbomber, darunter Frauen und Kinder, aus der Westbank ins israelische Kernland geschickt. Jeder der 7.2 Millionen Israelis, Juden wie Araber ( 20 % ) ist im Alltag dieser Gefahr ausgesetzt.

Dem islamistischen Terror die Grundlage entziehen

Nur mit militärischen Methoden , lässt sich nach Meinung von Lapid der Terrorismus nicht bekämpfen. Auf internationaler
Ebene muss entschiedener versucht werden, die Finanzierung der Terrors zu blockieren und Staaten wie Iran und Syrien
darin zu hindern, Terror – Organisationen wie die Hizbollah auszurüsten wie moderne Armeen.

An die Teilnehmer der Veranstaltung richtete sich Ephraim Lapid mit der Frage, ob sie sich vorstellen könnten, dass in Süddeutschland binnenweniger Monate tausende von Kassam Raketen aus einem Nachbarland (Anm. der Red: Österreich z.B?) eintreffen würden. Arno Hamburger, Vorsitzender
der jüdischen Gemeinde in Nürnberg, ergänzte : “wie es wäre, wenn hier Menschen zu Tode kommen und verletzt werden
würden, weil Erlangen die Stadt permanent mit Raketen beschießt. Wenn nach den Treffern auf Supermärkte und Wohnhäuser,der Erlanger Bürgermeister in Nürnberg anrufen würde, um Lieferungen von Benzin zu fordern – zum Beispiel, für die mobilen Abschussbase ?”

Was wie schwarzer Humor klingt , entspricht der Paradoxie der islamistischen Führung in Gaza. Trotz der Entscheidung der israelischen Regierung unter Ministerpräsident Ariel Scharon ,zur Abkopplung des Gazastreifens von Israel,
zur Auflösung aller jüdischen Siedlungen, zum Abzug der Soldaten, wird Israel von palästinensischer Seite für die Situation im Gazastreifen verantwortlich gemacht.

jüdische


Zweifel an der Lichtgestalt Mohammed

Mai 27, 2008

Auf 1500 Seiten begründet der renommierte Islamforscher Tilman Nagel, warum Mohammed nicht zur Idealisierung taugt

Mohammed und die Frauen. Nagel kommt auf diesem Feld zu einem nüchternen Ergebnis. „Die Unterwerfung der Frauen“ sei „in Mohammeds Denken ein wesentliches Merkmal der von ihm verkündeten Glaubenspraxis“. Ausführlich zitiert er dazu die Ansprache des Propheten während dessen letzter Wallfahrt nach Mekka. Den Muslimen gilt sie als Vermächtnis, seine Äußerungen lassen kaum Interpretationsspielraum. „Die Frauen sind bei euch wie Kriegsgefangene, die über nichts aus eigener Macht verfügen

Auch Mohammeds Rolle als Kriegsherr untersucht Nagel. Besonders der brutale Umgang mit jüdischen Stämmen in Medina lässt ihn die moralische Überlegenheit des Propheten anzweifeln. Der bricht mit Regeln, die damals das Zusammenleben erleichterten. „Mohammed, angetrieben von seinem Alter ego Allah, nimmt sich das Recht, sie beiseitezufegen. Die widerwärtigen Meuchelmorde, die er in Auftrag gibt, künden hiervon.“ Bei allem Verständnis für Empörung, so klingt nicht die Sprache eines Wissenschaftlers. Meist gelingt es Nagel aber, Distanz zu seinem Forschungsobjekt zu halten.

weiter im focus


In Istanbul gibt’s Alkohol nur für Ausländer , Islamisierung geht weiter

Mai 27, 2008

Kein Alkohol für türkisch-stämmige SPD-Abgeordnete
Politikerinnen schockiert “wahres Gesicht” der Türkei

Vor dem Hintergrund der jüngsten Spannungen in der Türkei wegen des wachsenden Einflusses islamischer Kräfte wollte sich eine Gruppe deutscher Politikerinnen ein Bild über die Lage in dem EU-Kandidatenland machen. Bei einem Abschiedsessen in einem Hotel im historischen Stadtteil Sultanahmet kam es dann zu einem Eklat. Einer türkisch-stämmigen Berliner Abgeordneten wurde im Gegensatz zu ihren deutschen Kolleginnen ein alkoholisches Getränk verweigert.

Wie “Turkish Daily News” in ihrer Online-Ausgabe weiter berichtete, ereignete sich der Zwischenfall am 18. Mai. Der Berliner SPD-Abgeordneten Dilek Kolat wurde seitens des Geschäftsführung des “Golden Horn Hotel” mitgeteilt, die in Ankara regierende islamisch orientierte AKP würde zwar den Alkoholausschank an Ausländer tolerieren, das Hotel aber sofort schließen lassen, wenn Türken Alkohol serviert werde.

Alkohol nur für Ausländer
Kolat zufolge hatten ihre deutschen Kolleginnen Wein bestellt, sie selbst hatte auf Türkisch einen Raki – einen traditionellen Anisschnaps – geordert. Daraufhin habe man ihr gesagt, da sie Türkin sei, gebe es keinen Alkohol für sie – auch wenn sie eine deutsche Abgeordnete sei. Die übrigen 14 deutschen Politikerinnen solidarisierten sich daraufhin mit ihrer Kollegin und gaben ihre Drinks zurück.

Kolat, die die Tour organisiert hatte, berichtete, man habe sich zuvor mit Vertreterinnen der Frauenorganisationen der AKP und der oppositionellen kemalistischen CHP getroffen. “Der Zweck der Tour war, deutschen Politikern das wahre Gesicht der Türkei zu zeigen und Vorurteile abzubauen, vor allem angesichts der jüngsten Spannungen. Wir waren schockiert über das, was geschehen ist”, empörte sich die SPD-Politikerin. (apa/red)

Quelle


„Das ist leider in Mode“

Mai 27, 2008

Am Wochenende hatte es zwei spektakuläre Fälle gegeben, in denen die Polizei von türkischen und arabischen Jugendlichen massiv attackiert worden war. So wurde einem Beamten am Sonnabend bei der Festnahme eines libanesischen Gewalttäters eine Rippe gebrochen. Nur mit Mühe war es den beiden Polizisten gelungen, den wild um sich schlagenden Heranwachsenden zu bändigen – schon forderten fünf junge Araber aggressiv die sofortige Freilassung. Erst als die Beamten zum Pfefferspray griffen, wichen vier Männer zurück, der fünfte jedoch versuchte, die Beamten zu schlagen. Als auch dieser festgenommen werden sollte, hatten sich im Neuköllner Einkaufszentrum an der Karl-Marx-Straße etwa 60 Personen gesammelt, die lautstark die Polizei bedrängten.

In der Nacht zu Sonnabend war ein Streifenwagen in Kreuzberg von einer Gruppe türkisch- und arabischstämmiger Heranwachsender attackiert worden. Während einer Streifenfahrt hatten sich zwei Männer im Mannschaftswagen in Sicherheit gebracht, die gerade am Oranienplatz von der Menge attackiert worden waren. Einer Person gelang es, die Tür des Polizeiautos wieder zu öffnen und die Opfer erneut zu traktieren, ein anderer warf ein Verkehrsschild auf den Einsatzwagen. Die Polizisten brachten sich und die beiden Opfer in Sicherheit.

Der Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft hatte nach der Attacke vom Oranienplatz erklärt, dass „viele Gewalttäter keine Grenzen mehr kennen“
Tagesspiegel


Iran droht den Bahai und anderen religösen Gruppen mit Tod und Verfolgung

Mai 27, 2008

Sie sind eine der größten religiösen Minderheiten im Iran. Rund 350.000 Gläubige zählen im Iran zur Gruppe der Bahai. Und obwohl ihre Religion eng mit dem persischen Kulturraum verbunden ist, werden ihre Grundrechte im Iran immer stärker eingeschränkt. Ein neuer Gesetzentwurf sieht jetzt sogar die Todesstrafe für so genannte „Abtrünnige“ vor. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (gfbv) rede vom Ethnozid, sagte Dr. Christian Zimmermann im domradio Interview.
weiter lesen


Nordirak: Suizid-Rate unter Frauen stark gestiegen

Mai 27, 2008

Viele gaben an, sie wollten durch den Suizid aus Gewaltsituationen flüchten. Dazu gehörte Zwangsverheiratung, Vergewaltigung, häusliche Gewalt oder auch Schikanen durch die Familie des Ehemanns usw. (APA/red)
Standart


Türkei Menschenrechtler kritisieren Angriffe auf Schwule

Mai 27, 2008

Die Lage von Schwulen, Lesben und Transsexuellen in der Türkei hat sich nach Ansicht von Human Rights Watch in den letzten Jahren zwar verbessert, Schikanen und Diskriminierung seien aber noch immer an der Tagesordnung.

Tagesspiegel


Niederlande: Pressefreiheit durch Muslime und Gutmenschen in Gefahr

Mai 26, 2008

In den Niederlanden ist die Pressefreiheit in Gefahr. Die Regierung geht immer härter gegen Kritiker, Karikaturisten und Künstler vor.

Die niederländische Regierung und staatliche Stellen reagieren immer rigoroser auf öffentliche Kritik. Auch Künstler sind ins Visier von selbst ernannten staatlichen Zensoren geraten. Gleichzeitig gibt man Forderungen der muslimischen Minderheit im Land immer öfter nach. Wie etwa jüngst in Huizen. Dort stellt derzeit Ellen Vroegh im Rathaus ihre Gemälde aus. Eines ihrer farbenfrohen Bilder, die ein wenig an Picasso erinnern, zeigt zwei tanzende halbnackte Frauen mit bloßer Brust. Jetzt beschloss der Gemeinderat, das Bild aus der Ausstellung zu entfernen. Der Grund: Muslime hatten sich beschwert. Die Künstlerin ist wütend. „Was soll das? Müssen wir Niederländer uns jetzt in unserem eigenen Land integrieren?“ Die Gemeinde weigert sich jedoch, das Bild wieder ins Foyer des Rathauses zu hängen: „Wir müssen die Gefühle aller unserer Einwohner respektieren“, sagt ein Sprecher.

Das ist kein Einzelfall. Schon in der hitzigen Debatte über den islamkritischen Film „Fitna“ des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders versuchte die Haager Regierung, den Film vor dessen Veröffentlichung verbieten zu lassen – bevor man den Inhalt kannte. Die Regierung unter dem christdemokratischen Ministerpräsidenten Jan Peter Balkenende setzte Wilders enorm unter Druck, um den Film inhaltlich anzupassen. Und das ist noch nicht alles.

Razzia und U-Haft wegen Karikaturen

An dem Karikaturisten Gregorius Nekschot ließ Justizminister Hirsch Ballin jetzt ein Exempel statuieren. Zehn Polizisten kamen in dessen Büro. Sie führten eine regelrechte Razzia durch, verhafteten ihn, durchsuchten seine Wohnung, beschlagnahmten den Computer. Der Karikaturist saß eineinhalb Tage in U-Haft zum Verhör. Die Polizeiaktion kam auf Grund einer Anzeige zustande, die vor drei Jahren erstattet wurde – von einem zum Islam konvertierten Niederländer. So lange hatte die Polizei gebraucht, um zu der Ansicht zu gelangen, Nekschots Karikaturen seien diskriminierend gegenüber Muslimen. Das „Algemeen Dagblad“ spottete: „Teheran liegt nun an der Amstel.“

weiter die Presse


Dubai geht gegen “unanständige” Transvestiten vor

Mai 26, 2008

Im Golfemirat Dubai bleibt die westliche Sexualmoral verpönt – und wird nach Kräften bekämpft. Transvestiten sollen in Zukunft für ihr “unanständiges Verhalten” gerichtlich belangt werden.

Dubai – Wie die Zeitung “Gulf News” am Montag berichtet, droht Transvestiten, die auf der Straße aufgegriffen werden, im Rahmen einer neuen “Fünf-Tage-Kampagne” die Festnahme. Generalleutnant Dahi Khalfan Tamim erklärte dem Blatt zufolge, Transvestiten seien in der Vergangenheit häufiger in der Öffentlichkeit zu sehen gewesen – auch in Einkaufszentren. Dies entspreche nicht den gesellschaftlichen Traditionen und Werten der Vereinigten Arabischen Emirate, schreibt “Gulf News”.

Unter dem Motto “Unsere gesellschaftlichen Werte sind wertvoll … lasst sie uns verteidigen” will die Polizei nun hart gegen Cross-Dresser vorgehen. Wer sich kleide und benehme wie ein Angehöriger des anderen Geschlechts müsse mit einer Anklage wegen “unanständigen Verhaltens in der Öffentlichkeit” rechnen, hieß es. Dies gelte sowohl für Männer als auch für Frauen.

Erst vor wenigen Tagen hatte ein Gericht in dem arabischen Golfemirat Dubai zwei Ausländerinnen zu jeweils einem Monat Haft verurteilt, weil sie einander an einem Strand geküsst und berührt haben sollen. Die 30 Jahre alte Libanesin und die 36 Jahre alte Bulgarin sollen nach der Verbüßung ihrer Haftstrafen abgeschoben werden.

Spiegel


Die dreisten Lügen der faschistischen Palästinenser und franz. Medien

Mai 26, 2008

Die Macht der Bilder (1) – War der Tod des Palästinenserjungen Mohammed Al Durah Manipulation?
Sendeanstalt und Sendedatum:
HR, Sonntag, 25. Mai 2008

Das Bild ging um die Welt: Ein kleiner Palästinenserjunge wird in den Armen seines Vaters von einer Kugel getroffen – abgefeuert von israelischen Soldaten. Und ein französischer Journalist kommentiert: „Mohammed ist tot, sein Vater schwer verletzt“
Seitdem wird der kleinen Mohammed von der arabischen Welt als Märtyrer gefeiert und das Bild für politische Zwecke benutzt. Doch war es wirklich so? Nur 31 Sekunden sind Vater und Sohn im Bild – und tatsächlich zeigt das Material keinen einzigen Schuss und auch kein Blut. Mehr noch: Charles Enderlin, der Korrespondent, der den Film so folgenreich kommentierte, war selbst gar nicht vor Ort! Er verließ sich auf die Schilderung seines Kameramannes.
Acht Jahre später gibt es mehr Zweifel an der Szene als damals. Die vermeintliche Sicherheit, dass sich alles so zugetragen hat, ist dem Verdacht gewichen, möglicherweise auf einen gigantischen Propagandaschwindel herein gefallen zu sein.
In Paris soll nun das Rätsel um das Bilddokument gerichtlich gelöst werden. Erstmals werden auch bislang unter Verschluss gehaltene Sequenzen des Filmbeitrages vorgelegt, die Vater und Sohn nach dem Schusswechsel zeigen: angeblich lebend…

weiter lesen ARD


Die Brutalität in den Niederlanden durch rechtsradikale Marrokaner – Hetzjagden auf Schwule

Mai 26, 2008

Ich hatte keine Ahnung, worum es ihnen ging, aber dann blieb das Auto auf dem Bürgersteig ein paar Fuß vor mir stehen. Der Fahrer schrie, „Flikker!” und richtete eine Handfeuerwaffe auf meinen Kopf.

Ich duckte mich schnell und tief nach unten. Aber das nächste Geräusch, das ich hörte, war das Auto, wie es wegfuhr.

Wie ich später erfuhr, ist „Flikker” das holländische Äquivalent zu „Schwuchtel”. Diese Männer hatten angenommen, dass ich ein Prostituierter sein musste, weil ich auf dem Bürgersteig stand, und darum ein Schwuler.

„Junge Marokkaner sind das größte Problem”, sagte mir der Besitzer eines Coffee-Shops im Rotlichtbezirk. In Holland sind „Coffee-Shops” Kneipen, die Marijuana verkaufen, und der Besitzer, ein Holländer in seinen 30ern, sortierte gerade seine Waren, als er sprach. Er und seine Frau waren genauso ultraliberal, wie man das von Coffee-Shop-Besitzern im Rotlichtbezirk erwarten könnte, aber sie regten sich furchtbar über marokkanische Männer auf, und vor allem über die Kinder der zweiten Generation marokkanischer Einwanderer – die Variante, die Schwule in holländisch anschreit, und nicht in arabisch. Viele sind religiöse Eiferer und gewalttätig, wie sie versicherten, und für so etwas gibt es keinen Platz in einem Land, das für seine Toleranz bekannt ist. „Wenn Migranten hier leben möchten, dann müssen sie auch tolerant sein”, sagte er.

Ich habe ähnliche Kommentare wieder und wieder gehört. Frauen sagten mir, dass sie die Straße überquerten, um jungen marokkanischen Männern aus dem Weg zu gehen. Prostituierte fürchten sich vor Marokkanern und akzeptieren sie oftmals nicht als Kunden, egal wie dringend sie das Geld brauchen. Holländische Homosexuelle sind ebenso verängstigt. Und wütend.

Obwohl das Verprügeln von Schwulen äußerst selten in Holland sein mag, so ist es eine Art Spezialität junger marokkanischer Männer, von denen es viele für einen großen Spaß halten, in Parks zu gehen, wo sich Schwule treffen, und sie willkürlich anzugreifen.

Pim Fortuyn hasste Herrn Le Pen und seinesgleichen. Als ehemaliger Universitätsprofessor war er ein Befürworter der Legalisierung von Drogen, ein schwuler Lebemann, ein Wilde’scher Gecke (1) – ein echter Laissez-faire-Liberaler. Er spottete über den Islam als eine „rückständige Religion”, aber diesen Kommentar muss man im Kontext eines Mannes sehen, der mehr Provokateur als Politiker oder Professor war – ein Mann, der sich gegen Vorwürfe des Rassismus verteidigte, indem er auf die nicht-weißen Männer zu sprechen kam, mit denen er geschlafen hatte. Man sollte sich auch daran erinnern, dass er seine anti-muslimischen Kommentare zum Besten gab, als holländische muslimische Kleriker krasse Bemerkungen gegen Schwule von sich gaben und als muslimische Männer „Flikker” zu Brei schlugen.

Und dass ist das Paradoxon von Pim Fortuyn. Indem er für ein Ende der Einwanderung in das kleine, dicht bevölkerte Holland aufrief, verteidigte er die Offenheit. Indem er „holländische Werte” gegen Multikulturalismus verteidigte, unterstützte er Pluralismus und Vielfalt. Seine Partei zog eine erschreckende Zahl von Sonderlingen und Verrückten an und die Kommentare von Herrn Fortuyn waren oft verantwortungslos und aufrührerisch, aber der Mann glaubte ehrlich, dass er die Intoleranz bekämpfte und sie nicht bewarb.

Das ist nicht leicht zu verstehen für Nordamerikaner. Auf diesem Kontinent ist Toleranz etwas, das wir von im Lande Geborenen erwarten. Intoleranz ist eine Sünde der weißen Mehrheit. Und Feindlichkeit gegenüber Einwanderer ist die schlimmste Form von Intoleranz, die man sich vorstellen kann.

Der Gedanke, dass Einwanderer selbst auf erschütternde Weise intolerant sein könnten, ist dem nordamerikanischen Verstand fremd. Zum Teil liegt das daran, dass die Einwanderung nach dem Zweiten Weltkrieg nach Nordamerika ein überwältigender Erfolg war. Einwanderer in Kanada und in den Vereinigten Staaten haben zum Großteil wenigstens den Gedanken akzeptiert, dass wir zumindest Menschen tolerieren müssen, die nicht wie wir sind – das ist das Kernelement der Kultur liberaler Gesellschaften und der Schlüssel für das Funktionieren des Pluralismus.

Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum wir annehmen, dass Gemeinschaften von Einwanderern gegen Engstirnigkeit und Hass immun sind: Radikaler Multikulturalismus. Das ist nicht der Multikulturalismus, der einfach menschliche Vielfalt würdigt. Es ist vielmehr der Multikulturalismus, der darauf besteht, dass alle Kulturen wunderbar, erhaben und gleich sind, dass alle Traditionen gepflegt und akzeptiert werden müssen und dass alle Kulturen Seite an Seite in süßer Harmonie leben können. In dieser Disneyland-Ideologie besteht die schlimmste Sünde, das eine, unentschuldbare Verbrechen, darin, eine andere Kultur zu kritisieren (von westlichen Kulturen abgesehen, deren Kritik nicht nur ermutigt, sondern vorgeschrieben wird).

Dies ist der Multikulturalismus, der sich weigert zu sehen, dass die meisten menschlichen Kulturen, heute und seit jeher, von Tribalismus gesättigt sind, von Engstirnigkeit und von antiliberalen Bösartigkeiten. Er weigert sich zum Beispiel zu sehen, dass ein brennender Hass auf Homosexuelle in vielen muslimischen Kulturen tief verankert ist, dass es kein Zufall ist, dass der offen schwule Bürgermeister von Paris von einem fundamentalistischen Muslim erstochen wurde, oder dass so viele junge marokkanische Männer sich dabei amüsieren, holländische „Flikker” zu verprügeln.

Leider war diese Strömung des Multikulturalismus in Europa sehr ansteckend. Manchmal breitete sie sich in wahnsinnigen Formen aus. Als eine norwegische Zeitung berichtete, dass eingewanderte muslimische Männer eine unverhältnismäßig große Zahl von Vergewaltigungen in Norwegen begingen, bestand ein Professor darauf, dass norwegische Frauen zumindest teilweise dafür verantwortlich waren. Er schrieb, dass ihre Kleidung für muslimische kulturelle Standards provokativ war. „Norwegische Frauen müssen erkennen, dass wir in einer multikulturellen Gesellschaft leben und sich dieser anpassen.”

weiter bei Humanistischen Pressedienst


Muslime verhindern Auftritt

Mai 26, 2008

“Voll krass” – oder was sonst soll man dazu sagen, wenn ein paar Muslim-Vertreter in Österreich es schaffen, dass eine zuvor als Referentin geladene deutsche Islamwissenschaftlerin kurzerhand wieder ausgeladen wird? So geschehen in Traun. Die Rede ist von Prof. Dr. Christine Schirrmacher (Bonn), Leiterin des Instituts für Islamfragen. Die Veranstalter in Traun nennen sich „Personenkomitee Aufeinander zugehen“.

Das „Zugehen“ des Komitees auf Frau Schirrmacher hatte ja geklappt. Das Abrücken von ihr dann auch – nur wenige Tage vor ihrem für den 21. Mai 2008 geplanten Vortrag über den „Islam in Europa als Herausforderung für Staat, Gesellschaft und Kirche“. Was war geschehen? Man habe bei der Einladung Frau Schirrmachers Einstellung zum Islam nicht gekannt – hieß es etwas schlicht bei der Ausladung. Man befürchte eine unsachliche Darstellung des Islam. Etwas peinlich, jemanden einzuladen, ohne sich über ihn oder sie vorab zu informieren.

Fragwürdigen „Nachhilfeunterricht“ bezüglich dieser „Einstellung“ der Frau Schirrmacher zum Islam erhielt Trauns aufeinander zugehendes Komitee von einigen massiv protestierenden Muslimen in Wien, vor allem von Omar Al-Rawi. Der ist kein Unbekannter. Abgesehen von der ihm von Kennern der Wiener Islamszene nachgesagten Nähe zur islamistischen Muslimbruderschaft ist Al-Rawi Integrationsbeauftragter der „Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich“ (IGGiÖ), SPÖ-Abgeordneter im Wiener Landtag und Gemeinderat in Wien. Frau Schirrmacher sei eine „bekannte antiislamische und antimuslimische Aktivistin“ (idea-spektrum 23.5.2008), „die auf Plakaten und in Wahlreden minderheitenfeindliche und antiislamische Reden schwinge“. „Erschreckend“ fand Al-Rawi „ihre Unterstützung durch die Stadt Traun und Organisationen der Migrantenbetreuung“; „besonders enttäuschend“ sei, dass der sozialdemokratische Bürgermeister von Traun die Veranstaltung unterstütze. Und als Al-Rawi dann – oh Schreck! – auch noch drohte, „die Sache öffentlich und in den Medien zu thematisieren“ (so idea), sagte die Vorsitzende des Trauner Komitees die Veranstaltung ab. Soviel bevorstehende Ungemach schüchtert ein.

Das wiederum macht es umso notwendiger, den „Fall“ öffentlich zu thematisieren. Nein nein – nicht die Einladung der Christine Schirrmacher, sondern deren Ausladung durch die Veranstalter. Denn der Vorgang legt den Schluss nahe, dass nicht etwa sachliche Information die Absage bewirkt hat, sondern erpresserischer Druck durch einige Muslimrepräsentanten. Was also hat Christine Schirrmacher „verbrochen“, dass sie zum Muslimschreck hochstilisiert werden konnte?

Ein gefundenes Fressen ist es natürlich, dass der Träger des von ihr geleiteten Instituts die „Evangelische Allianz“ ist, die – ebenso wie die „Lausanner Bewegung“ – zu den so genannten „Evangelikalen“ gezählt wird, und die werden von Schwarz-Weiß-Malern schlicht als „Fundamentalisten“ eingeordnet. Da fällt es muslimischen Fundamentalisten natürlich leicht, Christine Schirrmacher als „evangelikale Rechte“ und „islamfeindlich“ zu beschimpfen. Dass in der evangelikalen Bewegung nicht nur Rechte, sondern das ganze politische Spektrum vertreten ist (also auch „Linke“), ist Leuten wie Al-Rawi vermutlich gar nicht bekannt – oder aber er ignoriert es, weil es der Verleumdung dient und ohnehin der Klischeevorstellung entspricht.

„Falsch“ nennt Christine Schirrmacher Al-Rawis Behauptung, sie gehöre der Lausanner Bewegung an. Das sei nie so gewesen und auch heute nicht der Fall. „Ich bin evangelische Christin, und das mit Überzeugung“, sagt sie. Sie weist verleumderische Charakterisierungen wie „islamfeindlich“, „antimuslimische Aktivistin“ und „Agitatorin“ zurück. Im Übrigen ist die Taktik, unbequeme Kritiker in die Ecke von Radikalen zu schieben – seien es nun Rechtsradikale oder „Antideutsche“ – dem Herrn Omar Al-Rawi ja durchaus nicht fremd. Mit Respekt und Toleranz hat das natürlich nichts zu tun.

weiter bei Broder -achgut


türkisch-arabischer Multikultimob in Berlin außer Kontrolle

Mai 25, 2008

Polizei in der Defensive – Streifenwagen angegriffen und Festnahme behindert – Gewerkschaft warnt vor zunehmender Brutalität

Wiederholt ist die Berliner Polizei am Wochenende in die Defensive geraten. Bei einer Festnahme am Samstagnachmittag in Neukölln wurde einem Polizisten eine Rippe gebrochen. Zudem bedrängten rund 60 junge Männer die Beamten und forderten die Freilassung des Tatverdächtigen. In der Nacht zum Samstag war ein Streifenwagen in Kreuzberg von einer Gruppe Männer angegriffen geworden. Die Beamten flüchteten und riefen Kollegen zu Hilfe. Der Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) warnte vor zunehmender Brutalität auf Berlins Straßen.

Nach Angaben der Polizei hatten Mitarbeiter eines Neuköllner Einkaufcenters am Nachmittag die Beamten gerufen, da sie einen an einer Schlägerei beteiligten Mann wiedererkannt hatten. Der 20-Jährige wollte fliehen, konnte aber von einem Polizisten überwältigt werden. Dabei setzte sich der Mann so heftig zur Wehr, dass dem Beamten eine Rippe gebrochen wurde. Fünf junge Männer traten daraufhin auf die Beamten zu und forderten die Freilassung des Täters.

Die Einsatzkräfte drohten mit Pfefferspray. Doch ein 20-Jähriger ließ sich nicht abschrecken. Er versuchte, einen Polizisten mit der Faust zu schlagen und beleidigte ihn. Die Beamten konnten ihn zu Boden bringen und an den Händen fesseln. Sie forderten Verstärkung an, da sich mittlerweile 60 Menschen um sie versammelt hatten und sich verbal einmischten. Nach Eintreffen zusätzlicher Kräfte entspannte sich die Situation.

Am Samstagmorgen waren zwei Männer in der Oranienstraße vor einer Schlägerei in einen Streifenwagen geflüchtet. Sie sprangen auf den Rücksitz des Autos und erklärten, sie seien von einer Gruppe mit Totschlägern und Messern angegriffen worden. Zwei der etwa zwölf Männer stürmten daraufhin auf den Einsatzwagen zu. Einem Täter gelang es, eine Hintertür zu öffnen und erneut auf eines der Opfer einzuschlagen. Zudem wurde ein Verkehrsschild in Richtung des Polizeiautos geworfen. Die Polizeibeamten fuhren in eine Nebenstraße und forderten Verstärkung an. Die Suche nach den Tätern blieb erfolglos.

DPolG-Landeschef Bodo Pfalzgraf sagte, viele Gewalttäter in der Hauptstadt würden keine Grenzen mehr kennen. Die direkte Konfrontation mit der Polizei sei «leider in Mode» und stärke das Ansehen der Täter in der Gruppe. Pfalzgraf warnte davor, dass in den «Parallelgesellschaften der Brennpunktkieze» der Rechtsstaat in Gefahr gerate.

Erst Anfang Mai waren Berliner Polizisten zweimal bei Einsätzen behindert und beleidigt worden. Bei der Überprüfung eines Autofahrers in Kreuzberg pöbelten Unbeteiligte die Einsatzkräfte an. Mindestens zwanzig Personen bedrängten die Beamten. Vier Tage zuvor waren Ordnungshüter in Schöneberg bei der Vollstreckung eines Haftbefehls gegen einen 17-jährigen Serientäter von rund 25 türkisch-arabischen Jugendlichen angegangen worden. Die Beamten setzten Pfefferspray ein. Im vergangenen Jahr wurden bei Übergriffen 865 Polizisten im Dienst verletzt, das waren 7 mehr als 2006.

Berlin Online


“Viele machen plötzlich auf Taliban” Wie radikale Moralvorstellungen Hamburger Afghanen prägen

Mai 24, 2008

Als 16-Jährige floh sie aus dem Elternhaus, als sie mit einem 36 Jahre alten Mann zwangsverheiratet werden sollte. Kurz darauf wurde sie von einem Landsmann auch noch vergewaltigt. Afghanische Männer – sie lässt an ihnen kein gutes Haar.

12694 Afghanen leben in Hamburg, die 3500 mit deutschem Pass nicht mitgezählt. “Stellen Sie sich das aber nicht vor wie eine homogene Gruppe”, sagt Nilab. “Wir sind ein Vielvölkerstaat. Wir verstehen uns zu Hause nicht – deshalb ist seit 30 Jahren Krieg. Und wir verstehen uns auch hier nicht. Paschtunen sehen auf Tadschiken herab, Tadschiken auf Paschtunen. Und wer aus Kabul kommt, rümpft die Nase über die, die aus der Provinz stammen. Wenn es afghanische Konzerte und Feste in Hamburg gibt, dann gibt es eigentlich regelmäßig Schlägereien.”

Nilab war nur ein paar Monate alt, als ihre Eltern wegen der sowjetischen Invasion 1978 nach Deutschland flohen. Aus Erzählungen weiß sie aber, dass es in Kabul einmal sehr westlich zuging. “Da heirateten Frauen Männer, weil sie sie liebten. Und da liefen Frauen sogar schon mit Miniröcken herum.” Die zahllosen Kriege seither haben das Land um 100 Jahre oder mehr zurückgeworfen – und das gelte auch für viele Landsleute in Deutschland. “Ich verstehe es ja selbst nicht. Hier machen jetzt ganz viele plötzlich auf Taliban.”

Sitten und Moral – sie gelten, so sagt Nilab, nicht für alle gleichermaßen. “Die Männer spielen sich zwar gern als Hüter der Familienehre auf und bestrafen Frauen, wenn die sich nicht ,ehrenhaft’ verhalten. Aber sie selbst erlauben sich alle Freiheiten.” Die Absurdität wird an einem Beispiel besonders deutlich: “Afghanische Männer haben jede Menge Sex vor der Ehe, aber gleichzeitig bestehen sie darauf, dass die Frau, die sie heiraten, unberührt ist.”

Nilab beginnt zu weinen, wenn sie über die tote Morsal redet. “Dieses Gerede, das es bei uns gibt, ist schuld an allem.” In der afghanischen Gemeinde sei es schon lange rum gewesen, dass die 16-Jährige eine “Nutte” sei. Die Nase sei über sie gerümpft, mit Fingern auf sie gezeigt worden. Warum? “Weil es bei uns so ist: Als Frau musst du dich nur einmal mit einem Mann irgendwo sehen lassen, dann wird geplappert. Es wird mehr daraus gemacht als wirklich war.” Aufgehetzt durch Freunde habe dann wahrscheinlich der Bruder zum Messer gegriffen.

Nilab ist verzweifelt: “Irgendwas müssen die Behörden tun, damit das aufhört.” Aber lassen sich falsche Moral- und Ehrvorstellungen verbieten? Im Internet gibt es afghanische Foren, in denen über Morsals Tod viel geschrieben wird. Tendenz: Sie habe es nicht anders verdient.
mopo


Kriminalstatistik 2007 Die Kinder beim Namen nennen

Mai 24, 2008

Eine länderübergreifende Arbeitsgruppe der Innenministerkonferenz, die sich mit der Gewaltkriminalität junger Menschen befasst, forderte daher jüngst in ihrem Abschlussbericht, „die Tatverdächtigendaten um die Herkunftsfaktoren“ zu erweitern – bislang werden diese nur in „deutsch“ und „nicht-deutsch“ unterteilt.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert schon seit längerer Zeit, in der Kriminalstatistik die Herkunftsländer der Straftäter zu erheben.

Nicht ermittelbar: Straftaten, die von „geborenen Deutschen“ begangen werden

„Je größer die Zahl der eingebürgerten Deutschen ist, umso größer wird die Zahl der kriminalstatistisch erfassten deutschen Tatverdächtigen“, sagt der stellvertretende Bundesvorsitzende Rolf Jäger. Eine genaue Aussage, welche Kriminalität von in Deutschland geborenen deutschen Straftätern ausgehe, könne seit Jahren nicht mehr getroffen werden.

„Jede Tat, die einem eingebürgerten Deutschen zugerechnet wird, wird damit der Gesamtgruppe der Deutschen zugerechnet.“ Die Folge sei, dass „hier geborene Deutsche in einem viel höheren Maße kriminalisiert werden, als sie kriminell sind“. Um möglichst vergleichbare Daten zu erhalten, sollten demnach in Kriminalstatistiken und auch in Einwohnermelde- und Ausländerdateien differenzierte Informationen zu Herkunft und Staatsangehörigkeit abgebildet werden.

So gibt Berlin im Bereich Jugendgruppengewalt einen Anteil von 44,7 Prozent der Tatverdächtigen mit ausländischer Herkunft an – allerdings hatten auch 34,5 Prozent der in Berlin lebenden Jugendlichen den sogenannten Migrationshintergrund.

FAZ


rassistischer islam. Multikultimob wütet in Brüssel

Mai 24, 2008

Rassistisch motivierte Ausschreitungen in Brüssel
Afrikaner rächen sich an Fussballfans
In Brüssel haben sich einheimische Fussballfans und Jugendliche ausländischer Herkunft heftige Strassenschlachten geliefert. Bei den gewalttätigen Zusammenstössen wurden 14 Polizisten und 12 Unruhestifter verletzt.

Die Polizei versuchte, die gewaltbereiten Teilnehmer beider Seiten mit Wasserwerfern und Pfefferspray auseinanderzuhalten. Etwa 150 bis 200 teilweise berittene Beamte waren im Einsatz.

Die Unruhestifter zerstörten Telefon- und Wartehäuschen, schlugen Schaufensterscheiben ein und beschädigten Autos. Vier Metrostationen wurden wegen der Unruhen gesperrt.

Es kam zu fast 200 Festnahmen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Antwort auf Angriff

Hintergrund der Strassenschlacht war nach Polizeiangaben ein Aufruf im Internet, alle weissen Fans des Fussballvereins Anderlecht anzugreifen.

Dem Gewaltaufruf war eine Prügelei zwischen Anderlecht-Fans und einer Gruppe afrikanischer Jugendlicher am vergangenen Sonntag vorangegangen.

Tagesschau Schweiz

Multikultibereicherung auch in Berlin

“Im Volkspark Hasenheide in Berlin-Neukölln toben blutige Fehden rivalisierender Banden. Die Situation zwischen arabischen und afrikanischen Dealern droht zu eskalieren. Die Drogenfahnder wissen, dass sie auf verlorenem Posten stehen. Ein Tag mit der Polizei im Einsatz zwischen den Fronten.”

Morgenpost


Politiker wollen Integrationsdruck auf Zuwanderer erhöhen

Mai 23, 2008

“Ehrenmord” in Hamburg: Vom eigenen Bruder wurde die 16-jährige Afghanin Morsal O. getötet. Die Politik sucht nach Wegen, Zuwanderer stärker auf deutsches Recht und Gesetz zu verpflichten: Zu lange habe man an Mulitikulti geglaubt und weggesehen.

Hamburg – “Ehrenmorde” ein Ergebnis von zu viel Liberalität? Für Hamburgs SPD-Fraktionschef Michael Neumann ist der Mord an der 16-jährigen Morsal O. Ausdruck eines zu langen Wegsehens bei Integrationsproblemen. “Es hat in unserer Gesellschaft zu lange die Hoffnung gegeben, Multikulti werde die Probleme der Integration irgendwie überwinden”, sagte Neumann.

Ein entschlossenes Eintreten für Recht und Gesetz sei zu lange als reaktionär diskreditiert worden. Die Politik sei gefordert, stärker auf die Zuwandererorganisationen einwirken.

Neumann sagte, er hoffe in diesem Fall auf ein “unmissverständliches Urteil”. Wer in Deutschland seine Heimat gefunden habe, sei willkommen. “Es muss aber klar sein, dass kulturelle Identität nicht über die geltende Rechtsordnung gestellt werden darf. Und es muss klar sein, dass der demokratische Staat auf massive Rechtsbrüche auch massiv zu reagieren bereit ist.” Der Staat müsse “möglicherweise mehr als bisher die unbedingte Akzeptanz der Rechtsordnung einfordern.”

Spiegel


“Sozialismus – das ist die Brücke von links nach rechts” (Goebbels 1929)

Mai 23, 2008

“Sozialismus: das ist die Brücke von links nach rechts” schreibt Goebbels 1929 und begründet diese Richtschnur seiner politischen Propaganda in der Wendezeit zwischen 1929 und 1934 im Wesentlichen mit den beiden folgenden Argumenten:

1. Der Sozialismus ist “der diametrale Gegenpol zum Judentum, das die Inkarnation des Hasses darstellt” . Das Prinzip des Judentums, das in seiner modernen Form als nationaler oder – noch gefährlicher – als kultureller Zionismus auftritt, sei: “Du sollst alle Völker fressen!” Diesem Prinzip des imperialistischen “Völkermordes” hat der Sozialismus laut Joseph Goebbels “den Krieg angesagt” . Deshalb musste das Judentum bzw. der Zionismus den Sozialismus beseitigen.

2. Der Sozialismus ist der Feind der Vermittlung menschlicher Beziehungen durch das (abstrakte) Geld und der Feind nicht nur des ökonomischen, sondern erst recht und vor allen auch des politischen Liberalismus, der den “Wahn” der Emanzipation des Individuums aus den Häusern der Knechtschaft, die bei Goebbels “Völker” genannt werden, hervorbringt. Denn “das Geld” als abstraktes Medium, so Goebbels, “ist wurzellos.” Es stehe über den Völkern und ihrer jeweiligen Kultur. “Langsam frisst es sich ein in den gesunden Organismus der Völker und vergiftet allmählich ihre schöpferische Kraft.” “Geld – Jude, das ist Sache und Person, die zusammengehören.” (…) Deshalb müssen sich wahre Sozialisten “durch Kampf und Arbeit vom Geld (das heißt vom Juden bzw. Zionisten) befreien und in sich selbst den Wahn zertrümmern”,

Diese Brücke ist heute wieder ausgespannt wie zu Goebbels Zeiten, und sie ist nicht mehr nur die Brücke von links-deutsch nach rechts-deutsch. Sie ist heute auch die Brücke von linksdeutsch zu Islamfaschismus bzw. seiner aktiven Duldung unter dem falschen Vorzeichen der Toleranz.

Kritiknetz


Freie Welt

Mai 23, 2008

Gaywest


Wo wird Homosexualität verfolgt?

Mai 23, 2008

Gaywest


“Wichtig ist, Deutsche zu töten”

Mai 22, 2008

SPIEGEL ONLINE: Der Koran verbietet Selbstmord. Wie bringen Sie die Gläubigen dennoch in so großer Zahl dazu, für die Sache der Taliban zu sterben?

Haqqani: Der heilige Koran verbietet den Selbstmord, aber nicht die Feddajin. Das ist ein großer Unterschied. Selbstmord bedeutet, sich selbst zu töten ohne ein übergeordnetes Ziel anzustreben, die Feddajin hingegen streben zum höchsten Ziel, zum Islam. Dafür gibt es in unserer Geschichte viele Beispiele. Die USA und die internationale Gemeinschaft reden immer nur von Menschenrechten. Was ist mit Guantanamo und Bagram? Werden die Menschen dort auch nach diesen Wertvorstellungen behandelt? Mit Hilfe des heiligen Koran und bedeutenden Religionsgelehrten haben wir ohne Zweifel nachgewiesen, dass Selbstmordanschläge gerechtfertigt sind.

das menschenverachtende Bild des islam, im Spiegel weiterlesen


Empörung in Peine: Moslem entfernt Gedenktafel für Nazi-Gegner

Mai 22, 2008

Mohammed El A.i ist zugewanderter Mitbürger aus dem Libanon und lebt in Peine. Dort besitzt er ein Haus. Und an diesem Haus gab es bislang eine Gedenktafel für Salomon Perel. Der Jude Sally (Salomon) Perel wurde am 21. April 1925 in Peine geboren, musste in den 30er Jahren vor den Nazis nach Polen fliehen. Perels Autobiografie lautet „Ich war Hitlerjunge Salomon“ und wurde unter dem Titel „Hitlerjunge Salomon“ verfilmt. Geboren wurde Perel 1925 im Haus am Damm 1 in Peine. Sein Vater hatte dort ein Schuhgeschäft, bevor die Perels 1935 vor den Nazis nach Polen fliehen mussten – außer seinen Brüdern Isaak und David überlebte kein Familienmitglied den Holocaust. Vor einigen Jahren brachte die Stadt Peine am Haus eine Erinnerungstafel an, die an dieses jüdische Schicksal erinnert. Jährlich kommen zahlreiche Touristen nach Peine, um das Perel-Haus zu besuchen. Doch das Hinweisschild wurde vom jetzigen Besitzer des Hauses, Mohammed El A., entfernt und an die Stadt Peine zurückgegeben. Der Libanese sagte einer Zeitung auf Anfrage: „Ich möchte einfach dieses Schild nicht an meinem Haus haben. Das ist alles.“ Doch auf weitere Nachfrage gesteht der 23-jährige Moslem: „Das hat zu 80 Prozent mit der Stadt Peine und zu 20 Prozent mit der Religion zu tun.“

Der Präsident der Bürgerbewegung Pax Europa e.V. wird vor diesem Hintergrund in den nächsten Tagen eine Demonstration in Peine anmelden. Mit dieser Demonstration will der Islam-Kritiker Dr. Udo Ulfkotte ein deutliches Zeichen gegen das Verdrängen des Nazi-Terrors, gegen skrupellose Geschäftemacher und gegen die öffentlich vorgebrachte “religiöse” Begründung eines Mitbürgers aus dem islamischen Kulturkreis, die Gedenktafel für Opfer des Nazi-Terrors zu entfernen, zum Ausdruck bringen. Wir werden Sie an dieser Stelle über Ort und Datum unterrichten, nachdem die Demonstration angemeldet und genehmigt wurde.

weiter


SPD: Wer das Grundgesetz nicht akzeptiert, sollte den Pass abgeben

Mai 21, 2008

“Die Einwanderer sind eingeladen, mit uns nach den Werten des christlichen Abendlandes zu leben”, so Böwer. “Wer dazu nicht bereit ist und als eingebürgerter Deutscher das Grundgesetz nicht akzeptiert, sollte sich überlegen, ob er seinen Pass wieder abgibt und sich in den Flieger nach Kabul setzt.

FDP-Sozialpolitikerin Martina Kaesbach sagte, der Mord werfe “neue Fragen zum bisherigen Konzept der Integrationspolitik des alten Senats und den Ansätzen des neuen auf”. Durch zuletzt veröffentlichte Interviews sei klar geworden, dass in Hamburg Parallelwelten existierten und “dass in einigen Familien offenbar das Lynchen, Schlagen bis hin zur Todesstrafe, in Fällen befürwortet wird, in denen ein meist weibliches Familienmitglied den fundamentalistischen Wertevorstellungen nicht Folge leisten will”.

abendblatt

Erneut, ein bedauerlicher Einzelfall

Schießerei in Hamburg war eine Beziehungstat
Es war ein Streit zwischen einem afghanischen Ehemann und seiner Ehefrau, der in Hamburg in einer wilden Schießerei endete. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Der Ehemann richtete sich am Ende selbst. Als die Polizei am Einsatzort im Stadtteil Billstedt eintraf, rannte eine Frau bereits um ihr Leben.
Welt


An Israels Seite

Mai 21, 2008

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zu Israel ist mit einiger Verspätung nun auch in der Linkspartei angekommen. Die Linke muss sich von Revolutionsromantik und Antizionismus trennen.

Die Linke steht vor dem Parteitag am kommenden Wochenende vor Richtungsentscheidungen, die ihre Entwicklung massiv beeinflussen werden. Die Partei ist äußerst heterogen, und die fundamentalen Differenzen werden immer deutlicher. Die Diskussion über das Verhältnis zu Israel ist ein Kristallisationspunkt dieser Auseinandersetzungen. Sie ist mehr als die Diskussion um ein Land. Diese wird vielmehr entscheidend dafür sein, ob es gelingt, den Dogmatismus hinter sich zu lassen, der in Teilen der Partei vertreten wird. Es geht darum, ob die Linke am veralteten Weltbild des Antiimperialismus festhält oder ob eine fortschrittliche Gesellschaftsanalyse auf der Höhe der Zeit formuliert wird.

Ein zentraler Punkt ist dabei das Verhältnis von Individuum und Kollektiv. Eine emanzipatorische Sicht muss vom Individuum ausgehen, dessen volle Entfaltung sie beabsichtigt. Historisch haben sich die Linken jedoch oft einem kollektiven revolutionären Subjekt verschrieben, sei es der Arbeiterklasse oder den Völkern in der sogenannten Dritten Welt. Dies entsprach immer einem Wunschdenken, und heute ist der Charakter von selbst ernannten Befreiungsbewegungen wie Hamas oder Hisbollah offensichtlicher denn je: Es sind antisemitische Organisationen, die Israel vernichten und eine Diktatur errichten wollen. Unter dem islamistischen Tugendterror haben vor allem die Bewohner in den Ländern selbst zu leiden.

….
Eine emanzipatorische Linke darf sich nicht auf die Seite von Diktaturen schlagen. Neben dem bedingungslosen Kampf gegen Antisemitismus und Antizionismus, gerade auch in den eigenen Reihen, ist jede Revolutionsromantik zu verwerfen, die in Staaten wie Venezuela den Sozialismus des 21. Jahrhunderts erblickt. Ebenso ist einem linken Populismus eines Lafontaine, der, rassistische Ressentiments bedienend, gegen „Fremdarbeiter“ hetzt, eine konsequente Absage zu erteilen. Die Diskussion über diese Fragen hat begonnen. Der BAK Shalom wird alles tun, um sie weiter zu forcieren. Die Entwicklung in der Linkspartei dürfte spannend werden.

weiter im Tagesspiegel


“Ehrenmord” Frauenrechtlerin fordert mehr Mut von Deutschen

Mai 21, 2008

In Hamburg hat ein Deutsch-Afghane seine Schwester erstochen, weil sie zu westlich lebte. Auch Serap Çileli weiß, was “Ehrenmord” bedeuten kann – sie ist selbst davor geflüchtet. Im Interview auf WELT ONLINE spricht die Frauenrechtlerin über ihre Erfahrungen und wirft den Deutschen falsche Toleranz vor.

Serap Çileli: Die Familie des Opfers scheint in den Vorstellungen einer islamisch geprägten Stammesgesellschaft zu leben. Die Familien importieren quasi ihre Stammesrechte mit nach Deutschland, wenn sie hierher ziehen. Nach ihrer Auffassung leben sie in Deutschland, einem christlich geprägten Land, in der Fremde. Sie empfinden dieses Land nicht nur als fremd, sondern auch als feindlich, dementsprechend haben sie seit Jahrzehnten versucht, ihre mitgebrachten patriarchalischen Familienstrukturen hierzulande zu konservieren und sich von der Mehrheitsgesellschaft abzuschotten.

WELT ONLINE: Diese Familien wollen also gar nicht integriert werden?

Çileli: Nein, mehr noch: Das Leben in der Fremde führt dazu, dass die Herkunftskultur nicht nur konserviert, sondern umso frommer gelebt und ausgelegt wird, quasi als Schutz vor der Assimilierung mit der westlichen Gesellschaft. In diesen Parallelgesellschaften können sie völlig ungestört von den Deutschen die Erziehung ihrer Kinder auf ihre eigenen religiösen Werte ausrichten. Hierbei handelt es sich meiner Auffassung nach oft nicht um Erziehung, sondern um Züchtigung, da der Grundgedanke nicht auf Freiheit beruht, sondern auf Gehorsam. Schließlich droht demjenigen, der sich den Familiengeboten widersetzt, Gewalt. Kinder werden gefügig gemacht, mundtot gemacht, damit sie wie hilflose Schafe immer den Schutz ihrer Familie suchen.

Çileli: Ja. Als Motiv für die Tat dient ein durch die Religion legitimierte Ehrbegriff, der Frauen zum Besitz der Familie macht. Es gibt eine ganze Reihe von Suren, die ganz klar formulieren, dass sich die Frau dem Mann unterzuordnen hat. Jetzt werden Gutmenschen sagen, entsprechende Stellen finde man auch in der Bibel. Das stimmt, allerdings hat im Christentum eine Aufklärung stattgefunden, sodass Politik und Religion getrennt sind. Diese Trennung gibt es im Islam nicht. Ehebruch wird im Koran mit Steinigung bestraft. Heute werden keine Steine geworfen, stattdessen wird zu gestochen oder geschossen.

WELT ONLINE: Wodurch wird diese Gewalt legitimiert?

Çileli: Durch den Islam. Es gibt zahlreiche Stellen im Koran, die deutlich machen, dass Gewalt nicht nur legitimiert wird, sondern geboten wird – um „vom Glauben Abtrünnigen“ das Fürchten zu lehren.

WELT ONLINE: Sie greifen in ihrem Buch auch den moralischen Relativismus der deutschen Gesellschaft an. Warum tun wir uns so schwer damit, eine nüchternde Bestandsaufnahme des Integrations-Dilemmas zu ziehen?

Çileli: Die Deutschen sind feige. Sie tun sich schwer damit, Grenzen zu ziehen und für ihre eigene Identität einzustehen. Das liegt sicherlich an der leidvollen Geschichte des Landes, das sich einst einem faschistischen Diktator anschloss. Aber diese Zeiten sind vorbei. Die Deutschen müssen mutiger sein. Sie dürfen nicht den Fehler begehen, jenen gegenüber tolerant zu sein, deren größter Feind die Freiheit ist. Dann schauen sie nämlich wieder weg – und machen sich schuldig.


Muslime unter Beobachtung – Rechtsradikale Tentenzen in Potsdam

Mai 21, 2008

Ebenso kritisiert der Verfassungsschutz die Nähe des „Weimar Instituts“ zur weltweit agierenden Murabitun-Gesellschaft. Über diese offenbar bestehende Verbindung hatte die PNN schon vor anderthalb Jahren berichtet. Bei der Ideologie der Murabitun soll es sich laut Verfassungsschutz um ein „Gemenge aus antikapitalistischen, antisemitischen und antiimperialistischen Ideen mit revisionistischen und rechtsesoterischen Tendenzen“ handeln. Ihrem Gründer – dem Shaik Dr. Abdalqadir As-Sufi – unterstellt der Verfassungsschutz „lobende Worte für Hitler und den Nationalsozialismus.“ Zu Potsdam gebe es zwei Verbindungen – das Porträt von Abdalqadir hänge in der Weinbergstraße, zudem würden Abhandlungen von ihm in Riegers „Islamischer Zeitung“ gedruckt.

Zu der Gemeinschaft gehören nach Schätzungen bis zu 100 der rund 300 gläubigen Muslime in Potsdam. Ihr Sitz ist in der Weinbergstraße 21. Fast täglich gibt es Unterricht in Deutsch und Arabisch, ebenso wird Kinderbetreuung angeboten. Zudem werden Vorträge in den Räumen des ebenso ansässigen islamischen Vereins „Weimar Institut“ e.V. beworben. Einer dessen Mitgründer war 1995 laut Verfassungsschutz der zum Islam konvertierte Deutsche Abu Bakr Rieger, bis in den vergangenen Herbst stellvertretender Vorsitzender des Islamrats. Damals war er zurückgetreten, nachdem ein Video aufgetaucht war, dass ihn 1993 bei einem Vortrag zeigte, in dem er bedauerte, dass „die Deutschen die Juden nicht ganz vernichtet hätten.“ Rieger bestreitet indes, ein Rechtsradikaler zu sein – was dem Verfassungsschutz „fragwürdig“ erscheint.

weiter


Kritische Islamkonferenz

Mai 21, 2008

In Köln findet vom 31. Mai bis 1. Juni unter dem Motto „Aufklären statt verschleiern!” die Kritische Islamkonferenz statt. Im Vorfeld stellt der hpd einige der Referenten und ihre zentralen Thesen in Kurzinterviews vor.

hpd: Nun ist der Islam, den fundamentalistische Interpreten aus Koran und Sunna herauslesen, das ein, der Islam, den Muslime in aller Welt leben, das andere – insbesondere wenn Muslime in der „Diaspora” leben. Schlagen sich religiös-ideologischen Grundpositionen denn tatsächlich in nennenswertem Umfang auch lebensweltlich nieder?

Hartmut Krauss: Die auf Mohammed herabgesandten Suren des Korans gelten als unmittelbares, ewig und überall gültiges Gotteswort. Demnach hat sich Gott/Allah vermittels Mohammed im Koran abschließend und kategorisch offenbart. Daraus ergibt sich dann der herrschaftliche Geltungsanspruch des Islam als der einzig „wahren” und überlegenen Religion. Das ist nicht etwa eine „fundamentalistische” Interpretation, sondern Grunddogma des orthodoxen Islam. Hinterfragendes und situativ relativierendes Interpretieren gilt im Übrigen im vorherrschenden orthodox-konservativen Islam als Blasphemie. So heißt es in der kategorischen Forderung an Koranschüler: „Lege nie einen Koranvers nach deiner eigenen Vorstellung aus, sondern prüfe nach, wie ihn die Gelehrten des ‘heiligen Textes’ und die weisen Männer, die vor dir lebten, verstanden haben. Wenn du den Vers anders verstehst und deine Auffassung dem ‘heiligen Gesetz’ widerspricht, verlass deine erbärmliche Meinung und schleudere sie gegen die Wand.” Und in einem Hadith heißt es: „Die beste Rede ist das Buch Gottes. Das beste Vorbild ist das Vorbild Muhammads. Und die schlechtesten aller Dinge sind Neuerungen, die in die Religion eingeführt werden. Und was versprochen wurde, wird eintreten – ihr könnt euch dem nicht entziehen.”

Wir sollten also strikt strikt unterscheiden zwischen dem Islam in seiner objektiven orthodoxen Kerngestalt als dogmatisch „eingefrorene” vormoderne Vorschriftenreligion in der zuvor benannten Funktion und dem realen Verhalten der Muslime, die sich ja als menschliche Subjekte gegenüber der islamischen Glaubensvorgabe „bewusst” verhalten können. Nach meiner Einschätzung gibt es weltweit eine große Zahl von Muslimen, die orthodox-dogmatisch an den objektiven Glaubensvorgaben festhalten und sich von diesen in ihrem Alltagsverhalten leiten lassen. Nach der Studie „Muslime in Deutschland” stimmten zwei Drittel der Befragtender nachstehende Aussage eher (27%) oder völlig (40,1%) zu: „Mein Glaube ist die Richtschnur für alle meine Entscheidungen im Alltag.” Noch etwas höher ist die Alltagsrelevanz des Islam für die muslimischen Jugendlichen mit 70,9%. 89% glauben, dass der Koran die wahre Offenbarung Gottes ist und immerhin noch 68,6% sind der Überzeugung, dass sie ins Paradies kommen, wenn sie als rechtschaffender Muslim gelebt haben.

hpd: Kann eine vormoderne Interpretation des Islam in einer Welt, die zunehmend von einem globalisierten Kapitalismus bestimmt, auch dauerhaft wirksam werden?

Hartmut Krauss:Wie ja schon ein Blick auf Saudi-Arabien oder den „Dubai-Kapitalismus” zeigt, ist die islamische Herrschaftskultur sehr wohl kompatibel mit einer kapitalistischen Wirtschaftsweise bzw. mit der Übernahme technologischer und ökonomischer Modernität. So hat auch bereits Maxime Rodinson in seinem Buch „Islam und Kapitalismus” festgestellt: „Der grundsätzliche Widerstand des Islam gegen den Kapitalismus ist ein Mythos, gleichgültig, ob diese These in guter oder schlechter Absicht vorgetragen wird.”

Womit der orthodoxe Islam freilich nicht zurechtkommt, ist die Entfaltung der kulturellen Moderne bzw. die freie Entwicklung einer aufklärerischen säkular-demokratischen Zivilgesellschaft auf der Basis einer Dezentrierung des Religiösen und der klaren Trennung von Religion, Staat, Recht und Privatsphäre. Vor diesem Hintergrund stellt die „islamistische” Radikalisierung eine regressive Antwort auf die westliche Globalisierung dar, die ihrerseits moderne technologische und ökonomische Mittel mit aggressiv zugespitzter vormoderner Herrschaftsideologie zu einer totalitären Herrschaftspraxis verbindet und uns in dieser Form wohl noch längere Zeit bedrohen dürfte.
HPD


Gambias Präsident an Schwule: “Verlasst mein Land binnen 24 Stunden”

Mai 20, 2008

“Schwule, Drogendealer, Diebe und andere Kriminelle” sollten Gambia binnen 24 Stunden verlassen oder würde die Konsequenzen zu spüren bekommen, erklärte Präsident Yahya Jammeh nach Angaben der Zeitung “Daily Observer” auf einer Wahlkampfveranstaltung. Auch Menschen, die derlei “schlechte Elemente” beherbergten, erhielten eine letzte Warnung, so der 42-Jährige:

“Wir sind ein islamisch dominiertes Land und ich werde solche Menschen nie in diesem Land akzeptieren.” Über 90 Prozent der Bevölkerung sind Muslime.

queer


“Ehrenmörder” Von Necla Kelek

Mai 20, 2008

Das Motiv für den Mord ist ein durch die islamische Religion legitimierter Ehrbegriff, der in islamisch sozialisierten Familien und Gemeinschaften die Frauen zum Besitz der Männer der Familie macht. Der Kernsatz dieser traditionellen islamischen Stammesidee lautet: “Die Frau ist die Ehre des Mannes.” Wenn Mädchen oder Frauen ihrem Vater, ihrem Mann oder Bruder keinen “Respekt”, das heißt Gehorsam, entgegenbringen, fühlen die sich in ihrer “Ehre”, ihrem Besitzstand, angegriffen. Sie verlieren unter den anderen Familien ihrer islamischen Community, an “Ansehen”. Die “Ehre”, das Gesicht, kann nur wiederhergestellt werden, wenn man die Frau wie im Koran geschildert bestraft.

Die Gewalt selbst wird durch den Koran legitimiert. Selbst die nicht unter antiislamischen Verdacht stehende türkische Regierung räumte auf einem Kongress über “Verbrechen im Namen der Ehre” ein, dass die im Osten der Türkei verübten Verbrechen an Frauen von Imamen durch “Fatwas”,
Rechtsgutachten, legitimiert wurden.

abendblatt


Extremistische Bedrohung in Deutschland: Verfassungsschutzbericht 2007 vorgelegt

Mai 20, 2008

“Linksruck” heißt jetzt “marx21″ – geändert hat sich sonst nichts

Die Kaderorganisation “Linksruck”, die der in London beheimateten “International Socialist Tendence” (IST) angeschlossen ist, hat sich zwar formal aufgelöst, tatsächlich existiert die Gruppe unter dem Namen “marx21″ faktisch weiter und arbeitet als “Netzwerk” innerhalb der “Linkspartei”. Die Gruppe gibt eine Zeitschrift gleichen Namens heraus und betreibt eine ebenfalls gleichnamige Website. Innerhalb der “Linkspartei” übt “marx21″ von allen linksextremistischen Strömungen derzeit einen der größten Einflüsse aus, ehemalige Mitglieder von “Linksruck” sind im geschäftsführenden Bundesvorstand der Partei, Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten der “Linkspartei”, Landtagsabgeordnete der Partei in westdeutschen Landesparlamenten sowie dominierend im Studentenverband der Partei.

Ihre relativ geringe Mitgliederzahl (bundesweit unverändert rund 400 Personen) kann nicht über ihren massiven Einfluss hinwegtäuschen, den die Politsekte auf die “Linkspartei” ausübt. “Linksruck”, bzw. ihre faktische Nachfolgeorganisation vertritt einen von links kommenden Antisemitismus. In Publikationen von “Linksruck” wird seit Jahren der Staat Israel abwechselnd als “Terrorstaat” oder “Apart IST heidsstaat” denunziert, ganz in der Manier von Rechtsextremisten wurde Israel von dieser Gruppe vorgeworfen den “Holocaust zu missbrauchen” und gleichzeitig riefen Kader von “Linksruck” zur “bedinungslosen Solidarität” mit der islamfaschistischen Terrororganisation Hamas auf und verteidigten Selbstmordanschläge auf israelische Zivilisten als “berechtigten Widerstand”. Neben anderen Funktionären der “Linkspartei”, nahmen auch Kader von “Linksruck” als Teilnehmer, teilweise auch als Redner, an Demonstrationen teil, die von Anhängern der terroristischen Organisationen Hamas und Hizbullah dominiert, teilweise organisiert wurden, und an denen auch Rechtsextremisten teilnahmen.

Radikale Islamisten

“Die Ereignisse des Jahres 2007 bestätigen, dass Deutschland von islamistischen Terroristen nicht mehr nur als Rückzugsgebiet betrachtet wird, sondern sich zu deren Operationsgebiet entwickelt hat.” Mit diesem Einleitungssatz fasst der Bericht auch die Erkenntnisse des Verfassungsschutzes über die Gefährdungslage zusammen. Dass es bislang in Deutschland noch zu keinen größeren Terroranschlägen der Jihadisten gekommen ist, ist nicht auf deren mangelnden Willen zurückzuführen, sondern auf die Erfolge der deutschen Sicherheitsbehörden im Kampf gegen den islamistischen Terror, wie die Zerschlagung der “Sauerländischen Terrorzelle” gezeigt hat. Deutschland ist im Fadenkreuz der international agierenden islamistischen Terrorszene und ihrer Netzwerke, deren “heiliger Krieg”, der Jihad, ein weltweites Kriegskonzept gegen die freie Welt mit ihrer westlichen Wertegemeinschaft ist.

Ende 2007 gab es 30 (2006: 28) bundesweit tätige radikal-islamistische Organisationen, die Mitgliederzahlen dieser Organisationen erhöhte sich von 32.150 auf 33.170. Mitgliederstärkste Organisation blieb die türkische “Islamische Gemeinschaft Mili Dörüs e.V.” (IGMG) mit rd. 27.000 Mitgliedern, zweitgrößte die “Muslimbruderschaft” (MB) mit 1.300 Mitgliedern. Im Verfassungsschutzbericht heißt es: “Im Rahmen ihres legalistischen Vorgehens setzen diese Organisationen vor allem auf eine langfristige Strategie der politischen Einflußnahme und der gezielten Öffentlichkeitsarbeit. Sie bieten eine umfangreiche islamisch orientierte Bildung und Betreuung, insbesondere für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund.”

Wie Beobachter der Szene und Experten bestätigen, ist dem organisierten Mitgliederbestand der radikal-islamistischen Organisationen noch ein erhebliches Förderer- und Sympathisantenumfeld zuzurechen, daneben wird von radikal-islamistischen Organisationen, bzw. Kadern dieser Organisationen, eine Vielzahl an scheinbar “unabhängigen” Medien, “Islamzentren”, “Kulturzentren” und Moscheen betrieben.


Warum dulden wir Frauen-Apartheid?

Mai 19, 2008

Cicero-Finis: Die männliche Hegemonie im Nahen Osten

In der nigerianischen Stadt Lere ist vor wenigen Tagen die schwangere Hajara Ibrahim (29 Jahre alt) von einem Scharia-Gericht zum Tode durch Steinigung verurteilt worden – wegen unehelicher Mutterschaft. Der Richter setzte gnädigerweise fest, dass die Steinigung erst vollstreckt werde, wenn das Kind abgestillt sei. Nicht weit entfernt traf ein Gericht in Ningi das gleiche Urteil gegen die 26-jährige Daso Adamu. Sie wird sofort gesteinigt, denn sie hatte vorehelichen Geschlechtsverkehr, ohne schwanger zu werden. Der sexuelle Verfolgungswahn trifft im iranischen Marivan nun sogar ein 14 Jahre altes Mädchen, Zhila. Auch sie soll mit Steinen zu Tode gequält werden.

Die Uno warnt zwar: Barbarische Strafen von Kreuzigungen bis Beschneidungen häuften sich im islamischen Raum. Frauenhinrichtungen seien selbst in Metropolen wie Riad üblich. Der Westen aber schweigt, applaudiert Saudi-Arabien lieber beflissen, weil es nach mehr als 40 Jahren endlich eine Kommunalwahl plant. Kleiner Schönheitsfehler nur – Frauen dürfen nicht mitwählen. Wieso auch? Sie sind ohnedies rechtlich kaum mehr als Kamele. Sie dürfen weder einen Pass haben noch Auto fahren; ihnen werden Bildung, Berufe, ja öffentliche Räume vorenthalten wie einst den Schwarzen in Südafrika.

Als damals das Regime am Kap sein Volk in zweierlei Menschen einteilte, in Menschen und Untermenschen, da empörte sich die Welt, dass es Schulen und Ämter, Busse, Strände und Parkbänke gab, die nur denen vorbehalten waren, deren Hautfarbe zufällig etwas heller war als die der anderen. Die Apartheid wurde boykottiert und irgendwann fielen die Mauern der Rassentrennung. Nelson Mandela kam frei und mit ihm Millionen aus dem Gefängnis der Entrechtung.

Heute gibt es eine neue Apartheid – eine gewaltigere sogar. Wieder werden einer Gruppe die Menschenrechte aberkannt. Nur diesmal macht nicht die Hautfarbe, sondern das Geschlecht den Unterschied. Das Pretoria unserer Tage trägt Schleier. Die neuen Apartheids-Opfer dürfen nicht einmal anziehen, was sie wollen. Man steckt sie in dunkle Tücher und stigmatisiert sie bis zur Unkenntlichkeit. Eine Diktatur der Männer unterjocht die Hälfte der Bevölkerung mit einer Selbstverständlichkeit, mit der der Wind durch die Wüste weht.

Aber wehrt sich irgendwer? Gibt es neue Anti-Apartheids-Demonstrationen? Greenpeace denkt an die Wale, Amnesty an Guantanamo, die Frauenbewegung an die Lesben-Ehe, die Bundesregierung an gute Beziehungen. Frauen-Apartheid wird gerne übersehen.

Wenn reihenweise Diktaturen den Frauen die Menschenrechte entziehen, und der Westen das schweigend duldet, dann zeugt das von Interessen, Angst oder Gleichgültigkeit.

Ich vermute, alles gleichzeitig. Der Westen hat Angst, mit Mächten wie Saudi-Arabien oder Iran den direkten Konflikt zu suchen. Es ist ja viel leichter, sich an Klein-Israels Politik, dem Grenzzaun und Herrn Scharon das Mütchen zu kühlen, als den hochgerüsteten Golf-Diktaturen die Leviten zu lesen. Die einen versorgen uns nur mit Erinnerung, die anderen aber mit Öl. Südafrika war eben ein leichtes Opfer der moralischen Anklage. Es hatte weder Öl, noch entwickelte es Atomwaffen.

Die Angst des Westens hat neben realpolitischen aber auch kulturelle Facetten. Man traut sich nicht, den Kampf der Kulturen wirklich zu führen. Im Grunde will man dem Konflikt ausweichen. Durch blindes Wegducken, naives Umarmen und Preisgabe eigener Grundwerte wählt man lieber einen faulen Frieden als eine achtbare Haltung.

Cicero


BUSH IN JERUSALEM – OBAMA IN OREGON

Mai 19, 2008

US-Präsident Bush hat in der letzten Woche Israel besucht. Anlaß waren die Feierlichkeiten zum 60jährigen Bestehen des Landes. Wer einmal in diesem Land war und mit dem Taxi in nur etwa 30 Minuten vom Flughafen Ben Gurion (Tel Aviv) nach Jerusalem gefahren ist, bekommt nicht nur ein Gefühl dafür, wie klein Israel ist und wie nahe seine Nachbarn sind. Man bekommt auch ein Gespür für die realen Gefahren, denen der jüdische Staat ausgesetzt ist. Die Bedrohung im Norden, im Libanon, heißt Hizbollah, im Süden, im Gaza-Streifen, Hamas. Der Staatssponsor dieser Terrororganisationen ist der Iran, dessen Präsident erst im Mai Israel als „stinkende Leiche“ bezeichnete, an seiner Seite Terrorpapst Assad in Syrien. Auch Bundeskanzlerin Merkel hat (im März) Israel besucht. Die Rede, die die Kanzlerin vor der Knesset hielt, empfand ich als enttäuschend. Das Bekenntnis zu Israel ging über die üblichen Erklärungen nicht hinaus. Angesichts der existenzbedrohenden Gefahr durch das Atomprogramm des Iran hieß es lediglich, die Bundesregierung werde sich, wenn der Iran nicht einlenke, „weiter entschieden für Sanktionen einsetzen“. Die Erklärung, es müsse um jeden Preis verhindert werden, daß der Iran über Atomwaffen verfüge, machte die Kanzlerin nicht. Deutschland, Frankreich und England verhandeln seit fünf Jahren mit dem Iran. Einziges Ergebnis war, daß dessen Atomprogramm fortgeschritten ist. Welchen Wert haben die Äußerungen der Kanzlerin vor diesem Hintergrund ? Die Rede, die der US-Präsident in der letzten Woche vor der Knesset hielt, war von ganz anderer Qualität. Bush erntete stehende Ovationen des israelischen Parlements. Vor dem historischen Hintergrund seiner Rede (60 Jahre Israel) kommt einer Passage besondere Bedeutung zu:…..

weiter lesen


Massenschlägerei auf der Intensivstation

Mai 19, 2008

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet über den ungewöhnlichen Zwischenfall in Iserlohn:

Zunächst hätten 15 Angehörige einer türkischen Frau, die eines natürlichen Todes starb, unmittelbar nach deren Ableben begonnen zu randalieren, teilte ein Polizeisprecher mit. Die daraufhin vom Klinikpersonal herbeigerufene Polizei sei unmittelbar nach ihrem Eintreffen von der Trauergemeinde attackiert worden.

Als die Einsatzkräfte versucht hätten, besonders aggressive Frauen aus der Gruppe zurückzudrängen, hätten deren männliche Angehörigen Bilder von der Wand gerissen, zertrümmert und mit den Leisten auf die Polizisten eingeschlagen. Zudem hätten die Trauernden via Handy Verstärkung bei ihren Landsleuten angefordert. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray hätten die Randalierer gebändigt werden können. Die Polizei war mit zehn Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.

Kölner Stadtanzeiger


Deutschland: Pro-Islamischer Blogger muss sechs Monate ins Gefängnis

Mai 19, 2008

Ein deutscher Blogger, der dem Islam-Kritiker Udo Ulfkotte mehrfach unter anderem “Rechtsextremismus”, “Rassismus” und “Hetze gegen Muslime” vorgeworfen und ihn öffentlich ausschließlich wegen seiner Islam-Kritik als “Nazi” bzeichnet hatte, muss nun für sechs Monate ins Gefängnis. Ulfkotte hatte Strafantrag gestellt, nachdem die Vorwürfe mehrfach öffentlich wiederholt und von Woche zu Woche massiver wurden. Das Gericht befand, die Grenzen der zulässigen Schmähkritik seien im vorliegenden Fall bei weitem überschritten worden. Und die Schwere der Vorwürfe lasse – unter Berücksichtigung der Vorstrafen des Angeklagten – keine andere Strafe zu. Die Strafe wurde nicht zur Bewährung ausgesetzt. Zudem wird die Domain des Bloggers auf Anordnung des Gerichts gesperrt. Ulfkotte hatte erst unlängst in anderen Fällen vom Landgericht Berlin von einem Berliner Blogger 12.500 Euro und von einer ebenfalls bloggenden Bundeswehrärztin 5000 Euro Schmerzensgeld wegen ähnlicher Äußerungen zugesprochen bekommen. In einem weiteren Fall hatte ein Berliner Blogger – ebenfalls in Zusammenhang mit Straftaten gegen den Islam-Kritiker Ulfkotte – unlängst einen Strafbefehl über 170 Tage Haft zugestellt bekommen. Ulfkotte und der von ihm gegründete gemeinnützige Verein Pax Europa haben in den zurückliegenden Monaten vor deutschen Gerichten viele Fälle gewonnen, in denen Kritiker des Islam als “Rassisten” und “Extremisten” verunglimpft worden waren (Quelle: Eigenbericht). Deutsche Medien haben nicht darüber berichtet – obwohl ihnen die Ergebnisse der einzelnen Verfahren mitgeteilt wurde. Allerdings hat die Fülle der gewonnen Verfahren doch eine Folge: die strafrechtlich relevanten Äußerungen gegenüber Pax Europa e.V. und seinem Vorsitzenden Ulfkotte sind seither verstummt…
Akte Islam


Sind an den Katastrophen immer nur die anderen schuld?

Mai 17, 2008

Wenn al Rawi behauptet: “Keiner redet von dem Existenzrecht des palästinensischen Staates”.
dann leidet er entweder unter Realitätsverlust oder versucht als demagogischer Zyniker die Realität zu vernebeln, denn bereits 1937 schlug die britische Peel-Kommission die Teilung Palästinas in einen großen arabischen und einen winzig kleinen jüdischen Staat rund um Tel Aviv vor.

Die palästinensische Führung unter Mufti Hadj Amin al Husseini lehnte ab. Seit 1936 befanden sich die Araber Palästinas (damals nannte man die Juden Palästinenser und kein Araber hätte sich so genannt) im Aufstand, der aber vom Mufti zum Abrechnen mit seinen Gegnern im eigenen Volk benützt wurde. Durch die katastrophale Politik der palästinensischen Führung schwächten diese bis 1939 dauernden Unruhen nur die Araber.

Am 29. November 1947 beschloss die Generalversammlung der UNO die Teilung des Landes und die Schaffung eines arabischen Staates in Palästina. Die palästinensische Führung und alle arabischen Staaten lehnten ab. Sie begannen sofort mit Attacken auf die jüdische Gemeinschaft. Doch die Führung der über einer Million Araber im Land und der arabischen Staaten konnten sich nicht auf einen koordinierten Kampf gegen die palästinensischen Juden einigen.

Seither gab es zahllose internationale Initiativen zur Unterstützung der Palästinenser. Seit 1993 (Oslo) hat der Staat Israel offiziell das Existenzrecht eines palästinensischen Staates anerkannt und es gab viele Initiativen, um einen solchen Staat zu ermöglichen. Doch bis heute waren die Palästinenser nicht gewillt und/oder nicht fähig, staatliche Strukturen zu schaffen und das Gewaltmonopol durchzusetzen, was Grundbedingungen für die Errichtung eines Staates sind.

Omar al Rawi: “Allein die illegalen Siedlungen zerfransen das Gebiet und lassen es wie einen Fleckerlteppich aussehen, wirtschaftlich und politisch nicht überlebensfähig. Eine Politik der vollendeten Tatsachen”.

Yasser Arafat wurde im Camp David, durch Vermittlung von Präsident Clinton, 95% des Gebietes angeboten und für die restlichen 5% ein Gebietsaustausch. Arafat verließ die Verhandlungen ohne einen Gegenvorschlag zu machen.
Ariel Scharon ließ 2005 den Gazastreifen von allen jüdischen Siedlungen räumen. Hinterlassen hatte man die Gewächshäuser, in denen Gemüse, Obst und Blumen produziert wurden.

Hamas ließ diese von einem Mob zerstören und heute machen Einwohner von Gaza, die Israelis dafür verantwortlich, dass sie so wenig Gemüse und Obst konsumieren. Vor allem aber nützte Hamas die Räumung, um eine Basis für den Terror zu schaffen und Israel innerhalb der Waffenstillstandslinien von 1949 bis heute mit Raketen zu beschießen.

Omar al Rawi: “Der Schrecken des Holocaust ist das schlagende Argument in dieser Diskussion, schließlich nannte niemand Geringerer als Abba Eban die Grenzen von 1967 als die Grenzen von Auschwitz.”

Omar al Rawi vergisst: Die 1967 eroberten Gebiete (mit wenigen Ausnahmen) wurden nach dem Sieg der israelischen Armee im Juni 1967 den arabischen Staaten gegen Frieden angeboten. Die arabische Gipfelkonferenz in Khartum (Sudan) beschloss jedoch im August 1967: “Kein Frieden mit Israel, keine Verhandlungen mit Israel, keine Anerkennung Israels”. Erst danach wurde mit Siedlungsbau begonnen. Haben da nicht auch die arabischen Staaten eine Verantwortung?

Unter 1,5 Millionen Muslimen im Gazastreifen leben 3,000 Christen, die seit der Hamas Machtergreifung im Gazastreifen den islamistischen Druck verstärkt merken. In der Nacht zum 15. Mai 2008 ist eine Bombe vor einer christlichen Schule in Gaza explodiert. Im Oktober 2007 wurde der von Geburt an christlicher Buchhändler Rami Ayyad in Gaza erstochen und seine Leiche auf die Strasse geschmissen. Hamas hat zwar zugesichert, die Mörder fassen zu wollen, dies jedoch bis heute nicht getan. Bereits im April 2007 explodierten Bomben in der Stadt Gaza, die zwei Internetcafes und den christlichen Buchladen beschädigten. Die christlichen Kinder in der Schule werden als “ungläubig” beschimpft und viele Christen würden gerne in die West-Bank umsiedeln oder auswandern.

Juden durften bis zum Juni 1967 nicht die Klagemauer und die jüdische Altstadt in Jerusalem besuchen. Das jüdische Viertel das seit Jahrhunderten von Juden bewohnt war, wurde demoliert, jüdische Grabsteine zum Bau von Latrinen verwendet. Kein Jude durfte auf dem Gebiet Palästinas, das von Arabern verwaltet wurde, bleiben obwohl Juden immer im Heiligen Land lebten, lange bevor es überhaupt Muslime gab. Auf israelischer Seite erinnert man sich an diese Ausgrenzung von Juden und befürchtet, dass bei einer Teilung Jerusalems, die Sicherheit der in der Altstadt lebenden Juden nicht mehr gewährleistet wäre.

Wiedergutmachung darf man nicht nur von Israel fordern, sondern auch von den arabischen Staaten aus denen Juden geflüchtet bzw. vertrieben worden sind, hier steht Anspruch gegen Anspruch. Was aber die dunklen Seiten der Geschichte betrifft, da haben die Palästinenser wesentlich mehr nachzuholen als die israelische Zivilgesellschaft.

Es ist dieser Revanchismus, der dazu führt, dass zum Beispiel im Libanon geborene “Palästinenser” bis heute diskriminiert werden und keine Möglichkeit haben die Staatsbürgerschaft zu erhalten. Palästinensische “Flüchtlinge” wurden zu Zehntausenden aus dem Irak und Kuweit vertrieben, ohne dass es nennenswerte Solidaritätsdemonstrationen gegeben hätte. Ganz anders ist es, wenn es darum geht den jüdischen Staat zu dämonisieren.

Was Omar al Rawi vollkommen verdrängt: Amin al-Husaini, Großmufti von Jerusalem, war Adolf Hitlers arabischer Bundesgenosse. Er war eingeweiht in den Holocaust sowie daran in Wort und Tat beteiligt. Der Rede nach, indem er den religiösen und rassistischen Judenhass vermischt, den Jihad gegen die Alliierten gepredigt und gnadenlos Juden verfolgt hat. Und dies ungeachtet des ihm zweifelsfrei im Detail – man denke an den Besuch seiner Begleiter im Konzentraionslager Sachsenhausen 1942 – als auch im großen Ergebnis – er selbst nennt für den Sommer 1943 die ihm durch Himmler mitgeteilte Summe von “drei Millionen vernichteten Juden” – bekannten Holocausts.

Der Tat nach, indem er sich auch voll in die Dienste Berlins stellte und Muslime unter dem Hakenkreuz rekrutierte. Hätten die Nazis gesiegt, wäre er als arabischer Führer ihr williger Vollstrecker bei dem ihm durch Hitler für Nahost angezeigten Holocaust in Mittelost geworden. Der Massenmord an Juden in Europa im Weltkrieg war keineswegs allein “eine Sache des Westens”, sondern auch die des Großmuftis und ähnlich gesinnter Araber wie Iraks Expremier Rashid Ali al-Kailani. Wie auch die Erinnerungen des Großmuftis enthüllen, wussten beide darum. Dennoch schlossen sie in Berlin ihren Pakt mit den Nazis, ja beeinflussten deren Kurs in Europa und Nahost.

jüdische


“EHRENMORD” IN HAMBURG

Mai 17, 2008

Zwanzig Mal stach der Bruder zu, tötete seine eigene Schwester: Die Bluttat an einer 16-Jährigen in Hamburg war vermutlich ein “Ehrenmord”. Offenbar musste die Deutsch-Afghanin sterben, weil sie sich von ihrer Familie entfernte.

Es war offenbar ein “Ehrenmord”. Das Mädchen habe ihre Familie auf eigenen Wunsch verlassen, berichtet das “Hamburger Abendblatt” unter Berufung auf Polizeiangaben. Sie habe sich als Deutsche gefühlt, habe offenbar auch so leben wollen.

Sogenannte Ehrenmorde kommen in bestimmten ethnischen Gruppen vor, in denen Frauen für die “Entehrung” ihrer Familie verantwortlich gemacht werden. Die Täter, meist enge Familienangehörige, wollten mit der Tötung die Ehre wieder herstellen.

Spiegel


Nazis und Islam- Hand in Hand

Mai 16, 2008

Über den Islam und die extreme Rechte. Wenn in Deutschland große Moscheen gebaut werden, ist es schon fast zur Gewohnheit geworden, dass Neonazis dagegen demonstrieren. Da wird es einige Beobachter der rechten Szene verwundern, dass in der aktuellen Ausgabe der NPD-Parteizeitung der Koran als “ein politisches und ein gesellschaftliches Manifest von revolutionärer Sprengkraft“ gelobt wird. Dies wirft erneut die Frage auf, wie es um ein Bündnis zwischen Islamisten und deutschen Rechtsextremisten steht?

weiter – mut gegen rechte Gewalt


Der Zentralrat der EX-Muslime (ZdE)

Mai 16, 2008

Rakete schlägt in Einkaufszentrum ein

Mai 14, 2008

Chaos in der israelischen Stadt Aschkelon: In einem Einkaufszentrum ist eine Rakete eingeschlagen, mehrere Menschen wurden verletzt. Das Geschoss traf das Gebäude mit voller Wucht, es stürzte teilweise ein.

Spiegel


Österreich im Würgegriff des Islamismus

Mai 14, 2008

Islamismus
Dieser Begriff wird oft mißverstanden oder unbeholfen mit der Religion Islam gleichgesetzt. Islamismus ist die Verfolgung politischer Ziele unter Vortäuschung religiöser Zwecke. Ziel ist die Errichtung eines islamischen Staates (umma), jedoch nach den Vorstellungen der Islamisten, die dann an den Schalthebeln der Macht sitzen wollen. Islamismus scheut zur Erreichung seiner Ziele nicht vor Gewalt und Heuchelei (Takiya) zurück. Andersgläubige haben in den Augen von Islamisten keine Rechte, Abgefallene noch weniger.

Der Islamismus entstand 1928 mit der Gründung der Muslim-Bruderschaft („al-Iqhwan al-Moslimoun“), durch Hassan al-Banna in Ägypten. Wenig bekannt ist, daß die Muslim-Bruderschaft direkt mit den Nazis zusammenarbeitete, aus gemeinsamem Haß gegen Juden, und laut deutschem Verfassungsschutz auch heute noch gute Kontakte zu Neonazi-Kreisen bestehen. Da die Muslim-Bruderschaft wegen ihres gewaltsamen Vorgehens und zahlreicher Anschläge in arabischen Staaten zunehmend unbeliebt, in Syrien gar verboten wurde, wichen viele ihrer Mitglieder nach Europa aus. Nicht von ungefähr findet sich unter Österreichs rund 800.000 Moslems ein zahlenmäßig kleiner, jedoch machthungriger und einflußreicher Kreis von islamistischen Zuwanderern aus Syrien.
weiter


Wer Hass sät

Mai 13, 2008

Im Iran und in der arabischen Welt haben antisemitische Klischees und die Leugnung des Holocaust Hochkonjunktur. In Wort und Bild wird der „zionistische Feind“ diffamiert. Eine Reise durch Gedankenwelten.

Der Geschichtsrevisionismus sei „die Atomwaffe der Armen“, verkündete Robert Faurisson im arabischen Fernsehsender Al Dschasira. Vor einem Millionen-Publikum nutzte der französische Holocaust-Leugner bereits im Mai 2001 die Gelegenheit, seine Solidarität mit dem arabisch-islamischen „Kampf um Palästina“ kundzutun. „Wenn Sie Palästina verteidigen wollen, so können Sie dies nicht mit Gewehren und Bomben erreichen. Verteidigen können Sie Palästina, indem Sie die Wahrheit über die größte Lüge des 20. und 21.Jahrhunderts verkünden, über die Lüge des Holocaust“, erklärte Faurisson den Zuschauern.
Wenige Wochen zuvor war ihm diese Chance noch versagt worden. Internationaler Druck hatte die libanesische Regierung im Frühjahr 2001 bewogen, eine vom rechtsextremen Institute for Historical Review angekündigte Konferenz zum Thema „Revisionismus und Zionismus“ in Beirut kurzfristig zu verbieten. Zu den eingeladenen Referenten zählten neben Faurisson auch der deutsche Neonazi Horst Mahler und der französische Geschichtsrevisionist Roger Garaudy. Alle drei sind wegen ihrer Publikationen einschlägig vorbestraft. Schnell kursierten Gerüchte, die Konferenz würde auf libanesischer Seite von der schiitisch-islamistischen Organisation Hisbollah und von deren Schutzmacht, der Islamischen Republik Iran, unterstützt.
Schon damals galt der Iran als Förderer einer internationalen Gemeinde von Holocaustleugnern, in der sich Vertreter unterschiedlicher politischer Couleur tummeln. Eine direkte Beteiligung an der Konzeption und Organisation der Beirut-Konferenz konnte aber weder der Hisbollah noch dem Iran nachgewiesen werden.
weiter im Cicero


Böses Israel

Mai 12, 2008

Selten genug wird darüber berichtet, dass seit dem 1. Januar 2008 etwa 1500 Raketen von Gaza auf israelisches Staatsterritorium gegen unschuldige Zivilisten gefeuert wurden – alleine 685 davon auf die Stadt Sderot. Weil dabei dieses Jahr bisher nur ein Israeli getötet wurde, ist das für die meisten Medien zu wenig interessant. Kommt dazu, was Richard C. Schneider, ARD-Chefkorrespondent mit Sitz in Tel Aviv, zu bedenken gibt: «Der psychologische Terror, dem die Israeli ausgesetzt sind, lässt sich optisch schwierig einfangen. Kein Mensch in Westeuropa kann sich hingegen vorstellen, was es heisst, tagtäglich damit zu rechnen, von einer Rakete getroffen zu werden.» Die fetten Schlagzeilen entstehen dann, wenn das israelische Militär gegen den Raketenbeschuss vorgeht, während der Tod Dutzender Palästinenser durch die libanesische Armee weit weniger stark gewichtet wird.
2005 sind die Israeli aus Gaza abgezogen. Der Durchschnittsschweizer glaubt an sein Fernurteil, dass es längst an der Zeit war, den Palästinensern ihr Land zurückzugeben. Zurückgeben? Der Gazastreifen ist durch eine ägyptische Eroberung entstanden und wurde von 1948 bis 1967 von den Ägyptern besetzt. Judäa und Samaria – das Westjordanland – gehörten bis 1967 zu Jordanien, genauso wie Ostjerusalem. Der Begriff vom palästinensischen Volk ist erst in den Sechzigerjahren entstanden.

weiter


Diktatur der Anständigen

Mai 12, 2008

Linkes Empörertum kennt keine Gnade

Gerne würde man die Kampagne gegen Krause beispiellos nennen. Allein, in der politischen Auseinandersetzung gehört es längst zur Tagesordnung, Personen niederzukartätschen, die sich gegen den linken Konformismus des Landes stellen. Linkes Empörertum kennt dabei keine Gnade. Und es ist kein Opfer zu schwach, wie der Fall Eva Herman gezeigt hat. Nur weil ihr eine Formulierung über die Familienpolitik der Nazis misslang, bekam sie die Faschismuskeule zu spüren und wurde schließlich hinterhältig öffentlich-rechtlich exekutiert; den Empörern hatte es gereicht, dass sie ein Familienmodell favorisiert, das dem nach allen Seiten offenen Zeitgeist zuwiderläuft.
weiter


„Rechte Antisemiten sind ehrlicher als linke“

Mai 12, 2008

Linke Antisemiten zweifeln nämlich an der Demokratiefähigkeit Israels. Gleichzeitig drücken sie beide Augen zu bei den autoritären, gewalttätigen Diktaturen der arabischen Länder.

Israel-Kritik, auch die lächerlichste und inhaltloseste, wird oft als Vorwand und Tarnung für primitiven Antisemitismus missbraucht. Da sind die rechten Antisemiten wenigstens ehrlicher und direkter.

Tatsache ist: Israel beweist jeden Tag aufs Neue, dass es eine lebendige, pluralistische Demokratie nach westlichen Werten ist.

Trotz alltäglichen Terrors – stellen wir uns vor in Berlin, München oder Hamburg würden in Fußgängerzonen Selbstmordanschläge verübt – ist Israel immer noch eine Gesellschaft, in der Freiheit und Recht oberste Priorität haben. Jeden Tag ringen die Israelis zwischen dem Bedürfnis nach Sicherheit und den Freiheitswerten. Sie entscheiden sich immer wieder und trotz des täglichen Risikos für die Freiheit.

Israels Bevölkerung ist in den letzten 60 Jahren um das Zehnfache gewachsen. Menschen aus über 90 Ländern mit ihren unterschiedlichen Kulturen sind integriert worden. Auch die Araber mit israelischem Pass sind trotz ihrer doppelten Loyalität weitaus freier in Israel als in irgendeinem arabischen Land.

Das Demonstrationsrecht ist in Israel uneingeschränkt. Araber und Palästinenser dürfen in Tel Aviv gegen Israels Existenz demonstrieren, Israelis für einen palästinensischen Staat. Ich wünsche mir, dass in Ägypten, Iran und Saudi-Arabien eine Demonstration für das Existenzrecht Israels zugelassen würde.

60 Jahre Israel ist eine Erfolgstory für die Menschen und Werte der westlichen Zivilisation. Trotz innerer und äußerer Gefahren, Kriegen und Terror wird die Freiheit in Israel täglich gelebt.
weiter


„Deutungsfalle steht vielen im Weg“

Mai 12, 2008

Sie leiten die Begegnungsstätte ALTE SYNAGOGE Essen und besitzen sowohl die israelische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Wie hatten Sie die Ankündigung und die Debatte darüber erlebt, dass ein Abgeordneter mit Junge-Freiheit-Vergangenheit Thüringer Kultusminister werden sollte?

Edna Brocke: Es gibt in diesem Land eine Deutungsfalle, die vielen im Wege steht. Sie haben das Gefühl, links sei das Gegenteil von rechts, und glauben deshalb, wenn man links ist, sei man automatisch gut. Deshalb stellen sie alles, was konservativ oder bürgerlich ist, automatisch in die rechte Ecke, um sich selbst auf der richtigen Seite zu wissen. Diese Deutungsfalle scheint hier wieder zugeschnappt zu haben. Aber in meiner Wahrnehmung ist links das Gegenteil von konservativ oder von bürgerlich. Man muss unterscheiden zwischen Publikationen, die bürgerlich oder konservativ sind, und solchen, die eindeutig rechts oder rechtsradikal sind.

Wie würden Sie die Junge Freiheit, für die Krause vor zehn Jahren gearbeitet hat, einordnen?

Ich lese sie nicht regelmäßig, schaue aber öfters rein und muss sagen, sie hat eine Fülle von interessanten Beiträgen mit durchaus konservativen Positionen, die ich aber ausgesprochen nicht in die rechte Ecke stellen würde. Diese Gleichsetzung von konservativ und rechts ist einfach ein Fehler.

weiter


Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.