So funktioniert Dialog nicht

September 30, 2007

Wer jedoch dem Islam eine Friedensvollmacht erteilt und seinen politischen Dominanzanspruch akzeptiert, muss auch bestimmte „Kollateralschäden“ in Kauf nehmen. Zu ihnen gehört die koranische Judenfeindschaft, die nicht nur deutschen Antisemiten zu unverhoffter Rechtfertigung verhelfen kann.

In „Berlin Mitte“ kam unlängst der Vertreter einer Islam-Sekte zu Wort, der die Empfehlung formulierte, dass wenn jemand – womöglich unter Alkoholeinfluss – die Absicht äußere, ein paar Juden umbringen zu wollen, man nicht gleich den Verfassungsschutz rufen könne. Vielmehr solle man „die Kirche im Dorf lassen“. Dass hier kein nennenswerter Zweifel, geschweige denn Widerspruch aufkam, entspricht dem gerichteten Charakter des „Dialogs“. Ihm haftet die Tendenz zur „Demophobie“ an, weil er sich verächtlich gegen den „Stammtisch“ des Volkes, also auch gegen die Mehrheit der Diaspora-Muslime richtet.

Die Fülle mildernder Umstände für islambedingte Straftaten verdeutlicht den inzwischen durchaus etablierten Einfluss der Scharia in Europa. Weder die Frankfurter Tat noch eine kürzliche Wertung der Hamburger Staatsanwaltschaft lässt sich als „Zufall“ einstufen. Nach deren Auslegung muss das deutsche Recht zurückweichen, wenn ein Muslim aus Glaubensgründen in „Gewissensnot“ gerät. Wann und wo immer er den Islam bedroht sieht, soll die Religionsfreiheit den Rechtsstaat außer Kraft setzen, und den „Weg Allahs“ freimachen, auf dem er das schariatische Recht durchsetzen kann.

Dem kommt die moderne Gesellschaft entgegen, die mit Lifestyle und Entertainment ohnehin andere „Werte“ betont als die Spielregeln des demokratischen Rechtsstaats und seiner Grundrechte. Mithin folgt auch die Willensbildung in Politik und Gesellschaft einem „Strukturwandel“, der nichtislamische Interessen ausgrenzt.

Mit Erfolg drillen dessen Dressureliten das Volk auf umfassenden „Respekt“, sozusagen auf Demophobie gegen sich selbst. So liegt es in der „Natur der Sache“, den steigenden Muslimanteil an der Migration, ungeregelten Moscheebau und – im weiteren Sinne – auch die künstlichen Sprit- und Energiepreise „tolerant“ hinzunehmen. Auf ebenso „natürliche“ Weise wird der neue Antisemitismus zur logischen Konsequenz.

ob nicht auch hier die postmoderne Umkehr-Optik das Opfer zum Täter macht:

Danach könnte es die Kippa des Rabbiners gewesen sein, die den gläubigen Muslim zur islamischen Notwehr gegen den westlichen Unglauben „provozierte“.

Frankfurter Neue Presse


Ägypter wegen Volksverhetzung angeklagt

September 29, 2007

Ein ägyptischer Kaufmann vertrieb CDs für Kinder, auf denen Rassistisches zu hören ist. Wegen geistiger Brandstiftung wurde er nun zu 18 Monaten Haft mit Bewährung verurteilt.

Auf den mit kindlichen Motiven versehenen CDs wird zu Intifada gegen die “Zionisten” aufgerufen, Juden werden als “Affen und Schweine” verhöhnt, die man “abstechen” oder “schlachten” müsse. “Der Tod in Ehre ist so schön, wir mögen und lieben ihn, so wie ihr das Leben. Zählt schon mal eure Tage. Außer Tod gibt es für euch nichts”, heißt es in einem der “Kinderlieder”.

Juden als “Hurensöhne und schmutziges Volk” beschimpft

Dort waren erst kürzlich drei mutmaßliche Terroristen unter dem Verdacht festgenommen worden, einen Anschlag geplant zu haben. Aus einer Telefonüberwachung des Angeklagten ergeben sich auch durchaus Anhaltspunkte, die seine vermeintliche religiöse Toleranz in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. “Juden sind Hurensöhne. Die Juden sind ein schmutziges Volk”, sagt Abdel R. in einem abgehörten Telefonat zu einem Freund.
Sie bringen Hass, Intoleranz und Gewaltbereitschaft in unser Land”, wirft er Abdel R. vor. Besonders verwerflich sei es, dass er mit seinen CDs auch noch gezielt Kinder indoktriniere.
Süddeutsche


Moscheebau Hausen: Appell an OB Petra Roth

September 29, 2007

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

am 4. Oktober werden Sie im Rahmen einer Plenarsitzung zu dem geplanten Neubau einer weiteren Moschee im Stadtteil Hausen Stellung beziehen. Als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, die die Einseitigkeit des bisherigen politischen und öffentlichen Diskurses mit tiefer Sorge beobachten, appellieren wir dringend an Sie, folgendes bei Ihrer Meinungsbildung in Betracht zu ziehen…………….

1.) Ihre Verantwortung vor Gott, die unser Grundgesetz in der Präambel an erster Stelle ins Bewusstsein rückt. Dieser Gott, auf den die Väter des Grundgesetzes Bezug nehmen, ist der Gott der Bibel, der sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart hat.

In Ihrem Vorwort zum „Frankfurter Neuen Testament“ betonen Sie selbst, wie aktuell die Bibel ist und welche Bedeutung diese für unsere Gesellschaft hat. Bedenken Sie, dass der Allah des Koran mit dem Gott der Bibel nichts im Entferntesten zu tun hat.

2.) Die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Rechtsordnung. Dazu ein Zitat aus dem schleswig-holsteinischen Verfassungsschutzbericht von 2005:

„Zum unabdingbaren Bestand einer freiheitlichen Verfassungsordnung gehört, dass die Religion eine für Dritte folgenlose Privatsache eines jeden Individuums darstellt. Die durch Artikel 4 Grundgesetz gewährte Religionsfreiheit differenziert nicht zwischen einzelnen Religionen und räumt auch Nicht-Gläubigen denselben Achtungsanspruch ein. Eine solche Toleranz gegenüber anderen Lebensplänen ist dem Islamismus fremd. Er verfolgt einen kollektivistischen Ansatz, instrumentalisiert die Religion für politische Machtansprüche und stellt damit eine Ideologie dar. Endziel ist entweder die umfassende, gewaltsame theokratische Umgestaltung der jeweiligen Herkunftsländer und/oder die langfristig angelegte Durchsetzung seiner politisch-religiösen Vorstellungen auch in westlichen Verfassungsstaaten und freiheitlichen Gesellschaftsordnungen. Diese extremistischen Zielsetzungen werden allerdings im öffentlichen Diskurs häufig verschleiert. So sind vordergründige Bekenntnisse zu Pluralismus, demokratischen Prozessen und Minderheitenschutz nicht selten, die im Kontext jedoch erkennen lassen, dass sie nur solange gelten, wie man sich selbst in der Minderheit befindet.Insbesondere im interreligiösen Dialog wird auf die Taqiya, die aus islamischen Quellen abgeleitete Befugnis zur Täuschung, zurückgegriffen.“

Eine Taktik, die auch der Generalsekretär des Vereins der „Hazrat Fatima Moschee“, Herr Ünal Kaymakci, exzellent beherrscht, was er im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Ortsbeirats 7 in der Brotfabrik am 18. September eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Dies zugrunde legend bitten wir Sie – in Verantwortung gegenüber unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung – die Tatsache zu berücksichtigen, dass der Islam und das Grundgesetz unvereinbar sind: Der Islam ist eine Politreligion mit Überlegenheits- und Herrschaftsanspruch, der Nichtmuslimen weniger Rechte einräumt, sie zu Menschen zweiter Klasse degradiert und insbesondere Frauen diskriminiert. Moscheen sind keine „Gebetshäuser“, wie oft naiv behauptet wird, sondern politische Zentren. Religionsfreiheit im Islam gibt es nicht. Muslime haben das Ziel – wenn Sie dem Gebot Allahs folgen – sobald sie als Minderheit eine gewisse Macht haben, die Scharia einzuführen, erst recht als Mehrheit. Dazu verpflichtet der Koran. Sie täuschen also zunächst die Anpassung vor, in den islamischen Rechtsschulen heißt das „taqiya“. Der hessische Innenminister Bouffier nannte das im Hessischen Verfassungsschutzbericht 2002 „Legalitätstaktik“.

3.) Weiterhin appellieren wir an Sie, sich Ihre Verantwortung als Oberbürgermeisterin aller Frankfurter Bürger und Bürgerinnen zu vergegenwärtigen. In unserer Stadt leben Menschen jeglicher sozialer, kultureller und religiöser Prägung aus mehr als 180 Ländern der Erde.

Das muss klar herausgestellt werden, da insbesondere der Integrationsdezernent, Herr Jean-Claude Diallo, sich zum Handlanger des Hazrat-Fatima-Moscheenvereins gemacht hat und die Interessen vieler in Hausen und Frankfurt lebenden Bürgerinnen und Bürger in einer äußerst arroganten Art missachtet. Wer – wie er – für die Schilderung der schrecklichen, seit Jahrhunderten andauernden Verfolgung der koptischen Christen in Ägypten durch den Islam und die daraus resultierenden Vorbehalte der koptischen Gemeinde in Frankfurt-Hausen gegenüber dem geplanten Moscheebau nur ein abfälliges Lächeln übrig hat (so geschehen in der öffentlichen Sitzung des Ortsbeirats 7 am 18. September), disqualifiziert sich charakterlich für diese anspruchsvolle Aufgabe. Fachlich hat er es mit seinen Beiträgen in der laufenden Debatte ohnehin schon getan.

Wir bitten Sie als vom Volk gewählte Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt, auch die Interessen, Sorgen und Nöte der einheimischen Bevölkerung sowie die Belange aller hier lebenden Bürger mit Migrationshintergrund – insbesondere derer, die aufgrund ihres Glaubens oder ihrer politischen Einstellung in islamischen Ländern verfolgt und diskriminiert wurden bzw. werden – den Interessen des Hazrat-Fatima-Moscheenvereins gegenüber-zustellen und diese sorgfältig gegeneinander abzuwägen. In diesem Zusammenhang erinnern wir gerade Sie als Frau an die Menschenrechtsverletzungen an vielen Mädchen und Frauen in unserer Stadt, die aufgrund der Vormachtsstellung des Mannes im Islam ihres Rechts auf Selbstbestimmung sowie ihrer persönlichen Freiheit und Würde beraubt werden (Verweigerung von Aus- und Weiterbildung, Einschränkungen in der Berufswahl, Zwangs- verheiratung, Ehrenmorde usw.)

Wir, die Unterzeichner dieses offenen Briefes, vertrauen darauf, dass Sie als Repräsentantin der freien Bürgerinnen und Bürger der Stadt Frankfurt am 4. Oktober eine Position beziehen werden, die die freiheitlich demokratische Grundordnung unserer Gesellschaft stärkt und der weiteren Islamisierung unserer Stadt und unseres Landes entgegenwirkt.

Mit freundlichen Grüßen

oberbuergermeisterin@stadt-frankfurt.de


Kopftuch und Bart: Gaza nach drei Monaten Hamas-Herrschaft

September 29, 2007

Abu Riala weicht der Frage nach seiner Beurteilung der Lage in seiner Heimat geschickt aus: “Deutschland ist groß. Meine Liebe ist Adolf Hitler. Deutschland ist stark.”

Auch Abu Ramadan fällt nicht ein, die Israelis für die Misere in Gaza verantwortlich zu machen. Über die Hamas fällt kaum ein negatives Wort. Aber als er dann auf “Abu Amar” – so der Name von Jasser Arafat im Volksmund – und die Leute, die der seit 1993 aus Tunesien mitgebracht hat, zu sprechen kommt, findet er nicht genug Schimpfwörter: “Das sind alles Diebe, Mörder, Lügner, Hurensöhne… Als die Israelis hier waren, hatten wir Arbeit, Essen und Freiheit. Die Araber hassen nur ihre Brüder. Wenn heute Wahlen wären und man sich zwischen Fatah, Hamas, den Ägyptern, den Jordaniern und den Israelis entscheiden könnte, würden 99 Prozent der Einwohner von Gaza die Herrschaft der Israelis wählen.”

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Wikipedia: Kritik am Begriff Islamphobie

September 29, 2007

Kritik am Begriff der Islamophobie

Fourest und F. Venner sind der Ansicht, dass der Begriff ursprünglich Ende der siebziger Jahre durch iranische Mullahs geprägt wurde, um damit Frauen, die sich weigerten, den Hidschab zu tragen, zu verunglimpfen. Später wurde er auch auf Autoren wie Salman Rushdie und Taslima Nasreen angewandt. Die Verwendung des Begriffs führe zur „desaströse[n] Konsequenz einer Amalgamierung liberaler Moslems mit den extremistischen Moslems“ und erwecke den Eindruck, „dass die Probleme des gesellschaftlichen Ausschlusses einzig über den Umweg der religiösen Integration zu lösen seien“. Auch manipuliere er die öffentliche Debatte und diene der Diffamierung von „Antirassist[en] und Gegner[n] der sexistischen Interpretationen des Koran“. Christlichen Fundamentalisten helfe die Wortschöpfung, gegen jede Religionskritik zu kämpfen. Sie leiste „ausgezeichnete Dienste im Kampf gegen die Blasphemie“ und entleere die „Frage des Rassismus“ ihrer „Substanz“. [31]

Dem Journalisten Bernard Schmid zufolge gibt es das griechisch suffigierte Wort “islamophob” im Persischen aber nicht. Das Regime des Ayatollah Khomenei habe unverschleierte Frauen vielmehr als zed-e eslam (gegen den Islam) oder als zed-e enqelab (gegen die Revolution) bezeichnet. [32]

So urteilt Eric Conan vom L’Express, der Begriff erlaube es, die säkulare Gesellschaftsordnung als rassistisch zu diffamieren und vom Antisemitismus der maghrebinischen Immigranten in Frankreich abzulenken. In diesem Zusammenhang erinnert er an die Listen missliebiger jüdischer Journalisten, die Tariq Ramadan, der den Begriff 1998 in Frankreich einführte, angelegt hatte: Ein Vergehen, für das Jean-Marie Le Pen noch gerichtlich verurteilt wurde. Er verweist auch auf die Mahnung des Hohen Rates für Integration im französischen Ministerium des Premierministers, dass jede Kritik an der Religion – wie jeder Weltanschauung – als Bestandteil der Meinungsfreiheit verfassungsrechtlich garantiert sei, und dem Rassismus sowie der Xenophobie nicht gleichgestellt werden solle. [33]

Das ATTAC-Mitglied Bernard Cassen wirft T. Ramadan vor, den Begriff zu instrumentalisieren, um nicht nur jede Kritik, sondern auch schon jedes Infragestellen seiner Positionen zu unterbinden. [34] Der Philosoph Piers Benn meint, die Verwendung des Begriffs sei „intellektuell und moralisch ungesund“. Er unterstellt dessen Verfechtern nicht nur Angst vor der kritischen Analyse islamischer Ansprüche und islamischer Praxis, weil die Ergebnisse ihnen nicht zusagen könnten. Analog zur Wortbildung Homophobie sieht er den Begriff als negativ konnotiertes Schlagwort und einer notwendigen Differenzierung im öffentlichen Diskurs hinderlich; er stellt die inhaltliche Berechtigung des Begriffs deswegen in Frage. [35]

Ali Sina kritisiert den Islam rigoros und sieht ihn als Ideologie. Deren Ablehnung oder Kritik könne nicht als Phobie deklariert werden, da dies impliziere, die Kritik sei bereits widerlegt. Auch werde damit unterstellt, sowohl die Annahme einer Bedrohung durch den Islam als auch dessen Einordnung als Ideologie werde im Rahmen eines gesellschaftlichen Konsens als irrational und der psychologischen Betreuung würdig angesehen. Die Pathologisierung von Widerspruch und Kritik über den Neologismus Islamophobie sei „blanke Arroganz“ und ein Symptom des intellektuellen Versagens der islamischen Elite sowie ihrer Unfähigkeit, den Islam rational und argumentativ zu verteidigen. [36]

Der deutsche Journalist Udo Ulfkotte sieht den Begriff “Islamophobie” als Anmaßung der Muslime, sich stets als Opfer zu sehen. [37]


Neo-Nazis loben Islamisten!

September 29, 2007

Lob von ganz rechts für arabische Freischärler und Terroristen? Das ist nicht ungewöhnlich. Neonazis Seit an Seit mit Islamisten, diese Vision der denkbar größten Koalition des Bösen beflügelt so manchen deutschen Rechtsextremen. Der umtriebige Jürgen Rieger, der vom RAF-Sympathisanten zum Holocaustleugner vorangeschrittene Horst Mahler, der NPD-Vordenker Andreas Molau – sie betonen Berührungspunkte deutscher „Nationalisten“ mit islamischen Fanatikern. Den Schweizer Revisionisten Ahmed Huber führte dies so weit, dass er zum Islam konvertierte. Auf einem Kongress der Jungen Nationaldemokraten (JN), der NPD-Nachwuchsorganisation, redete Huber schon im Oktober 2000. Und verwies darauf, dass in der arabischen Welt ein revisionistisches Geschichtsbild verbreitet sei. Der damalige JN-Chef Sascha Roßmüller zeigte sich stolz, dass „Allah und Odin“ hinter ihnen stünden.

Nationalsozialismus und politischer Islam haben ideologisch einiges gemeinsam – allem voran glühenden Judenhass. Die ägyptischen Muslimbrüder sympathisierten in ihrem Kampf „gegen Kreuzfahrer und Juden“ ebenso mit den Nazis wie der Mufti von Jerusalem, Haji Amin-al Husseini. 1942 hoffte er, die „jüdische Frage“ würde durch eine britische Niederlage im Nahen Osten endgültig gelöst.

Das gemeinsame Feindbild hält bis heute. Palästinenser und Deutsche vereine das Leiden unter demselben Feind, betonen Redner auf Neonazi-Demonstrationen immer wieder. Da wird „Internationale Völkermordzentrale Israel“ skandiert und die Nähe zu arabischen „Verbündeten“ gesucht. „Bereits seit einigen Wochen versuchten die Massenmedien in der westlichen Welt, Stimmung gegen arabische Widerstandskämpfer zu schüren“, hieß es in einem Flugblatt der Steinfurter NPD gegen den Libanon-Krieg 2006. Und der NPD-Theoretiker Jürgen Gansel schrieb: „Gegen den Neokolonialismus Amerikas und den Staatsterrorismus Israels können sich die Muslime der Solidarität von Nationalisten sicher sein.“ 

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 solidarisierte sich die NPD mit dem iranischen Team. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad sei willkommen, betonte NPD-Chef Udo Voigt. So könnten „Tabuthemen“ in den Blickpunkt gerückt werden – Ahmadinedschads Holocaustleugnung musste er nicht ausdrücklich nennen.

Wie Juden sind die USA als Wurzel allen Übels gemeinschaftliche Hass-Objekte von Neonazis und Islamisten. In rechtsextremem Kreisen wurden die Anschläge vom 11. September 2001 ebenso begrüßt wie unter Islamisten. Gemeinsam sind beiden zudem die Ablehnung von Globalisierung, Kapitalismus und „Zinswirtschaft“ sowie einer toleranten, anti-totalitären westlichen Kultur. Molau sagte im Interview mit der Internetseite „muslim-markt“, deren Betreiber im Visier des Verfassungsschutzes stehen: „Etwas mehr Kopftuch, als Frage einer züchtigen Kleiderordnung, stünde manchem deutschen Mädel schon gut zu Gesicht.“ 

Zugleich stellt der NPD-Ideologe Gansel klar, der Islam könne nur ein taktischer Partner sein. Nach dem Prinzip des „Ethno-Zentrismus“, nach dem jedes Volk einen natürlichen Raum hat, in dem es frei von „Vermischung“ leben dürfe, passen Muslime nicht in ein Deutschland Marke NPD. „Solange die Fremden wegen der politischen Verhältnisse noch nicht ausgewiesen werden können“, so Gansel, müsse aber „ihre islamische Identitäts- und Glaubensgemeinschaft möglichst intakt bleiben, damit es nicht zu kulturellem Einheitsbrei und Völkervermischung kommt.“Auf Deutsch: Je islamistischer und abgeschotteter Muslime sich geben, desto willkommener sind sie den Neonazis. Umso leichter kann man sie dereinst in ihre ursprünglichen Lebensräume „zurückführen“. Lebensräume, in denen aus Sicht von Rechtsextremen und Islamisten eine Menschengruppe definitiv nichts zu suchen hat: Juden.


Hass-Löwe, Terror-Biene, Märtyrer-Maus – Haß im Kinder TV

September 29, 2007

Der TV-Sender der Hamas nutzt im Kinderfernsehen gerne Cartoonplagiate für seine Propaganda. Den Anfang machte “Farfur”, ein Mickey-Maus-Nachbau, dann folgte eine islamistische Biene Maja – jetzt muss Löwenkönig Simba die Fatah vertreiben.

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