Sind an den Katastrophen immer nur die anderen schuld?

Mai 17, 2008

Wenn al Rawi behauptet: “Keiner redet von dem Existenzrecht des palästinensischen Staates”.
dann leidet er entweder unter Realitätsverlust oder versucht als demagogischer Zyniker die Realität zu vernebeln, denn bereits 1937 schlug die britische Peel-Kommission die Teilung Palästinas in einen großen arabischen und einen winzig kleinen jüdischen Staat rund um Tel Aviv vor.

Die palästinensische Führung unter Mufti Hadj Amin al Husseini lehnte ab. Seit 1936 befanden sich die Araber Palästinas (damals nannte man die Juden Palästinenser und kein Araber hätte sich so genannt) im Aufstand, der aber vom Mufti zum Abrechnen mit seinen Gegnern im eigenen Volk benützt wurde. Durch die katastrophale Politik der palästinensischen Führung schwächten diese bis 1939 dauernden Unruhen nur die Araber.

Am 29. November 1947 beschloss die Generalversammlung der UNO die Teilung des Landes und die Schaffung eines arabischen Staates in Palästina. Die palästinensische Führung und alle arabischen Staaten lehnten ab. Sie begannen sofort mit Attacken auf die jüdische Gemeinschaft. Doch die Führung der über einer Million Araber im Land und der arabischen Staaten konnten sich nicht auf einen koordinierten Kampf gegen die palästinensischen Juden einigen.

Seither gab es zahllose internationale Initiativen zur Unterstützung der Palästinenser. Seit 1993 (Oslo) hat der Staat Israel offiziell das Existenzrecht eines palästinensischen Staates anerkannt und es gab viele Initiativen, um einen solchen Staat zu ermöglichen. Doch bis heute waren die Palästinenser nicht gewillt und/oder nicht fähig, staatliche Strukturen zu schaffen und das Gewaltmonopol durchzusetzen, was Grundbedingungen für die Errichtung eines Staates sind.

Omar al Rawi: “Allein die illegalen Siedlungen zerfransen das Gebiet und lassen es wie einen Fleckerlteppich aussehen, wirtschaftlich und politisch nicht überlebensfähig. Eine Politik der vollendeten Tatsachen”.

Yasser Arafat wurde im Camp David, durch Vermittlung von Präsident Clinton, 95% des Gebietes angeboten und für die restlichen 5% ein Gebietsaustausch. Arafat verließ die Verhandlungen ohne einen Gegenvorschlag zu machen.
Ariel Scharon ließ 2005 den Gazastreifen von allen jüdischen Siedlungen räumen. Hinterlassen hatte man die Gewächshäuser, in denen Gemüse, Obst und Blumen produziert wurden.

Hamas ließ diese von einem Mob zerstören und heute machen Einwohner von Gaza, die Israelis dafür verantwortlich, dass sie so wenig Gemüse und Obst konsumieren. Vor allem aber nützte Hamas die Räumung, um eine Basis für den Terror zu schaffen und Israel innerhalb der Waffenstillstandslinien von 1949 bis heute mit Raketen zu beschießen.

Omar al Rawi: “Der Schrecken des Holocaust ist das schlagende Argument in dieser Diskussion, schließlich nannte niemand Geringerer als Abba Eban die Grenzen von 1967 als die Grenzen von Auschwitz.”

Omar al Rawi vergisst: Die 1967 eroberten Gebiete (mit wenigen Ausnahmen) wurden nach dem Sieg der israelischen Armee im Juni 1967 den arabischen Staaten gegen Frieden angeboten. Die arabische Gipfelkonferenz in Khartum (Sudan) beschloss jedoch im August 1967: “Kein Frieden mit Israel, keine Verhandlungen mit Israel, keine Anerkennung Israels”. Erst danach wurde mit Siedlungsbau begonnen. Haben da nicht auch die arabischen Staaten eine Verantwortung?

Unter 1,5 Millionen Muslimen im Gazastreifen leben 3,000 Christen, die seit der Hamas Machtergreifung im Gazastreifen den islamistischen Druck verstärkt merken. In der Nacht zum 15. Mai 2008 ist eine Bombe vor einer christlichen Schule in Gaza explodiert. Im Oktober 2007 wurde der von Geburt an christlicher Buchhändler Rami Ayyad in Gaza erstochen und seine Leiche auf die Strasse geschmissen. Hamas hat zwar zugesichert, die Mörder fassen zu wollen, dies jedoch bis heute nicht getan. Bereits im April 2007 explodierten Bomben in der Stadt Gaza, die zwei Internetcafes und den christlichen Buchladen beschädigten. Die christlichen Kinder in der Schule werden als “ungläubig” beschimpft und viele Christen würden gerne in die West-Bank umsiedeln oder auswandern.

Juden durften bis zum Juni 1967 nicht die Klagemauer und die jüdische Altstadt in Jerusalem besuchen. Das jüdische Viertel das seit Jahrhunderten von Juden bewohnt war, wurde demoliert, jüdische Grabsteine zum Bau von Latrinen verwendet. Kein Jude durfte auf dem Gebiet Palästinas, das von Arabern verwaltet wurde, bleiben obwohl Juden immer im Heiligen Land lebten, lange bevor es überhaupt Muslime gab. Auf israelischer Seite erinnert man sich an diese Ausgrenzung von Juden und befürchtet, dass bei einer Teilung Jerusalems, die Sicherheit der in der Altstadt lebenden Juden nicht mehr gewährleistet wäre.

Wiedergutmachung darf man nicht nur von Israel fordern, sondern auch von den arabischen Staaten aus denen Juden geflüchtet bzw. vertrieben worden sind, hier steht Anspruch gegen Anspruch. Was aber die dunklen Seiten der Geschichte betrifft, da haben die Palästinenser wesentlich mehr nachzuholen als die israelische Zivilgesellschaft.

Es ist dieser Revanchismus, der dazu führt, dass zum Beispiel im Libanon geborene “Palästinenser” bis heute diskriminiert werden und keine Möglichkeit haben die Staatsbürgerschaft zu erhalten. Palästinensische “Flüchtlinge” wurden zu Zehntausenden aus dem Irak und Kuweit vertrieben, ohne dass es nennenswerte Solidaritätsdemonstrationen gegeben hätte. Ganz anders ist es, wenn es darum geht den jüdischen Staat zu dämonisieren.

Was Omar al Rawi vollkommen verdrängt: Amin al-Husaini, Großmufti von Jerusalem, war Adolf Hitlers arabischer Bundesgenosse. Er war eingeweiht in den Holocaust sowie daran in Wort und Tat beteiligt. Der Rede nach, indem er den religiösen und rassistischen Judenhass vermischt, den Jihad gegen die Alliierten gepredigt und gnadenlos Juden verfolgt hat. Und dies ungeachtet des ihm zweifelsfrei im Detail - man denke an den Besuch seiner Begleiter im Konzentraionslager Sachsenhausen 1942 - als auch im großen Ergebnis - er selbst nennt für den Sommer 1943 die ihm durch Himmler mitgeteilte Summe von “drei Millionen vernichteten Juden” - bekannten Holocausts.

Der Tat nach, indem er sich auch voll in die Dienste Berlins stellte und Muslime unter dem Hakenkreuz rekrutierte. Hätten die Nazis gesiegt, wäre er als arabischer Führer ihr williger Vollstrecker bei dem ihm durch Hitler für Nahost angezeigten Holocaust in Mittelost geworden. Der Massenmord an Juden in Europa im Weltkrieg war keineswegs allein “eine Sache des Westens”, sondern auch die des Großmuftis und ähnlich gesinnter Araber wie Iraks Expremier Rashid Ali al-Kailani. Wie auch die Erinnerungen des Großmuftis enthüllen, wussten beide darum. Dennoch schlossen sie in Berlin ihren Pakt mit den Nazis, ja beeinflussten deren Kurs in Europa und Nahost.

jüdische


“EHRENMORD” IN HAMBURG

Mai 17, 2008

Zwanzig Mal stach der Bruder zu, tötete seine eigene Schwester: Die Bluttat an einer 16-Jährigen in Hamburg war vermutlich ein “Ehrenmord”. Offenbar musste die Deutsch-Afghanin sterben, weil sie sich von ihrer Familie entfernte.

Es war offenbar ein “Ehrenmord”. Das Mädchen habe ihre Familie auf eigenen Wunsch verlassen, berichtet das “Hamburger Abendblatt” unter Berufung auf Polizeiangaben. Sie habe sich als Deutsche gefühlt, habe offenbar auch so leben wollen.

Sogenannte Ehrenmorde kommen in bestimmten ethnischen Gruppen vor, in denen Frauen für die “Entehrung” ihrer Familie verantwortlich gemacht werden. Die Täter, meist enge Familienangehörige, wollten mit der Tötung die Ehre wieder herstellen.

Spiegel


Nazis und Islam- Hand in Hand

Mai 16, 2008

Über den Islam und die extreme Rechte. Wenn in Deutschland große Moscheen gebaut werden, ist es schon fast zur Gewohnheit geworden, dass Neonazis dagegen demonstrieren. Da wird es einige Beobachter der rechten Szene verwundern, dass in der aktuellen Ausgabe der NPD-Parteizeitung der Koran als “ein politisches und ein gesellschaftliches Manifest von revolutionärer Sprengkraft“ gelobt wird. Dies wirft erneut die Frage auf, wie es um ein Bündnis zwischen Islamisten und deutschen Rechtsextremisten steht?

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Der Zentralrat der EX-Muslime (ZdE)

Mai 16, 2008


Rakete schlägt in Einkaufszentrum ein

Mai 14, 2008

Chaos in der israelischen Stadt Aschkelon: In einem Einkaufszentrum ist eine Rakete eingeschlagen, mehrere Menschen wurden verletzt. Das Geschoss traf das Gebäude mit voller Wucht, es stürzte teilweise ein.

Spiegel


Österreich im Würgegriff des Islamismus

Mai 14, 2008

Islamismus
Dieser Begriff wird oft mißverstanden oder unbeholfen mit der Religion Islam gleichgesetzt. Islamismus ist die Verfolgung politischer Ziele unter Vortäuschung religiöser Zwecke. Ziel ist die Errichtung eines islamischen Staates (umma), jedoch nach den Vorstellungen der Islamisten, die dann an den Schalthebeln der Macht sitzen wollen. Islamismus scheut zur Erreichung seiner Ziele nicht vor Gewalt und Heuchelei (Takiya) zurück. Andersgläubige haben in den Augen von Islamisten keine Rechte, Abgefallene noch weniger.

Der Islamismus entstand 1928 mit der Gründung der Muslim-Bruderschaft („al-Iqhwan al-Moslimoun“), durch Hassan al-Banna in Ägypten. Wenig bekannt ist, daß die Muslim-Bruderschaft direkt mit den Nazis zusammenarbeitete, aus gemeinsamem Haß gegen Juden, und laut deutschem Verfassungsschutz auch heute noch gute Kontakte zu Neonazi-Kreisen bestehen. Da die Muslim-Bruderschaft wegen ihres gewaltsamen Vorgehens und zahlreicher Anschläge in arabischen Staaten zunehmend unbeliebt, in Syrien gar verboten wurde, wichen viele ihrer Mitglieder nach Europa aus. Nicht von ungefähr findet sich unter Österreichs rund 800.000 Moslems ein zahlenmäßig kleiner, jedoch machthungriger und einflußreicher Kreis von islamistischen Zuwanderern aus Syrien.
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Wer Hass sät

Mai 13, 2008

Im Iran und in der arabischen Welt haben antisemitische Klischees und die Leugnung des Holocaust Hochkonjunktur. In Wort und Bild wird der „zionistische Feind“ diffamiert. Eine Reise durch Gedankenwelten.

Der Geschichtsrevisionismus sei „die Atomwaffe der Armen“, verkündete Robert Faurisson im arabischen Fernsehsender Al Dschasira. Vor einem Millionen-Publikum nutzte der französische Holocaust-Leugner bereits im Mai 2001 die Gelegenheit, seine Solidarität mit dem arabisch-islamischen „Kampf um Palästina“ kundzutun. „Wenn Sie Palästina verteidigen wollen, so können Sie dies nicht mit Gewehren und Bomben erreichen. Verteidigen können Sie Palästina, indem Sie die Wahrheit über die größte Lüge des 20. und 21.Jahrhunderts verkünden, über die Lüge des Holocaust“, erklärte Faurisson den Zuschauern.
Wenige Wochen zuvor war ihm diese Chance noch versagt worden. Internationaler Druck hatte die libanesische Regierung im Frühjahr 2001 bewogen, eine vom rechtsextremen Institute for Historical Review angekündigte Konferenz zum Thema „Revisionismus und Zionismus“ in Beirut kurzfristig zu verbieten. Zu den eingeladenen Referenten zählten neben Faurisson auch der deutsche Neonazi Horst Mahler und der französische Geschichtsrevisionist Roger Garaudy. Alle drei sind wegen ihrer Publikationen einschlägig vorbestraft. Schnell kursierten Gerüchte, die Konferenz würde auf libanesischer Seite von der schiitisch-islamistischen Organisation Hisbollah und von deren Schutzmacht, der Islamischen Republik Iran, unterstützt.
Schon damals galt der Iran als Förderer einer internationalen Gemeinde von Holocaustleugnern, in der sich Vertreter unterschiedlicher politischer Couleur tummeln. Eine direkte Beteiligung an der Konzeption und Organisation der Beirut-Konferenz konnte aber weder der Hisbollah noch dem Iran nachgewiesen werden.
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Böses Israel

Mai 12, 2008

Selten genug wird darüber berichtet, dass seit dem 1. Januar 2008 etwa 1500 Raketen von Gaza auf israelisches Staatsterritorium gegen unschuldige Zivilisten gefeuert wurden – alleine 685 davon auf die Stadt Sderot. Weil dabei dieses Jahr bisher nur ein Israeli getötet wurde, ist das für die meisten Medien zu wenig interessant. Kommt dazu, was Richard C. Schneider, ARD-Chefkorrespondent mit Sitz in Tel Aviv, zu bedenken gibt: «Der psychologische Terror, dem die Israeli ausgesetzt sind, lässt sich optisch schwierig einfangen. Kein Mensch in Westeuropa kann sich hingegen vorstellen, was es heisst, tagtäglich damit zu rechnen, von einer Rakete getroffen zu werden.» Die fetten Schlagzeilen entstehen dann, wenn das israelische Militär gegen den Raketenbeschuss vorgeht, während der Tod Dutzender Palästinenser durch die libanesische Armee weit weniger stark gewichtet wird.
2005 sind die Israeli aus Gaza abgezogen. Der Durchschnittsschweizer glaubt an sein Fernurteil, dass es längst an der Zeit war, den Palästinensern ihr Land zurückzugeben. Zurückgeben? Der Gazastreifen ist durch eine ägyptische Eroberung entstanden und wurde von 1948 bis 1967 von den Ägyptern besetzt. Judäa und Samaria – das Westjordanland – gehörten bis 1967 zu Jordanien, genauso wie Ostjerusalem. Der Begriff vom palästinensischen Volk ist erst in den Sechzigerjahren entstanden.

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Diktatur der Anständigen

Mai 12, 2008

Linkes Empörertum kennt keine Gnade

Gerne würde man die Kampagne gegen Krause beispiellos nennen. Allein, in der politischen Auseinandersetzung gehört es längst zur Tagesordnung, Personen niederzukartätschen, die sich gegen den linken Konformismus des Landes stellen. Linkes Empörertum kennt dabei keine Gnade. Und es ist kein Opfer zu schwach, wie der Fall Eva Herman gezeigt hat. Nur weil ihr eine Formulierung über die Familienpolitik der Nazis misslang, bekam sie die Faschismuskeule zu spüren und wurde schließlich hinterhältig öffentlich-rechtlich exekutiert; den Empörern hatte es gereicht, dass sie ein Familienmodell favorisiert, das dem nach allen Seiten offenen Zeitgeist zuwiderläuft.
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„Rechte Antisemiten sind ehrlicher als linke“

Mai 12, 2008

Linke Antisemiten zweifeln nämlich an der Demokratiefähigkeit Israels. Gleichzeitig drücken sie beide Augen zu bei den autoritären, gewalttätigen Diktaturen der arabischen Länder.

Israel-Kritik, auch die lächerlichste und inhaltloseste, wird oft als Vorwand und Tarnung für primitiven Antisemitismus missbraucht. Da sind die rechten Antisemiten wenigstens ehrlicher und direkter.

Tatsache ist: Israel beweist jeden Tag aufs Neue, dass es eine lebendige, pluralistische Demokratie nach westlichen Werten ist.

Trotz alltäglichen Terrors – stellen wir uns vor in Berlin, München oder Hamburg würden in Fußgängerzonen Selbstmordanschläge verübt – ist Israel immer noch eine Gesellschaft, in der Freiheit und Recht oberste Priorität haben. Jeden Tag ringen die Israelis zwischen dem Bedürfnis nach Sicherheit und den Freiheitswerten. Sie entscheiden sich immer wieder und trotz des täglichen Risikos für die Freiheit.

Israels Bevölkerung ist in den letzten 60 Jahren um das Zehnfache gewachsen. Menschen aus über 90 Ländern mit ihren unterschiedlichen Kulturen sind integriert worden. Auch die Araber mit israelischem Pass sind trotz ihrer doppelten Loyalität weitaus freier in Israel als in irgendeinem arabischen Land.

Das Demonstrationsrecht ist in Israel uneingeschränkt. Araber und Palästinenser dürfen in Tel Aviv gegen Israels Existenz demonstrieren, Israelis für einen palästinensischen Staat. Ich wünsche mir, dass in Ägypten, Iran und Saudi-Arabien eine Demonstration für das Existenzrecht Israels zugelassen würde.

60 Jahre Israel ist eine Erfolgstory für die Menschen und Werte der westlichen Zivilisation. Trotz innerer und äußerer Gefahren, Kriegen und Terror wird die Freiheit in Israel täglich gelebt.
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„Deutungsfalle steht vielen im Weg“

Mai 12, 2008

Sie leiten die Begegnungsstätte ALTE SYNAGOGE Essen und besitzen sowohl die israelische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Wie hatten Sie die Ankündigung und die Debatte darüber erlebt, dass ein Abgeordneter mit Junge-Freiheit-Vergangenheit Thüringer Kultusminister werden sollte?

Edna Brocke: Es gibt in diesem Land eine Deutungsfalle, die vielen im Wege steht. Sie haben das Gefühl, links sei das Gegenteil von rechts, und glauben deshalb, wenn man links ist, sei man automatisch gut. Deshalb stellen sie alles, was konservativ oder bürgerlich ist, automatisch in die rechte Ecke, um sich selbst auf der richtigen Seite zu wissen. Diese Deutungsfalle scheint hier wieder zugeschnappt zu haben. Aber in meiner Wahrnehmung ist links das Gegenteil von konservativ oder von bürgerlich. Man muss unterscheiden zwischen Publikationen, die bürgerlich oder konservativ sind, und solchen, die eindeutig rechts oder rechtsradikal sind.

Wie würden Sie die Junge Freiheit, für die Krause vor zehn Jahren gearbeitet hat, einordnen?

Ich lese sie nicht regelmäßig, schaue aber öfters rein und muss sagen, sie hat eine Fülle von interessanten Beiträgen mit durchaus konservativen Positionen, die ich aber ausgesprochen nicht in die rechte Ecke stellen würde. Diese Gleichsetzung von konservativ und rechts ist einfach ein Fehler.

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“Deutsche werden dafür härter bestraft”

Mai 12, 2008

Nein, der Sachverhalt, um den es ging, hat nach meiner Auffassung eine Besonderheit: Wenn ein türkischer Staatsangehöriger sagt, man müsse die Deutschen vergasen, ist das eine Beleidigung. Wenn ein Deutscher so über Türken redet, ist das eine Volksverhetzung. Die wird härter bestraft und macht sich schlechter im Strafregister.

Die drei Angeklagten pöbelten während des Verfahrens weiter.

Einer der Angeklagten, ein türkischstämmiger junger Mann, versuchte in der Verhandlung, die geschädigte Zeugin anzugreifen. Er schrie sie an: „Dreckskind, ich ficke Deine Mutter, ich mach’ Dich fertig!“ Das ist dann doch ein ungewöhnlicher Vorgang in einem Gerichtssaal. Er war nur deshalb von einer Verletzung der Frau abzuhalten, weil zwei Wachtmeister hinter ihm saßen, die ihn erst einmal gebändigt haben. Die Wachtmeister waren im Raum, weil dem jungen Mann anschließend ein Haftbefehl eröffnet werden sollte, wegen versuchten Totschlags – auch da war eine junge Frau das Opfer.

Tagesspiegel


Linksdrall im geistigen Klima Deutschlands

Mai 12, 2008

In Deutschland ist immer wieder von einer linken Mehrheit die Rede. Tatsächlich stossen linke Postulate in der Politik meistens auf ein grösseres Echo als rechte. Und Exzesse linksextremer Art können normalerweise mit mehr Verständnis in der Gesellschaft rechnen als Entgleisungen rechter Art. Dies hat nicht zuletzt historische Gründe.

Kommunisten im Landtag

Trotz vielfältiger Suche fand sich weder das Mädchen noch einer der von der jungen Frau erwähnten Zeugen, obwohl für Hinweise zur Ergreifung der Täter eine Geldsumme ausgesetzt war. In früheren Fällen gingen Hakenkreuz-Ritzereien jeweils auf Selbstverletzungen zurück, wie das auch diesmal der Fall sein kann. Wenngleich die Staatsanwaltschaft inzwischen gegen die 18-Jährige wegen der Vortäuschung einer Straftat ermittelt, vergab das «Bündnis für Toleranz» den Preis, ohne die Aufklärung des Sachverhaltes abzuwarten. Rief der (tatsächliche oder vermeintliche) Vorfall in Mittweida ein grosses Echo hervor, so blieb Protest gegen die Preisverleihung im demokratischen Spektrum der Gesellschaft weithin aus.

Nach der Wahl in Niedersachsen im Januar 2008 zog zum ersten Mal ein aktives Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) in einen Landtag ein – und zwar auf der Liste der Linkspartei. Die DKP, die voll hinter der DDR stand und von dieser organisatorisch, ideologisch und finanziell abhängig war, besitzt nun eine parlamentarische Repräsentanz – eine Partei, die nach wie vor dem Marxismus-Leninismus huldigt. Zuvor hatten DKP-Mitglieder schon auf Listenplätzen bei der Linkspartei kandidiert. Den Medien war der symbolische Erfolg einer Partei, deren Ergebnisse bei Wahlen, sofern sie überhaupt antritt, 0,2 Prozent nicht überschreiten, keine Schlagzeile wert, obwohl der Sachverhalt eine enge Zusammenarbeit der Linkspartei mit der DKP verdeutlicht. Erst als die betreffende Abgeordnete den Bau der Mauer und die Stasi rechtfertigte, reagierte die Öffentlichkeit aufgeschreckt.

Ideologische Schlagseiten

In Deutschland besteht in der Öffentlichkeit eine Schieflage im Umgang mit rechts- und linksextremistischen Bestrebungen. Cum grano salis gilt: Die einen werden durch Alarmismus zum Teil hoch-, die anderen durch Bagatellisierung zum Teil heruntergespielt. Die NPD, die einen harten Rechtsextremismus vertritt, findet nur schwer einen Versammlungssaal für einen Parteitag, und Ausschreitungen von Skinheads stossen jeweils auf breite Resonanz. Hingegen gibt es Überlegungen, die Überwachung der Linkspartei, die einen weichen Linksextremismus verkörpert, durch den Verfassungsschutz aufzugeben. Und für die militanten Linksautonomen mit ihrem «schwarzen Block» interessiert sich kaum jemand. Das sind keine zufälligen Momentaufnahmen. Der sogenannte Antifaschismus hat eine ganz andere Mobilisierungs- und Zugkraft als der Antikommunismus. Manche Politiker sehen den «Antifaschismus» als eine Art Spielwiese für Weltverbesserer an.

In Deutschland gibt es nicht nur Ausländerfeindlichkeit, sondern auch Inländerfeindlichkeit. Viele Wissenschafter, Publizisten und Politiker bringen dies zu wenig zur Sprache, wohl deshalb, weil sie das Verdikt «rechts» scheuen oder weil sie fürchten, Kritik an der Inländerfeindlichkeit von Ausländern provoziere Ausländerfeindlichkeit von Deutschen. Tatsächlich führt eine Tabuisierung heikler Sachverhalte oft zum Gegenteil. Das Schimpfwort «Scheiss-Deutscher» ist nicht besser als «Scheiss-Ausländer». Die idealistisch-ehrenwerte Ideologie des Multikulturalismus hat in der Praxis nicht immer so funktioniert wie erhofft. Parallelgesellschaften in westdeutschen Grossstädten mit Menschen, die die deutsche Sprache nicht beherrschen, sind ein Resultat von Abgrenzung, nicht von Integration.

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An Israel bindet uns mehr als die Vergangenheit

Mai 12, 2008

Die Erinnerung an die grauenhafte Vergangenheit prägt das Verhältnis von Deutschland und Israel. Doch das politische Bekenntnis zu Israel sollte in Zukunft stärker die positiven Gemeinsamkeiten in der Gegenwart in den Vordergrund rücken. Schließlich ist Israel eine Demokratie in einer Region voller Diktaturen.

Israel ist vor allem eine rechtsstaatliche Demokratie

Israel ist nach wie vor auch das Land der Opfer des Holocaust. Doch es ist vor allem eine vitale, rechtsstaatliche Demokratie in einer Region voller Diktaturen, es ist ein Land mit einer pluralistischen, kosmopolitischen Gesellschaft und einer innovativen Marktwirtschaft, die namentlich auf dem Gebiet der Umwelttechnologie herausragende Erfolge vorweisen kann. Längst auch wird Deutschland von den meisten Israelis nicht mehr primär als Land der Täter betrachtet, sondern als befreundete Nation, mit der man Werte und Zukunftshoffnungen teilt und der man Achtung, ja nicht selten Bewunderung für ihre freiheitlichen Errungenschaften entgegenbringt.
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Das Blog legt auf unbestimmte Zeit eine Pause ein :-/

Mai 2, 2008

siehe Überschrift


Kein Bock mehr auf Wurstbrot

April 29, 2008

Die Mutter war erstaunt, als ihr Kind das Vesperbrot mit Wurst ablehnte und nur noch andere Beläge akzeptierte: Käse, Nusscreme oder Marmelade. Ob es denn keine Wurst mehr möge, fragte die Mutter. Das Kind antwortete: “Wenn ich Wurst esse, komme ich in die Hölle.” Bald erfuhr die Mutter, was der Hintergrund dieses Problems war. Das Kind hatte sich im Kindergarten mit muslimischen Kindern auseinandergesetzt. Und die erklärten ihm, dass der Verzehr von Schweinefleisch Sünde sei.

Über solche Irritationen berichteten Tübinger Religionspädagogen gestern. Nach einer Pilotstudie in deutschen Großstädten gehören solche Irritationen inzwischen zum Alltag in vielen Kindertagesstätten und Kindergärten. In den Einrichtungen prallen unterschiedliche kulturelle und religiöse Haltungen aufeinander. Sie führen immer wieder zu Konflikten. Und auf diese Konflikte, so die Professoren Albert Biesinger und Friedrich Schweitzer, sind die wenigsten Erzieherinnen vorbereitet.

Um den Konflikten aus dem Wege zu gehen, so ergab die Studie, feiern viele Kindergärten kein Osterfest mehr, sondern zelebrieren aus Rücksicht auf die muslimischen Kinder ein neutrales Frühlingsfest. Statt Schweinswürsten und Schweinehälsen gibt es vegetarisches Essen. Schweitzer hält dies für falsch. “Man sollte die Konflikte nicht verdrängen”, sagt der Professor an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Uni Tübingen. In diesem Fall vergebe man die Chance, gegenseitige Toleranz einzuüben. Schon im Kindergarten - oft dem ersten Ort, an dem sich Kinder verschiedener Religionen begegnen - sollte man das Verständnis für die jeweilige kulturellen und religiösen Positionen einüben, meint Schweitzer. Wenn das nicht getan werde, so sein Kollege Biesinger, “kriegen wir ein Problem in der Gesellschaft”.

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Keine Christbäume mehr in Holland

April 28, 2008

Ehsan Jami ist aus seiner Religionsgemeinschaft ausgetreten. Nach einer alten Lesart des islamischen Rechts steht darauf die Todesstrafe. Jami musste untertauchen. Der Politiker hat einen Rat der Ex-Muslime gegründet, um auf sein Schicksal aufmerksam zu machen. Alexander Görlach hat mit ihm telefoniert.

Man würde nicht erwarten, dass jemand in einem freien Land wie Holland so leben muss, nur weil er seine Religionsgemeinschaft verlassen hat.
Das ist in der Tat eine Schande. Für Muslime bin ich ein Apostat, ein Abtrünniger, weil ich die Religion hinter mir gelassen und von ihr abgeschworen habe. Für das islamische Recht ist das ein schweres Verbrechen, das mit dem Tod bestraft werden muss.

Ist das eine Interpretation von einigen ewig Gestrigen oder würden Sie den Islam selbst dafür verantwortlich machen?
Es ist der Islam selber. Der Islam ist eine untolerante Religion. Es heißt im Koran unter anderem: „Tötet die Ungläubigen“. In dieser Aussage steckt nicht viel Interpretationsspielraum. Es gibt keinen guten Islam, es gibt höchstens gute Muslime, die nichts auf diese intoleranten Regeln ihrer Religion geben.

Die niederländische Regierung hat sich stark für die Muslime eingesetzt und wollte die Veröffentlichung des Films verhindern.
Die Regierung verhält sich wie echte Dhimmis es tun. Ein Dhimmi ist ein Nicht-Muslim in der islamischen Gesellschaft. Er unterwirft sich den islamischen Regeln und der muslimischen Mehrheit. Dhimmis werden von Muslimen für dumme Esel gehalten. Unsere Politiker benehmen sich genauso wie Dhimmis in der islamischen Gesellschaft. Sie haben Angst vor Muslimen und gewalttätigen Reaktion. Zum Beispiel: Der holländische Botschafter wurde im Iran ins Außenministerium einbestellt, als Fitna herauskam. Jüngst war eine Demonstration im Iran, während der der Mord an Theo van Gogh glorifiziert wurde. Glauben Sie, der holländische Außenminister hier hätte den iranischen Botschafter einbestellt? Im Leben nicht.

Wird Europa derzeit islamisiert?
Oh ja, natürlich. Muslime in Holland wollen Christbäume verbieten oder dass in den Schulen Weihnachten gefeiert wird. Und wir haben schon Lehrer, die aus Angst vor Muslimen aufgehört haben, im Unterricht den Holocaust zu behandeln. Wie weit soll das noch gehen?

cicero


Terror gegen Christen

April 28, 2008

Anschläge auf Kirchen, Entführung von Geistlichen, Gräueltaten gegen Frauen und Kinder
Für Christen im Irak sind Bedrohung, Entführung und Mord Alltag. Der Tod von Erzbischof Rahho vor drei Wochen ist der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, mit “ethnischen Säuberungen” vergleicht.

Mit vielen gemäßigten hochgestellten muslimischen Persönlichkeiten war Rahho befreundet. Er war konsequent für friedliche Koexistenz aller Iraker eingetreten. Doch stattdessen sind christliche Familien ins Fadenkreuz islamischer Extremisten schiitischer, sunnitischer oder kurdischer Herkunft geraten.

Der Terror hat viele Fratzen: Islamische Extremisten verüben Bombenanschläge auf Kirchen (über drei Dutzend seit April 2003), entführen Geistliche, geben ihnen gegen Lösegeld die Freiheit oder nehmen ihnen das Leben.

Die Extremisten enteignen Christen oder zerstören ihre Geschäfte – allein in der Nacht zum 7. September 2005 gingen im Markt von Bagdads Stadtviertel Dora 500 Geschäfte assyrischer Christen in Flammen auf.

Die Extremisten erheben “Schutzgelder”: Sunnitische El- Kaida-Milizionäre übernahmen im März 2007 Dora und fordern seitdem von jeder christlichen Familie 190 US-Dollar. Wer das Geld nicht aufbringen kann, der muss ein Familienmitglied zur Moschee schicken, damit es dort öffentlich zum Islam übertritt. Familien, die das ablehnen, bleibt nur ein Ausweg, um ihrer angedrohten Ermordung zu entgehen: ihre Häuser innerhalb von 24 Stunden auf immer zu verlassen, ohne von ihrem Hab und Gut etwas mitzunehmen, da “ihr Besitz Eigentum der Moschee” sei.

Die Extremisten entführen christliche Frauen, vergewaltigen sie, ermorden sie oder treiben sie in den Selbstmord.

Die Extremisten verschleppen Kinder, überstellen sie Kurden- Familien oder zwangsverheiraten sie mit Muslimen.

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Muslime wollen Grant aussperren

April 28, 2008

Hochrangige muslimische Vertreter in Malaysia haben gegen ein geplantes Spiel des FC Chelsea in ihrem Land protestiert.
Eine Koalition von 21 muslimischen Gruppen forderte die Regierung auf, Chelseas Teammanager Avram Grant sowie Abwehrspieler Tal Ben Haim nicht einreisen zu lassen, weil sie Israelis sind.
“Die Menschen in Malaysia sollten dieses Spiel auf jeden Fall boykottieren. Wir sollten uns mit dem Volk Palästinas solidarisieren und für dessen Wunsch nach einem freien Staat eintreten”, sagte ein Sprecher der muslimischen Koalition.
sport


Jemen, islamisch und archaisch

April 28, 2008

Scharia gilt seit 1994

* Der Jemen ist eine archaische Gesellschaft, die der Islam als Staatsreligion stark prägt. Jede Frau bringt im Durchschnitt 6,49 Kinder zur Welt. Die meisten Jemeniten gehören der sunnitischen Glaubensrichtung der Schafiiten an. Nachdem die Scharia zwischenzeitlich abgeschafft war, wurde sie 1994 als einzige Rechtsgrundlage vom Parlament wiedereingeführt. Frauen sind seither nicht mehr zum Richteramt zugelassen. Bei den Stämmen gilt auch das Stammesrecht.
Absoluter Gehorsam

* Rechtsgleichheit für Mann und Frau wird zwar in der Verfassung garantiert, jedoch gelten Frauen als “Schwestern der Männer mit Rechten und Pflichten nach Maßgabe der Scharia”. Und dieser zufolge hat die Frau dem Mann grundsätzlich Gehorsam zu leisten. Im Jemen ist die Steinigung von Frauen als Strafe für Ehebruch kein festgeschriebener Teil der Scharia, wird aber praktiziert.
Welt


STEINIGUNGEN IN IRAN Wer beim ersten Wurf tötet, bricht das Gesetz

April 26, 2008

Steinigungen sind blutige Spektakel und weltweit geächtet. Nur in Iran werden sie bis heute von Richtern verfügt - als tödliche Strafe bei Ehebruch. Das Strafgesetzbuch regelt die Größe der Steine, die Reihenfolge der Werfer - und den seltenen Fall, dass ein Opfer überlebt.

weiter in Spiegel


Wo der türkische-arabische Kulturkreis regiert - Trostlosigkeit und Verwahrlosung der Städte

April 26, 2008

Im Berliner Brunnenviertel ist der Ausländeranteil so hoch, dass selbst einige türkische Familien ihre Kinder dort nicht mehr zur Schule schicken. Eine Initiative will nun das Quartier vor dem Niedergang bewahren.
zeit


RAZZIA GEGEN ISLAMISTEN Kistenweise Propaganda und eine scharfe Waffe

April 25, 2008

Bergeweise Propaganda, die nach Beweisen durchsiebt werden müssen: Ermittler präsentierten am Freitag erste Ergebnisse der bundesweiten Razzia gegen ein mutmaßliches Netzwerk islamistischer Radikalisierer. Der brisanteste Fund: eine scharfe Waffe.

Spiegel


Integration Deutsche sollten zu ihrer Nationalkultur stehen

April 25, 2008

n einer Rede auf der internationalen Tagung des Goethe-Instituts fordert die türkische Journalistin Mely Kiyak die Deutschen auf, zu ihrer Nationalkultur zu stehen. Für Kiyak ist Integration nur dann möglich, wenn sich die Deutschen selbst stärker mit ihrem Land identifizieren. WELT ONLINE dokumentiert die Rede im Wortlaut.

Welt


Prozess wegen Volksverhetzung

April 25, 2008

Für den Hauptangeklagten gab es zur Eröffnung des Verfahrens eine böse Überraschung. Vor Gericht erschien er wegen Beleidigung. Doch Richterin Kirsten Heise eröffnet ihm, dass Haftbefehl vorliegt in einem anderen Verfahren - wegen versuchten Totschlags. Denn mutmaßlich stach er mit einem Klappmesser einer Frau ins Gesicht

Ohnehin sitzt er nun wegen der neuerlichen Gewaltvorwürfe in weiteren Verfahren in Untersuchungshaft. Ein Fluchtversuch am Mittag wurde vereitelt, heißt es in Justizkreisen.

Das Urteil: 4 Wochen Arrest wegen Beleidigung und Körperverletzung ist vergleichsweise milde. Die Angeklagten profitieren von ihrer türkischen Abstammung, betont die Richterin. Denn Deutsche, die sich derartig gegenüber Türken geäußert hätten, hätten mit sehr viel härterer Bestrafung rechnen müssen. Sie wären nicht nur wegen Beleidigung, sondern wegen Volksverhetzung verurteilt worden.

Quelle


Zwangsheirat, Gewalt: „Nicht schweigen“

April 25, 2008

Seyran Ates: Das heißt nicht, dass man sie schlechter behandeln sollte. Dass man sie zu gut behandelt, sehe ich auch nicht. Ich meine damit, dass es Menschen gibt, die glauben, gut zu sein, weil sie Ausländer gut finden. Und nicht sagen, dass etwas nicht stimmt, weil sie nicht genau hinsehen, wie es den Menschen eigentlich geht.

Politisch korrekt, aber ignorant?

Ates: Gerade Frauen und Kinder leiden in Parallelgesellschaften am meisten. Wenn ein Multikulti sagt, man soll sie in Ruhe lassen, unterstützt man patriarchale Strukturen, die aufrechterhalten und nicht hinterfragt werden.

Die Niederlande wurden oft als Vorbild genannt, dort ist die Multikulti Gesellschaft aufgebrochen.

Ates: Man hat die multikulturelle Gesellschaft dort so verherrlicht und gesagt, dass alles prima funktioniert. Doch die meisten dieser Gutmenschen kennen keinen einzigen Ausländer oder Menschen aus einer anderen Kultur.

Hatten also die Rechtspopulisten vor zehn Jahren Recht?

Ates: Auf keinen Fall. Die haben nur das Thema für sich verwendet. Das muss ich auch den linken und liberalen Gutmenschen vorwerfen. Wir arbeiten den Rechtspopulisten zu, wenn wir über Ehrenmorde, Zwangsheirat und häusliche Gewalt deswegen nicht sprechen, weil es als ausländerfeindlich gelten könnte.

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Bahrain: Homosexuelle Kinder bestrafen

April 24, 2008

Der arabische Inselstaat Bahrain will Lehrer und Ärzte dazu veranlassen, homosexuelle Kinder zu identifizieren, damit diese bestraft werden können. Ein entsprechender Vorschlag wird derzeit im Parlament diskutiert. Die Abgeordneten wollen ein Paket an Gesetzen verabschieden, um gegen Schwule und Lesben vorzugehen. Bereits im Februar hatten Abgeordnete erklärt, ein großes Problem für die Gesellschaft seien schwule Ausländer (queer.de berichtete).

Das von schiitischen und sunitischen Parteien kontrollierte Parlament ist erst im Jahr 2002 gegründet worden. Es beschäftigt sich hauptsächlich mit “moralischen” Problemen. Neben Homosexualität wollen die Abgeordneten unter anderem auch gegen “Hexerei” vorgehen.

Homosexualität ist im 700.000 Einwohner zählenden Bahrain seit der Einführung des britischen Kolonialrechts im Jahre 1956 illegal. Sie kann mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden. Auch nach der Unabhängigkeit von Großbritannien blieb das Verbot in den Gesetzesbüchern bestehen. Dennoch gilt der Inselstaat als einer der toleranteren muslimischen Länder im Nahen Osten.
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Gemäßigter Islamismus?

April 24, 2008

Zum Nachweis des Weltherrschaftsanspruchs des djihadistischen Islams und der iranischen Ajatollahs bedarf es keiner interpretatorischen Finesse. Ein Blick in Khomeinis Schriften genügt. Da heißt es etwa: “Der Islam macht es allen erwachsenen Männern zur Pflicht, sich für die Eroberung bereit zu machen, auf dass dem Wort des Islam in jedem Lande Folge geleistet werde.” Am Jahrestag der “Islamischen Revolution” führte er schon 1980 aus: “Wir werden unsere Revolution in die ganze Welt hinaustragen. Der Kampf wird solange anhalten, bis der Ruf ‚Es gibt keinen Gott außer Allah!‘ und ‚Mohammad ist der Prophet Gottes!‘ in der ganzen Welt erschallt.”
Auch die Taliban in Afghanistan haben keine Sekunde daran gedacht, ihre Ziele zu relativieren oder ihre Praxis zu mäßigen, als sie an die Macht kamen. An der israelischen Nord- und Südgrenze regieren und administrieren Hamas und Hisbollah sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene. Und sie haben kein Problem, den pragmatischen Anforderungen des Verwaltens gerecht zu werden, gleichzeitig aber an ihrer wahnhaften Programmatik festzuhalten.

Diese Gleichzeitigkeit von Pragmatismus und Vernichtungswahn charakterisiert auch das iranische Regime – und ermöglicht europäischen Kommentatoren, letzteren durch den Verweis auf ersteren schönzureden. Und so nimmt Europa kaum zur Kenntnis, dass Israels Konfrontation mit dem Iran ein existentieller Konflikt und kaum durch Interessenabwägung vermittelbar ist.

Israels Vernichtung wäre für die sich selbst als islamische Revolutionäre sehenden Kombattanten nur der Auftakt, die ganze Welt zu jener Hölle zu machen, die die djihadistisch befreiten Zonen schon heute sind.
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Wegschauen hilft nicht

April 24, 2008

Ein Multikulturhaus sollte für Weltoffenheit und ein friedliches Miteinander stehen. Das Gegenteil war im beschaulichen Neu-Ulm bis zur Schließung des Islamisten-Zentrums der Fall. Hier residierte offenkundig auch der selbsternannte Gotteskrieger Reda Seyam, dem Kontakte zu El Kaida und Verbindungen zum Bali-Anschlag 2002 mit über 200 Toten nachgesagt werden.

Toleranz, Nächstenliebe, friedliebende Weltreligion - so werben Muslime in Deutschland gern für sich und den Bau immer größerer Moscheen und Kulturzentren.

Dies mag tatsächlich für einen nicht unbeträchtlichen Teil der Anhänger des Propheten gelten. Doch unter der schönen Oberfläche brodelt ein unheilvoller Giftcocktail, randvoll gefüllt mit blindem Hass gegen die Ungläubigen. Befeuert von fanatischen Tiraden engstirniger Hinterhof-Imame wird unverholen zum bewaffneten Kampf aufgerufen.

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Terrornetz: Schünemann warnt vor Islamisten aus Wolfsburg

April 24, 2008

Gruppe im Visier der Ermittler – Minister: „Islamismus größte Gefahr für innere Sicherheit“ Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann hat vor gewaltbereiten Islamisten aus Wolfsburg gewarnt. Im Raum Wolfsburg sei ein Salafistisches Netzwerk aktiv – eine radikale Gruppierung, die die muslimische Gesellschaft vor „unislamischen Elementen“ reinigen wolle. Das Terrornetz hat Verbindungen zu den so genannten Sauerland-Bombern. Schünemann (CDU) will den extremistischen Islamismus als größte Gefahr für die innere Sicherheit stärker bekämpfen.
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Schünemann will Islamisten und Linke stärker beobachten

April 24, 2008

HANNOVER. Niedersachsens Sicherheitsbehörden sehen in radikalen Islamisten die Hauptgefahr für den Bestand der Verfassung. Auch die Linke soll aber stärker beobachtet werden.

Islamismus: “Die Beobachtung islamistisch-extremistischer Gruppierungen und die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus ist zentraler Aufgabenschwerpunkt des Verfassungsschutzes und der Polizei”, sagte Innenminister Uwe Schünemann (CDU). Besonders ein “salafistisches Netzwerk” im Raum Braunschweig/Wolfsburg gewinne an Bedeutung.

So habe es Kontakte zur aufgedeckten mutmaßlichen Terrorzelle in Nordrhein-Westfalen gegeben. In einer Göttinger Moschee sei das Verheiraten neunjähriger Mädchen gerechtfertigt worden. Auch die Internet-Fernkurse der Islamschule Braunschweig sind im Visier des Verfassungsschutzes. Der Salafismus stehe für einen fundamentalistischen Islam, sagte Schünemann. Es gebe landesweit rund 3150 Anhänger islamistisch-extremistischer Gruppen.
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Der “Multikulti-Irrtum”

April 24, 2008

Die Buchautorin bezieht sich hier auf bestimmte “Strömungen” in der islamischen Gesellschaft, die Vorurteile gegen Deutsche hegen, die Zwangsheiraten durchführen, ihren Frauen häusliche Gewalt antun oder sogenannte Ehrenmorde vollziehen, Homosexualität nicht akzeptieren und die Gleichwertigkeit der Geschlechter nicht anerkennen würden. In erster Linie seien laut der Anwältin Frauen von Menschenrechtsverletzungen betroffen.

Sie wolle den Islam nicht verbieten, aber “es gibt Strömungen, die an archaischen, patriarchalen Strukturen festhalten, die heute nicht mehr akzeptiert sind”. Etwa dass man Frauen halte wie Sklavinnen. In ihrer Arbeit agiere Ates nach eigenen Worten mitunter “gegen Menschen, die töten, wenn ihnen etwas nicht gefällt”.
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Palästinenser in Gaza wollen noch mehr Terror

April 24, 2008

Über 65 Prozent der Palästinenser in Gaza unterstützen weiterhin Selbstmordanschläge gegen israelische Zivilisten, so ein Bericht, der vom Arab Jerusalem Media and Communication Center herausgegeben wurde. 69 Prozent sind einer Friedenslösung mit Israel „pessimistisch“ oder „sehr pessimistisch“ gegenüber eingestellt. Die Umfrage ergab außerdem, dass die Hälfte der Gazabewohner den Premierminister der Palästinensischen Autonomiebehörde Isamil Haniyeh (Hamas), mag, obwohl 81 Prozent glauben, dass sich die wirtschaftlichen Umstände unter seiner Herrschaft verschlechtert haben. Knapp 50 Prozent der palästinensischen Bevölkerung in Gaza glaubt, dass der Raketenbeschuss auf die israelische Zivilbevölkerung „nützlich“ sei, aber nur 31,4 Prozent sind der Meinung, dass der Beschuss „sinnlos“ sei. Diese Ergebnisse ergab eine Umfrage mit 439 Arabern aus Gaza. Die Statistik hat nur einen Fehlerspielraum von drei Prozent.
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„Die Deutschen müssen vergast werden …“

April 24, 2008

Moabit – Im BVG-Bus hat er sich über Pöbeleien seines Kumpels köstlich amüsiert. Hemmungslos attackiert er Frauen. Seit gestern aber sitzt Kaan U. (19) in der Zelle: Eine Richterin verkündete dem miesen Macho einen Haftbefehl.

Grinsend kam Türke U. gestern zum Prozess. Er und seine Freunde Fatih (17) und Mesut (16) hatten im September in einem Bus der Linie M 29 einen Hetz-Auftritt hingelegt. Fatih grölte laut Anklage: “Ich f..e alle deutsche Frauen” und “Die Deutschen müssen vergast werden”. Die Anderen lachten, leisteten dadurch Beihilfe.

Mesut kleinlaut: “Tut mir Leid.” Fatih meinte, er habe nur” den Spruch “Scheiß Deutsche” abgelassen. U. tickte völlig aus, brüllte eine Zeugin an: “Ich mach’ dich fertig! Dreckskind.” In seinem Fall ging es auch um eine Attacke auf eine 17-Jährige. Aus dem Nichts heraus hatte er sie geschlagen und getreten.

Die Richterin: “Er hat wohl ein Problem damit, mit Frauen gewaltfrei umzugehen.” Das steckt auch hinter dem Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. U. soll im November einer Frau mit einem Messer ins Gesicht gestochen haben.

Kaan U. dreist: “Knast würde mir nicht helfen, würde da zugrunde gehen. Ich brauche neurologische Hilfe.” Das Urteil: vier Wochen Arrest für U., zwei Wochen für Fatih, 30 Stunden Freizeitarbeit für Mesut.
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Studie: “Islamischer Antisemitismus bedroht Israel strategisch”

April 23, 2008

Antisemitismus mit islamischen Wurzeln stellt eine strategische Bedrohung für Israel und das jüdische Volk dar. Dies ist das Ergebnis einer israelischen Studie, die unter der Schirmherrschaft des “Israel Intelligence Heritage & Commemoration Center” (IICC) durchgeführt wurde.

Der Untersuchung zufolge nimmt der islamisch geprägte Judenhass selbst in Ägypten und Jordanien zu, die Friedensverträge mit Israel haben. “Generationen von Palästinensern, Arabern und Muslimen werden dazu erzogen, die Juden zu hassen”, stellt die Studie fest. “Der Friedensprozess erleidet Schaden, und Hindernisse für die Normalisierung von Israels Beziehungen mit den arabischen Ländern des Nahen Ostens werden aufgestellt; wahlloser palästinensischer Terror gegen Israel wird schmackhaft gemacht, genau wie der schiitische Terror der Hisbollah und der von Al-Qaida, wenn er sich gegen Israel und Juden in aller Welt richtet.”

Zu den zentralen Themen des zeitgenössischen arabischen und islamischen Judenhasses gehörten die Holocaustleugnung und Parallelen zwischen Israel und Nazideutschland. Die Motive in der antisemitischen Propaganda würden oft von Literatur, Medien und Rhetorik der westlichen Neonazis übernommen, heißt es weiter. “Es gibt klare Wechselbeziehungen zwischen der Holocaustleugnung im Westen und dem Bestreiten oder dem Versuch in der arabisch-islamischen Welt, ihn herunterzuspielen.”

Die Forscher stellten zudem fest, dass sich der Judenhass in allen gesellschaftlichen Schichten finde. “Arabisch-islamische Regime im Nahen Osten verwenden ihn alle, auch wenn sich das von Land zu Land verändert. Er ist nicht auf den Nahen Osten begrenzt, denn Antisemitismus und antisemitische Propaganda werden an islamische Gemeinschaften in der ganzen Welt verbreitet, vor allem in Europa. Antisemitismus wird auf vielfältige Weise vermarktet (Bücher, Internet, Fernsehen). Er trägt dazu bei, dass die Flammen des Hasses gegen Juden und Israel in islamischen Gemeinschaften weit über den Nahen Osten hinaus entfacht werden.”

Israelnetz


Israel zieht es vor zu leben

April 22, 2008

“Aufklären statt verschleiern!”

April 22, 2008

KÖLN. (hpd) Die Kritische Islamkonferenz 2008 hat das Thema: „Islam als politische Herausforderung”. Sie findet statt vom 31. Mai bis 1. Juni 2008 in der Universität Köln. Veranstalter sind der Zentralrat der Ex-Muslime, die Redaktion Hintergrund, die Giordano Bruno Stiftung, die Aktion 3. Welt Saar, der Alibri Verlag und denkladen.de
Kontraproduktive Islamkonferenz
Am 27. September 2006 lud Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble zur ersten Runde der „Deutschen Islamkonferenz” ein. Er wollte damit „das Verhältnis zwischen dem deutschen Staat und den in Deutschland lebenden Muslimen auf eine tragfähige Grundlage stellen”, in der Hoffnung, dass dies auch zu einer besseren gesellschaftlichen Integration von Zuwanderern aus sog. „islamischen Herkunftsländern” führen würde.

Zwei Jahre später ist nicht zu erkennen, dass die Islamkonferenz in irgendeiner Weise zur Erreichung dieses Zieles beigetragen hat. Es drängt sich vielmehr der Eindruck auf, dass der deutsche Staat Islamisten in die Hände spielt und die Integration von Zuwanderern zusätzlich erschwert. Das wohl sichtbarste Ergebnis der Konferenz ist, dass es den konservativen Islamverbänden heute noch leichter fällt zu behaupten, im Namen aller in Deutschland lebenden Muslime zu sprechen, wenn sie die Werte des Korans über die Werte der demokratischen Grundordnung stellen. Ist Schäubles Islamkonferenz also wider Willen zu einer „Islamisierungskonferenz” geworden?
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Messerstiche wegen lauter Musik

April 22, 2008

Aber das mit der lauten Musik war wohl ein mieser Vorwand. Irgendwie schien der komische Kerl auf der Bank gegenüber auf Zoff aus zu sein, als Paul am Abend mit der S-Bahn-Linie 2 Richtung Südkreuz fuhr. Wie ein Hahn im Korb, saß Paul zwischen zwei hübschen Mädchen. “Meine neue Freundin und ihre Schwester”, sagt er nicht ohne Stolz. Der andere Typ guckte eine Weile komisch zu dem netten Trio, dann sprang er hoch.

“Mach das Ding aus”, schnauzte Mahmmod (17) und baute sich drohend vor Paul auf. “Ich hörte ein Lied auf dem MP3-Player meiner Freundin. Keine Ahnung, was das war. Laut war es nicht.” Auf einen blöden Streit hatte Paul keine Lust, sagte nur: “Okay, ich steig gleich aus!”

Kein Grund für Mahmmod, nicht weiter zu stänkern. “Alte Schlampe”, fauchte er Pauls Freundin an, nachdem der Zug am Bahnhof Priesterweg hielt. Deren Schwester begrapschte er ekelig: “Ich will dich f….!” Und zu Paul provozierend: “Komm, schlag dich.” Da langte Paul zu. “Dumm. Ich dachte, so könnte ich ihn mir vom Hals halten.”

Genau darauf hatte dieser fiese Typ gewartet. Mahmmod zog sein Messer. Paul: “Das hat mir Angst gemacht. Ich hab versucht, es ihm aus der Hand zu treten, hat nicht geklappt.” Mahmmod stach seinem Opfer in den Oberschenkel, schlitzte ihm den Unterarm auf und ging davon, als wenn nichts gewesen wäre.

Mit aller Kraft schleppten die zwei Mädchen den fast bewusstlosen Paul zu einer Bank, alarmierten Polizei und Feuerwehr. Messerstecher Mahmmod schnappten die Beamten am Bahnhof. Paul drohte zu verbluten, seine Schlagader war durchtrennt. Notoperation.
Berlin-online


UNTERDRÜCKTE FRAUEN IN DEUTSCHLAND

April 22, 2008

Rukiye P. bezahlte mit dem Leben dafür, dass sie ihre Zwangsehe beendete: Ihr Mann erschoss sie und die gemeinsame Tochter auf offener Straße. Ihre Anwältin spricht nun im Interview über Ehrenmorde in Deutschland, die Motive der Täter - und prangert die Unkultur des Wegsehens an.
Spiegel


Prügel, Tritte, Ehrenmorde

April 21, 2008

Seit dem Sturz von Saddam Hussein müssen Frauen im Irak zunehmend Einschüchterung, Misshandlung und Ermordung fürchten - durch Islamisten oder ihre eigenen Angehörigen.

Taz


Ex-Moslem-Komitee stoppt

April 21, 2008

Der Niederländer Ehsan Jami wird mit seinem kontroversen “Ex-Moslem-Komitee” stoppen. “Ich muss konstatieren, dass das Komitee wegen der anhalenden Bedrohungen durch Moslems nicht geglückt ist”, sagte er. Menschen hätten so viel Angst, dass sie nur hinter den Kulissen mitarbeiten wollten. Er persönlich, der früher in der sozialdemokratischen PvdA angehörte und im Gemeinderat von Voorburg sitzt, wolle aber seine Auffassungen weiter verbreiten.

Ehsan Jami war auch im Zusammenhang mit dem Anti-Koran-Film von Gert Wilders in den Medien gewesen, er wollte ursprünglich einen noch viel weiter gehenden Zeichentrick-Film veröffentlichen…

TAZ Blog


Türkischer Friseur soll wegen Gotteslästerung enthauptet werden

April 21, 2008

Er soll den Propheten beleidigt haben und nun dafür mit dem Schwert enthauptet werden: Seit 13 Monaten sitzt Sabri Bogday in Saudi-Arabien in der Todeszelle. Jetzt hofft er, dass ein Berufungsgericht in Mekka das Urteil aufhebt.
spiegel


Hilfe für Christen im Irak

April 20, 2008

Christen werden in der muslimischen Welt systematisch verfolgt, ja ausgerottet. Sie können ihre Religion nicht frei ausüben, werden mit Blasphemie-Verfahren überzogen. Ihre Kirchen werden angezündet, von Christen geführte Geschäfte geplündert. Nur etwa ein Drittel der ursprünglich 1,2 Millionen irakischen Christen lebt noch im Land, der Rest ist geflohen, nach Jordanien, nach Syrien, in andere Staaten der Region. Es ist ein Drama, vor dem all jene Europäer gern die Augen verschließen, die sich entweder säkularisiert haben oder übermäßig den Verdacht der Islamophobie fürchten (oder beides).
Tagesspiegel


Drohsel kritisiert linken Antisemitismus

April 19, 2008